[0001] Die Erfindung betrifft eine Antennenanordnung, insbesondere für eine Mobilfunk-Basisstation,
nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
[0002] Eine derartige Antennenanordnung ist aus der
EP 1 588 454 B1 bekannt geworden. Gemäß dieser Vorveröffentlichung wird die Verwendung beispielsweise
einer vertikal ausrichtbaren Antennenanordnung mit einem Reflektor beschrieben, an
dessen vertikalen seitlichen Begrenzungslinien zwei quer und insbesondere senkrecht
zur Reflektorebene in Strahlrichtung vorstehende Seitenstege ausgebildet sind, zwischen
denen die in Vertikalrichtung übereinander angeordneten dualpolarisierten Strahler
sitzen. Auch gemäß dieser Vorveröffentlichung ist die Basis der Trageinrichtung und/oder
Symmetrierung der zugehörigen Strahleranordnung unter Zwischenschaltung eines Sockels
mit dem Reflektor kapazitiv (also ohne elektrisch-galvanischen Kontakt) verbunden
bzw. daran angekoppelt, wozu der Reflektor eine Ausnehmung aufweist, in welcher der
nicht-leitfähige Sockel eingreift und verankert ist, der wiederum die Trageinrichtung
und/oder Symmetrierung bzw. die Basis der Trageinrichtung und/oder Symmetrierung des
dualpolarisierten Strahlers hält. Die Verlegung des Innenleiters kann dabei wie in
dem vorstehend genannten Stand der Technik beschrieben erfolgen.
[0003] Ferner ist aus der
DE 697 25 874 T2 eine flache Antenne als bekannt zu entnehmen, die eine Erdungs-Ebene-Schicht aufweist,
die kapazitiv mit einer Bodeneinheit gekoppelt ist. Zwischen diesen beiden Schichten
ist eine dielektrische Schicht vorgesehen.
[0004] Antennenanordnungen, insbesondere für eine Mobilfunk-Basisstation, sind ferner beispielsweise
aus der
WO 00/039894 A1 bekannt geworden. In dieser Vorveröffentlichung wird ein vertikal ausrichtbarer Reflektor
beschrieben, an dessen beiden vertikal und parallel zueinander verlaufenden äußeren
seitlich liegenden Begrenzungen ein in Strahlungsrichtung und damit quer zur Reflektorebene
vorstehender Seitensteg ausgebildet ist. In Vertikalrichtung übereinander angeordnet
sind mehrere in zwei senkrecht zueinander ausgerichteten Polarisationsebenen strahlende
Dipolanordnungen vorgesehen, die aus sogenannten Vektor-Dipolen bestehen. Diese Vektordipole
sind konstruktiv ähnlich gestaltet wie Dipolquadrate. Gleichwohl erfolgt die Speisung
derart, dass trotz der horizontal bzw. vertikal ausgerichteten Dipole die Dipolanordnung
insgesamt als X-polarisierte Antenne wirkt, bei der die beiden senkrecht zueinander
stehenden Polarisationsebenen in einem Winkel von +45
· bzw. -45
· gegenüber der Vertikalen bzw. der Horizontalen ausgerichtet sind.
[0005] Aus der
WO 2005/060049 A1 ist zu entnehmen, dass die dualpolarisierten Strahler, die vor einem Reflektor sitzen,
mit einer kapazitiven Außenleiterkopplung versehen sein können. In jeder Hälfte der
beiden um 90
· verdreht zueinander liegenden Trageinrichtungen und/oder Symmetrierungen sind von
daher senkrecht zur Reflektorebene verlaufende Axialbohrungen eingebracht, in denen
mit dem Reflektor galvanisch verbundene stabförmige Koppelelemente 21 ragen, die von
zylinderförmigen Isolatoren umgeben sind, auf welche die mit den insgesamt vier Axialbohrungen
aufsetzbaren um 90° verdreht zueinander angeordneten Paaren von Traghälften der dualpolarisierten
Strahleranordnung aufsetzbar sind. Innerhalb zweier stabförmiger Koppelelemente kann
von der rückwärtigen Seite des Reflektors her jeweils ein Innenleiter zur Speisung
der beiden senkrecht zueinander stehenden Polarisationen der Strahleranordnung verlegt
sein.
[0006] Schließlich sind Antennenanordnungen mit Reflektoren bekannt, an deren Längsseitenbereichen,
also an deren Längs- oder Vertikalseitenflächen, aus der Reflektorebene nach vorne
vorstehende Längsstege vorgesehen sind, wie dies beispielsweise aus den Vorveröffentlichungen
WO 99/62138 A1,
US 5 710 569 A oder
EP 0 916 169 B1 zu entnehmen ist.
[0007] In einer alternativen Ausführungsform gemäß dieser Vorveröffentlichung ist gezeigt,
dass anstelle eines elektrisch leitfähigen Reflektors, üblicherweise in Form eines
Metallbleches, auch eine Leiterplatine verwendet werden kann, auf der der Reflektor
aufgebaut ist. In diesem Falle ist bevorzugt die elektrisch leitfähige Massefläche
auf einer Seite der Leiterplatine weggelassen oder der Sockel ist ebenfalls mit einer
Isolierung in diesem Bereich versehen.
[0008] Schließlich wird auch noch auf die
WO 01/41256 A1 verwiesen, die eine Patchantenne beschreibt. Diese Patchantenne ist auf einer dielektrischen
gedruckten Leiterplatine aufgebaut, die auf beiden Seiten mit einer elektrisch leitfähigen
Schicht versehen ist. Auf der in Strahlrichtung liegenden leitfähigen Schicht ist
eine kreuzförmige Ausnehmung vorgesehen, oberhalb der ein Strahler-Patch angeordnet
ist. Gemäß einer weiteren Variante ist gezeigt, dass parallel zur elektrisch leitfähigen
Schicht auf der Platine ein parallel zur elektrisch leitfähigen Schicht verlaufender
Dipol ausgebildet sein kann.
[0009] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es demgegenüber, eine verbesserte dipolförmige
Antennenanordnung zu schaffen, die Möglichkeiten zur Strahlformung umfasst, und dies
bei einem einfachen Aufbau.
[0010] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß entsprechend den im Anspruch 1 angegebenen Merkmalen
gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
[0011] Die Erfindung schafft eine verbesserte Antennenanordnung, die einfach und mit hoher
Genauigkeit mit exakt vorbestimmten Strahlungseigenschaften herstellbar ist, und dies
unter Vermeidung von potentiellen Störungsquellen wie beispielsweise unerwünschten
Intermodulationen.
[0012] Im Stand der Technik ist es bisher üblich gewesen, in der Regel Reflektoren aus einem
Metallblech zu verwenden, auf denen die Strahlermodule aufgebaut sind. Durch die zwischen
der seitlichen Außenbegrenzung der Reflektorebene und den in der Regel eher mittig
angeordneten Strahlern konnten an geeigneter Stelle die quer zur Reflektorebene vorstehenden
Längsseitenbegrenzungen in Form von Längsstegen ausgebildet sein, die beispielsweise
zwischen einer senkrechten Ausrichtung zur Reflektorebene bis hin zu einer winkligen
Ausrichtung so eingestellt werden konnten, dass eine gewünschte Strahlformung möglich
war.
[0013] Wollte man demgegenüber Reflektoren in Form von Leiterplatinen (sogenannten PCB's)
verwenden, die an einer Leiterplatinenseite mit einer elektrisch leitfähigen Massefläche
versehen waren, so hat dies erfordert, dass die für die Strahlformung benötigten Stege
mittels Schraub- oder Lötverbindungen mit der Massefläche der Leiterplatine verbunden
werden mussten, um hier eine eindeutige galvanische Verbindung zu realisieren. Diese
Montagearbeiten waren jedoch nicht nur aufwendig, sondern verursachten stets potentielle
Intermodulations-Störquellen.
[0014] Demgegenüber wird nunmehr vorgeschlagen, ausgehend von einer Leiterplatine, die bevorzugt
strahlerseitig mit einer elektrisch leitfähigen Massefläche und einer darüber befindlichen
Isolierschicht versehen ist, darauf aufbauend einen Reflektorrahmen zu setzen, der
mit einer Koppelfläche parallel zur Massefläche der Leiterplatine versehen ist, wobei
an dieser Koppelfläche dann wiederum die gewünschten und für die Diagrammformung benötigten
Längs- und/oder Querstege ausgebildet sind. Mit anderen Worten wird erfindungsgemäß
eine kapazitive Reflektorrahmen-Kopplung vorgeschlagen, und dies für eine dipolförmige
Strahleranordnung (vorzugsweise eine dualpolarisierte Strahleranordnung), die es ermöglicht,
die für die Diagrammformung notwendigen Längs- und/oder Querstege kapazitiv mit einer
auf einer Leiterplatine sitzenden Massefläche zu koppeln.
[0015] In einer bevorzugten Ausführungsform kann der erfindungsgemäß vorgesehene Reflektorrahmen
aus einem elektrisch leitfähigen Metall bestehen, beispielsweise Aluminium. Insbesondere
kann ein derartiger Reflektorrahmen durch alle geeigneten Herstellungsverfahren hergestellt
sein, beispielsweise durch ein Gussverfahren, durch Verformung, Fräsen etc. Möglich
ist auch die Herstellung eines derartigen Reflektorrahmens aus einem elektrisch nicht-leitfähigen
Material, beispielsweise Kunststoff, welches mit einer elektrisch leitfähigen Schicht
überzogen ist.
[0016] In einer besonders bevorzugten Ausführungsform wird der Reflektorrahmen aus einem
Stanzteil, insbesondere aus einem Metallblech mittels eines Stanz-/Biegeverfahrens
hergestellt. Dabei ist es möglich, durch ein geeignetes Stanzen und anschließendes
Kanten aus einem Metallblech einen entsprechenden dreidimensional geformten Reflektorrahmen
herzustellen, in dem aus der Metallblech-Ebene die Seitenbegrenzungen oder -stege
durch Kanten und Ausrichten quer zur Reflektorebene aufgestellt werden. Gleichzeitig
können in Anbaurichtung versetzt zueinander liegende Querstege vorgesehen sein, wodurch
die einzelnen Strahler oder Strahlergruppen voneinander abgegrenzt sind. Auch diese
Querstege können durch Stanzen und Kanten bzw. Biegen quer und insbesondere senkrecht
zur Reflektorebene aufgestellt werden.
[0017] In einer besonders bevorzugten Ausführungsform sind an den so gebildeten Querstegen
außen in axialer Verlängerung voneinander wegragende Zungen ausgebildet, die in entsprechende
schlitzförmige Ausnehmungen der Längsseitenbegrenzungen eingreifen können, wenn die
Längsseitenbegrenzung nach dem Stanz- und Kantvorgang ebenfalls in entsprechender
Querausrichtung zur Reflektorebene aufgestellt worden ist.
[0018] Im Rahmen der Erfindung ist also eine kapazitive Kopplung des Reflektorrahmens auf
einer Leiterplatine ohne galvanische Verbindung zwischen Reflektor und Leiterplatinen-Massefläche
vorgesehen. Die Erfindung zeichnet sich durch eine stabile intermodulationsfreie Verbindung
aus. Vor allem lässt sich im Rahmen der Erfindung durch einen eindeutig definierten
Abstand und/oder durch eine eindeutig vorgebbare Größe der Koppelflächen auch eine
exakt definierte Kopplung zwischen Massefläche der Leiterplatine und dem Reflektorrahmen
gewährleisten.
[0019] Schließlich ist auch eine schnelle und unkomplizierte Montage im Rahmen der Erfindung
möglich, wodurch Fehlerquellen reduziert werden und vor allem Lötstellen am Reflektor
wegfallen.
[0020] Die fertig montierte Einheit, bestehend aus dem Reflektorrahmen und der Leiterplatine,
bildet eine selbstragende Einheit. Der Reflektorrahmen kann auf der Platine mit allen
geeigneten Mitteln verbunden werden, beispielsweise mittels Clips, mittels eines beidseitig
klebenden Klebebandes, separaten Klebers etc.
[0021] Bevorzugt ist die Massefläche auf der Leiterplatine von Hause aus mit einer eine
galvanische Trennung zu dem Reflektorrahmen ermöglichenden Isolierschicht versehen,
beispielsweise in Form eines Lackes, insbesondere Lötstopplackes, einer Folie oder
einer sonstigen Kunststoffschicht. Wenn der Reflektorrahmen mittels eines beidseitig
klebenden Klebebandes aufgeklebt wird, wird hierdurch bereits eine Isolierung und
damit eine galvanische Trennung zwischen dem elektrisch leitfähigen Reflektorrahmen
einerseits und der Massefläche auf der Leiterplatine andererseits erzeugt, so dass
auf eine separate Isolierschicht auf der Massefläche sogar verzichtet werden könnte.
[0022] Weitere Vorteile, Einzelheiten und Merkmale der Erfindung ergeben sich nachfolgend
aus den anhand von Figuren erläuterten Ausführungsbeispielen. Dabei zeigen im Einzelnen:
- Figur 1:
- eine schematische dreidimensionale Dar- stellung eines Grundtyps einer erfindungs-
gemäßen Antenne mit einer dualpolarisier- ten Strahleranordnung;
- Figur 2:
- eine Explosionsdarstellung des Ausfüh- rungsbeispieles nach Figur 1;
- Figur 3:
- eine entsprechende Explosionsdarstellung für eine erfindungsgemäße Antennenanord-
nung mit drei versetzt zueinander angeord- neten und dualpolarisierten Strahlern;
- Figur 4:
- ein weiteres Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Reflektorrahmens für beispielsweise
acht in Anbaurichtung ver- setzt zueinander angeordnete Strahlerein- richtungen; ;
- Figur 5:
- ein Metallblech als Ausgangspunkt für die Bildung eines anhand von Figur 4 gezeigten
Reflektorrahmens unter Darstellung der Stanzlinien;
- Figur 6:
- eine Explosionsdarstellung der Antennen- anordnung zur Verwendung des anhand von Figur
4 und 5 beschriebenen Reflektorrah- mens;
- Figur 7:
- eine schematische Querschnittsdarstellung durch einen dualpolarisierten Strahler mit
einem Teil der Reflektoranordnung zur Ver- deutlichung der Speisung des Strahlers;
und
- Figur 8
- ein zu Figur 7 abgewandeltes Ausführungs- beispiel.
[0023] In Figur 1 ist der Grundtyp einer erfindungsgemäßen Antennenanordnung gezeigt, wie
sie beispielsweise für eine Mobilfunk-Basisstation verwendet werden kann. Die Antennenanordnung
umfasst eine Reflektoranordnung 1, vor der ein dualpolarisierter Strahler oder eine
dualpolarisierte Strahleranordnung 3 vorgesehen ist. Es handelt sich im gezeigten
Ausführungsbeispiel um einen Vektordipol, der in zwei senkrecht zueinander stehenden
Polarisationsebenen P strahlt, die senkrecht zur Reflektorebene stehen und quasi diagonal
durch die Ecken der in Draufsicht her quadratisch gebildeten Strahleranordnung verlaufen.
Bezüglich des Aufbaus und der Funktionsweise eines derartigen Strahlertyps wird beispielsweise
auf die
WO 00/039894 A1 verwiesen.
[0024] Der in Figuren 1 und 2 gezeigte dualpolarisierte Strahler weist jeweils zwei Paare
von 90° versetzt zueinander liegenden Strahlerhälften 3a auf, die jeweils über eine
darunter befindliche Trageinrichtung und/oder Symmetrierung 21 gehalten sind. Bei
der Trageinrichtung und/oder Symmetrierung 21 handelt es sich vom Prinzip her um zwei
um 90° versetzt zueinander liegende Trageinrichtungen und/oder Symmetrierungen (nämlich
für jede Polarisation), wozu in der Trageinrichtung 21 (wobei die Symmetrierung Teil
dieser Trageinrichtung ist) von oben nach unten verlaufende und die Strahlerhälften
3a voneinander trennende Schlitze 21b vorgesehen sind, die kurz vor der unten liegenden
alles verbindenden Basis 21a enden.
[0025] Wie sich insbesondere auch aus der Explosionsdarstellung gemäß Figur 2 ergibt, ist
der Gesamtaufbau der Antennenanordnung derart, dass sie eine Leiterplatine 5 umfasst,
nämlich ein sogenanntes "printed circuit board" (PCB) welche bevorzugt auf der der
Strahlerseite zuweisenden Seite 5a, der sogenannten Strahler- oder Massenflächenseite
5a, mit einer vorzugsweise vollflächigen elektrisch leitfähigen Massefläche 7 versehen
ist. Auf der gegenüberliegenden Leiterbahnebene 5b (also auf der zu Figur 1 und 2
nicht näher dargestellten Unterseite der Leiterplatine 5) sind dann die elektrischen
Bauteile sowie die die elektrischen Bauteile verbindenden Leiterbahnen vorgesehen.
[0026] Üblicherweise ist die Massefläche 7 mit einer in Figur 2 nur im linken Bereich angedeuteten
Isolierschicht 8 überdeckt, beispielsweise in Form einer Kunststoff- oder Folienschicht,
einer Lackschicht, z.B. in Form einer sogenannten Lötstoplackschicht etc.
[0027] Darauf aufbauend ist eine in Figur 2 separat wiedergegebene Anordnung 11 gezeigt,
die nachfolgend auch als Reflektorrahmen 11 bezeichnet wird. Dieser Reflektorrahmen
11 umfasst eine Koppelfläche 13, die im endgültig montierten Zustand parallel zur
Massefläche 7 verläuft. Diese Koppelfläche 13 ist im gezeigten Ausführungsbeispiel
mit senkrecht zur Koppelfläche 13 verlaufenden Längsstegen 15 und Querstegen 17 versehen,
die im gezeigten Ausführungsbeispiel an den Außenbegrenzungen des Reflektorrahmens
11 ausgebildet und/oder vorgesehen sind, allerdings auch an den Außenbegrenzungen
des Reflektorrahmens 11 weiter nach innen versetzt liegen können, so dass ein außen
über die Stege 15, 17 überstehender Abschnitt des Reflektors verbleibt. Diese Längs-
und Querstege 15, 17 sind auch an den Eckbereichen 19 miteinander verbunden. Die gezeigten
Längs- oder Querstege müssen nicht zwingend senkrecht zur Reflektorfläche 13 ausgerichtet
sein. Diese Stege können zum Teil auch in einer von einem 90°-Winkel abweichenden
Ausrichtung zur Reflektorfläche verlaufen, beispielsweise in Strahlrichtung divergierend
oder aufeinander zu laufend oder eher links oder nach rechts geneigt sein etc. Beschränkungen
existieren insoweit grundsätzlich nicht.
[0028] Vorzugsweise handelt es sich bei dem Reflektorrahmen 11 um ein elektrisch leitfähiges
Material, beispielsweise um ein Metall-Gussteil (Aluminium aber auch andere Materialien
kommen hierfür in Betracht). Es kann sich hierbei auch um ein Kunststoffteil handeln,
welches anschließend metallisiert, also mit einer metallisch leitfähigen Oberfläche
überzogen wurde. Insbesondere bei der Herstellung des Reflektorrahmens 11 aus Metall
kommen auch andere Herstellverfahren in Betracht, beispielsweise eine Herstellung
des Reflektorrahmens durch Tiefziehen, Fräsen oder dergleichen.
[0029] Aus der Darstellung gemäß Figuren 1 und 2 ist auch ersichtlich, dass die Koppelfläche
13 mit einer Ausnehmung 13a versehen ist, die im gezeigten Ausführungsbeispiel in
Längs- und Querrichtung so groß dimensioniert ist, dass der in Figur 1 und 2 dargestellte
dualpolarisierte Strahler 3 auch mit seinen Strahlerelementen 3a durch diese Ausnehmung
13a hindurch passt.
[0030] Zur Montage der Antennenanordnung wird beispielsweise die Strahleranordnung 3 zunächst
auf der Leiterplatine 5 montiert, d.h. insbesondere mechanisch fixiert, beispielsweise
durch Fixierung einer von der Leiterplatinenrückseite her einzudrehenden Schraube
oder durch andere clipartige Befestigungselemente, wobei die Trageinrichtung und/oder
Symmetrierung 21, worüber die Strahlerelemente 3a des dualpolarisierten Strahlers
3 gehalten sind, kapazitiv mit der darunter befindlichen Massefläche 7 der Leiterplatine
5 gekoppelt ist. Auch der Reflektorrahmen 11 könnte beispielsweise durch vorstehend
erläuterte oder andere geeignete mechanische Maßnahmen mit der Leiterplatine verbunden
werden.
[0031] Da die Leiterplatine 5, d.h. die darauf vorgesehene Massefläche 7 mittels einer Isolierschicht
8 (beispielsweise in Form einer Lackschicht) überdeckt ist, wird zwischen der Unterseite
der Trageinrichtung und/oder Symmetrierung 21 (also zwischen der elektrisch leitfähigen
Basis 21a der Strahleranordnung 3 und der Massefläche 7) und zwischen der elektrisch
leitfähigen Koppelfläche 13 und der Massefläche 7 eine kapazitive Kopplung erzeugt,
also eine gleichstrommäßige oder galvanische Verbindung dieser Teile sicher vermieden.
Mit anderen Worten würde die auf der Massefläche aufgetragene Lackschicht als Isolator
völlig ausreichend sein, so dass eine weitere isolierende Schicht zur Erzielung der
kapazitiven Kopplung nicht notwendig ist.
[0032] Bevorzugt wird jedoch der Reflektorrahmen 11 mittels einer beidseitig klebenden Klebefolie
9 auf der Oberseite der Leiterplatine 5 befestigt, wobei die Klebefolie 9 mit einem
fensterartigen Ausschnitt 9' versehen ist, dessen Größe und Positionierung dem Ausschnitt
13a in der Koppelfläche 13 des Reflektorrahmens 11 entspricht oder angenähert ist.
Da üblicherweise die Isolierschicht 8 in Form einer Lackschicht stets auf der Massefläche
7 vorgesehen ist, wobei diese Isolierschicht vor allem als Korrosionsschutz für die
häufig aus Kupfer bestehende Massefläche dient, würde die erwähnte doppelseitig klebende
Klebefolie auf diese Isolier- oder Lackschicht 8 aufgeklebt werden. In einem derartigen
Fall könnte aber auch die Massefläche 7 ohne Isolierschicht 8 ausgestattet sein.
[0033] Das Klebeband 9 kann die erwähnte Aussparung 9' aufweisen, da es für die elektrischen
Funktionen unerheblich ist, ob die Strahlereinrichtung in Form des sogenannten Vektordipols
zusätzlich ebenfalls mittels des erwähnten Klebebandes 9 gegenüber der Massefläche
7 bzw. der Leiterplatine 5 gehalten ist. Die kapazitive Kopplung des Dipols (hier
über die untere Basis 21a) zur Massefläche 7 erfolgt mit den gleichen Gesetzmäßigkeiten
wie bezüglich des Reflektorrahmens 11, so dass auch der Abstand bis zu einem bestimmten
Maß (beispielsweise 0,5 mm) variieren kann. Von daher könnte die Klebefolie 9 auch
durchgängig ohne Fenster 9' gestaltet sein, was allerdings gewisse Nachteile bei der
Innenleitermontage für die Strahleranordnung 3 hätte, da hier der in der Strahlereinrichtung
zu verlegende Innenleiter durch das Klebeband gesteckt werden müsste. Von daher wird
bevorzugt die fensterförmige Ausnehmung 9' im Klebeband 9 vorgesehen. Der Strahler
wird dabei durch eigenständige Fixiermaßnahmen auf der Leiterplatine unter Aufrechterhaltung
der kapazitiven Kopplung montiert.
[0034] Sollte die Isolierschicht 8 auf der Massefläche 7 ebenfalls mit einem Fenster versehen
sein, so dass im Bereich dieses Fensters die Isolierschicht 8 weggelassen ist (wobei
dieser Bereich, wo die Isolierschicht 8 auf der Massefläche weggelassen ist, vergleichbar
der Größe und/oder Anordnung des anderen Fensters 9' bezüglich der doppelseitigen
Klebeeinrichtung 9 und/oder der Ausnehmung 13a in der Koppelfläche 13 entsprechen
kann), würde in diesem Bereich die Massefläche 7 "blank" liegen. In diesem Fall könnte
die Basis 21a, also die Unterseite der Trageinrichtung und/oder Symmetrierung 21,
auch galvanisch mit der Massefläche 7 kontaktiert sein. In der Platine sind Bohrungen
und damit fluchtende Axialbohrungen in der Basis 21a der Trageinrichtung und/oder
Symmetrierung 21 der Strahleranordnungen ausgebildet, um hier von der Rückseite der
Leiterplatine jeweils einen der Speisung dienenden Innenleiter nach oben zu führen
und über einen Brückenabschnitt mit der jeweils diagonal gegenüberliegenden zweiten
Hälfte 3a der oben liegenden Strahlereinrichtung 3 galvanisch oder wie beispielsweise
in der
WO 2005/060049 A1 beschrieben induktiv zu koppeln. Es wird von daher insoweit auch bezüglich der Funktionsweise
auf die vorstehend genannte Vorveröffentlichung verwiesen.
[0035] Nach der so erfolgten Vormontage wird dann von oben her der Reflektorrahmen 11 aufgesetzt,
wobei dann die Strahleranordnung 3 durch die Ausnehmung 13a der Koppelfläche 13 und
durch die Ausnehmung 9' in der doppelseitig klebenden Klebeeinrichtung 9 hindurchgeführt
wird.
[0036] Um eine feste Verbindung zwischen der Koppelfläche 13, also eine feste Verbindung
zwischen dem Reflektorrahmen 11 und der Leiterplatine zu gewährleisten, können alle
denkbaren Verbindungsverfahren in Betracht kommen. So kann beispielsweise eine Klebemasse
auf der Oberseite der Leiterplatine (also der Massefläche bzw. der die Massefläche
überdeckenden Isolierschicht 8) und/oder auf der Unterseite der Koppelfläche 13 aufgetragen
werden. Möglich sind aber auch clipförmige Teile, die beim Aufsetzen ineinander greifen
und eine Verrastung realisieren.
[0037] Bevorzugt wird jedoch das vorstehend erwähnte doppelseitig klebende Klebeband 9 verwendet,
wodurch ein fest vorgegebener Abstand zwischen der Koppelfläche 13 und der Massefläche
7 gewährleistet und gleichzeitig eine mechanisch feste Verbindung realisiert wird.
Durch eine derartige Verbindung stellt der Reflektorrahmen 11 mit der Leiterplatine
5 eine fest verbundene selbsttragende Einheit dar.
[0038] Dadurch wird eine kapazitive Kopplung gewährleistet, die auch für die Längs- und/oder
Querstege 15, 17 die gewünschte kapazitive Ankopplung der Massefläche gewährleistet.
[0039] Wenn die Längs- und Querstege 15, 17 in ihren Eckbereichen 19 nicht fest miteinander
verbunden sind, können diese Stege insbesondere dann, wenn der Reflektorrahmen aus
einem Metallblech gefertigt ist, durch unterschiedliches Verbiegen aufeinander zu
oder voneinander weg gebogen werden, wodurch das Strahlungsdiagramm der Antenne im
gewünschten Rahmen verändert und/oder eingestellt werden kann.
[0040] Anhand von Figur 3 ist lediglich eine Erweiterung dergestalt wiedergegeben, wonach
die entsprechende Antennenanordnung auch mehrere in Anbaurichtung nebeneinander bzw.
übereinander sitzende Strahleranordnungen 3 umfassen kann, wobei eine derartige Antennenanordnung
mit den mehreren Strahlern üblicherweise in Vertikalrichtung aufgestellt wird, so
dass die mehreren Strahleranordnungen in einer Vertikalebene übereinander beabstandet
angeordnet sind. Der Reflektorrahmen kann dabei eine der Anzahl der Strahleranordnung
entsprechende Anzahl von Reflektorfeldern 25 umfassen. Die Größe der Antennenanordnung
ist insoweit beliebig erweiterbar. Bevorzugt ist in diesem Fall das doppelseitig klebende
Klebeband 9 als entsprechend verlängerte Folie ausgebildet, die mit drei Ausnehmungen
9' versehen ist, die den drei Ausnehmungen oder Fenstern 13a in drei so gebildeten
Reflektorfeldern 25 des Reflektorrahmens 11 entsprechen. Durch die in der Leiterplatine
eingearbeitete Bohrung 26 kann, ähnlich wie im Ausführungsbeispiel nach Figur 3, von
unten her durch Eindrehen einer Schraube in die Basis 21a der Trageinrichtung und/oder
Symmetrierung 21 der Strahlereinrichtung 13 die jeweilige Strahlereinrichtung fixiert
werden, wobei bevorzugt eine elektrisch nicht-leitfähige Schraube verwendet wird,
vor allem dann, wenn die Basis der Trageinrichtung und/oder Symmetrierung der Strahlereinrichtung
3 kapazitiv mit der Massefläche 7 der Leiterplatine 5 gekoppelt werden soll.
[0041] Anhand der Figuren 4 bis 6 ist beispielsweise ein Reflektorrahmen für acht Strahleranordnungen
oder Strahlergruppen gezeigt, der, wenn die Antennenanordnung und damit der Reflektorrahmen
in Vertikalrichtung aufgestellt werden, zwei durchgängige und in Vertikalrichtung
verlaufende Längsstege 15 und bei insgesamt acht Reflektorfeldern 25 neun Querstege
17 umfasst. Dabei ist anhand der Figuren 4 bis 6 auch gezeigt, dass dieser Reflektorrahmen
11 beispielsweise aus einem Metallblech, also aus einem flächigen Material durch Stanzen
und Kanten bzw. Biegen hergestellt sein kann.
[0042] Aus der der flächigen Abwicklung gemäß Figur 5 ist ersichtlich, dass aus dem Material
nicht nur eine Ausnehmung 13a ausgestanzt ist, sondern dass durch quer und seitliche
Stanzabschnitte 27 letztlich auch das Material der Querstege 17 mit ausgestanzt wird.
[0043] Nach erfolgtem Stanzvorgang entsprechend Figur 5 können dann die in einer Ebene liegenden
Längs- und Querstege bevorzugt um 90° aufgekantet werden, wobei die Querstege 17 jeweils
längs der Kantlinien 17a um vorzugsweise 90° zur Ebene der Koppelflächen 13 aufgestellt
werden. Die beiden Längsstege 15 werden längs der Kantlinien 15a um 90° aufgestellt.
[0044] Wie aus den Figuren 4 bis 6 auch zu ersehen ist, ist der Stanzvorgang so vorgenommen
worden, dass an den Seitenkanten 17b der Querstege 17 jeweils eine von dem Quersteg
17 in dessen Ebene vorstehende Zunge 17c gebildet ist. An entsprechender Stelle ist
bei dem endgültig hergestellten Reflektorrahmen an den beiden Seitenstegen 15 jeweils
eine schlitzförmige Ausnehmung 15b ausgestanzt, so dass bei endgültig montiertem Reflektorrahmen
dann die Zungen 17c der Querstege 17 in die schlitzförmigen Ausnehmungen 15b der Längsstege
15 eingreifen, wie aus Figur 4 bzw. 6 zu ersehen ist. Dadurch sind auch die Querstege
17 mechanisch fest in ihrer Lage gehalten und verankert.
[0045] Ansonsten wird der so gebildete Reflektorrahmen 11 in geschilderter Weise gegebenenfalls
unter separater Zwischenfügung einer Isolierschicht oder -folie 9 auf die Massenfläche
7, d.h. letztlich auf die Leiterplatine 5 aufgesetzt und in geeigneter Weise an dieser
fixiert, wie geschildert bevorzugt unter Zwischenfügung eines doppelseitigen Klebebandes
9.
[0046] Aus der Darstellung ist ersichtlich, dass bei dieser Ausführungsform die fensterartige
Ausnehmung 13a nicht nur quadratisch, sondern demgegenüber größer ausgestaltet ist,
da nach dem Aufklappen der Querstege 17 dann ein entsprechender rechteckförmiger Abschnitt
aus der Koppelfläche entfernt ist. Von daher ist in diesem Fall die Ausnehmung 13a
T-förmig gebildet. Lediglich bei der Darstellung gemäß Figur 5 ist am oberen rechten
Rand die Ausnehmung weiterhin quadratisch, da bei dieser Ausführungsform der am weitesten
rechts liegende Quersteg 27 über eine von ihm aus betrachtet links liegende Biegekante
17a aufgerichtet wird, hier also aus dem Koppelflächenbereich kein weiterer Materialabschnitt
entfernt wird.
[0047] Bei Figur 6 ist in Abweichung zu Figuren 4 und 5 nur als eine Variante angedeutet,
dass dort die seitlichen Abschnitte der Koppelflächen 13 unterschiedlich breit gestaltet
sein können, je nachdem, wie breit die durch die Massefläche gebildete Reflektoranordnung
insgesamt sein soll. Schließlich wird angemerkt, dass beispielsweise die Querstege
17 nicht mit rechtwinklig zur Biegekante 17a verlaufenden Seitenkanten 17b versehen
sein müssen, sondern dass hier die Stanzlinien auch so schräg verlaufen können, dass
im aufgestellten Zustand beispielsweise die beiden längs laufenden Stege nicht senkrecht
zur Reflektorebene, sondern in Strahlrichtung beispielsweise divergierend (oder konvergierend)
ausgerichtet sein können.
[0048] Der Vollständigkeit halber wird nochmals betont, dass in der Leiterplatine im Zentrum
der Strahleranordnung 3 jeweils eine Ausnehmung 26 vorgesehen ist, worüber beispielsweise
von der rückwärtigen Seite der Leiterplatine 5 eine Schraube (bei kapazitiver Kopplung
eine Kunststoffschraube) in die Basis 21a der Trageinrichtung und/oder Symmetrierung
21 eingedreht werden kann, um die Strahleranordnung 3 mechanisch zu fixieren. Darüber
hinaus sind vier verkleinerte Bohrungen 31 ersichtlich, worüber letztlich die Zuführung
eines Innenleiters zur Speisung der dualpolarisierten Strahleranordnung durchgeführt
werden kann.
[0049] Anhand von Figuren 7 und 8 ist nur in schematischem Schnitt durch eine entsprechende
Strahleranordnung angedeutet, wie eine Speisung eines dualpolarisierten oder in ähnlicher
Weise auch eines einfachpolarisierten Strahlers 3 erfolgen kann.
[0050] Die Speisung erfolgt üblicherweise mittels eines Koaxialkabels, welches von der Unterseite
des Reflektors durch eine in der Trageinrichtung oder Symmetrierung 21 zur Ebene der
eigentlichen Dipol- und/oder Strahlerhälften 3a führenden Axialbohrung 103 verläuft.
Am oberen Ende dieser Axialbohrung in Höhe der Dipol- und/oder Strahlerhälften 3a
ist dann das Koaxialkabel abisoliert, so dass der Außenleiter, der in der Axialbohrung
103 gegenüber der Trag- und/oder Symmetrierung 21 isoliert ist, freiliegt und in dem
oberen Bereich dann beispielsweise mittels einer Lötung 201 mit dem inneren Ende einer
zugehörigen Dipol- oder Strahlerhälfte 3a elektrisch/galvanisch verbunden ist. In
Figur 5 ist dabei in den Zeichnungen im Wesentlichen nur der Innenleiter 101b eingezeichnet.
Das Koaxialkabel würde also durch die Axialbohrung 103 von unten her nach oben verlegt
sein, wobei der Außenleiter, wie erwähnt, dann am oberen Ende der Trageinrichtung
21 über die Lötung 201 mit der zugehörigen Dipol- oder Strahlerhälfte 3a elektrisch-galvanisch
verbunden ist. Bis zu dieser Stelle ist der Außenleiter gegenüber der Trageinrichtung
21 isoliert.
[0051] Alternativ oder bevorzugt würde jedoch ein koaxiales Speisekabel so angeschlossen
werden, dass der Außenleiter am unteren Ende der Bohrung 103 beispielsweise an einem
Lötpunkt 201' und der Innenleiter 101b nur durch einen Isolator gehalten und getrennt
in der Bohrung 103 nach oben geführt ist. Die Bohrung in der Trageinrichtung wirkt
somit als Außenleiter, der den Innenleiter 101b umgibt, so dass hierdurch quasi eine
koaxiale Speiseleitung gebildet ist, worüber die Dipol- und/oder Strahlerhälften,
die mit der Trägereinrichtung in der Regel als gemeinsames Bauteil elektrisch-galvanisch
leitfähig verbunden sind, gespeist werden.
[0052] Erfolgt die Speisung der einen Dipolhälfte (die nicht über den Innenleiter gespeist
wird) nicht durch eine elektrisch-galvanische Kopplung beispielsweise im Bereich der
Bohrung der Trageinrichtung, aber beispielsweise durch Anlöten eines Außenleiters
eines Koaxialkabels, so kann die entsprechende Speisung auch kapazitiv bewirkt werden,
beispielsweise durch eine kapazitive Kopplung zwischen der Basis der Trageinrichtung
und der Masse- oder Reflektorfläche. Üblicherweise wird also die zugehörige Speiseleitung,
in der Regel der Außenleiter eines Koaxialkabels, in einem Bereich unterhalb der Trageinrichtung
angeschlossen, der bei Draufsicht senkrecht zum Reflektor bevorzugt in jenem Bereich
unterhalb der Dipol- oder Strahlerhälfte liegt, die hierüber gespeist wird.
[0053] Der üblicherweise mit dem Innenleiter eines Koaxialkabels verbundene Innenleiter
101b ist in der Regel etwa in Höhe der Dipol- und/oder Strahlerhälften 3a um 90° oder
in etwa 90° abgewinkelt und führt zu dem benachbarten innenliegenden Ende der zugehörigen
zweiten Dipol- und/ oder Strahlerhälfte 3a und ist dort üblicherweise elektrisch mittels
Lötung 203 kontaktiert.
[0054] Im Falle eines dualpolarisierten Strahlers erfolgt die Speisung der um 90° versetzt
zueinander liegenden Dipol- und/oder Strahlerhälften 3a entsprechend, wobei der zweite,
zum ersten Innenleiter 101b über Kreuz verlaufende Innenleiter auf einer anderen Ebene
angeordnet wird, damit sich die beiden Innenleiter in der Mitte nicht berühren, sondern
aneinander vorbeigeführt werden.
[0055] Bei einem einfach polarisierten Strahler mit nur einer Polarisationsebene wird nur
ein auch als Innenleiter bezeichneter Speiseleiter benötigt.
[0056] Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Figur 8 ist gezeigt, dass das Ende 101b' des Innenleiters
101b in einer weiteren Axialbohrung 103 frei endet, wobei diese weitere Axialbohrung
103 in der Trag- und/oder Symmetriereinrichtung 21 vorgesehen ist. Dabei ist der frei
endende Endabschnitt des Innenleiters 101b über eine gewisse Axiallänge in dieser
weiteren Bohrung 103 nach unten geführt und dabei über einen Isolator 203 in der Bohrung
103 gehalten (ähnlich wie der entsprechende Isolator 203 zur Fixierung des Innenleiters
101b in der anderen Axialbohrung 103), wodurch hier eine kapazitive bzw. serielle
Kopplung bezüglich der zweiten Dipol- und/oder Strahlerhälfte 3a' bewerkstelligt wird.
[0057] Andere Speisungen sind ebenfalls möglich.
[0058] Nur der Vollständigkeit halber wird erwähnt, dass beispielsweise aus den Figuren
7 und 8 auch zu ersehen ist, dass hier die Schlitze 123 bis zur unteren Ebene oder
Basis 121 der Trag- und/oder Symmetriereinrichtung 21 verlaufen. Die Höhe dieser Trag-
und/oder Symmetriereinrichtung 21 bzw. der Schlitze 123 sollte bevorzugt in einem
Bereich von etwa 1/8 bis 3/8 einer Wellenlänge aus den betreffenden zu übertragenden
bzw. zu empfangenden Betriebs-Frequenzband liegen, vorzugsweise sollte die Höhe also
1/8 bis 3/8 bezogen auf die mittlere Wellenlänge λ des zu übertragenden bzw. zu empfangenden
Frequenzbandes liegen, also bevorzugt um etwa 1/4 λ. Allgemein sollte also die Strahlerhöhe
gegenüber dem Reflektor, also gegenüber der Masse- oder Reflektorfläche einen Wert
von λ/10 nicht unterschreiten, wobei eine Beschränkung nach oben hin grundsätzlich
nicht besteht, so dass die Strahlerhöhe sogar ein beliebiges Vielfaches von λ betragen
könnte. Die Schlitze 123 können dann in ihrer Länge entsprechend angepasst werden.
1. Antennenanordnung mit folgenden Merkmalen:
- mit zumindest einer Strahleranordnung (3), die einen Dipolstrahler mit einer Trageinrichtung
(21) umfasst,
- mit einer Reflektoranordnung,
- die Reflektoranordnung umfasst eine elektrisch leitfähige Reflektorfläche,
- die Reflektoranordnung umfasst zumindest einen elektrisch leitfähigen Längssteg
(15) oder zumindest einen elektrisch leitfähigen Quersteg (17),
- die Reflektoranordnung umfasst eine Leiterplatine (5),
- die Leiterplatine (5) umfasst eine Leiterplatinen-Seite (5a), auf welcher eine elektrisch
leitfähige Massefläche (7) vorgesehen ist,
- die Reflektoranordnung umfasst ferner einen Reflektorrahmen (11),
- der Reflektorrahmen (11) umfasst eine parallel zur Leiterplatine (5) oder zur Massefläche
(7) verlaufende Koppelfläche (13),
- die Koppelfläche (13) ist kapazitiv mit der Massefläche (7) gekoppelt,
- die Koppelfläche (13) ist mit dem zumindest einen Längssteg (15) oder mit dem zumindest
einen Quersteg (17) mechanisch und elektrisch-galvanisch verbunden,
- die Koppelfläche (13) weist eine Ausnehmung (13a) auf, worüber die darunter befindliche
Massefläche (7), die Leiterplatine (5) oder eine Isolierschicht (8), die oberhalb
der Massefläche (7) oder oberhalb der Leiterplatine (5) vorgesehen ist, nicht überdeckt
ist,
- im Bereich der Ausnehmung (13a) ist die zumindest eine Strahleranordnung (3) auf
der Leiterplatine (5) positioniert oder gehalten, und
- die Strahleranordnung (3) ist aus einem Vektordipol gebildet, der über eine darunter
befindliche Trageinrichtung und/oder Symmetrierung (21) gehalten ist.
2. Antennenanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Reflektorrahmen (11) zumindest zwei Längsstege (15) und/oder zumindest zwei Querstege
(17) umfasst.
3. Antennenanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der zumindest eine Längssteg (15) und/oder der zumindest eine Quersteg (17) mit der
Koppelfläche (13) als einstückiges Metallteil ausgebildet ist.
4. Antennenanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der zumindest eine Längssteg (15) und/oder der zumindest eine Quersteg (17) an einer
Biegelinie (15a, 17a) gegenüber der Koppelfläche (13) in unterschiedlicher Winkelausrichtung
gegenüber der Koppelfläche (13) gebogen ist.
5. Antennenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Reflektorrahmen (11) aus einem Gussteil, Tiefziehteil, Prägeteil und/oder aus
einem Frästeil besteht.
6. Antennenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Reflektor oder Reflektorrahmen (11) aus einem Isoliermaterial oder Kunststoff
besteht und mit einer elektrisch leitfähigen Schicht überzogen ist.
7. Antennenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Reflektorrahmen (11) mit der Leiterplatine (5) mittels mechanischer Verbindungsmittel
verbunden ist.
8. Antennenanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Reflektorrahmen (11) mit der Leiterplatine (5) mittels einer Clips- und/oder
Rast- und/oder Schnappeinrichtung fest verbunden ist.
9. Antennenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Reflektorrahmen (11) mit der Leiterplatine (5) verklebt ist.
10. Antennenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Reflektorrahmen (11) mit der Leiterplatine (5) unter Verwendung eines doppelseitig
klebenden Klebebandes und/oder einer doppelseitig klebenden Klebefolie oder dergleichen
fest verbunden ist.
11. Antennenanordnung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Klebeband (9) oder die Klebefolie (9) eine Ausnehmung aufweist, deren Größe und/oder
Lage zumindest der Größe und/oder Lage einer entsprechenden Ausnehmung (13a) entspricht
oder kleiner dimensioniert ist.
12. Antennenanordnung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Klebeband (9) oder die Klebefolie (9) zwischen der Unterseite der Koppelfläche
(13) und der Massefläche (7) oder einer die Massefläche (7) überdeckenden Isolierschicht
und darüber hinaus im Bereich der Ausnehmung (13a) in der Koppefläche (13) vorgesehen
ist.
13. Antennenanordnung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Klebeband (9) oder die Klebefolie (9) zwischen der Unterseite der Koppelfläche
(13) und der Massefläche (7) oder einer der Massefläche (7) überdeckenden Isolierschicht
und darüber hinaus im Bereich der Ausnehmung (13a) auch im Bereich zwischen der Basis
(21a) der Trageinrichtung und/oder Symmetrierung (21) der Strahleranordnung (3) und
der Massefläche (7) auf der Leiterplatine (5) vorgesehen ist.
14. Antennenanordnung nach Anspruch 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Strahleranordnung (3) über ihre zugehörige Basis (21a) einer Trageinrichtung
und/oder Symmetrierung (21) mit der Massefläche (7) auf der Leiterplatine (5) kapazitiv
gekoppelt ist.
15. Antennenanordnung nach Anspruch 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Strahleranordnung (3) über ihre Basis (21a) einer Trag- und/oder Symmetriereinrichtung
(21) mit der Massefläche (7) auf der Leiterplatine (5) gleichstrommäßig, also galvanisch
verbunden ist.
16. Antennenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Reflektorrahmen (11) aus einem Blech durch Stanzen und Kanten bzw. Biegen hergestellt
ist.
17. Antennenanordnung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Querstege (17) aus einem gemeinsamen Blechteil gestanzt sind, die über eine jeweils
zugeordnete Biegelinie (17a) mit der Koppelfläche (13) fest verbunden sind.
18. Antennenanordnung nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsstege (15) über eine Biegelinie (15a) mit der Koppelfläche (13) verbunden
sind.
19. Antennenanordnung nach einem der Ansprüche 16 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Querstege (17) an ihren seitlichen Begrenzungskanten mit in der Ebene der Seitenstege
seitlich vorstehenden Nasen und/oder Zungen (17c) versehen sind, die im montierten
Zustand bei von der Reflektorfläche weggerichteter Ausrichtung der Querstege (17)
in Ausnehmungen (15b) in den Längsstegen (15) ragen.
20. Antennenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass pro Ausnehmung (13a) in einer Koppelfläche (13) eine Strahlereinrichtung (3) angeordnet
ist.
21. Antennenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Trageinrichtung (21) des Dipolstrahlers eine Symmetrierung (21) umfasst.
22. Antennenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Strahlereinrichtung (3) aus einem dualpolarisierten Dipolstrahler
unter Verwendung einer Trageinrichtung (21) besteht.
1. Antenna arrangement, comprising the following features:
- with at least one radiator assembly (3), which comprises a dipole radiator with
a supporting mechanism (21),
- with a reflector arrangement,
- the reflector arrangement comprises an electrically conductive reflector surface,
- the reflector arrangement comprises at least one electrically conductive longitudinal
web (15) or at least one electrically conductive transverse web (17),
- the reflector arrangement comprises a printed circuit board (5),
- the printed circuit board (5) comprises a printed circuit board side (5a) on which
an electrically conductive ground plane (7) is provided,
- the reflector arrangement also comprises a reflector frame (11),
- the reflector frame (11) comprises a coupling surface (13) that runs parallel to
the printed circuit board (5) or the ground plane (7),
- the coupling surface (13) is capacitively coupled to the ground plane (7),
- the coupling surface (13) is mechanically and electrically-galvanically connected
to the at least one longitudinal web (15) or to the at least one transverse web (17),
- the coupling surface (13) comprises a recess (13a) via which the ground plane (7),
which is located underneath it, the printed circuit board (5) or an insulating layer
(8), which is provided above the ground plane (7) or above the printed circuit board
(5), is not covered,
- the at least one radiator assembly (3) is positioned or held on the printed circuit
board (5) in the region of the recess (13a), and
- the radiator assembly (3) is formed from a vector dipole, which is held by a supporting
mechanism and/or balancing means (21) located underneath it.
2. Antenna arrangement according to claim 1, characterised in that the reflector frame (11) comprises at least two longitudinal webs (15) and/or at
least two transverse webs (17).
3. Antenna arrangement according to claim 1 or 2, characterised in that the at least one longitudinal web (15) and/or the at least one transverse web (17)
is constructed with the coupling surface (13) as a one-piece metal part.
4. Antenna arrangement according to claim 3, characterised in that the at least one longitudinal web (15) and/or the at least one transverse web (17)
is bent on a bending line (15a, 17a) with respect to the coupling surface (13) in
a different angular direction with respect to the coupling surface (13).
5. Antenna arrangement according to any one of claims 1 to 3, characterised in that the reflector frame (11) consists of a cast part, deep-drawn part, punched part and/or
a milled part.
6. Antenna arrangement according to any one of claims 1 to 3, characterised in that the reflector or reflector frame (11) is made from an insulating material or plastics
material and is covered with an electrically conductive layer.
7. Antenna arrangement according to any one of claims 1 to 6, characterised in that the reflector frame (11) is connected to the printed circuit board (5) by mechanical
connecting means.
8. Antenna arrangement according to claim 7, characterised in that the reflector frame (11) is securely connected to the printed circuit board (5) by
means of a clip and/or latching and/or snap-fit mechanism.
9. Antenna arrangement according to any one of claims 1 to 8, characterised in that the reflector frame (11) is glued to the printed circuit board (5).
10. Antenna arrangement according to any one of claims 1 to 9, characterised in that the reflector frame (11) is securely connected to the printed circuit board (5) by
using a double-sided adhesive tape and/or a double-sided adhesive film or the like.
11. Antenna arrangement according to claim 10, characterised in that the adhesive tape (9) or the adhesive film (9) has a recess, of which the size and/or
position matches at least the size and/or position of a corresponding recess (13a),
or is smaller.
12. Antenna arrangement according to claim 10, characterised in that the adhesive tape (9) or the adhesive film (9) is provided between the underside
of the coupling surface (13) and the ground plane (7) or an insulating layer that
covers the ground plane (7) and furthermore in the region of the recess (13a) in the
coupling surface (13).
13. Antenna arrangement according to claim 12, characterised in that the adhesive tape (9) or the adhesive film (9) is provided on the printed circuit
board (5) between the underside of the coupling surface (13) and the ground plane
(7) or an insulating layer that covers the ground plane (7) and furthermore in the
region of the recess (13a) and in the region between the base (21a) of the supporting
mechanism and/or balancing means (21) of the radiator assembly (3) and the ground
plane (7).
14. Antenna arrangement according to claim 1 to 13, characterised in that the radiator assembly (3) is capacitively coupled to the ground plane (7) on the
printed circuit board (5) by its associated base (21a) of a supporting mechanism and/or
balancing means (21).
15. Antenna arrangement according to any one of claims 1 to 14, characterised in that the radiator assembly (3) is d.c.-, i.e. galvanically, connected to the ground plane
(7) on the printed circuit board (5) by its base (21a) of a supporting and/or balancing
means (21).
16. Antenna arrangement according to any one of claims 1 to 15, characterised in that the reflector frame (11) is produced from a metal sheet by punching and canting or
bending.
17. Antenna arrangement according to claim 16, characterised in that the transverse webs (17) are punched from a common sheet metal part and are securely
connected to the coupling surface (13) via a respectively associated bending line
(17a).
18. Antenna arrangement according to claim 16 or 17, characterised in that the longitudinal webs (15) are connected to the coupling surface (13) via a bending
line (15a).
19. Antenna arrangement according to any one of claims 16 to 18, characterised in that at their lateral limiting edges the transverse webs (17) are provided with lugs and/or
tongues (17c) that laterally protrude in the plane of the lateral webs and which in
the assembled state project into recesses (15b) in the longitudinal webs (15) with
orientation of the transverse webs (17) pointing away from the reflector surface.
20. Antenna arrangement according to any one of claims 1 to 19, characterised in that one radiator assembly (3) per recess (13a) is arranged in a coupling surface (13).
21. Antenna arrangement according to any one of claims 1 to 20, characterised in that the supporting mechanism (21) of the dipole radiator comprises a balancing means
(21).
22. Antenna arrangement according to any one of claims 1 to 21, characterised in that the at least one radiator assembly (3) consists of a dual-polarised dipole radiator
using a supporting mechanism (21).
1. Système d'antenne, comprenant les éléments suivants :
- au moins un dispositif rayonneur (3) qui comprend un rayonneur dipolaire avec un
dispositif porteur (21),
- un dispositif réflecteur,
- le dispositif réflecteur comprend une surface réflectrice électroconductrice,
- le dispositif réflecteur comprend au moins une barrette longitudinale (15) électroconductrice
ou au moins une barrette transversale (17) électroconductrice,
- le dispositif réflecteur comprend une carte à circuits (5),
- la carte à circuits (5) présente un côté (5a) sur lequel est prévue une surface
de masse électroconductrice (7),
- le dispositif réflecteur comprend en outre un cadre de réflecteur (11),
- le cadre de réflecteur (11) comprend une surface d'accouplement (13) qui s'étend
parallèlement à la carte à circuits (5) ou à la surface de masse (7),
- la surface d'accouplement (13) est accouplée de manière capacitive avec la surface
de masse (7),
- la surface d'accouplement (13) est reliée de façon mécanique et électrique à ladite
au moins une barrette longitudinale (15) ou ladite au moins une barrette transversale
(17),
- la surface d'accouplement (13) comporte un évidement (13a), en raison de quoi la
surface de masse (7) qui se trouve au-dessous, la carte à circuits (5) ou une couche
isolante (8), qui est prévue au-dessus de la surface de masse (7) ou au-dessus de
la carte à circuits (5), n'est pas recouverte,
- ledit au moins un dispositif rayonneur (3) est positionné ou maintenu sur la carte
à circuits (5) dans la région de l'évidement (13a), et
- le dispositif rayonneur (3) est formé par un dipôle vectoriel qui est maintenu au-dessus
d'un dispositif porteur et/ou d'une symétrisation (21) qui se trouve au-dessous.
2. Système d'antenne selon la revendication 1, caractérisé en ce que le cadre de réflecteur (11) comprend au moins deux barrettes longitudinales (15)
et/ou au moins de barrette transversale (17).
3. Système d'antenne selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que ladite au moins une barrette longitudinale (15) et/ou ladite au moins une barrette
transversale (17) est réalisée conjointement avec la surface d'accouplement (13) sous
forme d'une pièce métallique d'un seul tenant.
4. Système d'antenne selon la revendication 3, caractérisé en ce que ladite au moins une barrette longitudinale (15) et/ou ladite au moins une barrette
transversale (17) est cintrée au niveau d'une ligne de cintrage (15a, 17a) par rapport
à la surface d'accouplement (13), dans une orientation angulaire différente par rapport
à la surface d'accouplement (13).
5. Système d'antenne selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le cadre de réflecteur (11) est formé par une pièce de fonderie, une pièce emboutie,
une pièce estampée et/ou une pièce fraisée.
6. Système d'antenne selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le réflecteur ou le cadre de réflecteur (11) est en un matériau isolant ou en matière
plastique et revêtu d'une couche électroconductrice.
7. Système d'antenne selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le cadre de réflecteur (11) est relié à la carte à circuits (5) au moyen d'organes
de liaison mécaniques.
8. Système d'antenne selon la revendication 7, caractérisé en ce que le cadre de réflecteur (11) est fermement relié à la carte à circuits (5) au moyen
d'un dispositif à pince et/ou à enclenchement et/ou à encliquetage.
9. Système d'antenne selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que le cadre de réflecteur (11) est collé avec la carte à circuits (5).
10. Système d'antenne selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que le cadre de réflecteur (11) est fermement relié à la carte à circuits (5) avec utilisation
d'un ruban autocollant biface et/ou d'une feuille autocollante biface ou similaire.
11. Système d'antenne selon la revendication 10, caractérisé en ce que le ruban autocollant (9) ou la feuille autocollante (9) présente un évidement dont
la taille et/où la situation correspond au moins à la taille et/ou la situation d'un
évidement (13a) correspondant, ou présente des dimensions plus petites.
12. Système d'antenne selon la revendication 10, caractérisé en ce que le ruban autocollant (9) ou la feuille autocollante (9) est prévu(e) entre la face
inférieure de la surface d'accouplement (13) et la surface de masse (7) ou une couche
isolante qui recouvre la surface de masse (7), et en outre dans la région de l'évidement
(13a) dans la surface d'accouplement (13).
13. Système d'antenne selon la revendication 12, caractérisé en ce que le ruban autocollant (9) ou la feuille autocollante (9) est prévu(e) entre la face
inférieure de la surface d'accouplement (13) et la surface de masse (7) ou une couche
isolante qui recouvre la surface de masse (7), et en outre dans la région de l'évidement
(13a) ainsi que dans la région entre la base (21a) du dispositif porteur et/ou de
la symétrisation (21) du dispositif rayonneur (3) et la surface de masse (7) sur la
carte à circuits (5).
14. Système d'antenne selon la revendication 1 à 13, caractérisé en ce que le dispositif rayonneur (3) est accouplé de manière capacitive, via sa base associée
(21a) d'un dispositif porteur et/ou d'une symétrisation (21), avec la surface de masse
(7) sur la carte à circuits (5).
15. Système d'antenne selon la revendication 1 à 14, caractérisé en ce que le dispositif rayonneur (3) est relié de manière à laisser passer des courants continus,
donc électriquement, avec la surface de masse (7) sur la carte à circuits (5) via
sa base (21a) d'un dispositif porteur et/ou de symétrisation (21).
16. Système d'antenne selon l'une des revendications 1 à 15, caractérisé en ce que le cadre de réflecteur (11) est produit à partir d'une tôle par poinçonnage et rabattement
ou pliage.
17. Système d'antenne selon la revendication 16, caractérisé en ce que les barrettes transversales (17) sont poinçonnées à partir d'une pièce en tôle commune,
qui sont fermement reliées à la surface d'accouplement (13) via une ligne de pliage
(17a) respectivement associée.
18. Système d'antenne selon la revendication 16 ou 17, caractérisé en ce que les barrettes longitudinales (15) sont reliées à la surface d'accouplement (13) via
une ligne de pliage (15a).
19. Système d'antenne selon l'une des revendications 16 à 18, caractérisé en ce que les barrettes transversales (17) sont pourvues, au niveau de leurs arêtes de limitation
latérales, d'ergots et/ou de languettes (17c) qui dépassent latéralement dans le plan
des barrettes latérales et qui, en situation montée lorsque les barrettes transversales
(17) sont orientées en éloignement de la surface réflectrice, pénètrent dans des évidements
(15b) dans les barrettes longitudinales (15).
20. Système d'antenne selon l'une des revendications 1 à 19, caractérisé en ce qu'il est prévu un dispositif rayonneur (3) par évidement (13a), agencé dans une surface
d'accouplement (13).
21. Système d'antenne selon l'une des revendications 1 à 20, caractérisé en ce que le dispositif porteur (21) du rayonneur dipolaire comprend une symétrisation (21).
22. Système d'antenne selon l'une des revendications 1 à 21, caractérisé en ce que ledit au moins un dispositif rayonneur (3) est un rayonneur dipolaire à double polarisation
qui utilise un dispositif porteur (21).