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EP 2 040 581 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.10.2009 Patentblatt 2009/43 |
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Anmeldetag: 10.07.2007 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2007/006085 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2008/009369 (24.01.2008 Gazette 2008/04) |
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EINRICHTUNG ZUR SITZPLATZNUMERIERUNG DER EINZELNEN SITZE VON IN HALLEN, SÄLEN ODER
DERGLEICHEN AUFGESTELLTEN SITZREIHEN
DEVICE FOR THE NUMBERING OF SEATING OF INDIVIDUAL SEATS OF SEAT ROWS PLACED IN ARENAS,
HALLS, OR THE LIKE
DISPOSITIF DE NUMÉROTATION DE PLACES ASSISES INDIVIDUELLES DE RANGÉES DE SIÈGES MISES
EN PLACE DANS DES HALLS, DES SALLES OU SIMILAIRES
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL PL PT RO
SE SI SK TR |
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Priorität: |
19.07.2006 DE 102006033369
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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01.04.2009 Patentblatt 2009/14 |
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Patentinhaber: Kusch & Co. Sitzmöbelwerke GmbH & Co. KG |
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59969 Hallenberg (DE) |
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Erfinder: |
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- TKATSCH, Alfred
92711 Parkstein (DE)
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Vertreter: Henseler, Daniela |
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Rethelstrasse 123 40237 Düsseldorf 40237 Düsseldorf (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A1- 4 034 154 JP-A- 7 244 783
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DE-A1- 10 044 589
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur Sitzplatznumerierung der einzelnen
Sitze von in Hallen, Sälen oder dergleichen aufgestellten Sitzreihen.
[0002] Bei Veranstaltungen in Hallen, Sälen oder dergleichen werden in der Regel die Stühle
der Sitzplätze in den Reihen über gut sichtbare Platznummern kenntlich gemacht, die
meist mittels eines beschrifteten Metallschildes an einer magnetischen Oberfläche
des Stuhles befestigt werden, oder es werden dazu Aufkleber mit Sitznummern verwendet.
[0003] Die Metallschilder müssen der Reihe nach sortiert und dann an jedem Stuhl einzeln
angebracht werden. Bei Einsatz der Stühle an wechselnden Orten muß die Numerierung
nach jedem Aufbau der Stuhlreihen neu durchgeführt werden.
[0004] Ein elektronisches Sitzplatzbezeichnungssystem ist von
DE 100 44 589 A1 bekannt.
[0005] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, diesen Vorgang zumindest teilweise
zu automatisieren, so daß der bisher erhebliche Arbeits- und Zeitaufwand beträchtlich
reduziert wird.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Einrichtung mit den Kennzeichnungsmerkmalen
des Patentanspruchs 1 gelöst.
[0007] Zweckmäßige Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
[0008] Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung anhand von
die Erfindung wiedergebenden und in den schematischen Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen.
Dabei zeigt
- Fig. 1
- die Draufsicht einer Sitzreihe mit fortlaufend von links oder rechts durchnumerierten
Sitzen,
- Fig. 2
- die allgemeine erfindungsgemäße Funktionsweise und
- Fig. 3
- ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Einrichtung.
[0009] Fig. 1 zeigt die herkömmliche Anordnung einer Stuhlreihe 1 mit durchnumerierten Sitzen
2. Die Sitze 2 bzw. die einzelnen Stühle einer Stuhlreihe 1 sind in der Regel über
entsprechende Kupplungsstücke 3 miteinander verbunden.
[0010] In Fig. 2 ist eine erfindungsgemäß ausgestattete Stuhlreihe 1 schematisch dargestellt,
deren Sitze 2 z.B. von 15 bis n numeriert sind. An einem Eingabegerät 4 wird die Nummer
(hier z.B. 15) des ersten Sitzes 2 der jeweiligen Stuhlreihe 1 eingestellt. Dieser
Startwert wird auf den ersten Sitz 2 der jeweiligen Stuhlreihe 1 übertragen. Dazu
sind sämtliche Sitze 2 mit einer Elektronik 5 (siehe Fig. 2 und 3) ausgerüstet, wobei
die Elektronik 5 des ersten Sitzes 2 der Stuhlreihe 1 den Startwert (hier 15) übernimmt
und an die Elektronik des benachbarten Sitzes 2 der Stuhlreihe 1 die Sitznummer um
1 erhöht weitergibt und so weiter.
[0011] Jeder Sitz 2 bzw. Stuhl ist mit einem Platznummern-Display 6 ausgestattet, das die
jeweilige Platznummer des Sitzes 2 bzw. Stuhles anzeigt.
[0012] Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 wird die Elektronik 5 jedes Sitzes 2 bzw.
Stuhles jeweils kontaktlos angesteuert, um die Sitze 2 bzw. Stühle mit ihren jeweiligen
Platznummern zu versehen, die im Platznummern-Display 6 angezeigt werden. Vorzugsweise
erfolgt die kontaktlose Weitergabe der Schaltimpulse über Infrarot-Schnittstellen
9. Es sind aber auch andere Technologien der kontaktlosen Weitergabe der Schaltimpulse
möglich.
[0013] Die Erfindung betrifft demnach eine Einrichtung zur Sitzplatznumerierung der einzelnen
Sitze von in Hallen, Sälen oder dergleichen aufgestellten Sitzreihen entlang einer
Reihungslinie R, bei der jeder Sitz 2 einer Sitzreihe 1 ausgestattet ist mit einem
elektronischen Display 6 und einer eingebauten Elektronik 5. Die Elektronik 5 der
Sitze 2 überträgt jeweils eine Sitznummer über eine Infrarot-Schnittstelle 9, die
für ein fortlautendes Durchnumerieren der Sitze von links oder rechts entgegengesetzt
gerichtete Infrarotsender 10, 11 aufweist, die zum Kommunizieren beidseits benachbarter
Sitze 2 in einer Reihungslinie R vorgesehen sind. Dabei ist durch ein Eingabegerät
4 eine Start-Sitznummer an die Elektronik 5 eines ersten Sitzes an dem einen oder
dem anderen Ende der Sitzreihe 1 eingebbar. Diese Start-Sitznummer ist von den Elektroniken
5 der jeweils aufgestellten Sitze 2 der Sitzreihe 1 einer Reihenzählung folgend als
jeweils um 1 erhöhte Folge-Sitznummer an den jeweils nächsten Sitz 2 weitergebbar.
[0014] Die Elektronik 5 eines Sitzes wird vorzugsweise von einem Mikroprozessor gebildet.
Weiterhin ist ein Schaltimpuls vom Eingabegerät 4 kontaktlos einspeisbar.
[0015] Durch die zum Teil automatisierte Platznummernvergabe und Sitzkennzeichnung entsteht
eine erhebliche Arbeits- und Zeitersparnis bei der Bestuhlung von Hallen, Sälen oder
dergleichen.
1. Einrichtung zur Sitzplatznumerierung der einzelnen Sitze von in Hallen, Sälen oder
dergleichen aufgestellten Sitzreihen entlang einer Reihungslinie (R), bei der jeder
Sitz (2) einer Sitzreihe (1) ausgestattet ist mit einem elektronischen Display (6)
und einer eingebauten Elektronik (5), und die Elektronik (5) der Sitze (2) jeweils
eine Sitznummer über eine Infrarot-Schnittstelle (9) überträgt, die entgegengesetzt
gerichtete Infrarot-Sender (10, 11) zum Kommunizieren beidseits benachbarter Sitze
(2) aufweist, so daß durch ein Eingabegerät (4) eine Start-Sitznummer an die Elektronik
(5) eines ersten Sitzes (2) an dem einen oder dem anderen Ende der Sitzreihe (1) eingebbar
ist, die von den Elektroniken (5) der jeweils aufgestellten Sitze (2) der Sitzreihe
(1) einer Reihenzählung folgend als jeweils um 1 erhöhte Folge-Sitznummer an den jeweils
nächsten Sitz (2) weitergebbar ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektronik (5) eines Sitzes (2) von einem Mikroprozessor gebildet ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Schaltimpuls vom Eingabegerät (4) kontaktlos einspeisbar ist.
1. Device for numbering the individual seats of rows of seats, which are placed in halls,
arenas or the like, along a sequence line (R), in which each seat (2) of a row (1)
of seats is equipped with an electronic display (6) and an incorporated electronics
system (5), and the electronics system (5) of the seats (2) each transmits a seat
number via an infrared interface (9) which has infrared transmitters (10, 11), which
are directed in opposite directions, in order to communicate with adjacent seats (2)
on either side, so that an input device (4) can be used to input a starting seat number
to the electronics system (5) of a first seat (2) at one or other end of the row (1)
of seats, it being possible for the electronics system (5) of the respectively placed
seats (2) of the row (1) of seats to forward the said starting seat number, in accordance
with a row count, to the respectively next seat (2) as a subsequent seat number which
is incremented by 1 in each case.
2. Device according to Claim 1, characterized in that the electronics system (5) of a seat (2) is formed by a microprocessor.
3. Device according to Claim 1 or 2, characterized in that a switching pulse can be fed by the input device (4) in a contact-free manner.
1. Dispositif de numérotation de places assises individuelles dans des rangées de sièges
mises en place dans des halls, des salles ou similaires le long d'une ligne (R), dans
lequel dispositif chaque siège (2) d'une rangée (1) est équipé d'un afficheur (6)
électronique et d'un dispositif électronique (5) intégré, et ledit dispositif électronique
(5) des sièges (2) transmet respectivement un numéro de place via une interface infrarouge
(9), qui comporte un émetteur infrarouge (10, 11), orienté dans la direction opposée,
pour communiquer avec des sièges (2) voisins de part et d'autre, de telle sorte que
par un dispositif d'entrée (4) un numéro de place de départ peut être entré dans le
dispositif électronique (5) d'un premier siège (2) sur une ou sur l'autre extrémité
de la rangée de sièges (1), lequel numéro de place peut être transmis selon une numérotation
en série en tant que numéro de place consécutif, respectivement augmenté de 1, vers
le siège (2) respectivement suivant via les dispositifs électroniques (5) des sièges
(2) respectivement mis en place dans la rangée de sièges (1).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif électronique (5) d'un siège (2) est formé par un microprocesseur.
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'une impulsion de commutation peut être introduite sans contact par le dispositif d'entrée
(4).

IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information
des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei
Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente