[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Schubkasten mit einem Schubkastenboden, einer
Frontblende und einer der Frontblende gegenüberliegenden Rückwand, mit zwei in Verschieberichtung
des Schubkastens verlaufenden, als Hohlkörperabschnitte ausgebildeten seitlichen Zargen,
die zumindest in den Endbereichen mit Adaptern versehen sind, wobei an den frontseitigen
Adaptern Trägerhalter festgelegt sind, die durch Verrastung mit den Laufschienen verbunden
sind.
[0002] Der in Rede stehende Schubkasten wird in einen Möbelkorpus eingesetzt. Die seitlichen
Zargen bilden bei diesen Schubkästen die seitlichen Begrenzungen, wobei die Rückwand
und die Frontblende quer zu den seitlichen Zargen sowie senkrecht zum Boden stehen.
Diese Schubkästen haben sich bei den verschiedenen Möbelarten bewährt, beispielsweise
bei Küchenmöbeln, Wohnzimmermöbeln, Schlafzimmermöbeln und dergleichen.
[0003] Derartige Möbel werden unter anderem auch im zerlegten Zustand in sogenannten Mitnahmemärkten
verkauft. Die Montage der Möbel erfolgt dann üblicherweise vom Käufer selbst. Die
Möbel bzw. die Möbelbauteile wie Schubkästen und dergleichen müssen unter Berücksichtigung
dieser Gegebenheiten konstruiert sein.
[0004] Die frontseitigen, d.h. die der Frontblende zugewandten Verrastungen zwischen den
Trägerhaltern und den Laufschienen sind vorteilhaft, da sich durch die konstruktive
Gestaltung dieser Verrastungen die Montage sinngemäß von selbst ergibt.
[0005] Bei anderen aus dem Stand der Technik bekannten Schubkästen, so beispielsweise aus
der
AT 6 773 U1, sind die Trägerhalter mit der Laufschiene verschweißt oder vernietet, so dass eine
Montage der Möbel durch den Käufer selbst nicht beabsichtigt ist.
[0006] Die Verrastungen sind in verschiedenen Ausführungen bekannt. Bei diesen vorbekannten
Ausführungen, beispielsweise aus der
DE 93 10 582 U1, ist es jedoch notwendig, dass zum Einsetzen des Schubkastens in den Möbelkorpus
oder zur Herausnahme bei verschledenen Ausführungen Rastmittel gedrückt werden müssen,
damit die Verrastung gelöst wird. Üblicherweise müssen dann Rastmittel gedrückt werden,
die beidseitig der seitlichen Zargen des Schubkastens angeordnet sind. Zum Lösen der
Verrastungen ist darüber hinaus noch ein Werkzeug erforderlich, um in den Zwischenraum
zwischen dem Schubkasten und dem Möbelkorpus zu gelangen. Darüber hinaus ist für den
Benutzer oft nicht erkennbar, an welcher Stelle das Werkzeug anzusetzen ist bzw. an
welcher Stelle die Entriegelungsmechanik angeordnet ist.
[0007] Insbesondere bei der Herausnahme eines Schubkastens kann es leicht zu Beschädigungen
der den Schubkasten in dem Möbelkorpus führenden Bauteile kommen. In einem solchen
Falle wäre es nicht möglich, den Schubkasten wieder in den Möbelkorpus einzusetzen.
[0008] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Schubkasten der eingangs näher beschriebenen
Art so zu gestalten, dass zumindest für die Entnahme des Schubkastens aus dem Möbelkorpus
zur Lösung der Verrastungen keine Hilfsmittel, wie z.B. Werkzeuge notwendig sind,
wobei sichergestellt sein soll, dass das Ein- und Ausfahren des Schubkastens in der
gewohnten Weise erfolgen kann.
[0009] Die gestellte Aufgabe wird durch einen ersten Vorschlag gelöst, indem jede frontseitige
Verrastung zwischen dem Trägerhalter und der Laufschiene aus einer Kupplungsvorrichtung
und einer in eine Öffnung der Laufschiene eingreifende, federnde Rastzunge gebildet
ist.
[0010] Die Kupplungsvorrichtung besteht aus zwei Kupplungsteilen, die im normalen Betriebszustand
zum Ein- und Ausfahren des Schubkastens miteinander in Eingriff stehen. Soll jedoch
der Schubkasten aus dem Möbelkorpus entnommen werden, geschieht dies durch Krafteinwirkung
auf die Kupplungsvorrichtung, quer zur Auszugsrichtung in vertikaler Richtung nach
oben, so dass die beiden Teile außer Eingriff kommen, wie noch näher erläutert wird.
Da durch die Beweglichkeit von zumindest einem Kupplungsteil der Schubkasten nur in
einer Richtung fixiert ist, ist die Rastzunge so angeordnet und so ausgelegt, dass
sie den Schubkasten in der quer zur Fixierrichtung der Kupplungsvorrichtung verlaufenden
Richtung fixiert. Ferner sind die Kupplungsvorrichtungen und Rastzungen so aufeinander
abgestimmt, dass die Rastzunge aus der Öffnung herauskommt, wenn die Kupplungsvorrichtung
entkuppelt wird.
[0011] Die zum Auskuppeln der Kupplungsvorrichtungen benötigten Kräfte lassen sich für die
erste Lösung und/oder einen zweiten Vorschlag in einfachster Weise aufbringen, wenn
der Schubkasten das Betätigungselement für jede Kupplungsvorrichtung derart ist, dass
zur Herausnahme des Schubkastens aus dem Möbelkorpus auf jede Kupplungsvorrichtung
eine senkrecht oder annähernd senkrecht zur Laufschiene wirkende Kraft einwirkt. Durch
die sich ergebenden Hebelarme reicht eine relativ geringe Kraft aus, die auf den Schubkasten
wirkt.
[0012] Eine konstruktiv einfache Lösung wird erreicht, wenn die Kupplungsvorrichtung aus
einem Kupplungsaußenteil und einem in der Kupplungsstellung darin eingreifbaren Kupplungsinnenteil
besteht. Dadurch kann das Ein- und Auskuppeln jeder Kupplungsvorrichtung mit einem
mäßigen Kraftaufwand erfolgen. Darüber hinaus stehen die beiden Kupplungsteile in
der eingekuppelten Stellung sinngemäß formschlüssig zueinander.
[0013] Die Lösung wird darüber hinaus noch konstruktiv einfach, wenn jedes Kupplungsaußenteil
fest in den Endbereich der Laufschiene eingesetzt, und das Kupplungsinnenteil an dem
an den Adapter festgelegten Trägerhalter angeformt oder angesetzt. In der Umkehrung
der vorstehend genannten Lösung ist vorgesehen, dass das Kupplungsaußenteil an dem
an dem Adapter festgelegten Trägerhalter angeformt oder angesetzt ist, und dass das
Kupplungsinnenteil in den Endbereich der Laufschiene eingesetzt ist und gegenüber
der Stirnfläche vorsteht. Dabei ist es besonders vorteilhaft, wenn das Kupplungsaußenteil
einen Hohlkörperabschnitt aufweist, der auch noch elastisch verformbar sein kann.
[0014] Sofern das Kupplungsaußenteil in die Laufschiene eingesetzt ist, ist das Kupplungsaußenteil
nach Art eines Stopfens gestaltet. Das in die Laufschiene eingesetzte Kupplungsteil
ist als das feste Teil anzusehen, da die Gestaltung des Kupplungsaußenteils und des
Kupplungsinnenteils so gewählt ist, dass beim Anheben des Schubkastens das an dem
Trägerhalter angeformte oder angesetzte Kupplungsteil in Auszugsrichtung verfahren
wird, so dass auch der Schubkasten verfahren wird, so dass die Trennung bzw. die Verrastung
des Schubkastens mit der Laufschiene gelöst wird.
[0015] Durch diese Gestaltung wird in einfachster Weise die Trennung bzw. die Verrastung
des Schubkastens von der Laufschiene erreicht.
[0016] Durch die Kupplungsvorrichtung wird der Schubkasten in vertikaler Richtung fixiert.
Damit jedoch auch eine Fixierung in der Auszugsrichtung gegeben ist, ist vorgesehen,
dass an jedem Trägerhalter die sich in Längsrichtung der Laufschiene erstreckende
Rastzunge angeformt ist. Diese Rastzunge ist an einem Endbereich, vorzugsweise an
dem der Frontblende des Schubkastens zugewandten Endbereich und an der der Laufschiene
abgewandten Seite stufenförmig derart ausgebildet, dass in der eingerasteten Stellung
der Endbereich auf der Führungsschiene aufliegt und die Stufe gegen einen Anschlag,
vorzugsweise gegen eine Kante des Adapters schlägt. Dadurch ist eine Verschiebung
des Schubkastens gegenüber der Laufschiene verhindert.
[0017] In einem relativ geringen Abstand zum stufenförmigen Endbereich der Rastzunge ist
diese mit einer Rastnase versehen, die in eine Öffnung der Laufschiene eingreift.
Im verrasteten Zustand steht die der Stufenform zugewandte Kante in einem geringen
Abstand zu der die Öffnung begrenzenden Kante. Wird der Schubkasten um wenigstens
eine Breite der Frontblende aus dem Möbelkorpus herausgezogen, kann der Schubkasten
angehoben werden, wodurch auch die Rastzunge verformt wird. Da durch das Anheben der
Schubkasten noch weiter aus dem Möbelkorpus herausgedrückt wird, wird auch die Rastzunge
durch die stufenförmige Gestaltung noch so verformt, dass die Rastnase frei kommt,
d.h. sie wird aus der Öffnung herausgezogen, so dass anschließend der Schubkasten
aus dem Möbelkorpus herausgenommen werden kann. Das Einsetzen des Schubkastens erfolgt
sinngemäß ausschließlich durch die Einschubbewegung, wobei die Verrastung selbsttätig
erfolgt.
[0018] Damit eine Elastizität des Hohlkörperabschnittes gegeben ist, ist vorgesehen, dass
dieser einen sich in Längsrichtung der Laufschiene erstreckenden Führungsschlitz aufweist,
der außerdem als Führung für das in den Hohlkörperabschnitt eingreifende Kupplungsinnenteil
dient. Der Führungsschlitz erweitert sich in Richtung zum freien Ende des Hohlkörperabschnittes.
Wie noch näher beschrieben wird, ist das Kupplungsinnenteil so gestaltet, dass die
Trennung zwischen dem Kupplungsaußenteil und dem Kupplungsinnenteil ohne Gefahr einer
Beschädigung möglich ist. Um diese Trennung zu ermöglichen, ist vorgesehen, dass der
Hohlkörperabschnitt des Kupplungsaußenteiles an der freien, der Laufschiene abgewandten
Seite offen ist.
[0019] Damit in der eingekuppelten Stellung das Kupplungsinnenteil gegenüber dem Kupplungsaußenteil
funktionsgerecht positioniert werden kann, ist vorgesehen, dass der Hohlkörperabschnitt
des Kupplungsaußenteiles innenseitig stufenförmig abgesetzt ist, wobei der erhöhte
Bereich der offenen Seite des Hohlkörperabschnittes zur Bildung einer Anschlagfläche
für das Kupplungsinnenteil abgewandt liegt. In der eingekuppelten Stellung schlägt
das Kupplungsinnenteil gegen diese Anschlagfläche.
[0020] Vorteilhafterweise können zwischen einander gegenüberliegenden Flächen des Kupplungsinnenteiles
und des Kupplungsaußenteiles Dämpfungselemente vorgesehen sein. So kann z.B. ein Dämpfungsteil
am Kupplungsinnenteil oder am Kupplungsaußenteil vorgesehen werden. Es ist auch denkbar,
an dem Kupplungsinnenteil und dem Kupplungsaußenteil Dämpfungselemente anzuordnen,
wobei der Vorteil der Dämpfungselemente darin liegt, dass beim schnellen Öffnen des
Schubkastens Anschlaggeräusche vermieden oder stark vermindert werden, die bedingt
sein können durch den konstruktiv notwendigen geringen Abstand zwischen der Rastnase
einerseits und der dieser Rastnase gegenüberliegenden Kante, welche die Öffnung, in
welche die Rastnase eingreift, begrenzt.
[0021] Damit das Kupplungsinnenteil sinngemäß formschlüssig oder schließend in den Hohlkörperabschnitt
des Kupplungsaußenteils eingreift, ist vorgesehen, dass der Grundquerschnitt des Hohlkörperabschnittes
des Kupplungsaußenteiles nach Art eines Vierkantrohres, vorzugsweise nach Art eines
Quadratrohres gestaltet ist. Damit ein Freiraum für das Kupplungsinnenteil geschaffen
wird, ist vorgesehen, dass zumindest der Hohlkörperabschnitt des Kupplungsaußenteiles
innenseitig mit Zwangsführungsschrägflächen ausgestattet ist. Diese Zwangsführungsschrägflächen
sind so zueinander angeordnet, dass beim Anheben des Schubkastens zur Entkupplung
der Laufschiene mit dem Trägerteil das Trägerteil und somit der Schubkasten zwangsläufig
in Auszugsrichtung verfahren wird, wobei gleichzeitig die Rastzunge aus der Öffnung
herauskommt, so dass nach dem Anheben der Schubkasten aus dem Möbelkorpus herausgenommen
werden kann. Während des Anhebens des Schubkastens führt demzufolge das Kupplungsinnenteil
bzw. der Trägerhalter eine Relativbewegung zur feststehenden Laufschiene durch. Beim
Einführen des Schubkastens in den Möbelkorpus rastet am Ende der Bewegung die Rastzunge
in die Öffnung ein, so dass dann beim Ein- und Ausfahren des Schubkastens die Laufschiene
synchron mitgenommen wird. Beim Einführen gleitet der Schubkasten auf den Laufschienen,
wobei das rückwärtige Ende selbsttätig fixiert wird. Der Schubkasten ist außerdem
im Bereich der Rückwand in noch näher erläuterter Weise fixiert, wobei diese Elemente
so gestaltet sind, dass bei der Trennung des Schubkastens von den Laufschienen diese
Bauteile nicht beschädigt werden.
[0022] Zur einfachen Festlegung des Kupplungsaußenteils im Innenraum der Führungsschiene
ist vorgesehen, dass dieses stopfenförmige Kupplungsaußenteil mit einem in die Laufschiene
eingesteckten Einsteckzapfen versehen ist, der eine Querbohrung für eine Sicherungsschraube
aufweist.
[0023] Damit die Verbindung zwischen dem Schubkasten und der Laufschiene im Normalbetrieb
stets gesichert ist und zur Herausnahme des Schubkastens aus dem Möbelkorpus die Verbindung
einfach gelöst werden kann, ist vorgesehen, dass das Kupplungsinnenteil nach Art eines
Nutensteines gestaltet ist und in Längsrichtung der Laufschiene gesehen, mehrfach
stufenförmig abgesetzt ist. In bevorzugten Ausführungsformen ist vorgesehen, dass
das nutensteinförmige Kupplungsinnenteil aus zwei Endstufen und einer Mittelstufe
besteht. Dabei ist vorgesehen, dass das dem Trägerhalter zugewandte oder abgewandte
Endstück als Führung innerhalb des Hohlkörperabschnittes dient, und dass das gegenüberliegende
Endstück bzw. die gegenüberliegende Endstufe so gestaltet ist, dass es in den Führungsschlitz
des Hohlkörperabschnittes eingreift. Das Mittelstück ist so gestaltet, dass die Verbindung
gelöst werden kann, ohne dass Gefahr besteht, dass der Hohlkörperabschnitt bei der
Trennung beschädigt wird.
[0024] Damit die Trennung zwischen dem Kupplungsaußenteil und dem Innenteil begünstigt wird,
ist noch vorgesehen, dass das Mittelstück bzw. die mittlere Stufe des Kupplungsinnenteils
keilförmig gestaltet ist, wobei die Spitze der Öffnung des Hohlkörperabschnittes des
Kupplungsaußenteiles abgewandt liegt. Die Schrägungswinkel stimmen in einer bevorzugten
Ausführung mit den Schrägungswinkeln des Führungsschlitzes des Kupplungsaußenteiles
überein.
[0025] Wie bereits ausgeführt, ist der Hohlprofilabschnitt des Kupplungsaußenteils mit innen
liegenden Zwangsführungsschrägflächen versehen, die sich über die gesamte Tiefe oder
über einen der offenen Seite des Hohlprofilabschnittes zugewandten Bereich erstrecken
können. Sie sind bei jeder Ausführung so gestaltet, dass beim Anheben des Schubkastens
dieser in seiner Auszugsrichtung zwangsläufig in Auszugsrichtung verschoben wird.
Bei allen Ausführungen sind diese Zwangsführungsschrägflächen des Kupplungsaußenteils
dem Führungsschlitz funktionell zugeordnet. Liegt dieser Führungsschlitz an der dem
Trägerhalter zugewandten Seite, vergrößern die Zwangsführungsschrägflächen den Abstand
zur gegenüberliegenden Wandung des Hohlkörperabschnittes.
[0026] Liegt der Führungsschlitz an der dem Trägerhalter abgewandten Seite, verkleinert
sich der Abstand zur gegenüberliegenden Wandung des Hohlkörperabschnittes in Richtung
zur offenen Seite. In diesem Falle ist das Kupplungsinnenteil mit zu den Zwangsführungsschrägflächen
korrespondierenden Schrägflächen ausgestattet.
[0027] Wie bereits erwähnt, ist der Schubkasten am hinteren Ende fixiert, damit eine Kippbewegung
beim Ein- und Ausfahren vermieden wird. In einfachster Ausführung ist vorgesehen,
dass dieser im Bereich der Rückwand durch an den Laufschienen angeordnete Haken gesichert
ist. Diese Haken sind vorzugsweise Cförmig so gestaltet, dass sie bei der Herausnahme
des Schubkastens aus dem Möbelkorpus oder beim Einsetzen nicht beschädigt werden.
Die von den Haken gebildeten Taschen sind in Richtung zur Frontblende des Schubkastens
offen. Demzufolge verlaufen diese Haken in Längsrichtung der Laufschienen.
[0028] Anhand der beiliegenden Zeichnungen wir die Erfindung noch näher erläutert.
[0029] Es zeigen:
- Figur 1
- einen erfindungsgemäßen Schubkasten mit abgenommener Frontblende in perspektivischer
Darstellung mit Blick auf die Frontseite
- Figur 2
- die Laufschiene mit dem Trägerhalter in perspektivischer Darstellung im getrennten
Zustand, wobei jedoch das Kupplungsaußenteil in die Laufschiene eingesteckt ist
- Figur 3
- eine der Figur 2 entsprechende Darstellung, bei der jedoch das Kupplungsinnenteil
in das Kupplungsaußenteil eingesetzt ist
- Figur 4
- die Laufschiene mit dem Trägerteil im verrasteten Zustand
- Figur 5
- eine der Figur 4 entsprechende Darstellung, jedoch in vergrößerter Darstellung
- Figur 6
- eine der Figur 4 entsprechende Darstellung, jedoch die erste Stufe der Trennung des
Trägerhalters von der Laufschiene zeigend
- Figur 7
- eine der Figur 6 entsprechende Darstellung, jedoch in einer vergrößerten Darstellung
- Figur 8
- eine der Figur 4 entsprechende Darstellung, jedoch die entrastete Stellung zeigend
- Figur 9
- eine der Figur 8 entsprechende Darstellung, jedoch in vergrößerter Darstellung
- Figur 10
- die Laufschiene mit dem verrasteten Trägerhalter in einer Schnittdarstellung
- Figuren 11 und 12
- den Figuren 2 und 3 entsprechende Darstellungen, bei denen jedoch die Kupplungseinrichtung
in einer spiegelbildlichen Anordnung gestaltet ist
- Figur 13
- ein Detail XIII gemäß der Figur 10 in vergrößerter Darstellung, die Federzunge im
verrastetem Zustand zeigend und
- Figur 14
- eine Schnittdarstellung des vorderen Endbereiches einer Laufschiene mit verrastetem
Trägerhalter nach einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung.
[0030] Aus Gründen der Darstellung des der Erfindung zugrunde liegenden Gedankens ist in
der Figur 1 die Frontblende des Schubkastens 10 nicht dargestellt. Der Schubkasten
10 besteht aus dem Boden 11, den beiden seitlichen Zargen 12, 13 und der Rückwand
15. Wie die Figur 1 deutlich zeigt, bestehen die seitlichen Zargen 12, 13 aus Hohlkörperabschnitten
und der Boden 11 ist fest damit verbunden. Wie anhand der Figuren 4 bis 10 noch erläutert
wird, sind die Zargen bzw. ist der Schubkasten mit Laufschienen 23 lösbar verbunden.
Sie folgen der Ein- und Ausfahrbewegung des Schubkastens 10. Die Laufschienen 23 sind
in nicht dargestellter Weise mit zwei seitlichen Auszugsführungen gekoppelt, wobei
zumindest eine weitere Führungsschiene fest am Möbelkorpus angeordnet ist.
[0031] In das Innere jeder seitlichen Zarge 12, 13 ist ein Adapter eingesetzt. Der Adapter
trägt einen Trägerhalter in die Frontblendenhalter eingesetzt, vorzugsweise verrastend
eingesetzt sind, die an der Frontblende befestigt sind. Die Verbindung zwischen den
Trägerhaltern 14 und den Laufschienen erfolgt durch jeweils eine Kupplungsvorrichtung
17, die in den Figuren 2 und 3 genauer dargestellt ist.
[0032] Die Figur 2 zeigt, dass der Trägerhalter 14 in den Adapter 16 eingesetzt ist. Der
Frontblendenhalter zur Ausrichtung der Frontblende ist mit zwei Justierschrauben 18
ausgerüstet. Die Kupplungsvorrichtung 17 besteht aus einem Kupplungsaußenteil 19 und
einem Kupplungsinnenteil 20. Bei der Ausführung nach der Figur 2 ist das Kupplungsaußenteil
19 mit einem Einsteckzapfen 21 ausgestattet (Figur 10), der in den Endbereich der
Laufschiene eingesteckt und gesichert ist.
[0033] Das Kupplungsaußenteil 19 weist einen gegenüber der Stirnfläche der Laufschiene 23
vorstehenden Hohlkörperabschnitt 24 auf, der im dargestellten Ausführungsbeispiel
im Grundquerschnitt ein Vierkantrohr ist. Wie insbesondere die Figur 2 zeigt, ist
die untere Fläche des Hohlkörperabschnittes 24 stufenförmig abgesetzt, so dass eine
Anschlagfläche 25 für das Kupplungsinnenteil 20 gebildet ist. Das Kupplungsaußenteil
19 ist außerdem an der oberen Seite mit einem Führungsschlitz 26 versehen, der sich
zur Öffnung des Hohlkörperabschnittes 24 erweitert. Wie die Figur 2 ferner zeigt,
ist die Führungsschiene 23 an der oberen Seite mit einer viereckigen Öffnung 27 versehen,
in die eine federnde Rastzunge 28 des Trägerhalters 14 eingreift. Dadurch ist der
Schubkasten 10 in der Ausziehrichtung und in der Einschubrichtung fixiert bzw. gesichert.
Wie noch erläutert wird, ist im verrasteten Zustand der Schubkasten 10 in vertikaler
Richtung durch die Kupplungsvorrichtung 17 gesichert.
[0034] Das Kupplungsinnenteil 20 bildet bei der Ausführung nach den Figuren 2 und 3 mit
dem Trägerhalter 14 ein einstückiges Kunststoffformteil. Das Kupplungsinnenteil 20
erstreckt sich etwa über die Höhe des Bodens 11. Das Kupplungsinnenteil 20 ist ferner
stufenförmig ausgebildet, im dargestellten Ausführungsbeispiel besteht das Kupplungsinnenteil
20 aus zwei Endstücken 29, 30 und einem Mittelteil 31. Das obere, dem Trägerhalter
14 zugewandte Endstück 30 hat eine den kleinsten Abstand der beiden den Führungsschlitz
26 begrenzenden Stege, so dass es als Führungselement angesehen werden kann. Dass
dem Trägerhalter 14 abgewandt liegende Endstück 29 hat eine Breite, die der Breite
des Innenraumes des Hohlkörperabschnittes 24 entspricht, so dass auch dieses Endstück
als Führungselement angesehen werden kann. Die der Führungsschiene 23 zugewandt liegende
Fläche des Endstückes 29 liegt an der Anschlagfläche 25 an, wenn das Kupplungsinnenteil
20 in das Kupplungsaußenteil 19 eingesetzt ist, wobei kurz vor Erreichen der Endstellung
die Rastzunge einklippst. Wie die Figur 2 ferner zeigt, ist das Mittelteil 31 keilförmig
ausgebildet, wobei die Spitze der Führungsschiene 23 zugewandt liegt. Die Schrägungswinkel
stimmen mit den Schrägungswinkeln des Führungsschlitzes 26 überein oder annähernd
überein.
[0035] Die Figur 3 zeigt die Verbindung des Schubkastens 10 mit der Laufschiene 23 über
die Kupplungsvorrichtung 19. Die Figur zeigt, dass das dem Trägerhalter 14 zugewandte
Endstück 30 in den Führungsschlitz 26 eingreift und dass das gegenüberliegende Endstück
29 und das Mittelteil 31 innerhalb des Innenraumes des Hohlkörperabschnittes 24 liegt.
Die äußeren freien Stirnflächen des Hohlkörperabschnittes 24 und des Kupplungsinnenteiles
20 stehen dabei fluchtend zueinander.
[0036] Die Figuren 4 bis 10 zeigen, dass auch das der Rückwand 15 zugeordnete Ende der Laufschiene
23 mit einem Adapter 32 ausgestattet ist. Im Gegensatz zu der dargestellten Ausführung
können ein oder mehrere Adapter zwischen den vorderen und hinteren Bereichen angeordnet
sein. Die Figur 2 zeigt außerdem noch, dass der Führungsschlitz 26 von Positionierstiegen
begrenzt wird, die innenseitig liegen und an der offenen Seite als Schrägflächen 33
ausgebildet sind.
[0037] Die Figuren 4 bis 9 zeigen, dass im rückwärtigen Endbereich der Laufschiene 23 ein
Haken 34 vorgesehen ist, um den Schubkasten 10 zu arretieren. Im dargestellten Ausführungsbeispiel
ist der Haken 34 C-förmig gestaltet.
[0038] Die Figuren 4 bis 9 zeigen außerdem, dass jeder Trägerhalter 14 mit einer federnden
Rastzunge 28 ausgestattet ist, die im verrasteten Zustand mit einer Nase in die Öffnung
27 eingreift. Die Rastzunge 28 ist so gestaltet, dass der Schubkasten 10 gegenüber
der Laufschiene 23 in Auszugsrichtung nicht verschiebbar ist, wenn der Schubkasten
10 verrastet ist. Die Verriegelung in die andere Richtung erfolgt durch die Kupplungsvorrichtungen
17.
[0039] Die Figuren 4 und 5 zeigen den Schubkasten 10 im verrasteten Zustand mit der Laufschiene
23. Die Figuren 6 und 7 zeigen den Schubkasten 10 in einer Zwischenstellung zur Entnahme
des Schubkastens 10 aus dem Möbelkorpus. In dieser Stellung ist der Schubkasten 10
um mindestens die Dicke der Frontblende aus dem Möbelkorpus herausgezogen. Dabei wird
der Schubkasten ein klein wenig durch eine entsprechende manuell aufgebrachte Kraft
gegenüber der Laufschiene nach oben bewegt, wobei sich insbesondere die an den Führungsschlitz
26 angrenzenden Bereiche des Hohlkörperabschnittes 24 verformen. Darüber hinaus ist
die Rastzunge 28 bereits aus der Öffnung 27 herausgezogen, so dass durch weiteres
Herausziehen des Schubkastens 10 aus dem Möbelkorpus und weitere Verformung des Hohlkörperabschnittes
24 der Schubkasten 10 außer Eingriff mit der Laufschiene 23 kommt bzw. außer Eingriff
mit den beiden seitlichen Laufschienen 23 kommt, so dass der Schubkasten frei wird,
wie anhand der Figur 13 noch erläutert wird. Die von dem Haken 34 begrenzte Tasche
ist zur Frontblende hin offen, so dass das Herausziehen des Schubkastens 10 nicht
behindert wird.
[0040] Das Einsetzen des Schubkastens 10 in den Möbelkorpus erfolgt durch Aufsetzen auf
die Laufschienen 23 und Einschieben.
[0041] Die Figur 10 zeigt die Laufschiene mit den Adaptern 16 und 32 in Schnittdarstellung
sowie dem frontseitigen Trägerhalter 14. Danach wird deutlich, dass der Einsteckzapfen
21 des Kupplungsaußenteils 19 in die Laufschiene 23 schließend eingesetzt ist und
durch geeignete Maßnahmen gesichert ist. Außerdem zeigt diese Figur, wie durch den
Haken 34 der Schubkasten 10 im rückwärtigen Bereich gesichert ist, und dass die Rastzunge
28 in die Öffnung 27 arretierend eingreift.
[0042] Die Figuren 11 und 12 zeigen den Figuren 2 und 3 entsprechende Darstellungen, wobei
jedoch das Kupplungsaußenteil 19 an dem Trägerhalter 14 und das Kupplungsinnenteil
20 demzufolge der Laufschiene 23 zugeordnet ist. Wie die Figur 11 zeigt, ist das Kupplungsaußenteil
mit den Zwangsführungsschrägflächen 33 versehen, die wiederum dem nunmehr unten liegenden
Führungsschlitz 26 zugeordnet sind. Dabei verkleinert sich auch der Abstand zur gegenüberliegenden
Wandung. Außerdem zeigt die Figur 11, dass das Kupplungsinnenteil 20 mit korrespondierenden
Schrägflächen 36 versehen ist. Der gegenüberliegende Steg kann entfallen, da durch
die keilförmige Gestaltung des Endstückes 29 die seitliche Führung innerhalb des Kupplungsaußenteiles
19 gegeben ist.
[0043] Die Figuren 4 und 5 zeigen den mit den Laufschienen 23 verbundenen Schubkasten 10.
Dabei schlägt das Kupplungsinnenteil 20 gegen die Anschlagfläche 25 des Kupplungsaußenteils
19. Das schmalere Endstück 30 wird in dem Führungsschlitz 26 gerührt. Die Nase der
Rastzunge 28 greift in die Öffnung 27 ein. Die Zargen 12, 13 sind unter die im hinteren
Bereich angeordneten C-förmigen Haken 34 geschoben. Die Haken 34 sind so gestaltet,
dass die Zargen 12, 13 in der Einschubrichtung die Haken 34 nicht berühren.
[0044] Die Figuren 6 und 7 zeigen den ersten Schritt der Herausnahme des Schubkastens 10
aus dem Möbelkorpus. Durch eine nach oben gerichtete vertikale Kraft durch Anheben
des Schubkastens 10 wird durch das Mittelteil 30 des Kupplungsinnenteils 20 der Hohlkörperabschnitt
24 elastisch aufgeweitet. Das untere Endstück 29 ist mit den Zwangsführungsflächen
33 in Kontakt, so dass der Schubkasten 10 zusätzlich in Auszugsrichtung gegenüber
der Laufschiene 23 bewegt wird. Die Rastnase 37 der federnden Rastzunge 28 ist aus
der Öffnung 27 herausgezogen worden, und liegt mit dem frei schwingenden Ende auf
der Aushebekante des Schubkastens auf, damit ein Verklemmen, ein Verhaken oder eine
Beschädigung der Rastzunge 28 ausgeschlossen werden kann. Vorteilhaft ist durch die
zuvor beschriebene Lösung, dass der Schubkasten 10 gesichert ist, beispielsweise gegen
Verklemmung. Ferner ist der kurze Aushebeweg sehr vorteilhaft.
[0045] Die Figuren 8 und 9 zeigen den nächsten Schritt zur Herausnahme des Schubkastens
10 aus dem Möbelkorpus. Danach ist jeder der Rückwand 15 zugeordnete Teil jeder Zarge
12, 13 aus dem Bereich des Hakens 34 herausgezogen worden. Der Schubkasten 10 kann
dann vollständig aus dem Möbelkorpus herausgezogen werden. Der Schubkasten 10 gleitet
mit dem rückwärtigen Bereich auf den Laufschienen 23, so dass eine Beschädigung der
Haken 34 bei der Herausnahme aus dem Möbelkorpus und beim Einsetzen in den Möbelkorpus
wirksam vermieden ist.
[0046] Die Figur 13 zeigt in vergrößerter Darstellung einen Ausschnitt aus dem Trägerhalter
13 in Verbindung mit der Laufschiene 23. Danach ist an der federnden Rastzunge 28
an der zur Mittellängsachse der Laufschiene 23 gerichteten Seite eine Rastnase 37
angeformt, die in der dargestellten verrasteten Stellung voll in die Öffnung 27 eingreift.
Die federnde Rastzunge 28 ist an einem Endbereich, vorzugsweise an dem der Frontblende
zugewandten Endbereich stufenförmig abgesetzt, wobei dieser Bereich auf der Laufschiene
aufliegt. Die durch die stufenförmige Gestaltung gebildete Kante liegt vor einer Anhebekante
des metallischen Adapters. Wie die Figur 13 deutlich zeigt, steht die dem stufenförmigen
Endbereich zugeordnete Kante der Rastnase 37 in einem relativ geringen Abstand zu
der die Öffnung begrenzenden Kante.
[0047] Aus der Figur 13 ergibt sich, dass beim Anheben des Schubkastens 10 die Federzunge
28 mit dem stufenförmigen Endbereich nach oben bewegt wird. Da beim Anheben der Schubkasten
10 durch die bereits beschriebene Gestaltung der Kupplungsvorrichtung 17 des Schubkastens
10 zwangsläufig in Auszugsrichtung verschoben wird und die Laufschiene 23 fest steht,
wird der stufenförmige Endbereich so weit verformt, dass die Rastnase 37 aus der Öffnung
27 herauskommt, so dass dann der Schubkasten 10 aus dem Möbelkorpus herausgenommen
werden kann, wobei die Laufschiene 23 fest steht. Es ergibt sich ferner aus der Figur
13, dass beim Einsetzen des Schubkastens in den Möbelkorpus die Rastzunge 28 sich
in die gezeichnete Stellung zurückbewegt, sobald die Rastnase 37 in den Bereich der
Öffnung 27 kommt. Der Abstand der frontseitigen Kante der Rastnase 17 zur zugewandten
Kante der Laufschiene 23, die die Öffnung 27 begrenzt, ist notwendig, damit die Entriegelung
erfolgen kann.
[0048] In Figur 14 ist gezeigt, dass am Kupplungsaußenteil 19 ein Dämpfungselement 38, beispielsweise
aus einem elastischen Kunststoff oder in Form eine Feder oder dergleichen, angebracht
ist. Dieses Dämpfungselement 38 liegt einer Kontaktfläche des Kupplungsinnenteiles
20 gegenüber.
[0049] Durch dieses Dämpfungselement 38 können Anschlaggeräusche, die beim schnellen Öffnen
des Schubkastens entstehen könnten, verhindert oder so weit verringert werden, dass
diese kaum noch als störend empfunden werden.
[0050] Es ist selbstverständlich auch möglich, ein Dämpfungselement 38 am Kupplungsinnenteil
20 oder - alternativ hierzu - an beiden Kupplungsteilen 19 und 20 anzubringen.
[0051] Die Erfindung ist nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt. Wesentlich
ist, dass in jede Laufschiene 23 an der der Frontblende zugewandten Seite ein Stopfen
bzw. das Kupplungsaußenteil 19 eingesetzt wird, welches einen Hohlkörperabschnitt
24 aufweist, in dessen Innenraum das Kupplungsinnenteil 20 im verrasteten Zustand
eingesetzt ist, und dass zur Herausnahme des Schubkastens 10 dieser Hohlkörperabschnitt
24 durch auf den Schubkasten einwirkende Kräfte durch das Kupplungsinnenteil 20 ohne
Beschädigung vom Kupplungsaußenteil 19 getrennt werden kann.
1. Schubkasten (10) mit einem Schubkastenboden (11), einer Frontblende und einer der
Frontblende gegenüberliegenden Rückwand (15), mit zwei in Verschieberichtung des Schubkastens
(10) verlaufenden, als Hohlkörperabschnitte ausgebildeten seitlichen Zargen (12,13),
die zumindest in den Endbereichen mit Adaptern (16, 32) versehen sind, wobei an den
frontseitigen Adaptern (16) Trägerhalter (14) festgelegt sind, die durch Verrastung
mit den Laufschienen (23) verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine oder jede frontseitige Verrastung zwischen dem Trägerhalter (14)
und der Laufschiene (23) aus einer Kupplungsvorrichtung (17), bestehend aus einem
Kupplungsaußenteil (19) und einem darin einsetzbaren Kupplungsinnenteil (20), die
im verrasteten Zustand den Schubkasten (10) in vertikaler Richtung sichert, und einer
in eine Öffnung (27) der Laufschiene (23) eingreifende, federnde Rastzunge (28) gebildet
ist, die den Schubkasten (10) in der Auszlehrichtung und in der Einschubrichtung fixiert
bzw. sichert.
2. Schubkasten nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass jedes Kupplungsaußenteil (19) fest in den Endbereich der Laufschiene (23) eingesetzt
ist und das Kupplungsinnenteil (20) an dem am Adapter (16) festgelegten Trägerhalter
(14) einstückig angeformt oder angesetzt ist oder dass jedes Kupplungsaußenteil (19)
am Trägerhalter (14) angeordnet ist und das Kupplungsinnenteil (20) im Endbereich
der Laufschiene (23) eingesetzt ist, wobei das Kupplungsaußenteil (19) mit dem Trägerhalter
(14) ein einstückiges Formteil bildet.
3. Schubkasten nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an jedem Trägerhalter (14) die sich in Längsrichtung der Laufschiene (23) erstreckende
Rastzunge (28) angeformt ist, die an der der Mittellängsachse der Laufschiene zugewandten
Seite eine Rastnase (37) aufweist, die in eine Öffnung (27) der Laufschiene (23) in
der verrasteten Stellung eingreifen kann.
4. Schubkasten nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Endbereich der Rastzunge (28), vorzugsweise der der Frontblende zugewandte Endbereich
stufenförmig abgesetzt ist und in der verrasteten Stellung des Trägerhalters (14)
mit der Laufschiene (23) auf dem die Öffnung (27) begrenzenden Rand aufliegt, und
dass der stufenförmig ausgebildete Endbereich der Rastzunge (28) an einer Kante des
metallischen Adapters (16) derart anliegt, dass beim Anheben des Schubkastens (10)
die Rastzunge (28) anhebbar ist, und dass durch das zwangsweise Ausschieben des Schubkastens
(10) die Rastnase (37) der Rastzunge (28) aus der Öffnung (27) herausbewegbar ist.
5. Schubkasten nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Kupplungsaußenteil (19) nach Art eines Stopfens ausgebildet ist, und einen gegenüber
der Stirnfläche der Laufschiene (23) vorstehenden Hohlkörperabschnitt (24) und einen
sich in Längsrichtung der Laufschiene (23) erstreckenden Führungsschlitz (26) für
das in den Hohlkörperabschnitt (24) des Kupplungsaußenteiles (19) eingreifende Kupplungsinnenteil
(20) aufweist, der sich In Richtung zur offenen Seite des Hohlkörperabschnittes (24)
erweitert.
6. Schubkasten nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlkörperabschnitt (24) des Kupplungsaußenteiles (19) innenseitig stufenförmig
abgesetzt ist, wobei der erhöhte Bereich der offenen Seite des Hohlkörperabschnittes
(24) zur Bildung einer Anschlagfläche (25) für das Kupplungsinnenteil (20) abgewandt
liegt.
7. Schubkasten nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest der Hohlkörperabschnitt (24) des Kupplungsaußenteiles (19) innenseitig
mit Zwangsführungsschrägflächen (33) ausgestattet ist.
8. Schubkasten nach einem der vorstehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass das Kupplungsinnenteil (20) nach Art eines Nutensteines gestaltet ist und in Längsrichtung
der Laufschiene (23) gesehen, mehrfach stufenförmig abgesetzt ist und dabei aus zwei
Endstufen (29, 30) und einer Mittelstufe bzw. einem Mittelteil (31) besteht.
9. Schubkasten nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das dem Trägerhalter (14) zugewandte oder abgewandte Endstück (30) in den Führungsschlitz
(26) des Hohlkörperabschnittes (24) eingreift, und dass das gegenüberliegende Endstück
(29) in den Innenraum des Hohlkörperabschnittes (24) eingreift.
10. Schubkasten nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Mittelteil (31) bzw. die mittlere Stufe des Kupplungsinnenteiles (20) keilförmig
gestaltet ist, wobei die Spitze der Öffnung des Hohlkörperabschnittes (24) des Kupplungsaußenteiles
(19) abgewandt liegt und dass die Schrägungswinkel des Mittelstückes (31) des Kupplungsinnenteiles
(20) mit dem Schrägungswinkel des Führungsschlitzes (26) übereinstimmt oder annähernd
übereinstimmt.
11. Schubkasten nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwangsführungsschrägflächen (33) sich über die gesamte Tiefe oder über einen
der offenen Seite des Hohlprofilabschnittes (24) des Kupplungsaußenteils (19) zugewandten
Bereich erstrecken.
12. Schubkasten nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Kupplungsinnenteil (20) mit zu den Zwangsführungsflächen (33) des Kupplungsaußenteils
(19) korrespondierenden Schrägflächen (36) versehen ist.
13. Schubkasten nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schubkasten (10) das Betätigungselement für eine bzw. für jede Kupplungsvorrichtung
(17) ist, so dass bei der Herausnahme des Schubkastens (10) aus dem Möbelkorpus an
jeder Kupplungsvorrichtung (17) eine nach oben gerichtete vertikale Kraft über das
Mittelteil (30) des Kupplungsinnenteils (20) auf den Hohlabschnitt 24 des Kupplungsaußenteils
wirkt.
14. Schubkasten nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schubkasten (10) im Bereich der Rückwand durch an den Laufschienen (23) angeordnete
Haken (34), vorzugsweise durch C-förmig gestaltete Haken gesichert ist.
15. Schubkasten nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an einander gegenüberliegenden Stirnflächen oder Kontaktflächen des Kupplungsinnenteiles
(20) und des Kupplungsaußenteiles (19) mindestens ein Dämpfungselement (38) angeordnet
ist.
1. A drawer (10), comprising a drawer bottom (11), a front panel and a rear wall (15)
opposite of the front panel, and two lateral panels (12, 13) which extend in the direction
of displacement of the drawer (10), are arranged as hollow body sections, and are
provided with adapters (16, 32) at least in the end regions, wherein carrying holders
(14) are fixed to the front adapters (16), which carrying holders are connected to
the running rails (23) by latching, characterized in that at least one or each front latching between the carrying holder (14) and the running
rail (23) is formed by a coupling apparatus (17), consisting of an outer coupling
part (19) and an inner coupling part (20) that can be inserted therein, which secures
the drawer (10) in the vertical direction in the latched state, and by a resilient
snap-in pin (28) which engages in an opening (27) of the running rail (23) and which
secures and fixes the drawer (10) in the pull-out direction and in the push-in direction.
2. A drawer according to claim 1, characterized in that each outer coupling part (19) is rigidly inserted into the end region of the running
rail (23) and the inner coupling part (20) is integrally formed on or attached to
the carrying holder (14) fixed to the adapter (16), or that each outer coupling part
(19) is arranged on the carrying holder (14) and the inner coupling part (20) is inserted
into the end region of the running rail (23), wherein the outer coupling part (19)
forms an integral formed part with the carrying holder (14).
3. A drawer according to one of the preceding claims, characterized in that the snap-in pin (28) extending in the longitudinal direction of the running rail
(23) is integrally formed on each carrying holder (14), which snap-in pin comprises
a detent lug (37) on the side facing the central longitudinal axis of the running
rail, which detent lug can engage in an opening (27) of the running rail (23) in the
latched position.
4. A drawer according to one of the preceding claims, characterized in that an end region of the snap-in pin (28), preferably the end region facing the front
panel, is offset in a stepped fashion and rests in the latched position of the carrying
holder (14) with the running rail (23) on the edge delimiting the opening (27), and
that the end region of the snap-in pin (28) which is formed in a stepped fashion rests
on an edge of the metallic adapter (16) in such a way that the snap-in pin (28) can
be lifted upwardly during lifting of the drawer (10), and that the detent lug (37)
of the snap-in pin (28) can be moved out of the opening (27) as a result of the forcible
pushing out of the drawer (10).
5. A drawer according to one or several of the preceding claims, characterized in that the outer coupling part (19) is arranged in the manner of a plug and comprises a
hollow body section (24) which protrudes in relation to the front face of the running
rail (23) and a guide slit (26) which extends in the longitudinal direction of the
running rail (23) for the inner coupling part (20) that engages in the hollow body
section (24) of the outer coupling part (19), which inner coupling part expands in
the direction towards the open side of the hollow body section (24).
6. A drawer according to one of the preceding claims, characterized in that the hollow body section (24) of the outer coupling part (19) is offset in a stepped
fashion on the inside, wherein the elevated region of the open side of the hollow
body section (24) lies facing away for forming a stop surface (25) for the inner coupling
part (20).
7. A drawer according to one of the preceding claims, characterized in that at least the hollow body section (24) of the outer coupling part (19) is equipped
on the inside with oblique surfaces (33) for forced guidance.
8. A drawer according to one of the preceding claims, characterized in that the inner coupling part (20) is arranged in the manner of a sliding block and, as
seen in the longitudinal direction of the running rail (23), is offset several times
in a stepped fashion and consists of two ends steps (29, 30) and one middle step or
a middle part (31).
9. A drawer according to one of the preceding claims, characterized in that the end element (30) facing towards or facing away from the carrying holder (14)
engages in the guide slit (26) of the hollow body section (24), and the opposite end
element (29) engages in the interior space of the hollow body section (4).
10. A drawer according to one of the preceding claims, characterized in that the middle part (31) or the middle step of the inner coupling part (20) is shaped
in the manner of a wedge, wherein the tip of the opening of the hollow body section
(24) of the outer coupling part (19) lies facing away, and the angle of inclination
of the middle element (31) of the inner coupling part (20) corresponds, or corresponds
approximately, to the angle of inclination of the guide slit (26).
11. A drawer according to one of the preceding claims, characterized in that the oblique surfaces (33) for forced guidance extend over the entire depth or over
a region facing the open side of the hollow profile section (24) of the outer coupling
part (19).
12. A drawer according to one of the preceding claims, characterized in that the inner coupling part (20) is provided with oblique surfaces (36) which correspond
to the forced guidance surfaces (33) of the outer coupling part (19).
13. A drawer according to one of the preceding claims, characterized in that the drawer (10) is the actuating element for one or for each coupling apparatus (17),
so that during the removal of the drawer (10) from the furniture body an upwardly
directed vertical force acts on each coupling apparatus (17) via the middle part (30)
of the inner coupling part (20) on the hollow section (24) of the outer coupling part.
14. A drawer according to one of the preceding claims, characterized in that the drawer (10) is secured in the region of the rear wall by hooks (34) which are
arranged on the running rails (23), preferably by hooks arranged in a C-shaped manner.
15. A drawer according to one of the preceding claims, characterized in that at least one damping element (38) is arranged on mutually opposite front faces or
contact surfaces of the inner coupling part (20) and the outer coupling part (19).
1. Tiroir (10) avec un fond de tiroir (11), un panneau avant et une paroi arrière (15)
opposée au panneau avant, avec deux châssis (12, 13) latéraux réalisés comme sections
de corps creux, s'étendant dans le sens mobile du tiroir (10), qui sont pourvus au
moins dans les zones d'extrémité, d'adaptateurs (16, 32), des porte-supports (14)
étant fixés sur les adaptateurs côté avant (16), lesquels porte-supports sont reliés
par encliquetage aux rails de roulement (23), caractérisé en ce qu'au moins un ou chaque encliquetage côté avant est formé entre le porte-support (14)
et le rail de roulement (23) d'un dispositif de couplage (17), se composant d'une
partie extérieure de couplage (19) et d'une partie intérieure de couplage (20) pouvant
être insérée dedans, qui bloque dans le sens vertical à l'état encliqueté le tiroir
(10) et une languette d'encliquetage (28) à ressort, s'engageant dans une ouverture
(27) du rail de roulement (23), laquelle fixe ou bloque le tiroir (10) dans le sens
d'extraction et dans le sens d'insertion.
2. Tiroir selon la revendication 1, caractérisé en ce que chaque partie extérieure de couplage (19) est insérée fixement dans la zone d'extrémité
du rail de roulement (23) et la partie intérieure de couplage (20) est formée ou placée
d'un seul tenant sur le porte-support (14) fixé sur l'adaptateur (16) ou en ce que chaque partie extérieure de couplage (19) est agencée sur le porte-support (14) et
la partie intérieure de couplage (20) est insérée dans la zone d'extrémité du rail
de roulement (23), la partie extérieure de couplage (19) formant avec le porte-support
(14) une pièce moulée d'un seul tenant.
3. Tiroir selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la languette d'encliquetage (28) s'étendant dans le sens longitudinal du rail de
roulement (23) est formée sur chaque porte-support (14), laquelle présente sur le
côté tourné vers l'axe médian longitudinal du rail de roulement un nez d'encliquetage
(37) qui peut s'engager dans une ouverture (27) du rail de roulement (23) dans la
position encliquetée.
4. Tiroir selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'une zone d'extrémité de la languette d'encliquetage (28), de préférence la zone d'extrémité
tournée vers le panneau avant est décalée de manière étagée et repose dans la position
encliquetée du porte-support (14) avec le rail de roulement (23) sur le bord délimitant
l'ouverture (27) et en ce que la zone d'extrémité réalisée de manière étagée de la languette d'encliquetage (28)
repose sur une arête de l'adaptateur métallique (16) de telle manière que lors du
levage du tiroir (10), la languette d'encliquetage (28) puisse être levée et que par
l'extraction forcée du tiroir (10), le nez d'encliquetage (37) de la languette d'encliquetage
(28) puisse être déplacé hors de l'ouverture (27).
5. Tiroir selon l'une ou plusieurs quelconques des revendications précédentes, caractérisé en ce que la partie extérieure de couplage (19) est réalisée comme un bouchon et présente une
section de corps creux (24) dépassant par rapport à la surface frontale du rail de
roulement (23) et une fente de guidage (26) s'étendant dans le sens longitudinal du
rail de roulement (23) pour la partie intérieure de couplage (20) s'engageant dans
la section de corps creux (24) de la partie extérieure de couplage (19), laquelle
partie intérieure de couplage s'élargit en direction du côté ouvert de la section
de corps creux (24).
6. Tiroir selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la section de corps creux (24) de la partie extérieure de couplage (19) est décalée
côté intérieur de manière étagée, la zone relevée se trouvant éloignée du côté ouvert
de la section de corps creux (24) pour la formation d'une surface de butée (25) pour
la partie intérieure de couplage (20).
7. Tiroir selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'au moins la section de corps creux (24) de la partie extérieure de couplage (19) est
équipée côté intérieur de surfaces obliques à guidage forcé (33).
8. Tiroir selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la partie intérieure de couplage (20) est conçue comme un coulisseau et est décalée
de manière étagée à plusieurs reprises, vu dans le sens longitudinal du rail de roulement
(23), et se compose de deux étages d'extrémité (29, 30) et d'un étage médian ou d'une
partie médiane (31).
9. Tiroir selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la pièce d'extrémité (30) tournée ou éloignée du porte-support (14) s'engage dans
la fente de guidage (26) de la section de corps creux (24) et en ce que la pièce d'extrémité (29) opposée s'engage dans l'espace intérieur de la section
de corps creux (24).
10. Tiroir selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la partie médiane (31) ou l'étage médian de la partie intérieure de couplage (20)
est conçue en forme de coin, la pointe se trouvant éloignée de l'ouverture de la section
de corps creux (24) de la partie extérieure de couplage (19) et en ce que l'angle de chanfrein de la pièce médiane (31) de la partie intérieure de couplage
(20) concorde ou concorde approximativement avec l'angle de chanfrein de la fente
de guidage (26).
11. Tiroir selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que les surfaces obliques à guidage forcé (33) s'étendent sur la profondeur entière ou
sur une zone tournée vers le côté ouvert de la section de profilé creux (24) de la
partie extérieure de couplage (19).
12. Tiroir selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la partie intérieure de couplage (20) est pourvue de surfaces obliques (36) correspondant
aux surfaces à guidage forcé (33) de la partie extérieure de couplage (19).
13. Tiroir selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le tiroir (10) est l'élément d'actionnement pour un ou pour chaque dispositif de
couplage (17) de sorte que lors du retrait du tiroir (10) hors du corps de meuble,
une force verticale dirigée vers le haut agisse sur chaque dispositif de couplage
(17) par le biais de la partie médiane (30) de la partie intérieure de couplage (20)
sur la section creuse (24) de la partie extérieure de couplage.
14. Tiroir selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le tiroir (10) est bloqué dans la zone de la paroi arrière par des crochets (34)
agencés sur le rail de roulement (23), de préférence des crochets conçus en C.
15. Tiroir selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'au moins un élément d'amortissement (38) est agencé sur des surfaces frontales ou
surfaces de contact opposées de la partie intérieure de couplage (20) et de la partie
extérieure de couplage (19).