(57) Beschrieben wird ein Gebäudeumhüllungselement (100) mit einem Folienkissen, das eine
äußere, die Außenseite einer Gebäudehülle bildende Folienlage (101) und eine innere,
die Innenseite einer Gebäudehülle bildende Folienlage (102) umfasst, die zwischen
sich mindestens einen im wesentlichen fluiddicht geschlossenen Hohlraum bilden, in
dem ein fluides Medium, insbesondere Luft, enthalten ist, und mit einem Verstärkungselement
(107). Das Besondere der Erfindung besteht darin, dass das Verstärkungselement (107)
den im wesentlichen fluiddicht geschlossenen Hohlraum in eine erste im wesentlichen
fluiddicht geschlossene Kammer (108) zwischen der inneren Folienlage (102) und dem
Verstärkungselement (107) und in eine zweite im wesentlichen fluiddicht geschlossene
Kammer (109) zwischen der äußeren Folienlage (101) und dem Verstärkungselement (107)
aufteilt, das fluide Medium in der ersten Kammer (108) mit einem ersten Druck und
das fluide Medium in der zweiten Kammer (109) mit einem zweiten, unter dem ersten
liegenden Druck beaufschlagt ist, und die Höhe des ersten und zweiten Drucks und/oder
das Verhältnis des ersten und zweiten Drucks so ausgebildet sind, dass das Verstärkungselement
(107) die äußere Folienlage (101), insbesondere bei nach außen gerichteten Sogwirkungen,
entlastet, indem ein Teil der Beanspruchung der äußeren Folienlage (101) über das
druckbeaufschlagte fluide Medium auf das Verstärtcungselement (107) übertragen wird.
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