[0001] Die Erfindung betrifft einen Fassadenstein zur Anordnung an einem isolierten Mauerwerk,
wobei das Mauerwerk insbesondere innerhalb des Erdreichs mittels eines flächigen Isoliermaterials
bedeckt ist, sowie eine Isolierung für ein Mauerwerk mit einem das Mauerwerk zumindest
teilweise, insbesondere innerhalb des Erdreichs bedeckenden, flächigen Isoliermaterial
und mit einem oder mehreren Fassadensteinen.
[0002] Es ist bekannt, Mauerwerke oder Teile von Mauerwerken, die sich innerhalb des Erdreichs
befinden, mit einem flächigen Isoliermaterial gegen Feuchtigkeit zu schützen. Das
flächige Isoliermaterial ist beispielsweise eine Noppen oder napfförmige Einprägungen
aufweisende Folie, die eine Hinterlüftung des Isoliermaterials ermöglicht.
[0003] Die Folie aus Isoliermaterial ragt dabei in der Regel aus dem Erdreich hervor, was
optisch unvorteilhaft ist, so dass die Isolierung häufig derart gekürzt wird, dass
sich der obere Rand nicht sichtbar im Bereich einer Pflasterung oder unter Schüttgut
befindet. Nachteilig ist dabei, dass Feuchtigkeit und Schmutz zwischen Isoliermaterial
und Mauerwerk eindringen können.
[0004] Ein Fassadeustein gemäß des Oberbegriffs des Anspruchs 1 wird in der
US-A-5433049 beschrieben.
[0005] Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Isolierung für ein Mauerwerk
zur Verfügung zu stellen, welche die genannten Nachteile nicht aufweist.
[0006] Gelöst wird die Aufgabe mittels eines Fassadensteins zur Anordnung an einem isolierten
Mauerwerk, wobei das Mauerwerk insbesondere innerhalb des Erdreichs mit einem Isoliermaterial
bedeckt ist, aufweisend ein im Wesentlichen ebenes Flächenelement und zumindest einen
Abstandhalter, wobei der Abstandhalter im Wesentlichen rechtwinklig zu dem Flächenelement
angeordnet ist und wobei der Abstandhalter einen ersten Bereich aufweist, der oberhalb
des Isoliermaterials an das Mauerwerk anlegbar ist.
[0007] Unter einem Mauerwerk ist im Sinne dieser Erfindung ist jedes beliebige, befestigte
Bauwerk oder Bauwerkteil zu verstehen, welches sich zumindest teilweise bis in das
Erdreich hinein erstreckt, insbesondere Fundamente sowie Keller- und Hauswände.
[0008] Das Flächenelement ist dabei vorzugsweise im Wesentlichen parallel zu dem Mauerwerk,
beispielsweise einer Hauswand, ausgerichtet. Vorzugsweise weist der erfindungsgemäße
Fassadenstein mindestens zwei Abstandhalter auf, die zwischen dem Flächenelement und
dem Mauerwerks angeordnet sind. Dadurch, dass die Abstandhalter mit dem ersten Bereich
an dem Mauerwerk anliegen, ist ein Abstand zwischen dem Flächenelement und dem Mauerwerk
festgelegt. Erfindungsgemäß liegt der erste Bereich des Abstandhalters oberhalb des
Isoliermaterials an dem Mauerwerk an. Einprägungen, wie beispielsweise Noppen erlauben
eine Hinterlüftung des Isoliermaterials. Ein oberer Rand des Isoliermaterials ragt
in der Regel aus dem Erdreich heraus. Oberhalb dieses Randes liegt erfindungsgemäß
der erste Bereich des Abstandhalters an.
[0009] Erfindungsgemäß weist der Fassadenstein eine Abdeckung auf, die einen Spalt zwischen
dem Mauerwerk und dem Flächenelement bedeckt, so dass vorteilhaft das Eindringen von
Fremdkörpern oder Tieren hinter das Flächenelement verhindert wird und ein optisch
ansprechender oberer Abschluss des Fassadensteins gegeben ist. Die Abdeckung ist luft-
und feuchtigkeitsdurchlässig ausgebildet, so dass die Hinterlüftung des Isoliermaterials
und/oder ein Abfluss von Regenwasser ermöglicht wird.
