[0001] Die Erfindung betrifft ein elektromagnetisches Schaltgerät mit einer Antriebsspule,
einem Joch, einem Anker und einer durch ein Schaltelement unterbrochenen Stromschiene,
wobei die Antriebsspule, das Joch, der Anker und das Schaltelement derart miteinander
gekoppelt sind, dass das Schaltelement durch Bestromung der Antriebsspule betätigbar
ist.
[0002] Ein derartiges Schaltgerät ist beispielsweise aus der
DE 103 31 339 A1 bekannt. Das Joch und der Anker dieses Schaltgerätes enthalten pulvermagnetisches
Material. Durch die Verwendung dieses Materials soll eine optimale Gestaltung des
Magnetkreises möglich sein. Darüber hinaus soll das pulvermagnetische Material kostengünstige
Herstellungsmöglichkeiten bieten. Ein weiterer Vorteil sei in der guten thermischen
Kopplung zwischen verschiedenen Teilen des Schaltgerätes gegeben.
[0003] Aus der
WO 01/86682 A2 ist ein elektromechanischer Fernschalter bekannt, welcher zumindest einen feststehenden
Kontakt und einen mit diesem zusammenwirkenden beweglichen, auf einem Schieber angeordneten
Kontakt umfasst. Zur Erreichung eines bistabilen Schaltverhaltens ist in die Oberfläche
des Schiebers eine Kulisse eingearbeitet, in welche ein Stift eingreift, der auf einer
Wippe festgelegt ist, die parallel zur Oberfläche des Schiebers verschwenkbar gelagert
ist.
[0004] Die
WO 00/68963 A offenbart ein elektromagnetisches Relais und ein Verfahren zu dessen Herstellung,
das mit wenigen Einzelteilen sowie wenigen Herstellungsschritten auskommen soll. Zur
Erreichung dieses Ziels wird vorgeschlagen, neben dem Spulenkörper mindestens ein
weiteres der elektrisch und/ oder magnetisch leitenden Teile aus Kunststoff zu fertigen.
Als mögliches Fertigungsverfahren wird in diesem Zusammenhang das Mehrkomponenten-Spritzgießverfahren
genannt. Um ferromagnetische Eigenschaften zu erhalten, wird dem Kunststoff Eisenpulver
zugesetzt. Zur Erzielung elektrisch leitfähiger Eigenschaften ist der Zusatz von Silberpulver
vorgesehen.
[0005] Aus der
US 2006/0138646 A1 ist ein weiteres elektromechanisches Gerät bekannt, welches Bauteile aus einem Kunststoff
aufweist, dem leitfähige Materialien zugesetzt sind. Zusätzlich zu leitfähigen Pulvern
werden in diesem Fall leitfähige Fasern verwendet.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein elektromagnetisches Schaltgerät insbesondere
hinsichtlich der Herstellungsmöglichkeiten gegenüber dem Stand der Technik weiter
zu verbessern.
[0007] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch ein Schaltgerät, insbesondere einen
Leistungsschalter, mit den Merkmalen des Anspruchs 1.
[0008] Dieses Schaltgerät umfasst ein Joch, einen relativ zum Joch beweglichen Anker und
ein mechanisch mit dem Anker gekoppeltes oder mit dem Anker einstückig ausgebildetes
Schaltelement, welches die Unterbrechung beziehungsweise Herstellung eines Stromflusses
durch eine Stromschiene ermöglicht. Die Betätigung des Schaltelementes erfolgt durch
eine bestrombare Spule. Die Stromschiene ist in besonders rationeller Weise aus einem
Metall-Kunststoff-Hybridmaterial gefertigt. Die Verwendung eines solchen Materials,
beispielsweise eines pulverförmigen, mit einer Kunststoffmasse vermischten metallischen
Materials, zur Herstellung einer Stromschiene eines Schaltgeräts bietet zum einen
sehr weitreichende Möglichkeiten der Formgebung. Zum anderen sind auch die elektrischen
Eigenschaften eines Metall-Kunststoff-Hybridmaterials für die Nutzung als Stromschiene
in einem Schaltgerät geeignet. Denn im Schaltgerät, insbesondere bei den Schaltvorgängen,
auftretenden mechanischen Belastungen hält das Metall-Kunststoff-Hybridmaterial dauerhaft
stand. Das bei einem Schaltvorgang auftretende Geräusch wird durch das Hybridmaterial,
aus welchem die Stromschiene gefertigt ist, im Vergleich zu herkömmlichen Schaltgeräten
mit Stromschienen aus Metall gedämpft. Die Verarbeitung des Metall-Kunststoff-Hybridmaterials
erfolgt vorzugsweise im Spritzgussverfahren.
[0009] Ein Material, welches metallische Partikel sowie einen Polymerwerkstoff enthält,
ist prinzipiell beispielsweise aus der
WO 01/98006 A2 bekannt.
[0010] Um dem Metall-Kunststoff-Hybridmaterial eine beanspruchungsgerechte Festigkeit zu
verleihen, ist es ausreichend, das Material soweit zu erhitzen, das der Kunststoffanteil
vernetzt. Ein Sintervorgang zwischen den Metallpartikeln ist dagegen nicht erforderlich.
Der Herstellungsprozess kann somit bei Temperaturen erfolgen, wie sie beim Kunststoffspritzguss
üblich sind. Dies hat den besonderen Vorteil, dass in die Stromschiene ein Bauteil
eingespritzt werden kann, welches im Vergleich zu rein metallischen Komponenten nur
relativ gering thermisch belastbar ist. Ein solches Bauteil ist erfindungsgemäß ein
Stromsensor.
[0011] Der in die Stromschiene integrierte Stromsensor ist vorzugsweise mit einer ebenfalls
im Schaltgerät angeordneten Auswerteeinheit verknüpft. Die Auswerteeinheit wiederum
ist schaltungstechnisch mit der Spule gekoppelt, so dass die Möglichkeit gegeben ist,
das Schaltelement automatisch in Abhängigkeit von dem mittels des Stromsensors gemessenen
Strom zu betätigen. Ein nach dem Stand der Technik bei elektromagnetischen Schaltgeräten
häufig vorgesehener Hilfsschalter kann entfallen.
[0012] Zusätzlich weist das Schaltgerät nach einer vorteilhaften Weiterbildung einen Magnetfeldsensor
auf, welcher ebenfalls mit der Auswerteeinheit verknüpft ist, wodurch auch eine logische
Verknüpfung mit dem Stromsensor hergestellt ist.
[0013] Die Sensorik des Schaltgerätes, das heißt der Stromsensor und gegebenenfalls auch
der Magnetfeldsensor, ist in bevorzugter Ausgestaltung in Zusammenwirkung mit der
Auswerteeinheit auch geeignet, die Änderungsgeschwindigkeit von Messgrößen zu berücksichtigen.
Beispielsweise wird, um das Schaltgerät vor Überlastung zu schützen, eine Schaltschwelle
niedriger gelegt, wenn ein sehr hoher Gradient des Stromanstiegs detektiert wird.
Umgekehrt ist es möglich, kurzzeitig eine Schwellwertüberschreitung zu tolerieren,
wenn der Algorithmus, nach welchem die Auswerteeinheit arbeitet, mit ausreichender
Wahrscheinlichkeit eine rasche Rückkehr der überwachten Größe in den zulässigen Bereich
prognostiziert.
[0014] Die Auswerteeinheit ist vorzugsweise zur drahtlosen Signalübertragung ausgebildet.
Dies betrifft sowohl die Kommunikation mit externen Geräten, das heißt Sende- und/oder
Empfangsgeräten außerhalb des Schaltgerätes, als auch den Datentransfer innerhalb
der Schaltgerätes, insbesondere die Übertragung von Messwerten vom Stromsensor, gegebenenfalls
auch vom Magnetfeldsensor, zur Auswerteeinheit.
[0015] Die Energieversorgung des Stromsensors erfolgt vorzugsweise ausschließlich über die
Stromschiene, beispielsweise mittels induktiver Kopplung. Im Fall drahtloser Signalübertragung
zwischen dem Stromsensor und der Auswerteeinheit benötigt der Stromsensor somit keine
nach außen führenden Leitungen.
[0016] Das Gehäuse des Schaltgeräts ist nach einer bevorzugten Weiterbildung aus einem kunststoffgebundenem
Magnetmaterial gefertigt, welches sich vom Hybridmaterial der Stromschiene insbesondere
dadurch unterscheidet, dass es elektrisch nicht leitend ist. Das Joch des Schaltgeräts
ist vorzugsweise direkt in das Magnetmaterial, welches ein herkömmliches Kunststoffgehäuse
ersetzt, eingegossen.
[0017] Der Vorteil der Erfindung liegt insbesondere darin, dass ein im Spritzgussverfahren
verarbeitbares Metall-Kunststoff-Hybridmaterial die äußerst rationelle Herstellung
einer Stromschiene eines elektromagnetischen Schaltgerätes, insbesondere Leistungsschalters,
mittels Zweikomponenten-Spritzguss ermöglicht.
[0018] Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand von Zeichnungen näher
erläutert. Hierin zeigen:
- FIG 1
- in einer perspektivischen Ansicht ein elektromagnetisches Schaltgerät, und
- FIG 2
- ausschnittsweise eine Stromschiene des Schaltgeräts nach FIG 1.
[0019] Ein in FIG 1 vereinfacht dargestelltes elektromagnetisches Schaltgerät 1, nämlich
ein Leistungsschalter, weist in einem Gehäuse 2 ein Joch 3, eine bestrombare Spule
4, auch als Antriebsspule bezeichnet, sowie einen verschiebbar gelagerten Anker 5
als wesentliche Funktionskomponenten auf. Hinsichtlich der grundsätzlichen Funktion
der Komponenten 3, 4, 5 wird auf die
DE 103 31 339 A1 verwiesen.
[0020] Der Anker 5 ist fest verbunden mit einem Schaltelement 6, welches dazu vorgesehen
ist, den Stromfluss durch eine Stromschiene 7 zu unterbrechen oder herzustellen. Eine
die Form eines lang gestreckten Quaders aufweisende Schaltbrücke 8, welche über ein
Verbindungsstück 9 am Anker 5 befestigt ist, stützt sich hierbei unter Zwischenschaltung
von Federn 10 an einer gehäusefesten Platte 11 ab. Bei Bestromung der Spule 4 wird
der Anker 5 samt Schaltbrücke 8 zum Joch 3 gezogen, so dass eine elektrische Verbindung
zwischen Kontaktstücken 12 auf der Schaltbrücke 8 und Kontaktstücken 13 auf jeweils
einem Abschnitt 14, 15 der Stromschiene 7 hergestellt wird.
[0021] Jeder Abschnitt 14, 15 der Stromschiene 7 ist einschließlich der Kontaktstücke 13
im Spritzgussverfahren aus einem elektrisch leitfähigen Metall-Kunststoff-Hybridmaterial
gefertigt. In gleicher Weise ist auch die Schaltbrücke 8 mit den hieran einstückig
angeformten Kontaktstücken 12 aus einem Metall-Kunststoff-Hybridmaterial hergestellt.
Das Hybridmaterial setzt sich aus einem Polymerwerkstoff und einem hiermit gleichförmig
vermengten Metallpulver zusammen. Vorzugsweise ist der Werkstoff, aus welchem die
Stromschiene 7 hergestellt ist, mit dem Werkstoff der Schaltbrücke 8 identisch. Die
Abschnitte 14, 15 der Stromschiene 7 ragen auf jeweils einer Stirnseite 16, 17 aus
dem teilweise durchbrochen gezeichneten Gehäuse 2 heraus und sind zum Anschluss nicht
dargestellter elektrischer Leiter vorgesehen.
[0022] Um den durch die Stromschiene 7 fließenden elektrischen Strom zu überwachen, ist
im Abschnitt 14 ein Stromsensor 18, auch als Stromflusssensor bezeichnet, angeordnet.
Dieser Stromsensor ist im Zweikomponenten-Spritzgussverfahren in die Stromschiene
7 eingespritzt. Für die Herstellung ist eine Kunststoff-Spritzgussmaschine verwendbar.
Durch die direkte Einbindung des Stromsensors 18 in die Stromschiene 7 ist eine besonders
hohe Messgenauigkeit erreichbar.
[0023] In symbolisierter, lediglich den logischen Aufbau veranschaulichender Weise ist in
FIG 2 der in die Stromschiene 7 eingebettete Stromsensor 18 vergrößert dargestellt.
Danach weist der Stromsensor 18 ein Sensorelement 19, welches die eigentliche Strommessung
vornimmt, ein Energieversorgungsmodul 20, eine Datenverarbeitungseinheit 21, sowie
eine Sendeeinheit 22 auf. Abweichend von der vereinfachten Darstellung nach FIG 2
kann der Stromsensor 18 vom Metall-Kunststoff-Hybridmaterial der Stromschiene 7 umhüllt
sein.
[0024] Das Energieversorgungsmodul 20 bezieht die gesamte zum Betrieb des Stromsensors 18
erforderliche Energie von dem durch die Stromschiene 7 fließenden Strom. Hierbei kann
vorgesehen sein, dass in der Stromschiene 7 fließender Strom, im Extremfall der gesamte
in der Stromschiene 7 fließende Strom, durch den Stromsensor 18 geleitet wird. Alternativ
ist eine induktive Kopplung zwischen der Stromschiene 7 und dem Stromsensor 18 realisierbar.
Die Datenverarbeitungseinheit 21 wandelt das vom Sensorelement 18 gelieferte Signal
vorzugsweise in ein digitales Signal und leitet dieses an die Sendeeinheit 22 weiter.
Statt einer aktiven Aussendung eines Signals durch den Stromsensor 18 ist es auch
möglich, lediglich ein kontaktloses Auslesen des Stromsensors 18 vorzusehen. In diesem
Fall dient der Stromsensor 18 als Transponder. Diese Technologie der drahtlosen Signalübertragung
über kurze Distanzen wird auch als RFID (radio frequency identification) bezeichnet.
Betreffend die Erzeugung elektrischer Spannung wird ergänzend auf die
DE 198 34 672 Cl hingewiesen, die einen mit einem Schwingungselement arbeitenden elektromagnetischen
Spannungsgenerator offenbart.
[0025] Die Sendeeinheit 22 überträgt das vom Stromsensor 18 generierte Signal an eine im
Gehäuse 2 angeordnete, in FIG 1 gestrichelt skizzierte, Auswerteeinheit 23. Insbesondere
kann der Stromsensor 18 ein Signal an die Auswerteeinheit 23 senden, welches eine
Öffnung des Schaltelements 6 auslöst, um eine Überlastung des Schaltgerätes 1 und/oder
eines daran angeschlossenen Gerätes zu vermeiden. Ebenso kann dieses Signal als Ersatz
für den bei Leistungsschaltern gebräuchlichen Hilfsschaltern verwendet werden.
[0026] Ebenso wie mit dem Stromsensor 18 kommuniziert die Auswerteeinheit 23 drahtlos mit
einem Magnetfeldsensor 24, auch als Magnetflusssensor bezeichnet. Der Magnetfeldsensor
24 ist, direkt der Spule 4 benachbart, am Joch 3 angeordnet und zusammen mit dem Joch
3 von einer Vergussmasse 25 umgeben, welche auch der Wärmeableitung dient. Hinsichtlich
der prinzipiellen Möglichkeit, einen Flusssensor in ein Schaltgerät zu integrieren,
wird auf die
EP 1 101 233 B1 verwiesen.
[0027] Der Magnetfeldsensor 24 ermöglicht in Zusammenwirkung mit der Auswerteeinheit 23
eine Regelung des durch die Spule 4 fließenden Stroms. Sowohl der Magnetfeldsensor
24 als auch der Stromsensor 18 bieten weitreichende Diagnosemöglichkeiten. Um Daten
von der Auswerteeinheit 23 an externe Geräte zu übertragen zu können, weist die Auswerteeinheit
23 vorzugsweise ein nicht dargestelltes bidirektional nutzbares Funk-Kommunikationsmodul
auf.
[0028] Bei Herstellung des Jochs 3 aus kunststoffgebundenem Magnetmaterial entfällt vorzugsweise
die gesonderte Vergussmasse 25. In diesem Fall ist das Magnetmaterial direkt mit dem
Gehäuse 2 verbunden oder bildet zumindest teilweise das Gehäuse 2, wobei die Auswerteeinheit
23 als Insert in das Magnetmaterial eingespritzt ist. Im Gegensatz zum Hybridmaterial,
aus welchem die Stromschiene 7 gefertigt ist, ist das das Gehäuse 2 bildende Magnetmaterial,
welches ebenfalls aus pulverförmigen Ausgangssubstanzen hergestellt ist, magnetisch,
aber nicht elektrisch leitend.
1. Elektromagnetisches Schaltgerät, insbesondere Leistungsschalter, mit einer Antriebsspule
(4), einem Joch (3), einem Anker (5) und einer durch ein Schaltelement (6) unterbrochenen
Stromschiene (7), wobei die Antriebsspule (4), das Joch (3), der Anker (5) und das
Schaltelement (6) derart miteinander gekoppelt sind, dass das Schaltelement (6) durch
Bestromung der Antriebsspule (4) betätigbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Stromschiene (7) aus einem Metall-Kunststoff-Hybridmaterial gefertigt und in
diese ein Stromsensor (18) integriert, nämlich eingespritzt, ist.
2. Schaltgerät nach Anspruch 1, gekenn-zeichnet durch einen schaltungstechnisch mit dem Stromsensor (18) verknüpften Magnetfeldsensor (24).
3. Schaltgerät nach Anspruch 1 oder 2, ge-kennzeichnet durch eine Auswerteeinheit (23), welche derart mit dem Stromsensor (18) verknüpft ist,
dass die Bestromung der Spule (4) von dem gemessenen Strom abhängig ist.
4. Schaltgerät nach Anspruch 3, dadurch ge-kennzeichnet, dass die Auswerteeinheit (23) zur drahtlosen Signalübertragung ausgebildet ist.
5. Schaltgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, da-durch gekennzeichnet, dass der Stromsensor (18) zur drahtlosen Signalübertragung ausgebildet ist.
6. Schaltgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, da-durch gekennzeichnet, dass die Energieversorgung des Stromsensors (18) ausschließlich über die Stromschiene
(7) vorgesehen ist.
7. Schaltgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, da-durch gekennzeichnet, dass das Schaltelement (6) eine aus einem Metall-Kunststoff-Hybridmaterial gefertigte
Schaltbrücke (8) aufweist.
8. Schaltgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 7, ge-kennzeichnet durch ein Gehäuse (2) aus kunststoffgebundenem Magnetmaterial.
1. Electromagnetic switching device, in particular circuit breaker, having a drive coil
(4), a yoke (3), an armature (5) and a bus bar (7) interrupted by a switching element
(6), wherein the drive coil (4), the yoke (3), the armature (5) and the switching
element (6) are coupled to one another such that the switching element (6) can be
activated by powering the drive coil (4),
characterised in that
the bus bar (7) is manufactured from a metal-plastic hybrid material and a current
sensor (18) is integrated herein, namely injected.
2. Switching device according to claim 1, characterised by a magnetic field sensor (24) linked to the current sensor (18) in a wired manner.
3. Switching device according to claim 1 or 2, characterised by an evaluation unit (23), which is linked to the current sensor (18) such that the
current feed to the coil (4) is dependent on the measured current.
4. Switching device according to claim 3, characterised in that the evaluation unit (23) is embodied for wireless signal transmission.
5. Switching device according to one of claims 1 to 4, characterised in that the current sensor (18) is embodied for wireless signal transmission.
6. Switching device according to one of claims 1 to 5, characterised in that the power supply of the current sensor (18) is provided exclusively by way of the
bus bar (7).
7. Switching device according to one of claims 1 to 6, characterised in that the switching element (6) comprises a switching bridge (8) produced from a metal-plastic
hybrid material.
8. Switching device according to one of claims 1 to 7, characterised by a housing (2) made of plastic bonded magnetic material.
1. Appareil de commutation électromagnétique, en particulier disjoncteur, doté d'une
bobine d'entraînement (4), d'une culasse (3), d'un induit (5) et d'une barre conductrice
(7) interrompue par un élément de commutation (6), la bobine d'entraînement (4), la
culasse (3), l'induit (5) et l'élément de commutation (6) étant couplés entre eux,
permettant ainsi d'actionner l'élément de commutation (6) par alimentation en courant
de la bobine d'entraînement (4), caractérisé en ce que la barre conductrice (7) est réalisée en un matériau hybride métal-plastique et un
détecteur de courant (18) est intégré, c.-à-d. injecté dans ladite barre.
2. Appareil de commutation selon la revendication 1, caractérisé par un détecteur de champ magnétique (24) connecté en circuit avec le détecteur de courant
(18).
3. Appareil de commutation selon la revendication 1 ou 2, caractérisé par une unité d'évaluation (23) connectée avec le détecteur de courant (18), de sorte
que l'alimentation en courant de la bobine (4) est fonction du courant mesuré.
4. Appareil de commutation selon la revendication 3, caractérisé en ce que l'unité d'évaluation (23) est conçue pour la transmission de signaux sans fil.
5. Appareil de commutation selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le détecteur de courant (18) est conçu pour la transmission de signaux sans fil.
6. Appareil de commutation selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que l'alimentation en énergie du détecteur de courant (18) est prévue exclusivement par
la barre conductrice (7).
7. Appareil de commutation selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que l'élément de commutation (6) présente un pont de commutation (8) réalisé en un matériau
hybride métal-plastique.
8. Appareil de commutation selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé par un boîtier (2) en matériau magnétique à liant plastique.