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(11) |
EP 2 038 465 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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14.10.2009 Patentblatt 2009/42 |
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Anmeldetag: 06.06.2007 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2007/055545 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2008/000591 (03.01.2008 Gazette 2008/01) |
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VERFAHREN ZUM EINBRINGEN VON WASCHMITTELN UND WASCHMASCHINE DAFÜR
METHOD FOR INTRODUCING DETERGENTS AND ASSOCIATED WASHING MACHINE
PROCÉDÉ D'INTRODUCTION DE LESSIVE ET LAVE-LINGE ASSOCIÉ
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL PL PT RO
SE SI SK TR |
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Priorität: |
27.06.2006 DE 102006029478
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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25.03.2009 Patentblatt 2009/13 |
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Patentinhaber: BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH |
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81739 München (DE) |
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Erfinder: |
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- BOLDUAN, Edwin
13629 Berlin (DE)
- FIMMEN, Wyneken
71126 Gäufelden (DE)
- WIEMER, Horst
81739 München (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 0 557 572 DE-A1- 4 039 507
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WO-A-01/61098
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung geht aus von einem Verfahren zum Einbringen von Waschmitteln
bei programmgesteuerten Waschmaschinen durch ein auf den vorzugsweise zylindrischen
und mit Öffnungen versehenen Trommelmantel einer in einem Laugenbehälter um eine wenigstens
annähernd waagerechte Achse drehbar gelagerten Wäschetrommel strömendes Waschmittel-Flüssigkeits-Gemisch.
[0002] Ein solches Verfahren geht hervor aus der
WO-A-0 161 098, der
DE 43 42 627 C2 oder der
DE 43 42 626 C2. Es ist mit einer Waschmaschine durchführbar, die eine hinsichtlich der Ausgabe von
in ihr zwischengelagertem Waschmittel steuerbaren Waschmitteleinspüleinrichtung und
eine Waschmittelzuführungsleitung sowie einen hinsichtlich seiner Drehrichtung steuerbaren
Antriebsmotor für die Wäschetrommel aufweist. Der Begriff Waschmittel wird hier und
im Folgenden vereinfachend für alle Arten von Wasch-, Pflege- und Spülmitteln verwendet,
die für gewöhnlich bei Waschmaschinen zum Einsatz kommen.
[0003] Bei Waschmaschinen der in Rede stehenden Art werden die für ein Waschprogramm erforderlichen
Waschmittel in einer Schublade der Waschmitteleinspüleinrichtung deponiert. Zur Aufnahme
von unterschiedlichen Arten und Mengen von Waschmitteln sind in der Schublade zumeist
mehrere Kammern vorhanden, die während der einzelnen Waschprogrammphasen mittels eines
steuerbaren Wasserstrahls ausgespült werden. Über eine Einspülleitung fließt das Wasser-Waschmittel-Gemisch
in den Laugenbehälter. Nach dem Waschgang wird die Lauge abgepumpt. Dazu ist an der
tiefsten Stelle des Laugenbehälters eine Auslassöffnung vorgesehen mit einem Stutzen
zum Anschluss der Abpumpleitung.
[0004] Das Bestreben der Waschmaschinenhersteller geht dahin, die für den Waschprozess eingesetzten
Waschmittel möglichst effektiv einzusetzen und Verluste zu vermeiden. Verluste können
z.B. dadurch entstehen, dass ungelöstes Waschmittel in die Abpumpleitung am Laugenbehälter
gelangt, nicht mehr aufgelöst wird und somit für den Waschprozess unwirksam bleibt.
[0005] Um derartigen Waschmittelverlusten entgegenzuwirken, sind bei bekannten Waschmaschinen
Umpumpsysteme im Einsatz zur Waschmittelrückführung in den Laugenbehälter (z.B.
DE 37 04 079 A1 und
DE 35 40 741 A1). Mittels einer Umwälzpumpe wird die freie Flotte über den Ablaufstutzen vom tiefsten
Punkt des Laugenbehälters abgepumpt und in den oberen Bereich des Laugenbehälters
befördert. Es findet somit ein Kreislauf der Waschflotte statt, das Waschmittel wird
durch die ständige Bewegung in der Flotte gelöst.
[0006] Ein anderer Ansatz den Waschmittelverlusten entgegenzuwirken besteht darin, das Volumen
der für den Waschprozess unwirksamen Flotte radikal zu reduzieren. In verschiedenen
Ausführungsformen werden Lösungen vorgeschlagen, den Ablaufstutzen zur Laugen- oder
Umwälzpumpe während des Waschvorgangs zu verschließen. Mit dem Verschlussmechanismus
wird verhindert, dass sich ungelöstes Waschmittel im Ablaufstutzen absetzen kann und
somit für den Waschprozess verloren geht.
[0007] Als Beispiel einer solchen Lösung wird die
DE 100 65 404 A1 angeführt. Darin wird vorgeschlagen, die Öffnung zur Abflussleitung durch einen Auftriebskörper
zu verschließen, der gegen einen ringförmigen Vorsprung in der Ablauföffnung des Laugenbehälters
gedrückt wird. Zur Verbesserung der Dichtwirkung ist der Auftriebskörper mit Gummi
oder mit einem elastischen Kunststoff beschichtet. Der Auftrieb des Verschlusskörpers
wird durch die in der Zuleitung zum Rücklaufbehälter stehende Wassersäule erzeugt.
Im oberen Bereich der Waschmaschine ist ein Rücklaufbehälter angeordnet, in dem eine
über dem Laugenniveau des frisch eingespülten Waschmittel-Wasser-Gemisches stehende
Wassersäule steht und damit die zur Erzeugung des auf den Auftriebskörper wirkenden
Anpressdrucks notwendige Höhe aufweist. Über den Rücklaufbehälter wird die verbrauchte
Lauge aus dem Laugenbehälter abgepumpt.
[0008] Den beiden vorbeschriebenen Lösungen ist der Nachteil gemeinsam, dass die Waschmaschinen
zum Vermeiden bzw. zur Verringerung von Waschmittelverlusten mit aufwendigen zusätzlichen
Vorrichtungen auszurüsten sind. Durch diese zusätzlichen Vorrichtungen werden solche
Waschmaschinen nicht unerheblich verteuert. Beim erstgenannten Umpumpverfahren ist
weiterhin nachteilig, dass beim Betreiben der Waschmaschine zusätzliche Energie aufgewendet
werden muss.
[0009] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, zur Minderung von Waschmittelverlusten
ein Verfahren anzugeben, das mit sehr geringem materiellen Aufwand realisierbar ist
und beim Betreiben der Waschmaschine keinen zusätzlichen Energieaufwand erfordert.
[0010] Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs
1 genannten Merkmale gelöst. Außerdem wird eine diese Aufgabe lösende Waschmaschine
zur Durchführung des Verfahrens im Anspruch 6 angegeben. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen
der Erfindung sind in den Unteransprüchen enthalten, deren Merkmale einzeln oder in
beliebiger Kombination miteinander oder mit den Merkmalen des Anspruchs 1 bzw. 6 angewendet
werden können.
[0011] Nach Maßgabe der Erfindung strömt während eines Antriebs der Wäschetrommel in Vorzugsdrehrichtung
das Waschmittel-Flüssigkeits-Gemisch in einem Strahl so gegen den bewegten Trommelmantel,
dass der Strahl in einem flachen Winkel auf einen Bereich des Trommelmantels auftrifft,
der im oberen Viertel seiner Zylinderform liegt. Die Trommel wird entgegen der Fließrichtung
des eingeleiteten Waschmittel-Flüssigkeits-Gemisches in einer Vorzugsdrehrichtung
bewegt. Außerdem ist eine Variante zu bevorzugen, in der das herab fließende Waschmittel-Flüssigkeits-Gemisch
von der Ablauföffnung möglichst lange fern gehalten wird.
[0012] Es zeigt sich nun, dass durch diese einfache Maßnahme das Auflösen des Waschmittels
ohne zusätzlichen Aufwand signifikant verbessert werden kann. Eine besonders gute
Wirkung ist mit dem Verfahren erzielbar, wenn die Oberfläche der Wäschetrommel eine
die Verwirbelung verstärkende Oberfläche aufweist, insbesondere eine strukturierte
Mantelfläche hat. Dadurch kann das Waschmittel-Flüssigkeits-Gemisch bei drehender
Trommel lange im oberen Bereich, also von der Ablauföffnung fern, gehalten werden.
[0013] Das Verfahren ist in mit geringstem Aufwand realisierbar, weil es im Wesentlichen
durch eine reine Softwarelösung gekennzeichnet ist. Für die praktische Umsetzung des
Verfahrens sind keine zusätzlichen Baugruppen oder Einbauteile erforderlich. Das Verfahren
ist für Waschmaschinen anwendbar, in denen das Waschmittel-Flüssigkeits-Gemisch nicht
zentrisch von oben auf den Trommelmantel geleitet wird, und kann durch Umprogrammieren
oder Auswechseln des Programmbausteins nachgerüstet werden.
[0014] In Ausgestaltung der Erfindung strömt das Waschmittel-Flüssigkeits-Gemisch annähernd
über die gesamte Tiefe der Trommel verteilt auf den Trommelmantel. Die einlaufende
Flüssigkeit fließt gleichmäßiger über den Trommelmantel, was das Lösen des Waschmittels
begünstigt. Die gleichmäßige Verteilung bewirkt auch, dass bereits während der Zuführung
mehr Gemisch durch die Öffnungen im Trommelmantel ins Trommelinnere gelangen kann.
Das Waschguts wird dadurch beschleunigt benetzt. Das Benetzen des Waschguts kann dadurch
weiterhin verbessert werden, dass die Öffnungen im Trommelmantel in der Vorzugsdrehrichtung
eine höhere Durchlassfähigkeit aufweisen.
[0015] Die Menge der über die Öffnungen im Trommelmantel während der Zuführungsphase auf
das Waschgut treffenden Flüssigkeit ist - in Grenzen - mittels Regelung der Trommeldrehzahl
steuerbar. Das erfindungsgemäße Verfahren bietet damit eine zusätzliche Möglichkeit
die Waschprogramme zu gestalten.
[0016] Anhand der nachstehend aufgeführten Zeichnungen werden das erfindungsgemäße Verfahren
und Ausführungsbeispiele dazu erläutert. Es zeigen
- Fig. 1
- eine Waschmaschine in perspektivischer Darstellung und
- Fig. 2
- eine Detailansicht des oberen Bereiches des Trommelmantels.
[0017] In Fig. 1 ist eine Waschmaschine 1 perspektivisch von vorn dargestellt. Die Darstellung
enthält vereinfachend nur die für die Funktion des erfindungsgemäßen Verfahrens bedeutenden
Bauteile.
[0018] Der Laugenbehälter 3 und die darin um eine waagerechte Achse 14 drehbare Wäschetrommel
4 weisen eine Beschickungsöffnung auf, die mittels einer hier entfernten Tür verschließbar
ist. Im oberen Gehäusebereich ist neben der Bedienblende 1 die Waschmittel-Einspülvorrichtung
angeordnet. In ihrer waagerecht nach vorn herausziehbaren Schublade 2 werden die benötigten
Waschmittel deponiert. Zur Aufnahme verschiedener Waschmittel ist die Schublade 2
in mehrere Kammern unterteilt, die mittels Frischwasser programmgesteuert ausgespült
werden können, das von einem externen Wasserversorgungssystem zugeführt wird.
[0019] Der Boden der Einspülvorrichtung mündet in einem Auslaufstutzen für die Waschmittelzuführungsleitung
7. In der Zeichnung ist die Flussrichtung des Waschmittel-Flüssigkeits-Gemisches durch
Pfeile 6 angedeutet. Zum Abpumpen der Waschlauge ist an der tiefsten Stelle des Laugenbehälters
3 eine Abflussöffnung 10 vorgesehen, die über eine angeschlossene Leitung mit der
Laugenpumpe 11 verbunden ist.
[0020] Über einen Flüssigkeitsverteiler 5, der achsparallel zur Trommeldrehachse 14 außermittig
auf dem Laugenbehälter 3 befestigt ist und eine Reihe von Durchlassöffnungen aufweist,
wird das Waschmittel-Flüssigkeits-Gemisch über die Breite des Trommelmantels 13 (Fig.
2) verteilt eingeleitet. An den beiden Rändern zur Rückwand und zur Stirnseite weist
der Trommelmantel 13 fertigungsbedingt erhabene Randstege auf (nicht dargestellt),
die verhindern, dass das einlaufende Waschmittel-Flüssigkeits-Gemisch über die Seiten
abfließt. Der Flüssigkeitsstrahl 12 trifft von oben in einem flachen Winkel α auf
die Mantelfläche 13 der Wäschetrommel 4. Die Bewegung des Trommelmantels 13 ist infolge
der Vorzugsdrehrichtung 8 der Wäschetrommel 4 der Strömungsrichtung 12 des einlaufenden
Waschmittel-Flüssigkeits-Gemisches entgegen gerichtet. Die Einleitung des Waschmittel-Flüssigkeits-Gemisches
erfolgt in einem Bereich des Laugenbehälters innerhalb des oberen Viertels des Trommelzylinders.
Durch diese konstruktive Maßnahme und durch die mit der Trommeldrehung bewirkte Strömung
entgegen der Bewegungsrichtung des Trommelmantels und des Fernhaltens von der Abflussöffnung
wird das Lösen der Waschmittel begünstigt.
[0021] Im Ausführungsbeispiel werden die Durchflutungsöffnungen 9 im Trommelmantel 13 durch
kiemenartige Ausprägungen in Form eines Halbkegels gebildet (s. Fig. 2). Diese Form
bewirkt einerseits ein verzögertes Ablaufen des Waschmittel-Flüssigkeits-Gemisches
vom Trommelmantel 13. Andererseits wird durch die so geformten Öffnungen 9 in Drehrichtung
8 der Trommel 4 in verstärktem Maße Flüssigkeit in das Trommelinnere geleitet. Das
Durchfeuchten der Wäsche wird beschleunigt. Andere, gegebenenfalls zusätzliche Prägestrukturen
im Trommelmantel 13, bevorzugt solche, die eine stark verwirbelte Strömung des Waschmittel-Flüssigkeits-Gemisches
bewirken, können die Verweildauer des Gemisches auf dem Trommelmantel 13 und den Eintritt
in die Wäschetrommel 4 unterstützen und zum guten und rechtzeitigen Lösen des Waschmittels
beitragen, ehe das Gemisch den Laugenbehälterboden und die Abflussöffnung erreicht.
1. Verfahren zum Einbringen von Waschmitteln bei programmgesteuerten Waschmaschinen durch
ein auf den vorzugsweise zylindrischen und mit Öffnungen (9) versehenen Trommelmantel
(13) einer in einem Laugenbehälter (3) um eine wenigstens annähernd waagerechte Achse
(14) drehbar gelagerten Wäschetrommel (4) strömendes Waschmittel-Flüssigkeits-Gemisch,
dadurch gekennzeichnet, das Waschmittel-Flüssigkeits-Gemisch in einem Strahl (12) so gegen den bewegten
Trommelmantel (13) strömt, dass der Strahl (12) in einem flachen Winkel (α) auf einen
Bereich (15) des Trommelmantels (13) auftrifft, der im oberen Viertel seiner Zylinderform
liegt, und die Wäschetrommel (4) dabei in einer Vorzugsdrehrichtung (8) angetrieben
wird, so dass der Trommelmantel (13) sich gegen den auftreffenden Strahl (12) bewegt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorzugsdrehrichtung (8) für das abwärts fallende Waschmittel-Flüssigkeits-Gemisch
eine von einer Ablauföffnung (10) im Laugenbehälter (3) weg weisende Strömung erzeugt.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Waschmittel-Flüssigkeits-Gemisch in der Vorzugsdrehrichtung (8) schneller durch
die Öffnungen (9) in die Wäschetrommel (4) eintritt bzw. wirksamer durch die Öffnungen
(9) geschöpft wird als in einer der Vorzugsdrehrichtung (8) entgegen gesetzten Drehrichtung.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Waschmittel-Flüssigkeits-Gemisch über die Breite des Trommelmantels (13) - entsprechend
der Tiefe der Wäschetrommel (4) - verteilt in den Laugenbehälter (3) einströmt.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehgeschwindigkeit der Wäschetrommel (4) während des Antreibens in der Vorzugsdrehrichtung
(8) gesteuert wird.
