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EP 2 051 837 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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15.05.2019 Patentblatt 2019/20 |
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Anmeldetag: 26.07.2007 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2007/006622 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2008/019754 (21.02.2008 Gazette 2008/08) |
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VERFAHREN ZUR BESTIMMUNG DER VERSCHMUTZUNG EINES ELEKTRISCH ANGETRIEBENEN SCHNEIDWERKZEUGS
UND HAARSCHNEIDEGERÄT
METHOD FOR DETERMINING THE DIRTINESS OF AN ELECTRICALLY DRIVEN CUTTING TOOL, AND HAIR
CUTTING DEVICE
PROCEDE POUR DETERMINER L'ENCRASSEMENT D'UN INSTRUMENT DE COUPE ELECTRIQUE ET TONDEUSE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL PL PT RO
SE SI SK TR |
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Priorität: |
14.08.2006 DE 102006038126
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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29.04.2009 Patentblatt 2009/18 |
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Patentinhaber: Braun GmbH |
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61476 Kronberg im Taunus (DE) |
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Erfinder: |
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- HILD, Holger
65510 Idstein (DE)
- HOHMANN, Thomas
63571 Gelnhausen (DE)
- Die weiteren Erfinder haben auf ihr Recht verzichtet, als solche bekannt gemacht zu
werden.
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| (74) |
Vertreter: Zetterer, Gerd |
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Procter & Gamble Service GmbH
IP Department
Sulzbacher Straße 40-50 65824 Schwalbach am Taunus 65824 Schwalbach am Taunus (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-T2- 69 808 400 US-A- 4 583 027 US-A- 5 632 087 US-A1- 2005 144 784
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JP-A- 4 314 486 US-A- 5 274 735 US-A- 6 072 399 US-A1- 2005 146 296
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Bestimmung der Verschmutzung
eines elektrisch angetriebenen Schneidwerkzeugs und ein Haarschneidegerät mit einer
Einrichtung zur Bestimmung der Verschmutzung seines elektrisch angetriebenen Schneidwerkzeugs.
Bevorzugte Anwendung findet dieses Verfahren beispielsweise zur Bestimmung und Anzeige
des Verschmutzungsgrads eines Schneidwerkzeugs, das eine hin- und hergehende Bewegung
ausführt und von beispielsweise einem oszillierenden Elektromotor oder Linearmotor
angetrieben wird. Haarschneidegeräte mit einem derartigen Schneidwerkzeug sind beispielsweise
elektrische Rasierapparate, Bartschneider oder dgl.
[0002] Aus der
EP 0908278 B1 ist ein Verfahren zur Bestimmung der Menge des von einem elektrisch angetriebenen
Schneidwerkzeug geschnittenen Schneidguts bekannt, das auf der Erkenntnis beruht,
dass die Stromaufnahme eines das Schneidwerkzeug antreibenden Gleichstrommotors Schwankungen
unterworfen ist, die durch die einzelnen Schneidvorgänge bedingt sind. Diese Stromschwankungen
werden erfasst, ausgewertet und als Maß für die Menge des geschnittenen Schneidguts
verwendet. Bei Anwendung dieses Verfahrens in einem Haarschneidegerät wird außerdem
nach Erreichen eines bestimmten Referenzwerts für die Menge des geschnittenen Schneidguts
eine Anzeigeeinrichtung aktiviert, die den Benutzer über die Notwendigkeit einer Reinigung
des Haarschneidegeräts informiert.
[0003] Aus der
DE 10229319 A1 ist ein Verfahren zur Steuerung eines oszillierenden Elektromotors bekannt, der beispielsweise
zum Antreiben eines elektrischen Rasierapparats oder einer elektrischen Zahnbürste
vorgesehen ist. Bei diesem Verfahren wird einer Spule des Elektromotors zu einem bestimmten
Zeitpunkt ein elektrischer Strom zur Ausbildung eines Magnetfelds zugeführt, das von
einer ersten Motorkomponente ausgeht und auf eine zweite Motorkomponente derart einwirkt,
dass die zweite Motorkomponente relativ zur ersten Motorkomponente in eine Schwingungsbewegung
versetzt wird. Zu dem Zeitpunkt, zu dem eine Stromzufuhr zur Spule erfolgt, wird wenigstens
eine elektrische Kenngröße der Spule ermittelt, die mit dem Bewegungszustand der ersten
oder der zweiten Motorkomponente zusammenhängt, beispielsweise die an der Spule anliegende
Spannung und/oder der durch die Spule fließende Strom und/oder die zeitliche Änderung
des durch die Spule fließenden Stroms. Die zukünftige Stromzufuhr zur Spule, d.h.
die Steuerung des oszillierenden Elektromotors erfolgt abhängig von der/den ermittelten
Kenngröße/n. Weiterhin ist in der
DE 10229319 A1 beschrieben, wie die Schwingungsfrequenz und auch die Schwingungsamplitude der Motorkomponenten
ermittelt werden können.
[0004] Aus der
JP 4 314486 A ist ein Rasierapparat bekannt, der zur Bestimmung der Verschmutzung einen Vibrationssensor
in Form eines piezoelektrischen Elements aufweist. Ein zur Amplitude der Vibration
proportionales Ausgangssignal wird einer Steuerschaltung zugeführt, welche aus dem
Signal die Dicke eines Barts bestimmt. Ferner wird die Betriebszeit des Rasierapparats
erfasst, und eine Anzeige aktiviert, wenn das Produkt aus Bartdicke und der Betriebszeit
einen Schwellwert übersteigt. Der Rasierapparat wird von einem rotierenden Gleichstrommotor
angetrieben, dessen Rotationsgeschwindigkeit in Abhängigkeit der Bartdicke gesteuert
werden kann.
[0005] Die
US 2005/0144784 A1 beschreibt ein Rasierapparat, der mittels eines Schalters zwischen einem normalen
Antriebsmodus und einem Reinigungsantriebsmodus umgeschaltet werden kann. Die Antriebseinheit
kann als linearer Motor oder Rotationsmotor ausgebildet sein. Die Antriebsfrequenz
der Antriebseinheit wird durch ein Kontrollsignal in Abhängigkeit des Status eines
On/Off-Signals des Schalters von einem Controller eingestellt. Der Rasierapparat kann
weiter einen Indikator aufweisen, der die Notwendigkeit einer Reinigung anzeigt. Dazu
sendet der Controller ein Signal, dass die Antriebseinheit im normalen Antriebsmodus
betrieben wird, an einen Integrations-Timer. Dieser Integrations-Timer kann die Zeit
aufintegrieren, in der die Antriebseinheit im normalen Antriebsmodus betrieben wird.
Wenn die Gesamtzeit einen Schwellwert TS überschreitet, kann über ein Signal an den
Controller der Indikator aktiviert werden.
[0006] Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung ein Verfahren zur Bestimmung der Verschmutzung
eines Schneidwerkzeugs anzugeben, das von einem oszillierenden Elektromotor oder Linearmotor
angetrieben wird und eine hin- und hergehende Bewegung ausführt, sowie ein Haarschneidegerät
mit einem derartigen Schneidwerkzeug anzugeben, das eine Einrichtung zur Bestimmung
der Verschmutzung seines Schneidwerkzeugs aufweist.
