[0001] Die Erfindung betrifft einen Teilungseinsatz zur Aufteilung des Innenraums einer
Verpackungsbox in nebeneinander liegende Fächer zur Aufnahme von jeweils einer mit
einem Bauchetikett versehenen Flasche, wobei der Teilungseinsatz zumindest eine vertikale
Wandung zur Aufteilung des Innenraums aufweist, die gerade Wandungsabschnitte zur
Begrenzung jeweils einer Seite eines Faches ausbildet. Die Erfindung betrifft ferner
eine kubische Verpackungsbox mit einer Bodenwandung, vertikalen Seitenwandungen und
einer Deckenwandung, wobei die Seitenwandungen innenseitig jeweils ein Fach begrenzende
Seitenwandabschnitte aufweisen.
[0002] Zum Transport von Flaschen, insbesondere Wein- oder Champagnerflaschen, werden kubische
Verpackungsboxen - in der Regel bestehend aus Wellpappe - verwendet, in die eine Flasche
oder mehrere Flaschen meist von oben her eingestellt wird bzw. werden. Soll die Verpackungsbox
dem Transport mehrerer Flaschen dienen, wird der Innenraum zum Schutz der Flaschen
untereinander in einzelne Fächer aufgeteilt, die so dimensioniert sind, dass in die
Fächer jeweils nur eine Flasche passt. In der Regel werden die Fächer so angeordnet,
dass sechs Flaschen in zwei Reihen zu je drei Flaschen untergebracht werden können.
[0003] Die Aufteilung des Innenraums wird im Stand der Technik mit Hilfe eines - in der
Regel einzigen - Teilungseinsatzes bewirkt. Ein solcher Teilungseinsatz hat eine sich
mittig in Längsrichtung erstreckende, vertikale Längswandung, der den Innenraum in
zwei Reihen aufteilt, sowie zumindest zwei vertikal und zueinander beabstandete Querwandungen,
die sich beidseits der Längswandung unter Ausbildung von Querwandungsabschnitten erstrecken.
Die Querwandungen unterteilen die Längswandung derart in Längswandungsabschnitte,
dass sich zwischen den Querwandungen jeweils ein innerer Längswandungsabschnitt und
jenseits der außen liegenden Querwandungen jeweils ein äußerer Längswandungsabschnitt
erstrecken. Längs- und Querwandungen stehen im rechten Winkel zueinander.
[0004] Aus Kostengründen ist man bestrebt, solche Teilungseinsätze - wie auch die Verpackungsboxen
- aus einer Pappoder Kartonbahn unter Bildung eines Zuschnittes so auszustanzen, dass
der Zuschnitt zu den Kunden transportiert und dort unter Bildung der einzelnen Wandungsabschnitte
so aufgefaltet werden kann, dass ein für die jeweilige Verpackungsbox geeigneter Teilungseinsatz
entsteht. Solche Zuschnitte und Teilungseinsätze sind in vielfältigen Ausführungsformen
bekannt (z.B.
US 3 478 947,
US 3 662 879,
US 3 863 759,
US 3 982 684,
US 3 997 102,
US 4 155 501,
US 4 622 357,
US 4 249 691,
US 4 330 078,
US 4 406 365,
DE 695 25 442 T2,
DE 695 28 146 T2). Ziel der Vorschläge war es, mit möglichst wenig Materialverbrauch einen Teilungseinsatz
zu erhalten, der die in die Fächer einzustellenden Flaschen vor gegenseitigem Kontakt
und damit vor Beschädigung bzw. Zerstörung schützt. Selbstverständlich kommen auch
andere Aufteilungen der Verpakkungsbox in Frage, beispielsweise wie sie in der
US 3,756,496 offenbart ist. Bei dem hierfür verwendeten Teilungseinsatz werden die Fächer von
bis zu sechs geraden Wandungsabschnitten gebildet.
[0005] Die meisten Flaschen, insbesondere Wein- und Champagnerflaschen, tragen auf dem Flaschenbauch
- hierbei handelt es sich um den unteren, zylindrischen Teil einer Flasche - ein Bauchetikett,
in der Regel kombiniert mit einem Halsetikett, das am Flaschenhals - hierbei handelt
es sich um den oben an den Flaschenbauch anschließenden, sich verjüngenden Teil der
Flasche - angebracht ist und teilweise bis in den Übergangsbereich von Flaschenhals
zu Flaschenbauch reicht. Zumindest mit dem Bauchetikett haben die Flaschen eine vertikale
Linienberührung mit den Wandungsabschnitten. Da die Flaschen beim Transport innerhalb
ihrer Fächer Bewegungen ausführen, kommt es zu Beschädigungen der Bauchetiketten und
- wenn sie weit herunter reichen - auch der Halsetiketten. Bei teuren Flaschen, also
insbesondere Champagnerflaschen, ist dies nicht hinnehmbar, d.h. solche Flaschen sind
nur nach erheblicher Preisreduzierung oder überhaupt nicht verkäuflich. Da solche
Schäden erst beim unter Umständen weit entfernt liegenden Kunden festgestellt werden,
ist ein Etikettenaustausch nicht möglich. Entsprechendes gilt auch für die Verpackungsbox
selbst, denn auch dort haben die Flaschen je nach Einstellposition über ihre Etiketten
Linienberührung mit den Seitenwandungen der Verpackungsbox.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Teilungseinsatz zur Aufteilung des
Innenraums einer Verpackungsbox sowie eine Verpackungsbox selbst so auszubilden, dass
die Gefahr wesentlich herabgesetzt oder sogar eliminiert wird, dass die Bauchetiketten
der darin einzustellenden Flaschen beschädigt werden.
