[0001] Die Erfindung betrifft ein Flurförderzeug mit einer Einrichtung zum Erfassen von
betriebsbezogenen Daten, einem Datenspeicher, in dem die betriebsbezogenen Daten speicherbar
sind, und einer elektronischen Steuereinheit, die das Erfassen und Speichern der betriebsbezogenen
Daten steuert. Insbesondere betrifft die Erfindung ein Flurförderzeug zur Fernwartung.
[0002] Das Speichern von betriebsbezogenen Daten im Datenspeicher eines Flurförderzeugs
ist bekannt. Eine nachfolgende Auswertung der betriebsbezogenen Daten erlaubt Rückschlüsse
auf die Art und den Umfang der Nutzung der Flurförderzeugs, beispielsweise auf das
Gewicht der transportierten Lasten und auf die damit zurückgelegten Strecken. Auf
Grundlage dieser Erkenntnisse kann die Nutzung des Flurförderzeugs in unterschiedlicher
Hinsicht verbessert werden.
[0004] Zur Auswertung der im Flurförderzeug gespeicherten Daten ist außerdem die Verwendung
eines Laptops bekannt, den ein Servicetechniker mit Hilfe eines Netzwerkkabels mit
dem Datenspeicher des Flurförderzeugs verbindet. Die Auswertung der Daten erfolgt
dann während der Verbindung mit dem Datenspeicher im Flurförderzeug durch unmittelbaren
Zugriff auf die gespeicherten Daten.
[0005] Aus "
Logistik und Fördertechnik", Nr. 5, 2006, Seiten 38 und 39 ist bekannt, eine Betriebsdatenerfassung bei Flurförderzeugen vorzunehmen. Diese
ist jedoch stationär und nicht im Flurförderzeug vorgesehen. Es kann ein Austausch
von Betriebszeiten über Bordcomputer über eine funkgesteuerte Anwendung an ein übergeordnetes
Datenverarbeitungsprogramm erfolgen. Aus "
Logistik §, Nr. 12, 1994, Seite 34 ist bekannt, eine automatische Datenübertragung per Funk- oder Telefonnetz einer
Betriebsdatenaufzeichnung im Stapler mittels gesteuerter Übertragung auf ein externes
Speichersystem vorzusehen.
[0007] Die Druckschrift
EP 1 732 027 A1 betrifft ein Flurförderzeug mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1. In
der Druckschrift ist eine RFID-Sende-Empfangs-Einheit zur Übertragung von fahrzeugbezogenen
Daten gezeigt. Diese kommuniziert mit einer fest installierten Kommunikationsvorrichtung.
[0008] Die Druckschrift
WO 97/22016 A1 beschreibt ein Flurförderzeug mit einem Warenwirtschaftssystem, bei dem das Gewicht
von auf die Lastgabeln aufgenommenen Lasten gemessen und an einen Computer im Flurförderzeug
übertragen wird. Gewichtsänderungen werden als Aufnahme oder Abgabe von Lasten interpretiert.
Über ein Ortungssystcm werden zugehörige Koordinaten ermittelt und gemeinsam mit den
Daten über das Gewicht der aufgenommenen oder abgesetzten Last über eine Funkverbindung
an das Warenwirtschaftssystem übermittelt.
[0009] Davon ausgehend ist es die Aufgabe der Erfindung, ein Flurförderzeug mit einer Einrichtung
zum Erfassen von betriebsbezogenen Daten, einem Datenspeicher und einer elektronischen
Steuereinheit sowie ein Fernwartungssystem mit einem derartigen Flurförderzeug zur
Verfügung zu stellen, das geringere Anforderungen an den Nutzer des Flurförderzeugs
stellt und eine verbesserte Datenbasis gewährleistet, ohne die Verfügbarkeit des Flurförderzeugs
einzuschränken.
[0010] Diese Aufgabe wird gelöst durch das Flurförderzeug mit den Merkmalen des Anspruchs
1. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den sich anschließenden Unteransprüchen angegeben.
[0011] Das erfindungsgemäße Flurförderzeug hat eine Einrichtung zum Erfassen von betriebsbezogenen
Daten, einen Datenspeicher, in dem die betriebsbezogenen Daten speicherbar sind, und
eine elektronische Steuereinheit, die das Erfassen und Speichern der betriebsbezogenen
Daten steuert, wobei das Flurförderzeug eine drahtlose Datenübertragungseinrichtung
aufweist, die die betriebsbezogenen Daten vom Datenspeicher des Flurförderzeugs an
einen externen Datenspeicher überträgt, wobei die vorzugsweise drahtlose Datenübertragung
von der elektronischen Steuereinheit initiiert wird. Die Initiierung ist davon abhängig,
ob die Übertragungsstrecke verfügbar ist und ob Daten übertragen werden sollen. Nur
wenn dies der Fall ist, erfolgt eine Datenübertragung, z.B. nach einem vorgegebenen
Programm.