[0007] Das erfindungsgemäße Verfahren gemäß Anspruch 1 verwendet zur Bestimmung der Verschmutzung
des von einem oszillierenden Elektromotor oder Linearmotor angetriebenen Schneidwerkzeugs
mindestens eine Kenngröße, die in an sich bekannter Weise von einer Steuereinrichtung
zur Steuerung des oszillierenden Elektromotors oder Linearmotors ermittelt wird, und
die mit dem jeweiligen Bewegungszustand des Schneidwerkzeugs zusammenhängt. Die Kenngröße
wird, vgl. beispielsweise
DE 10229319 A1, erfindungsgemäß in Abhängigkeit von fortlaufenden Messungen des Motorstroms und/oder
der Motorspannung und/oder der zeitlichen Änderungen des Motorstroms ermittelt. Die
Steuerung des oszillierenden Elektromotors oder Linearmotors bewirkt, dass sich das
vom oszillierenden Elektromotor oder Linearmotor angetriebene Schneidwerkzeug auch
bei Belastungsschwankungen immer mit der richtigen Frequenz und/ oder Amplitude bewegt,
d.h. mit der Frequenz und/oder Amplitude, auf die das Schneidwerkzeug mit seinem Antrieb
abgestimmt ist. Das erfindungsgemäße Verfahren beruht auf der Erkenntnis, dass Änderungen
der Kenngröße durch Änderungen der momentanen Belastung des Schneidwerkzeugs hervorgerufen
werden, wobei diese Belastungsschwankungen sowohl durch Änderung des Betriebszustands
(Leerlauf, Schneiden, Ein- oder Ausschalten des Antriebs, etc.) als auch durch jedes
einzelne Schneidereignis hervorgerufen werden können.
[0008] Die Erfindung wird nachstehend anhand eines Rasierapparats als Ausführungsbeispiel
erläutert, dessen Schneidwerkzeug eine hin- und hergehende Bewegung ausführt und von
einem oszillierenden Elektromotor oder Linearmotor angetrieben wird. Die Erfindung
ist jedoch natürlich auch bei anderen Schneidwerkzeugen einsetzbar. Der Rasierapparat
enthält eine Verschmutzungsanzeige, die erforderlichenfalls aktiviert wird, damit
der Rasierapparat zu gegebener Zeit gereinigt werden kann. Die nachfolgend genannten
Verfahrensschritte werden fortlaufend durchgeführt, wobei bei einem Rasierapparat
die Schwingungsfrequenz der Motorkomponenten beispielsweise 400 Hz beträgt, und vorzugsweise
zumindest während jeder Halbschwingung eine Kenngröße ermittelt wird, die mit dem
jeweiligen Bewegungszustand des Schneidwerkzeugs zusammenhängt.
[0009] Der erste Schritt des Verfahrens besteht darin, eine Kenngröße zu gewinnen, die mit
der jeweiligen Amplitude der Bewegung des Schneidwerkzeugs zusammenhängt. Dies kann
beispielsweise in der aus der
DE 10229319 A1 bekannten Weise erfolgen. Dazu wird zumindest während jeder Halbschwingung des Schneidwerkzeugs
beispielsweise die an einer Spule des Elektromotors anliegende Spannung und/oder der
durch die Spule fließende Strom und/oder die zeitliche Änderung des durch die Spule
fließenden Stroms erfasst, und daraus eine Kenngröße für die Amplitude der Bewegung
des Schneidwerkzeugs ermittelt.
[0010] In einem zweiten Schritt wird die ermittelte Kenngröße gespeichert, und eine nachfolgend
ermittelte Kenngröße mit der zuvor gespeicherten Kenngröße verglichen. Eine dadurch
ermittelte Änderung der Kenngröße kann ein positives oder negatives Vorzeichen haben,
und wird während des Rasierens durch Belastungsschwankungen hervorgerufen, die durch
die einzelnen Schneidvorgänge bedingt sein können oder durch unterschiedlich starkes
Anpressen des Scherkopfs auf die Haut entstehen können. Die Erfassungsrate der Kenngrößen
zur Steuerung des oszillierenden Motors, der etwa mit 400 Hz schwingt, erfolgt mit
800 Hz, da in der beschriebenen beispielhaften Ausführungsform bei jeder Halbschwingung
eine Kenngröße erfasst wird. Die Auswertung der Kenngrößen zur Bestimmung der Verschmutzung
muss allerdings nicht ebenfalls mit der gleichen Rate erfolgen. So kann beispielsweise
nur jede zweite Kenngröße für die Auswertung herangezogen werden. Eine gespeicherte
Kenngröße würde also erst mit der übernächsten Kenngröße verglichen werden. Die Frequenz
der Auswertung der Kenngröße zur Bestimmung der Verschmutzung kann also niedriger
sein als die Frequenz, mit der die Kenngröße erfasst wird.
[0011] In einem dritten Schritt wird die Kenngrößenänderung mit mindestens einem Schwellwert
verglichen. Vorzugsweise wird eine negative Kenngrößenänderung mit einem ersten Schwellwert
und eine positive Kenngrößenänderung mit einem zweiten Schwellwert verglichen. Eine
positive Kenngrößenänderung entsteht beispielsweise dadurch, dass der Anpressdruck
abnimmt, während der Scherkopf beim Rasieren über die Haut geführt oder von der Haut
abgehoben wird. Der zweite Schwellwert ist vorzugsweise so gewählt, dass einerseits
zumindest ein Abheben des Scherkopfs von der Haut und die damit verbundene Entlastung
des Antriebs detektiert werden kann und andererseits ggf. durch Störeinflüsse hervorgerufene
kleine positive Kenngrößenänderungen unterdrückt werden. Positive Kenngrößenänderungen,
die größer sind als der zweite Schwellwert, bedeuten also, dass der Scherkopf Kontakt
mit der Haut hatte, und daher beispielsweise durch Hautfett verschmutzt ist. Eine
negative Kenngrößenänderung entsteht beispielsweise dadurch, dass zumindest eine bestimmte
Anzahl von Barthaaren geschnitten und dadurch das Schneidwerkzeug abgebremst wurde.
Negative Kenngrößenänderungen, deren Betrag größer ist als der erste Schwellwert,
bedeuten also, dass Barthaare geschnitten wurden, und daher der Scherkopf durch Bartstaub
verschmutzt ist.
[0012] Jedesmal wenn der Betrag der Kenngrößenänderung größer ist als der erste bzw. zweite
Schwellwert, wird ein Impuls erzeugt, der von einem Verschmutzungszähler gezählt wird.
Vorzugsweise werden die aufgrund negativer Kenngrößenänderungen erzeugten Impulse
beim Hochzählen des Verschmutzungszählers stärker gewichtet als die aufgrund positiver
Kenngrößenänderungen erzeugten Impulse, da die Verschmutzung durch Bartstaub eher
eine Reinigung des Scherkopfs erfordert als eine Verschmutzung durch Hautfett. Alternativ
oder zusätzlich zur unterschiedlichen Wichtung der Verschmutzungsereignisse kann auch
der Betrag des ersten Schwellwerts anders gewählt sein als der Betrag des zweiten
Schwellwerts.
[0013] Wenn keine negativen Kenngrößenänderungen detektiert werden, allerdings positive
Kenngrößenänderungen vorliegen, kann dies ein Indiz dafür sein, dass der Benutzer
einen sehr weichen Bart hat, sodass das Schneiden der weichen Haare keine detektierbare
Kenngrößenänderung hervorruft. Trotz fehlender negativer Kenngrößenänderungen kommt
es dabei natürlich zu abgeschnittenen Barthaaren und damit zu einer Verschmutzung.
Dies kann dann durch eine Anpassung der Wichtung der durch positive Kenngrößenänderung
erzeugten Impulse berücksichtigt werden, sodass die tatsächliche Verschmutzung durch
die weicheren Barthaare berücksichtigt wird. Geeignete Wichtungswerte können in einem
Speicher abgelegt sein.
[0014] In einem vierten Schritt wird der Zählerstand des Verschmutzungszählers mit einem
Referenzwert verglichen, der einer bestimmte Verschmutzung des Schneidwerkzeugs entspricht.
Das Erreichen oder Überschreiten des Referenzwerts wird dann angezeigt. Dies kann
in an sich bekannter Weise durch eine optische, akustische oder sonstige Anzeige erfolgen.
1. Verfahren zur Bestimmung der Verschmutzung eines elektrisch angetriebenen Schneidwerkzeugs,
das durch einen oszillierenden Elektromotor oder Linearmotor angetrieben wird und
eine hin- und hergehende Bewegung ausführt, wobei bei dem Verfahren eine Kenngröße
für die Bewegung des Schneidwerkzeugs ausgewertet wird, die zur Steuerung des oszillierenden
Elektromotors oder Linearmotors verwendet wird,
dadurch gekennzeichnet, dass die Kenngröße in Abhängigkeit von fortlaufenden Messungen des Motorstroms und/oder
der Motorspannung und/oder der zeitlichen Änderungen des Motorstroms ermittelt wird,
wobei fortlaufend Änderungen der Kenngröße erfasst und als Verschmutzungsereignis
registriert werden, sofern der Betrag einer Änderung größer als ein Schwellwert ist,
wobei ein erster und ein zweiter Schwellwert vorgesehen ist, und wobei negative Änderungen
der Kenngröße mit dem ersten Schwellwert und positive Änderungen der Kenngröße mit
dem zweiten Schwellwert verglichen werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass eine Kenngröße für die Amplitude der Bewegung des Schneidwerkzeugs verwendet wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass ein Zähler zum Zählen der Verschmutzungsereignisse vorgesehen ist, und dass negative
Änderungen der Kenngröße beim Zählen der stärker gewichtet werden als positive Änderungen
der Kenngröße.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Fehlen von entweder negativen oder positiven Änderungen der Kenngröße dazu führt,
dass die Wichtung der erfassten Änderungen der Kenngröße mit einem geänderten Wert
erfolgt.
5. Haarschneidegerät mit einem elektrisch angetriebenen Schneidwerkzeug, welches dazu
eingerichtet ist, eine hin- und hergehende Bewegung auszuführen und einem oszillierenden
Elektromotor oder Linearmotor, welcher dazu eingerichtet ist, das Schneidwerkzeug
anzutreiben und Mittel zur Auswertung einer Kenngröße für die Bewegung des Schneidwerkzeugs,
die zur Steuerung des oszillierenden Elektromotors oder Linearmotors verwendet wird,
und wobei die Mittel eingerichtet sind, die Kenngröße in Abhängigkeit von fortlaufenden
Messungen des Motorstroms und/oder der Motorspannung und/oder der zeitlichen Änderungen
des Motorstroms zu ermitteln, wobei fortlaufende Änderungen der Kenngröße erfasst
und als Verschmutzungsereignis registriert werden, sofern der Betrag einer Änderung
größer als ein Schwellwert ist, wobei ein erster und ein zweiter Schwellwert vorgesehen
ist und wobei negative Änderungen der Kenngröße mit dem ersten Schwellwert und positive
Änderungen der Kenngröße mit dem zweiten Schwellwert verglichen werden.
1. Method for determining the soiling of an electrically driven cutting tool which is
driven by an oscillating electric motor or linear motor and executes a back and forth
movement, wherein in the method a parameter for the movement of the cutting tool is
evaluated, which parameter is used to control the oscillating electric motor or linear
motor, characterized in that the parameter is determined as a function of continuous measurements of the motor
current and/or of the motor voltage and/or of the variations over time of the motor
current, wherein continuous changes of the parameter are recorded and registered as
a soiling event insofar as the absolute value of a variation is greater than a threshold
value,
wherein a first and a second threshold value are provided, and wherein negative changes
of the parameter are compared with the first threshold value and positive changes
of the parameter are compared with the second threshold value.
2. Method according to claim 1,
characterized in that
a parameter for the amplitude of the movement of the cutting tool is used.
3. Method according to claim 1 or 2,
characterized in that
a counter for counting the soiling events is provided, and that negative changes of
the parameter are more strongly weighted during counting than positive changes of
the parameter.
4. Method according to any one of the preceding claims,
characterized in that
the absence of either negative or positive changes of the parameter leads to the recorded
changes of the parameter being weighted with a modified value.
5. Hair cutting device having an electrically driven cutting tool which is configured
to execute a back and forth movement; and an oscillating electric motor or linear
motor which is configured to drive the cutting tool; and means for evaluating a parameter
for the movement of the cutting tool, which parameter is used to control the oscillating
electric motor or linear motor, and wherein the means are configured to determine
the parameter as a function of continuous measurements of the motor current and/or
of the motor voltage and/or of the variations over time of the motor current; wherein
continuous changes of the parameter are recorded and registered as a soiling event
insofar as the absolute value of a variation is greater than a threshold value; wherein
a first and a second threshold value are provided; and wherein negative changes of
the parameter are compared with the first threshold value and positive changes of
the parameter are compared with the second threshold value.
1. Procédé pour la détermination de l'encrassement d'un outil de coupe à commande électrique
qui est entraîné par un moteur électrique ou un moteur linéaire oscillant et qui effectue
un mouvement de va-et-vient, par ce procédé, une grandeur caractéristique étant évaluée
pour le mouvement de l'outil de coupe, grandeur qui est utilisée pour la commande
du moteur électrique ou du moteur linéaire oscillant,
caractérisé en ce que la grandeur caractéristique est déterminée en fonction de mesures continuelles du
courant du moteur et/ou de la tension du moteur et/ou de l'évolution temporelle du
courant du moteur,
dans lequel les modifications continuelles de la grandeur caractéristique sont saisies
et enregistrées comme événement d'encrassement dans la mesure où l'ampleur d'une modification
est supérieure à une valeur seuil,
dans lequel une première et une seconde valeur seuil sont prévues et des modifications
négatives de la grandeur caractéristique sont comparées à la première valeur seuil
et des modifications positives de la grande caractéristique sont comparées à la deuxième
valeur seuil.
2. Procédé selon la revendication 1,
caractérisé en ce que,
une grandeur caractéristique est utilisée pour l'amplitude du mouvement de l'outil
de coupe.
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que,
un compteur est prévu pour le comptage des événements d'encrassement et en ce que des modifications négatives de la grandeur caractéristique sont pondérées davantage
lors du comptage que les modifications de la grandeur caractéristique.
4. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que,
l'absence de modifications soit négatives soit positives de la grandeur caractéristique
entraîne que la pondération des modifications détectées de la grandeur caractéristique
se fait avec une valeur modifiée.
5. Dispositif de coupe de cheveux muni d'un outil de coupe à commande électrique qui
est conçu de manière à effectuer un mouvement de va-et-vient et d'un moteur électrique
ou un moteur linéaire oscillant qui est conçu de manière à entraîner l'outil de coupe
et de moyens d'évaluation d'une grandeur caractéristique pour le mouvement de l'outil
de coupe qui est utilisé pour la commande du moteur électrique ou du moteur linéaire
oscillant, dans lequel ce moyen est conçu en vue de déterminer la grandeur caractéristique
en fonction de mesures continuelles du courant du moteur et/ou de la tension du moteur
et/ou de l'évolution temporelle du courant du moteur ; dans lequel les modifications
continuelles de la valeur caractéristique sont déterminées et enregistrées comme événement
d'encrassement, dans la mesure où l'ampleur d'une modification est plus grande qu'une
valeur seuil, dans lequel une première et une deuxième valeur seuil sont prévues et
des modifications négatives de la grandeur caractéristique sont comparées à la première
valeur seuil et des modifications positives de la grandeur caractéristique sont comparées
à la deuxième valeur seuil.
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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