[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Beflocken von Gegenständen, insbesondere
von textilen Werkstoffen, Matten, Keramik, Kunststoff, Papier, Holz, Metall oder dergleichen.
[0002] In der Beschichtungsindustrie, insbesondere Flockindustrie, sind bereits verschiedene
Anlagen im Einsatz, die ein Aufbringen von Flockmaterial auf einer mit Klebstoff benetzten
Oberfläche eines Gegenstandes ermöglichen. Als Flockmaterial werden bevorzugt kurze
Fasern, insbesondere Textilfasern, eingesetzt. Durch eine elektrostatische Aufladung
von in einem Behälter aufgenommenen Fasern wird das Flockmaterial ausgegeben und auf
den zu beflockenden Gegenstand aufgetragen. Aus der
DE 196 22 230 A1 ist eine Beflockungsvorrichtung bekannt, die aus mehreren Druckwerken besteht, die
jeweils einer an einem Palettenträger angeordneten Palette zugeordnet sind. Die Palettenträger
sind an einem Drehantrieb vorgesehen, der den auf der Palette angeordneten Gegenstand
von Bearbeitungsstation zu Bearbeitungsstation transportiert. Oberhalb der Palette
ist neben mehreren Druckwerken eine Bearbeitungsstation mit einem Beflockungsbehälter
vorgesehen, der textile Fasern auf den Gegenstand aufbringt. Die dafür vorgesehene
Beflockungsvorrichtung wird auch für die manuelle Beflockung eingesetzt. Bei solchen
Vorrichtungen wird nur eine einfarbige Beflockung durchgeführt.
[0003] Im Zuge der Modernisierung und der Erhöhung der Flexibilität zur Herstellung von
Beflockungsmotiven ist es nunmehr erforderlich, dass unterschiedliche Farben, Faserlängen
und/oder unterschiedliche Flockmaterialien eingesetzt und verarbeitet werden müssen.
Hierzu ist erforderlich, dass mehrere Bearbeitungsstationen aufeinander folgend vorzusehen
sind. In jeder Bearbeitungsstation ist eine Beflockungsvorrichtung vorgesehen, welche
einen vorbestimmten Teil eines Beflockungsmotives auf den Gegenstand aufbringt. Für
jeden Teil des Beflockungsmotives ist eine Schablone in einem Schablonenrahmen vorgesehen,
der auf der der Beflockungsvorrichtung zugeordneten Palette auszurichten ist. Auf
der Schablone ist zumindest eine Einstellmarke vorgesehen, welche bei allen Schablonen
zur Aufbringung von Teilmotiven beim Übereinanderlegen deckungsgleich ist. Dadurch
werden die nacheinander aufzubringenden Beflockungsmotive unmittelbar aneinander grenzend
ausgerichtet. Hierzu ist eine exakte Einstellung der Schablonenrahmen mit dem jeweiligen
Beflockungsmotiv erforderlich. Dies erfordert, dass die Beflockungsvorrichtung mehrmals
von der Bearbeitungsstation zu entfernen und wieder zurückzuführen ist, um nach dem
Entfernen der Beflockungsvorrichtung von der Bearbeitungsstation ein Einstellen des
Schablonenrahmens zu ermöglichen. Die Handhabung der Beflockungsvorrichtung ist aufgrund
dessen Gewichtes für eine Bedienperson alleine kaum möglich und bedarf zusätzlicher
Hilfe. Darüber hinaus ist eine solche manuelle Handhabung zeitaufwändig und ineffizient.
[0004] Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Beflocken
von Gegenständen, insbesondere textilen Werkstoffen, zu schaffen, die eine schnelle
und exakte Einstellung von Schablonenrahmen bei einem Beflockungsmotiv ermöglicht,
welches sich aus einem oder mehreren Beflockungsarbeitsgängen zusammensetzt.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Weitere
vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen sind in den weiteren Ansprüchen angegeben.
[0006] Durch die erfindungsgemäße Vorrichtung wird eine einfache und schnelle Zugänglichkeit
zu einem Schablonenrahmen mit einem Beflockungsmotiv ermöglicht, indem die Beflockungseinrichtung
gegenüber dem Schablonenrahmen zumindest teilweise nach oben abgehoben wird. Dafür
ist eine Betätigungseinrichtung vorgesehen, welche maschinell ansteuerbar ist und
somit ein zumindest teilweises Abheben der Beflockungseinrichtung gegenüber einem
Rahmen, an welchem der Schablonenrahmen befestigt ist, ermöglicht. Dadurch ist für
das Bedienpersonal ohne körperliche Kraftaufwendung eine schnelle Zugänglichkeit zum
Schablonenrahmen gegeben, um diesen für ein Beflockungsmotiv exakt auf eine Einstellmarke
eines vorhergehenden Schablonenrahmens auszurichten.
