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EP 2 045 792 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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31.10.2012 Patentblatt 2012/44 |
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Anmeldetag: 10.09.2008 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Modulares Gehäuse, insbesondere für LED-Signalgeber
Modular housing, in particular for LED signalling device
Boîtier modulaire, notamment pour dispositif de signalisation à LED
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL NO PL
PT RO SE SI SK TR |
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Priorität: |
01.10.2007 AT 15492007
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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08.04.2009 Patentblatt 2009/15 |
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Patentinhaber: SWARCO FUTURIT Verkehrssignalsysteme Ges.m.b.H. |
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7343 Neutal (AT) |
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Erfinder: |
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- Silhengst, Franz
3004 Ollern (AT)
- Otto, Alexander
2102 Bisamberg (AT)
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Vertreter: Patentanwälte
Barger, Piso & Partner |
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Mahlerstrasse 9
Postfach 96 1015 Wien 1015 Wien (AT) |
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Entgegenhaltungen: :
GB-A- 2 427 263
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US-A- 6 145 683
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Bisher waren in der Verkehrsregelung Signalgeber eingesetzt, deren Lichter üblicher
Weise aus einer Lampenfassung mit einer Glühlampe in einem Reflektor, sowie eventuell
einem Trafo bestanden, wobei das Licht der Lampe gebündelt und durch eine Streuscheibe
nach Vorgaben sinnvoll verteilt wurde, um den Sichtbarkeitsansprüchen des Verkehrs
zu genügen. Diese Systeme sind in der Regel offen, was bedeutet, dass sie ein dichtes
Gehäuse benötigen, um Feuchtigkeit, Schmutz und korrosive Stoffe von den empfindlichen
optischen Flächen und den stromführenden Bauteilen fernzuhalten. Dabei muss das Gehäuse
geöffnet werden können, um die Lampe zu wechseln.
[0002] Hauptsächlich sind Baukastensysteme im Einsatz, bei denen der Signalgeber aus miteinander
verbundenen Einzelgehäusen, den sogenannten Kammern besteht, die jeweils ein Licht
enthalten. Jede Kammer ist vorne mit einem abgedichteten Deckel, der sogenannten Front
verschlossen, in welche die Streulinse dicht eingesetzt ist, oder auch mehr Komponenten
der Optik eingebaut sind. Aus solchen Elementen sind die bekannten Einzel, Zwei- und
Dreifach-, gelegentlich auch Mehrkammer-Signalgeber zusammengesetzt.
[0003] In den letzten Jahren wurden alternative Lichter mit Leuchtdioden, den sogenannten
LED als Lichtquellen entwickelt, welche wegen der rasanten Entwicklung auf diesem
Gebiet mittlerweile die Mehrzahl neuer Signale stellen. Neben erheblich geringerem
Stromverbrauch ist vor allem der Entfall der üblichen Wartung ein unschätzbarer Vorteil.
Diese LED-Einsätze weisen durchwegs eine geringere Bautiefe auf und passen daher in
die vorhandenen Aufnahmen der Signalgebergehäuse, wodurch ein einfacher Austausch
gewährleistet ist. Sie unterscheiden sich jedoch von der konventionellen Optik durch
eine in ihrem Inneren befindliche, unverzichtbare Ansteuer-Elektronik, weshalb schon
sie selbst völlig abgedichtet sind.
[0004] Die Funktionalität der bisherigen Gehäuse wird damit teilweise in Frage gestellt,
dafür treten neue Anforderungen in den Vordergrund. Unbestritten ist dabei die Forderung
nach Kostensenkungen. Es kommen daher neue Gehäusebauformen auf den Markt, welche
deutlich schlanker sind und eine eingeschränkte Funktionalität aufweisen, indem sie
etwa nicht mehr zu öffnen oder wenig abgedichtet sind, und beispielsweise aus Profilen
anstelle einzelner Kammern bestehen.
[0005] Ein neues Gehäuse für Signalgeber sollte mit minimalem Materialaufwand herstellbar
und modular aufgebaut sein. Die LED-Einsätze sollten bei einem Defekt von außen ausgewechselt
werden können, ohne das Gehäuse zu öffnen. Es sollten große Öffnungen für die Zuführung
der Kabel, aber auch zur Verwendung moderner Stecksysteme vorhanden sein, bei Weiterverwendung
der vorhandenen Befestigungssysteme. Der Signalgeber soll rasch zusammengebaut werden
können ohne zu schrauben und eine gefällige, glatte, reinigungsfreundliche Außenkontur
aufweisen. Der Platz zwischen den LED-Einsätzen soll wie bei Profilgehäusen für weitere
Einbauten wie etwa Sensoren oder Steuerplatinen nutzbar sein. Natürlich sind alle
Anforderungen nach verschiedenen allgemeinen Vorschriften und Belastungen einzuhalten
wie Sicherheit gegen Vandalismus, elektrischen Schlag, sowie Brandschutz und Windlast.
[0006] US 6 145 683 offenbart ein modulares Gehäuse gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1.
[0007] Die
DE 20 2006 014 987 U1 offenbart eine Signalanlage mit einem Gehäuse und einer schwenkgelagerten Tür. Drei
separate Signalleuchten sind jeweils in einem Gehäuse untergebracht. Diese Druckschrift
betrifft in erster Linie die Ausgestaltung der Türe mit einer vertieften Aufnahme
für die LED-Leuchteinrichtung, enthält jedoch keine nähere Offenbarung über das Gehäuse
selbst.
[0008] Bisher bekannte Ausführungen erfüllen nur einen Teil der neuen Anforderungen. So
zeigt etwa die
US 3,999,160 (Mc Donnell) eine Kammer, die über Schiebeflansche zusammenhält und beim Zusammenschieben die
elektrischen Verbindungen zwischen den Kammern hergestellt werden. Eine Schraube verhindert
das Auseinandergleiten. Es kann vor Ort eine beliebige Kammer samt Einsatz ausgetauscht
werden, ohne Verkabelungsarbeiten.
[0009] Nachteilig ist der Aufwand des Durchschleifens der elektrischen Verbindungen, fehlende
Nutzungsmöglichkeit der Zwischenräume, und der Aufwand, jeweils geschlossene Kammern
herzustellen.
[0010] US 4,117,456 (Albrecht) stellt einen Signalgeber aus Halbkammern vor. Diese werden miteinander beliebig
verbunden. Die Verkabelung erfolgt durch die Öffnungen. Problematisch ist die Dichtheit
bei den geteilten Öffnungen. Die Kammern zeigen auch zwei Längsspalte zur Aufnahme
von sogenannten Kontrastblenden, welche aus zumindest zwei Teilen bestehen, um sie
in die Spalte einschieben zu können.
[0011] US 3,991,400 (Buehler) zeigt eine im Prinzip überall verbreitete Bauweise. Die einzelnen Kammern werden
über je eine Schraube im hinteren Bereich zusammengehalten, wobei die Kabel durch
Löcher in diesem Bereich geführt werden. Es sind zahlreiche Befestigungsmöglichkeiten
im Inneren vorhanden. Jede Kammer wird von einer Front mit eingedichteter Streulinse
verschlossen.
[0012] Nachteilig ist der Aufwand des Durchfädelns der Verkabelung, das völlige Zerlegen
beim Tausch einer Kammer, oder die fehlende Nutzungsmöglichkeit der Zwischenräume.
[0013] CA 2,025,777 (Fortran) zeigt eine Lösung, welche die Kammern von den Windkräften entlastet und diese über
ein integriertes Stahlrohr weiterleitet. Hierdurch können die Kammern schwächer ausgeführt
werden.
[0014] Nachteilig ist der zusätzliche Aufwand der Rohr-Integration, sowie die gleichen oben
angeführten Punkte.
[0015] US 4,189,709 (Gosswiller) zeigt eine Lösung in einem verwandten Bereich, nämlich eine Dach-Signalleuchte für
Einsatzfahrzeuge. Auf einer quer über das Fahrzeugdach montierten durchgängigen Profilschiene
sind vorne und hinten mehrere transparent eingefärbte Elemente eingesteckt, welche
zueinander mittels einer umlaufenden, einfach zusammen zu steckenden Nut- und Federverbindung
fixiert sind. Durch Abschlussdeckel wird ein gemeinsamer Innenraum gebildet, in welchem
die Drehscheinwerfer und insbesonders der durchgängige Zahnradtrieb untergebracht
sind.
[0016] Nachteilig für die Anwendung in einem Signalgeber erscheint die durchgehende Profilschiene,
da sie auf ein bestimmtes Maß abgelängt wird und später nicht mehr variabel ist. Auch
das aufgesetzte und die Elemente oben zusammenhaltende Abschlussprofil hat eine vorbestimmte
Länge.
[0017] Das gleiche Problem haben nicht in der Patentliteratur vorhandene Signalgeber, die
ein Gehäuseprofil beinhalten. Die Fronten mit den Ausnehmungen für die LED-Einsätze
werden in das durchgängige Gehäuseprofil eingeschoben oder eingerastet und durch Abschlussdeckel
fixiert. Während so ein durchgängiger Innenraum entsteht, kann durch die Frontöffnungen
verkabelt und der Einbau von Komponenten vorgenommen werden.
[0018] Nachteilig sind aber vor allem die relativ hohen Kosten für Alu- oder Kunststoffprofile
in den relativ großen Dimensionen der Gehäuse-Querschnitte.
[0019] Weiters sind auch einstückig geblasene Hohlkörper als Signalgebergehäuse bekannt.
Auch diese Technologie ist unflexibel und relativ teuer, weil alle Öffnungen nachträglich
bearbeitet und zusätzliche Anschlussteile auf dem Hohlkörper befestigt werden müssen.
[0020] Die Stabilität insgesamt ist allerdings sehr gut.
[0021] Es ist somit Aufgabe der Erfindung, ein modulares Gehäuse, insbesondere für LED-Signalgeber,
zu schaffen, das die genannten Nachteile nicht aufweist und insbesondere flexibel
in seinem Aufbau, einfach zusammenzubauen dabei mechanisch stabil und kostengünstig
herzustellen ist. Es soll auch nach erfolgtem Zusammenbau ohne großen Aufwand geänderten
Bedingungen anzupassen sein und verschiedene Montagearten an vorgegebenen Tragekonstruktionen
erlauben.
[0022] Das erfindungsgemäße Gehäuse besteht nun aus einer beliebigen Anzahl linear aneinandergereihter
Korpus- und Frontelemente, sowie Deckeln und Abschlussteilen, wobei die Korpuselemente
über integrierte Nut/Federverbindungen an ihren Enden mit sich selbst (mit weiteren
Korpuselementen), wie auch mit dem oberen und unteren Deckel mit gleicher Anschlussgeometrie
formschlüssig ineinandergeschoben und mit Verbindungsmitteln zusammengehalten sind
und den Korpus bilden, die Frontelemente ebenso über integrierte Nut/Federverbindungen
an ihren Enden mit sich selbst (mit weiteren Frontelementen), und auch mit dem oberen
und unteren Abschlussteil mit gleicher Anschlussgeometrie formschlüssig ineinandergeschoben
und mit Verbindungsmitteln zusammengehalten sind und die Front bilden, und Korpus
und Front über eine integrierte Nut/Federverbindung zueinander formschlüssig ineinandergeschoben
bzw. -gesteckt und mittels Verbindungsmitteln zusammengehalten sind. So wird ein steifer
Hohlkörper gebildet, der beliebig mit Befestigungen oder Öffnungen ausgestattet sein
kann.
[0023] Die Erfindung wird nun anhand der Zeichnungen genauer beschrieben. Es zeigt
die Fig. 1a ein erfindungsgemäßes Gehäuse in seiner wesentlichen Ausprägung in anschaulicher
Explosionsdarstellung,
die Fig. 1b in geöffneter und geschlossener anschaulicher Darstellung,
die Fig. 2 eine Ausgestaltung der Erfindung als Signalgebergehäuse in anschaulicher
Darstellung und
die Fig. 3a und 3b eine Ausgestaltung der Erfindung in Schnittdarstellung.
[0024] Fig. 1a zeigt die Korpus- und Frontelemente eines einfachen Gehäuses vor dem Fügen.
Das Korpuselement 1 weist im wesentlichen einen U-förmigen Querschnitt auf. An dessen
einem stirnseitigen Ende ist innen eine umlaufende Rippe, die sogenannte Feder 2,
zu sehen. Am anderen stirnseitigen Ende ist eine Verdickung 3 vorhanden, welche eine
außen umlaufende Rille, die Nut 4, beinhaltet. Die Oberflächen von Nut 4 und Feder
2 sowie die unmittelbaren Anschlussflächen sind geometrisch ident und so orientiert,
dass sie in derselben Richtung wie das Korpuselement 1 selbst entformbar sind. Man
kann sich daher mit der Nut/Feder-Geometrie als Basis einmal auf deren einen Seite
das Korpuselement und auf der anderen Seite die zugehörige Gussform, oder aber umgekehrt
vorstellen. Weist das Korpuselement 1 auf dem einen Ende die Feder 2 bzw. die Kontur
außerhalb der Nut/Feder-Geometrie und am anderen Ende die Nut 4 bzw. die Kontur innerhalb
der Nut/Feder-Geometrie auf, so kann beim Verketten der Korpuselemente untereinander
immer das Ende des einen Korpuselementes als die Gussform des Endbereiches des anderen
Korpuselementes angesehen werden. Hierdurch wird einsichtig, dass die Elemente jedenfalls
passgenau und lückenlos dicht fügbar sind. Durch Wahl geeigneter Übermaße und geringer
Entformungsschrägen ist ein Zusammenhalt allein schon durch mechanisches Verpressen
erzielbar. Der obere Deckel 5 weist die gleiche Anschlussgeometrie der Feder 2 auf,
der untere Deckel 6 jene der Nut 4. Ansonsten schließen die Deckel 5, 6 die U-förmigen
Korpuselemente 1 in beliebiger Gestaltung zu einem stabilen Korpus 10 ab, wie in Fig.
1b dargestellt. Vorzugsweise liegen die Korpusränder 7, 7' in einer Ebene.
[0025] Der Innenraum 9 ist durchgehend in seiner Gesamtheit nutzbar. Die Verdickungen 3
im Bereich der Nut/Federverbindungen 4/2 dienen auch der Stabilisierung des Korpus.
Wenn die Nut/Federverbindungen 4/2 etwa gleiche Wandstärken aufweisen wie das Korpuselement
1 und kompakt gehalten werden, dann weist der zusammengesetzte Korpus 10 auch etwa
die gleiche Festigkeit und Stabilität auf wie ein einteilig gefertigter Korpus oder
ein Profilgehäuse, und ist damit bisher üblichen Verschraubungen einzelner Kammern
statisch weit überlegen.
[0026] Nach dem gleichen Prinzip werden die Frontelemente 11 miteinander über Nuten 14 und
Federn 12 verbunden. Jedoch besteht ein Unterschied darin, dass die Frontelemente
eine Nut 18 für die Aufnahme des Korpusrandes 7 bilden. Die Frontelemente 11 weisen
daher einen kurzschenkeligen U-Querschnitt mit einem Außenrand 17 auf, der außen über
den Korpusrand 7 drübergreift. Die Nut/Federverbindungen 14/12 laufen wie beim Korpuselement
bis in die kurzen Schenkel.
[0027] Innerhalb des Korpusrandes 7 verläuft zusätzlich ein Innensteg 19, der passgenau
dessen Innenkontur folgt, insbesonders auch dem Umriss der Verdickungen 3. Auch er
weist eine Nut-Federverbindung 14a/12a an den Teilgrenzen auf, welche Kraft- und Formschluss
herstellt.
[0028] Auch hier weist der obere Abschlussteil 15 die gleiche Anschlussgeometrie der Feder
12 und der untere Abschlussteil 16 die gleiche Anschlussgeometrie der umlaufenden
Nut 14 auf. Der Innensteg 19' läuft auch hier im Abstand der Dicke des Deckelrandes
7' um. Es ergibt sich nach dem Fügen eine Front 20 mit ausgezeichneter Steifigkeit.
[0029] Fig. 1b zeigt Korpus 10 und Front 20 offen gegenübergestellt und im Zusammenbau.
Man erkennt die Nut 18 in der Front, welche die gleiche Geometrie wie der Korpusrand
7, 7' aufweist. Legt man die Front 20 nun auf den Korpus 10, so passt der Korpusrand
7, 7' samt Verdickungen 3 genau in die umlaufende Nut 18. Es wird so eine Labyrinthdichtung
gebildet, in welche bei Bedarf noch ein passendes Dichtungsteil oder eine Dichtschnur
eingelegt werden kann.
[0030] Die exakte Einformung der Verdickungen 3 in den Innensteg 19 ergibt auch eine Stabilität
bezüglich Kräften und Verschiebungen längs der Korpuswände. Diese treten auf, wenn
das Gehäuse insgesamt auf Biegung oder Torsion belastet wird.
[0031] Es können beliebig viele, natürlich auch unterschiedlich lange und unterschiedlich
gestaltete Korpus- und Frontelemente kombiniert werden, solange die mechanische Stabilität
ausreichend ist. Es können aber auch wegen der identischen Anschlussmaße Deckel und
Abschlussteile direkt ohne Korpus- und Frontelemente zusammengesteckt werden, so erhält
man ein kürzest mögliches Gehäuse.
[0032] Insbesonders können Deckel- und Abschlussteile bereits eine halbe Kammer beinhalten,
sodass sich in dieser Konfiguration bereits ein Gehäuse mit einer Kammer ergibt, ohne
Korpus- und Frontelemente zu verwenden.
[0033] Alle Bauteile können Befestigungen oder Öffnungen aufweisen. Die vorgegebene Entformungsrichtung
erlaubt günstige, einfache Möglichkeiten wie etwa Befestigungslaschen 21 an Korpus
oder Front oder Öffnungen in den Frontelementen oder im Boden des Korpus. Wegen der
einfachen Entformung der Basis-Geometrie können auch komplizierte Befestigungen oder
etwa Ein- und Auslässe mit Gewinden oder Verrastungen vorgesehen werden, ohne allzu
komplizierte Gussformen zu benötigen.
[0034] Der Zusammenhalt der Teile kann auf viele Arten gewährleistet werden. Beim Verpressen
und Zusammenstecken kann man etwa die Korpus-, wie auch die Frontelemente untereinander
verkleben. Hierbei erhält man auch eine verbesserte Abdichtung. Sieht man Sicherungsschrauben
oder lösbare Schnappverbindungen vor, dann kann auch ein Zerlegen, Erweitern oder
ein Austausch von defekten Teilen erfolgen.
[0035] Ebenso kann man den Zusammenhalt zwischen Korpus und Front vielfältig gestalten,
etwa ebenso durch Schrauben oder integrierte Schnappverbindungen, aber auch durch
Spanner, Federklammern oder Schlösser. Hier ist vor allem die Nutzungsweise ausschlaggebend.
Auch ein Verkleben oder Zusammenschnappen ohne Möglichkeit des nochmaligen Öffnens
ist eine Option.
[0036] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung sind viele Modifikationen der Basis-Gehäuseform
möglich. Fig. 2 zeigt dazu ein erfindungsgemäßes Gehäuse für einen Signalgeber in
geöffnetem Zustand.
[0037] Korpus- und Frontelemente 1, 11 sind wie zuvor mittels Nut/Federverbindungen 4/2,
14/12 zusammengeschoben. Der Zusammenhalt wird hier durch Schnapphaken 22 gesichert.
Es sind aber auch Schraublöcher 23 zur Verbindung möglich. Insbesonders sind diese
aber auch zur Befestigung von Einbauten vorgesehen. Ebenso haben Deckel 5, 6 und Abschlussteile
15, 16 gleiche Anschlussgeometrien.
[0038] Die Labyrinth-Dichtung erfolgt hier nicht mit dem Außenrand, es ist dafür ein eigener
innen umlaufender Steg 8 vorhanden. Ebenso ist in der Front die umlaufende Nut 18
nach innen versetzt. Steg 8 und Nut 18 passen an jeder Stelle lückenlos ineinander.
Die Außenflächen 7a und 17a dienen einerseits der Gestaltung eines einwandfreien Erscheinungsbildes,
andererseits schützen sie die Labyrinth-Dichtung 8/18 vor Schmutz und direktem Strahlwasserzutritt
beim Reinigen. Weiters sind im Zwischenraum 9a verdeckte Schnapplaschen 24 angebracht,
die beim Schließen der Front in deren Fronthaken 25 einrasten. Das Entriegeln erfolgt
durch Ausbiegen dieser Schnapplaschen 24 nach innen mittels eines kleinen Stößels,
für den kleine Öffnungen 26 vorhanden sind. Soll das Gehäuse nicht mehr geöffnet werden
können, so werden diese Öffnungen einfach weggelassen. Und schließlich dient der Zwischenraum
9a auch zur Ableitung von eingedrungenem Wasser.
[0039] Das Labyrinth 8/18 verläuft nicht gerade, sondern ist an vorhandene Umrisse wie die
Einbauöffnungen 27 der Front und Einbauten wie Schraubenlöcher 23a und Schraubdome
28 angepasst, wodurch Verschiebungen verhindert und erhebliche Schub-, Biege- und
Torsionskräfte aufgefangen werden können, wie sie an Signalgebern bei Sturm auftreten.
Labyrinth-Steg 8 und Nut-Seitenwände sind an den Teilgrenzen ebenfalls mittels formschlüssigen
labyrinthartigen Überlappungen 29 zusammengehalten, abgedichtet und genau zueinander
positioniert, welche ebenso ineinandergeschoben werden können wie die außen herum
laufenden Nut/Federverbindungen.
[0040] Oberer und unterer Deckel 5 und 6 weisen ebenfalls eine umgebende Außenfläche 7'
auf und sind mit relativ großen Öffnungen 30 zum Durchführen von Kabeln oder Steckern
versehen. Ein konzentrisch umlaufender Zahnkranz 31 dient zur Justierung und Fixierung
der Auslegerarme. Die Öffnungen werden mit einem Verschlussteil 32 abgedichtet, dessen
Bajonett 33 in die zugehörigen Zähne 34 eingreift und welches Kabelklemmen 35 zur
Zugentlastung, eine Kabeleinführung 36 und ein zentrales Gewinde 37 für die Auslegerbefestigung,
sowie randseitig eine Labyrinth-Dichtung 38 aufweist, welche über eine Zylinderwand
39 rund um die Deckelöffnung greift. Optional kann auch eine Dichtung eingelegt werden.
[0041] Die Frontelemente weisen große Öffnungen 27 zur Aufnahme von LED-Einsätzen auf. Diese
werden von außen eingesetzt und befestigt, wie Fig. 3a zeigt.
[0042] Der obere und untere Abschlussteil 15 und 16 besitzt ebenfalls umgebende Außenflächen
17' zur Bildung einer geschlossenen Außenkontur, wie auch zur Verkleidung der dort
ebenfalls vorhandenen Schnapplaschen 24.
[0043] Die Kanten der Außenflächen von Korpus 7a, 7' und Front 17a und 17' bilden eine Ebene.
Auch die Schraubenlöcher der Front 23a und Schraubdome 28 enden dort. Hierdurch ist
es einerseits möglich, die Front 20 allein auf eine ebene Montagefläche von hinten
anzuschrauben, andererseits kann zwischen Front und Korpus eine ebene Platte eingespannt
werden, oder die Front auf einer Montagefläche von hinten angeschraubt werden.
[0044] Fig. 3a zeigt einen Schnitt durch das zusammengefügte Signalgebergehäuse aus Fig.
2 mit eingebautem LED-Einsatz. Front 20 und Korpus 10 stehen über die Außenflächen
7a und 17a, sowie 7' und 17' aneinander an. Man erkennt die Schnapplaschen 24, welche
über die Fronthaken 25 greifen, sowie die innenliegende Labyrinth-Dichtung mit relativ
großer Überlappung von Steg 8 und Nut 18. Weiters ist die Befestigung eines LED-Einsatzes
dargestellt. Der Einsatz 41 wird mittels eines Halteringes 42 mit U-förmigem Querschnitt
auf eine Auflagefläche 43 niedergedrückt, welche außerdem eine Nut 44 zur Aufnahme
eines optionalen Dichtringes aufweist. An der zylindrischen Außenwand des Halteringes
42 sind innen umlaufend Haken 45 angebracht, in welche die rund um die Front-Öffnung
27 positionsgleich angeordneten Schnapplaschen 46 der Front einrasten, wobei der Einsatz
41 über die Innenwand des Halteringes 42 angedrückt wird. Die Elastizität des U-Querschnittes
ermöglicht dem Haltering 42, Flanschdickenunterschiede des LED-Einsatzes 41 auszugleichen
und somit unterschiedlichen Herstellermaßen gerecht zu werden. Durch die Öffnungen
47 können die Schnapplaschen 46 ausgehakt und der Haltering 42 mit dem LED-Einsatz
41 entfernt werden. Die Stirnfläche 48 des Halteringes 42 bildet eine Übergangsfläche
zwischen der Frontoberfläche und dem LED-Einsatz 41, sodass Schnee, Eis und Schmutz
nur wenig Halt finden.
[0045] Fig. 3b zeigt einen Schnitt durch das mit einem Schild 40 versehene und verschraubte
Gehäuse aus Fig. 2 mit eingebautem LED-Einsatz. Dieses Schild 40 verbessert als sogenannte
Kontrastblende die Erkennbarkeit des Signals gegen die Sonne. Durch das Einklemmen
zwischen Korpus 10 und Front 20 werden störende Lichtspalte rund um den Signalgeber
vermieden. Weil die Materialstärke je nach Schildgröße stark differieren kann, werden
Korpus, Schild und Front direkt miteinander verschraubt, auch um hohen Windkräften
trotzen zu können, die Schnapplaschen 24 bleiben funktionslos. Die Schrauben 49 liegen
mit ihren Domen 28 außerhalb der Labyrinth-Dichtung, die Dome werden jedoch in das
Labyrinth integriert und benutzt, um eine stabile Abstützung gegen Schub- und Torsionskräfte
zu erhalten. Das Labyrinth 8/18 ist um die Wandstärke des Schildes 40 weniger im Eingriff,
bleibt aber in der Dichtwirkung erhalten.
[0046] Weiters ist die Befestigung eines Sonnenschirms 50 im Spalt 51 zwischen der Front
20 und dem Haltering 42 dargestellt. Zwischen den Schnapplaschen 46 für den Haltering
42 befinden sich rund um die Frontöffnung 27 Schnapphaken 52, die in Löcher 53 eines
in den Spalt 51 eingesteckten Sonnenschirms 50 einhaken und diesen festhalten. Sie
können durch Ausnehmungen 54 im Haltering 42 ausgerastet werden.
[0047] Das Schild 40 kann auch als eine beliebige ebene Befestigungsfläche gesehen werden,
an welche die Front 20 von hinten mit oder auch ohne Korpus 10 angeschraubt wird.
Damit ist auch ein sogenannter Schalttafeleinbau der Fronten gegeben.
[0048] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann das LED-Licht direkt in das Frontelement
11 integriert sein, weil hierdurch Einsparungen an Bauteilen möglich sind. Jedoch
muss dann ein einfacher Austausch erfolgen können. Die Frontelemente 11 sind dann
nur zusammengesteckt, sie greifen dachschindelartig übereinander und können von oben
beginnend vom Korpus weg ausgerastet werden, bis das fehlerhafte Teil erreicht ist.
Nach dem Auswechseln werden auch die darüber liegenden Frontelemente wieder auf den
Korpus eingerastet. Der Korpus bleibt dabei samt Verkabelung und Einbauten montiert,
ein Ausbau ist nicht nötig.
[0049] Es muss keineswegs eine zusammenhängende Front und ein zusammenhängender Korpus gebildet
werden, welche dann als Ganzes zusammengeschnappt werden, es reichen etwa Schnappverbindungen
nur zwischen Korpus und Front völlig aus für den sicheren Zusammenhalt des Gehäuses.
Man beginnt beim Zusammenbau mit dem Zusammenschnappen des unteren Deckels 6 mit dem
unteren Abschlussteil 16 und schiebt Korpus- und Frontelemente 1, 11 ein, die miteinander
verrasten. Mit dem Einschieben des oberen Deckels 5 und dem oberem Abschlussteil 15
und Zusammenrasten wird das Gehäuse abgeschlossen und auch voll trag- und belastungsfähig.
[0050] Diese Beispiele für Einbauten und Abdeckungen mit einstellbarem Abdichtungsgrad,
sowie die selektive Verwendung von Verbindungsmitteln wie Verpressen, Zusammenstecken,
Kleben, Schrauben oder Schnappverbindungen illustrieren die vielseitigen Einsatz-
und Variationsmöglichkeiten des erfindungsgemäßen Gehäuses, wobei beispielsweise die
Front insgesamt geöffnet werden kann, die Frontelemente einzeln abnehmbar und wieder
aufschnappbar sind, oder das Gehäuse gar nicht mehr zu öffnen ist. Es kann natürlich
auch für beliebige andere Einsatzfälle verwendet werden. Hier bieten sich vor allem
Anwendungen mit elektronischen Komponenten an, aber auch Verteiler variabler Größe,
Feuchtraum- und Steckdosensysteme, Behältersysteme und ähnliches.
1. Modulares Gehäuse mit durchgehendem Innenraum, für Signalgeber, Leuchten, Anzeigen,
elektrische und elektronische Komponenten etc., als wetterfestes Behältnis oder nur
zur Positionierung und Verkleidung von Komponenten, bestehend aus einer beliebigen
Anzahl linear aneinandergereihter Korpus- und Frontelemente, sowie Deckeln und Abschlussteilen,
dadurch gekennzeichnet, dass die Korpuselemente (1) über integrierte Nut/Federverbindungen (4, 2) an ihren Enden
miteinander, wie auch mit dem oberen und unteren Deckel (5, 6) mit gleicher Anschlussgeometrie
formschlüssig ineinandergeschoben und mit Verbindungsmitteln zusammengehalten sind
und den Korpus (10) bilden, dass die Frontelemente (11) über integrierte Nut/Federverbindungen
(14, 12) an ihren Enden miteinander, wie auch mit dem oberen und unteren Abschlussteil
(15, 16) mit gleicher Anschlussgeometrie formschlüssig ineinandergeschoben und mit
Verbindungsmitteln zusammengehalten sind und die Front (20) bilden, und dass Korpus
(10) und Front (20) über eine integrierte Nut/Federverbindung (8, 18) zueinander formschlüssig
ineinandergeschoben und mit Verbindungsmitteln zusammengehalten sind.
2. Gehäuse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass alle Nut/Federelemente jedes Bauteiles ein und dieselbe Entformungsrichtung aufweisen.
3. Gehäuse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Teile aus Kunststoff oder Metall vor allem mittels Spritz- oder Druckgussformen
gefertigt sind.
4. Gehäuse nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsmittel vorzugsweise Presssitz, Reibung, Klebstoff, Schrauben oder
Schnappverbindungen, auch in beliebiger Kombination sind.
5. Gehäuse nach einem oder mehreren Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Nut/Federverbindungen Verdickungen, einen Zick-Zack-Verlauf oder Kurven aufweisen,
welche Längskräfte aufnehmen können und durch Belastung ausgelöste Verschiebungen
zwischen Bauteilen unterbunden werden.
6. Gehäuse nach einem oder mehreren Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Schnappverbindungen (24, 25) innen liegen und nach dem Fügen nicht mehr zugänglich
sind.
7. Gehäuse nach einem oder mehreren Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Schnappverbindungen (24, 25) außen liegen oder über Betätigungsöffnungen (26)
ausrastbar sind und das Gehäuse geöffnet und auch weiter in seine Einzelteile zerlegt
werden kann.
8. Gehäuse nach einem oder mehreren Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Korpus- und Frontelemente aneinander entlang ebener Elementränder (7, 17)
oder einer gemeinsamen ebenen Auflagefläche abstützen.
9. Gehäuse nach einem oder mehreren Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass Front (20) und Korpus (10) bis auf einen umlaufenden Spalt zusammengeschoben sind,
in welchem sich ein planes Bauteil, vorzugsweise ein Schild (40) mit passendem Ausschnitt
befindet und Front und Korpus mittels Schrauben (49) zusammengehalten werden.
10. Gehäuse nach einem oder mehreren Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass vorzugsweise an den Deckeln (5, 6) Mittel zur Befestigung und Einstellung des Gehäuses,
insbesonders Adapter, Verschlussteile (32), Zahnkränze (31), Laschen (21), Schraublöcher
etc., sowie dicht verschließbare Öffnungen (30) etwa für Kabel oder Stecker vorhanden
sind.
11. Gehäuse nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungen (30) in den Deckeln durch Verschlussteile (32) mit Bajonett-Verbindung
(33) verschließbar sind, die auch Kabeleinführungen (36), Zugentlastungsklemmen (35)
und insbesonders ein Gewinde (37) zur Befestigung eines Auslegerarmes aufweisen können.
12. Gehäuse nach einem oder mehreren Ansprüchen 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Korpus- oder Frontteile innen Mittel zur Befestigung von Komponenten aufweisen,
insbesonders Schraublöcher (23), Montageflächen oder Schnapphaken.
13. Gehäuse nach einem oder mehreren Ansprüchen 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass insbesonders die Frontteile große Öffnungen (27) aufweisen, welche zur Aufnahme von
Leuchteneinsätzen (41), Anzeigen, Sensoren etc. oder als Zugang zu Komponenten im
Inneren dienen.
14. Gehäuse nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass ein Haltering (42) zum Festhalten von Signaleinsätzen (41) vorgesehen ist, der von
einer Reihe federnder Schnapplaschen (46), die über seine angeformten Haken (45) greifen,
unter Vorspannung niedergehalten wird, und dessen Außenform eine Übergangsfläche (48)
vom LED-Einsatz (41) zum Rand der Frontöffnung (27) bildet und alle Einrastelemente
abdeckt.
15. Gehäuse nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Haltering (42) und Öffnung (27) in der Front ein schmaler umlaufender Spalt
(51) zum Einstecken eines Sonnenschirmes (50) vorhanden ist, und eine Reihe von rund
um die Öffnung (27) an der Front angeformten Schnapphaken (52) in passende Löcher
(53) im Rand des eingesteckten Sonnenschirmes (50) eingreift.
16. Gehäuse nach Anspruch 13, 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Haltering (42) Öffnungen (47) oder Ausnehmungen (54) aufweist, durch welche die
Schnappverbindungen betätigt und ausgerastet werden können.
17. Gehäuse nach einem oder mehreren Ansprüchen 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass Korpus- und/oder Frontelemente unterschiedlicher Länge, jedoch gleicher Gesamtlänge
vorhanden sind.
1. Modular housing comprising a continuous interior, for signalling devices, lights,
displays, electric and electronic components, etc., as a weatherproof container or
simply for positioning and covering components, consisting of any number of body and
front elements arranged linearly in series as well as covers and end parts, characterised in that, at the ends thereof, the body elements (1) are fitted into each other and into the
upper and lower covers (5, 6) having the same connecting geometry with positive locking
via integrated tongue-and-groove joints (4, 2) and are held together by connecting
means and form the body (10), in that, at the ends thereof, the front elements (11) are fitted into each other and into
the upper and lower end parts (15, 16) having the same connecting geometry with positive
locking via integrated tongue-and-groove joints (14, 12) and are held together by
connecting means and form the front (20), and in that the body (10) and the front (20) are fitted into each other with positive locking
via an integrated tongue-and-groove joint (8, 18) and are held together by connecting
means.
2. Housing according to claim 1, characterised in that all the tongue-and-groove elements of each component have the same release direction.
3. Housing according to either claim 1 or claim 2, characterised in that the parts are produced from plastics material or metal, in particular by means of
injection moulding or pressure casting.
4. Housing according to claim 1, 2 or 3, characterised in that the connecting means are preferably interference fit, friction, adhesive, screws
or snap joints, or any combination thereof.
5. Housing according to one or more of claims 1 to 4, characterised in that the tongue-and-groove joints have thickenings, a zigzag course or curves, which can
absorb longitudinal forces and prevent displacements between components caused by
loading.
6. Housing according to one or more of claims 1 to 5, characterised in that the snap joints (24, 25) are located inside and can no longer be accessed after assembly.
7. Housing according to one or more of claims 1 to 5, characterised in that the snap joints (24, 25) are located outside or can be released via actuation openings
(26) and the housing can be opened and dismantled into its individual parts.
8. Housing according to one or more of claims 1 to 7, characterised in that the body elements and front elements rest against one another along planar element
edges (7, 17) or a common planar support surface.
9. Housing according to one or more of claims 1 to 8, characterised in that the front (20) and the body (10) are telescoped up to a peripheral gap in which a
planar component, preferably a screen (40) having a suitable cut-out, is located and
the front and the body are held together by means of screws (49).
10. Housing according to one or more of claims 1 to 9, characterised in that means for fastening and adjusting the housing, in particular adapters, closure parts
(32), toothed rings (31), tabs (21), screw holes, etc., as well as tightly sealable
openings (30) for example for cables or plugs are provided, preferably on the covers
(5, 6).
11. Housing according to claim 10, characterised in that the openings (30) in the covers can be sealed by closure parts (32) having a bayonet
joint (33), which closure parts can also comprise cable inlets (36), strain relief
clamps (35) and in particular a thread (37) for fastening an extension arm.
12. Housing according to one or more of claims 1 to 11, characterised in that the body parts or front parts have inside them means for fastening components, in
particular screw holes (23), mounting surfaces or snap hooks.
13. Housing according to one or more of claims 1 to 12, characterised in that in particular the front parts comprise large openings (27) which are used to receive
light inserts (41), displays, sensors, etc., or to access components inside.
14. Housing according to claim 13, characterised in that a holding ring (42) for securing signal inserts (41) is provided, which is biased
downwards by a number of resilient snap tabs (46) which engage over hooks (45) integrally
formed on said ring, and the outer shape of said ring forms a transition surface (48)
from the LED insert (41) to the edge of the front opening (27) and covers all the
snap-in elements.
15. Housing according to either claim 13 or claim 14, characterised in that between the holding ring (42) and the opening (27) in the front there is a narrow
peripheral gap (51) for inserting a sunshade (50), and a number of snap hooks (52)
integrally formed around the opening (27) on the front engage in matching holes (53)
in the edge of the inserted sunshade (50).
16. Housing according to claim 13, 14 or 15, characterised in that the holding ring (42) comprises openings (47) or recesses (54) through which the
snap joints can be actuated and released.
17. Housing according to one or more of claims 1 to 16, characterised in that body elements and/or front elements of different lengths but of equal total length
are provided.
1. Boîtier modulaire à espace intérieur continu pour des émetteurs de signaux, des lampes,
des affichages, des composants électriques et électroniques, etc., servant de contenant
résistant aux intempéries ou seulement au positionnement et à l'habillage de composants,
composé d'un nombre quelconque d'éléments de corps et de façade juxtaposés linéairement
ainsi que de couvercles et de pièces de fermeture, caractérisé en ce que les éléments de corps (1) sont emboîtés par complémentarité de formes les uns avec
les autres ainsi qu'avec les couvercles supérieur et inférieur (5, 6) à géométrie
de raccordement identique au moyen d'assemblages à rainure et languette intégrés (4,
2) disposés à leurs extrémités, et sont maintenus ensemble par des moyens d'assemblage
pour former le corps (10), en ce que les éléments de façade (11) sont emboîtés les uns avec les autres ainsi qu'avec les
pièces de fermeture supérieure et inférieure (15, 16) à géométrie de raccordement
identique par complémentarité de formes au moyen d'assemblages à rainure et languette
intégrés (14, 12) disposés à leurs extrémités, et sont maintenus ensemble par des
moyens d'assemblage pour former la façade (20), et en ce que corps (10) et façade (20) sont emboîtés l'un avec l'autre par complémentarité de
formes au moyen d'un assemblage à rainure et languette intégré (8, 18) et sont maintenus
ensemble par des moyens d'assemblage.
2. Boîtier selon la revendication 1, caractérisé en ce que tous les éléments à rainure et languette de chaque composant présentent la même direction
de déformation.
3. Boîtier selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les pièces en matière plastique ou métal sont fabriquées surtout au moyen de moules
d'injection ou de moules de coulée sous pression.
4. Boîtier selon la revendication 1, 2 ou 3, caractérisé en ce que les moyens d'assemblage font appel de préférence à l'ajustage serré, à la friction,
à un adhésif, à un vissage ou à des assemblages à encliquetage, seuls ou selon des
combinaisons quelconques.
5. Boîtier selon une ou plusieurs des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que les assemblages à rainure et languette présentent des épaississements, un tracé en
zigzag ou des courbes, lesquels peuvent absorber les efforts longitudinaux et interdisent
les déplacements entre composants provoqués par une charge.
6. Boîtier selon une ou plusieurs des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que les assemblages à encliquetage (24, 25) sont situés à l'intérieur et ne sont plus
accessibles après l'assemblage.
7. Boîtier selon une ou plusieurs des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que les assemblages à encliquetage (24, 25) sont situés à l'extérieur ou sont déverrouillables
par l'intermédiaire d'ouvertures d'actionnement (26), et le boîtier peut être ouvert
et ensuite démonté en pièces détachées.
8. Boîtier selon une ou plusieurs des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que les éléments de corps et de façade prennent appui les uns sur les autres le long
de bords d'éléments plans (7, 17) ou d'une surface d'appui plane commune.
9. Boîtier selon une ou plusieurs des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que façade (20) et corps (10) sont poussés l'un contre l'autre jusqu'à une fente périphérique
dans laquelle se trouve un composant plan, de préférence une plaque (40) avec découpe
adaptée, et façade et corps sont maintenus ensemble au moyen de vis (49).
10. Boîtier selon une ou plusieurs des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que des moyens pour fixer et régler le boîtier, en particulier des adaptateurs, des pièces
d'obturation (32), des couronnes dentées (31), des pattes (21), des trous de vis,
etc., ainsi que des ouvertures pouvant être fermées hermétiquement (30), par exemple
pour des câbles ou des connecteurs, sont prévus de préférence sur les couvercles (5,
6).
11. Boîtier selon la revendication 10, caractérisé en ce que les ouvertures (30) ménagées dans les couvercles peuvent être fermées par des pièces
d'obturation (32) à raccord baïonnette (33), lesquelles peuvent aussi présenter des
entrées de câbles (36), des serre-câbles (35) et en particulier un filetage (37) pour
la fixation d'un bras d'extension.
12. Boîtier selon une ou plusieurs des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que les éléments de corps ou de façade présentent, à l'intérieur, des moyens de fixation
de composants, en particulier des trous de vis (23), des surfaces de montage ou des
crochets d'accrochage.
13. Boîtier selon une ou plusieurs des revendications 1 à 12, caractérisé en ce qu'en particulier les éléments de façade présentent de grandes ouvertures (27) qui servent
à recevoir des inserts de lampe (41), des affichages, des capteurs, etc. ou à accéder
aux composants à l'intérieur.
14. Boîtier selon la revendication 13, caractérisé en ce qu'il est prévu, pour maintenir des inserts de signalisation (41), une bague de retenue
(42) qui est maintenue en place sous précontrainte par une série de pattes d'accrochage
élastiques (46) qui agissent sur des crochets (45) formés sur elle et dont la forme
extérieure forme une surface de transition (48) de l'insert de LED (41) au bord de
l'ouverture de façade (27) et recouvre tous les éléments d'encliquetage.
15. Boîtier selon la revendication 13 ou 14, caractérisé en ce qu'une étroite fente périphérique (51) prévue pour l'insertion d'un pare-soleil (50)
est ménagée entre la bague de retenue (42) et l'ouverture (27) dans la façade, et
une série de crochets d'accrochage (52) formés sur la façade autour de l'ouverture
(27) s'engage dans des trous correspondants (53) dans le bord du pare-soleil (50)
inséré.
16. Boîtier selon la revendication 13, 14 ou 15, caractérisé en ce que la bague de retenue (42) est pourvue d'ouvertures (47) ou d'évidements (54) à travers
lesquels les assemblages à encliquetage peuvent être actionnés et déverrouillés.
17. Boîtier selon une ou plusieurs des revendications 1 à 16, caractérisé en ce que les éléments de corps et/ou de façade sont de longueur différente, mais de longueur
totale identique.
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