[0010] Der erfindungsgemäße Fassadenstein hat den Vorteil, dass der optisch unvorteilhaft
wirkende Teil des Isoliermaterials, beispielsweise einer sogenannten Noppenfolie,
welcher aus dem Erdreich hervorsteht, durch das Flächenelement verdeckt ist. Der oder
die Abstandhalter halten das Flächenelement auf Abstand von dem Mauerwerk, so dass
insbesondere ein Spalt zwischen dem Mauerwerk und dem erfindungsgemäßen Fassadenstein
besteht, wodurch vorteilhaft die Hinterlüftung des Fassadensteins und insbesondere
der Noppenfolie ermöglicht wird. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass der erste
Bereich jedes Abstandhalters nicht auf das Isoliermaterial, beispielsweise die Noppenfolie
drückt, welche sonst beschädigt werden könnte, bzw. wodurch die Hinterlüftung eingeschränkt
sein könnte.
[0011] Vorzugsweise ist ein zweiter Bereich des Abstandhalters an das Isoliermaterial des
Mauerwerks anlegbar. Der oder die Abstandhalter überdecken somit vorteilhaft den Randbereich
des Isoliermaterials, wobei der erste Bereich oberhalb des Isoliermaterials an dem
Mauerwerk anlegbar ist und der zweite Teil darunter an dem mit Isoliermaterial versehenen
Mauerwerk anlegbar ist.
[0012] Besonders bevorzugt verspringt der zweite Bereich gegenüber dem ersten Bereich in
Richtung des Flächenelements. Dadurch weist der zweite Bereich des Abstandhalters
vorteilhafterweise einen größeren Abstand zu dem Mauerwerk auf, so dass das Isoliermaterial,
beispielsweise eine Noppenfolie, nicht durch das Anlegen des zweiten Bereichs beschädigt,
beispielsweise gequetscht wird. So bleibt die Hinterlüftung des Isoliermaterials gegeben
und das Isoliermaterial wird gleichzeitig durch den zweiten Bereich des Abstandhalters
an dem Mauerwerk gehalten. Das Isoliermaterial kann mit dem Mauerwerk verbunden sein.
Dies ist in der Regel jedoch nicht der Fall, da innerhalb des Erdreichs das Isoliermaterial
durch das Gewicht des Erdreichs an das Mauerwerk gepresst wird.
[0013] In einer bevorzugten Ausführungsform ist der Abstandhalter als Steg ausgebildet,
der besonders bevorzugt im eingebauten Zustand senkrecht zur Erdoberfläche ausgerichtet
ist, wobei der erste Bereich und der zweite Bereich beispielsweise stufenförmig ausgebildet
sind. Ebenfalls besonders bevorzugt ist der Abstandhalter einstückig mit dem Flächenelement
verbunden. Insbesondere ist das Flächenelement mit dem Abstandhalter als Gussteil
aus Beton, insbesondere Polymerbeton hergestellt, welcher besonders vorteilhaft in
einer gewünschten Farbe eingefärbt zur Verfügung gestellt werden kann.
[0014] Die Abdeckung ist vorzugsweise ein Metallrost oder Lochblech, insbesondere aus Edelstahl
gefertigt und so vorteilhafterweise unempfindlich, haltbar und ansprechend im Aussehen.
Die Abdeckung ist besonders bevorzugt abnehmbar und/oder aufklappbar an dem Fassadenstein
angeordnet, was vorteilhafterweise einen Zugang zu dem Spalt zwischen dem Mauerwerk
und dem Flächenelement erlaubt.
[0015] Ebenfalls bevorzugt ist die Abdeckung einstückig mit dem Flächenelement und/oder
mit dem Abstandhalter ausgebildet, was eine besonders einfache und kostengünstige
Herstellung erlaubt, insbesondere als Gussteil aus Polymerbeton.
