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(11) |
EP 2 045 384 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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22.08.2012 Patentblatt 2012/34 |
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Anmeldetag: 02.10.2007 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Wirknadel
Warp-knitting needle
Aiguille pour un métier à mailles jetées
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE IT RO TR |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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08.04.2009 Patentblatt 2009/15 |
| (73) |
Patentinhaber: Groz-Beckert KG |
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72458 Albstadt (DE) |
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Erfinder: |
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- Dietz, Andreas
72351 Geislingen (DE)
- Butz, Torsten
72469 Meßstetten (DE)
- Kirchmair, Klaus
72362 Nusplingen (DE)
- Jürgens, Eric
72406 Bisingen (DE)
- Heinemann, Ernst-Viktor
78603 Renquishausen (DE)
- Siber, Hubert
72477 Schwenningen (DE)
- Zimmermann, Ingo
72336 Balingen (DE)
- Fehrenbacher, Eckhard
72070 Tübingen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Rüger, Barthelt & Abel |
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Postfach 10 04 61 73704 Esslingen a.N. 73704 Esslingen a.N. (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-C1- 3 336 212
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DE-C1- 4 442 943
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Wirknadel, die zur stationären Lagerung in einer fest
oder beweglich gehaltenen Barre eingerichtet ist.
[0002] Wirkmaschinen weisen ein oder mehrere Barren auf, die jeweils mit einer großen Anzahl
von Strickwerkzeugen, beispielsweise Schlebernadeln oder Zungennadeln, bestückt sind.
Die Bezeichnung Strickwerkzeugen schließt auch Wirkwerkzeuge ein. Diese Strickwerkzeuge
sind parallel zueinander orientiert und an der Nadelbarre festgeklemmt. Sie vollführen
die gleiche Bewegung wie die Nadelbarre.
[0003] Aus der
DE-A-33 36 212 ist eine Zungennadel für eine Strickmaschine bekannt, die mit einer Reibungsbremse
versehen ist. Die Zungennadel ist zur längsverschieblichen Lagerung in einem entsprechenden
Führungskanal eines Nadelbetts eingerichtet. Die Zungennadel weist einen länglichen
seitlich gebogenen Schaft auf, an dem ein Kunststoffkörper gehalten ist. Der Kunststoffkörper
kann in, zumindest einer Ausführungsform, seitlich über den Schaft vorstehen, um wie
ein Bremsklotz an einer Wandfläche des Führungskanals anzuliegen und unkontrollierte
Nadellängsbewegungen zu bremsen.
[0004] Hingegen müssen an der Nadelbarre die einzelnen Strickwerkzeuge in vorgegebener Position
festgehalten werden. Damit jedes Strickwerkzeug in der ihm vorgegebenen Position gehalten
bleibt, sind an der Barre entsprechende Positioniermittel, beispielsweise in Form
von Schlitzen oder Nuten, vorgesehen, in die die einzelnen Strickwerkzeuge eingelegt
werden. Die Strickwerkzeuge werden dann in der betreffenden Nut festgeklemmt.
[0005] Die Anzahl der in einer Nadelbarre angeordneter Strickwerkzeuge ist abhängig von
der herzustellenden textilen Ware, insbesondere deren Maschendichte. Die zur Zeit
feinste gewirkte textile Maschenware wird auf einer Maschinen mit der Feinheit E44
hergestellt. Dies bedeutet ein englisch Zoll (25,4 mm) weist 44 Strickwerkzeuge bzw.
Nadeln auf. Dadurch entsteht eine Teilung von 0,5773 mm. Mit der Teilung ist der Abstand
von Strickwerkzeug zu Strickwerkzeug festgelegt. Die Strickwerkzeuge einer Teilung
E 44 weisen eine Dicke von 0,44 mm auf. Der Steg zwischen den Strickwerkzeugen, weist
eine Dicke von 0,16 mm auf. Wird eine Wirkware mit einer gröberen Teilung hergestellt,
z.B. E 40 sind dafür Strickwerkzeuge mit größeren Dicken und Stege mit größeren Breiten
notwendig. Für jede Teilung ist eine spezielle Dicke der Strickwerkzeuge und eine
spezielle Stegdicke erforderlich. Dies erfordert die Herstellung individueller Strickwerkzeuge
und Nadelbarren pro Teilung.