[0007] Was den Teilungseinsatz betrifft, wird diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst,
dass sämtliche Wandungsabschnitte zumindest im Bereich der Mitte der Fächer Bauchetikettausschnitte
oder -einprägungen aufweisen, die oben- und/oder untenseitig von oberen bzw. unteren
Trennstegen begrenzt sind. Grundgedanke der Erfindung ist es, durch Ausschnitte oder
Einprägungen in den Wandungsabschnitten des Teilungseinsatzes zu vermeiden, dass die
Bauchetiketten der eingesetzten Flaschen mit den Wandungsabschnitten in Berührung
kommen. Trennstege sorgen dafür, dass die Flaschen voneinander getrennt bleiben. Es
versteht sich, dass die Ausdehnung der Bauchetikettausschnitte bzw. -einprägungen
so an die jeweils zu transportierenden Flaschen angepasst sind, dass sie sich über
die gesamte Höhe des Bauchetiketts erstrecken und genügend breit sind, um einen Kontakt
der Bauchetiketten mit den Wandungsabschnitten zu vermeiden. Die Trennstege verlaufen
oberhalb und/oder unterhalb der Bauchetiketten und haben deshalb mit diesen keinen
Kontakt. Dabei ist es wesentlich, dass sämtliche Wandungsabschnitte mit solchen Bauchetikettausschnitten
bzw. -einprägungen versehen sind.
[0008] Unter einem Bauchetikettausschnitt ist dabei eine Ausnehmung bzw. ein Fenster im
jeweiligen Wandungsabschnitt zu verstehen. Das selbe Ziel kann jedoch auch mit einer
in der Ausdehnung entsprechenden, flächigen Einprägung erzielt werden, wenn das Material
der Wandungen eine solche Prägung, d.h. Komprimierung der Wandungsdicke zulässt. In
beiden Fällen ist die Anlage der Flaschen auf die Trennstege und damit auf die Bereiche
oberhalb und/oder unterhalb der Bauchetiketten beschränkt, so dass Beschädigungen
der Bauchetiketten ausgeschlossen sind.
[0009] In seiner einfachsten Form ist der Teilungseinsatz als ebene Wandung zur Aufteilung
der Verpackungsbox in nur zwei Fächer ausgebildet, wobei die beiden Seiten der Wandung
die den Fächern zugewandten Wandungsabschnitte ausbilden. Der Teilungseinsatz hat
dann lediglich einen einzigen Bauchetikettausschnitt oder auf beiden Seiten je eine
Bauchetiketteinprägung.
[0010] Zumindest der innenliegende bzw. die innenliegenden Wandungsabschnitt(e) sollten
jeweils einen geschlossenen Bauchetikettauschnitt oder eine geschlossene Bauchetiketteinprägung
aufweisen, der bzw. die jeweils von einem unteren und einem oberen Trennsteg begrenzt
ist bzw. sind. Hierdurch hat der jeweilige Wandungsabschnitt eine gute Stabilität,
und es ist gesichert, dass die jeweilige Flasche sowohl mit dem oberen als auch mit
dem unteren Rand des Flaschenbauchs abgestützt wird. Vorzugsweise sollten die geschlossenen
Bauchetikettausschnitte bzw. -einprägungen beidseitig von Vertikalstegen des jeweils
zugehörigen Wandungsabschnittes begrenzt sein, was ebenfalls der Stabilität dient.
Zweckmäßigerweise sollten sämtliche Wandungsabschnitte solche geschlossenen Bauchetikettausschnitte
bzw. -einprägungen aufweisen. In weiterer Ausbildung der Erfindung ist vorgesehen,
dass die Trennstege Teile des Materials der jeweils zugehörigen Längs- bzw. Querwandung
sind, was die Herstellung einfach macht, da die Trennstege durch Ausstanzen der Bauchetikettausschnitte
oder eben durch Einprägungen von selbst entstehen.
[0011] Grundsätzlich besteht die Möglichkeit, den Teilungseinsatz beispielsweise aus Kunststoffmaterial
herzustellen. Vorzugsweise sollte der Teilungseinsatz jedoch aus Pappe oder Karton
bestehen. Sofern Einprägungen vorgenommen werden sollen, bietet sich relativ dicke
Wellpappe an.
[0012] Statt dessen kann der Teilungseinsatz aber auch aus Vollmaterialkarton bestehen,
insbesondere wenn zur Schonung der Etiketten Ausschnitte vorgesehen sind. Der Vollmaterialkarton
ist relativ inkompressibel, so dass die Trennstege ihre trennende Wirkung auch bei
hoher Beanspruchung behalten. Es reicht aus, wenn die Dicke des Vollmaterialkartons
bei 0,5 bis 2 mm, vorzugsweise bei 1 mm, liegt.
[0013] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass der Teilungseinsatz
aus einem einzigen zusammenhängenden Zuschnitt gebildet ist. Dies ist erwünscht, damit
beim Transport des Teilungseinsatzes zu den Kunden möglichst wenig Raumbedarf gegeben
ist.
[0014] Sofern die übliche Aufteilung einer für Wein- oder Champagnerflaschen bestimmten
Verpackungsbox in zwei Fachreihen von jeweils drei Fächern bewirkt werden soll, kann
der Teilungseinsatz aus einem einzigen Zuschnitt ausgebildet werden, der eine vertikale
Längswandung zur Aufteilung des Innenraums in zwei Reihen sowie zumindest eine vertikale,
vorzugsweise zwei vertikale Querwandungen, vorzugsweise zwei zueinander beabstandete
Querwandungen, aufweist, die sich beidseitig der Längswandung unter Ausbildung von
Querwandungsabschnitten erstreckt bzw. erstrecken und die die Längswandung in Längswandungsabschnitte
derart aufteilt, dass sich bei einer einzigen Querwandung beidseits davon zwei äußere
Längswandungsabschnitte erstrecken und bei mehr als einer Querwandung zwischen den
Querwandungen jeweils ein innerer Längswandungsabschnitt und jenseits der außenliegenden
Querwandungen jeweils ein äußerer Längswandungsabschnitt erstrecken.
[0015] Die Bauchetikettausschnitte bzw. -einprägungen in den äußeren Längswandungsabschnitten
können außenseitig aber auch nicht eingefasst sein, d.h. zur Außenseite hin offen
ausgebildet sein. In dem Fall könnte auch auf einen unteren Trennsteg verzichtet werden,
wenn gesichert ist, dass eine Abstützung durch einen oberen Trennsteg gewährleistet
ist. Eine solche Ausbildung kommt insbesondere dann in Frage, wenn der Teilungseinsatz
aus einem flachen Zuschnitt hergestellt werden soll.
[0016] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Bauchetikettausschnitte
bzw. -einprägungen in den Querwandungsabschnitten außenseitig nicht eingefasst sind.
