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(11) |
EP 2 036 613 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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24.11.2010 Patentblatt 2010/47 |
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Anmeldetag: 07.08.2008 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Rührwerkskugelmühle
Stirring ball mill
Broyeur à billes à agitateur
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL NO PL
PT RO SE SI SK TR |
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Priorität: |
13.09.2007 DE 102007043670
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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18.03.2009 Patentblatt 2009/12 |
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Patentinhaber: NETZSCH-Feinmahltechnik GmbH |
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95100 Selb (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Pausch, Horst
95126 Schwarzenbach/Saale (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 1 468 739
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DE-A1- 1 607 591
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Rührwerkskugelmühle mit einem zylindrischen Mahlbehälter
der mindestens einen Mahlguteinlaß und mindestens einen Mahlgutauslaß aufweist, wobei
im Mahlgutbehälter eine mit einem Antrieb verbundene Rührwelle angeordnet ist, die
einen Teil der Antriebsenergie auf Mahlhilfskörper überträgt, die im Mahlbehälter
lose angeordnet sind und einer vor dem Mahlgutauslaß angeordneten Trenneinrichtung.
[0002] Eine Rührwerkskugelmühle dieser Gattung geht aus der
EP 1 468 739 A1 hervor. Bei dieser horizontal angeordneten Rührwerksmühle steht der Mahlbehälter
mit einem Mahlguteinlaß und einem Mahlgutauslaß in Verbindung. Im Mahlbehälter selbst
befindet sich eine Rührwelle, die mit einem Antrieb in Verbindung steht. Die im Mahlraum
eingefüllten Mahlhilfskörper werden durch Rührorgane beschleunigt, so daß das zwischen
den Mahlhilfskörpern befindliche Mahlgut zerkleinert oder dispergiert wird. Die Feinheit
des in dieser Rührwerkskugelmühle produzierten Produkts ist größtenteils abhängig
von der Größe der eingesetzten Mahlhilfskörper. Zur Trennung der Mahlhilfskörper vom
Mahlgut ist am Ende des Mahlbehälters eine mit dem Mahlgutauslaß verbundene Trenneinrichtung
vorgesehen. Diese Trenneinrichtung weist mehrere bogenförmige Förder- bzw. Flügelelemente,
die zwischen zwei Scheiben angeordnet sind, auf. Die Flügelelemente erstrecken sich
vom äußeren Rand der Scheiben in Richtung dessen Zentrum, wobei die Elemente teilweise
in unterschiedlichen Abständen vom Mahlgutauslaß enden.
[0003] Aufgrund der geringen Strecke, die die Mahlhilfskörper zwischen den Flügelelementen
zurücklegen müssen, läßt sich ein Eindringen von Mahlhilfskörpern während des Stillstands
der Trennvorrichtung in den Mahlauslaß nicht verhindern.
[0004] Die Aufgabe der Erfindung besteht deshalb darin, eine Trennvorrichtung auch für Kleinstmahlkörper
dahingehend zu verbessern, daß auch während der An- und Auslauflaufphase der Rührwerkskugelmühle
ein Eindringen der Mahlhilfskörper in den Mahlgutauslaß verhindert wird.
[0005] Gelöst wird diese Aufgabe mit den Merkmalen des Anspruchs 1. Weitere erfindungsgemäße
Ausführungsformen werden in den Merkmalen der Unteransprüche angeführt.
[0006] Durch die Erfindung wird somit eine Rührwerkskugelmühle geschaffen, mit einem zylindrischen
Mahlbehälter, der mindestens einen Mahlguteinlaß und einen Mahlgutauslaß aufweist,
wobei der wie im Ausführungsbeispiel dargestellt horizontal angeordnete Mahlbehälter
eine mit einem Antrieb verbundene Rührwelle hat, die einen Teil der Antriebsenergie
auf die Mahlhilfskörper überträgt. Zur Trennung der Mahlhilfskörper vom Mahlgut wird
eine Trenneinrichtung eingesetzt, die mindestens eine Spirale aufweist.
[0007] Bei einer bevorzugten Ausgestaltung, die bei Kleinstmahlkörpern zum Einsatz kommt,
besteht die Trennausrichtung aus zwei Spiralen.
[0008] Eine weitere vorzugsweise Ausgestaltung sieht vor, daß die Spiralen mit konstanten
Abstand zueinander angeordnet sind.
[0009] Bei Kleinstmahlkörpern kann es vorteilhaft sein, die Spiralen mit unterschiedlichen
Abstand zueinander anzuordnen.
[0010] Eine andere vorzugsweise Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, um beim Stillstand
der Trenneinrichtung eine Selbsthemmung der Mahlhilfskörper untereinander zu erreichen.
Hierbei erstreckt sich die Spirale mit ihrem radial inneren Ende direkt bis zum Mahlgutauslaß.
[0011] Um den Durchsatz in der Rührwerkskugelmühle zu erhöhen, kann sich der Mahlgutauslaß
beidseits der Längsmitte der Spirale erstrecken.
[0012] Es hat sich gezeigt, daß eine sichere Trennung der Mahlhilfskörper vom Mahlgut von
statten geht, wenn die Spirale/n sich um einen Kreisumfang von mindestens 360° um
die Längsachse der Rührwelle erstrecken.
[0013] In Abhängigkeit vom Durchsatz mit dem die Mühle gefahren wird, kann es vorteilhaft
sein, wenn die Breite der Spirale/n mindestens ein Drittel ihres Durchmessers beträgt.
[0014] Nachdem die Spirale/n auch bei wenig Umdrehungen eine sichere Abtrennung der Mahlhilfskörper
vom Mahlgut garantieren, kann es vorteilhaft sein, die Spirale/n über einen unabhängigen
Antrieb in Rotation zu versetzen.
[0015] Entsprechend einer vorteilhaften Anordnung in der die Spirale/n gegen übermäßigen
Verschließ am äußeren Ende geschützt wird, sitzt die Spirale zwischen der Rührwellenoberfläche
und der Längsachse der Rührwelle. Innerhalb eines käfigartigen Abschnitts der Rührwelle,
die in diesem Bereich radiale Öffnungen aufweist.
[0016] Um das Abströmen der Mahlhilfskörper in diesem käfigartigen Bereich zu fördern, sind
die schlitzförmigen Öffnungen entgegen der Drehrichtung der Rührwelle geneigt.
[0017] Je nachdem welche Viskositätswerte das Produkt aufweist, kann es von Vorteil sein,
die Öffnungen der Rührwelle tangential oder asymmetrisch zu deren Längsachse zu gestalten.
[0018] Zur Auflockerung des Mahlhilfskörper-Pakets im Bereich des Auslasses kann es von
Vorteil sein, die Rührwelle im Bereich der Spirale/n mit Rührelementen zu versehen,
die aus Rührstäben oder Nocken bestehen und die um mindestens 45° zueinander versetzt
sind.
[0019] Bei einer weiteren vorzugsweisen Ausgestaltung bestehen die Spirale/n entgegen der
Normalausführung, in der sie aus Blech bestehen, aus einzelnen voneinander beabstandeten
Stäben und Stegen. Diese Stäbe und Stege können, müssen jedoch nicht berührend miteinander
verbunden sein.
[0020] Es ist weiterhin bevorzugt, daß der Durchmesser der Spirale/n wenigstens 30% des
Mahlraumdurchmessers beträgt.
[0021] In einer weiteren Gestaltungsvariante ist der Durchmesser der Spirale/n wenigstens
30% des Durchmessers des Hohlraums in der Rührwelle.
[0022] Kommt die Trenneinrichtung mit unabhängig von der Rührwelle angeordnetem Antrieb
zum Einsatz, kann es von Vorteil sein, wenn die Spiralen zwischen zwei vollflächigen
Abschlußflächen eingesetzt sind.
[0023] Zur Verbesserung der Rückströmung der Mahlhilfskörper kann es von Vorteil sein, wenn
die seitlich an den Spiralen befindlichen Abschlußflächen Öffnungen aufweisen, durch
die Mahlhilfskörper in den Mahlraum zurückströmen können.
[0024] Zur Beeinflussung der Strömungsrichtung im Bereich des Auslasses, wird es von Vorteil
sein, wenn in die Spirale/n ein seitlich angeordneter Verdränger-Körper eingesetzt
wird.
[0025] Entsprechend einer erfindungsgemäßen Weiterbildung der Erfindung sind die radial
äußeren Enden der Spiralen um mindestens 90° zueinander versetzt.
[0026] Die Erfindung wird anhand von Ausführungsbeispielen nachfolgend unter Bezugnahme
auf die Zeichnungen lediglich exemplarisch näher erläutert. Es zeigt:
- Figur 1
- schematische Seitenansicht einer Rührwerkskugelmühle
- Figur 2
- schematische Seitenansicht der Rührwerksmühle
- Figur 3
- Vertikalschnitt zu einer Spiral-Anordnung
- Figur 4
- Vertikalschnitt durch eine Schneckenführung
- Figur 5
- Teilansicht der Rührwelle mit Spiralabschnitt
- Figur 6
- Vertikalschnitt der Rührwelle
- Figur 7
- schematische Seitenansicht einer Rührwerkskugelmühle
- Figur 8
- schematische Seitenansicht einer Rührwerkskugelmühle
- Figur 9
- Vertikalschnitt durch eine Rührwelle
- Figur 10
- Vertikalschnitt durch eine Rührwelle
- Figur 11
- schematische Seitenansicht eines Mahlbehälters
- Figur 12
- Vertikalschnitt einer Rührwelle
- Figur 13
- Vertikalschnitt einer Trenneinrichtung
- Figur 14
- schematische Seitenansicht eines Mahlbehälters
- Figur 15
- Teilansicht einer Trenneinrichtung
- Figur 16
- Vertikalschnitt einer Rührwelle
- Figur 17
- schematische Seitenansicht eines Mahlbehälters
- Figur 18
- Vertikalschnitt einer Rührwelle
- Figur 19
- Vertikalschnitt einer Rührwelle
- Figur 20
- Vertikalschnitt einer Rührwelle
- Figur 21
- schematische Seitenansicht eines Mahlbehälters
- Figur 22
- Vertikalschnitt einer Rührwelle
- Figur 23
- schematische Seitenansicht eines Mahlbehälters
[0027] Die erfindungsgemäße Rührwerkskugelmühle besteht aus einem Gehäuse 10, in dem ein
Antrieb 12 in Form eines Elektromotors sitzt. Der Antrieb steht mittels eines Antriebsriemens
14 mit einer Antriebswelle 16 in Verbindung. Diese Antriebswelle geht in die Lagerwelle
18 über, die wiederum mit der Rührwelle 20 verbunden ist. An der Oberseite des Lagergehäuses
22 befindet sich der Mahlguteinlaß 24. Der Mahlraum 48 wird begrenzt durch den Mahlbehälter
26 der die Rührwelle 20 umgibt und den Mahlbehälter-Boden 28. Die Trenneinrichtung
30, mit der die Mahlhilfskörper 54 vom Mahlgut abgetrennt werden, sitzt innerhalb
der Rührwelle 20. Zur Kühlung bzw. Heizung des Mahlbehälters ist dieser doppelwandig
mit einem kühl- bzw. heizbaren Mantel 32 umgeben. Das Mahlgut verläßt den Mahlbehälter
über einen zentrischen Mahlgutauslaß, der von der Rührwelle über die Lagerwelle bis
zur Antriebswelle führt. Die Figur 2 zeigt die Anordnung einer Spirale 36, innerhalb
der Rührwelle 20, in deren Oberfläche Rührstäbe 38 eingesetzt sind. Das Mahlgut strömt
hier zentrisch aus dem Mahlbehälter 26 über eine Leitung 40, die in eine Rohrleitung
42 übergeht.
[0028] Die Figur 3 offenbart die Gestaltung einer beispielsweise zur Abtrennung der Mahlhilfskörper
vom Mahlgut eingesetzten Spirale. Diese Spirale 36 erstreckt sich hier über 720°.
Das in die Spirale einfließende Mahlgut gelangt durch die Rohrleitung 40 zum Mahlgutauslaß.
Um eine Entlastung der Trenneinrichtung herbeizuführen, werden die Mahlhilfskörper
bereits vor dem Eindringen in den Schneckengang 44 über Durchlässe 46 in der Rührwelle
zurück in den Mahlraum 48 gefördert.
[0029] In den Figuren 4 und 5 sind Ausführungsbeispiele der Anordnung der Spirale zu entnehmen,
bei der sich die Spiralen 36 jeweils um 360° erstrecken. In Figur 4 besteht die Spirale
aus Stäben, in Figur 6 aus dreieck-förmigen Profilen. Durch diese im weitesten Sinne
als rauh zu bezeichnenden, inneren Oberflächen der Spiralen wird der Selbsthemmeffekt
unterstützt, der während des Stillstands der Rührwelle eintritt. Zur Erhöhung dieses
selbsthemmenden Effektes kann die Gestaltung der Spirale in Figuren 4 und 6 durch
ein Verlängern der Spirale gesteigert werden.
[0030] Figur 5 verdeutlicht die Gestaltung der Durchlässe 46, deren seitliche Flächen 50
tangential zur Mittelachse der Rührwelle gerichtet sind. Aus Figur 7 ist eine Trenneinrichtung
30 zu entnehmen, die eine oder mehrere Spiralen 36 aufweist. Je nachdem wie lange
der Weg der einzelnen Mahlhilfskörper in der Spirale ist, desto weniger Umdrehungen
muß der separate Antrieb 52 vollziehen, um eine Eindringen der Mahlhilfskörper in
den Mahlgutauslaß zu bewerkstelligen.
[0031] In Figur 8 wird Trenneinrichtung 30, ebenfalls mit einem getrennt von der Rührwelle
20 durch den Antrieb 52 in Rotation versetzt. Zusätzlich befindet sich die Trenneinrichtung
30 hier in einem Hohlraum innerhalb der Rührwelle 20 wodurch sie gegen übermäßigen
Verschleiß durch die von der Rührwelle 20 aktivierten Mahlhilfskörper 54 weitestgehend
geschützt wird. Rein schematisch ist in diesem Ausführungsbeispiel auch dargestellt,
wie die Mahlhilfskörperkonzentration vom Mahlraum 48 aus in Richtung zum Mahlgutauslaß
34 abnimmt.
[0032] Die Figuren 9 und 10 lassen erkennen, daß die Trenneinrichtung mit einer rechts-
sowie linksdrehenden Spirale arbeitet. Es kommt im Endeffekt nicht darauf an, daß
die Spirale in entgegengesetzter Drehrichtung wie die Rührwelle umläuft. Die Funktion
der Spirale ist unabhängig von der Drehrichtung der Rührwelle.
[0033] Bei der in Figur 11 dargestellten Rührwerkskugelmühle rotiert die Trenneinrichtung
30 mit der Rührwelle 20 synchron. Die Spirale 36 der Trennvorrichtung liegt mit ihrer
linken Seite an der Rührwelle an und wird mit der rechten Seite durch ein Spannelement
56 mit der Rührwelle verspannt. Zentrisch in der Längsmitte der Spirale befindet sich
im Bereich der Längsachse der Rührwelle 20 der Einlaß 58 des Mahlgutauslasses 34.
Die Figur 12 verdeutlicht in diesem Fall die Länge der Spirale 36, die hier einen
Bereich von 630° umfaßt.
[0034] Die Gestaltung der Trenneinrichtung gemäß den Figuren 13, 14 und 15 ist insbesondere
für hochviskose Stoffe ausgerichtet. Da in hochviskosen Stoffen die Athäsionskräfte
zwischen dem Produkt und dem Mahlhilfskörpern sehr hoch sind, benötigt man einen längeren
Weg zur Abtrennung der Mahlhilfskörper, weshalb in Figur 13 zwei Spiralen 36 vorgesehen
sind. Dabei wirken die äußeren Oberflächen der Spiralen jeweils bis zum Beginn der
weiteren Schnecke wie Abweiser. Das bedeutet, daß diese Flächen 60 einen pulsierenden
Effekt in Richtung Mahlraum erzeugen und somit schon am Umfang der Trenneinrichtung
ein Umlenken der Mahlhilfskörper in Richtung Mahlraum bewirken. Darüber hinaus werden
die Mahlhilfskörper im Verlauf der Spiralgänge, die sich über 1080° erstrecken ständig
durch die Reibungskräfte an den Spiralwandungen und die umgekehrte Förderrichtung
zu Rückkehr in den Mahlraum gezwungen.
[0035] In der Figur 14 wird der Einsatz der in der Figur 13 beschriebenen Spiralen 36 dargestellt.
Die Trenneinrichtung befindet sich hier direkt an der Stirnseite der fliegend gelagerten
Rührwelle 20. Das Produkt fließt zentrisch über die Rührwelle 20 und Lagerwelle 18
ab.
[0036] In Figur 15 weist der Mahlbehälterboden 28 einen Vorsprung 60 auf. In diesem Bereich
ist die Spirale 36 in Richtung Vorsprung offen, so daß Mahlhilfskörper auf kurzem
Wege zurück in den Mahlraum 48 fließen können. Der Äußere Bereich der Spirale 36 ist
durch einen Ring 62 begrenzt.
[0037] Die Figuren 16 und 17 zeigen Trennvorrichtungen mit zwei Spiralen, die sich jeweils
über einen Bereich von 500° und 560° erstrecken. Die beiden Spiralen haben Schneckengänge
mit stets konstanten Wandungsabstand A. Die Trenneinrichtung 30 rotiert gemeinsam
mit der Rührwelle 20, wobei der Produktauslaß durch die Rührwelle 20 und Lagerwelle
18 erfolgt. Zur Vermeidung von Todzonen in denen keine Mahlgutmahlkörperströmung erzeugt
wird, ist der Trennvorrichtung ein Vorsprung 60 gestaltet, der zur Strömungsbildung
genutzt wird. Die Rührwelle weist in diesem Ausführungsbeispiel keine Mahlstifte 31,
sondern Nocken 62 auf.
[0038] Die Figuren 18, 19, 20 und 21 demonstrieren die Lage und die Gestaltung von Trenneinrichtungen
mit Spiralen, deren Abstand wie in Figur 18 konstant, in Figur 19 reduzierend und
in Figur 20 erweiternd ausgeführt sind. Die Figur 18 entspricht hier der Figur 16,
bei der der Abstand A konstant über die gesamte Anordnung der beiden Spiralen 36 bleibt.
In Figur 19 sind die Spiralen 36 so angeordnet, daß sich der Abstand B vom Mahlraum
zum Auslaß hin reduziert. Diese Variante findet insbesondere dann Einsatz, wenn niedrig
viskoses Material zum Einsatz kommt und damit gerechnet werden muß, daß die Rührwerkskugelmühle
kurzzeitig außer Betrieb gesetzt wird. Durch den sich reduzierenden Abstand zwischen
den beiden Spiralen, wird die selbst hemmende Wirkung zwischen den Spiralwänden und
den Mahlhilfskörpern verstärkt. Durch die Anordnung der beiden Spiralen gemäß Figur
20 kann man einen schnelleren Abfluß des Produkts nach der Trennung von den Mahlhilfskörpern
erreichen. Die dargestellte Geometrie der beiden Spiralen 36 zeigt, daß sich der Abstand
C in der Richtung vom Mahlraum zum Mahlgutauslaß vergrößert.
[0039] Eine weitere Möglichkeit um Mahlhilfskörper aus dem Bereich der Trennvorrichtung
seitlich aus den Spiralgängen zurück in den Mahlraum zu fördern, ist in Figur 23 dargestellt.
Hier sitzt die Trennvorrichtung 30 innerhalb eines innerhalb der Rührwelle einseitig
offenen Hohlraums 64. Die Spirale 36 wird von der Rührwelle 20 gehalten. An der zum
Mahlbehälterboden 28 weisenden Stirnseite der Spirale 36 befindet sich ein Ring 66,
der jeden Spiralgang mit dem Hohlraum 64 verbindet und somit den Mahlhilfskörpern
die Möglichkeit bietet, aus der Spirale über den Hohlraum in den Mahlraum 48 zurück
zu fließen. Der Ring weist einen Schlitz 68 auf, durch den die Mahlhilfskörper über
den Hohlraum 64 zurück in den Mahlraum fließen können. Das bearbeitete Mahlgut verläßt
den Mahlraum aus dem zentrischen Bereich innerhalb der Spirale/n 36 über ein Tauchrohr
70. Wie aus Figur 22 hervorgeht, weist diese Trenneinrichtung nur eine Spirale 36
auf.
1. Rührwerkskugelmühle mit einem zylindrischen Mahlbehälter (26) der mindestens einen
Mahlguteinlaß (24) und mindestens einen Mahlgutauslaß (34) aufweist, wobei im Mahlbehälter
(26) eine mit einem Antrieb (12) verbundene Rührwelle (20) angeordnet ist, die einen
Teil der Antriebsenergie auf Mahlhilfskörper (54) überträgt, die im Mahlbehälter (26)
lose angeordnet sind und einer vor dem Mahlgutauslaß (34) angeordneten Trenneinrichtung
(30)
dadurch gekennzeichnet,
daß die Trenneinrichtung (30) aus mindestens einer Spirale (36) besteht.
2. Rührwerkskugelmühle nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Trenneinrichtung (30) aus zwei Spiralen (36) besteht.
3. Rührwerkskugelmühle nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Spiralen (36) mit konstantem Abstand zueinander angeordnet sind.
4. Rührwerkskugelmühle nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Spiralen (36) mit unterschiedlichem Abstand zueinander angeordnet sind.
5. Rührwerkskugelmühle nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das radiale innere Ende der Spirale/n (36) direkt am Mahlgutauslaß(34) endet.
6. Rührwerkskugelmühle nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß sich der Mahlgutauslaß (34) beidseits von der Längsmitte der Spirale/n (36) aus erstreckt.
7. Rührwerkskugelmühle nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Spirale/n (36) sich um einen Kreisumfang von mindestens 180° erstrecken.
8. Rührwerkskugelmühle nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß sich die Spiralen (36) um einen Kreisumfang von mindestens 360° erstrecken.
9. Rührwerkskugelmühle nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Breite der Spirale/n (36) mindestens 1/3 ihres Durchmessers beträgt.
10. Rührwerkskugelmühle nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Spirale/n (36) mit einem von der Rührwelle (20) unabhängigen Antrieb (52) in
Rotation versetzt wird/werden.
11. Rührwerkskugelmühle nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß die aus mindestens einer Spirale (36) bestehende Trenneinrichtung (30) zwischen der
Rührwellenoberfläche und der Längsachse der Rührwelle (20) angeordnet ist.
12. Rührwerkskugelmühle nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Rührwelle (20) im Bereich der Spirale/n (36) hohl ausgebildet ist und Öffnungen
aufweist.
13. Rührwerkskugelmühle nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Durchlässe (46) als parallele Schlitze ausgebildet sind, deren Neigung entgegen
der Drehrichtung der Rührwelle (20) gerichtet ist.
14. Rührwerkskugelmühle nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Durchlässe (46) in der Rührwelle (20) tangential oder asymmetrisch zu deren Längsachse
verlaufen.
15. Rührwerkskugelmühle nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Rührwelle (20) im Bereich der Spirale/n (36) Rührstäbe (38) oder Nocken (62)
aufweist.
16. Rührwerkskugelmühle nach Anspruch 15,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Rührstäbe (38) oder Nocken (62) um mindestens 45° zueinander versetzt sind.
17. Rührwerkskugelmühle nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Spirale/n (36) mit der Rührwelle (20) verbunden ist/sind.
18. Rührwerkskugelmühle nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Mahlgutauslaß (34) durch die Rührwelle (20) realisiert wird.
19. Rührwerkskugelmühle nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Mahlgutauslaß (34) durch ein im Zentrum der Spirale (36) angeordnetes statisches
Tauchrohr (70) realisiert wird.
20. Rührwerkskugelmühle nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Spirale/n (36) aus einzelnen voneinander beabstandeten Stäben bestehen.
21. Rührwerkskugelmühle nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Durchmesser der Spiralen (36) wenigstens 30% des Mahlraumdurchmessers beträgt.
22. Rührwerkskugelmühle nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Durchmesser der Spirale/n (36) wenigstens 30% des Durchmessers des Hohlraums
in der Rührwerkskugelmühle beträgt.
23. Rührwerkskugelmühle nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Spirale/n (36) seitlich zwischen zwei vollflächige Abschlußflächen eingesetzt
ist/sind.
24. Rührwerkskugelmühle nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Spirale/n (36) ein- oder beidseitig mit Öffnungen versehene Abschlußfläche/n
aufweist/en.
25. Rührwerkskugelmühle nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß seitlich in den Spirale/n (36) ein Verdrängungskörper (60) eingreift.
26. Rührwerkskugelmühle nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Mahlbehälter (26) horizontal angeordnet ist.
27. Rührwerkskugelmühle nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens eine seitliche Halterung an der Spirale (36) mit Schlitzen (68) an einer
oder mehreren Stellen im radialen Abstand zum Mahlgutauslaß (34) versehen ist.
28. Rührwerkskugelmühle nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens eine der inneren oder äußeren Oberflächen der Spirale/n (36) eine strukturierte
Oberflächenstruktur aufweist.
29. Rührwerkskugelmühle nach Anspruch 1
dadurch gekennzeichnet,
daß die radial äußeren Enden mehrerer Spiralen (36) zueinander um jeweils mindestens
90° versetzt sind.
1. A stirring ball mill comprising a cylindrical milling container (26) which has at
least one milling material inlet (24) and at least one milling material outlet (34),
wherein within the milling container (26), an agitator shaft (20) is arranged which
is connected to a drive (12) and which transmits a portion of the drive energy to
auxiliary milling bodies (54) which are loosely arranged within the milling container
(26), and a separator (30) arranged before the milling material outlet (34),
characterized in
that the separator (30) consists of at least one spiral (36).
2. The stirring ball mill according to claim 1,
characterized in
that the separator (30) consists of two spirals (36).
3. The stirring ball mill according to claim 1,
characterized in
that the spirals are arranged at a constant distance from one another.
4. The stirring ball mill according to claim 1,
characterized in
that the spirals (36) are arranged at a different distance from one another.
5. The stirring ball mill according to claim 1,
characterized in
that the radial inner end of the spiral(s) (36) ends directly at the milling material
outlet (34).
6. The stirring ball mill according to claim 1,
characterized in
that the milling material outlet (34) extends on both sides from the longitudinal center
of the spiral(s) (36).
7. The stirring ball mill according to claim 1,
characterized in
that the spiral(s) (36) extend around a circumference of at least 180°.
8. The stirring ball mill according to claim 7,
characterized in
that the spirals (36) extend around a circumference of at least 360°.
9. The stirring ball mill according to claim 1,
characterized in
that the width of the spiral(s) (36) is at least 1/3 of its (their) diameter.
10. The stirring ball mill according to claim 1,
characterized in
that the spiral(s) (36) is (are) set in rotation by a drive (52) which is independent
of the agitator shaft (20).
11. The stirring ball mill according to any one of the claims 1 to 10,
characterized in
that the separator (30) consisting of at least one spiral (36) is arranged between the
agitator shaft surface and the longitudinal axis of the agitator shaft (20).
12. The stirring ball mill according to claim 11,
characterized in
that the agitator shaft (20) is formed hollow in the region of the spiral(s) (36) and
has openings.
13. The stirring ball mill according to claim 12,
characterized in
that the apertures (46) are formed as parallel slots, the inclination of which is directed
against the rotational direction of the agitator shaft (20).
14. The stirring ball mill according to claim 13,
characterized in
that the apertures (46) in the agitator shaft (20) run tangentially or asymmetrically
to the longitudinal axis of the same.
15. The stirring ball mill according to claim 11,
characterized in
that the agitator shaft (20) has agitator rods (38) or cams (62) in the region of the
spiral(s) (36).
16. The stirring ball mill according to claim 15,
characterized in
that the agitator rods (38) or cams (62) are offset by at least 45° with respect to one
another.
17. The stirring ball mill according to claim 11,
characterized in
that the spiral(s) (36) is (are) connected to the agitator shaft (20).
18. The stirring ball mill according to claim 1,
characterized in
that the milling material outlet (34) is implemented through the agitator shaft (20).
19. The stirring ball mill according to claim 1,
characterized in
that the milling material outlet (34) is implemented through a static immersion tube (70)
arranged in the center of the spiral (36).
20. The stirring ball mill according to any one of the preceding claims,
characterized in
that the spiral(s) (36) consist of individual rods which are spaced apart from one another.
21. The stirring ball mill according to any one of the preceding claims,
characterized in
that the diameter of the spirals (36) is at least 30% of the milling chamber diameter.
22. The stirring ball mill according to any one of the preceding claims,
characterized in
that the diameter of the spiral(s) (36) is at least 30% of the diameter of the hollow
space in the stirring ball mill.
23. The stirring ball mill according to any one of the preceding claims,
characterized in
that the spiral(s) (36) is (are) inserted laterally between two full surface end faces.
24. The stirring ball mill according to any one of the preceding claims,
characterized in
that the spiral (s) (36) has an (have) end face(s) provided with openings on one or both
sides.
25. The stirring ball mill according to any one of the preceding claims,
characterized in
that a displacer (60) engages laterally with the spiral (s) (36).
26. The stirring ball mill according to any one of the preceding claims,
characterized in
that the milling container (26) is arranged horizontally.
27. The stirring ball mill according to any one of the preceding claims,
characterized in
that at least one lateral holder on the spiral (36) is provided with slots (68) at one
or more positions at a radial distance to the milling material outlet (34).
28. The stirring ball mill according to any one of the preceding claims,
characterized in
that at least one of the inner or outer surfaces of the spiral(s) (36) has a structured
surface structure.
29. The stirring ball mill according to claim 1,
characterized in
that the radially outer ends of a plurality of spirals (36) are offset in each case by
at least 90° with respect to one another.
1. Broyeur à attrition, avec un réservoir de broyage cylindrique (26) comportant au moins
une entrée de produit à broyer (24) et au moins une sortie de produit broyé (34),
une vis mélangeuse (20) reliée à un entraînement (12), laquelle transmet une partie
de l'énergie d'entraînement sur des auxiliaires de broyage (54) qui sont disposés
en étant mobiles dans le réservoir de broyage (26) étant disposée dans le réservoir
de broyage (26) et un dispositif de séparation (30) disposé en amont de la sortie
de produit broyé (34), caractérisé en ce que le dispositif de séparation (30) consiste dans au moins une spirale (36).
2. Broyeur à attrition selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif de séparation (30) consiste dans deux spirales (36).
3. Broyeur à attrition selon la revendication 1, caractérisé en ce que les spirales (36) sont disposées avec entre elles avec un écart constant.
4. Broyeur à attrition selon la revendication 1, caractérisé en ce que les spirales (36) sont disposées avec entre elles avec un écart différent.
5. Broyeur à attrition selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'extrémité intérieure radiale de la/des spirale/s (36) se termine directement à
la sortie de produit broyé (34).
6. Broyeur à attrition selon la revendication 1, caractérisé en ce que la sortie de produit broyé (34) s'étend de part et d'autre du centre longitudinal
de la/des spirale/s (36).
7. Broyeur à attrition selon la revendication 1, caractérisé en ce que la/les spirale/s (36) s'étend/ent autour d'une périphérie circulaire d'au moins 180°.
8. Broyeur à attrition selon la revendication 7, caractérisé en ce que la/les spirale/s (36) s'étend/ent autour d'une périphérie circulaire d'au moins 360°.
9. Broyeur à attrition selon la revendication 1, caractérisé en ce que la largeur des spirale/s (36) correspond à au moins 1/3 de leur diamètre.
10. Broyeur à attrition selon la revendication 1, caractérisé en ce que les spirale/s (36) est/sont amenée/s en rotation par un entraînement (52) indépendant
de la vis mélangeuse (20).
11. Broyeur à attrition selon l'une quelconque des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que le dispositif de séparation (30) consistant dans au moins une spirale (36) est disposé
entre la surface de la vis mélangeuse et l'axe longitudinal de la vis mélangeuse (20).
12. Broyeur à attrition selon la revendication 11, caractérisé en ce que la vis mélangeuse (20) est conçue en version creuse dans la région de la/des spirale/s
(36) et comporte des orifices.
13. Broyeur à attrition selon la revendication 12, caractérisé en ce que les passages (46) sont conçus sous la forme d'échancrures parallèles, dont l'inclinaison
est dirigée à l'encontre du sens de rotation de la vis mélangeuse (20).
14. Broyeur à attrition selon la revendication 13, caractérisé en ce que les passages (46) s'étendent dans la vis mélangeuse (20) de façon tangentielle ou
asymétrique à l'axe longitudinal de celle-ci.
15. Broyeur à attrition selon la revendication 11, caractérisé en ce que la vis mélangeuse (20) comporte dans la région de la/des spirale/s (36) des batteurs
(38) ou des ergots (62).
16. Broyeur à attrition selon la revendication 15, caractérisé en ce que les batteurs (38) ou les ergots (62) sont décalés d'au moins 45° les uns par rapport
aux autres.
17. Broyeur à attrition selon la revendication 11, caractérisé en ce que la/les spirale/s (36) est/sont reliée/s à la vis mélangeuse (20).
18. Broyeur à attrition selon la revendication 1, caractérisé en ce que la sortie de produit broyé (34) est réalisée par la vis mélangeuse (20).
19. Broyeur à attrition selon la revendication 1, caractérisé en ce que la sortie de produit broyé (34) est réalisée par un tube plongeur (70) statique,
disposé au centre de la spirale (36).
20. Broyeur à attrition selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la/les spirale/s (36) consiste/nt dans des baguettes isolées, écartées les uns des
autres.
21. Broyeur à attrition selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le diamètre des spirales (36) correspond à au moins 30% du diamètre de l'espace de
broyage.
22. Broyeur à attrition selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le diamètre de la/des spirales (36) correspond à au moins 30% du diamètre de la cavité
creuse dans le broyeur à attrition.
23. Broyeur à attrition selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la/les spirale/s (36) est/sont insérée/s latéralement entre deux aires de terminaison
à pleine surface.
24. Broyeur à attrition selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la/les spirale/s (36) comporte/nt une/des aire/s de terminaison dotée/s d'orifices
sur un ou sur deux côté/s.
25. Broyeur à attrition selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un organe de refoulement (60) s'engage latéralement dans la/les spirale/s (36).
26. Broyeur à attrition selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le réservoir de broyage (26) est disposé à l'horizontale.
27. Broyeur à attrition selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'au moins une fixation latérale sur la spirale (36) est munie d'échancrures (68) en
un ou en plusieurs emplacements, avec un écart radial par rapport à la sortie de produit
broyé (34).
28. Broyeur à attrition selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'au moins l'une des surfaces intérieure ou extérieure de la/des spirale/s (36) comporte
une structure superficielle gaufrée.
29. Broyeur à attrition selon la revendication 1, caractérisé en ce que les extrémités extérieures radiales de plusieurs spirales (36) sont décalées d'au
moins 90° chacune, l'une par rapport à l'autre.
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