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EP 2 055 819 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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24.11.2010 Patentblatt 2010/47 |
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Anmeldetag: 30.10.2007 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Detektionseinrichtung
Detection device
Dispositif de détection
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE IT TR |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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06.05.2009 Patentblatt 2009/19 |
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Patentinhaber: H. Stoll GmbH & Co. KG |
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72760 Reutlingen (DE) |
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Erfinder: |
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- Daub, Ulrich
72770 Reutlingen (DE)
- Dannecker, Klaus
72658 Bempflingen (DE)
- Rempfer, Ulrich
72768 Reutlingen (DE)
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Vertreter: Kohler Schmid Möbus |
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Patentanwälte
Kaiserstrasse 85 72764 Reutlingen 72764 Reutlingen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A1- 2 120 824 DE-A1- 2 331 838
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DE-A1- 2 206 363 US-A- 2 459 426
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Detektionseinrichtung für Störungen des Schlossdurchgangs
von Füßen von Nadeln oder Stößern einer Flachstrickmaschine, insbesondere für einen
Fußbruch.
[0002] Abgebrochene Füße von Nadeln oder Stößern verursachen bei Flachstrickmaschinen große
Folgeschäden an den Nadelbetten und an den Strickschlössern, wenn ein Fußbruch nicht
erkannt und der Schlitten der Maschine nicht sofort zum Stillstand gebracht wird.
Der abgebrochene Fuß kann sich im Schlosskanal oder auch zwischen Schloss und Nadelbett
verklemmen und dadurch das Brechen weiterer Füße bewirken oder das Nadelbett beschädigen.
Es sind daher aus dem Stand der Technik bereits einige Vorrichtungen bekannt, mit
denen ein Fußbruch festgestellt und der Schlitten stillgesetzt werden soll.
[0003] Die
DE 2120824 beschreibt eine Sensoreinrichtung mit einem Piezoelement, das an der Stirnseite des
Nadelbetts angeordnet ist. Erschütterungen des Nadelbetts, wie sie beim Abscheren
eines Nadelfußes auftreten, führen zu einer Längenänderung des Piezoelements, wodurch
der Stromfluss durch den Schaltkreis verändert wird, in den das Piezoelement eingebaut
ist. Diese Stromänderung wird ausgewertet und bei Überschreiten eines Schwellenwertes
der Schlitten der Maschine abgestellt.
[0004] Weiter sind Einrichtungen bekannt, bei denen das bei einem Fußbruch auftretende Geräusch
mittels eines Mikrophons erfasst wird. So beschreibt die
DE 2206363 ein Mikrophon, das am Aufbaukörper der Maschine, auf dem die Nadelbetten gelagert
sind, angebracht ist. In der
DE 2331838 ist eine Flachstrickmaschine beschrieben, bei der an der Unterseite der Nadelbetten
Mikrophone zu dem gleichen Zweck angeordnet sind.
[0005] Bei modernen Flachstrickmaschinen sind in jeder Nut des Nadelbetts mehrere die Nadelbewegungen
bewirkende Elemente, wie Nadeln, Stößer und Platinen, gelagert. Alle diese Elemente
weisen Füße auf, die in entsprechende Schlosskurven des Maschinenschlittens eingreifen
können. Die Belastung der Füße durch die Schlosskurven ist sehr hoch, sodass jeder
dieser Füße brechen kann, insbesondere wenn die Schlosskurven beispielsweise durch
Verschmutzungen den Durchlauf der Füße erschweren. Die einzelnen Füße der verschiedenen
in einer Nut gelagerten Kulierelemente sind versetzt zueinander angeordnet, um von
verschiedenen Schlosskurven erfasst werden zu können. Dies bedeutet, dass zur Überwachung
der Maschine auf einen Fußbruch ein relativ breiter Bereich des Nadelbetts überwacht
werden muss. Mit den bekannten Sensoreinrichtungen ist dies nicht möglich.
[0006] Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabenstellung zugrunde, eine Detektionseinrichtung
zu schaffen, mit der Störungen des Schlossdurchgangs von Füßen einer Vielzahl von
Nadeln und Stößern einer modernen Flachstrickmaschine, insbesondere ein Fußbruch,
sicher erkannt werden kann.
[0007] Die Aufgabe wird mit einer Detektionseinrichtung für Störungen des Schlossdurchgangs
von Füßen von Nadeln oder Stößern einer Flachstrickmaschine, insbesondere für einen
Fußbruch, gelöst, mit einem in einem Gehäuse angeordneten Schwingelement, das durch
die bei einem Fußbruch im Nadelbett entstehenden Erschütterungen in Schwingungen versetzbar
ist, und mit einem in demselben Gehäuse angeordneten Mikrophon, das die vom Schwingelement
erzeugten Schallwellen aufnimmt und in elektrische Signale umwandelt und diese an
eine Auswerteeinrichtung weiterleitet.
[0008] Mit dieser Detektionseinrichtung wird der Körperschall des Nadelbetts mittels eines
Luftschalls ausgewertet. Mit dem Schwingelement wird der Körperschall des Nadelbetts
bei Auftreten einer Störung erfasst und in Schallwellen umgewandelt, die vom Mikrofon
erfasst werden. Die Anordnung des Schwingelements und des Mikrofons in einem gemeinsamen
Gehäuse stellt sicher, dass durch das Mikrofon ausschließlich die vom Schwingelement
erzeugten Schallwellen und nicht andere, aus der Umgebung stammende Schallwellen aufgenommen
werden.
[0009] Durch das Schwingelement werden die Erschütterungen des Nadelbetts verstärkt, wobei
Resonanzeffekte genutzt werden. Dadurch weist die erfindungsgemäße Detektionseinrichtung
eine sehr viel höhere Empfindlichkeit als bekannte Einrichtungen auf. Die erfindungsgemäße
Detektionseinrichtung eignet sich daher nicht nur zur Detektion eines Fußbruchs, sondern
auch zur Detektion einer Störung im Schlossdurchgang der Füße, beispielsweise einer
Schwergängigkeit aufgrund von Verschmutzungen in den Schlosskurven oder Verformungen
an den Nadelfüßen. Durch diese frühzeitige Erkennung von Störungen kann das Auftreten
eines Fußbruchs sogar ganz verhindert werden, wenn der Störung rechtzeitig nachgegangen
wird.
[0010] Für die Ausgestaltung der Detektionseinrichtung gibt es verschiedene Möglichkeiten.
Bei einer ersten Alternative können die Erschütterungen des Nadelbetts über ein Distanzstück
auf das Schwingelement übertragbar sein. Dieses lässt sich dann mit Abstand zum Nadelbett
anordnen.
[0011] Außerdem kann das Gehäuse am Schwingelement befestigt sein, d. h. das Schwingelement
bildet einen Teil des Gehäuses, das möglichst vollständig geschlossen sein sollte,
um störende Schallwellen aus der Umgebung vom Mikrofon abzuschirmen.
[0012] Auch das Mikrofon kann am Schwingelement befestigt sein und in das Gehäuse hineinragen,
das es gegen Fremdgeräusche abschirmt.
[0013] Bei einer alternativen Ausgestaltung kann das Gehäuse unmittelbar am Nadelbett anordenbar
sein und können die Erschütterungen des Nadelbetts auf das mit dem Gehäuse verbundene
Schwingelement übertragbar sein. Die Schallwellen-Erzeugung durch das Schwingelement
und die Detektion der Schallwellen durch das Mikrophon finden dann innerhalb des Gehäuses
statt. Bei dieser Ausgestaltung oder aber auch bei der oben beschriebenen Ausgestaltung
mit einem Schwingelement, das über ein Distanzstück am Nadelbett befestigt ist, kann
das Mikrophon am Gehäuse befestigt sein. Die Anordnung kann beispielsweise an einer
dem Schwingelement gegenüberliegenden Gehäuseinnenwand erfolgen.
[0014] Weitere Vorteile ergeben sich, wenn das Gehäuse als Schallschutzgehäuse ausgebildet
ist. Auf diese Weise kann gewährleistet werden, dass das Mikrophon nur die direkt
vom Schwingelement ausgehenden Schallwellen aufnimmt, wodurch Störeinflüsse auf das
Messergebnis nahezu ausgeschlossen werden können.
[0015] Zur Erzielung der gewünschten Schallschutzeigenschaften kann das Gehäuse zumindest
teilweise aus Schaumstoff oder einem vergleichbaren Schall schluckenden und mechanisch
dämpfenden Material gefertigt sein. Bei entsprechender Anordnung übt der Schaumstoff
gleichzeitig eine mechanisch dämpfende Wirkung auf das Schwingelement aus.
[0016] Für die Ausgestaltung des Schwingelements kommen ebenfalls unterschiedliche Möglichkeiten
in Betracht. Es kann beispielsweise die Form eines Plättchens aufweisen. Bei einer
bevorzugten Ausgestaltung ist es als Membrane ausgebildet.
[0017] Nachfolgend werden bevorzugte Ausführungsbeispiele erfindungsgemäßer Detektionseinrichtungen
mit Bezug auf die beigefügte Zeichnung näher beschrieben.
[0018] Im Einzelnen zeigen:
- Fig. 1
- einen Schnitt durch ein Nadelbett mit einer ersten Detektionseinrichtung;
- Fig. 2
- einen Ausschnitt des Nadelbetts mit der Detektionseinrichtung aus Fig. 1 in der Ansicht
von oben;
- Fig. 3
- eine Detailansicht der Detektionseinrichtung in Pfeilrichtung X in Fig. 2;
- Fig. 4
- eine der Fig. 3 entsprechende Darstellung einer zweiten Ausgestaltung einer Detektionseinrichtung;
- Fig. 5
- einen der Fig. 1 entsprechenden Schnitt durch ein Nadelbett mit einer dritten Detektionseinrichtung;
- Fig. 6
- eine Ansicht von oben auf das Nadelbett mit der Detektionseinrichtung aus Fig. 5;
- Fig. 7
- eine Detailansicht der Detektionseinrichtung in Pfeilrichtung X in Fig. 6;
- Fig. 8
- eine der Fig. 7 entsprechende Darstellung einer vierten Ausgestaltung einer Detektionseinrichtung.
[0019] Fig. 1 zeigt einen Schnitt durch ein Nadelbett 100 mit mehreren mit Füßen versehenen
Elementen 101, 102, 104, 106, von denen das Element 101 eine Nadel und die Elemente
102, 104 und 106 Platinen oder Stößer sind.
[0020] Die Nadel 101 muss Bewegungen in den Richtungen des Doppelpfeils N ausführen. Dazu
ist sie mit der Platine 102 gekoppelt, an deren Fuß 103 nicht dargestellte Schlossteile
angreifen und die Nadelbewegung bewirken.
[0021] Zur Nadelauswahl muss außerdem die Platine 104 Bewegungen in den Richtungen des Doppelpfeils
D ausführen. Diese werden durch den Fuß 105 der Platine 104 mittels nicht dargestellter
Schlosskurven eingeleitet. Weiter muss sich zur Nadelauswahl die Auswahlplatine 106
in den Richtungen des Doppelpfeils A bewegen, wobei diese Bewegungen zuerst über einen
Fuß 107 und dann über einen weiteren Fuß 108 mittels nicht dargestellter Schlossteile
bewirkt werden. Die nicht dargestellten Schlossteile, die Schlosskurven zwischen sich
einschließen, werden vom ebenfalls nicht dargestellten Schlitten der Flachstrickmaschine
quer zur Richtung der Nadelbewegung über das Nadelbett hinweg bewegt. Sie beaufschlagen
die Füße 103, 105, 107 und 108 durch schiefe Ebenen, wenn sich die Füße in ihrer richtigen
Startposition befinden.
[0022] An der Unterseite 110 des Nadelbetts 100 ist eine Detektionseinrichtung 1 angeordnet,
die in der hier dargestellten Ausgestaltung ein mechanisches Schwingelement 11 aufweist,
an dem ein Gehäuse 13 und innerhalb des Gehäuses 13 ein Mikrophon 12 befestigt sind.
Das Mikrophon 12 ist dadurch in einer Luftkammer 14 eingeschlossen und somit vor Fremdgeräuschen
weitgehend abgeschirmt.
[0023] Das Gehäuse 13 ist vorzugsweise als Schallschutzgehäuse ausgebildet und beispielsweise
aus Schaumstoff gefertigt. Es reicht vom Schwingelement 11 bis zur Unterseite 110
des Nadelbetts 100. Das Schwingelement 11 bildet eine Wand des Gehäuses 13. Durch
den direkten Kontakt des Schwingelements 11 mit den aus Schaumstoff bestehenden übrigen
Wänden des Gehäuses 13 erfährt das Schwingelement 11 mechanische Dämpfung. Dadurch
können die Erschütterungen im Nadelbett, welche durch die Nadel- und Platinenbewegungen
ausgelöst werden, das Schwingelement 11 nicht in Schwingungen versetzen, sondern nur
diejenigen Erschütterungen im Nadelbett, welche stoßwellenartig sind und von einem
Fußbruch herrühren oder welche von einem Rattern herrühren, das auftritt, wenn der
Durchgang der Füße durch die Schlosskurven schwergängig ist.
[0024] Diese Art von Erschütterungen im Nadelbett 100 versetzt das Schwingelement 11 in
Schwingungen. Diese Schwingungen wiederum erzeugen in der Luftkammer 14 Schallwellen,
die vom Mikrophon 12 in elektrische Signale umgewandelt werden. Diese Signale werden
einer Auswerteeinrichtung, die hier nicht dargestellt ist, zugeführt, die ermittelt,
ob ein Fuß 103, 105, 107, 108 abgebrochen ist und die Schlittenbewegung der Strickmaschine
sofort gestoppt werden muss oder ob an den Benutzer eine Meldung ausgegeben wird,
dass ein oder mehrere Füße 103, 105, 107, 108 die Schlosskurven schwergängig passieren.
[0025] Die Ansicht von oben auf das Nadelbett 100 gemäß Fig. 2 verdeutlicht, dass die Detektionseinrichtung
1 an der Unterseite 110 des Nadelbetts 100 mithilfe einer Schraube 3 befestigt ist.
[0026] In der Detailansicht der Fig. 3 ist erkennbar, dass das Schwingelement 11 durch ein
Distanzstück 2 von der Unterseite 110 des Nadelbetts 100 beabstandet und durch die
Schraube 3 kraftschlüssig mit dem Nadelbett 100 verbunden ist. Die Höhe des Distanzstücks
2 ist identisch zur Höhe des Gehäuses 13.
[0027] Die vom Mikrophon 12 erzeugten Signale werden über eine Signalleitung 15 zu einer
Buchse 16 geleitet, an der über einen Stecker und Kabel eine Verbindung zu einer hier
nicht dargestellten Auswerteeinrichtung geschaffen werden kann.
[0028] Fig. 4 zeigt in der gleichen Ansicht wie Fig. 3 eine weitere Ausgestaltung einer
Detektionseinrichtung 1', deren Aufbau demjenigen der Detektionseinrichtung 1 ähnelt.
Der Unterschied zwischen beiden Einrichtungen besteht darin, dass die Detektionseinrichtung
1' nicht mit einer Schraube und einem Distanzstück am Nadelbett 100 befestigt ist,
sondern mittels eines Dauermagneten 20, mit dem das Schwingelement 11 verbunden ist.
Dadurch lässt sich die Detektionseinrichtung 1' im Vergleich zur Detektionseinrichtung
1 rascher montieren und demontieren.
[0029] Fig. 5 zeigt in gleicher Darstellung wie Fig. 1 das Nadelbett 100 mit einer dritten
Ausgestaltung einer Detektionseinrichtung 10. Bei der Detektionseinrichtung 10 wird
eine Wand des Gehäuses 113 von einem Kontaktgrund 17 gebildet, mit dessen Hilfe die
Detektionseinrichtung 10 an der Unterseite des Nadelbetts 100 befestigt ist. Das Gehäuse
113 und der Kontaktgrund 17 können vorzugsweise aus einem duroplastischen Material
gefertigt sein.
[0030] In der durch das Gehäuse 113 eingeschlossenen Luftkammer 114 ist ein Schwingelement
111 derart befestigt, dass es von Erschütterungen des Nadelbetts 100 in Schwingungen
versetzt werden kann. Außerdem ist in der Luftkammer 114 ein Mikrophon 112 an der
Innenseite einer der Wände des Gehäuses 113 befestigt.
[0031] Damit die Erschütterungen des Nadelbetts 100 auf die Detektionseinrichtung 10 übertragen
werden, ist der Kontaktgrund 17 mittels Schrauben 33 kraftschlüssig mit der Unterseite
des Nadelbetts 100 verbunden, was auch aus Fig. 6 zu sehen ist.
[0032] Die Wirkungsweise der Detektionseinrichtung 10 stimmt mit derjenigen der Detektionseinrichtungen
1 und 1' überein. Allerdings erfährt das Schwingelement 111 keine mechanische Dämpfung.
[0033] Fig. 7 zeigt, dass die Signale des Mikrophons 112 über eine Signalleitung 15 an eine
Buchse 16 geleitet werden, an der eine Auswerteeinrichtung anschließbar ist.
[0034] In Fig. 8 ist eine vierte Ausgestaltung einer Detektionseinrichtung 10' in der gleichen
Ansicht wie die Detektionseinrichtung 10 in Fig. 7 dargestellt. Die Detektionseinrichtung
10' wird im Gegensatz zur Detektionseinrichtung 10 nicht mittels Schrauben am Nadelbett
100 befestigt, sondern mittels eines Dauermagneten 30, der vorzugsweise in die Grundseite
des Gehäuses 113' integriert ist. Damit ist die Detektionseinrichtung 10' rasch am
Nadelbett 100 montierbar und auch wieder demontierbar. Ansonsten ist die Funktionsweise
der Detektionseinrichtung 10' die gleiche wie diejenige der Detektionseinrichtung
10.
1. Detektionseinrichtung für Störungen des Schlossdurchgangs von Füßen von Nadeln oder
Stößern (101, 102, 104, 106) einer Flachstrickmaschine, insbesondere für einen Fußbruch,
mit einem in einem Gehäuse (13, 113) angeordneten Schwingelement (11, 111), das durch
die bei einem Fußbruch im Nadelbett (100) entstehenden Erschütterungen in Schwingungen
versetzbar ist, und mit einem in demselben Gehäuse (13, 113) angeordneten Mikrofon
(12, 112), das die vom Schwingelement (11, 111) erzeugten Schallwellen aufnimmt und
in elektrische Signale umwandelt und diese an eine Auswerteeinrichtung weiterleitet.
2. Detektionseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Erschütterungen des Nadelbetts (100) über ein Distanzstück (2) auf das Schwingelement
(11, 111) übertragbar sind.
3. Detektionseinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (13) am Schwingelement (11) befestigt ist.
4. Detektionseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Mikrofon (12) am Schwingelement (11) befestigt ist.
5. Detektionseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (113) unmittelbar am Nadelbett (100) anordenbar ist und die Erschütterungen
des Nadelbetts (100) auf das mit dem Gehäuse (113) verbundene Schwingelement (111)
übertragbar sind.
6. Detektionseinrichtung nach Anspruch 1 bis 3 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Mikrophon (12, 112) am Gehäuse (13, 113) befestigt ist.
7. Detektionseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (13, 113) als Schallschutzgehäuse ausgebildet ist.
8. Detektionseinrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (13, 113) zumindest teilweise aus Schaumstoff gefertigt ist.
9. Detektionseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Schwingelement (11, 111) als Membrane ausgebildet ist.
1. Detection device for blockages of the lock passage of the butt of the needles or pushers
(101, 102, 104, 106) of a flat knitting machine, in particular for a breakage of the
butt with an oscillating element (11, 111) mounted in a housing (13, 113), that can
be induced to oscillate due to the agitation created in the needle bed (100) because
of the breakage of the butt, and with a microphone (12, 112) that is mounted in the
same housing (13, 113) that records the acoustic waves generated by the oscillating
element (11, 111) and converts such into electric signals and conveys them to an analysis
unit.
2. Detection device according to claim 1, characterized by, that the agitation of the needle bed (100) can be transmitted to the oscillating
element (11, 111) by a distance piece (2).
3. Detection device according to claim 1 or 2, characterized by that the housing (13) is mounted at the oscillating element (11).
4. Detection device according to one of the preceding claims, characterized by, that the microphone (12) is mounted at the oscillating element (11).
5. Detection device according to claim 1, characterized by, that the housing (113) can be mounted directly at the needle bed (100), and the
agitation of the needle bed (100) can be transmitted to the oscillating element (111)
that is connected with housing (113).
6. Detection device according to claim 1 to 3 or 5, characterized by, that the microphone (12, 112) is affixed at housing (13, 113).
7. Detection device according to one of the preceding claims, characterized by, that the housing 13, 113) is designed as noise abatement housing.
8. Detection device according to claim 7, characterized by, that the housing (13, 113) is at least partially made of foam plastic.
9. Detection device according to one of the preceding claims, characterized by, that the oscillating element (11, 111) is designed as membrane.
1. Dispositif de détection de dysfonctionnements du passage de serrure de pieds d'aiguilles
ou de clavettes (101, 102, 104, 106) d'une tricoteuse, notamment pour une rupture
de pied, comprenant un élément (11, 111) oscillant disposé dans un boîtier (13, 113)
et pouvant être mis en oscillation par les vibrations créées par une rupture de pied
dans la fonture (100) et un microphone (12, 112) disposé dans le même boîtier (13,
113), recevant les ondes sonores produites par l'élément (11, 111) oscillant et les
transformant en signaux électriques et acheminant ceux-ci à un dispositif d'exploitation.
2. Dispositif de détection suivant la revendication 1, caractérisé en ce que les vibrations de la fonture (100) peuvent être transmises à l'élément (11, 111)
oscillant par une pièce (2) d'entretoisement.
3. Dispositif de détection suivant la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le boîtier (13) est fixé à l'élément (11) oscillant.
4. Dispositif de détection suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le microphone (12) est fixé à l'élément (11) oscillant.
5. Dispositif de détection suivant la revendication 1, caractérisé en ce que le boîtier peut être disposé directement sur la fonture (100) et les vibrations de
la fonture (100) peuvent être transmises à l'élément (111) oscillant relié au boîtier
(113).
6. Dispositif de détection suivant l'une des revendications 1 à 3 ou 5, caractérisé en ce que le microphone (12, 112) est fixé au boîtier (13, 113).
7. Dispositif de détection suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le boîtier (13, 113) est constitué en boîtier d'isolation acoustique.
8. Dispositif de détection suivant la revendication 7, caractérisé en ce que le boîtier (13, 113) est fabriqué, au moins en partie, en matière mousse.
9. Dispositif de détection suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément (11, 111) oscillant est constitué sous la forme d'une membrane.
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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