[0001] Die Erfindung betrifft ein pyrolysefähiges Haushaltsgerät und ein Verfahren zum Aktivieren
bzw. Deaktivieren einer Pyrolysefunktion eines Pyrolysegeräts, insbesondere eines
pyrolysefähigen Backofens.
[0002] Der Pyrolysebetrieb von Haushaltsgeräten ist für viele Arten von Zubehör schädigend.
So werden bestimmte Zubehörträger eines Ofens durch die Pyrolyse beschädigt, insbesondere,
wenn diese aus galvanisch beschichtetem Stahl bestehen. Um zu verhindern, dass der
Zubehörträger unabsichtlich bei einem Pyrolysebetrieb beschädigt wird, sind durch
den eingesetzten Zubehörträger betätigte Schutzeinrichtungen bekannt, die sich im
Bereich einer Wärmeisolierung befinden. Diese verwenden einen Hebel, der durch die
Wärmeisolierung nach Außen reicht und bei Einsetzen des Zubehörträgers durch eine
Wand eines Arbeitsraums in den Bereich der Isolierung hinein bewegt wird. Durch die
Hebelbewegung wird ein Schalter betätigt, der den Pyrolysebetrieb deaktiviert. Nachteilig
hierbei ist, dass sich die Isolation in der Mechanik verklemmen bzw. die Bewegungen
der mechanischen Komponenten erschweren kann. Da die Isolation bei der Montage der
Seitenwand / Zwischenseitenwand zusammengedrückt wird, ist eine geringe Reibung der
Mechanik an der Isolation besonders wichtig. Zudem ist der Hebelmechanismus empfindlich
gegenüber Wärmeausdehnungen im Backofenbetrieb.
[0003] Es besteht daher die Aufgabe, für Pyrolysegeräte eine zuverlässigere Schutzeinrichtung
zum Schutz von Einsteckteilen für eine Muffelwand, insbesondere von Zubehörträgern,
vor einem Pyrolysebetrieb bereitzustellen.
[0004] Die Aufgabe wird mittels eines Pyrolyse-Haushaltsgeräts nach Anspruch 1 sowie mittels
eines Verfahrens nach Anspruch gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind insbesondere
den Unteransprüchen entnehmbar.
[0005] Das Pyrolysegerät weist eine Durchführung in einer Wand eines Arbeitsraums zum Einführen
eines Gerätezubehörs auf. Hinter der Wand befindet sich - typischerweise im Bereich
einer Wärmeisolierung - eine mechanische Übertragungseinheit zum Übertragen einer
Bewegung des durch die Wand gesteckten Gerätezubehörs auf einen Schalter zu dessen
Betätigung, wobei bei eingestecktem Zubehörteil der Schalter so geschaltet ist, dass
ein Pyrolysebetrieb unterbunden ist. Die Übertragungseinheit ist drehbar gelagert
und weist ein außerhalb der entsprechenden Drehachse angeordnetes Kontaktelement auf,
welches zur Verschiebung durch das eingesteckte Gerätezubehör eingerichtet ist. Durch
die Verschiebung des Kontaktelements wird die Übertragungseinheit gedreht. Diese Drehbewegung
wird zur Betätigung eines Schalters verwendet, welcher dann die Pyrolysefunktion des
Pyrolysegeräts verweigert.
[0006] Dadurch treten keine Hebelwege innerhalb der Isolierung auf, in denen sich Isolationsmaterial
verklemmen könnte. Zudem ist die Drehbewegung unempfindlich gegenüber einem Kontaktdruck
des Isoliermaterials und bietet diesem wenig Reibungswiderstand. Auch ist diese Schutzvorrichtung
vergleichsweise unempfindlich gegenüber einer Wärmeausdehnung.
[0007] Das Pyrolysegerät ist insbesondere als pyrolysefähiger Ofen ausgebildet (Stand-Alone-Ofen,
Herd oder Mikrowellenofen usw.), wobei der Arbeitsraum dann ein Garraum ist.
[0008] Besonders einfach und zuverlässig ist ein Pyrolysegerät, bei dem vorzugsweise die
mechanische Übertragungseinheit eine drehbar gelagerte Schaltstange ist, an der eine
zur Verschiebung durch das Gerätezubehör eingerichtete Schaltfahne als Kontaktelement
befestigt ist.
[0009] Vorzugsweise erstreckt sich die Schaltstange teilweise in der Wärmeisolierung und
teilweise in einem dahinterliegenden isolationsfreien Raum, wobei die Schaltfahne
sich im Bereich der Wärmeisolierung und der Schalter sich im isolationsfreien Raum
befindet. Dadurch ist der Schalter vor einer zu hohen Wärme während des Pyrolysebetriebs
geschützt. Vorzugsweise ist die Schaltstange in einer das Isoliermaterial vom isolierfreien
Raum trennenden Zwischenwand drehbar gelagert, vorzugsweise mit einem axialen Spiel
oder axial frei beweglich.
[0010] Es ist zudem vorteilhaft, wenn die Schaltstange im Bereich der Wärmeisolierung, z.
B. als Zusatzfunktion der Haltefeder für die Lagerbuchse, drehbar gelagert ist. Es
wird besonders bevorzugt, wenn die Haltefeder die Schaltfahne zumindest an einer Seite
umgibt, insbesondere linksseitig oder rechtsseitig. Dadurch kann der zur Bewegung
der Schaltfahne benötigte Raum im Bereich der Wärmeisolierung vom Isoliermaterial
freigehalten werden, was eine Beweglichkeit der Schaltfahne noch sicherer stellt.
[0011] Zum Verringern des Einflusses einer Wärmeausdehnung ist zumindest die Schaltstange,
ggf. zusammen mit daran befestigten Elementen, in axialer Richtung zumindest in einem
vorbestimmten Maß lose geführt. Insbesondere ist die Schaltstange dann in der Zwischenwand
axial frei beweglich.
[0012] Bevorzugt wird ferner ein Pyrolysegerät, das zusätzlich mindestens ein Rückstellelement
zum Zurückstellen der mechanischen Übertragungseinheit bei entferntem Gerätezubehör
in einen Ausgangszustand aufweist, bei dem der Schalter so geschaltet ist, dass ein
Pyrolysebetrieb ermöglicht ist. Das Rückstellelement kann insbesondere eine Feder
umfassen, oder beispielsweise ein elastisches Element wie einen Gummiblock.
[0013] Das Gerätezubehör, das insbesondere ein Einhänge- bzw. ein Einschubgitter ist, weist
vorzugsweise einen Stift auf, welcher geradlinig durch die Durchführung in der Wand
des Arbeitsraums einsteckbar ist, insbesondere mittels einer Einsteckbuchse, und ein
Länge aufweist, welche größer ist als der Abstand des Kontaktelements zu der Durchführung
im Weg des Stifts. Dadurch wird eine besonders einfache Einsteck- und Auslösebewegung
bereitgestellt.
[0014] Die Aufgabe wird auch gelöst durch ein Verfahren zum Deaktivieren eines Pyrolysebetriebs
eines Pyrolysegeräts, bei dem ein Gerätezubehör durch eine Wand eines Arbeitsraums
des Pyrolysegeräts eingeführt wird, wodurch das Gerätezubehör ein Kontaktelement aus
einer Ausgangslage verschiebt, das an einer drehbar gelagerten Übertragungseinheit
befestigt ist, welche sich folglich durch die Verschiebung dreht, wobei durch das
Drehen der Übertragungseinheit ein Schalter betätigt wird, welcher den Pyrolysebetrieb
deaktiviert.
[0015] Vorzugsweise kehrt beim Herausziehen des Gerätezubehörs die Übertragungseinheit mit
dem Kontaktelement in die Ausgangslage zurück und schaltet den Schalter dabei so,
dass der Pyrolysebetrieb wieder aktiviert wird.
[0016] Das Verfahren ist insbesondere in Verbindung mit dem obigen Pyrolysegerät vorteilhaft.
[0017] In dem folgenden Ausführungsbeispiel wird die Erfindung schematisch genauer beschrieben.
- FIG 1
- zeigt in Schrägansicht eine Schaltvorrichtung zur Aktivierung bzw. Deaktivierung einer
Pyrolysefunktion eines Pyrolysegeräts in auseinander gebautem Zustand;
- FIG 2
- zeigt in Schrägansicht die Schaltvorrichtung aus FIG 1 als Teil eines pyrolysefähigen
Backofens.
- FIG 3
- zeigt in Vorderansicht ausschnittsweise einen Schnitt durch die Schaltvorrichtung
aus FIG 1;
- FIG 4
- zeigt als Schnittdarstellung in Aufsicht einen Ausschnitt der Schaltvorrichtung aus
FIG 1.
[0018] FIG 1 zeigt eine Schaltvorrichtung 1 mit einer an einer Schaltstange 2 fest angebrachten
Schaltfahne 3. Die Schaltstange 2 ist in einem Halterungselement in Form einer Haltefeder
4 drehbar gelagert. Die Schaltstange 2 reicht weiter durch eine Durchgangsöffnung
5 eines Schalterträgers 6, der mit einem Schalter 7 zur Aktivierung bzw. Deaktivierung
eines Pyrolysebetriebs ausgerüstet ist. Die Durchgangsöffnung 5 stellt einen weiteren
Führungspunkt für die Schaltstange 2 dar, die darin ebenfalls drehbar und zudem axial
frei beweglich gelagert ist. Schalterseitig des Schalterträgers 6 ist im zusammengebauten
Zustand auf der Schaltstange 2 eine Kurvenscheibe 8 befestigt, welche je nach Drehlage
der Schaltstange 2 den Schalter 7 betätigt oder freigibt.
[0019] Im gezeigten Ausführungsbeispiel befindet sich die Schaltvorrichtung 1 in einer Ausgangslage,
wenn die Schaltfahne 3 nicht betätigt (verschoben) ist und Schaltstange 2 sich dann
in einer Drehlage befindet, bei der die Kurvenscheibe 8 den Schalter 7 nicht betätigt.
Bei Betätigung der Schaltvorrichtung 1 wird die Schaltfahne 2 aufgrund einer Verschiebung
der Schaltfahne 3 entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht (um deren Längsachse aus Sicht
der Schaltfahne 3 in Richtung der schalterseitigen Spitze), wodurch die Kurvenscheibe
8 so mitgeführt wird, dass diese den Schalter 7 schaltet.
[0020] An der Kurvenscheibe 8 ist ein Federelement 9 angelenkt, das die Kurvenscheibe 8
in diejenige Stellung drängt, bei welcher der Pyrolysebetrieb aktiviert ist. Beim
Ausstecken des Zubehörs kehrt die Schaltvorrichtung somit in die Ausgangslage zurück.
[0021] FIG 2 zeigt einen Ausschnitt aus einem pyrolysefähigen Backofen 10 mit Sicht durch
eine Türblende 11, in dem eine eingebaute Schaltvorrichtung 1 gezeigt ist. Es sind
eine äußere Gehäuseseitenwand 12 und äußere Gehäuserückwand 17 gezeigt. Zur besseren
Übersichtlichkeit sind jedoch eine einen Garraum begrenzende (innere) Muffelwandung
der Ofenmuffel und eine dahinterliegende Isolierung nicht eingezeichnet.
[0022] In der nicht gezeigten inneren Muffelseitenwand sind Durchführungen in Form von Lagerbuchsen
16 eingebracht, durch die ein Zubehörträger in Form eines Einschub- bzw. Einhängegitters
13 über Einhängestifte 14,15 eingesteckt ist. Der der Gehäuserückwand 17 näher gelegene,
hintere Einhängestift 15 ist verlängert und drückt im gezeigten eingesteckten Zustand
die hinter der Muffelseitenwand und damit außerhalb des Garraums gelegene metallische
Schaltfahne 3 in einer geradlinigen Bewegung beiseite, wodurch die Schaltstange 2
gegen den Uhrzeigersinn gedreht wird. Die Haltefeder 4 für die Lagerbuchse ist so
gestaltet, dass sie für die Schaltfahne 3 eine Art Dach bildet, wodurch die Isolation
von der Schaltfahne 3 ferngehalten und somit eine freie Drehbewegung zuverlässig möglich
ist.
[0023] Die Schaltstange 2 wird rückseitig der Haltefeder 4 solange in der Isolation geführt,
bis sie über eine rückwärtige Zwischenwand (nicht gezeigt) in den isolationsfreien
Raum taucht, in dem sich der Schalterträger 6 befindet, und dort über eine eingebrachte
Verquetschung die Kurvenscheibe bewegt. Der Schalterträger 6 befindet sich somit außerhalb
des Garraums und hinter der Zwischenwand. Durch die Drehung wird, wie bereits für
FIG 1 beschrieben, der Schalter über die Kurvenscheibe so betätigt, dass ein Pyrolysebetrieb
direkt oder über eine entsprechende Elektronik unterbunden wird.
[0024] In anderen Worten wird eine gradlinige Bewegung des Zubehörträgerstifts 15 in eine
Drehbewegung der Schaltstange 2 umgewandelt, welche den Pyrolyseschalter 7 aktiviert
/ deaktiviert. Durch die Umwandlung in eine Drehbewegung drückt die Isolation nur
auf die glatte Schaltstange 2, deren Andruckfläche und Reibung klein sind. Auch ein
Verklemmen durch Einzwicken von Isolationsmaterial ist nicht möglich. Ein weiterer
Vorteil liegt in der Unempfindlichkeit des Gesamtsystems bezüglich einer Wärmeausdehnung
der einzelnen Komponenten. Die Schaltstange 2 selbst, oder die Schaltstange 2 mit
in Verbindung mit der Kurvenscheibe sind dazu in axialer Richtung lose geführt. Die
Wärmebewegung der Schaltstange 2 in axialer Richtung bewirkt keine erhöhte Reibung
an der Isolation oder ein Einklemmen der Isolierung.
[0025] FIG 3 zeigt als Schnittdarstellung in Vorderansicht und FIG 4 zeigt als Schnittdarstellung
in Aufsicht einen Ausschnitt aus der eingebauten Schaltvorrichtung Bereich der Lagerbuchse
16 in der in FIG 2 ausgeführten Stellung mit nun eingezeichneter Muffelseitenwand
18. Zwischen der Muffelseitenwand 18 und der Gehäuseseitenwand 12 befindet sich der
mit Isoliermaterial gefüllte Isolierraum 19. Das Halterungselement 4 weist eine rechtwinklig
abgewinkelte Seitenwange 20 auf, welche die Schaltfahne 2 seitlich zum Abhalten des
Isoliermaterials von der Schaltfahne 3 umgibt. Das Isoliermaterial kann beispielsweise
beim Einsetzen der Schaltvorrichtung aus dem Bereich des Halterungselements 4 bzw.
der Schaltfahne 3 weggeschoben worden sein und wird nun durch die Seitenwange 20 an
seiner Rückkehr gehindert.
[0026] Selbstverständlich ist die vorliegende Erfindung nicht auf die gezeigte Ausführungsform
beschränkt. So kann beispielsweise die Haltefeder die Schaltfeder auch an mehr als
einer Seite von der Wärmeisolierung abhalten, z. B. durch Vorsehen weiterer Seitenbegrenzungen.
Auch kann - sofern wärmetechnisch vertretbar - die Isolation im Bereich der Schaltfahne
ausgespart sein; die Seitenwange könnte damit entfallen. Die Lagerung der Schaltstange
kann sowohl über Zwischenelemente (z.B. Kurvenscheibe) in der Durchgangsöffnung des
Schalterträgers, als auch direkt in der Zwischenwand erfolgen.
[0027] Bezugszeichenliste
- 1
- Schaltvorrichtung
- 2
- Schaltstange
- 3
- Schaltfahne
- 4
- Halterungselement
- 5
- Durchgangsöffnung
- 6
- Schalterträger
- 7
- Schalter
- 8
- Kurvenscheibe
- 9
- Federelement
- 10
- Backofen
- 11
- Türblende
- 12
- äußere Gehäuseseitenwand
- 13
- Zubehörträger
- 14
- Einhängestift
- 15
- Einhängestift
- 16
- Lagerbuchse
- 17
- äußere Gehäuserückwand
- 18
- Muffelseitenwand
- 19
- Isolierraum
- 20
- Seitenwange
1. Pyrolyse-Haushaltsgerät (10), insbesondere Ofen, aufweisend
- eine Durchführung (16) in einer Wand (18) eines Arbeitsraums, insbesondere Garraums,
zum Einführen eines Gerätezubehörs (13),
- eine sich zumindest teilweise im Bereich einer Wärmeisolierung (19) erstreckende
mechanische Übertragungseinheit (2) zum Übertragen einer Bewegung des durch die Wand
(18) gesteckten Gerätezubehörs (13) auf einen Schalter (7) zu dessen Betätigung,
- wobei bei eingestecktem Gerätezubehör (13) der Schalter (7) so geschaltet ist, dass
ein Pyrolysebetrieb unterbunden ist,
dadurch gekennzeichnet, dass die mechanische Übertragungseinheit (2) drehbar gelagert ist und ein außerhalb einer
Drehachse angeordnetes Kontaktelement (3) aufweist, welches zur Verschiebung mittels
des eingesteckten Gerätezubehörs (13) eingerichtet ist.
2. Pyrolysegerät (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die mechanische Übertragungseinheit (2) eine drehbar gelagerte Schaltstange (2) aufweist,
an der eine zur Verschiebung mittels des Gerätezubehörs (13) eingerichtete Schaltfahne
(3) als Kontaktelement befestigt ist.
3. Pyrolysegerät (10) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltstange (2) sich in einen isolationsfreien Raum erstreckt, wo sie ein Schalterbetätigungselement,
insbesondere Kurvenscheibe (8), aufweist.
4. Pyrolysegerät (10) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltstange (2) im Bereich der Wärmeisolierung (19) mittels einer Haltefeder
(4) drehbar gelagert ist, wobei die Haltefeder (4) die Schaltfahne (3) zumindest an
einer Seite umgibt.
5. Pyrolysegerät (10) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltstange (2) in axialer Richtung zumindest an einem Drehlager (5) lose geführt
ist.
6. Pyrolysegerät (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es ferner ein Rückstellelement (9) zum Zurückstellen der mechanischen Übertragungseinheit
(1) bei entferntem Gerätezubehör (13) in einen Ausgangszustand aufweist, bei dem der
Schalter (7) so geschaltet ist, dass ein Pyrolysebetrieb ermöglicht ist.
7. Pyrolysegerät (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gerätezubehör (13), insbesondere ein Einhängegitter, einen Stift (15) aufweist,
welcher durch die Durchführung in der Wand (18) des Arbeitsraums einsteckbar ist und
ein Länge aufweist, welche größer ist als der Abstand des Kontaktelements (3) zu der
Durchführung (16) im Weg des Stifts.
8. Verfahren zum Deaktivieren eines Pyrolysebetriebs eines Pyrolysegeräts (10), dadurch gekennzeichnet, dass ein Gerätezubehör (13) durch eine Wand (18) eines Arbeitsraums des Pyrolysegeräts
eingeführt wird, wodurch das Gerätezubehör (13) ein Kontaktelement (3) verschiebt,
das an einer drehbar gelagerten Übertragungseinheit (2) befestigt ist, welche sich
durch die Verschiebung dreht, wobei durch das Drehen der Übertragungseinheit (2) ein
Schalter (7) betätigt wird, welcher den Pyrolysebetrieb deaktiviert.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass beim Herausziehen des Gerätezubehörs (13) die Übertragungseinheit (2) mit dem Kontaktelement
(3) in die Ausgangslage zurückkehrt und dabei den Schalter (7) so schaltet, dass der
Pyrolysebetrieb wieder aktiviert wird.
10. Verfahren nach Anspruch 8 oder 9 zur Durchführung an einem Pyrolysegerät (10) nach
einem der Ansprüche 1 bis 7.