[0001] Die Erfindung betrifft Filmwalzen, Verfahren zur Herstellung der Filmwalze und ihre
Verwendung.
[0002] In Offset-Druckmaschinen werden zur Übertragung der Farbe aus dem Farbkasten Walzen
eingesetzt. Hierbei nimmt typischerweise die erste Walze, die Farbtauchwalze oder
der Farbduktor, Farbe aus dem Farbkasten auf und überträgt diese auf eine Filmwalze,
wobei der Abstand zwischen Farbduktor und der Filmwalze dafür sorgt, dass nur ein
bestimmter Anteil der bereitgestellten Farbe weiter übertragen wird.
[0003] Zwischen dem Farbduktor und der Filmwalze sowie zwischen der Filmwalze und der nachfolgenden
Übertragungswalze muss sich die Druckfarbe spalten. Häufig wird an den Spaltstellen
Farbe verspritzt. Aufgrund der nicht vollständigen Entfernung der Farbe von der Filmwalze
kommt es zu einer Überladung der Walze mit Farbe, die unkontrolliert abgeschleudert
wird. Zur Gewährleistung des Farbübertrags und Reduzierung des Ausschleuderns wurden
im Stand der Technik bereits strukturierte Oberflächen eingesetzt z.B. Filmwalzen
mit Rautenprofilen und spiralförmigen Rillenprofilen; siehe
DE 101 03 842.
[0004] Die strukturierten Oberflächen entsprechender Filmwalzen dienen im wesentlichen zur
Steuerung der Farbmengen, die zwischen den Walzen übertragen werden. Es wurden verschiedene
Steigungen solcher Profile getestet, die einen gewissen Einfluss auf das Problem des
Farbnebelns bzw. -spritzens haben, ohne dass konkrete Fortschritte erreicht wurden.
Darüber hinaus traten mit der stärkeren Ausprägung der Profile Probleme mit ungleichmäßigem
Farbübertrag bzw. einer gewissen Streifenbildung auf, die auf die Oberflächenstrukturen
zurückgeführt wurden.
[0005] Ferner wurden ein verstärkter Abrieb der an der Filmwalze angestellten Elastomerwalze
sowie erhebliche Schwierigkeiten festgestellt, strukturierte Walzen zu reinigen.
[0006] Die
EP 0 594 016 B1 beschreibt Anspülwalzen mit stochastischem Muster im Tiefdruck.
[0007] Aufgabe der vorliegenden Erfindung war es, eine Vorrichtung und ein Verfahren zur
Verfügung zu stellen, mit dem die genannten Nachteile des Standes der Technik überwunden
werden.
[0008] Gelöst wird die Aufgabe durch eine Filmwalze für den Offset-Druck mit einer Oberfläche
mit Erhebungen und Vertiefungen, wobei die Erhebungen und Vertiefungen gemeinsam ein
unregelmäßiges, zufälliges Muster bilden.
[0009] Erfindungsgemäß weist die Filmwalze unregelmäßige, zufällige Muster auf, die Erhebungen
und Vertiefungen auf der Oberfläche bilden. Solche Muster werden auch als stochastische
Muster bezeichnet. Sie entstehen beispielsweise, in dem von einem vorgegebenen Material
auf einer Walzenoberfläche durch einen Bearbeitungsschritt kleinere Bereiche entfernt
werden und die Bearbeitungsrichtung des Werkzeuges sich zufällig ändert; also z.B.
computergesteuert die Entscheidung über die Richtungsänderung zufällig getroffen wird.
Gegenüber dem ursprünglichen Niveau der Oberfläche bilden sich erfindungsgemäß sowohl
Vertiefungen als auch durch das Herausdrängen von Material Erhebungen, die über die
ursprüngliche Oberfläche hinausgehen. Wie aus den Figuren ersichtlich bilden die Vertiefungen
Gänge auf der Oberfläche. Es entstehen labyrinth-artige Strukturen. Auch die Erhebungen
bilden - wie in den Figuren - zusammenhängende Bereiche.
[0010] Insbesondere weist die erfindungsgemäße Filmwalze keine regelmäßigen Muster auf.
Die Struktur wird nicht nur durch z.B. einen Durchmesser oder eine Tiefe definiert,
sondern zusätzlich ändert das Strukturmotiv zufällig seinen Richtungsverlauf auf der
Oberfläche.
[0011] US 4,763,041 beschreibt eine Filmwalze, in die mittels eines gepulsten Lasers zylindrisch geformte
Löcher eingebracht werden. Im Gegensatz zu der vorliegenden Erfindung führt dies zwar
zu unregelmäßigen Löchern aber nicht zu einem unregelmäßigen zufälligen Muster auf
der Oberfläche der Walze. Darüber hinaus werden nur Löcher gebildet, so dass - im
Gegensatz zur Erfindung - keine Erhebungen entstehen.
[0012] FR 2,449,484 beschreibt eine Walze, die in Teilbereichen der Oberfläche Risse oder Spalten aufweist,
wobei die Oberfläche aus Metall besteht und bis zu 30% der Oberfläche mit Rissen bedeckt
sein können. Damit beschreibt
FR 2,449,484 keine Erhebungen und Vertiefungen, da der polierte Bereich gegenüber der Walzenoberfläche
keine Erhebungen aufweist.
[0013] EP 0 662 394 beschreibt Überlagerungen mehrerer regelmäßiger Muster. Es wird zwar beschrieben,
dass das Werkzeug, mit dem in die Muster appliziert werden, eine unregelmäßige Form
haben kann. Es bleibt jedoch auch bei Verwendung dieses Werkzeugs beim regelmäßigen
Muster auf der Oberfläche.
[0014] Die erfindungsgemäße Filmwalze weist bevorzugt eine Rauhtiefe R
z gemessen nach DIN EN ISO 4287 im Bereich von 200 bis 1.000 µm auf, bevorzugt 400
bis 700 µm. Die Oberfläche der Filmwalze kann aus verschiedenen Materialien bestehen,
insbesondere sind Polymere wie Polyamid, Polyurethan oder Kupfer, Keramik oder Mattchrom
geeignet. Walzen aus mindestens 50% Polyamid sind besonders bevorzugt.
[0015] Zur Beschreibung der Oberflächenstruktur eignet sich insbesondere auch das Füllvolumen.
Hierbei wird eine Topographieaufnahme untersucht, wobei der mittleren Ebene der Topographieaufnahme
der Höhenwert 0 zugeordnet wird. So kann ein Füllvolumen berechnet werden, das als
Maß für die Oberflächenstruktur gilt. Dieses Füllvolumen wird dann als Volumen (freies
Volumen) pro Fläche dargestellt und im Folgenden als V
1 bezeichnet. Bevorzugte freie Volumina V
1 liegen zwischen 0,005 und 0,5, mehr bevorzugt zwischen 0,01 und 0,15 mm
3/mm
2.
[0016] Es ist auch möglich, ein Füllvolumen bis zur kompletten Füllung der Oberfläche zu
berechnen, also zwischen tiefstem und höchstem Profilwert. Dies wird im Folgenden
als V
2 bezeichnet. Bevorzugte Volumina liegen zwischen 0,02 bis 1,5 mm
3/mm
2, mehr bevorzugt zwischen 0,06 bis 1,0 mm
3/mm
2.
[0017] Figur 5 und 6 zeigen anhand einer Skizze die Unterschiede zwischen dem Füllvolumen
V
1 und V
2. Das errechnete Volumen wird jeweils durch die grauen Flächen repräsentiert.
[0018] Typischerweise liegt das arithmetische Mittel der Breite der Gänge bei 0,1 und bis
1 mm. Das arithmetische Mittel der Tiefe der Gänge liegt im Bereich zwischen 0,1 und
0,5 mm. Typischerweise liegt die Breite der Stege im Bereich 0,3 bis 8 mm, bevorzugt
0,5 bis 3 mm. Es wird bevorzugt, dass Breite und Tiefe aufeinander abgestimmt sind,
so dass das arithmetische Mittel der Breite und der Tiefe im Verhältnis zwischen 3:1
und 1:2 liegen.
[0019] In einer bevorzugten Ausführungsform bilden die Erhebungen und Vertiefungen ein unregelmäßiges
zufälliges Muster, das in den Randbereichen der Filmwalze ein geringeres freies Volumen
aufweist. Dies ist insbesondere dann sinnvoll, wenn in der Druckmaschine sogenannte
"schmale Bahnen" gefahren werden, d.h. Bahnen, die nicht die gesamte Breite der Walze
einnehmen. Hierbei treten dadurch Probleme auf, dass in den Randbereichen, in denen
die Farben nicht abgenommen wird, die übertragene Farbe weggeschleudert wird, eintrocknet,
etc.
