[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen selbstschließenden Ausgabekopf für einen Druckbehälter
mit einem Abgabeventil zur Abgabe von Medien, insbesondere Viskosen, selbstschäumenden
und/oder gelartigen Produkten, wobei der Ausgabekopf eine durch ein Schließelement
verschließbare Ausgabeöffnung, einen Öffnungsmechanismus, durch welchen im montierten
Zustand das Abgabeventil des Druckbehälters geöffnet werden kann, und einen in die
Ausgabeöffnung mündenden Kanal für das Medium aufweist, wobei der Kanal wenigstens
einen ersten Kanalabschnitt und einen zweiten Kanalabschnitt aufweist und wobei durch
Druck auf ein Betätigungselement sowohl der Öffnungsmechanismus betätigt als auch
das als beweglicher Schließkolben ausgebildete Schließelement und der zweite Kanalabschnitt
relativ zueinander derart bewegt werden, dass das Schließelement unter Freigabe einer
Ausgabeöffnung aus der Ausgabeöffnung herausbewegbar ist.
[0002] Druckbehälter mit Ausgabeköpfen für z.B. Rasierschäume und -gele herkömmlicher Bauart
haben üblicherweise eine nicht verschließbare Ausgabeöffnung, so dass es nach Gebrauch
vielfach dazu kommt, dass trotz nicht mehr aktivierter Betätigungselemente das Medium
nachfließt bzw. nachschäumt, was zu unansehnlichen Restmengen im Bereich der Ausgabeöffnung
führt, die austrocknen und bei einem erneuten Gebrauch das neu ausgebrachte, frische
Medium verunreinigen. Darüber hinaus ist die Ausgabeöffnung aufgrund von vertrocknetem
und verklumptem Restmedium vielfach verstopft.
[0003] Um diese Nachteile zu vermeiden, ist aus der
EP 1 295 812 A1 ein selbstschließender Ausgabekopf für einen Druckbehälter der eingangs genannten
Art bekannt, bei dem die Ausgabeöffnung über ein Schließelement geschlossen und geöffnet
werden kann. Bei Druck auf ein Betätigungselement werden sowohl der Öffnungsmechanismus
betätigt als auch das Schließelement und der zweite Kanalabschnitt relativ zueinander
bewegt. Damit wird zum einen das Abgabeventil geöffnet, so dass das unter Druck stehende
Medium in den Kanal einströmen kann. Dort kann es allerdings erst über die Ausgabeöffnung
austreten, wenn das Schließelement den zweiten Kanalabschnitt freigegeben hat. Durch
Federmittel, z.B. durch ein teilweise elastisch verformbar gestaltetes Gehäuse des
Ausgabekopfes, können die jeweiligen Elemente mit nachlassendem Druck auf das Betätigungselement
wieder in ihre ursprüngliche Lage relativ zueinander und zum Druckbehälter hingebracht
werden, so dass sowohl das Abgabeventil als auch die Ausgabeöffnung wieder geschlossen
sind. Damit ist einem Nachfließen bzw. Nachschäumen wirksam begegnet.
[0004] Nachteilig hierbei ist jedoch, dass im Bereich der Ausgabeöffnung nach wie vor Restmengen
des abzugebenden Mediums verbleiben. Des weiteren bereitet das sichere Schließen der
Ausgabeöffnung Probleme.
[0005] Aus der
US 5,205,443 ist ein Ausgabekopf für ein Medium bekannt, bei dem das Schließelement elastisch
ausgebildet ist. Ein Betätigungselement wirkt in einem schaftartigen Bereicht vor
dem Ausgabekopf des Schließelementes auf dieses ein und kann bei Betätigung eine Durchbiegung
dieses Schaftes auslösen mit der Konsequenz, dass das Ausgabekopf in das Gehäuseinnere
unter Freigabe einer Ausgabeöffnung bewegt werden kann. Bei einer nachfolgenden Entlastung
des Betätigungselementes wird das Schließelement in die Ausgabeöffnung zurückbewegt
mit der Konsequenz, dass noch anhaftende Mediumreste in die Ausgabeöffnung gedrückt
werden und diese verstopfen bzw. ein Nachschäumen unvermeidbar ist.
