[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Aufbringen eines Dekors
auf einen Gegenstand.
[0002] Der zu dekorierende Gegenstand kann beispielsweise aus einem Kunststoff, einem Holzwerkstoff
oder Metall bestehen. Derartige Gegenstände sollen häufig mit einem Dekor versehen
werden, wobei der Begriff "Dekor" insbesondere eine Farbschicht umfasst, insbesondere
mit einer graphischen Gestaltung oder dergleichen. Die vorliegende Erfindung betrifft
insbesondere die Dekorierung von langgestreckten Profilen mit dreidimensionaler Form
im zu dekorierenden Bereich, wie zum Beispiel Profilleisten oder dergleichen.
[0003] Das Dekor kann eine einzelne homogene Farbgebung oder auch ein Bild oder ein Ornament
sein.
[0004] Es ist bekannt, Gegenstände mittels einer Folie zu dekorieren, welche einen sublimierbaren
Farbstoff enthält und auf einer Flüssigkeit schwimmt, siehe beispielsweise
EP 0 922 588 A2,
EP 0 993 874 A1 und
EP 1 000 731 A1.
[0005] Es ist im Stand der Technik auch bekannt, Trägerfilme mit sogenannter Release-Eigenschaft
einzusetzen, um eine Dekorschicht auf einen Gegenstand zu übertragen, vgl. z.B.
EP 0 993 968 A1. Auch kennt der Stand der Technik den Einsatz von Druckluft, um den Kontakt zwischen
einem Trägerfilm, der die Dekorschicht aufweist, und dem zu dekorierenden Gegenstand,
zu verbessern, vgl.
EP 0 993 876 A1.
[0006] Die
EP 1 658 905 A1 zeigt ein Verfahren und eine Vorrichtung, um eine Trägerfolie mit Release-Eigenschaften
und einem Dekor auf einen zu dekorierenden Gegenstand zu drücken und so mit Release-Technik
das Dekor von der Trägerfolie auf den Gegenstand zu übertragen. Die Vorrichtung arbeitet
mit einer Druckdifferenz, welche die Trägerfolie mitsamt dem Dekor gegen den Gegenstand
drückt.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung zum
Aufbringen eines Dekors auf einen Gegenstand bereitzustellen, welche mit einfachen
Mitteln eine qualitativ hochwertige Dekorierung bei großem Durchsatz ermöglichen.
[0008] Das erfindungsgemäße Verfahren zum Aufbringen eines Dekors auf einen Gegenstand umfasst
zumindest die folgenden Schritte:
- a) Bereitstellen einer klebefähigen Folie,
- b) Übertragen einer Dekorschicht mittels Release-Technik auf die klebefähige Folie,
- c) Positionieren der klebefähigen Folie an dem Gegenstand derart, dass die Dekorschicht
von dem Gegenstand abgewandt ist,
- d) Andrücken der klebefähigen Folie an den Gegenstand und
- e) Verkleben der Folie mit dem Gegenstand. Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung des
Verfahrens ist vorgesehen, dass in Schritt d) das Andrücken der Folie gegen den zu
dekorierenden Gegenstand mittels einer Druckdifferenz auf beiden Seiten der Folie
erfolgt. Eine weitere bevorzugte Ausgestaltung des Verfahrens sieht vor, dass in Schritt
d) die klebefähige Folie erhitzt wird, und zwar auf Temperaturen oberhalb der Zimmertemperatur,
insbesondere im Temperaturbereich zwischen 80° Celsius und 120° Celsius. Das Andrücken
der klebefähigen Folie an den Gegenstand kann also verstanden werden wie ein Tiefziehen
unter Vakuum.
[0009] Die Erfindung betrifft auch eine Vorrichtung zum Aufbringen eines Dekors auf einen
Gegenstand, folgendes aufweisend:
- eine Kammer, die durch eine Folie in einen ersten Raum und einen zweiten Raum teilbar
ist, wobei der erste Raum und der zweite Raum jeweils gasdicht sind,
- eine Abstützung zum Positionieren des Gegenstandes in dem zweiten Raum,
- eine Pumpe zum Evakuieren der ersten und zweiten Räume,
- ein Ventil zum Erzeugen einer Druckdifferenz zwischen dem ersten Raum und dem zweiten
Raum derart, dass die genannte Folie deformiert wird und gegen den Gegenstand gedrückt
wird, wobei
- die deformierbare Folie klebefähig ist und auf ihrer vom Gegenstand abgewandten Seite
das Dekor trägt. Weiterhin betrifft die Erfindung eine Vorrichtung zum Aufbringen
eines Dekors von einer Trägerfolie mit Release-Eigenschaft auf eine klebefähige Folie,
wobei Mittel vorgesehen sind zum Erwärmen der Folie mit Release-Eigenschaft, und zwar
auf ihrer vom Dekor abgewandten Seite.
[0010] Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung mit Blick auf die Zeichnung
näher beschrieben. Es zeigt:
Fig. 1 schematisch die Übertragung eines Dekors von einer Folie mit Release-Eigenschaft
auf eine klebefähige Folie;
Fig. 2 einen schematischen Schnitt durch eine Vorrichtung zum Aufbringen eines Dekors
auf einen Gegenstand in einem ersten Betriebszustand; und
Fig. 3 die Vorrichtung gemäß Fig. 2 in einem zweiten Betriebszustand.
[0011] Gemäß Fig. 1 beginnt das Verfahren der Aufbringung eines Dekors auf einen Gegenstand
damit, dass auf einer Folie 12 eine Dekorschicht 14 aufgetragen ist. Die Folie 12
hat sogenannte Release-Eigenschaft, d.h. die Dekorschicht 14 kann in einfacher Weise
von der Folie 12 (wie ein Abziehbild) abgezogen werden. Diese Release-Technik ist
als solche gut bekannt, vgl. die Hinweise im oben zitierten Stand der Technik. Weiterhin
wird bereitgestellt eine klebefähige Folie 10, d.h. eine Folie, die, gegebenenfalls
nach Erhitzen durch Klebewirkung an dem zu dekorierenden Gegenstand anhaftet. Solche
Klebefolien sind regelmäßig schlecht zu bedrucken. Dem hilft die vorliegende Erfindung
dadurch ab, dass das Dekor zunächst in an sich bekannter Weise auf die Release-Eigenschaft
aufweisende Folie 12 aufgetragen wird und sodann die gesamte Dekorschicht mittels
der Release-Technik von der Folie 12 auf die Klebeeigenschaften aufweisende Folie
10 übertragen wird.
[0012] Bei dem Transfer der Dekorschicht 14 von der Folie 12 auf die Folie 10 wird die Folie
12 bevorzugt auf Temperaturen im Bereich von 80° Celsius bis 100° Celsius erwärmt
und die Folie 10 wird gleichzeitig auf einer tieferen Temperatur gehalten, bei der
sie keine Klebewirkung entfaltet.
[0013] Die Folie 12 mit Release-Eigenschaft besteht gemäß dem Stand der Technik aus einem
thermoplastischen Material, wie einem Polyolefin, z.B. Polyethylen oder Polypropylen,
oder aus einem Polyester PVA oder PVC. Dabei kann die Dekorschicht 14 selbst mehrere
unterschiedliche Lagen aufweisen, wie zum Beispiel eine oder mehrere Farbschichten,
eine Lackschicht, etc.
[0014] Die klebefähige Folie 10 besteht bevorzugt aus einem Polyurethanharz oder einem Polyamidharz.
Sie hat insbesondere die Eigenschaft, bei Erwärmung Klebewirkung in Bezug auf die
oben genannten Materialien der zu dekorierenden Gegenstände zu entwickeln.
[0015] Gemäß Fig. 1 sind Infrarotstrahler 16 über der Release-Eigenschaft aufweisenden Folie
12 angeordnet, um diese auf der vom Dekor 14 abgewandten Seite zu erwärmen und so
die Ablösung des Dekors 14 von der Folie 12 zu erleichtern, so dass der Übergang des
Dekors 14 auf die klebefähige Folie 10 gefördert wird. Fig. 1 zeigt die beteiligten
Komponenten nur schematisch. Eine Implementierung des Verfahrens sieht als solche
im Stand der Technik bekannte Abwickel- und Aufwickelrollen für die Folien vor mit
denen die Folien und die Dekorschicht 14 in Kontakt gebracht werden. Wie dargestellt
ist, folgt die Erwärmung der releasefähigen Folie 12 so, dass die klebefähige Folie
10 kalt bleibt, also keine Klebeeigenschaft entwickelt ("kalt" bedeutet hier auf "Zimmertemperatur").
Um die Erwärmung der klebefähigen Folie 10 zu verhindern, ist gemäß Fig. 1 eine Kühlvorrichtung
18 vorgesehen, beim dargestellten Ausführungsbeispiel ein Gebläse 18, mit dem ein
kühlender Luftstrom über die Folie 10 gerichtet wird, und zwar auf der Rückseite,
also derjenigen Seite, auf welche das Dekor 14 nicht aufgebracht wird. Die Kühlung
hält die klebefähige Folie 10 auf Zimmertemperatur, so dass sie keinerlei Klebeeigenschaft
entwickelt.
[0016] Die klebefähige Folie 10 hat Stärken im Bereich von 15 bis 100 µm (Mikron), je nach
der Struktur des zu dekorierenden Gegenstands. Je ausgeprägter das dreidimensionale
Profil des zu bedruckenden Gegenstandes ist, je tiefer also zum Beispiel die Ausbuchtungen
und Rillen im Profil sind, umso stärker wird die Folie 10 gewählt.
[0017] Die Fig. 2 und 3 zeigen, wie dann die wie vorstehende beschrieben mit der Dekorschicht
14 versehene klebefähige Folie 10 verwendet wird, um einen Gegenstand zu dekorieren.
Bei dem zu dekorierenden Gegenstand kann es sich zum Beispiel um das Gehäuse eines
Mobiltelefons handeln oder auch um ein langgestrecktes Profil aus einem Kunststoff,
zur Verwendung zum Beispiel in der Möbelindustrie, im Bauwesen, etc.
[0018] Die Vorrichtung gemäß den Fig. 2 und 3 weist eine Kammer 22 auf. Das Innere der Kammer
22 kann mittels der dekorierten Folie 10 in einen ersten luftdichten Raum 24 und einen
zweiten luftdichten Raum 26 geteilt werden. Die Kammer 22 besteht aus einer ersten
Schale 30 und einer zweiten Schale 32. Die erste Schale 30 kann in Richtung des Pfeils
28 bewegt werden, während die zweite Schale 32 ortsfest bleibt. Nach Anheben der ersten
Schale 30 ist das Innere der zweiten Schale 32 freigelegt und ein zu dekorierender
Gegenstand kann in der Kammer 22 positioniert werden. Die Positionierung erfolgt auf
einer Abstützung 34, die so porös oder durchlöchert ist, dass durch sie an allen Stellen
ohne nennenswerten Strömungswiderstand Luft hindurchgesaugt werden kann.
[0019] Die Abstützung 34 steht auf Beinen 36. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel ist
der zu dekorierende Gegenstand 50 ein hohles Gehäuse zum Beispiel für ein Mobiltelefon.
Es kann sich aber auch um ein langgestrecktes Kunststoffprofil oder ein Profil aus
einem Holzwerkstoff handeln, das an seiner Oberfläche zu dekorieren und gegebenenfalls
mit einer Lackschicht zu versehen ist. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel wird
der hohle Gegenstand 50 in seinem Inneren durch einen Stützkörper 52 stabilisiert,
dessen Form im Wesentlichen derjenigen des zu dekorierenden Gegenstandes 50 entspricht.
