[0001] Die Erfindung betrifft ein Dichtungsband gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.
[0002] Dichtungsstreifen bzw. Dichtungsbänder der eingangs genannten Art sind aus der
DE-A-195 37 266 bekannt. Derartige Dichtungsstreifen werden unter dem Schlussziegel eines Firstes
oder eines Grates verlegt, um den Stoß der beiden dort aneinander grenzenden Dachflächen
abzudichten.
[0003] Das Dichtungsband nach der
DE-A-195 37 266 besteht aus verformbarem Metall mit einem Streifenmittelbereich, der einen auf einer
First- oder Gratbohle zu liegen kommenden Abschnitt umfasst, der zwischen Streifenabschnitten
verläuft, die zwecks Luftdurchlässigkeit siebartig ausgebildet sind. An diese Streifenabschnitte
schließen sich Streifenseitenbereiche an, die eine quer zur Dichtungsstreifenlängsachse
ausgerichtete Plissierung aufweisen, wobei der auf der First- oder Gratbohle zu liegen
kommende Abschnitt des Streifenmittelbereiches bearbeitungsfrei ist und die Profilierungen
der Streifenseitenbereiche in Form von die Metalldicke vermindernden Prägungen vorliegen.
Diese Profilierungen sind als Plissierungen ausgebildet, so dass ein Dichtungsstreifen
geschaffen werden soll, der abdichtet und mit dem eine gewünschte Lüftung gewährleistet
werden soll. Des Weiteren soll eine Anpassbarkeit an Dacheindeckungsplatten erreicht
werden. Danach besteht der Aufbau dieser Dichtungsstreifen darin, dass sich zu beiden
Seiten eines Mittelbereiches Abschnitte mit Belüftungsöffnungen anschließen, die in
Seitenbereiche übergehen, die plissiert sind. Damit ist nur eine Anpassbarkeit der
Dichtungsstreifen an Dacheindeckungsplatten mit den die Plissierungen aufweisenden
Seitenabschnitten möglich.
[0004] Zur Abdichtung der First- oder Gratabdeckung eines Schrägdaches ist nach der
DE-A-38 16 015 ein Dichtungsstreifen bekannt, der einen Mittelstreifen mit einem luftdurchlässigen,
wasserabweisenden und flugschneesicheren Vlies aufweist, an den Seitenstreifen grenzen,
die mit dem Mittelstreifen einstückig ausgebildet und die wenigstens mit ihren äußeren
Längsrändern an die Oberseite von Dacheindeckungsplatten anpressbar sind, wobei die
Seitenstreifen jeweils aus weichem, dehnbarem Polyisobutyl-Folienstreifen bestehen,
in welchen ein Streckmetallgitter eingebettet ist, das in Längsrichtung eine Dehnbarkeit
von 50 bis 150 % und in Querrichtung eine Dehnbarkeit 20 % und ein Rückstellvermögen
5 % aufweist. Längs- und Querdehnung werden hier durch ein eingelassenes Streckmetallgitter
erreicht. Weder die Seitenstreifen noch die Längsränder sind mit einer Plissierung
versehen, um eine gute Anpassbarkeit an die Konturen der Dacheindeckungsplatten zu
erreichen.
[0005] Die
EP-A2-0 117 391 beschreibt eine First- oder Gratabdeckung für mit Dacheindeckungsplatten eingedeckte
Dächer. Diese Abdeckung besteht aus auf der First- oder Gratbohle der Dachkonstruktion
befestigten, den oberen Abschluss des Firstes oder Grates bildenden Abdeckkappen,
sowie aus zwischen diesen und den Dacheindeckungsplatten angeordneten biegsamen Dichtungsstreifen,
die mit ihren den Dacheindeckungsplatten zugekehrten Längsrändern auf diesen aufliegen,
wobei die Dichtungsstreifen jeweils einen biegsamen Trägerstreifen aufweisen, der
an einem oder beiden Längsrändern mit einem Randteil aus elastisch verformbaren Material
versehen ist, der sich mit seinem äußeren Längsrand an die Oberseite der darunterliegenden
Dacheindeckungsplatten anschmiegt, wobei der Randteil kammartig ausgebildet ist, und
die Zähne des Randteils mit einem die Zahnlücken überbrückenden Randstreifen aus flexiblem
Material auseinanderspreizbar verbunden sind. Ein derartig ausgebildeter Dichtungsstreifen
passt sich aufgrund der Auseinanderspreizbarkeit des kammartig ausgebildeten Randteils
aus elastischem Material und des die Zahnlücken überbrückenden Randstreifens aus flexiblem
Material satt an die verschiedensten Oberflächen an, wodurch dieser Dichtungsstreifen
bei Dacheindeckungen mit beliebigen Dacheindeckungsplatten sowie bei beliebigen Dachneigungen
universell verwendbar sein soll. Allerdings ist hier sowohl in Querrichtung als auch
in Längsrichtung keine hohe Anpassbarkeit gegeben.
[0006] Lediglich bei einer zweigeteilten Ausführungsform des Dichtungsstreifens für eine
First- oder Gratabdeckung entsprechend
DE-U-299 14 795.9 ist eine Breitenanpassung an die First- oder Gratbereiche möglich, was aber voraussetzt,
dass jeweils zwei schmale Dichtungsstreifen eingesetzt werden, die mittig in Streifenlängsrichtung
sich überlappen und im Überlappungsbereich miteinander verbunden werden müssen. Der
einzige Vorteil, der diese Ausführungsform eines Dichtungsstreifens mit sich bringt,
ist der, dass die Bevorratung und Verarbeitung erleichtert wird, da die Vorratsrollen
des Streifens keine großen Breiten und kein hohes Gewicht aufweisen.
[0007] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Dichtungsband der eingangs genannten
Art derart zu verbessern, dass es neben einer hohen Wirtschaftlichkeit bei geringem
Materialeinsatz ein hohes Flächengewicht gegen Windlift, d. h. ein verbessertes Windliftverhalten,
und neben einer hohen Zugfestigkeit eine gute Dehnbarkeit und Verformbarkeit aufweist.
[0008] Diese Aufgabe wird mit einem Dichtungsband gemäß der eingangs genannten Art mit den
im Anspruch 1 wiedergegebenen Merkmalen gelöst.
[0009] Danach besteht das erfindungsgemäße Dichtungsband aus einem dünnwandigen, eine geringe
Stärke, bevorzugterweise eine Dicke von 0,1 mm bis 0,8 mm, und eine quadratische oder
rechteckige oder eine andere geometrische Formgebung mit mindestens einer auf den
Dachziegeln des Daches liegenden Längskante aufweisenden Formkörper, wie Platte, Blech
oder Folie, wobei der ebenflächige Formkörper aus einem metallischen Material, wie
Kupfer, Zink, Aluminium, Blei auch im Verbund miteinander oder im Verbund mit einer
Kunststofffolie oder aus einem zu Folien oder dünnen Platten strang- oder walzgepressten
Bleigrundmaterial oder aus einer Pb-Sn-Legierung besteht, wobei der im Längskantenbereich
liegende Dichtungsbandabschnitt mindestens eine in Längskantenrichtung verlaufende
Faltung oder Falz für eine Verbesserung des Windliftverhaltens aufweist.
[0010] Die Ausbildung des Dichtungsbandes mit einer in Längskantenrichtung verlaufenden
und im Längskantenbereich des Dichtungsstreifens ausgebildeten ein- oder mehrlagigen
Faltung erbringt den Vorteil einer hohen Wirtschaftlichkeit insofern, als das Dichtungsband
aus einem sehr dünnwandigen plattenförmigen Formkörper besteht, wodurch sich eine
hohe Materialeinsparung ergibt. Trotz dieser Dünnwandigkeit wird ein hohes Flächengewicht
durch die Randfaltung gegen Windlift erreicht, denn die Faltung oder der Falz am Kontaktpunkt
Dachziegel und verlegtem Dichtungsband bzw. Schürze verbessert wesentlich das Windliftverhalten.
Des Weiteren wird durch die hohe Dünnwandigkeit des Dichtungsstreifens eine gute Verformbarkeit
beim Anbringen und Verlegen des Dichtungsbandes erreicht.
[0011] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0012] Bevorzugterweise besteht das Dichtungsband aus Bleilegierungen mit Zinnbeimengungen,
wodurch die Zugfertigkeit, die Dehnbarkeit und Verformbarkeit des Dichtungsbandes
erhöht bzw. verbessert wird. Auch zinnplattierte Bleibleche können für die Herstellung
des Dichtungsbandes herangezogen werden.
[0013] In Anpassung an die jeweiligen Erfordernisse weist das Dichtungsband eine in Längskantenrichtung
verlaufende Faltung oder Falz aus mehreren übereinanderliegenden Faltlagen auf. Die
Anzahl der Faltlagen und somit die dadurch erreichte Gewichtserhöhung durch die erzielte
Materialverstärkung im Randbereich des Dichtungsbandes richtet sich jeweils nach dem
zu erreichenden Windliftverhaltens.
[0014] Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass das Dichtungsband vollflächig
oder teilflächig, bevorzugterweise im Bereich seines Dichtungsbandabschnittes mit
der Faltung bzw. Falzung, eine quer zur Längskante des Dichtungsbandes verlaufende
wellenförmige Formgebung oder Plissierung aufweist. Aufgrund dieser Ausgestaltung
wird die Verformbarkeit und Dehnbarkeit des Dichtungsbandes erhöht. Zur Verbesserung
des Windliftverhaltens trägt noch eine weitere Ausgestaltung des Dichtungsbandes bei,
die darin besteht, dass der Längskantenabschnitt des Dichtungsbandes dachziegelauflageseitig
mit einer selbstklebenden Beschichtung oder einem Klebestreifen versehen ist. Diese
Beschichtung besteht vorteilhafterweise aus einer auf Bitumen oder Butyl basierenden
kaltklebenden Masse, die außenseitig mit einem abziehbaren Schützblatt versehen ist.
[0015] Des Weiteren kann das Dichtungsband mit einer Farbbeschichtung versehen sein; vorzugsweise
ist dann auf die Oberfläche des Dichtungsbandes eine Farblackschicht aufgebracht.
[0016] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachstehend anhand der Zeichnungen näher
erläutert.
Es zeigen:
[0017]
- Fig. 1
- ein Abschnitt eines Daches mit einer aus dem erfindungsgemäßen Dichtungsband bestehenden
Kamineinfassung,
- Fig. 2
- ein Abschnitt eines Daches mit einem Dachfenster und mit einer aus dem Dichtungsband
hergestellten Schürze,
- Fig. 3
- eine Draufsicht auf das Dichtungsband,
- Fig. 4
- einen vergrößerten senkrechten Schnitt gemäß Linie IV-IV in Fig. 3 des Dichtungsbandes
mit einer Längskantenfaltung,
- Fig. 5
- einen vergrößerten senkrechten Schnitt gemäß Linie IV-IV in Fig. 3 des Dichtungsbandes
mit einer Mehrfach-Längskantenfaltung,
- Fig. 6
- eine schaubildliche Ansicht eines Abschnittes des Dichtungsbandes mit einer Längskantenfaltung,
- Fig. 7
- eine schaubildliche Ansicht eines Abschnittes des Dichtungsbandes mit einer Längskantenfaltung
und einer im Bereich der Faltung angebrachten Beschichtung aus einer Klebemasse,
- Fig. 8
- eine schaubildliche Ansicht eines Abschnittes des Dichtungsbandes mit einer Längskantenfaltung
und einer außenseitig angebrachten Farbbeschichtung,
- Fig. 9
- eine schaubildliche Ansicht eines Abschnittes des Dichtungsbandes mit einer Längskantenfaltung
und mit einem Wellenprofil und
- Fig. 10
- eine schaubildliche Ansicht eines Abschnittes des Dichtungsbandes mit einer Längskantenfaltung
und mit einer Plissierung.
[0018] In den Fig. 1 und 2 ist ein Abschnitt eines Daches 10 dargestellt mit in das Dach
integrierten Bauwerksteilen, wie z. B. ein Kamin 11 (Fig. 1) oder ein Dachfenster
12 (Fig. 2).
[0019] Die Kamineinfassung gemäß Fig. 1 und die am Dachfenster 12 angebrachte Schürze gemäß
Fig. 2 bestehen aus einem Dichtungsband 100, das generell für Anschlüsse im Steildach-
und Flachdachbereich zu Herstellung von Abdichtungen zwischen einer Bedachung, wie
Dachziegeln 15 und Bauwerksteilen 11, 12 eingesetzt wird.
[0020] Das Dichtungsband 100 besteht aus einem leicht verformbaren und flexibel einsetzbaren
Material.
[0021] Das Dichtungsband 100 besteht aus einem sehr dünnwandigen, bevorzugterweise eine
Dicke von 0,1 mm bis 0,8 mm und eine quadratische oder rechteckige oder eine andere
geometrische Formgebung aufweisenden Formkörper 20, der als Platte, Blech oder als
Folie ausgebildet sein kann. Dieser Formkörper 20 weist mindestens eine auf den Dachziegeln
des Daches liegende Längskante 21 auf.
[0022] Der ebenflächige Formkörper 20 besteht aus einem metallischen Material, wie Kupfer,
Zink, Aluminium, Blei, auch im Verbund miteinander oder im Verbund mit einer Kunststofffolie
oder aus einem zu Folien oder dünnen Platten strang- oder walzgepressten Bleigrundmaterial,
oder aus einer Pb-Sn-Legierung oder aus einem zinnplattierten Bleiblech.
[0023] Der im Längskantenbereich 101 liegende Dichtungsbandabschnitt 105 weist mindestens
eine in Längskantenrichtung verlaufende Faltung 30 oder Falz für eine Verbesserung
des Windliftverhaltens auf (Fig. 3 und 4). Die Anzahl der Faltabschnitte am Dichtungsband
100 kann beliebig gewählt sein. So kann das Dichtungsband 100 eine in Längsrichtung
verlaufende Faltung 30 oder Falz aus mehreren übereinliegenden Faltlagen 30a, 30b
aufweisen (Fig. 5). Neben den angegebenen Materialien aus dem das Dichtungsband 100
besteht, kann dieses auch aus einem Material aus Bleilegierungen mit Zinnbemengungen
bestehen.
[0024] Das Dichtungsband 100 kann vollflächig oder teilflächig, bevorzugterweise im Bereich
seines Dichtungsbandabschnittes 105, mit der Faltung 30 bzw. Falzung eine quer zur
Längskante 101 a des Dichtungsbandes 100 verlaufende wellenförmige Formgebung 65 oder
Plissierung 60, insbesondere Randplissierung aufweisen (Fig. 9 und 10).
[0025] Die Faltung 30 an dem Dichtungsband 100 kann dabei so ausgestaltet und angeordnet
sein, dass die Faltung auf der einen Seite 100a oder auf der anderen Seite 100b des
Dichtungsbandes zu liegen kommt.
[0026] Der Längskantenabschnitt des Dichtungsbandes 100 ist dachziegelauflageseitig mit
einer selbstklebenden Beschichtung oder einem Klebestreifen versehen, wobei bevorzugterweise
diese selbstklebende Beschichtung 40 auf der Außenwandfläche derjenigen Faltlage vorgesehen
ist, die auf dem Dachziegel aufliegt (Fig. 7).
[0027] Besonders vorteilhaft ist es, wenn das Dichtungsband 100 im Bereich seiner Auflagefläche
und bevorzugt im Bereich seiner Faltung 30 klebmittelfrei oder vollflächig mit einer
Klebemittelbeschichtung oder mit Klebemittelstreifen versehen ist, wobei die Klebemittelschicht
mit einer vor Gebrauch abziehbaren Schutzfolie abgedeckt ist.
[0028] Des Weiteren kann das Dichtungsband 100 mit einer farbbeschichteten Oberfläche 50
z. B. in Form eines Lackauftrages versehen sein (Fig. 8).
1. Leicht verformbares und flexibel einsetzbares Dichtungsband (100) für Anschlüsse im
Steildach- und Flachdachbereich zur Herstellung von Abdichtungen zwischen Bedachung,
wie Dachziegeln, und Bauwerksteilen,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Dichtungsband (100) aus einem dünnwandigen, eine geringe Stärke, bevorzugterweise
eine Dicke von 0,1 mm bis 0,8 mm, aufweisenden sowie eine quadratische oder rechteckige
oder eine andere geometrische Formgebung mit mindestens einem auf den Dachziegeln
des Daches liegenden Längskante aufweisenden Formkörper (20), wie Platte, Blech oder
Folie, besteht, wobei der ebenflächige Formköper (20) aus einem metallischen Material,
wie Kupfer, Zink, Aluminium, Blei auch im Verbund miteinander oder im Verbund mit
einer Kunststofffolie, oder aus einem zu Folien oder dünnen Platten strang- oder walzgepressten
Bleigrundmaterial, oder aus einer Pb-Sn-Legierung oder aus einem zinnplattierten Bleiblech,
besteht, wobei der im Längskantenbereich (101) liegende Dichtungsbandabschnitt (105)
mindestens eine in Längskantenrichtung verlaufende Faltung (30) oder Falz für eine
Verbesserung des Windliftverhaltens aufweist.
2. Dichtungsband nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Dichtungsband (100) aus Bleilegierungen mit Zinnbeimengungen besteht.
3. Dichtungsband nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Dichtungsband (100) eine in Längskantenrichtung verlaufende Faltung (30) oder
Falz aus mehreren übereinanderliegenden Faltlagen (30a, 30b) aufweist.
4. Dichtungsband nach einem der vorstehenden Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Dichtungsband (100) vollflächig oder teilflächig, bevorzugterweise im Bereich
seines Dichtungsbandabschnittes (105) mit der Faltung (30) bzw. Falzung, eine quer
zur Längskante (101 a) des Dichtungsbandes (100) verlaufende wellenförmige Formgebung
oder Plissierung aufweist.
5. Dichtungsband nach einem der vorstehenden Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Längskantenbereich (101) des Dichtungsbandes (100) dachziegelauflageseitig mit
einer selbstklebenden Beschichtung (40) oder einem Klebestreifen versehen ist.
6. Dichtungsband nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Dichtungsband (100) im Bereich seiner Auflagefläche, bevorzugt im Bereich seiner
Faltung (30) klebemittelfrei oder vollflächig mit einer Klebemittelbeschichtung oder
mit Klebemittelstreifen versehen ist, wobei die Klebemittelschicht mit einer vor Gebrauch
abziehbaren Schutzfolie abgedeckt ist.
7. Dichtungsband nach einem der vorstehenden Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Oberfläche des Dichtungsbandes (100) mit einer Farbbeschichtung (50) versehen
ist.
Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 137(2) EPÜ.
1. Leicht verformbares und flexibel einsetzbares Dichtungsband (100) für Anschlüsse
im Steildach- und Flachdachbereich zur Herstellung von Abdichtungen zwischen Bedachung,
wie Dachziegeln, und Bauwerksteilen,
wobei das Dichtungsband (100) aus einem dünnwandigen, eine geringe Stärke aufweisenden
sowie eine quadratische oder rechteckige oder eine andere geometrische Formgebung
mit mindestens einem eine Längskante aufweisenden Formkörper (20), wie Platte, Blech
oder Folie, besteht, wobei der ebenflächige Formköper (20) aus einem metallischen
Material, wie Kupfer, Zink, Aluminium, Blei auch im Verbund miteinander oder im Verbund
mit einer Kunststofffolie, oder aus einem zu Folien oder dünnen Platten strang- oder
walzgepressten Bleigrundmaterial, oder aus einer Pb-Sn-Legierung oder aus einem zinnplattierten
Bleiblech, besteht,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Dichtungsband (100) eine Dicke von 0,1 mm bis 0,8 mm aufweist,
dass der im Längskantenbereich (101) liegende Dichtungsbandabschnitt (105) mindestens
eine in Längskantenrichtung verlaufende Faltung (30) oder Falz für eine Verbesserung
des Windliftverhaltens aufweist, und
dass das Dichtungsband (100) im Bereich seiner Auflagefläche klebemittelfrei versehen
ist.
2. Dichtungsband nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Dichtungsband (100) aus Bleilegierungen mit Zinnbeimengungen besteht.
3. Dichtungsband nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Dichtungsband (100) eine in Längskantenrichtung verlaufende Faltung (30) oder
Falz aus mehreren übereinanderliegenden Faltlagen (30a, 30b) aufweist.
4. Dichtungsband nach einem der vorstehenden Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Dichtungsband (100) vollflächig oder teilflächig, bevorzugterweise im Bereich
seines Dichtungsbandabschnittes (105) mit der Faltung (30) bzw. Falzung, eine quer
zur Längskante (101a) des Dichtungsbandes (100) verlaufende wellenförmige Formgebung
oder Plissierung aufweist.
5. Dichtungsband nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Dichtungsband (100) im Bereich seiner Faltung (30) klebemittelfrei versehen ist.
6. Dichtungsband nach einem der vorstehenden Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Oberfläche des Dichtungsbandes (100) mit einer Farbbeschichtung (50) versehen
ist.