[0012] Die betriebsbezogenen Daten können sämtliche Daten sein, die einen Bezug zum Betrieb
des Flurförderzeugs haben, insbesondere
- Daten über den Fahrbetrieb, wie zum Beispiel Fahrgeschwindigkeiten, zurückgelegte
Strecken, Kurvenradien und -geschwindigkeiten, Drehzahlen oder Fahrzeugerschütterungen,
- Daten über den Hebebetrieb des Flurförderzeugs, wie zum Beispiel Hubhöhen oder gehobene
Lasten,
- Daten über Zustandsgrößen des Flurförderzeugs, wie zum Beispiel Batteriespannungen,
Öl- und/oder Bremsflüssigkeitstemperaturen, Drücke im Hydrauliksystem, oder voreingestellte
Betriebsparameter,
- Daten über besondere Ereignisse, wie zum Beispiel Einträge in Fehlerprotokollen oder
Fahrzeugzustände zu einem Unfallzeitpunkt,
- warenwirtschaftsbezogene Daten, wie zum Beispiel angefahrene Lagerpositionen oder
transportierte Waren oder Transportaufträge, gegebenenfalls vom Flurförderzeug mit
Hilfe einer entsprechenden Codierung erfasst,
- personenbezogene Daten, wie zum Beispiel Fahrzeiten eines bestimmten Fahrers.
[0013] Der externe Datenspeicher hingegen kann unabhängig davon abgefragt werden, ob das
Fahrzeug in Betrieb ist, in Empfangsreichweite usw. Mit anderen Worten entsteht eine
"Wissens"-Datenbank für alle interessierenden Daten des Fahrzeugs, die zu jeder Zeit
zur Verfügung stehen unabhängig davon, ob eine online-Anfrage zu einem gewünschten
Zeitpunkt möglich ist.
[0014] Die Einrichtung zum Erfassen betriebsbezogener Daten kann in separaten Sensoren bestehen
oder die bereits vorhandene fahrzeugeigene Sensorik nutzen. Ebenfalls möglich ist
das Zusammenspiel mit einem bestehenden Bordcomputer, in dem betriebsbezogenen Daten
vorliegen.
[0015] Der Datenspeicher kann beispielsweise ein Flash-Speicher sein, der in die elektronische
Steuereinheit integriert sein kann. Die elektronische Steuereinheit kann beispielsweise
ein Miniatur-PC sein.
[0016] Das Flurförderzeug weist eine vorzugsweise drahtlose Datenübertragungseinrichtung
d.h. eine Sende- und Empfangseinheit auf, mit der die betriebsbezogenen Daten vom
Datenspeicher des Flurförderzeugs an einen externen Datenspeicher übertragen werden.
Dadurch stehen die betriebsbezogenen Daten in dem externen Datenspeicher für die weitere
Auswertung zur Verfügung. Der externe Datenspeicher ist unabhängig vom Datenspeicher
des Flurförderzeugs und erlaubt einen Zugriff auf die in ihm gespeicherten Daten unabhängig
von der augenblicklichen Nutzung des Flurförderzeugs. Insbesondere ist es nicht erforderlich,
dass zum Zeitpunkt des Zugriffs auf die im externen Datenspeicher gespeicherten betriebsbezogenen
Daten z.B. eine Funkverbindung oder eine sonstige Verbindung zum Datenspeicher des
Flurförderzeugs besteht. Dadurch wird die Auswertung der betriebsbezogenen Daten in
der Praxis erheblich erleichtert. Der Datenzugriff hat auch keinerlei Auswirkung auf
die Verfügbarkeit des Flurförderzeugs.
[0017] Die drahtlose Datenübertragung der betriebsbezogenen Daten an den externen Datenspeicher
wird von der elektronischen Steuereinheit initiiert. Die Datenübertragung wird somit
automatisch von der elektronischen Steuereinheit ausgeltist. Es ist keine Benutzerinteraktion
zur Übertragung der Daten erforderlich, insbesondere muss weder ein Servicetechniker
eine Verbindung zum Datenspeicher des Flurförderzeugs herstellen, noch muss der Nutze
des Flurförderzeugs besondere Maßnahmen für die Datenübertragung ergreifen. Insbesondere
muss er keine Kabelverbindung aufbauen und keine Speicherkarte oder ein sonstiges
Speichermedium dem Flurförderzeug entnehmen.
[0018] Das Initiieren einer drahtlosen Datenübertragung kann das Aufbauen einer Funkverbindung
beinhalten, oder, bei bereits bestehender Funkverbindung, im Wesentlichen im Aussenden
der Daten bestehen.
[0019] Bei der Erfindung wird die drahtlose Datenübertragung von der elektronischen Steuereinheit
zu vorgebbaren Zeitpunkten ausgeführt. Die Zeitpunkte können beispielsweise nach der
Uhrzeit oder durch vorgebbare Zeitintervalle bestimmt sein. Ein derartiger Zeitplan
für die Datenübertragung führt zu einem aktuellen Datenbestand in dem externen Datenspeicher,
der eine zeitnahe Auswertung der Daten ermöglicht. Gegenüber einer fortlaufenden Datenübertragung
wird insbesondere eine Entlastung des Funknetzes erreicht. Wie schon ausgeführt, ist
eine Datenübertragung davon abhängig, ob die Übertragungsstrecke eine Übertragung
von Daten ermöglicht, d.h. die vorzugweise drahtlose Datenübertragung von der elektronischen
Steuereinheit ist von der Verfügbarkeit z.B. einer Funkverbindung abhängig. Es wird
somit von der elektronischen Steuereinheit berücksichtigt, ob eine Funkverbindung
verfügbar und eine Datenübertragung mit der erforderlichen Sicherheit möglich ist.
Insbesondere kann eine Datenübertragung unterbleiben, wenn das Flurförderzeug sich
in einem Bereich mit schlechtem Empfang befindet. Bevorzugt prüft die elektronische
Steuereinheit zu vorgebbaren Zeitpunkten, ob eine Funkverbindung möglich ist.
[0020] In einer Ausgestaltung der Erfindung erfolgt das Initiieren der vorzugsweise drahtlosen
Datenübertragung von der elektronischen Steuereinheit in Abhängigkeit des Ortes des
Flurförderzeugs. Beispielsweise kann die drahtlose Datenübertragung immer dann initiiert
werden, wenn das Flurförderzeug sich in einem bestimmten Bereich eines Lagers oder
in einem Depot befindet. Bevorzugt ist an diesen wählbaren Orten eine besonders zuverlässige
Funkverbindung möglich.
[0021] Gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung kann die elektronische Steuereinheit eine
Datenübertragung vom externen Speicher zum Speicher des Flurförderzeugs initiieren.
Dies ermöglicht ein gezieltes Aktualisieren des Programms in dem internen Datenspeicher,
d.h. des Flurförderzeugs.
[0022] In einer Ausgestaltung der Erfindung umfassen die betriebsbezogenen Daten Daten über
den Fahrbetrieb und/oder Daten über den Hebebetrieb und/oder Daten über Zustandsgrößen
des Flurförderzeugs und/oder Daten über besondere Ereignisse und/oder warenwirtschaftsbezogene
Daten und/oder personenbezogene Daten. Das Speichern der genannten Daten ermöglicht
eine gezielte und differenzierte Analyse der Art und des Umfangs der Nutzung des Flurförderzeugs.
[0023] In einer Ausgestaltung der Erfindung verwendet die drahtlose Datenübertragungseinrichtung
ein WLAN-, GSM-, GPRS- und/oder UMTS-Netz oder beliebiges anderes Netz. Bei Verwendung
eines WLAN-Netzes kann ein lokales Netzwerk aufgebaut werden, das große Datenübertragungsraten
ermöglicht. Die genannten Mobilfunknetze ermöglichen insbesondere eine Datenübertragung
über große Entfernungen.
[0024] In einer Ausgestaltung der Erfindung ist die elektronische Steuereinrichtung mit
einem Fahrzeugdatenbus des Flurförderzeugs verbunden. Über den Fahrzeugdatenbus kann
die elektronische Steuereinrichtung unterschiedliche betriebsbezogene Daten des Flurförderzeugs
auslesen. Insbesondere kann der Fahrzeugdatenbus ein sogenannter CAN-Bus (Controller
Area Network) sein.
[0025] Gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung sind die elektronische Steuereinrichtung,
der Datenspeicher am Flurförderzeug und die drahtlose Datenübertragungseinrichtung
als nachrüstbares Modul ausgeführt. Die genannten Komponenten können in einem gemeinsamen
Gehäuse untergebracht sein. Eine Antenne für die drahtlose Datenübertragungseinrichtung
kann gegebenenfalls separat ausgeführt sein und mit dem Modul verbunden werden. Das
Modul kann durch geeignete Steckverbindungen zur Verbindung mit einer Spannungsversorgung
und zum Datenaustausch mit dem Flurförderzeug ausgestattet sein. Das Modul ermöglicht
ein einfaches Nachrüsten eines Flurförderzeugs.
[0026] Ein erfindungsgemäßes Fernwartungssystem umfasst somit neben dem bereits beschriebenen
Flurförderzeug die weitere benötigte technische Infrastruktur zur Übertragung und
zentralen Speicherung der betriebsbezogenen Daten. Hierzu gehört nach einer Ausgestaltung
der Erfindung mindestens eine Datenauswertungseinheit, die auf den externen Datenspeicher
zugreifen kann. Die Datenauswertungseinheit kann beispielsweise ein PC, ein Laptop
oder Notebook, ein PDA, ein Mobiltelefon oder ein sonstiges handhabbares Gerät sein,
das eine Benutzerschnittstelle zur Verfiigung stellt. Mit einer derartigen Datenauswertungseinheit
können die in dem externen Datenspeicher abgelegten betriebsbezogenen Daten ausgewertet
werden. Durch eine Einbindung des externen Datenspeichers in ein entsprechendes Netzwerk
ist die Datenauswertung an beliebigen Orten und zu beliebigen Zeiten möglich.
[0027] In einer Ausgestaltung der Erfindung ist eine Vielzahl von Flurförderzeugen vorgesehen,
die jeweils betriebsbezogene Daten an den externen Datenspeicher übertragen. Somit
umfasst der externe Datenspeicher betriebsbezogene Daten mehrerer Flurförderzeuge,
beispielsweise eines gesamten Fuhrparks eines Logistikunternehmens. Über den externen
Datenspeicher können somit umfassende Analysen gegebenenfalls über den gesamten Fuhrpark
vorgenommen werden.
[0028] Gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung ist der externe Datenspeicher in ein Computernetzwerk
des Logistikunternehmens, das das Flurförderzeug nutzt, integriert. Somit kann aus
dem gesamten Computernetzwerk des Logistikunternehmens unmittelbar auf den externen
Datenspeicher zugegriffen werden.
[0029] In einer Ausgestaltung ist der externe Datenspeicher in ein Computernetzwerk des
Unternehmens, das das Flurförderzeug zur Verfügung stellt, integriert. Dieses Unternehmen
kann beispielsweise der Hersteller der Flurförderzeuge oder ein Dienstleistungsunternehmen
sein, das die Flurförderzeuge vermietet bzw. wartet. In beiden Fällen kann das jeweilige
Unternehmen unmittelbar auf den Datenbestand zugreifen. Dies ermöglicht es zum Beispiel
dem Hersteller des Flurförderzeugs umfassende technische Analysen durchzufiihren,
ohne den Geschäftsbetrieb des Flurförderzeugnutzers zu beeinträchtigen. Beispielweise
können technische Neuerungen eines Flurförderzeugs ohne aufwendige Abstimmarbeiten
mit dem Flurförderzeugnutzer aus der Ferne analysiert werden.
[0030] Die Sende- und Empfangseinheit im Flurförderzeug kann zwecks Datenübertragung auch
mit einem Zwischenspeicher zusammenwirken, der seinerseits zur Kommunikation mit einem
externen Datenspeicher ausgelegt ist. So ist etwa denkbar, dass eine Flotte von Flurförderzeugen,
die in einem Unternehmen, beispielsweise einem Logistikunternehmen, eingesetzt ist,
über ihre Sende- und Empfangseinheiten mit einem untemehmensbezogenen Zwischenspeicher
kommunizieren. Diese Kommunikation ist, wie oben erläutert, von der Verfügbarkeit
der Übertragungsstrecke zwischen den einzelnen Fahrzeugen in Bezug und dem Zwischenspeicher
abhängig. Der Zwischenspeicher kommuniziert dann seinerseits mit einem zentralen Datenspeicher
an einem anderen Ort, wobei diese Kommunikation eine eigene Übertragungsstrecke, beispielsweise
eine Funkstrecke oder drahtgebundene Übertragungsstrecke beinhalten kann. Beispielsweise
können die Zwischenspeicher die Übertragung auf den externen Hauptspeicher initiieren.
Umgekehrt kann auch der Hauptspeicher den Zwischenspeicher abfragen bzw. eine große
Anzahl von Zwischenspeichern in verschiedenen Unternehmen, die jeweils einen Zwischenspeicher
haben, welcher seinerseits mit der zugehörigen Flotte kommuniziert.
[0031] Nach einer anderen Ausgestaltung der Erfindung kann der Zwischenspeicher in einer
Batterieladestation vorgesehene sein, welcher mit einem Speicher an einer Batterie
kommuniziert, die zu Ladezwecken in der Batterieladestation positioniert ist. In diesem
Fall werden den betriebsbezogenen Daten, die im Flurförderzeug ermittelt werden, auf
den Speicher an der Batterie übertragen, welcher Speicher seinerseits mit dem Zwischenspeicher
in der Batterieladestation kommuniziert. Diese Kombination erfolgt vorzugsweise über
eine Funkstrecke. Der Zwischenspeicher neben der Batterieladestation kann dann seinerseits
mit einem Hauptspeicher an einem anderen Ort kommunizieren, beispielsweise über eine
Funkverbindung.
[0032] Die Erfindung dient insbesondere zur Fernwartung eines oder mehrerer Flurförderzeuge.
[0033] Der Begriff Fernwartung ist dabei nicht auf Wartungsarbeiten im engeren Sinne beschränkt,
sondern beschreibt sämtliche Datenerhebungen, die aus der Ferne, d.h. ohne direkten
Zugriff auf das Flurförderzeug, ausgeführt werden können. Somit ist nicht nur die
Zustandskontrolle des Flurförderzeugs mit Hilfe der betriebsbezogenen Daten, sondern
auch jede sonstige Analyse und Auswertung dieser Daten eine Fernwartung im Sinne dieser
Anmeldung.
[0034] In einer Ausgestaltung der Erfindung kann der Benutzer der Datenauswertungseinheit
gezielt für eine bestimmte Aufgabe erforderliche Daten erheben, indem er einen entsprechenden
Auftrag erstellt, der z.B. über die Datenauswerteeinheit auf den externen Speicher
gegeben wird. Durch das Ablegen des Auftrags in dem externen Datenspeicher und die
nachfolgende Übertragung des Auftrags über die drahtlose Datenübertragungseinrichtung
an das Flurförderzeug auf Initiative des fahrzeugeigenen Speichers bzw. der Steuereinheit
wird der Auftrag auf einfache Weise und unter Ausnutzung der vorhandenen Infrastruktur
an das Flurförderzeug übergeben. Daraufhin sammelt die elektronische Steuereinheit
des Flurförderzeugs gezielt die gewünschten Daten und legt diese im Datenspeicher
des Flurförderzeugs ab. Anschließend werden die Daten wie bereits erläutert an den
externen Datenspeicher übertragen und stehen somit zur Auswertung insbesondere durch
den Benutzer der Datenauswertungseinheit, der den Auftrag erstellt hat, zur Verfügung.
Das Verfahren erlaubt somit eine gezielte Datenerhebung mit geringem Aufwand. Dies
ist insbesondere zur Fehlerdiagnose und zum Test neuer Funktionalitäten eines Flurförderzeugs
sehr hilfreich, wenn standardmäßig erhobene Daten keinen ausreichenden Aufschluss
bieten. In diesem Fall können gezielt speziellere Daten erhoben werden.
[0035] Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in Figuren dargestellten Ausführungsbeispiels
näher erläutert.
Es zeigen:
[0036]
- Fig. 1
- ein erfindungsgemäßes Fernwartungssystem in einer vereinfachten schematischen Darstellung,
- Fig. 2
- ein Fernwartungsmodul aus Fig. 1 zur Verwendung in einem Flurförderzeug, ebenfalls
in einer vereinfachten schematischen Darstellung.
- Fig. 3
- zeigt eine Abwandlung des Fernwartungssystems nach Figur 1.
- Fig. 4
- zeigt ebenfalls eine Abwandlung des Fernwartungssystems nach Figur 1.
[0037] Die Fig. 1 dient insbesondere der Darstellung der Datenübertragung zwischen einem
Fernwartungsmodul 10, einem externen Datenspeicher 50 und einer Datenauswertungseinheit
60. Das Fernwartungsmodul 10 ist in einem nicht dargestellten Flurförderzeug montiert.
Es weist einen Datenspeicher 14 und eine elektronische Steuereinheit 12 auf, auf die
im Zusammenhang mit Fig. 2 näher eingegangen wird. Das Fernwartungsmodul 10 steht
ferner in Verbindung mit einer nicht dargestellten Einrichtung zum Erfassen von betriebsbezogenen
Daten oder erfasst diese selbst. Diese betriebsbezogenen Daten werden, gesteuert von
der elektronischen Steuereinheit 12, zunächst in dem Datenspeicher 14 des Fernwartungsmoduls
10, d.h. im Flurförderzeug, gespeichert. Zu von der Steuereinheit vorgebbaren Zeitpunkten
erfolgt eine drahtlose Datenübertragung 40 der betriebsbezogenen Daten aus dem Datenspeicher
14 des Fernwartungsmoduls 10 an einen externen Datenspeicher 50. Für die drahtlose
Datenübertragung 40 wird z.B. ein Mobilfunknetz oder ein WLAN verwendet. Durch die
regelmäßige drahtlose Datenübertragung 40 wird der Datenbestand im externen Datenspeicher
50 fortlaufend aktualisiert.
[0038] Auf diesen Datenbestand wird von der Datenauswertungseinheit 60, die im Beispiel
von einem PC gebildet ist, über eine Datenverbindung 42 zugegriffen. Diese kann ebenfalls
drahtlos oder drahtgebunden realisiert sein. Die Daten im Datenspeicher 50 stehen
somit unabhängig von einer Verbindung zum Fernwartungsmodul bzw. zum Flurförderzeug
ständig zur Auswertung durch die Datenauswertungseinheit 60 zur Verfügung. Dabei wird
die drahtlose Datenübertragung 40 von der elektronischen Steuereinheit 12 des Fernwartungsmoduls
10 initiiert, so dass keinerlei Benutzerinteraktion erforderlich ist, um den Datenbestand
im Datenspeicher 50 auf dem neuesten Stand zu halten. Insbesondere muss keine manuelle
Verbindung zwischen dem Flurförderzeug und dem Datenspeicher 50 manuell hergestellt
werden, es muss keine gezielte Abfrage der Daten aus dem Speicher 14 des Fernwartungsmoduls
10 von externer Seite aus veranlasst werden, und es ist auch nicht erforderlich, die
Datenübertragung manuell vom Flurförderzeug aus auszulösen.
[0039] Um die Art der erhobenen betriebsbezogenen Daten zu steuern, ist vorgesehen, an der
Datenauswertungseinheit 60 entsprechende Aufträge zu erstellen. In den Aufträgen kann
im einzelnen festgelegt sein, welche Art von Daten und in welchem Umfang bzw. mit
welcher Häufigkeit diese Daten am Flurförderzeug erfasst und gespeichert werden sollen.
Die Aufträge werden von der Datenauswertungseinheit 60 wie durch den Pfeil 44 angedeutet
auf den externen Datenspeicher 50 übertragen. Dabei können sie an ein bestimmtes Flurförderzeug
adressiert sein. Sobald die elektronische Steuereinheit 12 das nächste Mal eine drahtlose
Datenübertragung 40 zum Datenspeicher 50 aufbaut, wird ein entsprechender, im Datenspeicher
50 vorliegender Auftrag durch Initiierung der Steuereinheit 12 an das Fernwartungsmodul
10 im Flurförderzeug übertragen, wie durch den Pfeil 46 angedeutet. Daraufhin führt
die elektronische Steuereinheit 12 eine auftragsgemäße Datenerhebung aus. Nach Übertragung
des Auftrags wird dieser im externen Speicher gelöscht.
[0040] Der mit 48 bezeichnete, gestrichelte Pfeil von der Datenauswertungseinheit 60 zum
Fernwartungsmodul 10 deutet an, dass die elektronische Steuereinheit 12, getriggert
von der Datenauswertungseinheit 60, z.B. über eine drahtlose Verbindung, z.B. einen
Auftrag vom Speicher 50 abfragt, der darauf auf das Modul 10 übertragen wird.
[0041] Fig. 2 zeigt schematisch den Aufbau des am Flurförderzeug montierten Fernwartungsmoduls
10 aus Fig. 1. Das Fernwartungsmodul 10 umfasst eine elektronische Steuereinheit 12
und einen Datenspeicher 14. Diese sind im dargestellten Ausführungsbeispiel in einem
Miniatur-PC kombiniert. Als weitere, nicht dargestellte Komponenten kann der Miniatur-PC
ein CD- oder DVD-Laufwerk, einen Festspeicher (Flash-Speicher) und einen Arbeitsspeicher
enthalten.
[0042] Die elektronische Steuereinheit 12 ist mit einem Mobilfunknetz-Modem 16 verbunden,
an welches eine Antenne 28 angeschlossen ist. Je nach verwendetem Mobilfunknetz kann
es sich bei dem Modem 16 beispielsweise um ein UMTS-, GSM- und/oder GPRS-Modem handeln.
Zusätzlich ist ein WLAN-Modul 18 mit der elektronischen Steuereinheit 12 über eine
weitere Verbindung verbunden. Das WLAN-Modul 18 weist eine Antenne 30 auf. Die drahtlose
Datenübertragung 40 kann wahlweise mit Hilfe des Modems 16 oder mit Hilfe des WLAN-Moduls
18 ausgeführt werden.
[0043] Die bislang genannten Komponenten des Fernwartungsmoduls 10 sind gegebenenfalls mit
Ausnahme der Antennen 28, 30 in einem gemeinsamen Gehäuse 32 angeordnet, welches in
einfacher Weise an oder in einem Flurförderzeug befestigt werden kann. Das Gehäuse
32 weist eine Anzahl von Steckverbindungen 20 bis 26 auf, die zum Anschluss weiterer
Komponenten dienen. Dabei handelt es sich bei der Steckverbindung 20 um eine Anschlussmöglichkeit
für einen Fahrzeugdatenbus, beispielsweise für einen CAN-Bus. Die Verbindungen 22
bieten eine Anschlussmöglichkeit für einen sogenannten SAAB-Stecker, der ebenfalls
in Verbindung mit einem CAN-Bus oder alternativ oder zusätzlich zum Anschluss weiterer
analoger Sensoren genutzt werden kann. Über die Steckverbindung 24 kann eine Ethernet-Verbindung
hergestellt werden. Dies ermöglicht beispielsweise einen Zugriff auf das Fernwartungsmodul
10 über ein Netzwerkkabel, beispielsweise zu Test- oder Wartungszwecken. Die Steckverbindung
26 dient zum Anschluss einer Spannungsversorgung, die alle Komponenten des Fernwartungsmoduls
10 mit Spannung versorgt.
[0044] Wie dargestellt, reagiert der Datenspeicher 50 nur, wenn das Fernwartungsmodul bzw.
die Datenauswerteeinheit 68 agieren.
[0045] Im dargestellten Ausführungsbeispiel enthält das Fernwartungsmodul 10 eine mit der
elektronischen Steuereinheit 12 verbundene Anzeige 34, über die beispielsweise eine
Zustandsangabe des Fernwartungsmoduls 10 erfolgen kann.
[0046] In Figur 3 ist durch 10.1, 10.2 usw. angedeutet, dass eine Mehrzahl von Flurförderzeugen
vorgesehen ist, die z.B. zu einer Flotte in einem Logistikunternehmen gehört. In dem
Logistikunternehmen kann ein Zwischenspeicher angeordnet sein, mit dem die Fernwartungsmodule
10.1, 10.2 usw. kommunizieren. Die Kommunikation erfolgt, wie oben ausführlich beschrieben,
auf Initiative der Fernwartungsmodule. Der Zwischenspeicher 51 kommuniziert, z.B.
über eine Funkverbindung, mit dem externen Hauptspeicher 50. Der Hauptspeicher 50
kann mit einer Vielzahl von Zwischenspeichern 51 in verschiedenen Unternehmen kommunizieren.
[0047] In Figur 40 ist eine Mehrzahl von Zwischenspeichern 50.1, 50.2 usw. angedeutet, die
mit einem externen Hauptspeicher auf die beschriebene Art und Weise kommunizieren.
Die Wartungsmodule 10.1, 10.2 usw. können jeweils mit einem Zwischenspeicher 50.1,
50.2 usw. kommunizieren, z.B. in der Weise, dass die Datenspeicher in den Flurförderzeugen
mit der Batterie des Flurförderzeugs verbunden sind. Die Zwischenspeicher 50.1, 50.2
usw. sind in der Ladestation für die Batterien angeordnet. Sobald eine Batterie in
der Ladestation positioniert ist werden die fahrzeugeigenen Daten auf den Zwischenspeicher
in der Ladestation übertragen. Von der Ladestation erfolgt dann wiederum die Kommunikation
mit dem externen Hauptspeicher, wie bereits beschrieben. Die Verbindung zwischen dem
Datenspeicher auf der Batterie und dem Zwischenspeicher in der Ladestation erfolgt
vorzugsweise per Funk.
1. Flurförderzeug mit
- einer Einrichtung zum Erfassen von betriebsbezogenen Daten,
- einem Datenspeicher (14), in dem die betriebsbezogenen Daten speicherbar sind,
- einer elektronischen Steuereinheit (12), die das Erfassen und Speichern der betriebsbezogenen
Daten in dem Datenspeicher (14) steuert, und
- einer Datensende- und Empfangseinheit zur Übertragung von betriebsbezogenen Daten
vom Datenspeicher des Flurforderzeugs auf einen externen Datenspeicher (50) über eine
Übertragungsstrecke, wobei
- die Steuereinheit Mittel zum Überprüfen der Verfügbarkeit der Übertragungsstrecke
aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass
- die Steuereinheit (12) für die Initiierung der Datenübertragung vom Datenspeicher
(14) auf den externen Datenspeicher (50) ausgelegt ist, wobei die Steuereinheit (12)
die Datenübertragung unabhängig von einer Benutzerinteraktion gemäß einem Zeitplan,
das heißt zu vorgegebenen Zeitpunkten oder in vorgegebenen Zeitintervallen, veranlasst
und ohne dass eine gezielte Abfrage der Daten von externer Seite aus erfolgen muss.
2. Flurförderzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Datensendc- und Empfangseinheit für die Übertragung über eine drahtlose Übertragungsstrecke
ausgelegt ist.
3. Flurförderzeug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Initiierung der Datenübertragung von der elektronischen Steuereinheit (12) ereignisabhängig
oder nach einem vorgegebenen Programm ausführbar ist.
4. Flurförderzeug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass Initiierung der Datenübertragung von der elektronischen Steuereinheit (12) ortsabhängig
ist.
5. Flurförderzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass betricbsbezogene Daten über den Fahrbetrieb und/oder Daten über den Hebebetrieb und/oder
Daten über Zustandsgrößen des Flurförderzeugs und/oder Daten über besondere Ereignisse
und/oder warenwirtschaftsbezogene Daten und/oder personenbezogene Daten umfassen.
6. Flurförderzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die drahtlose Datenübertragungsstrecke ein WLAN-, GSM-, GPRS- und/oder UMTS-Netz
verwendet, oder andere Netze.
7. Flurförderzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die elektronische Steuereinrichtung (12) mit einem Fahrzeugdatenbus des Flurförderzeugs
verbunden ist.
8. Flurförderzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die elektronische Steuereinrichtung (12), der Datenspeicher (14) am Flurförderzeug
und die drahtlose Datenübertragungseinrichtung als nachrüstbares Modul ausgeführt
sind.
9. Flurförderzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der externe Datenspeicher (50) eine Sende- und Empfangseinheit aufweist.
10. Flurförderzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Datensendc- und Empfangseinheit zur Datenübertragung mit einem Zwischenspeicher
ausgelegt ist, der seinerseits zur Kommunikation mit einem externen Hauptspeicher
ausgelegt ist.
11. Flurförderzeug nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Zwischenspeicher in einer Batterieladestation vorgesehen ist.
12. Flurförderzeug nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Datenspeicher (14) des Flurförderzeugs an der Batterie des Flurförderzeugs angeordnet
ist.
13. Flurförderzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Datenauswerteeinheit für den Zugriff auf den externen Datenspeicher
(50) vorgesehen ist.
14. Flurförderzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 13, gekennzeichnet, durch die Anwendung auf eine Vielzahl von Flurförderzeugen.
15. Flurförderzeug nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der externe Datenspeicher (50) in ein Computemetzwerk eines Logistikunternehmens
integriert ist
16. Flurförderzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der externe Datenspeicher (50) in einen Computernetzwerk eines Wartungsunternehmens
integriert ist.
17. Flurförderzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass der externe Datenspeicher (50) zur Übertragung eines Auftrags zur Erhebung bestimmter
betriebsbezogener Datenübertragung auf die Datenübertragung des Flurförderzeugs ausgelegt
ist.
1. A floor conveyor, with
• a device for the capture of operation-related data,
• a data memory (14), in which the operation-related data can be stored, an electronic
control unit (12), which controls the capture and the storage of the operation-related
data in the data memory (14), and
• a data send/receive unit for the transmission of operation-related data from the
data memory of the floor conveyor to an external data memory (50) via a transmission
link, wherein
• the control unit has means for checking the availability of the transmission link,
characterised in that the control unit is designed for the initiation of the data transmission from the
data memory (14) to the external data memory (50), wherein the control unit (12) initiates
the data transmission independent from a user interaction according to a time schedule,
that is at predetermined points in time or in predetermined time intervals, and without
a specific data request from an external side being required.
2. A floor conveyor according to claim 1, characterised in that the data send/receive unit is designed for the transmission via a wireless transmission
link.
3. A floor conveyor according to claim 1 or 2, characterised in that the initiation of the data transmission can be performed by the electronic control
unit (12) depending on event or according to a preset program.
4. A floor conveyor according to claim 1 or 2, characterised in that the initiation of the data transmission by the electronic control unit (12) is locus-dependent.
5. A floor conveyor according to any one of claims 1 to 4, characterised in that operation-related data comprise data concerning the travel operation and/or data
concerning the lifting operation and/or data concerning state variables of the floor
conveyor and/or data concerning particular events and/or data concerning merchandise
management and/or data concerning persons.
6. A floor conveyor according to any one of claims 1 to 5, characterised in that the wireless data transmission link uses a WLAN, GSM, GPRS and/or UMTS network, or
other networks.
7. A floor conveyor according to any one of claims 1 to 6, characterised in that the electronic control unit (12) is connected to a vehicle data bus of the floor
conveyor.
8. A floor conveyor according to any one of claims 1 to 7, characterised in that the electronic control unit (12), the data memory (14) on the floor conveyor and
the wireless data transmission device are realised as a backfittable module.
9. A floor conveyor according to any one of claims 1 to 8, characterised in that the external memory (50) has a send/receive unit.
10. A floor conveyor according to any one of claims 1 to 9, characterised in that the data send/receive unit is designed with a buffer memory for data transmission,
which on its part is designed for the communication with an external main memory.
11. A floor conveyor according to claim 10, characterised in that the buffer memory is provided in a battery charging station.
12. A floor conveyor according to claim 11, characterised in that the data memory (14) of the floor conveyor is arranged on the battery of the floor
conveyor.
13. A floor conveyor according to any one of claims 1 to 12, characterised in that at least one data analysing unit for the access to the external data memory (50)
is provided.
14. A floor conveyor according to any one of claims 1 to 13, characterised by the application to a plurality of floor conveyors.
15. A floor conveyor according to claim 14, characterised in that the external data memory (50) is integrated into a computer network of a logistics
company.
16. A floor conveyor according to any one of claims 1 to 13, characterised in that the external data memory (50) is integrated into a computer network of a maintenance
company.
17. A floor conveyor according to any one of claims 1 to 16, characterised in that the external data memory (50) is designed for the transmission of an instruction
to acquire certain operation-related data to the data transmission of the floor conveyor.
1. Chariot de manutention, avec
- un dispositif de saisie de données liées au fonctionnement,
- une mémoire de données (14), dans laquelle les données liées au fonctionnement peuvent
être stockées,
- une unité de commande électronique (12) qui commande la saisie et le stockage des
données liées au fonctionnement dans la mémoire de données (14), et
- une unité d'émission et de réception de données pour la transmission de données
liées au fonctionnement en provenance de la mémoire de données du chariot de manutention
vers une mémoire de données (50) externe par le biais d'un circuit de transmission,
- l'unité de commande présentant des moyens de vérification de la disponibilité du
circuit de transmission, caractérisé en ce que
- l'unité de commande (12) est conçue pour le lancement de la transmission de données
à partir de la mémoire de données (14) vers la mémoire de données (50) externe, l'unité
de commande (12) provoquant la transmission de données indépendamment d'une interaction
d'utilisateur selon un plan chronologique, c'est-à-dire à des moments prédéfinis ou
à des intervalles de temps prédéfinis, et sans qu'une interrogation ciblée des données
à partir d'un côté externe soit nécessaire.
2. Chariot de manutention selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'unité d'émission et de réception de données est conçue pour la transmission par
le biais d'un circuit de transmission sans fil.
3. Chariot de manutention selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le lancement de la transmission de données par l'unité de commande (12) électronique
peut être exécuté en fonction d'événements ou bien selon un programme prédéfini.
4. Chariot de manutention selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le lancement de la transmission de données par l'unité de commande (12) électronique
est en fonction du lieu.
5. Chariot de manutention selon une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que des données liées au fonctionnement comprennent des données sur le fonctionnement
de roulage et/ou des données sur le fonctionnement de levage et/ou des données sur
des grandeurs d'état du chariot de manutention et/ou des données sur des événements
particuliers et/ou des données liées à la gestion de marchandises et/ou des données
liées à des personnes.
6. Chariot de manutention selon une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le circuit de transmission de données sans fil utilise un réseau WLAN, GSM, GPRS
et/ou UMTS ou d'autres réseaux.
7. Chariot de manutention selon une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que l'unité de commande (12) électronique est reliée à un bus de données de véhicule
du chariot de manutention.
8. Chariot de manutention selon une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que l'unité de commande (12) électronique, la mémoire de données (14) sur le chariot
de manutention et le dispositif de transmission de données sans fil sont réalisés
en tant que module pouvant être adapté ultérieurement.
9. Chariot de manutention selon une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que la mémoire de données (50) externe présente une unité d'émission et de réception.
10. Chariot de manutention selon une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que l'unité d'émission et de réception de données est conçue pour la transmission de
données avec une mémoire intermédiaire qui est de son côté conçue pour la communication
avec une mémoire principale externe.
11. Chariot de manutention selon la revendication 10, caractérisé en ce que la mémoire intermédiaire est prévue dans un poste de chargement de batterie.
12. Chariot de manutention selon la revendication 11, caractérisé en ce que la mémoire de données (14) du chariot de manutention est disposée sur la batterie
du chariot de manutention.
13. Chariot de manutention selon une des revendications 1 à 12, caractérisé en ce qu'au moins une unité d'analyse de données est prévue pour l'accès à la mémoire de données
(50) externe.
14. Chariot de manutention selon une des revendications 1 à 13, caractérisé par l'utilisation sur une multiplicité de chariots de manutention.
15. Chariot de manutention selon la revendication 14, caractérisé en ce que la mémoire de données (50) externe est intégrée dans un réseau d'ordinateurs d'une
entreprise de logistique.
16. Chariot de manutention selon une des revendications 1 à 13, caractérisé en ce que la mémoire de données (50) externe est intégrée dans un réseau d'ordinateurs d'une
entreprise de maintenance.
17. Chariot de manutention selon une des revendications 1 à 16, caractérisé en ce que la mémoire de données (50) externe est conçue pour la transmission, à la transmission
de données du chariot de manutention, d'un ordre de relevé d'une transmission de données
définie liée au fonctionnement.