[0001] Die Erfindung betrifft einen stapelbaren Handkorb mit Stützelementen nach dem Oberbegriff
des Patentanspruchs 1 der Anmeldung.
[0002] Ein solcher Handkorb ist aus der internationalen Veröffentlichungsschrift
WO 2005/104895 bekannt. Diese beschreibt einen stapelbaren aus Einzeldrähten gefertigten Handkorb,
der zwei Stützelemente aufweist. Diese sind jeweils an den Seitenwänden angeordnet
und aus einem einzigen Draht gebildet. Jedes Ende der Stützelemente ragt horizontal
über die an die Seitenwände angrenzenden Stirnwände hinaus und bildet eine Schlaufe.
[0003] Weiterhin sind aus dem Stand der Technik so genannte EAS-Etiketten bekannt. Diese
dienen zur elektronischen Artikelsicherung bzw. zur Diebstahlsicherung. Hierbei wird
die zu sichernde Ware jeweils mit einem Klebeetikett oder einem so genannten Hard
Tag versehen. Im Kassen- oder Ausgangsbereich eines Marktes befinden sich entsprechende
Systeme, die dann Alarm auslösen, wenn sich beispielsweise ein Kunde mit dem Sicherungsetikett
bis auf eine bestimmte Entfernung nähert. Die Etiketten werden daher beim Kauf an
der Kasse entfernt oder deaktiviert.
[0004] Die gebräuchlichsten EAS-Technologien sind heute Radio Frequenz (RF), Elektro-Magnetik
(EM) und Akusto-Magnetik (AM).
[0005] Ein Akusto-Magnetisches System, das vorzugsweise am Ausgang eines Marktes vorgesehen
ist , erzeugt, um die EAS-Etiketten zu detektieren, ein elektromagnetisches Feld im
Überwachungsbereich der Antennen. Von dem Sender geht ein pulsierendes Signal aus,
das einem EAS-Etikett, das sich im Überwachungsbereich befindet, Energie zuführt.
In den Pausen zwischen den einzelnen Sendeimpulsen antwortet das Etikett in der gleichen
Frequenz und wird so vom Empfänger "gehört". Möglich ist dies durch die Beschaffenheit
des Etiketts. Nähert sich das Etikett einem so genannten Detektionsfeld, beginnt es
zu schwingen. Diese Schwingungen dauern länger als der eigentliche Sendeimpuls und
können somit vom Empfänger wahrgenommen werden.
[0006] Zum Einsatz kommen wahlweise Klebeetiketten oder so genannte Hard Tags, die mehrfach
verwendet werden können.
[0007] Auch metallische Waren oder Gegenstände können mittels Akusto-Magnetik gesichert
werden.
[0008] In Märkten kommt es immer wieder vor, dass neben Artikeln auch Handkörbe entwendet
werden.
[0009] Die Aufgabe der Erfindung besteht daher darin, einen verbesserten Handkorb aufzuzeigen,
bei dem dieses Problem unterbunden wird.
[0010] Die Erfindung löst die Aufgabe mit den Merkmalen im Hauptanspruch.
Die Anordnung eines solchen Gehäuses mit einem Etikett - z.B. einem EAS-Etikett -
an jedem Korb bewirkt einen Alarm, sobald ein Korb durch die im Ausgangsbereich vorgesehenen
Systeme bis auf eine bestimmte Entfernung nähert.
[0011] Die bereits am Korb vorgesehene Schlaufe, die das Ende des Stützelementes bildet,
dient zur Aufnahme des Etiketts, z.B. eines EAS-Etiketts.
[0012] Durch die zweiteilige Form des Gehäuses und eine Aufnahme in einem der beiden Teile,
ist das Etikett in einfacher Weise austauschbar.
[0013] Der Raum, der durch die Schlaufe gebildet ist kann sinnvoll genutzt werden und stellt
für den Kunden oder das Personal keine Beeinträchtigung dar.
[0014] Das Gehäuse ist Platz sparend - und auch nachträglich - in einer der bereits in einem
Korb vorgesehenen Schlaufe anzuordnen.
[0015] Weiterhin kann ein herkömmliches EAS-Etikett Verwendung finden.
[0016] Die Erfindung wird anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigt
- Fig. 1 a
- einen Ausschnitt eines Handkorbes mit einem Gehäuse in 3-D-Sicht;
- Fig. 1 b
- einen Ausschnitt eines Handkorbes mit einem Gehäuse in einer weiteren 3-D-Sicht;
- Fig. 2
- einen Deckel eines Gehäuses, in der Schlaufe eines Stützelementes angeordnet, in 3-D-Ansicht;
- Fig. 3
- einen Boden eines Gehäuses, in der Schlaufe eines Stützelementes angeordnet, in 3-D-Ansicht;
- Fig. 4a
- einen Boden in 3-D-Ansicht;
- Fig. 4b
- den gleichen Boden in Draufsicht;
- Fig. 4c
- den gleichen Boden in Seitenansicht;
- Fig. 4d
- den gleichen Boden in einer weiteren Seitenansicht;
- Fig. 5a
- einen Deckel in 3-D-Ansicht;
- Fig. 5b
- den gleichen Deckel in Draufsicht;
- Fig. 5c
- den gleichen Deckel in Seitenansicht;
- Fig. 5d
- den gleichen Deckel in einer weiteren Seitenansicht.
[0017] Die Erfindung betrifft einen, wie in der internationalen Veröffentlichungsschrift
WO 2005/104895 dargestellten, stapelbaren Handkorb.
[0018] Es ist ein stapelbarer, aus einzelnen Drähten 2 gefertigter Handkorb 1, wie er in
Märkten, insbesondere Selbstbedienungsgeschäften Verwendung findet. Es ist ein Traghenkel
3 vorgesehen, der in zwei Halterungen 4 bewegbar gelagert ist. Die Halterungen 4 befinden
sich je an einer sich gegenüber liegenden Seitenwand 5. Der Handkorb weist Stützelemente
6 auf, die vorzugsweise aus einem Teil gefertigt sind. Die Enden 7 der Stützelemente
6 ragen über eine Korbwand 8 heraus. Alle Enden 7 weisen die gleiche Form, die Form
einer Schlaufe auf. Ein solches Ende ist beispielhaft in den Figuren 1a bis 3 dargestellt.
Der Traghenkel, die zwei Halterungen und die Seitenwände sind nicht dargestellt. In
jedes der vier Enden 7 ist ein Gehäuse 9 einsetzbar. Das Gehäuse 9 ist für die Aufnahme
eines Etiketts vorgesehen. Die Figuren 1 a und 1 b zeigen beide das Gehäuse 9, das
in das Ende 7 eingesetzt ist. Das Gehäuse 9 ist in seiner Form, insbesondere in seiner
Dreiecksform, derart gebildet, dass es das Ende 7 des Stützelementes 6 ausfüllt. Das
Gehäuse 9 weist eine Rille 14 auf, in der der Draht 2 der Schlaufe 7 lagert. Ein Verrutschen
oder Lösen des Gehäuses 9 wird hierdurch verhindert.
[0019] Figur 2 zeigt den Deckel 11 des Gehäuses 9, Figur 3 stellt den Boden 10 des Gehäuses
9 dar. Deckel 11 und Boden 10 lagern jeweils in der Schlaufe 7. Deckel 11 und Boden
10 weisen dieselbe Dreiecksform auf. Deckel 11 und Boden 10 sind verrastbar.
[0020] Der Deckel 11 weist Bohrungen 15 auf. Eine Anzahl von drei hat sich als sinnvoll
erwiesen. Die Bohrungen 15 dienen als Aufnahme der in Fig. 3 dargestellten Rastmittel
12. Durch Zusammenpressen beider Teile Deckel 11 und Boden 10 sind sie wechselbar
miteinander verbunden. Weiterhin weist der Deckel 11 eine Aufnahme 13 auf. Diese Aufnahme
13 ist für ein Etikett vorgesehen. Die Größe der Aufnahme 13 richtet sich nach der
Größe des Etiketts. Das Etikett ist nicht näher dargestellt. Die Aufnahme 13 dient
vorrangig der Aufnahme eines EAS-Etiketts, sie könnte auch für eine andere Art eines
Etiketts dienen. Der Deckel 11 weist an seiner inneren Wandung eine Rille 14 auf.
Diese richtet sich in ihrer Größe nach der Stärke des Drahtes 2.
[0021] Der Boden 10 weist Rastmittel 12 auf. Eine Anzahl von drei Rastmitteln 12 hat sich
als sinnvoll erwiesen, es ist aber auch eine andere Anzahl denkbar. Jedes Rastmittel
12 ist vorzugsweise an einem der drei Eckpunkte angeordnet, wobei gegenüberliegend
die Bohrungen 15 des Deckels 11 vorgesehen sind.
[0022] Der Boden 10 weist an seiner inneren Wandung ebenfalls eine Rille 14 auf. Diese richtet
sich in ihrer Größe nach der Stärke des Drahtes 2.
[0023] Weiterhin ist im Boden 10 eine Anzahl von Ausnehmungen 17 vorgesehen. Diese dienen
zum Anordnen des Bodens 10 an senkrechten Drähten 2 der Seitenwand des Korbes 1, die
Größe dieser Ausnehmungen 17 ist in Abhängigkeit der Stärke dieser Drähte 2 vorzusehen.
[0024] Der Boden 10 weist Haltemittel 16 auf. Diese halten das Etikett in seiner Position
in der Aufnahme 13 des Deckels 11. Die Länge eines solchen Haltemittels 16 ist dementsprechend
zu dimensionieren. Die Anzahl der Haltemittel 16 bleibt dem Fachmann überlassen, zwei
Haltemittel 16 haben sich als sinnvoll erwiesen.
[0025] Die Figuren 4a, 4b, 4c, 4d zeigen den Boden 10 in den verschiedenen Ansichten. Es
sind drei Rastmittel 12 vorgesehen, zwei Haltemittel 16 sowie die Ausnehmungen 17.
Ein Teil der inneren Wandung ist mit der Rille 14 versehen.
[0026] Die Figuren 5a, 5b, 5c, 5d zeigen den Deckel 11 in den verschiedenen Ansichten. Es
ist eine Aufnahme 13 und drei Bohrungen 15 vorgesehen. Ein Teil der inneren Wandung
ist mit der Rille 14 versehen.
[0027] Das Gehäuse 9 ist vorzugsweise aus Kunststoff hergestellt.
[0028] Als Verfahren bietet sich ein Druckgussverfahren an.
Bezugszeichenliste
[0029]
- 1
- Handkorb
- 2
- Draht
- 6
- Stützelement
- 7
- Enden, Schlaufe (Stützelement)
- 9
- Gehäuse
- 10
- Boden
- 11
- Deckel
- 12
- Rastmittel (Boden)
- 13
- Aufnahme für Etikett (Deckel)
- 14
- Rille (Boden und Deckel)
- 15
- Bohrung (Deckel)
- 16
- Haltemittel (Boden)
- 17
- Ausnehmung (Boden)
1. Stapelbarer aus einzelnen Drähten (2) gefertigter Handkorb (1), mit einem Traghenkel,
der in zwei Halterungen bewegbar gelagert ist, wobei sich die Halterungen an je einer
sich gegenüber liegenden Seitenwand befinden, sowie mit Stützelementen (6), deren
Enden (7) über eine Korbwand herausragen und wobei alle Enden (7) die gleiche Form,
die Form einer Schlaufe aufweisen, dadurch gekennzeichnet, dass in jedem der Enden (7) ein Gehäuse (9) für ein Etikett vorgesehen ist.
2. Stapelbarer Handkorb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (9) des Etiketts aus einem Boden (10) und einem Deckel (11) gebildet
ist.
3. Stapelbarer Handkorb nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass Boden (10) und Deckel (11) verrastbar sind.
4. Stapelbarer Handkorb nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (11) eine Aufnahme (13) für ein Etikett aufweist.
1. A stackable hand-held basket (1) manufactured from individual wires (2), having a
carrying handle movably mounted in two holding devices, wherein the holding devices
are located on respective facing lateral walls, as well as having supporting elements
(6) whose ends (7) project beyond a basket wall and wherein all ends (7) have the
same form, the form of a loop, characterised in that a housing (9) for a label is provided in each of the ends (7).
2. A stackable hand-held basket according to claim 1, characterised in that the housing (9) of the label is formed from a base (10) and a cover (11).
3. A stackable hand-held basket according to claims 1 and 2, characterised in that the base (10) and the cover (11) are lockable.
4. A stackable hand-held basket according to claims 1 to 3, characterised in that the cover (11) has a receiver (13) for a label.
1. Panier empilable (1) fabriqué à partir de baguettes métalliques individuelles (2),
comprenant une anse de portage montée avec mobilité dans deux pièces de retenue, lesdites
pièces de retenue étant respectivement situées sur des parois latérales se faisant
face ; ainsi que des éléments d'appui (6) dont les extrémités (7) dépassent au-delà
d'une paroi dudit panier, sachant que lesdites extrémités (7) revêtent toutes la même
forme d'une boucle, caractérisé par le fait qu'un boîtier (9), destiné à une étiquette, est prévu dans chacune desdites extrémités
(7).
2. Panier empilable selon la revendication 1, caractérisé par le fait que le boîtier (9) de l'étiquette est formé d'un fond (10) et d'un couvercle (11).
3. Panier empilable selon les revendications 1 et 2, caractérisé par le fait que le fond (10) et le couvercle (11) sont encliquetables.
4. Panier empilable selon les revendications 1 à 3, caractérisé par le fait que le couvercle (11) présente un logement (13) dédié à une étiquette.