(19)
(11) EP 2 050 677 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
24.11.2010  Patentblatt  2010/47

(21) Anmeldenummer: 08017320.6

(22) Anmeldetag:  01.10.2008
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
B65D 1/02(2006.01)
B65D 23/10(2006.01)
B29C 49/00(2006.01)
B29C 49/08(2006.01)

(54)

Pouch-Flasche

Pouch bottle

Bouteille de poche


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL NO PL PT RO SE SI SK TR

(30) Priorität: 16.10.2007 DE 102007049750

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
22.04.2009  Patentblatt  2009/17

(73) Patentinhaber: Krones AG
93073 Neutraubling (DE)

(72) Erfinder:
  • Forsthögel, Jochen
    93055 Regensburg (DE)

(74) Vertreter: Grünecker, Kinkeldey, Stockmair & Schwanhäusser Anwaltssozietät 
Leopoldstrasse 4
80802 München
80802 München (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
WO-A-2006/055979
WO-A-2007/083396
JP-A- 2001 122 237
WO-A-2006/118584
FR-A- 1 188 286
US-B1- 6 841 262
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft Flaschen mit geringem Eigengewicht und ein Verfahren zur Herstellung solcher Flaschen.

    [0002] Bei Getränkeverpackungen spielt das Gewicht der Verpackungen bzw. der Materialverbrauch zur Herstellung der Verpackungen eine bedeutende Rolle. Besonders im Fall von Einwegverpackungen ist es unerlässlich, auf einem geringen Materialverbrauch zu achten, um Rohstoffe und Kosten zu sparen.

    [0003] Eine Möglichkeit, den Materialverbrauch gering zu halten, besteht darin, Getränke in Beuteln zu verpacken. Allerdings hat dies den Nachteil, dass Beutel sowohl im leeren als auch gefüllten Zustand nicht formstabil sind. Dies kann z. B. dazu führen, dass beim Greifen eines Getränkebeutels dessen Inhalt ungewollt austritt.

    [0004] Im Gegensatz dazu sind Flaschen, wie z. B. Glasflaschen, formstabil, d. h. ein ungewolltes Zusammendrücken der Flasche ist nicht möglich bzw. nur schwer möglich. Allerdings sind Glasflaschen schon in leerem Zustand relativ schwer.

    [0005] Durch die Auswahl geeigneter Materialien zur Herstellung der Flasche, wie z. B. PET-Kunststoffe ("PET" ist die Abkürzung für "Polyethylenterephthalat"), PLA, PP ("Polypropylen"), PS ("Polystyrol") oder PEN ("Polyethylennaphthalat"), ist es möglich, das Gewicht der Flaschen gegenüber Glasflaschen deutlich zu reduzieren. Aus dem Stand der Technik ist bekannt, dass die PET-Flaschen mit relativ geringem Eigengewicht hergestellt werden können; dabei ist die Wanddicke aber im allgemeinen über den wesentlichen Bereich der Flaschen (mit Ausnahme des Mündungsbereichs) gleich.

    [0006] Ein Formblasverfahren zur Herstellung von sehr dünnwandigen Kunststoffflaschen mit einer Wanddicke zwischen 0.02 bis 0.05 mm im Bereich des Flaschenbauches wird in JP2001-122237 A gezeigt.

    [0007] Ein Verfahren zur Herstellung einer Flasche aus biaxial orientiertem Polyester mit einer durchschnittlichen Wanddicke von ungefähr 0,05 bis 0,2 mm wird in WO 2007/083396 A1 beschrieben.

    [0008] Ein Kunststoffbehälter mit einer Grundstruktur, die eine signifikante Absorption von Vakuumdrücken erlaubt, so dass andere Teile des Behälters nicht ungewollt deformiert werden, wird in WO 2006/118584 A1 gezeigt.

    [0009] Eine durch Formblasen hergestellte PET-Flasche mit den Merkmalen des Oberbegriffs der Patentansprüche 1 und 10 ist bekannt aus WO 2006/055979 A2.