[0020] Nach Positionierung des Gegenstandes in der zweiten Schale 32 verbleibt die erste
Schale 30 zunächst in der angehobenen Stellung (was durch den Pfeil 28 angedeutet
ist) und die Folie 10 kann quer durch die Kammer 22 geführt werden, was in der Figur
durch den Pfeil am Ende der Folie 10 angedeutet ist.
[0021] Nach Absenken der ersten Schale 30 entgegen der Richtung des Pfeils 28 wird die Folie
10 zwischen der ersten und der zweiten Schale 30, 32 eingeklemmt und es entstehen
die genannten ersten und zweiten gasdichten Räume 24, 26.
[0022] Eine Leitung 38 verbindet den ersten Raum 24 mit einer Vakuumpumpe (nicht gezeigt),
wie durch den Pfeil 44 angedeutet ist. Eine zweite Leitung 40 verbindet den zweiten
Raum 26 mit der Vakuumpumpe. Ein Ventil 42 ist zwischen den genannten Leitungen 38,
40 und der Vakuumpumpe angeordnet.
[0023] In den ersten Raum 24 mündet eine weitere Leitung 46, in der ein Ventil 48 angeordnet
ist.
[0024] Heizelemente 58 sind in der ersten Schale 30 so angeordnet, dass sie die Folie 10
erhitzen können. Zum Beispiel können die Heizelemente 58 Infrarotstrahlung zur Erhitzung
der Folie 10 abgeben. Weiterhin können die Heizelemente 58 so ausgewählt und angesteuert
werden, dass sie auch das unter der Folie 10 liegenden Objekt 50 wahlweise erwärmen.
Der Betrieb der Vorrichtung gemäß den Fig. 2 und 3 ist wie folgt:
[0025] Im Zustand gemäß Fig. 2 sind die Ventile 42 und 48 geschlossen und der Druck p
1 in dem ersten Raum 24 und der Druck p
2 in dem zweiten Raum 26 sind gleich, zum Beispiel gleich dem Umgebungsdruck.
[0026] Da in diesem Zustand die Drucke p
1 und p
2 in den ersten und zweiten Räumen 24, 26 einander gleich sind, wirkt im Wesentlichen
keine Kraft auf die Folie 10, außer der Schwerkraft, die hier keine wesentliche Rolle
spielt. Die in Fig. 2 gezeigte Anordnung kann auch um 90° gedreht sein, so dass sich
die Folie 10 in vertikaler Richtung erstreckt.
[0027] Sodann wird das Ventil 42 geöffnet, so dass die Leitungen 38 und 40 gleichzeitig
mit der Vakuumpumpe 44 verbunden werden und somit die ersten und zweiten Räume 24,
26 gleichzeitig evakuiert werden. Zum Beispiel kann nach der Evakuierung der Druck
in beiden Kammern im Bereich von 10
-5 bar bis 10
-7 bar liegen. Nach der Evakuierung sowohl des ersten als auch des zweiten Raumes 24
bzw. 26, welche durch die Folie 10 getrennt sind, verbleibt die Folie 10 im Wesentlichen
unverändert, da die auf sie wirkenden Kräfte in diesem Zustand sehr gering sind.
[0028] Nach der Evakuierung werden die Heizelemente 58 betätigt, um die Folie 10 in einen
Zustand zu bringen, in dem sie klebefähig ist. Je nach dem Material der Klebefolie
liegen hierfür typische Temperaturen im Bereich von 80°C bis 120°C. Die Temperatur
der Folie 10 wird so eingestellt, dass sie ohne zu zerreißen sich möglichst formtreu
an den zu dekorierenden Gegenstand 50 anschmiegen lässt.
[0029] Dies ist in Fig. 3 gezeigt. In diesem Zustand ist das Ventil 42 geschlossen und das
Ventil 48 fein dosierend geöffnet worden, so dass ein Gas, zum Beispiel Luft aus der
umgebenden Atmosphäre, in den ersten Raum 24 strömt, während der zweite Raum 26 im
Wesentlichen evakuiert bleibt. Der Druck p
1 im ersten Raum 24 ist deshalb größer als der Druck p
2 im zweiten Raum 26 und es wirkt deshalb eine Kraft auf die Folie 10, welche sie an
das Objekt 50 drückt. Da die Folie 10 im erhitzten Zustand plastisch deformierbar
ist ohne zu reißen und da der zweite Raum 26 evakuiert ist, legt sich die Folie 10
formtreu und homogen ohne dazwischenliegende Lufteinschlüsse oder dergleichen an das
Objekt 50. Das ist schematisch in Fig. 3 dargestellt.
[0030] Gleichzeitig entwickelt die klebefähige Folie 10 die genannte Klebefähigkeit und
klebt an dem zu dekorierenden Gegenstand 50. Die Aufbringung des Dekors auf den Gegenstand
ist abgeschlossen.
1. Verfahren zum Aufbringen eines Dekors auf einen Gegenstand mit folgenden Schritten
f) Bereitstellen einer klebefähigen Folie (10),
g) Übertragen einer Dekorschicht (14) mittels Release-Technik auf die klebefähige
Folie (10),
h) Positionieren der klebefähigen Folie (10) an dem Gegenstand (50) derart, dass die
Dekorschicht (14) von dem Gegenstand abgewandt ist,
i) Andrücken der klebefähigen Folie an den Gegenstand und
j) Verkleben der Folie (10) mit dem Gegenstand (50).
2. Verfahren nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass in Schritt d) das Andrücken der Folie (10) durch eine Druckdifferenz zwischen beiden
Seiten der Folie gefördert wird.
3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 oder 2 dadurch gekennzeichnet, dass in Schritt d) die Folie erhitzt wird.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass in Schritt b) die Dekorschicht (14) von einer Folie (12) mit Release-Eigenschaft
auf die klebefähige Folie (10) übertragen wird, wobei die Folie (12) mit Release-Eigenschaft
auf ihrer von der klebefähigen Folie abgewandten Seite erhitzt wird.
5. Verfahren nach Anspruch 4 dadurch gekennzeichnet, dass in Schritt b) die klebefähige Folie (10) gekühlt wird.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass die klebefähige Folie (10) aus Polyurethan oder einem Polyamid besteht.
7. Verfahren nach Anspruch 4 dadurch gekennzeichnet, dass die Folie (12) mit Release-Eigenschaft aus einem Polypropylen besteht.
8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die klebefähige Folie (10) eine Stärke im Bereich von 15 bis 100 µm hat.
9. Verfahren zum Aufbringen eines Dekors auf eine klebefähige Folie (10) dadurch gekennzeichnet, dass eine Dekorschicht (14) mittels Release-Technik von einer Trägerfolie (12) auf die
klebefähige Folie (10) übertragen wird.
10. Vorrichtung zum Aufbringen eines Dekors auf einen Gegenstand (50), folgendes aufweisend:
- eine Kammer (22), die durch eine Folie (10) in einen ersten Raum (24) und einen
zweiten Raum (26) teilbar ist, wobei der erste Raum (24) und der zweite Raum (26)
jeweils gasdicht sind,
- eine Abstützung (34, 52) zum Positionieren des Gegenstandes (50) in dem zweiten
Raum (26),
- eine Pumpe (44) zum Evakuieren der ersten und zweiten Räume (24, 26),
- ein Ventil (48) zum Erzeugen einer Druckdifferenz zwischen dem ersten Raum (24)
und dem zweiten Raum (26) derart, dass die genannte Folie (10) deformiert wird und
gegen den Gegenstand (50) gedrückt wird, wobei
- die deformierbare Folie (10) klebefähig ist und auf ihrer vom Gegenstand (50) abgewandten
Seite das Dekor (14) trägt.
11. Vorrichtung zum Aufbringen eines Dekors (14) von einer Trägerfolie (12) mit Release-Eigenschaft
auf eine klebefähige Folie (10), mit Mitteln (16) zum Erwärmen der Folie (12) mit
Release-Eigenschaft.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, mit Mitteln (18) zum Kühlen der klebefähigen Folie (10).