[0007] Nach einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Beflockungseinrichtung
schwenkbar um eine Drehachse gelagert ist, die zwischen der vertikalen Achse des Zentralständers
und einem äußeren Rahmenabschnitt des Rahmenträgers angeordnet ist, so dass die Beflockungseinrichtung
gegenüber einem zur Drehachse radial äußeren Rahmenabschnitt nach oben abhebbar ist.
Dadurch kann durch eine einfache Schwenkbewegung um die Drehachse ein Abheben der
Beflockungseinrichtung vorgesehen sein, so dass eine gute Zugänglichkeit zur Einstellung
des Schablonenrahmens vorgesehen ist, welcher an dem vom Rahmenträger gehaltenen Rahmen
befestigt ist. Dadurch wird eine gute Zugänglichkeit von außen ermöglicht, so dass
dem Benutzer ermöglicht ist, außerhalb der durch die Drehposition der Palettenträger
gebildeten Kreisbahn den Schablonenrahmen einzustellen, indem nach dem Abheben der
Beflockungseinrichtung eine einfache Einsichtnahme von außen und von oben ermöglicht
ist.
[0008] Nach einer ersten alternativen Ausführungsform der Vorrichtung ist vorgesehen, dass
die Beflockungseinrichtung um eine am Rahmen vorgesehene Drehachse schwenkbar angeordnet
und die Drehachse vorzugsweise tangential zur Kreisbahn ausgerichtet ist, so dass
die Beflockungseinrichtung in Richtung auf die vertikale Achse nach oben abhebbar
ist. Dadurch wird wiederum ermöglicht, dass der Schablonenrahmen außerhalb eines Arbeitsbereichs
der Vorrichtung zum Beflocken von Gegenständen einsehbar ist. Diese direkte Anbindung
der Beflockungseinrichtung über eine Drehachse am Rahmen ermöglicht eine konstruktiv
einfache und gewichtssparende Anordnung.
[0009] Nach einer alternativen Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, dass an dem
Rahmen oder Rahmenträger ein um eine Drehachse schwenkbarer Tragarm vorgesehen ist,
an dem die Beflockungseinrichtung angeordnet ist und der nach oben um diese Drehachse
schwenkbar ist, so dass der Schablonenrahmen außerhalb des Arbeitsbereiches der Palette
gut zugänglich ist. Der Tragarm ist bevorzugt an einem radial innenliegenden Rahmenabschnitt
oder Rahmenträger angeordnet, so dass die Beflockungseinrichtung gegenüber dem radial
äußeren Rahmenabschnitt abgehoben wird.
[0010] Nach einer bevorzugten Ausgestaltung der alternativen Ausführungsform ist die Beflockungseinrichtung
lösbar zum Tragarm vorgesehen. Dadurch wird ein einfacher Austausch der Beflockungseinrichtung
am Tragarm ermöglicht, so dass die Vorrichtung zum Beflocken schnell auf ein neues
Beflockungsmotiv umgerüstet werden kann, indem beispielsweise eine weitere Beflockungseinrichtung
mit einem anders farbigen Flockmaterial oder einer anderen Art an Flockmaterial und/oder
einer anderen Faserlänge am Tragarm befestigbar ist.
[0011] Nach einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass
die Betätigungseinrichtung zumindest einen Arbeitszylinder umfasst, der gegenüber
der Drehachse, um welche die Beflockungseinrichtung schwenkbar ist, an einem radial
äußeren Bereich der Beflockungseinrichtung oder den die Beflockungseinrichtung tragenden
Tragarm angreift und gegenüberliegend an einer Anlenkvorrichtung befestigbar ist,
die an einer Hubsäule des Zentralständers angeordnet ist. Diese Anordnung weist den
Vorteil auf, dass die bisherige Konstruktion der Vorrichtung zum Beflocken von Gegenständen
beibehalten werden kann und wahlweise eine zusätzliche Anbringung einer automatischen
oder maschinell ansteuerbaren Betätigungseinrichtung zum einfachen Abheben der Beflockungseinrichtung
gegenüber dem Schablonenrahmen ermöglicht wird. Alternativ zum Arbeitszylinder können
weitere motorisch ansteuerbare Anordnungen vorgesehen sein, welche eine Wegverkürzung
zwischen der Anlenkvorrichtung und einem Angriffspunkt an der Beflockungseinrichtung
oder dem Tragarm ermöglichen. Beispielsweise kann eine Seilwinde oder ein Kettenantrieb
vorgesehen sein. Darüber hinaus können auch elektromotorische Antriebe, Zahnstangenantriebe
oder dergleichen eingesetzt werden.
