(19)
(11) EP 2 052 434 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
14.10.2009  Patentblatt  2009/42

(21) Anmeldenummer: 07786579.8

(22) Anmeldetag:  06.08.2007
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
H01P 5/04(2006.01)
H01P 5/18(2006.01)
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/EP2007/006936
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 2008/019777 (21.02.2008 Gazette  2008/08)

(54)

RICHTKOPPLER

DIRECTIONAL COUPLER

COUPLEUR DIRECTIF


(84) Benannte Vertragsstaaten:
DE FR GB

(30) Priorität: 14.08.2006 DE 102006038029

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
29.04.2009  Patentblatt  2009/18

(73) Patentinhaber: Rohde & Schwarz GmbH & Co. KG
81671 München (DE)

(72) Erfinder:
  • EVERS, Christian
    85551 Heimstetten (DE)
  • JÜNEMANN, Ralf
    81735 München (DE)
  • BAYER, Alexander
    81739 München (DE)
  • LEIPOLD, Markus
    84424 Isen (DE)

(74) Vertreter: Körfer, Thomas 
Mitscherlich & Partner Patent- und Rechtsanwälte Sonnenstrasse 33
80331 München
80331 München (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A1- 1 503 447
FR-A2- 2 470 453
US-A- 5 539 148
WO-A-84/03395
US-A- 3 390 356
US-A1- 2003 034 856
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft einen Richtkoppler laut Oberbegriff des Hauptanspruches.

    [0002] Richtkoppler dieser Art sind beispielsweise aus Meinke/Grundlach, Taschenbuch der Hochfrequenztechnik, 5. Auflage, Seiten L29 bis L34, und EP-A1-1 503 447 bekannt. Eine ideale Trennung der vor- und rücklaufenden Wellen ist dabei nur mit Richtkopplern möglich, die eine Ausbreitung von TEM-Wellen ermöglichen. Dies ist bisher nur mit Richtkopplern in Koaxialleitungstechnik möglich. Richtkoppler in Mikrostreifenleitungs- oder Koplanarleitungstechnik ermöglichen keine Ausbreitung von reinen TEM-Wellen. Richtkoppler in Koaxialleitungstechnik sind jedoch im Aufbau relativ aufwendig. Die bezüglich Aufbau einfacheren Richtkoppler in Mikrostreifenleitungs- oder Koplanarleitungstechnik besitzen dagegen den Nachteil, dass sie keine reine TEM-Wellenausbreitung ermöglichen und daher die für die Funktion eines Richtkopplers so wichtigen Phasenkonstanten des Even- und Odd-Modes nicht identisch sind.

    [0003] Es ist Aufgabe der Erfindung, einen Richtkoppler zu schaffen, bei dem eine reine TEM-Wellenausbreitung möglich ist und der trotzdem eine kompakte und preiswerte Herstellung ermöglicht und der vor allem extrem breitbandig ist.

    [0004] Diese Aufgabe wird ausgehend von einem Richtkoppler laut Oberbegriff des Anspruchs 1 durch dessen kennzeichnende Merkmale gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.

    [0005] Ein erfindungsgemäßer Richtkoppler kann sehr einfach und preiswert hergestellt werden. Er ist extrem dämpfungsarm und es ist vor allem eine extrem große Bandbreite beispielsweise zwischen 1 GHz und 70 GHz erreichbar.

    [0006] Die Erfindung wird im folgenden anhand schematischer Zeichnungen an Ausführungsbeispielen näher erläutert.
    Fig. 1
    zeigt perspektivisch in Draufsicht einen erfindungsgemäßen Richtkoppler mit abgenommenen Gehäusedeckel;
    Fig. 2
    zeigt einen Schnitt längs der Linie A-A in Fig. 1 in Vergrößerung;
    Fig. 3
    zeigt die Draufsicht auf einen der beiden flachen Blech-Bandleiter und zwar bezüglich der Breite etwa um den Faktor 5 skaliert und
    Fig. 4
    zeigt in perspektivischer Draufsicht ein weiteres Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Richtkopplers mit einem integrierten massiven Testport und einem geraden durchgehenden und nur einem gebogenen Bandleiter.


    [0007] Fig. 1 zeigt in perspektivischer Draufsicht einen erfindungsgemäßen Richtkoppler mit einem flachen Metallgehäuse 1 mit abgenommenem Deckel 2. In der Oberfläche dieses Metallgehäuses 1 ist ein flacher Raum 3 ausgefräst, in den seitlichen zu den Stirnseiten des Metallgehäuses hin offene Anschlussabschnitte münden. Gegenüber diesen Anschlussabschnitten sind an den seitlichen Stirnflächen des Metallgehäuses 1 außen jeweils Koaxialstecker-Kupplungen 4 - 7 befestigt, deren Innenleiter in Anschlussabschnitte des flachen Raums 3 des Metallgehäuses ragen. Dieser flache Metallgehäuseraum 3 ist gemäß Fig. 2 von oben mittels eines flachen Deckels 2 geschlossen und über nicht dargestellte Schrauben (Löcher 8) hochfrequenzdicht mit dem Gehäuse 1 verschraubt. Die vier Koaxialleitungs-Kupplungen 4 bis 7 bilden jeweils die vier Hochfrequenztore des Richtkopplers.

    [0008] Die eigentlichen gekoppelten Leitungen werden durch zwei flache Blech-Bandleiter 9 und 10 gebildet, die im Koppelbereich zwischen E1 und E2 mit ihren Breitseiten einander zugewandt im Abstand nebeneinander angeordnet sind.

    [0009] Wie Fig. 2 zeigt, sind diese beiden Bandleiter 9 und 10 im Koppelbereich hochkant stehend mit ihren Breitseiten senkrecht zum Boden des Gehäuseraumes 3 und senkrecht zur Innenfläche des aufgesetzten Deckels 2 im Metallgehäuseraum 3 gehalten. An den Enden des Koppelbereichs E1-E2 sind diese flachen Blech-Bandleiter seitlich nach außen gebogen und an den Innenleiterenden der Koaxialleiter-Kupplungen 4 bis 7 befestigt. Diese flachen Bandleiter bestehen aus einem federnd nachgiebigem Blechmaterial, beispielsweise aus Kupferberyllium.

    [0010] Fig. 3 zeigt die Draufsicht eines noch nicht abgebogenen Bandleiters. Die Breite ist hier zum besseren Verständnis etwa fünffach vergrößert. Die beiden Anschlussenden 11 und 12, die beim Zusammenbau abgebogen werden, besitzen etwa die gleiche Breite. Der eigentliche Koppelabschnitt zwischen E1 und E2 besitzt allmählich zunehmende Breite. Am Anfang E1 des Koppelabschnittes ist die Breite verjüngt und nimmt nur allmählich bis zum Koppelbereichsende E2 wieder zu, bis die Breite des Anschlussendes 12 erreicht ist. Die Breite der Anschlussenden 11 und 12 und der jeweilige Abstand zum Boden des Gehäuseraumes 3 bzw. zur Innenfläche des Deckels 2 sind so gewählt, dass die Anschlussenden jeweils den gleichen Wellenwiderstand wie die anschließenden Koaxialleitungs-Kupplungen besitzen, im allgemeinen 50 Ohm. Die Zunahme der Breite der Bandleiter 9, 10, die in Fig. 3 abschnittsweise erfolgt, ist annähernd linear, sie kann natürlich auch kontinuierlich erfolgen.

    [0011] Die beiden Bandleiter 9 und 10 sind gemäß Fig. 1 im Koppelbereich zwischen E1 und E2 in einem von E1 nach E2 etwa exponentiell zunehmenden Abstand voneinander angeordnet. Ihre Stirnseiten sind gemäß Fig. 2 in einem vorbestimmten Abstand gegenüber Deckel und Gehäuseraumboden gehalten und bilden wiederum ein vorbestimmtes Wellenwiderstandssystem. Dieser etwa exponentielle Verlauf des Abstandes zwischen den beiden Bandleitern beginnend mit der engsten Stelle am Anfang E1 des Koppelbereichs und der weitesten Stelle am Ende E2 des Koppelbereichs gewährleistet zusammen mit dem in Fig. 3 dargestellten Verlauf der Breite der Bandleiter 9, 10, dass das Produkt aus ZEven und Zodd an jeder Stelle des Koppelsystems gleich dem Quadrat des Systemwellenwiderstandes, beispielsweise 50 Ohm, ist. Damit ist eine gute Anpassung und Isolation des Richtkopplers gewährleistet.

    [0012] Die beiden flachen Blech-Bandleiter 9 und 10 werden im flachen Raum 3 in den vorgegebenen Abständen gegenüber Metallgehäuse 1 und Deckel 2 über Stützelemente aus Isoliermaterial gehalten. Im gezeigten Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 sind die vom Koppelbereich E1-E2 jeweils seitlich nach außen gebogenen Anschlussenden 11, 12 jeweils über kleine Kunststoffrollen 13 gehalten, die am Metallgehäuse 1 beispielsweise angeklebt sind und die beidseitig an den Breitseiten der Bandleiter 9, 10 anliegen und vorzugsweise ebenfalls mit den Bandleitern verklebt sind. Im eigentlichen Koppelbereich E1-E2 sind diese Bandleiter 9, 10 über Stößel 14 aus Isoliermaterial gehalten, die längs der Bandleiter im Abstand verteilt sind und in Bohrungen der Längsstirnseiten des Metallgehäuses 1 geführt sind. Diese Stößel 14 liegen mit ihren inneren Enden an den nach außen gewandten Breitseiten der Bandleiter 9, 10 an.

    [0013] Durch Axialverschieben dieser Stößel kann der Abstand zwischen den Bandleitern exakt eingestellt werden. Die Enden der Stößel sind vorzugsweise wiederum an den Breitseiten der Bandleiter angeklebt, bei entsprechender Vorspannung der federnd nachgiebigen Bandleiter genügt ggf. auch nur das Anlegen der Enden an den Bandleitern zur Stabilisierung. Bei dem dargestellten Aufbau sind die Tore 4 und 5 sowie die Tore 6 und 7 miteinander verkoppelt und die sich diagonal gegenüberliegenden Tore 4 und 6 sowie 5 und 7 sind bei Abschluss der jeweils anderen Tore voneinander isoliert.

    [0014] Über diese Kunststoffrollen 13 und Stößel 14 werden die Bandleiter 9, 10 in ihrer vorbestimmten Stellung innerhalb des Metallgehäuseraumes 3 fixiert und es wird eine gute mechanische Stabilität erreicht. Eventuelle elektrische Einflüsse dieser Kunststoffteile, beispielsweise der Stößel 14, können durch entsprechende kleine Einschnürungen an den Rändern der Bandleiter 9, 10 kompensiert werden.

    [0015] Fig. 4 zeigt eine andere Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Richtkopplers und zwar ist hier nur einer der Bandleiter gebogen und der andere Bandleiter ist gerade ausgeführt. Am schmalen Stirnende des Metallgehäuses 1 ist ein robuster Testport 20 angebracht, dessen Innenleiter mit dem geraden Bandleiter verbunden ist. Das gegenüberliegende Ende des geraden Bandleiters ist mit einer Koaxialleitungskupplung verbunden, die am gegenüberliegenden stirnseitigen Ende des Metallgehäuses angebracht ist. Der übrige Aufbau und die Halterung der Bandleiter im Gehäuseraum ist wie bei Fig. 1.

    [0016] Fig. 4 zeigt zusätzliche Ferritstrukturen 21, die zur Absorbierung von höheren Moden längs des Koppelbereiches an den Längsstirnwänden des Metallgehäuseraumes angebracht sind. Damit kann der Richtkoppler auch noch betrieben werden, wenn theoretisch bei den gewählten Abmessungen schon höhere Wellenmoden ausbreitungsfähig sind.

    [0017] Die erfindungsgemäße Richtkoppleranordnung eignet sich besonders gut auch zur unmittelbaren Integration in eine bestehende Baugruppe, beispielsweise eine Eichleitung. Außerdem können in den Richtkoppler zusätzliche Abschlusswiderstände integriert werden, wenn nur in einer Richtung ein Signal ausgekoppelt werden soll. Auch die Intergration eines Dämpfungsgliedes an einem oder mehreren Anschlusstoren ist möglich. Solche Abschlusswiderstände bzw. Dämpfungsglieder können beispielsweise unmittelbar in die Anschlussenden 11, 12 der Bandleiter 9, 10 integriert werden.


    Ansprüche

    1. Richtkoppler mit zwei in einem flachen Gehäuseraum (3) eines geschlossenen Gehäuses (1, 2) im Koppelbereich in Längsrichtung nebeneinander und im Abstand voneinander angeordneten gekoppelten Leitungen, deren Enden mit seitlich am Gehäuse angebrachten Anschlusstoren (4 - 7) verbunden sind,
    wobei die gekoppelten Leistungen als flache Blech-Bandleiter (9, 10) ausgebildet sind, die im Koppelbereich (E1-E2) mit ihren Breitseiten einander zugewandt im Abstand nebeneinander angeordnet sind und durch mehrere Stützelemente (13, 14) aus Isoliermaterial freitragend im Abstand von den gegenüberliegenden Innenwänden des flachen Gehäuseraumes (3) in diesem gehalten sind,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass die Bandleiter (9, 10) im Koppelbereich (E1 bis E2) jeweils durch mehrere in den Längsstirnwänden des Gehäuses geführte Stützelement (14) aus Isoliermaterial gehalten sind,
    wobei die Enden der Stützelemente (14) an den Breitseiten der Blech-Bandleiter (9, 10) fixiert sind.
     
    2. Richtkoppler nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass das Gehäuse ein Metallgehäuse ist und
    dass die Bandleiter (9, 10) im Koppelbereich hochkant stehend mit ihren Breitseiten senkrecht zum Boden (1) und Deckel (2) des flachen Metallgehäuseraumes (3) in diesem gehalten sind.
     
    3. Richtkoppler nach Anspruch 1 oder 2,
    dadurch gekennzeichent,
    dass mindestens ein Bandleiter (9, 10) in Bezug auf den gegenüberliegenden Bandleiter so gebogen ist, dass der Abstand der Bandleiter im Koppelbereich (E1-E2) beginnend vom Koppelbereichanfang (E1) etwa exponentiell bis zum Koppelbereichende (E2) zunimmt.
     
    4. Richtkoppler nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnete,
    dass die Breite der beiden Bandleiter (9, 10) an den Anschlussenden (11, 12) jeweils gleich groß ist und im Koppelbereich beginnend mit einer gegenüber der Anschlussenden-Breite geringeren Breite am Koppelbereichsanfang (E1) bis zur Anschlussenden-Breite am Koppelbereichsende (E2) zunimmt.
     
    5. Richtkoppler nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass die Bandleiter (9, 10) aus einem federnd nachgiebigen Blech, insbesondere Kupferberyllium bestehen.
     
    6. Richtkoppler nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass das Gehäuse ein Metallgehäuse ist und
    dass die Bandleiter (9, 10) an den Anschlussenden (11, 12) über am Metallgehäuse (1) befestigte Isoliermaterial-Körper (13) gehalten sind.
     
    7. Richtkoppler nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    dase das Gehäuse ein Metallgehäuse ist und
    dass die Langsstirnwände des Metallgehäuseraumes mit Ferritmaterial (21) belegt sind.
     
    8. Richtkoppler nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass das Gehäuse ein Metallgehäuse ist und
    dass die Bandleiter (9, 10) am Anfang und Ende des Koppelbereiches jeweils nach außen abgebogen und mit den innenleitern von seitlich am Metallgehäuse (1) befestigten Koaxialleitungs-Kupplungen (4 - 7, 20) verbunden sind.
     
    9. Richtkoppler nach einem der vorgehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass an mindestens einem Anschlussende von mindestens einem der beiden Bandleiter (9, 10) in den Bandleiter ein Abschlusswiderstand und/oder ein Dämpfungsglied integriert ist.
     


    Claims

    1. Directional coupler with two coupled lines arranged in a flat housing chamber (3) of an enclosed housing (1, 2) alongside one another in the longitudinal direction and disposed at a spacing distance from one another within the coupling region, the ends of which are connected to connection ports (4 - 7) mounted laterally on the housing,
    wherein the coupled lines are formed as flat sheet-metal strip conductors (9, 10), which are arranged in the coupling region (E1-E2) with their broad sides facing towards one another, alongside one another at a spacing distance and held by several supporting elements (13, 14) made of insulating material in a free-floating manner at a spacing distance from the opposing internal walls of the flat housing chamber (3) within the latter,
    characterised in that
    the strip conductors (9, 10) are each held in the coupling region (E1 to E2) by several supporting elements (14) made of insulating material provided in the longitudinal walls of the housing, wherein the ends of the supporting elements (14) are fixed to the broad sides of sheet-metal strip conductors (9, 10).
     
    2. Directional coupler according to claim 1,
    characterised in that
    the housing is a metallic housing and that the strip conductors (9, 10) are held in the coupling region on edge, standing with their broad sides perpendicular to the base (1) and cover (2) of the flat metallic-housing chamber (3) within the latter.
     
    3. Directional coupler according to claim 1 or 2,
    characterised in that
    at least one strip conductor (9, 10) is curved relative to the opposing strip conductor in such a manner that, starting from the beginning of the coupling region (E1), the spacing distance of the strip conductor within the coupling region (E1-E2) increases approximately exponentially towards the end of the coupling region (E2).
     
    4. Directional coupler according to any one of the preceding claims,
    characterised in that
    the width of the two strip conductors (9, 10) is of the same magnitude in each case at the connecting ends (11, 12) and increases within the coupling region, starting with a relatively smaller width by comparison with the connecting-end width at the start of the coupling region (E1), towards the connecting-end width at the end of the coupling region (E2).
     
    5. Directional coupler according to any one of the preceding claims,
    characterised in that
    the strip conductors (9, 10) consist of a springy, resilient sheet metal, in particular, copper beryllium.
     
    6. Directional coupler according to any one of the preceding claims,
    characterised in that
    the housing is a metallic housing and that the strip conductors (9, 10) are held at the connecting ends (11, 12) via insulating-material elements (13) attached to the metallic housing (1).
     
    7. Directional coupler according to any one of the preceding claims,
    characterised in that
    the housing is a metallic housing and that the longitudinal walls of the metallic-housing chamber are coated with ferrite material (21).
     
    8. Directional coupler according to any one of the preceding claims,
    characterised in that
    the housing is a metallic housing and that the strip conductors (9, 10) are each curved outwards at the start and end of the coupling region and are connected to the internal conductors of coaxial-line couplings (4 - 7, 20) mounted laterally on the metallic housing (1).
     
    9. Directional coupler according to any one of the preceding claims,
    characterised in that
    a terminating resistor and/or an attenuation element is integrated at least at one connecting end of at least one of the two strip conductors (9, 10).
     


    Revendications

    1. Coupleur directif comprenant deux conducteurs couplés, qui sont agencés dans un espace de boitier (3) de configuration plate d'un boitier fermé (1, 2), en étant placés côte à côte dans la direction longitudinale et à distance l'un de l'autre dans la zone de couplage, et dont les extrémités sont reliées à des bornes de raccordement (4 - 7) placées latéralement sur le boitier,
    les conducteurs couplés étant réalisés sous la forme de rubans conducteurs plats en tôle (9, 10), qui, dans la zone de couplage (E1-E2), sont agencés côte à côte de manière espacée, avec leurs faces de grande largeur dirigées l'une vers l'autre, et sont maintenus dans l'espace de boitier (3) de configuration plate par plusieurs éléments de support (13, 14) en matériau isolant, en porte-à-faux, à distance des parois intérieures mutuellement opposées de cet espace de boitier,
    caractérisé en ce que dans la zone de couplage (E1 à E2), les rubans conducteurs (9, 10) sont supportés chacun par plusieurs éléments de support (14) en matériau isolant, guidés dans les parois frontales longitudinales du boitier,
    les extrémités des éléments de support (14) étant fixées sur les faces de grande largeur des rubans conducteurs en tôle (9, 10).
     
    2. Coupleur directif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le boitier est un boitier métallique, et en ce que, dans la zone de couplage, les rubans conducteurs (9, 10) sont maintenus dans l'espace de boitier métallique (3) de configuration plate, en y étant placés de chant avec les faces de grande largeur perpendiculaires au fond (1) et au couvercle (2) dudit espace de boitier métallique plat.
     
    3. Coupleur directif selon la revendication 1 ou la revendication 2,
    caractérisé en ce qu'au moins un ruban conducteur (9, 10) est cintré par rapport au ruban conducteur opposé de façon telle, que la distance d'espacement des rubans conducteurs dans la zone de couplage (E1-E2) augmente à partir du début de zone de couplage (E1), sensiblement de manière exponentielle jusqu'à la fin de la zone de couplage (E2).
     
    4. Coupleur directif selon l'une des revendications précédentes,
    caractérisé en ce que la largeur de chacun des deux rubans conducteurs (9, 10) aux extrémités de raccordement (11, 12) est respectivement identique, et, dans la zone de couplage, la largeur augmente en débutant au niveau du début de zone de couplage (E1) par une largeur plus faible que la largeur d'extrémité de raccordement, pour atteindre la largeur d'extrémité de raccordement au niveau de la fin de zone de couplage (E2).
     
    5. Coupleur directif selon l'une des revendications précédentes,
    caractérisé en ce que les rubans conducteurs (9, 10) sont réalisés en une tôle à souplesse élastique, notamment en cuivre-béryllium.
     
    6. Coupleur directif selon l'une des revendications précédentes,
    caractérisé en ce que le boitier est un boitier métallique, et en ce que les rubans conducteurs (9, 10) sont maintenus aux extrémités de raccordement (11, 12) par l'intermédiaire de corps (13) en matériau isolant, qui sont fixés au boitier métallique (1).
     
    7. Coupleur directif selon l'une des revendications précédentes,
    caractérisé en ce que le boitier est un boitier métallique, et en ce que les parois frontales longitudinales de l'espace de boitier métallique sont revêtues d'un matériau de ferrite (21).
     
    8. Coupleur directif selon l'une des revendications précédentes,
    caractérisé en ce que le boitier est un boitier métallique, et en ce que les rubans conducteurs (9, 10) sont coudés respectivement vers l'extérieur au début et à la fin de la zone de couplage, et sont reliés aux conducteurs intérieurs de connecteurs coaxiaux (4-7, 20) fixés latéralement sur le boitier métallique (1).
     
    9. Coupleur directif selon l'une des revendications précédentes,
    caractérisé en ce qu'une résistance formant charge et/ou un organe d'atténuation est/sont intégrés dans le ruban conducteur au niveau d'au moins une extrémité de raccordement d'au moins un des deux rubans conducteurs (9, 10).
     




    Zeichnung








    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



    Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente