[0001] Die Erfindung betrifft eine Drehstelleinrichtung, gemäß dem Oberbegriff des Anspruches
1, insbesondere eines Haushaltsgerätes.
[0002] Bekannte Stelleinrichtungen dieser Art sind meist unbeleuchtet. Bei schlechten Umgebungslichtverhältnissen
ist daher der Einstellzustand oft etwas mühsam zu erkennen, was auch Zeit braucht.
In Küchen z.B. ist das Licht meist auf die Arbeitsplatte konzentriert und das Auge
des Benutzers ist auf diese Helligkeit eingestellt. Die Einbaumöbelfrontseite, in
der die Bedienblenden von Haushaltsgeräten wie Herden oder Backöfen angeordnet sind,
ist meist wesentlich schwächer beleuchtet, insbesondere auch unter dem Rand einer
Küchenarbeitsplatte. Das Dokument
WO03/058659 A1 offenbart eine Kombination einer Drehstelleinrichtung und einer Anzeigefläche gemäß
dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Aus der Deutschen Offenlegungsschrift
DE 102 56 183 A1 sind Drehsteller mit einem als Ganzes mit sichtbarem Licht durchleuchteten Symbolring
aus Lichtdurchlässigem Material als Anzeigefläche bekannt und als sehr aufwendig in
der Fertigung beschrieben. Zur Behebung dieses Nachteils wird dort vorgeschlagen ein
Leuchtelement mindestens zum Teil im Stellelement so anzuordnen, das es die ganze
Anzeigefläche um das Stellelement herum mit Auflicht beleuchtet. Dies senkt zwar den
Fertigungsaufwand, beseitigt Jedoch nicht den Nachteil, daß bei allen Drehstellern
dieser Art die Ablesung des Einstellzustandes dadurch etwas erschwert ist, daß der
Benutzer ziemlich genau hinschauen muß, um zu erkennen auf welche Stelle der als ganzes
beleuchteten Anzeigefläche eine Indexmarke des Stellelements weist.
[0003] Die Druckschrift
EP 0 590 170 A1 beschreibt eine Bedieneinrichtung, welche zum Bedienen von Funktionseinheiten eines
Kraftfahrzeugs dient. Sie beinhaltet einen Bedienknopf, welcher an einem Deckel drehbar
gelagert ist. In eine Einstecköffnung des Bedienknopfs ist ein Lichtleiter eingelassen.
Der Lichtleiter dient zum Anzeigen der jeweils augenblicklichen Drehstellung des Bedienknopfes.
Dazu ist der Lichtleiter in die Einstecköffnung von der Sichtseite bzw. Stirnseite
des Bedienknopfes her eingesteckt, so dass ein freies Ende des Lichtleiters mit der
Stirnseite des Bedienknopfes bündig abschließt. Der Lichtleiter bildet somit eine
Stellungsmarkierung, welche die jeweils aktuelle Drehstellung des Bedienknopfes anzeigt.
Zu diesem Zwecke ist auch eine Lichtquelle bereitgestellt, welche in einem durch den
Deckel verschlossenen Gehäuse angeordnet ist. Dem Lichtleiter sind außerdem Symbolflächen
- etwa Schwertkeile oder Stufennummerierungen - zugeordnet, welche auf dem Deckel
angebracht sind.
[0004] Aus dem Dokument
DE 28 38 196 A1 ist ebenfalls eine Bedieneinrichtung für Kraftfahrzeuge bekannt, welche ein Gehäuse,
eine Betätigungsachse, einen Betätigungsknopf, wie auch eine Lichtquelle aufweist.
Mithilfe der Lichtquelle können außerhalb des Betätigungsknopfes angebrachte Funktionssymbole
beleuchtet werden, nämlich durch ein Lichtaustrittsfenster. Das Lichtaustrittsfenster
ist an dem Betätigungsknopf oder aber der Betätigungsachse exzentrisch angeordnet,
wodurch sich die Lage des Lichtaustrittsfensters beim Drehen des Betätigungsknopfes
verändert. Das Licht kann deshalb in jeder Schaltstellung durch ein und dasselbe Fenster
auf das der jeweiligen Schaltstellung entsprechende Funktionssymbol geworfen werden.
Das Lichtaustrittsfenster befindet sich dabei an einer Rückseite des Betätigungsknopfes.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde Nachteile des bekannten Standes der Technik
zu vermeiden oder zu vermindern und insbesondere die Bedienungsfreundlichkeit zu erhöhen.
[0005] Diese Aufgabe wird gelöst durch eine Kombination einer Drehstelleinrichtung und einer
Anzeigefläche mit der Merkmalskombination des Anspruches 1. Diese hinsichtlich des
Fertigungsaufwandes günstige Lösung, bei der mit nur einer Strahlenquelle verschiedene
Oberflächenbereiche hervorgehoben werden können, hat den wesentlichen Vorteil dass
der Einstellzustand deutlich und eindeutig angezeigt wird und besonders leicht und
schnell erkennbar ist, auch auf große Entfernungen. Dem erfahrenen Benutzer kann schon
die Richtung in die der Lichtschein auf der
[0006] Anzeigeeinrichtung relativ zum Stellelement liegt, die Einstellung anzeigen. Der
Strahl dient als große Indexmarke.
[0007] Der Strahl enthält sichtbares Licht und beleuchtet den hervorzuhebenden Oberflächenbereich,
der mindestens zum Teil reflektierend sein kann. Zweckmäßigerweise sind auf die Oberflächenbereiche
den jeweiligen Betriebszustand kennzeichnende Zeichen bzw. Symbole z.B. Ziffern aufgedruckt,
wobei diese Zeichen die hervorhebbaren Oberflächenbereiche bilden können, indem sie
z.B. mit einer Farbe gedruckt sind, die bei Bestrahlung mit einem sonst unsichtbaren
UV-Licht zur Lichtemission angeregt wird. Die Zeichen sind mit einer reflektierenden
Farbe aufgebracht, die einen Strahl sichtbaren Lichts reflektiert und dadurch das
Zeichen aus dem durch die Beleuchtung hervorgehobenen Oberflächenbereich noch besonders
hervorhebt. Der Benutzer kann ein jeweils leuchtend hervorgehobenes Zeichen leicht
ablesen. Es sind verschiedene Mischformen möglich mit Strahlen, die unterschiedliche
Wellenlängen kombinieren und unterschiedlichen Oberflächengestaltungen. So kann auch
der hervorzuhebende Oberflächenbereich einfach ein reflektierender oder lichtemittierender
Oberflächenbereich sein, in dem ein Zeichen, z.B. ein Symbol oder eine Ziffer ausgespart
und bei näherem Hinsehen erkennbar ist. Für die Schnelle Erkennbarkeit ist wichtig,
dass der Strahl einen Farbwechsel zwischen dem bestrahlten und dem unbestrahlten Zustand
des Oberflächenbereichs bewirkt.
[0008] Der begrenzte Strahl, d.h. der mehr oder weniger gebündelte, gerichtete Strahl bzw.
Schein tritt auf die Anzeigefläche hin geneigt aus dem Stellelement aus und bestrahlt
auf der Anzeigefläche einen begrenzten Fleck bzw. Bereich. Er kann auch mehr oder
weniger parallel zur Anzeigefläche zur Seite aus dem Stellelement austreten und die
Anzeigefläche streifen, wobei bei einem Strahl sichtbaren Lichts ein langer Lichtfinger
erzielt wird, der die Ablesung als eine Art großer Indexmarke erleichtern kann. Der
Strahl kann auch sehr schmal zeigerförmig gebündelt sein und einen relativ kleinen
Markierungsfleck oder schmalen Lichtzeiger auf der Anzeigefläche bilden, der auch
quer über ein Zeichen bzw. Symbol liegen oder als Markierung neben einem Symbol liegen
kann.
[0009] Für eine gute Hervorhebung der Einstellung kann es auch zweckmäßig sein, die Strahlenquelle
gepulst zu betreiben, was einerseits Aufmerksamkeit bewirkt und andererseits Strom
spart. Die Leuchteinrichtung weist einen Schalter auf, mittels dem sie beim Aktivieren
oder Deaktivieren des Gerätes oder des Stellelements in Betrieb gesetzt oder ausgeschaltet
wird. Ebenfalls zur Verringerung des Fertigungsaufwandes ist die Strahlenquelle eine
Leuchtdiode, und zusammen mit einem für den Benutzer zum Austausch zugänglichen elektrischen
Energiespeicher z.B. einer Knopfzelle im Stellelement angeordnet. Die Strahlenquelle
und der Energiespeicher können zu einer kompakten, austauschbaren Einheit zusammengefasst
sein. Hierdurch wird eine, insbesondere bei versenkbaren Stellelementen aufwendige
und anfällige Stromversorgung vom Gerät her z.B. über einen Schleifring oder eine
Versorgung von einer im Gerät fest installierten Strahlenquelle über einen Strahlenleiter
in das Stellelement vermieden. Ein solcher Drehsteller kann auch bei Geräten ohne
Elektronik oder nichtelektrischen Geräten, z.B. Gasgeräten eingesetzt werden.
[0010] Um die Sicht auf die Anzeigefläche auch aus seitlichen Richtungen möglichst wenig
zu behindern ist das Stellelement zur Frontseite hin verjüngt ausgebildet. Aus dem
gleichen Grund weist das Stellelement einen Griffsteg bzw. einen Knebelgriff auf,
der vorzugsweise axial gesehen schmal gehalten wird.
[0011] Vorteilhafterweise besitzt das Stellelement zusätzlich zu der schon als Indexmarke
fungierenden seitlichen Lichtaustrittsstelle auf seiner Deckseite eine beleuchtete
Indexmarke, die vorzugsweise auch von der Leuchteinrichtung gespeist wird und die
Orientierung weiter erleichtern kann. Zur schnelleren Orientierung und schnelleren
Ablesung des Betriebszustandes ist das Stellelement oder mindestens ein Teil desselben,
Ablesung des Betriebszustandes ist das Stellelement oder mindestens ein Teil desselben,
z.B dessen Frontseite bzw. Frontfläche oder deren Umfang schwach beleuchtet bzw. zum
Leuchten gebracht, wozu sie als Lichtleiter ausgebildet und von der Leuchteinrichtung
gespeist sein kann. Bei schlechten Raumlichtverhältnissen kann durch eine solche Hervorhebung
der Kontur des Stellelementes die Zuordnung des leuchtend hervorgehobenen Oberflächenbereichs
der Anzeigefläche zum Stellelement und damit der Stellwinkel leichter und schneller
erfassbar sein, was die schnelle Erkennung des Betriebszustandes erleichtert. Zur
weiteren Verbesserung der Orientierung leuchtet das Stellelement dabei in der gleichen
Farbe wie die zugeordneten, hervorhebbaren Oberflächenbereiche und weisen verschiedene
Stelleinrichtungen an einem Gerät vorzugsweise unterschiedliche Farben auf.
[0012] Im folgenden wird die Erfindung anhand schematischer Zeichnungen an Ausführungsbeispielen
näher erläutert.
[0013] Es zeigt:
- Fig. 1
- in einer perspektivischen Darstellung einen Ausschnitt einer Bedienblende eines Küchenherdes
mit einer Drehstelleinrichtung;
- Fig. 2
- ausschnittsweise einen Schnitt durch die Drehstelleinrichtung gemäß Fig. 1 in einer
horizontalen Ebene entlang der Drehachse;
- Fig. 3
- eine ausschnittsweise Frontansicht einer Bedienblende eines Küchenherdes mit einer
abgewandelten Drehstelleinrichtung und
- Fig. 4
- einem Schnitt im Wesentlichen entlang der Linie IV-IV in Fig. 3.
[0014] Die Figuren 1 und 2 zeigen einen Ausschnitt einer Bedienblende 12 aus Kunststoff,
die einen Teil des Gerätegehäuses eines nicht dargestellten Haushalts-Herdes bildet
mit einer Drehstelleinrichtung 10 zur Einstellung der Heizleistung einer Kochzone
eines nicht dargestellten Kochfeldes. Die Bedienblende 12 besitzt eine ebene, vertikale
Frontplatte 14 mit einer kreisrunden Öffnung 16 an die nach hinten ein Führungszylinder
18 anschließt. Darin ist ein drehbares Stellelement in Form eines, um eine horizontale
Achse drehbaren, flachen, d.h. niedrig über die Bedienblende 12 vorspringenden Drehknopfes
20 mit einer zylindrischen Umfangswand 22 drehbar und axial verschiebbar geführt.
Der bekannte Versenkmechanismus ist zur Vereinfachung weggelassen. Der in der ausgefahrenen
Stellung dargestellte Drehknopf 20 besitzt frontseitig einen in die Umfangswand 22
abnehmbar eingesetzten Deckel 24. Der ausfahrbare Teil der Umfangswand 22 besitzt
eine sich achsparallel erstreckende schlitzförmige Durchbrechung, in die ein Lichtleiter
26 in Form einer sich axial und radial erstreckenden flachen Scheibe eingesetzt ist,
die den Spalt verschließt und mit der Außenseite der Umfangswand 22 bündig abschließt.
Der Deckel 24 besitzt ebenfalls vom Rand her einen sich ein Stück zur Mitte hin erstreckenden
radialen Schlitz in den der Lichtleiter 26 eingreift, um eine beleuchtete frontseitige
Indexmarke 28 zu bilden. Der Deckel 24 trägt an seiner Rückseite eine an dem Lichtleiter
26 anliegende Leuchtdiode 30, einen Schalter 32 und eine elektrische Batterie in Form
einer Knopfzelle 34, die zusammen mit dem Lichtleiter 26 eine Leuchteinrichtung bilden.
Die Knopfzelle 34 ist nach Abnehmen des Deckels 24 durch den Benutzer austauschbar.
Der Schalter 32 wirkt im versenkten Zustand des Drehknopfes 20 mit einer nicht dargestellten
Abstützung im Gerätegehäuse zusammen, um die Leuchteinrichtung auszuschalten.
[0015] In einem radialen Abstand von der Umfangswand 22 des Drehknopfes 20 sind auf die
als Anzeigefläche dienende Oberfläche der Frontplatte 14 des Gerätes in einem Kreis
um die Drehachse Zeichen bzw. Symbole in Form von Ziffern 36 mit reflektierender Farbe
aufgedruckt. Die Leuchtdiode 30 sendet ein sichtbares Licht aus, das über den Lichtleiter
26 als in radialer Richtung sich leicht verbreiternder Lichtstrahl 38 aus dem Drehknopf
20 austritt und auf der Anzeigefläche einen in Fig.1 durch unterbrochene Linien 40
angedeuteten Oberflächenbereich bzw. Sektor mit einem zur Oberfläche etwa parallelen
Lichtfinger beleuchtet. Daraus sticht die jeweils bestrahlte Ziffer 36 der Umfeldbedruckung
reflektierend hervor. Auch die Indexmarke 28, die vom Lichtleiter 26 gebildet wird,
ist beleuchtet.
[0016] Die Figuren 3 und 4 zeigen einen Ausschnitt einer Bedienblende 312 aus Kunststoff,
die einen Teil des Gerätegehäuses eines nicht dargestellten Haushalts-Herdes bildet
mit einer Drehstelleinrichtung 310 zur Einstellung der Heizleistung einer Kochzone
eines Kochfeldes. Die Bedienblende 312 besitzt eine ebene vertikale Frontplatte 314
mit einer Öffnung 316 durch die sich eine horizontale Schalterwelle 318 erstreckt.
Darauf ist ein Stellelement in Form eines, um eine horizontale Achse drehbaren, niedrigen
Drehknebels 320 befestigt. Dieser besitzt zur Bildung eines schmalen Griffsteges zwei,
der Drehachse benachbarte, parallele Seitenwände 342 und 344, die sich trapezförmig
zur Frontseite hin verjüngen und an ihren Seitenkanten durch eine halbzylindrische
Stirnwand 346 und eine halbzylindrische Rückwand 348 miteinander verbunden sind. Der
so gebildete schmale Innenraum, in dem eine Leuchtdiode 330 angeordnet ist, erstreckt
sich nach zwei gegenüberliegenden Seiten jeweils gleich weit von der Drehachse weg
und wird von einer festen, frontseitigen Deckwand 324 verschlossen. Die Stromversorgung
der Leuchtdiode 330 erfolgt vom Inneren des Elektrogerätes über eine Schleifringverbindung
und einen Schalter, die hier nicht dargestellt sind.
[0017] Die Stirnwand 346 besitzt eine, sich etwa in einer durch die Achse gelegten Ebene
erstreckende schlitzförmige Durchbrechung, in die ein Lichtleiter 326 eingesetzt ist,
der den Schlitz verschließt und mit der Außenseite der Stirnwand 346 bündig abschließt.
Die Deckwand 324 besitzt einen sich vom Rand her ein Stück zur Mitte hin erstreckenden
radialen Schlitz in den der Lichtleiter 326 eingreift, um eine beleuchtete frontseitige
Indexmarke 328 zu bilden. Auf dem Deckel 324 ist eine die ganze Frontfläche des Drehknopfes
320 überdeckende, durchscheinende Lichtleiterscheibe 341 aufgesetzt, die ebenfalls
vom Lichtleiter 326 über die, durch sie hindurch sichtbare Indexmarke 328 gespeist,
zu einem schwachen Leuchten gebracht wird. Die schwach leuchtende Lichtleiterscheibe
341 hat den Sinn, dem Benutzer bei schlechten Raumlichtverhältnissen schneller die
Zuordnung des hervorgehobenem Oberflächenbereichs der Anzeigefläche zum Drehknebel
320 erkennen zu lassen, was die Sicherheit und Schnelligkeit der Ablesung des Betriebszustandes
und damit die Bedienungsfreundlichkeit erhöht.
[0018] Der der Bedienblende 312 nahe Teil des Lichtleiters 328 ist als Linse 350 ausgebildet,
die von der Leuchtdiode 330 mit sichtbarem Licht angestrahlt wird und das Licht, zum
größten Teil als gebündelten Lichtstrahl 338 schräg nach hinten ausstrahlt, wo er
auf der, eine Anzeigefläche bildenden Oberfläche der Bedienblende 312 einen ovalen,
in Fig3 in unterbrochenen Linien angedeuteten Lichtfleck 340 bestrahlt, in dem ein
Symbol in Form einer Ziffer 336 mit einer reflektierenden Farbe aufgedruckt ist. Mehrere,
die verschiedenen Einstellungen kennzeichnende Ziffern 336 sind kreisförmig um die
Drehachse des Drehknebels 320 herum angeordnet.
[0019] An Stelle der sichtbares Licht abgebenden Leuchtdiode 330 kann alternativ auch eine
Ultraviolett-Leuchtdiode verwendet werden. Die Ziffern der Anzeigefläche und die deckseitige
Lichtleiterscheibe weisen in diesem Fall ein Material auf, das durch ultraviolettes
Licht zur Aussendung sichtbaren Lichts angeregt wird.
[0020] Der Strahl kann auf verschiedene Arten im Stellelement z.B. in einem Lichtleiter
bzw. Strahlenleiter geführt sein. Z.B. kann er im Deckwandbereich nach hinten gespiegelt
sein um trotzt der beengten Raumverhältnisse steiler auf die Anzeigefläche zu strahlen.
Bezugszeichen:
[0021]
- 10
- Drehstelleinrichtung
- 12
- Bedienblende
- 14
- Frontplatte
- 16
- Öffnung
- 18
- Führugszylinder
- 20
- Drehknopf
- 22
- Umfangswand
- 24
- Deckel
- 26
- Lichtleiter
- 28
- Indexmarke
- 30
- Leuchtdiode
- 32
- Schalter
- 34
- Knopfzelle
- 36
- Ziffer, Zeichen, Symbol
- 38
- Lichtstrahl
- 40
- Lichtfinger
- 310
- Drehstelleinrichtung
- 312
- Bedienblende
- 314
- Frontplatte
- 316
- Öffnung
- 318
- Schalterwelle
- 320
- Drehknebel
- 324
- Deckwand
- 326
- Lichtleiter
- 328
- Indexmarke
- 330
- Leuchtdiode
- 336
- Ziffer, Zeichen, Symbol
- 338
- Lichtstrahl
- 340
- Lichtfleck
- 341
- Lichtleiterscheibe
- 342
- Seitenwand
- 344
- Seitenwand
- 346
- Stirnwand
- 348
- Rückwand
- 350
- Linse
1. Kombination einer Drehstelleinrichtung (10; 310) und einer Anzeigefläche (12; 312),
insbesondere eines Haushaltsgerätes, die Drehstelleinrichtung (10; 310) mit einem
um eine Achse drehbaren Stellelement (20; 320), das über eine zugeordnete, der Anzeige
des eingestellten Betriebszustandes dienende Anzeigefläche (12; 312) vorspringt und
mindestens einen Teil einer Leuchteinrichtung (28, 30, 32, 34; 326, 330) aufweist,
die die Anzeigefläche bestrahlt, wobei die Leuchteinrichtung einen begrenzten Strahl
(38; 338) durch eine Umfangswand (22) oder eine Stirnwand (346) nach einer Seite des
Stellelements (20; 320) abgibt, der jeweils einen, insbesondere den eingestellten
Betriebszustand anzeigenden, begrenzten Oberflächenbereich (36, 40; 336, 340) der
Anzeigefläche (12; 312) zur leuchtenden Hervorhebung bestrahlt, wobei das Stellelement
(20; 320) einen Lichtleiter (26, 326) und eine Leuchtdiode (30, 330) derart trägt,
wobei die Umfangswand (22) oder die Stirnwand (346) eine sich achsparallel erstreckende
schlitzförmige Durchbrechung besitzt, in die der Lichtleiter (26, 326) eingesetzt
ist, der den Schlitz verschließt und mit der Außenseite der Umfangswand (22) oder
der Stirnwand (346) bündig abschließt, wobei:
- der Strahl (38; 338) sichtbares Licht enthält und den hervorzuhebenden Oberflächenbereich
(36, 40; 336, 340) beleuchtet,
- das Stellelement (320) zum Betonen seiner Position mindestens teilweise leuchtend
ausgebildet ist (341), wobei es vorzugsweise schwächer leuchtet als die hervorhebbaren
Oberflächenbereiche (336, 340) der Anzeigefläche (12; 312) oder eine Indexmarke (328)
des Stellelements (320), und wobei das Stellelement (320) in der gleichen Farbe leuchtet
wie die zugeordneten, hervorhebbaren Oberflächenbereiche der Anzeigefläche (12; 312)und
verschiedene Stelleinrichtungen an einem Gerät unterschiedliche Farben aufweisen,
- der Strahl, insbesondere ein farbiger Lichtstrahl, einen Farbwechsel des Oberflächenbereichs
bewirkt,
- die Leuchteinrichtung einen Schalter (32) aufweist, mittels dem sie bei einem Ausfahren
oder Versenken des Stellelements (20) zum Aktivieren oder Deaktivieren des Gerätes
oder des Stellelements (20) in Betrieb gesetzt oder ausgeschaltet wird,
- das Stellelement (320) sich zur Frontseite hin verjüngt,
- das Stellelement einen Griffsteg (320) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass
- ein in einem radialen Abstand von der Umfangswand (22) oder der Stirnwand (346)
auf die Anzeigefläche (12; 312) angeordnetes kennzeichnendes Zeichen (36; 336) bei
einer Bestrahlung reflektierend hervorsticht;
- die hervorhebbaren Oberflächenbereiche den Betriebszustand kennzeichnende Zeichen
(36; 336) aufweisen oder darstellens
- die Leuchteinrichtung ganz im Stellelement (20) angeordnet ist und, zum Austausch
leicht zugänglich, wobei die Leuchteinrichtung (20) durch eine Leuchtdiode (30), einen
Schalter (32) und einen elektrischen Energiespeicher (34) zu deren Stromversorgung
gebildet wird; und
- das Stellelement (20; 320) auf seiner Oberfläche eine beleuchtete Indexmarke (28;
328) aufweist, die vorzugsweise von der Leuchteinrichtung (26, 30, 32, 34; 326, 330)
gespeist wird.
2. Kombination nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Teil des Oberflächenbereichs (36; 336) reflektierend ist.
3. Kombination nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Strahl, eine Strahlung, z.B. UV-Licht aufweist, die mindestens einen entsprechend
ausgebildeten Teil des Oberflächenbereichs zum Emittieren von sichtbarem Licht anregt.
4. Kombination nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Strahl (338) auf die Anzeigefläche (312) hin geneigt aus dem Stellelement (320)
austritt und auf der Anzeigefläche im Wesentlichen einen begrenzten Fleck (340) bestrahlt.
5. Kombination nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Strahl (38) etwa parallel zur Anzeigefläche (12) zur Seite aus dem Stellelement
(20) austritt und die Anzeigefläche streift.
1. Combination of a rotary actuating device (10; 310) and a display area (12; 312), in
particular of a domestic appliance, the rotary actuating device (10; 310) having a
control element (20; 320) that can rotate about an axis and that projects above an
assigned display area (12; 312) serving to indicate the operating state selected and
has at least part of a lighting device (28, 30, 32, 34; 326, 330) which illuminates
the display area, wherein the lighting device emits a limited beam (38;338) through
a circumferential wall (22) or a front wall (346) to one side of the control element
(20; 320) which in each case highlights a limited surface region (36, 40; 336, 340)
of the display area (12; 312) indicating in particular the operating state selected,
wherein the control element (20; 320) supports a light guide (26, 326) and a light-emitting
diode (30, 330), wherein the circumferential wall (22) or the front wall (346) possesses
a slot-shaped through-hole extending in an axially parallel manner, into which is
inserted the light guide (26, 326) which closes the slot and is flush with the outer
side of the circumferential wall (22) or the front wall (346), wherein:
- the beam (38; 338) contains visible light and illuminates the surface region (36,
40; 336, 340) to be highlighted,
- the control element (320), to emphasize its position, is implemented in at least
a partially lit manner (341), wherein it is preferably lit more dimly than the highlightable
surface regions (336, 340) of the display area (12; 312) or an index mark (328) of
the control element (320), and whereby the control element (330) lights essentially
in the same colour as the assigned highlightable surface regions of the display area
(12; 312), and different control devices on an appliance have different colours,
- the beam, in particular a coloured light beam, causes the surface region to change
colour,
- the lighting device has a switch (32), by means of which it is put into operation
or switched off to activate or deactivate the appliance or the control element (20)
when the control element (20) is drawn out or retracted,
- the control element (320) tapers towards the front,
- the control element has a finger grip (320), characterised in that
- an indicative character (36; 336) arranged at a radial distance from the circumferential
wall (22) or the front wall (346) with respect to the display area (12; 312) stands
out in a reflective manner when illuminated;
- the highlightable surface regions have or represent characters (36; 336) indicating
the operating state,
- the lighting device is disposed wholly in the control element (20) and is readily
accessible for replacement, wherein the lighting device (20) is formed by a light-emitting
diode (30), a switch (32) and an electrical energy store (34) for powering it; and
- the control element (20; 320) has on its surface an illuminated index mark (28;
328) which is preferably fed from the lighting device (26, 30, 32, 34; 326, 330).
2. Combination according to claim 1, characterised in that at least part of the surface region (36; 336) is reflective.
3. Combination according to one of the preceding claims, characterised in that the beam has a radiation, e.g. UV light, which excites at least one correspondingly
implemented part of the surface region to emit visible light.
4. Combination according to one of the preceding claims, characterised in that the beam (338) exits the control element (320) in an inclined manner with respect
to the display area (312) and is essentially incident on a limited spot (340) on the
display area.
5. Combination according to one of claims 1 to 3, characterised in that the beam (38) exits the control element (20) approximately parallel to the display
area (12) to one side and grazes the display area.
1. Combinaison d'un dispositif de réglage tournant (10 ; 310) et d'une surface d'affichage
(12 ; 312), notamment d'un appareil ménager, le dispositif de réglage tournant (10
; 310) comprenant un élément de réglage (20 ; 320) rotatif autour d'un axe, lequel
élément de réglage fait saillie au-dessus d'une surface d'affichage (12 ; 312) correspondante
servant à l'affichage de l'état de fonctionnement réglé, et au moins une partie d'un
dispositif d'éclairage (28, 30, 32, 34 ; 326, 330) qui éclaire la surface d'affichage,
le dispositif d'éclairage émettant un rayon limité (38 ; 338) à travers une paroi
périphérique (22) ou une paroi frontale (346) vers un côté de l'élément de réglage
(20 ; 320), lequel éclaire respectivement une zone de surface limitée (36, 40 ; 336,
340), affichant notamment l'état de fonctionnement réglé, de la surface d'affichage
(12 ; 312) pour la mise en évidence de manière lumineuse, l'élément de réglage (20
; 320) portant un conducteur optique (26, 326) et une diode électroluminescente (30,
330), la paroi périphérique (22) ou la paroi frontale (346) possédant un passage en
forme de fente s'étendant de manière parallèle à l'axe, dans lequel est inséré le
conducteur optique (26, 326) qui obture la fente et se raccorde de manière affleurée
au côté extérieur de la paroi périphérique (22) ou de la paroi frontale (346),
- le rayon (38 ; 338) contenant de la lumière visible et éclairant la zone de surface
(36, 40 ; 336, 340) à mettre en évidence,
- l'élément de réglage (320) étant réalisé au moins en partie de manière lumineuse
(341) pour accentuer sa position, l'élément de réglage éclairant de préférence de
manière plus faible que les zones de surface (336, 340) pouvant être mises en évidence
de la surface d'affichage (12 ; 312) ou qu'un repère d'index (328) de l'élément de
réglage (320), et l'élément de réglage (320) éclairant dans la même couleur que les
zones de surface correspondantes, pouvant être mises en évidence, de la surface d'affichage
(12 ; 312), et différents dispositifs de réglage sur un appareil présentant différentes
couleurs,
- le rayon, notamment un rayon de lumière coloré, entraînant un changement de couleur
de la zone de surface,
- le dispositif d'éclairage présentant un commutateur (32) au moyen duquel il est
mis en service ou hors service lorsque l'élément de réglage (20) est sorti ou rentré
pour activer ou désactiver l'appareil ou l'élément de réglage (20),
- l'élément de réglage (320) se rétrécissant vers le côté frontal,
- l'élément de réglage présentant une nervure de préhension (320), caractérisée en ce qu'
- un repère (36 ; 336) caractérisant, disposé sur la surface d'affichage (12 ; 312)
à écart radial de la paroi périphérique (22) ou de la paroi frontale (346), ressort
de manière réfléchissante lorsqu'il est illuminé par un rayonnement ;
- en ce que les zones de surface pouvant être mises en évidence présentent ou représentent le
repère (36 ; 336) caractérisant l'état de fonctionnement ;
- en ce que le dispositif d'éclairage est entièrement disposé dans l'élément de réglage (20)
et facilement accessible pour être échangé, le dispositif d'éclairage (20) étant formé
par une diode électroluminescente (30), un commutateur (32) et un accumulateur d'énergie
électrique (34) pour son alimentation électrique ; et
- en ce que l'élément de réglage (20 ; 320) présente sur sa surface un repère d'index (28 ; 328)
éclairé qui est de préférence alimenté par le dispositif d'éclairage (26, 30, 32,
34 ; 326, 330).
2. Combinaison selon la revendication 1, caractérisée en ce qu'au moins une partie de la zone de surface (36, 336) est réfléchissante.
3. Combinaison selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que le rayon présente un rayonnement, par ex. de la lumière UV, qui incite au moins une
partie réalisée de manière correspondante de la zone de surface à émettre de la lumière
visible.
4. Combinaison selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que le rayon (338) sort de l'élément de réglage de manière inclinée en direction de la
surface d'affichage (312) et émet essentiellement un spot limité (340) sur la surface
d'affichage.
5. Combinaison selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que le rayon (38) sort de l'élément de réglage (20) vers le côté, approximativement parallèlement
à la surface d'affichage (12), et effleure la surface d'affichage.