| (19) |
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(11) |
EP 2 057 020 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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30.11.2016 Patentblatt 2016/48 |
| (22) |
Anmeldetag: 09.08.2007 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2007/007050 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2008/022714 (28.02.2008 Gazette 2008/09) |
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| (54) |
SICHERHEITSPAPIERBOGEN MIT STICHTIEFDRUCKMOTIV
SECURITY PAPER SHEET WITH RECESS PRINTING MOTIF
FEUILLE DE PAPIER DE SÉCURITÉ AVEC MOTIF IMPRIMÉ EN TAILLE-DOUCE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL PL PT RO
SE SI SK TR |
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Priorität: |
22.08.2006 DE 102006039306
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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13.05.2009 Patentblatt 2009/20 |
| (73) |
Patentinhaber: Giesecke & Devrient GmbH |
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81677 München (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- FRANZ, Peter
85567 Pienzenau (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 1 466 755 WO-A-01/03951 GB-A- 1 390 302
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EP-A- 1 842 665 WO-A-2005/080089 US-A- 1 299 484
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Sicherheitspapierbogen für die Herstellung von Sicherheits-
oder Wertdokumenten und dergleichen mit zumindest einem Stichtiefdruckmotiv mit einer
erhabenen Reliefstruktur. Die Erfindung betrifft ferner ein entsprechendes Herstellungsverfahren.
[0002] Sicherheits- und Wertdokumente, deren Handels- oder Nutzwert den Materialwert bei
Weitem übersteigt, werden in der Regel durch geeignete Maßnahmen als echt erkennbar
und von Nachahmungen und Fälschungen unterscheidbar gemacht. Sie werden dazu meist
mit besonderen Sicherheitselementen versehen, die idealerweise nicht oder nur mit
großem Aufwand nachahmbar und nicht verfälschbar sind.
[0003] Dabei kommt solchen Sicherheitselementen besondere Bedeutung zu, die von Benutzern
ohne Hilfsmittel identifiziert und als echt erkannt werden können, gleichzeitig aber
nur mit hohem technischem oder wirtschaftlichem Aufwand hergestellt werden können.
Beispiele für solche Sicherheitselemente sind Wasserzeichen, die nur während der Papierherstellung
in ein Wertdokument eingebracht werden können, oder im Stichtiefdruckverfahren erzeugte
Druckbilder, die sich durch eine auch für den Laien leicht erkennbare charakteristische
Taktilität auszeichnen, die sich durch andere Druckverfahren und insbesondere durch
Kopiergeräte oder Scanner nicht reproduziert lässt.
[0004] Die Linien- bzw. Stichtiefdrucktechnik, insbesondere die Stahlstichtiefdrucktechnik,
hat für das Bedrucken von Sicherheitspapieren und Wertdokumenten eine große Bedeutung.
Der Stichtiefdruck zeichnet sich dadurch aus, dass zur Erzeugung eines gewünschten
Druckbilds in eine Druckplatte linienförmige Vertiefungen eingraviert sind. Diese
Vertiefungen werden mittels eines geeigneten Gravierwerkzeuges oder mittels Ätzung
erzeugt.
[0005] Die Stichtiefdrucktechnik lässt im Vergleich zu anderen gängigen Drucktechniken zum
einen einen sehr dicken Farbauftrag zu. Darüber hinaus kann das Papier durch die hohen
Druckkräfte auch in den farbfreien Bereichen in die Gravur der Druckplatte eingepresst
und dadurch mit einer geprägten Reliefstruktur versehen werden. Die im Stichtiefdruckverfahren
erzeugte, dicke Farbschicht ist zusammen mit der partiellen Verformung der Papieroberfläche
auch für den Laien leicht manuell fühlbar und so auch anhand ihrer Taktilität als
Echtheitsmerkmal einfach erfassbar. Die Taktilität ist mit einem Kopiergerät nicht
nachzuahmen, so dass die Stichtiefdrucktechnik einen hochwertigen Schutz gegen Fälschungen
bietet.
[0006] Bei der Herstellung von Sicherheitspapierbogen werden die bedruckten Bogen nach einem
Stichtiefdruckschritt für die Weiterverarbeitung gestapelt. Bedingt durch die unterschiedlichen
Profilhöhen der Bogenoberfläche und der geprägten Stichtiefdruckelemente entsteht
dabei oft ein sehr welliger Stapel, insbesondere dann, wenn die Bogen nur in kleinen
Teilbereichen mit Stichtiefdruck bedruckt sind. Dies führt zum leichten Verrutschen
der einzelnen Bogen und begünstigt damit ein schlechtes Abliegeverhalten.
[0007] Die
GB 1390 302 A1 beschreibt ein gegen Nachahmung geschütztes Sicherheitspapier mit einer mit Tiefdruck
zu bedruckenden Fläche und einem Tiefdruck aus verteilt angeordneten und erhöhten
eingefärbten Musterelementen auf dieser Fläche, wobei der Abdruck mindestens eine
Abbildung und einen Untergrund enthält, die je aus Musterelementen des Abdrucks bestehen,
und wobei die Musterelemente der Abbildung sich von denen des Untergrundes so unterscheiden,
dass der Kontrast zwischen einer Abbildung und dem Untergrund sich verändert, wenn
der Betrachtungswinkel des Abdrucks in mindestens einer senkrecht zur Fläche verlaufenden
Ebene sich verändert, wobei die Elemente von Abbildung und Untergrund so angeordnet
sind, dass eine Abbildung aus einem Winkel visuell nicht feststellbar ist, aber in
deutlichem Kontrast zum Untergrund aus einem anderen Betrachtungswinkel in der Ebene
erscheint.
[0008] Die
EP 1842 665 A1 beschreibt die Herstellung von Sicherheitspapieren, insbesondere Banknoten, mit dem
Schritt des Bedruckens der Sicherheitspapiere durch Tiefdruck, um etwa die gesamte
Oberfläche jedes Sicherheitspapiers mit geprägten Tiefdruckmustern zu bedecken oder
mit einer Kombination aus geprägten Tiefdruckmustern und flachen Tiefdruckmustern,
wobei mindestens ein Teil der geprägten Tiefdruckmuster und/oder flachen Tiefdruckmuster
mit einer transparenten oder halbtransparenten Tiefdrucktinte gedruckt wird.
[0009] Die
EP 1466 755 A1 beschreibt ein Blatt und ein aus dem Blatt erhältliches Sicherheitsdokument, wobei
das blatt Ecken und an den Ecken miteinander verbundene Seiten aufweist, wobei an
wenigstens zwei Ecken des Blatts Eckverstärkende Wasserzeichen vorgesehen sind, wobei
die verstärkenden Wasserzeichen mittels Variieren der Grammatur von Papierfasern ausgebildet
sind, um positive Wasserzeichen auszubilden, welche die Steifigkeit des Blatts in
den Ecken erhöhen, und wobei wenigstens eines der verstärkenden Wasserzeichen eine
Umrandung aufweist, wobei wenigstens ein Abschnitt der Umrandung bezüglich wenigstens
eines Abschnitts einer Umrandung eines weiteren Wasserzeichens eine komplementäre
Gestalt aufweist und zu diesem in naher Passung angeordnet ist.
[0010] Die
WO 2005/080089 A1 beschreibt eine Sicherheitsvorrichtung, umfassend ein Substrat mit einem reflektierenden
Abschnitt, der mit einer erhabenen Linienstruktur versehen ist, wobei die Linienstruktureine
Vielzahl von Segmenten definiert und jedes Segment jeweils aus einer entsprechenden
Gruppe von im Wesentlichen parallelen erhabenen Linien gebildet wird, und sich die
Linien von mindestens drei Segmenten in unterschiedliche Richtungen erstrecken, und
jede Linie aus einer Tinte gebildet wird oder diese trägt, welche sich nicht vollkommen
in die Zwischenräume zwischen den Linien erstreckt oder zwischen den Linien ausreichend
durchscheinend ist, damit sie die reflektierende Oberfläche zwischen den Linien nicht
verdeckt, wobei jedes Segment bewirkt, dass einfallendes Licht nicht-diffraktiv auf
variable Weise bei Änderung des Einfallswinkels reflektiert wird.
[0011] Davon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Sicherheitspapierbogen
der eingangs genannten Art anzugeben, der die Nachteile des Standes der Technik vermeidet
und der insbesondere ein verbessertes Stapelverhalten bei der Produktion aufweist.
Neben dem Sicherheitspapierbogen soll die Erfindung auch ein entsprechendes Herstellungsverfahren
bereitstellen.
[0012] Diese Aufgabe wird durch das Herstellungsverfahren mit den Merkmalen des Hauptanspruchs
gelöst. Ein zugehöriger Sicherheitspapierbogen ist in dem nebengeordneten Anspruch
angegeben. Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0013] Gemäß der Erfindung ist bei einem gattungsgemäßen Verfahren vorgesehen, dass bei
dem Stichtiefdruckschritt zusätzlich eine Mehrzahl von Ausgleichselementen mit erhabener
Reliefstruktur erzeugt wird, die zum Ausgleich des Profils des Sicherheitspapierbogens
über die Fläche des Sicherheitspapierbogens verteilt werden. Wie nachfolgend genauer
erläutert, fungieren die Ausgleichselemente beim Stapeln der Sicherheitspapierbogen
als profilausgleichende Abstandhalter und stellen dadurch ein verbessertes Stapelverhalten
und ein geringeres Abliegeverhalten sicher. Darüber hinaus wird durch einen größeren
Luftaustausch auch eine bessere Trocknung der Druckfarben der Stichtiefdruckmotive
erreicht.
[0014] Mit Vorteil sind die Ausgleichselemente nicht nur im Bereich der Einzelnutzen, sondern
über die gesamte Fläche des Sicherheitspapierbogens verteilt.
[0015] Die Ausgleichselemente werden mit Vorteil lediglich außerhalb der Stichtiefdruckmotive
erzeugt, um deren Design und Profilhöhe nicht zu beeinflussen.
[0016] Jeder Sicherheitspapierbogen enthält mehrere Einzelnutzen, wobei die Ausgleichselemente
innerhalb der Einzelnutzen im Wesentlichen gleichmäßig angeordnet werden, um eine
insgesamt weitgehend gleichmäßige Profilhöhe zu erreichen. Dabei werden die Ausgleichselemente
in verschiedenen Einzelnutzen jeweils unterschiedlich angeordnet. Letzteres ermöglicht,
die Anordnung der Ausgleichselemente als maschinenlesbare Codierung zur Identifizierung
der einzelnen Nutzen einzusetzen.
[0017] Die Codierung kann alternativ oder zusätzlich zu der Codierung über die Anordnung
der Ausgleichselemente über verschieden Umrissformen und/ oder Flanken der Ausgleichselemente
in den Einzelnutzen erreicht werden. Die Flanken unterscheiden sich dabei vorzugsweise
in ihrer Steilheit und/ oder räumlichen Form. Beispielsweise können die Flanken mit
Treppenstufen versehen sein.
[0018] Die Ausgleichselemente werden mit Vorteil mit weichen Flanken mit geringer Steilheit
erzeugt, um die Gefahr von Papierverletzungen beim Druck zu minimieren. Auch werden
die Ausgleichselemente vorzugsweise mit gerundeten Umrissformen, wie etwa als Kreise,
Ellipsen oder Ovale ausgebildet.
[0019] Für einen wirkungsvollen Ausgleich des Profils bietet es sich an, die Ausgleichselemente
mit hoher Gravurtiefe zu erzeugen. Dabei wird zweckmäßig die Gravurtiefe der ebenfalls
eingebrachten Stichtiefdruckmotive berücksichtigt, da es für den Profilausgleich in
der Regel genügt, wenn die Gravurtiefe der Ausgleichselemente im Bereich der maximalen
Gravurtiefe der Stichtiefdruckmotive liegt. Im Rahmen der Erfindung kommen insbesondere
Gestaltungen mit einer Gravurtiefe zwischen 40 µm und 260 µm, bevorzugt zwischen 60
µm und 120 µm, besonders bevorzugt zwischen 80 µm und 100 µm infrage.
[0020] Die Ausgleichselemente können als Blindprägungen ausgeführt oder auch farbführend
gedruckt werden.
[0021] In einer Weiterbildung des Verfahrens wird der Sicherheitspapierbogen nach dem ersten
Stichtiefdruckschritt in einem weiteren Stichtiefdruckschritt mit zumindest einem
weiteren Stichtiefdruckmotiv versehen, wobei die Ausgleichselemente bei dem weiteren
Stichtiefdruckschritt im Wesentlichen eingeebnet werden. Während die Vorteile des
Verfahrens dann für den ersten Stichtiefdruckschritt genutzt werden können, weist
das fertige Sicherheitspapier eine glatte Oberfläche ohne taktil erfassbare Ausgleichselemente
auf.
[0022] Insbesondere kann dazu vorgesehen sein, dass der Sicherheitspapierbogen in dem ersten
Stichtiefdruckschritt und dem weiteren Stichtiefdruckschritt auf gegenüberliegenden
Seiten mit Stichtiefdruckmotiven versehen wird. Die Gestaltungen der im ersten Stichtiefdruckschritt
erzeugten Stichtiefdruckmotive und der in dem weiteren Stichtiefdruckschritt erzeugten
weiteren Stichtiefdruckmotive werden mit Vorteil aufeinander abgestimmt, um die Ausgleichselemente
des ersten Stichtiefdruckschritts bei dem weiteren Stichtiefdruckschritt im Wesentlichen
einzuebnen.
[0023] In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung enthält der Sicherheitspapierbogen
mehrere Einzelnutzen, wobei zumindest ein Teil der Ausgleichselemente mit einer lang
gestreckten Form in einer oder mehreren Ecken der Einzelnutzen angeordnet wird. Den
ausgeschnittenen Wertdokumenten kann dadurch in den für Knicke besonders anfälligen
Eckbereichen eine erhöhte Stabilität verliehen werden. Nach einer weiteren vorteilhaften
Ausgestaltung wird zumindest ein Teil der Ausgleichselemente mit einer lang gestreckten
Form an einer oder mehreren Kantenmitten der Einzelnutzen angeordnet. Den ausgeschnittenen
Wertdokumenten kann dadurch eine erhöhte Stabilität in den bei Faltungen besonders
beanspruchten Mittelbereichen verliehen werden.
[0024] Die Erfindung enthält auch einen Sicherheitspapierbogen für die Herstellung von Sicherheits-
oder Wertdokumenten und dergleichen mit zumindest einem Stichtiefdruckmotiv mit einer
erhabenen Reliefstruktur. Dabei ist eine Mehrzahl von Ausgleichselemente mit erhabener
Reliefstruktur zum Ausgleich des Profils des Sicherheitspapierbogens über die Fläche
des Sicherheitspapierbogens verteilt. Einzelheiten der Gestaltung und Anordnung der
Ausgleichselemente sind der obigen Schilderung des gattungsgemäßen Herstellungsverfahrens
zu entnehmen.
[0025] Die Erfindung umfasst auch ein Wertdokument, wie eine Banknote, eine Ausweiskarte
oder dergleichen, das aus einem Sicherheitspapierbogen der beschriebenen Art hergestellt
ist.
