(19)
(11) EP 2 059 342 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
11.01.2012  Patentblatt  2012/02

(21) Anmeldenummer: 08735484.1

(22) Anmeldetag:  26.03.2008
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
B02C 4/30(2006.01)
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/EP2008/053559
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 2008/125445 (23.10.2008 Gazette  2008/43)

(54)

MAHLWALZE SOWIE VERFAHREN ZUR WIEDERAUFARBEITUNG

GRINDING ROLLER AND METHOD FOR THE RECONDITIONING THEREOF

CYLINDRE BROYEUR ET PROCÉDÉ DE RÉUSINAGE


(84) Benannte Vertragsstaaten:
DE DK

(30) Priorität: 17.04.2007 DE 102007018090

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
20.05.2009  Patentblatt  2009/21

(73) Patentinhaber: ThyssenKrupp Polysius AG
59269 Beckum (DE)

(72) Erfinder:
  • PATZELT, Norbert
    59269 Beckum (DE)
  • KNECHT, Johann
    59329 Wadersloh (DE)
  • PINGEL, Herbert
    59329 Wadersloh (DE)

(74) Vertreter: Tetzner, Michael 
Van-Gogh-Strasse 3
81479 München
81479 München (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
DE-A1- 19 618 143
US-A- 5 954 282
JP-A- 2001 165 146
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine Mahlwalze einer Hochdruck-Gutbettwalzenmühle entsprechend dem Oberbegriff des Anspruches 1 sowie ein Verfahren zur Wiederaufarbeitung einer gebrauchten Mahlwalze dieser Art.

    [0002] Mahlwalzen der vorausgesetzten Gattung sind beispielsweise durch die EP 0 516 952 B1 bekannt. Sie enthalten eine Vielzahl verschleißfester Profilkörper, die mit einem Teil ihrer Länge in Bohrungen des Walzenkörpers eingelagert sind und mit dem übrigen Teil ihrer Länge über die Oberfläche des Walzenkörpers vorstehen. Im Betrieb derartiger Walzen füllen sich die Zwischenräume zwischen den vorstehenden Profilkörpern mit dem der Gutbettwalzenmühle aufgegebenen Zerkleinerungsgut, das damit einen gewissen autogenen Verschleißschutz für die Oberfläche des Walzenkörpers ergibt.

    [0003] Dabei unterliegen sowohl die vorstehenden Profilkörper als auch die Oberfläche des Walzenkörpers im Laufe der Betriebszeit einem unvermeidlichen Verschleiß, der eine Wiederaufarbeitung der Mahlwalze erforderlich macht, wenn der Walzenkörper weiter verwendet werden soll.

    [0004] Durch die DE 196 18 143 A1 ist eine Mahlwalze bekannt, bei der die Härte des die Walzenoberfläche bildenden Materiales des Walzenkörpers größer als 56 HRc (Härte gemäß Rockwell) ist. Diese Mahlwalze wird so lange im Zerkleinerungsbetrieb verwendet, bis ein wesentlicher Teil aller Profilkörper vollständig verschlissen und/oder aus dem Walzenkörper herausgefallen ist. Die Wiederaufarbeitung der gebrauchten Mahlwalze erfolgt dann in der Weise, dass die Walzenoberfläche durch vollständiges Abdrehen der Profilkörper und der ursprünglichen Bohrungen wieder in eine zylindrische Form gebracht wird, wonach neue Bohrungen hergestellt und in diese Bohrungen neue Profilkörper eingesetzt werden.

    [0005] Durch die Verwendung eines außerordentlich harten Grundwerkstoffes für die Oberfläche des Walzenkörpers wird bei dieser bekannten Lösung zwar erreicht, dass diese Oberfläche etwa nur im gleichen Maße wie die vorstehenden Profilkörper verschleißt. Bei der Wiederaufarbeitung einer gebrauchten Mahlwalze dieser Art bedingt jedoch das vollständige Abdrehen der mit Bohrungen versehenen Oberfläche des Walzenkörpers wegen der hohen Härte des Oberflächenmateriales einen beträchtlichen Aufwand.

    [0006] Gegenstand einer älteren deutschen Patentanmeldung (DE 10 2006 028 546 A1) ist ferner ein Verfahren zur Wiederaufarbeitung einer gebrauchten Mahlwalze einer Hochdruck-Gutbettwalzenmühle, enthaltend eine Vielzahl von Profilkörpern, die mit einem Teil ihrer Länge in Bohrungen des Walzenkörpers eingelagert sind und mit dem übrigen Teil ihrer Länge über die Oberfläche des Walzenkörpers vorstehen, wobei die Profilkörper eine größere Härte als die Oberfläche des Walzenkörpers aufweisen und der vorstehende Teil der Profilkörper sowie die Oberfläche des Walzenkörpers zumindest teilweise verschlissen ist. Bei diesem Verfahren zur Wiederaufarbeitung wird nach Entfernen der verschlissenen Profilkörper die verschlissene Oberfläche des Walzenkörpers zumindest in einem Teilbereich der Breite des Walzenkörpers bis auf einen Durchmesser abgedreht, der größer als der Durchmesser des Grundes der vorhandenen Bohrungen ist, wonach
    1. a) die vorhandenen Bohrungen bis auf eine zur Aufnahme neuer Profilkörper ausreichende Tiefe vertieft werden,
    2. b) und/oder neue Bohrungen entsprechend einem neuen Bohrungsbild hergestellt werden,
    3. c) und/oder in die nunmehr kürzeren Bohrungen Profilkörper kürzerer Länge eingesetzt werden.


    [0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine Mahlwalze entsprechend dem Oberbegriff des Anspruches 1 so auszubilden, dass bei einer kostensparenden Herstellung eine lange Standzeit der Walze erreicht und eine kostengünstige Wiederaufarbeitung nach betriebsbedingtem Verschleiß ermöglicht wird.

    [0008] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches 1 gelöst. Zwei Varianten des erfindungsgemäßen Verfahrens zur Wiederaufarbeitung der erfindungsgemäßen Mahlwalze sind Gegenstand der Ansprüche 4 und 7. Zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche 2, 3, 5 und 6.

    [0009] Indem die erfindungsgemäße Walze in unterschiedlich stark beanspruchten Teilbereichen der Breite des Walzenkörpers Bohrungen unterschiedlicher Tiefe und Profilkörper unterschiedlicher Länge aufweist, indem also insbesondere die Bohrungen und Profilkörper im hoch beanspruchten mittleren Teilbereich der Breite des Walzenkörpers eine größere Tiefe bzw. Länge als in den weniger beanspruchten Randbereichen der Breite des Walzenkörpers besitzen, wird der Zeit- und Materialaufwand bei der Herstellung stärker auf die im späteren Betrieb besonders hoch beanspruchten Teilbereiche konzentriert. Dadurch wird mit einer kostensparenden Herstellung eine deutliche Verlängerung der Standzeit der Walze, d.h. der Zeitspanne bis zu einer notwendigen Wiederaufarbeitung, erreicht.

    [0010] Die Wiederaufarbeitung einer gebrauchten erfindungsgemäßen Walze kann vorteilhaft so erfolgen, dass die verschlissene Oberfläche des Walzenkörpers nur in Teilbereichen der Breite des Walzenkörpers abgedreht wird und nach Vertiefen der ursprünglichen Bohrungen Profilkörper neu eingesetzt werden. Auf diese Weise wird eine sehr kostengünstige Wiederaufarbeitung erreicht.

    [0011] Bevorzugt erfolgt diese Wiederaufarbeitung in demjenigen Teilbereich, in dem im Neuzustand der Walze die kürzesten Bohrungen und Profilkörper vorgesehen waren. Da zu diesem Zeitpunkt einer teilweisen Wiederaufarbeitung andere Teilbereiche, die bei der ursprünglichen Herstellung mit längeren Bohrungen und Profilkörpern versehen wurden, trotz betriebsbedingten Verschleißes noch voll funktionsfähig sind, wird die erforderliche Wiederaufarbeitung der Walze minimiert und daher insgesamt mit einem verringerten Aufwand erreicht.

