| (19) |
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(11) |
EP 2 035 701 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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12.05.2010 Patentblatt 2010/19 |
| (22) |
Anmeldetag: 31.05.2007 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2007/055285 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2007/147707 (27.12.2007 Gazette 2007/52) |
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| (54) |
KOLBENPUMPE
PISTON PUMP
POMPE À PISTON
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT SE |
| (30) |
Priorität: |
23.06.2006 DE 102006028851
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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18.03.2009 Patentblatt 2009/12 |
| (73) |
Patentinhaber: Schaeffler KG |
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91074 Herzogenaurach (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- TISCH, Siegfried
70839 Gerlingen (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 1 247 711 DE-A1- 19 650 274 US-A- 4 861 234
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EP-A2- 0 699 836 DE-A1- 19 830 890 US-A- 5 348 382
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Gebiet der Erfindung
[0001] Die Erfindung betrifft eine direkteinspritzende Brennkraftmaschine mit einer zur
Kraftstoffhochdruckversorgung der Brennkraftmaschine dienenden Kolbenpumpe, die ein
Pumpengehäuse und eine Antriebswelle zur Betätigung eines oder mehrerer Pumpenstößel,
die bezüglich der Antriebswelle radial im Pumpengehäuse ausgerichtet sind, aufweist,
wobei die Antriebswelle an einer oder mehreren Lagerstellen, die zwischen einer Welleneingangsöffnung
des Pumpengehäuses und einer der Welleneingangsöffnung gegenüberliegenden Gehäuserückwand
verlaufen, drehgelagert und mit einer zur Betätigung von Einlass- und/oder Auslassventilen
der Brennkraftmaschine dienenden Nockenwelle koaxial drehverbunden ist.
Hintergrund der Erfindung
[0002] Kolbenpumpen für Einspritzsysteme von Brennkraftmaschinen sind in mannigfaltigen
Ausgestaltungen im Stand der Technik bekannt. So geht beispielsweise aus der
DE 102 08 574 A1 eine Radialkolbenpumpe hervor, die als Antriebselement für die Pumpenstößel einen
auf einem exzentrischen Abschnitt der Antriebswelle angeordneten Hubring aufweist.
Die Antriebswelle ist im Pumpengehäuse über ein in der Welleneingangsöffnung angeordnetes
Kugellager und im Bereich der Gehäuserückwand in einem Gleitlager drehbar gelagert.
[0003] In der
US 2003/0145835 A1 ist ebenfalls eine Radialkolbenpumpe mit einem auf einem exzentrischen Abschnitt
der Antriebswelle angeordneten Hubring vorgeschlagen, wobei die Antriebswelle hier
jedoch über ein im Bereich der Gehäuserückwand angeordnetes Nadellager drehbar im
Pumpengehäuse gelagert ist.
[0004] Eine weitere Ausführungsform einer Kolbenpumpe geht aus der
DE 198 27 926 A1 hervor, welche auch eine Brennkraftmaschine mit allen Merkmalen des Oberbegriffs
von Patentanspruch of offenbart. Anstelle des auf der Antriebswelle exzentrisch gelagerten
Hubrings ist dort ein mit der Antriebswelle umlaufender Mehrfachnocken zur Betätigung
eines Pumpenstößels vorgesehen, und die mit der Nockenwelle koaxial drehverbundene
Antriebswelle ist über ein an der Gehäuserückwand angeordnetes Kugellager drehbar
im Pumpengehäuse gelagert.
[0005] Ein den beispielhaft genannten Ausführungsformen der Kolbenpumpe gemeinsames Merkmal
besteht darin, dass jeweils die im Bereich der Gehäuserückwand angeordnete Lagerstelle
einen endseitigen Wellenzapfen der Antriebswelle benötigt, welcher sich an das eigentliche
Antriebselement in Form des exzentrisch gelagerten Hubringes oder des Nockens anschließt.
Jedoch kann der vom Wellenzapfen benötigte axiale Bauraum hinsichtlich der Pumpenlänge
kritisch sein, wenn die Kolbenpumpe im Zylinderkopfbereich der Brennkraftmaschine
angeordnet ist. Dies liegt neben dem permanenten Bestreben, die Brennkraftmaschine
möglichst kompakt und bauraumsparend zu gestalten, aktuell auch darin begründet, dass
der zur Erfüllung verschärfter Fußgängerschutzvorschriften erforderliche Freiraum
zwischen der Motorhaube eines Fahrzeugs einerseits und der in das Fahrzeug eingebauten
Brennkraftmaschine einschließlich ihren Anbauteilen andererseits unbedingt einzuhalten
ist. So kann die Einhaltung dieser Vorschriften unter anderem dann erheblich erschwert
werden, wenn ein Längseinbau der Brennkraftmaschine im Fahrzeug mit in Verlängerung
des Zylinderkopfs angeordneter Kolbenpumpe herkömmlicher Bauweise vorgesehen ist,
welche aufgrund ihrer Baulänge in den vorgeschriebenen Freiraum unterhalb der Motorhaube
des Fahrzeugs eindringt.
[0006] Wie es in der
DE 196 50 246 A1 vorgeschlagen ist, wäre es zwar möglich, die Baulänge der Kolbenpumpe durch Entfall
der Lagerstelle im Bereich der Gehäuserückwand zu verkürzen. Jedoch ist eine derartige
fliegende Lagerung des Antriebselements hinsichtlich ihrer Betriebsstabilität grundsätzlich
als ungünstig einzustufen und erfordert zur ausreichenden Stabilisierung weitergehende
Maßnahmen bei der Lagerung der Antriebswelle. Dementsprechend handelt es sich bei
der Kolbenpumpe dieser Druckschrift auch um eine Ausführung ohne eigene Antriebswelle,
die allenfalls in Verbindung mit einer verlängerten, in der Brennkraftmaschine bereits
ausreichend stabil gelagerten Nockenwelle verwendbar ist.
[0007] Aus der
EP 1 247 711 A1 ist eine von der Antriebswelle eines Elektromotors angetriebene Kolbenpumpe bekannt,
wobei die Antriebswelle auf einer von der Rückwand des Pumpengehäuses ausgehenden
Stützachse gelagert ist. Die Kolbenpumpe und der Elektromotor bilden ein Motor-Pumpen-Aggregat
für elektronisch geregelte Bremsanlagen von Kraftfahrzeugen.
Aufgabe der Erfindung
[0008] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Kolbenpumpe der eingangs
genannten Art im Hinblick auf eine möglichst geringe Baulänge bei bestmöglicher Stabilität
der Antriebswellenlagerung und gleichzeitiger Gewichtsersparnis so fortzubilden, dass
die zitierten Nachteile bzw. konstruktiven Einschränkungen mit einfachen Mitteln vermieden
werden.
Zusammenfassung der Erfindung
[0009] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, dass die eine Lagerstelle zwischen
einer Innenmantelfläche eines hohlzylindrischen Abschnitts der Antriebswelle und einer
Außenmantelfläche eines von der Gehäuserückwand ausgehenden und sich in den hohlzylindrischen
Abschnitt erstreckenden Lagerzapfens verläuft. Demnach kann die Baulänge der Kolbenpumpe
bei gleichzeitiger Gewichtsreduzierung erheblich dadurch reduziert werden, dass die
im Bereich der Gehäuserückwand angeordnete Lagerstelle in das Innere des hohlzylindrischen
Abschnitts der Antriebswelle verlegt wird und insofern der üblicherweise vorgesehene
und die Baulänge der Kolbenpumpe maßgeblich beeinflussende Wellenzapfen einschließlich
der Anschlusskonstruktion für die Lagerstelle entfällt. Bei dieser Anordnung der Lagerstelle
ist gleichzeitig sichergestellt, dass die Lagerungsqualität der Antriebswelle im Pumpengehäuse
gegenüber herkömmlichen Lagerungen zumindest beibehalten oder, wie nachfolgend noch
erläutert wird, sogar erheblich verbessert werden kann.
[0010] Diese Verbesserung wird gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung dadurch
erzielt, dass die eine Lagerstelle und die Pumpenstößel in axialer Richtung der Antriebswelle
so zueinander positioniert sind, dass die von der einen Lagerstelle abgestützte Radialkraft
wenigstens eines der Pumpenstößel hebelarmfrei innerhalb der Längserstreckung der
einen Lagerstelle verläuft. So kann es beispielsweise vorgesehen sein, dass die resultierenden
Reaktionskräfte eines oder mehrerer in derselben Querebene zur Antriebswelle angeordneter
Pumpenstößel genau mittig durch die in den hohlzylindrischen Abschnitt der Antriebswelle
verlegte Lagerstelle verlaufen. Durch diese hebelarmfreie oder unmittelbare Abstützung
der auf die Antriebswelle wirkenden Radialkräfte kann sowohl ein durch Lagerspiel
als auch ein durch Bauteilelastizitäten bedingtes ungleichmäßiges Verkippen der Antriebswelle
innerhalb ihrer Lagerung weitgehend vermieden werden. Für den Fall, dass die gesamte
von den Pumpenstößeln erzeugte Radiallast von der im hohlzylindrischen Abschnitt verlaufenden
Lagerstelle abgestützt wird, kann darüber hinaus eine weitere Lagerstelle für die
Antriebswelle besonders kleinbauend dimensioniert werden, da diese weitere Lagerstelle
dann lediglich zur Abstützung vergleichsweise kleiner Axialkräfte dient.
[0011] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung soll der Lagerzapfen einstückig mit dem Pumpengehäuse
ausgebildet sein. Während dies einen weiteren Beitrag zur Baulängenreduzierung der
Kolbenpumpe liefert, ist es alternativ selbstverständlich auch möglich, den Lagerzapfen
als separates, wahlweise auch hohlzylindrisches Bauteil an der Gehäuserückwand zu
befestigen. Diese Befestigung kann über die bekannten Verbindungstechniken, wie Einpressen,
Ein-oder Anschrauben, Schweißen, Kleben, Löten, Nieten, etc. bei gegebenenfalls erforderlicher
Abdichtung gegen Schmiermittelaustritt aus dem Pumpengehäuse erfolgen.
[0012] Die Antriebswelle soll mit einer zur Betätigung von Einlass- und/oder Auslassventilen
der Brennkraftmaschine dienenden Nockenwelle koaxial drehverbunden sein. Eine derartige
Anordnung der Kolbenpumpe ist insbesondere von Brennkraftmaschinen mit Benzindirekteinspritzung
in Verbindung mit einem Common-Rail-Einspritzsystem bekannt und unterliegt aufgrund
der motorhaubennahen Lage der Kraftstoffhochdruckpumpe im besonderen Maße den eingangs
erwähnten Anforderungen an die Bauraumbeschränkung.
[0013] Die Drehverbindung zwischen der Antriebswelle und der Nockenwelle kann gemäß einer
ersten vorteilhaften Variante als formschlüssig wirkende Kupplung ausgestaltet sein,
in dem die Antriebswelle eine durchgehende Längsöffnung aufweist, in welcher der hohlrylindrische
Abschnitt und eine zu diesem benachbarte Innenlängsverzahnung verläuft, die mit einer
Außenlängsverzahnung auf einem der Kolbenpumpe zugewandten Endabschnitt der Nockenwelle
im Eingriff steht.
[0014] Während darüber hinaus auch weitere, formschlüssig wirkende Kupplungen zwischen der
Nockenwelle und der Antriebswelle vorgesehen sein können, wie beispielsweise in Form
einer unter dem Markennamen "Oldham" bekannten, radial verschiebbaren Zweiflach-Kupplung,
sollen die Antriebswelle und die Nockenwelle gemäß einer zweiten Variante der Drehverbindung
zu einer starr verbundenen Baueinheit zusammengefasst sein. In diesem Fall besteht
einerseits die Möglichkeit, die vorgenannte weitere Lagerstelle in Form des gering
belasteten Axiallagers zugunsten einer zusätzlichen axialen Baulängenreduzierung der
Kolbenpumpe entfallen zu lassen, da die Nockenwelle ohnehin bereits in der Brennkraftmaschine
axial gelagert ist. Andererseits besteht auch die Möglichkeit, die Nockenwelle gemeinsam
mit der Antriebswelle über die weitere Lagerstelle im Pumpengehäuse axial zu lagern
und das ursprüngliche Axiallager der Nockenwelle entfallen zu lassen.
[0015] Unter dem Begriff der starr verbundenen Baueinheit von Nockenwelle und Antriebswelle
sind an dieser Stelle alle bekannten kraft-, form- oder stoffschlüssig wirkenden Verbindungstechniken,
die zu einer axial und radial belastbaren Anbindung der Antriebswelle an die Nockenwelle
führen, aber auch die einteilige Ausführung von Nockenwelle und Antriebswelle zu verstehen.
So kann es unter anderem vorgesehen sein, die Antriebswelle in oder auf die Nockenwelle
ein- bzw. aufzupressen oder mit dieser zu verschrauben.
[0016] Als Alternative zu einer hinsichtlich der Schmiermittelversorgung vergleichsweise
anspruchsvollen Gleitlagerung soll die eine Lagerstelle in einer konstruktiv besonders
einfachen und kostengünstigen Ausführung zumindest ein Radialnadellager, das wenigstens
aus einem Nadelkranz mit einem Käfig und darin geführten Nadeln besteht, umfassen.
Bei der Verwendung eines solchen Nadelkranzes kann die Innenmantelfläche des hohlzylindrischen
Abschnitts der Antriebswelle als äußere Laufbahn für die Nadeln dienen. Gemäß einer
weiteren Ausgestaltung der Erfindung kann dabei die äußere Laufbahn von einer oder
zwei sich radial einwärts erstreckenden und mit der Antriebswelle einstückig ausgebildeten
Schultern, die als axiale Anlaufflächen für die Nadeln dienen, einseitig beziehungsweise
beidseitig begrenzt sein.
[0017] In Erweiterung des vorgenannten Nadelkranzes kann es auch vorgesehen sein, dass das
Radialnadellager als Nadelhülse mit einem dünnwandigen, in die Innenmantelfläche des
hohlzylindrischen Abschnitts der Antriebswelle eingesetzten Außenring ausgebildet
ist. Dabei weist der Außenring eine als äußere Laufbahn für die Nadeln dienende Innenmantelfläche
sowie zwei sich radial einwärts erstreckende und als axiale Anlauffläche für den Käfig
dienende Schultern auf. In diesem Fall ist es ausreichend, die Innenmantelfläche des
hohlzylindrischen Abschnitts als fein bearbeitete, nicht gehärtete Bohrung der Antriebswelle
auszuführen.
[0018] Im Falle des wenigstens aus dem Nadelkranz bestehenden Radialnadellagers soll außerdem
die innere Laufbahn für die Nadeln durch einen auf die Außenmantelfläche des Lagerzapfens
aufgezogenen Innenring gebildet sein. Dies stellt eine kostengünstige Option zur erforderlichen
Feinbearbeitung und Härtung der Außenmantelfläche des Lagerzapfens dar, wenn die Außenmantelfläche
unmittelbar als innere Laufbahn für die Nadeln vorgesehen ist.
[0019] Ferner sollen die Nadelhülse und der dünnwandig ausgebildete Innenring eine Baueinheit
bilden, indem der Außenring der Nadelhülse von zwei sich radial auswärts erstreckenden
und mit dem Innenring einstückig ausgebildeten Schultern axial eingefasst ist. Jedoch
können im Falle des Nadelkranzes die beiden sich radial auswärts erstreckenden Schultern
des dünnwandigen Innenrings auch als axiale Anlaufflächen für den Käfig des Nadelkranzes
dienen.
[0020] Eine besonders kostengünstige Axialsicherung des Innenrings auf dem Lagerzapfen ist
ferner durch eine stirnseitige und radial auswärts gerichtete Verstemmung des Lagerzapfens
gegeben, welche den Innenring zumindest partiell radial überdeckt. Demnach kann der
beim Verstemmen erzeugte, stirnseitige Materialaufwurf des Lagerzapfens entweder lokal,
punkt- oder segmentförmig oder auch ringförmig umlaufend ausgebildet sein.
[0021] In Weiterbildung der Erfindung soll die eine Lagerstelle ein Radial-Axial-Lager mit
dem Nadelkranz und einem zum Nadelkranz benachbart angeordneten und vorzugsweise als
Schrägkugellager ausgebildeten Axialwälzlager umfassen, wobei das Radial-Axial-Lager
zu einer von der Antriebswelle und vom Lagerzapfen separat hergestellten Baueinheit
kombiniert ist. Mit Hilfe einer derartigen, integrierten Baueinheit gelingt es, die
Antriebswelle an lediglich einer Lagerstelle sowohl radial als auch axial zu lagern.
Je nach Axialbelastung der Antriebswelle kann diese besonders bauraumsparende Baueinheit
sowohl zur Aufnahme von Axialkräften in nur eine Richtung als auch in beide Richtungen
ausgeführt sein.
[0022] Als Alternative zu der vorgenannten Baueinheit besteht auch die Möglichkeit, das
Radial-Axial-Lager so auszuführen, dass die Innenmantelfläche des hohlzylindrischen
Abschnitts der Antriebswelle als äußere Laufbahn für die Kugeln und als äußere Laufbahn
für die Nadeln dient. Einem etwaig erhöhten Montageaufwand einer solchen Lösung steht
eine radiale Bauraumreduzierung infolge des dann nicht mehr erforderlichen Außenrings
der kombinierten Baueinheit als Vorteil gegenüber.
[0023] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung sind zumindest zwei Lagerstellen für die
Antriebswelle vorgesehen, wobei die zweite Lagerstelle ein Axialwälzlager umfasst.
Dabei kann das Axialwälzlager gemäß einer ersten vorteilhaften Ausführungsform als
in der Welleneingangsöffnung des Pumpengehäuses angeordnetes Kugellager ausgebildet
sein, wobei die innere Laufbahn für die Kugeln durch eine Umfangsnut auf einem in
der Welleneingangsöffnung verlaufenden Außenmantelabschnitt der Antriebswelle gebildet
ist. Gemäß einer zweiten Ausführungsform kann das Axialwälzlager auch als wenigstens
aus einem Käfig und darin geführten Nadeln bestehendes Axialnadellager ausgebildet
und zwischen der Gehäuserückwand und einer der Gehäuserückwand zugewandten Ringstirnfläche
der Antriebswelle angeordnet sein.
[0024] Insbesondere in dem Fall, in welchem die gesamte von den Pumpenstößeln erzeugte Radiallast
von der einen Lagerstelle zwischen dem hohlzylindrischen Abschnitt der Antriebswelle
und der Außenmantelfläche des Lagerzapfens abgestützt wird, kann das an der zweiten
Lagerstelle angeordnete Axialwälzlager aufgrund der vergleichsweise kleinen Axialkräfte
auf die Antriebswelle äußerst schmal bauend, gewichtssparend und kostengünstig ausgeführt
werden. So ist es bei der Ausführungsform als Kugellager beispielsweise möglich, dass
dieses bei geringer und dennoch ausreichender Tragzahl lediglich drei Kugeln aufweist.
[0025] Im Falle der Ausführungsform als Axialnadellager und bei beidseitig auftretenden
Axialkräften auf die Antriebswelle kann auch ein weiteres Axialnadellager zwischen
einem die Welleneingangsöffnung begrenzenden Innenwandabschnitt des Pumpengehäuses
und einer dem Innenwandabschnitt zugewandten Ringstirnfläche der Antriebswelle angeordnet
sein.
[0026] Eine besonders bauraumsparende und kostengünstige Lagerung der Antriebswelle über
separate Radialnadellager und Axialnadellager kann außerdem auch über die Gestaltung
des auf den Lagerzapfen aufgezogenen Innenrings erfolgen. Dabei soll der Innenring
dünnwandig ausgebildet sein und, ausgehend von der inneren Laufbahn für die Nadeln
des Radialnadellagers, einen sich in Richtung der Gehäuserückwand gestuft vergrößernden
Durchmesser aufweisen. Dabei geht die innere Laufbahn in eine Schulter über, die mit
ihrer der Gehäuserückwand abgewandten Ringstirnfläche als axiale Anlauffläche für
den Käfig des Radialnadellagers dient und die mit ihrer Außenmantelfläche den Käfig
des Axialnadellagers zentriert. Außerdem soll die Schulter in einen sich zwischen
der Gehäuserückwand und der Ringstirnfläche der Antriebswelle radial auswärts erstreckenden
Kragen übergehen, der als gehäuseseitige Laufbahn für die Nadeln des Axialnadellagers
dient.
[0027] Auch kann es vorgesehen sein, dass der Innenring an seiner dem Kragen gegenüberliegenden
Stirnseite einen sich radial einwärts erstreckenden und den Lagerzapfen stirnseitig
übergreifenden Bund aufweist. Ein solcher Bund dient als Gegenfläche für ein Montagewerkzeug
und erleichtert das Aufschieben des Innenrings auf den Lagerzapfen.
[0028] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung soll die Antriebswelle aus einem gehärteten
Wälzlagerstahl der Sorte C16, 16MnCr5, C45, Cf53, C80 oder 100Cr6 bestehen. Hierdurch
wird nicht nur die erforderliche Verschleißbeständigkeit im Nocken-Pumpenstößel-Kontakt
sichergestellt, sondern die genannten Werkstoffe eignen sich auch hervorragend für
die gegebenenfalls unmittelbar auf der Antriebswelle angeordneten Wälzkörperlaufbahnen.
[0029] Schließlich soll zur ausreichenden Schmiermittelversorgung der einen Lagerstelle
zumindest eine die Antriebswelle quer durchsetzende Bohrung vorgesehen sein, die im
Bereich der einen Lagerstelle mündet und als Schmiermittelkanal dient. Während eine
oder mehrere solcher Bohrungen grundsätzlich auch zur Schmiermittelversorgung von
Gleitlagern geeignet sind, stellen Sie eine besonders effektive und kostengünstige
Möglichkeit zur Versorgung der vorgenannten Wälzlager mit drucklosem Spritzöl oder
Ölnebel dar. Das zur Schmierung der Pumpenstößel ohnehin erforderliche Schmiermittel
gelangt dann über die vergleichsweise kurze Länge der Schmiermittelbohrung in den
tribologisch hoch beanspruchten Bereich der Wälzlagerung.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0030] Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung und
aus den Zeichnungen, in denen jeweils der zur Illustration der Erfindung erforderliche
Ausschnitt des Antriebsbereichs einer Kolbenpumpe in verschiedenen Ausführungsvarianten
offenbart ist. Die Kolbenpumpe dient in allen Ausführungsvarianten zur Kraftstoffhochdruckversorgung
einer nicht dargestellten Brennkraftmaschine mit Direkteinspritzung und ist in Verlängerung
einer Nockenwelle zur Betätigung von Einlass und/oder Auslassventilen der Brennkraftmaschine
an deren Zylinderkopf angeflanscht.
[0031] Unabhängig von der Ankopplung der in der Kolbenpumpe drehgelagerten Antriebswelle
an die Nockenwelle erfolgt die Hubbetätigung eines oder mehrerer im Pumpengehäuse
längsbeweglich gelagerter Pumpenstößel stets über eine oder mehrere Nockenerhebungen
an der Außenmantelfläche der Antriebswelle. Wie bereits eingangs erwähnt, besteht
im Falle mehrerer Pumpenstößel weitgehender konstruktiver Gestaltungsfreiraum, wonach
die Pumpenstößel je nach Anwendungsfall der Kolbenpumpe axial in Reihe, radial in
einer Ebene oder sowohl axial als auch radial versetzt angeordnet werden können. Als
Ausführungsform der letztgenannten Möglichkeit sei beispielsweise eine Kolbenpumpe
mit V-förmig angeordneten Pumpenstößeln, die von axial hintereinander liegenden Pumpennocken
betätigt sind, genannt.
[0032] Sofern nicht anders bezeichnet, sind funktionsgleiche Bauteile oder Merkmale der
Kolbenpumpe mit gleichen Bezugszahlen versehen. Es zeigen:
- Figur 1
- einen Längsschnitt durch eine erfindungsgemäße Kolbenpumpe gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel;
- Figur 2
- einen Längsschnitt durch eine erfindungsgemäße Kolbenpumpe gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel;
- Figur 3
- einen Längsschnitt durch eine erfindungsgemäße Kolbenpumpe gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel;
- Figur 4
- einen Längsschnitt durch eine erfindungsgemäße Kolbenpumpe gemäß einem vierten Ausführungsbeispiel;
- Figur 5
- einen Längsschnitt durch eine erfindungsgemäße Kolbenpumpe gemäß einem fünften und
einem sechsten Ausführungsbeispiel jeweils im Halbschnitt;
- Figur 6
- einen Längsschnitt durch eine erfindungsgemäße Kolbenpumpe gemäß einem siebten Ausführungsbeispiel
und
- Figur 7
- einen Längsschnitt durch eine erfindungsgemäße Kolbenpumpe gemäß einem achten und
neunten Ausführungsbeispiel jeweils im Halbschnitt.
Ausführliche Beschreibung der Zeichnungen
[0033] In Figur 1 ist eine Kolbenpumpe 1 a mit einem Pumpengehäuse 2, einer im Pumpengehäuse
2 drehbar gelagerten Antriebswelle 3a sowie einem in einer Stößelführung 4 des Pumpengehäuses
2 längsbeweglich gelagerten Pumpenstößel 5, der bezüglich der Antriebswelle 3a radial
im Pumpengehäuse 2 ausgerichtet ist, dargestellt. Der Pumpenstößel 5 besitzt eine
wälzgelagerte Nockenrolle 6 als reibungsarmes Abgriffselement für einen Pumpennocken
7, dessen Erhebung von dem gestrichelt eingezeichneten Nockengrundkreis 8 ausgeht.
Die Antriebswelle 3a weist eine durchgehende Längsöffnung 9 mit einem hohlzylindrischen
Abschnitt 10 zur Aufnahme einer radialen Lagerstelle 11 und eine dazu benachbarte
Innenlängsverzahnung 12 auf. Eine hierzu korrespondierende Außenlängsverzahnung 13
befindet sich auf einem der Kolbenpumpe 1a zugewandten Endabschnitt einer zur Antriebswelle
3a koaxial angeordneten Nockenwelle 14a, welche die Antriebswelle 3a über die formschlüssig
ineinander greifenden Verzahnungen 12 und 13 antreibt. Ein um eine Welleneingangsöffnung
15 des Pumpengehäuses 2 verlaufender Dichtring 16 dient zur Abdichtung der Kolbenpumpe
1 a gegenüber der Stirnseite des Zylinderkopfs.
[0034] Die radiale Lagerstelle 11 ist zwischen einer Innenmantelfläche 17 des hohlzylindrischen
Abschnitts 10 der Antriebswelle 3a und einer Außenmantelfläche 18 eines Lagerzapfens
19 angeordnet, der von einer Gehäuserückwand 20 ausgeht und hier einstückig mit dem
Pumpengehäuse 2 ausgebildet ist. Die Lagerstelle 11 umfasst einen auf die Außenmantelfläche
18 des Lagerzapfens 19 aufgezogenen und durch einen gehäuseseitigen Sicherungsring
21a fixierten Innenring 22a sowie ein als Nadelhülse 23 ausgebildetes Radialnadellager
24, bestehend aus einem Nadelkranz 25 mit Käfig 26 und darin geführten Nadeln 27 sowie
einem dünnwandigen Außenring 28 mit zwei sich radial einwärts erstreckenden und als
axiale Anlauffläche für den Käfig 26 dienenden Schultern 29. Zur Schmiermittelversorgung
des Radialnadellagers 24 dient eine die Antriebswelle 3a quer durchsetzende Bohrung
30, die im Bereich der Lagerstelle 11 mündet und in der Stößelführung 4 anfallendes
Schmiermittel in das Radialnadellager 24 leitet.
[0035] Zur Abstützung etwaig auftretender Axialkräfte an der Antriebswelle 3a ist in diesem
Ausführungsbeispiel eine zweite, axiale Lagerstelle 31 vorgesehen, die hier ein in
der Welleneingangsöffnung 15 zwischen einem wellenseitigen Sicherungsring 21 b und
einem gehäuseseitigen Absatz 32a abgestütztes und als Rillenkugellager ausgebildetes
Axialwälzlager 33a umfasst. Dieses
[0036] Dadurch, dass die Innenmantelfläche 34 des in den hohlzylindrischen Abschnitt 10
der Antriebswelle 3a eingesetzten Außenrings 28 als äußere Laufbahn für die Nadeln
27 dient und gleichzeitig das Rillenkugellager als handelsübliche Baueinheit ausgebildet
ist, kann eine Oberflächenhärtung der Antriebswelle 3a auf den Pumpennocken 7 beschränkt
werden und beispielsweise im Induktionsverfahren erfolgen.
[0037] Die erfindungsgemäße Lagerung der Antriebswelle 3a auf dem Lagerzapfen 19 ermöglicht
es, die radiale Lagerstelle 11 und den Pumpenstößel 5 in axialer Richtung der Antriebswelle
3a so zueinander zu positionieren, dass eine mit 35 bezeichnete Radialkraft, die als
resultierende Reaktionskraft bei der Hubbetätigung des Pumpenstößels 5 erzeugt und
von der Lagerstelle 11 abgestützt wird, hebelarmfrei und hier mittig innerhalb der
Längserstreckung der Lagerstelle 11 verläuft. Neben der axialen Bauraumeinsparung
führt diese Lageranordnung zu einer beträchtlichen Steifigkeitserhöhung der Wellenlagerung
und darüber hinaus zu einer deutlichen Entlastung des Rillenkugellagers, das nunmehr
allenfalls geringfügig auftretende Axialkräfte abstützen muss und bei kleiner erforderlicher
Tragzahl entsprechend schmalbauend ausgeführt werden kann.
[0038] Der Lagerzapfen 19 ist sowohl bei diesem als auch bei den nachfolgend erläuterten
Ausführungsbeispielen einteilig mit dem Pumpengehäuse 2 ausgebildet. Dabei ist es
zur Herstellung des Lagerzapfens 19 vorgesehen, dass dessen Funktionsflächen für die
Lagerstelle 11 mit einem durch die Welleneingangsöffnung 15 eintretenden Zerspanwerkzeug
fertig bearbeitet werden.
[0039] Die Ausführungsbeispiele gemäß den Figuren 2 bis 8 vermitteln einen - nicht abschließenden
- Überblick über weitere Ausgestaltungsmöglichkeiten der erfindungsgemäßen Kolbenpumpe,
wobei sich die nachfolgenden Erläuterungen, sofern nicht anders erwähnt, auf die Variationen
der Antriebswellenlagerung beschränken. Dabei steht es dem Konstrukteur selbstverständlich
frei, Gestaltungsmerkmale einzelner Ausführungsbeispiele, insbesondere je nach Anzahl
und Anordnung mehrerer Pumpenstößel, in geeigneter Weise fachmännisch zu modifizieren,
miteinander zu kombinieren oder entfallen zu lassen.
[0040] Bei einer in Figur 2 dargestellten Kolbenpumpe 1 b beschränkt sich das Radialnadellager
24 auf den zwischen dem Lagerzapfen 19 und einer Antriebswelle 3b angeordneten Nadelkranz
25, so dass die Innenmantelfläche 17 des hohlzylindrischen Abschnitts 10 unmittelbar
die äußere Laufbahn für die Nadeln 27 bildet. Als axiale Anlaufflächen für die Nadeln
27 dienen dabei zwei sich radial einwärts erstreckende und mit der Antriebswelle 3b
einstückig ausgebildete Schultern 36. Zur Axialsicherung des auf die Außenmantelfläche
18 des Lagerzapfens 19 aufgezogenen Innenrings 22a ist in diesem Fall eine stirnseitige
und radial auswärts gerichtete Verstemmung 37 des Lagerzapfens 19 vorgesehen. Der
dabei erzeugte und die Stirnseite des Innenrings 22a radial überdeckende Materialaufwurf
ist hier ringförmig umlaufend ausgebildet.
[0041] Die in der Welleneingangsöffnung 15 des Pumpengehäuses 2 angeordnete zweite Lagerstelle
31 umfasst wiederum ein als Kugellager ausgebildetes Axialwälzlager 33b, das wie das
Axialwälzlager 33a gemäß Figur 1 nicht nur zur Abstützung etwaig auftretender Axialkräfte,
sondern auch zur Zentrierung des Pumpengehäuses gegenüber der Antriebswelle 3b bzw.
3a dient. Das Axialwälzlager 33b ist hier jedoch mit der Antriebswelle 3b zu einer
Baueinheit zusammengefasst, indem die innere Laufbahn für die Kugeln 38 durch eine
auf einem Außenmantelabschnitt 39 der Antriebswelle 3b verlaufende Umfangsnut 40a
gebildet ist. Dadurch, dass die Antriebswelle 3b nicht nur am Pumpennocken 7 sondern
auch an der äußeren Laufbahn für die Nadeln 27 (Innenmantelfläche 17) und an der inneren
Laufbahn für die Kugeln 38 (Umfangsnut 40a) tribologisch beansprucht wird, ist es
besonders zweckmäßig, die Antriebswelle 3b aus einem einsatz- oder durchhärtenden
Wälzlagerstahl der eingangs genannten Sorten auszuführen.
[0042] Ein weiteres Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Kolbenpumpe 1 c ist aus
Figur 3 ersichtlich. Deren Antriebswelle 3c ist wie bei den vorherigen Ausführungsbeispielen
ebenfalls an zwei Lagerstellen 11 und 31 drehgelagert, wobei die zweite, axiale Lagerstelle
31 in diesem Fall zwischen der Gehäuserückwand 20 und einer der Gehäuserückwand 20
zugewandten Ringstirnfläche 41 der Antriebswelle 3c angeordnet ist. Die Lagerstelle
31 umfasst ein Axialwälzlager 33c in Form eines auch als Axial-Nadelkranz bezeichneten,
kurz bauenden Axialnadellagers 42 mit einem durch den Innenring 22a zentrierten Käfig
43 und darin geführten Nadeln 44 sowie eine an der Gehäuserückwand 20 anliegende Anlaufscheibe
45 als gehäuseseitige Laufbahn für die Nadeln 44.
[0043] Ferner wird die Antriebswelle 3c in diesem Fall nicht über eine Innenlängsverzahnung
sondern über eine stirnseitig verlaufende Rechteckausnehmung 46 zur Aufnahme einer
Zweiflach-Kupplung angetrieben, die einen durch Bauteiltoleranzen und elastische Verformungen
bedingten Radialversatz zwischen der Nockenwelle und der Antriebswelle 3c ausgleicht.
[0044] Bei dem in Figur 4 dargestellten Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Kolbenpumpe
1d ist deren Antriebswelle 3d einstückig mit einer Nockenwelle 14b ausgebildet. Da
die axiale Position der Nockenwelle 14b bereits in bekannter Weise über ein im Zylinderkopf
der Brennkraftmaschine angeordnetes Axial-lager festgelegt ist, ist zur Lagerung der
Antriebswelle 3d im Pumpengehäuse 2 lediglich die radiale Lagerstelle 11 in Form der
bereits aus Figur 1 bekannten Nadelhülse 23 zwischen dem hohlzylindrischen Abschnitt
10 und dem Lagerzapfen 19 vorgesehen.
[0045] Aus den in Figur 5 dargestellten Halbschnitten gehen zwei weitere Ausführungsbeispiele
für erfindungsgemäße Kolbenpumpen 1e und 1f hervor. In dem in Figur 5 unteren Halbschnitt
ist erneut eine einstückig mit einer Nockenwelle 14c ausgebildete Antriebswelle 3e
dargestellt, die ebenfalls nur über die radiale Lagerstelle 11 im Pumpengehäuse 2
gelagert ist. Der Außenring 28 der Nadelhülse 23 ist hier jedoch von zwei sich radial
auswärts erstreckenden und mit einem dünnwandigen Innenring 22b einstückig ausgebildeten
Schultern 47 axial eingefasst, so dass die Nadelhülse 23 und der Innenring 22b zu
dem als Baueinheit montierbaren Radialnadellager 24 zusammengefasst sind. Zum Zusammenbau
der Kolbenpumpe 1e ist es vorgesehen, zunächst diese Baueinheit in den hohlzylindrischen
Abschnitt 10 einzusetzen und anschließend gemeinsam mit der Antriebswelle 3e bzw.
Nockenwelle 14c über eine leichte Schiebesitzpassung auf den Lagerzapfen 19 aufzuziehen.
[0046] Der in Figur 5 obere Halbschnitt zeigt wiederum eine von der Nockenwelle separate
Antriebswelle 3f mit Innenlängsverzahnung 12 gemäß Figur 1 und in der Welleneingangsöffnung
15 angeordnetem Kugellager gemäß Figur 2. Ein dünnwandig ausgebildeter, auf den Lagerzapfen
19 aufgezogener und mittels der Verstemmung 37 axial gesicherter Innenring 22c weist
in diesem Fall zwei sich radial auswärts erstreckende und als axiale Anlaufflächen
für den Käfig 26 des Nadelkranzes 25 dienende Schultern 48 auf. Insofern kann die
auch hier als äußere Laufbahn für die Nadeln 27 dienende Innenmantelfläche 17 des
hohlzylindrischen Abschnitts 10 durchgehend zylindrisch ohne die in Figur 2 dargestellten
Schultern 36 ausgeführt werden, wodurch die Bearbeitung der Antriebswelle 3f vereinfacht
wird.
[0047] In Figur 6 ist eine an drei Lagerstellen 11, 31 und 49 drehgelagerte Antriebswelle
3g einer Kolbenpumpe 1g dargestellt. Die Antriebswelle 3g wird analog zu dem Ausführungsbeispiel
nach Figur 3 über eine in die Rechteckausnehmung 46 eingreifende Zweiflach-Kupplung
von der Nockenwelle angetrieben, wobei zur Abstützung beidseitig wirkender Axialkräfte
zwei Axialnadellager 42 und 50 vorgesehen sind. Das erste Axialnadellager 42 ist zwischen
der Gehäuserückwand 20 und der dieser zugewandten Ringstirnfläche 41 der Antriebswelle
3g angeordnet, während das zweite Axialnadellager 50 zwischen einem die Welleneingangsöffnung
15 begrenzenden Innenwandabschnitt 51 des Pumpengehäuses 2 und einer dem Innenwandabschnitt
51 zugewandten Ringstirnfläche 52 der Antriebswelle 3g angeordnet ist. Dabei sind
die wellenseitigen Laufbahnen für die Nadeln 44 beider Axialnadellager 42 und 50 unmittelbar
durch die Ringstirnflächen 41 und 52 gebildet. Als gehäuseseitige Laufbahn des an
der Welleneingangsöffnung 15 angeordneten Axialnadellagers 50 dient die in den Innenwandabschnitt
51 des Pumpengehäuses 2 eingelegte Anlaufscheibe 45. Zur Montage der Anlaufscheibe
45 ist das Pumpengehäuse 2 zweiteilig ausgebildet und umfasst einen die Welleneingangsöffnung
15 begrenzenden Flansch 53. Ein solcher Flansch ist auch bei den anderen Ausführungsbeispielen
insbesondere dann vorzusehen, wenn die Größe der Welleneingangsöffnung 15 ein Hindurchführen
des Pumpennockens 7 nicht erlaubt.
[0048] Die gehäuseseitige Laufbahn für das an der Gehäuserückwand 20 angeordnete Nadellager
42 ist durch einen auf den Lagerzapfen 19 aufgezogenen und speziell geformten, dünnwandigen
Innenring 22d gebildet. Dieser weist, ausgehend von seiner inneren Laufbahn für die
Nadeln 27 des wiederum nur als Nadelkranz 25 ausgebildeten Radialnadellagers 24, einen
sich in Richtung der Gehäuserückwand 20 gestuft vergrößernden Durchmesser auf. Dabei
geht die innere Laufbahn in eine Schulter 54 über, die mit ihrer der Gehäuserückwand
20 abgewandten Ringstirnfläche 55 als axiale Anlauffläche für den Käfig 26 des Nadelkranzes
25 dient und die mit ihrer Außenmantelfläche 56 den Käfig 43 des Axialnadellagers
42 zentriert. Weiterhin geht die Schulter 54 in einen sich zwischen der Gehäuserückwand
20 und der Ringstirnfläche 41 der Antriebswelle 3g radial auswärts erstreckenden Kragen
57 über, an dem die Nadeln 44 des Axialnadellagers 42 abwälzen. Außerdem weist der
Innenring 22d an seiner dem Kragen 57 gegenüberliegenden Stirnseite einen sich radial
einwärts erstreckenden Bund 58 auf, der den Lagerzapfen 19 stirnseitig übergreift
und als Angriffsfläche für ein Montagewerkzeug zum Aufschieben des Innenrings 22d
auf den Lagerzapfen 19 dient.
[0049] In Figur 7 sind weitere Ausführungsbeispiele erfindungsgemäßer Kolbenpumpen 1 h und
1i mit Antriebswellen 3h und 3i und den zugehörigen Lagerstellen 11 jeweils in einem
oberen und einem unteren Halbschnitt dargestellt. Jede Antriebswelle 3h und 3i weist
die durchgehende Längsöffnung 9 und zwei diametral gegenüberliegende Rechteckausnehmungen
46 zur Aufnahme der genannten Zweiflach-Kupplung auf. Bei beiden Ausführungen umfassen
die zwischen dem hohlzylindrischen Abschnitt 10 und dem Lagerzapfen 19 angeordneten
Lagerstellen 11 ein kombiniertes Radial-Axial-Lager 59a bzw. 59b, jeweils bestehend
aus dem Nadelkranz 25 und einem als Schrägkugellager ausgebildeten Axialwälzlager
33d bzw. 33e zur Abstützung beidseitig wirkender Axialkräfte. Bei dem Radial-Axial-Lager
59a gemäß dem oberen Halbschnitt ist ein auf den Lagerzapfen 19 aufgezogener und verstemmter
Innenring 22e vorgesehen. Die zwischen dem Innenring 22e und der Gehäuserückwand 20
eingelegte Anlaufscheibe 45 dient als axiale Anlauffläche für den Käfig 26 des Nadelkranzes
25, wobei die Nadeln 27 unmittelbar auf der Innenmantelfläche 17 des hohlzylindrischen
Abschnitts 10 abwälzen. Die innere Laufbahn für die Kugeln 38 des Schrägkugellagers
ist durch eine Umfangsnut 40b des Innenrings 22e gebildet, während deren äußere Laufbahn
ebenfalls auf der Innenmantelfläche 17 des hohlzylindrischen Abschnitts 10 verläuft.
[0050] Demgegenüber ist das in dem unteren Halbschnitt dargestellte Radial-Axiallager 59b
zu einer von der Antriebswelle 3i und dem Lagerzapfen 19 separat hergestellten Baueinheit
60 kombiniert. Diese auch als kombiniertes Nadellager bezeichnete Baueinheit 60 umfasst
einen in die Innenmantelfläche 17 des hohlzylindrischen Abschnitts 10 eingesetzten
Außenring 61 zur Bildung der äußeren Laufbahnen für die Nadeln 27 des Nadelkranzes
25 und die Kugeln 38 des Schrägkugellagers. Ein die inneren Laufbahnen für die Nadeln
27 und die Kugeln 38 bildender Innenring 22f ist zur Abstützung beidseitig wirkender
Axialkräfte zweigeteilt mit einem breiten und einem schmalen Abschnitt 62 und 63 ausgeführt.
Die Baueinheit 60 ist gehäuseseitig durch die stirnseitige Verstemmung 37 sowie den
Absatz 32b des Lagerzapfens 19 und wellenseitig durch einen Absatz 32c und dem wellenseitigen
Sicherungsring 21 b festgelegt.
[0051] Weitere Informationen und auch Anregungen zur Gestaltung und Dimensionierung der
Lagerstellen, erhält der Fachmann in den einschlägigen Lagerkatalogen, wie beispielsweise
im Katalog "Wälzlager" der Firma Schaeffler KG, Ausgabe Januar 2006. In diesem Zusammenhang
sei abschließend noch erwähnt, dass die Radialnadellager je nach Größe der Radialkraft
anstelle des Nadelkranzes auch vollrollig ohne Käfig zur Erhöhung der Tragzahl ausgebildet
sein können.
Liste der Bezugszahlen
[0052]
- 1 a-i
- Kolbenpumpe
- 2
- Pumpengehäuse
- 3 a-i
- Antriebswelle
- 4
- Stößelführung
- 5
- Pumpenstößel
- 6
- Nockenrolle
- 7
- Pumpennocken
- 8
- Nockengrundkreis
- 9
- Längsöffnung
- 10
- hohlzylindrischer Abschnitt
- 11
- Lagerstelle
- 12
- Innenlängsverzahnung
- 13
- Außenlängsverzahnung
- 14 a-c
- Nockenwelle
- 15
- Welleneingangsöffnung
- 16
- Dichtring
- 17
- Innenmantelfläche des hohlzylindrischen Abschnitts
- 18
- Außenmantelfläche des Lagerzapfens
- 19
- Lagerzapfen
- 20
- Gehäuserückwand
- 21 a,b
- Sicherungsring
- 22 a-f
- Innenring
- 23
- Nadelhülse
- 24
- Radialnadellager
- 25
- Nadelkranz
- 26
- Käfig des Radialnadellagers
- 27
- Nadeln des Radialnadellagers
- 28
- Außenring
- 29
- Schulter
- 30
- Bohrung
- 31
- Lagerstelle
- 32 a-c
- Absatz
- 33 a-e
- Axialwälzlager
- 34
- Innenmantelfläche des Außenrings
- 35
- Radialkraft
- 36
- Schulter
- 37
- Verstemmung
- 38
- Kugel
- 39
- Außenmantelabschnitt der Antriebswelle
- 40 a,b
- Umfangsnut
- 41
- Ringstirnfläche der Antriebswelle
- 42
- Axialnadellager
- 43
- Käfig des Axialnadellagers
- 44
- Nadeln des Axialnadellagers
- 45
- Anlaufscheibe
- 46
- Rechteckausnehmung
- 47
- Schulter
- 48
- Schulter
- 49
- Lagerstelle
- 50
- Axialnadellager
- 51
- Innenwandabschnitt des Pumpengehäuses
- 52
- Ringstirnfläche der Antriebswelle
- 53
- Flansch
- 54
- Schulter
- 55
- Ringstirnfläche des Innenrings
- 56
- Außenmantelfläche der Schulter
- 57
- Kragen
- 58
- Bund
- 59 a,b
- Radial-Axial-Lager
- 60
- Baueinheit
- 61
- Außenring
- 62
- breiter Abschnitt
- 63
- schmaler Abschnitt
1. Direkteinspritzende Brennkraftmaschine mit einer zur Kraftstoffhochdruckversorgung
der Brennkraftmaschine dienenden Kolbenpumpe, die ein Pumpengehäuse (2) und eine Antriebswelle
(3a bis 3i) zur Betätigung eines oder mehrerer Pumpenstößel (5), die bezüglich der
Antriebswelle (3a bis 3i) radial im Pumpengehäuse (2) ausgerichtet sind, aufweist,
wobei die Antriebswelle (3a bis 3i) an einer oder mehreren Lagerstellen (11, 31, 49),
die zwischen einer Welleneingangsöffnung (15) des Pumpengehäuses (2) und einer der
Welleneingangsöffnung (15) gegenüberliegenden Gehäuserückwand (20) verlaufen, drehgelagert
und mit einer zur Betätigung von Einlass-und/oder Auslassventilen der Brennkraftmaschine
dienenden Nockenwelle (14a bis 14c) koaxial drehverbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass die eine Lagerstelle (11) zwischen einer Innenmantelfläche (17) eines hohlzylindrischen
Abschnitts (10) der Antriebswelle (3a bis 3i) und einer Außenmantelfläche (18) eines
von der Gehäuserückwand (20) ausgehenden und sich in den hohlzylindrischen Abschnitt
(10) erstreckenden Lagerzapfens (19) verläuft.
2. Brennkraftmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Lagerzapfen (19) einstückig mit dem Pumpengehäuse (2) ausgebildet ist.
3. Brennkraftmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebswelle (3a, 3b, 3f) eine durchgehende Längsöffnung (9) aufweist, in welcher
Längsöffnung (9) der hohlzylindrische Abschnitt (10) und eine zu diesem benachbarte
Innenlängsverzahnung (12) verläuft, die mit einer Außenlängsverzahnung (13) auf einem
der Kolbenpumpe (1a, 1b, 1 f) zugewandten Endabschnitt der Nockenwelle (14a) im Eingriff
steht.
4. Brennkraftmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebswelle (3d, 3e) und die Nockenwelle (14b, 14c) zu einer starr verbundenen
Baueinheit zusammengefasst sind.
5. Brennkraftmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die eine Lagerstelle (11) zumindest ein Radialnadellager (24), wenigstens bestehend
aus einem Nadelkranz (25) mit einem Käfig (26) und darin geführten Nadeln (27), umfasst.
6. Brennkraftmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenmantelfläche (17) des hohlzylindrischen Abschnitts (10) der Antriebswelle
(3b, 3c, 3f, 3g, 3h) als äußere Laufbahn für die Nadeln (27) dient.
7. Brennkraftmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die äußere Laufbahn von einer oder zwei sich radial einwärts erstreckenden und mit
der Antriebswelle (3b, 3c) einstückig ausgebildeten Schultern (36), die als axiale
Anlaufflächen für die Nadeln (27) dienen, einseitig beziehungsweise beidseitig begrenzt
ist.
8. Brennkraftmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Radialnadellager (24) als Nadelhülse (23) mit einem dünnwandigen, in die Innenmantelfläche
(17) des hohlzylindrischen Abschnitts (10) der Antriebswelle (3a, 3d) eingesetzten
Außenring (28) ausgebildet ist, welcher Außenring (28) eine als äußere Laufbahn für
die Nadeln (27) dienende Innenmantelfläche (34) sowie zwei sich radial einwärts erstreckende
und als axiale Anlauffläche für den Käfig (26) dienende Schultern (29) aufweist.
9. Brennkraftmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die innere Laufbahn für die Nadeln (27) durch einen auf die Außenmantelfläche (18)
des Lagerzapfens (19) aufgezogenen Innenring (22a bis 22f) gebildet ist.
10. Brennkraftmaschine nach den Ansprüchen 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Nadelhülse (23) und der dünnwandig ausgebildete Innenring (22b) eine Baueinheit
bilden, indem der Außenring (28) der Nadelhülse (23) von zwei sich radial auswärts
erstreckenden und mit dem Innenring (22b) einstückig ausgebildeten Schultern (47)
axial eingefasst ist.
11. Brennkraftmaschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Innenring (22c) dünnwandig ausgebildet ist und zwei sich radial auswärts erstreckende
und als axiale Anlaufflächen für den Käfig (26) dienende Schultern (48) aufweist.
12. Brennkraftmaschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Axialsicherung des Innenrings (22a, 22c, 22e, 22f) auf dem Lagerzapfen (19)
eine stirnseitige und radial auswärts gerichtete Verstemmung (37) des Lagerzapfens
(19) vorgesehen ist, welche Verstemmung (37) den Innenring (22a, 22c, 22e, 22f) zumindest
partiell radial überdeckt.
13. Brennkraftmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest zwei Lagerstellen (11, 31) für die Antriebswelle (3a, 3b, 3c, 3f) vorgesehen
sind, wobei die zweite Lagerstelle (31) ein Axialwälzlager (33a bis 33c) umfasst.
14. Brennkraftmaschine nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Axialwälzlager (33b) als in der Welleneingangsöffnung (15) des Pumpengehäuses
(2) angeordnetes Kugellager ausgebildet ist, wobei die innere Laufbahn für die Kugeln
(38) durch eine Umfangsnut (40a) auf einem in der Welleneingangsöffnung (15) verlaufenden
Außenmantelabschnitt (39) der Antriebswelle (3b, 3f) gebildet ist.
15. Brennkraftmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine die Antriebswelle (3a bis 3i) quer durchsetzende Bohrung (30) vorgesehen
ist, die im Bereich der einen Lagerstelle (11) mündet und als Schmiermittelkanal dient.
1. Direct-injection internal combustion engine having a piston pump which serves for
providing a highpressure supply of fuel to the internal combustion engine, which piston
pump has a pump housing (2) and a drive shaft (3a to 3i) for actuating one or more
pump plungers (5) which are aligned radially with respect to the drive shaft (3a to
3i) in the pump housing (2), with the drive shaft (3a to 3i) being rotatably mounted
at one or more bearing points (11, 31, 49) which run between a shaft entry opening
(15) of the pump housing (2) and a housing rear wall (20) situated opposite the shaft
entry opening (15), and being rotationally connected coaxially to a camshaft (14a
to 14c) which serves to actuate inlet and/or outlet valves of the internal combustion
engine, characterized in that one bearing point (11) runs between an inner lateral surface (17) of a hollow cylindrical
portion (10) of the drive shaft (3a to 3i) and an outer lateral surface (18) of a
bearing journal (19) which proceeds from the housing rear wall (20) and which extends
into the hollow cylindrical portion (10).
2. Internal combustion engine according to Claim 1, characterized in that the bearing journal (19) is formed in one piece with the pump housing (2).
3. Internal combustion engine according to Claim 1, characterized in that the drive shaft (3a, 3b, 3f) has a continuous longitudinal opening (9) in which the
hollow cylindrical portion (10) and a longitudinal internal toothing (12) situated
adjacent to said hollow cylindrical portion (10) run, which longitudinal internal
toothing (12) engages with a longitudinal external toothing (13) on an end portion,
which faces toward the piston pump (1a, 1b, 1f), of the camshaft (14a).
4. Internal combustion engine according to Claim 1, characterized in that the drive shaft (3d, 3e) and the camshaft (14b, 14c) are combined to form a rigidly
connected structural unit.
5. Internal combustion engine according to Claim 1, characterized in that one bearing point (11) comprises at least one radial needle bearing (24) composed
at least of a needle ring (25) with a cage (26) and needles (27) guided therein.
6. Internal combustion engine according to Claim 5, characterized in that the inner lateral surface (17) of the hollow cylindrical portion (10) of the drive
shaft (3b, 3c, 3f, 3g, 3h) serves as an outer raceway for the needles (27).
7. Internal combustion engine according to Claim 6, characterized in that the outer raceway is delimited at one side or both sides by, respectively, one or
two radially inwardly extending shoulders (36) which are formed in one piece with
the drive shaft (3b, 3c) and which serve as axial stop surfaces for the needles (27).
8. Internal combustion engine according to Claim 5, characterized in that the radial needle bearing 24) is designed as a needle sleeve (23) with a thin-walled
outer ring (28) which is inserted into the inner lateral surface (17) of the hollow
cylindrical portion (10) of the drive shaft (3a, 3d), which outer ring (28) has an
inner lateral surface (34), which serves as an outer raceway for the needles (27),
and two radially inwardly extending shoulders (29) which serve as axial stop surfaces
for the cage (26).
9. Internal combustion engine according to Claim 5, characterized in that the inner raceway for the needles (27) is formed by an inner ring (22a to 22f) which
is pulled onto the outer lateral surface (18) of the bearing journal (19).
10. Internal combustion engine according to Claims 8 and 9, characterized in that the needle sleeve (23) and the thin-walled inner ring (22b) form a structural unit
by virtue of the outer ring (28) of the needle sleeve (23) being bordered axially
by two radially outwardly extending shoulders (47) which are formed in one piece with
the inner ring (22b).
11. Internal combustion engine according to Claim 9, characterized in that the inner ring (22c) is of thin-walled design and has two radially outwardly extending
shoulders (48) which serve as axial stop surfaces for the cage (26).
12. Internal combustion engine according to Claim 9, characterized in that, for the purpose of axially securing the inner ring (22a, 22c, 22e, 22f) on the bearing
journal (19), an end-side, radially outwardly directed caulked portion (37) of the
bearing journal (19) is provided, which caulked portion (37) at least partially radially
overlaps the inner ring (22a, 22c, 22e, 22f).
13. Internal combustion engine according to Claim 1, characterized in that at least two bearing points (11, 31) for the drive shaft (3a, 3b, 3c, 3f) are provided,
with the second bearing point (31) comprising an axial rolling bearing (33a to 33c).
14. Internal combustion engine according to Claim 13, characterized in that the axial rolling bearing (33b) is designed as a ball bearing which is arranged in
the shaft entry opening (15) of the pump housing (2), with the inner raceway for the
balls (38) being formed by a circumferential groove (40a) on an outer casing portion
(39), which runs in the shaft entry opening (15), of the drive shaft (3b, 3f).
15. Internal combustion engine according to Claim 1, characterized in that at least one bore (30) which extends transversely through the drive shaft (3a to
3i) is provided, which bore (30) opens out in the region of one bearing point (11)
and serves as a lubricant duct.
1. Moteur à combustion interne à injection directe comprenant une pompe à piston servant
à l'alimentation de carburant haute pression au moteur à combustion interne, qui présente
un carter de pompe (2) et un arbre d'entraînement (3a à 3i) pour l'actionnement d'un
ou de plusieurs poussoirs de pompe (5) qui sont orientés radialement dans le carter
de pompe (2) par rapport à l'arbre d'entraînement (3a à 3i), l'arbre d'entraînement
(3a à 3i) étant monté à rotation sur un ou plusieurs points de palier (11, 31, 49)
qui s'étendent entre une ouverture d'entrée d'arbre (15) du carter de pompe (2) et
une paroi arrière de carter (20) opposée à l'ouverture d'entrée d'arbre (15), et étant
connecté en rotation de manière coaxiale à un arbre à cames (14a à 14c) servant à
l'actionnement de soupapes d'admission et/ou d'échappement du moteur à combustion
interne, caractérisé en ce que l'un des points de palier (11) s'étend entre une surface d'enveloppe intérieure (17)
d'une portion cylindrique creuse (10) de l'arbre d'entraînement (3a à 3i) et une surface
d'enveloppe extérieure (18) d'un tourillon de palier (19) partant de la paroi arrière
du carter (20) et s'étendant dans la portion cylindrique creuse (10).
2. Moteur à combustion interne selon la revendication 1, caractérisé en ce que le tourillon de palier (19) est réalisé d'une seule pièce avec le carter de pompe
(2).
3. Moteur à combustion interne selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'arbre d'entraînement (3a, 3b, 3f) présente une ouverture longitudinale continue
(9), dans laquelle ouverture longitudinale (9) s'étend la portion cylindrique creuse
(10) et une denture longitudinale intérieure (12) adjacente à celle-ci, qui est en
prise avec une denture longitudinale extérieure (13) sur une portion d'extrémité de
l'arbre à cames (14a) tournée vers la pompe à piston (1a, 1b, 1f).
4. Moteur à combustion interne selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'arbre d'entraînement (3d, 3e) et l'arbre à cames (14b, 14c) sont réunis pour former
une unité constructive connectée rigidement.
5. Moteur à combustion interne selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'un des points de palier (11) comprend au moins un palier à aiguilles radial (24),
au moins constitué d'une couronne d'aiguilles (25) avec une cage (26) et des aiguilles
(27) guidées à l'intérieur.
6. Moteur à combustion interne selon la revendication 5, caractérisé en ce que la surface d'enveloppe intérieure (17) de la portion cylindrique creuse (10) de l'arbre
d'entraînement (3b, 3c, 3f, 3g, 2h) sert de piste de roulement extérieure pour les
aiguilles (27).
7. Moteur à combustion interne selon la revendication 6, caractérisé en ce que la piste de roulement extérieure est limitée d'un côté ou des deux côtés par un ou
deux épaulements (36), qui servent de surfaces d'entrée axiales pour les aiguilles
(27), réalisés d'une seule pièce avec l'arbre d'entraînement (3b, 3c) et s'étendant
radialement vers l'intérieur.
8. Moteur à combustion interne selon la revendication 5, caractérisé en ce que le palier à aiguilles radial (24) est réalisé sous forme de douille à aiguilles (23)
avec une bague extérieure (28) à parois minces, insérée dans la surface d'enveloppe
intérieure (17) de la portion cylindrique creuse (10) de l'arbre d'entraînement (3a,
3e), laquelle bague extérieure (28) présente une surface d'enveloppe intérieure (34)
servant de piste de roulement extérieure pour les aiguilles (27) ainsi que deux épaulements
(29) s'étendant radialement vers l'intérieur et servant de surface d'entrée axiale
pour la cage (26).
9. Moteur à combustion interne selon la revendication 5, caractérisé en ce que la piste de roulement intérieure pour les aiguilles (27) est formée par une bague
intérieure (22a à 22f) montée sur la surface d'enveloppe extérieure (18) du tourillon
de palier (19).
10. Moteur à combustion interne selon les revendications 8 et 9, caractérisé en ce que la douille à aiguilles (23) et la bague intérieure (22b) réalisée avec des parois
minces forment une unité constructive, la bague extérieure (28) de la douille à aiguilles
(23) étant enchâssée axialement par deux épaulements (47) s'étendant radialement vers
l'extérieur et réalisés d'une seule pièce avec la bague intérieure (22b).
11. Moteur à combustion interne selon la revendication 9, caractérisé en ce que la bague intérieure (22c) est réalisée avec des parois minces et présente deux épaulements
(48) s'étendant radialement vers l'extérieur et servant de surfaces d'entrée axiales
pour la cage (26).
12. Moteur à combustion interne selon la revendication 9, caractérisé en ce que pour la fixation axiale de la bague intérieure (22a, 22c, 22e, 22f) sur le tourillon
de palier (19), on prévoit un matage (37) du tourillon de palier (19), du côté frontal
et orienté radialement vers l'extérieur, lequel matage (37) recouvre radialement au
moins en partie la bague intérieure (22a, 22c, 22e, 22f).
13. Moteur à combustion interne selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'on prévoit au moins deux points de palier (11, 31) pour l'arbre d'entraînement
(3a, 3b, 3c, 3f), le deuxième point de palier (31) comprenant un palier à roulement
axial (33a à 33c).
14. Moteur à combustion interne selon la revendication 13, caractérisé en ce que le palier à roulement axial (33b) est réalisé sous forme de roulement à billes disposé
dans l'ouverture d'entrée d'arbre (15) du carter de pompe (2), la piste de roulement
intérieure pour les billes (38) étant formée par une rainure périphérique (40a) sur
une portion d'enveloppe extérieure (39) de l'arbre d'entraînement (3b, 3f) s'étendant
dans l'ouverture d'entrée d'arbre (15).
15. Moteur à combustion interne selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'au moins un alésage (30) traversant transversalement l'arbre d'entraînement (3a à
3i) est prévu, lequel débouche dans la région de l'un des points de palier (11) et
sert de canal pour lubrifiant.
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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