[0016] Die Abdeckung weist vorzugsweise zumindest auf der Seite, welche am Mauerwerk anliegt,
ein Mittel zum Ableiten von Flüssigkeit auf, welches so geformt ist, dass die Flüssigkeit
zwischen das Isoliermaterial und das Flächenelement rinnt. Dadurch wird in vorteilhafter
Weise ein Eindringen von Feuchtigkeit zwischen dem Mauerwerk und dem Isoliermaterial
verhindert. Das Mittel zum Ableiten ist insbesondere an der Abdeckung angeformt, beispielsweise
als schräg angeordnetes Leitblech. Besonders vorteilhaft kann zumindest ein Rahmenteil
der Abdeckung selbst schräg angeordnet sein, so dass beispielsweise Regenwasser von
dem Mauerwerk weg geleitet wird. Bei einer abnehmbaren Abdeckung weisen vorzugsweise
beide langen Seiten ein Mittel zum Ableiten von Flüssigkeiten auf, so dass ein versehentliches
Einlegen der Abdeckung mit dem Mittel auf der wandabgeneigten Seite vorteilhaft verhindert
wird.
[0017] In einer vorteilhaften Ausführungsform weist der erfindungsgemäße Fassadenstein ein
Verstellmittel auf, mit welchem der Abstand zwischen dem Mauerwerk und dem Flächenelement
einstellbar ist. Dadurch ist eine Ausrichtung des Flächenelements, beispielsweise
parallel zum Mauerwerk besonders vorteilhaft möglich. Insbesondere können Unebenheiten
des Mauerwerks ausgeglichen werden, wodurch der erfindungsgemäße Fassadenstein besonders
vorteilhaft auch bei sogenannten Altbauten verwendbar ist, die häufig keine geradlinigen
Mauerwerke aufweisen.
[0018] Der Fachmann versteht, dass eine Mehrzahl von erfindungsgemäßen Fassadensteinen entlang
des Mauerwerks angeordnet werden kann. Das Flächenelement weist daher an seinen Stirnseiten
Anschlussmittel zum Anschluss und/oder zur Höhenfixierung eines weiteren Flächenelements
auf. Eine nachträgliche Höhenverschiebung, beispielsweise durch ein Absacken eines
Fassadensteins, würde zu einem unvorteilhaften Aussehen führen, was in vorteilhafter
Weise durch das Anschlussmittel verhindert wird. Besonders bevorzugt ist das Anschlussmittel
an beiden Stirnseiten des Flächenelements eine beispielsweise etwa mittig angeordnete
Nut. Erst nachdem die Ausrichtung der Fassadensteine erfolgt ist, werden je zwei Fassadensteine
mittels eines Einsatzes in deren Nuten in ihrer Höhe zueinander fixiert.
[0019] Ein weiterer Erfindungsgegenstand ist eine Isolierung für ein Mauerwerk mit einem
das Mauerwerk zumindest teilweise, insbesondere innerhalb des Erdreichs bedeckenden,
flächigen Isoliermaterial und mit einem oder mehreren erfindungsgemäßen Fassadensteinen,
wobei die Fassadensteine in einem Randbereich des Isoliermaterials angeordnet sind
und wobei das Flächenelement den Randbereich verdeckt. Der Fassadenstein bildet einen
optisch ansprechenden Abschluss des Mauerwerks am Übergang in das Erdreich. Der erfindungsgemäße
Fassadenstein ist dabei vorzugsweise teilweise innerhalb des Erdreichs angeordnet.
Er verhindert vorteilhaft das Eindringen von Feuchtigkeit und/oder Fremdkörpern in
den Zwischenraum zwischen Isoliermaterial und Mauerwerk.
[0020] Nachfolgend wird die Erfindung anhand von Figuren näher erläutert. Die Ausführungen
sind lediglich beispielhaft und schränken den allgemeinen Erfindungsgedanken nicht
ein.
[0021] Die
Figur 1 zeigt einen erfindungsgemäßen Fassadenstein in einer perspektivischen Ansicht.
[0022] Die
Figur 2 zeigt im Schnitt die erfindungsgemäße Isolierung mit dem Fassadenstein gemäß
Figur 1.
[0023] In der
Figur 3 ist eine einstückige Ausführung des Fassadensteins mit Abdeckung perspektivisch dargestellt.
[0024] In der
Figur 4 ist eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Fassadensteins dargestellt.
[0025] In der
Figur 1 ist ein erfindungsgemäßer Fassadenstein 1 perspektivisch dargestellt. An einem Flächenelement
2 sind auf einer der großflächigen Seiten zwei Abstandhalter 3 angeordnet. Der Fachmann
versteht, dass die Seite, an der die Abstandhalter 3 angeordnet sind, im Einbauzustand
des Fassadensteins 1 beispielsweise einer Hauswand zugewandt sind. Im Bereich einer
Stirnseite 6 kann eine weiteres, insbesondere gleichartiges Flächenelement 2 eines
weiteren Fassadensteins 1 stoßend angeordnet werden.
[0026] Die hier nicht sichtbare, großflächige Seite des Flächenelements 2 ist insbesondere
eine optisch ansprechende, glatte Fläche, die als Sichtblende dient. Das Flächenelement
2 ist vorzugsweise aus Polymerbeton gegossen. Dieser ist leicht zu verarbeiten und
kann nach Wunsch eingefärbt sein, beispielsweise in der Farbe einer Fassade. Die Abstandhalter
3 können ebenfalls aus Polymerbeton bestehen und werden vorzugsweise einstückig mit
dem Flächenelement 2 in einem Gießvorgang hergestellt.
[0027] Die Abstandhalter 3 weisen eine Stufe auf, wodurch sie in einen ersten Bereich 4
und einen zweiten Bereich 5 geteilt sind. Erfindungsgemäß liegt der erste Bereich
4 an einem nicht dargestellten Mauerwerk an, während der zweite Bereich vorzugsweise
einen Abstand zu dem Mauerwerk hat, in welchem ein Isoliermaterial 7 Platz findet,
wie in der
Figur 2 gezeigt ist.
[0028] In der
Figur 2 ist eine erfindungsgemäße Isolierung für ein Mauerwerk 8 dargestellt. Das Mauerwerk
8 kann ein beliebiges Bauwerk sein, welches hier nur teilweise schematisch dargestellt
ist. Ein Isoliermaterial 7 schützt das Mauerwerk 8 vor dem Eindringen von Feuchtigkeit
aus dem umgebenden Erdreich 10. Der Fachmann weiß, dass das Isoliermaterial 7 den
gesamten, im Erdreich 10 befindlichen Teil eines Mauerwerks 8 umgeben kann. Das Isoliermaterial
7 weist Ausformungen 16 auf, die beispielsweise die Form von Noppen haben, so dass
eine Hinterlüftung des Isoliermaterials 7, einer sogenannten Noppenfolie, möglich
ist, wodurch auch die Wärmeisolierung des Mauerwerks 8 verbessert wird.
[0029] Zu der erfindungsgemäßen Isolierung gehört auch der Fassadenstein 1, der hier in
der Einbausituation an dem Mauerwerk 8 dargestellt ist. Dieser bildet einen optisch
ansprechenden Abschluss einer oberen Kante des Isoliermaterials 7, welche aus dem
Erdreich 10 herausragt. Gleichzeitig wird das Isoliermaterial 7 durch den Fassadenstein
1, der sich zum Teil wiederum bis in das Erdreich 10 erstreckt, an dem Mauerwerk 8
gehalten. So wird ein Eindringen von Schmutz und Wasser in den Zwischenraum zwischen
Mauerwerk 8 und Isoliermaterial 7 vermieden.
[0030] Durch den Abstandhalter 3 wird das Flächenelement 2 in einem Abstand von dem Mauerwerk
8 gehalten. Der erste Bereich 4 des Abstandhalters 3 liegt dabei oberhalb des Isoliermaterials
7 an dem Mauerwerk 8 an. Der zweite Bereich 5 des Abstandhalters 3 liegt dagegen an
dem Isoliermaterial 7 an. Dadurch, dass der zweite Bereich 5 gegenüber dem ersten
Bereich 4 von dem Mauerwerk 8 weg verspringt, bleibt ausreichend Platz für das Isoliermaterial
7. Dieses wird eng an dem Mauerwerk 8 gehalten, jedoch nicht gequetscht. Der Fachmann
versteht, dass der Stufenabstand zwischen dem ersten Bereich 4 und dem zweiten Bereich
5 in etwa der Stärke des Isoliermaterials 7 inklusive der Ausformungen 16 entspricht.
[0031] Der erfindungsgemäße Fassadenstein 1 ragt über das Erdreich 10 und gegebenenfalls
auch, wie dargestellt, über einen Bodenbelag 11, beispielsweise eine Pflasterung,
hinaus. Das Eindringen von Wasser oder Fremdkörpern zwischen das Isoliermaterial 7
und das Mauerwerk 8 ist daher kaum möglich. Da das Isoliermaterial 7 durch den zweiten
Bereich 5 des Abstandhalters 3 gegen das Mauerwerk 8 gedrückt wird, liegt es relativ
eng an. Der Fachmann erkennt, dass Fremdkörper und Wasser, soweit diese überhaupt
zwischen das Mauerwerk 8 und das Flächenelement 2 gelangen, zum weit überwiegenden
Teil in den Zwischenraum zwischen Isoliermaterial 7 und Flächenelement 2 gelangen,
was unschädlich ist. Zusätzlich verhindert eine Abdeckung 9, dass beispielsweise Laub
in großer Menge oder Tiere eindringen können. Die Abdeckung 9 ist beispielsweise ein
Rost oder Lochblech aus Edelstahl.
[0032] In der
Figur 3 ist eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Fassadensteins 1 mit einstückig an
dem Flächenelement 2 angeformter Abdeckung 9 dargestellt. Die Abdeckung 9 weist Öffnungen
13 auf, um die Hinterlüftung des Isoliermaterials zu gewährleisten. Der Fassadenstein
1 kann, wie dargestellt, mit dem Flächenelement 2, den gestuften Abstandhaltern 3,
diese jeweils mit erstem Bereich 4 und zweitem Bereich 5, sowie der Abdeckung 9 einstückig
gegossen werden, beispielsweise aus Polymerbeton.
[0033] Außerdem ist an der Stirnseite 6 des Flächenelements 2 als Anschlussmittel 12 eine
Nut eingeformt. Vorzugsweise weisen beide Stirnseiten der Flächenelemente 2 Nuten
12 auf. Diese werden, nachdem die Flächenelemente 2 ausgerichtet sind, durch ein Verbindungselement
miteinander verbunden, und so gegeneinander in ihrer Höhe fixiert. Die Nuten 12 können
hinterschnitten sein, wodurch der Verbund der Flächenelemente 2 untereinander verstärkt
wird.
[0034] In der
Figur 4 ist der Fassadenstein 1 mit dem Flächenelement 2 und dem Abstandhalter 3 in einer
schematischen Seitenansicht dargestellt. Eine Abdeckung 9 liegt beispielsweise auf
den Abstandhaltern 3 auf. Auf der Seite, die dem Mauerwerk (siehe Figur 2) zugewandt
ist, weist die Abdeckung 9 ein Mittel 14 zum Ableiten von Flüssigkeiten auf. Rinnt
beispielsweise Regenwasser an dem Mauerwerk herab, oder fällt Regen auf die Abdeckung
9, so wird das Wasser, wie durch den Pfeil A dargestellt, abgelenkt und gelangt so
zumindest zum überwiegenden Teil zwischen das Isoliermaterial 7 und das Flächenelement
2 und nicht zwischen das Mauerwerk und das Isoliermaterial 7. Das Mittel 14 kann,
wie dargestellt, ein schräg angestellter Schenkel der Abdeckung 9 sein, was sowohl
bei einer separaten Abdeckung 9 aus Metall, als auch bei einer gegossenen Betonabdeckung
9 möglich ist.
[0035] Des Weiteren ist an dem Abstandhalter 3 ein Verstellmittel 15 angeordnet, welches
dazu dient, den Abstand zwischen dem Flächenelement 2 und dem Mauerwerk zu verstellen.
Insbesondere ältere Gebäude weisen häufig keine geradlinig verlaufenden Wände auf.
Derartige Unebenheiten lassen sich mit dem Verstellmittel 15 vorteilhaft ausgleichen.
Es kann sich bei dem Verstellmittel beispielsweise um eine Stellschraube handeln,
die in ein Gewinde in dem Abstandhalter 3 eindrehbar ist. Das Gewinde ist beispielsweise
ein in ein Sackloch eingesteckter Teflondübel.
Bezugszeichen:
[0036]
- 1
- Fassadenstein
- 2
- Flächenelement
- 3
- Abstandhalter
- 4
- Erster Bereich
- 5
- Zweiter Bereich
- 6
- Stirnseite
- 7
- Isoliermaterial
- 8
- Mauerwerk
- 9
- Abdeckung
- 10
- Erdreich
- 11
- Bodenbelag
- 12
- Anschlussmittel
- 13
- Öffnungen
- 14
- Mittel zum Ableiten
- 15
- Verstellmittel
- 16
- Ausformungen
1. Fassadenstein (1) zur Anordnung an einem mittels eines Isoliermaterials (7) isolierten
Mauerwerk (8), aufweisend ein im Wesentlichen ebenes Flächenelement (2) und zumindest
einen Abstandhalter (3), wobei der Abstandhalter im Wesentlichen rechtwinklig zu dem
Flächenelement (2) angeordnet ist und wobei der Abstandhalter (3) einen ersten Bereich
(4) aufweist, der oberhalb des Isoliermaterials (7) an das Mauerwerk (8) anlegbar
ist, wobei der Fassadenstein (1) eine Abdeckung (9) aufweist, die im Gebrauchszustand
einen Spalt zwischen dem Mauerwerk (8) und dem Flächenelement (2) bedenkt, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung (9) luft- und feuchtigkeitsdurchlässig ausgebildet ist.
2. Fassadenstein nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstandhalter (3) einen zweiten Bereich (5) aufweist, der an das Isoliermaterial
(7) des Mauerwerks (8) anlegbar ist.
3. Fassadenstein nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Bereich (5) gegenüber dem ersten Bereich (4) in Richtung des Flächenelements
(2) verspringt.
4. Fassadenstein nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstandhalter (3) als Steg ausgebildet ist, der vorzugsweise einstückig mit dem
Flächenelement (2) verbunden ist, insbesondere als Gussteil aus Polymerbeton.
5. Fassadenstein nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung (9) ein Metallrost oder Lochblech ist, vorzugweise aus Edelstahl, wobei
die Abdeckung (9) insbesondere abnehmbar und/oder aufklappbar an dem Fassadenstein
(1) angeordnet ist.
6. Fassadenstein nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung (9) einstückig mit dem Flächenelement (2) und/oder mit dem Abstandhalter
(3) ausgebildet ist, vorzugsweise.als Gussteil aus Polymerbeton.
7. Fassadenstein nach einem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung (9) zumindest auf der Seite, welche im Gebrauchszustand am Mauerwerk
(8) anliegt, ein Mittel (14) zum Ableiten von Flüssigkeit aufweist, welches so geformt
ist, dass die Flüssigkeit zwischen das Isoliermaterial (7) und das Flächenelement
(2) rinnt.
8. Fassadenstein nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass er ein Verstellmittel (15) aufweist, mit welchem der Abstand zwischen dem Mauerwerk
(8) und dem Flächenelement (2) einstellbar ist.
9. Fassadenstein nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Flächenelement (2) an seinen Stirnseiten (6) Anschlussmittel (12) zum Anschluss
und/oder zur Höhenfixierung eines weiteren Flächenelements aufweist.
10. Isolierung für ein Mauerwerk (8) mit einem das Mauerwerk zumindest teilweise, insbesondere
innerhalb des Erdreichs (10) bedeckenden, flächigen Isoliermaterial (7) und mit einem
oder mehreren Fassadensteinen (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die
Fassadensteine (1) in einem Randbereich des Isoliermaterials (7) angeordnet sind und
wobei das Flächenelement (2) den Randbereich verdeckt.
1. Facing brick (1) for arranging on a masonry wall (8) insulated by means of an insulating
material (7), comprising a substantially flat planar element (2) and at least one
spacer (3), wherein the spacer is arranged substantially at a right angle to the planar
element (2), wherein the spacer (3) has a first region (4) which can be placed against
the masonry wall (8) above the insulating material (7), and wherein the facing brick
(1) has a covering (9) which in the use state covers a gap between the masonry wall
(8) and the planar element (2), characterized in that the covering (9) is designed to be air- and moisture-permeable.
2. Facing brick according to Claim 1, characterized in that the spacer (3) has a second region (5) which can be placed against the insulating
material (7) of the masonry wall (8).
3. Facing brick according to Claim 2, characterized in that the second region (5) is set back with respect to the first region (4) in the direction
of the planar element (2).
4. Facing brick according to one of the preceding claims, characterized in that the spacer (3) is formed as a rib which is preferably connected in one piece to the
planar element (2), in particular as a casting of polymer concrete.
5. Facing brick according to one of the preceding claims, characterized in that the covering (9) is a metal grating or perforated plate, preferably made of stainless
steel, wherein the covering (9) is arranged on the facing brick (1) in particular
in such a way that it can be removed and/or swung open.
6. Facing brick according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the covering (9) is formed in one piece with the planar element (2) and/or with the
spacer (3), preferably as a casting of polymer concrete.
7. Facing brick according to one of the preceding claims, characterized in that the covering (9) comprises, at least on the side which bears against the masonry
wall (8) in the use state, a means (14) for channelling off liquid that is formed
in such a way that the liquid runs between the insulating material (7) and the planar
element (2).
8. Facing brick according to one of the preceding claims, characterized in that it comprises an adjustment means (15) by means of which the distance between the
masonry wall (8) and the planar element (2) can be adjusted.
9. Facing brick according to one of the preceding claims, characterized in that the planar element (2) is provided at its end faces (6) with connection means (12)
for the connection and/or for the vertical fixing of a further planar element.
10. Insulating system for a masonry wall (8) comprising a planar insulating material (7),
which at least partially covers the masonry wall, in particular within the ground
(10), and one or more facing bricks (1) according to one of the preceding claims,
wherein the facing bricks (1) are arranged in an edge region of the insulating material
(7) and wherein the planar element (2) conceals the edge region.
1. Bloc de façade (1) destiné à être placé sur une maçonnerie (8) isolée au moyen d'un
matériau isolant (7) et présentant un élément plat (2) essentiellement plan et au
moins un écarteur (3),
l'écarteur étant disposé essentiellement à la perpendiculaire de l'élément plat (2)
et l'écarteur (3) présentant une première partie (4) qui peut être placée sur la maçonnerie
(8) au-dessus du matériau isolant (7), le bloc de façade (1) présentant un recouvrement
(9) qui, en situation d'utilisation, recouvre l'interstice entre la maçonnerie (8)
et l'élément plat (2),
caractérisé en ce que
le recouvrement (9) est perméable à l'air et à l'humidité.
2. Bloc de façade selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'écarteur (3) présente une deuxième partie (5) qui peut être placée contre le matériau
isolant (7) de la maçonnerie (8).
3. Bloc de façade selon la revendication 2, caractérisé en ce que la deuxième partie (5) déborde de la première partie (4) en direction de l'élément
plat (2).
4. Bloc de façade selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'écarteur (3) est configuré comme nervure reliée de préférence d'un seul tenant
à l'élément plat (2) et est en particulier configuré comme pièce coulée en béton polymère.
5. Bloc de façade selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le recouvrement (9) est une grille métallique ou une tôle perforée, de préférence
en acier allié, le recouvrement (9) étant disposé sur le bloc de façade (1) de manière
pouvoir en particulier être enlevé et/ou relevé.
6. Bloc de façade selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le recouvrement (9) est formé d'un seul tenant avec l'élément plat (2) et/ou avec
l'écarteur (3) et est de préférence configuré comme pièce coulée en béton polymère.
7. Bloc de façade selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'au moins sur son côté qui, en situation d'utilisation, repose contre la maçonnerie
(8), le recouvrement (9) présente un moyen (14) d'évacuation de liquide configuré
de telle sorte que le liquide se déverse entre le matériau isolant (7) et l'élément
plat (2).
8. Bloc de façade selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'il présente un moyen d'ajustement (15) qui permet d'ajuster l'écartement entre la
maçonnerie (8) et l'élément plat (2).
9. Bloc de façade selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que sur son côté frontal (6), l'élément plat (2) présente des moyens de raccordement
(12) qui permettent de raccorder et/ou d'immobiliser en hauteur un autre élément plat.
10. Isolation de maçonnerie (8), qui présente un matériau isolant (7) plat qui recouvre
au moins en partie la maçonnerie, en particulier à l'intérieur du sol (10), et dotée
d'un ou plusieurs blocs de façade (1) selon l'une des revendications précédentes,
les blocs de façade (1) étant disposés sur une bordure du matériau isolant (7) et
l'élément plat (2) recouvrant la bordure.