[0001] Die Erfindung liegt auf dem Gebiet der Förder- und Verpackungstechnik und betrifft
eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Verpacken von in einem Förderstrom geförderten
flachen Gegenständen gemäss den Oberbegriffen der Ansprüche 1 bzw. 11. Die erfindungsgemässe
Vorrichtung dient zum Verpacken von flachen Objekten, beispielsweise von einzelnen
Druckprodukten, von stapelförmigen Gruppen von Druckprodukten oder von stapelförmigen
Gruppen von Druckprodukten und anderen flachen Gegenständen wie beispielsweise CDs,
flachen Mustergegenständen oder flachen Musterbeuteln.
[0002] Es ist beispielsweise aus der
EP-A 0 712 782 oder der
WO 2005/118402 bekannt, flache Gegenstände der oben genannten Art mit Hilfe einer quasi endlosen
Verpackungsmaterialbahn, z.B. ab Rolle zugeführte Kunststoffolie oder Papierbahn,
zu verpacken. Dabei wird eine wenigstens eine Verpackungsmaterialbahn um die in einer
Reihe hintereinander und voneinander beabstandet geförderten Gegenstände gelegt, oder
es wird einer solchen Reihe beidseitig wenigstens eine Verpackungsmaterialbahn zugeführt.
Dann wird die Verpackungsmaterialbahn zwischen je zwei aufeinanderfolgenden Gegenständen
quer zur Längsrichtung in Quemähten verschlossen. Eventuell werden in Längsrichtung
auf der Oberseite der Reihe oder seitlich davon auch Längsnähte hergestellt. Auf diese
Weise werden die Gegenstände durch eine geschlossene oder nur in Längsrichtung offene
Hülle aus Verpackungsmaterial umschlossen. Die umhüllten Gegenstände bzw. die Hüllen
werden unmittelbar nach der Erstellung der Quernähte oder gleichzeitig damit voneinander
getrennt.
[0003] Bei Verwendung von Kunststoffolie als Verpackungsmaterial werden die Längs- bzw.
Quernähte üblicherweise durch Schweissen hergestellt, wobei das Trennen der verpackten
Objekte gleichzeitig mit der Erstellung der Quernähte durchgeführt werden kann. Bei
der Verwendung von Papier als Verpackungsmaterial kann beispielsweise unmittelbar
vor der Zuführung der Verpackungsmaterial-Bahn zur Reihe der zu verpackenden Objekte
an den Stellen der Längs- bzw. Quernähte ein durch Wärme aktivierbarer Kleber auf
das Verpackungsmaterial aufgebracht werden, so dass die Nähte dann mit ähnlichen Mitteln
erstellt werden können wie die geschweissten Nähte an Kunststoffverpackungen. Es ist
auch möglich, die Nähte durch eine Prägung oder durch andere bekannte und auf das
verwendete Verpackungsmaterial abgestimmte Methoden zu schliessen.
[0004] Für solche Bearbeitungsoperationen wie Schweissen, Kleben etc. werden Druckprodukte
in Förderströmen in eine Bearbeitungsstation gefördert und aus dieser wieder weggefördert.
Die Bearbeitungsstation ist vorteilhafterweise derart ausgerüstet, dass die Förderung
der verpackten Objekte für die Bearbeitung nicht unterbrochen werden muss, sondern
kontinuierlich betrieben werden kann.
[0005] Ein Problem bei solchen Vorrichtungen mit in einem Förderstrom kontinuierlich zugeförderten,
nicht zwischengespeicherten Gegenständen stellen Hüllen aus Verpackungsmaterial dar,
die aufgrund einer fehlerhaften Zuführung leer bleiben, beispielsweise wenn in einer
regelmässigen Reihe von kontinuierlich zugelieferten Produkten eines oder mehrere
Produkte fehlen (Lücke). In diesem Fall werden unter Umständen durch Herstellung von
Querverbindungen in der Materialbahn oder auf andere Weise Hüllen hergestellt, die
kein Produkt einschliessen (leere Hülle). Die leere Hülle kann den Weitertransport
und die weitere Bearbeitung der umhüllten Gegenstände stören, beispielsweise wenn
sie aufgrund der Grössen- und Gewichtsunterschiede nicht vom Wegförderer erfasst wird.
Dies gilt insbesondere bei hohen Bearbeitungs- und Fördergeschwindigkeiten von mehreren
tausend Exemplaren pro Stunde, wie sie beispielsweise bei der Bearbeitung von Druckereiprodukten
herrschen. Hier besteht zunehmend die Tendenz, auch Druckereiprodukte wie Zeitungen
und Zeitschriften durch eine Folienhülle zu schützen.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung und ein Verfahren zum
Verpacken von Gegenständen mit einer Materialbahn zur Verfügung zu stellen, bei welchem
leere Hüllen die weitere Bearbeitung der Gegenstände nicht stören können.
[0007] Die Aufgabe wird gelöst durch eine Vorrichtung und ein Verfahren mit den Merkmalen
von Anspruch 1 bzw. 10. Vorteilhafte Weiterbildungen ergeben sich aus den abhängigen
Ansprüchen, der Beschreibung und den Zeichnungen.
[0008] Die Vorrichtung umfasst eine Fördereinrichtung zum Fördern der flachen Gegenstände
in einer Förderrichtung, ein Bearbeitungsmittel zum Herstellen von wenigstens teilweise,
z.B. zumindest in Querrichtung, geschlossenen Hüllen aus einem Verpackungsmaterial
unter Einschluss eines Produktes sowie eine Wegfördereinrichtung.
[0009] Erfindungsgemäss ist stromabwärts vom Bearbeitungsmittel eine Ausschleusvorrichtung
angeordnet. Diese ist imstande, ohne Einschluss eines Produkts hergestellte leere
Hüllen aus dem Förderstrom zu entfernen. Die leeren Hüllen können dann ausserhalb
des Förderstroms gesammelt und entsorgt werden. Der Förderstrom enthält nach Entfernen
der leeren Hülle zwar eine Lücke; von dieser geht im Gegensatz zu einer leeren Hülle
jedoch keine Störungsgefahr für die weitere Bearbeitung und Förderung aus. Die Lücke
im Förderstrom kann auch durch Vergleichmässigen wieder geschlossen werden.
[0010] Unter Förderstrom wird die Gesamtheit aller Gegenstände, die durch die Fördereinrichtung
bzw. die Wegfördereinrichtung transportiert werden, bzw. der von ihnen beim Transport
überstrichene Raumbereich bezeichnet. Er wird nach unten durch die Förderauflage,
z.B. das Förderband der Zufördereinrichtung, bzw. die dadurch definierte Förderebene
begrenzt. Unter Auslenken aus dem Förderstrom wird verstanden, dass die leeren Hüllen
so bewegt werden, dass ihre Unterseite zumindest teilweise nicht mehr in der Förderebene
liegt. Die Hüllen werden insbesondere nach oben gestossen.
[0011] Die Fördereinrichtung transportiert bevorzugt auch wenigstens eine quasi endlose
Verpackungsmaterialbahn. Sie ist bevorzugt ein Bandförderer. Die Gegenstände sind
vorzugsweise derart in der Verpackungsmaterialbahn oder zwischen zwei Verpackungsmaterialbahnen
angeordnet, dass sie beidseitig von Verpackungsmaterial bedeckt sind. Die Verpackungsmaterialbahn
bzw. ein Teil davon liegt dazu beispielsweise auf dem Förderband des Bandförderers
auf, auf ihr befinden sich die Produkte, die wiederum von oben mit Verpackungsmaterial
bedeckt sind. Mit einem Bearbeitungsmittel, z.B. einem Schweisselement, werden Querverbindungen
zwischen einem oberen Bereich und einem unteren Bereich der Verpackungsmaterialbahn
erstellt, um eine zumindest an einer Vorlaufkante sowie an einer Nachlaufkante geschlossene
Hülle aus Verpackungsmaterial herzustellen und das Produkt auf diese Weise einzuschliessen
und zu schützen. Die Wegfördereinrichtung dient zum Wegfördern von mit solchen Hüllen
aus Verpackungsmaterial umschlossenen Gegenständen; sie kann auch ein Bestandteil
der oben erwähnten Fördereinrichtung sein.
[0012] Die Fördereinrichtung kann als Gegenwerkzeug für das Bearbeitungsmittel dienen, oder
es können synchron zum Bearbeitungsmittel bewegte Gegenwerkzeuge vorhanden sein. Das
Bearbeitungsmittel wird auf und ab oder auch entlang einer gekrümmten geschlossenen
Umlaufbahn bewegt, beispielsweise indem es an einem starren Körper befestigt ist oder
entlang von Schienen bewegt wird. Zum Herstellen von Querverbindungen in einer Kunststofffolie
wird bevorzugt ein Schweisselement wie z.B. in
WO 2005/118402 beschrieben verwendet.
[0013] Die Ausschleusvorrichtung kann die leeren Hüllen beispielsweise mittel eines beweglichen
mechanischen Elements, das auf geeignete Weise gesteuert ist, ergreifen und aus dem
Förderstrom entfernen, was an dieser Stelle jedoch nicht beansprucht wird.
[0014] In einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung umfasst die Ausschleusvorrichtung
jedoch nur stationär angeordnete Bauelemente und verzichtet auf bewegliche Teile.
Bevorzugt umfassen diese Bauelemente Saug- und/oder Blasvorrichtungen, die kontinuierlich
und/oder gesteuert arbeiten. Somit lassen sich kürzere Reaktionszeiten realisieren.
Hierdurch wird eine komplizierte Mechanik und Ansteuerung bewegter Teile entbehrlich,
die ansonsten zur Realisierung der erforderlichen möglichst geringen Reaktionsdauer
(Eintauchen in den Förderstrom, Ergreifen der leeren Hülle, Entfernen der Hülle aus
dem Förderstrom, Zurückkehren in die Ausgangsposition) eines bewegten mechanischen
Elements notwendig wäre.
[0015] Die Ausschleusvorrichtung umfasst eine Saugvorrichtung, mit der die leeren Hüllen
nach Art eines Staubsaugers aus dem Förderstrom abgesaugt werden.
[0016] Die Saugvorrichtung wird bevorzugt kontinuierlich betrieben, wobei ihre Saugkraft
so bemessen ist, dass nur leere Hüllen angesaugt und abtransportiert werden, nicht
aber solche mit einem Gegenstand. Die abgesaugten leeren Hüllen werden bevorzugt in
einem Fangkorb so gesammelt, dass die Saugkraft der Saugvorrichtung nicht beeinträchtigt
wird. Eventuell kann das Ansaugen auch nur bei Vorliegen einer leeren Hülle erfolgen.
[0017] Zusätzlich zum Ansaugen werden leere Hüllen bevorzugt mit Druckluft aus dem Förderstrom
ausgelenkt. Durch die Verwendung von Druckluft können einzelne Hüllen gezielt beeinflusst
werden, wobei dennoch auf bewegliche mechanische Teile verzichtet werden kann, die
beschleunigt werden müssen. Die ausgelenkten Hüllen können dann bevorzugt, aber nicht
zwingend, wie bereits beschriebenen von einer Saugvorrichtung abgesaugt werden. Durch
das Auslenken wird dabei erreicht, dass die Saugvorrichtung bei gleicher Saugkraft
einen grösseren Abstand von der Förderebene haben kann. Hierdurch wird die Fehlersicherheit
und die Durchlasshöhe der Vorrichtung (Abstand Förderebene zum Saugelement) und damit
ihre Flexibilität beim Verpacken verschieden dicker Gegenstände erhöht.
[0018] Die Druckluft kann kontinuierlich sein und so bemessen sein, dass nur leere Hüllen
ausgelenkt werden, aber aufgrund des grösseren Gewichts keine umhüllten Produkte.
In einer bevorzugten Variante wird die Druckluft jedoch gesteuert zugeführt, wenn
eine leere Hülle in den Einflussbereich der Ausschleusvorrichtung kommt, wobei die
Zufuhr ansonsten unterbrochen ist. Hierbei können grössere Drucke bzw. Ausströmgeschwindigkeiten
verwendet werden und die leere Hülle somit sehr zuverlässig ausgelenkt bzw. sogar
aus dem Förderstrom weggeblasen werden.
[0019] Als Variante zur reinen Druckluftzufuhr ist zum Ausstossen beispielsweise ein pneumatisch
angetriebener Stössel denkbar, der ebenfalls eine kurze Reaktionszeit ermöglicht.
[0020] Zur Steuerung der Druck- und/oder Saugluftzufuhr ist bevorzugt eine Steuereinrichtung
vorhanden, die mit einer Detektionseinrichtung, insbesondere einem optischen Sensor,
zusammenwirkt. Die Detektionseinrichtung erfasst das Vorhandensein einer leeren Hülle
im Förderstrom, z.B. durch Messung der optischen Durchlässigkeit oder Kantendetektion,
und übermittelt ein entsprechendes Signal an die Steuereinheit.
[0021] Insgesamt wird ein System zum Ausschleusen von leeren Hüllen vorgeschlagen, das mechanisch
einfach ist, mit geringem steuerungstechnischen Aufwand auskommt und eine geringe
Fehleranfälligkeit sowie grosse Flexibilität bezüglich der zu verpackenden Gegenstände
aufweist.
[0022] Beispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und nachfolgend beschrieben.
Es zeigen rein schematisch:
- Fig. 1
- Eine Gesamtansicht einer erfindungsgemässen Vorrichtung mit einer Ausschleusvorrichtung,
die eine gesteuerte Druckluftdüse sowie eine Saugvorrichtung umfasst;
- Fig. 2+3
- eine bei der Vorrichtung aus Fig. 1 einsetzbare Saugvorrichtung in zwei Ansichten;
- Fig. 4
- eine Detailansicht eines Fangkorbs.
[0023] Fig. 1 zeigt eine schematische Gesamtansicht einer erfindungsgemässen Vorrichtung
mit einer Fördereinrichtung 24, einem Bearbeitungsmittel 16, einer Wegfördereinrichtung
26 und einer Ausschleusvorrichtung 28.
[0024] Mit der Fördereinrichtung 24, hier ein Bandförderer, werden Gegenstände 10 auf einer
unteren Materialbahn 12 aufliegend und mit einer oberen Materialbahn 14 bedeckt in
einer Förderrichtung F gefördert. Obere und untere Materialbahn 12, 14 sind in der
Regel miteinander verbunden. Die Gegenstände 10 sind in Förderrichtung F voneinander
beabstandet, wobei der Abstand der Vorderkanten zweier aufeinanderfolgender Gegenstände
10 normalerweise konstant ist. Aufgrund von Fehlern in der Zuführung können im Förderstrom
jedoch auch Lücken bestehen; der erwähnte Abstand beträgt dann beispielsweise das
Doppelte des normalen Abstands.
[0025] Das Bearbeitungsmittel 16 dient zur Herstellung von Querverbindungen 18 zwischen
der oberen und der unteren Materialbahn 12, 14 und damit dazu, den Verpackungsmaterialschlauch
quer zur Förderrichtung F in einzelne Hüllen (Pakete) 20, die hier jeweils einen Gegenstand
10 enthalten, zu unterteilen. Die einzelnen Pakete 20 werden bei oder kurz nach der
Herstellung der Querverbindungen getrennt, z.B. beim Schweissen einer Foliennaht durch
seitliche Materialverdrängung. Bei einer Lücke im zugeführten Förderstrom entsteht
eine leere Hülle 22 aus Verpackungsmaterial, da das Bearbeitungsmittel 16 die Materialbahn
12, 14 auch bei einer Lücke bearbeitet. Es können auch Hüllen entstehen, deren Länge
grösser als eine typische Produktlänge ist, z.B. wenn mehrere Gegenstände hintereinander
fehlen und die Querschweissung ausgesetzt wird.
[0026] Die Wegfördereinrichtung 26, die bevorzugt mit etwas grösserer Geschwindigkeit als
die Fördereinrichtung 24 fördert, dient zum Weitertransport der umhüllten Produkte
10 bzw. Hüllen 20 in einem kontinuierlichen Förderstrom. Die gefüllten Hüllen 20 (bzw.
ihre Unterseiten) werden in einer Förderebene E bewegt, die hier beispielsweise durch
die Förderauflage 26' (Förderband, Förderriemen) der Wegfördereinrichtung 26 definiert
ist.
[0027] Die Ausschleusvorrichtung 28 dient zum Entfernen der leeren Hüllen 22 aus dem Förderstrom.
Sie ist stromabwärts vom Bearbeitungsmittel 16 angeordnet und befindet sich hier im
Bereich der Wegfördereinrichtung 26, könnte aber auch zwischen Fördereinrichtung 24
und Wegfördereinrichtung 26 oder im Bereich der Fördereinrichtung 24 angeordnet sein.
Die Ausschleusvorrichtung 28 umfasst eine gesteuerte Druckluftzuführung 30 sowie eine
Saugvorrichtung 40.
[0028] Die Druckluftzuführung 30 umfasst eine Druckluftdüse 31, eine Druckluftquelle 32,
z.B. eine Pumpe oder ein Druckluftreservoir. Die Verbindung zwischen Druckluftdüse
31 und Druckluftquelle 32 kann mittels eines steuerbaren Ventils 34 gezielt freigegeben
bzw. geschlossen werden. Die Öffnung 31' der Druckluftdüse 31 ist in der Nähe der
Förderebene E angeordnet, so dass präzise auf den Förderstrom eingewirkt werden kann.
Vorliegend ist die Druckluftdüse 31 im Bereich zwischen zwei Teilförderern angeordnet,
aus denen die Wegfördereinrichtung 26 aufgebaut ist. Der Abstand zwischen den Teilförderern
ist hier übertrieben gezeichnet. Als Druckluftdüse 31 kann jedes Element dienen, das
den Luftstrom seitlich begrenzt, z.B. auch ein Loch in einer Stützauflage der Wegfördereinrichtung
26. Statt Luft kann selbstverständlich auch ein anderes Gas eingesetzt werden.
[0029] Zur Steuerung der Druckluftzufuhr bzw. des Ventils 34 dient eine Steuereinrichtung
36. Diese erhält von einer Detektionseinrichtung 38, z.B. einem optischen Sensor,
ein Signal, das das Vorhandensein einer Lücke bzw. einer leeren Hülle 22 im Förderstrom
anzeigt. Dieses Signal veranlasst die Steuereinrichtung 38 zur Freigabe der Druckluftzufuhr
zu dem Zeitpunkt, an dem die leere Hülle in den Bereich der Druckluftdüse 31 gefördert
wird. Die leere Hülle 22 wird daraufhin durch den Luftimpuls nach oben aus dem Förderstrom
ausgelenkt.
[0030] Die Saugvorrichtung 40 befindet sich oberhalb der Druckluftdüse 31. Sie arbeitet
kontinuierlich. Ihre Saugkraft und ihr Abstand zur Förderebene E ist so gewählt, dass
aus der Förderebene E ausgelenkte leere Hüllen 22 abgesaugt werden, nicht aber umhüllte
Produkte 20. Durch den Druckluftimpuls kann daher bei gleicher Saugleistung der Abstand
der Saugrohröffnung von der Förderebene E gegenüber dem Fall ohne Druckluftimpuls
vergrössert werden. Der Abstand ist bevorzugt so gross gewählt, dass ein Durch- und
Wegfördern von Produkten mit einer vorgegebenen maximalen Dicke möglich ist.
[0031] Die leeren Hüllen 22 werden über das Saugrohr 42 abgeführt, gesammelt und entsorgt.
Die unbeeinflusst bleibenden umhüllten Produkte 20 werden weitergefördert und gegebenenfalls
weiter bearbeitet.
[0032] Die gezeigte und beschriebene Vorrichtung ist mechanisch und steuerungstechnisch
einfach, ist hinsichtlich der Produktdicke flexibel und arbeitet zuverlässig.
[0033] Ein Beispiel für eine Saugvorrichtung 40 ist in Fig. 2 im Längsschnitt (senkrecht
zur Förderebene E) sowie in Fig. 3 im Querschnitt (parallel zur Förderebene E) gezeigt.
Das in Fig. 1 bereits gezeigte Saugrohr 42 mündet in ein luftdicht abschliessbares
Gehäuse 44 bzw. einen darin angeordneten Fangkorb 46. Der Querschnitt des Saugrohrs
42 kann rund, rechteckig oder sonstwie geformt sein; seine Fläche kann auch kleiner
sein als die typischer leerer Hüllen 22, da diese in der Regel verformbar sind. Das
Gehäuse 44 hat in seiner Bodenfläche einen Anschluss 54 für eine Unterdruck-/Saugluftquelle
48, die in an sich bekannter Weise beispielsweise ein Gebläse 50 und einen Abluftauslass
52 aufweist.
[0034] Der Fangkorb 46 ist wenigstens teilweise luftdurchlässig und besteht beispielsweise
ganz oder teilweise aus einem Lochblech. Der Fangkorb 46 ist hier formstabil, kann
aber auch ganz oder teilweise flexibel sein (Netz, Beutel).
[0035] Durch die folgende, mit Bezug auf Fig. 2-4 näher erläuterte Konstruktion des Fangkorbs
46 und des Gehäuses 44 wird sichergestellt, dass die Saugkraft aufrechterhalten bleibt,
auch wenn sich bereits leere Hüllen im Fangkorb 46 befinden:
[0036] Der Fangkorb 46 besteht aus drei U-förmig angeordneten Blechteilen 60, 62, 64. Die
Blechteile 60, 64 bilden die Seitenwände des Fangkorbs 46 und sind von den entsprechenden
Seitenwänden des Gehäuses 44 beabstandet. Die Bodenfläche 62 des Fangkorbs 46 ist
vom Boden des Gehäuses 44 und dadurch auch vom Anschluss 54 für die Saugluftquelle
48 beabstandet. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass Saugluft über die Seitenwände
60, 64 des Fangkorb 46 in das Saugrohr 42 gelangen kann, auch wenn leere Hüllen 22
die an sich luftdurchlässige Bodenfläche 62 bedecken und damit luftundurchlässig machen.
Der untere Bereich 46a des Fangkorbs 46 ist luftdurchlässig (besteht z.B. aus Lochblech),
während der obere Bereich 46b, insbesondere der Bereich um die Mündungsstelle 43 des
Saugrohrs 42 in den Fangkorb 46 undurchlässig ist. Hierdurch wird verhindert, dass
sich leere Hüllen 22 im Bereich um die Mündungsstelle 43 anlagern und somit die Saugluftzufuhr
über das Saugrohr 42 blockieren.
[0037] Die in der Ansicht in Fig. 4 hinteren und oberen Kanten der Blechteile 60, 64 liegen
am Gehäuse 44 an, so dass der Fangkorb 46 keine eigene Deck- und Rückfläche benötigt.
Die Vorderfront des Fangkorbs 46 ist offen und hier von der Vorderfläche des Gehäuses
44 beabstandet (nicht zwingend), so dass die leeren Hüllen 22 einfach durch Öffnen
der Gehäusetür 45 entfernt werden können.
1. Vorrichtung zum Verpacken von in einem Förderstrom geförderten flachen Gegenständen
(10), insbesondere Druckereiprodukten, mit einem Verpackungsmaterial, umfassend
- eine Fördereinrichtung (24) zum Fördern der flachen Gegenstände (10) in einer Förderrichtung
(F);
- ein Bearbeitungsmittel (16) zur Herstellung von zumindest teilweise geschlossenen
Hüllen (20) aus Verpackungsmaterial;
- eine Wegfördereinrichtung (26) zum Wegfördern von mit Hüllen (20) aus Verpackungsmaterial
umschlossenen Gegenständen (10);
wobei die Vorrichtung eine stromabwärts vom Bearbeitungsmittel (16) angeordnete Ausschleusvorrichtung
(28) enthält, die imstande ist, ohne Einschluss eines Gegenstands (10) hergestellte
leere Hüllen (22) aus dem Förderstrom zu entfernen,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Ausschleusvorrichtung (28) wenigstens eine Druckluftzuführung (30) und eine Saugvorrichtung
(40) umfasst, wobei die Druckluftzuführung (30) eine leere Hülle (22) durch Einblasen
von Druckluft derart aus dem Förderstrom auszulenken imstande ist, dass sie von der
Saugvorrichtung (40) erfass- und aus dem Förderstrom absaugbar wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausschleusvorrichtung (28) im Bereich der Wegfördereinrichtung (26) oder zwischen
Bearbeitungsmittel (16) und Wegfördereinrichtung (26) auf den Förderstrom einzuwirken
imstande ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Steuereinheit (36), mit der die Druckluftzuführung (30) derart steuerbar ist,
dass Druckluft beim Eintreffen einer leeren Hülle (22) in den Einwirkungsbereich der
Ausschleusvorrichtung (28) eingeblasen wird.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3 gekennzeichnet durch eine Detektionseinrichtung (38), insbesondere einen optischen Sensor, die das Vorhandensein
einer leeren Hülle (22) oder einer Lücke im Förderstrom zu erfassen und ein entsprechendes
Signal an die Steuereinheit (36) zu übermitteln imstande ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Saugvorrichtung (40) kontinuierlich arbeitet.
6. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Saugvorrichtung (40) ein im wesentlichen luftdicht abschliessbares Gehäuse (44),
einen im Gehäuse (44) angeordneten, wenigstens teilweise luftdurchlässigen Fangkorb
(46), eine am Gehäuse (44) angeschlossene oder sich im Gehäuse befindende Unterdruckquelle
(48) und ein in den Fangkorb (46) mündendes Saugrohr (42) aufweist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass Saugrohr (42), Unterdruckquelle (48) und Fangkorb (46) so relativ zueinander angeordnet
sind, dass abgesaugte leere Hüllen (22) in den Fangkorb (46) geleitet werden.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Fangkorb (46) in einem ersten Bereich (46b) luftundurchlässig und in einem zweiten
Bereich (46a) luftdurchlässig ist, wobei das Saugrohr (42) im ersten Bereich (46b)
mündet und sich ein Anschluss (54) der Unterdruckquelle (48) an das Gehäuse (44) in
der Nähe des zweiten Bereichs (46a) befindet.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Fangkorb (46) zumindest im Bereich des Anschlusses (54) der Unterdruckquelle
(48) vom Gehäuse (44) beabstandet ist.
10. Verfahren zum Verpacken von in einem Förderstrom geförderten flachen Gegenständen
(10) mit den folgenden Schritten:
- Fördern der flachen Gegenstände (10) in einer Förderrichtung (F),
- Anordnen der Gegenstände (10) in der Verpackungsmaterialbahn (12, 14) derart, dass
sie beidseitig von Verpackungsmaterial bedeckt sind;
- Herstellen von wenigstens teilweise geschlossenen Hüllen (20) aus Verpackungsmaterial;
- Wegfördern von mit Hüllen (20) aus Verpackungsmaterial umschlossenen Gegenständen
(10);
wobei ohne Einschluss eines Gegenstands (10) hergestellte leere Hüllen (22) aus dem
Förderstrom entfernt werden,
dadurch gekennzeichnet, dass
die leeren Hüllen (22) mittels Druckluft aus dem Förderstrom ausgelenkt und anschliessend
von einer Saugvorrichtung (40) erfasst und aus dem Förderstrom abgesaugt werden.
11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass Druckluft beim Eintreffen einer leeren Hülle (22) gesteuert eingeblasen wird.
12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass eine Detektionseinrichtung (38) das Vorhandensein einer leeren Hülle (22) oder einer
Lücke im Förderstrom erfasst, ein entsprechendes Signal erzeugt und an eine Steuereinrichtung
(36) zur Steuerung der Druckluftzufuhr weiterleitet.
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 10-12, dadurch gekennzeichnet, dass die leeren Hüllen (22) mit einer kontinuierlich arbeitenden Saugvorrichtung (40)
abgesaugt werden.
1. Device for packaging flat articles (10) conveyed in a conveying stream, in particular
for printed products, with a packaging material, comprising
- a conveying device (24) for conveying the flat articles (10) in a conveying direction
(F)
- a processing means (16) for producing at least partially closed envelopes (20) out
of packaging material;
- an onward conveying device (26) for conveying onward articles (10) enveloped by
envelopes (20) out of packaging material;
wherein the device contains a discharge device (28) located downstream of the processing
means (16), which is capable of removing from the conveying stream empty envelopes
(22) produced without the inclusion of an article (10),
characterised in that the discharge device (28) comprises at least one compressed air supply (30) and one
suction device (40), wherein the compressed air supply (30) is capable of deflecting
an empty envelope (22) from the conveying stream by blowing in compressed air in such
a manner, that the suction device (40) is able to grab it and suck it from the supply
stream.
2. Device in accordance with claim 1, characterised in that the discharge device (28) is capable of exerting an effect on the conveying stream
in the zone of the onward conveying device (26) or between processing means (16) and
the onward conveying device (26).
3. Device in accordance with claim 1, characterised by a control unit (36), with which the compressed air supply (30) is capable of being
controlled in such a manner, that compressed air is blown into the operating zone
of the outward discharge device (28) when an empty envelope (22) arrives.
4. Device in accordance with claim 3, characterised by a detection device (38), in particular an optical sensor, which is capable of detecting
the presence of an empty envelope (22) or of a gap in the conveying stream and of
transmitting a corresponding signal to the control unit (36).
5. Device in accordance with one of the claims 1, 3 and 4, characterised in that the suction device (40) operates continuously.
6. Device in accordance with one of the preceding claims, characterised in that the suction device (40) comprises a housing (44), which is essentially capable of
being closed air-tight, an at least partially air-permeable catching basket (46) arranged
in the housing (44), a source of under-pressure (48) connected to the housing or located
in the housing, and a suction tube (42) leading into the catching basket (46).
7. Device in accordance with claim 6, characterised in that the suction tube (42), source of under-pressure (48) and catching basket (46) are
arranged in such a manner relative to one another, that sucked-off empty envelopes
(22) are conducted into the catching basket (46).
8. Device in accordance with claim 6 or 7, characterised in that the catching basket (46) is airtight in a first zone (46b) and permeable to air in
a second zone (46a), wherein the suction tube (42) is joined to the first zone (46b)
and a connection (54) of the source of under-pressure (48) to the housing (44) is
located in the vicinity of the second zone (46a) .
9. Device in accordance with one of the claims 6 to 8, characterised in that the catching basket (46) is located at a distance from the housing (44), at least
in the region of the connection (54) of the source of under-pressure (48).
10. Method for the packaging of flat articles (10) conveyed in a conveying stream with
the following steps:
- Conveying of the flat articles (10) in a conveying direction (F),
- arrangement of the flat articles (10) in a packaging material web (12, 14) in such
a manner, that they are covered by the packaging material on both sides;
- production of at least partially closed envelopes (20) out of packaging material;
- conveying onward of articles (10) enveloped by envelopes (20) of packaging material;
wherein empty envelopes (22) produced without the inclusion of an article (10) are
removed from the conveying stream,
characterised in that the empty envelopes (22) are deflected from the conveying stream by means of compressed
air and are subsequently grabbed by a sucking device and sucked away from the supply
stream.
11. Method in accordance with claim 10, characterised in that compressed air is controllably injected, when an empty envelope (22) arrives.
12. Method in accordance with claim 11, characterised in that a detection device (38) detects the presence of an empty envelope (22) or of a gap
in the conveying stream, generates a corresponding signal and transmits it to a control
device (36) for controlling the compressed air supply.
13. Method in accordance with one of the claims 10-12, characterised in that the empty envelopes (22) are sucked off by means of a continuously operating suction
device (40).
1. Dispositif d'emballage d'objets plats (10) transportés dans un écoulement de transport,
en particulier de produits d'imprimerie, par un matériau d'emballage, le dispositif
comprenant :
- un dispositif de transport (24) qui transporte les objets plats (10) dans une direction
de transport (F),
- un moyen de traitement (16) qui forme des enveloppes (20) au moins partiellement
fermées en matériau d'emballage,
- un dispositif d'éloignement (26) qui éloigne les objets (10) entourés d'enveloppes
(20) en matériau d'emballage,
le dispositif présentant un dispositif d'extraction (28) disposé en aval du moyen
de traitement (16) et en mesure d'extraire de l'écoulement de transport les enveloppes
vides (22) qui ont été formées sans entourer un objet (10),
caractérisé en ce que
le dispositif d'extraction (28) comporte au moins une amenée (30) d'air comprimé et
un dispositif d'aspiration (40), l'amenée (30) d'air comprimé étant en mesure d'extraire
de l'écoulement de transport une enveloppe vide (22) par injection d'air comprimé,
de telle sorte que l'enveloppe vide puisse être saisie et aspirée hors de l'écoulement
de transport par le dispositif d'aspiration (40).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif d'extraction (28) est en mesure d'agir sur l'écoulement de transport
dans la zone occupée par le dispositif d'éloignement (26) ou entre le moyen de traitement
(16) et le dispositif d'éloignement (26).
3. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé par une unité de commande (36) par lequel l'amenée (30) d'air comprimé peut être commandée
de telle sorte que de l'air comprimé puisse être soufflé lorsqu'une enveloppe vide
(22) pénètre dans la zone d'action du dispositif d'extraction (28).
4. Dispositif selon la revendication 3, caractérisé par un dispositif de détection (38), en particulier un détecteur optique, qui détecte
la présence d'une enveloppe vide (22) ou d'un trou dans l'écoulement de transport
et qui est en mesure de transmettre à l'unité de commande (36) un signal correspondant.
5. Dispositif selon l'une des revendications 1, 3 et 4, caractérisé en ce que le dispositif d'aspiration (40) travaille en continu.
6. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif d'aspiration (40) présente un caisson (44) apte à être refermé de manière
essentiellement étanche à l'air, un panier de reprise (46) disposé dans le caisson
(44) et au moins en partie perméable à l'air, une source de dépression (48) raccordée
au caisson (44) ou placée à l'intérieur du caisson et un tube d'aspiration (42) qui
débouche dans le panier de reprise (46).
7. Dispositif selon la revendication 6, caractérisé en ce que le tube d'aspiration (42), la source de dépression (48) et le panier de reprise (46)
sont disposés les uns par rapport aux autres de telle sorte que les enveloppes vides
(22) qui ont été aspirées soient amenées dans le panier de reprise (46).
8. Dispositif selon les revendications 6 ou 7, caractérisé en ce que le panier de reprise (46) est imperméable à l'air dans une première partie (46b)
et perméable à l'air dans une deuxième partie (46a), le tube d'aspiration (42) débouchant
dans la première partie (46b) et un raccord (54) de la source de dépression (48) au
caisson (44) étant disposé à proximité de la deuxième partie (46a).
9. Dispositif selon l'une des revendications 6 à 8, caractérisé en ce que le panier de reprise (46) est situé à distance du caisson (44) au moins dans la zone
occupée par le raccord (54) de la source de dépression (48).
10. Procédé d'emballage d'objets plats (10) transportés dans un écoulement de transport,
le procédé présentant les étapes suivantes :
- transport des objets plats (10) dans une direction de transport (F),
- placement des objets plats (10) sur une piste (12, 14) de matériau d'emballage de
telle sorte qu'ils soient recouverts sur leurs deux faces par du matériau d'emballage,
- formation d'enveloppes (20) au moins partiellement fermées en matériau d'emballage,
- éloignement des objets (10) entourés par les enveloppes (20) en matériau d'emballage,
les enveloppes vides (22) formées sans inclure un objet (10) étant extraites de l'écoulement
de transport,
caractérisé en ce que
les enveloppes vides (22) sont extraites de l'écoulement de transport au moyen d'air
comprimé, sont ensuite saisies par un dispositif d'aspiration (40) et sont aspirées
hors de l'écoulement de transport.
11. Procédé selon la revendication 10, caractérisé en ce que de l'air comprimé est soufflé de manière contrôlée lors de l'entrée d'une enveloppe
vide (22).
12. Procédé selon la revendication 11, caractérisé en ce qu'un dispositif de détection (38) détecte la présence d'une enveloppe vide (22) ou d'un
trou dans l'écoulement de transport, forme un signal approprié et le transmet à un
dispositif de commande (36) qui commande l'apport d'air comprimé.
13. Procédé selon l'une des revendications 10 à 12, caractérisé en ce que les enveloppes vides (22) sont aspirées à l'aide d'un dispositif d'aspiration (40)
qui travaille en continu.