[0006] Demzufolge ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen selbstschließenden Ausgabekopf
für einen Druckbehälter der eingangs genannten Art derart weiterzubilden, dass verbleibende
Restmengen des abzugebenden Materials wirksam zu vermeiden und die Ausgabeöffnung
sicher zu verschließen sind.
[0007] Zur Lösung dieser Aufgabe zeichnet sich der selbstschließende Ausgabekopf für einen
Druckbehälter der eingangs genannten Art dadurch aus, dass das Schließelement als
beweglicher Schließkolben mit auf seiner Kolbenmantelfläche mit Abstand zueinander
vorgesehenen und mit dem Schließkolben bewegbaren Zentrieransätzen ausgebildet ist,
wobei zwischen einzelnen Zentrieransätzen Durchströmräume für das Medium vorgesehen
sind, das an dem mit der Ausgabeöffnung abgewandten Stirnende des Schließkolbens ein
elastischer Federbereich vorgesehen ist, der endseitig von einem mit dem Betätigungselement
in Verbindung stehenden Kopfstück begrenzt wird, wobei das Kopfstück eine gerundete
Querschnittsgestaltung hat und das Betätigungselement während der Öffnungs- und Schließbewegung
des Schließkolbens an dem gerundeten Kopfstück in die Öffnungs- bzw. Schließstellung
entlanggleitet, wobei die Rundung des Kopfstückes an die Bewegungsbahn des Betätigungselementes
angepasst ist.
[0008] Damit ist ein selbstschließender Ausgabekopf für einen Druckbehälter geschaffen,
mit dem sehr sauber ein Medium und nicht, wie herkömmlich eher spiralförmig, sondern
geradlinig abzugeben ist. Dies ist insbesondere darauf zurückzuführen, dass aufgrund
der vorgesehenen Zentrieransätze, die sich in dem zweiten Kanalabschnitt an dessen
Innenflächen während der gesamten Bewegung des Schließkolbens sowohl bei Überführung
in seine Öffnungsstellung als auch bei Überführung in seine Schließstellung abstützen,
relative Lageabweichungen des Schließkolbens gegenüber Gehäuseteilen sicher vermieden
sind, was dazu führt, dass gegenüber dem vorbekannten Stand der Technik keine Lageungenauigkeiten
beim Schließvorgang im Bereich der Ausgangsöffnung auftreten, so dass der Schließkolben
reproduzierbar und lagegenau in seine Öffnungs- und seine Schließstellung überführt
werden kann. Dies führt dazu, dass noch in der Ausgangsöffnung verbliebene Restmengen
sicher in den ersten Kanalabschnitt bei Überführung des Schließkolbens aus seiner
Öffnungsstellung in die Schließstellung zurückgebracht werden können. Damit verbleiben
am äußeren Bereich der Ausgabeöffnung des Ausgabekopfes allenfalls nur noch geringe
Reste vom auszugebenden Medium, das vom Benutzer mit einfachen Mitteln, z.B. durch
einfaches Abwischen mit dem Finger oder Abspülen zu entfernen ist. Der Gefahr einer
Verstopfung der Ausgabeöffnung ist damit sicher begegnet.
[0009] Da zwischen den einzelnen Zentrieransätzen Durchströmräume vorhanden sind, ist die
Abgabe des Mediums nicht behindert. Gleiches gilt auch für das Zurückführen eines
Mediums nach nachlassendem Druck auf das Betätigungselement und einer Bewegung des
Schließkolbens in seine Schließstellung. Um eine über den Umfang gleichmäßig verteilte
Zentrierung zu haben, sind die Zentrieransätze bevorzugt über einen Umfangsabschnitt
gleichmäßig verteilt auf dem Schließkolben angeordnet. Hierbei hat sich herausgestellt,
dass z.B. vier Zentrieransätze, die gleichmäßig über den Umfang verteilt sind, eine
lagegenaue Bewegung und Zentrierung des Schließkolbens ermöglichen. Sicherzustellen
ist hierbei, dass während der gesamten Schließbewegung keine Kippmomente möglich sind
über die Länge des Schließkolbens, so dass sich die Zentrierelemente am Schließkolben
erstrecken nahe seinem vorderen Ende. Dazu kann das vordere Ende auch eine Querschnittserweiterung
haben, die sich über den Umfang des Schließkolbens erstreckt, so dass er dort einen
vergrößerten Umfangsabschnitt hat, auf dem die Zentrierelemente angeordnet sind. Dies
führt auch dazu, dass dort eine Erhöhung der Strömungsgeschwindigkeit des abzugebenden
Mediums erfolgt.
[0010] Besonders bevorzugt ist an dem vorderen Ende, d.h. dem Ende des Schließkolbens, der
der Abgabeöffnung zugewandt ist, ein Dichtelement angespritzt, bevorzugt über einen
inneren zentralen Zuführungskanal innerhalb des Schließkolbens und senkrecht dazu
verlaufende, in die Mantelfläche des Schließkolbens mündende Zuführungsleitungen.
Ein derartiges Dichtmaterial besteht z.B. aus einem Kunststoffweichmaterial wie z.B.
TPE, Silikon. Der Schließkolben kann z.B. aus ABS-, PP- oder POM-Material, jeweils
Kunststoffhartmaterialien, bestehen.
[0011] Um weiterhin das Rückführen von Abgabematerial zu begünstigen, hat der zweite Kanalabschnitt
einen Ventilsitz, in den der Schließkolben mit dem Dichtelement in seiner Schließstellung
vollständig einzubringen ist. Bei einer leichten Schrägausrichtung des Schließkolbens
zur Horizontalen ist dabei eine Lage einzunehmen, wobei ein oberer Bereich des ausgabeseitigen
Endes des Schließkolbens mit einem Abstand zum Ausgabeöffnungsende angeordnet ist,
aber ansonsten auch nicht mehr über das Gehäuse des Ausgabekopfes im Bereich der Ausgabeöffnung
vorsteht. Bevorzugt nimmt der Schließkolben eine Lage im Ventilsitz ein, dass sein
vorderes Ende bündig mit der Außenfläche des Gehäuses abschließt, so dass Produktreste
leicht entfernt werden können. Damit kann sehr sauber dort noch anhaftendes Material
über die Dichtung und den Ventilsitz in den Seitenkanalabschnitt zurückgebracht werden.
[0012] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus weiteren Unteransprüchen,
der nachfolgenden Beschreibung und der Zeichnung. In der Zeichnung zeigen:
- Fig. 1
- ein Ausführungsbeispiel eines Ausgabekopfes (schematisch mit Einblick in das Innenleben)
im geschlossenen Zustand des Schließkolbens;
- Fig. 2
- eine zu Fig. 1 analoge Darstellung mit geöffnetem Schließkolben;
- Fig. 3
- vergrößert ausschnittsweise eine Querschnittsdarstellung des Ausgabekopfes des Ausführungsbeispiels
nach Fig. 1 im Bereich des Ausgabeendes und des Schließkolbens;
- Fig. 4
- eine zu Fig. 3 analoge Darstellung mit geöffnetem Schließkolben;
- Fig. 5
- die Darstellung nach Fig. 3 mit Ausrichtung des Schließkolbens;
- Fig. 6
- eine Querschnittsdarstellung gemäß der Querschnittslinie VI/VI in Fig. 5;
- Fig. 7
- vergrößert das der Ausgabeöffnung abgewandte Ende des Schließkolbens mit Federelement
und Betätigungselement;
- Fig. 8
- eine Einzeldarstellung eines Schließkolbens (aufgeschnitten), mit innerem Kanal zum
Anspritzen der vorderen Dichtung und des Federelementes.
[0013] In der Zeichnung sind grundsätzlich gleichwirkende Teile mit übereinstimmenden Bezugsziffern
versehen. Allgemein mit 1 ist der Ausgabekopf beziffert, der bevorzugt einstückig
mit dem nicht näher dargestellten Druckbehälter ausgebildet ist. Dieser hat ein Gehäuse
2 sowie ein nicht näher dargestelltes Abgabeventil zur Abgabe von Medien, beispielsweise
viskosen, selbstschäumenden und/oder gelartigen Produkten. Dieses Abgabeventil ist
dem inneren Behälterraum, in den das Medium eingefüllt ist, zugeordnet und kann durch
einen Öffnungsmechanismus bedient werden.
[0014] Der Ausgabekopf hat eine Ausgabeöffnung, die über einen ersten Kanalabschnitt 4 und
einen zweiten Kanalabschnitt 5 in Strömungsverbindung steht. Dem zweiten Kanalabschnitt
ist das als Schließkolben ausgebildete Schließelement zugeordnet, das die Ausgabeöffnung
3 beherrscht. Dieser Schließkolben ist relativ beweglich innerhalb des Kanalabschnittes
5 angeordnet, so dass er aus seiner Schließstellung (Fig. 1) in seine Öffnungsstellung
(Fig. 2) bewegt werden kann.
[0015] Um diese Bewegung durchzuführen, ist ein Betätigungselement 7 vorgesehen, das aus
seiner Ruhestellung (Fig. 1) in die Betätigungsstellung gedrückt und damit verschwenkt
werden kann. Dieses Betätigungselement 7 betätigt gleichzeitig den Öffnungsmechanismus,
mit dem das Abgabeventil geöffnet werden kann.
[0016] Wie insbesondere näher aus den Fig. 3, 4, 5, 6 und 8 hervorgeht, sind im vorderen
Bereich des Schließkolbens 6 an einem Abschnitt 6.1 Zentrieransätze 6.2 ausgebildet,
die sich an den Innenmantelflächen des zweiten Kanalabschnitts 5 im Gehäuse abstützen.
Im gezeigten Ausführungsbeispiel sind insgesamt vier Zentrieransätze 6.2 gleichmäßig
verteilt über den Umfang angeordnet. Im vorderen Bereich des zweiten Kanalabschnittes
5, d.h. in seinem Endbereich, der in die Ausgangsöffnung 3 mündet, ist in dem Gehäuse
ein Ventilsitz 3.1 ausgebildet. Diesem Ventilsitz ist der vordere Bereich des Schließkolbens
6 zugeordnet, der mit einer angespritzten Kunststoffweichmaterialdichtung 8 versehen
ist. Der vordere Kopfabschnitt 6.4 des Schließkolbens 6 hat eine der konischen Gestalt
des Ventilsitzes folgende kongruent ausgebildete Gestaltung und ist in den Ventilsitz
vollständig einzubringen, wie dies näher Fig. 3 zeigt. Dabei nimmt der in der Fig.
3 ersichtliche obere Teil einen Abstand zur Ausgangsöffnung 3 (deren vorderes Ende)
ein. Gleichwohl ist er insgesamt versenkt angeordnet in geschlossenem Zustand, so
dass etwa noch verbliebene Restmengen des ausgegebenen Mediums mit einem Fingerstreich
abzuwischen sind und anschließend mit einem einfachen Spülvorgang auch das noch von
außen her Zugängliche vom Ventilsitz abzuspülen ist. Damit ist sicher vermieden, dass
noch Restmengen, die austrocknen und verklumpen können, im Bereich der Ausgangsöffnung
3 verbleiben. Durch die Rückbewegung des Schließkolbens aus seiner aus Fig. 4 ersichtlichen
Öffnungsstellung in die Schließstellung in Fig. 3 führt dazu, dass auch noch verbleibende
Restmengen mit in den inneren Kanalabschnitt 5 zurückgebracht werden.
[0017] Das der Ausgabeöffnung 3 abgewandte Ende des Schließkolbens hat ein Federelement
9 aus einem Kunststoffweichmaterial, das zum Betätigungselement 7 hin mit einem Kopfstück
10 versehen ist, das eine abgerundete Gleitfläche 10.1 aufweist. Das Federelement
9 ist gleichzeitig auch ein Dichtelement, so dass die Produktmasse auch dort das Behältnis
nicht verlassen kann. Das Betätigungselement hat eine entsprechend kongruent ausgebildete
Kontaktfläche 7.1, die im Verlaufe der Betätigung, also Niederdrücken des Betätigungselementes
7 an dieser Fläche 10.1 entlanggleitet. Aufgrund der Abrundung liegen dort nur relativ
geringe Reibkräfte vor, was auch dazu führt, dass auch keine Kippmomente wie im Stand
der Technik auf den Schließkolben übertragen werden. Des weiteren läßt sich die angestrebte
Beinahe-Horizontallage des Schließkolbens verwirklichen, obgleich senkrecht auf das
Betätigungselement eingewirkt wird. Aufgrund der geringen Reibungskräfte, der verminderten
Kippmomente und den vorgesehenen Zentrieransätzen 6.2 ist der Schließkolben sehr lagegenau
in die jeweilige Öffnungs- bzw. Schließstellung zu überführen, was zu einem optimierten
Dichtverhalten und Einnahme der Schließstellung mit überlagertem Rückführen des Mediums
führt. In Fig. 8 ist der innere Kanal 6.5 ersichtlich, in den Querkanäle 6.6 zum Anspritzen
der Dichtung 8 und des Federelementes 9 münden.
1. Selbstschließender Ausgabekopf für einen Druckbehälter mit einem Abgabeventil zur
Abgabe von Medien, insbesondere Viskosen, selbstschäumenden und/oder gelartigen Produkten,
wobei der Ausgabekopf eine durch ein Schließelement verschließbare Ausgabeöffnung
(3), einen Öffnungsmechanismus, durch welchen im montierten Zustand das Abgabeventil
des Druckbehälters geöffnet werden kann, und einen in die Ausgabeöffnung (3) mündenden
Kanal für das Medium aufweist, wobei der Kanal wenigstens einen ersten Kanalabschnitt
(4) und einen zweiten Kanalabschnitt (5) aufweist und wobei durch Druck auf ein Betätigungselement
(7) sowohl der Öffnungsmechanismus betätigt als auch das als beweglicher Schließkolben
(6) ausgebildete Schließelement und der zweite Kanalabschnitt (5) relativ zueinander
derart bewegt werden, dass das Schließelement unter Freigabe einer Ausgabeöffnung
(3) aus der Ausgabeöffnung (3) herausbewegbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Schließelement als beweglicher Schließkolben (6) mit auf seiner Kolbenmantelfläche
mit Abstand zueinander vorgesehenen und mit dem Schließkolben (6) bewegbaren Zentrieransätzen
(6.2) ausgebildet ist, wobei zwischen einzelnen Zentrieransätzen (6.2) Durchströmräume
(6.3) für das Medium vorgesehen sind, das an dem mit der Ausgabeöffnung (3) abgewandten
Stirnende des Schließkolbens (6) ein elastischer Federbereich (9) vorgesehen ist,
der endseitig von einem mit dem Betätigungselement (7) in Verbindung stehenden Kopfstück
(10) begrenzt wird, wobei das Kopfstück (10) eine gerundete Querschnittsgestaltung
hat und das Betätigungselement (7) während der Öffnungs- und Schließbewegung des Schließkolbens
(6) an dem gerundeten Kopfstück (10) in die Öffnungs- bzw. Schließstellung entlanggleitet,
wobei die Rundung des Kopfstückes (10) an die Bewegungsbahn des Betätigungselementes
(7) angepasst ist.
2. Selbstschließender Ausgabekopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zentrieransätze (6.2) gleichmäßig über den Umfang des Schließkolbens (6) verteilt
auf dessen Mantelfläche vorgesehen sind.
3. Selbstschließender Ausgabekopf nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsmittelachse des Schließkolbens (6) derart ausgerichtet ist, dass sie einen
Winkel α von kleiner 15° zur Horizontalen aufweist.
4. Selbstschließender Ausgabekopf nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Schließkolben (6) eine mit einer angespritzten Dichtung (8) aus einem Kunststoffweichmaterial
versehenes Kopfstück hat und der zweite Kanalabschnitt (5) einen Ventilsitz (3.1)
hat, in den der Schließkolben (6) mit dem Dichtelement (8) für die Einnahme der Schließstellung
vollständig oder mit zumindest einem teilweisen Abstand zum vorderen Ausgabeende der
Ausgabeöffnung (3) einführbar ist.
5. Selbstschließender Ausgabekopf nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Schließkolben (6) eine zentrale Leitung und im Bereich des vorzusehenden Dichtungselementes
mit zur Mantelfläche des Schließkolbens (6) hin ausgerichteten, in den zentralen Öffnungskanal
mündenden Abzweigungsleitungen zum Anspritzen des Weichdichtungselementes (8) versehen
ist.