| (19) |
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(11) |
EP 2 049 401 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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15.09.2010 Patentblatt 2010/37 |
| (22) |
Anmeldetag: 31.07.2007 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2007/006750 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2008/014968 (07.02.2008 Gazette 2008/06) |
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| (54) |
VERFAHREN ZUM AUFSCHRUMPFEN EINER SCHRUMPFFOLIE AUF VERPACKUNGEN SOWIE VORRICHTUNG
ZUM DURCHFÜHREN DES VERFAHRENS
METHOD OF SHRINKING A SHRINK-FIT FILM ONTO PACKS, AND APPARATUS FOR IMPLEMENTING THE
METHOD
PROCÉDÉ POUR EMMANCHER UN FILM RÉTRACTABLE SUR DES EMBALLAGES ET DISPOSITIF POUR RÉALISER
LE PROCÉDÉ
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL PL PT RO
SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
04.08.2006 DE 102006036590
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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22.04.2009 Patentblatt 2009/17 |
| (73) |
Patentinhaber: KHS GmbH |
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Juchostrasse 20
44143 Dortmund (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- SCHILLING, Christian
34519 Diemelsee 1 (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 1 683 723 US-A- 4 228 345
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DE-A1-102005 059 295 US-A- 5 787 682
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Aufschrumpfen einer Schrumpffolie
auf Verpackungen gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 sowie auf eine Vorrichtung
zum Durchführen dieses Verfahrens gemäß dem Oberbegriff der Ansprüche 21 oder 22.
[0002] Verpackungen, insbesondere auch In Form von Gebinden, die aus mehreren Verpackungseinheiten
bestehen und mit einer Schrumpffolie zusammengehalten sind, sind in unterschiedlichsten
Ausführungen bekannt. Verpackungseinheiten sind dabei beispielsweise mit einem Produkt
gefüllte und geschlossene Packmittel, wie z.B. Flaschen, Dosen aber auch mit einem
Produkt gefüllte Packmittel aus einem ein- oder mehrlagigen Flachmaterial usw.
[0003] Zur Bildung der Verpackungen in Form von Gebinden werden jeweils mehrere Verpackungseinheiten
zu einer Gebindegruppe zusammengestellt, dann mit der Schrumpffolie umhüllt und diese
unter Beaufschlagung mit wenigstens einem Strahl eines heißen gasförmigen Mediums,
d.h. In der Praxis mit Heißluft derart auf die Gebindegruppe aufgeschrumpft, dass
die Verpackungseinheiten zu dem Gebinde miteinander verbunden sind. Das Aufschrumpfen
der Schrumpffolie erfolgt dabei durch Bewegen der Verpackungen oder Gebinde auf einem
Transporteur durch eine beispielsweise als Schrumpftunnel ausgebildete Vorrichtung.
Der derzeit üblichen Technik gelingt es nicht in allen Fällen beim Aufschrumpfen der
Schrumpffolie faltenfreie Verpackungen zu erzeugen, wie dies den gestiegenen Ansprüchen
von Abnehmem entsprechend zunehmend gefordert wird.
[0004] Bekannt sind eine Vorrichtung und ein Verfahren gemäß dem Oberbegriff der Ansprüche
1 und 22 zum Aufschrumpfen von Schrumpffolien auf Verpackungen (
US 5 787 682 A1), bei denen unterhalb einer Transportstrecke für die Verpackungen Düsenanordnungen
zur Abgabe eines Strahls eines heißen gasförmigen Mediums, beispielsweise die Abgabe
von Heißluft vorgesehen sind. Die Düsen und damit auch der aus diesen austretende
Strahl des heißen gasförmigen Mediums werden während des Schrumpfens der Schrumpffolie
mit der jeweiligen Verpackung mitbewegt wird.
[0005] Bekannt sind weiterhin Verfahren und Vorrichtungen zum Aufschrumpfen von Schrumpffolien
auf Verpackungen (
EP 1 683 723 A) unter Verwendung mehrerer Düsen, die zum Ausbringen Jeweils eines Strahls eines
heißen gasförmigen Mediums unterhalb einer Transportstrecke für die Verpackungen und
in Transportrichtung der Transportstrecke aufeinander folgend vorgesehen sind. Die
Düsen werden so gesteuert, dass lediglich die in Transportrichtung vorauseilenden
und nacheilenden, quer zur Transportrichtung orientierten Enden der Verpackungen mit
dem heißen gasförmigen Medium beaufschlagt werden.
[0006] Bekannt ist weiterhin eine Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 21 zum
Aufschrumpfen von Schrumpffolien auf Verpackungen (
DE 10 2005 059 295 A1), bei denen beidseitig von einer Transportstrecke für die Verpackungen Düsenanordnungen
mit einer Vielzahl von Düsenöffnungen für den Austritt von Strahlen des heißen gasförmigen
Mediums vorgesehen sind. Die Schrumpffolie ist um die jeweilige Verpackung bzw. um
die mit Hilfe dieser Folie zu einem Gebinde zusammen zu fassenden Gegenstände derart
geführt, dass sie zwei seitliche Öffnungen oder Schrumpfaugen bildet, auf die die
aus den Düsenöffnungen austretenden Strahlen des heißen gasförmigen Mediums gerichtet
sind. Nachteilig hierbei ist u.a., dass die aus den Düsenöffnungen austretenden Strahlen
von den die Schrumpfaugen umgebenden Schrumpffolienkanten oder -überständen durchschnitten
werden, was zu einem willkürlichen Umlegen oder Falten dieser Kanten beim Schrumpfen
und damit zu einem optisch nicht akzeptierbaren Erscheinungsbild des jeweiligen Gebindes
nach dem Aufschrumpfen der Schrumpffolie führt.
[0007] Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren aufzuzeigen, mit welchem die Effektivität
des Aufschrumpfens von Schrumpffolien auf Verpackungen gesteigert werden kann und
mit welchem es dann Insbesondere auch möglich ist, faltenfreie Verpackungen beim Aufschrumpfen
der Schrumpffolie zu erzeugen
[0008] Zur Lösung dieser Aufgabe ist ein Verfahren entsprechend dem Patentanspruch 1 ausgebildet,
Eine Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens ist Gegenstand des Patentanspruchs
21 oder 22.
[0009] Eine generelle Besonderheit der Erfindung besteht darin, dass der wenigstens eine,
das Schrumpfen der Schrumpffolie bewirkende Strahl aus dem heißen gasförmigen Medium,
nämlich bevorzugt der wenigstens eine Heißluftstrahl, während des Schrumpfvorganges
mit der jeweiligen Verpackung mitbewegt wird, sodass dieser Strahl bis zum Abschluss
des Aufschrumpfens ständig auf die jeweilige Verpackung gerichtet ist.
[0010] Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird der wenigstens eine Strahl
des heißen gasförmigen Mediums derart mit der jeweiligen Verpackung mitbewegt, dass
dieser Strahl während des Schrumpfvorgangs ausschließlich auf ein so genanntes Schrumpfauge
gerichtet ist. Dieses ist dadurch erzeugt, dass beim Umhüllen der Verpackung mit der
Schrumpffolie wenigstens eine beispielsweise seitliche Öffnung als Schrumpfauge verbleibt,
durch die dann das heiße, gasförmige Medium mit dem wenigstens einen Strahl in die
die Verpackung umgebende und von der Schrumpffolie gebildete Hülle eintritt und dadurch
ein Schrumpfen der Schrumpffolie von innen nach außen bewirkt. Der wenigstens eine
Strahl wird dabei derart gesteuert mit der Verpackung mitbewegt, dass er möglichst
mittig in das Schrumpfauge trifft, keinesfalls aber Schrumpffolienüberstände oder
Schrumpffolienkanten bzw. -ränder diesen Strahl schneiden oder durchbrechen. Durch
den in das Schrumpfauge gerichteten wenigstens einen Strahl des heißen gasförmigen
Mediums wird die Schrumpffolie auf der wenigstens einen Verpackungseinheit zunächst
durch einen Staudruck aufgeblasen und von der Verpackung abgehoben, sodass sich die
Schrumpffolie dann beim Schrumpfen faltenfrei um die wenigstens eine Verpackungseinheit
legen kann.
[0011] Das gesteuerte Mitführen des wenigstens einen Strahls des heißen gasförmigen Mediums
mit der jeweiligen Verpackung kann auf unterschiedlichste Weise realisiert werden,
und zwar beispielsweise dadurch, dass wenigstens eine Düsenöffnung zur Abgabe des
heißen gasförmigen Mediums mit der jeweiligen Verpackung mitbewegt wird, oder aber
dadurch, dass entlang der Transportstrecke, auf der die Verpackung beim Aufschrumpfen
der Schrumpffolie bewegt wird, wenigstens eine Düsenanordnung mit einer Vielzahl von
gesteuerten Austritts- oder Düsenöffnungen für das heiße gasförmige Medium vorgesehen
ist. Die Düsenöffnungen werden dabei beispielsweise computer- oder rechnergesteuert
derart aktiviert und deaktiviert, dass nur jeweils dort eine oder aber mehrere Düsenöffnungen
für die Abgabe des Strahls des heißen gasförmigen Mediums aktiviert sind, wo sich
auch eine Verpackung auf der Transportstrecke befindet, sodass der aus der wenigstens
einer aktivierten Düsenöffnung austretenden Strahl des heißen gasförmigen Mediums
in das Schrumpfauge der jeweiligen Verpackung trifft. Das Aktivieren und Deaktivieren
der Düsenöffnungen erfolgt beispielsweise durch gesteuerte Schieber oder Blenden.
Grundsätzlich besteht auch die Möglichkeit, eine Vielzahl von die Düsenöffnungen bildenden
individuell ansteuerbaren Düsen vorzusehen.
[0012] Weiterbildungen sind Gegenstand der Unteransprüche. Die Erfindung wird im Folgenden
anhand der Figuren an Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- in schematischer perspektivischer Darstellung eine Verpackung in Form eines Gebindes
mit Schrumpffolie, allerdings vor dem Aufschrumpfen dieser Folie;
- Fig.2
- in vereinfachter Darstellung ein Draufsicht auf eine Vorrichtung zum Aufschrumpfen
einer Schrumpffolie auf Gebinde;
- Fig. 3
- einen Querschnitt auf die Vorrichtung der Figur 2;
- Fig. 4
- in vereinfachter Darstellung eine der Düsenanordnungen zum Ausbringen der Heißluftstrahlen
für das Schrumpfen der Schrumpffolie;
- Fig. 5
- in Draufsicht eine weitere Vorrichtung zum Aufschrumpfen der Schrumpffolie;
- Fig. 6
- in schematischer Darstellung eine Schrumpfglocke der Vorrichtung der Figur 5;
- Fig. 7
- in Draufsicht eine weitere Vorrichtung zum Aufschrumpfen der Schrumpffolie;
- Fig. 8
- in vereinfachter Darstellung einen Schnitt entsprechend der Linie I-I der Figur 7;
- Fig. 9
- in vereinfachter Darstellung eine weitere, nach Art eines Paternostersystems ausgebildete
Vorrichtung zum Aufschrumpfen der Schrumpffolie;
- Fig. 10
- einen Schnitt entsprechend der Linie II-II der Figur 9.
[0013] In den Figuren sind 1 Gebinde, die jeweils aus mehreren Verpackungseinheiten 2, nämlich
bei der dargestellten Ausführungsform aus insgesamt sechs als Flaschen ausgebildeten
Verpackungseinheiten, aus einem Träger 3 für diese Verpackungseinheiten sowie aus
einer auf die Verpackungseinheiten 2 und den Träger 3 aufgeschrumpften und somit das
Gebinde 1 zusammenhaltenden Verpackungs- bzw. Schrumpffolie 4 bestehen. Der einfacheren
Darstellung wegen sind in der Figur 1 die Verpackungseinheiten 2 des Gebindes 1 insgesamt
als ein Volumen 2.1 dargestellt.
[0014] Zur Bildung der Gebinde 1 wird die Schrumpffolie 4 jeweils in einer nicht dargestellten,
aber dem Fachmann bekannten Vorrichtung über die von den Verpackungseinheiten 2 und
dem Träger 3 gebildete Gebindeeinheit geschlungen, sodass die Schrumpffolie 4 jedes
Gebinde 1 oben und unten umschließt, das jeweilige Gebinde 1 aber an zwei einander
gegenüberliegenden Seiten zunächst offen ist und dadurch jeweils ein sogenanntes Schrumpfauge
5 gebildet ist, welches durch einen Folienüberstand 4.1 umschlossen ist. Beim Umhüllen
erhaltene überlappende Enden der Schrumpffolie 4 befinden sich an der den Verpackungseinheiten
2 abgewandten Unterseite des Trägers 3.
[0015] Das Aufschrumpfen der Schrumpffolie 4 erfolgt unter Verwendung von seitlichen Heißluftstrahlen
A, die jeweils auf ein Schrumpfauge 5 gerichtet sind. Durch den hierbei auftretenden
Staudruck wird die Schrumpffolie 4 von den Verpackungseinheiten 2 und auch seitlich
vom Träger 3 etwas abgehoben, und zwar z.B. um etwa 20 - 30 mm. Hierdurch wird u.a.
erreicht, dass der Energieeintrag durch die Heißluft auf die Innenseite der Schrumpffolie
4 erfolgt, und zwar für ein optimales Aufschrumpfen dieser Folie auf die Gebinde 1.
Zur Erzielung eines faltenfreien Aufschrumpfens der Schrumpffolie 4 ist es weiterhin
wesentlich, das der jeweilige Heißluftstrom A von der Seite her möglichst exakt auf
die Mitte des Schrumpfauges 5 gerichtet ist und nicht auf die das Schrumpfauge 5 umgebenden
Kanten oder Folienüberstände 4.1.
[0016] Das Versiegeln der Schrumpffolie 4 an der Unterseite des Gebindes 1 bzw. des Trägers
3 erfolgt unter Verwendung von auf diese Unterseite gerichtete Heißluftstrahlen, wie
dies in der Figur 1 mit den Pfeilen B angedeutet ist.
[0017] Die Figuren 2 und 3 zeigen eine Vorrichtung 6 zum Fixieren der Gebinde durch Aufschrumpfen
der Schrumpffolie 4. Die Vorrichtung 6 ist als Schrumpftunnel ausgebildet, durch den
die mit der Schrumpffolie 4 versehenen Gebinde 1 hindurchbewegt werden, und zwar auf
jeweils einem Transportband 7 in einer horizontalen Transportrichtung C. Im dargestellten
Ausführungsbeispiel ist die Vorrichtung 6 zweispurig mit zwei parallelen Transportbändern
7 ausgebildet.
[0018] An der Bewegungsbahn jedes Transportbandes 7 ist beidseitig eine Düsenanordnung 8
und 9 vorgesehen. Jede Düsenanordnung besteht bei der dargestellten Ausführungsform
aus einem sich in Transportrichtung C erstreckenden geschlossenen Verteilerkanal 10,
der mit einer nicht dargestellten Heißluftversorgung verbunden ist und sich in vertikaler
Richtung über eine Höhe erstreckt, die wenigstens gleich der maximalen Höhe der mit
der Vorrichtung 6 zu verarbeitenden Gebinde 1 ist.
