| (19) |
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(11) |
EP 2 045 425 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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02.01.2013 Patentblatt 2013/01 |
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Anmeldetag: 26.08.2008 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Einblatt-Überkopftor sowie Vorspanneinrichtung hierfür
Single-leaf overhead gate and pre-tensioning device therefor
Porte basculante à un panneau et dispositif de précontrainte correspondant
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL NO PL
PT RO SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
02.10.2007 DE 202007013802 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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08.04.2009 Patentblatt 2009/15 |
| (73) |
Patentinhaber: HÖRMANN KG AMSHAUSEN |
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33803 Steinhagen (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Temme, Jörg
33428, Harsewinkel (DE)
- Hanneforth, Ralf
33829, Borgholzhausen (DE)
- Jürgenhake, Dietmar
33378, Rheda-Wiedenbrück (DE)
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| (74) |
Vertreter: Kastel, Stefan et al |
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Flügel Preissner Kastel Schober
Nymphenburger Strasse 20a 80335 München 80335 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 0 566 781 DE-A1- 4 037 867 DE-A1- 19 801 727 FR-A1- 2 668 534 US-A1- 2005 217 072
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EP-A2- 1 630 343 DE-A1- 19 731 932 DE-U1-202005 020 731 FR-A1- 2 907 153
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Einblatt-Überkopftor mit einem zwischen einer im wesentlichen
vertikalen Schließstellung und einer im wesentlichen horizontalen Öffnungsstellung
abkippbar bewegbaren Torblatt, einer Torblattgewichtsausgleichseinrichtung, die das
gesamte Torblatt in Öffnungsrichtung vorspannt, einer Führungsvorrichtung zum Führen
der Bewegung des Torblattes, wobei das Torblatt ein Paneel, eine obere Eingreifseinrichtung
zum Erfassen der Führungsvorrichtung und eine untere Eingreifseinrichtung zum Erfassen
der Führungsvorrichtung hat, wobei wenigstens die untere Eingreifseinrichtung einen
Hebelabstand zwischen einem Angriffspunkt an der Führungsvorrichtung und dem Paneel
hat, und wobei die Führungsvorrichtung eine erste Führungsschiene, welche die obere
Eingriffseinrichtung im Wesentlichen horizontal führt, und eine zweite Führungsschiene
aufweist, welche von der unteren Eingriffseinrichtung erfasst wird und diese in einer
schräg von der Schließebene, in welcher sich das Paneel in der Schließstellung erstreckt,
nach oben und nach innen weg geneigten Richtung führt. Ein solches Tor ist aus der
DE 20 2005 020 731 U1 sowie aus der
DE 40 37 867 A1 bekannt.
[0002] Aus der
FR 2 668 534 A1 ist ein Kipptor mit einem Torblatt bekannt, das mit seinem unteren Bereich an vertikalen
Führungsschienen geführt ist und an seinem oberen Bereich an horizontalen Führungsschienen
geführt ist. Eine Torblattgewichtsausgleichseinrichtung weist ein Gewicht auf, dessen
Zugkraft über Seile auf eine Welle übertragen wird, wobei die Zugkraft einerseits
an einem unteren Bereich des Torblattes angreift und andererseits an ein Zugmittelgetriebe
geleitet ist, welche den oberen Bereich in Richtung der vertikalen Führungsschienen
zieht.
[0003] Das aus der
DE 20 2005 020 731 U1, auf die für weitere Einzelheiten verwiesen wird, bekannte Tor und das aus der
DE 40 37 867 A1 bekannte Tor weisen jeweils ein im wesentlichen aus einem starren Paneel gebildetes
Torblatt auf. Eine Führungsvorrichtung für das Torblatt weist neben einer ersten,
im wesentlichen horizontal angeordneten Führungsschiene eine schräg, beispielsweise
in einem Winkel von 25 ° (+/- 10°) verlaufende zweite Führungsschiene auf. Als obere
und untere Eingreifseinrichtungen, mit denen das Torblatt in den beiden Führungsschienen
geführt ist, dienen obere und untere Laufrollen. Die oberen Laufrollen sind mit einem
kleineren Abstandshalter von der Erstreckungsebene des Paneels nach innen (d.h. im
bestimmungsgemäßen Gebrauch in das Innere des zu verschließenden Raumes hinein gerichtet)
versetzt angeordnet. Die untere Eingreifeinrichtung ist mit einem wesentlich längeren
Abstandshalter weiter in das Innere versetzt angeordnet. Als Torblattgewichtsausgleicheinrichtung
dient ein Gegengewicht, welches über eine lose Rolle geführt ist und in einem Gewichtkasten
im Bereich eines seitlichen Rahmenholmes läuft. Die zweite Führungsschiene schließt
sich weiter nach innen versetzt erst an den Gewichtskasten an. Der untere Abstandshalter
überbrückt die Breite des Gewichtskastens. Solche Tore zeichnen sich durch eine außerordentliche
Laufruhe sowie durch einen in einem weiten Bereich der Torbewegung sehr flach verlaufenden
Kraftbedarf zum Öffnen und Schließen aus. Zur Glättung des Kraftbedarfes dient bei
dem Tor nach der
DE 20 2005 020 731 U1 insbesondere auch die Hebelwirkung des längeren, unteren Abstandhalters, welcher
den Angriffspunkt des Torblattes an der schrägen Führungsschiene ins Innere verlagert.
[0004] Aufgabe der Erfindung ist es, den Torlauf eines solchen Tores weiter zu verbessern.
[0005] Diese Aufgabe wird durch ein Einblatt-Überkopftor mit den Merkmalen des beigefügten
Anspruches 1 gelöst.
[0006] Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0007] Die Erfindung schlägt bei dem eingangs genannten Einblatt-Überkopftor mit schräger
zweiter Führungsschiene vor, zusätzlich zu der Torblattgewichtsausgleicheinrichtung
eine Vorspanneinrichtung vorzusehen, die den oberen Bereich des geschlossenen Torblattes
in Öffnungsrichtung vorspannt.
[0008] Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, dass die Torblattgewichtsausgleichseinrichtung,
beispielsweise das in dem bekannten Tor eingesetzte Gewicht, das Gewicht des Torblattes
nicht mehr ausgleichen kann, wenn der Schwerpunkt des Torblattes über den Angriffspunkt
der Eingreifeinrichtung wandert. Bei diesem nahe der Schließstellung auftretenden
Zustand ergibt sich eine Umkehr der Drehmomente, die um den Angriffspunkt der unteren
Eingriffseinrichtung der unteren Führungseinrichtung wirken.
[0009] Die erfindungsgemäße Vorspanneinrichtung liefert am Ende des Schließvorganges eine
zusätzliche Ausgleichskraft, um das Torblattgewicht besser auszugleichen.
[0010] Diese kann bei der bevorzugten Ausführung des Tores sehr gering sein wenn die Vorspanneinrichtung
an dem oberen Bereich angreifend angeordnet ist und damit der Hebelarm um den Angriffspunkt
der unteren Eingreifseinrichtung an der Führungsvorrichtung sehr groß ist.
[0011] Da sich die Drehmomentsumkehr nur nahe der Schließstellung ergibt, reicht es aus,
wenn die Vorspanneinrichtung lediglich in einem Teilbereich der Bewegungsbahn des
Torblattes nahe der Schließstellung eine Kraft auf das Torblatt ausübt. Auf dem verbleibenden
Bereich der Bewegungsbahn liefert die Torblattgewichtsausgleichseinrichtung die Torblattausgleichkraft
und kann für einen möglichst flachen Kraftverlauf sorgen.
[0012] Durch das Vorsehen einer nur nahe der Schließstellung wirkenden Vorspanneinrichtung
lässt sich der Kraftbedarf des Tores über den Weg gesehen weiter glätten und insgesamt
niedriger halten.
[0013] Dies ist insbesondere bei Versehen des Tores mit einem Torantrieb vorteilhaft. Es
ist davon auszugehen, dass das Tor auf dem Markt überwiegend gemeinsam mit einem Torantrieb
ausgerüstet, vertrieben und eingesetzt wird. Die von der Vorspanneinrichtung gelieferte
Ausgleichskraft wirkt sich günstig auf die Kraftbegrenzung des Antriebes aus. Dies
geht sogar soweit, dass auf eine Schließkantenschaltleiste oder eine sonstige Sicherungsfunktion
zum Schutz vor Einklemmgefahren verzichtet werden kann. Es reicht eine Kraftbegrenzung
im Antrieb selbst vollkommen aus. Auch mit einer einfachen Kraftbegrenzung lassen
sich auch zukünftige strenge Sicherheitsnormen erreichen, so dass insgesamt das Tor
mit Antrieb sehr einfach kostengünstig ausgestaltete werden kann.
[0014] Des weiteren benötigt der Torantrieb weniger Kraft für den Öffnungs- und Schließzyklus,
was die Lebensdauer des Antriebs verlängert.
[0015] Die Vorspanneinrichtung ist vorzugsweise derart ausgebildet, dass das Torblatt auf
Kippen vorgespannt wird, und zwar weiter bevorzugt um den Angriffspunkt der unteren
Eingreifseinrichtung in der zweiten Führungsschiene als Drehpunkt. Vorzugsweise ist
die Vorspannungseinrichtung nur etwa im letzten Drittel der Schließbewegung und/ im
ersten Drittel einer Öffnungsbewegung aktiv.
[0016] Die Vorspanneinrichtung kann platzsparend auf den im wesentlichen horizontalen ersten
Führungsschienen montiert werden.
[0017] Ein weiterer Vorteil der Vorspanneinrichtung ist, dass das Tor bei Nothandbetrieb
im letzten Drittel nicht von alleine zufällt. Bei einem unausgeglichenen Tor würde
durch das in der Praxis auftretende hohe Torblattgewicht (bis 200kg) im letzten Drittel
des Schließvorganges eine sehr hohe kinetische Energie entstehen. Diese kinetische
Energie wird durch die Vorspanneinrichtung beim Zufallen des Tores wirksam gedämpft.
[0018] Die Vorspanneinrichtung ist erfindungsgemäß mit einer Druckfeder ausgestattet, die
beim Schließen des Tores auf Druck gespannt wird.
[0019] Dadurch ergibt sich beim weiteren Schließen des Tores, wo sich der Schwerpunkt des
Tores weiter über den Angriffspunkt hinaus bewegt und somit immer unausgeglichener
wird, eine erhöhte Rückstellkraft. Hierdurch lässt sich ein sehr guter Ausgleich dieser
Unausgewogenheit erzielen.
[0020] Zum Angreifen an dem oberen Bereich des Torblattes weist die Vorspanneinrichtung
erfindungsgemäß eine Angreifseinrichtung auf. Diese ist mit einem Angreifelement versehen,
das an einer Angriffsstelle an einem oberen Bereich des Torblattes angreifen kann.
Die Angreifeinrichtung selbst ist in Öffnungsbewegungsrichtung sowie Schließbewegungsrichtung
der Angriffsstelle bewegbar geführt. Insbesondere ist sie mit einer federelastischen
Kraft in Öffnungsrichtung beaufschlagt.
[0021] Das Angreifelement kann beispielsweise durch ein Hakenelement ausgebildet sein, in
die sich ein Vorsprung an dem Torblatt beim Erreichen des Teilbereiches, in dem die
Vorspanneinrichtung aktiv wird, einhakt. Der Vorsprung ist vorzugsweise durch eine
Achse einer Laufrolle gebildet, mit der das Torblatt in einer der ersten Führungsschienen
geführt ist.
[0022] Zum Abstützen an der Druckfeder weist die Angreifseinrichtung weiter erfindungsgemäß
einen Federsitz auf. Um die Druckfeder im zusammengedrückten Zustand zwischen dem
Federsitz und dem Torblattrahmen aufnehmen zu können, und dennoch einen Angriff der
Angreifseinrichtung an dem oberen Bereich des Torblattes zu gewährleisten, ist weiter
vorgesehen, dass der Federsitz zu dem Angreifelement in Öffnungsrichtung beabstandet
angeordnet ist.
[0023] Um eine exakte Führung und eine einfache Montage zu ermöglichen weist jedoch die
Vorspanneinrichtung eine (eigene) Führungseinrichtung zum Führen der Bewegung der
Angreifseinrichtung auf. Diese Führungseinrichtung kann beispielsweise eine Stange
aufweisen, auf welcher die Druckfeder aufsitzt und auf der der Federsitz verschiebbar
geführt ist.
[0024] Weiter ist eine Begrenzungseinrichtung vorteilhaft, die die Bewegung der Vorspanneinrichtung
auf den gewünschten Teilbereich begrenzt. Diese Begrenzungseinrichtung kann beispielsweise
einen Anschlag für den Federsitz aufweisen.
[0025] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der beigefügten Zeichnung
näher erläutert. Darin zeigt:
- Fig. 1
- eine geschnittene Seitenansicht eines Einblatt-Überkopftores, eingebaut in eine Garage,
in einer Zwischenstellung zwischen Öffnungsstellung und Schließstellung;
- Fig. 2
- eine vergleichbare Ansicht von Fig. 1 auf das Tor in vollständig geöffnetem Zustand
(Öffnungsstellung);
- Fig. 3
- eine Ansicht vergleichbar derjenigen von Fig. 1 und Fig. 2 auf das Tor in vollständig
geschlossenem Zustand (Schließstellung);
- Fig. 4
- eine perspektivische Explosionsdarstellung der Einzelteile einer bei dem Tor von Fig.
1 bis 3 verwendbaren Vorspanneinrichtung;
- Fig. 5
- eine perspektivische Ansicht der Vorspanneinrichtung in zusammengesetztem Zustand;
- Fig. 6
- einen Teilbereich der Fig. 3 mit der Vorspanneinrichtung und dem Tor in der Schließstellung;
- Fig. 7
- einen Teilbereich der Fig. 1 mit dem Tor in einer Zwischenstellung und der Vorspanneinrichtung;
und
- Fig. 8
- eine Zusammenschau der Fig. 7 und 8, wobei das Tor und die Vorspanneinrichtung in
vollständig geschlossenem Zustand und in der Zwischenstellung dargestellt sind.
[0026] In den Fig. 1 bis 3 ist ein insgesamt mit 10 bezeichnetes Einblatt-Überkopftor in
drei verschiedenen Stellungen dargestellt. Fig. 2 zeigt das Tor in vollständig geöffneter
Stellung - Öffnungsstellung. Fig. 3 zeigt das Tor 10 in vollständig geschlossener
Stellung - Schließstellung. Und Fig. 1 zeigt das Tor 10 in einer Zwischenstellung,
in der das Torblatt zwar ein Drittel seiner Öffnungsbewegung von der Schließstellung
in die Öffnungsrichtung vollführt hat.
[0027] Das Tor 10 hat ein Torblatt 12 und eine Führungsvorrichtung 14 zum Führen der Bewegung
des Torblattes 12. Die Führungsvorrichtung 14 ist einem Rahmen oder einer Zarge 16
zugeordnet. Die Führungsvorrichtung 14 weist jeweils seitliche Führungen auf, von
denen in den Figuren jeweils nur eine dargestellt ist. Die Führung 18 auf der gegenüberliegenden
Seite ist entsprechend spiegelbildlich ausgestattet. Weiter weist das Tor 10 eine
Torblattgewichtsausgleichseinrichtung 20 auf.
[0028] Jede Führung 18 der Führungsvorrichtung 14 weist eine erste Laufschiene oder Führungsschiene
22 auf, die im Bereich der Decke 24 des zu verschließenden Raumes - Garage 26 - in
einer im wesentlichen horizontalen Richtung geführt ist. Weiter weist jede Führung
18 der Führungsvorrichtung 14 noch eine zweite Führungsschiene 28 auf, die sich von
einem vertikalen Holm 30 der Zarge 16 aus schräg nach oben und in das Innere der Garage
26 hinein erstreckt. Die zweite Führungsschiene 28 schließt in dem Ausführungsbeispiel
zwischen dem vertikalen Holm 30 und der zweiten Führungsschiene 28 einen Winkel von
etwa 25 ° ein. Abweichende Winkel sind möglich.
[0029] Das Torblatt 12 weist ein einzelnes starres flächiges Paneel 32 auf, welches die
Garagentoröffnung 34 im Schließzustand verschließt. Dieses Paneel 32 ist in einem
oberen Bereich 36, nahe seiner oberen Kante 38 mit einer oberen Eingreifeinrichtung
40 versehen, mit der das Torblatt 12 die erste Führungsschiene 22 erfasst. Die obere
Eingreifeinrichtung 40 weist in dem dargestellten Beispiel eine auf einer jeweiligen
Achse 42 gelagerte oberer Laufrolle44 auf. Die Achse 42 der oberen Laufrolle definiert
in dem Ausführungsbeispiel einen oberen Angriffspunkt.
[0030] An dem Paneel 32 ist weiter mit Abstand von mehreren Zentimetern (z.B. 10 bis 70
cm) von einer Schließkante 48 eine untere Eingreifseinrichtung 50 angeordnet, mit
welcher das Torblatt 12 an der schrägen zweiten Führungsschiene 28 geführt ist. Die
untere Eingreifseinrichtung 50 weist ebenfalls an Achse 52 gelagerte untere Laufrollen
54 auf. Die Achse 52 ist jedoch im Vergleich zu der Achse 42 der oberen Laufrolle
44 durch einen Abstandshalter 56 von dem Paneel 32 nach innen, d. h. weiter in das
Innere der Garage 26 hinein beabstandet.
[0031] Die Torblattgewichtsausgleichseinrichtung 20 weist ein Gegengewicht 58 auf, wie dies
genauer in den Fig. 6 bis 8 dargestellt ist, welches in dem entsprechend kastenartig
ausgeführten vertikalen Holm 30 geführt ist. Das Gegengewicht 58 greift über eine
lose Rolle 60 an einem Seilzug 62 an, dessen erstes Ende ortsfest im Bereich der Zarge
16 befestigt ist und dessen anderes Ende im Bereich der Achse 52 der unteren Laufrolle
54 an dem Torblatt 12 befestigt ist. Der Seilzug (62) ist hierzu über entsprechende
Rollen durch die zweite Führungsschiene 28 geführt.
[0032] Der Abstandshalter 56 überbrückt den Abstand zwischen einer Schließebene an der äußeren
Kante des vertikalen Holms 30 und dem Beginn der zweiten Führungsschiene 28 hinter
der inneren Kante des vertikalen Holmes 30.
[0033] Durch diese Bauart bedingt ergibt sich die Situation, dass dann, wenn das Torblatt
12 sich aus der in Fig. 2 gezeigten Öffnungsstellung in die in Fig. 3 gezeigte Schließstellung
bewegt, die Gewichtskraft F
G,, hier angesetzt an dem Schwerpunkt 64 der Torblattes (12), sich über den durch die
Achse 52 definierten Angriffspunkt der unteren Eingreifseinrichtung 50 an der zweiten
Führungsschiene 28 bewegt. Bei weiterem Bewegen in Richtung Schließstellung ergibt
sich hierdurch ein Kippmoment des Torblattes (12) (in Gegenuhrzeigersinn in Fig. 1),
welches durch die Torblattgewichtsausgleicheinrichtung 20 nicht mehr ausgeglichen
werden kann. Die Kraft der Gewichtsausgleichseinrichtung ist in den Figuren 1 - 3
mit F
S, dargestellt.
[0034] Anhand der Figuren 4 bis 8 wird nun eine insgesamt mit 70 bezeichnete Vorspanneinrichtung
beschrieben, welche den oberen Bereich 36 in Öffnungsbewegungsrichtung mit einer Ausgleichskraft
F
a vorspannt. Wie aus Fig. 4 ersichtlich, weist die Vorspanneinrichtung 70 eine Federeinrichtung
in Form einer Druckfeder 72, eine durch die Druckfeder 72 beaufschlagbare Angreifseinrichtung
74 sowie eine Führungseinrichtung 76 zum Führen einer Bewegung der Angreifseinrichtung
74 auf.
[0035] Die Führungseinrichtung 76 weist als Führungselement eine Stange 78 auf, die mittels
einer geeigneter Befestigungseinrichtung 80 an der Führungsvorrichtung 14 für das
Torblatt 12 befestigbar ist. Die Befestigungseinrichtung 80 weist in dem dargestellten
Ausführungsbeispiel zwei Befestigungswinkel 82 auf, die identisch ausgebildet sind
und einerseits mit den Enden der Stange 78 und andererseits mit der ersten Führungsschiene
22 verschraubbar sind. Die Befestigungswinkel 82 weisen einen gegenüber der Stange
78 größere seitliche Ausdehnung auf. Sie wirken so auch als Begrenzungseinrichtung
84. Wie aus der Darstellung in Fig. 5 ersichtlich, werden die Druckfeder 72 und ein
als Federsitz wirkender Ringabschnitt 86 auf die Stange 78 aufgesetzt. Je einer der
Befestigungswinkel 82 wirkt als weiterer Federsitz und der zweite der Befestigungswinkel
82 wirkt als Anschlag für den Ringabschnitt 86. Auf diese Weise wird die Bewegungsmöglichkeit
des Ringabschnittes 86 und damit der Angreifseinrichtung 74 auf einen Teilbereich
der ersten Führungsschiene 22 nah deren Ende der Garagentoröffnung 34 begrenzt. Der
Teilbereich beträgt ungefähr ein Drittel der Erstreckung der ersten Führungsschiene
22 und/oder der Bewegungsbahn der oberen Eingreifseinrichtung 40. In Fig. 8 sind die
jeweiligen Endpunkte der Bewegung der Angreifseinrichtung 74 zusammen dargestellt.
[0036] Die Angreifseinrichtung 74 weist neben dem Ringabschnitt 86 ein Angriffselement in
Form eines Hakenelementes 88 auf, worin die Achse 42 der oberen Laufrolle 44 eingehakt
werden kann. Das Hakenelement 88 ist in Öffnungsbewegungsrichtung geöffnet ausgebildet,
so dass die Achse 42 bei Anschlag des Ringabschnittes 86 an die Begrenzungseinrichtung
84 und bei Weiterbewegung des Torblattes 12 in Öffnungsbewegungsrichtung das Hakenelement
verlassen kann und sich das Torblatt 12 außerhalb des in Fig. 8 dargestellten Teilbereiches
ohne Angriff der Vorspanneinrichtung 70 weiterbewegen kann.
[0037] Beim Bewegen des Tores aus der in Fig. 2 dargestellten Öffnungsstellung zurück in
die in Fig. 3 dargestellte Schließstellung erreicht die Achse 42, kurz bevor die in
Fig. 1 dargestellte Stellung erreicht wird, das Hakenelement 88 und hakt sich dort
ein. Das Torblatt 12 nimmt dann bei Weiterbewegung in Schließrichtung die Angreifseinrichtung
74 mit. Diese wird entlang der Führungseinrichtung 76 in Schließrichtung hin zur Garagentoröffnung
34 bewegt und spannt dabei die Druckfeder 72.
[0038] Die Druckfeder 72 erzeugt die Ausgleichskraft F
a. Diese wird entsprechend dem Spannen der Druckfeder 72 größer, je weiter sich das
Torblatt in Schließstellung bewegt.
[0039] In Fig. 6 ist die Schließstellung mit der Vorspanneinrichtung 70 im Angriff an den
oberen Bereich 36 des Torblattes 12 dargestellt. Die Druckfeder 72 ist hier vollständig
zusammengepresst. Die Angreifseinrichtung 74 weist hierzu zwischen dem Ringabschnitt
86 und dem Hakenelement 88 einen sich in Längsrichtung der Stange erstreckenden Verbindungsbereich
90 auf, um zwischen dem Ringabschnitt 86und dem nahe der Garagentoröffnung 34 befindlichen
Hakenelement genügend Raum für die zusammengepresste Druckfeder 72 zu schaffen.
[0040] Die durch die Vorspanneinrichtung 70 erzeugte Ausgleichskraft F
a ist insbesondere - aber nicht nur dann - vorteilhaft, wenn das Tor 10, wie in den
Fig. 1 bis 3 dargestellt, mit einem Torantrieb 92 ausgestattet ist. Der Torantrieb
92 liegt in dem Ausführungsbeispiel als Schleppantrieb vor. Dadurch, dass das Kippmoment
des sich zwischen der Stellung in Fig. 1 und der Stellung in Fig. 3 befindlichen Torblattes
12 durch die Ausgleichskraft F
a ausgeglichen wird, lässt sich insgesamt ein ausgeglichener und geringerer Kraftbedarf
für das Öffnen und Schließen des Torblattes 12 erreichen. Die Kraftkurve über den
Weg verläuft so sehr flach. Hierdurch kann eine zuverlässige Kraftabschaltung an dem
Torantrieb realisiert werden. Das Tor 10 kommt somit auch dann, wenn es mit dem Torantrieb
92 versehen ist, ohne zusätzliche Sicherungseinrichtungen, wie beispielsweise einer
Hinderniserfassung an der Schließkante 48 aus.
[0041] Wenngleich in den Figuren nur eine Seite des Tores dargestellt ist, so sollte klar
sein, dass die Vorspanneinrichtung 70 an beiden Seiten, z.B. jeweils auf die beiden
oberen ersten Führungsschienen geschraubt, vorhanden sein kann.
Bezugszeichenliste:
[0042]
- 10
- Tor
- 12
- Torblatt
- 14
- Führungsvorrichtung
- 16
- Zarge
- 18
- Führung
- 20
- Torblattgewichtsausgleichseinrichtung
- 22
- erste Führungsschiene
- 24
- Decke
- 26
- Garage
- 28
- zweite Führungsschiene
- 30
- vertikaler Holm
- 32
- Paneel
- 34
- Garagentoröffnung
- 36
- oberer Bereich
- 38
- obere Kante
- 40
- obere Eingreifseinrichtung
- 42
- Achse
- 44
- obere Laufrolle
- 46
- oberer Angriffspunkt
- 48
- Schließkante
- 50
- untere Eingreifseinrichtung
- 52
- Achse
- 54
- untere Laufrolle
- 56
- Abstandshalter
- 58
- Gegengewicht
- 60
- lose Rolle
- 62
- Seilzug
- 64
- Schwerpunkt
- 70
- Vorspanneinrichtung
- 72
- Druckfeder
- 74
- Angreifseinrichtung
- 76
- Führungseinrichtung
- 78
- Stange
- 80
- Befestigungseinrichtung
- 82
- Befestigungswinkel
- 84
- Begrenzungseinrichtung
- 86
- Ringabschnitt (Federsitz und Führungselement für die Angreifseinrichtung)
- 88
- Hakenelement
- 90
- Verbindungsbereich
- 92
- Torantrieb
- FG
- Gewichtskraft
- FL1
- erforderliche Stützkraft an der Achse der oberen Laufrollen
- FL2
- erforderliche Stützkraft an der Achse der unteren Laufrollen
- FS
- Gewichtsausgleichskraft von der Torblattgewichtsausgleichseinrichtung
- FN
- Komponente der Stützkraft FL2 in Richtung senkrecht zur Gewichtsausgleich kraft
- Fa
- Ausgleichskraft
1. Einblatt-Überkopftor (10) mit einem zwischen einer im wesentlichen vertikalen Schließstellung
und einer im wesentlichen horizontalen Öffnungsstellung abkippbar bewegbaren Torblatt
(12), einer Torblattgewichtsausgleichseinrichtung (20), die das Torblatt (12) in Öffnungsrichtung
vorspannt, und einer Führungsvorrichtung (14) zum Führen der Bewegung des Torblattes
(12),
wobei das Torblatt (12) ein Paneel (32), eine obere Eingreifseinrichtung (40) zum
Erfassen der Führungsvorrichtung (14) und eine untere Eingreifseinrichtung (50) zum
Erfassen der Führungsvorrichtung (14) hat, wobei wenigstens die untere Eingreifseinrichtung
(50) einen Hebelabstand zwischen einem Angriffspunkt (52) an der Führungsvorrichtung
(14) und dem Paneel (32) hat,
und wobei die Führungsvorrichtung (14) eine erste Führungsschiene (22), welche die
obere Eingriffseinrichtung (40) im wesentlichen horizontal führt, und eine zweite
Führungsschiene (28) aufweist, welche von der unteren Eingriffseinrichtung (50) erfasst
wird und diese in einer schräg von der Schließebene, in welcher sich das Paneel (32)
in der Schließstellung erstreckt, nach oben und nach innen weg geneigten Richtung
führt,
dadurch gekennzeichnet,
dass zusätzlich zu der Torblattgewichtsausgleichseinrichtung (20) eine Vorspanneinrichtung
(70) zum Vorspannen des oberen Bereichs (36) des geschlossenen Torblattes in Öffnungsrichtung
vorgesehen ist,
dass die Vorspanneinrichtung (70) eine Angreifseinrichtung (74) mit einem Angreifelement
(88) zum Angreifen an einer Angriffsstelle (42) am oberen Bereich (36) des Torblattes
(12) aufweist, wobei eine Führungseinrichtung (76) zum Führen der Bewegung der Angreifseinrichtung
(74) in Öffnungs- und Schließbewegungsrichtung der Angriffsstelle (42) vorgesehen
ist, dass die Vorspanneinrichtung (70) eine Druckfeder (72) aufweist, um die Angreifseinrichtung
(74) mit einer federelastischen Kraft (Fa) in Öffnungsrichtung zu beaufschlagen, wobei
die Druckfeder (72) beim Schließen des Tores auf Druck gespannt wird, und
dass die Angreifseinrichtung einen Federsitz (86) zum Abstützen der Druckfeder (72) aufweist,
wobei der Federsitz (86) zu dem Angreifelement (88) in Öffnungsrichtung beabstandet
angeordnet ist.
2. Tor nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Torblattgewichtsausgleichseinrichtung (20) an der unteren Eingriffseinrichtung
(50) angreift und auf diese eine Kraft (Fs) in Richtung der zweiten Führungsschiene
(28) ausübt.
3. Tor nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Vorspanneinrichtung (70) lediglich in einem Teilbereich der Bewegungsbahn des
Torblattes (12) nahe der Schließstellung eine Kraft (Fa) auf das Torblatt (12) ausübt.
4. Tor nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Vorspanneinrichtung (70) das Torblatt (12) auf Kippen aus der im wesentlichen
vertikalen Schließstellung in eine Kippbewegung hin zu der im wesentlichen horizontalen
Öffnungsstellung vorspannt.
5. Tor nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Vorspannungseinrichtung (70) eine im wesentlichen in Richtung der zweiten Führungsschiene
in Öffnungsrichtung gerichtete Kraft (Fa) auf den oberen Bereich (36) des Torblattes
(12) ausübt.
6. Tor nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Vorspanneinrichtung (70) die wenigstens eine Druckfeder (72) im Bereich wenigstens
einer von jeweils seitlich vorgesehen ersten Führungsschienen (22) aufweist.
7. Tor nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die wenigstens eine Druckfeder (72) der Vorspanneinrichtung (70) mit einem ersten
Ende im Bereich eines oberen Bereichs eines Rahmens oder einer Zarge (16) oder des
der durch das Tor (10) zu verschließenden Öffnung (32) zugewandten Endes der ersten
Führungsschiene (22) abstützend angreift und mit ihrem anderen, zweiten Ende bei Bewegung
des Torblattes (12) in die Schließlage in einem letzten Teilbereich der Schließbewegung
an dem Torblatt (12) angreift, so dass die Druckfeder (72) durch die weitere Schließbewegung
spannbar ist.
8. Tor nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Angreifelement ein Hakenelement (88) zum Angreifen an einer Achse (42) einer
in der ersten Führungsschiene (22) geführten Laufrolle (44) ist.
9. Tor nach Anspruch 7 oder nach Anspruch 7 und Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Federsitz (86) in Öffnungsrichtung von dem Angreifselement (88) um einen Abstand
beabstandet ist, in dem die in Schließstellung zusammengedrückte Druckfeder (70) aufnehmbar
ist.
10. Tor nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Führungseinrichtung (76) eine Stange (78) aufweist, welche die Druckfeder (70)
längs durchgreift und auf der der Federsitz (86) verschiebbar geführt ist.
11. Tor nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Vorspanneinrichtung (70) eine Begrenzungseinrichtung (84) aufweist, die deren
Wirksamkeit auf einen Teilbereich des Torweges begrenzt.
12. Tor nach Anspruch 10 und Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Begrenzungseinrichtung (84) einen Anschlag für den Federsitz (86) aufweist, der
die Bewegung des Federsitzes in Öffnungsrichtung begrenzt.
13. Tor nach einem der Ansprüche 3 oder 7 oder 11 oder 12,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Teilbereich, in dem die Vorspanneinrichtung (70) wirksam ist, etwa das letzte
Drittel der Schließbewegung und das erste Drittel der Öffnungsbewegung ist.
14. Tor nach einem der voranstehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch einen Torantrieb (92) zum Antreiben der Öffnungs- und Schließbewegung des Torblattes
(12).
15. Tor nach Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Torantrieb (92) über eine Kraftüberwachungseinrichtung zur Abschalten oder Reversieren
des Torantriebs (92), wenn die Antriebskraft einen vorbestimmten Schwellwert übersteigt,
verfügt und dass das Tor (10) frei von Schließkantenüberwachungseinrichtungen ist.
1. Single-panel up-and-over door (10) having a door leaf (12) that is movable by tilting
between a substantially vertical closed position and a substantially horizontal open
position, a door leaf weight compensating device (20) that biases the door leaf (12)
in the direction of opening, and guide means (14) for guiding the movement of the
door leaf (12),
the door leaf (12) having a panel (32), an upper engagement device (40) for gripping
the guide means (14) and a lower engagement device (50) for gripping the guide means
(14), wherein at least the lower engagement device (50) has a lever distance between
a point of attack (52) on the guide means (14) and the panel (32),
and wherein the guide means (14) comprise a first guide rail (22) that guides the
upper engagement device (40) substantially horizontally, and a second guide rail (28)
that is gripped by the lower engagement device (50) and guides the latter in a direction
sloping diagonally upwards and inwards away from the closing plane in which the panel
(32) extends in the closed position,
characterised in that
in addition to the door leaf weight compensating device (20) a pre-tensioning device
(70) is provided for biasing the upper region (36) of the closed door leaf in the
direction of opening,
in that the pre-tensioning device (70) comprises an actuating device (74) with an actuating
element (88) for acting on a point of attack (42) on the upper region (36) of the
door leaf (12), while guide means (76) are provided for guiding the movement of the
actuating device (74) in the opening and closing direction of the point of attack
(42),
in that the pre-tensioning device (70) comprises a compression spring (72) for acting on
the actuating device (74) with a spring-elastic force (Fa) in the direction of opening,
the compression spring (72) being biased into compression when the door is closed,
and
in that the actuating device has a spring seat (86) for supporting the compression spring
(72), the spring seat (86) being arranged at a spacing from the actuating element
(88) in the direction of opening.
2. Door according to claim 1, characterised in that the door leaf weight compensating device (20) acts on the lower engagement device
(50) and exerts a force (Fs) thereon in the direction of the second guide rail (28).
3. Door according to one of the preceding claims, characterised in that the pre-tensioning device (70) exerts a force (Fa) on the door leaf (12) only over
part of the path of movement of the door leaf (12), close to the closed position.
4. Door according to one of the preceding claims, characterised in that the pre-tensioning device (70) biases the door leaf (12) to tilt out of the substantially
vertical closed position into a tilting movement towards the substantially horizontal
open position.
5. Door according to one of the preceding claims, characterised in that the pre-tensioning device (70) exerts a force (Fa) on the upper region (36) of the
door leaf (12) that is directed substantially towards the second guide rail in the
direction of opening.
6. Door according to one of the preceding claims, characterised in that the pre-tensioning device (70) comprises the at least one compression spring (72)
in the region of at least one of laterally provided first guide rails (22).
7. Door according to one of the preceding claims, characterised in that the at least one compression spring (72) of the pre-tensioning device (70) acts as
a support, with a first end in the region of an upper part of a frame or a surround
(16) or of the end of the first guide rail (22) facing the opening (32) that is to
be closed off by the door (10), and acts with its other, second end on the door leaf
(12), as the door leaf (12) moves into the closed position in a last part of the closing
movement, so that the compression spring (72) can be biased by the further closing
movement.
8. Door according to one of the preceding claims, characterised in that the actuating element is a hook element (88) for acting on an axle (42) of a roller
(44) guided in the first guide rail (22).
9. Door according to claim 7 or according to claim 7 and claim 8, characterised in that in the direction of opening the spring seat (86) is spaced from the actuating element
(88) by a distance that can accommodate the compression spring (70) compressed in
the closed position.
10. Door according to one of the preceding claims, characterised in that the guide means (76) comprise a rod (78) which passes longitudinally through the
compression spring (70) and on which the spring seat (6) is movably guided.
11. Door according to one of the preceding claims, characterised in that the pre-tensioning device (70) has a limiter (84) which limits its effectiveness
to a partial range of the movement of the door.
12. Door according to claim 10 and claim 11, characterised in that the limiter (84) has a stop for the spring seat (86) which limits the movement of
the spring seat in the direction of opening.
13. Door according to one of claims 3 or 7 or 11 or 12, characterised in that the partial range in which the pre-tensioning device (70) is effective is approximately
the last third of the closing movement and the first third of the opening movement.
14. Door according to one of the preceding claims, characterised by a door drive (92) for driving the opening and closing movement of the door leaf (12).
15. Door according to claim 14, characterised in that the door drive (92) has a force monitoring device for switching off or reversing
the door drive (92) when the drive force exceeds a pre-defined threshold and in that the door (10) is free from door edge monitoring devices.
1. Porte basculante à un vantail (10) comportant un vantail (12) mobile en basculement
entre une position de fermeture essentiellement verticale et une position d'ouverture
essentiellement horizontale, un dispositif d'équilibrage (20) du poids du vantail
qui précontraint ce vantail (12) dans le sens de l'ouverture et un dispositif de guidage
(14) pour guider le mouvement du vantail (12),
le vantail (12) comportant un panneau (32), un dispositif d'actionnement supérieur
(40) pour détecter le dispositif de guidage (14) et un dispositif d'actionnement inférieur
(50) pour détecter le dispositif de guidage (14), au moins le dispositif d'actionnement
inférieur (50) étant situé à une distance formant bras de levier entre un point d'attaque
(52) sur le dispositif de guidage (14), et le panneau (32), et
le dispositif de guidage (14) comportant un premier rail de guidage (22) guidant le
dispositif d'actionnement supérieur (40) essentiellement horizontalement et un second
rail de guidage (28) détecté par le dispositif d'actionnement inférieur (50), et le
guidant dans une direction inclinée vers le haut et vers l'intérieur dirigée transversalement
au plan de fermeture dans lequel s'étend le panneau (32) dans la position de fermeture,
caractérisée en ce qu'
outre le dispositif d'équilibrage (20) du poids du vantail, il est prévu un dispositif
de précontrainte (70) pour solliciter la zone supérieure (36) du vantail fermé dans
le sens de l'ouverture,
le dispositif de précontrainte (70) comporte un dispositif d'attaque (74) équipé d'un
élément d'attaque (88) agissant au niveau d'un emplacement d'attaque (42) dans la
zone supérieure (36) du vantail (12), un dispositif de guidage (76) permettant de
guider le déplacement du dispositif d'attaque (74) dans le sens du mouvement d'ouverture
et du mouvement de fermeture de l'emplacement d'attaque (42) étant prévu, le dispositif
de précontrainte (70) comporte un ressort de pression (72) pour solliciter le dispositif
d'attaque (74) avec une force élastique (Fa) dans le sens de l'ouverture, le ressort
de pression (72) étant mis sous contrainte lors de la fermeture de la porte, et
le dispositif d'attaque comporte un siège élastique (86) supportant le ressort de
pression (72), ce siège élastique (86) étant situé à distance de l'élément d'attaque
(88) dans le sens de l'ouverture.
2. Porte conforme à la revendication 1,
caractérisée en ce que
le dispositif d'équilibrage (20) du poids du vantail vient en prise sur le dispositif
d'actionnement inférieur (50) et exerce sur celui-ci une force (Fs) dirigée dans la
direction du second rail de guidage (28).
3. Porte conforme à l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
le vantail (70) exerce uniquement une force (Fa) sur le vantail (12) dans une zone
partielle de la course de mouvement de ce vantail (12) située à proximité de la position
de fermeture.
4. Porte conforme à l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
le dispositif de précontrainte (70) précontraint le vantail (12) en basculement de
la position de fermeture essentiellement verticale vers la position d'ouverture essentiellement
horizontale par un mouvement de basculement.
5. Porte conforme à l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
le dispositif de précontrainte (70) exerce sur la zone supérieure (36) du vantail
(12) une force (Fa) dirigée essentiellement en direction du second rail de guidage
dans le sens de l'ouverture.
6. Porte conforme à l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
le dispositif de précontrainte (70) comporte le ou les ressort(s) de pression (72)
dans la zone d'au moins un parmi des premiers rails de guidage (22) respectivement
latéraux.
7. Porte conforme à l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le ou les ressort(s) de pression (72) du dispositif de précontrainte (70) vient en
prise en s'appuyant, par une première extrémité dans la zone d'une zone supérieure
d'un cadre ou d'un châssis (16) ou de l'extrémité du premier rail de guidage (22)
tournée vers l'ouverture (32) à fermer à l'aide de la porte (10) et vient en prise
avec le vantail par son autre ou seconde extrémité, lors d'un déplacement de ce vantail
(12) dans la position de fermeture, dans la dernière zone partielle du mouvement de
fermeture, de sorte que le ressort de pression (72) puisse être précontraint lors
de la poursuite du mouvement de fermeture.
8. Porte conforme à l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
l'élément d'attaque est un élément formant crochet (88) pouvant venir en prise avec
un axe (42) d'un premier galet de roulement (44) guidé dans le premier rail de guidage
(22).
9. Porte conforme à la revendication 7 ou à la revendication 7 et à la revendication
8,
caractérisée en ce que
le siège élastique (86) est écarté de l'élément d'attaque (88) dans le sens de l'ouverture
d'une distance permettant l'introduction du ressort de pression (70) comprimé en position
de fermeture.
10. Porte conforme à l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
le dispositif de guidage (76) comporte une tige (78) qui passe longitudinalement au
travers du ressort de pression (70) et sur laquelle le siège élastique (86) est guidé
en coulissement.
11. Porte conforme à l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
le dispositif de précontrainte (70) comporte un dispositif de limitation (84) qui
limite son efficacité à une zone partielle de la course de la porte.
12. Porte conforme à la revendication 10 et à la revendication 11,
caractérisée en ce que
le dispositif de limitation (84) comporte une butée pour le siège élastique (86) qui
limite le mouvement de ce siège élastique dans le sens de l'ouverture.
13. Porte conforme à l'une des revendications 3 ou 7 ou 11 ou 12,
caractérisée en ce que
la zone partielle dans laquelle le dispositif de précontrainte (70) est efficace correspond
environ au dernier tiers du mouvement de fermeture et au premier tiers du mouvement
d'ouverture.
14. Porte conforme à l'une des revendications précédentes,
caractérisée par
un entrainement de porte (92) pour commander le mouvement d'ouverture et le mouvement
de fermeture du vantail (12).
15. Porte conforme à la revendication 14,
caractérisée en ce que
l'entrainement de porte (92) est équipé d'un dispositif de surveillance de force pour
le couper ou l'inverser lorsque la force d'entrainement dépasse une valeur de seuil
prédéfinie, et la porte (10) est exempte de dispositifs de surveillance des bords
de fermeture.
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