| (19) |
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(11) |
EP 2 034 491 B9 |
| (12) |
KORRIGIERTE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis: Bibliographie entspricht dem neuesten Stand |
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Korrekturinformation: |
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Korrigierte Fassung Nr. 1 (W1 B1) |
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Korrekturen, siehe Ansprüche DE |
| (48) |
Corrigendum ausgegeben am: |
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06.11.2013 Patentblatt 2013/45 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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28.08.2013 Patentblatt 2013/35 |
| (22) |
Anmeldetag: 08.07.2008 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (54) |
Hochflexible geschirmte elektrische Datenleitung
Extremely flexible shielded electric data conductor
Ligne de données électrique, très flexible et blindée
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL NO PL
PT RO SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
05.09.2007 DE 102007041981
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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11.03.2009 Patentblatt 2009/11 |
| (73) |
Patentinhaber: HEW-KABEL GmbH |
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51688 Wipperfürth (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Dlugas, Wolfgang
51688 Wipperfürth (DE)
- Kundinger, Lothar
90765 Fürth (DE)
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| (74) |
Vertreter: Rebbereh, Cornelia |
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Kamper Strasse 1 51789 Lindlar 51789 Lindlar (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A2- 0 416 728 EP-A2- 1 768 133 DE-A1- 4 306 835
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EP-A2- 0 700 057 WO-A1-98/44513
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine hochflexible geschirmte elektrische Leitung
zur hochfrequenten Datenübermittlung bei schwenkbaren Bildschirmen, insbesondere für
schwenkbare LCD (Flüssigkristallanzeige) Einrichtungen, mit zwei Adern zur Stromversorgung
und /oder mindestens zwei Datenadern.
[0002] Um dem zunehmenden Bedürfnis nach Informationen unabhängig vom jeweiligen Standort
des Interessierten Rechnung zu tragen, hat beispielsweise die Kraftfahrzeugindustrie
seit langem im Fahrzeug integrierte Bildschirme entwickelt, mit deren Hilfe die unterschiedlichsten
Daten sichtbar gemacht werden können, seien es Informationen über den Zustand des
Kraftfahrzeugs selbst, über Telefonanschlüsse, über Radioprogramme oder über eine
Routenplanung (Navigationssystem). Das gilt insbesondere auch für Kraftfahrzeuge,
die der Personenbeförderung dienen. Nicht immer ist es jedoch möglich, beispielsweise
auch in Kraftfahrzeugen kleinerer Bauart, die für eine Darstellung der Informationen
benötigten Bildschirme im Fahrzeug raumfest zu installieren, sei es, dass der entsprechende
Platzbedarf nicht ausreicht, sei es, dass der Aufstellungsort im Automobil nur eine
kurzfristige Betrachtung erlaubt. In solchen Fällen ist es erforderlich, die Bildschirme
schwenkbar im Fahrzeug zu installieren, damit die Bildschirme in beliebigen Richtungen
geklappt, geschwenkt, gedreht oder aus ihrer Lageposition, beispielsweise auch aus
einer Schublade, herausgezogen werden können, um sie in eine für den Betrachter geeignete
Position zu bringen. Entsprechend hoch ist die mechanische Beanspruchung der zur Datenübermittlung
an die Bildschirme angeschlossenen elektrischen Leitungen. Bei einer schwenkbaren
Anordnung des Bildschirmes werden diese Leitungen gezogen, gereckt und verdreht, wobei
einem Ziehen, einer Reckung und einer Verdrehung ohne Schaden für die elektrische
Leitung sehr schnell Grenzen gesetzt sind, wenn die Umgebungstemperaturen sehr tiefe
oder hohe Werte annehmen. So hat sich gezeigt, dass z.B. in Gebieten mit Dauerfrost
die herkömmlichen Datenleitungen nicht geeignet sind, die Funktion des Bildschirmes
zu gewährleisten. Die bei tiefen Temperaturen beispielsweise versteiften Datenleitungen
erlauben weder ein Herausklappen noch ein Verdrehen des Bildschirmes, eine ungestörte
Dateninformation ist also nicht mehr gegeben.
[0003] Um hier weiter zu kommen, hat man bereits die verseilten und/oder gebündelten elektrischen
Leiter einer hochflexiblen Leitung zur hochfrequenten Datenübermittlung mit einer
Bandierung aus einer mit Aluminium beschichteten Isolierfolie umgeben, die ein umgebendes
Drahtgeflecht von innen her kontaktiert (
DE 10 2006 036 621 A1). Die Übertragungsfrequenz bzw. die im Betrieb zu übertragende Datenrate einer solcher
Leitung ist jedoch, wenn auch auf hohem Niveau, begrenzt, eine weitere Anhebung der
Übertragungsfrequenz ist nicht möglich.