[0019] Die äußeren Düsenanordnungen 8 besitzen an der dem jeweiligen Transportband 7 zugewandten,
in einer vertikalen Ebene angeordneten und sich in Transportrichtung C erstreckenden
Seite des Verteilerkanals 10 eine Vielzahl von Austritts- oder Düsenöffnungen 11 für
Heißluft. Der Verteilerkanal 10 der Düsenanordnung 9 besitzt diese Düsenöffnungen
11 an beiden, jeweils in vertikalen Ebenen angeordneten und sich in Transportrichtung
C erstreckenden Seiten. Die Austrittsöffnungen 11 sind jeweils so verteilt, dass sie
mehrere vertikale Reihen R1 - Rn bilden, in denen die Düsenöffnungen 11 dicht an einander
anschließen und die in vertikaler Richtung dicht aufeinander folgend vorgesehen sind.
[0020] Jeder Reihe R1 - Rn oder aber jeweils einer Gruppe von zwei oder mehr als zwei Reihen
ist ein Schieber 12 zugeordnet, der gesteuert durch ein eigenständiges Betätigungselement,
beispielsweise in Form eines Pneumatikzylinders, so bewegt werden kann, dass die Düsenöffnungen
11 in einem Zustand des Schiebers 12 durch diesen verschlossen und in einem anderen
Zustand des Schiebers geöffnet sind.
[0021] Durch die Ansteuerung der einzelnen Schieber 12 über eine Steuerelektronik, beispielsweise
über einen Rechner, ist es möglich, die Düsenöffnungen 11 der einzelnen Reihen R1
- Rn synchron mit der Bewegung der Transportbänder 7 so zu öffnen und zu schließen,
dass der seitlich auf die Gebinde 1 gerichtete Heißluftstrom A sich mit diesen Gebinden
1 mitbewegt bzw. das jeweilige Gebinde bis zum Abschluss des Schrumpfprozesses begleitet,
ohne dass die das Schrumpfauge umgebenden Schrumpffolienränder und -überstände 4.1
den jeweiligen Heißluftstrom A schneiden, sondern dieser jeweils von der Seite her
mittig auf das offene Schrumpfauge 5 gerichtet ist. Die Steuerung der Schieber 12
erfolgt beispielsweise mit Hilfe von Sensoren, die ein der jeweiligen Position der
Gebinde 1 entsprechendes Signal liefern, und/oder unter Berücksichtigung der ebenfalls
von Sensoren ermittelten Transportgeschwindigkeit der Transportbänder 7.
[0022] Da mit der Vorrichtung 6 auch Gebinde 1 unterschiedlicher Höhe verarbeitet werden
sollen, sind Mittel vorgesehen, um die bei dem jeweiligen Schrumpfprozess wirksame
Höhe der Reihen R1 - Rn an die Höhe der Gebinde 1 anzupassen. Dies ist beispielsweise
dadurch möglich, dass zusätzlich zu den Schiebern 12 weitere, beispielsweise horizontal
bewegte Schieber 13 vorgesehen sind, mit denen dann eine bestimmte Anzahl der Düsenöffnungen
11 jeder Reihe R1 - Rn wirksam oder unwirksam geschaltet werden kann. Weiterhin ist
es auch möglich, die jeweilige Verteilerkammer 10 der Düsenanordnungen 8 bzw. 9 in
mehrere, sich in Transportrichtung C erstreckende und voneinander getrennte Teilkammern
zu unterteilen, die dann zur Anpassung an die Höhe der Gebinde, 1d.h. zur Formatanpassung
wirksam oder unwirksam geschaltet werden.
[0023] Anstelle von über Schieber 12 bzw. 13 gesteuerten Düsenöffnungen 11 ist es auch möglich,
jede Düsenöffnung an einer individuell ansteuerbaren Heißluftdüse auszubilden, sodass
dann rechnergesteuert diese Einzeldüsen geöffnet und geschlossen werden, und zwar
wiederum so, dass sich die seitlich auf die Gebinde 1 bzw. deren Schrumpfaugen 5 gerichteten
Heißluftstrahlen A mit den Gebinden 1 in Transportrichtung C mitbewegen und die Anzahl
und Position der jeweils aktivierten Düsen der Position und Form und/oder Größe der
Gebinde 1, bzw. den an diesen Gebinden gebildeten Schrumpfaugen entsprechen.
[0024] Die Figur 5 zeigt in schematischer Darstellung eine Vorrichtung 6a, bei der das Aufschrumpfen
der Schrumpffolie 4 auf die Gebinde 1 in einem Karussellsystem 14 erfolgt, auf welchem
die Gebinde 1 beim Schrumpfen der Schrumpffolie 4 auf einer eine vertikale Maschinenachse
umschließenden Kreisbahn bewegt werden (Pfeil D). Über dem Karussellsystem 14 bzw.
über einer von diesem Karussellsystem gebildeten Standfläche für die Gebinde 1 sind
Schrumpfglocken 15 vorgesehen, die mit den Gebinden 1 auf bzw. in dem Karussellsystem
14 mitbewegt werden und die jeweils über eine Schlauch- oder Rohrverbindung 16 mit
einer im Zentrum des Karussellsystems 14 angeordneten Heißluftversorgung 17 verbunden
sind.
[0025] Die Schrumpfglocken 15 sind beispielsweise entsprechend der Figur 6 ausgebildet,
d.h. sie bestehen aus einem Rahmen 18, an welchem Düsenöffnungen 19 für den Austritt
der Heißluftstrahlen A so gebildet sind, dass die austretenden Heißluftstrahlen A
bei der dargestellten Ausführungsform in einer Achsrichtung radial zur vertikalen
Maschinenachse bzw. zur Drehachse des Karussellsystems 14 gerichtet sind, und zwar
radial nach außen bzw. radial nach innen.
[0026] Die mit der Schrumpffolie 4 versehenen Gebinde1 werden der Vorrichtung 6a über einen
Transporteur 20 so zugeführt, dass jedes Gebinde 1 auf dem Karussellsystem 14 unter
einer Schrumpfglocke 15 angeordnet ist und die Schrumpfaugen 5 bezogen auf die Drehachse
des Karussellsystems 14 radial außen bzw. radial innen liegen. Dadurch, dass sich
die Schrumpfglocken 15 mit dem Karussellsystem 14 und den auf diesem angeordneten
Gebinden 1 mitbewegen, ist gewährleistet, dass die Schrumpfaugen 5 beim Schrumpfen
jeweils mittig mit den Heißluftstrahlen A angeblasen werden. Nach dem Aufschrumpfen
der Schrumpffolie 4 werden die Gebinde 1 auf dem Karussellsystem 14 abgesenkt und
gelangen dann abgesenkt bzw. abgetaucht auf den Transporteur 21 zum Abtransport.
[0027] Die Figuren 7 und 8 zeigen als weitere Ausführungsform eine Vorrichtung 6b, bei der
das Aufschrumpfen der Schrumpffolie 4 auf die Gebinde 1 wiederum beim Bewegen dieser
Gebinde auf einer Kreisbahn um eine vertikale Maschinenachse unter Verwendung eines
Karussellsystems 22 erfolgt. Die Vorrichtung 6b unterscheidet sich aber von der Vorrichtung
6a der Figuren 5 und 6 dadurch, dass keine mit dem Karussellsystem 22 mitbewegten
Schrumpfglocken vorhanden sind, sondern an der von dem Karussellsystem 22 gebildeten
kreisförmigen Transportstrecke innen und außen liegend je eine Düsenanordnung 23 bzw.
