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(11) |
EP 2 046 166 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.03.2013 Patentblatt 2013/11 |
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Anmeldetag: 01.08.2007 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2007/057964 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2008/015234 (07.02.2008 Gazette 2008/06) |
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LAGERELEMENT FÜR EINE POLSTERAUFLAGE VON SITZ- UND LIEGEFLÄCHEN
Support element for a padded overlay of seating and lying surfaces
ÉLÉMENT D'APPUI POUR SUPPORT DE REMBOURRAGE DE SURFACES D'ASSISE ET DE SURFACES DE
COUCHAGE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL PL PT RO
SE SI SK TR |
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Priorität: |
04.08.2006 DE 202006012077 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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15.04.2009 Patentblatt 2009/16 |
| (73) |
Patentinhaber: Froli Kunststoffwerk Heinrich Fromme, Inh. Margret
Fromme-Ruthmann e. Kfr. |
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33758 Schloß Holte-Stukenbrock (DE) |
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Erfinder: |
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- FROMME-RUTHMANN, Margret
33758 Schloss Holte-Stukenbrock (DE)
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| (74) |
Vertreter: Flötotto, Hubert |
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Meldau - Strauss - Flötotto
Patentanwälte
Gartenstrasse 4 33332 Gütersloh 33332 Gütersloh (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 1 228 724 DE-U1- 20 108 407 FR-A- 2 790 929
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WO-A-99/03379 DE-U1- 20 313 748
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung betrifft ein Lagerelement für eine Polsterautlage von Sitz- und Liegeflächen,
vorzugsweise für Matratzen, mit einer an einer Unterlage festlegbaren Bodenplatte,
mindestens einem von der Bodenplatte nach oben in Richtung der Polsterauflage hoch
stehenden, aus einer Mehrzahl von Federarmen bestehenden Federelement und einer zur
Auflage des Polsterelementes vorgesehenen Auflageplatte, welche im Wesentlichen aus
einer Mehrzahl von mit den Federarmen des Federelementes an deren oberen Ende verbundenen
Auflageflächen besteht.
Stand der Technik
[0002] Lagerelemente der eingangs geschilderten gattungsgemäßen Art sind aus dem Stand der
Technik in mannigfaltiger Ausgestaltung hinlänglich bekannt z.B. aus
FR 2 790 929 A1. Aus derartigen Lagerelementen werden so genannte Polsterunterlagen gebildet, die
der Auflage eines Polsters, auf dem ein Körper körpergerecht gelagert werden kann,
dienen. Die auf der Polsterunterlage aufgelegten Polsterauflagen, wie beispielsweise
Matratzen, nehmen bei Benutzung von der auf der Polsterauflage liegenden Person Körperfeuchte
auf, die in die Polsterauflage eindringt. Die aufgenommene Feuchtigkeit sollte zum
Schutz der Polsterauflage gegen vorzeitige Alterung nach unten in Richtung der durch
die Lagerelemente gebildeten Polsterunterlage abgeführt werden.
[0003] Hierbei besteht die besondere Problematik, dass die Lagerelemente bzw. die am Lagerelement
zur Auflage der Polsterauflage vorhandenen Auflageplatten zur Erhöhung des Liegekanforts
für eine auf der Polsterauflage liegende Person in aller Regel eine möglichst große
Flächenausdehnung haben, um ein gleichmäßiges Einsinken der auf dem Lagerelement befindlichen
Matratze durch das Gewicht der auf der Matratze liegenden Person zu ermöglichen, wobei
natürlich unterschiedliche Einsinktiefen der Lagerelemente nicht ausgeschlassen sind,
die sich aus verschiedenen Gewichtsbelastungen auf die Matratze ergeben. Natürlich
sind in den Auflageplatten zur Hinterlüftung der Polsterauflage regelmäßig Durchbrechungen
vorgesehen, die jedoch für eine ausreichende Hinterlüftung der Polsterauflage als
Voraussetzung zur Ableitung von Körperfeuchtigkeit nicht ausreichen.