[0004] Das Dokument
EP 1 768 133 A2 offenbart eine hochflexible geschirmte Leitung zur hochfrequenten Datenübermittlung
bei schwenkbaren Bildschirmen.
[0005] Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Datenleitung für
die beschriebenen schwenkbaren Bildschirme vorzuschlagen, die bei hoher Flexibilität
und weitestgehender Unabhängig von den herrschenden Umgebungstemperaturen die Funktion
der Bildschirme bei optimierter Qualität der Datensignale den Datenempfang auch für
hohe Datenraten in Bereichen von z.B. 800 Mbit/sec und mehr gewährleistet.
[0006] Gelöst wird diese Aufgabe gemäß der Erfindung dadurch, dass die verseilten und/oder
gebündelten oder zu Paaren zusammengefassten Adern insgesamt von einer Abschirmung
aus unisolierten metallischen Drähten umschlossen sind, die nach Außen von einem leitfähigen
Faservlies abgedeckt ist, das die Abschirmung umflächig elektrisch kontaktiert, und
dass die Faservliesabdeckung schließlich von einem Außenmantel aus einem Silikonkautschuk
umschlossen ist. Dieser Aufbau einer elektrischen Datenleitung gewährleistet die Schwenkbarkeit
eines Bildschirmes in beliebige Richtungen selbst unter Permafrost Bedingungen bei
gleichzeitiger ungestörter Datenübermittlung mit hoher Datenrate von 800 oder 1000
MHz und darüber. Ein mit einer Leitung nach der Erfindung verbundener Bildschirm kann
demnach ohne Beeinträchtigung der Übertragungsqualität der jeweiligen Daten nach vorn
oder nach hinten geklappt, in die eine oder andere Richtung gedreht oder geschwenkt
oder in Richtung des Betrachters gezogen oder von diesem wieder wegbewegt werden.
[0007] Das leitfähige Faservlies nach der Erfindung kann ein mit leitfähigen Werkstoffen
imprägniertes Kunststoffvlies sein, aber auch ein mit Metallfäden durchwirktes Vliesmaterial.
Eine bevorzugte Variante der Erfindung ergibt sich jedoch dann, wenn das leitfähige
Faservlies ein mit Metall beschichtetes Kunststoffvlies ist, wobei die Beschichtung
vorzugsweise durch eine Bedampfung des Kunststoffvlieses erfolgt, durch eine Bedampfung
z.B. mit Aluminium oder auch mit Silber oder mit deren Legierungen.
[0008] Nach einem weiteren Erfindungsgedanken sind die verseilten und/oder gebündelten oder
zu Paaren zusammengefassten Adern insgesamt von einem unterhalb des Drahtgeflechtes
angeordneten isolierenden Faservlies zusammengehalten. Dieses isolierende Faservlies
führt zu einer weiteren Verminderung der Reibungsverluste im Leitungsaufbau und damit
zur Steigerung der Flexibilität der erfindungsgemäßen elektrischen Leitung.
[0009] Neben der verbesserten Abschirmung durch das erfindungsgemäße leitfähige Faservlies
trägt zur Erhöhung der Übertragungsfrequenzen auch bei, dass die Isolierung der Datenadern
zweischichtig aufgebaut ist, mit einer inneren Bewicklung des Leiters aus einem gereckten
und gesinterten porösen Band oder einer Folie aus einem aus der Schmelze nicht verarbeitbaren
Fluorpolymer sowie einer äußeren geschlossenen Schicht aus einem aus der Schmelze
verarbeitbaren Fluorpolymer. Das aus der Schmelze nicht verarbeitbare Fluorpolymer
ist mit besonderem Vorteil ein Polytetrafluorethylen, wobei die Bezeichnung Polytetrafluorethylen
auch Tetrafluorethylen - Polymere beinhaltet, die mit modifizierenden Zusätzen versehen
sind, jedoch in einer solchen Menge, dass das Polymere, wie das Polytetrafluorethylen
selbst, aus der Schmelze nicht verarbeitbar ist.
[0010] Diese Ausführungsform der Erfindung weist nicht nur die hohe Flexibilität bei dynamischer
Verlegung über einen weiten Temperaturbereich zwischen -50°C und +180°C auf, sie ist
auch problemlos geeignet für eine Übertragungsfrequenz über 800 und 1000 MHz bei einer
Schirmdämpfung größer 65dB. Eine weitere Verbesserung dieser Datenleitung ergibt sich
dann, wenn in Weiterführung der Erfindung die PTFE (Polytetrafluorethylen) Bewicklung
des Leiters eine mindestens mit der obersten Band - oder Folienlage kraftschlüssig
verbundene Schicht aus einem aus der Schmelze verarbeitbaren Fluorpolymer trägt. Da
das Verhältnis der Wanddicken von Band - oder Folienbewicklung zur kraftschlüssig
verbundenen Schicht in Durchführung der Erfindung 3:1 beträgt, ist diese Schicht lediglich
als eine die Bewicklung abdeckende Skin-Schicht anzusehen. Als geeignet für diese
Skin-Schicht haben sich beispielsweise das Tetrafluorethylen/Hexafluorpropylen Copolymer
(FEP), das Perfluoralkoxy-Polymer (PFA) oder auch das Tetrafluorethylen-Perfluoralkylvinylether
Copolymerisat (TFA/PFA) erwiesen. Aber auch andere bekannte, aus der Schmelze verarbeitbare,
Fluorpolymere können mitunter eine vorteilhafte Anwendung finden.
[0011] Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung ergibt sich dann, wenn
neben den zur Datenübermittlung vorgesehenen Einzeladern im Leitungsaufbau zusätzliche
Adern zur Stromversorgung angeordnet sind. Eine solche Stromversorgung benötigen beispielsweise
die Verstellmotoren an Schwenkdisplays oder die Antriebsmotoren für Spiegelverstellungen
in bzw. an Kraftfahrzeugen. Die elektrischen, den Speisestrom führenden Leiter dieser
Adern tragen zweckmäßig eine Isolierung aus einem aus der Schmelze verarbeitbaren
Fluorpolymer.
[0012] Vorteilhaft ist es ferner, wenn nach der Erfindung die Adern für die Stromversorgung
und die Datenadern den gleichen oder doch nahezu gleichen Durchmesser aufweisen. So
lassen sich alle Adern problemlos gleichzeitig zu einem einheitlichen Verseilverband
vereinigen. Dabei ist sichergestellt, dass alle Adern bei Biegebeanspruchungen ein
gleiches Biegeverhalten aufweisen. Wird zur Rundung der aus den verseilten Adern bestehenden
Seele ein zentraler Füllstrang, eine sog. Trense, benötigt, dann hat es sich in Weiterführung
der Erfindung als besonders zweckmäßig erwiesen, den Füllstrang aus einem gereckten
und gesinterten Formstrang aus Polytetrafluorethylen (PTFE) herzustellen. Der Formstrang
besteht vorteilhaft aus einem zu einem Strang verdrehten Band aus PTFE. Der Vorteil
eines solchen Formstranges ist seine hohe Kälteflexibilität sowie der fehlende Materialabrieb,
der, wie im Falle von Glasseidentrensen, leicht zu Verschmutzungen der elektronischen
Bauelemente bei den schwenkbaren LCD Einrichtungen führt.
[0013] Der weite Temperaturbereich beim Einsatz der Datenleitung nach der Erfindung verlangt
einen geeigneten Mantelwerkstoff. Hier hat es sich in Durchführung der Erfindung als
vorteilhaft erwiesen, wenn der Außenmantel aus einem heißvulkanisierenden Silikonkautschuk,
einem sog. HTV Silikonkautschuk, hergestellt ist. Eine andere vorteilhafte Möglichkeit
ist die, als Mantelwerkstoff einen LSR (Liquid Silicon Rubber) Kautschuk zu wählen.
[0014] Die Erfindung sei an Hand der in den Fig. 1 bis 3 als Ausführungsbeispiele dargestellten
Datenleitungen näher erläutert. Die hier beschriebenen elektrischen Leitungen sind
aufgrund ihrer besonderen Eigenschaften für die Niederspannungs / Hochgeschwindigkeits-Datenübertragung
über Kupferdrähte (LVDS) geeignet.
[0015] Die Fig.1 zeigt eine ein-paarige geschirmte, hochflexible Datenleitung für eine EMVoptimierte
Übertragung von Daten (LVDS-interface) mit extrem hoher Biegewechselfähigkeit über
einen weiten Temperaturbereich, wie sie insbesondere in der Kraftfahrzeugtechnik für
den Anschluss von schwenkbaren Bildschirmen vorteilhaft verwendet werden kann. Hierbei
sind die Kupferleiter 1 mit einem Durchmesser von z.B. 0,50 mm mit einer Bewicklung
2 aus einem gereckten und gesinterten Band bzw. einer entsprechenden Folie aus Polytetrafluorethylen
(PTFE) isoliert, das oder die unter dem Handelsnamen HEI-tape® der Anmelderin bekannt
ist. Die Bewicklung 2 aus dem PTFE-Band trägt eine Skin-Schicht 3 aus einem aus der
Schmelze verarbeitbaren Fluorpolymer, beispielsweise aus einem Tetrafluorethylen/Hexafluorpropylen
Copolymer (FEP). Füllstränge 4 in den Zwickeln der verseilten Einzeladern dienen der
Stabilisierung des Verseilverbandes, sie können aus einem geeigneten Kunststoff hergestellt
sein, aber auch aus Glasfasern bestehen. Der die genannten Einzelelemente aufweisende
Verseilverband 5 ist umschlossen von der Bandierung 6 aus einem isolierenden Faservlies.
Ein aus verzinnten Kupferdrähten bestehendes Schirmgeflecht ist mit 7 bezeichnet,
es wird überdeckt von der Bandierung 8 aus einem ein- oder beidseitig mit Aluminium
oder Silber bedampftes Faservlies. Die äußere Umhüllung der erfindungsgemäßen Datenleitung
bildet der Mantel 9 aus einem heißvulkanisierenden (HTV) Silikonkautschuk. Der Außendurchmesser
dieser entsprechend der Erfindung aufgebauten Datenleitung beträgt etwa 4,5 mm, die
Betriebsspannung entsprechend ihrem Einsatz in der Kraftfahrzeugtechnik 48V.
[0016] Entsprechend den Forderungen, die an solche Datenleitungen gestellt werden, ist auch
eine Ausführungsform der Erfindung nach der Fig. 2 einzusetzen. Bei dieser Datenleitung
sind vier Paare 10 zu einem Verseilverband 11 zusammengefasst. Die elektrischen Leiter
12 der Paare 10 mit einem Aüßendurchmesser von z.B. 0,6 mm bestehen in dieser Ausführungsform
aus blanken, verzinnten oder versilberten Kupferdrähten. Die Isolierung 13 der Leiter
12 besteht aus einem aus der Schmelze verarbeitbaren oben genannten Fluorpolymer,
beispielsweise aus einem FEP. Die alle vier Paare gemeinsam umfassende Bandierung
14 kann aus einer Folienbewicklung aus einem Polyesterband bestehen, entsprechend
dem Ausführungsbeispiel nach der Fig.1 kann aber auch hier mit Vorteil ein isolierendes,
reibungsminderndes Faservlies die Aufgabe der Bandierung übernehmen. Der Abschirmung
der Datenleitung dient das aus verzinnten oder versilberten Kupferdrähten bestehende
Geflecht 15, das seinerseits zur Verbesserung der Schirmwirkung und damit zur Optimierung
der Datenübertragung von der Bandierung 16 aus einem metallisierten Faservlies umgeben
ist. Abgeschlossen nach Außen wird die erfindungsgemäße Datenleitung durch den Mantel
17, beispielsweise aus einem HTV Silikonkautschuk oder aus einem LSR Kautschuk.
[0017] Der auch bei tiefen Temperaturen gleichbleibend flexible Silikonkautschukmantel sichert
auch hier im Zusammenhang mit den beschriebenen Aufbauelementen der Datenleitung ihre
hohe Biegewechselfähigkeit, die eine dynamische Verlegungsart bei schwenkbaren oder
aus Schubladen oder Abdeckungen herausziebaren Bildschirmen gestattet. Bei dieser
Ausführungsform der elektrischen Leitung liegt der Außendurchmesser bei etwa 6,0 bis
6,5 mm, die Betriebsspannung beträgt ebenfalls 48V.
[0018] In Anlehnung an die Fig. 1 zeigt die Fig. 3 eine besonders vorteilhafte Ausführungsform
der Erfindung, bei der die beiden zur Datenübermittlung vorgesehenen Einzeladern 18
und 19 und die beiden mindestens annähernd den gleichen Durchmesser wie diese aufweisenden
Adern 20 und 21, die der Stromversorgung z.B. von Stellmotoren bei schwenkbaren Bildschirmen
dienen, miteinander verseilt sind. Da die Adern 20 und 21 nicht zur Datenübermittlung
verwendet werden, sind deren elektrische Leiter 22 und 23 lediglich mit einer Isolierung
24 bzw. 25 aus einem aus der Schmelze verarbeitbaren Fluorpolymer, beispielsweise
aus einem FEP, versehen.
Für die Datenübertragung kommt es dagegen auf eine Isolierung mit einer geringen Dielektrizitätskonstanten
an, z.B. in der Größenordnung von 1,3. Aus diesem Grunde sind die Leiter 26 und 27
der Einzeladern 18 und 19 zunächst mit einer Bewicklung 28 bzw. 29 aus einem gereckten
und gesinterten Band bzw. aus einer entsprechenden Folie aus Polytetrafluorethylen
isoliert. Diese Band- oder Folienwicklungen werden jeweils überdeckt von Isolierschichten
30 und 31 aus einem schmelzfähigen Fluorpolymer, im dargestellten Ausführungsbeispiel
aus dem bereits oben erwähnten FEP.
[0019] Im Zentrum des aus den Adern 18, 19, 20 und 21 gebildeten Verseilverbandes 32 ist
der Füllstrang (die Trense) 33 angeordnet. Zur Erhöhung der Flexibilität dieser Leitung
auch bei extrem tiefen Temperaturen, beispielsweise bis zu - 50° C, besteht er (sie)
aus einem zum Strang verdrehten, gereckten und gesinterten, d.h. porösen, Band aus
PTFE. Der Einsatz dieses Materials hat neben der hohen Kälteflexibilität des erfindungsgemäßen
Füllstranges den Vorteil, dass Verschmutzungen durch Materialabtrag aufgrund der im
Betrieb der Leitung durchzuführenden Bewegungen der angeschlossenen schwenkbaren Einrichtungen
vermieden sind.
[0020] Der die genannten Adern aufweisende Verseilverband 32 ist umgeben von der Bandierung
34 aus einem isolierenden Faservlies, innerhalb der der Verseilverband 32 extrem reibungsarm
geführt ist. Wird, wie dargestellt, das isolierende Faservlies überdeckt von dem Schirmgeflecht
35 z.B. aus verzinnten Kupferdrähten, dann lässt sich das Schirmgeflecht 35 zu Montagezwecken
leicht über dem Verseilverband 32 in Achsrichtung verschieben, das isolierende Faservlies
trägt aber auch zur Steigerung der Flexibilität der gesamten Leitung bei. Über dem
Schirmgeflecht 35 ist zur Verbesserung der Abschirmwirkung und zur Optimierung des
Datentransfers die Bandierung 36 aus einem ein- oder beidseitig mit einem Metall beschichtetes,
vorteilhaft bedampftes Faservlies angeordnet. Als Metalle dienen vorzugsweise Aluminium,
Silber oder andere für den Beschichtungsvorgang geeignete leitfähige Materialien.
Die äußere Umhüllung dieser erfindungsgemäßen Leitung wird gebildet durch den Mantel
37 aus einem Silikonkautschuk. Der Außendurchmesser dieser Datenleitung nach der Erfindung
beträgt etwa 4,8 mm, die Betriebsspannung liegt entsprechend ihrem Einsatz in der
Kraftfahrzeugtechnik bei 48V. Der besondere Vorteil dieser Leitung nach der Erfindung
ist der problemlose Einsatz in einem Temperaturbereich von etwa -50° C bis +135° C
und darüber bei gleichbleibender hoher Flexibilität sowie einer ungestörten Datenübertragung
mit einer Datenrate von über 800 oder 1000 Mbit/sec.
1. Hochflexible geschirmte elektrische Leitung zur hochfrequenten Datenübermittlung bei
schwenkbaren Bildschirmen, insbesondere für schwenkbare LCD Einrichtungen, mit zwei
Adern (20,21) zur Stromversorgung und/oder mindestens zwei Datenadern (1,12,18,19),
dadurch gekennzeichnet, dass
die verseilten und/oder gebündelten oder zu Paaren (10) zusammengefassten Adern insgesamt
von einer Abschirmung (7,15,35) aus unisolierten metallischen Drähten umschlossen
sind, die nach außen von einem leitfähigen Faservlies (8,16,36) abgedeckt ist, das
die Abschirmung umflächig elektrisch kontaktiert, und dass diese leitfähige Faservliesabdeckung
schließlich von einem Außenmantel (9,17,37) aus einem Silikonkautschuk umschlossen
ist.
2. Elektrische Leitung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
das leitfähige Faservlies (8,16,36) ein mit leitfähigen Werkstoffen imprägniertes
Kunststoffvlies ist.
3. Elektrische Leitung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
das leitfähige Faservlies (8,16,36) ein mit Metallfäden verwirktes Kunststoffvlies
ist.
4. Elektrische Leitung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
das leitfähige Faservlies (8,16,36) ein mit Metall beschichtetes Kunststoffvlies ist.
5. Elektrische Leitung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, dass
das leitfähige Faservlies (8,16,36) ein ein- oder beidseitig mit Metall bedampftes
Kunststoffvlies (8,16,36) ist.
6. Elektrische Leitung nach Anspruch 3 oder einem der folgenden,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Metall Aluminium oder eine Aluminiumlegierung ist.
7. Elektrische Leitung nach Anspruch 3 oder einem der folgenden,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Metall Silber oder eine Silberlegierung ist.
8. Elektrische Leitung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden,
dadurch gekennzeichnet, dass
die äußere leitfähige Faservliesabdeckung (8,16,36) der Abschirmung (7,15,35) aus
einem gewickelten Band aus dem leitfähigen Faservlies besteht.
9. Elektrische Leitung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden,
dadurch gekennzeichnet, dass
die verseilten und/oder gebündelten oder zu Paaren (10) zusammengefassten Adern insgesamt
von einem unterhalb des Drahtgeflechtes angeordneten isolierenden Faservlies (6,14,34)
zusammengehalten sind.
10. Elektrische Leitung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Isolierung der Drahtadern zweischichtig aufgebaut ist, mit einer inneren Bewicklung
des Leiters aus einem gereckten und gesinterten porösen Band (2,28,29) oder einer
Folie aus einem aus der Schmelze nicht verarbeitbaren Fluorpolymer und einer äußeren
geschlossenen Schicht (3,30,31) aus einem aus der Schmelze verarbeitbaren Fluorpolymer.
11. Elektrische Leitung nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, dass
das aus der Schmelze nicht verarbeitbare Flurpolymer ein Polytetrafluorethylen ist.
12. Elektrische Leitung nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, dass
die äußere geschlossene Schicht (3,30,31) mindestens mit der obersten Band- oder Folienlage
der inneren Bewicklung kraftschlüssig verbunden ist.
13. Elektrische Leitung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Isolierung (24,25) der Adern (20,21) zur Stromversorgung aus einem aus der Schmelze
verarbeitbaren Fluorpolymer besteht.
14. Elektrische Leitung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden mit einem zentralen Füllstrang
(Trense) (33), um den herum die Einzeladern oder Paare verseilt sind,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Füllstrang (33) aus einem gereckten und gesinterten Formstrang aus Polytetrafluorethylen
besteht.
15. Elektrische Leitung nach Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet, dass
der gereckte und gesinterte Formstrang aus einem zu einem Strang verdrehten Band aus
Polytetrafluorethylen besteht.
16. Elektrische Leitung nach Anspruch 10 oder einem der folgenden,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Verhältnis der Wanddicke von Band- oder Folienbewicklung zur kraftschlüssig verbundenen
geschlossenen Schicht etwa 3:1 beträgt.
17. Elektrische Leitung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Durchmesser der Adern (20,21) zur Stromversorgung und der Durchmesser der Datenadern
(18,19) gleich oder nahezu gleich gehalten ist.
18. Elektrische Leitung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Adern (20,21) zur Stromversorgung und die Datenadern (18,19) gleichzeitig miteinander
verseilt sind.
19. Elektrische Leitung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Außenmantel (9,17,37) der Leitung ein heißvulkanisierender (HTV) Silikonkautschuk
ist.
20. Elektrische Leitung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Außenmantel (17) der Leitung ein LSR (Liquid Silicon Rubber) Kautschuk ist.
21. Elektrische Leitung nach Anspruch 10 oder einem der folgenden,
dadurch gekennzeichnet, dass
die durch das leitfähige Faservlies (8,16,36) geschirmte elektrische Leitung, bei
der das aus der Schmelze nicht verarbeitbare Fluorpolymer ein Polytetrafluorethylen
ist, Polytetrafluorethylen auch beinhaltend Tetrafluorethylen-Polymere, die mit modifizierenden
Zusätzen in einer solchen Menge versehen sind, dass das Polymere aus der Schmelze
nicht verarbeitbar ist, im dynamischen Zustand eine hohe Flexibilität bei Temperaturen
von -50° bis +180°C aufweist bei einer zu übertragenden Datenrate >800 Mbit/sec.
22. Verwendung der elektrischen Leitung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden für die
Niederspannungs-/Hochgeschwindigkeits-Datenübertragung über Kupferdrähte (LVDS).
1. Highly flexible shielded electrical line for highfrequency data transmission in swivellable
visual display units, in particular for swivellable LCD devices, having two current
supply wires (20,21) and/or at least two data wires (1,12,18,19), characterised in that
the wires, which are twisted and/or bundled or gathered in pairs (10), are enclosed
altogether by a shielding (7,15,35) of uninsulated metallic wires, which are covered
towards the outside by a conductive non-woven fabric (8,16,36) electrically contacting
the shielding circumferentially, and in that finally this conductive non-woven fabric covering is enclosed by an outer sheath
(9,17,37) made of a silicone rubber.
2. Electrical line according to Claim 1,
characterised in that
the conductive non-woven fabric (8,16,36) is a plastic non-woven fabric impregnated
with conductive materials.
3. Electrical line according to Claim 1,
characterised in that
the conductive non-woven fabric (8,16,36) is a plastic non-woven fabric interwoven
with metallic threads.
4. Electrical line according to Claim 1,
characterised in that
the conductive non-woven fabric (8,16,36) is a plastic non-woven fabric coated with
metal.
5. Electrical line according to Claim 4,
characterised in that
the conductive non-woven fabric (8,16,36) is a plastic non-woven fabric (8,16,36)
coated with metal on one or both sides by vapour deposition.
6. Electrical line according to Claim 3 or one of the subsequent claims,
characterised in that
the metal is aluminium or an aluminium alloy.
7. Electrical line according to Claim 3 or one of the subsequent claims,
characterised in that
the metal is silver or a silver alloy.
8. Electrical line according to Claim 1 or one of the subsequent claims,
characterised in that
the outer conductive non-woven fabric covering (8,16,36) of the shielding (7,15,35)
is composed of a wound tape of the conductive non-woven fabric.
9. Electrical line according to Claim 1 or one of the subsequent claims,
characterised in that
the wires, which are twisted and/or bundled or gathered in pairs (10), are all held
together by an insulating non-woven fabric (6,14,34) arranged below the wire mesh.
10. Electrical line according to Claim 1 or one of the subsequent claims,
characterised in that
the insulation of the wires is of two-layered construction, with an inner wrapping
of the conductor being composed of a stretched and sintered porous tape (2,28,29)
or a film of non-melt-processable fluoropolymer, and an outer sealed layer (3,30,31)
of a melt-processable fluoropolymer.
11. Electrical line according to Claim 10,
characterised in that
the non-melt-processable fluoropolymer is a polytetrafluoroethylene.
12. Electrical line according to Claim 10,
characterised in that
the outer sealed layer (3,30,31) is non-positively connected to at least the uppermost
tape or film layer of the inner wrapping.
13. Electrical line according to Claim 1 or one of the subsequent claims,
characterised in that
the insulation (24,25) of the current supply wires (20,21) is made of a melt-processable
fluoropolymer.
14. Electrical line according to Claim 1 or one of the subsequent claims, having a central
filling strand (snaffle) (33), around which the single wires or pairs are twisted,
characterised in that
the filling strand (33) is composed of a stretched and sintered shaped strand made
of polytetrafluoroethylene.
15. Electrical line according to Claim 14,
characterised in that
the stretched and sintered shaped strand is composed of a tape made of polytetrafluoroethylene
twisted into a strand.
16. Electrical line according to Claim 10 or one of the subsequent claims,
characterised in that
the ratio of the wall thickness of the tape or film wrapping to the non-positively
connected sealed layer is approximately 3:1.
17. Electrical line according to Claim 1 or one of the subsequent claims,
characterised in that
the diameter of the current supply wires (20,21) and the diameter of the data wires
(18,19) is kept identical, or almost identical.
18. Electrical wire according to Claim 1 or one of the subsequent claims,
characterised in that
the current supply wires (20,21) and the data wires (18,19) are twisted together at
the same time.
19. Electrical line according to Claim 1 or one of the subsequent claims,
characterised in that
the outer sheath (9,17,37) of the line is a high-temperature-vulcanising (HTV) silicone
rubber.
20. Electrical line according to Claim 1 or one of the subsequent claims,
characterised in that
the outer sheath (17) of the line is an LSR (Liquid Silicone Rubber) rubber.
21. Electrical line according to Claim 10 or one of the subsequent claims,
characterised in that
the electrical line shielded by the conductive non-woven fabric (8,16,36), in which
line the non-melt-processable fluoropolymer is a polytetrafluoroethylene, polytetrafluoroethylene
also including tetrafluoroethylene polymers which are provided with modifying additives
in such a quantity that the polymer is non-melt-processable, has in the dynamic state
a high flexibility at temperatures from -50° to +180°C at a data rate to be transmitted
of >800 Mbit/sec.
22. Use of the electrical line according to Claim 1 or one of the subsequent claims for
low-voltage/high-speed data transmission via copper wires (LVDS)
1. Ligne électrique blindée, hautement flexible, pour la transmission de données haute
fréquence pour des écrans pivotants, en particulier des équipements LCD pivotants,
avec deux brins (20, 21) pour l'alimentation électrique et/ou au moins deux brins
de données (1, 12, 18, 19),
caractérisée en ce que les brins torsadés et/ou toronnés ou appariés (10) sont entourés globalement par
un blindage (7, 15, 35) de fils métalliques non isolés recouverts à l'extérieur d'un
non-tissé conducteur (8, 16, 36) en contact électrique avec le blindage sur toute
la surface, et en ce que ce recouvrement conducteur en non-tissé est enfin entouré par une gaine extérieure
(9, 17, 37) en caoutchouc silicone.
2. Ligne électrique selon la revendication 1, caractérisée en ce que le non-tissé conducteur (8, 16, 36) est un film synthétique imprégné de substances
conductrices.
3. Ligne électrique selon la revendication 1, caractérisée en ce que le non-tissé conducteur (8, 16, 36) est un film synthétique tissé avec des fils métalliques.