[0026] Weiter betrifft die Erfindung eine Stichtiefdruckplatte zur Prägung eines Sicherheitspapierbogens
für Sicherheits- oder Wertdokumente mit zumindest einem Gravurmotiv in Form einer
Reliefstruktur, bei der eine Mehrzahl von über die Fläche der Stichtiefdruckplatte
verteilte Ausgleichsgravurelemente mit Reliefstruktur zum Ausgleich des Profils des
zu druckenden Sicherheitspapierbogens vorgesehen ist. Vorzugsweise sind die Ausgleichsgravurelemente
über die gesamte Fläche der Stichtiefdruckplatte verteilt, d. h. nicht nur in den
Bereichen für die Einzelnutzen.
[0027] Bei dem Stichtiefdruckschritt erzeugen die Gravurmotive der Druckplatte im Sicherheitspapierbogen
die oben genannten Stichtiefdruckmotive, die Ausgleichsgravurelemente erzeugen die
genannten Ausgleichselemente. Die Einzelheiten der Gestaltung und Anordnung der Ausgleichsgravurelemente
können daher der obigen Schilderung des gattungsgemäßen Herstellungsverfahrens entnommen
werden.
[0028] Weitere Ausführungsbeispiele sowie Vorteile der Erfindung werden nachfolgend anhand
der Figuren erläutert. Zur besseren Anschaulichkeit wird in den Figuren auf eine maßstabs-
und proportionsgetreue Darstellung verzichtet.
[0029] Es zeigen:
- Fig.1
- eine schematische Ansicht einer erfindungsgemäßen Banknote mit zwei Stichtiefdruckmotiven
und einer Mehrzahl blindgeprägter Ausgleichselemente,
- Fig. 2
- einen Querschnitt durch die Banknote entlang der Linie II-II von Fig.1 im Bereich
eines der geprägten Ausgleichselemente,
- Fig. 3
- in (a) einen herkömmlichen Sicherheitspapierbogen mit aufgedruckten Stichtiefdruckmotiven
und in (b) den bei der Stapelung der Bogen von (a) entstehenden welligen Stapel,
- Fig. 4
- in (a) einen erfindungsgemäßen Sicherheitspapierbogen mit aufgedruckten Stichtiefdruckmotiven
und blindgeprägten Ausgleichselementen, in (b) mehrere übereinander gestapelte erfindungsgemäße
Sicherheitspapierbogen und in (c) den bei der Stapelung der Bogen von (a) entstehenden
ruhigen Stapel,
- Fig. 5
- eine Banknote mit gezielt in den Ecken angeordneten blindgeprägten Ausgleichselementen,
wobei (a) und (b) zwei Ausführungsbeispiele zeigen, und
- Fig. 6
- eine Banknote mit gezielt an den Kantenmitten angeordneten blindgeprägten Ausgleichselementen,
wobei in den Teilbildern zwei verschiedene Gestaltungen gezeigt sind.
[0030] Die Erfindung wird nun am Beispiel einer Banknote näher erläutert. Fig.1 zeigt dazu
eine schematische Ansicht einer Banknote 10, die neben üblichen, in der Figur nicht
dargestellten Design- und Sicherheitselementen, zwei Stichtiefdruckmotive 12 und 14
aufweist, nämlich eine Portraitdarstellung 12 und eine für den Benutzer taktil erfassbare
Wertzahl 14.
[0031] Zusätzlich enthält die Banknote 10 eine Mehrzahl von im Stichtiefdruck blindgeprägten
Ausgleichselementen 16 mit erhabener Reliefstruktur, die in der weiter unten erläuterten
Weise dem Ausgleich des Profils der Sicherheitspapierbogen bei der Herstellung von
Banknoten 10 dienen. Die Ausgleichselemente 16 sind außerhalb der Designelemente 12
und 14 über die Fläche der Banknote 10 verteilt und durch die Blindprägung für den
Benutzer kaum auffällig.
[0032] Fig. 2 zeigt einen Querschnitt durch die Banknote 10 entlang der Linie II-II der
Fig. 1 im Bereich eines der geprägten Ausgleichselemente 16. Wie in Zusammenschau
der Figuren 1 und 2 zu erkennen, sind die Ausgleichselemente 16 mit runden Formen,
beispielsweise in Gestalt von flachen Noppen ausgebildet. Wie aus der Querschnittdarstellung
der Fig. 2 hervorgeht, bilden die auf der Vorderseite der Banknote als Erhebungen
16E in Erscheinung tretenden Ausgleichselemente 16 von der Banknotenrückseite her
gesehen Vertiefungen 16V. Die laterale Ausdehnung A der Ausgleichselemente 16 beträgt
im Ausführungsbeispiel etwa 300 µm und kann grundsätzlich zwischen etwa 60 µm und
etwa 2000 µm liegen.
[0033] Die Prägetiefe h der Ausgleichselemente 16 liegt im Ausführungsbeispiel bei etwa
90 µm, kann grundsätzlich aber zwischen etwa 40 µm und etwa 260 µm betragen.
[0034] Um Papierverletzungen beim Stichtiefdruckschritt zu vermeiden, sind die Ausgleichselemente
16 mit weichen Flanken 18, also mit Flanken mit geringer Steilheit ausgebildet. Beispielsweise
können die Ausgleichselemente 16 einen durchschnittlichen Flankenwinkel von etwa 30°
bis etwa 50° aufweisen. Auch die Reißfestigkeit des Banknotenpapiers wird durch das
Hinzufügen von Ausgleichselementen mit weichen Flanken nicht negativ beeinträchtigt.
[0035] Die besonderen Vorteile, die die Ausgleichselemente 16 bei der Herstellung von Sicherheitspapierbogen
für Wertdokumente, wie etwa der Banknote 10 bieten, werden nun anhand der schematischen
Darstellung der Figuren 3 und 4 genauer erläutert.
[0036] Fig. 3(a) zeigt zunächst einen herkömmlichen Sicherheitspapierbogen 20 mit mehreren
Einzelnutzen 22, die jeweils im Stichtiefdruck mit einer Portraitdarstellung 12 und
einer taktil erfassbaren Wertzahl 14 versehen sind. Durch die unterschiedlichen Profilhöhen
der Bogenoberfläche und der beiden Stichtiefdruckelemente 12,14 entsteht bei der Stapelung
derartiger Bogen 20 bei der Produktion ein sehr welliger Stapel 24, wie in Fig. 3(b)
dargestellt. Solche welligen Stapel 24 begünstigen ein Verrutschen der einzelnen Bogen
20 und weisen daher ein vergleichsweise schlechtes Stapelverhalten auf.
[0037] Durch die Verwendung erfindungsgemäßer Ausgleichselemente 16 kann das Stapelverhalten
der geprägten Bogen signifikant verbessert werden. Fig. 4(a) zeigt dazu wieder einen
Sicherheitspapierbogen 30 mit mehreren Einzelnutzen 32, welcher nunmehr neben den
im Stichtiefdruck ausgeführten Portraitdarstellungen 12 und den taktil erfassbaren
Wertzahlen 14 zusätzlich eine Mehrzahl blindgeprägter Ausgleichselemente 16 aufweist.
[0038] Die Gravurtiefe der Ausgleichselemente 16 ist dabei auf die Gravurtiefe der Stichtiefdruckmotive
12,14 abgestellt und liegt vorzugsweise in der Größenordnung der größten vorkommenden
Gravurtiefe, im Ausführungsbeispiel der Gravurtiefe der Wertzahl 14. Die Ausgleichselemente
16 sind darüber hinaus im Wesentlichen gleichförmig über die Fläche des Sicherheitspapierbogens
30 verteilt und bewirken so einen wirkungsvollen Ausgleich des Gesamtprofils des Sicherheitspapierbogens
30.
[0039] Bei der Stapelung kommen die erfindungsgemäßen Sicherheitspapierbogen 30 dadurch
wesentlich gleichmäßiger aufeinander zu liegen und bilden einen wesentlich ruhigeren
Stapel, wie anhand des Stapelausschnitts der Fig. 4(b) und der Schnittdarstellung
eines vollständigen Stapels 34 der Fig. 4(c) veranschaulicht. Ein ruhigerer Stapel
kann in den weiteren Bearbeitungsschritten besser verarbeitet werden. Wie aus Fig.
4(b) unmittelbar ersichtlich, wird auch das Abliegeverhalten durch die als Abstandhalter
fungierenden Ausgleichselemente 16 minimiert.
[0040] Ein weiterer Vorteil besteht in der verbesserten Trocknung der Stichtiefdruckfarben
der Motivelemente 12 und 14. Beim Druck herkömmlichen Sicherheitspapierbogen 20 werden
diejenigen Teilbereiche, die keine Stichtiefdruckelemente 12,14 aufweisen, durch den
hohen Druck während des Stichtiefdruckschritts kalandriert und in ihrer Profilhöhe
dadurch deutlich reduziert. Im herkömmlichen Stapel 24 liegen diese oft großflächigen
kalandrierten Teilbereiche dicht aufeinander, so dass ein Luftaustausch über der Bogenoberfläche
nur sehr eingeschränkt stattfinden kann.
[0041] Durch ihre Abstandhalterfunktion führen die über die Fläche des Sicherheitspapierbogens
30 verteilten erfindungsgemäßen Ausgleichselemente 16 zu einer verbesserten Luftzufuhr
zu den im Stichtiefdruck bedruckten Teilbereichen 12,14, so dass die aufgebrachte
Druckfarbe mehr Zeit und mehr Luft zum Trocknen erhält.
[0042] Die Ausgleichselemente 16 können regelmäßig oder auch regellos über die Fläche der
Einzelnutzen 32 des Sicherheitspapierbogens 30 verteilt sein. Mit Vorteil überschreitet
allerdings der maximale Abstand benachbarter Ausgleichselemente eine vom verwendeten
Papier abhängigen Maximalgröße nicht. In einer Weiterbildung der Erfindung ist es
auch möglich, die Anordnung der Ausgleichselemente 16 von Nutzen zu Nutzen gezielt
zu variieren. Beispielsweise können die Ausgleichselemente 16 durch ihre Anordnung
eine maschinenlesbare Codierung verwirklichen und dadurch die einzelnen Nutzen 32
unterscheidbar machen.
[0043] Alternativ oder zusätzlich zu den im Wesentlichen über die Fläche der Einzelnutzen
gleichförmig verteilten Ausgleichselementen können auch gezielt in bestimmten Bereichen
der Einzelnutzen angeordnete Ausgleichselemente vorgesehen sein, wie in den Figuren
5 und 6 dargestellt.
[0044] Bei der Banknote 40 der Fig. 5 sind jeweils in den Ecken 42 Gruppen blindgeprägter
Ausgleichselemente 44 angeordnet. Im Ausführungsbeispiel der Fig. 5(a) sind die Ausgleichselemente
44 als lang gestreckte Ellipsen ausgeführt, deren Hauptachsen jeweils parallel und
im Wesentlichen in Richtung zur jeweiligen Ecke 42 ausgerichtet sind. Eine weitere
Möglichkeit ist in Fig. 5(b) gezeigt, in dessen Ausführungsbeispiel die Ausgleichselemente
44 durch lang gestreckte Ellipsen mit zur jeweiligen Ecke 42 gerichteten Hauptachsen
gebildet sind.
[0045] Durch Gestaltungen mit gezielt in den Ecken angeordneten, ausgerichteten Prägestrukturen
42, wie in Fig. 5(a) oder (b) dargestellt, lässt sich neben der bereits beschriebenen
Ausgleichswirkung bei der Herstellung auch eine erhöhte Steifheit der Banknote 40
in den für Knicke besonders anfälligen Ecken erreichen.
[0046] Ausgleichselemente 56 können mit Vorteil auch an den Kantenmitten der Längskanten
52 bzw. Querkanten 54 einer Banknote 50 angeordnet werden, wie in den beiden Ausführungsbeispielen
der Fig. 6 dargestellt. Durch die gezeigten oder ähnliche Gestaltungen kann die Steifheit
der Banknote 50 im Bereich der im Gebrauch durch Faltungen stark belasteten Kantenmitten
erhöht werden.
[0047] Werden die erfindungsgemäßen Sicherheitspapierbogen nur einem einseitigen Stichtiefdruckschritt
unterworfen, so sind die Ausgleichselemente nach der Herstellung durch ihre Reliefstruktur
taktil erfassbar. Dasselbe gilt für den zweiten Strichtiefdruckschritt beim zweiseitigen
Stichtiefdruck. Auch dort sind die im zweiten Strichtiefdruckschritt erzeugten Ausgleichselemente
am fertigen Sicherheitspapier fühlbar.
[0048] Ist die taktile Erfassbarkeit nicht gewünscht und soll die Oberfläche des Sicherheitspapiers
außerhalb der im Stichtiefdruck erzeugten Designelemente glatt sein, besteht beim
zweiseitigen Stichtiefdruck beispielsweise die Möglichkeit, die Ausgleichselemente
nur beim ersten Strichtiefdruckschritt, etwa zur Erzeugung der Banknotenrückseite
einzubringen. Die beschriebenen Vorteile der Erfindung können dann für die Prozessschritte
des ersten Strichtiefdruckschritts genutzt werden.
[0049] In einem nachfolgenden zweiten Stichtiefdruckschritt, etwa zur Erzeugung der Banknotenvorderseite,
werden dann keine Ausgleichselemente mehr geprägt. Vielmehr werden die bereits vorhandenen
Ausgleichselemente des ersten Stichtiefdruckschritts durch den hohen Prägedruck des
zweiten Stichtiefdruckschritts egalisiert und treten beim fertigen Sicherheitspapier
somit nicht mehr in Erscheinung. Es versteht sich, dass dazu die Gestaltungen der
Vorderseite und der Rückseite mit Vorteil geeignet aufeinander abgestimmt werden.
1. Verfahren zur Herstellung eines Sicherheitspapierbogens für Sicherheits- oder Wertdokumente,
bei dem der Sicherheitspapierbogen in einem Stichtiefdruckschritt mit zumindest einem
Stichtiefdruckmotiv mit einer erhabenen Reliefstruktur versehen wird, wobei bei dem
Stichtiefdruckschritt zusätzlich eine Mehrzahl von über die Fläche des Sicherheitspapierbogens
verteilten Ausgleichselementen mit erhabener Reliefstruktur zum Ausgleich des Profils
des Sicherheitspapierbogens erzeugt wird, die Ausgleichselemente außerhalb der Stichtiefdruckmotive
erzeugt werden, der Sicherheitspapierbogen mehrere Einzelnutzen enthält und die Ausgleichselemente
innerhalb der Einzelnutzen im Wesentlichen gleichmäßig angeordnet werden und die Ausgleichselemente
in verschiedenen Einzelnutzen jeweils unterschiedlich angeordnet werden, und/ oder
die Ausgleichselemente in verschiedenen Einzelnutzen jeweils mit unterschiedlicher
Form angeordnet werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausgleichselemente mit weichen Flanken mit geringer Steilheit erzeugt werden.
3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausgleichselemente mit gerundeten Umrissformen, insbesondere als Kreis, Ellipse
oder Oval ausgebildet werden.
4. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausgleichselemente mit hoher Gravurtiefe, insbesondere mit einer Gravurtiefe
zwischen 40 µm und 260 µm, bevorzugt zwischen 60 µm und 120 µm, besonders bevorzugt
zwischen 80 µm und 100 µm erzeugt werden.
5. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausgleichselemente als Blindprägungen ausgeführt werden.
6. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausgleichselemente farbführend gedruckt werden.
7. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Sicherheitspapierbogen mehrere Einzelnutzen enthält, und zumindest ein Teil der
Ausgleichselemente mit einer lang gestreckten Form in einer oder mehreren Ecken der
Einzelnutzen angeordnet wird.
8. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Sicherheitspapierbogen mehrere Einzelnutzen enthält, und zumindest ein Teil der
Ausgleichselemente mit einer lang gestreckten Form an einer oder mehreren Kantenmitten
der Einzelnutzen angeordnet wird.
9. Sicherheitspapierbogen für die Herstellung von Sicherheits- oder Wertdokumenten und
dergleichen, mit zumindest einem Stichtiefdruckmotiv mit einer erhabenen Reliefstruktur,
wobei eine Mehrzahl von über die Fläche des Sicherheitspapierbogens verteilte, im
Stichtiefdruck erzeugte Ausgleichselemente mit erhabener Reliefstruktur zum Ausgleich
des Profils des Sicherheitspapierbogens vorgesehen ist, die Ausgleichselemente außerhalb
der Stichtiefdruckmotive angeordnet sind, der Sicherheitspapierbogen mehrere Einzelnutzen
enthält und die Ausgleichselemente innerhalb der Einzelnutzen im Wesentlichen gleichmäßig
angeordnet sind und die Ausgleichselemente in verschiedenen der Einzelnutzen jeweils
unterschiedlich angeordnet sind, und/ oder die Ausgleichselemente in verschiedenen
Einzelnutzen jeweils eine unterschiedliche Form aufweisen.
10. Sicherheitspapierbogen nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausgleichselemente weiche Flanken mit geringer Steilheit aufweisen.
11. Sicherheitspapierbogen nach einem der Ansprüche 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausgleichselemente gerundete Umrissformen aufweisen, insbesondere als Kreise,
Ellipsen oder Ovale ausgebildet sind.
12. Sicherheitspapierbogen nach wenigstens einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausgleichselemente eine Höhe zwischen 40 µm und 260 µm, bevorzugt zwischen 60
µm und 120 µm, besonders bevorzugt zwischen 80 µm und 100 µm aufweisen.
13. Sicherheitspapierbogen nach wenigstens einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausgleichselemente als Blindprägungen ausgeführt sind.
14. Sicherheitspapierbogen nach wenigstens einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausgleichselemente farbführend gedruckt sind.
1. A method of producing a security paper sheet for security documents or documents of
value wherein the security paper sheet is provided in an intaglio printing step with
at least one intaglio printing motif with a raised relief structure, wherein during
the intaglio printing step a plurality of equalizing elements distributed over the
area of the security paper sheet are additionally produced with a raised relief structure
for equalizing the profile of the security paper sheet, the equalizing elements being
produced outside of the intaglio printing motifs, the security paper sheet including
a number of individual ups, and the equalizing elements being arranged substantially
uniformly within the individual ups, and wherein the equalizing elements are respectively
arranged differently in different individual ups and/or the equalizing elements are
arranged in different individual ups respectively with a different shape.
2. The method according to claim 1, characterised in that the equalizing elements are produced with soft edges with a slight slope.
3. The method according to claim 1 or 2, characterised in that the equalizing elements are formed with rounded outline shapes, in particular as
a circle, ellipse or oval.
4. The method according to at least one of claims 1 to 3, characterised in that the equalizing elements are produced with a large engraving depth, in particular
with an engraving depth of between 40 µm and 260 µm, preferably between 60 µm and
120 µm, and particularly preferably between 80 µm and 100 µm.
5. The method according to at least one of claims 1 to 4, characterised in that the equalizing elements are formed as blind embossings.
6. The method according to at least one of claims 1 to 4, characterised in that the equalizing elements are printed ink-receptively.
7. The method according to at least one of claims 1 to 6, characterised in that the security paper sheet includes a number of individual ups, and at least a part
of the equalizing elements are arranged with an elongate form in one or more corners
of the individual ups.
8. The method according to at least one of claims 1 to 7, characterised in that the security paper sheet includes a number of individual ups, and at least a part
of the equalizing elements are arranged with an elongate form at one or more edge
centres of the individual ups.
9. A security paper sheet for the production of security documents or documents of value
and the like, with at least one intaglio printing motif with a raised relief structure,
wherein a plurality of equalizing elements produced in the intaglio print, distributed
over the area of the security paper sheet, are produced with a raised relief structure
for equalizing the profile of the security paper sheet, the equalizing elements being
arranged outside of the intaglio printing motifs, the security paper sheet including
a number of individual ups, and the equalizing elements being arranged substantially
uniformly within the individual ups , and wherein the equalizing elements are respectively
arranged differently in different individual ups , and/or the equalizing elements
in different individual ups respectively have a different shape.
10. The security paper sheet according to claim 9, characterised in that the equalizing elements have soft edges with a slight slope.
11. The security paper sheet according to one of claims 9 or 10, characterised in that the equalizing elements have rounded outline shapes, and are formed in particular
as circles, ellipses or ovals.
12. The security paper sheet according to at least one of claims 9 to 11, characterised in that the equalizing elements have a height of between 40 µm and 260 µm, preferably between
60 µm and 120 µm, and particularly preferably between 80 µm and 100 µm.
13. The security paper sheet according to at least one of claims 9 to 12, characterised in that the equalizing elements are formed as blind embossings.
14. The security paper sheet according to at least one of claims 9 to 12, characterised in that the equalizing elements are printed ink-receptively.
1. Procédé destiné à fabriquer une feuille de papier infalsifiable pour des documents
infalsifiables ou fiduciaires, lors duquel, dans une étape de surimpression, on munit
la feuille de papier infalsifiable d'au moins un motif d'impression en taille douce
avec une structure en relief convexe, lors de la taille douche étant créée en supplément
une pluralité d'éléments d'égalisation, distribués sur la surface de la feuille de
papier infalsifiable, pour égaliser le profil de la feuille de papier infalsifiable,
les éléments d'égalisation étant créés en dehors des motifs de taille douce, la feuille
de papier infalsifiable contenant plusieurs rainures individuelles et les éléments
d'égalisation étant placés de manière sensiblement régulière à l'intérieur des rainures
individuelles et les éléments d'égalisation étant placés de manière chaque fois différente
dans différentes rainures individuelles et/ou les éléments d'égalisation étant placés
chaque fois avec une forme différente dans différentes rainures individuelles.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'on créé les éléments d'égalisation avec des flancs souples de faible pente.
3. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce qu'on réalise les éléments d'égalisation avec des contours de formes arrondies, notamment
en tant que cercles, en tant qu'ellipses ou en tant qu'ovales.
4. Procédé selon au moins l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce qu'on créé les éléments d'égalisation avec une importante profondeur de gravure, notamment
avec une profondeur de gravure comprise entre 40 µm et 260 µm, de préférence comprise
entre 60 µm et 120 µm, de manière particulièrement préférée, comprise entre 80 µm
et 100 µm.
5. Procédé selon au moins l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce qu'on réalise les éléments d'égalisation en tant qu'images gaufrées.
6. Procédé selon au moins l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce qu'on imprime les éléments d'égalisation de manière conductrice d'encre.
7. Procédé selon au moins l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que la feuille de papier infalsifiable contient plusieurs rainures individuelles et en ce qu'on place au moins une partie des éléments d'égalisation avec une forme allongée dans
un ou dans plusieurs coins des rainures individuelles.
8. Procédé selon au moins l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que la feuille de papier infalsifiable contient plusieurs rainures individuelles et en ce qu'on place au moins une partie des éléments d'égalisation avec une forme allongée sur
un ou sur plusieurs centres des bords des rainures individuelles.
9. Feuille de papier infalsifiable destinée à fabriquer des documents infalsifiables
ou fiduciaires et similaires, avec au moins un motif en taille douce avec une structure
en relief convexe, une pluralité d'éléments d'égalisation à structure en relief convexe,
créés lors de l'impression en taille douce étant prévus pour égaliser le profil de
la feuille de papier infalsifiable, les éléments d'égalisation étant placés en dehors
des motifs d'impression en taille douce, la feuille de papier infalsifiable contenant
plusieurs rainures individuelles et les éléments d'égalisation étant placés de manière
sensiblement régulière à l'intérieur des rainures individuelles et les éléments d'égalisation
étant placés chaque fois différemment dans différentes des rainures individuelles
et/ou les éléments d'égalisation dans différentes rainures individuelles présentant
chaque fois des formes différentes.
10. Feuille de papier infalsifiable selon la revendication 9, caractérisée en ce que les éléments d'égalisation comportent des flancs souples à faible pente.
11. Feuille de papier infalsifiable selon l'une quelconque des revendications 9 ou 10,
caractérisée en ce que les éléments d'égalisation présentent des contours à formes arrondies, notamment
en tant que cercles, en tant qu'ellipses ou en tant qu'ovales.
12. Feuille de papier infalsifiable selon au moins l'une quelconque des revendications
9 à 11, caractérisée en ce que les éléments d'égalisation présentent une hauteur comprise entre 40 µm et 260 µm,
de préférence comprise entre 60 µm et 120 µm, de manière particulièrement préférée,
comprise entre 80 µm et 100 µm.
13. Feuille de papier infalsifiable selon au moins l'une quelconque des revendications
9 à 12, caractérisée en ce que les éléments d'égalisation sont réalisés en tant qu'images gaufrées.
14. Feuille de papier infalsifiable selon au moins l'une quelconque des revendications
9 à 12, caractérisée en ce que les éléments d'égalisation sont imprimés de manière conductrice d'encre.
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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