6. Waschmaschine zur Durchführung eines Verfahrens nach einem der vorstehenden Ansprüche
mit einer hinsichtlich der Ausgabe von in ihr zwischengelagertem Waschmittel steuerbaren
Waschmitteleinspüleinrichtung (2) und einer Waschmittelzuführungsleitung (7) sowie
mit einem hinsichtlich seiner Drehrichtung steuerbaren Antriebsmotor für die Wäschetrommel
(4), dadurch gekennzeichnet, dass die Waschmittelzuführungsleitung (7) innerhalb des Bereiches (15) im Laugenbehälter
(3) mündet und so gerichtet ist, dass der aus der Mündung austretende Strahl (12)
des Waschmittel-Flüssigkeits-Gemisches von oben in einem flachen Winkel (α) auf den
Trommelmantel (13) auftrifft, und dass die Wäschetrommel (4) während der Zuführung
des Waschmittel-Flüssigkeits-Gemisches in einer Vorzugsdrehrichtung (8) antreibbar
ist, in welcher der Trommelmantel (13) sich gegen den auftreffenden Strahl (12) bewegt.
7. Waschmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Wäschetrommel (4) Öffnungen (9) im Trommelmantel (13) aufweist, welche jeweils
eine Durchlässigkeit und / oder eine Schöpfwirkung haben, welche beim Drehen der Wäschetrommel
(4) in der Vorzugsdrehrichtung (8) größer sind als beim Drehen in einer der Vorzugsdrehrichtung
(8) entgegen gesetzten Drehrichtung.
8. Waschmaschine nach einem der Ansprüche 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Trommelmantel (13) zusätzlich zu den Öffnungen (9) Strukturen (16) aufweist,
welche ein ungehindertes Abfließen des Waschmittel-Flüssigkeits-Gemisches verzögern.
1. Method for introducing washing agents in program-controlled washing machines by a
washing agent and liquid mixture flowing onto the drum casing (13), which is preferably
cylindrical and provided with openings (9), of a laundry drum (4) mounted in a solution
container (3) to be rotatable about an at least approximately horizontal axis (14),
characterised in that the washing agent and liquid mixture so flows in a jet (12) against the moving drum
casing (13) that the jet (12) impinges at a flat angle (α) on a region (15) of the
drum casing (13), which region lies in the upper quarter of its cylindrical form,
and the laundry drum (4) is in that case driven in a preferential rotational direction (8) so that the drum casing (13)
moves against the impinging jet (12).
2. Method according to claim 1, characterised in that the preferential rotational direction (8) generates for the downwardly falling washing
agent and liquid mixture a flow facing away from an outlet opening (10) in the solution
container (3).
3. Method according to claim 1, characterised in that the washing agent and liquid mixture in the preferential rotational direction (8)
enters more rapidly through the openings (9) in the laundry drum (4) or is scooped
more effectively by the openings (9) than in a rotational direction opposite to the
preferential rotational direction (8).
4. Method according to claim 1, characterised in that the washing agent and liquid mixture flows in over the width of the drum casing (13)
distributed - in correspondence with the depth of the laundry drum (4) - in the solution
container (3).
5. Method according to claim 1, characterised in that the rotational speed of the laundry drum (4) is controlled during driving in the
preferential rotational direction (8).
6. Washing machine for performance of a method according to any one of the preceding
claims with a washing agent flushing-in device (2), which is controllable with respect
to issue of washing agent intermediately stored therein, and a washing agent feed
duct (7) as well as with a drive motor, which is controllable with respect to its
rotational direction, for the laundry drum (4), characterised in that the washing agent feed duct (7) opens into the solution container (3) within the
region (15) and is so oriented that the jet (12), which issues from the mouth, of
the washing agent and liquid mixture impinges from above at a flat angle (α) on the
drum casing (13) and that the laundry drum (4) during the feed of the washing agent
and liquid mixture is drivable in a preferential rotational direction (8) in which
the drum casing (13) moves against the impinging jet (12).
7. Washing machine according to claim 6, characterised in that the laundry drum (4) has, in the drum casing (13), openings (9) which each have a
permeability and/or a scoop action which on rotation of the laundry drum (4) in the
preferential direction (8) is or are greater than during rotation in rotational direction
opposite to the preferential rotational direction.
8. Washing machine according to one of claims 6 and 7, characterised in that the drum casing (13) has, in addition to the openings (9), structures (16) which
delay an unobstructed outflow of the washing agent and liquid mixture.
1. Procédé d'introduction d'agents de lavage, dans le cas de lave-linge commandés par
programme, par un mélange d'agent de lavage et de liquide qui afflue sur l'enveloppe
(13), de préférence cylindrique et pourvue d'orifices (9), d'un tambour à linge (4)
logé dans une cuve de lessive (3) de manière rotative autour d'un axe (14) au moins
approximativement horizontal, caractérisé en ce que le mélange d'agent de lavage et de liquide afflue en jet (12) de manière telle sur
l'enveloppe du tambour (13) en mouvement que le jet (12) frappe en formant un angle
plat (α) une zone (15) de l'enveloppe du tambour (13) qui se trouve dans le quart
supérieur de sa forme cylindrique, le tambour à linge (4) étant entraîné dans un sens
de rotation préférentiel (8) de sorte que l'enveloppe du tambour (13) se déplace à
l'encontre du jet qui vient la frapper (12).
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que le sens de rotation préférentiel (8) crée, pour le mélange d'agent de lavage et de
liquide qui tombe vers le bas, un courant qui va s'éloignant d'un orifice de sortie
(10) dans la cuve de lessive (3).
3. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que, dans le sens de rotation préférentiel (8), le mélange d'agent de lavage et de liquide
entre plus rapidement dans le tambour à linge (4) par les orifices (9) resp. est écopé
plus efficacement par les orifices (9) que dans un sens de rotation opposé au sens
de rotation préférentiel (8).
4. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que le mélange d'agent de lavage et de liquide afflue dans la cuve de lessive (3) de
manière distribuée, sur la largeur de l'enveloppe du tambour (13), en conformité avec
la profondeur du tambour à linge (4).
5. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la vitesse de rotation du tambour à linge (4) est commandée pendant l'entraînement
dans le sens de rotation préférentiel (8).
6. Lave-linge permettant l'exécution d'un procédé selon l'une des revendications précédentes,
avec un dispositif d'introduction d'agent de lavage (2) commandable pour ce qui est
de la distribution d'agent de lavage stocké intermédiairement dans celui-ci et une
conduite d'amenée d'agent de lavage (7) ainsi qu'un moteur d'entraînement du tambour
à linge (4) commandable pour ce qui est de son sens de rotation, caractérisé en ce que la conduite d'amenée d'agent de lavage (7) débouche dans la zone (15) dans la cuve
de lessive (3) et est orientée de manière telle que le jet (12) du mélange d'agent
de lavage et de liquide qui sort de l'embouchure frappe l'enveloppe du tambour (13)
d'en haut en formant un angle plat (α) et en ce que le tambour à linge (4) peut être entraîné, pendant l'amenée du mélange d'agent de
lavage et de liquide, dans un sens de rotation préférentiel (8) dans lequel l'enveloppe
du tambour (13) se déplace à l'encontre du jet qui la frappe (12).
7. Lave-linge selon la revendication 6, caractérisé en ce que le tambour à linge (4) comporte des orifices (9) ménagés dans l'enveloppe du tambour
(13), lesquels présentent chacun une perméabilité et/ou un effet d'écope qui, dans
le cas de la rotation du tambour à linge (4) dans le sens de rotation préférentiel
(8), sont plus importants que dans le cas de la rotation dans un sens de rotation
opposé au sens de rotation préférentiel (8).
8. Lave-linge selon l'une des revendications 6 et 7, caractérisé en ce que l'enveloppe du tambour (13) présente, en plus des orifices (9), des structures (16)
qui retardent un écoulement libre du mélange d'agent de lavage et de liquide.

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