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(11) |
EP 2 047 086 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.03.2018 Patentblatt 2018/12 |
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Anmeldetag: 04.07.2007 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2007/005902 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2008/014864 (07.02.2008 Gazette 2008/06) |
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EINRICHTUNG UND VERFAHREN ZUR BETÄTIGUNG EINER LEISTUNGSSTEUERUNGSEINRICHTUNG EINER
BRENNKRAFTMASCHINE
DEVICE AND METHOD FOR ACTUATING A POWER CONTROL DEVICE OF AN INTERNAL COMBUSTION ENGINE
DISPOSITIF ET PROCÉDÉ POUR ACTIONNER UN DISPOSITIF DE CONTRÔLE DE LA PUISSANCE D'UN
MOTEUR À COMBUSTION INTERNE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE ES FR GB IT |
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Priorität: |
04.08.2006 DE 102006036428
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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15.04.2009 Patentblatt 2009/16 |
| (73) |
Patentinhaber: Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft |
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80809 München (DE) |
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Erfinder: |
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- ROEHRIG, Berndt
82223 Eichenau (DE)
- SPICKERMANN, Martin
65462 Ginsheim-Gustavburg (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
GB-A- 2 219 637 US-A- 4 367 805
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JP-A- 59 226 244 US-A- 5 381 769
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Betätigung einer Leistungssteuerungseinrichtung
einer Brennkraftmaschine umfassend eine fahrerbetätigbare Eingabeeinrichtung zur fahrerseitigen
Eingabe eines Leistungswunsches, eine Sensoreinrichtung zur Erfassung der Stellung
der Eingabeeinrichtung und Generierung eines entsprechenden Ausgangssignals und eine
Stelleinrichtung zur Verstellung der Leistungssteuerungseinrichtung unter Berücksichtung
des Ausgangssignals der Sensoreinrichtung, wobei die Leistungssteuerungseinrichtung
mittels der Stelleinrichtung vom Signal der Eingabeeinrichtung abweichend betätigbar
ist sowie ein Verfahren zur Betätigung einer derartigen Leistungssteuerungseinrichtung.
[0002] Die
DE 198 25 283 A1 beschreibt eine Motorleistungsregelung für Kraftfahrzeuge mit einem Leistungssteuerorgan,
das entkoppelt von der die Leistungsanforderung des Fahrers wiedergebenden Betätigung
des Fahrpedals in Abhängigkeit von verschiedenen Betriebsparametern mittels eines
elektronischen Steuergeräts steuerbar ist. Bei dieser Motorleistungsregelung ist im
Fehlerfall, insbesondere bei Ausfall der Verbindung zwischen einem dem Fahrpedal zugeordneten
Sensor und dem Steuergerät, in einem Notfahrbetrieb die maximale Motorleistung begrenzt
und dennoch eine sehr gute Fahrdynamik gewährleistet. Die Sicherheit im Fehlerfall
ist bei der bekannten Motorleistungsregelung dadurch bereits wesentlich erhöht, eine
noch weitere Verbesserung der Sicherheit ist jedoch möglich. Ein weiteres Beispiel
für ein ähnliches System ist in der
US-5381769 gezeigt. Aufgabe der Erfindung ist es daher, bei einer eingangs genannten Einrichtung
zur Betätigung einer Leistungssteuerungseinrichtung einer Brennkraftmaschine die Sicherheit
zu erhöhen und insbesondere eine unbeabsichtigt hohe Motorleistung aufgrund einer
vom Fahrer nicht gewollten Ansteuerung des Leistungssteuerorgans zu verhindern.
[0003] Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt mit einer Einrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs
1 sowie einem Verfahren mit den Merkmalen des Anspruchs 8. Vorteilhafte Ausgestaltungen
und Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0004] Der Erfindung liegt die Idee zugrunde, dass die Stelleinrichtung mit der Leistungssteuerungseinrichtung
mittels einer ein Eingangs- und ein Ausgangsteil aufweisenden Kupplung verbunden ist,
deren Eingangsteil der Stelleinrichtung und deren Ausgangsteil der Leistungssteuerungseinrichtung
zugeordnet ist. Damit ist es möglich, die Stelleinrichtung von der Leistungssteuerungseinrichtung
zu entkoppeln, so dass die Stellung der Stelleinrichtung nicht mehr für die Stellung
der Leistungssteuerungseinrichtung maßgeblich ist. Erfindungsgemäß ist bei einem Abweichen
des mittels der Eingabeeinrichtung fahrerseitig eingegebenen reduzierten Leistungswunsches
von der mittels der Stelleinrichtung eingestellten Stellung der Leistungssteuerungseinrichtung
um mindestens einen vorgegebenen Betrag in Schließrichtung der Leistungssteuerungseinrichtung
eine mechanische Verbindung zwischen Eingabeeinrichtung und Leistungssteuerungseinrichtung
wirksam. Dadurch wird der mittels der Eingabeeinrichtung mechanisch fahrerseitig eingegebene
Leistungswunsch der auf Sensorsignalen basierenden Stellung der Stelleinrichtung vorgezogen
und so die Sicherheit erhöht.
[0005] Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Kupplung eine entsperrbare, gegensinnig wirksame
Freilaufkupplung ist. Eine Freilaufkupplung - auch Überholkupplung - umfasst ein Eingangs-
und ein Ausgangsteil, welche drehrichtungsabhängig beispielsweise mittels Sperrklinken
oder Klemmkörpern miteinander verbindbar sind. Bei der bevorzugten gegensinnig wirksamen,
entsperrbaren Freilaufkupplung sind Kupplungseingang und Kupplungsausgang in beiden
Drehrichtungen miteinander verbunden, die Verbindung ist jedoch jeweils mittels einer
Entsperreinrichtung, so dass eine Relativdrehung zwischen Eingangs- und ein Ausgangsteil
ermöglicht werden kann.
[0006] Gegebenenfalls ist es sehr zweckmäßig, als Kupplung eine entsperrbare einsinnige
wirksame Freilaufkupplung zu verwenden. Insbesondere wenn auf eine Sperrbarkeit in
einer Drehrichtung verzichtet werden kann, kann so eine vereinfachte Kupplung genutzt
und Vorteile in Bezug auf Bauraum, Komplexität, Wartung und Montage sowie Kosten erreicht
werden.
[0007] Zur Verbindung der Eingabeeinrichtung mit der Leistungssteuerungseinrichtung ist
es von Vorteil, wenn ein der Eingabeeinrichtung zugeordnetes konturiertes erstes Übertragungselement
mit einem zweiten, eine Gegenkontur aufweisenden Übertragungselement korrespondiert.
Vorzugsweise weist das erste Übertragungselement einen stiftförmigen Fortsatz auf,
welcher mit einem einen Winkelbereich von 60°-110°, insbesondere von ca. 80°-90°,
überdeckenden Ausschnitt im zweiten Übertragungselement korrespondiert. Mit dieser
Ausführung ist in einem Normalbetrieb eine Betätigung der Leistungssteuerungseinrichtung
mittels der Stelleinrichtung unter Berücksichtung des Ausgangssignals der Sensoreinrichtung
zur Erfassung der Stellung der Eingabeeinrichtung möglich, während bei einem Abweichen
des mittels der Eingabeeinrichtung fahrerseitig eingegebenen reduzierten Leistungswunsches
von der mittels der Stelleinrichtung eingestellten Stellung der Leistungssteuerungseinrichtung
um mindestens einen vorgegebenen Betrag in Schließrichtung der Leistungssteuerungseinrichtung
ein Formschluss zwischen erstem und zweiten Übertragungselement zustande kommt und
eine von der Stelleinrichtung abweichende Betätigung erfolgen kann.
[0008] Bevorzugt ist es, wenn bei einer wirksamen mechanischen Verbindung zwischen Eingabeeinrichtung
und Leistungssteuerungseinrichtung die Freilaufkupplung entsperrbar ist. Dazu sind
zwischen Eingangsteil und Ausgangsteil der Kupplung betätigungsrichtungsabhängig Sperrkörper
wirksam, welche mittels des zweiten, Entsperrklinken umfassenden Übertragungselements
lösbar sind.
[0009] Der Erfindung liegt ferner die Idee zugrunde, dass bei einem Verfahren zur Betätigung
einer Leistungssteuerungseinrichtung einer Brennkraftmaschine bei einem Abweichen
des mittels der Eingabeeinrichtung fahrerseitig eingegebenen Leistungswunsches von
dem mittels der Stelleinrichtung eingestellten Position der Leistungssteuerungseinrichtung
um mindestens einen vorgegebenen Betrag in Schließrichtung der mittels der Eingabeeinrichtung
fahrerseitig eingegebenen Leistungswunsch zur Verstellung der Leistungssteuerungseinrichtung
vorrangig herangezogen wird.
[0010] Gemäß einer besonders bevorzugten Weiterbildung des erfindungsgemäßen Verfahrens
wird im Falle einer Bevorzugung des mittels der Eingabeeinrichtung fahrerseitig eingegebenen
Leistungswunsches die Stelleinrichtung von der Leistungssteuerungseinrichtung entkoppelt
und die Leistungssteuerungseinrichtung mittels der Eingabeeinrichtung unmittelbar
betätigt.
[0011] Weitere Vorteile ergeben sich, wenn außerdem bei einer fahrerseitigen Eingabe eines
erhöhten Leistungswunsches mittels der Eingabeeinrichtung mit einem einen vorgegebenen
Gradienten übersteigenden Gradienten eine Betätigung der Leistungssteuerungseinrichtung
mittels der Stelleinrichtung vom Signal der Eingabeeinrichtung abweichend mit einem
begrenzten Gradienten erfolgt. Damit wird eine übermäßig schnelle Betätigung der Leistungssteuerungseinrichtung
in Öffnungsrichtung verhindert.
[0012] Nachfolgend ist ein besonders zu bevorzugendes Ausführungsbeispiel der Erfindung
unter Bezugnahme auf Figuren näher erläutert, dabei zeigen schematisch und beispielhaft
- Figur 1
- eine Einrichtung zur Betätigung einer Leistungssteuerungseinrichtung einer Brennkraftmaschine
mit einer zwischen einer Stelleinrichtung und der Leistungssteuerungseinrichtung angeordneten
Kupplung,
- Figur 2
- eine Detailansicht einer entsperrbaren, gegensinnig wirksamen Freilaufkupplung,
- Figur 3a
- eine Detailansicht einer entsperrbaren, einsinnig wirksamen Freilaufkupplung,
- Figur 3b
- eine Detailansicht einer entsperrbaren, einsinnig wirksamen Freilaufkupplung und
- Figur 3c
- eine Detailansicht eines Ausgangsteils mit Entsperreinrichtung einer einsinnig wirksamen
Freilaufkupplung.
[0013] Figur 1 zeigt eine Einrichtung 100 zur Betätigung einer Leistungssteuerungseinrichtung
134 einer hier nicht näher dargestellten Brennkraftmaschine mit einer zwischen einer
Stelleinrichtung 122 und der Leistungssteuerungseinrichtung 134 angeordneten Kupplung
138.
[0014] Im vorliegenden Ausführungsbeispiel dient die Einrichtung 100 zur Betätigung einer
Brennkraftmaschine eines Kraftrads und die Leistungssteuerungseinrichtung 134 ist
eine Drosselklappe, jedoch kann in einem Ausführungsbeispiel auch eine Brennkraftmaschine
eines Kraftfahrzeugs betätigt werden und/oder die Leistungssteuerungseinrichtung 134
ein Kraftstoffzumessventil oder eine Einrichtung zur Hubhöhenveränderung eines Einlassventils
einer Brennkraftmaschine sein.
[0015] Zur Steigerung der Brennkraftmaschinenleistung ist die Drosselklappe in Öffnungsrichtung
und zur Reduzierung der Leistung in Schließrichtung verschwenkbar. Hierzu ist die
Drosselklappe drehfest mit einer Drosselklappenwelle 130 verbunden, die entweder mittels
einer hier als Elektromotor ausgebildeten Stelleinrichtung 122 oder manuell mittels
einer hier als Gasdrehgriff ausgebildeten Eingabeeinrichtung 102 verdrehbar ist.
[0016] In einem normalen Fahrbetrieb gibt der Fahrer mittels der Eingabeeinrichtung 102
einen Leistungswunsch ein, indem er den Gasdrehgriff entsprechend verdreht. Mit dem
Gasdrehgriff ist drehfest eine erste Seilscheibe 104 verbunden, die über einen Seilzug
106 eine zweite Seilscheibe 108 betätigt. Die zweite Seilscheibe 108 ist mit einer
Welle 110 drehfest verbunden, so dass bei einer Betätigung des Gasdrehgriffs die Welle
110 verdreht wird. Die Verdrehung oder die Drehstellung der Welle 110 ist mittels
eines Sensors 112 detektierbar, der mit einer Leitung 114 signalleitend mit einer
Steuereinrichtung 118 verbunden ist. Mittels eines weiteren Sensors 128 ist die Verdrehung
oder die Drehstellung der Drosselklappenwelle 130 detektierbar, der mit einer Leitung
126 signalleitend mit der Steuereinrichtung 118 verbunden ist. Basierend auf den Signalen
der Sensoren 112, 128 und gegebenenfalls weiterer Signale und/oder gespeicherter Informationen
gibt die Steuereinrichtung 118 über eine Leitung 120 ein dem Leistungswunsch des Fahrers
entsprechendes Steuersignal an die Stelleinrichtung 122 aus, die - vorliegend mittels
eines Getriebes 124 mit einem Eingangsteil der Kupplung 138 verbunden - mit der Drosselklappenwelle
130 in Drehantriebsverbindung steht. Sowohl die Welle 110 als auch die Drosselklappenwelle
130 sind mittels sich gehäuseseitig abstützenden Federn 116, 132 in Drosselklappenschließrichtung
beaufschlagt.
[0017] Figur 2 zeigt eine Detailansicht der Kupplung 138, die in diesem Ausführungsbeispiel
als entsperrbare, gegensinnig wirksame Freilaufkupplung 200 ausgebildet ist. Die Freilaufkupplung
200 ermöglicht eine Betätigung der Leistungssteuerungseinrichtung 134 entweder in
Schließrichtung manuell mittels der Eingabeeinrichtung 102 oder mittels der Stelleinrichtung
122.
[0018] Die Freilaufkupplung 200 umfasst ein außenringförmigen Eingangsteil 202, das außenseitig
eine radiale Verzahnung zur Verbindung mit der Stelleinrichtung 122 aufweist, und
ein radial innerhalb des Eingangsteils 202 angeordnetes und zu diesem relativ verdrehbares
Ausgangsteil 204. Im vorliegenden Schnitt nicht sichtbar weist das Ausgangsteil 204
einen Bereich mit Außenverzahnung zur Verbindung mit der Leistungssteuerungseinrichtung
134 auf.
[0019] Zwischen Kupplungseingangsteil 202 und Kupplungsausgangsteil 204 sind Bereiche mit
rampenförmigen Anlaufflächen ausgebildet, in denen Klemmkörper 206, 208 angeordnet
und in Richtung Klemmposition mittels Federn 210 vorgespannt sind. Dabei sind die
rampenförmigen Anlaufflächen derart ausgerichtet, dass erste Klemmkörper 206 eine
Drehung in der einen Richtung ermöglichen und eine Drehung in der anderen Richtung
- Pfeilrichtung a - sperren und zweite Klemmkörper 208 eine Drehung in der einen Richtung
sperren und in der anderen Richtung - Pfeilrichtung a - ermöglichen. Befinden sowohl
die Klemmkörper 206 als auch die Klemmkörper 208 in Klemmposition, ist eine Kraftübertragung
zwischen Kupplungseingangsteil 202 und Kupplungsausgangsteil 204 in beiden Drehrichtungen
möglich, dies entspricht dem regulären Betriebszustand.
[0020] Mittels einer Entsperreinrichtung (zweites Übertragungselement 220) mit Entsperrklinken
222 sind die Klemmkörper 206, 208 lösbar. Abhängig davon, ob die Klemmkörper 206 oder
Klemmkörper 208 gelöst werden, wird eine Relativdrehung zwischen Eingangs- 202 und
Ausgangsteil 204 in der einen oder in der anderen Richtung möglich, wobei jeweils
eine Drehung in Gegenrichtung gesperrt bleibt.
[0021] Die Vorliegende Anordnung bildet eine Sicherheitseinrichtung, welche bei einem Abweichen
des mittels der Eingabeeinrichtung 102 (Gasdrehgriff) fahrerseitig eingegebenen reduzierten
Leistungswunsches von der mittels der Stelleinrichtung 122 (Elektromotor) eingestellten
Stellung der Leistungssteuerungseinrichtung 134 (Drosselklappe) um mindestens einen
vorgegebenen Betrag eine bevorzugte Berücksichtigung des mittels der Eingabeeinrichtung
102 (Gasdrehgriff) fahrerseitig eingegebenen reduzierten Leistungswunsches gewährleistet.
[0022] Die zweite Seilscheibe 108 bildet ein erstes Übertragungselement 214, das einen stiftförmigen
Fortsatz 216 aufweist und ist in axialer Richtung benachbart des Eingangsteils 202
der Kupplung 138, 200 angeordnet, wobei das erste Übertragungselement 214 und das
Eingangsteil 202 der Kupplung 138, 200 jeweils um zumindest annähernd fluchtende Achsen
relativ zueinander drehbar sind. Der stiftförmige Fortsatz 216 greift in einen Ausschnitt
218 des Kupplungsausgangsteils 204 ein. Indem bei einem normalen Fahrbetrieb der stiftförmige
Fortsatz 216 ohne Anlage an einer der den Ausschnitt 218 begrenzenden Seiten positioniert
ist, kann eine Betätigung der Leistungssteuerungseinrichtung 134 mittels der Stelleinrichtung
122 erfolgen. Hierzu ist ein die Stelleinrichtung 122 mit dem Eingangsteil 202 der
Kupplung 138, 200 verbunden, das außenseitig eine Verzahnung - beispielsweise zum
Angriff eines zwischen Stelleinrichtung 122 und Leistungssteuerungseinrichtung 134
angeordneten Getriebes - aufweist.
[0023] Bei einem Abweichen des mittels der Eingabeeinrichtung 102 (Gasdrehgriff) fahrerseitig
eingegebenen reduzierten Leistungswunsches von der mittels der Stelleinrichtung 122
(Elektromotor) eingestellten Stellung der Leistungssteuerungseinrichtung 134 (Drosselklappe)
um mindestens einen vorgegebenen Betrag kommt der stiftförmige Fortsatz 216, wie in
der Figur gestrichelt und mit 224 bezeichnet, an der den Ausschnitt 218 begrenzenden
Seiten zur Anlage, so dass das erste Übertragungselement 214 formschlüssig kraftübertragend
mit dem zweiten Übertragungselement 220 verbunden und das zweite Übertragungselement
220 gegenüber dem Ausgangsteil 204 der Kupplung 138, 200 in Pfeilrichtung b verdreht
wird. Dabei lösen die Entsperrklinken 222 die Klemmkörper 206 und die Verbindung zwischen
Eingangsteil 202 und Ausgangsteil 204 der Kupplung 138, 200 wird gelöst. Damit ist
die Stelleinrichtung 122 (Elektromotor) von der Leistungssteuerungseinrichtung 134
(Drosselklappe) entkoppelt und die Eingabeeinrichtung 102 (Gasdrehgriff) über die
Übertragungselemente 214, 220, die Entsperrklinken 222, die Klemmkörper 206 und die
Federn 210 mit dem Ausgangsteil 204 der Kupplung 138, 200 und damit mit der Leistungssteuerungseinrichtung
134 (Drosselklappe) gekoppelt. Die Leistungssteuerungseinrichtung 134 wird so nach
Maßgabe der Stelleinrichtung 122 betätigt. In diesem Fall wird über die Eingabeeinrichtung
102 die Leistungssteuerungseinrichtung 134 gesteuert, es sei denn die Stelleinrichtung
122 dreht wieder unterhalb des Fahrerwunsches.
[0024] Eine Detailansicht einer entsperrbaren, einsinnig wirksamen Freilaufkupplung 300
ist in den Figuren 3a und 3b dargestellt, Figur 3c zeigt eine Detailansicht eines
Ausgangsteils 304 mit Entsperreinrichtung (zweites Übertragungselement 320, Entsperrklinken
322) dieser Freilaufkupplung. Die einsinnig wirksamen Freilaufkupplung 300 stellt
eine vereinfachte Variante der in Figur 2 gezeigten Freilaufkupplung dar, so dass
deren Beschreibung weitgehend auch auf die hier gezeigte vereinfachte Ausführung zutrifft.
[0025] Auf einer gemeinsamen Welle 330 sind Kupplungseingangsteil 302, Kupplungsausgangsteil
304, erstes Übertragungselement 314 und zweites Übertragungselement 320 angeordnet,
wobei die Freilaufkupplung 300 mit Kupplungseingangsteil 302 und Kupplungsausgangsteil
304 sowie das zweite Übertragungselement 320 auf der Welle 330 drehbar angeordnet
sind und das erste Übertragungselement 314 mit der Welle 330 drehfest verbunden ist.
Hierfür ist umfasst die Welle 330 einen runden Bereich 332 sowie einen unrund konturierten
Bereich 334.
[0026] Die Welle 330 ist kinematisch mit der Eingabeeinrichtung 102 (Gasdrehgriff) gekoppelt,
so dass bei einer Betätigung der Eingabeeinrichtung 102 die Welle 330 und damit auch
das erste Übertragungselement 314 verdreht werden. Solange mittels der Stelleinrichtung
(E-Motor) 122, welche mit dem Kupplungseingangsteil 302 gekoppelt ist, die Kupplung
300 und damit auch das zweite Übertragungselement 320 entsprechend dem mittels der
Eingabeeinrichtung 102 (Gasdrehgriff) fahrerseitig eingegebenen Leistungswunsch nachgeführt
wird und eine nur geringe Differenz zwischen Stellung der Eingabeeinrichtung 102 und
der Stelleinrichtung 122 auftritt, bewegt sich der stiftförmige Fortsatz 316 des ersten
Übertragungselements 314 frei im Ausschnitt 318 des zweiten Übertragungselements 320.
Sobald der fahrerseitig mittels der Eingabeeinrichtung 102 (Gasdrehgriff) eingegebene
reduzierte Leistungswunsch von der mittels der Stelleinrichtung 122 (Elektromotor)
eingestellten Stellung der Leistungssteuerungseinrichtung 134 (Drosselklappe) um mindestens
einen vorgegebenen Betrag in Schließrichtung abweicht, kommt der stiftförmige Fortsatz
316 des ersten Übertragungselements 314 wie in der Figur 3a gezeigt am Ende des Ausschnitts
318 zur Anlage, so dass das erste Übertragungselement 314 kinematisch mit dem zweiten
Übertragungselement gekoppelt wird 320 und die Entsperrklinken 322 die Klemmkörper
306 gegen die Kraft der Federn 310 lösen. Damit sind Eingangs- 302 und Ausgangsteil
304 der Kupplung 300 voneinander entkoppelt und die Leistungssteuerungseinrichtung
134 (Drosselklappe) wird nach Maßgabe der Eingabeeinrichtung 102 (Gasdrehgriff) betätigt.
1. Einrichtung (100) zur Betätigung einer Leistungssteuerungseinrichtung (134) einer
Brennkraftmaschine umfassend
- eine fahrerbetätigbare Eingabeeinrichtung (102) zur fahrerseitigen Eingabe eines
Leistungswunsches,
- eine Sensoreinrichtung (112) zur Erfassung der Stellung der Eingabeeinrichtung (102)
und Generierung eines entsprechenden Ausgangssignals,
- eine Stelleinrichtung (122) zur Verstellung der Leistungssteuerungseinrichtung (134)
unter Berücksichtung des Ausgangssignals der Sensoreinrichtung (112),
wobei die Leistungssteuerungseinrichtung (134) mittels der Stelleinrichtung (122)
vom Signal der Eingabeeinrichtung (102) abweichend betätigbar ist und
die Stelleinrichtung (122) mit der Leistungssteuerungseinrichtung (134) mittels einer
ein Eingangs- und ein Ausgangsteil (202, 204, 302, 304) aufweisenden Kupplung (138,
200, 300) verbunden ist, deren Eingangsteil (202, 302) der Stelleinrichtung (122)
und deren Ausgangsteil (204, 304) der Leistungssteuerungseinrichtung (134) zugeordnet
ist,
gekennzeichnet durch eine bei einem Abweichen des mittels der Eingabeeinrichtung (102) fahrerseitig eingegebenen
reduzierten Leistungswunsches von der mittels der Stelleinrichtung (122) eingestellten
Stellung der Leistungssteuerungseinrichtung (134) um mindestens einen vorgegebenen
Betrag in Schließrichtung der Leistungssteuerungseinrichtung (134) wirksame mechanische
Verbindung zwischen Eingabeeinrichtung (102) und Leistungssteuerungseinrichtung (134).
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplung (138, 200, 300) eine entsperrbare, gegensinnig wirksame Freilaufkupplung
ist.
3. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1-2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplung (138, 200, 300) eine entsperrbare, einsinnige wirksame Freilaufkupplung
ist.
4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1-3, gekennzeichnet durch ein der Eingabeeinrichtung (102) zugeordnetes konturiertes erstes Übertragungselement
(214, 314) das mit einem zweiten, eine Gegenkontur (218, 318) aufweisenden Übertragungselement
(220, 320) korrespondiert zur Verbindung der Eingabeeinrichtung (102) und Leistungssteuerungseinrichtung
(134).
5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Übertragungselement (214, 314) einen stiftförmigen Fortsatz (216, 316)
aufweist, welcher mit einem einen Winkelbereich von 60°-110°, insbesondere von ca.
80°-90°, überdeckenden Ausschnitt (218, 318) im zweiten Übertragungselement (220,
320) korrespondiert.
6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer wirksamen mechanischen Verbindung zwischen Eingabeeinrichtung (102) und
Leistungssteuerungseinrichtung (134) die Freilaufkupplung (138, 200, 300) entsperrbar
ist.
7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1-6, dadurch gekennzeichnet, dass das zwischen Eingangsteil (202, 302) und Ausgangsteil (204, 304) der Kupplung (138,
200, 300) betätigungsrichtungsabhängig Sperrkörper (206, 208, 306) wirksam sind, welche
mittels des zweiten, Entsperrklinken (222, 322) umfassenden Übertragungselements (220,
320) lösbar sind.
8. Verfahren zur Betätigung einer Leistungssteuerungseinrichtung (134) einer Brennkraftmaschine
umfassend
- eine fahrerbetätigbare Eingabeeinrichtung (102) zur fahrerseitigen Eingabe eines
Leistungswunsches,
- eine Sensoreinrichtung (112) zur Erfassung der Stellung der Eingabeeinrichtung (102)
und Generierung eines entsprechenden Ausgangssignals,
- eine Stelleinrichtung (122) zur Verstellung der Leistungssteuerungseinrichtung (134)
unter Berücksichtung des Ausgangssignals der Sensoreinrichtung (112),
wobei die Stelleinrichtung (122) die Leistungssteuerungseinrichtung (134) vom Signal
der Eingabeeinrichtung (102) abweichend betätigen kann,
dadurch gekennzeichnet, dass bei einem Abweichen des mittels der Eingabeeinrichtung (102) fahrerseitig eingegebenen
reduzierten Leistungswunsches von dem mittels der Stelleinrichtung (122) eingestellten
Position der Leistungssteuerungseinrichtung (134) um mindestens einen vorgegebenen
Betrag in Schließrichtung der mittels der Eingabeeinrichtung (102) fahrerseitig eingegebenen
Leistungswunsch zur Verstellung der Leistungssteuerungseinrichtung (134) vorrangig
herangezogen wird.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass im Falle einer Bevorzugung des mittels der Eingabeeinrichtung (102) fahrerseitig
eingegebenen Leistungswunsches die Stelleinrichtung (122) von der Leistungssteuerungseinrichtung
(134) entkoppelt und die Leistungssteuerungseinrichtung (134) mittels der Eingabeeinrichtung
(102) unmittelbar betätigt wird.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 8-9, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer fahrerseitigen Eingabe eines erhöhten Leistungswunsches mittels der Eingabeeinrichtung
(102) mit einem einen vorgegebenen Gradienten übersteigenden Gradienten eine Betätigung
der Leistungssteuerungseinrichtung (134) mittels der Stelleinrichtung (122) vom Signal
der Eingabeeinrichtung (102) abweichend mit einem begrenzten Gradienten erfolgt.
1. A device (100) for actuating a power control device (134) of an internal combustion
engine comprising
- an input device (102) which can be actuated by the driver for driver-side inputting
of a desired power,
- a sensor device (112) for detecting the position of the input device (102) and generating
a corresponding output signal,
- an actuating device (122) for adjusting the power control device (134), taking into
account the output signal of the sensor device (112),
wherein the power control device (134) can be actuated by means of the actuating device
(122) in a deviation from the signal of the input device (102), and
the actuating device (122) is connected to the power control device (134) by means
of a clutch (138, 200, 300) having an input part and an output part (202, 204, 302,
304), the input part (202, 302) of which clutch is associated with the actuating device
(122), and the output part (204, 304) of which clutch is associated with the power
control device (134),
characterised by a mechanical connection between the input device (102) and power control device (134)
which is effective in the closing direction of the power control device (134) upon
a deviation of the reduced desired power which is input on the driver side by means
of the input device (102) from the position of the power control device (134) which
is set by means of the actuating device (122) by at least a specified amount.
2. A device according to Claim 1, characterised in that the clutch (138, 200, 300) is an unlockable freewheel clutch which is effective in
opposite directions.
3. A device according to one of Claims 1 - 2, characterised in that the clutch (138, 200, 300) is an unlockable freewheel clutch which is effective in
one direction.
4. A device according to one of Claims 1 - 3, characterised by a contoured first transmission element (214, 314) associated with the input device
(102), which element corresponds with a second transmission element (220, 320), having
a mating contour (218, 318), for connecting the input device (102) and the power control
device (134).
5. A device according to one of Claims 1 - 4, characterised in that the first transmission element (214, 314) has a pin-shaped projection (216, 316)
which corresponds with a cutout (218, 318), covering an angular range of 60°-110°,
especially approx. 80°-90°, in the second transmission element (220, 320).
6. A device according to one of Claims 1 - 5, characterised in that upon an effective mechanical connection between the input device (102) and the power
control device (134) the freewheel clutch (138, 200, 300) can be unlocked.
7. A device according to one of Claims 1 - 6, characterised in that between the input part (202, 302) and the output part (204, 304) of the clutch (138,
200, 300) blocking members (206, 208, 306) are effective dependent on the direction
of actuation, which members can be released by means of the second transmission element
(220, 320), which comprises unlocking pawls (222, 322).
8. A method for actuating a power control device (134) of an internal combustion engine
comprising
- an input device (102) which can be actuated by the driver for driver-side inputting
of a desired power,
- a sensor device (112) for detecting the position of the input device (102) and generating
a corresponding output signal,
- an actuating device (122) for adjusting the power control device (134), taking into
account the output signal of the sensor device (112),
wherein the actuating device (122) can actuate the power control device (134) in a
deviation from the signal of the input device (102),
characterised in that upon a deviation of the reduced desired power which is input on the driver side by
means of the input device (102) from the position of the power control device (134)
which is set by means of the actuating device (122) by at least a specified amount
in the closing direction the desired power which is input on the driver side by means
of the input device (102) is used primarily for adjusting the power control device
(134).
9. A method according to Claim 8, characterised in that in the case of preference being given to the desired power which is input on the
driver side by means of the input device (102), the actuating device (122) is uncoupled
from the power control device (134) and the power control device (134) is actuated
directly by means of the input device (102).
10. A method according to one of Claims 8 - 9, characterised in that, upon driver-side inputting of an increased desired power by means of the input device
(102) with a gradient exceeding a specified gradient, actuation of the power control
device (134) by means of the actuating device (122) in a deviation from the signal
of the input device (102) with a limited gradient takes place.
1. Dispositif (100) d'actionnement d'un dispositif de commande de puissance (134) d'un
moteur à combustion interne comprenant :
- un dispositif d'entrée (102) actionnable par le conducteur permettant d'entrer côté
conducteur un souhait de puissance,
- un dispositif de capteur (112) permettant de détecter la position du dispositif
d'entrée (102) et de générer un signal de sortie correspondant,
- un dispositif de réglage (122) permettant de régler le dispositif de commande de
puissance (134) en prenant en considération le signal de sortie du dispositif de capteur
(112),
le dispositif de commande de puissance (134) pouvant être actionné au moyen du dispositif
de réglage (122) en s'écartant du signal du dispositif d'entrée (102), et
le dispositif de réglage (122) étant relié avec le dispositif de commande de puissance
(134) par l'intermédiaire d'un accouplement (138, 200, 300) comprenant une partie
d'entrée et une partie de sortie (202, 204, 302, 304), dont la partie d'entrée (202,
302) est associée au dispositif de réglage (122) et dont la partie de sortie (204,
304) est associé au dispositif de commande de puissance (134),
caractérisé par
une liaison mécanique entre le dispositif d'entrée (102) et le dispositif de commande
de puissance (134) active en cas d'écart entre un souhait de puissance réduite entré
au moyen du dispositif d'entrée (102) côté conducteur et la position du dispositif
de commande de puissance (134) réglé au moyen du dispositif de réglage (122) d'au
moins une valeur prédéfinie, dans la direction de fermeture du dispositif de commande
de puissance (134).
2. Dispositif conforme à la revendication 1,
caractérisé en ce que
l'accouplement (138, 200, 300) est un accouplement à roue libre actif en sens inverse
pouvant être débloqué.
3. Dispositif conforme à l'une des revendications 1 et 2,
caractérisé en ce que
l'accouplement (138, 200, 300) est un accouplement à roue libre pouvant être déblocable
actif dans un seul sens.
4. Dispositif conforme à l'une des revendications 1 à 3,
caractérisé par
un premier élément de transmission (214, 314) profilé associé au dispositif d'entrée
(102) qui correspond à un second élément de transmission (220, 320) ayant un profil
antagoniste (218, 318) pour permettre de relier le dispositif d'entrée (102) et le
dispositif de commande de puissance (134).
5. Dispositif conforme à l'une des revendications 1 à 4
caractérisé en ce que
le premier élément de transmission (214, 314) comporte un prolongement en forme de
broche (216, 316) qui correspond à une découpe (218, 318) du second élément de transmission
(220, 320) couvrant une plage angulaire de 60°-110°, en particulier d'environ 80°-90°.
6. Dispositif conforme à l'une des revendications 1 à 5,
caractérisé en ce que
en présence d'une liaison mécanique active entre le dispositif d'entrée (102) et le
dispositif de commande de puissance (134), l'accouplement à roue libre (138, 200,
300) peut être débloqué.
7. Dispositif conforme à l'une des revendications 1 à 6,
caractérisé en ce qu'
entre la partie d'entrée (202, 302) et la partie de sortie (204, 304) de l'accouplement
(138, 200, 300) sont actifs, en fonction de la direction d'actionnement, des corps
de blocage (206, 208, 306) qui peuvent être dégagés au moyen du second élément de
transmission (220, 320) qui comporte des cliquets de déblocage (222, 322).
8. Procédé d'actionnement d'un dispositif de commande de puissance (134) d'un moteur
à combustion interne comprenant :
- un dispositif d'entrée (102) actionnable par le conducteur permettant d'entrer côté
conducteur un souhait de puissance,
- un dispositif de capteur (112) permettant de détecter la position du dispositif
d'entrée (102) et de générer un signal de sortie correspondant,
- un dispositif de réglage (122) permettant de régler le dispositif de commande de
puissance (134) en prenant en considération le signal de sortie du dispositif de capteur
(112),
le dispositif de réglage (122) pouvant actionner le dispositif de commande de puissance
(134) en s'écartant du signal du dispositif d'entrée (102),
caractérisé en ce qu'
en présence d'un écart entre un souhait de puissance réduite entré côté conducteur
au moyen du dispositif d'entrée (102) et la position du dispositif de commande de
puissance (134) réglée au moyen du dispositif de réglage (122), d'au moins une valeur
prédéfinie, dans la direction de fermeture, le souhait de puissance entré côté conducteur
au moyen du dispositif d'entrée (102) est utilisé en priorité pour le réglage du dispositif
de commande de puissance (134).
9. Procédé conforme à la revendication 8,
caractérisé en ce qu'
en cas de favorisation du souhait de puissance entré côté conducteur au moyen du dispositif
d'entrée (102), le dispositif de réglage (122) est découplé du dispositif de commande
de puissance (134) et le dispositif de commande de puissance (134) est actionné directement
au moyen du dispositif d'entrée (102).
10. Procédé conforme à l'une des revendications 8 et 9,
caractérisé en ce qu'
en cas d'entrée côté conducteur d'un souhait de puissance augmenté au moyen du dispositif
d'entrée (102), avec un gradient dépassant un gradient prédéfini, l'actionnement du
dispositif de commande de puissance (134) est effectué avec un gradient limité, au
moyen du dispositif de réglage (122) en s'écartant du signal du dispositif d'entrée
(102).
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