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(11) |
EP 2 050 868 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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05.12.2018 Patentblatt 2018/49 |
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Anmeldetag: 05.09.2008 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Regeleinrichtung und Verfahren zur Flächengewichtsregelung in einer Papiermaschine
Regulating device and method for regulating the basis weight in a paper machine
Dispositif et procédé de réglage du grammage dans une machine à papier
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL NO PL
PT RO SE SI SK TR |
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Priorität: |
17.10.2007 DE 102007049775
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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22.04.2009 Patentblatt 2009/17 |
| (73) |
Patentinhaber: Siemens Aktiengesellschaft |
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80333 München (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Fricke, Christian, Dr.
30989 Gehrden (DE)
- Furumoto, Herbert, Dr.
91052 Erlangen (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A2- 0 898 014
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US-A- 3 619 360
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Regeleinrichtung zur Flächengewichtsregelung einer Papierbahn
mit einem Betriebsregler zur Regelung des Stoffauflaufs auf einen Sollwert. Solche
Regeleinrichtungen werden zur Einhaltung eines Sollwertes des Flächengewichtes in
Längsrichtung verwendet. Daneben sind weitere Regeleinrichtungen zur Einhaltung eines
Sollwertes des Flächengewichtes in Querrichtung vorhanden, welche nicht Gegenstand
dieser Erfindung sind.
[0002] Grundstoff zur Herstellung einer Papierbahn ist eine Fasersuspension, der sogenannte
Stoff. Dieser besteht zu etwa 0,1 % bis 1 % aus festen Fasern in wässriger Lösung.
Fallweise können noch weitere chemische Zusätze und Füllstoffe enthalten sein. Der
Stoff wird über den Stoffauflauf auf ein Sieb aufgebracht und nachfolgend einem mehrstufigen
Trocknungsprozess unterworfen. Die Menge bzw. die Schichtdicke des auf das Sieb aufgebrachten
Stoffes bestimmt maßgeblich das Flächengewicht der fertigen Papierbahn. Die nachfolgend
angeordneten Pressen und Glättwerke beeinflussen nur noch deren Dicke und Dichte bei
gleichbleibendem Flächengewicht.
[0003] Um ein konstantes Flächengewicht der hergestellten Papierbahn über deren Länge zu
ermöglichen, wird eine Regeleinrichtung verwendet, welche den Stoffauflauf auf einen
vorgebbaren Sollwert einregelt. Bei diesem Regelungsvorgang kann der Sollwert, nämlich
das Flächengewicht der Papierbahn, erst am Ende der Papiermaschine, also nach dem
Trocknungsprozess gemessen werden. Die Regelstrecke weist somit eine große Todzeit
auf, welche durch die Durchlaufzeit der Papierbahn durch die Papiermaschine gegeben
ist. Diese kann bis zu mehrere Minuten betragen.
[0004] Zur Lösung dieses Problems wurde im Stand der Technik vorgeschlagen, den Stoffauflauf
mittels einer Steuerung durch die Geschwindigkeit der Papiermaschine mit verzögertem
Ansprechen der Antriebe zu steuern. Nachteilig an dieser Lösung ist jedoch, dass Fehler
in der Konsistenzmessung des Stoffes oder unterschiedliche effektive Konsistenzen
bei gleichen Konsistenzmesswerten aber unterschiedlicher chemischer Zusammensetzung
des Stoffes Fehler im Flächengewicht zur Folge haben. Ebenso werden nach dem Stand
der Technik keine Einflüsse des Rückwassersystems auf das Flächengewicht berücksichtigt.
Die Steuerung gemäß dem Stand der Technik ist somit fehlerbehaftet. Da der Einfluss
der Todzeit auf den Stoffauflauf weiterhin groß bleibt, ergibt sich ein erhöhter Aufwand
bei der Einstellung der Steuerung. Während dieser Einstellzeit kann in der Regel kein
verkaufsfähiges Papier hergestellt werden.
[0005] Die
US 3,619,360 beschreibt eine Vorrichtung zur Regelung eines Flächengewichts einer Papierbahn,
bei dem ein Stoffstrom in Abhängigkeit von einem angepassten vorhergesagten Flächengewicht
angepasst wird. Das angepasste vorhergesagte Flächengewicht wird auf Grundlage eines
tatsächlichen Flächengewichts, eines erwünschten Flächengewichts und eines auf Basis
einer Konsistenz und eines Flusses des Stoffes sowie einer Geschwindigkeit einer Antriebseinrichtung
vorhergesagten Flächengewichts ermittelt.
