[0001] Die Erfindung betrifft ein Transportsystem mit mehreren Führungsschienen gemäß dem
Oberbegriff von Anspruchl-3, 8-10 und 12-14.
[0002] Transportsysteme mit Führungsschienen, auf welchen angetriebene Fahrwagen auf Laufrollen
abrollen, besitzen in der Regel keine einteilige Führungsschiene, da diese unter fertigungstechnischen
Gesichtspunkten nur schwierig und mit großem Aufwand zu fertigen wäre. Üblicherweise
werden deshalb Führungsschienen hintereinander auf Stoß montiert. Bei einem derartigen
Transportsystem mit einem mehrteiligen Führungssystem aus mehreren Führungsschienen
bestehen zwei Problemfelder:
Ein erstes Problem ist der Übergang von einer Führungsschiene auf eine nachfolgende
Führungsschiene. Zwischen zwei Führungsschienen befinden sich kleine Spalte und die
jeweiligen Laufflächen einer jeweiligen Führungsschiene haben einen Versatz zu Laufflächen
einer nachfolgenden Führungsschiene. Werden Führungsschienen als geschlossenes Oval
für umlaufende Fahrwagen hintereinander montiert, so kommt es zu Toleranzketten. Dort,
wo die letzte Führungsschiene eines Ovals wieder an die erste Führungsschiene anschließt,
besteht die Gefahr, dass Versatz- und Spaltmaße besonders groß sind. Versatz und Spalte
bewirken Kantentragen, d. h. Lastüberhöhungen, was zu lokal erhöhtem Verschleiß und
zum Eintrag von Stößen in die Maschine führt.
[0003] Ein zweites Problem ist die Ausrichtung der Achsen der Laufrollen der Fahrwagen zu
den Laufflächen der Führungsschienen. Bei einer Laufflächenpaarung von ebenen Laufflächen
und zylindrischen Laufrollen bildet sich eine Linienlast aus und die Ausrichtung muss
mit höchster Genauigkeit geschehen. Ansonsten kommt es, insbesondere bei einseitiger
Einspannung der Laufrollen, ebenfalls zu Kantentragen.
[0004] Zur Lösung des ersten Problems ist es bekannt, die Übergänge von einer Führungsschiene
auf eine nachfolgende durch Schleifen und nachfolgendes Polieren zu glätten. Dieses
Vorgehen ist sehr zeitaufwendig und im Ergebnis nicht befriedigend.
[0005] Zur Lösung des ersten Problems ist ebenfalls bekannt, zwei hintereinander angeordnete
Führungsschienen über ein erhabenes Einlegeteil miteinander zu verbinden, welches
in Ausnehmungen der Führungsschienen eingelegt wird. Eine zylindrische Laufrolle rollt
dabei im Bereich einer ersten Führungsschiene auf deren ebener Lauffläche, im Bereich
des Übergangs von einer ersten auf eine nachfolgende Führungsschiene auf einem gewölbten,
erhabenen Einlegeteil und im Bereich einer nachfolgenden Führungsschiene auf deren
ebener Lauffläche. Das zweite Problem der genauen Ausrichtung von der Rollenachse
zur Lauffläche bleibt bei dieser Lösung jedoch bestehen.
[0006] Zur Lösung des zweiten Problems ist weiterhin bekannt, einfachballige Laufrollen
einzusetzen. Einfachballige Laufrollen rollen auf ebenen Laufflächen in einem Wälzpunkt
ab, so dass auch ohne höchst genaue Ausrichtung von Rollenachse zur Lauffläche Kantentragen
vermieden werden kann.
[0007] Nachteilig an den beiden letztgenannten Lösungsansätzen, Einlegteile bzw. einfachballige
Laufrollen zu verwenden, ist, dass diese jeweils nur eines der beiden Probleme lösen.
Auch lassen sich beide Lösungsansätze nicht miteinander kombinieren, da das Abrollen
der einfachballigen Laufrolle in einem Wälzpunkt beim Übergang von einer ersten Führungsschiene
auf ein Einlegeteil und beim Übergang vom Einlegeteil auf eine nachfolgende Führungsschiene
wieder Kantentragen zur Folge haben würde.
[0008] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es deshalb, ein Transportsystem zu schaffen,
in welchem beide Probleme gleichzeitig gelöst werden. Gelöst wird diese Aufgabe in
vorteilhafter Weise durch ein Transportsystem mit den kennzeichnenden Merkmalen von
Anspruch 1-3, 8-10 und 12-14.
[0009] In einem vorteilhaften und erfindungsgemäßen Transportsystem sind die Laufrollen
als doppelballige Laufrollen ausgeführt. Zwischen zwei hintereinander angeordneten
Führungsschienen ist je ein Übergangselement vorhanden, wobei das Übergangselement
mindestens eine Lauffläche besitzt, welche erhaben gegenüber den ebenen Laufflächen
der Führungsschienen ist. Das Übergangselement befindet sich im Bereich der Stoßstellen
der aufeinander folgenden Führungsschienen und dient der Überbrückung der Stoßstelle.
Die Lauffläche des Übergangselements kann dabei trapezförmig angeschrägt sein oder
eine leichte Wölbung besitzen. Durch eine derartige Anordnung rollt eine jeweilige
Laufrolle im Bereich einer ersten Führungsschiene auf deren ebener Lauffläche in mindestens
einem von zwei Wälzpunkten ab. Eine doppelballige Laufrolle hat auf einer ebenen Lauffläche
mindestens einen Wälzpunkt, kann jedoch je nach Ausrichtung der Rollenachse zur Lauffläche
auch temporär zwei Wälzpunkte besitzen. Im Übergang von einer ersten Führungsschiene
auf eine nachfolgende Führungsschiene rollt die doppelballige Laufrolle auf der erhabenen
Lauffläche eines Übergangselementes in einem Wälzpunkt ab. Im Bereich einer nachfolgenden
Führungsschiene rollt die doppelballige Laufrolle auf deren ebener Lauffläche in mindestens
einem von zwei Wälzpunkten ab (siehe insbesondere Fig. 2a und Fig. 3e).
[0010] In einer vorteilhaften alternativen Ausführungsform sind die Laufrollen als zylindrische
Laufrollen ausgeführt und zwischen zwei hintereinander angeordneten Führungsschienen
mit Laufflächen mit je zwei Balligkeiten befindet sich je ein Übergangselement mit
mindestens einer erhabenen balligen Lauffläche. Das Übergangselement befindet sich
im Bereich der Stoßstellen der aufeinander folgenden Führungsschienen und dient der
Überbrückung der Stoßstelle. Die Lauffläche des Übergangselements kann dabei beispielsweise
eine leichte Wölbung besitzen, d.h. die mindestens eine Lauffläche des Übergangselementes
ist erhaben gegenüber den balligen Laufflächen der Führungsschienen. Dadurch wird
erreicht, dass eine jeweilige Laufrolle im Bereich einer ersten Führungsschiene auf
deren Lauffläche mit zwei Balligkeiten in mindestens einem von zwei Wälzpunkten, im
Übergang von einer ersten Führungsschiene auf eine nachfolgende Führungsschiene auf
einer erhabenen balligen Lauffläche eines Übergangselements in einem Wälzpunkt und
im Bereich einer nachfolgenden Führungsschiene auf deren Lauffläche mit zwei Balligkeiten
in mindestens einem von zwei Wälzpunkten abrollt (siehe insbesondere Fig. 2b und 3e).
[0011] In einer alternativen vorteilhaften Ausführungsform des Transportsystems sind die
Laufrollen als einfachballige Laufrollen ausgeführt. Zwischen zwei hintereinander
angeordneten Führungsschienen mit je mindestens einer V-förmig angeschrägten Lauffläche
befindet sich jeweils ein Übergangselement mit je mindestens einer angeschrägten Lauffläche,
wobei diese erhaben gegenüber den V-förmig angeschrägten Laufflächen der Führungsschienen
ist. Das Übergangselement befindet sich im Bereich der Stoßstellen der aufeinander
folgenden Führungsschienen und dient der Überbrückung der Stoßstelle. Die Lauffläche
des Übergangselements kann dabei eine leichte Wölbung besitzen. Die mindestens eine
Lauffläche des Übergangselements besitzt eine ähnliche Schrägung wie die Führungsschienen,
so dass ein sanfter Übergang von einer ersten Führungsschiene auf das Übergangselement
und vom Übergangselement auf eine nachfolgende Führungsschiene ermöglicht wird. Bei
einer derartigen Ausgestaltung des Transportsystems rollt eine jeweilige Laufrolle
im Bereich einer ersten Führungsschiene auf deren V-förmig angeschrägten Lauffläche
in mindestens einem von zwei Wälzpunkten ab, im Übergang von einer ersten Führungsschiene
auf eine nachfolgende Führungsschiene auf einer erhabenen angeschrägten Lauffläche
eines Übergangselements in einem Wälzpunkt und im Bereich einer nachfolgenden Führungsschiene
auf deren V-förmig angeschrägten Lauffläche in mindestens einem von zwei Wälzpunkten
(siehe insbesondere Fig. 2c und 3e). Unter einer V-förmig angeschrägten Lauffläche
wird eine Lauffläche mit - im Schnitt senkrecht zur Erstreckungsrichtung der Führungsschienen,
d.h. im Querschnitt, betrachtet - V-förmigem Profil verstanden. Die Lauffläche besteht
somit aus zwei Teilflächen, welche in einem stumpfen Winkel aneinander stoßen.
[0012] In den oben beschriebenen Ausführungsformen des Transportsystems besitzen die Führungsschienen
Ausnehmungen, welche die Übergangselemente aufnehmen (siehe hierzu insbesondere Fig.
3e und f). Die Ausnehmungen sind in vorteilhafter Weise außermittig in den Führungsschienen
angebracht und minimal größer als die aufzunehmenden Übergangselemente ausgeformt.
[0013] In einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung handelt es sich bei den Übergangselementen
um verformbare Balken. Diese liegen an ihren jeweiligen Enden in den Ausnehmungen
der Führungsschienen auf und überbrücken die Stoßstelle zwischen zwei nachfolgenden
Führungsschienen (siehe insbesondere Fig. 4a). Durch die Verformung der Balken werden
Spalt bzw. Versatz zwischen den Führungsschienen überbrückt bzw. ausgeglichen.
[0014] In einer alternativen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung liegt ein jeweiliges
Übergangselement in der Ausnehmung einer Führungsschiene auf und ist daran befestigt
und ragt in die Ausnehmung einer anderen Führungsschiene hinein, ohne in dieser aufzuliegen
(siehe insbesondere Fig. 4b).
[0015] In einer weiteren alternativen vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung besitzt
ein jeweiliges Übergangselement je eine Auflagefläche zur Auflage in der jeweiligen
Ausnehmung der beiden Führungsschienen. Die Auflageflächen des Übergangselements sind
dabei vom Körper des Übergangselements abgestuft und in ihrer Fläche klein relativ
zur gesamten Oberfläche des Übergangselements. Die Auflageflächen können beispielsweise
kurvenförmig ausgeführt sein. In vorteilhafter Weise wird die Lauffläche eines vorgenannten
Übergangselements trapezförmig angeschrägt oder mit einer leichten Wölbung versehen,
so dass Fertigungstoleranzen der Führungsschienen ausgeglichen werden können und ein
sanfter Übergang von Führungsschiene auf Übergangselement und von Übergangselement
auf nachfolgende Führungsschiene erreicht werden kann (siehe insbesondere Fig. 4c).
[0016] In einer vorteilhaften Ausführungsform des Transportsystems sind die Laufrollen als
doppelballige Laufrollen ausgeführt und die Führungsschienen sind seitlich versetzt
und parallel zueinander angeordnet. Im Bereich des Übergangs von einer ersten Führungsschiene
auf eine nachfolgende Führungsschiene überlappen sich die Führungsschienen und die
Laufflächen der Führungsschienen sind dort gegenüber den ansonsten ebenen Laufflächen
der Führungsschienen abgesenkt, beispielsweise angeschrägt oder mit einer leichten
Krümmung versehen. Dadurch wird bewirkt, dass eine jeweilige Laufrolle im Bereich
einer ersten Führungsschiene auf deren ebenen Lauffläche in einem ersten Wälzpunkt,
im Übergang von einer ersten Führungsschiene auf eine nachfolgende, parallel angeordnete,
Führungsschiene zuerst auf der abfallenden Lauffläche der ersten Führungsschiene weiter
in dem ersten Wälzpunkt, dann auf der ansteigenden Lauffläche der nachfolgenden Führungsschiene
in einem zweiten Wälzpunkt und im Bereich der nachfolgenden Führungsschiene auf deren
ebenen Lauffläche weiter in dem zweiten Wälzpunkt abrollt (siehe insbesondere Fig.
2a und 3a).
[0017] In einer alternativen vorteilhaften Ausführungsform des Transportsystems sind die
Laufrollen als doppelballige Laufrollen ausgeführt und parallel zu zwei hintereinander
angeordneten Führungsschienen befindet sich jeweils ein Übergangselement mit mindestens
einer Lauffläche. Die Laufflächen von Führungsschienen und Übergangselementen sind
ebenfalls parallel zueinander. Die Lauffläche des Übergangselements ist erhaben gegenüber
den ebenen Laufflächen der Führungsschienen, so dass eine jeweilige Laufrolle im Bereich
einer ersten Führungsschiene auf deren ebener Lauffläche in einem ersten Wälzpunkt,
im Übergang von einer ersten Führungsschiene auf eine nachfolgende Führungsschiene
auf der erhabenen parallel angeordneten Lauffläche eines Übergangselements in einem
zweiten Wälzpunkt und im Bereich einer nachfolgenden Führungsschiene auf deren ebener
Lauffläche wieder in einem ersten Wälzpunkt abrollt (siehe insbesondere Fig. 2a und
3b).
[0018] In einer alternativen vorteilhaften Ausführungsform des Transportsystems sind die
Laufrollen als einfachballige Laufrollen ausgeführt. Parallel zu zwei hintereinander
angeordneten angeschrägten Führungsschienen befindet sich je ein Übergangselement
mit mindestens einer angeschrägten Lauffläche. Die Laufflächen von Führungsschienen
und Übergangselementen sind ebenfalls parallel zueinander und bilden eine V-förmig
angeschrägte Oberfläche. Unter einer V-förmig angeschrägten Fläche wird eine Fläche
mit -im Schnitt senkrecht zur Erstreckungsrichtung der Führungsschienen und des Übergangselements,
d.h. im Querschnitt, betrachtet - V-förmigem Profil verstanden. Oder anders ausgedrückt:
Die Laufflächen von Übergangselement und Führungsschienen beschreiben in einem Schnitt
senkrecht zur Erstreckungsrichtung der Führungsschienen einen stumpfen Winkel. Die
angeschrägte Lauffläche des Übergangselements ist erhaben gegenüber den angeschrägten
Laufflächen der Führungsschienen. Dank dieses Aufbaus rollt eine jeweilige Laufrolle
im Bereich einer ersten Führungsschiene auf deren schräger Lauffläche in einem ersten
Wälzpunkt, im Übergang von einer ersten Führungsschiene auf eine nachfolgende Führungsschiene
auf der erhabenen schrägen Lauffläche eines Übergangselements in einem zweiten Wälzpunkt
und im Bereich einer nachfolgenden Führungsschiene auf deren schrägen Lauffläche in
einem ersten Wälzpunkt ab (siehe insbesondere Fig. 2c und 3b).
[0019] In einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung sind nicht die Übergangselemente
erhaben gegenüber den Laufflächen der Führungsschienen, sondern die Übergangselemente
weisen mindestens eine ebene Lauffläche auf. Die Laufflächen der Führungsschienen
sind dafür im Bereich des Übergangs und insbesondere dort, wo sich Führungsschienen
und Übergangselemente überlappen, gegenüber der ebenen Lauffläche des Übergangselements
abgesenkt, beispielsweise angeschrägt oder mit einer leichten Krümmung versehen.
[0020] In einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung sind die Übergangselemente Teil
der Führungsschienen. Im Bereich des Übergangs von einer ersten Führungsschiene auf
eine nachfolgende Führungsschiene überlappen sich die Führungsschienen um die Länge
des Übergangselements und die Laufflächen sind abgesenkt, beispielsweise angeschrägt
oder mit einer leichten Krümmung versehen. Die Lauffläche der ersten Führungsschiene
ist im Bereich des Übergangselements abfallend, die der nachfolgenden Führungsschiene
ansteigend ausgeführt. Außerhalb des Bereichs des Übergangselements liegen die Laufflächen
beider Führungsschienen auf selber Höhe. Zwei aufeinander folgende Führungsschienen
sind im Bereich des Übergangs ineinander verschränkt und besitzen beispielsweise jeweils
eine Abstufung, wobei die Stufen so ineinander greifen, dass die Lauffläche des Übergangselements
zur einen Hälfte von der ersten Führungsschiene und zur zweiten Hälfte von der zweiten
Führungsschiene gebildet wird (siehe insbesondere Fig. 3d). Dabei sind die Paarungen
ebene Lauffläche/doppelballige Rolle, ballige Lauffläche/zylindrische Rolle und V-förmig
angeschrägte Lauffläche/einfachballige Rolle möglich.
[0021] Hinsichtlich weiterer vorteilhafter Ausgestaltungen der Erfindung wird auf die Unteransprüche
sowie die Beschreibung von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die beiliegenden
Zeichnungen verwiesen.
[0022] Die Erfindung soll anhand von Ausführungsbeispielen noch näher erläutert werden.
Es zeigen in schematischer Darstellung
- Fig. 1
- einen Greiferwagen, welcher auf Führungsschienen abrollt
- Fig. 2a
- eine erste Laufflächenpaarung doppelballige Rolle / ebene Lauffläche
- Fig. 2b
- eine zweite Laufflächenpaarung zylindrische Rolle / doppelballige Lauffläche
- Fig. 2c
- eine dritte Laufflächenpaarung einfachballige Laufrolle / V-förmig angeschrägte Lauffläche
- Fig. 3a
- versetzt angeordnete Führungsschienen
- Fig. 3b
- hintereinander angeordnete Führungsschienen mit parallelem Übergangselement
- Fig. 3c
- hintereinander angeordnete Führungsschienen mit parallelem Übergangselement, welches
nicht erhaben ist
- Fig. 3d
- hintereinander angeordnete Führungsschienen, welche ineinander verschränkt sind
- Fig. 3e
- hintereinander angeordnete Führungsschienen mit einem eingelegten Übergangselement
- Fig. 3f
- eine dreidimensionale Darstellung der Fig. 3e
- Fig. 4a
- ein als verformbarer Balken ausgeführtes Übergangselement
- Fig. 4b
- ein Übergangselement, welches einseitig befestigt ist
- Fig. 4c
- ein Übergangselement mit zwei Auflagepunkten
[0023] Fig. 1 zeigt ein Transportsystem 1 mit einem Greiferwagen 20 mit linear angetriebenen
Fahrwagen 22. Eine Greiferbrücke 23 mit mehreren Greifern 21 ist an ihrem rechten
und linken Ende mit je einem Fahrwagen 22 verbunden, wobei in Fig. 1 nur der linke
Fahrwagen 22 dargestellt ist. Der Fahrwagen 22 verfügt über mehrere Laufrollen 24,
25, darunter Radialrollen 24 und Axialrollen 25. Mittels dieser Rollen 24 und 25 wird
der Fahrwagen 22 auf Führungsschienen 10 und 11 geführt und kann in Transportrichtung
T bewegt werden. Eine erste Führungsschiene 10 besitzt jeweils eine Lauffläche 13
für die Axialrolle 25 und eine Lauffläche 16 für die Radialrolle 24. Eine zweite Führungsschiene
11, welche sich an die Führungsschiene 10 anschließt, besitzt ebenfalls eine Lauffläche
14 für die Axialrolle 25 und eine Lauffläche 17 für die Radialrolle 24. Durch dieses
Transportsystem 1 kann ein in der Bogentransportebene E befindlicher und von den Greifern
21 ergriffener Bogen 6 in Bogentransportrichtung T durch eine Bearbeitungsmaschine,
beispielsweise eine Bogenstanz- und -prägemaschine, transportiert werden.
[0024] In den Figuren 2 sind verschiedene Laufflächenpaarungen dargestellt. Fig. 2a zeigt
eine Laufrolle 24, 25 mit zwei Balligkeiten X1 und X2, eine sogenannte doppelballige
Laufrolle. Die Laufrolle 24 bzw. 25 hat zwei Wälzpunkte P1 und P2, welche in den Kontaktpunkten
der Balligkeiten X1 und X2 mit der ebenen Lauffläche der Führungsschiene 10 bzw. 11
liegen. Der erste Wälzpunkt P1 wird durch die erste Balligkeit X1 und der zweite Wälzpunkt
P2 durch die zweite Balligkeit X2 hervorgerufen.
[0025] Fig. 2b zeigt eine zylindrische Laufrolle 24, 25 welche auf einer Führungsschiene
10, 11 abrollt. Die Führungsschiene 10, 11 besitzt zwei Balligkeiten X1 und X2, so
dass die Laufrolle 24, 25 zwei Kontaktpunkte, die Wälzpunkte P1 und P2, mit der Führungsschiene
10, 11 besitzt.
[0026] Fig. 2c zeigt eine Laufrolle 24, 25, welche als einfachballige Laufrolle ausgeführt
ist. Die Balligkeit ist mittig angeordnet und durch X1 markiert. Die Laufrolle 24,
25 rollt in zwei Wälzpunkten P1 und P2 auf einer V-förmig angeschrägten Führungsschiene
10, 11 ab. Durch die Paarung der einfachballigen Laufrolle 24, 25 mit der V-förmig
angeschrägten Führungsschiene 10, 11 entsteht eine Paarung, welche analog zu den Paarungen
aus den Figuren 2a und 2b zwei Wälzpunkte P1 und P2 besitzt.
[0027] In Fig. 3 werden verschiedenartige Möglichkeiten gezeigt, wie der Übergang von einer
ersten Führungsschiene 10 auf eine nachfolgende Führungsschiene 11 unter Vermeidung
von Kantentragen realisiert werden kann. Fig. 3a zeigt eine erste Führungsschiene
10 und eine parallel und versetzt dazu angeordnete Führungsschiene 11. Die Führungsschienen
10 und 11 überlappen sich. Im Bereich des Übergangs 12 besitzen die erste Führungsschiene
10 und die zweite Führungsschiene 11 jeweils eine angeschrägte Fläche a oder eine
gekrümmte Fläche b. Im Falle einer Anschrägung a handelt es sich um eine Anschrägung
mit minimaler Steigung, z.B. im Bereich von 1:100 oder kleiner. Auch in den nachfolgend
beschriebenen Ausführungsformen sind die Steigungen ähnlich gering. Fig. 3b zeigt
eine erste Führungsschiene 10 und eine zweite Führungsschiene 11, welche fluchtend
in einer Linie hintereinander angeordnet sind. Im Bereich des Übergangs von der ersten
Führungsschiene 10 auf die zweite Führungsschiene 11 befindet sich ein Übergangselement
12, welches parallel zu den Führungsschienen 10 und 11 angeordnet ist. An seinen Enden
besitzt das Übergangselement 12 jeweils eine angeschrägte Fläche a oder eine gekrümmte
Fläche b. Fig. 3c zeigt zwei fluchtend in einer Linie hintereinander angeordnete Führungsschienen
10 und 11. Im Bereich des Übergangs von der Führungsschiene 10 auf die Führungsschiene
11 befindet sich parallel dazu ein Übergangselement 12. Das Übergangselement 12 besitzt
eine ebene Lauffläche. Dort, wo sich Führungsschiene 10 und Führungsschiene 11 jeweils
mit dem Übergangselement 12 überlappen, sind die Führungsschienen zu ihrem Ende hin
angeschrägt a oder gekrümmt b. Fig. 3d zeigt eine erste Führungsschiene 10 und eine
zweite Führungsschiene 11, welche in einer Linie hintereinander angeordnet sind. Beide
Führungsschienen 10 und 11 sind im Bereich des Übergangs 12 ineinander verschränkt.
Zusätzlich besitzen die Führungsschienen 10 und 11 im Bereich des Übergangs 12 jeweils
angeschrägte abfallende Fläche a oder gekrümmte abfallende Flächen b. Fig. 3e zeigt
eine erste Führungsschiene 10 und eine zweite Führungsschiene 11, welche fluchtend
in einer Linie hintereinander angeordnet sind. Beide Führungsschienen 10 und 11 besitzen
jeweils eine Ausnehmung, in welche ein Übergangselement 12 eingelegt ist. An seinen
Enden besitzt das Übergangselement 12 jeweils angeschrägte abfallende Flächen a oder
gekrümmte Flächen b. Die in Fig. 3f dargestellte Variante stellt eine Weiterentwicklung
der in Fig. 3e dargestellten Variante dar. Gemäß Fig. 3f besitzt eine erste Führungsschiene
10 eine Lauffläche 13 für die Axialrolle 25 (nicht dargestellt) und eine Lauffläche
16 für die Radialrolle 24 (nicht dargestellt). Die sich anschließende Führungsschiene
11 besitzt ebenfalls eine Lauffläche 14 für die Axialrolle 25 (nicht dargestellt)
und eine zweite Lauffläche 17 für die Radialrolle 24 (nicht dargestellt). Das Übergangselement
12, welches in Ausnehmungen der Führungsschienen 10 und 11 eingelegt ist, besitzt
ebenfalls zwei Laufflächen: eine Lauffläche 15 für die Axialrolle 25 (nicht dargestellt)
und eine Lauffläche 18 für die Radialrolle 24 (nicht dargestellt). Die Laufflächen
15 und 18 des Übergangselements 12 besitzen jeweils eine Wölbung b, so dass die Querschnittsfläche
des Übergangselements 12 an seinen Enden kleiner ist als die Querschnittsfläche der
Ausnehmungen und dass die Querschnittsfläche des Übergangselements 12 im Bereich des
Spalts zwischen der ersten Führungsschiene 10 und der zweiten Führungsschiene 11 größer
ist als die Querschnittsfläche der Ausnehmung in den beiden Führungsschienen 10 und
11. Die Wölbung ist zur besseren Sichtbarkeit in Fig. 3f übertrieben dargestellt.
In der Praxis genügt eine minimale Krümmung.
[0028] Fig. 4 zeigt verschiedene Ausführungsformen eines Übergangselements 12 in Prinzipskizzen.
In Fig. 4a ist das Übergangselement 12 als verformbarer Balken ausgeführt. Dieser
verformt sich entsprechend des Versatzes zwischen einer ersten Führungsschiene 10
und einer zweiten Führungsschiene 11. Fig. 4b zeigt ein Übergangselement 12, welches
trapezförmig angeschrägt ist. Das Übergangselement 12 liegt in der Ausnehmung der
Führungsschiene 11 auf und ist mit dieser verbunden, beispielsweise verschraubt. Das
Übergangselement 12 ragt an seinem anderen Ende in die Ausnehmungen der Führungsschiene
10 hinein, ohne in dieser aufzuliegen. Fig. 4c zeigt ein Übergangselement 12, welches
zwei Auflageflächen c besitzt. Mit einer der Auflageflächen c liegt das Übergangselement
12 in der Ausnehmung der ersten Führungsschiene 10 auf, mit der zweiten Auflagefläche
c liegt das Übergangselement 12 in der Ausnehmung der Führungsschiene 11 auf. Dadurch
kann Versatz zwischen den beiden Führungsschienen 10 und 11 ausgeglichen und der Spalt
zwischen den Führungsschienen 10 und 11 überbrückt werden.
Bezugszeichenliste
[0029]
- 1
- Transportsystem
- 6
- Bogen
- 10
- erste Führungsschiene
- 11
- zweite Führungsschiene
- 12
- Übergangselement
- 13
- Lauffläche der 1. Führungsschiene für die Axialrollen
- 14
- Lauffläche der 2. Führungsschiene für die Axialrollen
- 15
- Lauffläche des Übergangselements für die Axialrollen
- 16
- Lauffläche der 1. Führungsschiene für die Radialrolle
- 17
- Lauffläche der 2. Führungsschiene für die Radialrolle
- 18
- Lauffläche des Übergangselements für die Radialrolle
- 20
- Greiferwagen mit linear angetriebenen Fahrwagen
- 21
- Greifer
- 22
- Fahrwagen
- 23
- Greiferbrücke
- 24
- Radialrolle
- 25
- Axialrolle
- a
- angeschrägte Fläche
- b
- gekrümmte Fläche
- c
- Auflagefläche
- E
- Bogentransportebene
- T
- Transportrichtung
- P1
- Wälzpunkt 1
- P2
- Wälzpunkt 2
- X1
- Balligkeit 1
- X2
- Balligkeit 2
1. Transportsystem (1), insbesondere zum Transport von Papier, Pappe und dergleichen
durch eine Druckmaschine oder Druckweiterverarbeitungsmaschine, umfassend eine Vielzahl
von hintereinander angeordneten Führungsschienen (10, 11) mit je mindestens einer
Lauffläche (13, 14, 16, 17) und angetriebene Fahrwagen (22) mit Laufrollen,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Laufrollen (24, 25) als doppelballige Laufrollen ausgeführt sind und dass je
ein Übergangselement (12) mit je mindestens einer Lauffläche (15, 18) zwischen zwei
hintereinander angeordneten Führungsschienen (10, 11) vorhanden ist, wobei die Führungsschienen
(10, 11) über Ausnehmungen verfügen, welche die Übergangselemente (12) aufnehmen,
und wobei die mindestens eine Lauffläche (15, 18) des Übergangselements erhaben gegenüber
den ebenen Laufflächen (13, 14, 16, 17) der Führungsschienen ist, so dass eine jeweilige
Laufrolle (24, 25) im Bereich einer ersten Führungsschiene (10) auf deren ebener Lauffläche
(13, 14) in mindestens einem von zwei Wälzpunkten (P1, P2), im Übergang von einer
ersten Führungsschiene (10) auf eine nachfolgende Führungsschiene (11) auf der erhabenen
Lauffläche (15, 18) eines Übergangselements (12) in einem Wälzpunkt (P2) und im Bereich
einer nachfolgenden Führungsschiene (11) auf deren ebener Lauffläche (16, 17) in mindestens
einem von zwei Wälzpunkten (P1, P2) abrollt.
2. Transportsystem (1) , insbesondere zum Transport von Papier, Pappe und dergleichen
durch eine Druckmaschine oder Druckweiterverarbeitungsmaschine, umfassend eine Vielzahl
von hintereinander angeordneten Führungsschienen (10, 11) mit je mindestens einer
Lauffläche (13, 14, 16, 17) und angetriebene Fahrwagen (22) mit Laufrollen (24, 25),
dadurch gekennzeichnet,
dass die Laufrollen (24, 25) als zylindrische Laufrollen ausgeführt sind und dass je ein
Übergangselement (12) mit je mindestens einer erhabenen balligen Lauffläche (15, 18)
zwischen zwei hintereinander angeordneten Führungsschienen (10, 11) mit Laufflächen
(13, 14, 16, 17) mit je zwei Balligkeiten (P1, P2) vorhanden ist, wobei die Führungsschienen
(10, 11) über Ausnehmungen verfügen, welche die Übergangselemente (12) aufnehmen,
und wobei die mindestens eine Lauffläche (15, 18) des Übergangselements (12) erhaben
gegenüber den balligen Laufflächen der Führungsschienen (13, 14, 16, 17) ist, so dass
eine jeweilige Laufrolle (24 ,25) im Bereich einer ersten Führungsschiene (10) auf
deren Lauffläche (13, 14) mit zwei Balligkeiten (X1, X2) in mindestens einem von zwei
Wälzpunkten (P1, P2), im Übergang von einer ersten Führungsschiene (10) auf eine nachfolgende
Führungsschiene (11) auf einer erhabenen balligen Lauffläche (15, 18) eines Übergangselements
(12) in einem Wälzpunkt (P2) und im Bereich einer nachfolgenden Führungsschiene (11)
auf deren Lauffläche (16, 17) mit zwei Balligkeiten (X1, X2) in mindestens einem von
zwei Wälzpunkten (P1, P2) abrollt.
3. Transportsystem (1), insbesondere zum Transport von Papier, Pappe und dergleichen
durch eine Druckmaschine oder Druckweiterverarbeitungsmaschine, umfassend eine Vielzahl
von hintereinander angeordneten Führungsschienen (10, 11) mit je mindestens einer
Lauffläche (13, 14, 16, 17) und angetriebene Fahrwagen (22) mit Laufrollen (24, 25),
dadurch gekennzeichnet,
dass die Laufrollen (24, 25) als einfachballige Laufrollen ausgeführt sind und dass je
ein Übergangselement (12) mit je mindestens einer angeschrägten Lauffläche (15, 18)
zwischen zwei hintereinander angeordneten Führungsschienen (10, 11) mit V-förmig angeschrägten
Laufflächen (13, 14, 16, 17) vorhanden ist, wobei die Führungsschienen (10, 11) über
Ausnehmungen verfügen, welche die Übergangselemente (12) aufnehmen, und wobei die
mindestens eine angeschrägte Lauffläche (15, 18) des Übergangselements (12) erhaben
gegenüber den V-förmig angeschrägten Laufflächen (13, 14, 16, 17) der Führungsschienen
(10, 11) ist und wobei die mindestens eine Lauffläche (15, 18) des Übergangselements
(12) eine ähnliche Schrägung wie die Lauffläche (13, 14, 16, 17) der Führungsschienen
(10, 11) besitzt, so dass eine jeweilige Laufrolle (24, 25) im Bereich einer ersten
Führungsschiene (10) auf deren V-förmig angeschrägten Lauffläche (13, 14) in mindestens
einem von zwei Wälzpunkten (P1, P2), im Übergang von einer ersten Führungsschiene
(10) auf eine nachfolgende Führungsschiene (11) auf einer erhabenen angeschrägten
Lauffläche (15, 18) eines Übergangselements (12) in einem Wälzpunkt (P2) und im Bereich
einer nachfolgenden Führungsschiene (11) auf deren V-förmig angeschrägten Lauffläche
(16, 17) in mindestens einem von zwei Wälzpunkten (P1, P2) abrollt.
4. Transportsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass es sich bei den Übergangselementen (12) um verformbare Balken handelt.
5. Transportsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass ein jeweiliges Übergangselement (12) in der Ausnehmung einer Führungsschiene (11)
aufliegt und daran befestigt ist und in die Ausnehmung der anderen Führungsschiene
(10) hineinragt ohne in dieser aufzuliegen.
6. Transportsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass ein jeweiliges Übergangselement (12) je eine Auflagefläche (c)zur Auflage in der
jeweiligen Ausnehmung der beiden Führungsschienen (10, 11) besitzt, wobei die Auflageflächen
(c) vom Körper des Übergangselements (12) abgestuft sind.
7. Transportsystem nach einem der Ansprüche 5 oder 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass die mindestens eine Lauffläche (15, 18) des Übergangselements (12) erhaben ist und
trapezförmig angeschrägt ist oder eine leichte Wölbung besitzt.
8. Transportsystem (1), insbesondere zum Transport von Papier, Pappe und dergleichen
durch eine Druckmaschine oder Druckweiterverarbeitungsmaschine umfassend eine Vielzahl
von seitlich versetzt zueinander angeordneten Führungsschienen (10, 11) mit je mindestens
einer Lauffläche (13, 14, 16, 17) und angetriebene Fahrwagen (22) mit Laufrollen (24,
25),
dadurch gekennzeichnet,
dass die Laufrollen (24, 25) als doppelballige Laufrollen ausgeführt sind und dass im
Bereich des Übergangs von zwei seitlich versetzt und parallel zueinander angeordneten
Führungsschienen (10, 11), die sich im Bereich des Übergangs überlappen, die Laufflächen
(13, 14, 16, 17) der Führungsschienen (10, 11) dort gegenüber den ansonsten ebenen
Laufflächen (13, 14, 16, 17) der Führungsschienen (10, 11) abgesenkt sind, beispielsweise
angeschrägt oder mit einer leichten Krümmung versehen, so dass eine jeweilige Laufrolle
(24, 25) im Bereich einer ersten Führungsschiene (10) auf deren ebener Lauffläche
(13, 14) in einem ersten Wälzpunkt (P1), im Übergang von einer ersten Führungsschiene
(10) auf eine nachfolgende parallel angeordnete Führungsschiene (11) zuerst auf der
abfallenden Lauffläche (13, 14) der ersten Führungsschiene (10) weiter in dem ersten
Wälzpunkt (P1) , dann auf der ansteigenden Lauffläche (16, 17) der nachfolgenden Führungsschiene
(11) in einem zweiten Wälzpunkt (P2) und im Bereich einer nachfolgenden Führungsschiene
(11) auf deren ebener Lauffläche (16, 17) weiter in dem zweiten Wälzpunkt (P2) abrollt.
9. Transportsystem (1) , insbesondere zum Transport von Papier, Pappe und dergleichen
durch eine Druckmaschine oder Druckweiterverarbeitungsmaschine umfassend eine Vielzahl
von hintereinander angeordneten Führungsschienen (10, 11) mit je mindestens einer
Lauffläche (13, 14, 16, 17) und angetriebene Fahrwagen (22) mit Laufrollen (24, 25),
dadurch gekennzeichnet,
dass die Laufrollen (24, 25) als doppelballige Laufrollen ausgeführt sind und dass je
ein Übergangselement (12) mit je mindestens einer Lauffläche (15, 18) parallel zu
zwei hintereinander angeordneten Führungsschienen (10, 11) angeordnet ist, wobei die
Lauffläche (15, 18) des Übergangselements (12) erhaben gegenüber den ebenen Laufflächen
(13, 14, 16, 17) der Führungsschienen (10, 11) ist, so dass eine jeweilige Laufrolle
(24, 25) im Bereich einer ersten Führungsschiene (10) auf deren ebener Lauffläche
(13, 14) in einem ersten Wälzpunkt (P1) , im Übergang von einer ersten Führungsschiene
(10) auf eine nachfolgende Führungsschiene (11) auf der erhabenen Lauffläche (15,
18) eines Übergangselements (12) in einem zweiten Wälzpunkt (P2) und im Bereich einer
nachfolgenden Führungsschiene (11) auf deren ebener Lauffläche (16, 17) in einem ersten
Wälzpunkt (P1) abrollt.
10. Transportsystem (1), insbesondere zum Transport von Papier, Pappe und dergleichen
durch eine Druckmaschine oder Druckweiterverarbeitungsmaschine umfassend eine Vielzahl
von hintereinander angeordneten Führungsschienen (10, 11) mit je mindestens einer
Lauffläche (13, 14, 16, 17) und angetriebene Fahrwagen (22) mit Laufrollen (24, 25),
dadurch gekennzeichnet,
dass die Laufrollen (24, 25) als einfachballige Laufrollen ausgeführt sind und dass je
ein Übergangselement (12) mit je mindestens einer angeschrägten Lauffläche (15, 18)
parallel zu zwei hintereinander angeordneten angeschrägten Führungsschienen (10, 11)
angeordnet ist, wobei die Laufflächen von Übergangselement (15, 18) und Führungsschienen
(13, 14, 16, 17) einen stumpfen Winkel bilden und wobei die Lauffläche (15, 18) des
Übergangselements erhaben gegenüber den schrägen Laufflächen (13, 14, 16, 17) der
Führungsschienen (10, 11) ist, so dass eine jeweilige Laufrolle (24, 25) im Bereich
einer ersten Führungsschiene (10) auf deren schräger Lauffläche (13, 14) in einem
ersten Wälzpunkt (P1), im Übergang von einer ersten Führungsschiene (10) auf eine
nachfolgende Führungsschiene (11) auf der erhabenen schrägen Lauffläche (15, 18) eines
Übergangselements (12) in einem zweiten Wälzpunkt (P2) und im Bereich einer nachfolgenden
Führungsschiene (11) auf deren schräger Lauffläche (16, 17) in einem ersten Wälzpunkt
(P1) abrollt.
11. Transportsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 3 oder 9 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Übergangselemente (12) nicht erhaben gegenüber den Laufflächen (13, 14, 16, 17)
der Führungsschienen (10, 11) sind sondern die Übergangselemente (12) mindestens eine
ebene Lauffläche (15, 18) aufweisen und die Laufflächen (13, 14, 16, 17) der Führungsschienen
(10, 11) dort gegenüber der ebenen Lauffläche (15, 18) des Übergangselements (12)
abgesenkt sind, beispielsweise angeschrägt oder mit einer leichten Krümmung versehen.
12. Transportsystem (1), insbesondere zum Transport von Papier, Pappe und dergleichen
durch eine Druckmaschine oder Druckweiterverarbeitungsmaschine, umfassend eine Vielzahl
von hintereinander angeordneten Führungsschienen (10, 11) mit je mindestens einer
Lauffläche (13, 14, 16, 17) und angetriebene Fahrwagen (22) mit Laufrollen,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Laufrollen (24, 25) als doppelballige Laufrollen ausgeführt sind und dass je
ein Übergangselement (12) Teil der Führungsschienen (10, 11) mit ebenen Laufflächen
(13, 14, 16, 17) ist und die Führungsschienen (10, 11) sich im Bereich des Übergangs
um die Länge eines Übergangselementes (12) überlappen und diese abgesenkt sind, beispielsweise
angeschrägt oder mit einer leichten Krümmung versehen, so dass eine jeweilige Laufrolle
(24, 25) im Bereich einer ersten Führungsschiene (10) auf deren Lauffläche (13, 14)
in einem ersten Wälzpunkt (P1), im Übergang von einer ersten Führungsschiene (10)
auf eine nachfolgende Führungsschiene (11) zuerst auf der abfallenden Lauffläche (13,
14) der ersten Führungsschiene (10, 12) weiter in dem ersten Wälzpunkt (P1), dann
auf der ansteigenden Lauffläche (16, 17) der nachfolgenden Führungsschiene (11, 12)
in einem zweiten Wälzpunkt (P2) und im Bereich einer nachfolgenden Führungsschiene
(11) auf deren Lauffläche (16, 17) weiter in dem zweiten Wälzpunkt (P2) abrollt.
13. Transportsystem (1) , insbesondere zum Transport von Papier, Pappe und dergleichen
durch eine Druckmaschine oder Druckweiterverarbeitungsmaschine, umfassend eine Vielzahl
von hintereinander angeordneten Führungsschienen (10, 11) mit je mindestens einer
Lauffläche (13, 14, 16, 17) und angetriebene Fahrwagen (22) mit Laufrollen (24, 25),
dadurch gekennzeichnet,
dass die Laufrollen (24, 25) als zylindrische Laufrollen ausgeführt sind und dass je ein
Übergangselement (12) Teil der Führungsschienen (10, 11) mit mindestens einer zweifachballigen
Lauffläche (13, 14, 16, 17) ist und die Führungsschienen (10, 11) sich im Bereich
des Übergangs um die Länge eines Übergangselementes (12) überlappen und diese abgesenkt
sind, beispielsweise angeschrägt oder mit einer leichten Krümmung versehen, so dass
eine jeweilige Laufrolle (24, 25) im Bereich einer ersten Führungsschiene (10) auf
deren Lauffläche (13, 14) in einem ersten Wälzpunkt (P1), im Übergang von einer ersten
Führungsschiene (10) auf eine nachfolgende Führungsschiene (11) zuerst auf der abfallenden
Lauffläche (13, 14) der ersten Führungsschiene (10, 12) weiter in dem ersten Wälzpunkt
(P1), dann auf der ansteigenden Lauffläche (16, 17) der nachfolgenden Führungsschiene
(11, 12) in einem zweiten Wälzpunkt (P2) und im Bereich einer nachfolgenden Führungsschiene
(11) auf deren Lauffläche (16, 17) weiter in dem zweiten Wälzpunkt (P2) abrollt.
14. Transportsystem (1), insbesondere zum Transport von Papier, Pappe und dergleichen
durch eine Druckmaschine oder Druckweiterverarbeitungsmaschine, umfassend eine Vielzahl
von hintereinander angeordneten Führungsschienen (10, 11) mit je mindestens einer
Lauffläche (13, 14, 16, 17) und angetriebene Fahrwagen (22) mit Laufrollen (24, 25),
dadurch gekennzeichnet,
dass die Laufrollen (24, 25) als einfachballige Laufrollen ausgeführt sind und dass je
ein Übergangselement (12) mit je mindestens einer angeschrägten Lauffläche (15, 18)
Teil der Führungsschienen (10, 11) mit V-förmig angeschrägten Laufflächen (13, 14,
16, 17) ist und die Führungsschienen (10, 11) sich im Bereich des Übergangs um die
Länge eines Übergangselementes (12) überlappen und diese abgesenkt sind, beispielsweise
mit einer leichten Krümmung versehen, und wobei die mindestens eine Lauffläche (15,
18) des Übergangselements (12) eine ähnliche Schrägung wie die Lauffläche (13, 14,
16, 17) der Führungsschienen (10, 11) besitzt, so dass eine jeweilige Laufrolle (24,
25) im Bereich einer ersten Führungsschiene (10) auf deren Lauffläche (13, 14) in
einem ersten Wälzpunkt (P1), im Übergang von einer ersten Führungsschiene (10) auf
eine nachfolgende Führungsschiene (11) zuerst auf der abfallenden Lauffläche (13,
14) der ersten Führungsschiene (10, 12) weiter in dem ersten Wälzpunkt (P1), dann
auf der ansteigenden Lauffläche (16, 17) der nachfolgenden Führungsschiene (11, 12)
in einem zweiten Wälzpunkt (P2) und im Bereich einer nachfolgenden Führungsschiene
(11) auf deren Lauffläche (16, 17) weiter in dem zweiten Wälzpunkt (P2) abrollt.