[0006] Die Strickwerkzeuge erstrecken sich ein Stück von der Barre weg, wobei sie auf Grund
ihrer Materialeigenschaften eine gewisse Flexibilität aufweisen.
[0007] Kommt es zu einer vorübergehenden oder bleibenden Verbiegung der Strickwerkzeuge
verursacht dies Streifenbildung und/oder Fehler in der Wirkware
[0008] Der richtigen Positionierung der Strickwerkzeuge und der ausreichenden Abstützung
der Schäfte der von der Nadelbarre weg ragenden Strickwerkzeuge kommt somit hinsichtlich
der Qualität der zu erzeugenden Wirkware eine große Bedeutung zu.
[0009] Es sind Strickwerkzeuge für Strickmaschinen bekannt, die Kunststoffinlays aufweisen.
Beispielsweise offenbart die
DE 44 42 943 C1 wie auch die
DE 33 14 809 Nadeln, deren Schaft eine Öffnung aufweist, die mit Kunststoff oder schwingungsdämpfendem
Material gefüllt ist.
[0010] Hier schließen die in der Öffnung angeordneten Kunststoffkörper in einer Ebene mit
der Seitenfläche des Strickwerkzeugs ab.
[0011] Aus der
JP 57-9433 ist außerdem eine Trikotagen-Stricknadel bekannt, die als Zungennadel ausgebildet
ist. Sie ist an ihrem Schaft mit Kunststoffgleitkörpern versehen, die über die Seitenflächen
des Schafts hinaus vorstehen. Diese Kunststoffgleitkörper absorbieren Vibrationen
und führen die Nadeln in ihren Nadelkanälen, indem sie an den Wandflächen gleiten.
[0012] Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Wirknadel zu schaffen, die die eingangs erläuterte
Problematik berücksichtigt, so dass eine besonders stabile und präzise Lagerung der
Strickwerkzeuge an der Barre möglich wird.
[0013] Diese Aufgabe wird mit der Wirknadel nach Anspruch 1 gelöst :
Die erfindungsgemäße Wirknadel ist mit einem Schaft versehen, der zur ruhenden Lagerung
an einer Barre eingerichtet ist. Dabei ist ein erster Schaftabschnitt in der Barre
gehalten, während ein zweiter Schaftabschnitt aus der Barre ragt. An dem Schaft ist
wenigstens ein Kunststoffkörper gehalten, der über wenigstens eine der Seitenflächen
des Strickwerkzeugs übersteht. Der Kunststoffkörper ist vorzugsweise in zumindest
einer oder auch mehreren Öffnungen des Schafts verankert.
[0014] Der Kunststoffkörper kann der Schwingungsdämpfung und Aussteifung dienen. In seiner
bevorzugten Ausführungsform unterstützt er die Positionierung der Wirknadel, indem
er beispielsweise eine gegenseitige Abstützung benachbarter Strickwerkzeuge ermöglicht.
Er bildet somit ein Abstützmittel zur Abstützung benachbarter Strickwerkzeuge aneinander.
Der Kunststoffkörper kann dabei so über die Seitenfläche der Wirknadel einseitig vorstehen,
dass er die Seitenfläche des benachbarten Strickwerkzeugs berührt. Dadurch wird eine
vorübergehende flexible Verbiegung des Schafts, eine bleibende Deformation desselben
oder auch eine Fehlpositionierung in Form von Schwingungen weitgehend ausgeschlossen.
[0015] Erstreckt sich der Kunststoffkörper nur von einer Seitenfläche des Schafts weg, ist
die Wirknadel in Draufsicht asymmetrisch. Es ist aber auch möglich, den Kunststoffkörper
über beide Seitenflächen der Wirknadel ragen zu lassen, so dass eine in Draufsicht
symmetrische Konfiguration entsteht. Es berühren sich dann die Kunststoffkörper benachbarter
Nadeln (Kunststoff auf Kunststoff).
[0016] Der Überstand des Kunststoffkörpers über die Seitenfläche der Wirknadel entspricht
vorzugsweise dem gewünschten seitlichen Abstand benachbarter Strickwerkzeuge und entspricht
somit der Dicke der zwischen den Nadeln angeordneten Stege der Nadelbarre. Der Überstand
des Kunststoffkörpers füllt außerhalb der Nadelbarre die Lücke zwischen zwei benachbart
und entsprechend der Teilung angeordneten Strickwerkzeugen..
[0017] Der Kunststoffkörper ist vorzugsweise an demjenigen Schaftabschnitt angeordnet, der
aus der Barre herausragt. Bei Bedarf kann er jedoch auch ganz oder teilweise an dem
in der Barre befindlichen Schaftabschnitt angeordnet sein. Die Anordnung des Kunststoffkörpers
an dem außerhalb der Barre befindlichen Schaftabschnitt liefert die Möglichkeit, die
Wirknadeln aneinander in unmittelbarer Nähe ihres jeweiligen Arbeitsabschnitts, d.h.
beispielsweise ihres Hakens abzustützen, dessen Positionierung auf diese Weise verbessert
wird.
[0018] Durch die Verwendung eines Kunststoffkörpers zur Überbrückung des Zwischenraums zweier
benachbarter Wirknadeln außerhalb der Nadelbarre wird es möglich, für eine grobe Feinheit
Wirknadeln zu verwenden, für eine feinere Feinheit vorgesehen sind. Dadurch kann eine
Gewichtsreduzierung des gesamten Systems, der Nadelbarre mit Wirknadeln realisiert
werden.
[0019] Die Verankerung des Kunststoffkörpers an dem Schaft ist vorzugsweise formschlüssig.
Dazu kann der Schaft ein oder mehrere Öffnungen aufweisen, die von dem Kunststoffkörper
durchgriffen sind. Der Kunststoffkörper kann gesondert hergestellt und nachträglich
an dem Schaft befestigt werden. Es wird jedoch bevorzugt, ihn unmittelbar an den Schaft
anzuspritzen, wobei der Kunststoffkörper ein oder mehrere, den Schaft beispielsweise
an seinen Öffnungen durchgreifende Fortsätze aufweist. Die Öffnungen können dazu an
dem von dem Kunststoffkörper abliegenden Rand mit einer Erweiterung versehen sein,
um den Kunststoffkörper formschlüssig an dem Schaft zu verankern. Diese Erweiterung
kann in Form einer kegelförmigen Aussparung z.B. eines Trichters oder einer ähnlichen
Struktur gebildet sein. Dabei kann die Aussparung mit der Öffnung die von dem Kunststoffkörper
durchgriffen wird wahlweise einen stumpfen oder einen spitzen Winkel bilden. Die Anordnung
und die Größe der Aussparung kann so gewählt sein, dass der Kunststoffkörper sicher
in dem Strickwerkzeug verankert ist. Weist der Schaft zur Befestigung des Kunststoffkörpers
mehrere Öffnungen auf, so können die Aussparungen der einzelnen Öffnungen unterschiedliche
Formen und Größen aufweisen.
[0020] Weitere Einzelheiten vorteilhafter Ausführungsformen der Erfindung ergeben sich aus
der Zeichnung, der Beschreibung oder Ansprüchen. Die Beschreibung beschränkt sich
auf wesentliche Aspekte der Erfindung und sonstiger Gegebenheiten. Die Zeichnung offenbart
weitere Details und ist ergänzend heranzuziehen. Es zeigen:
Figur 1 eine Barre mit einer Gruppe von Wirknadeln in perspektivischer fragmentarischer
Darstellung,
Figur 2 eine der Wirknadeln der Barre nach Figur 1 in Seitenansicht,
Figur 3 die Wirknadel nach Figur 2 in einer anderen Größendarstellung (nicht maßstäblich)
in Perspektivansicht,
Figur 4 die Wirknadel nach Figur 2 in einer anderen Größendarstellung in Seitenansicht,
Figur 5 die Wirknadel nach Figur 4, geschnitten entlang der Linie V-V,
Figur 6 die Wirknadel nach Figur 4, geschnitten entlang der Linie VI-VI,
Figur 7 den Schaft der Wirknadel nach Figur 4 entsprechend dem Schnitt nach Figur
6 ohne Kunststoffkörper in einer anderen Größendarstellung (nicht maßstäblich) und
Figur 8 die Wirknadel nach Figur 4 geschnitten entlang der Linie IV-IV ohne Kunststoffkörper
mit alternativen Befestigungsmitteln des Kunststoffkörpers.
[0021] In Figur 1 ist eine Barre 1 veranschaulicht, die zu einer nicht weiter dargestellten
Wirkmaschine gehört. Die Barre lagert über ihre gesamte Länge verteilt eine große
Zahl von Strickwerkzeugen, hier beispielsweise Wirknadeln 2, 3. Die beiden Wirknadeln
2, 3 stehen stellvertretend für die sich über die Länge der Barre 1 erstreckende Gruppe
von Wirknadeln.
[0022] Die Wirknadeln 2, 3 sind vorzugsweise untereinander vollständig gleich ausgebildet.
Eine solche Wirknadel 2 ist in den Figuren 2 bis 6 gesondert veranschaulicht. Die
Wirknadel 2 weist einen Schaft 4 mit einem ersten in der Barre gehaltenen Abschnitt
5 und einem zweiten sich aus der Barre heraus erstreckenden Abschnitt 6 auf. An dem
Abschnitt 5 sind ein oder mehrere Füße 7, 8, 9 zur Positionierung der Wirknadel 2
an der Barre 1 ausgebildet. An dem Ende des Schafts 4 ist ein Arbeitsabschnitt, beispielsweise
in Form eines Hakens 10 angeordnet. Der Schaft 4 weist, wie insbesondere aus Figur
7 hervorgeht, zwei zueinander parallele, vorzugsweise ebene Seitenflächen 11, 12 und
schmale streifenförmige obere und untere Flächen 13, 14 auf. Im Querschnitt ist er
beispielsweise rechteckig. Der Abstand zwischen der Seitenfläche 11 und der Seitenfläche
12 legt die Dicke des Nadelschafts 4 fest.
[0023] Wie insbesondere Figur 3 zeigt, ist eine der Seitenflächen 11, 12, im Beispiel die
Seitenfläche 11, mit einem Kunststoffkörper 15 versehen, der vorzugsweise eine zu
der Seitenfläche 11 parallele Flachseite 16 aufweist. Die Flachseite 16 ist vorzugsweise
parallel zu der Seitenfläche 11 orientiert. Die Flachseite 16 kann eine ebene ununterbrochene
Fläche sein. Bedarfsweise kann sie auch mit einer oder mehreren Ausnehmungen, Unterbrechungen,
Vertiefungen oder dergleichen versehen sein. Der Abstand der Flachseite 16 von der
Seitenfläche 11 entspricht dem Teil der Dicke des Kunststoffkörpers 15, der über die
Flachseite des Schafts 4 hinausragt. Die Dicke des sich so ergebenden Überstands des
Kunststoffkörpers 15 stimmt mit dem Abstand der benachbarten Wirknadeln 2, 3 überein
und ist von der Teilung und der Dicke der verwendeten Strickwerkzeuge abhängig und
kann entsprechend gewählt werden. Der Kunststoffkörper der Wirknadel 2 liegt mit seiner
Flachseite 16 an der Seitenfläche 12 der Wirknadel 3 an (Kunststoff-Metall-Berührung).
Der Kunststoffkörper 15 ist außerdem vorzugsweise in der Nähe des Hakens 10 an dem
außerhalb der Barre 1 liegenden Abschnitt 6 des Schafts 4 angeordnet. Er erbringt
somit außerhalb der Barre 1 in der Nähe des Hakens 10 eine Abstützung der Wirknadeln
aneinander.
[0024] Der Kunststoffkörper 15 ist in Seitenansicht beispielsweise ungefähr rechteckig mit
abgerundeten Ecken. Er ist über aus den Figuren 4 bis 6 ersichtliche Fortsätze 17,
18, 19, 20, 21 an dem Schaft 4 gehalten. Diese erstrecken sich durch entsprechende
Öffnungen, die sich quer durch den Schaft 4 erstrecken. In Figur 7 ist dies am Beispiel
der Öffnung 22 veranschaulicht, die zur Aufnahme des Fortsatzes 19 des Kunststoffkörpers
15 dient. Die Öffnung 22 ist beispielsweise eine Bohrung, die senkrecht zu den Seitenflächen
11, 12 orientiert ist und mit ihren Enden 27, 28 in die Seitenflächen 11, 12 übergeht.
Dabei weist wenigstens ein Ende 26 eine Verankerungseinrichtung 23 auf. Der Kunststoffkörper
15 ist, wie insbesondere die Figuren 5, 6 zeigen, vorzugsweise einseitig an dem Schaft
4 angebracht. Er weist somit einen plattenartigen Abschnitt auf, der sich über einen
Teil der Seitenfläche 11 erstreckt. An der gegenüber liegenden Seitenflächen 12 endet
die Öffnung 22 mittels einer Verankerungseinrichtung 23. Diese ist zur formschlüssigen
Sicherung des Kunststoffkörpers 15 an dem Schaft 4 vorgesehen. Diese Verankerungseinrichtung
23 kann beispielsweise durch eine trichterförmige Erweiterung der Öffnung 22 gebildet
sein.
[0025] Figur 8 zeigt eine alternative Verankerungseinrichtung 23'. Der Boden 25 dieser Verankerungseinrichtung
weist eine ebene Grundfläche auf, die ausgehend von ihrem theoretischen Zentrum 24
geneigt zu der Seitenfläche 12 angeordnet ist. Der Abstand der Bodenfläche 25 zur
Seitenfläche 12 des Schaftes 4 vergrößert sich, ausgehend von dem Zentrum 24 zu dem
Rand 26 des Bodens 25. Die Bodenfläche 25 ist in einem spitzen Winkel zu der Seitenfläche
12 angeordnet. Durch die spezielle Anordnung der Bodenfläche 25 wird ein Freiraum
geschaffen, in dem der Kunststoffkörper 15 besonders sicher verankert werden kann.
In einem anderen Ausführungsbeispiel (Figur 6) kann die Bodenfläche 25 in einem stumpfen
Winkel zur Seitenfläche 12 angeordnet sein.
[0026] Der Kunststoffkörper 15 wird vorzugsweise direkt an den Schaft 4 angespritzt. Dies
kann in einer entsprechenden Spritzgussform erfolgen, in die der Schaft 4 eingelegt
ist. Vorzugsweise wird der Kunststoff durch zumindest eine der zur Aufnahme der Fortsätze
17 bis 21 dienenden Öffnungen in die Form eingespritzt. Der sich ergebende Anguss
kann innerhalb der Öffnung, beispielsweise innerhalb der Öffnung 22 liegen. Er ragt
somit nicht über die Seitenfläche 12 hinaus. Der Kunststoff füllt die Form und bildet
dabei den plattenförmigen Abschnitt an der Seitenfläche 11 aus. Außerdem füllt er
die Öffnungen und die Erweiterung. Somit ist der Kunststoffkörper 15 sowohl stoffschlüssig
als auch formschlüssig mit dem Schaft 4 verbunden.
[0027] Ausgehend von der veranschaulichten Ausführungsform des Strickwerkzeugs sind viele
Abwandlungen möglich. Z.B. kann an Stelle des Hakens 10 ein anderweitiger Arbeitsabschnitt
vorgesehen sein. Außerdem kann der Schaft 4 abweichend von der dargestellten Form
andere Formen aufweisen. Es können außerdem zusätzlich zu dem Kunststoffkörper 15
an der gleichen Seitenfläche 11 oder auch an der gegenüber liegenden Seitenfläche
12 ein oder mehrere weitere Kunststoffkörper vorgesehen sein. Außerdem kann die Form
des Kunststoffkörpers 15 ebenso variiert werden wie Form, Größe und Anzahl der zur
Befestigung desselben vorgesehenen Öffnungen in dem Schaft 4. Den Ausführungsformen
ist jedoch gemeinsam, dass die Kunststoffkörper 15 zur seitlichen Abstützung benachbarter
Wirknadeln 2, 3 oder sonstiger Strickwerkzeuge dienen können.
[0028] Eine Wirknadel für eine Barre 1 einer Wirkmaschine weist einen Schaft 4 auf, der
zumindest einseitig mit einem Kunststoffkörper 15 versehen ist, der über die Seitenfläche
11 des Schafts hinaus ragt. Dieser Kunststoffkörper 15 steht mit der Seitenfläche
der benachbarten Wirknadel in Berührung. Somit stützen sich beide beteiligten Strickwerkzeuge
aneinander ab.
Bezugszeichen
[0029]
- 1
- Barre
- 2, 3
- Wirknadel
- 4
- Schaft
- 5
- erster Abschnitt
- 6
- zweiter Abschnitt
- 7, 8, 9
- Füße
- 10
- Haken
- 11, 12
- Seitenflächen
- 13, 14
- Schmalseiten
- 15
- Kunststoffkörper
- 16
- Flachseite
- 17-21
- Fortsätze
- 22
- Öffnung
- 23
- Verankerungseinrichtung
- 24
- Zentrum
- 25
- Boden, Bodenfläche
- 26
- Rand
- 27,28
- Ende
1. Wirknadel (2),
mit einem Schaft (4), der zwei Seitenflächen (11, 12) aufweist und zur ruhenden Befestigung
an einer Barre (1) der Wirkmaschine eingerichtet ist, und der, wenn die Wirknadel
(2) an der Barre (1) montiert ist, mit einem ersten Schaftabschnitt (5) in der Barre
(1) gehalten ist, wobei ein zweiter Schaftabschnitt (6) aus der Barre (1) ragt,
mit einem an dem Schaft (4) ausgebildeten Arbeitsteil (10) und
mit wenigstens einem Kunststoffkörper (15), der an dem Schaft (4) der Wirknadel (2)
gehalten ist und über wenigstens eine Seitenfläche (11) der Wirknadel (2) übersteht,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Kunststoffkörper (15) an dem Schaft (4) verankert ist.
2. Wirknadel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kunststoffkörper (15) ein an den Schaft (4) angespritztes Spitzgussteil ist.
3. Wirknadel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kunststoffkörper (15) an dem Schaft (4) formschlüssig verankert ist.
4. Wirknadel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kunststoffkörper (15) an dem Schaft (4) stoffschlüssig verankert ist.
5. wirknadel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaft (4) wenigstens eine Öffnung (22) aufweist, der an einem Ende eine Verankerungseinrichtung
(23, 23') zugeordnet ist die an eine Seitenfläche (11, 12) grenzt.
6. Wirknadel nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Verankerungseinrichtung (23, 23') einen Boden (25) aufweist, der in einem Abstand
zu einer Seitenfläche (11, 12) angeordnet ist.
7. Wirknadel nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zwischen dem Boden (25) und der Seitenfläche (11, 12) ausgehend von einem
Zentrum (24) der Öffnung (22) in Richtung des Randes (26) des Bodens (25) sich verändert.
8. Wirknadel nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei der Veränderung des Abstandes des Bodens (25) zu der Seitenfläche (11,
12) um eine Vergrößerung handelt.
9. Wirknadel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kunststoffkörper (15) nur über eine der beiden Seitenflächen (11, 12) des Schafts
(4) übersteht.
10. Wirknadel nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Kunststoffkörper (15) einen sich über die Seitenfläche (11) erstreckenden Abschnitt
aufweist.
11. Wirknadel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kunststoffkörper (15) eine Anlagefläche (16) aufweist, die zur Anlage mit einem
benachbarten Strickwerkzeug (3) eingerichtet ist.
12. Wirknadel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kunststoffkörper (16) einen Überstand über die Seitenfläche (11) des Strickwerkzeugs
(2) aufweist, der dem gewünschten seitlichen Abstand benachbarter Wirknadeln (2, 3)
entspricht.
13. Wirknadel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kunststoffkörper (15) wenigstens teilweise an dem zweiten Schaftabschnitt (6)
angeordnet ist.
14. Wirknadel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kunststoffkörper (15) ausschließlich an dem zweiten Schaftabschnitt (6) angeordnet
ist.
15. Wirknadel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaft (4) wenigstens eine Öffnung (22) aufweist, die zur Verankerung eines oder
mehrerer Kunststoffkörper (15) dient.
1. Hosiery knitting needle (2),
with a blade (4), which has two side faces (11, 12) and is arranged for stationary
fastening on a bar (1) of the hosiery knitting machine, and which when the hosiery
knitting needle (2) is mounted on the bar (1) is held with a first blade section (5)
in the bar (1), wherein a second blade section (6) projects out of the bar (1),
with a work part (10) configured on the blade (4) and
with at least one plastic body (15), which is held on the blade (4) of the hosiery
knitting needle (2) and projects beyond at least one side face (11) of the hosiery
knitting needle (2),
characterised in that the plastic body (15) is anchored on the blade (4).
2. Hosiery knitting needle according to claim 1, characterised in that the plastic body (15) is an injection moulded part injected onto the blade (4).
3. Hosiery knitting needle according to claim 1, characterised in that the plastic body (15) is anchored on the blade (4) in a positive-locking manner.
4. Hosiery knitting needle according to claim 1, characterised in that the plastic body (15) is anchored on the blade (4) in an integral manner.
5. Hosiery knitting needle according to claim 1, characterised in that the blade (4) has at least one opening (22), which at one end has an associated anchoring
device (23, 23'), which adjoins a side face (11, 12).
6. Hosiery knitting needle according to claim 5, characterised in that the anchoring device (23, 23') has a base (25), which is arranged at a distance from
the side face (11, 12).
7. Hosiery knitting needle according to claim 6, characterised in that the distance between the base (25) and the side face (11, 12) changes starting from
a centre (24) of the opening (22) in the direction of the edge (26) of the base (25).
8. Hosiery knitting needle according to claim 7, characterised in that the change in the distance of the base (25) from the side face (11, 12) is an increased
distance.
9. Hosiery knitting needle according to claim 1, characterised in that the plastic body (15) only projects beyond one of the two side faces (11, 12) of
the blade (4).
10. Hosiery knitting needle according to claim 9, characterised in that the plastic body (15) has a section extending over the side face (11).
11. Hosiery knitting needle according to claim 1, characterised in that the plastic body (15) has an abutment surface (16), which is arranged to abut with
an adjacent knitting tool (3).
12. Hosiery knitting needle according to claim 1, characterised in that the plastic body (16) has an overlap beyond the side face (11) of the knitting tool
(2) corresponding to the desired lateral distance between adjacent hosiery knitting
needles (2, 3).
13. Hosiery knitting needle according to claim 1, characterised in that the plastic body (15) is arranged at least partially on the second blade section
(6).
14. Hosiery knitting needle according to claim 1, characterised in that the plastic body (15) is arranged exclusively on the second blade section (6).
15. Hosiery knitting needle according to claim 1, characterised in that the blade (4) has at least one opening (22), which serves to anchor one or more plastic
bodies (15).
1. Aiguille de tricotage (2)
comportant un fût (4) qui présente deux surfaces latérales (11, 12) et qui est monté
sur une barre (1) du métier mécanique à tricoter en vue d'une fixation statique et
qui, lorsque l'aiguille de tricotage (2) est montée sur la barre (1), est maintenue
dans la barre (1) par un premier segment (5) de fût, un deuxième segment (6) de fût
dépassant de la barre (1),
comportant une partie de travail (10') conformée sur le fût (4), et
comportant au moins un corps (15) en matière de synthèse qui est maintenu sur le fût
(4) de l'aiguille de tricotage (2) et qui dépasse sur au moins une surface latérale
(11) de l'aiguille de tricotage (2),
caractérisée en ce que
le corps de matière de synthèse (15) est ancré sur le fût (4).
2. Aiguille de tricotage selon la revendication 1 caractérisée en ce que le corps (15) en matière de synthèse est une pièce injectée sur le fût (4).
3. Aiguille de tricotage selon la revendication 1 caractérisée en ce que le corps en matière de synthèse (15) est ancré sur le fût par combinaison de formes.
4. Aiguille de tricotage selon la revendication 1 caractérisée en ce que le corps en matière de synthèse (15) est ancré sur le fût (4) par continuité de matière.
5. Aiguille de tricotage selon la revendication 1 caractérisée en ce que le fût (4) présente au moins une ouverture (22) à laquelle est affecté à une extrémité
un dispositif d'ancrage (23, 23') qui jouxte une surface latérale (11, 12).
6. Aiguille de tricotage selon la revendication 5 caractérisée en ce que le dispositif d'ancrage (23, 23') présente un fond (25) qui est disposé avec un écart
par rapport à une surface latérale (11, 12).
7. Aiguille de tricotage selon la revendication 6 caractérisée en ce que l'écart entre le fond (25) et la surface latérale (11, 12) à partir d'un centre (24)
de l'ouverture (22) varie en direction du bord (26) du fond (25).
8. Aiguille de tricotage selon la revendication 7 caractérisée par le fait qu'en ce qui concerne la variation de l'écart du fond (25) par rapport à la surface latérale
(11, 12) il s'agit d'une augmentation.
9. Aiguille de tricotage selon la revendication 1 caractérisée en ce que le corps (15) en matière de synthèse ne dépasse que sur une des deux surfaces latérales
(11, 12) du fût (4).
10. Aiguille de tricotage selon la revendication 9 caractérisée en ce que le corps (15) en matière de synthèse présente une partie qui s'étend au-dessus de
la surface latérale (11).
11. Aiguille de tricotage selon la revendication 9 caractérisée en ce que le corps (15) en matière de synthèse présente une surface d'appui (16) qui est agencée
en vue de procurer un appui contre un outil de tricotage voisin (3).
12. Aiguille de tricotage selon la revendication 1 caractérisée en ce que le corps (15) en matière de synthèse présente une saillie au-dessus de la surface
latérale (11) de l'outil de tricotage (2), qui correspond à l'écart latéral souhaité
entre des aiguilles de tricotage voisines (2, 3).
13. Aiguille de tricotage selon la revendication 1 caractérisée en ce que le corps (15) en matière de synthèse est disposé au moins partiellement sur la deuxième
partie (6) de fût.
14. Aiguille de tricotage selon la revendication 1 caractérisée en ce que le corps (15) en matière de synthèse est disposé exclusivement sur la deuxième partie
(6) de fût.
15. Aiguille de tricotage selon la revendication 1 caractérisée en ce que le fût (4) présente au moins une ouverture (22) qui sert à l'ancrage d'un ou de plusieurs
corps (15) en matière de synthèse.


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In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente