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EP 2 054 575 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.10.2010 Patentblatt 2010/41 |
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Anmeldetag: 14.05.2007 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2007/004255 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2008/019719 (21.02.2008 Gazette 2008/08) |
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TÜRSCHLIESSER
DOOR CLOSER
Ferme-porte automatique
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL PL PT RO
SE SI SK TR |
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Priorität: |
14.08.2006 DE 102006038109
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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06.05.2009 Patentblatt 2009/19 |
| (73) |
Patentinhaber: Dorma GmbH + Co. KG |
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58256 Ennepetal (DE) |
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Erfinder: |
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- PABST, Thomas
58332 Schwelm (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-B1- 0 756 663 US-A- 1 666 903
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DE-A1- 4 318 903
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Türschließer gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches
1.
[0002] Ein gattungsgemäßer Türschließer ist aus der
EP 0 756 663 B1 bekannt. In seinem zylinderförmigen Gehäuse ist ein Laschenwagen gelagert, der bereichsweise
eine Feder durchsetzt. Diese Feder stützt sich einerseits an einem Vorsprung im Gehäuse
und andererseits an einem Kragen des Laschenwagens ab. Des Weiteren verfügt der Türschließer
über eine Antriebsachse, mit der der zu bewegenden Türflügel verbunden ist. Innerhalb
des Gehäuses weist die Antriebsachse eine exzenterförmige Hubkurvenscheibe auf. Diese
Hubkurvenscheibe ist zwischen zwei, am Laschenwagen angeordnete und als Stützmittel
bzw. als Druckelement wirkende, Rollen positioniert. Eine Bewegung der Antriebswelle
resultiert aufgrund der Exzentrizität der Hubkurvenscheibe in einer longitudinalen
Bewegung des Laschenwagens.
[0003] Ausgehend von dem zuvor erwähnten Stand der Technik ist es Aufgabe der vorliegenden
Erfindung, einen Türschließer zu schaffen, der bei möglichst geringem Produktionsaufwand
ein verschleißarmes Zusammenwirken der Einzelteile sicherstellt.
[0004] Die Lösung der Aufgabe wird durch den erfindungsgemäßen Türschließer mit den Merkmalen
des Anspruches 1 erreicht. In den abhängigen Ansprüchen 2 bis 16 sind bevorzugte Weiterbildungen
der Erfindung ausgeführt.
[0005] Erfindungsgemäß ist es vorgesehen, dass der Türschließer Stützmittel und Druckelemente
aufweist, von denen mindestens eines einstückig und materialeinheitlich mit dem Laschenwagen
verbunden ist und das Stützmittel und/oder das Druckelement jeweils partiell aus dem
Laschenwagen herausgebogen ist, wobei bereichsweise Aufbiegungen der Stege das Stützmittel
und/oder das Druckelement bilden. Somit wird die Bewegung der Hubkurvenscheibe nicht
mehr mittelbar über Rollen, sondern unmittelbar auf den Laschenwagen übertragen. Der
Laschenwagen wird aus einem Blechsegment heraus gestanzt. Aus diesem Blech werden
dann das Stützmittel oder das Druckelement oder beide jeweils partiell herausgebogen.
[0006] Der erfindungsgemäße Türschließer weist folglich ein Stützmittel und/oder Druckelement
auf, das einstückig und materialeinheitlich mit dem Laschenwagen verbunden ist und
das Stützmittel und/oder das Druckelement jeweils partiell aus dem Laschenwagen herausgebogen
ist, wobei bereichsweise Aufbiegungen der Stege das Stützmittel und/oder das Druckelement
bilden. Durch das Adjektiv "einstückig" soll die stoffschlüssige Verbindung zwischen
dem Stützmittel bzw. dem Druckelement und dem Laschenwagen verdeutlicht werden. Vorrangig
umfasst die Erfindung sämtliche Stützmittel und/oder Druckelemente, die durch plastische
Verformung aus dem Laschenwagen herausgeformt worden sind.
[0007] Der erfindungsgemäße Türschließer dient dazu, einen geöffneten Türflügel wieder in
seine Ausgangslage zurückzuführen. Dazu wird der Türflügel mittelbar oder unmittelbar
mit einer in das Gehäuse des Türschließers hineinragenden Antriebsachse verbunden.
Diese ragt in den Laschenwagen hinein und trägt eine Hubkurvenscheibe. Über das Stützmittel
oder das Druckelement wird die Bewegung der Hubkurvenscheibe in eine Bewegung des
Laschenwagens umgesetzt. Bei dem erfindungsgemäßen Laschenwagen sind diese Kraftübertragungspunkte
aus dem Laschenwagen herausgeformt. Der Laschenwagen wird aus einem Blech herausgestanzt.
Produktionstechnisch sehr leicht und in einem Fertigungsschritt werden dabei das Stützmittel
und/oder das Druckelement partiell aus diesem Blech herausgebogen werden. Die Biegung
muss jeweils so groß sein, dass das Stützmittel und/oder das Druckelement formschlüssig
mit der Hubkurvenscheibe zusammenwirken können.
[0008] Bei Türschließern, die besonders große Kräfte aufnehmen müssen, hat es sich als vorteilhaft
erwiesen, die Hubkurvenscheibe käfigartig zwischen zwei Segmenten des Laschenwagens
zu lagern. Durch diesen Aufbau entsteht kein, den Laschenwagen deformierendes Drehmoment.
Um eine besonders einfache Herstellung zur ermöglichen, kann der Laschenwagen aus
zwei spiegelsymmetrisch zueinander angeordneten Segmenten bestehen. Sichergestellt
werden muss dabei nur, dass die Herausbiegung des Stützmittels und des Druckmittels
so groß ist, dass diese formschlüssig aufeinander liegen können und dennoch die Hubkurvenscheibe
frei in den käfigartigen Gehäuse gedreht werden kann.
[0009] Die Schließgeschwindigkeit der Tür und damit die Rücklaufgeschwindigkeit des Laschenwagens
ergibt sich aus der Stärke des in den Türschließer eingebauten Energiespeichers. Im
Allgemeinen wird hierfür eine Feder verwendet. Um die Expansionsgeschwindigkeit der
Feder und damit die Geschwindigkeit des Laschenwagens einstellen zu können, ist in
den Türschließer ein Kolben eingebaut. Der Kolben unterteilt das mit einem Druckmittel
gefüllte Gehäuse in zwei Druckräume. Über die Größe des Volumenstromes des von einem
in den anderen Druckraum überströmenden Druckmittels lässt sich die Rücklaufgeschwindigkeit
des Laschenwagens einstellen. Als Druckmittel kann eine Flüssigkeit, wie etwa ein
Öl, oder ein Gas, wie etwa Luft, Verwendung finden.
[0010] Weiterhin kann in dem erfindungsgemäßen Türschließer das den Kolben haltende Verbindungsglied
einstückig mit dem Laschenwagen verbunden sein. Ferner ist es denkbar, eine einstückige
und materialeinheitliche Kombination von Laschenwagen und Verbindungsglied zu benutzen.
Da es sich bei dem Laschenwagen um ein Stanz-, insbesondere Feinstanzsegment handelt,
kann es vorteilhaft sein, Laschenwagen und Verbindungsglied in einem Produktionsschritt
herzustellen. Auch bei Laschenwagen, die aus glasfaserverstärkten Kunststoffen oder
Keramiken hergestellt werden, ist ein einstückiger Aufbau von Laschenwagen und Verbindungsglied
denkbar.
[0011] Ist der Laschenwagen aus einem Metall aufgebaut, so hat es sich als zweckmäßig erwiesen,
die Berührungsflächen des Stützmittels und/oder des Druckelementes mit der Hubkurvenscheibe
zu härten. Denkbar ist es aber auch, den gesamten Laschenwagen aus einem Kohlenstoffstahl
aufzubauen, der härtbar ist. Als zweckmäßig erwiesen sich Härtebereiche von 45 bis
70 HRC, wobei insbesondere Härtungen zwischen 50 und 65 HRC besonders langlebige Türschließer
ergaben.
[0012] Wird als Druckmittel kein die aufeinander abrollenden Elemente schmierendes Mittel,
wie etwa Öl, verwendet, so kann es vorteilhaft sein, Materialkombinationen der Hubkurvenscheibe
bzw. des Stützmittel und/oder Druckelementes zu verwenden, die verschleißarm aufeinander
abrollen. Denkbar wäre die Verwendung eines Sintermetalls wie etwa Sinterbronze für
die Hubkurvenscheibe.
[0013] Um ein gleichmäßiges Abrollen der Hubkurvenscheibe auf dem Stützmittel und/oder dem
Druckelement zu erreichen, hat es sich weiterhin als zweckmäßig erwiesen, letztere
mit einem Teilradius zu versehen. Die mit der Hubkurvenscheibe in Kontakt stehende
Fläche des Stützmittels/Druckelementes ist bogenförmig ausgestaltet und weist einen
Teilradius zwischen 2 und 15 mm, insbesondere zwischen 5 und 10 mm auf. Eine Biegung
der Berührungsflächen innerhalb der aufgeführten Radien resultiert in einem gleichmäßigen
Abrollen der Hubkurvenscheibe.
[0014] Wie oben beschrieben, kann der erfindungsgemäße Türschließer einen als Feder ausgebildeten
Energiespeicher aufweisen. Je nach Verwendungszweck kann diese Feder an unterschiedlichen
Positionen im Gehäuse des Türschließers eingebaut werden. Dadurch kann eine den Laschenwagen
ziehende oder drückende Krafteinwirkung erreicht werden. Dieses resultiert in einer
jeweils unterschiedlichen Drehbewegung der Antriebsachse und folglich auch des daran
angeschlossenen Türflügels. Es ist auch denkbar, dass anstelle einer Schraubendruckfeder
eine Gasdruckfeder als Energiespeicher Verwendung findet. Zweckmäßig kann es sich
auch erweisen, eine Kombination aus Feder und Hydraulikelement als Energiespeicher
zu verwenden.
[0015] Weitere Maßnahmen und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen,
der nachfolgenden Beschreibung und den Zeichnungen. In den Zeichnungen ist die Erfindung
beispielhaft und in zwei Ausführungsbeispielen dargestellt.
[0016] Es zeigen:
- Figur 1:
- In einer schematischen Darstellung einen Längsschnitt durch den erfindungsgemäßen
Türschließer,
- Figur 2:
- in einer schematischen Darstellung einen blechartig gestalte- ten Laschenwagen,
- Figur 3:
- in einer schematischen Darstellung einen aus zwei Segmen- ten zusammengesetzten Laschenwagen,
und
- Figur 4:
- in einer schematischen Darstellung den erfindungsgemäßen Laschenwagen in einer zweiten
Ausgestaltung.
[0017] Erfindungsgemäß sollen das Stützmittel und/oder das Druckelement einstückig und materialeinheitlich
mit dem Laschenwagen verbunden sein. In den hier dargestellten Ausführungsbeispielen
bildet nur das Stützmittel eine Ausformung aus dem Laschenwagen. Dieses soll nicht
als Beschränkung des erfindungsgemäßen Türöffners verstanden werden, sondern nur als
eine der in den Patentansprüchen beschriebenen Möglichkeiten.
[0018] In Fig. 1 ist ein Längsschnitt durch den erfindungsgemäßen Türschließer 10 dargestellt.
Sein Gehäuse 20 weist einen vorderen Bereich 23 sowie einen hinteren Bereich 24 auf.
Im vorderen Bereich 23 ist der Laschenwagen 25 angeordnet. An diesem angebracht ist
ein Verbindungsglied 26, welches in den hinteren Bereich 24 des Gehäuses 20 hineinragt.
Das Verbindungsglied 26 durchdringt dabei die Feder 30, welche in dem zylinderförmigen
Bereich 24 gelagert ist. Diese Feder 30 stützt sich einerseits gegen eine Kante des
Türschließergehäuses 20 und andererseits gegen einen Kolben 29 ab.
[0019] Der Kolben 29 ist mittels eines Kolbenstiftes am Verbindungsglied 26 fixiert. Durch
den Kolben 29 wird das Gehäuse 20 in zwei Bereiche 21, 22 aufgeteilt. Für bestimmte
Anwendungen kann das Gehäuse mit einen Druckmittel gefüllt werden. Dann bildet das
Gehäuse 20 eine hydraulische Dämpfungseinrichtung, bei der der Kolben 29 die Druckmittelräume
trennt. Über nicht dargestellte Verbindungskanäle innerhalb des Kolbens 29 kann das
Druckmittel zwischen dem Druckraum 22 und dem drucklosen Raum 21 fließen.
[0020] Wird eine, mit einem erfindungsgemäßen Türschließer beaufschlagte Tür geöffnet, so
führt die Bewegung des Türflügels zu einer Drehung der Antriebsachse 11. Diese Antriebsachse
11 ragt durch eine Ausnehmung 41 im Laschenwagen 25 in das Gehäuse 20. Die Drehung
wird auf die Hubkurvenscheibe 12 übertragen. Durch den formschlüssigen Kontakt zwischen
der Hubkurvenscheibe 12 und dem Druckelement 13 wird eine Kraft F 42 in den Laschenwagen
25 eingebracht. Die Kraft F 42 führt zu einer Verschiebung des Laschenwagens 25 in
Richtung des Gehäuseendes 50. Um eine Bewegung des Laschenwagens 25 zu erreichen,
muss die durch die Hubkurvenscheibe 12 eingebrachte Kraft größer sein als die ihr
entgegenwirkende Kraft der Feder 30. Des Weiteren muss der Strömungswiderstand des
Druckmediums überwunden werden. Durch die Bewegung des Kolbens 29 in Richtung des
Gehäuseendes 50 wird das Druckmedium aus dem einen Druckraum 21 in den anderen Druckraum
22 gepresst. Dieser Zufluss kann durch hier nicht eingezeichnete Ventile im Kolben
29 sichergestellt werden.
[0021] Lässt der Benutzer nach dem Durchtreten der Tür den Türflügel offen stehen, so bringt
der erfindungsgemäße Türschließer 10 diesen Türflügel wieder in seine Ausgangslage.
Die dazu benötigte Kraft bezieht der Türschließer 10 aus der Entspannung der vorgespannten
Feder 30. Diese bringt eine Kraft F' in Richtung des Kraftpfeiles 43 in den Laschenwagen
ein, welche durch das Druckelement 13 auf die Hubkurvenscheibe 12 übertragen wird.
Durch ein Verschwenken 40 der Hubkurvenscheibe 12 wird auch der mit der Antriebsachse
11 verbundene Türflügel in die Ausgangslage zurückgeschwenkt. Die Bewegung des Kolbens
29 in Richtung des Gehäuseendes 51 presst das Druckmittel aus dem Druckraum 22 in
den drucklosen Raum 21. Die Rücklaufgeschwindigkeit des Kolbens 29 lässt sich dabei
durch eine entsprechende Wahl des Rückflussventils steuern.
[0022] Möchte der Benutzer die geöffnete Tür selber schließen, so addieren sich die vom
Benutzer in den Türflügel eingebrachte Kraft und die Kraft der Feder 30. Die durch
den Türschließer 10 erreichte Schließgeschwindigkeit ist begrenzt durch die Strömungsgeschwindigkeit
des Druckmittels aus dem Druckraum 22 in den drucklosen Raum 21. Ist die durch den
Benutzer in die Tür eingebrachte Bewegungsgeschwindigkeit höher als die Rücklaufgeschwindigkeit
des Kolbens 29, so stützt sich die Hubkurvenscheibe 12 nicht mehr auf das Druckelement
13 ab, sondern auf das Stützmittel 14. Dadurch wird eine zusätzliche Kraft in den
Laschenwagen und somit in den Kolben 29 eingebracht. Der sich so ergebende höhere
Druck im Druckraum 22 führt zu einem schnelleren Abfluss des Druckmittels aus diesem
Raum 22 in den drucklosen Raum 21.
[0023] In Figur 2 ist eine einstückige Kombination aus Laschenwagen 25 und Verbindungsglied
26 dargestellt. Im vorderen Bereich des Laschenwagens 25 befinden sich zwei kreisförmige
Einschnitte 52. Diese Einschnitte 52 dienen als Aufnahme für die, in diesem Ausführungsbeispiel
als Rollen ausgebildete Druckelemente 13. Bekannt ist auch die Verwendung nur eines
Druckelementes 13, welches auf einer Linie mit dem Stützmittel 14 und der Antriebsachse
11 liegt. In den Laschenwagen 25 wurde eine Aussparung 41 hineingeschnitten. Durch
diese Aussparung 41 tritt die Antriebsachse 11. In dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel
besteht die Kombination aus Laschenwagen 25 und Verbindungsglied 26 aus einem einstückigen
blechartigen Segment 27. Dieses Segment 27 lässt sich insbesondere im Feinstanzverfahren
mit hoher Präzision herstellen. In das eine Ende der Aussparung 41 sind weitere Einschnitte
eingebracht, um das Stützmittel 14 aus der Fläche des Segmentes 27 herausbiegen zu
können. Das Stützmittel 14 wird dabei soweit aus der Ebene des Segmentes 27 herausgebogen,
dass es formschlüssig mit der Hubkurvenscheibe 12 zusammenwirken kann.
[0024] Vorteilhafterweise kann der erfindungsgemäße Laschenwagen 25 auch aus einer Kombination
zweier, der in Figur 2 gezeigten blechartigen Segmente 27 bestehen. Dieses verdeutlicht
Figur 3. Gezeigt sind zwei blechartige Segmente 27, die spiegelsymmetrisch zueinander
angeordnet sind und sowohl den Laschenwagen 25 als auch das Verbindungsglied 26 bilden.
Dabei wurde der Laschenwagen 25 leicht gegenüber der Ebene des Verbindungsgliedes
26 weggebogen, um einen Zwischenraum zu erzielen. In diesen Zwischenraum können die
beiden Druckelemente 13 und das Stützmittel 14 positioniert werden. Durch die kreisförmigen
Ausnehmungen 52 verlaufen dabei die Achse, auf welchen die Druckrollen 13 gelagert
sind. Am anderen Ende des Laschenwagens 25 befindet sich das einstückig und materialeinheitlich
aus dem Laschenwagen 25 herausgebogene Stützmittel 14. Durch eine entsprechende Wahl
der Stärke des Laschenwagenmaterials und der Höhe der Wegbiegung des Laschenwagens
25 von der Ebene des Verbindungsgliedes 26 ergibt sich eine formschlüssige Auflage
der beiden Stützmittel 14 aneinander.
[0025] Um ein gutes Abrollen der Hubkurvenscheibe 12 auf dem Stützmittel 14 zu erreichen,
weist letzteres einen Teilradius auf. Wie aus den Figuren 1 und 2 zu erkennen ist,
besitzt das aus dem Laschenwagen 25 herausgebogene Stützmittel 14 an seiner Vorderkante
einen bogenförmigen Abschluss. Je nach Baugröße des Türschließers 10 beträgt der Radius
dieses bogenförmigen Abschlusses zwischen 2 und 15 mm, insbesondere zwischen 5 bis
10 mm. Auf Stützmitteln 14, die einen Radius innerhalb dieses Intervalls besitzen,
rollen die meisten gebräuchlichen Hubkurvenscheiben 12 gut und verschleißarm ab.
[0026] In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Türschließers
10 sind die Berührungsflächen des Stützmittels 14 mit der Hubkurvenscheibe 12 gehärtet.
Es hat sich dabei eine Härte von 45 bis 70 HRC, insbesondere von 50 bis 65 HRC, als
vorteilhaft herausgestellt. Diese Härtung kann durch eine Wärmebehandlung oder eine
entsprechende Materialwahl des gesamten Laschenwagens 25 erreicht werden. Des Weiteren
sollen die für die Hubkurvenscheibe 12 und das Stützmittel 14 gewählten Materialien
möglichst verschleißfrei aufeinander abrollen.
[0027] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Türschließers 10 ergibt
sich aus Figur 4. Wegen der Analogie dieses Ausführungsbeispieles mit dem vorausgehend
beschriebenen Laschenwagen 25 werden zur Benennung gleicher Baueinheiten die gleichen
Bezugszeichen verwendet. Sofern Abweichungen vorliegen, werden diese durch das entsprechende,
mit einem Strich versehene Bezugszeichen benannt.
[0028] Im Gegensatz zu dem in Figur 3 abgebildeten Ausführungsbeispiel sind hier Verbindungselement
26 und Laschenwagen 25' nicht einstückig ausgebildet. Vielmehr sind beide separate
Elemente. Auch der in Figur 4 dargestellte Laschenwagen 25' weist eine Aussparung
41 auf, durch die die Antriebsachse 11 tritt. In die verbleibenden Stege 28' sind
zum einen die Aufnahmelöcher 52 der Druckelemente 13 und zum anderen das Stützmittel
14 eingebracht.
[0029] Wie schon bei dem in Figur 3 dargestellten Laschwagen 25 kann mittels einer Kombination
zweier Segmente 27' ein weiterer erfindungsgemäßer Laschenwagen 25' hergestellt werden.
Eine spiegelsymmetrische Anordnung der blechartigen Segmente 27' ergibt einen belastbaren,
durch die Verwendung gleicher Bauteile preiswerten Laschenwagen 25', an dem nur noch
ein Verbindungsglied 26 anmontiert werden muss.
[0030] In dem in Figur 1 dargestellten Türschließer 10 durchdringt das Verbindungsglied
26 eine Feder 30, welche als Energiespeicher dient. In einer vorteilhaften Ausgestaltung
des erfindungsgemäßen Türschließers 10 könnte es sich bei diesem Energiespeicher 30
auch um ein Hydraulikelement handeln. Je nach Verwendungsart könnte es ebenfalls vorteilhaft
sein, den Energiespeicher 30 zwischen Kolben 29 und hinterem Ende 51 des Gehäuses
20 zu integrieren. Dieses würde zu einer Umkehrung der auf den Laschenwagen 25 wirkenden
Kraft führen.
[0031] Die in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiele des erfindungsgemäßen Türschließers
weisen ein einstückig und materialeinheitlich mit dem Laschenwagen 25, 25' verbundenes
Stützmittel 14 auf. Selbstverständlich könnte auch das Druckmittel 13 aus einer einstückig
und materialeinheitlich mit dem Laschenwagen 25, 25' verbundenen Ausformungen bestehen.
Je nach Anwendungszweck kann es aber vorteilhaft sein, beide oder nur das Stützmittel
oder das Druckmittel als eine Ausformung auszubilden.
Bezugszeichenliste
[0032]
- 10
- Türschließer
- 11
- Antriebsachse
- 12
- Hubkurvenscheibe
- 13
- Druckelement
- 14
- Stützmittel
- 20
- Gehäuse
- 21
- druckloser Raum
- 22
- Druckraum
- 23
- vorderer Gehäuseabschnitt
- 24
- hinterer Gehäuseabschnitt
- 25/25'
- Laschenwagen
- 26
- Verbindungsglied
- 27/27'
- blechartiges Segment von 25/25'
- 28/28'
- rahmenartiger Steg
- 29
- Kolben
- 30
- Energiespeicher
- 40
- Bewegungsrichtung der Hubkurvenscheibe 12
- 41
- Aussparung
- 42
- Bewegungsrichtung des Laschenwagens auf 50 zu
- 43
- Bewegungsrichtung des Laschenwagens auf 51 zu
- 50
- vorderes Ende des Gehäuses 20
- 51
- hinteres Ende des Gehäuses 20
- 52
- Ausnehmung im Laschenwagen 25/25'
1. Türschließer (10) mit einer Antriebsachse (11), die mit einem Türflügel verbindbar
und drehbar (40) gelagert ist, wobei die Antriebsachse (11) innerhalb eines Gehäuses
(20) mit einer Hubkurvenscheibe (12) verbunden ist, die Hubkurvenscheibe (12) zwischen
wenigstens einem Stützmittel (14) und einem wenigstens einem Druckelement (13) angeordnet
ist und mit mindestens einem von beiden formschlüssig zusammenwirkt, das Stützmittel
(14) und das Druckelement (13) sich an einem Laschenwagen (25, 25') befinden, an dem
ein Verbindungsglied (26) angeordnet ist, dass mit einem Energiespeicher (30) verbunden
ist, und der Energiespeicher (30) einerseits mit dem Verbindungsglied (26) und andererseits
mit dem Gehäuse (20) zusammenwirkt,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Stützmittel (14) und/oder das Druckelemente (13) einstückig und materioeinheitlich
mit dem aus mindestens einem blechartigen Segment bestehenden Laschenwagen (25, 25')
verbunden ist, wobei aus dem Segment (27,27') rahmenartige Stege (28,28') ausgeschnitten
sind und das Stützmittel (14) und/oder das Druckelement (13) jeweils partiell aus
dem Laschenwagen (25, 25') herausgebogen ist, wobei bereichsweise Aufbiegungen der
Stege (28, 28') das Stützmittel (14) und/oder das Druckelement (13) bilden.
2. Türschließer (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Laschenwagen (25, 25') aus zwei blechartigen Segmenten (27, 27') besteht und
zwischen diesen Segmenten das Stützmittel (14) und/oder das Druckelement (13) angeordnet
ist.
3. Türschließer (10) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zwei blechartigen Segmente (27, 27') des Laschenwagens (25, 25') spiegelsymmetrisch
zueinander angeordnet sind.
4. Türschließer (10) nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass aus den blechartigen Segmenten (27, 27') des Laschenwagens (25, 25') rahmenartige
Stege (28, 28') ausgeschnitten sind.
5. Türschließer (10) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Laschenwagen (25, 25') bildenden Stege (28, 28') das Stützmittel (14)
und/oder das Druckelement (13) angeordnet sind.
6. Türschließer (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Laschenwagen (25, 25') und das Verbindungsglied (26) einstückig sind.
7. Türschließer (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsglied (26) einen Kolben (29) aufweist, an dem sich der Energiespeicher
(30) abstützt, wobei der Energiespeicher (30) eine Feder und/oder ein Hydraulikelement
ist.
8. Türschließer (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Energiespeicher (30) das Verbindungsglied (26) in Richtung der Antriebsachse
(11) drückt oder das Verbindungsglied (26) von der Antriebsachse (11) wegzieht.
9. Türschließer (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Stützmittel (14) und/oder das Druckelement (13) zumindest bereichsweise einen
Teilradius zwischen 2 und 15 mm, insbesondere zwischen 5 und 10 mm, besitzt.
10. Türschließer (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Laschenwagen (25, 25') und/oder das Stützmittel (14) und/oder das Druckelement
(13) aus Feinstanzteilen besteht.
11. Türschließer (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest Bereiche des Stützmittels (14) und/oder des Druckelements (13) gehärtet
sind und dabei eine Härte von 45 bis 70 HRC, insbesondere von 50 bis 65 HRC, aufweisen.
12. Türschließer (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Hubkurvenscheibe (12) auf dem Stützmittel (14) und/oder dem Druckelement (13)
verschleißarm abrollen.
13. Türschließer (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Laschenwagen (25, 25') eine maximale Hubhöhe von 15 bis 35 mm, insbesondere von
20 bis 30 mm aufweist.
14. Türschließer (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der mit dem Laschenwagen (25, 25') verbundene Kolben (29) das Gehäuse in zwei Druckräume
(21, 22) unterteilt und das Gehäuse (20) mit einem Druckmittel gefüllt ist.
1. A door closer (10) having a drive shaft (11), which is connectable to a door leaf
and rotatably (40) supported, the drive shaft (11) being connected to a cam disc (12)
within a housing (20), the cam disc (12) being disposed between at least one supporting
means (14) and at least one pressure element (13) and positively cooperating with
at least one of them, the supporting means (14) and the pressure element (13) being
located at a cam plate unit (25, 25') at which a connecting member (26) is disposed,
which is connected to an energy accumulator (30), and the energy accumulator (30),
on the one side, cooperating with the connecting member (26) and, on the other side,
with the housing (20),
characterized in that
the supporting member (14) and/or the pressure element (13) are(is) integrally connected
to the cam plate unit (25, 25') consisting of at least one sheet-metal-like segment
and made from the same material, wherein frame-like webs (28, 28') are cut out from
the segment (27, 27'), and the supporting member (14) and/or the pressure element
(13) are/is respectively partially bent out from the cam plate unit (25, 25'), wherein
regional bent-ups of the webs (28, 28') form the supporting member (14) and/or the
pressure element (13).
2. A door closer (10) according to claim 1, characterized in that the cam plate unit (25, 25') consists of two sheet-metal-like segments (27, 27')
and the supporting member (14) and/or the pressure element (13) are/is disposed between
these segments.
3. A door closer (10) according to claim 2, characterized in that the two sheet-metal-like segments (27, 27') of the cam plate unit (25, 25') are disposed
mirror-symmetrically with regard to each other.
4. A door closer (10) according to one of the claims 2 or 3, characterized in that frame-like webs (28, 28') are cut out from the sheet-metal-like segments (27, 27')
of the cam plate unit (25, 25').
5. A door closer (10) according to claim 4, characterized in that the supporting member (14) and/or the pressure element (13) are/is disposed between
the webs (28, 28') forming the cam plate unit (25, 25').
6. A door closer (10) according to one of the claims 1 to 5, characterized in that the cam plate unit (25, 25') and the connecting member (26) are integrally formed.
7. A door closer (10) according to one of the claims 1 to 6, characterized in that the connecting member (26) has a piston (29), against which the energy accumulator
(30) bears, the energy accumulator (30) being a spring and/or a hydraulic element.
8. A door closer (10) according to one of the claims 1 to 7, characterized in that the energy accumulator (30) pushes the connecting member (26) into the direction
of the drive shaft (11) or pulls the connecting member (26) away from the drive shaft
(11).
9. A door closer (10) according to one of the claims 1 to 8, characterized in that the supporting member (14) and/or the pressure element (13), at least regionally,
have a partial radius of between 2 and 15 mm, in particular between 5 and 10 mm.
10. A door closer (10) according to one of the claims 1 to 9, characterized in that the cam plate unit (25, 25') and/or the supporting member (14) and/or the pressure
element (13) consist of fine stamped parts.
11. A door closer (10) according to one of the claims 1 to 10, characterized in that at least areas of the supporting member (14) and/or of the pressure element (13)
are hardened and, in this case, have a hardness of 45 to 70 HRC, in particular of
50 to 65 HRC.
12. A door closer (10) according to one of the claims 1 to 11, characterized in that the cam disc (12) rolls on the supporting member (14) and/or on the pressure element
(13) in a low-wear manner.
13. A door closer (10) according to one of the claims 1 to 12, characterized in that the cam plate unit (25, 25') has a maximum stroke height of 15 to 35 mm, in particular
of 20 to 30 mm.
14. A door closer (10) according to any of the claims 1 to 13, characterized in that the piston (29), which is connected to the cam plate unit (25, 25'), subdivides the
housing into two pressure compartments (21, 22) and in that the housing (20) is filled with a compression medium.
1. Ferme-porte (10) avec un arbre d'entraînement (11), qui peut être raccordé à un vantail
de porte et est supporté de façon tournante (40), l'arbre d'entraînement (11) étant
raccordé à un disque à cames (12) à l'intérieur d'un boîtier (20), le disque à cames
(12) étant agencé entre au moins un moyen de support (14) et au moins un élément de
pression (13) et coopérant par la forme avec au moins l'un des deux, le moyen de support
(14) et l'élément de pression (13) se trouvant sur un assemblage à plaquettes (25,
25') sur lequel un membre de connexion (26) est agencé qui est raccordé à un accumulateur
d'énergie (30), et l'accumulateur d'énergie (30) coopérant d'une part avec le membre
de connexion (26) et d'autre part avec le boîtier (20),
caractérisé en ce que
le moyen de support (14) et/ou l'élément de pression (13) étant connecté(s) en monobloc
à l'assemblage à plaquette (25, 25') et étant fait(s) de la même matière lequel assemblage
consiste en au moins un segment de tôle, des entretoises (28, 28') en forme de cadre
étant découpées à partir du segment (27, 27') et en ce que le moyen de support (14) et/ou l'élément de pression (13) étant respectivement partiellement
plié(s) à partir de l'assemblage à plaquettes (25, 25'), alors que des dépliages partiels
des entretoises (28, 28') forment le moyen de support (14) et/ou l'élément de pression
(13).
2. Ferme-porte (10) selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'assemblage à plaquettes (25, 25') consiste en deux segments en tôle (27, 27') et
en ce que le moyen de support (14) et/ou l'élément de pression (13) sont agencés/est agencé
entre ces segments.
3. Ferme-porte (10) selon la revendication 2, caractérisé en ce que deux segments en tôle (27, 27') de l'assemblage à plaquettes (25, 25') sont agencés
l'un par rapport à l'autre de façon symétrique dans le plan d'un miroir.
4. Ferme-porte (10) selon l'une des revendications 2 ou 3, caractérisé en ce que des entretoises (28, 28') en forme de cadre sont découpées à partir des segments
en tôle (27, 27') de l'assemblage à plaquettes (25, 25').
5. Ferme-porte (10) selon la revendication 4, caractérisé en ce que le moyen de support (14) et/ou l'élément de pression (13) sont agencés/est agencé
entre les entretoises (28, 28') formant l'assemblage à plaquettes (25, 25').
6. Ferme-porte (10) selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que l'assemblage à plaquettes (25, 25') et le membre de connexion (26) font monobloc.
7. Ferme-porte (10) selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le membre de connexion (26) présente un piston (29) sur lequel l'accumulateur d'énergie
(30) s'appuie, l'accumulateur d'énergie (30) étant un ressort et/ou un élément hydraulique.
8. Ferme-porte (10) selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que l'accumulateur d'énergie (30) pousse le membre de connexion (26) dans la direction
de l'arbre d'entraînement (11) ou éloigne le membre de connexion (26) de l'arbre d'entraînement
(11).
9. Ferme-porte (10) selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que le moyen de support (14) et/ou l'élément de pression (13), au moins par endroit,
ont/a un rayon partiel entre 2 et 15 mm, en particulier entre 5 et 10 mm.
10. Ferme-porte (10) selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que l'assemblage à plaquettes (25, 25') et/ou le moyen de support (14) et/ou l'élément
de pression (13) sont faits/est fait de pièces estampées fines.
11. Ferme-porte (10) selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce qu'au moins des portions du moyen de support (14) et/ou de l'élément de pression (13)
sont durcies et dans ce cas présentent entre 45 à 70 en dureté Rockwell, en particulier
entre 50 à 65 en dureté Rockwell.
12. Ferme-porte (10) selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que le disque à cames (12) roule avec peu d'usure sur le moyen de support (14) et/ou
sur l'élément de pression (13).
13. Ferme-porte (10) selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisé en ce que l'assemblage à plaquettes (25, 25') présente une longueur de course maximale entre
15 et 35 mm, en particulier entre 20 et 30 mm.
14. Ferme-porte (10) selon l'une des revendications 1 à 13, caractérisé en ce que le piston raccordé à l'assemblage à plaquettes (25, 25') est subdivisé en deux compartiments
à pression (21, 22) et en ce que le boîtier (20) est rempli d'un medium sous pression.
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