[0020] Bevorzugt liegt daher in den Randbereichen der Filmwalzen ein geringeres freies Volumen
vor, beispielsweise um 20% geringer als im Mittelbereich, bevorzugt um 10% geringer
als in der Mitte der Walze. Hierdurch wird in den Randbereichen beim Betrieb als Schmalbahn
weniger Farbe übertragen. Wird auf einer solchen Walze für eine Vollbahn eingesetzt,
kann dieses geringere freie Volumen ausgeglichen werden durch Öffnung der Farbzonenschrauben
und auch sonst durch eine erhöhte Farbführung in diesen Randbereichen.
[0021] Gegenstand der Erfindung ist weiterhin ein Farbwerk, das die erfindungsgemäße Filmwalze
umfasst. Farbwerke umfassen meist eine Vielzahl von Walzen, mit denen die Menge und
die Qualität des Farbauftrages gesteuert wird.
[0022] Das erfindungsgemäße Farbwerk umfasst daher neben einem Farbduktor, der erfindungsgemäßen
Filmwalze und einer Auftragswalze gegebenenfalls weitere Walzen, wie sie im Stand
der Technik bekannt sind.
[0023] Gegenstand der Erfindung ist weiterhin ein Verfahren zur Herstellung der erfindungsgemäßen
Filmwalze umfassend den Schritt der Behandlung der Oberflächen mit einem Laser, um
ein unregelmäßiges, zufälliges Muster aus Erhebungen und Vertiefungen zu erzeugen.
[0024] Gegenstand der Erfindung ist weiterhin ein Verfahren zum Transport einer Druckfarbe
im Offsetdruck mit folgenden Schritten:
- Transport einer Druckfarbe aus einem Farbkasten auf einen Farbduktor;
- Transport der Druckfarbe von dem Farbduktor auf eine Filmwalze mit einer Oberfläche,
die Erhebungen und Vertiefungen aufweist, die ein unregelmäßiges, zufälliges Muster
bilden.
[0025] Überraschenderweise wird durch die erfindungsgemäße Filmwalze und das erfindungsgemäße
Verfahren erreicht, dass der Farbtransport mit einer besseren Effizienz durchgeführt
wird. Dies bedeutet, dass weniger Farbe auf der Filmwalze verbleibt, was im Endeffekt
zu einem geringeren Verspritzen führt, da weniger Farbe transportiert werden muss.
[0026] Darüber hinaus lassen sich überraschenderweise die erfindungsgemäßen Filmwalzen gut
reinigen.
[0027] Das stochastische Muster führt darüber hinaus dazu, dass mit den erfindungsgemäßen
Filmwalzen ein geringerer Abrieb auftritt.
[0028] In einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist es so, dass bei der Bildung der
unregelmäßigen zufälligen Muster darauf geachtet wird, dass keine Bereiche mit einer
Länge von ≥ 3 mm von Erhebungen bestehen bleiben, die in einem Bereich von 0 bis 45°
zur Rotationsachse der Walze bestehen bleiben. Auf dieser Weise wird verhindert, dass
Stege entstehen, die über einen größeren Bereich quer zur Laufrichtung der Walze stehen.
[0029] Die Erfindung wird durch die nachstehenden Beispiele näher erläutert
Beispiel 1
[0030] Eine Walze mit einer Polyamid-Oberflächenbeschichtung Durchmesser ca. 55 mm wurde
mit Hilfe eines CO
2-Industrielasers (VWA 1200 der Firma Baasel, Starnberg) mit 400 W bestrahlt. Hierzu
wurde die Walze rotiert und der Laser stochastisch über die Oberfläche geführt. Von
den so erhaltenen Oberflächen wurde die Topographie vermessen. Die Figuren 1a und
1b zeigen eine entsprechende Darstellung. Anschließend wurden die Rauheitswerte vermessen.
Der Rz gemessen nach DIN EN ISO 4287 betrug 415 µm.
[0031] Anschließend wurde in einer Topographieaufnahme an einer Schnittlinie ein entsprechendes
Profil vermessen. Die Füllvolumina wurden berechnet als Volumen von den Vertiefungen
bis zur Nulllinie (Mitte zwischen tiefster Vertiefung und höchster Erhebung). Bezogen
auf eine Fläche von 50,69 mm
2 betrug das freie Volumen 2,192 mm
3. Dies entspricht einem freien Volumen V
1 von 0,043 mm
3/mm
2, V
2 von 0,182 mm
3/mm
2.
Beispiel 2
[0032] Anschließend wurde eine Walze wie im Beispiel 1 mit wiederum 400 W behandelt. Allerdings
wurde das Profil um das Profil durch Computermodulationen um 75% gestreckt, so dass
die Täler und Erhebungen breiter ausfallen.
[0033] Die Figuren 2a und 2b zeigen eine entsprechende Darstellung des so erhaltenen Profils.
Wiederum wurde die Walze vermessen. Die Rauheit betrug Rz nach DIN EN ISO 4287 496
µm. Anschließend wurde wiederum eine Topographieaufnahme durchgeführt und wie im Beispiel
1 beschrieben vermessen. Es ergab sich ein Volumen von 2,617 mm
3 auf einer Fläche von 50,69 mm
2. Dies entspricht wiederum einem freien Volumen V
1 von 0,052, einem freien Volumen V
2 von 0,264 mm
3/mm
2.
Beispiel 3
[0034] Eine Walze wie im Beispiel 1 wurde mit einer Leistung von 600 W behandelt, so dass
die Vertiefungen tiefer ausgeführt sind.
[0035] Die Figuren 3a und 3b zeigen eine entsprechende Topographieaufnahme. Hieran wurde
ebenfalls die Rauheitswerte gemessen. Es ergab sich ein Rz nach DIN EN ISO 4287 von
613 µm. Anschließend wurde eine Topographieaufnahme hinsichtlich des Füllvolumens
vermessen. Dies ist in den Figuren 4a und 4b dargestellt. Es ergab sich ein Volumen
von 3,511 mm
3 auf einer Fläche von 50,69 mm
2. Dies entspricht einem freien Volumen von 0,069 mm
3/mm
2, das freie Volumen V
2 0,292 mm
3/mm
2.
[0036] Im Vergleich zu einer nichtgelaserten Oberfläche zeigte sich beim Einsatz eine verbesserte
Evakuierung der Vertiefungen der Filmwalze, ein geringeres Verspritzen der Farbe,
ein geringeren Abrieb an der nachfolgenden elastomerbezogenen Walze, ein verbessertes
Reinigungsverhalten sowie eine höhere Gleichmäßigkeit des übertragenen Farbfilms und
damit eine Erhöhung der Druckqualität, insbesondere bei empfindlichen Sujets.
1. Filmwalze für den Offset-Druck mit einer Oberfläche mit Erhebungen und Vertiefungen,
dadurch gekennzeichnet, dass die Erhebungen und Vertiefungen ein unregelmäßiges, zufälliges Muster bilden, wobei
die Vertiefungen und über die ursprüngliche Oberfläche hinausgehenden Erhebungen durch
ein Herausdrängen von Material der Oberfläche gebildet, sind.
2. Filmwalze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rauhtiefe Rz zwischen 200 und 1.000 µm liegt.
3. Filmwalze nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberfläche der Filmwalze aus Polyamid, Polyurethan, Kupfer, Keramik oder Mattchrom
besteht.
4. Filmwalze nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das freie Volumen V1 zwischen 0,005 und 0,5 mm3/mm2 liegt.
5. Filmwalze nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das freie Volumen V1 im Randbereich der Walze um bis zu 20% geringer ist als in der Mitte der Walze.
6. Farbwerk mit einem Farbduktor, eine Auftragswalze und einer Filmwalze nach einem der
Ansprüche 1 bis 5.
7. Verfahren zur Herstellung einer Filmwalze nach einem der Ansprüche 1 bis 5 umfassend
den Schritt der Behandlung der Oberfläche mit einem Laser um ein unregelmäßiges, zufälliges
Muster aus Erhebungen und Vertiefungen zu erzeugen.
8. Verfahren zum Transport einer Druckfarbe im Offset-Druck mit folgenden Schritten:
- Transport einer Druckfarbe aus einem Farbkasten auf einen Farbduktor;
- Transport der Druckfarbe von dem Farbduktor auf eine Filmwalze mit einer Oberfläche,
die Erhebungen und Vertiefungen aufweist, die ein unregelmä-ßiges, zufälliges Muster
bilden, wobei die Vertiefungen und über die ursprüngliche Oberfläche hinausgehenden
Erhebungen durch ein Herausdrängen von Material der Oberfläche gebildet sind.
9. Verwendung einer Filmwalze nach einem der Ansprüche 1 bis 5 zum Farbtransport in einem
Farbwerk im Offset-Druck.
1. A film roller for offset printing having a surface with projections and recesses,
characterized in that said projections and recesses form an irregular random pattern, wherein said recesses
and the projections that project beyond the original surface are formed by displacing
material of the surface.
2. The film roller according to claim 1, characterized in that its peak-to-valley height, Rz, is from 200 to 1000 µm.
3. The film roller according to claim 1 or 2, characterized in that the surface of the film roller consists of polyamide, polyurethane, copper, ceramics
or brushed chromium.
4. The film roller according to any of claims 1 to 3, characterized in that its free volume V1 is from 0.005 to 0.5 mm3/mm2.
5. The film roller according to any of claims 1 to 4, characterized in that the free volume V1 in the peripheral area of the roller is lower by up to 20% as compared to the middle
of the roller.
6. An ink unit comprising an ink-duct roller, a forme roller and a film roller according
to any of claims 1 to 5.
7. A process for preparing a film roller according to any of claims 1 to 5, comprising
the step of treating the surface with a laser to produce an irregular random pattern
of projections and recesses.
8. A process for the transport of a printing ink in offset printing, comprising the following
steps:
- transport of a printing ink from an ink duct onto an ink duct roller;
- transport of the printing ink from the ink duct roller onto a film roller having
a surface with projections and recesses that form an irregular random pattern, wherein
said recesses and the projections that project beyond the original surface are formed
by displacing material of the surface.
9. Use of a film roller according to any of claims 1 to 5 for ink transport in an ink
unit in offset printing.
1. Rouleau à film pour l'impression offset avec une surface comprenant des rehaussements
et des renfoncements, caractérisé en ce que les rehaussements et les renfoncements forment un schéma aléatoire et irrégulier,
selon lequel les renfoncements et les rehaussements qui s'élèvent de la surface initiale
sont formés par une compression spécifique du matériau de la surface.
2. Rouleau à film selon la revendication 1, caractérisé en ce que la profondeur de rugosité Rz se situe dans une plage comprise entre 200 µm et 1000
µm.
3. Rouleau à film selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la surface du rouleau à film est constituée de polyamide, de polyuréthane, de cuivre,
de céramique ou de chrome mat.
4. Rouleau à film selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le volume libre V1 se situe dans une plage comprise entre 0,005 mm3/mm2 et 0, 5 mm3/mm2.
5. Rouleau à film selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le volume libre V1 dans la zone de la bordure du rouleau est inférieur dans une proportion allant jusqu'à
20% par rapport au centre du rouleau.
6. Mécanisme d'encrage avec un rouleau encreur, un rouleau applicateur et un rouleau
à film selon l'une des revendications 1 à 5.
7. Procédé destiné à la fabrication d'un rouleau à film selon l'une des revendications
1 à 5, comprenant la phase de traitement de la surface avec un laser en vue de produire
un schéma aléatoire et irrégulier, composé de rehaussements et de renfoncements.
8. Procédé destiné au transport d'une encre d'impression dans le domaine de l'impression
offset, lequel procédé comprend les phases suivantes :
- le transport d'une encre d'impression à partir d'un appareil d'encrage sur un rouleau
encreur ;
- le transport de l'encre d'impression depuis le rouleau encreur sur un rouleau à
film avec une surface qui présente des rehaussements et des renfoncements, lesquels
forment un schéma aléatoire et irrégulier, selon lequel les renfoncements et les rehaussements
qui s'élèvent de la surface initiale sont formés par une compression spécifique du
matériau de la surface.
9. Utilisation d'un rouleau à film selon l'une des revendications 1 à 5 en vue du transport
d'une encre d'impression dans un mécanisme d'encrage dans le domaine de l'impression
offset.