[0006] Aus der
EP 0 898 014 A2 ist bekannt, zur Längsregelung eines Flächengewichts einer Papierbahn zwei voneinander
unabhängige Regelkreise einzusetzen. Dabei wird das Flächengewicht sowohl vor dem
Aufroller als auch im Nassbereich der Papiermaschine bestimmt. Festgestellte Abweichungen
werden dann durch Nachführen der aufgebrachten Stoffmenge und der Stoffkonzentration
ausgeregelt.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Regelung des Flächengewichtes einer
Papierbahn anzugeben, welche gegenüber dem Stand der Technik eine einfachere Bedienbarkeit
aufweist, schneller einstellbar ist und eine höhere Genauigkeit des Regelvorgangs
ermöglicht.
[0008] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch eine Regeleinrichtung zur Längsregelung
des Flächengewichtes einer Papierbahn in einer Papiermaschine gemäß Anspruch 1.
[0009] Weiterhin besteht die Lösung der Aufgabe in einem Verfahren zur Längsregelung des
Flächengewichtes einer Papierbahn in einer Papiermaschine gemäß Anspruch 13.
[0010] Die erfindungsgemäße Vorrichtung verwendet einen sogenannten Betriebsregler, welcher
die pro Zeiteinheit aus der Bütte auf das Sieb gelieferte Stoffmenge auf einem vorgegebenen
Sollwert regelt. Als Betriebsregler kann beispielsweise ein PI-Regler oder ein PID-Regler
verwendet werden. Dieser Betriebsregler stellt den Grundregelkreis dar. Um den Einfluss
der Todzeit zu minimieren, wird der Sollwert des Betriebsreglers dynamisch an die
Betriebsbedingungen angepasst. Hierzu steht erfindungsgemäß eine Vorsteuereinrichtung
zur Verfügung, welche eine Auflaufmenge berechnet.
[0011] In einer Weiterbildung der Erfindung werden der Vorsteuereinrichtung zumindest die
Konsistenz des Stoffes und die Sollgeschwindigkeit der Papiermaschine als Eingangsgrößen
zur Bestimmung des Sollwertes verfügbar gemacht.
[0012] Da sich eine Änderung der Sollgeschwindigkeit nur verzögert auf das Flächengewicht
der produzierten Papierbahn auswirkt, werden die Antriebe der Papiermaschine verzögert
angesteuert. Eine geplante Änderung der Sollgeschwindigkeit wird jedoch bereits vorher
von der Vorsteuereinrichtung zur Neubemessung des Sollwertes des Stoffauflaufs berücksichtigt.
[0013] Weiterhin berücksichtigt die Vorsteuereinrichtung die Konsistenz des Stoffes. Unter
Konsistenz wird dabei der Fasergehalt im Vergleich zum Wassergehalt des Stoffes verstanden.
Der Fasergehalt beträgt typischerweise 0,1 bis 1%. Somit kann die Vorsteuereinrichtung
bei niedrigerer Konsistenz einen erhöhten Sollwert für den Stoffauflauf vorgeben und
umgekehrt.
[0014] Weiterhin berücksichtigt die Vorsteuereinrichtung einen Datensatz aus einer Sortendatei,
welche die herzustellende Papiersorte und insbesondere deren Flächengewicht angibt.
Somit können aus dem identischen Stoff verschiedene Papiersorten hergestellt werden.
[0015] In einer Weiterbildung der Erfindung berücksichtigt die Vorsteuereinrichtung auch,
dass bei identischer gemessener Konsistenz eine unterschiedliche effektive Konsistenz
vorliegen kann. Hierzu wird ein Datensatz der Stoffaufbereitung zur weiteren Optimierung
der aufgebrachten Stoffmenge herangezogen. Dieser Datensatz kann Änderungen der effektiven
Konsistenz durch andere chemische Zusammensetzung, insbesondere Füllmittel, berücksichtigen.
Weiterhin kann ein Datensatz vom Rückführwassersystem in der Vorsteuereinrichtung
mitberücksichtigt werden.
[0016] Die Vorsteuereinrichtung, welche einen theoretischen Wert für die aufgebrachte Stoffmenge
und Korrekturwerte zur Verfügung stellt, kann beispielsweise durch ein lineares Modell
realisiert werden. Mittels dieses Modells kann aus den Eingangsgrößen, beispielsweise
dem verwendeten Stoff, der herzustellenden Sorte, den verwendeten Sieben oder den
Daten des Rückführwassersystems analytisch eine benötigte Stoffmenge berechnet werden.
[0017] In einer anderen Ausführungsform kann die Vorsteuerung durch eine numerische Kennfeldmatrix
realisiert werden. Diese Matrix besteht aus diskreten, in einem Speicher abgelegten
Werten. Aus einem solchen vieldimensionalen Wertefeld kann die Vorsteuereinrichtung
in Abhängigkeit der Eingangsgröße einen benötigten Wert für die Stoffmenge auslesen.
[0018] Eine weitere Alternative zur Realisierung der Vorsteuereinrichtung besteht in einem
neuronalen Netz. Ein solches Netz besteht aus einer Vielzahl von Eingangsneuronen,
welche jeweils einen Eingangswert entgegennehmen und einer Vielzahl von versteckten
Hidden-Neuronen, welche mit den Eingangsneuronen verbunden sind und je eine mathematische
Operation auf die Eingangswerte durchführen. Die so berechneten Ausgangswerte der
versteckten Neuronen werden einem Ausgang zugeführt. Die mathematischen Operationen,
die Anzahl der Neuronen und die Verknüpfungen sind dabei so gewählt, dass das neuronale
Netz zu jedem n-Tupel von Eingangswerten eine aufzubringende Stoffmenge als Ausgangswert
bereitstellt. Sofern die Kennfeldmatrix als neuronales Netz realisiert ist, handelt
es sich besonders bevorzugt um ein lernfähiges neuronales Netz. Dieses ist in der
Lage, aus langfristigen Regelabweichungen, welche die benötigte Stoffmenge verändern,
selbsttätig neue Sollwerte zu generieren, welche dann im weiteren Betrieb keiner oder
geringerer Korrekturen bedürfen.
[0019] Schließlich kann die Vorsteuereinrichtung in Fuzzy-Logik realisiert werden. Eine
solche Realisierung ermöglicht zuverlässige Aussagen über die benötigte Stoffmenge,
auch wenn die zugeordneten Eingangsgrößen unscharf und fehlerbehaftet sind.
[0020] Eine erhöhte Genauigkeit der erfindungsgemäßen Regeleinrichtung wird dadurch erzielt,
dass zusätzlich ein sogenannter Messregler bereitgestellt wird, welcher eine Abweichung
zwischen dem am Auslauf der Papiermaschine gemessenen Ist-Wert des Flächengewichtes
und dem Sollwert ausgibt. Diese gemessenen Abweichungen werden dazu verwendet, um
Abweichungen des Flächengewichtes zu erkennen und die von der Vorsteuereinrichtung
ausgegebenen Sollwerte entsprechend zu korrigieren. Der Messregler ist ein Zusatzregler
zu dem als Betriebsregler bezeichneten Grundregelkreis.
[0021] Erfindungsgemäß wird in der Vorsteuereinrichtung nicht nur ein Sollwert des Stoffauflaufes
bestimmt, welcher dann durch gemessene Flächengewichte korrigiert wird, sondern die
Vorsteuereinrichtung selbst berechnet Korrekturwerte für die aufzubringende Stoffmenge.
Dies können einerseits multiplikative Korrekturen sein, welche die Funktion der aufzubringenden
Stoffmenge nach der Zeit strecken oder stauchen, als auch additive Korrekturen, welche
die aufzubringende Stoffmenge um einen festen Wert erhöhen oder verringern. Dabei
dient die additive Korrektur dem Ausgleich konstanter Faserverluste, beispielsweise
bei Veränderungen im Siebrückwasser. Die multiplikative Korrektur berücksichtigt Abweichungen
der effektiven Konsistenz von der gemessenen Konsistenz, beispielsweise bei Veränderungen
der chemischen Zusammensetzung oder bei der Aufbereitung von Altpapier. Besonders
bevorzugt stehen die ausgegebenen Korrekturwerte der Vorsteuerung auch wieder als
Eingangswert zur Verfügung. Dadurch kann die Vorsteuerung einen neuen Sollwert bestimmen,
welcher in der Folge einer geringeren Korrektur bedarf. Sofern die Vorsteuereinrichtung
durch ein selbstlernendes neuronales Netz realisiert ist, können die ausgegebenen
Korrekturwerte auch zur Optimierung des Netzes verwendet werden.
[0022] Um zu vermeiden, dass die Papiermaschine in einen unzulässigen Betriebszustand gelangt,
wird der von der Vorsteuereinrichtung bestimmte und mit Messwerten und Korrekturen
optimierte Wert der Stoffmenge einem Begrenzer zugeführt. Dieser kann die aufzubringende
Stoffmenge auf einen maximal möglichen Wert begrenzen. Weiterhin kann der Begrenzer
auch dazu verwendet werden, die Änderungsgeschwindigkeit der Stoffmenge zu limitieren.
Dadurch kann die Änderungsgeschwindigkeit der Stoffmenge auf die maximal mögliche
Änderungsgeschwindigkeit nachfolgender Anlagenteile begrenzt werden. Es wird beispielsweise
vermieden, dass eine Papierbahn mit erhöhter Dicke und erhöhtem Wassergehalt an die
Trockenpartie geliefert wird, welche dort nur mit erhöhtem Wärmebedarf getrocknet
werden kann. Dadurch würde in den ersten Minuten bis zum Nachregeln der Heizleistung
eine zu feuchte und damit unbrauchbare Papierbahn die Maschine verlassen. Wenn die
dem Stoffauflauf nach gelagerten Maschinenteile in einen anderen Betriebszustand gebracht
werden, kann auch der oder die Grenzwerte im Begrenzer im laufenden Betrieb der Maschine
angepasst werden.
[0023] Um ein detaillierteres Verständnis der oben beschriebenen Merkmale der vorliegenden
Erfindung zu ermöglichen, wird im Folgenden eine genauere Beschreibung unter Bezugnahme
auf ein Ausführungsbeispiel angegeben. Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass die
beigefügte Zeichnung lediglich eine typische Ausführungsform der Erfindung zeigt und
daher deren Umfang nicht einschränkt. Die Erfindung kann andere, ebenso wirksame Ausführungsformen
zulassen. Die Beschreibung erfolgt im Hinblick auf verschiedene funktionale Bauelemente,
welche wahlweise durch Hardware- und/oder Software-Elemente umgesetzt werden können.
[0024] Figur 1 zeigt ein Blockschaltbild mit einem Betriebsregler 1, welcher über ein Ventil
4 den Stoffstrom zum Stoffauflauf aus einem Zulauf 3 regelt. Zur Bestimmung des Ist-Wertes
des Stoffstromes ist eine Messeinrichtung 5 vorgesehen. Der Betriebsregler 1 ist beispielsweise
ein PID-Regler mit einer Abtastzeit von etwa 2 s.
[0025] Der Sollwert für den Stoffstrom zum Stoffauflauf wird dem PID-Regler 1, dem sogenannten
Betriebsregler, über einen Begrenzer 13 zugeführt. Der Betriebsregler 1 stellt den
Grundregelkreis dar. Der Sollwert des Stoffstroms zum Stoffauflauf wird über Leitung
23 auch den nachgeordneten Maschinenteilen zugeführt, beispielsweise der Steuerung
der Trockenpartie. Der Begrenzer 13 begrenzt den ausgegebenen Sollwert oder dessen
erste Ableitung nach der Zeit auf einen Maximalwert, welcher von der Leistungsfähigkeit
der nachgeschalteten Anlagenteile abhängig ist. Diese sich ändernden Maximalwerte
werden dem Begrenzer 13 über Leitung 14 zugeführt.
[0026] Zur Vorsteuerung des Sollwertes dient die Vorsteuereinrichtung 2. Diese ist bevorzugt
in Form einer numerischen Kennfeldmatrix oder eines neuronalen Netzes realisiert.
Fallweise können auch Mischformen zum Einsatz kommen. Dem Kennfeld 2 werden über Leitungen
18, 19 und 20 Datensätze der Stoffaufbereitung, des Rückführwassersystems und der
Sortendatei zugeführt. Diese Daten können vom Benutzer manuell eingegeben werden oder
aus einer elektronischen Ablaufsteuerung der Produktion ausgelesen werden. Aus der
Kenntnis der zu produzierenden Sorte können die Kennfelder in Bezug auf die Übrigen
Werte sortenabhängig gestaltet werden. Die Daten der Stoffaufbereitung 18 und des
Rückführwassersystems 19 können ebenfalls statische Daten aus einer Ablaufsteuerung
oder aber Messwerte der entsprechenden Anlagenteile sein. Dadurch wird eine dynamische
Anpassung des Stoffauflaufs an die Betriebszustände des Rückführwassersystems und
des verwendeten Stoffes möglich.
[0027] Weiterhin wird dem Kennfeld 2 die vorausbestimmte Sollgeschwindigkeit der Maschine
über Leitung 7 etwa alle 2 s zugeführt. Weiterhin wird über Leitung 6 die Konsistenz
des Stoffes etwa alle 4 s bereitgestellt. Der Kehrwert der Konsistenz 1/C wird über
einen Filter ebenfalls dem Kennfeld 2 zugeführt.
[0028] In Abhängigkeit des verwendeten Stoffs, der Sollgeschwindigkeit, der herzustellenden
Sorte und dem Betriebszustand des Rückführwassersystems berechnet das Kennfeld eine
aufzubringende Stoffmenge und stellt diese auf Leitung 26 bereit. Dieser Wert wird
einem PID-Regler 9, dem sogenannten Messregler, zugeführt. Der PID-Regler 9 erhält
als Eingangsgröße weiterhin einen Sollwert des Flächengewichtes aus der Sortendatei
über Leitung 10. Eine Messeinrichtung 8 bestimmt einen Ist-Wert des Flächengewichtes
vor dem Aufroller, d. h. am Auslauf der Papiermaschine, oder zwischen der Vortrockenpartie
und der Nachtrockenpartie. Aus diesen Werten bestimmt der PID-Regler 9, welcher synchron
zur Messung mit einem Intervall von etwa 32 Sekunden getaktet ist, einen gegenüber
Ausgang 26 der Vorsteuerung korrigierten Wert für die aufzubringende Stoffmenge. Dieser
Wert wird auch dem Siebmodell 16 zur Verfügung gestellt.
[0029] Das Siebmodell 16 berechnet aus der Sortendatei 20 und gegebenenfalls Korrekturwerten
18 bis 22 einen Korrekturwert zwischen der effektiven, in der Anlage vorhandenen Konsistenz
und der gemessenen Konsistenz. Die dem Siebmodell zur Verfügung gestellten Eingangswerte
werden über jeweils etwa 4 Sekunden gemittelt. Da das Siebmodell nur langfristige
Abweichungen korrigieren soll, wird der Korrekturwert am Ausgang des Siebmodells im
Integrator 17 über etwa 60 Sekunden integriert. Alternativ zum Siebmodell 16 und dem
Integrator 17 kann die Korrektur auch unmittelbar in der Vorsteuereinrichtung 2 berücksichtigt
werden.
[0030] Die Vorsteuereinrichtung 2 gibt einen multiplikativen Korrekturwert zur Berücksichtigung
von Abweichungen der effektiven Konsistenz von der gemessenen Konsistenz auf Leitung
25 aus. Ebenso dient die gemessene Konsistenz auf Leitung 6 der multiplikativen Korrektur
des Stoffstromes zum Stoffauflauf. Vor Ausführung der Multiplikation werden alle Korrekturwerte,
also der Ausgang des Integrators 17, Leitung 25 und Leitung 6 addiert. Im Multiplizierer
11 wird die multiplikative Korrektur des Steuersignals vorgenommen.
[0031] Weiterhin kann die Vorsteuereinrichtung 2 einen additiven Korrekturwert auf Leitung
24 ausgeben. Dieser additive Korrekturwert berücksichtigt konstante Faserverluste.
Bei Veränderungen im Siebrückwasser können solche Faserverluste auch zeitabhängig
variieren. Auch dies kann von der Vorsteuereinrichtung 2 berücksichtigt werden. Der
Korrekturwert auf Leitung 24 wird dem Ausgangswert von Multiplizierer 11 addiert.
Dieses Ergebnis wird noch in Multiplizierer 12 mit dem Geschwindigkeitssollwert 7
multipliziert. Das Ergebnis dieser Multiplikation wird dann dem oben beschriebenen
Begrenzer 13 zugeführt und stellt an dessen Ausgang die Führgröße des Betriebsreglers
1 dar. Die Addition des Korrekturwertes 24 kann aber auch zwischen dem Regler 9 und
dem Multiplizierer 11 erfolgen. Der Geschwindigkeitssollwert 7 wird über ein Verzögerungsglied
den Antriebseinrichtungen 15 der Papiermaschine zur Verfügung gestellt und steuert
deren Geschwindigkeit.
[0032] Die Korrekturwerte 24 und 25 der Vorsteuereinrichtung stehen dieser über Eingang
21 und 22 wiederum zur Verfügung. Dadurch kann die Vorsteuereinrichtung einen korrigierten
Sollwert auf Anschluss 26 ausgeben, welcher nachfolgend nur noch geringer oder keiner
Korrekturen mehr bedarf. Weiterhin können die Korrekturwerte auf Leitung 21 und 22
dazu verwendet werden, eine lernfähige Vorsteuereinrichtung 2 zu trainieren.
1. Regeleinrichtung zur Längsregelung des Flächengewichtes einer Papierbahn in einer
Papiermaschine mit einem Betriebsregler (1) zur Regelung eines Stoffstromes aus einem
Stoffauflauf (3), wobei der Sollwert für den Betriebsregler (1) mittels einer Vorsteuereinrichtung
(2) ermittelbar ist, wobei zur Bestimmung des Sollwertes zusätzlich ein Messregler
(9) bereitgestellt wird, welchem der von der Vorsteuereinrichtung (2) angegebene Stoffstrom-Sollwert
(26), ein Flächengewicht-Sollwert sowie ein Eingangswert aus einer Messeinrichtung
(8) zur Bestimmung des Istwertes des Flächengewichtes zuführbar ist, wobei der Messregler
dazu vorgesehen ist, eine Abweichung zwischen dem gemessenen Flächengewicht und dem
Flächengewicht-Sollwert auszuwerten und einen gegenüber dem von der Vorsteuereinrichtung
(2) ausgegebenen Stoffstrom-Sollwert (26) entsprechend korrigierten Stoffstrom-Sollwert
auszugeben, und wobei der von dem Messregler (9) ausgegebene Stoffstrom-Sollwert mit
Korrekturwerten (25, 24) aus der Vorsteuereinrichtung (2) korrigierbar ist.
2. Regeleinrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass die Vorsteuereinrichtung (2) als numerische Kennfeldmatrix und/oder als neuronales
Netz und/oder Fuzzy Logik ausgeführt ist.
3. Regeleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorsteuereinrichtung (2) zumindest die Konsistenz des Stoffes und/oder die Sollgeschwindigkeit
(7) als Eingangsgrößen zur Verfügung stehen.
4. Regeleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorsteuereinrichtung (2) dazu vorgesehen ist, einen multiplikativen Korrekturwert
(25) und/oder einen additiven Korrekturwert (24) auf den Ausgangswert des Messreglers
(9) anzuwenden.
5. Regeleinrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, dass die Vorsteuereinrichtung (2) dazu vorgesehen ist, zunächst den multiplikativen Korrekturwert
(25) vor dem additiven Korrekturwert (24) anzuwenden.
6. Regeleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Korrekturwert zusätzlich als Eingangsgröße der Vorsteuereinrichtung
verwendbar ist.
7. Regeleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein Begrenzer (13) vorgesehen ist, welcher den dem Betriebsregler (1) zugeführten
Sollwert und/oder dessen Ableitung nach der Zeit auf einen vorgebbaren Grenzwert limitiert.
8. Regeleinrichtung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, dass der Grenzwert während des Betriebs des Reglers anpassbar ist.
9. Regeleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass diese eine Sortendatei (20) aufweist, deren Daten als Eingangswert der Vorsteuereinrichtung
(2) verwendbar sind.
10. Regeleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass ein Siebmodell (16) vorgesehen ist, welches einen multiplikativen und/oder additiven
Korrekturwert zwischen einer effektiven, in der Anlage vorhandenen Konsistenz und
einer gemessenen Konsistenz des Stoffes bereitstellen kann.
11. Papiermaschine mit einer Regeleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10.
12. Papiermaschine nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, dass die Messeinrichtung zur Bestimmung des Flächengewichtes vor der Aufrollung und/oder
zwischen Vortrockenpartie und Nachtrockenpartie vorgesehen ist.
13. Verfahren zur Längsregelung des Flächengewichtes einer Papierbahn in einer Papiermaschine
mit einem Betriebsregler (1) zur Regelung eines Stoffstromes aus einem Stoffauflauf,
wobei der Sollwert für den Betriebsregler (1) mittels einer Vorsteuereinrichtung (2)
ermittelt wird, wobei zur Bestimmung des Sollwertes zusätzlich ein Messregler (9)
verwendet wird, welchem der von der Vorsteuereinrichtung (2) ausgegebene Stoffstrom-Sollwert
(26) zugeführt wird, wobei der Messregler eine Abweichung zwischen einem gemessenen
Flächengewicht und einem Flächengewichts-Sollwert auswertet und einen gegenüber dem
von der Vorsteuereinrichtung (2) ausgegebenen Stoffstromsollwert (26) entsprechend
korrigierten Stoffstrom-Sollwert ausgibt, welcher nachfolgend mit Korrekturwerten
aus der Vorsteuereinrichtung korrigiert wird.
14. Verfahren nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet, dass die Vorsteuereinrichtung einen ersten Korrekturwert ausgibt, welcher mit dem Ausgangssignal
des Messreglers multipliziert wird und nachfolgend ein zweiter Korrekturwert ausgegeben
wird, welcher zum Produkt aus erstem Korrekturwert und Ausgangssignal addiert wird.
15. Verfahren nach Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet, dass mittels eines Siebmodells ein dritter Korrekturwert zwischen einer effektiven, in
der Anlage vorhandenen Konsistenz und einer gemessenen Konsistenz des Stoffes bestimmt
wird, welcher zum ersten Korrekturwert addiert wird.
16. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass mittels eines Siebmodells ein dritter Korrekturwert zwischen einer effektiven, in
der Anlage vorhandenen Konsistenz und einer gemessenen Konsistenz des Stoffes bestimmt
wird, welcher zum zweiten Korrekturwert addiert wird.
17. Verfahren nach einem der Ansprüche 14 bis 16,
dadurch gekennzeichnet, dass die Summe aus dem zweiten Korrekturwert und dem Produkt aus erstem Korrekturwert
und Ausgangssignal mit dem Wert der Sollgeschwindigkeit multipliziert wird.
18. Verfahren nach einem der Ansprüche 13 bis 17,
dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Korrekturwert als Eingangsgröße der Vorsteuereinrichtung verwendet
wird.
19. Verfahren nach einem der Ansprüche 13 bis 18,
dadurch gekennzeichnet, dass der dem Betriebsregler zugeführte Sollwert und/oder dessen Ableitung nach der Zeit
auf einen vorgebbaren Grenzwert limitiert werden.
20. Verfahren nach Anspruch 19,
dadurch gekennzeichnet, dass der Grenzwert während der Ausführung des Verfahrens verändert wird.
1. Control device for longitudinal control of the grammage of a paper web in a paper
machine with an operating controller (1) for controlling a mass flow from a head box
(3), wherein the target value for the operating controller (1) can be determined by
means of a pre-control device (2), wherein a measuring controller (9) is additionally
provided for the determination of the target value, to which measuring controller
the mass flow target value (26) specified by the pre-control device (2), a grammage
target value and an input value from a measuring device (8) can be supplied for the
determination of the actual value of the grammage, wherein the measuring controller
is provided to evaluate a deviation between the measured grammage and the grammage
target value and to output a mass flow target value (26) corrected accordingly compared
with the mass flow target value (26) output by the pre-control device (2), and wherein
the mass flow target value output by the measuring controller (9) can be corrected
with correction values (25, 24) from the pre-control device (2).
2. Control device according to claim 1,
characterised in that the pre-control device (2) is designed as a numerical map matrix and/or as a neural
network and/or fuzzy logic.
3. Control device according to one of claims 1 or 2, characterised in that at least the consistency of the material and/or the target speed (7) are available
to the pre-control device (2) as input variables.
4. Control device according to one of claims 1 to 3, characterised in that the pre-control device (2) is provided to apply a multiplicative correction value
(25) and/or an additive correction value (24) to the output value of the measuring
controller (9).
5. Control device according to claim 4,
characterised in that the pre-control device (2) is provided to apply firstly the multiplicative correction
value (25) before the additive correction value (24).
6. Control device according to one of claims 1 to 4, characterised in that at least one correction value can additionally be used as an input variable of the
pre-control device.
7. Control device according to one of claims 1 to 6, characterised in that a limiter (13) is provided, which limits the target value supplied to the operating
controller (1) and/or its derivation over time to a predeterminable limit value.
8. Control device according to claim 7,
characterised in that the limit value can be adjusted during the operation of the controller.
9. Control device according to one of claims 1 to 8, characterised in that this has a grades file (20), the data of which can be used as an input value of the
pre-control device (2) .
10. Control device according to one of claims 1 to 9, characterised in that a screening model (16) is provided, which can provide a multiplicative and/or additive
correction value between an effective consistency present in the system and a measured
consistency of the material.
11. Paper machine having a control device according to one of claims 1 to 10.
12. Paper machine according to claim 11,
characterised in that the measuring device for determining the grammage is provided before reeling and/or
between the predryer and afterdryer section.
13. Method for longitudinal control of the grammage of a paper web in a paper machine
with an operating controller (1) for controlling a mass flow from a head box, wherein
the target value for the operating controller (1) is determined by means of a pre-control
device (2), wherein a measuring controller (9) is additionally used for the determination
of the target value, to which measuring controller the mass flow target value (26)
output by the pre-control device (2) is supplied, wherein the measuring controller
evaluates a deviation between a measured grammage and a grammage target value and
outputs a mass flow target value (26) which is corrected accordingly compared with
the mass flow target value output by the pre-control device (2), said mass flow target
value subsequently being corrected with correction values from the pre-control device.
14. Method according to claim 13,
characterised in that the pre-control device outputs a first correction value, which is multiplied by the
output signal of the measuring controller and a second correction is then output,
which is added to the product of the first correction value and output signal.
15. Method according to claim 14,
characterised in that a screening model is used to determine a third correction value between an effective
consistency present in the system and a measured consistency of the material, and
this value is added to the first correction value.
16. Method according to claim 14,
characterised in that a screening model is used to determine a third correction value between an effective
consistency present in the system and a measured consistency of the material, and
this value is added to the second correction value.
17. Method according to one of claims 14 to 16, characterised in that the sum of the second correction value and the product of the first correction value
and output signal is multiplied by the value of the target speed.
18. Method according to one of claims 13 to 17, characterised in that at least one correction value is used as an input variable of the pre-control device.
19. Method according to one of claims 13 to 18, characterised in that the target value supplied to the operating controller and/or its derivation over
time are limited to a predeterminable limit value.
20. Method according to claim 19,
characterised in that the limit value is changed during the execution of the method.
1. Dispositif de réglage pour le réglage longitudinal du poids surfacique d'une bande
de papier dans une machine à papier, comprenant un régleur (1) de fonctionnement pour
régler un courant de pâte d'une arrivée (3) de pâte, la valeur de consigne pour le
régleur (1) de fonctionnement pouvant être déterminée au moyen d'un dispositif (2)
pilote, dans lequel, pour déterminer la valeur de consigne, on met à disposition,
en outre, un régleur (9) de mesure? auquel peut être envoyée la valeur (26) de consigne
de courant de pâte indiquée par le dispositif (2) pilote, une valeur de consigne de
poids surfacique, ainsi qu'une valeur d'entrée provenant d'un dispositif (8) de mesure
pour déterminer la valeur réelle du poids surfacique, le régleur de mesure étant prévu
pour exploiter un écart entre le poids surfacique mesuré et la valeur de consigne
de poids surfacique et donner une valeur de consigne de courant de pâte corrigée par
rapport à la valeur (26) de consigne de courant de pâte donnée par le dispositif (2)
pilote et dans lequel la valeur de consigne de courant de pâte donnée par le régleur
(9) de mesure peut être corrigée par des valeurs (25, 24) de correction provenant
du dispositif (2) pilote.
2. Dispositif de réglage suivant la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif (2) pilote est réalisé sous la forme d'une matrice numérique de courbe
caractéristique et/ou d'un réseau neuronal et/ou d'une logique floue.
3. Dispositif de réglage suivant l'une des revendications 1 ou 2,
caractérisé en ce qu'il est mis à disposition du dispositif (2) pilote, comme grandeurs d'entrée, au moins
la consistance de la pâte et/ou la vitesse (7) de consigne.
4. Dispositif de réglage suivant l'une des revendications 1 à 3,
caractérisé en ce que le dispositif (2) pilote est prévu pour appliquer une valeur (25) de correction multiplicative
et/ou une valeur (24) de correction additive à la valeur de sortie du régleur (9)
de mesure.
5. Dispositif de réglage suivant la revendication 4, caractérisé en ce que le dispositif (2) pilote est prévu pour appliquer d'abord la valeur (25) de correction
multiplicative avant la valeur (24) de correction additive.
6. Dispositif de réglage suivant l'une des revendications 1 à 4,
caractérisé en ce qu'au moins une valeur de correction peut être appliquée au dispositif pilote supplémentairement
comme grandeur d'entrée.
7. Dispositif de réglage suivant l'une des revendications 1 à 6,
caractérisé en ce qu'il est prévu un limiteur (13), qui limite, à une valeur limite pouvant être donnée
à l'avance, la valeur de consigne envoyée au régleur (1) de fonctionnement et/ou sa
dérivée en fonction du temps.
8. Dispositif de réglage suivant la revendication 7, caractérisé en ce que la valeur limite peut être adaptée pendant le fonctionnement du régleur.
9. Dispositif de réglage suivant l'une des revendications 1 à 8,
caractérisé en ce que celui-ci a un fichier (20) de catégorie, dont les données peuvent être appliquées
comme valeurs d'entrée au dispositif (2) pilote.
10. Dispositif de réglage suivant l'une des revendications 1 à 9,
caractérisé en ce qu'il est prévu un modèle (16) de filtre, qui met à disposition une valeur de correction
multiplicative et/ou additive entre une consistance effective présente dans l'installation
et une consistance mesurée de la pâte.
11. Machine à papier ayant un disposition de réglage suivant l'une des revendications
1 à 10.
12. Machine à papier suivant la revendication 11, caractérisée en ce que le dispositif de mesure, pour déterminer le poids surfacique, est prévu avant le
bobinage et/ou en un groupe de sécheurs antérieurs et un groupe de sécheurs postérieurs.
13. Procédé de réglage longitudinal du poids surfacique d'une bande de papier dans une
machine à papier, comprenant un régleur (1) de fonctionnement pour régler un courant
de pâte d'une arrivée de pâte, dans lequel on détermine la valeur de consigne du régleur
(1) de fonctionnement au moyen d'un dispositif (2) pilote, dans lequel, pour déterminer
la valeur de consigne, on utilise en plus un régleur (9) de mesure, auquel on envoie
la valeur (26) de consigne de courant de pâte donnée par le dispositif (2) pilote,
dans lequel le régleur de mesure exploite un écart entre un poids surfacique mesuré
et une valeur de consigne de poids surfacique et donne, par rapport à la valeur (26)
de consigne de courant de pâte donnée par le dispositif (2) pilote, une valeur de
consigne de courant de pâte corrigée, que l'on corrige ensuite par des valeurs de
correction provenant du dispositif pilote.
14. Procédé suivant la revendication 13,
caractérisé en ce que le dispositif pilote donne une première valeur de correction qui est multipliée par
le signal de sortie du régleur de mesure et il est donné ensuite une deuxième valeur
de correction, qui est ajoutée au produit de la première valeur de correction par
le signal de sortie.
15. Procédé suivant la revendication 14,
caractérisé en ce qu'au moyen d'un modèle de filtre, on détermine une troisième valeur de correction entre
une consistance effective présente dans l'installation et une consistance mesurée
de la pâte, que l'on ajoute à la première valeur de correction.
16. Procédé suivant la revendication 14,
caractérisé en ce qu'au moyen d'un modèle de filtre, on détermine une troisième valeur de correction entre
une consistance effective présente dans l'installation et une consistance mesurée
de la pâte, que l'on ajoute à la deuxième valeur de correction.
17. Procédé suivant l'une des revendications 14 à 16,
caractérisé en ce que l'on multiplie la somme, de la deuxième valeur de correction et du produit de la
première valeur de correction par le signal de sortie, par la valeur de la vitesse
de consigne.
18. Procédé suivant l'une des revendications 13 à 17,
caractérisé en ce que l'on utilise au moins une valeur de correction comme grandeur d'entrée du dispositif
pilote.
19. Procédé suivant l'une des revendications 13 à 18,
caractérisé en ce que l'on limite, à une valeur limite pouvant être donnée à l'avance, la valeur de consigne
envoyée au régleur de fonctionnement et/ou sa dérivée en fonction du temps.
20. Procédé suivant la revendication 19,
caractérisé en ce que l'on modifie la valeur limite pendant l'exécution du procédé.

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