24 vorgesehen ist. Diese sind beispielsweise entsprechend den Düsenanordnungen 8 und
9 ausgebildet, allerdings teilkreisförmig gekrümmt. Die äußere Düsenanordnung 23 ist
innen liegend und die innere Düsenanordnung 24 außen liegend mit einer Vielzahl von
steuerbaren Düsenöffnungen 11 versehen.
[0028] Die Düsenöffnungen 11 sind wiederum in mehreren vertikalen Reihen vorgesehen, die
in Transportrichtung D des Karussellsystems 22 aufeinander folgen und sind außerdem
beispielsweise durch den Schieber 12 und 13 entsprechende Schieber synchron mit der
Bewegung der Gebinde 1 auf dem Karussellsystem 22 derart steuerbar, dass die aus den
Düsenöffnungen 11 austretenden Heißluftstrahlen A exakt und möglichst mittig auf das
jeweilige Schrumpfauge 5 gerichtet sind und sich hierfür mit den Gebinden 1 mitbewegen.
Durch den Schiebern 13 entsprechende Schieber ist wiederum eine Formatanpassung, d.h.
eine Anpassung an die Höhe der Gebinde 1 möglich.
[0029] Die Düsenöffnungen 11 können auch jeweils von individuell ansteuerbaren Einzel- oder
Heizluftdüsen gebildet sein, die dann für das erforderliche Mitbewegen der Heißluftstrahlen
A synchron mit der Bewegung der Gebinde 1 auf dem Karussellsystem 22 angesteuert werden,
und zwar beispielsweise wiederum unter Berücksichtigung von Sensorsignalen, die die
Position der Gebinde 1 auf dem Karussellsystem 22 definieren.
[0030] Nach dem Schrumpfprozess werden die Gebinde 1 abgesenkt und gelangen dann im abgesenkten
Zustand auf den Transporteur 21.
[0031] Die Figur 9 und 10 zeigen eine Vorrichtung 6c, bei der die Gebinde 1 zum Aufschrumpfen
der Schrumpffolie 4 auf einer von einem Paternostersystem 25 gebildeten Transportstrecke
26 bewegt werden. Die Gebinde 1 werden der Vorrichtung 6c über den Transporteur 20
zugeführt und nach dem Aufschrumpfen der Schrumpffolie 4 aus der Vorrichtung 6c über
den Transporteur 21 abtransportiert.
[0032] Innerhalb der Vorrichtung 6c werden die Gebinde 1 jeweils auf einem Gebindeträger
27 zunächst auf einem Abschnitt 26.1 der Transportstrecke 26 in vertikaler Richtung
nach oben bewegt (Pfeil E) und dann weiterhin auf dem Gebindeträger 27 stehend mit
diesem auf dem Abschnitt 26.2 der Transportstrecke 26 in vertikaler Richtung nach
unten (Pfeil F) an den Ausgang der Vorrichtung 6c bewegt. An zwei einander gegenüberliegenden
Seiten der Transportstrecke 26 sind Düsenanordnungen 28 und 29 mit jeweils einer Vielzahl
von gesteuerte Düsenöffnungen 11 für einen seitlichen Austritt von Heißluftstrahlen
A auf die Gebinde 1 bzw. deren Schrumpfaugen 5 gebildet. Hierfür werden die Gebinde
1 der Vorrichtung 6c so zugeführt, dass die Schrumpfaugen 5 jeweils den mit den Düsenöffnungen
11 versehenen Seiten der Transportstrecke 26 zugewandt sind.
[0033] Die Düsenöffnungen 11 werden so gesteuert, dass die seitlichen Heißluftstrahlen A
exakt auf die Mitte der Schrumpfaugen 5 gerichtet sind und sich mit der Bewegung der
Gebinde 1 (Pfeile E und F) mitbewegen. Dies wird beispielsweise durch eine gesteuerte
Bewegung von Schiebern erreicht, die für eine Freigabe und Sperrung der Düsenöffnungen
11 waagrecht derart bewegt werden, dass synchron mit der Bewegung der Gebinde 1, d.h.
diese begleitend wiederum nur dort Düsenöffnungen 11 geöffnet werden, wo sich jeweils
ein Schrumpfauge 5 eines Gebindes befindet.
[0034] Die Düsenöffnungen 11 sind bei dieser Ausführungsform in mehreren vertikalen Reihen
angeordnet, die in horizontaler Richtung aufeinander folgen, wobei die Düsenöffnungen
11 in jeder Reihe dicht übereinander bzw. aufeinander folgend vorgesehen sind.
[0035] Die Einstellung auf unterschiedliche Abmessungen der Gebinde in horizontaler Richtung
erfolgt durch weitere, beispielsweise in vertikaler Richtung für das Schließen oder
Öffnen der Düsenöffnungen 11 betätigbare Schieber.
[0036] Auch bei dieser Ausführungsform können die Düsenöffnungen 11 wiederum von individuell
ansteuerbaren Einzel- oder Heißluftdüsen gebildet sein, die dann von einer elektronischen
Steuereinrichtung, z. B. Rechner synchron mit der Bewegung der Gebinde 1 angesteuert
werden.
[0037] Die Erfindung wurde voranstehend an einem Ausführungsbeispiel beschrieben. Es versteht
sich, dass zahlreiche Änderungen sowie Abwandlungen möglich sind, ohne dass dadurch
der der Erfindung zugrunde liegende Erfindungsgedanke verlassen wird. So wurde vorstehend
davon ausgegangen, dass Gebinde 1 jeweils einen Träger 3 aufweisen. Es versteht sich,
dass dies nicht notwendig ist. Vielmehr können Gebinde 1 auch allein von den Verpackungseinheiten
2 und der diese Einheiten zusammenhaltenden Schrumpffolie 4 gebildet sein.
Bezugszeichenliste
[0038]
- 1
- Gebinde
- 2
- Verpackungseinheit
- 2.1
- Volumen
- 3
- Träger
- 4
- Schrumpffolie
- 4.1
- Folienüberstand
- 5
- Schrumpfauge
- 6, 6a, 6b, 6c
- Vorrichtung
- 7
- Transportband
- 8, 9
- Düsenanordnung
- 10
- Verteilerkammer
- 11
- Düsenöffnung
- 12, 13
- Schieber
- 14
- Karussellsystem
- 15
- Schrumpfglocke
- 16
- Rohr
- 17
- zentrale Heißluftversorgung
- 18
- Rahmen
- 19
- Düsenöffnung
- 20, 21
- Transporteur
- 22
- Karussellsystem
- 23, 24
- Düsenanordnung
- 25
- Paternostersystem
- 26
- Transportstrecke
- 26.1, 26.2
- Abschnitt der Transportstrecke 27
- 27
- Gebindeträger
- 28, 29
- Düsenanordnung
- A, B
- Heißluftstrom
- C
- Transportrichtung des Transporteurs oder Transportbandes 7
- D
- Bewegungsrichtung des Karussellsystems 14 bzw. 22
- E, F
- Bewegung der Gebinde 1 auf der Transportstrecke 27
1. Verfahren zum Aufschrumpfen einer Schrumpffolie auf Verpackungen (1), wobei das Aufschrumpfen
der Schrumpffolie (4) bei auf einer Transportstrecke (7, 14, 22, 26) bewegten Verpackungen
(1) durch ein heißes gasförmiges Mediums, beispielsweise durch Heißluft erfolgt, wobei
das heiße gasförmige Medium wenigstens einen Strahl (A) bildet, der während des Aufschrumpfens
mit der jeweiligen Verpackung (1) gesteuert mitbewegt wird,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Verpackungen (1) mit der Schrumpffolie (4) derart umhüllt werden, dass die aus
der Schrumpffolie (4) gebildete Umhüllung wenigstens eine Öffnung als Schrumpfauge
(5) bildet, und dass der wenigstens eine Strahl (A) aus dem heißen gasförmigen Medium
mit der jeweiligen Verpackung (1) gesteuert derart mitbewegt wird, dass er während
des Aufschrumpfens auf das Schrumpfauge (5) gerichtet ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verpackungen Gebinde (1) aus mehreren Verpackungseinhelten (2) sind.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der wenigstens eine Strahl (A) des heißen gasförmigen Mediums quer oder senkrecht
zur Bewegungsrichtung (C, D, E, F) der Transportstrecke (7, 14, 22, 26) auf die Verpackungen
(1) gerichtet ist.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, dass der wenigstens eine Strahl (A) des heißen gasförmigen Mediums auf wenigstens eine
Seite der auf der Transportstrecke (7, 14, 22, 26) bewegten Verpackungen (1) gerichtet
ist.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, dass auf wenigstens zwel einander gegenüberliegende Seiten jeder Verpackung (1) jeweils
wenigstens ein Strahl (A) des heißen gasförmigen Mediums gerichtet ist.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 - 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Umhüllen der Verpackungen (1) mit der Schrumpffolie (4) derart erfolgt, dass
an zwei einander gegenüberliegenden Seiten jeweils eine Öffnung als Schrumpfauge (5)
gebildet ist und dass auf jedes Schrumpfauge (5) wenigstens ein mit der jeweiligen
Verpackung (1) gesteuert mitbewegter Strahl (A) des heißen gasförmigen Mediums gerichtet
ist.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 - 6, dadurch gekennzeichnet, dass der wenigstens eine Strahl (A) des heißen gasförmigen Mediums derart mit der jeweiligen
Verpackung (1) mitbewegt wird, dass er bis zum Abschluss des Aufschrumpfens ausschließlich
auf das Schrumpfauge (5) gerichtet ist.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 - 7, dadurch gekennzeichnet, dass der wenigstens eine Strahl (A) des heißen gasförmigen Mediums derart mit der jeweiligen
mit der Schrumpffolie (4) umhüllten Verpackung (1) mitbewegt wird, dass ein Durchbrechen
und/oder Durchschneiden dieses Strahls (A) von Schrumpffolienüberständen (4.1) und/oder
Schrumpffölienkanten bzw. - rändern außerhalb des Schrumpfauges (5) vermieden ist.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 - 8, dadurch gekennzeichnet, dass der wenigstens eine Strahl (A) des heißen gasförmigen Mediums durch wenigstens eine,
sich entlang der Transportstrecke (7, 22, 26) erstreckende Düsenanordnung (8, 9, 23,
24, 28, 29) erzeugt wird, die eine Vielzahl von Austritts- oder Düsenöffnungen (11)
in Transport- oder Bewegungsrichtung (C, D, E, F) der Transportstrecke (7, 22, 26)
aufeinander folgend aufweist, und dass die Düsenöffnungen (11) derart synchron mit
der Bewegung der Verpackungen (1) gesteuert werden, dass nur jeweils diejenigen Düsenöffnungen
(11) aktiviert sind, die einen auf die jeweilige Verpackung (1) auftreffenden Strahl
(A) des heißen gasförmigen Mediums abgeben.
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass nur jeweils diejenigen Düsenöffnungen (11) für die Abgabe des Strahles (A) des heißen
gasförmigen Mediums aktiviert werden, deren Strahl (A) auf das Schrumpfauge (5) der
jeweiligen Verpackung, vorzugsweise auf die Mitte dieses Schrumpfauges (5) gerichtet
ist.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Düsenöffnungen (11) der Düsenanordnung (8, 9, 23, 24, 28, 29) in mehreren Reihen
(R1 - Rn) mit Jeweils mehreren Düsenöffnungen (11) in jeder Reihe vorgesehen sind,
und dass für das Mitbewegen des wenigstens einen Strahls (A) des heißen gasförmigen
Mediums jeweils wenigstens eine, vorzugsweise aber mehrere Düsenöffnung (11) von Reihe
zu Reihe fortschreitend synchron mit der Bewegung der jeweiligen Verpackung (1) aktiviert
und deaktiviert werden.
12. Verfahren nach einem der Ansprüche 9 - 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Düsenöffnungen (11) über Blenden oder Schieber (12, 13) gesteuert werden.
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 9 - 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Düsenöffnungen (11) von gesteuerten Einzeldüsen gebildet sind.
14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Aktivieren und Deaktivieren der Düsenöffnungen (11) durch eine elektronische
Steuereinrichtung, beispielsweise durch einen Rechner erfolgt, und zwar in Abhängigkeit
von der Position der jeweiligen Verpackung (1).
15. Verfahren nach einem der Ansprüche 9 - 14, dadurch gekennzeichnet, dass an zwei einander gegenüberliegenden Seiten der Transportstrecke (7, 22, 26) Jeweils
wenigstens eine Düsenanordnung (8, 9, 23, 24, 28, 29) mit einer Vielzahl von steuerbaren
Düsenöffnungen (11) vorgesehen ist.
16. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 - 8, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Düsenöffnung (19) oder eine Gruppe von Düsenöffnungen (19) zur Abgabe
des wenigstens einen Strahls (A) des heißen gasförmigen Mediums mit der jeweiligen
Verpackung (1) mitbewegt wird.
17. Verfahren nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens einen Düsenöffnung (19) an einer Schrumpfhaube (15) gebildet ist,
die mit der Transportstrecke (14) mitbewegt wird.
18. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 - 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Transportstrecke eine im Wesentlichen geradlinige Transportstrecke (7) ist.
19. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 - 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Transportstrecke (14, 22) eine kreisförmige, beispielsweise von einem Karussellsystem
(14, 22) gebildete Transportstrecke ist.
20. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 - 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Transportstrecke eine von einem Paternostersystem (26) gebildete Transportstrecke
(26) ist.
21. Vorrichtung zum Aufschrumpfen einer Schrumpffolie auf Verpackungen (1) unter Verwendung
eines heißen gasförmigen Mediums, beispielsweise unter Verwendung von Heißluft, mit
wenigstes einer Transportstrecke (7, 14, 22, 26), auf der die Verpackungen (1) während
des Aufschrumpfens der Schrumpffolie (4) bewegt werden, sowie mit wenigstens einer
sich entlang der Transportstrecke (7, 22, 26) erstreckende Düsenanordnung (8, 9, 23,
24, 28, 29) mit einer Vielzahl von Austritts- oder Düsenöffnungen (11, 19) zur Abgabe
jeweils wenigstens eines Strahls (A) des heißen gasförmigen Mediums, wobei die Austritts-
oder Düsenöffnungen (11, 19) in Transport- oder Bewegungsrichtung (C, D, E, F) der
Transportstrecke (7, 22, 26) aufeinander folgend sowie seitlich an der Transportstrecke
(7, 14, 22, 26) einander gegenüberliegend derart vorgesehen sind, dass die Strahlen
(A) des heißen gasförmigen Mediums auf zwei einander gegenüber liegende Selten der
jeweiligen Verpackungen (1) gerichtet sind,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Düsenöffnungen (11, 19) derart synchron mit der Bewegung der Verpackungen (1)
steuerbar sind, dass nur jeweils diejenigen Düsenöffnungen (11, 19) aktiviert sind,
die einen auf die jeweilige Verpackung (1) auftreffenden Strahl (A) des heißen gasförmigen
Mediums abgeben.
22. Vorrichtung zum Aufschrumpfen einer Schrumpffolie auf Verpackungen (1), mit wenigstens
einem Strahl (A) eines heißen gasförmigen Mediums, beispielsweise mit wenigstens einem
Heißluftstrahl, mit wenigstes einer Transportstrecke (7, 14, 22, 26), auf der die
Verpackungen (1) während des Aufschrumpfens der Schrumpffolie (4) bewegt werden, sowie
mit wenigstens einer Austritts- oder Düsenöffnung (11, 19) zur Abgabe des wenigstens
einen Strahls (A) des heißen gasförmigen Mediums, wobei der wenigstens eine Strahl
(A) des heißen gasförmigen Mediums während des Aufschrumpfens mit der jeweiligen Verpackung
(1) gesteuert mitbewegt wird,
dadurch gekennzeichnet,
dass der wenigstens eine Strahl (A) des heißen gasförmigen Mediums mit den Verpackungen
(1) gesteuert derart mitbewegt wird, dass er während des Aufschrumpfens auf ein Schrumpfauge
(5) gerichtet ist, welches von der die jeweilige Verpackung (1) umhüllenden Schrumpffolie
(4) gebildet ist, wobei an der Transportstrecke (7, 14, 22, 26) einander gegenüber
liegend wenigstens zwei Düsenöffnungen (11, 19) vorgesehen sind, und wobei die Düsenöffnungen
(11, 19) so orientiert sind, dass der Strahl (A) des heißen gasförmigen Mediums quer
oder senkrecht zur Bewegungsrichtung (C, D, E, F) der Transportstrecke (7, 14, 22,
26) auf die jeweilige Verpackung (1) gerichtet ist.
23. Vorrichtung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass der wenigstens eine Strahl (A) des heißen gasförmigen Mediums mit den Verpackungen
(1) gesteuert derart mitbewegt wird, dass er während des Aufschrumpfens auf das Schrumpfauge
(5) der jewelligen Verpackung (1) gerichtet ist.
24. Vorrichtung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Düsenöffnungen (11) der Düsenanordnung (8, 9, 23, 24, 28, 29) in mehreren Reihen
(R1 - Rn) mit jeweils mehreren Düsenöffnungen (11) in jeder Reihe vorgesehen sind,
und dass für das Mitbewegen des wenigstens einen Strahls (A) des heißen gasförmigen
Mediums jeweils wenigstens eine, vorzugsweise aber mehrere Düsenöffnung (11) von Reihe
zu Reihe fortschreitend synchron mit der Bewegung der jeweiligen Verpackung (1) aktiviert
werden.
25. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 21, 23 oder 24 dadurch gekennzeichnet, dass die Düsenöffnungen (11) über Blenden oder Schieber (12, 13) gesteuert sind.
26. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 21, 23-25, dadurch gekennzeichnet, dass die Düsenöffnungen (11) von gesteuerten Einzeldüsen gebildet sind.
27. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 21, 23-26, gekennzeichnet durch eine elektronische Steuereinrichtung, beispielsweise Rechner, zum gesteuerten Aktivieren
und Deaktivieren der Düsenöffnungen (11) in Abhängigkelt von der Position der jeweiligen
Verpackung (1).
28. Vorrichtung nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens einen Düsenöffnung (19) an einer Schrumpfhaube (15) gebildet ist,
die mit der Transportstrecke (14) mitbewegt wird.
29. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 21 - 28, dadurch gekennzeichnet, dass die Transportstrecke eine im Wesentlichen geradlinige Transportstrecke (7) ist.
30. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 21 - 29, dadurch gekennzeichnet, dass die Transportstrecke (14, 22) eine kreisförmige, beispielsweise von einem Karussellsystem
(14, 22) gebildete Transportstrecke Ist.
31. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 21 - 30, dadurch gekennzeichnet, dass die Transportstrecke eine von einem Paternostersystem (26) gebildete Transportstrecke
(26) ist.
1. Method of shrinking a shrink film onto packs (1), in which the shrink film (4) is
applied while packs (1) are moved along on a conveying section (7, 14, 22, 26) by
a hot gaseous medium, for example by hot air, whereby the hot gaseous medium forms
at least one jet (A), which is moved during the shrink process together with the respective
pack (1) in a controlled fashion,
characterised in
that the packs (1) are wrapped in the shrink film (4) in such a way that the wrapping
formed from the shrink film (4) forms at least one opening as a bullseye (5), and
that the at least one jet (A) of the hot gaseous medium is moved together with the
respective pack (1) in a controlled fashion in such a way that it is directed onto
the bullseye (5) during the shrink process.
2. Method according to claim 1, characterised in that the packs are containers (1) composed of several packing units (2).
3. Method according to claim 1 or 2, characterised in that the at least one jet (A) of the hot gaseous medium is directed onto the packs (1)
obliquely or perpendicularly to the direction of movement (C, D, E, F) of the conveying
section (7, 14, 22, 26).
4. Method according to one of claims 1 - 3, characterised in that the at least one jet (A) of the hot gaseous medium is directed onto at least one
side of the packs (1) being moved along on the conveying section (7, 14, 22, 26).
5. Method according to one of claims 1 - 4, characterised in that at least one jet (A) of the hot gaseous medium is directed onto at least two opposite
sides of each pack (1).
6. Method according to one of claims 1 - 5, characterised in that the packs (1) are wrapped with the shrink film (4) in such a way that on two opposite
sides an opening is formed as a bullseye (5) and that at least one jet (A) of the
hot gaseous medium, which is moved in a controlled fashion together with the respective
pack (1), is directed at each bullseye (5).
7. Method according to one of claims 1 - 6, characterised in that the at least one jet (A) of the hot gaseous medium is moved together with the respective
pack (1) in such a way that it is directed exclusively at the bullseye (5) until completion
of the shrink process.
8. Method according to one of claims 1 - 7, characterised in that the at least one jet (A) of the hot gaseous medium is moved together with the pack
(1) wrapped in shrink film (4) in such a way as to prevent any interruption and/or
cutting through of this jet (A) by projecting ends of shrink film (4.1) and/or shrink
film edges or margins outside of the bullseye (5).
9. Method according to one of claims 1 - 8, characterised in that the at least one jet (A) of the hot gaseous medium is generated by at least one nozzle
array (8, 9, 23, 24, 28, 29) extending along the conveying section (7, 22, 26), said
nozzle array having a plurality of outlet or nozzle openings (11) in sequence in the
direction of transport or movement (C, D, E, F) of the conveying section (7, 22, 26),
and that the nozzle openings (11) are synchronously controlled with the movement of
the packs (1) in such a way that only those nozzle openings (11) are activated in
each case which emit a jet (A) of the hot gaseous medium striking the respective pack
(1).
10. Method according to claim 9, characterised in that only those nozzle openings (11) are activated to emit the jet (A) of the hot gaseous
medium whose jet (A) is directed at the bullseye (5) of the respective pack, preferably
at the centre of this bullseye (5).
11. Method according to one of claims 9 or 10, characterised in that the nozzle openings (11) of the nozzle array (8, 9, 23, 24, 28, 29) are provided
in several rows (R1 - Rn), with several nozzle openings (11) in each row, and that
for the moving together of the at least one jet (A) of the hot gaseous medium, in
each case at least one, but preferably several nozzle openings (11) are activated
and deactivated progressively from row to row, synchronously with the movement of
the respective pack (1).
12. Method according to one of claims 9 - 11, characterised in that the nozzle openings (11) are controlled by means of shutters or sliders (12, 13).
13. Method according to one of claims 9 - 11, characterised in that the nozzle openings (11) are formed by controlled individual nozzles.
14. Method according to claim 13, characterised in that the nozzle openings (11) are activated and deactivated by an electronic control device,
for example by a computer, and as a function of the position of the respective pack
(1).
15. Method according to one of claims 9 - 14, characterised in that at least one nozzle array (8, 9, 23, 24, 28, 29) with a plurality of controllable
nozzle openings (11) is provided on each of two opposing sides of the conveying section
(7, 22, 26).
16. Method according to one of claims 1 - 8, characterised in that at least one nozzle opening (19) or a group of nozzle openings (19) for emitting
the at least one jet (A) of the hot gaseous medium is moved together with the respective
pack (1).
17. Method according to claim 16, characterised in that the at least one nozzle opening (19) is formed on a shrink hood (15), which is moved
together with the conveying section (14).
18. Method according to one of claims 1 - 17, characterised in that the conveying section is an essentially linear conveying section (7).
19. Method according to one of claims 1 - 18, characterised in that the conveying section (14, 22) is a circular conveying section, for example formed
by a carousel system (14,22).
20. Method according to one of claims 1 - 19, characterised in that the conveying section is a conveying section (26) formed by a paternoster system
(26).
21. Device for shrinking a shrink film onto packs (1), using a hot gaseous medium, for
example using hot air, with at least one conveying section (7, 14, 22, 26) on which
the packs (1) are moved during the shrink process of the shrink film (4), and with
at least one nozzle array (8, 9, 23, 24, 28, 29) extending along the conveying section
(7, 22, 26) with a plurality of outlet or nozzle openings (11, 19) for emitting at
least one jet (A) of the hot gaseous medium, the outlet or nozzle openings (11, 19)
being arranged in sequence in the direction of transport or movement (C, D, E, F)
of the conveying section (7, 22, 26) and located opposite each other at the sides
of the conveying section (7, 14, 22, 26) in such a way that the jets (A) of the hot
gaseous medium are directed at two opposite sides of the respective packs (1),
characterised in
that the nozzle openings (11, 19) are controllable synchronously with the movement of
the packs (1) in such a way that only those nozzle openings (11, 19) are activated
in each case which emit a jet (A) of the hot gaseous medium striking the respective
pack (1).
22. Device for shrinking a shrink film onto packs (1), with at least one jet (A) of a
hot gaseous medium, for example with at least one jet of hot air, with at least one
conveying section (7, 14, 22, 26), on which the packs (1) are moved during the shrink
process of the shrink film (4), and with at least one outlet or nozzle opening (11,
19) for emitting the at least one jet (A) of the hot gaseous medium, whereby the at
least one jet (A) of the hot gaseous medium is moved during the shrink process together
with the respective pack (1) in a controlled fashion,
characterised in
that the at least one jet (A) of the hot gaseous medium is moved together with the packs
(1) in a controlled fashion in such a way that during the shrink process it is directed
at a bullseye (5), which is formed by the shrink film (4) wrapping the respective
pack (1), at least two nozzle openings (11, 19) being provided which lie opposite
each other on the conveying section (7, 14, 22, 26), and the nozzle openings (11,
19) being oriented in such a way that the jet (A) of the hot gaseous medium is directed
onto the respective pack (1) obliquely or perpendicularly to the direction of movement
(C, D, E, F) of the conveying section (7, 14, 22, 26).
23. Device according to claim 21, characterised in that the at least one jet (A) of the hot gaseous medium is moved together with the packs
(1) in a controlled fashion in such a way that during the shrink process it is directed
at the bullseye (5) of the respective pack (1).
24. Device according to claim 21, characterised in that the nozzle openings (11) of the nozzle array (8, 9, 23, 24, 28, 29) are provided
in several rows (R1 - Rn) with several nozzle openings (11) in each row, and that
for the moving together of the at least one jet (A) of the hot gaseous medium, in
each case at least one, but preferably several, nozzle openings (11) are activated
progressively from row to row synchronously with the movement of the respective pack
(1).
25. Device according to one of claims 21, 23 or 24, characterised in that the nozzle openings (11) are controlled by means of shutters or sliders (12, 13).
26. Device according to one of claims 21, 23 - 25, characterised in that the nozzle openings (11) are formed by controlled individual nozzles.
27. Device according to one of claims 21, 23 - 26, characterised by an electronic control device, for example a computer, for the controlled activation
and deactivation of the nozzle openings (11) as a function of the position of the
respective pack (1).
28. Device according to claim 22, characterised in that the at least one nozzle opening (19) is formed on a shrink hood (15), which is moved
together with the conveying section (14).
29. Device according to one of claims 21 - 28, characterised in that the conveying section is an essentially linear conveying section (7).
30. Device according to one of claims 21 - 29, characterised in that the conveying section (14, 22) is a circular conveying section, for example formed
by a carousel system (14, 22).
31. Device according to one of claims 21 - 30, characterised in that the conveying section is a conveying section (26) formed by a paternoster system
(26).
1. Procédé pour emmancher par frettage un film rétractable sur des emballages (1), l'emmanchement
par frettage du film rétractable (4) s'effectuant dans le cas d'emballages (1) déplacés
sur une section de transport (7, 14, 22, 26) par un milieu gazeux chaud, par exemple
par de l'air chaud, le milieu gazeux chaud formant au moins un jet (A) qui est déplacé
de façon contrôlée pendant l'emmanchement par frettage en même temps que l'emballage
(1) respectif,
caractérisé en ce que
les emballages (1) sont enveloppés avec le film rétractable (4) de telle sorte que
l'enveloppement formé à partir du film rétractable (4) forme au moins une ouverture
sous forme d'oeillet fretté (5), et en ce que le au moins un jet (A) formé du milieu gazeux chaud est déplacé de façon contrôlée
en même temps que avec l'emballage (1) respectif de telle sorte qu'il est dirigé pendant
l'emmanchement par frettage sur l'oeillet fretté (5).
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que les emballages sont des paquets (1) constitués de plusieurs unités d'emballages (2).
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que au moins un jet (A) du milieu gazeux chaud est dirigé transversalement ou perpendiculairement
au sens de déplacement (C, D, E, F) de la section de transport (7, 14, 22, 26) sur
les emballages (1).
4. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le au moins un jet (A) du milieu gazeux chaud est dirigé sur au moins un côté des
emballages (1) déplacés sur la section de transport (7, 14, 22, 26).
5. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce qu'à chaque fois au moins un jet (A) du milieu gazeux chaud est dirigé sur au moins deux
côtés se faisant face de chaque emballage (1).
6. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que l'enveloppement des emballages (1) avec le film rétractable (4) s'effectue de telle
sorte qu'à chaque fois une ouverture sous forme d'oeillet fretté (5) est formée sur
deux côtés se faisant face et en ce qu'au moins un jet (A), déplacé de façon contrôlée avec l'emballage (1) concerné, du
milieu gazeux chaud est dirigé sur chaque oeillet fretté (5).
7. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le au moins un jet (A) du milieu gazeux chaud est déplacé également avec l'emballage
(1) respectif de telle sorte qu'il est dirigé uniquement sur l'oeillet fretté (5)
jusqu'à la fin de l'emmanchement par frettage.
8. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que le au moins un jet (A) du milieu gazeux chaud est déplacé également avec l'emballage
(1) respectif et enveloppé avec le film rétractable (4) de telle sorte qu'un percement
et/ou une coupure de ce jet (A) par des parties saillantes du film rétractable (4,
1) et/ou des arêtes du film rétractable ou des bords du film rétractable en dehors
de l'oeillet fretté (5) est évité.
9. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que le au moins un jet (A) du milieu gazeux chaud est généré par au moins un agencement
de buses (8, 9, 23, 24, 28, 29) s'étendant le long de la section de transport (7,
22, 26), lequel présente une pluralité d'ouvertures de sortie ou de buses (11) qui
se suivent dans le sens de transport ou de déplacement (C, D, E, F) de la section
de transport (7, 22, 26), et en ce que les ouvertures de buses (11) sont commandées de façon synchrone avec le déplacement
des emballages (1) de telle sorte qu'à chaque fois seules les ouvertures de buses
(11) qui délivrent un jet (A), arrivant sur l'emballage (1) spécifique, du milieu
gazeux chaud sont activées.
10. Procédé selon la revendication 9, caractérisé en ce que seules les ouvertures de buses (11), dont le jet (A) est dirigé sur l'oeillet fretté
(5) de l'emballage respectif, de préférence sur le centre de cet oeillet fretté (5),
sont activées pour la délivrance du jet (A) du milieu gazeux chaud.
11. Procédé selon l'une quelconque des revendications 9 ou 10, caractérisé en ce que les ouvertures de buses (11) de l'agencement de buses (8, 9, 23, 24, 28, 29) sont
prévues dans plusieurs rangées (R1 - Rn) présentant chacune plusieurs ouvertures de
buses (11) dans chaque rangée, et en ce qu'à chaque fois au moins une ouverture de buse, mais de préférence plusieurs ouvertures
de buses (11) sont activées et désactivées de façon progressive et synchrone avec
le déplacement de l'emballage (1) respectif pour le déplacement concomitant du au
moins un jet (A) du milieu gazeux chaud.
12. Procédé selon l'une quelconque des revendications 9 à 11, caractérisé en ce que les ouvertures de buses (11) sont commandées par des obturateurs ou des coulisseaux
(12, 13).
13. Procédé selon l'une quelconque des revendications 9 à 11, caractérisé en ce que les ouvertures de buses (11) sont formées par des buses individuelles commandées.
14. Procédé selon la revendication 13, caractérisé en ce que l'activation et la désactivation des ouvertures de buses (11) s'effectuent par un
dispositif de commande électronique, par exemple par un ordinateur, et ce en fonction
de la position de l'emballage (1) respectif.
15. Procédé selon l'une quelconque des revendications 9 à 14, caractérisé en ce qu'à chaque fois au moins un agencement de buses (8, 9, 23, 24, 28, 29) avec une pluralité
d'ouvertures de buses (11) contrôlables est prévu sur deux côtés se faisant face de
la section de transport (7, 22, 26).
16. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé en ce qu'au moins une ouverture de buse (19) ou un groupe d'ouvertures de buses (19) est déplacé
en même temps que l'emballage (1) respectif pour la délivrance du au moins un jet
(A) du milieu gazeux chaud.
17. Procédé selon la revendication 16, caractérisé en ce que la au moins une ouverture de buse (19) est formée sur un capot fretté (15), qui se
déplace en même temps que la section de transport (14).
18. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 17, caractérisé en ce que la section de transport est une section de transport (7) sensiblement rectiligne.
19. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 18, caractérisé en ce que la section de transport (14, 22) est une section de transport circulaire, formée
par exemple par un système de carrousel (14, 22).
20. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 19, caractérisé en ce que la section de transport est une section de transport (26) formée par un système paternoster
(26).
21. Dispositif pour l'emmanchement par frettage d'un film rétractable sur des emballages
(1) avec l'utilisation d'un milieu gazeux chaud, par exemple avec l'utilisation d'air
chaud, comprenant au moins une section de transport (7, 14, 22, 26) sur lequel les
emballages (1) sont déplacés pendant l'emmanchement par frettage du film rétractable
(4), et au moins un agencement de buses (8, 9, 23, 24, 28, 29) s'étendant le long
de la section de transport (7, 22, 26) avec une pluralité d'ouvertures de sortie ou
de buses (11, 19) pour la délivrance de respectivement au moins un jet (A) du milieu
gazeux chaud, les ouvertures de sortie ou de buses (11, 19) étant prévues en se succédant
dans le sens de transport ou de déplacement (C, D, E, F) de la section de transport
(7, 22, 26) et en se faisant face sur le côté sur la section de transport (7, 14,
22, 26) de telle sorte que les jets (A) du milieu gazeux chaud sont dirigés sur deux
côtés se faisant face des emballages (1) respectifs,
caractérisé en ce que
les ouvertures de buses (11, 19) peuvent être commandées de façon synchrone avec le
déplacement des emballages (1) de telle sorte qu'à chaque fois seules les ouvertures
de buses (11, 19) qui délivrent un jet (A), arrivant sur l'emballage (1) respectif,
du milieu gazeux chaud sont activées.
22. Dispositif pour l'emmanchement par frettage d'un film rétractable sur des emballages
(1), comprenant au moins un jet (A) d'un milieu gazeux chaud, par exemple au moins
un jet d'air chaud, au moins une section de transport (7, 14, 22, 26), sur lequel
les emballages (1) sont déplacés pendant l'emmanchement par frettage du film rétractable
(4), et au moins une ouverture de sortie ou de buse (11, 19) pour la délivrance du
au moins un jet (A) du milieu gazeux chaud, le au moins un jet (A) du milieu gazeux
chaud étant déplacé de façon contrôlée pendant l'emmanchement par frettage avec l'emballage
(1) respectif,
caractérisé en ce que
le au moins un jet (A) du milieu gazeux chaud est déplacé avec les emballages (1)
de façon contrôlée de telle sorte qu'il est dirigé pendant l'emmanchement par frettage
sur un oeillet fretté (5), lequel est formé par le film rétractable (4) enveloppant
l'emballage (1) respectif, au moins deux ouvertures de buses (11, 19) étant prévues
sur la section de transport (7, 14, 22, 26) en se faisant face et les ouvertures de
buses (11, 19) étant orientées de telle sorte que le jet (A) du milieu gazeux chaud
est dirigé transversalement ou perpendiculairement au sens de déplacement (C, D, E,
F) de la section de transport (7, 14, 22, 26) sur l'emballage (1) respectif.
23. Dispositif selon la revendication 21, caractérisé en ce que le au moins un jet (A) du milieu gazeux chaud est déplacé de façon contrôlée en même
temps que les emballages (1) de telle sorte qu'il est dirigé pendant l'emmanchement
par frettage sur l'oeillet fretté (5) de l'emballage (1) respectif.
24. Dispositif selon la revendication 21, caractérisé en ce que les ouvertures de buses (11) de l'agencement de buses (8, 9, 23, 24, 28, 29) sont
prévues dans plusieurs rangées (R1 - Rn) présentant chacune plusieurs ouvertures de
buses (11) dans chaque rangée et en ce que, pour le déplacement simultané du au moins un jet (A) du milieu gazeux chaud, à chaque
fois au moins une, mais de préférence plusieurs ouvertures de buses (11) sont activées
de rangée en rangée de façon progressive et synchrone avec le déplacement de l'emballage
(1) respectif.
25. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 21, 23 ou 24, caractérisé en ce que les ouvertures de buses (11) sont commandées au moyen d'obturateurs ou de coulisseaux
(12, 13).
26. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 21, 23 - 25, caractérisé en ce que les ouvertures de buses (11) sont formées par des buses individuelles commandées.
27. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 21, 23 - 26, caractérisé par un dispositif de commande électronique, par exemple un ordinateur, pour l'activation
et la désactivation contrôlées des ouvertures de buses (11) en fonction de la position
de l'emballage (1) respectif.
28. Dispositif selon la revendication 22, caractérisé en ce que la au moins une ouverture de buse (19) est formée sur un capot fretté (15), qui est
déplacé en même temps que la section de transport (14).
29. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 21 - 28, caractérisé en ce que la section de transport est une section de transport (7) sensiblement rectiligne.
30. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 21 - 29, caractérisé en ce que la section de transport (14, 22) est une section de transport circulaire, formée
par exemple par un système de carrousel (14, 22).
31. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 21 - 30, caractérisé en ce que la section de transport est une section de transport (26) formée par un système de
pater noster (26).
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