Auch dies dient der Vereinfachung der Herstellung. Gleichwohl sollten die Bauchetikettausschnitte
bzw. -einprägungen in den Querwandungsabschnitten durch obere und untere Trennstege
begrenzt sein.
[0017] Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung kann der Teilungseinsatz einen rechteckigen
Bodenabschnitt aufweisen, von dessen Querseiten die Querwandungen in die Vertikale
und von dessen einer Längsseite die Längswandung in die Vertikale hochgeklappt werden
können. Vorzugsweise sollte die Längswandung im Bereich der beiden Querwandungen Schlitze
und die Querwandungen Ausnehmungen aufweisen, die bei in die Vertikale hochgeklappten
Querwandungen ein Hochklappen der Längswandung unter Einfassung der Querwandungen
in die Schlitze und der Längswandung in die Ausnehmungen zulässt. Um diesen Vorgang
einfach ausführen zu können, sollten die Schlitze nach oben hin offen ausgebildet
sein. Vorzugsweise sind die Schlitze und Ausnehmungen in ihrem Endbereich derart ausgebildet,
dass die Längsseitenwand beim Hochklappen in die vertikale Endstellung mit den Querwandungen
verrastet.
[0018] Es ist ferner zweckmäßig, dass sich die unteren Trennstege bis zur Unterseite des
Teilungseinsatzes erstrecken, um die Abstützfläche möglichst groß zu halten. Außerdem
sollten sich die unteren und/oder oberen Trennstege jeweils über die gesamte Breite
des jeweils zugehörigen Wandungsabschnittes erstrecken.
[0019] Normalerweise beschränken sich Halsetiketten von Flaschen auf einen Bereich, wo der
Flaschenhals schon so reduziert ist, dass nicht die Gefahr einer Berührung mit den
Wandungen des Teilungseinsatzes besteht. In manchen Fällen reicht das Halsetikett
jedoch bis in den Übergangsbereich von Flaschenhals zu Flaschenbauch mit der Folge,
dass es zu Kontakt mit dem Teilungseinsatz kommt und damit zu Beschädigungen des Halsetiketts
im unteren Bereich. Um dies zu vermeiden, ist nach der Erfindung vorgesehen, dass
sämtliche Wandungsabschnitte oberhalb der oberen Trennstege im Bereich der Mitte der
Fächer Halsetikettausschnitte oder -einprägungen aufweisen, die untenseitig von dem
jeweils zugehörigen Trennsteg begrenzt sind. Es kommt also auch hier das erfindungsgemäße
Prinzip zur Anwendung, Ausschnitte oder Einprägungen in dem Bereich vorzusehen, wo
die Gefahr des Kontakts von Etiketten mit dem Teilungseinsatz besteht. Es versteht
sich, dass die vertikale Erstreckung des oberen Trennsteges jeweils so gewählt wird,
dass die Flasche an dem Trennsteg ausschließlich mit dem Bereich zur Anlage kommt,
der frei von Etiketten ist.
[0020] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Halsetikettausschnitte
bzw. -einprägungen beidseitig von Vertikalstegen des jeweils zugehörigen Wandungsabschnittes
begrenzt sind. Vorzugsweise sollten die Halsetikettausschnitte bzw. -einprägungen
obenseitig jeweils von einem Quersteg begrenzt sein. Dies dient der Stabilität des
Teilungsseinsatzes. Dabei sollten die Vertikalstege und ggf. die Querstege Teile des
Materials der Wandungen sein.
[0021] Bei der Dimensionierung der Ausschnitte bzw. Einprägungen ist zur Verwirklichung
des Grundgedankens der Erfindung den kundenspezifischen Anforderungen Rechnung zu
tragen, indem die Höhe und Breite der Ausschnitte bzw. Einprägungen so an die Dimensionen
der Etiketten und deren Anordnung auf der Flasche angepasst wird, dass ein Kontakt
der Etiketten mit dem Teilungseinsatz vermieden wird, der Kontakt mit den Flaschen
also allein über die Trennstege erfolgt. Bei üblichen Champagner- bzw. Sektflaschen
mit 0,75 Liter Inhalt sind diese Bedingungen in der Regel erfüllt, wenn die Unterkante
der oberen Trennstege zumindest im Bereich der Mitte des jeweils zugehörigen Wandungsabschnittes
einen Abstand zur Unterseite des Teilungseinsatzes haben, der minimal 10 cm, vorzugsweise
11,5 cm beträgt. Die Oberkante der unteren Trennstege zumindest in der Mitte des jeweils
zugehörigen Wandungsabschnittes wird aus dem gleichen Grund einen Abstand zur Unterseite
des Teilungseinsatzes haben, der bei maximal 2 cm, vorzugsweise maximal 1,5 cm liegt.
Die Breitenerstreckung der Ausschnitte bzw. Einprägungen in Bezug auf die Breitenmitte
der Wandungsabschnitte sollte zu jeder Seite hin bei wenigstens 1 cm, vorzugsweise
bei 1,5 cm liegen, so dass die Gesamtbreite bei 2 cm, vorzugsweise 3 cm liegt. Je
dicker das Material der Wandungsabschnitte ist, desto geringer kann die Breite des
Ausschnitte bzw. der Einprägung sein. Sofern Halsetikettausschnitte bzw. -einprägungen
vorgesehen sein sollen, sollte die Oberkante der oberen Trennstege zwischen 0,5 und
1,5 cm höher liegen als deren Unterkante. Dabei sollten die Halsetikettausschnitte
bzw. -einprägungen eine vertikale Erstreckung haben, die bei mindestens 1,5 cm, vorzugsweise
2,5 cm liegt.
[0022] Durch Verwendung des erfindungsgemäßen Teilungseinsatzes wird die Gefahr von Beschädigungen
der Etiketten wesentlich herabgesetzt. Bei Einsatz üblicher Verpackungsboxen muss
dann jedoch darauf geachtet werden, dass die Flaschen so eingestellt werden, dass
die Etiketten auf den Teilungseinsatz gerichtet sind, also nicht die Gefahr der Berührung
mit den Seitenwandungen der Verpackungsbox besteht. Weil jedoch nicht immer sichergestellt
werden kann, dass die Flaschen in der Weise in die Verpackungsbox eingestellt werden,
ist nach der Erfindung eine Verpackungsbox vorgeschlagen, bei der die Seitenwandungsabschnitte
der Seitenwände im Bereich deren Mitte Seitenwandungsausschnitte oder -einprägungen
für die Bauchetiketten einer Flasche bzw. von Flaschen aufweisen. Diese Seitenwandungsausschnitte
oder -einprägungen sorgen in der gleichen Weise wie die Bauchetikettausschnitte oder
- einprägungen an dem erfindungsgemäßen Teilungseinsatz, dass es nicht zu einem Kontakt
des Bauchetiketts mit den Seitenwandungen der Verpackungsbox kommt, d.h. bei der Verpackungsbox
wird der oben beschriebene Grundgedanke der vorliegenden Erfindung ebenfalls verwirklicht.
Es versteht sich deshalb auch hier, dass die Dimensionierung der Seitenwandungsausschnitte
bzw. -einprägungen so an die jeweils mit der Verpackungsbox zu transportierenden Flasche(n),
d.h. kundenspezifisch angepasst sein müssen, damit das Bauchetikett nicht in Kontakt
mit dem jeweiligen Seitenwandungsabschnitt kommen kann.
[0023] Die erfindungsgemäße Ausgestaltung ist auch für solche Verpackungsboxen geeignet
und vorteilhaft, in die nur eine einzige Flasche passt und demgemäß ein Teilungseinsatz
nicht vorgesehen ist. Bei Verpackungsboxen für mehr als eine Flasche ist zusätzlich
ein Teilungseinsatz erforderlich. Dabei ist es von besonderem Vorteil, wenn die erfindungsgemäße
Verpackungsbox mit dem erfindungsgemäße Teilungseinsatz kombiniert wird. Es ist dann
ohne Belang, in welcher Stellung die Flaschen in die Verpackungsbox eingestellt werden,
also welche Ausrichtung das jeweilige Etikett der Flasche hat.
[0024] Bei Verwendung eines solchen Teilungseinsatzes ist vorgesehen, dass die oberen Ränder
der Seitenwandungsausschnitte bzw. -einprägungen zumindest so hoch liegen wie die
unteren Ränder der oberen Trennstege des Teilungseinsatzes. Auf jeden Fall sollte
gesichert sein, dass gegenüber den oberen Trennstegen des Teilungseinsatzes eine Abstützung
des Flaschenbauchs an dem jeweils zugehörigen Seitenwandungsabschnitt erfolgt, d.h.
der obere Rand sollte so niedrig sein, dass er noch im Bereich des zylindrischen Flaschenbauchs
liegt.
[0025] Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass die unteren Ränder
der Seitenwandungsausschnitte bzw. -einprägungen zumindest in der Breitenmitte der
Seitenwandungsabschnitte Abstand zur Bodenwandung haben. Es versteht sich, dass der
Abstand nicht größer sein darf als der Abstand des Bauchetiketts zur Unterseite der
Flasche. Vorzugsweise sollte der Abstand der Höhe der unteren Trennstege des erfindungsgemäßen
Teilungseinsatzes entsprechen.
[0026] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Bodenwandung innenseitig
im Bereich jedes Fachs einevorzugsweise kreisrunde Einprägung zur Aufnahme eines Flaschenbodens
aufweist. Dies trägt ebenfalls zur Lagefixierung einer Flasche innerhalb eines Fachs
bei. In dieser Richtung vorteilhaft ist es auch, wenn die Deckenwandung im Bereich
jedes Fachs eine Einprägung zur Aufnahme eines Flaschenhalsendes aufweist.
[0027] Die Verpackungsbox kann aus allen geeigneten Materialien hergestellt sein. Vorzugsweise
sollte sie jedoch - wie üblich - aus Pappe oder Karton, insbesondere Wellpappe, bestehen,
weil Wellpappe einen guten Stoßschutz bietet und Einprägungen wenig Widerstand leistet.
Das Vorsehen von Seitenwandungseinprägungen hat gegenüber Seitenwandungsausschnitten
den Vorzug, dass die Verpackungsbox in ihrer Stabilität nicht beeinträchtigt wird
und dass sie zudem geschlossen bleibt, so dass - anders als bei Ausschnitten - kein
Schmutz eindringen kann.
[0028] Gegenstand der Erfindung ist des weiteren ein Verpakkungsbox der vorbeschriebenen
Art, bei der in die Fächer Flaschen mit Bauchetiketten eingestellt sind und sich die
Bauchetikettausnehmungen bzw. -einprägungen des Teilungseinsatzes und die Seitenwandungsausschnitte
bzw. -einprägungen vertikal zumindest deckungsgleich mit den Bauchetiketten erstrecken.
Sofern die Flaschen Halsetiketten aufweisen, sollten die Halsetikettausnehmung bzw.
-einprägungen sich vertikal deckungsgleich mit dem Halsetikett zumindest im Übergangsbereich
von Flaschenbauch zu Flaschenhals erstrecken.
[0029] In der Zeichnung ist die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels näher veranschaulicht.
Es zeigen:
- Figur 1
- den erfindungsgemäßen Teilungseinsatz in einer Schrägansicht von einer Seite;
- Figur 2
- den Teilungseinsatz gemäß Figur 1 in einer Schrägansicht von der anderen Seite;
- Figur 3
- den Zuschnitt für den Teilungseinsatz gemäß den Figuren 1 und 2; und
- Figur 4
- den Zuschnitt für die erfindungsgemäße Verpakkungsbox.
[0030] Der in den Figuren 1 und 2 dargestellten Teilungseinsatz 1 weist eine insgesamt mit
2 bezeichnete Längswandung sowie zwei sich im rechten Winkel dazu erstreckende Querwandungen
3, 4 auf. Die Querwandungen 3, 4 verlaufen parallel zueinander und haben die gleiche
Formgebung. Die Querwandungen 3, 4 teilen die Längswandung 2 in einen innenliegenden
Längswandungsabschnitt 5 und zwei äußere Längswandungsabschnitte 6, 7 auf, deren (maximale)
Horizontalerstreckung identisch ist. Die Querwandungen 3, 4 werden durch die Längswandung
2 in von dieser abstehende Querwandungsabschnitte 8, 9 bzw. 10, 11 aufgeteilt, wobei
auch deren (maximale) Horizontalerstreckungen untereinander gleich sind und mit der
der Längswandungsabschnitte 5, 6, 7 übereinstimmt.
[0031] Ein solcher Teilungseinsatz 1 wird in eine Verpackungsbox von oben her eingesetzt
und teilt diese Verpackungsbox in sechs gleichgroße Fächer quadratischen Umrisses,
wenn die Längsseitenwandungen der Verpackungsbox innenseitig eine solche Horizontalerstreckung
haben wie die Längswandung 2 und wenn die Querseitenwandungen der Verpackungsbox eine
Horizontalerstreckung haben wie die Querwandungen 3, 4. Dabei stützen sich die äußeren
Vertikalkanten 12, 13 der Längswandung 2 und die äußeren Vertikalkanten 14, 15, 16,
17 der Querwandungen 3, 4 an den Innenseiten der Verpakkungsbox ab.
[0032] Der innenliegende Längswandungsabschnitt 5 weist einen fensterartigen Bauchetikettausschnitt
18 auf, der an den Seiten von Vertikalstegen 19, 20 sowie oben- und untenseitig von
Trennstegen 21, 22 begrenzt wird. Die vertikale Erstreckung des Bauchetikettausschnitts
18 ist so bemessen, dass die Bauetiketten der zwischen den Querwandungen 3, 4 einzustellenden
Flachen im Bereich des Bauchetikettausschnitts 18 liegen und die Flaschen oberhalb
und unterhalb des Bauchetiketts Linienberührung an den Trennstegen 21, 22 haben.
[0033] Oberhalb des Bauetikettausschnitts 18 befindet sich ein ebenfalls fensterartiger
Halsetikettausschnitt 23. Er hat die gleiche Breite wie der Bauchetikettausschnitt
18 und wird von diesem durch den oberen Trennsteg 21 gestrennt. Seine vertikale Erstreckung
ist so bemessen, dass er einen Übergangsbereich vom Flaschenbauch zum Flaschenhals
erfasst, bis zu dem sich bei bestimmten Flaschen Halsetikette erstrecken. Sofern sich
die Halsetiketten auf den oberen Bereich des Flaschenhalses beschränken, ist ein Halsetikettenausschnitt
23 nicht erforderlich.
[0034] Die außenliegenden Längswandungsabschnitte 6, 7 schließen sich an den innenliegenden
Längswandungsabschnitt 5 über im mittleren Bereich liegende Verbindungsstege 24, 25
an. Aus Gründen der Herstellbarkeit aus einem einzigen Zuschnitt sind die äußeren
Längswandungsabschnitte 6, 7 auf den oberen Bereich der Längswandung 2 beschränkt.
Sie weisen deshalb nur obere Trennstege 26, 27 auf. Oberhalb der Trennstege 26, 27
sind fensterartige Halsetikettausschnitte 28, 29 in der gleichen Größe und Anordnung
wie der Halsetikettausschnitt 23 im innenliegenden Längswandungsabschnitt 5 ausgestanzt.
Unterhalb der Trennstege 26, 27 erstrecken sich Bauchetikettausschnitte 30, 31, die
nur im oberen Bereich von einem inneren Vertikalsteg 32, 33 begrenzt werden und ansonsten
nach außen hin und nach unten offen sind. Die Flaschen liegen hier nur an den oberen
Trennstegen 26, 27 an, der sich in der gleichen Höhe befindet wie der obere Trennsteg
21 an dem innenliegenden Längswandungsabschnitt 5.
[0035] Die beiden auf einer Seite liegenden Querwandungsabschnitte 9, 11 weisen nach außen
hin offene Bauchetikettausschnitte 34, 35 auf, die innenseitig von Vertikalstegen
36, 37 und oben- und untenseitig von Trennstegen 38, 39 bzw. 40, 41begrenzt sind,
die auf gleicher Höhe liegen wie die oberen bzw. unteren Trennstege 21, 22 des innenliegenden
Längswandungsabschnittes 5. Sie haben auch die gleiche Vertikalerstreckung. Oberhalb
der oberen Trennstege 38, 40 sind auch hier Halsetikettausschnitte 42, 43 ausgestanzt.
Sie liegen in der gleichen Höhe wie die Halsetikettausschnitte 23, 28, 29 in der Längswandung
2 und haben die gleiche Vertikalerstreckung. Eine zwischen den Querwandungsabschnitten
9, 11 oder in die von diesen Querwandungsabschnitten 9, 11 und den äußeren Längswandungsabschnitten
6, 7 gebildeten Ecken eingestellte Flaschen haben allenfalls Linienberühung zu den
Trennstegen 38, 40 bzw. 39, 41 oberhalb und unterhalb dessen Bauchetikett.
[0036] Die auf der anderen Seite der Längswandung 2 befindlichen Querwandungsabschnitte
8, 10 sind nur in der oberen Hälfte mit den jeweils zugehörigen Querwandungsabschnitten
9 bzw. 11 verbunden. Sie weisen obere und untere Trennstege 44, 45 bzw. 46, 47 auf,
zwischen denen sich jeweils ein Bauchetikettausschnitt 48, 49 erstreckt. Auch diese
Bauchetikettausschnitte 48, 49 sind nach außen hin offen. Oberhalb der oberen Trennstege
44, 46 befinden sich Halsetikettausschnitte 50, 51. Die oberen Trennstege 44, 46 liegen
auf der gleichen Höhe wie die übrigen oberen Trennstege 21, 26, 27, 38, 40. Die vertikale
Erstreckung der Halsetikettausschnitte 50, 51 entspricht denen der übrigen Halsetikettausschnitte
23, 28, 29, 42, 43.
[0037] Wie insbesondere auch Figur 3 zeigt, ist die Unterkante der Längswandung 2 über ein
Falzgelenk 52 mit einer Seite eines rechteckigen Bodenabschnitts 53 verbunden. An
den beiden rechtwinklig zu dem Falzgelenk 52 verlaufenden Seiten des Bodenabschnitts
53 sind über weitere Falzgelenke 54, 55 die beiden Querwandungen 3, 4 angebracht.
Zur Herstellung des Teilungseinsatzes 1 aus dem Zuschnitt 56 gemäß Figur 3 werden
zunächst die Querwandungen 3, 4 aus der Zeichnungsebene in die Vertikale hochgeklappt,
so dass sie parallel zueinander stehen. Dann wird auch die Längswandung 2 in die Vertikale
hochgeklappt, wobei dann die Querwandungsabschnitte 8, 10 Schlitze 57, 58 in der Längswandung
2 durchfassen. Die Längswandung 2 kommt dann in der Endstellung in Anlage zu den Vertikalstegen
36, 37 der Querwandungsabschnitte 9, 11 und verrastet dort in kleinen Ausnehmungen
59, 60 der Vertikalstege 36, 37. Dann hat der Teilungseinsatz 1 die in den Figuren
1 und 2 zu sehende Gestalt.
[0038] Der Zuschnitt 56 ist aus 1 mm dickem Vollmaterialkarton ausgestanzt. Der Vollmaterialkarton
ist druckfest, d.h. insbesondere die Trennstege 21, 22, 26, 27, 38, 39, 40, 41 werden
durch den Kontakt mit den Flaschen nicht zusammengedrückt. Sie behalten ihre Form
und damit ihre Trennwirkung.
[0039] Der in Figur 4 dargestellte Zuschnitt 61 für eine Verpakkungsbox ist hinsichtlich
seines Umrisses üblicher Art. Er ist aus einem 2 mm dickem Wellpappenband ausgestanzt.
Der Zuschnitt 61 hat nebeneinander eine erste Längsseitenwand 62, eine erste Querseitenwand
63, eine zweite Längsseitenwand 64 und eine zweite Querseitenwand 65. Sie sind untereinander
über Falzgelenke 66, 67, 68 verbunden. Der Umriss ist jeweils rechteckig, wobei die
Längsseitenwandungen 62, 64 einerseits und die Querseitenwandungen 63, 65 andererseits
jeweils gleiche Größe haben. Die Höhe der Längs- und Querseitenwandungen 62 bis 65
entspricht in etwa der Länge einer einzustellenden Flasche. An die rechte Querseitenwandung
65 ist ein Befestigungsstreifen 69 angeformt, der mit der ersten Längsseitenwand 62
verklebt werden kann, wenn der Zuschnitt 61 zu einem Verpakkungskarton aufgerichtet
wird.
[0040] An den Unterkanten der Längsseitenwandungenn 62, 64 sind äußere Bodenwandungsabschnitte
70, 71 über Falzgelenke 72, 73 und an den Unterkanten der Querseitenwandungen 63,
65 innere Bodenwandungsabschnitte 74, 75 über Falzgelenke 76, 77 angeformt. An den
Oberkanten der beiden Längsseitenwandungen 62, 64 sind äußere Deckenwandungsabschnitte
79, 80 über Falzgelenke 81, 82 und an den Oberkanten der Querseitenwandungen 63, 65
sind innere Deckenwandungsabschnitte 83, 84 über Falzgelenke 85, 86 angeformt.
[0041] Aus dem Zuschnitt 61 entsteht eine kubische Verpackungsbox dadurch, dass zunächst
die Längs- und Querseitenwandungen 62 bis 65 um die Falzgelenke 66, 67, 68 jeweils
um 90° verschwenkt werden, bis die äußere Seitenkante der ersten Längsseitenwandung
62 in Kontakt mit der äußeren Seitenkante der zweiten Querseitenwandung 65 kommt.
Über den Befestigungsstreifen 69 kann dann eine Klebeverbindung zwischen zweiter Querseitenwandung
65 und erster Längsseitenwandung 62 hergestellt werden.
[0042] Dann werden die inneren Bodenwandungsabschnitte 74, 75 in die Falzgelenke 76, 77
um 90° nach innen verschwenkt. Anschließend geschieht mit den äußeren Bodenwandungsabschnitten
70, 71 dasselbe. Sie kommen an den Unterseiten der inneren Bodenwandungsabschnitte
74, 75 zur Anlage und werden mit diesen flächig verklebt. Hierdurch entsteht die Bodenwandung
der Verpackungsbox. In die Verpackungsbox von oben eingesetzt wird dann der Teilungseinsatz
1 mit der Folge, dass der Innenraum der Verpackungsbox in sechs nebeneinander angeordnete
gleiche Fächer gleicher Größe aufgeteilt wird. Anschließend wird in jedes Fach eine
Flasche - insgesamt also sechs Flaschen - eingestellt. Zum Schluss werden zunächst
die beiden inneren Deckenwandungsabschnitte 83, 84 an den Falzgelenken 85, 86 um 90°
nach innen verschwenkt und dann die äußeren Deckenwandungsabschnitte 79, 80 um die
Falzgelenke 81, 82. Dabei werden zur Herstellung der Deckenwandung die äußeren Deckenwandungsabschnitte
79, 80 mit den inneren Deckenwandungsabschnitten 83, 84 verklebt.
[0043] Die Längsseitenwandungen 62, 64 weisen jeweils drei und die Querseitenwandungen 63,
65 jeweils zwei Bauchetiketteinprägungen 87 bis 96 auf, die mit Hilfe eines rechteckigen
Prägestempels durch Komprimierung des Wellpappenmaterials hergestellt worden sind.
Die Bauchetiketteinprägungen 87 bis 96 sind auf Höhe der Bauchetiketten der einzustellenden
Flaschen angeordnet. Ihre vertikale Erstreckung stimmt mit derjenigen der Bauchetiketten
überein. Dabei liegen die Bauchetiketteinprägungen 87 bis 96 jeweils gegenüber einem
Bauchetikettausschnitt 18, 30, 31, 34, 35, 48, 49 des Teilungseinsatzes 1. Die Folge
davon ist, dass die eingestellten Flaschen in Linienberührung mit den Längs- und Querseitenwandungen
62 bis 65 der Verpackungsbox nur unterhalb und oberhalb der Bauchetiketteinprägungen
87 bis 96 und folglich nur mit den Bereichen des Flaschenbauchs in Kontakt kommen,
die frei von Etiketten sind.
[0044] Auf der Innenseite der inneren Bodenwandungsabschnitte 74, 75 sind jeweils zwei Ringeinprägungen
97, 98 bzw. 99, 100 eingeprägt, die an den Durchmesser des ringförmigen Randes der
Flaschenböden angepasst sind. Sie dienen der Zentrierung der in die Eckbereiche eingesetzten
vier Flaschen und sind eine Kompensation dafür, dass die äußeren Längswandungsabschnitte
6, 7 des Teilungseinsatzes 1 gemäß den Figuren 1 bis 3 keine unteren Trennstege aufweisen.
Damit die Zentrierungswirkung auch von den Flaschenhälsen ausgeht, sind in die inneren
Deckenwandungsabschnitte 83, 84 vier Kreiseinprägungen 101, 102, 103, 104 sowie vier
Halbkreiseinprägungen 105, 106, 107, 108 vorgesehen, wobei sich die Halbkreiseinprägungen
105, 106, 107, 108 bei geschlossener Verpackungsbox zueinander ergänzen. In die Kreis-
bzw. Halbkreiseinprägungen 101 bis 108 fassen die oberen Flaschenenden ein und stabilisieren
sie zusätzlich zu dem Teilungseinsatz 1.
1. Teilungseinsatz (1) zur Aufteilung des Innenraums einer Verpackungsbox in nebeneinander
liegende Fächer zur Aufnahme von jeweils einer mit einem Bauchetikett versehenen Flasche,
wobei der Teilungseinsatz (1) zumindest eine vertikale Wandung (2, 3) zur Aufteilung
des Innenraums aufweist, die gerade Wandungsabschnitte (5-11) zur Begrenzung jeweils
einer Seite eines Faches ausgebildet, dadurch gekennzeichnet, dass sämtliche Wandungsabschnitte (5-11) zumindest im Bereich der Mitte der Fächer Bauchetikettausschnitte
(18, 30, 31, 34, 35, 48, 49) und/oder -einprägungen aufweisen, die oben- und/oder
untenseitig von oberen bzw. unteren Trennstegen (21, 22, 26, 27, 34, 35, 38-41, 44-47)
begrenzt sind.
2. Teilungseinsatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest der innenliegende bzw. die innenliegenden Wandungsabschnitt(e) (5) jeweils
einen geschlossen Bauchetikettausschnitt (18) oder eine geschlossene Bauetiketteinprägung
aufweist bzw. aufweisen, der bzw. die jeweils von einem unteren und einem oberen Trennsteg
(21, 22) begrenzt ist bzw. sind, insbesondere der bzw. die geschlossene(n) Bauchetikettausschnitt(e)
(18) bzw. -einprägungen beidseitig von Vertikalstegen des jeweils zugehörigen Wandungsabschnitts
(5) begrenzt sind, insbesondere sämtliche Wandungsabschnitte solche geschlossenen
Bauchetikettenausschnitte bzw. -einprägungen aufweisen.
3. Teilungseinsatz nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennstege (21, 22, 26, 27, 34, 35, 38-41, 44-47) Teile des Materials der jeweils
zugehörigen Wandung (2, 3) sind.
4. Teilungseinsatz nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Teilungseinsatz (1) aus Pappe oder Karton besteht, insbesondere aus Vollmaterialkarton
besteht, insbesondere die Dicke des Vollmaterialkartons bei 0,5 bis 2 mm, vorzugsweise
bei 1 mm, liegt.
5. Teilungseinsatz nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Teilungseinsatz (1) aus einem einzigen zusammenhängenden Zuschnitt (61) gebildet
ist.
6. Teilungseinsatz nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Teilungseinsatz (1) eine vertikale Längswandung (2) zur Aufteilung des Innenraums
in zwei Reihen sowie zumindest eine vertikale Querwandung (3, 4) aufweist, die sich
beidseits der Längswandung (2) unter Ausbildung von Querwandungsabschnitten (8-11)
erstreckt und die die Längswandung (2) in Längswandungsabschnitte (5, 6, 7) derart
aufteilt, dass sich bei einer einzigen Querwandung beidseits davon zwei äußere Längswandungsabschnitte
erstrecken und bei mehr als einer Querwandung (3, 4) zwischen den Querwandungen (3,
4) jeweils ein innerer Längswandungsabschnitt (6) und jenseits der außen liegenden
Querwandungen (3, 4) jeweils ein äußerer Längswandungsabschnitt (6, 7) erstrecken,
insbesondere die Bauchetikettausschnitte (30, 31) bzw. -einprägungen in den äußeren
Längswandungsabschnitten (6, 7) außenseitig nicht eingefasst sind, insbesondere die
Bauchetikettausschnitte (30, 31) bzw. -einprägungen in den äußeren Längswandungsabschnitten
(6, 7) untenseitig nicht eingefasst, aber obenseitig jeweils von einem oberen Trennsteg
(26, 27) begrenzt sind, insbesondere die Bauchetikettausschnitte (34, 35, 48, 49)
bzw. - einprägungen in den Querwandungsabschnitten (8, 9, 10, 11) außenseitig nicht
eingefasst sind, insbesondere die Bauchetikettausschnitte (34, 35, 48, 49) bzw. -
einprägungen in den Querwandungsabschnitten durch obere und untere Trennstege (28-41,
44-47) begrenzt sind, insbesondere der Teilungseinsatz (1) einen rechteckigen Bodenabschnitt
(53) aufweist, von dessen Querseiten zwei Querwandungen (3, 4) in die Vertikale und
von dessen einer Längsseite die Längswandung (2) in die Vertikale hochgeklappt sind,
insbesondere die Längswandung (2) im Bereich der beiden Querwandungen (3, 4) Schlitze
(57, 58) und die Querwandungen Ausnehmungen aufweisen, die bei in die Vertikale hochgeklappten
Querwandungen (3, 4) ein Hochklappen der Längswandung (2) unter Einfassung der Querwandungen
(3, 4) in die Schlitze (57, 58) und der Längswandung (2) in die Ausnehmungen zulässt,
insbesondere die Schlitze (57, 58) nach oben hin offen ausgebildet sind, vor allem
die Schlitze (57, 58) und Ausnehmungen in ihren Endbereichen derart ausgebildet sind,
dass die Längswandung (2) beim Hochklappen in die vertikale Endstellung mit den Querwandungen
(3, 4) verrastet.
7. Teilungseinsatz nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass sich die unteren Trennstege (22, 39, 41, 45, 47) bis zur Unterseite des Teilungseinsatzes
(1) erstrecken.
8. Teilungseinsatz nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass sich die unteren und/oder oberen Trennstege (21, 22, 26, 27, 34, 35, 38-41, 44-47)
jeweils über die gesamte Breite des jeweils zugehörigen Wandungsabschnittes (5-11)
erstrecken.
9. Teilungseinsatz nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass sämtliche Wandungsabschnitte (5-11) oberhalb der oberen Trennstege (21, 26, 27, 38,
40, 44, 46) im Bereich der Mitte der Fächer Halsetikettausschnitte (23, 28, 29, 42,
43, 50, 51) oder - einprägungen aufweisen, die untenseitig von dem jeweils zugehörigen
Trennsteg (21, 26, 27, 38, 40, 44, 46) begrenzt sind, insbesondere die Halsetikettausschnitte
(23, 28, 29, 42, 43, 50, 51) bzw. -einprägungen beidseitig von Vertikalstegen (19,
20) des jeweils zugehörigen Wandungsabschnittes (5) begrenzt sind, insbesondere die
Halsetikettausschnitte (23, 28, 29, 42, 43, 50, 51) bzw. - einprägungen obenseitig
jeweils von einem Quersteg begrenzt sind, vor alle die Vertikalstege (19, 20) und
gegebenenfalls die Querstege Teile des Materials der Wandungen (2, 3, 4) sind.
10. Teilungseinsatz nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterkante der oberen Trennstege (21, 38, 40, 44, 46) zumindest im Bereich der
Mitte der jeweils zugehörigen Wandungsabschnitte (5-11) einen Abstand zur Unterseite
des Teilungseinsatzes (1) haben, der maximal bei 13 cm, vorzugsweise maximal bei 12
cm liegt, insbesondere die Unterkante der oberen Trennstege (21, 38, 40, 44, 46) zumindest
im Bereich der Mitte des jeweils zugehörigen Wandungsabschnitts (5-11) einen Abstand
zur Unterseite des Teilungseinsatzes (1) haben, der minimal 10 cm, vorzugsweise 11,5
cm beträgt.
11. Teilungseinsatz nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberkante der unteren Trennstege (22, 39, 41, 45, 47) zumindest in der Mitte
der jeweils zugehörigen Wandungsabschnittes (5-11) einen Abstand zur Unterseite des
Teilungseinsatzes (1) haben, der bei maximal 2 cm, vorzugsweise maximal 1,5 cm liegt.
12. Teilungseinsatz nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Breitenerstreckung der Ausschnitte (18, 30, 31, 34, 35, 48, 49; 23, 28, 29, 42,
43, 50, 51) bzw. Einprägungen in Bezug auf die Breitenmitte der Wandungsabschnitte
(5-11) zu jeder Seite hin bei wenigstens 1 cm, vorzugsweise 1,5 cm liegt.
13. Teilungseinsatz nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberkante der oberen Trennstege (21, 26, 27, 38, 40, 44, 46) zwischen 0,5 und
1,5 cm höher liegt als deren Unterkante.
14. Teilungseinsatz nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Halsetikettenausschnitte (23, 28, 29, 42, 43, 50, 51) bzw. -einprägungen eine
vertikale Erstreckung haben, die bei mindestens 1,5 cm, vorzugsweise 2,5 cm liegt.
15. Kubische Verpackungsbox mit einer Bodenwandung, vertikalen Seitenwandungen (62, 63,
64) und einer Deckenwandung, wobei die Seitenwandungen (62, 63, 64) innenseitig jeweils
ein Fach begrenzende Seitenwandungsabschnitte aufweisen, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwandungsabschnitte im Bereich deren Mitte Seitenwandungsausschnitte oder
-einprägungen (87-96) für die Bauchetiketten von Flaschen aufweisen, insbesondere
in die Verpakkungsbox zumindest ein Teilungseinsatz (1) zur Aufteilung des Innenraums
der Verpackungsbox in nebeneinander liegende Fächer zur Aufnahme von jeweils einer
mit einem Bauchetikett versehenen Flasche eingesetzt ist, insbesondere der Teilungseinsatz
(1) nach einem der Ansprüche 1 bis 30 ausgebildet ist, insbesondere die oberen Ränder
der Seitenwandungsausschnitte bzw. -einprägungen (87-96) zumindest so hoch liegen
wie die unteren Ränder der oberen Trennstege (21, 26, 27, 38, 40, 44, 46) des Teilungseinsatzes.
16. Verpackungsbox nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die unteren Ränder der Seitenwandungsausschnitte bzw. -einprägungen (87-96) zumindest
in der Breitenmitte der Seitenwandungsabschnitte (62, 63, 64, 65) Abstand zur Bodenwandung
haben, insbesondere der Abstand der Höhe der unteren Trennstege (22, 39, 41, 45, 47)
des Teilungseinsatzes (1) entspricht.
17. Verpackungsbox nach einem der Ansprüche 15 und 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Bodenwandung innenseitig im Bereich jedes Fachs eine Einprägung (97, 98) zur
Aufnahme eines Flaschenbodens aufweist.
18. Verpackungsbox nach einem der Ansprüche 15 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckenwandung im Bereich jedes Fachs eine Einprägung (101-108) zur Aufnahme eines
Flaschenhalsendes aufweist.
19. Verpackungsbox nach einem der Ansprüche 15 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass in die Fächer Flaschen mit Bauchetiketten eingestellt sind und dass die Bauchetikettausschnitte
(18, 30, 31, 34, 35, 48, 49) bzw. -einprägungen des Teilungseinsatzes (1) und die
Seitenwandungsausschnitte bzw. -einprägungen (87-96) sich vertikal zumindest deckungsgleich
mit den Bauchetiketten erstrekken, insbesondere die Flaschen Halsetiketten aufweisen
und dass die Halsetikettausnehmungen (23, 28, 29, 42, 43, 50, 51) bzw. -einprägungen
sich vertikal deckungsgleich mit dem Halsetikett zumindest im Übergangsbereich von
Flaschenbauch zu Flaschenhals erstrecken.