[0004] Um das Problem einer ausreichenden Hinterlüftung zu lösen, sind aus dem Stand der
Technik Lösungen bekannt geworden - beispielsweise aus der
EP 1 121880 der Anmelderin - bei der die Auflageplatten mindestens ein als separates Kunststoffspritzgussteil
ausgebildetes Hubelement mit einer mit diesem zusammenwirkenden Feder aufweisen, durch
die bei entlasteter Polsterauflage diese über die eigentliche durch die Oberseite
der Autlageplatten definierte Auflageebene angehoben wird. Die mit dem Hubelement
zusammenwirkende Feder ist dabei so ausgebildet, dass sie infolge ihrer Federsteifigkeit
Federkräfte bereitstellt, die größer sind als die infolge des Polsterautlagegewichtes
auf das Lagerelement wirkenden Gewichtskräfte in unbelastetem Zustand.
[0005] Die geschilderte Lösung zur Verbesserung der Hinterlüftung von Polsterauflagen hat
sich prinzipiell im Stand der Technik durchaus bewährt. Allerdings ist die Herstellung
des aus der geschilderten Lösung bekannten Hubelementes als separates Spritzgussbauteil
mit nicht unerheblichen Herstellkosten verbunden, wobei darüber hinaus natürlich auch
der zusätzliche Materialeinsatz und die Montagekosten des Zusatzbauteiles zu berücksichtigen
sind.
Darstellung der Erfindung
[0006] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, ein Lagerelement für eine Polsterauflage
von Sitz- und Liegeflächen so weiter zu entwickeln, dass gegenüber den aus dem Stand
der Technik bekannten Lösungen eine nochmals verbesserte Hinterlüftung der Polsterauflage
erreicht wird und darüber hinaus das Lagerelement wirtschaftlich herstellbar und sicher
und dauerhaft einsetzbar ist.
[0007] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß in Zusammenschau mit den gattungsbildenden Merkmalen
des Anspruchs 1 durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruches offenbarte technische
Lehre gelöst.
[0008] Erfindungswesentlich dabei ist es, dass die Auflageflächen bei auf das Lagerelement
aufgelegter unbelasteter Polsterauflage von der durch die freien oberen Enden der
Federarme definierten Auflageebene schräg nach oben in einem spitzen Winkel zur Auflageebene
aus dieser hervorstehen.
[0009] Die schräg nach oben stehenden Auflageflächen bewirken, dass an deren hoch stehenden
freien Enden eine punkt- oder linienförmige Auflagezone für die unbelastete Matratze
gebildet wird. Die Matratze liegt somit nur an einzelnen Punkten oder Linien ihrer
Unterseite auf, so dass die übrige freie Fläche für eine vorteilhafte Hinterlüftung
der Polsterauflage dienen kann.
[0010] Darüber hinaus ist für die erfindungsgemäße Gestaltung des Lagerelementes kein zusätzliches
Bauelement notwendig, so dass jegliche Mehrkosten gegenüber aus dem Stand der Technik
bekannten üblichen Lagerelementen entfallen. Darüber hinaus ist vorteilhaft, dass
für die erfindungsgemäßen Lagerelemente, welche mit keinem speziellen Hubelement wie
aus dem Stand der Technik bekannt ausgestattet sind, notwendigen Montagekosten des
separaten Bauteils entfallen.
[0011] Besondere Ausgestaltungen des Gegenstandes der Erfindung ergeben sich zusätzlich
aus den Merkmalen der Unteransprüche.
[0012] Es hat sich insbesondere als vorteilhaft erwiesen, wenn der Winkel der Auflageflächen
in unbelasteten Zustand zur Auflageebene im belasteten Zustand der Matratze im Bereich
von 5 bis 40 Grad liegt. Bei diesen vorgegebenen Winkelmaßen ist zum einen eine ausreichende
Hinterlüftung der Matratze gegeben, andererseits ist die Anhebung der Matratze im
unbelasteten Zustand durch die nach oben stehenden Auflageflächen gering genug, damit
ein störender optischer Eindruck vermieden wird.
[0013] Eine weitere vorteilhafte Weiterbildung des Gegenstandes der Erfindung sieht vor,
dass die Auflageflächen an einem ringförmigen, die oberen freien Enden der Federarme
verbindenden Rahmenelement angeordnet sind. Das Rahmenelement bewirkt ein gleichmäßiges
Einfedern der Federarme und stellt ein stabiles Anbindungselement für die Auflageflächen
dar.
[0014] Es hat sich darüber hinaus als zweckmäßig erwiesen, dass die Auflageflächen im Wesentlichen
eine plattenförmige im Grundriss dreieckige Formgebung aufweisen, wobei eine Längsseite
des dreieckförmigen Grundrisses an dem ringförmigen Rahmenelement oder dem freien
Ende eines Federarmes festgelegt sind. Die geschilderte Gestaltung führt dazu, dass
die Auflageflächen an derjenigen Seite, die der Ringfläche abgewandt ist, aufgrund
ihrer Grundrissgestaltung einzelne punktförmige Auflagezonen für die Matratze bereitstellen.
[0015] Diese punktförmigen Auflagezonen sind für die verbesserte Hinterlüftung der aufgelegten
Matratzen optimal. Zusätzlich vorteilhaft kann darüber hinaus die Ausgestaltung der
Auflageflächen dahingehend sein, dass diese mindestens eine oder vorzugsweise mehrere
Durchbrechungen aufweisen. Die Durchbrechungen erhöhen die Hinterlüftungsmöglichkeit
im belasteten Zustand der Matratze und unterstützen zusätzlich auch bei Gebrauch der
Matratze durch eine darauf liegende Person die Abführung von Körperfeuchtigkeit.
[0016] Die Anordnung der an dem Rahmenelement oder dem freien Ende der Federarme angeordneten
Auflageflächen kann dabei sowohl nur an der Innenseite oder an der Außenseite vorstehend
vorgesehen sein. Die jeweilige Anordnung ist von den Platzgegebenheiten abhängig,
die für die erfindungsgemäßen Lagerelemente zur Verfügung stehen.
[0017] Darüber hinaus ist es natürlich denkbar, dass an dem Rahmenelement nach innen und
außen vorstehende Auflageflächen angeordnet sind, wobei entweder alle Auflageflächen
oder nur die nach innen bzw. nach außen seitlich vorstehend angeordneten Auflageflächen
erfindungsgemäß schräg nach oben in einem spitzen Winkel zur Auflageebene aus dieser
hervorstehen.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0018] Im Folgenden wird ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung anhand der
beigefügten Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt:
[0019] Figur 1 eine perspektivische Gesamtansicht einer ersten Ausgestaltungsvariante des
erfindungsgemäßen Lagerelementes,
[0020] Figur 2 eine Seitenansicht des Lagerelementes entsprechend dem Pfeil P aus Figur
1,
[0021] Figur 3 eine perspektivische Gesamtansicht einer zweiten Ausgestaltungsvariante des
erfindungsgemäßen Lagerelementes, und
[0022] Figur 4 eine Seitenansicht des Lagerelementes entsprechend dem Pfeil Q aus Figur
3.
Bester Weg zur Ausführung der Erfindung
[0023] Das in den Figuren 1 und 2 dargestellte erfindungsgemäße Lagerelement besteht im
Wesentlichen aus einer Bodenplatte 1, mit der es an einer geeigneten Unterlage (nicht
näher dargestellt) wie beispielsweise einem Lattenrost für ein Bett oder ein Sitzmöbel
festgelegt werden kann. Die Festlegung erfolgt dabei durch bekannte Befestigungstechniken,
wie beispielsweise Verschraubungen oder so genannte Bajonettverbindungen, wie sie
an der Bodenplatte 1 in der Darstellung der Figur 1 verdeutlicht sind. Die Bajonettverbindung
dient dabei einer zeitsparenden und problemlos wieder lösbaren Befestigung des gesamten
Lagerelementes.
[0024] Von der Bodenplatte stehen im dargestellten Ausführungsbeispiel vier Federarme 2a,
2b, 2c, und 2d, die gemeinsam das Federelement 2 bilden, nach oben in Richtung einer
in den Figuren nicht näher dargestellten Polsterauflage hoch. Die Federarme sind im
Wesentlichen streifenförmig ausgebildet und besitzen an ihren oberen, der Bodenplatte
1 abgewandten Enden eine wellenförmige Zone 9, die einer verbesserten Federwirkung
des Lagerelementes dient. Auf die Federarme des Federelementes 2 aufgesetzt und mit
diesen einstückig verbunden ist ein ringförmiges Rahmenelement 3. Das Rahmenelement
3 verbindet die einzelnen Federarme 2a, 2b, 2c und 2d miteinander und gewährleistet
ein gleichmäßiges Einfedern des Federelementes 2 infolge einer auf die Polsterauflage
bzw. die Matratze einwirkenden Gewichtskraft.
[0025] Die Oberseite des Rahmenelementes bildet dabei, wie dies aus der Figur 2 ersichtlich
ist, die Auflageebene 7 für die auf dem Lagerelement aufliegende Polsterauflage im
belasteten Zustand.
[0026] Aus der Figur 1 ist ersichtlich, dass im vorliegenden Ausführungsbeispiel an dem
ringförmigen Rahmenelement 3 an dessen Innenseite seitlich vorstehend vier Auflageflächen
4a, 4b, 4c und 4d angeordnet sind. Diese Auftageflächen besitzen eine im Wesentlichen
plattenförmige Gestalt und sind im Grundriss dreieckförmig ausgebildet. Eine Längsseite
der Auflageflächen 4a, 4b, 4c und 4d ist dabei an dem Rahmenelement 3 festgelegt.
Durch diese konstruktive Gestaltung ergibt sich an der dem Rahmenelement 3 abgewandten
Seite eine gerundete Spitze 10 der jeweiligen Auflagerfläche.
[0027] Die erfindungsgemäße Gestaltung des Lagerelementes sieht nunmehr vor, dass die genannten
Auflageflächen 4a, 4b, 4c und 4d bei auf das Lagerelement aufgelegter, unbelasteter
Polsterauflage von der durch das Rahmenelement definierten Auflageebene 7 schräg nach
oben in einem spitzen Winkel zur Auflageebene 7 aus dieser hervorstehen. Die besondere
Gestaltung der Auflageflächen 4a, 4b, 4c und 4d ist insbesondere der Figur 2 gut zu
entnehmen. Es ist somit durch die nach oben stehenden Auflageflächen eine zweite Auflageebene
8, die durch die Spitzen 10 der Auflagefläche 4a, 4b, 4c und 4d in ihrem Höhenniveau
oberhalb der Auflageebene 7 definiert ist, gegeben. Die erfindungsgemäße Gestaltung
führt im dargestellten Ausführungsbeispiel zu im Wesentlichen punktförmigen Auflagezonen
für die aufliegende Polsterauflage oder Matratze, so dass außer den punktförmigen
Auflagezonen, die gesamte Unterseite der Matratze hinterlüftet ist und zur Abführung
von Körperflüssigkeit dienen kann.
[0028] Die Schrägstellung der Auflageebenen 4a, 4b, 4c und 4d liegt, wie dies insbesondere
aus der Figur 2 deutlich wird, im dargestellten Ausführungsbeispiel im Bereich von
ca. 15 Grad gegenüber der horizontalen Auflageebene 7, wobei auch noch geringere Winkel
der Auflageflächen 4a, 4b, 4c und 4d im Bezug zur Auflageebene 7 im Bereich bis zu
5 Grad denkbar sind. Bedarfsweise sind jedoch auch größere Winkel im Bereich bis zu
40 Grad vorsehbar. Der gewählte spitze Winkel zwischen Auflageebene 7und Auflageflächen
4a, 4b, 4c und 4d hängt dabei von der Querschnittgestaltung und der daraus resultierenden
Steifigkeit der hoch stehenden Auflageflächen 4a, 4b, 4c und 4d ab, die auf das Gewicht
der aufliegenden Matratze konstruktiv abzustimmen ist.
[0029] Das in den Figuren 3 und 4 dargestellte weitere Ausgestaltungsbeispiel des erfindungsgemäßen
Lagerelementes besitzt hinsichtlich wesentlicher Elemente einen identischen Aufbau
wie das Ausführungsbeispiel der Figuren 1 und 2, so dass für die Kennzeichnung übereinstimmender
Bauteile eine identische Bezifferung gewählt wurde.
[0030] So ist aus den genannten Figuren ersichtlich, dass das erfindungsgemäße Lagerelement
eine Bodenplatte 1 aufweist, mit der es an einer geeigneten Unterlage, wie beispielsweise
einem Lattenrost für ein Bett oder ein Sitzmöbel festgelegt werden kann. Von der Bodenplatte
1 aus erstrecken sich im dargestellten Ausführungsbeispiel vier Federarme 2a, 2b,
2c, und 2d, die gemeinsam das Federelement 2 bilden, nach oben in Richtung einer in
den Figuren 3 und 4 nicht näher dargestellten Polsterauflage hoch. Die Ausgestaltung
der Federarme 2a bis 2d entspricht prinzipiell derjenigen Ausgestaltung der Federarme,
wie sie bereits in den Figuren 1 und 2 offenbart ist, so dass an dieser Stelle auf
nähere Erläuterungen verzichtet wird.
[0031] Am oberen, der Bodenplatte 1 abgewandten freien Ende der jeweiligen Federarme 2a
bis 2d befindet sich im Ausführungsbeispiel der Figuren 3 und 4 jeweils eine Auflagefläche
4a, 4b, 4c und 4d. Die Auflageflächen besitzen eine im Wesentlichen viereckige Grundrissgestaltung
und sind analog zum Ausführungsbeispiel der Figuren 1 und 2 jeweils mit mehreren Durchbrechungen
5 versehen. Im Gegensatz zum Ausführungsbeispiel der Figuren 1 und 2 sind die einzelnen
Auflageflächen 4a bis 4d untereinander nicht mittels eines Rahmenelementes verbunden,
so dass sie einzeln einfedern können.
[0032] Wie der Seitenansicht der Figur 4 zu entnehmen ist, stehen die Auflageflächen 4a,
4b, 4c und 4d ausgehend von dem freien Ende der Federarme 2a bis 2d, die die Auflageebene
7 bei unter Last aufliegender Polsterauflage oder Matratze definieren, schräg nach
oben in einem spitzen Winkel aus der Auflageebene heraus, so dass die den Federelementen
2a bis 2d gegenüber liegenden Eckbereiche der Auflageflächen eine oberhalb der Auflageebene
7 befindliche Auflageebene 8 definieren.
[0033] Bei unbelasteter Polsterauflage oder Matratze wird diese durch die erfindungsgemäße
Gestaltung des Lagerelementes bis zu der Auflageebene 8 angehoben, so dass sie nur
von den punktförmigen Eckbereichen der Auflageflächen 4a bis 4d getragen wird.
[0034] Natürlich ist die erfindungsgemäße Ausgestaltung des Lagerelementes nicht auf die
in den Abbildungen dargestellte Ausführungsform beschränkt. Selbstverständlich können
die Auflageflächen 4a, 4b, 4c und 4d auch eine andere Grundrissgestaltung aufweisen,
so dass sich ggf. linienförmige Auflagezonen für die Polsterauflage oder Matratze
im unbelasteten Zustand ergeben.
Bezugszeichenliste
[0035]
- 01
- Bodenplatte
- 02
- Federelement
- 02a
- Federarm
- 02b
- Federarm
- 02c
- Federarm
- 02d
- Federarm
- 03
- Rahmenelement
- 04a
- Auflagefläche
- 04b
- Auflagefläche
- 04c
- Auflagefläche
- 04d
- Auflagefläche
- 05
- Durchbrechung
- 06
- Auflageplatte
- 07
- Auflageebene
- 08
- Auflageebene
- 09
- Zone
- 10
- Spitze
1. Lagerelement als Teil einer Polsterunterlage zur Aufnahme einer Polsterauflage von
Sitz- und Liegeflächen, vorzugsweise für Matratzen, mit einer auf einer Unterlage
festlegbaren Bodenptatte (1) und mit mindestens einem von der Bodenplatte (1) nach
oben in Richtung der Polsterauflage hoch stehendem Federelement (2), gebildet von
einer Mehrzahl von auswärts gerichteten Federelement (2a, 2b, 2c, 2d) an deren oberen
freien Enden als Auflager des Polsterelements eine Auflageplatte (6) im Wesentlichen
aus mit der Mehrzahl der Federarme (2a, 2b, 2c, 2d) des Federelementes (2) an deren
oberen freien Ende verbundenen Auflageflächen (4a, 4b, 4c, 4d) vorgesehen ist, die
eine erste Auflageebene (7) bilden,
dadurch gekennzeichnet,
dass die von der Bodenplatte (1) nach oben in Richtung der Polsterauflage hoch stehendem,
auswärts gerichteten Federarme (2a, 2b, 2c und 2d) des Federelements nach innen gerichtete
Auflageflächen (4a, 4b, 4c und 4d) aufweisen, die die Auflageebene für die Polsterauflage
als eine erste Auflageebene (7) bilden, aus der diese Auflageflächen (4a, 4b, 4c und
4) unter einem spitzen Winkel schräg nach oben hervorstehen und mit ihren Spitzen
eine zweite Auflageebene (8) für die unbelastet aufgelegte Polsterauflage oberhalb
der ersten Auflageebene (7) definieren.
2. Lagerelement nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der spitze Winkel mindestens 5° bis maximal 40° beträgt.
3. Lagerelement nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Auflageflächen (4a, 4b, 4c, 4d) im Wesentlichen eine plattenförmige, im Grundriss
viereckige Formgebung aufweisen, wobei eine Längsseite des viereckförmigen Grundrisses
an einem der Federarme (2a, 2b, 2c, 2d) festgelegt ist und die Spitze des viereckförmigen
Grundrisses zum Zentrum gerichtet ist.
4. Lagerelement nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Auflageflächen (4a, 4b, 4c, 4d) im Wesentlichen eine plattenförmige, im Grundriss
dreieckige Formgebung aufweisen, wobei eine Längsseite des dreieckförmigen Grundrisses
an einem die oberen freien Enden der Federarme (2a, 2b, 2c, 2d) des Federelementes
(2) miteinander verbindenden Rahmenelements (3) festgelegt ist und die Spitze des
dreieckförmigen Grundrisses zum Zentrum gerichtet ist.
5. Lagerelement nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Auflageplatte (6) vier symmetrisch angeordnete Auflageflächen (4a, 4b, 4c, 4d)
aufweist.
6. Lagerelement nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Auflageflächen (4a, 4b, 4c, 4d) mindestens eine Durchbrechung (5) aufweisen.
7. Lagerelement nach einem der Ansprüche 4 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Auflageflächen (4a, 4b, 4c, 4d) an der Innenseite des Rahmenelementes (3) oder
den freien Enden der Federarme (2a, 2b, 2c, 2d) seitlich vorstehend angeordnet sind.
8. Lagerelement nach einem der Ansprüche 4 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Auflageflächen (4a, 4b, 4c, 4d) an der Außenseite des Rahmenelementes (3) oder
den freien Enden der Federarme (2a, 2b, 2c, 2d) seitlich vorstehend angeordnet sind.
9. Lagerelement nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet
dass das Lagerelement aus Kunststoff in einem Spritzgießverfahren hergestellt ist.
1. A support element as part of an cushion support for accommodating an cushion pad of
sitting and lying surfaces, preferably for mattresses, comprising a base plate (1),
which can be fixed to a support, and comprising at least one spring element (2), which
stands vertically upwards from the base plate (1) in the direction of the cushion
pad, formed by a plurality of spring arms (2a, 2b, 2c, 2d), which are oriented outwardly,
provision being on the upper free ends thereof for a bearing plate (6) as pad for
the cushion element, substantially of bearing surfaces (4a, 4b, 4c, 4d), which are
connected to the plurality of the spring arms (2a, 2b, 2c, 2d) of the spring element
(2) on the upper free end thereof, and which form a first bearing plane (7),
characterized in
that the spring arms (2a, 2b, 2c and 2d) of the spring element, which stand vertically
upwards from the base plate (1) in the direction of the cushion pad and which are
oriented outwardly, encompass bearing surfaces (4a, 4b, 4c, 4d), which are oriented
inwardly and which form the bearing plane for the cushion pad as a first bearing plane
(7), from which these bearing surfaces (4a, 4b, 4c, 4d) protrude upwards diagonally
at an acute angle and which, with their tips, define a second bearing plane (8) for
the cushion pad, which is placed in an unloaded manner, above the first bearing plane
(7).
2. The support element according to claim 1,
characterized in
that the acute angle is at least 5° to maximally 40°.
3. The support element according to claim 1 or 2,
characterized in
that the bearing surfaces (4a, 4b, 4c, 4d) encompass substantially a plate-shaped design,
the outline of which is square, wherein a longitudinal side of the square outline
is fixed to one of the spring arms (2a, 2b, 2c, 2d), and the tips of the square outline
are oriented towards the center.
4. The support element according to claim 1 or 2,
characterized in
that the bearing surfaces (4a, 4b, 4c, 4d) encompass substantially a plate-shaped design,
the outline of which is triangular, wherein a longitudinal side of the triangular
outline is fixed to a frame element (3), which connects the upper free ends of the
spring arms (2a, 2b, 2c, 2d) of the spring element (2) to one another, and the tip
of the triangular outline is oriented towards the center.
5. The support element according to one of claims 1 to 4,
characterized in
that the bearing plate (6) encompasses four bearing surfaces (4a, 4b, 4c, 4d), which are
arranged symmetrically.
6. The support element according to one of claims 1 to 5,
characterized in
that the bearing surfaces (4a, 4b, 4c, 4d) encompass at least one through hole (5).
7. The support element according to one of claims 4 to 6,
characterized in
that the bearing surfaces (4a, 4b, 4c, 4d) are arranged so as to protrude laterally on
the inner side of the frame element (3) or on the free ends of the spring arms (2a,
2b, 2c, 2d).
8. The support element according to one of claims 4 to 6,
characterized in
that the bearing surfaces (4a, 4b, 4c, 4d) are arranged so as to protrude laterally on
the outer side of the frame element (3) or on the free ends of the spring arms (2a,
2b, 2c, 2d).
9. The support element according to one of claims 1 to 8,
characterized in
that the support element is made of plastic in an injection die molding process.
1. Elément d'appui servant d'élément d'une sous-couche capitonnée et destiné à recevoir
une garniture capitonnée de surfaces d'assise et de couchage, de préférence pour matelas,
comportant une plaque de fond (1) pouvant être fixée sur une base et au moins un élément
à ressort (2) se dressant depuis la plaque de fond (1) vers le haut en direction de
la garniture capitonnée et constitué par une pluralité de bras à ressort dirigés vers
l'extérieur (2a, 2b, 2c, 2d) aux extrémités supérieures libres desquels il est prévu
comme appui pour l'élément de capitonnage une plaque d'appui (6) faite sensiblement
de surfaces d'appui (4a, 4b, 4c, 4d) reliées à la pluralité de bras à ressort (2a,
2b, 2c, 2d) de l'élément à ressort (2) par son extrémité supérieure libre, ces surfaces
d'appui (4a, 4b, 4c, 4d) formant un premier plan d'appui,
caractérisé en ce que
les bras à ressort (4a, 4b, 4c, 4d) dirigés vers l'extérieur et se dressant depuis
la plaque de fond (1) vers le haut en direction de la garniture capitonnée de l'élément
à ressort présentent des surfaces d'appui (4a, 4b, 4c, 4d) dirigées vers l'intérieur
et qui constituent le plan d'appui pour la garniture capitonnée sous forme d'un premier
plan d'appui (7) à partir duquel ces surfaces d'appui (4a, 4b, 4c, 4d) définissent
en saillant obliquement vers le haut suivant un angle aigu et par leurs pointes un
second plan d'appui (8) pour la garniture capitonnée posée sans la charger au-dessus
du premier plan d'appui (7).
2. Elément d'appui selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
l'angle aigu est d'au moins 5° jusqu'à 40° au maximum.
3. Elément d'appui selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que
les surfaces d'appui (4a, 4b, 4c, 4d) présentent sensiblement une forme de plaque
à contour quadrangulaire, un côté longitudinal du contour quadrangulaire étant fixé
à un des bras à ressort (2a, 2b, 2c, 2d) et la pointe du contour quadrangulaire étant
dirigée vers le centre.
4. Elément d'appui selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que
les surfaces d'appui (4a, 4b, 4c, 4d) présentent sensiblement une forme de plaque
à contour triangulaire, un côté longitudinal du contour triangulaire étant fixé à
un élément d'encadrement (3) reliant entre elles les extrémités libres supérieures
des bras à ressort (2a, 2b, 2c, 2d) et la pointe du contour triangulaire étant dirigée
vers le centre.
5. Elément d'appui selon une des revendications 1 à 4,
caractérisé en ce que
la plaque d'appui (6) présente quatre surfaces d'appui (4a, 4b, 4c, 4d) disposées
symétriquement.
6. Elément d'appui selon une des revendications 1 à 5,
caractérisé en ce que
les surfaces d'appui (4a, 4b, 4c, 4d) présentent au moins une percée (5).
7. Elément d'appui selon une des revendications 4 à 6,
caractérisé en ce que
les surfaces d'appui (4a, 4b, 4c, 4d) sont disposées en saillie latérale sur la face
intérieure de l'élément d'encadrement (3) ou aux extrémités libres des bras à ressort
(2a, 2b, 2c, 2d).
8. Elément d'appui selon une des revendications 4 à 6,
caractérisé en ce que
les surfaces d'appui (4a, 4b, 4c, 4d) sont disposées en saillie latérale sur la face
extérieure de l'élément d'encadrement (3) ou aux extrémités libres des bras à ressort
(2a, 2b, 2c, 2d).
9. Elément d'appui selon une des revendications 1 à 8,
caractérisé en ce que
l'élément d'appui est fabriqué en matière plastique par procédé de moulage par injection.
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information
des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
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