    [0010] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das Gewicht von Flaschen bzw. den Materialverbrauch bei der Herstellung von Flaschen weiter zu reduzieren, wobei der Griffbereich einer solchen Flasche besonders gut geeignet sein soll, um die Flasche im alltäglichen Gebrauch mit der Hand zu greifen.

    [0011] Diese Aufgabe wird gelöst mit einer Flasche nach Anspruch 1 und einem Verfahren zur Herstellung einer Flasche nach Anspruch 10.

    [0012] Bevorzugte Ausführungsformen sind in den abhängigen Ansprüchen offenbart.

    [0013] Eine erfindungsgemäße Flasche zeichnet sich in einer Ausführungsform dadurch aus, dass die Flasche wenigstens einen dünnsten Bereich aufweist, in dem die Wanddicke nur maximal 0,1 mm und bevorzugt maximal 0,05 mm beträgt. Mit diesen Merkmalen umfasst eine erfindungsgemäße Flasche wenigstens einen sehr dünnen Bereich, für den nur wenig Material bei der Herstellung benötigt wird.

    [0014] Der dünnste Bereich ist der Bereich, der den größten Umfang aufweist.

    [0015] Zwar kann eine solche Flasche in dem dünnen Bereich leicht eingedrückt werden, jedoch ist die Flasche trotzdem ausreichend formstabil. In diesem Zusammenhang sieht daher eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung vor, dass die Flasche einen Griffbereich aufweist. Der Griffbereich zeichnet sich typischerweise dadurch aus, dass die Flasche in diesem Bereich gehalten werden kann. Der Griffbereich ist mit Strukturen versehen, um zu verhindern, dass die Flache aus der Hand rutscht. Bevorzugt ist der Umfang des Griffbereichs so gewählt, dass sich die Flasche bequem mit einer Hand greifen lässt.

    [0016] Weiter ist vorgesehen, dass die Flasche einen Volumenbereich umfasst, der den größten Umfang der Flasche bildet, und einen Griffbereich, dessen Umfang kleiner ist als der Umfang des größten Umfangs des Volumenbereiches. Die erfindungsgemäße Flasche weist ein Verhältnis des Volumenbereichumfangs zum Griffbereichumfang von größer als 1,8 auf.

    [0017] In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die Flasche eine PET-Flasche. Des Weiteren hat eine Flasche dieser Erfindung typischerweise ein Volumen bzw. ein Flüssigkeitsfassungsvermögen von 0,5 1. Je nach Anwendung kann dieses Volumen jedoch auch größer sein, wobei aber die Wanddicken der Flasche entsprechend angepasst werden müssen.

    [0018] Eine erfindungsgemäße Flasche kann vielfältige Formen annehmen, so kann der Querschnitt beispielsweise rund, viereckig oder mehreckig mit wahlweise abgerundeten oder nicht abgerundeten Ecken sein.

    [0019] Die Wanddicke der Flaschen ist an Stellen mit größerem Umfang geringer als an Stellen mit kleinerem Umfang. Dies hat zur Folge, dass eine solche Flasche im Bereich der Flaschenmündung und im Griffbereich typischerweise eine größere Wanddicke und damit eine größere Stabilität aufweist als im Bereich mit dem größten Umfang. Je nach Art der Flaschenfüllung kann eine zusätzliche Verstärkung im Bereich des Flaschenbodens vorgesehen sein.

    [0020] In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung umfasst die Flasche einen derartigen Flaschenboden, dass die Flasche aufgestellt werden kann. Bei dem Flaschenboden kann es sich beispielsweise um einen Champagnerboden (oder Stillwasserboden) mit oder ohne Verstärkung oder um einen Petaloidboden handeln. Die Wahl des Flaschenbodens hängt hauptsächlich von der Verwendung der Flasche ab.

    [0021] Gemäß der Erfindung ist der Griffbereich der Flasche mit Verstärkungsstrukturen, wie etwa Rillen oder Spiralen, versehen. Durch die Verstärkungsstrukturen wird verhindert, dass die Flasche beim Halten leicht aus der Hand rutscht. In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist der Griffbereich vom Flaschenverschlussgewinde mindestens 1 cm beabstandet. Der Umfang der Flaschen im Griffbereich ist im Wesentlichen (abgesehen von den Rillen oder Spiralen) einheitlich. In einer typischen Ausführungsform der Erfindung beträgt der Anteil des Griffbereichvolumens am Gesamtvolumen der Flasche in etwa 20%. Um das Volumen der Flaschen effektiver nutzen zu können, ist in einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung der Griffbereich in gefülltem Zustand der Flasche teilweise oder vollständig mit Flüssigkeit ausgefüllt.

    [0022] Bevorzugterweise wird die Flasche dieser Erfindung mit Stillwasser oder Saft gefüllt. Es sind jedoch auch andere Füllungen, wie z. B. kohlensäurehaltige Getränke oder mit Stickstoff unter Druck gesetzte Getränke, möglich.

    [0023] In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die Flasche in gefülltem oder ungefüllten Zustand formstabil, d. h. die Flasche behält ihre ursprüngliche Form bei, falls die Flasche nicht zusätzlichen Kräften (wie sie z. B. beim Quetschen einer Flasche auftreten) ausgesetzt wird. Diese Formstabilität ist auch hilfreich, wenn es darum geht, die Flaschen in Flaschengebinden zu stapeln bzw. zu lagern. In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind die Flaschen in einem Flaschengebinde platzsparend so angeordnet, dass die Flaschenmündungen abwechselnd nach oben und nach unten bzw. nach links und nach rechts bzw. nach hinten und nach vorne zeigen.

    [0024] Das Verfahren zur Herstellung einer Flasche umfasst ein Formblasverfahren, welches beim Expandieren des Flaschenmaterials erfindungsgemäß eine maximale Flächenverstreckung von größer als 20 aufweist. Die so hergestellten Flaschen haben gleiche oder zumindest ähnliche Eigenschaften wie weiter oben beschieben.

    [0025] Weitere Aspekte von möglichen Ausführungsformen der Erfindung werden anhand der Figuren deutlich. Dabei zeigt:
    Fig. 1a
    eine schematische Ansicht einer Flasche
    Fig. 1b
    eine schematische Ansicht einer Flasche gemäß einer möglichen Ausführungsform der Erfindung;
    Fig. 2a
    eine schematische Ansicht eines Champagnerbodens;
    Fig. 2b
    eine schematische Ansicht eines Petaloidbodens;
    Fig. 3
    eine schematische Ansicht eines Flaschengebindes;
    Fig. 4
    den Ablauf eines Formblasverfahrens.


    [0026] Figur 1a zeigt eine Flasche 100. Im oberen Teil der Flasche befindet sich typischerweise die Flaschenmündung 101 und im Anschluss daran optional das Gewinde 102, falls für die Flasche eine Schraubverschluss vorgesehen ist, ein Sicherungsring 103 und ein Tragring 104. Der Sicherungsring 103 und der Tragring 104 sind hauptsächlich beim maschinellen Handling der Flasche von Bedeutung. In der Regel wird dabei von einer Klammer, die die Flasche greift, zur nächsten Klammer gewechselt, wobei eine Klammer unterhalb des Tragrings 104 greift und eine weitere Klammer oberhalb dieses Tragrings 104, zwischen dem Tragring 104 und dem Sicherungsring 103. Alternativ gibt es aber auch Flaschen, die keinen oder nur einen rudimentär angedeuteten Tragring 104 haben. In den Fällen, in denen kein Tragring 104 vorhanden ist, wird der Sicherungsring 103 als solcher verwendet.

    [0027] Unterhalb des Tragrings 104 befindet sich typischerweise der Griffbereich 105. Dieser Bereich ist besonders gut geeignet, um die Flasche in alltäglichem Gebrauch (mit der Hand) zu greifen. Dies wird im Fall von Fig. 1a mit Hilfe von Rillen 108 erleichtert. Die Bereiche oberhalb und unterhalb des Griffbereiches 105 werden bevorzugt zur Etikettierung der Flasche verwendet. Der Volumenbereich 106 der Flasche zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass ein großer Teil der Flaschenfüllung in diesem Bereich Platz findet. Daher ist typischerweise der Bereich mit dem größten Umfang Teil des Volumenbereiches 106. Der optionale Flaschenboden 107 ermöglicht ein Aufstellen der Flasche.

    [0028] Eine mögliche Ausführungsform der erfindungsgemäßen Flasche 100 ist in Fig. 1b skizziert. Diese Flasche 100 umfasst ähnliche Elemente, jedoch wird der Griffbereich 105 mit Hilfe von Spiralen 109 stabilisiert, was außerdem ein besseres Greifen der Flasche ermöglicht. Außerdem ist in diesem Beispiel der Anteil des Griffbereichvolumens am Gesamtvolumen der Flasche geringer als im Beispiel von Fig. 1 a.

    [0029] Mögliche Flaschenböden 107 werden anhand der Fig. 2a und 2b erläutert. Je nach Anwendung (z. B. Art der Flaschenfüllung) ist ein Champagnerboden 201 oder ein Petaloidboden 202 besser geeignet. Der Vorteil des Champagnerbodens 201 ist, dass hierfür bei gleicher Wanddicke weniger Material verbraucht wird als beim Petaloidboden 202, da der Champagnerboden 201 eine kleinere Oberfläche aufweist. Der Petaloidboden 202 hat den Vorteil, dass er sehr stabil ist, falls die Flasche unter hohem Druck steht (z. B. falls die Flasche mit einem kohlensäurehaltigen Getränk gefüllt ist). Je nach Bedarf können sowohl beim Champagnerboden 201 als auch beim Petaloidboden 202 zusätzliche Verstärkungselemente zum Einsatz kommen.

    [0030] In Fig. 3 ist ein Flaschengebinde 300 dargestellt. In diesem Beispiel sind die Flaschen 100 abwechselnd mit Flaschenhalsöffnung nach oben und mit Flaschenhalsöffnung nach unten nebeneinander angeordnet, wodurch eine platzsparende Lagerung der Flasche möglich ist. Des Weiteren kann durch geeignete Wahl der Flaschenform zusätzlich Platz beim Stapeln eingespart werden.

    [0031] In Fig. 4 wird ein Formblasverfahren 400 erläutert. In Schritt 401 wird ein Preform (Flaschenrohling) erwärmt, wobei der Preform verformbar wird. In Schritt 402 wird der Preform innerhalb einer Form mit Hilfe von beispielsweise Luftdruck expandiert. Je nach Ausmaß der Expansion wird das Flaschenmaterial um einen Faktor von > 20 flächenverstreckt (1 cm2 des Preforms wird auf eine Fläche von über 20 cm2 expandiert). Gleichzeitig nimmt bei der Flächenverstreckung die Wanddicke ab. Im Falle von Flaschen 100 bedeutet dies im Allgemeinen, dass durch große Flächenverstreckung ein entsprechend großes Flaschenvolumen erzeugt wird.


    Ansprüche

    1. Flasche, insbesondere PET-Flasche mit:

    einem Volumenbereich (106), der den größten Umfang der Flasche bildet; und

    einem Griffbereich (105) mit kleinerem Umfang als der des Volumenbereiches, wobei der Griffbereich im Wesentlichen einen einheitlichen Umfang hat, mit Verstärkungsstrukturen wie etwa Rillen (108) und/oder Spiralen (109) versehen ist, sowie vom Bereich des Flaschenverschlussgewindes (102) mindestens 0,5 cm beabstandet ist, wobei die Wanddicke der Flasche an Stellen mit größerem Umfang geringer ist als an Stellen mit kleinerem Umfang,

    dadurch gekennzeichnet, dass

    die Wanddicke der Flasche im Bereich der dünnsten Wanddicke weniger als 0,1 mm beträgt, bevorzugt weniger als 0,07 mm beträgt und noch bevorzugter weniger als 0,05 mm beträgt, und

    das Verhältnis des Volumenbereichumfangs zum Griffbereichumfang größer als 1,8 und bevorzugt größer als 2,4 ist.


     
    2. Flasche nach Anspruch 1, wobei die Flasche 0,5, 0,75, 1,0, 1,25, 1,5, 1,75 oder 2,0 Liter Flüssigkeit aufnehmen kann.
     
    3. Flasche nach einem der Ansprüche 1 bis 2, wobei die Flasche (100) einen Flaschenboden (107) zum Aufstellen der Flasche umfasst, wobei der Flaschenboden (107) beispielsweise ein Champagnerboden (201) mit Verstärkung oder ein Champagnerboden ohne Verstärkung oder ein Petaloidboden (202).
     
    4. Flasche nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei der Griffbereich (105) vom Bereich des Flaschenverschlussgewindes (102) mindestens 1, 2, 3, 4 oder 5 cm beabstandet ist.
     
    5. Flasche nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei der Anteil des Griffbereichsvolumens am Gesamtvolumen der Flasche in einem Bereich von mindestens 10%, 15%, 20%, 30% oder 40% und höchstens 15%, 20%, 30%, 40% oder 50% liegt.
     
    6. Flasche nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei der Griffbereich (105) im gefüllten Zustand der Flasche teilweise oder vollständig mit Flüssigkeit ausgefüllt ist.
     
    7. Flasche nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei die Flasche mit Stillwasser und/oder Saft und/oder kohlesäurehaltigem Getränk und/oder mit Stickstoff unter Druck gesetztem Getränk gefüllt werden kann.
     
    8. Flasche (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei die Flasche formstabil ist.
     
    9. Flaschengebinde (300) mit Flaschen (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei die Flaschen abwechselnd mit der Flaschenmündung (101) nach oben und nach unten nebeneinander angeordnet sind.
     
    10. Verfahren zur Herstellung einer Flasche (100), insbesondere einer PET-Flasche, im Formblasverfahren (400), wobei die beim Expandieren (402) auftretende maximale Flächenverstreckung größer als 15, 20, 25, 30, 35, 40, 45 oder 50 ist, und wobei die hergestellte Flasche einen Volumenbereich (106) umfasst, der den größten Umfang der Flasche bildet, und einen Griffbereich (105) umfasst mit kleinerem Umfang als der des Volumenbereiches, wobei der Griffbereich im wesentlichen einen einheitlichen Umfang hat, mit Verstärkungsstrukturen wie etwa Rillen (108) und/oder Spiralen (109) versehen ist, sowie vom Bereich des Flaschenverschlussgewindes (102) mindestens 0,5 cm beabstandet ist, wobei eine Flasche (100) hergestellt wird, deren Wanddicke an Stellen mit größerem Umfang geringer ist als an Stellen mit kleinerem Umfang,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    die Wanddicke der Flasche im Bereich der dünnsten Wanddicke weniger als 0,1 mm beträgt, bevorzugt weniger als 0,07 mm beträgt und noch bevorzugter weniger als 0,05 mm beträgt, und
    das Verhältnis des Volumenbereichumfangs zum Griffbereichumfang größer als 1,8 und bevorzugt größer als 2,4 ist.
     
    11. Verfahren nach Anspruch 10, wobei eine Flasche (100) mit Champagnerboden (201) oder Petaloidboden (202) hergestellt wird.
     
    12. Verfahren nach Anspruch 10 oder 11, wobei eine Flasche (100) mit einem Griffbereich (105) hergestellt wird, welcher mit Verstärkungsstrukturen wie etwa Rillen (108) und/oder Spiralen (109) versehen ist, was das Halten und/oder Heben der Flasche erlaubt.
     
    13. Verfahren nach einem der Ansprüche 10 bis 12, wobei die Flasche (100) so hergestellt wird, dass sie formstabil ist.
     


    Claims

    1. Bottle, in particular a PET bottle, having:

    a volume region (106) which forms the largest circumference of the bottle; and

    a gripping region (105) having a circumference which is smaller than that of the volume region, the gripping region having an essentially uniform circumference, and being provided with reinforcing structures such as grooves (108) and/or spirals (109), for example, and separated from the region of the threaded bottle closure (102) by a distance of at least 0.5 cm, wherein the wall thickness of the bottle is less at locations with a larger circumference than at locations with a smaller circumference,

    characterized in that

    the wall thickness of the bottle in the region of the thinnest wall thickness is less than 0.1 mm, preferably less than 0.07 mm, particularly preferably less than 0.05 mm, and

    the ratio of the volume region circumference to the gripping region circumference is greater than 1.8, preferably greater than 2.4.


     
    2. Bottle according to Claim 1, wherein the bottle may hold 0.5, 0.75, 1.0, 1.25, 1.5, 1.75, or 2.0 liters of liquid.
     
    3. Bottle according to one of Claims 1 through 2, wherein the bottle (100) includes a bottle bottom (107) for standing the bottle up, and the bottle bottom (107) [is] a champagne bottom (201) with reinforcement, a champagne bottom without reinforcement, or a petaloid bottom (202), for example.
     
    4. Bottle according to one of Claims 1 through 3, wherein the gripping region (105) is separated from the region of the threaded bottle closure (102) by at least 1, 2, 3, 4, or 5 cm.
     
    5. Bottle according to one of Claims 1 through 4, wherein the proportion of the gripping region volume to the total volume of the bottle is in a range of at least 10%, 15%, 20%, 30%, or 40%, and is 15%, 20%, 30%, 40%, or 50% maximum.
     
    6. Bottle according to one of Claims 1 through 5, wherein the gripping region (105) is partially or completely filled with liquid in the filled state of the bottle.
     
    7. Bottle according to one of Claims 1 through 6, wherein the bottle may be filled with uncarbonated water and/or juice and/or carbonated beverage and/or a beverage pressurized with nitrogen.
     
    8. Bottle (100) according to one of Claims 1 through 7, wherein the bottle is dimensionally stable.
     
    9. Bottle container (300) containing bottles (100) according to one of Claims 1 through 8, wherein the bottles are positioned next to one another with the bottle mouths (101) pointing up and down in alternation.
     
    10. Method for manufacturing a bottle (100), in particular a PET bottle, in the blow molding process (400), the maximum bottle stretching which occurs upon expansion (402) being greater than 15, 20, 25, 30, 35, 40, 45, or 50, and the manufactured bottle having a volume region (106) which forms the largest circumference of the bottle, and having a gripping region (105) with a circumference that is smaller than that of the volume region, and the gripping region having an essentially uniform circumference, is provided with reinforcing structures such as grooves (108) and/or spirals (109), for example, and is separated from the region of the threaded bottle closure (102) by a distance of at least 0.5 cm, wherein a bottle (100) is manufactured whose wall thickness is less at locations with a larger circumference than at locations with a smaller circumference,
    characterized in that
    the wall thickness of the bottle in the region of the thinnest wall thickness is less than 0.1 mm, preferably less than 0.07 mm, particularly preferably less than 0.05 mm, and
    the ratio of the volume region circumference to the gripping region circumference is greater than 1.8, preferably greater than 2.4.
     
    11. Method according to Claim 10, wherein a bottle (100) is manufactured with a champagne bottom (201) or a petaloid bottom (202).
     
    12. Method according to Claim 10 or 11, wherein a bottle (100) is manufactured with a gripping region (105) which is provided with reinforcing structures such as grooves (108) and/or spirals (109), for example, which allow the bottle to be held and/or lifted.
     
    13. Method according to one of Claims 10 through 12, wherein the bottle (100) is manufactured in such a way that it is dimensionally stable.
     


    Revendications

    1. Bouteille, notamment bouteille en PET, avec :

    - une zone de volume (106), qui constitue la plus grande circonférence de la bouteille ; et

    - une zone de préhension (105) avec une circonférence plus petite que celle de la zone de volume, la zone de préhension ayant globalement une circonférence uniforme, étant munie de structures de renfort telles que rainures (108) et/ou spirales (109) et étant distante d'au moins 0,5 cm de la zone du filetage de fermeture de bouteille (102), l'épaisseur de paroi de la bouteille aux endroits de plus grande circonférence étant inférieure à celle aux endroits de plus petite circonférence,

    caractérisée en ce que

    - l'épaisseur de paroi de la bouteille, dans la zone de l'épaisseur de paroi la plus mince, est inférieure à 0,1 mm, de préférence inférieure à 0,07 mm, et encore plus de préférence inférieure à 0,05 mm, et

    - le rapport de la circonférence de la zone de volume à la circonférence de la zone de préhension est supérieur à 1,8 et de préférence supérieur à 2,4.


     
    2. Bouteille selon la revendication 1, caractérisée en ce que la bouteille peut contenir 0,5, 0,75, 1,0, 1,25, 1,5, 1,75 ou 2,0 litres de liquide.
     
    3. Bouteille selon l'une des revendications 1 à 2, la bouteille (100) comprenant un fond de bouteille (107) sur lequel peut être posée la bouteille, le fond de bouteille (107) étant par exemple un fond piqué (201) avec renfort ou un fond piqué sans renfort ou un fond pétaloïde (202).
     
    4. Bouteille selon l'une des revendications 1 à 3, la zone de préhension (105) étant distante d'au moins 1, 2, 3, 4 ou 5 cm de la zone du filetage de fermeture de bouteille (102).
     
    5. Bouteille selon l'une des revendications 1 à 4, la proportion du volume de la zone de préhension par rapport au volume total de la bouteille est d'au moins 10 %, 15 %, 20 %; 30 % ou 40 % et au plus 15 %, 20 %, 30 %, 40 % ou 50 %.
     
    6. Bouteille selon l'une des revendications 1 à 5, la zone de préhension (105) lorsque la bouteille est pleine étant partiellement ou totalement remplie de liquide.
     
    7. Bouteille selon l'une des revendications 1 à 6, la bouteille pouvant être remplie d'eau plate et/ou de jus et/ou de boisson contenant du gaz carbonique et/ou de boisson mise sous pression avec de l'azote.
     
    8. Bouteille (100) selon l'une des revendications 1 à 7, la bouteille étant indéformable.
     
    9. Conditionnement de bouteilles (300) avec des bouteilles (100) selon l'une des revendications 1 à 8, les bouteilles étant rangées les unes à côté des autres avec le goulot (101) en alternance vers le haut puis vers le bas.
     
    10. Procédé de fabrication d'une bouteille (100), notamment d'une bouteille en PET, dans un procédé de soufflage et moulage (400), l'étirement maximal de surface apparaissant lors de l'extension (402) étant supérieur à 15, 20, 25, 30, 35, 40, 45 ou 50 et la bouteille fabriquée comprenant une zone de volume (106) qui constitue la plus grande circonférence de la bouteille et une zone de préhension (105) avec une circonférence plus petite que celle de la zone de volume, la zone de préhension ayant globalement une circonférence uniforme, étant munie de structures de renfort telles que rainures (108) et/ou spirales (109) et étant distante d'au moins 0,5 cm de la zone du filetage de fermeture de bouteille (102), une bouteille (100) dont l'épaisseur de paroi aux endroits de plus grande circonférence est inférieure à celle aux endroits de plus petite circonférence étant fabriquée,
    caractérisé en ce que

    - l'épaisseur de paroi de la bouteille, dans la zone de l'épaisseur de paroi la plus mince, est inférieure à 0,1 mm, de préférence inférieure à 0,07 mm, et encore plus de préférence inférieure à 0,05 mm, et

    - le rapport de la circonférence de la zone de volume à la circonférence de la zone de préhension est supérieur à 1,8 et de préférence supérieur à 2,4.


     
    11. Procédé selon la revendication 10, selon lequel on fabrique une bouteille (100) avec fond piqué (201) ou avec fond pétaloïde (202).
     
    12. Procédé selon la revendication 10 ou 11, selon lequel on fabrique une bouteille (100) avec une zone de préhension (105) qui est munie de structures de renfort telles que rainures (108) et/ou spirales (109), ce qui permet de tenir et/ou soulever la bouteille.
     
    13. Procédé selon l'une des revendications 10 à 12, selon lequel on fabrique une bouteille (100) de telle sorte qu'elle est indéformable.
     




    Zeichnung

















    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



    Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente