[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Bohreinrichtung für die Entnahme
von Bodenproben, umfassend eine Ramme, einen Schlagkopf, auf welchen die Ramme aufschlägt,
ein am Schlagkopf angebrachtes Drehgetriebe, an welchem das Bohrgestänge befestigbar
ist, mit welchem Drehgetriebe das Bohrgestänge rotierend antreibbar ist, ein am Bohrgestänge
angebrachtes Bohrrohr, an dessen vorderen Randbereich eine Bohrkrone befestigbar ist,
und eine in das Bohrror einsetzbare Bohrprobenhülse, in welcher der Bohrprobenkern
aufnehmbar ist, sowie auf ein Verfahren hierzu.
[0002] Mit derartigen Bohreinrichtungen werden insbesondere Bodenproben entnommen. Die Bohreinrichtung
ist hierzu an einem Bohrständer angebracht, welcher Bohrständer am Ort der Bohrung
aufgebaut werden kann. Der Bohrständer kann beispielsweise aber auch an einem Fahrzeug
befestigt sein. Diese Bohreinrichtung verfügt über eine Ramme und einen Drehantrieb,
somit ist es möglich, das Bohrrohr mittels Ramme und Drehantrieb oder nur mit der
Ramme oder dem Drehantrieb in das Erdreich einzubringen. Während des Bohrvorgangs
gelangt die Bodenprobe in das Bohrrohr und kann zusammen mit dem Bohrrohr aus dem
Bohrloch herausgezogen und beispielsweise in einen speziellen Behälter für die Aufnahme
dieser Bodenprobe eingelegt werden.
[0003] Es sind Bohreinrichtungen bekannt, mit welchen Bodenproben entnommen werden können
und welche hierzu ein Bohrrohr verwenden, das in den Boden eingebracht wird. In diesem
Bohrrohr, welches im Bohrbereich mit einer Bohrkrone ausgestattet ist, ist eine Hülse
eingesetzt, die gegenüber dem Bohrrohr frei drehbar ist. Während des Bohrvorgangs
soll dadurch die Hülse bezüglich des Bohrkerns, der in die Hülse gelangt, stehen bleiben,
um eine möglichst optimale Bohrprobe erhalten zu können. Es hat sich aber gezeigt,
dass zwischen Hülse und Bohrrohr der in die Lagerungen, mit welcher die Hülse drehbar
im Bohrrohr gehalten ist, Erdreichpartikel eindringen können, wodurch die Hülse blockiert
wird und mit dem Bohrrohr zusammen dreht. Das Mitdrehen der Hülse mit dem Bohrrohr
kann bewirken, dass der Bohrkern abgeschert wird und mit dem Bohrrohr und der Hülse
mitdreht, wodurch die Qualität der Bohrprobe beeinträchtigt wird.
[0004] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht somit darin, eine Bohreinrichtung
zu schaffen, in deren Bohrrohr eine Bohrprobenhülse aufgenommen werden kann, die gegen
Verdrehung gesichert ist.
[0005] Erfindungsgemäss erfolgt die Lösung dieser Aufgabe dadurch, dass das Drehgetriebe
einen Drehkopf umfasst, welcher am Schlagkopf zur Anlage kommt, welcher Drehkopf mit
einem Halteelement für das Bohrrohr ausgestattet ist und welcher Drehkopf mit einer
durchgehenden axialen Bohrung versehen ist, in welche eine Fixierstange eingesetzt
ist, welche mit ihrem einen Endbereich drehfest im Schlagkopf gehalten ist und deren
anderer Endbereich über Verbindungselemente mit der Bohrprobenhülse verbunden ist.
[0006] Mit dieser Ausgestaltung wird in optimaler Weise erreicht, dass die Bohrprobenhülse
gegen Verdrehung gesichert im Bohrrohr gehalten ist, wodurch die Qualität der zu entnehmenden
Bodenproben ein hohes Mass aufweist.
[0007] In vorteilhafter Weise sind der Schlagkopf und die Ramme axial verschiebbar und drehfest
miteinander verbunden, wodurch erreichbar ist, dass der Schlagkopf sich nicht verdreht.
[0008] In vorteilhafter Weise besteht das Halteelement aus einem Bohrkopf, welcher über
eine lösbare Verbindung mit dem Drehkopf verbunden ist und an welchem das Bohrrohr
ankoppelbar ist, wodurch eine optimale Bedienbarkeit beim Bohrvorgang erreicht wird.
[0009] Zwischen dem Drehkopf und dem Bohrrohr sind Verlängerungsstücke einsetzbar, wodurch
auch Bohrungen in grosser Tiefe ermöglicht werden, wobei eine einfache Bedienbarkeit
gewährleistet ist.
[0010] In vorteilhafter Weise weisen die Verbindungselemente einen Halteteil auf, welcher
mit der Bohrprobenhülse verbindbar ist, was ebenfalls zu einer einfachen Bedienbarkeit
beiträgt.
[0011] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, dass die Fixierstange
mit einer zentralen Bohrung versehen ist, welche auf der Schlagkopfseite geschlossen
und auf der Verbindungselementenseite offen ist, und welche mit einer Zuführleitung
verbunden ist, über welche ein fluidisches Medium in die zentrale Bohrung leitbar
ist. Mit dieser Ausgestaltung wird ein einfacher Aufbau erreicht, eine Zuführung eines
fluidischen Mediums in das Bohrloch kann in einfacher Weise erfolgen.
[0012] In vorteilhafter Weise sind die Verbindungselemente mit einer weiteren zentralen
Bohrung versehen, welche mit der zentralen Bohrung verbunden sind und über welche
das fluidische Medium in den Halteteil leitbar und von dort in den Bohrbereich führbar
ist, was ebenfalls einen einfachen Aufbau der Bohreinrichtung ermöglicht.
[0013] Zwischen die Fixierstange und dem Halteteil sind Verlängerungsteile einsetzbar, welche
gegenseitig und mit der Fixierstange bzw. dem Halteteil lösbar verbindbar sind und
welche ebenfalls mit einer weiteren zentralen Bohrung versehen sind. Dadurch wird
die einfache Bedienbarkeit auch bei grossen Bohrtiefen gewährleistet.
[0014] In vorteilhafter Weise umfassen die Verbindungselemente ein Zwischenstück, welches
formschlüssig auf die Fixierstange aufsteckbar ist, wodurch man eine einfache Kopplung
zwischen Fixierstange und Verbindungselemente erreicht.
[0015] In vorteilhafter Weise ist der Halteteil mit radial verlaufenden Bohrungen versehen,
über welche das zuführbare fluidische Medium in den Zwischenraum zwischen Bohrrohr
und Bohrprobenhülse leitbar ist. Durch das fluidische Medium im Zwischenraum zwischen
Bohrrohr und Bohrprobenhülse wird eine optimale Verdrehbarkeit erhalten.
[0016] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, dass der Zwischenraum
zwischen Bohrrohr und Bohrprobenhülse durch eine obere Dichtung und eine untere Dichtung
abgeschlossen ist, wodurch vermieden werden kann, dass in diesem Zwischenraum Erdreichspartikel
eindringen können.
[0017] Vorteilhaft ist es, wenn die untere Dichtung in die Bohrkrone eingesetzt ist und
die Bohrkrone mit Kanälen ausgestattet ist über welche das Medium aus dem Zwischenraum
in den Bohrbereich der Bohrkrone leitbar ist. Dadurch wird, neben dem Vermeiden des
Eindringens von Erdreichspartikeln in den Zwischenraum, eine Kühlung und Schmierung
der Bohrkrone erreicht.
[0018] In vorteilhafter Weise ist im Halteteil eine Durchgangsöffnung angebracht, welche
mit einem Ventil versehen ist, wodurch ermöglicht wird, dass die Luft beim Eindringen
des Bohrkerns in die Bohrprobenhülse entweichen kann.
[0019] Die Verlängerungsstücke zwischen dem Halteelement und dem Bohrrohr können eine dem
Bohrrohr entsprechende Form aufweisen, wodurch die Bohrrohre bei der Entnahme der
Bodenprobe im Bohrloch verbleiben können und dieses in optimaler Weise abstützen.
Die Verlängerungsstücke, die zwischen dem Drehkopf und dem Halteelement einsetzbar
sind können aber auch eine dem Drehkopf entsprechende Form aufweisen, was insbesondere
bei hartem Bohrgrund vorteilhaft ist.
[0020] Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein Verfahren für die Entnahme
von Bodenproben unter Verwendung der vorgenannten Vorrichtung zu verwirklichen, welche
erfindungsgemäss dadurch gelöst wird, dass das Bohrrohr mit daran angebrachter Bohrkrone
und mit darin eingesetzter und gegen Verdrehung gesicherter Bohrprobenhülse in den
Boden eingebohrt und/oder eingerammt wird, dass bei gefüllter Bohrprobenhülse das
Bohrrohr vom Bohrkopf getrennt wird, die Bohrprobenhülse aus dem im Boden verbleibenden
Bohrrohr herausgezogen wird, die Bohrprobenhülse vom Halteteil getrennt wird und die
Bohrprobe entnommen wird, dass die Bohrprobenhülse in das im Boden sich befindende
Bohrrohr eingesetzt und mit einer Verlängerung ausgestattet wird, auf das Bohrrohr
eine Bohrrohrverlängerung aufgesetzt und mit dem Bohrkopf verbunden wird und das Bohren
und/oder Einrammen weitergeführt wird.
[0021] Ausführungsformen der erfindungsgemässen Bohreinrichtung und ein Verfahren zur Entnahme
von Bodenproben werden nachfolgend anhand der beiliegenden Zeichnung beispielhaft
näher erläutert.
Es zeigt,
[0022]
Fig. 1 eine schematische Schnittdarstellung einer ersten Ausführungsform einer erfindungsgemässen
Bohreinrichtung;
Fig. 2 eine schematische Schnittdarstellung einer zweiten Ausführungsform der erfindungsgemässen
Bohreinrichtung;
Fig. 3 eine schematische Schnittdarstellung einer dritten Ausführungsform der erfindungsgemässen
Bohreinrichtung; und
Fig. 4 bis Fig. 8 in schematischer Darstellung einzelne Schritte des Bohrverfahrens
der Durchführung einer Bohrung zur Entnahme einer Bohrprobe mit der erfindungsgemässen
Bohreinrichtung.
[0023] Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, besteht die Bohreinrichtung 1 aus einer Ramme 2,
die im bekannter, nicht dargestellter Weise beispielsweise hydraulisch angetrieben
wird, welche ebenfalls in bekannter Weise an einem nicht dargestellten Bohrständer
gehalten ist. Diese Ramme 2 wirkt mit einem Schlagkopf 3 zusammen, der mit einer Schlagfläche
4 ausgestattet ist. Die Ramme ist mit einer zentralen Ausnehmung 5 versehen, in welche
der Schlagkopf 3 mit seiner Schlagfläche 4 hineinragt. Der den Schlagkopf 3 überragende
Kragen 6 der Ramme 2 ist auf einer Druckfeder 7 abgestützt, welche sich ihrerseits
auf einer Schulter 8 des Schlagkopfs 3 abstützt. In bekannter Weise ist in die zentrale
Ausnehmung 5 der Ramme 2 ein Stift 9 eingesetzt, der mit einer am Schlagkopf angebrachten
Abflachung 10 zusammenwirkt, wodurch erreicht wird, dass Ramme 2 und Schlagkopf 3
gegenseitig axial verschiebbar aber gegen gegenseitiges Verdrehen gesichert sind.
[0024] An den Schlagkopf 3 angesetzt ist ein Drehkopf 11, mit welchem ein Antriebsrad 12
eines Drehgetriebes 13 zusammenwirkt. Hierzu weist der Drehkopf 11 eine sechskantige
Aussenform auf, das Antriebsrad 12 ist mit einer entsprechenden Ausnehmung versehen,
sodass zwischen Antriebsrad 12 und Drehkopf 11 eine formschlüssige Verbindung vorhanden
ist, welche eine axiale Bewegung zwischen Drehkopf 11 und Antriebsrad 12 zulässt.
Das Drehgetriebe 13 und die Ramme 2 sind in einem Rahmen 44 gehalten, welcher in bekannter
Weise am Bohrständer befestigt ist. Zwischen dem Rahmen und einer am Drehkopf 11 angebrachten
Rippe 42 ist eine Druckfeder 7' eingesetzt, durch welche der Drehkopf 11 gegen den
Schlagkopf 3 gedrückt wird.
[0025] Mit dem dem Schlagkopf 3 gegenüber liegenden Bereich ist der Drehkopf 11 mit einem
Halteelement 14 verbunden, wobei diese Verbindung in bekannter Weise lösbar ist und
beispielsweise über eine Gewindeverbindung mit Verriegelungsmöglichkeit erreicht wird.
Selbstverständlich sind auch andere geeignete lösbare Verbindungsmöglichkeiten denkbar.
Das Halteelement 14 ist als Bohrkopf 15 ausgebildet, auf welchen ein Bohrrohr 16 aufgesetzt
werden kann. Die Verbindung zwischen Bohrrohr 16 und Bohrkopf 15 ist ebenfalls in
bekannter, nicht dargestellter Weise als lösbare Kopplungsverbindung ausgebildet.
An diesem Bohrrohr 16 ist im hier dargestellten Ausführungsbeispiel ein weiteres Bohrrohr
17 angekoppelt, wobei auch diese Verbindung lösbar ist, an welchem weiteren Bohrrohr
17 auf der anderen Seite eine Bohrkrone 18 ebenfalls lösbar angekoppelt ist. Das Bohrrohr
16 dient hier somit als Verlängerungsstück.
[0026] Über das Drehgetriebe 13, in welchem das Antriebsrad 12 durch einen am Rahmen 44
angebrachten Motor 13' antreibbar ist, und/oder die Ramme 2 lässt sich das weitere
Bohrrohr 17 mit der daran angebrachten Bohrkrone 18 über das Bohrrohr 16, den Bohrkopf
15 und den Drehkopf 11 in die Erde einbohren.
[0027] Koaxial in das weitere Bohrrohr 17 ist eine Bohrprobenhülse 19 eingesetzt. Der untere
Rand dieser Bohrprobenhülse 19 ist durch die Bohrkrone 18 abgedeckt. Die Öffnung der
Bohrprobenhülse 19 im Bereich der Bohrkrone 18 wird durch Federelemente 20 abgeschlossen,
diese Federelemente 20 werden beim Eintritt der Bohrprobe in die Bohrprobenhülse 19
während des Bohrvorgangs aufgedrückt, beim Herausziehen der Bohrprobenhülse 19 schwenken
diese Federelemente 20 durch die elastische Vorspannung in den Bereich der Öffnung
der Bohrprobenhülse 19 zurück, dadurch wird vermieden, dass die Bohrprobe aus der
Bohrprobenhülse 19 herausgleiten kann.
[0028] Der obere Endbereich der Bohrprobenhülse 19 ist mit einem Halteteil 21 verbunden,
wobei diese Verbindung ebenfalls lösbar ist und durch zwei Stifte 34 erhalten wird,
die durch entsprechende Öffnungen in der Bohrprobenhülse 19 und im Halteteil 21 eingesteckt
sind.
[0029] An dem der Bohrprobenhülse 19 abgewandten Bereich ist der Halteteil 21 mit einem
Verlängerungsteil 22 verbunden, welcher die Form einer Stange aufweist, und wobei
die Verbindung mit dem Halteteil 21 in bekannter nicht dargestellter Weise koppelbar
ist. Entsprechend verbunden ist der Verlängerungsteil 22 mit einem Zwischenstück 23,
das als Hülse ausgebildet ist, welche auf den Endbereich einer Fixierstange 24 aufsteckbar
und an dieser befestigbar ist. Hierzu ist ein Bereich 24' der Fixierstange 24 mit
einer Verzahnung ausgestattet, auf welche eine entsprechende Innenverzahnung, die
am Zwischenstück 23 angebracht ist, aufsteckbar ist, wodurch man eine drehfeste und
leicht lösbare Verbindung erhält.
[0030] Die Fixierstange 24 erstreckt sich durch eine axiale Bohrung 25, die am Bohrkopf
15 und am Drehkopf 11 angebracht ist, und endet in einer Sackbohrung 43, die am Schlagkopf
3 angebracht ist. Die Fixierstange 24 ist im Schlagkopf 3 gehalten.
[0031] Durch diese Anordnung ist die Bohrprobenhülse 19 drehfest mit dem Schlagkopf 3 verbunden,
welcher seinerseits gegen Verdrehung gesichert ist. Dadurch bleibt die Bohrprobenhülse
19 im weiteren Bohrrohr 17 stehen, auch wenn dieses weitere Bohrrohr 17 über das Drehgetriebe
13 in Drehung versetzt wird. Dadurch erreicht man, dass die zu entnehmende Bohrprobe
praktisch unbeschädigt aus dem Erdreich ausgeschnitten wird und in die Bohrprobenhülse
19 gelangt, ohne dass die Bohrprobe zerstört wird.
[0032] Die Fixierstange 24, das Zwischenstück 23 und die Verlängerungsteile 22 sind mit
jeweils einer zentralen Bohrung 26 bzw. einer weiteren zentralen Bohrung 26' ausgestattet,
die koaxial angeordnet sind. Die zentrale Bohrung 26 ist am oberen Ende der Fixierstange
24 verschlossen, über eine Anschlussbohrung 27 kann in diese zentrale Bohrung 26 ein
fluidisches Medium eingeleitet werden. Die nach unten verschlossene zentrale Bohrung
26' im Halteteil mündet in sternförmig angeordnete Querbohrungen 27, wodurch das zugeleitete
fluidische Medium in den Zwischenraum 28 zwischen dem weiteren Bohrrohr 17 und der
Bohrprobenhülse 19 gelangt. Der Zwischenraum 28 zwischen dem weiteren Bohrrohr 17
und der Bohrprobenhülse 19 ist durch eine obere Dichtung 29, die am Halteteil 21 angebracht
ist, und einer unteren Dichtung 30, die im Bereich der Bohrkrone 18 angeordnet ist,
abgeschlossen. Die Bohrkrone 18 weist Kanäle 31 auf, die einerseits in den Zwischenraum
28 und andererseits in den Bohrbereich der Bohrkrone 18 münden.
[0033] Bei festem trockenem Bohrgrund kann dadurch die Bohrkrone beispielsweise durch Zuleitung
von Wasser gekühlt und geschmiert werden.
[0034] Um das Eindringen der Bohrprobe in die Bohrprobenhülse 19 durch die gebildete Luftkammer
nicht zu behindern, ist am Halteteil eine Durchgangsöffnung 32 angebracht, die mit
einem Ventil versehen ist, durch welche die aus der Bohrprobenhülse 19 zu verdrängende
Luft abströmen kann.
[0035] In Fig. 2 ist eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemässen Bohreinrichtung
1 dargestellt, welche bis auf den Aufbau des Halteteils 21, an welchem die Bohrprobenhülse
19 befestigt ist, gleich aufgebaut ist, wie die Bohreinrichtung gemäss Fig. 1. Im
hier dargestellten Ausführungsbeispiel durchdringt die zentrale Bohrung 26', über
welche ein fluidisches Medium zuführbar ist, den Halteteil 21 vollständig und mündet
in den Raum 33 der Bohrprobenhülse 19, welche der Aufnahme der Bohrprobe dient. Bei
dieser Ausführungsform wird als fluidisches Medium Luft über die zentrale Bohrung
26, 26' in den Raum 33 zugeführt, die überschüssige Luft strömt durch die Durchgangsöffnung
32 ab und gelangt ins Freie.
[0036] Die zentrale Bohrung 26' im Halteteil 21 ist im Mündungsbereich in den Raum 33 mit
einer Blattfeder 35 überdeckt. Beim Bohrvorgang, wenn Luft durch die zentrale Bohrung
26 in den Raum 33 einströmt, gibt diese Blattfeder 35 die Mündung der zentralen Bohrung
26' frei, wenn der Raum 33 in der Bohrprobenhülse 19 vollständig durch die Bohrprobe
gefüllt ist, wird diese Blattfeder 35 durch das Bohrprobenmaterial gegen die Mündung
der zentralen Bohrung 26' gedrückt, das Zuführen der Luft durch die zentrale Bohrung
26' in den Raum 33 wird mindestens teilweise unterbunden, der daraus entstehende Druckanstieg
in der zentralen Bohrung 26, 26' und der Zuführleitung kann durch entsprechend angebrachte
Ueberwachungsmittel in bekannter Weise der Bedienerperson dieser Bohreinrichtung angezeigt
werden, was bedeutet, dass die Bohrprobenhülse 19 gefüllt ist und die Bohrprobe entnommen
werden muss. Der Einsatz einer derartigen Bohreinrichtung eignet sich insbesondere
für weichere Böden, wo keine Kühlung und Schmierung der Bohrkrone erforderlich ist.
[0037] Aus Fig. 3 ist eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemässen Bohreinrichtung
1 ersichtlich. Diese Bohreinrichtung 1 umfasst, wie die beiden vorgängig beschriebenen
Ausführungsbeispiele gemäss Fig. 1 und Fig. 2 ebenfalls eine Ramme 2, einen damit
zusammen wirkenden Schlagkopf 3, einen Drehkopf 11 und ein Drehgetriebe 13. Anstelle
des mit dem unteren Teil des Drehkopfs 11 verbundenen Bohrkopfs, wie dies in den Figuren
1 und 2 dargestellt ist, wird an die Unterseite des Drehkopfs 11 beim Erreichen einer
gewissen Bohrtiefe ein oder mehrere Verlängerungsstücke 36 angesetzt, die eine dem
Drehkopf 11 entsprechende Aussenform aufweisen. Diese Verlängerungsstücke 36 sind
in gleicher Weise an den Drehkopf 11 wie auch untereinander in bekannter Weise koppelbar
und sind ebenfalls mit einer axialen Bohrung 25, die jeweils durchgehend ist, versehen.
Das unterste der Verlängerungsstücke 36 ist dann mit dem Bohrkopf 15 koppelbar, wie
dies vorgängig beschrieben worden ist, der Bohrkopf 15 ist an ein einziges Bohrrohr
17 angekoppelt, welches mit der Bohrkrone 18 ausgestattet ist und in welchem die Bohrprobenhülse
19 eingesetzt ist. Diese Bohrprobenhülse 19 wird, wie bei den vorgängig beschriebenen
Ausführungsbeispielen durch den Halteteil 21 innerhalb des Bohrrohres 17 gehalten.
[0038] Wie in den vorgängig beschriebenen Ausführungsbeispielen weisen auch in diesem Ausführungsbeispiel
der Drehkopf 11 und die daran angekoppelten Verlängerungsstücke 36 wie auch der Bohrkopf
15 die entsprechende axiale Bohrung 25 auf. In diese axiale Bohrung 25 im Bereich
des Drehkopfs 11 eingesetzt ist wiederum eine Fixierstange 37, die, wie bei den vorgängig
beschriebenenen Ausführungsbeispielen im Schlagkopf 3 gehalten ist. Das untere Ende
dieser Fixierstange 37 ist mit bekannten nicht im Detail dargestellten Kopplungsmitteln
38 ausgestattet, welche vorteilhafterweise etwa auf der Höhe, wo der Drehkopf 11 mit
dem ersten Verlängerungsstück 36 zusammengekoppelt ist, zu liegen kommt. An diese
Kopplungsmittel 38 der Fixierstange 37 ist ein weiteres Verlängerungsteil 39 ankoppelbar,
das wiederum etwa die Länge eines Verlängerungsstückes 36 aufweist. Das unterste der
Verlängerungsteile 39 ist an ein Verbindungselement 40 angekoppelt, das die Verbindung
zum Halteteil 21 bildet. In der Fixierstange 37 und den Verlängerungsteilen 39 sowie
auch dem Verbindungselement 40 ist wiederum die zentrale Bohrung 26 vorgesehen, über
welche das fluidische Mittel in den Halteteil 21 leitbar ist, wie dies bei den vorgängig
beschriebenen Ausführungsbeispielen dargelegt wurde. Die gegenseitigen Ankoppelungen
erfolgen in bekannter Weise so, dass die zentrale Bohrung an diesen Stellen gedichtet
ist. Die so ausgestattete Bohreinrichtung 1 kann insbesondere bei Bohrungen in ein
festes Erdreich verwendet werden, bei welchem die Wand der Bohrung nicht abbröckelt.
[0039] Die vorgängig beschriebenen Ausführungsformen sind insbesondere geeignet für Bohrungen,
deren Durchmesserr 15 cm oder weniger beträgt. Die Verlängerungen und Bohrrohre weisen
vorteilhafter Weise eine Länge von jeweils etwa einem Meter auf.
[0040] In den Figuren 4 bis 8 sind einzelne Schritte eines Bohrvorgangs für die Entnahme
einer Bodenprobe mit der erfindungsgemässen Bohreinrichtung 1, wie sie zu Fig. 1 beschrieben
worden ist, dargestellt, die nachfolgend im Detail beschrieben werden. Fig. 4 zeit
die Bohreinrichtung 1 bei Beginn des Bohrvorgangs, welche in bekannter Weise senkrecht
am Bohrständer angeordnet ist, der so platziert wird, dass die Bohreinrichtung 1 über
den Punkt im Erdreich angeordnet ist, wo gebohrt werden soll. An den Bohrkopf 15 ist
ein Bohrrohr 17 angekoppelt, welches mit der Bohrkrone 18 versehen ist. Der Bohrkopf
15 ist über den Drehkopf 11 mit dem Drehgetriebe 13 der Bohreinrichtung 1 verbunden.
In das Bohrrohr 17 ist die Bohrprobenhülse 19 eingesetzt, die über den Halteteil 21
und die Fixierstange 24 drehfest im Schlagkopf 3 gehalten ist.
[0041] Der Drehantrieb 13 wird aktiviert, über den Drehkopf 11 wird der Bohrkopf 15 und
das Bohrrohr 17 und Bohrkrone 18 in Rotation versetzt. Das Bohrrohr 17 gräbt sich
in das Erdreich ein, wobei zusätzlich auch die Ramme 2 noch aktiviert werden kann.
Die Bohrprobenhülse 19 dringt zusammen mit dem Bohrrohr 17 in das Erdreich vor, wird
aber über die Fixierstange 24 am Drehen gehindert.
[0042] Während dieses Bohrvorgangs wird ein Bohrkern ausgeschnitten, der in optimaler Weise
und ohne Verdrehen und Abscheren als Bohrprobe 41 in die Bohrprobenhülse 19 gelangt.
Wenn die Bohrprobenhülse 19 durch die Bohrprobe 41 vollständig gefüllt ist, wie dies
in Fig. 5 ersichtlich ist, wird der Drehantrieb und gegebenenfalls die Ramme abgestellt,
das eingebohrte Bohrrohr 17 wird vom Bohrkopf 15 gelöst, die Bohreinrichtung 1 wird
mit dem Bohrkopf 15, und der Fixierstange 24 vom Halteteil 21 entfernt, dieser und
die daran befestigte Bohrprobenhülse 19 mit der Bohrprobe 41 wird aus dem Bohrrohr
17, das im Erdreich verbleibt, herausgezogen, Halteteil 21 und Bohrprobenhülse 19
mit darin enthaltener Bohrprobe 41 werden voneinander gelöst, wie dies in Fig. 6 ersichtlich
ist, die Bodenprobe 41, die auf der Unterseite über die Federelemente 20 in der Bohrprobenhülse
19 gehalten werden, kann auf der anderen Seite aus der Bohrprobenhülse 19 entnommen
werden und in einen geeigneten Behälter abgelegt werden.
[0043] Die Bohrung kann dann weitergeführt werden. Hierzu wird die entleerte Bohrprobenhülse
19 mit dem Halteteil 21 verbunden und in das im Boden verbliebene Bohrrohr 17 eingesetzt.
An den Halteteil 21 wird ein Verlängerungsteil 22 angekoppelt, auf das Bohrrohr 17
wird ein weiteres Bohrrohr 16 als Verlängerungsstück aufgesetzt und gekoppelt, die
Bohreinrichtung wird auf das weitere Bohrrohr 16 aufgesetzt, die Fixierstange 24 verbindet
sich mit dem Zwischenstück 23 mit dem Verlängerungsteil 22, der Bohrkopf 15 wird mit
dem weiteren Bohrrohr 16 verbunden, wie dies aus Fig. 7 ersichtlich ist, die Bohrung
kann weitergeführt werden.
[0044] Wie aus Fig. 8 ersichtlich ist, dringt das Bohrrohr 17 mit der Bohrkrone 18, angetrieben
über das weitere Bohrrohr 16, den Bohrkopf 15, den Drehkopf 11 und den Drehantrieb
13 weiter in das Erdreich vor, die in das Bohrrohr 17 eingesetzte Bohrprobenhülse
19 wird über das Verlängerungsteil 22 drehfest mitgeführt, wiederum wird eine Bohrprobe
41' aus dem Erdreich ausgeschnitten und gelangt in die Bohrprobenhülse 19. Wenn die
Bohrprobenhülse 19 gefüllt ist, wird der Bohrkopf 15 vom Bohrrohr 16 abgekoppelt,
die Bohreinrichtung 1 wird im Bohrständer hochgefahren, die Fixierstange 24 löst sich
vom Verbindungselement 23, danach kann die Entnahmehülse 19 mit der darin enthaltenen
Bodenprobe 41' über den Verlängerungsteil 22 aus dem Bohrrohr 17 und dem Bohrrohr
16 herausgehoben werden, die Bohrprobe kann, wie vorgängig beschrieben worden ist
aus der Entnahmehülse 19 entnommen werden. Danach kann Bohrrohr und Verlängerungsteil
wieder verlängert werden, der Bohrvorgang kann weitergeführt werden.
[0045] Mit diesem Verfahren wird erreicht, dass einerseits, wie bereits erwähnt worden ist,
optimale Bohrproben erhalten werden, andererseits wird dadurch, dass die Bohrrohre
17, 16 bei der Entnahme der Bohrprobe im Bohrloch bleiben, vermieden, dass die die
Bohrwände abbröckeln oder einstürzen können, sodass jederzeit gewährleistet ist, dass
der weitere Bohrvorgang ohne Probleme weitergeführt werden kann. Bei diesem Verfahren
kann eine Bohreinrichtung eingesetzt werden, die dem ersten Ausführungsbeispiel gemäss
Fig. 1 oder dem zweiten Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 2 entspricht.
[0046] Mit der Ausführungsform der Bohreinrichtung, die in Fig. 3 dargestellt ist, kann
der Bohrvorgang in gleicher Weise ausgeführt werden, für die Entnahme der Bodenprobe
aus der Bohrprobenhülse wird aber das Bohrrohr ebenfalls aus dem Bohrloch herausgezogen.
1. Bohreinrichtung für die Entnahme von Bodenproben, umfassend eine Ramme (2), einen
Schlagkopf (3), auf welchen die Ramme (2) aufschlägt, ein am Schlagkopf (3) angebrachtes
Drehgetriebe (13), an welchem das Bohrgestänge befestigbar ist, mit welchem Drehgetriebe
(13) das Bohrgestänge rotierend antreibbar ist, ein am Bohrgestänge angebrachtes Bohrrohr
(17), an dessen vorderen Randbereich eine Bohrkrone (18) befestigbar ist, und eine
in das Bohrrohr (17) einsetzbare Bohrprobenhülse (19), in welcher der Bohrprobenkern
aufnehmbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Drehgetriebe einen Drehkopf (11) umfasst, welcher am Schlagkopf (3) zur Anlage
kommt, welcher Drehkopf (11) mit einem Halteelement (14) für das Bohrrohr (16) verbindbar
ist, und welcher Drehkopf (11) mit einer durchgehenden axialen Bohrung (25) versehen
ist, in welche eine Fixierstange (24) eingesetzt ist, welche mit ihrem einen Endbereich
drehfest im Schlagkopf (3) gehalten ist und deren anderer Endbereich über Verbindungselemente
(21, 22, 23) mit der Bohrprobenhülse (19) verbunden ist.
2. Bohreinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlagkopf (3) und die Ramme (2) axial verschiebbar und drehfest miteinander
verbunden sind.
3. Bohreinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteelement (14) aus einem Bohrkopf (15) besteht, welcher über eine lösbare
Verbindung mit dem Drehkopf (11) verbindbar ist und an welchen das Bohrrohr (16) ankoppelbar
ist.
4. Bohreinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Drehkopf (11) und dem Bohrrohr (17) Verlängerungsstücke (16, 36) einsetzbar
sind.
5. Bohreinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungselemente einen Halteteil (21) aufweisen, welcher mit der Bohrprobenhülse
(19) verbindbar ist.
6. Bohreinrichtung nach einem der Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Fixierstange (24) mit einer zentralen Bohrung (26) versehen ist, welche auf der
Schlagkopfseite geschlossen und auf der Verbindungselementeseite offen ist, und welche
mit einer Zuführleitung verbunden ist, über welche ein fluidisches Medium in die zentrale
Bohrung (26) leitbar ist.
7. Bohreinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungselemente (21, 22, 23) mit einer weiteren zentralen Bohrung (26') versehen
sind, welche mit der zentralen Bohrung (26) verbunden sind und über welche das fluidische
Medium in den Halteteil (21) leitbar und von dort in den Bohrbereich führbar ist.
8. Bohreinrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen die Fixierstange (24) und den Halteteil (21) Verlängerungsteile (22) einsetzbar
sind, welche gegenseitig und mit der Fixierstange (24) bzw. dem Halteteil (21) lösbar
verbindbar sind und welche ebenfalls mit einer weiteren zentralen Bohrung (26') versehen
sind.
9. Bohreinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungselemente ein Zwischenstück (23) umfassen, welches formschlüssig auf
die Fixierstange (24) aufsteckbar ist.
10. Bohreinrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Halteteil (21) mit radial verlaufenden Bohrungen (27) versehen ist, über welche
das zuführbare fluidische Medium in den Zwischenraum zwischen Bohrrohr (17) und Bohrprobenhülse
(19) leitbar ist.
11. Bohreinrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Zwischenraum zwischen Bohrrohr (17) und Bohrprobenhülse (19) durch eine obere
Dichtung (29) und eine untere Dichtung (30) abgeschlossen ist.
12. Bohreinrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die untere Dichtung (30) in die Bohrkrone (18) eingesetzt ist und dass die Bohrkrone
(18) mit Kanälen (31) ausgestattet ist, über welche das Medium aus dem Zwischenraum
in den Bohrbereich der Bohrkrone (18) leitbar ist.
13. Bohreinrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass im Halteteil (21) eine Durchgangsöffnung (32) angebracht ist, welche mit einem Ventil
versehen ist.
14. Bohreinrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Verlängerungsstücke (16) zwischen das Halteelement (14) und das Bohrrohr (17)
einsetzbar sind und eine dem Bohrrohr (17) entsprechende Form aufweisen.
15. Bohreinrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Verlängerungsstücke (36) zwischen den Drehkopf (11) und das Halteelement (14)
einsetzbar sind und eine dem Drehkopf (11) entsprechende Form aufweisen.
16. Verfahren zur Ausführung eines Bohrvorgangs mit einer Bohreinrichtung (1) nach einem
der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Bohrrohr (17) mit daran angebrachter Bohrkrone (18) und mit darin eingesetzter
und gegen Verdrehung gesicherter Bohrprobenhülse (19) in den Boden eingebohrt und/oder
eingerammt wird, dass bei gefüllter Bohrprobenhülse (19) das Bohrrohr (17) vom Bohrkopf
(15) getrennt wird, die Bohrprobenhülse (19) aus dem im Boden verbleibenden Bohrrohr
(17) herausgezogen wird, die Bohrprobenhülse (19) vom Halteteil (21) getrennt wird
und die Bohrprobe (41) entnommen wird, dass die Bohrprobenhülse (19) in das im Boden
sich befindende Bohrrohr (17) eingesetzt und mit einer Verlängerung (22) ausgestattet
wird, auf das Bohrrohr (17) eine Bohrrohrverlängerung (16) aufgesetzt und mit dem
Bohrkopf (15) verbunden wird und das Bohren und/oder Einrammen weitergeführt wird.