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(11) |
EP 2 051 836 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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12.05.2010 Patentblatt 2010/19 |
| (22) |
Anmeldetag: 19.06.2007 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2007/056068 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2008/017539 (14.02.2008 Gazette 2008/07) |
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| (54) |
WERKZEUGAUFNAHME
TOOL RECEPTACLE
SUPPORT POUR OUTIL
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE GB |
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Priorität: |
08.08.2006 DE 102006036955
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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29.04.2009 Patentblatt 2009/18 |
| (73) |
Patentinhaber: Robert Bosch GmbH |
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70442 Stuttgart (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- STRASSER, Andreas
73635 Rudersberg (DE)
- SCHMID, Lars
72622 Nuertingen (DE)
- LOEHNERT, Peter
72116 Moessingen (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A1- 10 001 193 DE-U1- 9 305 463 US-A- 5 971 403
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DE-A1- 10 105 250 GB-A- 2 297 513 US-A- 6 073 705
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Werkzeugaufnahme gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs
1.
Stand der Technik
[0002] Um mit einem Werkzeug, wie zum Beispiel einem Flachmeißel, in verschiedenen Drehstellungen
meißeln zu können, ist es bekannt einen Bohr- und/oder Meißelhammer mit einer Werkzeugaufnahme
zu versehen, die einen Werkzeugwechsel ermöglicht und bei der das Werkzeug in verschiedene
Drehpositionen verstellt und verriegelt werden kann. Die
DE 100 01 193 A1 weist eine Werkzeugaufnahme für eine Werkzeugmaschine auf, bei der zur axialen Ver-
und Entriegelung eines Werkzeugschafts ein Verriegelungssteuerelement mit einer ersten
Betätigungshülse axial verfahren wird und ein Verriegelungssteuerkörper mit einer
zweiten Betätigungshülse zur Veränderung der Drehposition des Aufnahmekörpers verdreht
wird. Das separate Verriegelungssteuerelement und den separaten Verriegelungssteuerkörper
und deren Bedienhülsen beschränken jedoch das Raumangebot innerhalb der Werkzeugaufnahme.
Aus
GB 2 297 513 A ist weiters eine Werkzeugaufnahme nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 bekannt.
Offenbarung der Erfindung
[0003] Bei einer Werkzeugaufnahme nach
GB 2 297 513A ist vorgesehen, dass das Verriegelungssteuerelement und der Verriegelungssteuerkörper
als gemeinsames Bauteil ausgebildet sind. Durch das Zusammenlegen beider Steuerfunktionen
in einem gemeinsamen Bauteil wird der Bedienkomfort für den Nutzer einer Handwerkzeugmaschine
deutlich erhöht. Der Raumgewinn durch die Zusammenlegung des Verriegelungssteuerelements
und des Verriegelungssteuerkörpers ermöglicht eine deutlich bedienerfreundlichere
Einhandbedienung einer Drehverstellung und Drehverriegelung eines in die Werkzeugaufnahme
eingeführten Werkzeugs und die axiale Verriegelung seines Werkzeugschafts in dem Aufnahmekörper.
[0004] Es ist weiter aus
GB 2 297 513 A bekannt, ein an dem Aufnahmekörper drehfest gelagerter Verriegelunskörper zur Drehverriegelung
des Aufnahmekörpers vorzusehen. Wird der Verriegelungskörper gehäusefest drehverriegelt,
so ist der Aufnahmekörper und der im Aufnahmekörper aufgenommene Werkzeugschaft drehverriegelt.
Die Drehverriegelung wird zum Beispiel durch einen Kraft- und/oder Formschluss in
Drehrichtung zwischen einem gehäusefesten Element und dem Verriegelungskörper erreicht.
[0005] Mit Vorteil gegenüber der Offenbarung des
GB 2 297 513 A ist vorgesehen, dass der Verriegelungskörper am Aufnahmekörper axial verfahrbar gelagert
ist und zwischen einer drehfesten Position und einer drehbaren Position bewegt werden
kann. Der Verriegelungskörper weist dazu zum Beispiel mindestens einen Vorsprung auf,
der in eine Längsnut in dem Außenmantel des Aufnahmekörpers greift und den Verriegelungskörper
in Längsrichtung des Aufnahmekörpers führt. Der Verriegelungskörper umgreift dazu
zum Beispiel den Aufnahmekörper.
[0006] Vorteilhafterweise kann vorgesehen werden, dass der Verriegelungskörper eine Verzahnung
aufweist, mit der er sich in einer drehfesten Position in einer Gegenstruktur eines
Gehäuseteils abstützt. Dazu kann die Gegenstruktur des Gehäuseteils als ein in der
drehfesten Position in die Verzahnung greifende Gegenverzahnung ausgebildet sein,
die durch Formschluss eine drehfeste Lagerung des Verriegelungskörpers im Gehäuseteil
bewirkt. Der Rastring kann mit Vorteil eine Verzahnung mit im Querschnitt zumindest
teilweise trapezförmigen Ausnehmungen und/oder trapezförmigen Zähnen besitzen, über
die große Drehmomente übertragen werden können.
[0007] Weiterhin kann vorgesehen werden, dass das gemeinsame Bauteil und der Verriegelungskörper
eine Hintergriff-Struktur zum axialen Verlagern des Verriegelungskörpers zwischen
der drehfesten Position und einer drehbaren Position des Verriegelungskörpers und
zum Verdrehen des Verriegelungskörpers bilden. Die Hintergriff-Struktur hat dabei
die Aufgabe, den Verriegelungskörper aus der drehfesten Position axial in eine drehbare
Position zu verlagern, ihn anschließend zusammen mit dem Aufnahmekörper zu verdrehen
und schließlich zurück in die drehfeste Position zu verlagern. Der Verriegelungskörper
ist dabei insbesondere ein Rastring. Mit einem Rastring kann eine kurze Baulänge erreicht
und ein radialer Abstand zwischen dem Aufnahmekörper und dem gemeinsamen Bauteil überbrückt
werden. Befindet sich der Verriegelungsbereich zur gehäusefesten Drehverriegelung
des als Rastring ausgebildeten Verriegelungskörpers im Bereich des radial äußeren
Durchmessers, so kann zum Erreichen eines Kraft- und/oder Formschlusses eine besonders
große Übertragungsfläche genutzt werden.
[0008] Mit Vorteil kann die Hintergriff-Struktur als eine Kulisse des gemeinsamen Bauteils
ausgebildet werden, in die ein Vorsprung des Verriegelungskörpers eingreift. Die Kulisse
und der Vorsprung weisen dazu eine korrespondierende Kurvenkontur auf, die dafür sorgt
dass der Verriegelungskörper zunächst axial verlagert und dann drehverlagert wird.
[0009] Nach einer optionalen Weiterbildung der Erfindung ist ein Verriegelungselement zur
axialen Verriegelung des Werkzeugschafts in der Einführöffnung vorgesehen, das zwischen
einer Verriegelungsstellung und einer Entriegelungsstellung axial beweglich ist. Dabei
wird diese Bewegung von der Position des gemeinsamen Bauteils gesteuert.
[0010] Weiterhin kann ein verdrehbares und/oder axial verschiebbares Bedienelement zum axialen
Verschieben und/oder Verdrehen des gemeinsamen Bauteils vorgesehen werden. Das Bedienelement
ist bevorzugt als Bedienhülse ausgeführt, die zumindest einen Teil des gemeinsamen
Bauteils mantelförmig umgibt. Das Bedienelement ist vorzugsweise durch ein Federelement
in axialer Richtung vorgespannt, um eine Ruhestellung festzulegen. Eine Bewegung des
Bedienelements (axiale Bewegung und/oder Drehbewegung) kann dann auf das Verriegelungselement
übertragen werden, was beispielsweise dadurch erfolgt, dass das Bedienelement das
gemeinsame Bauteil mitnimmt. Alternativ ist das Bedienelement starr oder elastisch
mit dem gemeinsamen Bauteil gekoppelt, sodass die Bewegung des Bedienelements auf
das gemeinsame Bauteil übertragen wird.
[0011] Weiterhin kann mindestens ein in dem Verriegelungselement gelagerter und zwischen
einer Arretierstellung und einer Freigabestellung radial verschiebbarer Arretierungsbolzen
vorgesehen werden, der das Verriegelungselement in seiner Arretierstellung axial arretiert
und in seiner Freigabestellung axial freigibt. In der Arretierstellung des Arretierungsbolzens
wird das Verriegelungselement in der Entriegelungsstellung arretiert, sodass der Werkzeugschaft
in die Werkzeugaufnahme eingeführt oder aus der Werkzeugaufnahme entnommen werden
kann, ohne dass der Benutzer dabei das Verriegelungselement festhalten muss (Einhandbedienung).
In der Freigabestellung des Arretierungsbolzens erfolgt dagegen keine Arretierung
des Verriegelungselements in der Entriegelungsstellung, wodurch der Werkzeugschaft
in der Werkzeugaufnahme axial verriegelt wird. Zum Lösen der Arretierung wird der
Arretierungsbolzen insbesondere durch axiale Verlagerung des Werkzeugschafts aus seiner
Arretierstellung gelöst. Die Verlagerungsbewegung des Werkzeugschafts bei der Entnahme
aus der Werkzeugaufnahme oder beim Einführen des Werkzeugschafts in die Werkzeugaufnahme
wird dabei auf den Arretierungsbolzen übertragen, wodurch sich dieser aus der Arretierstellung
löst.
[0012] Mit Vorteil kann ein Federelement vorgesehen werden, das den Arretierungsbolzen in
Richtung der Arretierstellung vorspannt. Dabei liegt der Arretierungsbolzen in der
Arretierstellung insbesondere an einem Axialanschlag in dem Aufnahmekörper an. Aufgrund
der Federvorspannung verlagert sich der Arretierungsbolzen selbstständig in die Arretierstellung,
wenn der Benutzer das Verriegelungselement aus der Verriegelungsstellung in die Entriegelungsstellung
bewegt. Zur Arretierung des Verriegelungselements ist dabei in der Entriegelungsstellung
kein Benutzereingriff erforderlich, wodurch die Bedienung wesentlich vereinfacht wird.
[0013] Nach einer optionalen Weiterbildung der Erfindung ist ein in dem Aufnahmekörper radial
verschiebbar gelagertes Freigabeelement zum Lösen des Arretierungsbolzens aus der
Arretierstellung vorgesehen. Dabei ist das Freigabeelement durch den Werkzeugschaft
radial nach außen gegen den Arretierungsbolzen verschiebbar. Hierzu ist zur Kraftübertragung
von dem Werkzeugschaft auf den Arretierungsbolzen insbesondere ein als Kugel ausgebildetes
Freigabeelement vorgesehen, das radial in die Einführöffnung der Werkzeugaufnahme
hineinragt und beim Einführen oder bei der Entnahme des Werkzeugschafts radial nach
außen verschoben wird und dabei den Arretierungsbolzen radial nach außen drückt. Bei
einer Ausbildung des Freigabeelements als eine Kugel, die in einem Durchbruch in dem
Aufnahmekörper radial verschiebbar gelagert ist, ist der Durchbruch vorzugsweise konisch
nach innen verjüngt. Diese Form verhindert, dass die Kugel nach innen herausfällt,
wenn sich kein Werkzeugschaft in der Werkzeugaufnahme befindet.
[0014] Weiterhin kann eine Federeinrichtung vorgesehen werden, die das Verriegelungselement
in Richtung der Verriegelungsstellung und/oder den Verriegelungskörper in Richtung
der Drehfesten Position axial vorspannt. Durch ein derart vorgespanntes Verriegelungselement
wird ein unbeabsichtigtes Entriegeln des Werkzeugschafts beziehungsweise ein unbeabsichtigtes
entriegeln der Drehverriegelung verhindert.
[0015] Mit Vorteil kann vorgesehen werden, dass in dem Aufnahmekörper zur axialen Verriegelung
des Werkzeugschafts mindestens ein radial verschiebbarer Sperrkörper angeordnet ist,
der in der Verriegelungsstellung des Verriegelungselements in Längsnuten des Werkzeugschafts
eingreifen kann. Der in den Aufnahmekörper eingeführte Werkzeugschaft wird durch den
Sperrkörper axial verriegelt, wobei dieser in eine Längsnut des Werkzeugschafts eingreift,
sodass der Werkzeugschaft im verriegelten Zustand nur einen bestimmten Bewegungsspielraum
in axialer Richtung aufweist. Befindet sich das Verriegelungselement in der Verriegelungsstellung,
so verhindert es ein radiales Ausweichen des Sperrkörpers. Wenn sich das Verriegelungselement
- in Abhängigkeit von der Position des gemeinsamen Bauteils - in der Entriegelungsstellung
befindet, kann der Sperrkörper radial nach außen ausweichen und der Werkzeugschaft
des Werkzeugs kann aus der Werkzeugaufnahme entnommen oder in die Werkzeugaufnahme
eingeführt werden. Mit Vorteil sind die Sperrkörper als Verriegelungsrollen ausgebildet,
die in ihrer Funktion wenig verschleißen.
[0016] Weiterhin kann vorgesehen werden, dass das Verriegelungselement das gemeinsame Bauteil
ist oder das gemeinsame Bauteil aufweist. Ist das Verriegelungselement einstückig
ausgebildet und steuert/bestimmt die Position und Ausrichtung des Verriegelungskörpers,
so ist das Verriegelungselement das gemeinsame Bauteil. Weist das Verriegelungselement
ein Bauteil auf, das die Position und Ausrichtung des Verriegelungskörpers bestimmt,
so weist das Verriegelungselement das gemeinsame Bauteil auf.
[0017] Schließlich umfasst die Erfindung auch eine Werkzeugmaschine, insbesondere einen
Bohr- und/oder Meißelhammer, mit einer erfindungsgemäßen Werkzeugaufnahme.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0018] Die Zeichnungen veranschaulichen die Erfindung anhand mehrerer Ausführungsbeispiele,
und zwar zeigt:
- Figur 1a
- eine Schnittdarstellung einer Werkzeugaufnahme in drehfester Position und Verriegelungsstellung,
- Figur 1 b
- eine Schnittdarstellung der Werkzeugaufnahme aus Figur 1 in drehbarer Position und
Verriegelungsstellung,
- Figur 1 c
- eine Schnittdarstellung der Werkzeugaufnahme aus Figur 1a in drehfester Position und
Entriegelungsstellung,
- Figuren 2a bis c
- Schnittdarstellungen eines zweiten Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Werkzeugaufnahme
entsprechend den Figuren 1a bis c,
- Figuren 3a bis c
- Schnittdarstellung eines dritten Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Werkzeugaufnahme
entsprechend den Figuren 1a bis c und
- Figuren 4a bis d
- schematische Darstellungen der Steuerung eines Verriegelungskörpers durch ein gemeinsames
Bauteil.
Ausführungsform(en) der Erfindung
[0019] Die Figuren 1a bis 1c zeigen eine Werkzeugaufnahme 1 für einen Bohrhammer und/oder
einen Meißelhammer. Dazu weist die Werkzeugaufnahme 1 einen im Wesentlichen hohlzylinderförmigen
Aufnahmekörper 2 mit einer Einführöffnung 3 auf, in der ein Werkzeugschaft 4 eines
nicht vollständig dargestellten Werkzeugs 5 einliegt. Der Aufnahmekörper 2 weist über
den Umfang verteilt mehrere Durchbrüche 6 auf, in denen jeweils ein als Verriegelungsrolle
7 ausgebildeter Sperrkörper 8 einliegt, wobei sich die Durchbrüche 6 in radialer Richtung
nach innen verjüngen. Der Werkzeugschaft 4 weist in seiner Mantelfläche eine über
den Axialabschnitt mit der Verriegelungsrolle 7 hinausgehende Längsnut 9 auf, in die
die Verriegelungsrolle 7 eingreift. Weiterhin weist die Werkzeugaufnahme 1 ein als
Verriegelungshülse 10 ausgebildetes Verriegelungselement 11 auf, das den Aufnahmekörper
2 im Bereich des Werkzeugaufnahme 1 umgibt. Das Verriegelungselement 11 weist an seinem
ersten Ende 12 einen Abstand zum Aufnahmekörper 2 auf, wobei ein Hohlraum 13 entsteht.
Im Hohlraum 13 ist eine elastische Manschette 14 angeordnet, die direkt an der Umfangsfläche
des Aufnahmekörpers 2 angeordnet ist. An einem dem ersten Ende 12 des Verriegelungselements
11 gegenüberliegenden zweiten Ende 15 weist das als Verriegelungshülse 10 ausgebildete
Verriegelungselement 11 eine den Aufnahmekörper 2 direkt umgebende Innenhülse 16 und
eine radial außen liegende Außenhülle 17 auf. Zwischen dem ersten Ende 12 und dem
zweiten Ende 15 weist das Verriegelungselement 11 eine Arretiereinrichtung 18 auf.
Die Arretiereinrichtung 18 besteht unter Anderem aus einem Arretierungsbolzen 19,
der in einer radial verlaufenden Bohrung im Verriegelungselement 11 radial verschiebbar
gelagert ist, wobei der Arretierungsbolzen 19 von einem als Ringfeder 20 ausgebildeten
Federelements 21 radial nach innen vorgespannt ist. Die Arretiereinrichtung 18 weist
weiterhin ein als Kugel 22 ausgebildetes Freigabeelement 23 auf, das in einem radial
verlaufenden Durchbruch 24 in dem Aufnahmekörper 2 radial verschiebbar gelagert ist.
Der Durchbruch 24 verjüngt sich dabei hierbei in radialer Richtung nach innen, sodass
das Freigabeelement 23 nur teilweise nach innen in die Einführöffnung 3 hineinragen
kann. Der Arretierungsbolzen 19 wird in zwei axial verlaufenden Nuten 25,26 geführt,
die in der Mantelfläche des Aufnahmekörpers 2 beiderseits des Durchbruchs 24 angeordnet
sind, wobei die werkstückseitige Nut 25 eine geringere Nuttiefe aufweist als die werkzeugseitige
Nut 26. Zur Bedienung der Werkzeugaufnahme 1 ist das als Verriegelungshülse 10 ausgebildete
Verriegelungselement 11 durch ein als Bedienhülse 27 ausgebildetes Bedienelement 28
zumindest teilweise axial umgeben. Das Bedienelement 28 ist axial verschiebbar, wobei
es durch ein nicht dargestelltes Federelement in axialer Richtung des Werkstücks und
einer am vorderen Ende angeordneten Staubmanschette 30 vorgespannt ist. Die Staubmanschette
30 ist dabei elastisch ausgebildet um im Betrieb, bei eingestecktem Werkzeugschaft
ein Eindringen von Staub in die Einführöffnung 3 zu verhindern. Auf Höhe des zweiten
Endes 15 des Verriegelungselements 11 befindet sich zwischen dem Aufnahmekörper 2
und der Außenhülse 17 des Verriegelungselements 11 ein als Rastring 31 ausgebildeter
Verriegelungskörper 32. Der Rastring 31 ist an dem Außenumfang seiner im Werkstück
abgewandten Seite mit einer als Außenzahnkranz 34 ausgebildeten Verzahnung 35 versehen,
die - zum Beispiel in Figur 1a - in Wirkeingriff mit einer gehäusefesten, als Innenzahnkranz
36 ausgebildeten Gegenstruktur 37 eines Gehäuseteils 38 in Eingriff steht, die den
Verriegelungskörper 32 drehverriegelt. Durch nicht dargestellte Vorsprünge des Verriegelungskörpers
32 an dessen Innenradius, die in nicht dargestellte Längsnuten in der Mantelfläche
des Aufnahmekörpers 2 greifen, ist der Verriegelungskörper 32 drehfest, jedoch axial
verschieblich gelagert. Ist der Verriegelungskörper 32 so angeordnet, wie in Figur
1a dargestellt, so greift die Verzahnung 35 des Verriegelungskörpers 32 in die Gegenstruktur
37 des Gehäuseteils 38, stützt sich dort an, sodass mit dem Verriegelungskörper 32
auch der Aufnahmekörper 2 und gegebenenfalls ein in den Aufnahmekörper 2 eingeführter
Werkzeugschaft 4 drehverriegelt ist. Eine zwischen dem Verriegelungselement 11 und
dem Verriegelungskörper 32 angeordnete, als Druckfeder 39 ausgebildete Federeinrichtung
40 spannt das Verriegelungselement 11 in Richtung der Verriegelungsstellung und den
Verriegelungskörper 32 in Richtung der drehfesten Position vor.
[0020] Im ersten, in den Figuren 1a bis c dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Verriegelungselement
11 als ein gemeinsames Bauteil 41 ausgebildet, das die axiale Verriegelung des Werkzeugschafts
4 im Aufnahmekörper 2 und die Drehverriegelung des Aufnahmekörpers 2 bestimmt beziehungsweise
steuert. Die Steuerung der axialen Verriegelung ergibt sich unmittelbar aus der Tatsache,
dass die Verriegelungshülse 10 das gemeinsame Bauteil 41 bildet. Zur Steuerung der
Drehverriegelung weist das gemeinsame Bauteil 41 auf der Höhe des als Rastring 31
ausgebildeten Verriegelungskörpers 32 eine in den Figuren 4a bis 4d dargestellte Kulisse
42 auf, in die ein Vorsprung 43 des Verriegelungskörpers 32 eingreift. Die Kulisse
42 und der Vorsprung 43 bilden zusammen eine Hintergriff-Struktur zum axialen Verlagern
des Verriegelungskörpers 32 zwischen der drehfesten Position und der drehbaren Position
des Verriegelungskörpers 32 und damit des Aufnahmekörpers 2. Durch Verdrehen des gemeinsamen
Bauteils 41 wird gemäß Figuren 4a bis d der Verriegelungskörper 32 zunächst axial
in Richtung des Endes 29 der Werkzeugaufnahme 1 (Pfeil 44) verschoben, bis die Verzahnung
35 und die Gegenstruktur 37 nicht mehr in Wirkeingriff miteinander stehen. Dies ist
die in der Figur 1 b dargestellte Situation. Durch weiteres Verdrehen des gemeinsamen
Bauteils 41 (hier also des Verriegelungselements 11) wird der Verriegelungskörper
32 und mit ihm der Aufnahmekörper 2 verdreht und kann so in einer der Verdrehrichtung
erfolgenden drehfesten Position durch die Druckfeder 39 zurückverlagert werden. Die
Figur 1b entspricht im Wesentlichen der Figur 1a, zeigt jedoch den Verriegelungskörper
32 in der axial verschobenen, drehbaren Position.
[0021] Zur Verriegelung des Werkzeugschafts 4 im Aufnahmekörper 2 ergibt sich folgende Funktion:
Beim axialen Einführen des Werkzeugschafts 4 in die Einführöffnung 3 drückt der Werkzeugschaft
die Verriegelungsrollen 7 radial nach außen, bis die Verriegelungsrolle 7 in einer
Arretierposition des Werkzeugschafts 4 in die Längsnut 9 des Werkzeugschafts 4 eingreift
(Figur 1 c). Beim weiteren Einschieben des Werkzeugschafts 4 tritt das Freigabeelement
23 radial nach außen, wobei der Arretierungsbolzen 19 entgegen der Vorspannung der
Ringfeder 20 ebenfalls radial nach außen gedrückt wird. Wenn der Arretierungsbolzen
19 über die Stufe zwischen den beiden Nuten 25,26 angehoben ist, schiebt die Druckfeder
39 das Verriegelungselement 11 axial in die in der Figur 1a dargestellte Verriegelungsstellung,
wobei der Arretierungsbolzen 19 in der Nut 25 geführt wird. In der Verriegelungsstellung
deckt das Verriegelungselement 11 mit seiner Innenseite den Durchbruch 6 der Sperrkörper
8 ab, die somit nicht mehr radial nach außen ausweichen können und den Werkzeugschaft
4 axial verriegeln. Somit wird der Werkzeugschaft 4 bei seinem Einschieben in den
Aufnahmekörper 2 ohne weiteren Benutzereingriff verriegelt. Zur Entnahme des Werkzeugschafts
4 aus dem Aufnahmekörper 2 muss das Verriegelungselement zunächst aus der in Figur
1a dargestellten Verriegelungsstellung in die in Figur 1c gezeigten Entriegelungsstellung
gebracht werden. Dazu schiebt der Benutzer die Bedienhülse 27 axial aus der in den
Figuren gezeigten Stellung in Richtung des Verriegelungselements 11, wobei das Bedienelement
28 das Verriegelungselement 11 axial mitnimmt, bis der Arretierungsbolzen 19 werkzeugseitig
hinter dem Freigabeelement 23 in der Nut 26 liegt und dabei am Freigabeelement 23
(der Kugel 22) anliegt. Anschließend lässt der Bediener das Bedienelement 28 los,
worauf dieses aufgrund der Rückstellkraft des nicht dargestellten Federelements in
seiner Ausgangsposition zurückfährt. Das Verriegelungselement 11 wird dabei nicht
von dem Freigabeelement 23 und dem Arretierungsbolzen 19 axial arretiert, da der Arretierungsbolzen
19 seitlich an dem Freigabeelement 23 anliegt, während das Freigabeelement 23 von
der Mantelfläche des Werkzeugschafts 4 nach außen gedrückt wird. Hierbei ist zu erwähnen,
dass die Längsnut 9 und der Sperrkörper 8 in Umfangsrichtung nicht in dem Winkelbereich
liegt, in dem das Freigabeelement 23 angeordnet ist. In der Entriegelungsstellung
(Figur 1c) des als gemeinsames Element 41 ausgebildeten Verriegelungselements 11 ist
aufgrund der Gestalt der Kulisse 42 ein axiales Verlagern und Drehen des Verriegelungskörpers
unmöglich.
[0022] Die Figuren 2a bis c zeigen die analogen Stellungen des Verriegelungselements 11
und des Verriegelungskörpers 32 für ein weiteres Ausführungsbeispiel der Werkzeugaufnahme
1. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist das Verriegelungselement 11 beziehungsweise
das gemeinsame Bauteil 41 nicht einstückig ausgebildet, sondern weist die Außenhülse
17 als separate Bauteil auf. In diesem Ausführungsbeispiel ist also die Außenhülse
17 das gemeinsame Bauteil 41. Die Funktionen des ersten Ausführungsbeispiels (Figuren
1a bis c) und des zweiten Ausführungsbeispiels (Figuren 2a bis c) entsprechen einander.
[0023] Die Figuren 3a bis c zeigen ein drittes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen
Werkzeugaufnahme 1, das im Wesentlichen dem des zweiten Ausführungsbeispiels entspricht
und ein Verriegelungselement 11 mit einer separaten Außenhülse 17 aufweist. Der Verriegelungskörper
32 des dritten Ausführungsbeispiels ist mehrteilig ausgebildet und weist ein als Druckfeder
ausgebildetes Federelement 45, eine Rastscheibe 46 und eine Mitnahmenase 47 auf. Der
Verriegelungskörper 32 greift nicht direkt über eine Verzahnung 35 in eine Gegenstruktur
37 des Gehäuseteils 38, sondern presst die Rastscheibe 46 mit einer Verzahnung 48
über das Federelement 45 in eine Gegenstruktur 37 des Gehäuseteils 38. Zur Werkzeugverstellung
wird das gemeinsame Bauteil 41 im Uhrzeigersinn gedreht. Der Verriegelungskörper 32
wird mitgenommen und zieht mit seiner Mitnahmenase 47 die Rastscheibe 46 aus der Gegenstruktur
37 des Gehäuseteils 38. Mit Weiterdrehen des gemeinsamen Bauteils 41 greift ein definierter
Mitnahmepunkt der Kulisse 42 und verdreht den Verriegelungskörper 32 und den Aufnahmekörper
2. Beaufschlagt durch das Federelement 45 gleitet die Rastscheibe 46 in die nächste
Verzahnungsposition das Gehäuseteil 38.
[0024] Die Figuren 4a bis d zeigen vier mögliche Varianten von Kurvenkonturen 49 einer Kulisse
42 und einer entsprechenden Kurvenkontur des Vorsprungs 43 des Verriegelungskörpers
32. Wird das gemeinsame Bauteil 41 verdreht (Pfeil 50) so wird der Vorsprung 43 und
damit der Verriegelungskörper 32 axial in Richtung des Endes 29 verschoben, bis die
Verzahnung 35 und die Gegenstruktur 37 nicht mehr in Wirkeingriff miteinander stehen,
sodass sich der Verriegelungskörper 32 mit dem gemeinsamen Bauteil 41 mitdrehen kann.
Dabei ist die Kulisse 42 in den Varianten der Figur 4a und 4b nur in eine Richtung
(Pfeil 50) drehbar, während bei der in den Figuren 4c und 4d gezeigten Variante der
Kulisse 42 ein Verdrehen in beide Richtungen (Doppelpfeil 51) möglich ist.
[0025] Es ergibt sich folgende Funktion: Bei der in Figur 4a dargestellten Kulisse 42 wird
der Verriegelungskörper 32 durch Drehen des gemeinsamen Bauteils über eine schräge
Flanke 52 axial verschoben. Bei der in Figur 4b dargestellten Kulisse 42 wird der
Verriegelungskörper 32 durch Drehen des gemeinsamen Bauteils 41 über eine beliebige
Kurvenkontur 53 axial verschoben. Bei der in Figur 4c dargestellten Kulisse 42 wird
der Verriegelungskörper 32 durch Drehen des gemeinsamen Bauteils 41 in beide Richtungen
entweder über eine schräge Flanke 52 oder eine beliebige Kurvenkontur 53 axial verschoben.
Bei der in Figur 4d dargestellten Kulisse 42 wird der Verriegelungskörper 32 durch
Drehen des gemeinsamen Bauteils 41 in beide Richtungen über eine sich wiederholende
schräge Flanke 52 oder eine beliebige Kurvenkontur 53 axial verschoben.
1. Eine Werkzeugaufnahme (1), insbesondere für einen Bohr- und/oder Meißelhammer mit
einem Aufnahmekörper (2), der eine Einführöffnung (3) zur Aufnahme eines Werkzeugschafts
(4) aufweist, mit einem Bauteil (41), wobei das Bauteil (41) axial verfahrbar gegenüber
dem Aufnahmekörper (2) als Verriegelungssteuerelement zur axialen Verriegelung des
Werkzeugschafts (1) in der Einführöffnung (3) dient und wobei das Bauteil (41) verdrehbar
gelagert gegenüber dem Aufnahmekörper (2) als Verriegelungssteuerkörper zur Drehverriegelung
des Aufnahmekörpers (2) dient, und einen an dem Aufnahmekörper (2) drehfest gelagerten
Verriegelungskörper (32) zur Drehverriegelung des Aufnahmekörpers (2) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der Verriegelungskörper (32) am Aufnahmekörper (2) axial verfahrbar gelagert ist
und zwischen einer drehfesten Position und einer drehbaren Position bewegt werden
kann.
2. Eine Werkzeugaufnahme nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Verriegelungskörper (32) eine Verzahnung (35) aufweist, mit der er sich in der
drehfesten Position in einer Gegenstruktur (37) eines Gehäuseteils (38) abstützt.
3. Eine Werkzeugaufnahme nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das gemeinsame Bauteil (41) und der Verriegelungskörper (32) eine Hintergriff-Struktur
zum axialen Verlagern des Verriegelungskörpers (32) zwischen der drehfesten Position
und der drehbaren Position des Verriegelungskörpers (32) und zum Verdrehen des Verriegelungskörpers
(32) bilden.
4. Werkzeugaufnahme nach Anspruch 3 , dadurch gekennzeichnet, dass die Hintergriff-Struktur von einer Kulisse (42) des gemeinsamen Bauteils (41) und
einem Vorsprung des Verriegelungskörpers gebildet wird.
5. Eine Werkzeugaufnahme nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch ein Verriegelungselement (11) zur axialen Verriegelung des Werkzeugschafts (4) in
der Einführöffnung (3) vorgesehen, das zwischen einer Verriegelungsstellung und einer
Entriegelungsstellung axial beweglich ist.
6. Eine Werkzeugaufnahme nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch ein verdrehbares und/oder axial verschiebbares Bedienelement (28) zum axialen Verschieben
und/oder Verdrehen des gemeinsamen Bauteils (41).
7. Eine Werkzeugaufnahme nach einem der vorhergehenden Ansprüche und zumindest nach Anspruch
5, , gekennzeichnet durch mindestens einen in dem Verriegelungselement (11) gelagerten und zwischen einer Arretierstellung
und einer Freigabestellung radial verschiebbaren Arretierungsbolzen (19), der das
Verriegelungselement (11) in seiner Arretierstellung axial arretiert und in seiner
Freigabestellung axial freigibt.
8. Eine Werkzeugaufnahme nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch ein Federelement (21), das den Arretierungsbolzen (19) in Richtung der Arretierstellung
vorspannt.
9. Eine Werkzeugaufnahme nach Anspruch 7 oder 8, gekennzeichnet durch einen in dem Aufnahmekörper (2) radial verschiebbar gelagerten Freigabeelement (23)
zum Lösen des Arretierungsbolzens (19) aus der Arretierstellung.
10. Eine Werkzeugaufnahme nach einem der vorhergehenden Ansprüche und zumindest nach Anspruch
5., , gekennzeichnet durch eine Federeinrichtung (40), die das Verriegelungselement (11) in Richtung der Verriegelungsstellung
und/oder den Verriegelungskörper (32) in Richtung der drehfesten Position axial vorspannt.
11. Eine Werkzeugaufnahme nach einem der vorhergehenden Ansprüche und zumindest nach Anspruch
5,
dadurch gekennzeichnet, dass in dem Aufnahmekörper (2) zur axialen Verriegelung des Werkzeugschafts (4) mindestens
ein radial verschiebbarer Sperrkörper (8) angeordnet sind, der in der Verriegelungsstellung
des Verriegelungselements (11) in eine Längsnut (9) des Werkzeugschafts (4) eingreifen
kann.
12. Eine Werkzeugaufnahme nach einem der vorhergehenden Ansprüche und zumindest nach Anspruch
5,
dadurch gekennzeichnet, dass das Verriegelungselement (11) das gemeinsame Bauteil (41) ist oder das gemeinsame
Bauteil (41) aufweist.
13. Eine Werkzeugmaschine, insbesondere ein Bohr- und/oder Meißelhammer, mit einer Werkzeugaufnahme
nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche.
1. Tool receptacle (1), in particular for a rotary and/or demolition hammer, comprising
a receptacle body (2) which has an insertion opening (3) for receiving a tool shank
(4), comprising a component (41), wherein the component (41), in an axially movable
manner relative to the receptacle body (2), serves as a locking control element for
axially locking the tool shank (1) in the insertion opening (3), and wherein the component
(41), in a rotatably mounted manner relative to the receptacle body (2), serves as
a locking control body for rotationally locking the receptacle body (2), and comprising
a locking body (32) which is mounted on the receptacle body (2) in a rotationally
fixed manner and is intended for rotationally locking the receptacle body (2), characterized in that the locking body (32) is mounted on the receptacle body (2) in an axially movable
manner and can be moved between a rotationally fixed position and a rotatable position.
2. Tool receptacle according to Claim 1,
characterized in that the locking body (32) has a tooth system (35) with which it is supported in the rotationally
fixed position in a mating structure (37) of a housing part (38).
3. Tool receptacle according to either of the preceding claims, characterized in that the common component (41) and the locking body (32) form a rear-engagement structure
for axially displacing the locking body (32) between the rotationally fixed position
and the rotatable position of the locking body (32) and for rotating the locking body
(32).
4. Tool receptacle according to Claim 3,
characterized in that the rear-engagement structure is formed by a gate (42) of the common component (41)
and a projection of the locking body.
5. Tool receptacle according to one of the preceding claims, characterized in that a locking element (11) is provided for axially locking the tool shank (4) in the
insertion opening (3), said locking element (11) being axially movable between a locking
position and an unlocking position.
6. Tool receptacle according to one of the preceding claims, characterized by a rotatable and/or axially displaceable operating element (28) for axially displacing
and/or rotating the common component (41).
7. Tool receptacle according to one of the preceding claims and at least according to
Claim 5, characterized by at least one arresting pin (19) which is mounted in the locking element (11), is
radially displaceable between an arresting position and a release position and axially
arrests the locking element (11) in the arresting position thereof and axially releases
the locking element (11) in the release position thereof.
8. Tool receptacle according to Claim 7,
characterized by a spring element (21) which preloads the arresting pin (19) in the direction of the
arresting position.
9. Tool receptacle according to Claim 7 or 8,
characterized by a release element (23) mounted in a radially displaceable manner in the receptacle
body (2) for releasing the arresting pin (19) from the release position.
10. Tool receptacle according to one of the preceding claims and at least according to
Claim 5, characterized by a spring device (40) which axially preloads the locking element (32) in the direction
of the locking position and/or the locking body (32) in the direction of the rotationally
fixed position.
11. Tool receptacle according to one of the preceding claims and at least according to
Claim 5, characterized in that at least one radially displaceable blocking body (8) is arranged in the receptacle
body (2) for axially locking the tool shank (4), which blocking body (8) can engage
in a longitudinal groove (9) of the tool shank (4) in the locking position of the
locking element (11).
12. Tool receptacle according to one of the preceding claims and at least according to
Claim 5, characterized in that the locking element (11) is the common component (41) or has the common component
(41).
13. Power tool, in particular a rotary and/or demolition hammer, having a tool receptacle
according to one or more of the preceding claims.
1. Porte-outil (1), en particulier pour un marteau perforateur et/ou un marteau piqueur,
avec un corps de logement (2) qui présente une ouverture d'insertion (3) pour recevoir
une tige d'outil (4), avec un composant (41), le composant (41) pouvant être déplacé
axialement par rapport au corps de logement (2) et servant d'élément de commande de
verrouillage pour le verrouillage axial de la tige d'outil (1) dans l'ouverture d'insertion
(3) et le composant (41) étant monté de manière rotative par rapport au corps de logement
(2) et servant de corps de commande de verrouillage pour le verrouillage de la rotation
du corps de logement (2), et présentant un corps de verrouillage (32) monté de manière
solidaire en rotation sur le corps de logement (2), pour le verrouillage de la rotation
du corps de logement (2), caractérisé en ce que le corps de verrouillage (32) est monté de manière déplaçable axialement sur le corps
de logement (2) et peut être déplacé entre une position fixée en rotation et une position
rotative.
2. Porte-outil selon la revendication 1, caractérisé en ce que le corps de verrouillage (32) présente une denture (35) avec laquelle il s'appuie
dans une position fixée en rotation dans une contre-structure (37) d'une partie de
boîtier (38).
3. Porte-outil selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le composant commun (41) et le corps de verrouillage (32) forment une structure d'engagement
par l'arrière pour le déplacement axial du corps de verrouillage (32) entre la position
fixée en rotation et la position rotative du corps de verrouillage (32) et pour faire
tourner le corps de verrouillage (32).
4. Porte-outil selon la revendication 3, caractérisé en ce que la structure d'engagement par l'arrière est formée par une coulisse (42) du composant
commun (41) et par une saillie du corps de verrouillage.
5. Porte-outil selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un élément de verrouillage (11) est fourni pour le verrouillage axial de la tige d'outil
(4) dans l'ouverture d'insertion (3), qui est déplaçable axialement entre une position
de verrouillage et une position de déverrouillage.
6. Porte-outil selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé par un élément de commande rotatif et/ou déplaçable axialement (28) pour le déplacement
axial et/ou la rotation du composant commun (41).
7. Porte-outil selon l'une quelconque des revendications précédentes et au moins selon
la revendication 5, caractérisé par au moins un boulon d'arrêt (19) monté dans l'élément de verrouillage (11) et déplaçable
radialement entre une position d'arrêt et une position de libération, qui bloque axialement
l'élément de verrouillage (11) dans sa position d'arrêt et qui le libère axialement
dans sa position de libération.
8. Porte-outil selon la revendication 7, caractérisé par un élément de ressort (21) qui précontraint le boulon d'arrêt (19) dans la direction
de la position d'arrêt.
9. Porte-outil selon la revendication 7 ou 8,
caractérisé par un élément de libération (23) monté de manière déplaçable radialement dans le corps
de logement (2), pour desserrer le boulon d'arrêt (19) hors de la position d'arrêt.
10. Porte-outil selon l'une quelconque des revendications précédentes, et au moins selon
la revendication 5, caractérisé par un dispositif de ressort (40), qui précontraint axialement l'élément de verrouillage
(11) dans la direction de la position de verrouillage et/ou le corps de verrouillage
(32) dans la direction de la position fixée en rotation.
11. Porte-outil selon l'une quelconque des revendications précédentes, et au moins selon
la revendication 5, caractérisé en ce que l'on dispose dans le corps de logement (2) pour le verrouillage axial de la tige
d'outil (4) au moins un corps d'arrêt déplaçable radialement (8), qui peut venir en
prise dans la position de verrouillage de l'élément de verrouillage (11) dans une
rainure longitudinale (9) de la tige d'outil (4).
12. Porte-outil selon l'une quelconque des revendications précédentes, et au moins selon
la revendication 5, caractérisé en ce que l'élément de verrouillage (11) est le composant commun (41) ou présente le composant
commun (41).
13. Machine-outil, notamment marteau perforateur et/ou marteau piqueur, comprenant un
porte-outil selon l'une quelconque ou plusieurs des revendications précédentes.
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