| (19) |
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(11) |
EP 2 054 554 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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06.01.2010 Patentblatt 2010/01 |
| (22) |
Anmeldetag: 24.11.2007 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2007/010232 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2008/071304 (19.06.2008 Gazette 2008/25) |
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| (54) |
PLANIERGERÄT
GRADING DEVICE
DISPOSITIF DE NIVELAGE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL PL PT RO
SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
15.12.2006 DE 102006059267
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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06.05.2009 Patentblatt 2009/19 |
| (73) |
Patentinhaber: Heitzler, Karl |
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79224 Umkirch (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Heitzler, Karl
79224 Umkirch (DE)
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| (74) |
Vertreter: Maucher, Wolfgang et al |
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Patent- und Rechtsanwaltssozietät
Maucher, Börjes & Kollegen
Urachstrasse 23 79102 Freiburg im Breisgau 79102 Freiburg im Breisgau (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
CA-A1- 2 409 283 US-A- 2 166 596 US-B1- 6 322 287
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GB-A- 2 192 418 US-A- 2 725 799 US-B1- 6 381 879
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Planiergerät insbesondere für Feld- und Forstwege,
mit einem Grundrahmen, der Dreipunktanschlüsse zum Anschließen an eine Dreipunktaufhängung
eines Schleppers aufweist und wenigstens eine Schar zur Bodenplanie hat.
[0002] Solche bekannten Planiergerät dienen zur Herstellung von Feld- und Forstwegen und
können auch zu deren Wiederherstellung eingesetzt werden. Das Planierschild (Schar)
ist an der Schlepperhydraulik angebraucht, so dass damit Kies, Sand oder Schotter
einplaniert werden kann.
Der Nachteil bei solchen Geräten liegt insbesondere darin, dass der Schlepper bei
unebenem Gelände Wippbewegungen ausgesetzt ist und somit das Planierschild, welches
diese Wippbewegungen mitmacht, kein optimales Planum herstellen kann.
[0003] Aus der
EP 1 533 422 A1 ist bereits ein Planiergerät bekannt, das Dreipunktanschlüsse zum Anschließen an
einem Zugfahrzeug hat, wobei die Dreipunktaufhängung zwei Unterlenker und einem Oberlenker
hat.
Der Oberlenker weist einen Hydraulikzylinder auf, mit dem das gesamte Planiergerät
angehoben oder abgelassen werden kann.
Das Planiergerät hat am vorderen Ende als Instandsetzungs- und Erneuerungsmittel über
die Breite verteilt angeordnete Schare, mit denen der Wegebelag aufgelockert wird.
Daran schließen sich plattenförmige Nivelliermittel zum Ebnen des zuvor aufgelockerten
Materials und schließlich Verdichtungsplatten als Verdichtungsmittel an.
Neben der unerwünschten Übertragung der Wippbewegung des Zugfahrzeugs auf das Planiergerät
ist hier auch nachteilig, dass der zu erneuernde Weg über die gesamte Breite aufgerissen
wird, wodurch in vielen Fällen unnötige Beschädigungen des Wegs verursacht werden.
Beim Aufreißen der oberen Schicht ergeben sich unterschiedlich Eingriffstiefen, die
auch von der Bodenbeschaffenheit abhängen. Dadurch ändert sich jeweils die Lage des
Planiergeräts. Außerdem ist eine Verteilung von eingebrachtem Schüttgut nicht gut
möglich.
[0004] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Planiergerät der eingangs erwähnten
Art zu schaffen, mit dem im unebenen Gelände maschinell bei der Herstellung von Feld-
und Forstwegen ein optimales Planum möglich ist und auch eine Wiederherstellung solcher
Wege ohne nachteilige Beeinflussung des Planiergerätes durch die Eigenbewegung des
Zugfahrfahrzeugs.
[0005] Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, dass die Schlepper-Anschlüsse
für eine von Wippbewegungen des Schleppers abgekoppelte Verbindung ausgebildet sind,
dass eine Schar als Hauptschar ausgebildet ist und schräg zur Fahrtrichtung angeordnet
ist für einen Materialabtrag und Transport von Material von einem Randbereich des
zu planierenden Wegs zu dessen Mittelbereich oder zu dem gegenüber liegenden Randbereich,
dass am vorderen Ende des Planiergeräts ein höhenverstellbarer Stützfuß mit einer
Boden-Auflageplatte sowie einer in Fahrtrichtung davor angeordneten Räumplatte vorgesehen
ist und dass am hinteren Ende des Planiergeräts eine Gleitauflage als Boden-Abstützung
vorgesehen ist.
[0006] Durch die Abkopplung des Planiergerätes von den Wippbewegungen des Schleppers erfolgt
die Lagestabilisierung des Planiergerätes im wesentlichen durch dessen eigene Bodenauflage
mit dem am vorderen Ende etwa mittig befindlichen Stützfuß und der am hinteren Ende
befindlichen Gleitauflage. Die spezielle Ausbildung des Stützfußes mit einer Boden-Auflageplatte
sowie einer in Fahrtrichtung davor angeordneten Räumplatte stellt sicher, dass die
vordere Boden-Auflage sich einerseits nicht eingräbt und andererseits nicht auf loses
Erdmaterial aufläuft, sondern sich im wesentlichen auf einem tragfähigen Untergrund
bewegt und dadurch wesentlich zu einem ruhigen Lauf des Planiergerätes beiträgt.
[0007] Die am hinteren Ende des Planiergeräts vorgesehene Gleitauflage kann zwei seitlich
zueinander beabstandete Gleitschuhe oder eine quer verlaufende Gleitschiene oder aber
Räder aufweisen.
Diese Gleitauflage bildet die hintere Auflageführung des Planiergeräts, wobei die
Abstützung zumindest an zwei quer zur Fahrtrichtung seitlich beabstandeten Stellen
erfolgt. Die hinteren Gleitauflagen bewegen sich dabei in bereits von der Hauptschar
vorplanierten Wegbereichen, so dass seitliche Kippbewegungen des Planiergeräts minimiert
sind.
Zusammen mit der vorderen Bodenauflage durch den Stützfuß ist damit eine sichere Dreipunkt-Bodenauflage
gebildet, die wesentlich zu einem ruhigen und lagestabilen Lauf des Planiergerätes
beiträgt.
Die Gleitauflage oder die Räder können mit Höhenverstelleinrichtungen verbunden sein,
ebenso wie der vordere Stützfuß zweckmäßigerweise höhenverstellbar ist, so dass eine
Anpassung an Geländegegebenheiten vorgenommen werden kann.
[0008] Der lagestabile, ruhige Lauf, der im wesentlichen durch die von Wippbewegungen des
Schleppers abgekoppelte Verbindung sowie die spezielle Ausbildung des Stützfußes erreicht
wird, ist die Voraussetzung für ein einwandfreies Planum, das mit dem erfindungsgemäßen
Gerät in der Regel schon nach einem Durchlauf erzielt werden kann.
[0009] Die schräg zur Fahrtrichtung angeordnete Hauptschar sorgt für einen Materialabtrag
am Wegrand, wo sich nach einer bestimmten Benutzungsdauer des Wegs Material ansammelt,
und transportiert es von diesem Randbereich des zu planierenden Wegs zu dessen Mittelbereich
oder gegebenenfalls zu dem gegenüber liegenden Randbereich, so dass das abgetragene
Material über die gesamte Arbeitsbreite des Planiergerätes verteilt wird.
[0010] Bei Wiederherstellung eines Wegs mit dem erfindungsgemäßen Planiergerät genügt in
der Regel ein Durchlauf, so dass die Arbeiten in kurzer Zeit und kostengünstig durchgeführt
werden können. Wenn zusätzliches Material als Schüttungen eingebracht werden müssen,
kommt man auch schon mit zwei Durchläufen aus, wobei zunächst im ersten Durchlauf
eine Vorplanie mit Verteilung der Schüttungen und im zweiten Durchlauf eine Feinplanie
durchgeführt werden.
[0011] Für eine von Wippbewegungen des Schleppers abgekoppelte Verbindung weisen die Dreipunktanschlüsse
des Grundrahmens zwei Unterlenkeranschlüsse zum gelenkigen Verbinden mit den Unterlenkern
der Dreipunktaufhängung des Zugfahrzeugs und einen Oberlenkeranschluss auf, der über
ein Zugelement insbesondere begrenzt beweglich mit dem Oberlenker der Dreipunktaufhängung
verbunden ist.
[0012] Die begrenzte Beweglichkeit des Zugelements zwischen dem Oberlenkeranschluss und
dem Oberlenker kann durch eine Kette oder eine Schiebeführung mit Zuganschlag gebildet
sein. In Normalbetriebslage von Schlepper und Planiergerät erfolgt über den Oberlenker
weder eine Schub- noch eine Zugübertragung, so dass Wippbewegungen des Schleppers
nicht auf das Planiergerät übertragen werden. Das ganze Planiergerät kann so selbstständig
und unabhängig von den Wippbewegungen des Schleppers arbeiten. Die Schiebeführung
mit Zuganschlag hat den Vorteil, dass dadurch noch eine gewisse Seitenführung vorhanden
ist.
Die Zugverbindung über den Oberlenkeranschluss und den Oberlenker wird aktiv, wenn
das Planiergerät für Wendevorgänge oder den Transport angehoben wird, indem die Unterlenker
des Schleppers mittels einer Hubhydraulik angehoben werden. Das Planiergerät verschwenkt
dabei zunächst soweit, bis die Kette straff oder die Schiebeführung am Zuganschlag
anliegt. Beim weiteren Anheben der Unterlenker wird dann das Planiergerät angehoben.
Insbesondere, falls die Hubhydraulik für die Unterlenker zum Anheben des Planiergeräts
nicht ausreicht, kann zwischen dem Zugelement und dem Oberlenkeranschluss ein Hydraulikzylinder
oder dergleichen aktives Zugelement eingesetzt werden.
Mit der Hubhydraulik für die Unterlenker kann dann zunächst das Planiergerät am vorderen
Ende soweit angehoben werden, bis eine genügende Bodenfreiheit, zum Beispiel etwa
30cm erreicht ist und die Schiebeführung am Zuganschlag anliegt. Dafür ist eine geringere
Kraft erforderlich als für das Anheben des gesamten Planiergeräts. Mit dem am Oberlenker
angreifenden Zugzylinder oder dergleichen, wird dann das hintere Ende des Planiergeräts
hochgeschwenkt.
[0013] Zweckmäßigerweise ist die Hauptschar zumindest höhenverstellbar, vorzugsweise auch
relativ zur Horizontallage verstellbar. Dadurch ist eine genaue Anpassung der Hauptschar
an den jeweils vorhandenen Zustand des herzustellenden oder wiederherzustellenden
Wegs möglich.
[0014] Nach einer Ausgestaltung der Erfindung ist vor der Hauptschar, beabstandet zu dieser,
ein vorzugsweise etwa rechtwinklig zur Fahrtrichtung orientiertes Frontschild zur
Grobplanie vorgesehen. Mit diesem Frontschild kann insbesondere eine Schüttmaterial-Verteilung
erfolgen.
[0015] Weiterhin kann der Hauptschar nachgeordnet und beabstandet zu dieser eine Feinplanie-Schar
vorgesehen sein, die vorzugsweise etwa parallel zur Hauptschar angeordnet ist. Material,
das über die vergleichsweise niedrige Hauptschar hinweggelangt, wird von der Feinplanie-Schar
verteilt und einplaniert.
[0016] Bevorzugt ist vorgesehen, dass die Arbeitsbreite des Planiergerätes etwa der halben
Wegbreite entspricht. Das Planiergerät wird dabei insbesondere bezüglich der Hauptschar
so eingestellt, dass der zu bearbeitende Weg ein mittlere Überhöhung, also eine Dachschräge
aufweist. Dazu wird das Planiergerät zunächst entlang der einen Wegaußenseite entlanggezogen,
wobei mit der oder den Scharen aufgelockertes Material durch die Schrägstellung der
Schar(en) von der Wegaußenseite zur Wegmitte befördert wird. Anschließend wird auf
dem Rückweg Material von der anderen Wegaußenseite abgetragen und ebenfalls zur Wegmitte
gefördert, so dass schließlich das gewünschte Dachprofil des Wegs geschaffen ist.
Es besteht aber auch die Möglichkeit, einen Weg über seine Gesamtbreite zu bearbeiten,
wenn die Arbeitsbreite des Planiergerätes etwa der gesamten Wegbreite entspricht.
Dies kommt insbesondere bei vergleichsweise schmalen Wegen in Frage. Das Planiergerät
wird in diesem Fall bevorzugt so eingestellt, dass der fertigbearbeitete Weg eine
einseitige Schräge zur Entwässerung aufweist.
[0017] Zur besseren Verdichtung des planierten Bodens kann an dem Planiergerät vorzugsweise
lösbar verbindbar ein Vibrationsgerät vorgesehen sein. Zweckmäßigerweise ist das Vibrationsgerät
am hinteren Ende des Planiergeräts an der Gleitauflage vorgesehenen und insbesondere
mit deren quer verlaufenden Gleitschiene verbunden. Das Planum wird dadurch verdichtet,
so dass die Haltbarkeit des hergestellten oder wiederhergestellten Wegs verbessert
ist.
Vorteilhafterweise weist eine mit dem Grundrahmen verbundene Verbindungshalterung
für die mit einem Vibrationsgerät verbundene Gleitauflage elastische Zwischenglieder
zur Abkopplung der Vibrationen der Gleitauflage vom Grundrahmen auf. Dadurch wird
gezielt nur die hintere Gleitauflage in Vibration versetzt und die restlichen Baugruppen
des Planiergerätes bleiben von Vibration abgekoppelt und werden nicht unnötig belastet.
[0018] Zur Gewichtsbelastung des Planiergerätes kann an diesem wenigstens ein vorzugsweise
lösbar verbindbares Zusatzgewicht vorgesehen sein. Der Grundrahmen und die damit verbundenen
Anbauteile können dadurch den Stabilitätsanforderungen entsprechend dimensioniert
sein, so dass das Gesamtgewicht des Planiergerätes vergleichsweise klein gehalten
werden kann und das Planiergerät für den Transport einfacher handhabbar ist. Für den
Planiereinsatz kann dann mit Gewichten eine für den jeweiligen Einsatzfall passende
Gewichtsbelastung durch ein oder mehrere Gewichte erfolgen.
Dabei kann das wenigstens eine Zusatzgewicht im Bereich des Frontschilds vorzugsweise
seitlich auf der Materialabtragsseite und insbesondere über der Aufreißschar oder
den Aufreißzähnen angeordnet sein.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn ein Zusatzgewicht zumindest längs entlang des Längsmittelbereichs
des Planiergeräts verschiebbar am Grundrahmen gelagert ist. Dieses längs verschiebbare
Zusatzgewicht kann für den Transport des dann angehobenen Planiergeräts in eine nahe
der Dreipunktaufhängung befindlich Position geschoben werden um das Anheben zu vereinfachen
und auch um die Vorderachse des Schleppers nicht unzulässig zu entlasten.
Für den Planiereinsatz kann dieses Zusatzgewicht dann soweit wie für ein ausreichend
Gewichtsbelastung des Planiergeräts erforderlich, nach hinten geschoben werden.
[0019] Zusätzliche Ausgestaltungen der Erfindung sind in den weiteren Unteransprüchen aufgeführt.
Nachstehend ist die Erfindung anhand der Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigt in
zum Teil schematisierter Darstellung:
- Fig. 1
- eine perspektivische Ansicht eines an einen Schlepper angehängten Planiergerätes mit
einer Hauptschar, ei- ner Feinplanie-Schar und Gleitschuhen als Gleitauf- lage,
- Fig. 2
- eine Aufsicht des in Fig.1 gezeigten Planiergerätes,
- Fig. 3
- eine perspektivische Ansicht eines Planiergerätes mit Zusatzgewichten, Rasenbordabweiser
und Aufreißzähnen,
- Fig. 4
- eine Aufsicht des in Fig.3 gezeigten Planiergerätes, angehängt an einen Schlepper,
- Fig. 5
- eine perspektivische Vorderansicht eines Planierge- rätes mit Zusatzgewichten, Rasenbordabweiser
und Auf- reißzähnen,
- Fig. 6
- eine Aufsicht eines Planiergerätes etwa Fig.2 ent- sprechend, hier jedoch mit einer
als als Gleitschiene ausgebildeten Gleitauflage,
- Fig. 7
- eine Detail-Seitenansicht der Gleitschiene mit ver- stellbarer Fortsetzung,
- Fig. 8
- eine perspektivische Ansicht eines Planiergerätes mit Zusatzgewichten, von denen eines
Längs verstellbar ist sowie mit einem Rasenbordabweiser und einer Auf- reißschar,
- Fig. 9
- eine Aufsicht eines Planiergerätes etwa Fig.7 ent- sprechend, hier mit einer Gleitschiene
und darauf be- findlichen Vibrationsgeräten,
- Fig. 10 bis Fig. 12
- unterschiedliche Ansichten im Bereich einer Gleit- schiene, die elastische Zwischenglieder
zur Ab- kopplung von Vibrationen vom übrigen Planiergeräte- Gestell aufweist.
[0020] Ein in Fig.1 gezeigtes Planiergerät 100 dient zur Herstellung und Wiederherstellung
von Feld- und Forstwegen. Es weist einen Grundrahmen 1 mit zwei Längsträgern 29 auf
und hat Dreipunktanschlüsse 10, 15 zum Anschließen an eine Dreipunktaufhängung 30
eines Schleppers 20.
Die Dreipunktanschlüsse 30 des Grundrahmens 1 weisen, wie gut auch in Fig. 4 erkennbar,
zwei Unterlenkeranschlüsse 15 zum gelenkigen Verbinden mit den Unterlenkern 18 der
Dreipunktaufhängung 30 des Zugfahrzeugs 20 und einen Oberlenkeranschluss 10 auf, der
über ein Zugelement 24 begrenzt beweglich mit dem Oberlenker 19 der Dreipunktaufhängung
30 verbunden ist.
Die beiden Unterlenker 18 sind über Hubstreben 14 mit einer Hubhydraulik des Schleppers
20 verbunden und können auf und abgeschwenkt werden, um das Planiergerät 100 für den
Transport und zum Wenden anheben und für das Planieren absenken zu können. Mit 16
ist ein Diagonalhubzylinder bezeichnet, mit dem die beiden Unterlenker 18 etwas seitlich
bewegt werden können. Im Ausführungsbeispiel ist das Zugelement 24 zwischen dem Oberlenkeranschluss
10 und dem Oberlenker 19 durch eine Kette 25 gebildet, die beim Anheben des Planiergerätes
100 straff gespannt als Zugelement dient, während sie beim Planierens locker durchhängt,
so dass Wippbewegungen des Schleppers 20 nicht auf das Planiergerät übertragen werden
und dieses somit von den Wippbewegungen abgekoppelt ist.
Die Halterung für den Oberlenkeranschluss 10 ist zur Stabilisierung über Stabilisatorstreben
34 mit den beiden Längsträgern 29 verbunden.
[0021] Die Bodenauflage des Planiergerätes 100 ist durch einen am vorderen Ende befindlichen
Stützfuß 21 mit einer Boden-Auflageplatte 22 sowie einer in Fahrtrichtung davor angeordneten
Räumplatte 23 und einer am hinteren Ende des Planiergeräts befindlichen Gleitauflage
2 entweder mit zwei seitlich beabstandeten Gleitschuhen 2a (Fig. 1 bis 4) oder mit
einer quer verlaufenden Gleitschiene 2b (Fig.6) gebildet. Dadurch gleitet das Planiergerät
100 auf einer Dreipunkt-Bodenauflage.
[0022] Der am vorderen Ende mittig angeordnete Stützfuß 21 gleitet mit seiner Boden-Auflageplatte
22 auf dem festen Untergrund, einerseits, weil die Fläche der Auflageplatte 22 vergleichsweise
klein dimensioniert ist und dadurch eine gewisse Eindringtiefe bis zum etwas festeren,
tragfähigen Untergrund gegeben ist. Andererseits verhindert die in Fahrtrichtung (Pfeil
Pf 1) davor angeordneten Räumplatte 23, dass die Auflageplatte 22 auf lockerem Material,
insbesondere Material-Schüttungen aufläuft. In Fig. 5 ist gut erkennbar, dass die
Räumplatte 23 des vorderen Stützfußes 21 keilförmig oder dachförmig mit der mittigen
Keilschneide in Fahrtrichtung weisend, ausgebildet ist und mit ihrem unteren Ende
etwa bei der Auflageplatte 22 endet.
[0023] Die am hinteren Ende des Planiergeräts 100 befindliche Gleitauflage 2 mit den seitlich
beabstandeten Gleitschuhen 2a oder der quer verlaufenden Gleitschiene 2b gleitet in
einem zumindest vorplanierten wegbereich, so dass hier praktisch keine Seitenkippbewegungen
des Planiergeräts 100 auftreten können und auch dadurch eine durchgehend gleichmäßige
Planie erreicht wird. Bei Einsatz einer Gleitschiene 2b erfolgt ein zusätzliche, abschließende
Feinplanie.
Die Gleitschuhe 2a oder die quer verlaufende Gleitschiene 2b sind höhenverstellbar
an den hinteren Enden der Längsträger angebracht und dabei über verstellbare Schiebeführungen
31 gehalten. Diese haben jeweils einen als Hauptständer 11 dienende Führung mit einem
Vierkantrohrabschnitt und ein darin eingreifendes, mit den Gleitschuhen 2a oder der
Gleitschiene 2b verbundenes Schieberohr als Hilfsständer 12. Zum Höhenverstellen dienen
im Ausführungsbeispiel Spanngewinde 32. Es können jedoch auch Hydraulikzylinder 13
(Fig. 4) vorgesehen sein.
Mit der Gleitschiene 2b kann einmal die Höhe des gesamten Gerätes eingestellt werden
und zweitens hat die Gleitschiene den Vorteil, dass das aufgelockerte Material angedrückt
werden kann und drittens kann mit der Gleitschiene ein optimales Planum hergestellt
werden.
Die Gleitschiene 2b kann etwa 60 bis 80cm hinter der Feinplanie-Schar 5 angeordnet
sein.
[0024] Mit den beiden Stütz- oder Gleitschuhen 2a oder der Gleitschiene 2b am hinteren Teil
des Grundrahmen 1 sowie den hydraulisch in der Höhe verstellbaren Hubstreben 14 (Figur
1), kann die Querneigung (Dachprofil) des Weges einwandfrei hergestellt werden.
Für ein einwandfreies Planieren soll der Abstand der Gleitschuhe 2a oder der Gleitschiene
2b von dem vorderen Fußteil 21 in Fahrtrichtung mindestens etwa drei Meter betragen.
[0025] Wie in den Figuren erkennbar, sind die Gleitschuhe 2a in Fahrtrichtung versetzt angeordnet,
beziehungsweise die quer verlaufende Gleitschiene 2b schräg, insbesondere etwa parallel
zur Hauptschar 4 angeordnet. Bei Einsatz von Gleitschuhen wird dadurch ein unnötiger,
rückseitiger Überstand über die Feinplanie-Schar vermieden und bei dem bevorzugten
Einsatz einer Gleitschiene 2b als hintere Bodenabstützung hat die Schrägstellung den
Vorteil, dass auch damit noch eine Materialverschiebung von der Materialabtragsseite
zum Mittelbereich oder zu dem gegenüber liegenden Randbereich des zu planierenden
Wegs erfolgt.
[0026] Wie in den Figuren 6 und 7 erkennbar, kann die als quer verlaufende Gleitschiene
2b ausgebildete Gleitauflage 2 an ihrem hinteren Ende eine verschwenkbare Endleiste
26 aufweisen. Bei der zusätzliche Feinplanie wird mit der verstellbaren Endleiste
26 ein erhöhter Druck auf das Planum ausgeübt und insbesondere Steine in den Untergrund
gedrückt. Die Schrägstellung der Endleiste zur Anpassung an das Wegmaterial erfolgt
im Ausführungsbeispiel mit zwei sogenannten Spanngewinden 32.
[0027] An dem Grundrahmen 1 ist eine Hauptschar 4 vorgesehen, die etwa horizontal und schräg
zur Fahrtrichtung PF 1 (Fig. 1) angeordnet ist für einen Materialabtrag und Transport
von Material von einem Randbereich (im Ausführungsbeispiel links des Gespanns) des
zu planierenden Wegs zu dessen Mittelbereich oder zu dem gegenüber liegenden Randbereich.
Die Hauptschar 4 ist höhenverstellbar und auch relativ zur Horizontallage verstellbar.
Dazu sind unabhängig verstellbare Schiebeführungen 31 vorgesehen, die an den beiden
Längsträgern 29 angreifen. Die Schiebeführungen weisen jeweils eine als Hauptständer
11 dienende, mit dem Grundrahmen 1 verbundene Führung aus einem Vierkantrohrabschnitt
und ein darin eingreifendes, mit der Hauptschar 4 verbundenes Schieberohr als Hilfsständer
12 auf. Zum Verstellen dienen Spanngewinde 32, die einerseits am Schieberohr und andererseits
am Vierkantrohrabschnitt angreifen. Mit diesen Spanngewinden ist eine besonders kostengünstige
Höhenverstelleinrichtung realisiert.
Gegebenenfalls können als Höhenverstelleinrichtungen auch Hubzylinder eingesetzt werden.
[0028] Das Planiergerät 100 hat vor der Hauptschar 4, beabstandet zu dieser und an den vorderen
Enden der beiden Längsträger 29 angebracht, ein etwa rechtwinklig zur Fahrtrichtung
orientiertes Frontschild 3 zur Grobplanie und zur Verteilung von Schüttmaterial. Das
Frontschild 3 und die Hauptschar 4 haben an ihren äußeren Enden an der Materialabtragseite
Abwinklungen 33 zur besseren Erfassung von randseitigem Material.
In Fig.1 ist erkennbar, dass die Hauptschar 4 eine geringere Höhe hat als das Frontschild
3.
[0029] Der Hauptschar 4 nachgeordnet und beabstandet zu dieser ist eine Feinplanie-Schar
5 vorgesehen, die vorzugsweise etwa parallel zur Hauptschar 4 angeordnet ist. Damit
werden noch vorhandene Restunebenheiten planiert und über die Oberkante der Hauptschar
4 überströmendes Material wird von der Feinplanie-Schar 5 einplaniert.
[0030] Die Hauptschar 4 kann etwa 60° bis 70° zum Grundrahmen 1 und zusätzlich in der Höhe
verstellbar am Grundrahmen 1 angeordnet sein. Die Feinplanie-Schar 5 ist mit etwa
60° bis 70° zum Grundrahmen mit diesem fest verbunden angeordnet.
[0031] Da die Feld- und Forstweg zunehmend als Fahrradwege Verwendung finden, wird vorgeschlagen,
dass am hinteren Ende des Dreischarplaniergerätes ein oder mehrere Flächenrüttelgeräte
17 angeordnet sind, um den Feld- oder Forstweg gleich zu verdichten und um für die
Radfahrer ein glattes Planum ohne Steine zu Verfügung zu stellen. Um aufgelockertes
Material gleich zu verdichten, sind gemäß Fig.9 zwei Vibrationsgeräte 17 auf der leistenförmigen
Gleitauflage 2b angeordnet. Es können hierfür vorzugsweise hydraulische Rotationsmotoren
mit Unwuchtgewichten vorgesehen sein oder über die Zapfwelle des Schleppers angetriebene,
rotierende Unwuchtgewichte.
[0032] Die Gleitschiene 2b hat in dem in Fig.9 gezeigten Ausführungsbeispiel am hinteren
Ende eine etwas nach unten abgewinkelte Endleiste 26a, die aber nicht verschwenkbar
sondern starr mit dem vorderen Teil der Gleitschiene verbunden ist (Fig.10), um unerwünschte,
durch die Vibration verursachte Schwingungen zu vermeiden. Bei dieser Gleitschiene
2b ist noch ein keilförmiger, an deren Vorderseite angebrachter und vorzugsweise sich
über die Länge der Gleitschiene 2b erstreckender Abweiser 35 erkennbar. Der Abweiser
35 ist etwas nach oben versetzt an der Gleitschienen-Vorderseite angeordnet, so dass
darunter eine Planierkante 36 gebildet ist, die vor der anschließenden Verdichtung
durch die Gleitschiene 2b für ein feines Abziehen der Planieoberfläche sorgt und kleine
Unebenheiten beseitigt. Abgezogenes Material wird durch die Unterseite des Abweisers
35 niedergehalten.
[0033] Zur Abkopplung der Vibrationen der Gleitauflage 2 vom Grundrahmen sind an den mit
dem Grundrahmen 1 verbundene Verbindungshalterung, also den beiden Schiebeführungen
31, elastische Zwischenglieder 27 vorgesehen. Vorzugsweise werden dazu Metall-Gummi-Elemente
eingesetzt, die unter der Bezeichnung Schwingmetall bekannt sind. Die Figuren 11 und
12 zeigen solche Schwingungs-Entkopplungsanordnungen, die in den Hilfsständer 12 integriert
und zur Entkopplung und Kraftübertragung um 90° zueinander versetzt sind, um horizontale
und vertikale Lasten vibrationsentkoppelt übertragen zu können.
[0034] Wenn längere Zeit an einem Feld- oder Forstweg keine Wartung erfolgt ist, setzt sich
am Wegrand eine Rasenbordkante an. Somit kann an einem Weg mit Dachprofil oder Schrägprofil
Wasser nicht abfließen.
Um diesen Nachteil zu beseitigen kann ein Rasenbordabweiser 7 wie beispielsweise in
den Figuren 1 bis 5 erkennbar, an der dem Wegrand auf der Materialabtragseite direkt
zugewandten Seite des Planiergerätes 100 angebracht sein.
Der Rasenbordabweiser 7 ist am Grundrahmen 1 angeordnet, um die Rasenbordkante nach
außen wegzudrücken und zu beseitigen. Somit kann bei einem Weg mit Dachprofil das
Wasser ungehindert abfließen.
Der Rasenbordabweiser 7 kann lösbar befestigt sein und dadurch bedarfsweise angebaut
und eingesetzt werden.
[0035] Weiterhin kann eine Materialrückholschar 28 vorgesehen sein, um dem Frontschild 3
und/oder der Hauptschar 4 Material vom Außenrand der Materialabtragseite zuzuführen.
Dabei besteht die Möglichkeit, einen oder mehrere vorhandene Rasenbordabweiser 7 so
umzustellen, dass sie wahlweise als Materialrückholschar arbeiten. In Fig. 4 ist dies
bei dem vorderen Rasenbordabweiser 7 strichliniert angedeutet, wobei erkennbar ist,
dass der Rasenbordabweiser 7 schräg nach hinten weist, während die Materialrückholschar
28 schräg nach vorne weist.
Bei der Anordnung der vorderen, strichlinierten Materialrückholschar 28 gemäß Fig.
4 wird Material vom Randbereich sowohl der Hauptschar 4 als auch der Feinplanie-Schar
5 zugeführt, während die weiter hinten angebrachte Materialrückholschar sowie die
auf der anderen Seite befindlichen Materialrückholschare 28 für eine Randbegradigung
und Glättung sowie zum Erfassen von abgeschüttetem Material außerhalb des Planierbereichs
und zum Zurücktransportieren in den weiter innen liegenden Arbeitsbereich sorgen.
[0036] Seitlich vor dem Frontschild 3, dem Wegrand zugewandt, kann eine Aufreißschar 6 und/oder
Aufreißzähne 8 zur Auflockerung des zu planierenden Bodens auf der Materialabtragseite
vorgesehen sein.
[0037] Um einen Feld- oder Forstweg ordentlich und preisgünstig herstellen zu können ist
es erforderlich, dass aufgelockertes Material zur Verfügung steht. Das aufgelockerte
Material muss im Ausführungsbeispiel in der Hauptsache auf der linken Seite in Fahrtrichtung
vorhanden sein. Mit den in Fahrtrichtung auf der linken Seite am Grundrahmen 1 angebrachten
drei Aufreißzähne 8 kann das Material zur Verfügung gestellt werden.
Damit die Aufreißzähne 8 im harten Boden gut angreifen, sind je nach Bedarf versetzbare
Zusatzgewichte 9 vorgesehen.
[0038] In Fig. 1 und 3 sind hochgeklappte, also nicht in Eingriffsstellung befindliche Aufreißzähne
8 und in Fig. 8 eine Aufreißschar 6 erkennbar.
Die Aufreißschar 6 und die Aufreißzähne 8 sind bezüglich ihrer Seitenlage und der
Bodeneingriffstiefe verstellbar.
[0039] Gegebenenfalls kann ein vor dem Frontschild 3 angeordneter Rasenbordabweiser 7 so
umgestellt werden, dass er als Aufreißschar 6 einsetzbar ist.
[0040] In den Fig. 1,3,4,5 und 8 sind Zusatzgewichte 9 im Bereich des Frontschilds 3 seitlich
auf der Materialabtragsseite etwa über der Aufreißschar 6 oder den Aufreißzähnen 8
angeordnet, um einen Materialabtrag in diesem Bereich zu verstärken. Dabei kann die
Anzahl der Zusatzgewichte 9 und/oder deren Einzelgewichte variiert werden.
Darüber hinaus können auch, wie in Fig. 9 erkennbar, weitere Zusatzgewichte 9 am hinteren
Ende des Planiergeräts oberhalb der Feinplanie-Schar 5 und/oder der hinteren Gleitauflage
2 angeordnet sein.
[0041] Wenn ein Feld- oder Forstweg hergestellt werden soll, kann mit dem Dreischarplaniergerät
nur einseitig gearbeitet werden, da mit den Scharen 4 und 5 das aufgelockerte Material
durch die Schrägstellung der Schare zur Herstellung der Dachneigung von der Wegaußenseite
zur Wegmitte befördert wird.
In Fig. 8 ist ein Zusatzgewicht 9a erkennbar, das längs entlang des Längsmittelbereichs
des Planiergeräts verschiebbar am Grundrahmen 1 gelagert ist. In rückwärtiger Lage
am hinteren Ende des Planiergeräts 100 sorgt dieses Gewicht 9a für eine gute Arbeitsbelastung,
wobei die Druckverteilung durch Verschieben in Längsrichtung verändert werden kann.
Besonders vorteilhaft ist es, dass dieses verschiebbare Zusatzgewicht 9a für den Transport
des dann angehobenen Planiergeräts in eine nahe der Dreipunktaufhängung befindliche
Position geschoben werden kann, um das Anheben zu vereinfachen und auch um die Vorderachse
des Schleppers nicht unzulässig zu entlasten. Das Zusatzgewicht 9a kann in unterschiedlichen
Verschiebelagen arretiert werden, beispielsweise durch Klemmung oder durch Steckbolzen.
[0042] Für das längs verschiebbare Zusatzgewicht 9a ist eine Schiebeführung vorgesehen,
die als Gleitführung oder Rollenführung ausgebildet sein kann.
Wenn das Planiergerät insbesondere mit einem am Oberlenker angreifenden Zugzylinder
am hinteren Ende hochschwenkbar ist, ist ein manuelles Verschieben des Zusatzgewichts
9a insbesondere in eine vordere Transportstellung, nicht erforderlich, weil das Gewicht
bei gelöster Arretierung ab einer bestimmten Schrägstellung des Planiergeräts mit
angehobenem hinteren Ende selbsttätig nach vorne läuft.
[0043] Die Längsführung für das verschiebbare Gewicht 9a könnte auch seitlich verschiebbar
sein, um eine mehr oder weniger starke Gewichtsbelastung in bestimmten Bereichen,
zum Beispiel der Aufreißschar oder der Aufreißzähne oder der Schare zu bewirken.
[0044] Wie bereits vorerwähnt, kann das Planiergerät 100 über die Dreipunktaufhängung 30
des Zugfahrzeugs (Schlepper 20) und der daran angreifenden Hubhydraulik angehoben
und abgesenkt werden. In Versuchen hat sich herausgestellt, dass die Hinterräder des
Schleppers 20 gut auch zum Verdichten des zumindest vorplanierten Weges oder des fertigen
Planums eingesetzt werden können. Dazu ist ein möglichst hoher Andruck erwünscht.
Dies kann durch Vergrößerung der Hinterachslast erreicht werden, indem das Planiergerät
mit der Hubhydraulik angehoben wird. Bevorzugt wird dabei das Planiergerät nur soweit
angehoben, dass eine ausreichende Belastung der Schlepper-Hinterräder für das Verdichten
vorhanden ist, andererseits aber die Vorderachse für das Lenken noch ausreichend belastet
ist.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn dabei die hintere Gleitschiene 2b noch Bodenberührung
hat, um das Planum abzuziehen und zu glätten und dadurch eventuelle Profilspuren der
Schlepperräder zu beseitigen. Das längs verschiebbare Zusatzgewicht 9a kann zur Lasterhöhung
der Schlepper-Hinterräder in die hinterste Position gebracht werden, so dass beim
Anheben des Planiergeräts eine maximale Hinterachsbelastung erfolgt. Bei Schleppern
mit geringerem Eigengewicht kann mit dem verschiebbaren Zusatzgewicht 9a durch unterschiedliches
Positionieren eine dafür passende, optimale Belastungsstellung eingestellt werden.
[0045] Erwähnt sei noch, dass das Planiergerät für Recht- oder Linksbetrieb konzipiert oder
eine Umstellung zwischen Links- und Rechtsbetrieb möglich sein kann. Bei dem gezeigten
Ausführungsbeispiel ist Linksbetrieb vorgesehen, dass heißt, dass das Material in
Fahrtrichtung von linken Wegrand zur Mitte oder auf die andere, rechte Wegrandseite
verteilt wird.
1. Planiergerät (100) insbesondere für Feld- und Forstwege, mit einem Grundrahmen (1),
der Dreipunktanschlüsse (10,15) zum Anschließen an eine Dreipunktaufhängung (30) eines
Schleppers (20) aufweist und wenigstens eine Schar (4) zur Bodenplanie hat, dadurch gekennzeichnet, dass die Dreipunkt-Anschlüsse (10,15) für eine von Wippbewegungen des Schleppers (20)
abgekoppelte Verbindung ausgebildet sind, dass eine Schar als Hauptschar (4) ausgebildet
ist und schräg zur Fahrtrichtung (Pf1) angeordnet ist für einen Materialabtrag und
Transport von Material von einem Randbereich des zu planierenden Wegs zu dessen Mittelbereich
oder zu dem gegenüber liegenden Randbereich, dass am vorderen Ende des Planiergeräts
(100) ein Stützfuß (21) mit einer Boden-Auflageplatte (22) sowie einer in Fahrtrichtung
davor angeordneten Räumplatte (23) vorgesehen ist und dass am hinteren Ende des Planiergeräts
(100) eine Gleitauflage (2) als Boden-Abstützung vorgesehen ist.
2. Planiergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Dreipunktanschlüsse (10,15) des Grundrahmens zwei Unterlenkeranschlüsse (15)
zum gelenkigen Verbinden mit den Unterlenkern (18) der Dreipunktaufhängung (30) des
Zugfahrzeugs (20) und einen Oberlenkeranschluss (10) aufweist, der über ein Zugelement
(24) insbesondere begrenzt beweglich mit dem Oberlenker (19) der Dreipunktaufhängung
(30) verbunden ist.
3. Planiergerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Zugelement (24) zwischen dem Oberlenkeranschluss (10) und dem Oberlenker (19)
durch eine Kette (25) oder eine Schiebeführung mit Zuganschlag gebildet ist und dass
gegebenenfalls zwischen dem Zugelement (24) und dem Oberlenker (19) oder dem Oberlenkeranschluss
(10) ein Hydraulikzylinder oder dergleichen aktivierbares Zugelement eingesetzt ist.
4. Planiergerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Hauptschar (4) zumindest höhenverstellbar, vorzugsweise auch relativ zur Horizontallage
verstellbar ist.
5. Planiergerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die am hinteren Ende des Planiergeräts (100) vorgesehene Gleitauflage (2) zwei seitlich
zueinander beabstandete Gleitschuhe (2a) oder eine quer verlaufende Gleitschiene (2b)
aufweist oder dass Räder vorgesehen sind.
6. Planiergerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die quer verlaufende Gleitschiene (2b) eine verschwenkbare Endleiste aufweist.
7. Planiergerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Gleitauflage (2) oder die Räder mit Höhenverstelleinrichtungen verbunden sind.
8. Planiergerät nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der vordere Stützfuß (21) höhenverstellbar ist.
9. Planiergerät nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die vor der Boden-Auflageplatte (22) angeordnete Räumplatte (23) des vorderen Stützfußes
(21) keilförmig mit der Keilschneide in Fahrtrichtung (Pf1) weisend ausgebildet ist
und mit ihrem unteren Ende etwa bei der Auflageplatte (22) endet.
10. Planiergerät nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand des am vorderen Ende angeordneten Stützfußes (21) mit Boden-Auflageplatte
und Räumplatte zu der am hinteren Ende vorgesehenen Gleitauflage (2) mindestens etwa
drei Meter beträgt.
11. Planiergerät nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass vor der Hauptschar (4), beabstandet zu dieser, ein vorzugsweise etwa rechtwinklig
zur Fahrtrichtung orientiertes Frontschild (3) zur Grobplanie vorgesehen ist.
12. Planiergerät nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Hauptschar (4) eine geringe Höhe hat als das Frontschild (3).
13. Planiergerät nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Hauptschar (4) nachgeordnet und beabstandet zu dieser eine Feinplanie-Schar (5)
vorgesehen ist, die vorzugsweise etwa parallel zur Hauptschar (4) angeordnet ist.
14. Planiergerät nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass an der dem Wegrand auf der Materialabtragseite direkt zugewandten Seite des Planiergerätes
(100) wenigstens ein Rasenbordabweiser (7) vorzugsweise lösbar angebracht ist.
15. Planiergerät nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Arbeitsbreite des Planiergerätes (100) etwa der halben Wegbreite entspricht.
16. Planiergerät nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Arbeitsbreite des Planiergerätes (100) etwa der gesamten Wegbreite entspricht.
17. Planiergerät nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Planiergerät vorzugsweise lösbar verbindbar ein Vibrationsgerät (17) vorgesehen
ist.
18. Planiergerät nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass das Vibrationsgerät (17) am hinteren Ende des Planiergeräts (100) an der Gleitauflage
(2) vorgesehenen ist und insbesondere mit deren quer verlaufenden Gleitschiene (2b)
verbunden ist.
19. Planiergerät nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass eine mit dem Grundrahmen (1) verbundene Verbindungshalterung für die insbesondere
mit einem Vibrationsgerät (17) verbundene Gleitauflage (2) elastische Zwischenglieder
(27) zur Abkopplung der Vibrationen der Gleitauflage (2) vom Grundrahmen (1) aufweist.
20. Planiergerät nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass seitlich vor dem Frontschild (3), dem Wegrand zugewandt, eine Aufreißschar (6) und/oder
Aufreißzähne (8) zur Auflockerung des zu planierenden Bodens auf der Materialabtragseite
vorgesehen sind.
21. Planiergerät nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufreißschar (6) und/oder die Aufreißzähne (8) lageverstellbar sind.
22. Planiergerät nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Rasenbordabweiser (7) verstellbar ist und als Aufreißschar (6) einsetzbar
ist.
23. Planiergerät nach einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest an der dem Wegrand auf der Materialabtragseite zugewandten Seite des Planiergerätes
(100) wenigstens eine Materialrückholschar (28) vorzugsweise lösbar angebracht ist.
24. Planiergerät nach einem der Ansprüche 14 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Rasenbordabweiser (7) verstellbar und als Materialrückholschar (28)
einsetzbar ist.
25. Planiergerät nach einem der Ansprüche 1 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Planiergerät wenigstens ein vorzugsweise lösbar verbindbares Zusatzgewicht
(9,9a) vorgesehen ist.
26. Planiergerät nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Zusatzgewicht (9) im Bereich des Frontschilds (3) vorzugsweise seitlich
auf der Materialabtragsseite und insbesondere über der Aufreißschar (6) oder den Aufreißzähnen
(8) angeordnet ist.
27. Planiergerät nach Anspruch 25 oder 26, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Zusatzgewicht (9) im Bereich der Feinplanie-Schar (5) und/oder der
hinteren Gleitauflage (2) angeordnet ist.
28. Planiergerät nach einem der Ansprüche 25 bis 27, dadurch gekennzeichnet, dass ein Zusatzgewicht (9a) zumindest längs entlang des Längsmittelbereichs des Planiergeräts
(100) verschiebbar am Grundrahmen (1) gelagert ist.
1. Levelling device (100) in particular for farm roads and forest roads, said levelling
device having a base frame (1), which has three-point couplings (10, 15) for connection
to a three-point suspension (30) of a tractor (20) and has at least one coulter (4)
for levelling the ground, characterized in that the three-point couplings (10, 15) are realized for a connection that is uncoupled
from rocking movements of the tractor (20), in that one coulter is realized as main coulter (4) and is located inclinedly relative to
the direction of travel (Pf1) for removing and transporting material from an edge
region of the road to be levelled to its central region or to the oppositely situated
edge region, in that a support foot (21) with a ground support plate (22) as well as a clearing plate
(23) located in front of said ground support plate in the direction of travel are
provided at the front end of the levelling device (100) and in that a sliding support (2) is provided as ground support at the rear end of the levelling
device (100).
2. Levelling device according to Claim 1, characterized in that the three-point couplings (10, 15) of the base frame have two lower linkage couplings
(15) for the flexible connection to the lower linkages (18) of the three-point suspension
(30) of the towing vehicle (20) and one upper linkage coupling (10), which is connected
to the upper linkage (19) of the three-point suspension (30) by means of a tension
element (24) so as to be, in particular, displaceable in a restricted manner.
3. Levelling device according to Claim 1 or 2, characterized in that the tension element (24) is formed by a chain (25) or a slide guide with a tension
stop member between the upper linkage coupling (10) and the upper linkage (19) and
in that, where applicable, a hydraulic cylinder or similar actuatable tension element is
inserted between the tension element (24) and the upper linkage (19) or the upper
linkage coupling (10).
4. Levelling device according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the main coulter (4) is at least height adjustable, preferably also adjustable relative
to the horizontal position.
5. Levelling device according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the sliding support (2) provided at the rear end of the levelling device (100) has
two sliding blocks (2a) spaced apart laterally or one transversely extending sliding
rail (2b) or in that wheels are provided.
6. Levelling device according to Claim 5, characterized in that the transversely extending sliding rail (2b) has a pivotable end strip.
7. Levelling device according to one of Claims 1 to 6, characterized in that the sliding support (2) or the wheels are connected to height adjustment devices.
8. Levelling device according to one of Claims 1 to 7, characterized in that the front support foot (21) is height adjustable.
9. Levelling device according to one of Claims 1 to 8, characterized in that the clearing plate (23) of the front support foot (21), located in front of the ground
support plate (22), is wedge-shaped with the wedge cut pointing in the direction of
travel (Pf1) and ends with its lower end approximately on the support plate (22).
10. Levelling device according to one of Claims 1 to 9, characterized in that the distance between the support foot (21) with ground support plate and clearance
plate located at the front end and the sliding support (2) provided at the rear end
is approximately three meters.
11. Levelling device according to one of Claims 1 to 10, characterized in that a front plate (3), preferably oriented approximately at right angles to the direction
of travel, is provided for coarse levelling in front of the main coulter (4), at a
spacing from said coulter.
12. Levelling device according to one of Claims 1 to 11, characterized in that the height of the main coulter (4) is smaller than that of the front plate (3).
13. Levelling device according to one of Claims 1 to 12, characterized in that a fine levelling coulter (5) is provided downstream of said main coulter (4) and
at a spacing from said coulter, said fine levelling coulter being located preferably
approximately parallel to the main coulter (4).
14. Levelling device according to one of Claims 1 to 13, characterized in that at least one turf edge deflector (7) is preferably attached in a detachable manner
on the side of the levelling device (100) directly facing the edge of the road on
the material removal side.
15. Levelling device according to one of Claims 1 to 14, characterized in that the working width of the levelling device (100) corresponds approximately to half
the road width.
16. Levelling device according to one of Claims 1 to 14, characterized in that the working width of the levelling device (100) corresponds approximately to the
entire road width.
17. Levelling device according to one of Claims 1 to 16, characterized in that a vibration device (17) is provided on the levelling device preferably so as to be
detachably connectable.
18. Levelling device according to Claim 17, characterized in that the vibration device (17) is provided at the rear end of the levelling device (100)
on the sliding support (2) and in particular is connected to its transversely extending
sliding rail (2b).
19. Levelling device according to one of Claims 1 to 18, characterized in that a connection holder connected to the base frame (1) for the sliding support (2) connected
in particular to a vibration device (17) has resilient intermediate members (27) for
uncoupling the vibrations of the sliding support (2) from the base frame (1).
20. Levelling device according to one of Claims 1 to 19, characterized in that a scarifying coulter (6) and/or scarifying teeth (8) are provided laterally in front
of the front plate (3) facing the edge of the road on the material removal side for
loosening the ground to be levelled.
21. Levelling device according to Claim 20, characterized in that the scarifying coulter (6) and/or the scarifying teeth (8) are positionally adjustable.
22. Levelling device according to one of Claims 1 to 21, characterized in that at least one turf edge deflector (7) is adjustable and is useable as scarifying coulter
(6).
23. Levelling device according to one of Claims 1 to 22, characterized in that at least one material recovery coulter (28) is attached preferably in a detachable
manner at least on the side of the levelling device (100) facing the road edge on
the material removal side.
24. Levelling device according to one of Claims 14 to 23, characterized in that at least one turf edge deflector (7) is adjustable and useable as material recovery
coulter (28).
25. Levelling device according to one of Claims 1 to 24, characterized in that at least one preferably detachably connectable additional weight (9, 9a) is provided
on the levelling device.
26. Levelling device according to Claim 25, characterized in that at least one additional weight (9) is located in the region of the front plate (3)
preferably laterally on the material removal side and in particular above the scarifying
coulter (6) or the scarifying teeth (8).
27. Levelling device according to Claim 25 or 26, characterized in that at least one additional weight (9) is located in the region of the fine levelling
coulter (5) and/or the rear sliding support (2).
28. Levelling device according to one of Claims 25 to 27, characterized in that an additional weight (9a) is mounted so as to be displaceable on the base frame (1)
at least longitudinally along the longitudinal central region of the levelling device
(100).
1. Dispositif de nivelage (100), en particulier pour des chemins vicinaux et des chemins
forestiers, avec un châssis de base (1), qui présente des raccords à trois points
(10, 15) pour le raccordement à une suspension à trois points (30) d'un tracteur (20)
et qui comporte au moins une lame (4) pour niveler le sol, caractérisé en ce que les raccords à trois points (10, 15) sont conçus pour une liaison désaccouplée de
mouvements de basculement du tracteur (20), en ce qu'une lame se présente sous la forme d'une lame principale (4) et est disposée en oblique
par rapport à la direction de déplacement (Pf1) pour un enlèvement de matière et un
transport de matière d'une zone de bord du chemin à niveler vers la zone centrale
de celui-ci ou vers la zone de bord opposée, en ce qu'il est prévu à l'extrémité avant du dispositif de nivelage (100) un pied d'appui (21)
avec une plaque d'appui au sol (22) ainsi qu'une plaque de déblayage (23) disposée
en avant de celle-ci dans la direction de déplacement, et en ce qu'il est prévu à l'extrémité arrière du dispositif de nivelage (100) un appui glissant
(2) formant appui au sol.
2. Dispositif de nivelage selon la revendication 1, caractérisé en ce que les raccords à trois points (10, 15) du châssis de base présentent deux raccords
de bielle inférieure (15) pour la liaison articulée avec les bielles inférieures (18)
de la suspension à trois points (30) du véhicule de traction (20) et un raccord de
bielle supérieure (10), qui est relié par un élément de traction (24) de façon mobile
particulièrement limitée avec la bielle supérieure (19) de la suspension à trois points
(30).
3. Dispositif de nivelage selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'élément de traction (24) entre le raccord de bielle supérieure (10) et la bielle
supérieure (19) est formé par une chaîne (25) ou un guidage coulissant avec butée
de traction et en ce qu'un cylindre hydraulique ou un élément de traction pouvant être activé de manière analogue
est éventuellement installé entre l'élément de traction (24) et la bielle supérieure
(19) ou le raccord de bielle supérieure (10).
4. Dispositif de nivelage selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la lame principale (4) est au moins réglable en hauteur et est de préférence aussi
réglable en position horizontale.
5. Dispositif de nivelage selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que l'appui glissant (2) prévu à l'extrémité arrière du dispositif de nivelage (100)
présente deux patins (2a) espacés latéralement l'un de l'autre ou un rail de glissement
(2b) s'étendant transversalement ou en ce qu'il est prévu des roues.
6. Dispositif de nivelage selon la revendication 5, caractérisé en ce que le rail de glissement (2b) s'étendant transversalement présente une latte d'extrémité
pivotante.
7. Dispositif de nivelage selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que l'appui glissant (2) ou les roues sont reliés à des dispositifs de réglage en hauteur.
8. Dispositif de nivelage selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que le pied d'appui avant (21) est réglable en hauteur.
9. Dispositif de nivelage selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que la plaque de déblayage (23) du pied d'appui avant (21) disposée devant la plaque
d'appui au sol (22) est réalisée en forme de coin avec la lame en coin orientée dans
la direction de déplacement (Pf1) et se termine avec son extrémité inférieure environ
près de la plaque d'appui (22).
10. Dispositif de nivelage selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que la distance du pied d'appui (21) disposé à l'extrémité avant avec la plaque d'appui
au sol et la plaque de déblayage à l'appui glissant (2) prévu à l'extrémité arrière
vaut au moins environ trois mètres.
11. Dispositif de nivelage selon l'une quelconque des revendications 1 à 10, caractérisé en ce qu'il est prévu devant la lame principale (4), à distance de cette dernière, une lame
avant (3) orientée de préférence à peu près perpendiculairement à la direction de
déplacement, pour un nivelage grossier.
12. Dispositif de nivelage selon l'une quelconque des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que la lame principale (4) présente une hauteur plus faible que la lame avant (3).
13. Dispositif de nivelage selon l'une quelconque des revendications 1 à 12, caractérisé en ce qu'il est prévu une lame de nivelage fin (5) disposée après la lame principale (4) et
à distance de celle-ci, qui est de préférence disposée à peu près parallèlement à
la lame principale (4).
14. Dispositif de nivelage selon l'une quelconque des revendications 1 à 13, caractérisé en ce qu'au moins un déflecteur de bord de gazon (7), de préférence détachable, est disposé
sur le côté du dispositif de nivelage (100) directement tourné vers le bord du chemin
sur le côté d'enlèvement de matière.
15. Dispositif de nivelage selon l'une quelconque des revendications 1 à 14, caractérisé en ce que la largeur de travail du dispositif de nivelage (100) correspond environ à la moitié
de la largeur du chemin.
16. Dispositif de nivelage selon l'une quelconque des revendications 1 à 14, caractérisé en ce que la largeur de travail du dispositif de nivelage (100) correspond environ à toute
la largeur du chemin.
17. Dispositif de nivelage selon l'une quelconque des revendications 1 à 16, caractérisé en ce qu'il est prévu un dispositif vibrant (17) apte à être assemblé, de préférence de façon
détachable, sur le dispositif de nivelage.
18. Dispositif de nivelage selon la revendication 17, caractérisé en ce que le dispositif vibrant (17) est prévu sur l'appui glissant (2) à l'extrémité arrière
du dispositif de nivelage (100) et est relié en particulier à son rail de glissement
(2b) s'étendant transversalement.
19. Dispositif de nivelage selon l'une quelconque des revendications 1 à 18, caractérisé en ce qu'un support de liaison relié au châssis de base (1) pour l'appui glissant (2) relié
en particulier à un dispositif vibrant (17) présente des organes intermédiaires élastiques
(27) pour découpler les vibrations de l'appui glissant (2) du châssis de base (1).
20. Dispositif de nivelage selon l'une quelconque des revendications 1 à 19, caractérisé en ce qu'il est prévu latéralement devant la lame avant (3), tournées vers le bord du chemin,
une lame de scarification (6) et/ou des dents de scarification (8) pour ameublir le
sol à niveler, sur le côté d'enlèvement de matière.
21. Dispositif de nivelage selon la revendication 20, caractérisé en ce que la lame de scarification (6) et/ou les dents de scarification (8) sont réglables
en position.
22. Dispositif de nivelage selon l'une quelconque des revendications 1 à 21, caractérisé en ce qu'au moins un déflecteur de bord de gazon (7) est réglable et est utilisable comme lame
de scarification (6).
23. Dispositif de nivelage selon l'une quelconque des revendications 1 à 22, caractérisé en ce qu'au moins une lame de retenue de matière (28) est installée, de préférence de façon
détachable, au moins sur le côte du dispositif de nivelage (100) tourné vers le bord
du chemin sur le côté d'enlèvement de matière.
24. Dispositif de nivelage selon l'une quelconque des revendications 14 à 23, caractérisé en ce qu'au moins un déflecteur de bord de gazon (7) est réglable et est utilisable comme lame
de retenue de matière (28).
25. Dispositif de nivelage selon l'une quelconque des revendications 1 à 24, caractérisé en ce qu'il est prévu sur le dispositif de nivelage au moins un poids supplémentaire (9, 9a)
pouvant être assemblé, de préférence de façon détachable.
26. Dispositif de nivelage selon la revendication 25, caractérisé en ce qu'au moins un poids supplémentaire (9) est disposé dans la région de la lame avant (3),
de préférence latéralement sur le côté d'enlèvement de matière et en particulier au-dessus
de la lame de scarification (6) ou des dents de scarification (8).
27. Dispositif de nivelage selon l'une quelconque des revendications 25 ou 26, caractérisé en ce qu'au moins un poids supplémentaire (9) est disposé dans la région de la lame de nivelage
fin (5) et/ou de l'appui glissant arrière (2).
28. Dispositif de nivelage selon l'une quelconque des revendications 25 à 27, caractérisé en ce qu'un poids supplémentaire (9a) est installé sur le châssis de base (1), de façon déplaçable
au moins le long de la région centrale longitudinale du dispositif de nivelage (100).
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