[0012] Nach einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass
die Anlenkvorrichtung einen konzentrisch zur vertikalen Achse angeordneten Kranz mit
mehreren Montageplatten aufweist, an welchen ein Arbeitszylinder befestigbar ist.
Die Anlenkvorrichtung wird bevorzugt von einer Hubsäule des Zentralständers getragen.
Diese kann in einfacher Weise aufgesetzt werden, um den Arbeitszylinder aufzunehmen,
so dass eine Betätigungseinrichtung ausgebildet wird.
[0013] Diese Anlenkvorrichtung umfasst bevorzugt für jede Bearbeitungsstation eine Montageplatte,
so dass in Abhängigkeit der Anforderung an die Ausstattung der Beflockungsmaschine
eine oder mehrere Beflockungsstationen mit der Betätigungseinrichtung ausrüstbar sind.
[0014] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass
der die Beflockungseinrichtung aufnehmende Tragarm oder die am Rahmen schwenkbar angeordnete
Beflockungseinrichtung um wenigstens 15° aus einer Arbeitsposition schwenkbar ist.
Dadurch wird die Einsichtnahme auf den Schablonenrahmen von einem Bereich außerhalb
des Arbeitsbereiches des Palettenträgers ermöglicht. Darüber hinaus kann eine Sichtkontrolle
der unteren Austrittsseite der Beflockungseinrichtung ermöglicht sein.
[0015] Nach einer alternativen Ausführungsform der Betätigungseinrichtung zum zumindest
teilweise Abheben der Beflockungseinrichtung ist vorgesehen, dass zumindest ein Arbeitszylinder
am Rahmen angreift und mit seinem gegenüberliegenden Ende an der Beflockungseinrichtung
oder dem Tragarm angreift, um diesen nach oben abzuheben. Dabei wird der Tragarm oder
die Betätigungseinrichtung um eine Drehachse geschwenkt, welche zwischen einem radial
äußeren Rahmenabschnitt und der vertikalen Achse des Zentralständers liegt und vorzugsweise
an einem inneren Rahmenabschnitt des Rahmens ausgebildet ist, der insbesondere an
dem Rahmenträger angrenzt.
[0016] Der am Rahmen angeordnete zumindest eine Arbeitszylinder greift bevorzugt an einem
Hebel oder Hebelmechanismus an, der zwischen dem Rahmen und der Beflockungseinrichtung
oder dem die Beflockungseinrichtung aufnehmenden Tragarm angeordnet ist. Dadurch kann
eine zusätzliche Hebelunterstützung ermöglicht werden, um mit geringen Kräften ein
zumindest teilweise nach oben gerichtetes Anheben der Beflockungseinrichtung zu ermöglichen.
[0017] Nach einer weiteren alternativen Ausgestaltung der Betätigungseinrichtung sind wenigstens
zwei am Rahmen angeordnete Hubzylinder vorgesehen, welche die Beflockungseinrichtung
gegenüber dem Rahmen abheben und die Beflockungseinrichtung parallel dazu ausgerichtet
halten. Beispielsweise können zwei einander gegenüberliegende Hubzylinder am Rahmen
einerseits und an der Beflockungseinrichtung andererseits angreifen und eine Hebe-
und Senkbewegung durchführen.
[0018] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Betätigungseinrichtung mit wenigstens
zwei Hubzylindern ist vorgesehen, dass zusätzlich zumindest eine Führung vorgesehen
ist, um bei dem Einsatz von nur zwei Hubzylindern ein Verkippen der Beflockungseinrichtung
zu vermeiden. Bevorzugt sind vier Hubzylinder vorgesehen, so dass in jedem Eckbereich
oder nahe jedem Eckbereich ein gegenüber dem Schablonenrahmen paralleles Anheben und
Absenken ermöglicht ist.
[0019] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Betätigungseinrichtung, welche
wenigstens zwei Hubzylinder umfasst, die am Rahmen angeordnet sind, ist vorgesehen,
dass die Hubzylinder teleskopierbar sind. Somit kann bei einer geringen Aufbauhöhe
eine große Aushebehöhe ermöglicht werden, um eine gute Zugänglichkeit zum Schablonenrahmen
zu erzielen.
[0020] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen sind in den weiteren Ansprüchen
angegeben. Es zeigen:
- Figur 1
- eine schematische Seitenansicht auf eine Bearbeitungsstation einer Vorrichtung zum
Beflocken von Gegenständen,
- Figur 2
- eine schematische Ansicht von vorne auf die Bearbeitungsstation gemäß Figur 1,
- Figur 3
- eine schematische Ansicht von oben auf die Bearbeitungsstation gemäß Figur 1,
- Figur 4
- eine schematische Seitenansicht der Bearbeitungsstation gemäß Figur 1, bei der die
Beflockungseinrichtung eine Einstellposition eingenommen hat,
- Figur 5
- eine schematische Schnittdarstellung der Bearbeitungsstation gemäß Figur 1,
- Figur 6
- eine schematische Seitenansicht einer alternativen Betätigungseinrichtung und
- Figur 7
- eine schematische Seitenansicht einer weiteren alternativen Betätigungseinrichtung.
[0021] In den Figuren 1 bis 5 sind schematische Ansichten einer Vorrichtung 11 zum Beflocken
von Gegenständen gezeigt, wobei zur Wahrung der Übersichtlichkeit nur eine Bearbeitungsstation
12 dargestellt ist. Diese Vorrichtung 11 umfasst einen Zentralständer 14, in welchem
ein nicht näher dargestellter Antrieb angeordnet ist. Dieser Antrieb ist bevorzugt
als Servoantrieb ausgebildet. Alternativ kann auch ein Rundschalttisch eingesetzt
werden. Der Antrieb treibt einen am Zentralständer 14 angeordneten Drehteller 16 über
beispielsweise ein Zahnradgetriebe oder über einen Zahnriemenantrieb an, der um eine
vertikale Achse 17 drehbar gelagert ist. Auf dem Drehteller 16 sind sternförmig Palettenträger
18 angeordnet, die an ihren freien Enden jeweils eine Palette 19 tragen.
[0022] Oberhalb des Drehtellers 16 ist eine Grundplatte 21 vorgesehen, an welcher in Analogie
zu den Palettenträgern 18 sternförmig Rahmenträger 22 vorgesehen sind, die jeweils
an ihren freien äußeren Enden einen Rahmen 23 tragen. Der Rahmen 23 weist Halteelemente
24 auf, welche vorzugsweise mit nicht näher dargestellten Schnellspannelementen versehen
sind, um einen Schablonenrahmen 26 einer Schablone 25 mit einem Beflockungsmotiv schnell
auswechselbar aufzunehmen.
[0023] Der Zentralständer 14 führt nach einer Drehbewegung zum Überführen der Palette 19
in eine Arbeitsposition unterhalb des Rahmens 23 eine Hubbewegung aus, um den auf
der Palette 19 getragenen Gegenstand in eine Arbeitsposition zum Schablonenrahmen
26 überzuführen. Alternativ kann auch der Rahmen gegenüber dem Palettenträger abgesenkt
werden.
[0024] An dem Rahmen 23 ist ein Drehlager 28 angeordnet, welches einen Tragarm 29 schwenkbar
aufnimmt. Dieses Drehlager 28 ist an dem Rahmenträger 22 oder einem inneren Rahmenabschnitt
31 vorgesehen, der nahe zur vertikalen Achse 17 angeordnet beziehungsweise gegenüber
einem radial äußeren Rahmenabschnitt 32 nach innen versetzt ist. Dieses Drehlager
28 kann durch eine Flanschplatte 33 ausgebildet sein, in welcher eine Achse 34 schwenkbar
gelagert ist. Dieses Drehlager 28 weist somit eine Drehachse 35 auf, welche tangential
zur Kreisbahn ausgerichtet ist, entlang der die Palettenträger 18 beim Einnehmen von
mehreren schrittweise vorgegebenen Bearbeitungspositionen geführt werden. Der Tragarm
29 erstreckt sich vorzugsweise entlang des Rahmens 23 bis zum äußeren Rahmenabschnitt
32. An einer Unterseite des Tragarmes 29 ist eine Halteeinrichtung 36 vorgesehen,
welche eine Beflockungseinrichtung 37 aufnimmt. Diese Halteeinrichtung 36 umfasst
bevorzugt ebenfalls Schnellspannelemente, so dass die Beflockungseinrichtung 27 schnell
montierbar und demontierbar ist. Dadurch kann ein schneller und einfacher Wechsel
der Beflockungseinrichtungen 37 erzielt werden, um beispielsweise den Einsatz von
einem andersfarbigen Flockmaterial und/oder einer anderen Flocklänge und/oder einer
anderen Art von Flockmaterial zu ermöglichen.
[0025] Die Beflockungseinrichtung 37 umfasst einen Beflockungsbehälter 38, der bevorzugt
aus durchsichtigem Material, insbesondere transparentem Kunststoff, ausgebildet ist.
An einer Unterseite des Beflockungsbehälters 38 ist ein elektrisch leitendes Gewebe
zum Austritt des Flockmaterials vorgesehen. In dem Beflockungsbehälter 38 sind ein
oder mehrere Auftragselemente, insbesondere Auftragsbürsten, dem Gewebe 39 zugeordnet,
die oberhalb des Gewebes 39 hin und her bewegbar sind. Darüber hinaus ist in dem Beflockungsbehälter
38 eine Elektrode vorgesehen, die das Flockmaterial zum Austragen elektrostatisch
auflädt.
[0026] Oberhalb des Rahmens 23 ist eine Steuereinheit 41 für die Beflockungseinrichtung
37 vorgesehen, um eine Hochspannung während dem Beflocken anzulegen und die Elektrode
zu versorgen.
[0027] Diese Bearbeitungsstation 12 umfasst des Weiteren eine Betätigungseinrichtung 43,
um den Tragarm 29 um die Drehachse 35 nach oben zu schwenken, wie in Figur 4 dargestellt
ist. Die Betätigungseinrichtung 43 umfasst zumindest einen Arbeitszylinder 44, der
pneumatisch ansteuerbar ist. Alternativ kann der Arbeitszylinder sowohl hydraulisch
als auch elektrisch ansteuerbar sein. Dieser Arbeitszylinder 44 greift an einer Flanschplatte
46 an, welche an dem Tragarm 29 in einem radial äußeren Bereich angeordnet ist. Gegenüberliegend
greift der Arbeitszylinder 44 an einer Anlenkeinrichtung 47 an, welche auf einer Hubsäule
48 der Vorrichtung 11 befestigt ist. An dem Tragarm 29 ist ein Betätigungselement
49 vorgesehen, durch welches eine Auf- und Abbewegung der Beflockungseinrichtung 37
gestartet wird. Alternativ kann vorgesehen sein, dass dieses Betätigungselement 49
an einer Stirnseite des äußeren Rahmenabschnittes 32 angeordnet ist, so dass eine
gute Zugänglichkeit außerhalb eines Arbeitsbereiches des Palettenträgers 18 zur Bedienung
ermöglicht ist. Ein Anlenkpunkt des Arbeitszylinders 44 an der Flanschplatte 46 ist
gegenüber dem Tragarm 29 erhöht, so dass die Steuerungseinrichtung 41 ebenfalls auf
dem Tragarm 29 in einer optisch gut einsehbaren Position anordenbar ist.
[0028] Der Rahmenträger 22 beziehungsweise der Rahmen 23 umfasst ein Stützelement 51 beziehungsweise
einen Stützwinkel 51, die jeweils an oder nahe dem inneren Rahmenabschnitt 31 angreifen,
wobei diese Stützelemente durch Streben 52 mit einem oberen Ende der Hubsäule 48 verbunden
sind, so dass durch ein solches Tragwerk eine stabile und steife Anordnung des Rahmens
23 zum Zentralständer 14 der Vorrichtung 11 ermöglicht ist. Darüber hinaus wird durch
die Anordnung des Arbeitszylinders 44 oberhalb den Streben 52 ermöglicht, dass während
einer Abhebe- oder Senkbewegung der Beflockungseinrichtung 47 über die Streben 52
eine Gegenkraft erzeugt wird, so dass eine verwindungssteife und in sich stabile Anordnung
vorgesehen ist.
[0029] Die Anlenkeinrichtung 47, die bevorzugt ebenfalls eine Komponente der Betätigungseinrichtung
43 sein kann, umfasst einen umlaufenden Kranz 56, an dem mehrere Montageplatten 57
angeordnet sind, um die Arbeitszylinder 44 daran zu befestigen. Bevorzugt ist jede
Montageplatte 57 auf eine Bearbeitungsstation 12 zugerichtet. Diese Anlenkeinrichtung
47 ist oberhalb der Hubsäule 48 angeordnet. Dadurch kann der bisherige Aufbau einer
Bearbeitungsstation prinzipiell beibehalten werden.
[0030] In Figur 1 ist nur eine Bearbeitungsstation 12 einer Vorrichtung zum Beflocken von
Gegenständen, insbesondere textilen Werkstoffen, dargestellt. Solche Vorrichtungen
11 können mit einer Vielzahl von Bearbeitungsstationen 12 ausgestattet sein, so dass
eine Mehrfarbenbeflockung ermöglicht ist. Zur Durchführung einer solchen Mehrfarbenbeflockung
ist eine erste Bearbeitungsstation 12 als Druckstation ausgebildet und dient zum Auftragen
eines Klebemittels auf den Gegenstand. Hierfür ist an dem Tragarm ein Rakel vorgesehen,
um entsprechend dem aufzubringenden Beflockungsmotiv über die Schablone ein Klebemittel
auf den zu veredelnden beziehungsweise zu beflockenden Gegenstand aufzubringen.
[0031] Nach dem Aufbringen eines Klebemittels auf dem Gegenstand wird die Palette 19 durch
den Zentralständer 14 abgesenkt. Die Palette 19 wird in die nächste Drehposition weitergetaktet
und anschließend wieder angehoben. In dieser nachfolgenden Bearbeitungsstation 12
wird ein erstes Beflockungsmaterial auf den Gegenstand aufgebracht. Hierzu wird in
dem Beflockungsbehälter 38 eine Hochspannung angelegt und die Auftragsbürsten hin
und her bewegt. Der Gegenstand ist in einem vordefinierten und exakt eingestellten
Abstand 59 zum Schablonenrahmen 26 vorgesehen (Figur 5), so dass ein Durchschlagen
der Hochspannung auf den Gegenstand vermieden wird. Um diese exakte Einstellung zu
ermöglichen, sind die Halteelemente 24 relativ zum Rahmen 23 in der Höhe einstellbar.
Zusätzlich kann der Abstand zwischen der unteren Austrittsseite des Beflockungsbehälters
38 zur Schablone 25 eingestellt werden, so dass optimale Bearbeitungsbedingungen für
das Auftragen des Flockmaterials auf den Gegenstand gegeben sind.
[0032] Nach dem Aufbringen des Flockmaterials in der ersten Bearbeitungsstation 12 wird
der teilweise beflockte Gegenstand in eine zweite Bearbeitungsstation 12 weitergetaktet.
In dieser Bearbeitungsstation 12 wird ein weiteres Flockmaterial aufgebracht. Dieses
weitere Beflockungsmaterial kann in der Faserlänge, Farbe und/oder der Materialart
abweichend sein. In Abhängigkeit des gewählten Beflockungsmotives können anschließend
ein oder mehrere weitere Bearbeitungsstationen 12 vorgesehen sein. Nach dem Fertigstellen
des Beflockungsmotivs ist eine Bearbeitungsstation 12 als Trocknungseinheit ausgebildet.
Dieser nachgeschalten ist eine Bearbeitungsstation 12 vorgesehen, um den beflockten
Gegenstand von der Palette 19 zu entnehmen.
[0033] Bei Beflockungsmotiven mit mehreren Bearbeitungsschritten aufgrund der Verwendung
von unterschiedlichen Farben, Faserlängen oder Beflockmaterialien ist erforderlich,
dass die Schablonen jeweils aufeinander abgestimmt werden müssen, damit die Teilmotive
exakt aufgebracht werden können, um exakte Übergänge der einzelnen Beflockungsbereiche
aus verschiedenen Beflockungsmaterialien oder Farben sicherzustellen. Damit die Einstellung
des Schablonenrahmens 26 beziehungsweise der auf der Schablone angeordneten Einstellmarken
in einfacher Weise ermöglicht ist, muss die Beflockungseinrichtung 37 gegenüber dem
Rahmen 23 abgehoben werden, damit die Einstellmarke auf der Schablone sichtbar ist.
Diese Einstellmarke muss deckungsgleich eingestellt werden zu einer Einstellmarke
der Schablone, welche in der ersten Bearbeitungsstation 12 vorgesehen ist. Solche
Einstellvorgänge müssen zum exakten Einrichten eines neuen Beflockungsmotives zumeist
mehrfach vorgenommen werden, wodurch ein mehrfaches Abheben der Beflockungseinrichtung
37 erforderlich ist. Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung der Betätigungseinrichtung
37 wird eine einfache Handhabung ermöglicht. Durch das nach oben Schwenken der Beflockungseinrichtung
37 um die Drehachse 35 ist eine schnelle und gute Zugänglichkeit gegeben. Gleichzeitig
bleibt die Flexibilität der Vorrichtung 11 erhalten, da die Beflockungseinrichtung
37 in einfacher Weise auswechselbar über die Halteeinrichtung 36 am Tragarm 29 aufgenommen
ist. Die Betätigungseinrichtung 37 kann auch die Erstellung eines Beflockungsmotivs
mit nur einem Beflockungsvorgang in Anpassung auf den Klebemittelschichtauftrag erleichtern.
[0034] Sofern bei einem neu einzurichtenden Beflockungsmotiv eine Beflockungseinrichtung
37 in der Bearbeitungsstation 12 nicht benötigt wird, kann des Weiteren bevorzugt
vorgesehen sein, dass auf das Gewebe 39 am Beflockungsbehälter 38 eine Magnetfolie
aufgebracht wird, so dass der Beflockungsbehälter 38 von unten geschlossen ist und
in der Bearbeitungsstation 12 verbleiben kann, ohne dass während dem schrittweisen
Weitertakten der Paletten 19 in die vorgegebenen Drehpositionen durch den Zentralständer
14 es zu Verschmutzungen kommt. Sofern die Bearbeitungsstation 12 wieder zum Einsatz
kommen soll, wird eine solche Magnetfolie abgenommen.
[0035] Eine alternative Ausführungsform zu der in den Figuren 1 bis 5 dargestellten Betätigungseinrichtung
37 ist dadurch gegeben, dass der Beflockungsbehälter 37 selbst eine Achse 34 aufweist,
welche beispielsweise von einer Flanschplatte 33 aufgenommen wird. Der Arbeitszylinder
44 kann unmittelbar oder über eine weitere Flanschplatte 36 an dem Beflockungsbehälter
38 angreifen. Im Übrigen gelten die Ausführungen zu den Figuren 1 bis 5.
[0036] In Figur 6 ist eine alternative Ausführungsform der Betätigungseinrichtung 43 vorgesehen.
Bei dieser Ausführungsform ist der Beflockungsbehälter 37 unmittelbar am Rahmen 23
über eine Drehachse 35 schwenkbar gelagert. Ein Arbeitszylinder 44 greift einerseits
am Rahmen 23 und andererseits am Beflockungsbehälter 38 an, wodurch ebenfalls eine
Schwenkbewegung erzielt wird, so dass der Beflockungsbehälter 38 nach oben abhebbar
und der Schablonenrahmen 26 von einem Bereich außerhalb des Arbeitsbereiches des Palettenträgers
22 zugänglich ist. Des Weiteren kann vorgesehen sein, dass an dem Rahmen 21 und dem
Beflockungsbehälter 38 ein Hebelmechanismus 54 vorgesehen ist, um die Schwenkbewegung
zu vergrößern und/oder die Kräfte zu verringern, so dass ein kleinerer Arbeitszylinder
einsetzbar ist.
[0037] In Figur 7 ist eine weitere alternative Ausführungsform einer Betätigungseinrichtung
43 vorgesehen. Diese Betätigungseinrichtung 43 umfasst beispielsweise zwei Hubzylinder,
welche jeweils am Rahmen 23 angeordnet sind. Diese Hubzylinder greifen an dem Beflockungsbehälter
38 an und führen beispielsweise eine Hubbewegung durch, bei welcher der Beflockungsbehälter
38 parallel gegenüber der Schablone nach oben abgehoben wird. Alternativ kann auch
eine Schwenkbewegung durchgeführt werden, sofern der Beflockungsbehälter 38 in Analogie
zur Ausführungsform in den Figuren 1 bis 5 schwenkbar am Rahmen 23 vorgesehen ist.
Bei einer solchen Ausführungsform sind die Hubzylinder vorzugsweise schwenkbar am
Rahmen 23 angeordnet.
[0038] Zum parallelen Heben und Senken des Beflockungsbehälters 38 ist bei der Verwendung
von zwei einander gegenüberliegenden Hubzylindern bevorzugt zusätzlich parallel dazu
angeordnet eine Führung vorgesehen, um ein Verkippen zu verhindern. Alternativ kann
anstelle der zusätzlichen zumindest einen Führung oder auch zusätzlich noch zumindest
ein weiterer Hubzylinder vorgesehen sein. Damit ein hinreichender Hub zum Abheben
des Beflockungsbehälters 38 zum Rahmen 23 ermöglicht ist, sind diese Hubzylinder bevorzugt
teleskopierbar ausgerichtet.
1. Vorrichtung zum Beflocken von Gegenständen, insbesondere textilen Werkstoffen, Matten,
Keramiken, Kunststoffen, Papier, Holz oder Metall,
- mit einem Zentralständer (14), der einen um eine vertikale Achse (17) rotierenden
Drehantrieb aufweist,
- mit mindestens einem an dem Zentralständer (14) angeordneten Palettenträger (18)
mit jeweils einer an dem Palettenträger (18) angeordneten Palette (19) zur Aufnahme
eines zu beflockenden Gegenstandes,
- mit mindestens einem oberhalb der um die vertikale Achse (17) umlaufenden Paletten
(19) angeordneten Rahmenträger (22) zur Aufnahme einer Beflockungseinrichtung (37),
wobei der Rahmenträger (22) und ein daran angeordneter Rahmen (23) sowie die Palette
(19) in vertikaler Richtung relativ zueinander beweglich angeordnet sind und der an
dem Zentralständer (14) angeordnete Palettenträger (22) mehrere schrittweise vorgegebene
Drehpositionen entlang einer Kreisbahn gegenüber dem Rahmen (23) einnimmt,
dadurch gekennzeichnet,
- dass eine maschinelle Betätigungseinrichtung (43) vorgesehen ist, welche die Beflockungseinrichtung
(39) vom Rahmen (23) zumindest teilweise abhebt, so dass eine am Rahmen (23) angeordnete
Schablone (25) zugänglich ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Beflockungseinrichtung (37) schwenkbar um eine Drehachse (35) gelagert ist, die
zwischen einem äußeren Rahmenabschnitt (32) des Rahmenteils (23) und einer vertikalen
Achse (17) vorgesehen ist, so dass die Beflockungseinrichtung (37) in Richtung auf
die vertikale Achse (17) nach oben schwenkbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Beflockungseinrichtung (37) um eine am Rahmen (23) vorgesehene Drehachse (35)
schwenkbar angeordnet und die Drehachse (35) vorzugsweise tangential zur Kreisbahn
ausgerichtet ist, so dass die Beflockungseinrichtung (37) in Richtung auf die vertikale
Achse (17) nach oben abhebbar ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Rahmen (23) oder Rahmenträger (22) ein um eine Drehachse (35) schwenkbarer
Tragarm (29) vorgesehen ist, an dem die Beflockungseinrichtung (37) anordenbar und
die Drehachse (35) vorzugsweise tangential zur Kreisbahn ausgerichtet ist, so dass
die Beflockungseinrichtung in Richtung auf die vertikale Achse (17) nach oben abhebbar
ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Beflockungseinrichtung (37) lösbar an dem Tragarm (29) befestigt ist.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungseinrichtung (43) zumindest einen Arbeitszylinder (44) umfasst, der
an einem gegenüber der Drehachse (35) radial äußeren Bereich an der Beflockungseinrichtung
(37) oder an dem die Beflockungseinrichtung (37) aufnehmenden Tragarm (29) angreift
und gegenüberliegend an einer Anlenkeinrichtung (47) befestigbar ist, die an einer
Hubsäule (48) des Zentralständers (14) angeordnet ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Anlenkeinrichtung (47) einen konzentrisch zur vertikalen Achse (17) ausgebildeten
Kranz (56) mit mehreren Montageplatten (57) zur Anordnung der Arbeitszylinder (44)
aufweist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der die Beflockungseinrichtung (37) aufnehmende Tragarm (29) oder die am Rahmen (23)
schwenkbar angeordnete Beflockungseinrichtung (37) aus einer Arbeitsposition (40)
um wenigstens 15° um die Drehachse (35) nach oben schwenkbar ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungseinrichtung (43) zumindest einen Arbeitszylinder (44) aufweist, der
am Rahmen (23) und an der Beflockungseinrichtung (37) oder an einem die Beflockungseinrichtung
(37) aufnehmenden Tragarm (29) angreift und die Beflockungseinrichtung (37) um die
Drehachse (35) in Richtung auf die vertikale Achse (17) nach oben schwenkt.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Rahmen (23) und der Beflockungseinrichtung (37) oder dem die Beflockungseinrichtung
(37) aufnehmenden Tragarm (29) ein Hebelmechanismus (54) vorgesehen ist, an dem zumindest
ein an dem Rahmen (23) angelenkter Arbeitszylinder (44) angreift.
11. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungseinrichtung (43) zumindest zwei am Rahmen (23) angeordnete Hubzylinder
aufweist, welche die Beflockungseinrichtung (37) gegenüber dem Rahmen (23) und parallel
dazu ausgerichtet nach oben abheben.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungseinrichtung (43) parallel zu der Hubbewegung verlaufend zumindest
eine Führung zum Ausrichten der Beflockungseinrichtung (37) aufweist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass vier Hubzylinder vorgesehen sind, die vorzugsweise in oder nahe jedem Eckbereich
an dem Rahmen (23) angeordnet sind und gleichzeitig an der Beflockungseinrichtung
(37) eine Hubbewegung einleiten.
14. Vorrichtung nach Anspruch 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Hubzylinder der Betätigungseinrichtung (43) teleskopierbar sind.