[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen selbstschließenden Ausgabekopf für einen Druckbehälter
mit einem Abgabeventil zur Abgabe von Medien, insbesondere Viskosen, selbstschäumenden
und/oder gelartigen Produkten, wobei der Ausgabekopf eine durch ein Schließelement
verschließbare Ausgabeöffnung, einen Öffnungsmechanismus, durch welchen im montierten
Zustand das Abgabeventil des Druckbehälters geöffnet werden kann, und einen in die
Ausgabeöffnung mündenden Kanal für das Medium aufweist, wobei der Kanal wenigstens
einen ersten Kanalabschnitt und einen zweiten Kanalabschnitt aufweist und wobei durch
Druck auf ein Betätigungselement sowohl der Öffnungsmechanismus betätigt als auch
das als beweglicher Schließkolben ausgebildete Schließelement und der zweite Kanalabschnitt
relativ zueinander derart bewegt werden, dass das Schließelement unter Freigabe einer
Ausgabeöffnung aus der Ausgabeöffnung herausbewegbar ist.
[0002] Druckbehälter mit Ausgabeköpfen für z.B. Rasierschäume und -gele herkömmlicher Bauart
haben üblicherweise eine nicht verschließbare Ausgabeöffnung, so dass es nach Gebrauch
vielfach dazu kommt, dass trotz nicht mehr aktivierter Betätigungselemente das Medium
nachfließt bzw. nachschäumt, was zu unansehnlichen Restmengen im Bereich der Ausgabeöffnung
führt, die austrocknen und bei einem erneuten Gebrauch das neu ausgebrachte, frische
Medium verunreinigen. Darüber hinaus ist die Ausgabeöffnung aufgrund von vertrocknetem
und verklumptem Restmedium vielfach verstopft.
[0003] Um diese Nachteile zu vermeiden, ist aus der
EP 1 295 812 A1 ein selbstschließender Ausgabekopf für einen Druckbehälter der eingangs genannten
Art bekannt, bei dem die Ausgabeöffnung über ein Schließelement geschlossen und geöffnet
werden kann. Bei Druck auf ein Betätigungselement werden sowohl der Öffnungsmechanismus
betätigt als auch das Schließelement und der zweite Kanalabschnitt relativ zueinander
bewegt. Damit wird zum einen das Abgabeventil geöffnet, so dass das unter Druck stehende
Medium in den Kanal einströmen kann. Dort kann es allerdings erst über die Ausgabeöffnung
austreten, wenn das Schließelement den zweiten Kanalabschnitt freigegeben hat. Durch
Federmittel, z.B. durch ein teilweise elastisch verformbar gestaltetes Gehäuse des
Ausgabekopfes, können die jeweiligen Elemente mit nachlassendem Druck auf das Betätigungselement
wieder in ihre ursprüngliche Lage relativ zueinander und zum Druckbehälter hingebracht
werden, so dass sowohl das Abgabeventil als auch die Ausgabeöffnung wieder geschlossen
sind. Damit ist einem Nachfließen bzw. Nachschäumen wirksam begegnet.
[0004] Nachteilig hierbei ist jedoch, dass im Bereich der Ausgabeöffnung nach wie vor Restmengen
des abzugebenden Mediums verbleiben. Des weiteren bereitet das sichere Schließen der
Ausgabeöffnung Probleme.
[0005] Aus der
US 5,205,443 ist ein Ausgabekopf für ein Medium bekannt, bei dem das Schließelement elastisch
ausgebildet ist. Ein Betätigungselement wirkt in einem schaftartigen Bereicht vor
dem Ausgabekopf des Schließelementes auf dieses ein und kann bei Betätigung eine Durchbiegung
dieses Schaftes auslösen mit der Konsequenz, dass das Ausgabekopf in das Gehäuseinnere
unter Freigabe einer Ausgabeöffnung bewegt werden kann. Bei einer nachfolgenden Entlastung
des Betätigungselementes wird das Schließelement in die Ausgabeöffnung zurückbewegt
mit der Konsequenz, dass noch anhaftende Mediumreste in die Ausgabeöffnung gedrückt
werden und diese verstopfen bzw. ein Nachschäumen unvermeidbar ist.
[0006] Aus der
JP 2006289302 A ist ein selbstschließender Ausgabekopf für einen Druckbehälter mit einem Abgabeventil
zur Abgabe von Medien, insbesondere viskosen, selbstschäumenden und/oder gelartigen
Produkten bekannt, bei dem der Ausgabekopf eine durch ein Schließelement verschließbare
Ausgabeöffnung, einen Öffnungsmechanismus, durch welchen im montierten Zustand das
Abgabeventil des Druckbehälters geöffnet werden kann und einen in die Ausgabeöffnung
mündenden Kanal für das Medium aufweist. Der Kanal weist wenigstens einen ersten Kanalabschnitt
und einen zweiten Kanalabschnitt auf, wobei durch den Druck auf ein Betätigungselement
sowohl der Öffnungsmechanismus betätigt als auch das als beweglicher Schließkolben
ausgebildete Schließelement und der zweite Kanalabschnitt relativ zueinander derart
bewegt werden, dass das Schließelement unter Freigabe einer Ausgabeöffnung aus der
Ausgabeöffnung heraus bewegbar ist. Zudem sind Zentrieransätze vorgesehen, wobei zwischen
einzelnen Zentrieransätzen Durchströmräume für das Medium vorgesehen sind, und an
dem mit der Ausgabeöffnung abgewandten Stirnende des Schließkolbens ein elastischer
Federbereich vorgesehen ist, der endseitig von einem mit dem Betätigungselement in
Verbindung stehenden Kopfstück begrenzt wird. Das Kopfstück hat dabei eine gerundete
Querschnittsgestaltung, wobei das Betätigungselement während der Öffnungs- und Schließbewegung
des Schließkolbens an dem gerundeten Kopfstück in die Öffnungs- bzw. Schließstellung
entlanggleitet und wobei die Rundung des Kopfstückes an die Bewegungsbahn des Betätigungselementes
angepasst ist. Mit diesem selbstschließenden Ausgabekopf lassen sich insbesondere
selbstschäumende oder gelartige Produkte schon relativ gut ausbringen. In vielen Anwendungsfällen
ist jedoch nicht auszuschließen, dass ein Nachschäumen des Produktes erfolgt.
[0007] Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen selbstschließenden Ausgabekopf
für einen Druckbehälter weiter zu verbessern, und zwar derart, dass verbleibende Restmengen
des abzugebenden Materials wirksam zu vermeiden und die Ausgabeöffnung sicher zu verschließen
ist.
[0008] Zur Lösung dieser Aufgabe ist der selbstschließende Ausgabekopf gemäß Patentanspruch
1 vorgesehen.
[0009] Damit ist ein selbstschließender Ausgabekopf für einen Druckbehälter geschaffen,
mit dem sehr sauber ein Medium und nicht, wie herkömmlich eher spiralförmig, sondern
geradlinig abzugeben ist. Dies ist insbesondere darauf zurückzuführen, dass aufgrund
der vorgesehenen Zentrieransätze, die sich in dem zweiten Kanalabschnitt an dessen
Innenflächen während der gesamten Bewegung des Schließkolbens sowohl bei Überführung
in seine Öffnungsstellung als auch bei Überführung in seine Schließstellung abstützen,
relative Lageabweichungen des Schließkolbens gegenüber Gehäuseteilen sicher vermieden
sind, was dazu führt, dass gegenüber dem vorbekannten Stand der Technik keine Lageungenauigkeiten
beim Schließvorgang im Bereich der Ausgangsöffnung auftreten, so dass der Schließkolben
reproduzierbar und lagegenau in seine Öffnungs- und seine Schließstellung überführt
werden kann. Dies führt dazu, dass noch in der Ausgangsöffnung verbliebene Restmengen
sicher in den ersten Kanalabschnitt bei Überführung des Schließkolbens aus seiner
Öffnungsstellung in die Schließstellung zurückgebracht werden können. Damit verbleiben
am äußeren Bereich der Ausgabeöffnung des Ausgabekopfes allenfalls nur noch geringe
Reste vom auszugebenden Medium, das vom Benutzer mit einfachen Mitteln, z.B. durch
einfaches Abwischen mit dem Finger oder Abspülen zu entfernen ist. Der Gefahr einer
Verstopfung der Ausgabeöffnung ist damit sicher begegnet.
[0010] Da zwischen den einzelnen Zentrieransätzen Durchströmräume vorhanden sind, ist die
Abgabe des Mediums nicht behindert. Gleiches gilt auch für das Zurückführen eines
Mediums nach nachlassendem Druck auf das Betätigungselement und einer Bewegung des
Schließkolbens in seine Schließstellung. Um eine über den Umfang gleichmäßig verteilte
Zentrierung zu haben, sind die Zentrieransätze bevorzugt über einen Umfangsabschnitt
gleichmäßig verteilt auf dem Schließkolben angeordnet. Hierbei hat sich herausgestellt,
dass z.B. vier Zentrieransätze, die gleichmäßig über den Umfang verteilt sind, eine
lagegenaue Bewegung und Zentrierung des Schließkolbens ermöglichen. Sicherzustellen
ist hierbei, dass während der gesamten Schließbewegung keine Kippmomente möglich sind
über die Länge des Schließkolbens, so dass sich die Zentrierelemente am Schließkolben
erstrecken nahe seinem vorderen Ende. Dazu kann das vordere Ende auch eine Querschnittserweiterung
haben, die sich über den Umfang des Schließkolbens erstreckt, so dass er dort einen
vergrößerten Umfangsabschnitt hat, auf dem die Zentrierelemente angeordnet sind. Dies
führt auch dazu, dass dort eine Erhöhung der Strömungsgeschwindigkeit des abzugebenden
Mediums erfolgt.
[0011] An dem vorderen Ende, d.h. dem Ende des Schließkolbens, der der Abgabeöffnung zugewandt
ist, ist ein Dichtelement angespritzt, bevorzugt über einen inneren zentralen Zuführungskanal
innerhalb des Schließkolbens und senkrecht dazu verlaufende, in die Mantelfläche des
Schließkolbens mündende Zuführungsleitungen. Ein derartiges Dichtmaterial besteht
z.B. aus einem Kunststoffweichmaterial wie z.B. TPE, Silikon. Der Schließkolben kann
z.B. aus ABS-, PP- oder POM-Material, jeweils Kunststoffhartmaterialien, bestehen.
[0012] Um weiterhin das Rückführen von Abgabematerial zu begünstigen, hat der zweite Kanalabschnitt
einen Ventilsitz, in den der Schließkolben mit dem Dichtelement in seiner Schließstellung
vollständig einzubringen ist. Bei einer leichten Schrägausrichtung des Schließkolbens
zur Horizontalen ist dabei eine Lage einzunehmen, wobei ein oberer Bereich des ausgabeseitigen
Endes des Schließkolbens mit einem Abstand zum Ausgabeöffnungsende angeordnet ist,
aber ansonsten auch nicht mehr über das Gehäuse des Ausgabekopfes im Bereich der Ausgabeöffnung
vorsteht. Bevorzugt nimmt der Schließkolben eine Lage im Ventilsitz ein, dass sein
vorderes Ende bündig mit der Außenfläche des Gehäuses abschließt, so dass Produktreste
leicht entfernt werden können. Damit kann sehr sauber dort noch anhaftendes Material
über die Dichtung und den Ventilsitz in den Seitenkanalabschnitt zurückgebracht werden.
[0013] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus weiteren Unteransprüchen,
der nachfolgenden Beschreibung und der Zeichnung. In der Zeichnung zeigen:
- Fig. 1
- ein Ausführungsbeispiel eines Ausgabekopfes (schematisch mit Einblick in das Innenleben)
im geschlossenen Zustand des Schließkolbens;
- Fig. 2
- eine zu Fig. 1 analoge Darstellung mit geöffnetem Schließkolben;
- Fig. 3
- vergrößert ausschnittsweise eine Querschnittsdarstellung des Ausgabekopfes des Ausführungsbeispiels
nach Fig. 1 im Bereich des Ausgabeendes und des Schließkolbens;
- Fig. 4
- eine zu Fig. 3 analoge Darstellung mit geöffnetem Schließkolben;
- Fig. 5
- die Darstellung nach Fig. 3 mit Ausrichtung des Schließkolbens;
- Fig. 6
- eine Querschnittsdarstellung gemäß der Querschnittslinie VI/VI in Fig. 5;
- Fig. 7
- vergrößert das der Ausgabeöffnung abgewandte Ende des Schließkolbens mit Federelement
und Betätigungselement;
- Fig. 8
- eine Einzeldarstellung eines Schließkolbens (aufgeschnitten), mit innerem Kanal zum
Anspritzen der vorderen Dichtung und des Federelementes.
[0014] In der Zeichnung sind grundsätzlich gleichwirkende Teile mit übereinstimmenden Bezugsziffern
versehen. Allgemein mit 1 ist der Ausgabekopf beziffert, der bevorzugt einstückig
mit dem nicht näher dargestellten Druckbehälter ausgebildet ist. Dieser hat ein Gehäuse
2 sowie ein nicht näher dargestelltes Abgabeventil zur Abgabe von Medien, beispielsweise
viskosen, selbstschäumenden und/oder gelartigen Produkten. Dieses Abgabeventil ist
dem inneren Behälterraum, in den das Medium eingefüllt ist, zugeordnet und kann durch
einen Öffnungsmechanismus bedient werden.
[0015] Der Ausgabekopf hat eine Ausgabeöffnung, die über einen ersten Kanalabschnitt 4 und
einen zweiten Kanalabschnitt 5 in Strömungsverbindung steht. Dem zweiten Kanalabschnitt
ist das als Schließkolben ausgebildete Schließelement zugeordnet, das die Ausgabeöffnung
3 beherrscht. Dieser Schließkolben ist relativ beweglich innerhalb des Kanalabschnittes
5 angeordnet, so dass er aus seiner Schließstellung (Fig. 1) in seine Öffnungsstellung
(Fig. 2) bewegt werden kann.
[0016] Um diese Bewegung durchzuführen, ist ein Betätigungselement 7 vorgesehen, das aus
seiner Ruhestellung (Fig. 1) in die Betätigungsstellung gedrückt und damit verschwenkt
werden kann. Dieses Betätigungselement 7 betätigt gleichzeitig den Öffnungsmechanismus,
mit dem das Abgabeventil geöffnet werden kann.
[0017] Wie insbesondere näher aus den Fig. 3, 4, 5, 6 und 8 hervorgeht, sind im vorderen
Bereich des Schließkolbens 6 an einem Abschnitt 6.1 Zentrieransätze 6.2 ausgebildet,
die sich an den Innenmantelflächen des zweiten Kanalabschnitts 5 im Gehäuse abstützen.
Im gezeigten Ausführungsbeispiel sind insgesamt vier Zentrieransätze 6.2 gleichmäßig
verteilt über den Umfang angeordnet. Im vorderen Bereich des zweiten Kanalabschnittes
5, d.h. in seinem Endbereich, der in die Ausgangsöffnung 3 mündet, ist in dem Gehäuse
ein Ventilsitz 3.1 ausgebildet. Diesem Ventilsitz ist der vordere Bereich des Schließkolbens
6 zugeordnet, der mit einer angespritzten Kunststoffweichmaterialdichtung 8 versehen
ist. Der vordere Kopfabschnitt 6.4 des Schließkolbens 6 hat eine der konischen Gestalt
des Ventilsitzes folgende kongruent ausgebildete Gestaltung und ist in den Ventilsitz
vollständig einzubringen, wie dies näher Fig. 3 zeigt. Dabei nimmt der in der Fig.
3 ersichtliche obere Teil einen Abstand zur Ausgangsöffnung 3 (deren vorderes Ende)
ein. Gleichwohl ist er insgesamt versenkt angeordnet in geschlossenem Zustand, so
dass etwa noch verbliebene Restmengen des ausgegebenen Mediums mit einem Fingerstreich
abzuwischen sind und anschließend mit einem einfachen Spülvorgang auch das noch von
außen her Zugängliche vom Ventilsitz abzuspülen ist. Damit ist sicher vermieden, dass
noch Restmengen, die austrocknen und verklumpen können, im Bereich der Ausgangsöffnung
3 verbleiben. Durch die Rückbewegung des Schließkolbens aus seiner aus Fig. 4 ersichtlichen
Öffnungsstellung in die Schließstellung in Fig. 3 führt dazu, dass auch noch verbleibende
Restmengen mit in den inneren Kanalabschnitt 5 zurückgebracht werden.
[0018] Das der Ausgabeöffnung 3 abgewandte Ende des Schließkolbens hat ein Federelement
9 aus einem Kunststoffweichmaterial, das zum Betätigungselement 7 hin mit einem Kopfstück
10 versehen ist, das eine abgerundete Gleitfläche 10.1 aufweist. Das Federelement
9 ist gleichzeitig auch ein Dichtelement, so dass die Produktmasse auch dort das Behältnis
nicht verlassen kann. Das Betätigungselement hat eine entsprechend kongruent ausgebildete
Kontaktfläche 7.1, die im Verlaufe der Betätigung, also Niederdrücken des Betätigungselementes
7 an dieser Fläche 10.1 entlanggleitet. Aufgrund der Abrundung liegen dort nur relativ
geringe Reibkräfte vor, was auch dazu führt, dass auch keine Kippmomente wie im Stand
der Technik auf den Schließkolben übertragen werden. Des weiteren läßt sich die angestrebte
Beinahe-Horizontallage des Schließkolbens verwirklichen, obgleich senkrecht auf das
Betätigungselement eingewirkt wird. Aufgrund der geringen Reibungskräfte, der verminderten
Kippmomente und den vorgesehenen Zentrieransätzen 6.2 ist der Schließkolben sehr lagegenau
in die jeweilige Öffnungs- bzw. Schließstellung zu überführen, was zu einem optimierten
Dichtverhalten und Einnahme der Schließstellung mit überlagertem Rückführen des Mediums
führt. In Fig. 8 ist der innere Kanal 6.5 ersichtlich, in den Querkanäle 6.6 zum Anspritzen
der Dichtung 8 und des Federelementes 9 münden.
1. Selbstschließender Ausgabekopf für einen Druckbehälter mit einem Abgabeventil zur
Abgabe von Medien, insbesondere viskosen, selbstschäumenden und/oder gelartigen Produkten,
wobei der Ausgabekopf eine durch ein Schließelement verschließbare Ausgabeöffnung
(3), einen Öffnungsmechanismus, durch welchen im montierten Zustand das Abgabeventil
des Druckbehälters geöffnet werden kann, und einen in die Ausgabeöffnung (3) mündenden
Kanal für das Medium aufweist, wobei der Kanal wenigstens einen ersten Kanalabschnitt
(4) und einen zweiten Kanalabschnitt (5) aufweist und wobei durch Druck auf ein Betätigungselement
(7) sowohl der Öffnungsmechanismus betätigt als auch das als beweglicher Schließkolben
(6) ausgebildete Schließelement und der zweite Kanalabschnitt (5) relativ zueinander
derart bewegt werden, dass das Schließelement unter Freigabe einer Ausgabeöffnung
(3) aus der Ausgabeöffnung (3) herausbewegbar ist, wobei das Schließelement als beweglicher
Schließkolben (6) mit auf seiner Kolbenmantelfläche mit Abstand zueinander vorgesehenen
und mit dem Schließkolben (6) bewegbaren Zentrieransätzen (6.2) ausgebildet ist, wobei
zwischen einzelnen Zentrieransätzen (6.2) Durchströmräume (6.3) für das Medium vorgesehen
sind, und wobei an dem der Ausgabeöffnung (3) abgewandten Stirnende des Schließkolbens
(6) ein elastischer Federbereich (9) vorgesehen ist, der endseitig von einem mit dem
Betätigungselement (7) in Verbindung stehenden Kopfstück (10) begrenzt wird, und wobei
das Kopfstück (10) eine gerundete Querschnittsgestaltung hat und das Betätigungselement
(7) während der Öffnungsund Schließbewegung des Schließkolbens (6) an dem gerundeten
Kopfstück (10) in die Öffnungs- bzw. Schließstellung entlang gleitet, und wobei die
Rundung des Kopfstückes (10) an die Bewegungsbahn des Betätigungselementes (7) angepasst
ist und wobei der Schließkolben (6) ein mit einer angespritzten Dichtung (8) aus einem
Kunststoffweichmaterial versehenes Kopfstück hat und der zweite Kanalabschnitt (5)
einen Ventilsitz (3.1) hat, in den der Schließkolben (6) mit dem Dichtelement (8)
für die Einnahme der Schließstellung vollständig einführbar ist.
2. Selbstschließender Ausgabekopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet dass die Zentrieransätze (6.2) gleichmäßig über den Umfang des Schließkolbens (6) verteilt
auf dessen Mantelfläche vorgesehen sind.
3. Selbstschließender Ausgabekopf nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsmittelachse des Schließkolbens (6) derart ausgerichtet ist, dass sie einen
Winkel α von kleiner 15° zur Horizontalen aufweist.
4. Selbstschließender Ausgabekopf nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet dass der Schließkolben (6) eine zentrale Leitung und im Bereich des vorzusehenden Dichtungselementes
mit zur Mantelfläche des Schließkolbens (6) hin ausgerichteten, in den zentralen Öffnungskanal
mündenden Abzweigungsleitungen zum Anspritzen des Weichdichtungselementes (8) versehen
ist.
1. Self-closing dispenser head for a pressurised container having a discharge valve for
discharging media, more particularly viscous, self-foaming and/or gel-type products,
wherein the dispenser head comprises a dispensing opening (3) which can be closed
by means of a closing element, an opening mechanism by means of which, when assembled,
the dispensing valve of the pressurised container can be opened, and a channel for
the medium, said channel opening into the dispensing opening (3), wherein the channel
comprises at least a first channel portion (4) and a second channel portion (5), and
wherein, by applying pressure to an actuating element (7), the opening mechanism is
actuated, and the closing element in the form of a movable closing piston (6) and
the second channel portion (5) are moved relative to one another such that the closing
element is movable out of the dispensing opening (3), thereby releasing the dispensing
opening (3), wherein the closing element is in the form of a movable closing piston
(6) comprising centring projections (6.2) which are provided at a distance from one
another and so as to be movable together with the closing piston (6), wherein between
individual centring projections (6.2), flow passages (6.3) for the medium are provided,
and wherein at the end face of the closing piston (6) which faces away from the dispensing
opening (3), a resilient spring region (9) is provided which is delimited at the end
thereof by a head portion (10) which is connected to the actuating element (7), and
wherein the head portion (10) has a rounded cross-sectional design and the actuating
element (7) slides along the rounded head portion (10) into the opening and closing
positions during the opening and closing movement of the closing piston (6), and wherein
the rounded design of the head portion (10) is adapted to the movement path of the
actuating element (7), and wherein the closing piston (6) has a head portion provided
with an injection-moulded seal (8) made of a soft plastics material, and the second
channel portion (5) has a valve seat (3.1) into which the closing piston (6) can be
inserted completely together with the sealing element (8) so as to assume the closing
position.
2. Self-closing dispenser head according to claim 1, characterised in that the centring projections (6.2) are distributed uniformly about the circumference
of the closing piston (6) on the external surface thereof.
3. Self-closing dispenser head according to either claim 1 or claim 2, characterised in that the longitudinal central axis of the closing piston (6) is oriented such that it
is at an angle α of less than 15° to the horizontal.
4. Self-closing dispenser head according to any of claims 1 to 3, characterised in that the closing piston (6) has a central line and, in the region where the sealing element
is to be provided, is provided with branch lines for injection-moulding the soft sealing
element (8), said branch lines being oriented towards the external surface of the
closing piston (6) and opening into the central opening channel.
1. Tête de distribution à fermeture automatique pour un récipient sous pression avec
une soupape de distribution pour la distribution d'agents, en particulier de produits
visqueux, à moussage automatique et/ou en gel, la tête de distribution présentant
une ouverture de distribution (3) pouvant être fermée par un élément de fermeture,
un mécanisme d'ouverture par lequel à l'état monté, la soupape de distribution du
récipient sous pression peut être ouverte, et un canal débouchant dans l'ouverture
de distribution (3) pour l'agent, le canal présentant au moins une première section
de canal (4) et une seconde section de canal (5) et une pression sur un élément d'actionnement
(7) actionnant le mécanisme d'ouverture et déplaçant l'élément de fermeture réalisé
comme un piston de fermeture (6) mobile et la seconde section de canal (5) relativement
l'un par rapport à l'autre de telle manière que l'élément de fermeture puisse être
déplacé en libérant une ouverture de distribution (3) hors de l'ouverture de distribution
(3), l'élément de fermeture étant réalisé comme un piston de fermeture mobile (6)
avec des saillies de centrage (6.2) prévues sur sa surface enveloppe de piston à distance
les unes des autres et mobiles avec le piston de fermeture (6), des espaces de passage
(6.3) pour l'agent étant prévus entre des saillies de centrage individuelles (6.2),
et une zone de ressort (9) élastique étant prévue sur l'extrémité frontale du piston
de fermeture (6) éloignée de l'ouverture de sortie (3), laquelle est délimitée côté
extrémité par une pièce de tête (10) en liaison avec l'élément d'actionnement (7),
et la pièce de tête (10) présentant une forme de section arrondie et l'élément d'actionnement
(7) glissant pendant le mouvement d'ouverture et de fermeture du piston de fermeture
(6) le long de la pièce de tête (10) arrondie dans la position d'ouverture ou de fermeture,
et l'arrondi de la pièce de tête (10) étant adapté à la voie de déplacement de l'élément
d'actionnement (7) et le piston de fermeture (6) présentant une pièce de tête pourvue
d'un joint moulé par injection (8) en un matériau en plastique mou et la seconde section
de canal (5) présentant un siège de soupape (3.1), dans lequel le piston de fermeture
(6) peut être complètement introduit avec l'élément étanche (8) pour l'occupation
de la position de fermeture.
2. Tête de distribution à fermeture automatique selon la revendication 1, caractérisée en ce que les saillies de centrage (6.2) sont prévues réparties uniformément sur la périphérie
du piston de fermeture (6) sur sa surface enveloppe.
3. Tête de distribution à fermeture automatique selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que l'axe médian longitudinal du piston de fermeture (6) est orienté de manière à présenter
un angle α inférieur à 15° par rapport à l'horizontale.
4. Tête de distribution à fermeture automatique selon l'une quelconque des revendications
1 à 3, caractérisée en ce que le piston de fermeture (6) est pourvu d'une conduite centrale et dans la zone de
l'élément étanche à prévoir, de conduites de dérivation orientées vers la surface
enveloppe du piston de fermeture (6), débouchant dans le canal d'ouverture central
pour le moulage par injection de l'élément étanche mou (8).