4. Ligne électrique selon la revendication 1, caractérisée en ce que le non-tissé conducteur (8, 16, 36) est un film synthétique recouvert de métal.
5. Ligne électrique selon la revendication 4, caractérisée en ce que le non-tissé conducteur (8, 16, 36) est un film synthétique (8, 16, 36) métallisé
d'un ou des deux côtés.
6. Ligne électrique selon la revendication 3 ou l'une des suivantes, caractérisée en ce que le métal est de l'aluminium ou un alliage d'aluminium.
7. Ligne électrique selon la revendication 3 ou l'une des suivantes, caractérisée en ce que le métal est de l'argent ou un alliage d'argent.
8. Ligne électrique selon la revendication 1 ou l'une des suivantes, caractérisée en ce que le recouvrement en non-tissé conducteur extérieur (8, 16, 36) du blindage (7, 15,
35) se compose d'une bande enroulée du non-tissé conducteur.
9. Ligne électrique selon la revendication 1 ou l'une des suivantes, caractérisée en ce que les brins torsadés et/ou toronnés ou appariés (10) sont globalement maintenus ensemble
par un non-tissé isolant (6, 14, 34) disposé au-dessous du treillis en fils métalliques.
10. Ligne électrique selon la revendication 1 ou l'une des suivantes, caractérisée en ce que l'isolation des brins de fil métallique est réalisée en deux couches, avec un enroulement
intérieur du conducteur composé d'une bande poreuse étirée et frittée (2, 28, 29)
ou d'un film composé d'un polymère fluoré non transformable à l'état fondu et d'une
couche fermée extérieure (3, 30, 31) composée d'un polymère fluoré transformable à
l'état fondu.
11. Ligne électrique selon la revendication 10, caractérisée en ce que le polymère fluoré non transformable à l'état fondu est un polytétrafluoréthylène.
12. Ligne électrique selon la revendication 10, caractérisée en ce que la couche fermée extérieure (3, 30, 31) est reliée par adhérence au moins à la couche
de bande ou de film tout à fait en haut de l'enroulement intérieur.
13. Ligne électrique selon la revendication 1 ou l'une des suivantes, caractérisée en ce que l'isolation (24, 25) des brins (20, 21) pour l'alimentation électrique se compose
d'un polymère fluoré transformable à l'état fondu.
14. Ligne électrique selon la revendication 1 ou l'une des suivantes, avec un brin de
remplissage central (tresse) (33) autour duquel sont torsadés les brins individuels
ou les paires, caractérisée en ce que le brin de remplissage (33) se compose d'un boudin moulé, étiré et fritté, en polytétrafluoréthylène.
15. Ligne électrique selon la revendication 14, caractérisée en ce que le boudin moulé, étiré et fritté, se compose d'une bande de polytétrafluoréthylène
torsadée pour former un brin.
16. Ligne électrique selon la revendication 10 ou l'une des suivantes, caractérisée en ce que le rapport entre l'épaisseur de paroi de l'enroulement de bande ou de film et la
couche fermée reliée par adhérence est d'environ 3:1.
17. Ligne électrique selon la revendication 1 ou l'une des suivantes, caractérisée en ce que le diamètre des brins (20, 21) pour l'alimentation électrique et le diamètre des
brins de données (18, 19) sont maintenus identiques ou presque identiques.
18. Ligne électrique selon la revendication 1 ou l'une des suivantes, caractérisée en ce que les brins (20, 21) pour l'alimentation électrique et les brins de données (18, 19)
sont torsadés ensemble en même temps.
19. Ligne électrique selon la revendication 1 ou l'une des suivantes, caractérisée en ce que la gaine extérieure (9, 17, 37) de la ligne est un caoutchouc silicone vulcanisé
à chaud (HTV).
20. Ligne électrique selon la revendication 1 ou l'une des suivantes, caractérisée en ce que la gaine extérieure (17) de la ligne est un caoutchouc LSR (« Liquid Silicon Rubber
»).
21. Ligne électrique selon la revendication 10 ou l'une des suivantes, caractérisée en ce que la ligne électrique blindée par le non-tissé conducteur (8, 16, 36), dans laquelle
le polymère fluoré non transformable à l'état fondu est un polytétrafluoréthylène,
ledit polytétrafluoréthylène contenant également des polymères de tétrafluoréthylène
munis d'additifs modifiés en quantité telle que le polymère n'est pas transformable
à l'état fondu, présente à l'état dynamique une haute flexibilité à des températures
de - 50 ° à +180 °C pour un débit de données à transmettre >800 Mb/sec.
22. Utilisation de la ligne électrique selon la revendication 1 ou l'une des suivantes
pour la transmission de données basse fréquence et haute vitesse par des fils de cuivre
(LVDS).


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