    [0012] Im Rahmen der Erfindung ist es jedoch auch möglich, die Bohrungen in den Randbereichen der Breite des Walzenkörpers im Neuzustand der Mahlwalze mit einer Tiefe auszuführen, die nach einem Verschleiß dieser Randbereiche später ausreicht, um nach einem Abdrehen der verschlissenen Randbereiche ohne ein nachträgliches Vertiefen der Bohrungen Profilkörper ausreichender Länge einsetzen zu können.

    [0013] Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung schematisch veranschaulicht. Es zeigen:
    Fig. 1
    einen schematischen Längs-Teilschnitt durch ein erstes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Walze im Neuzustand,
    Fig. 2
    einen schematischen Längs-Teilschnitt, der in der linken Bildhälfte den nach einer gewissen Betriebszeit erweichten Verschleißzustand und in der rechten Bildhälfte den Zustand der Walze gemäß Fig. 1 nach der Wiederaufarbeitung zeigt,
    Fig. 3
    einen Längs-Teilschnitt durch ein zweites Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Walze im Neuzustand,
    Fig. 4
    einen schematischen Längs-Teilschnitt, der in der linken Bildhälfte den nach einer gewissen Betriebszeit erreichen Verschleißzustand und in der rechten Bildhälfte den Zustand der Walze gemäß Fig. 3 nach der Wiederaufarbeitung zeigt.


    [0014] Der Walzenkörper 1 der in Fig. 1 im Neuzustand schematisch dargestellten Mahlwalze einer Hochdruck-Gutbettwalzenmühle enthält eine Vielzahl von Profilkörpern 2, 3, 4, die mit einem Teil ihrer Länge (z.B. 2a) in Bohrungen 12, 13, 14 des Walzenkörpers 1 eingelagert sind und mit dem übrigen Teil ihrer Länge (z.B. 2b) über die Oberfläche 1a des Walzenkörpers 1 vorstehen.

    [0015] Im Neuzustand der Mahlwalze besitzen die Bohrungen 12, 13, 14 in einzelnen Teilbereichen der Breite des Walzenkörpers unterschiedliche Tiefe. Dementsprechend sind die Profilkörper 2, 3, 4 in diesen Teilbereichen mit unterschiedlicher Länge ausgebildet.

    [0016] In den vorstehend genannten unterschiedlichen Teilbereichen der Breite des Walzenkörpers werden die Profilkörper 2, 3, 4 und die Oberfläche 1a des Walzenkörpers 1 im Betrieb der Hochdruck-Gutbettwalzenmühle unterschiedlich stark beansprucht. So ergibt sich üblicherweise im mittleren Teilbereich der Breite des Walzenkörpers (d.h. in dem Teilbereich, in dem die langen Profilkörper 4 und die langen Bohrungen 14 vorgesehen sind) eine größere Beanspruchung und demgemäß ein höherer Verschleiß als in den Randbereichen des Walzenkörpers (d.h. in den Teilbereichen, in denen die kurzen Profilkörper 2 und die kurzen Bohrungen 12 vorgesehen sind).

    [0017] Fig. 2 zeigt in der linken Hälfte den Zustand der Mahlwalze, der sich nach einer gewissen Betriebszeit durch den an der Oberfläche des Walzenkörpers 1' und an den Profilkörpern 2', 3', 4' aufgetretenen Verschleiß eingestellt hat. Die Länge der Profilkörper hat sich durchweg etwas verringert. Die Oberfläche 1'a ist im Randbereich (d.h. in der Zone der Profilkörper 2') nur wenig verschlissen, im mittleren Bereich des Walzenkörpers (d.h. in der Zone der Profilkörper 4') dagegen wesentlich stärker. Trotzdem sind die Profilkörper 4' im mittleren Bereich des Walzenkörpers auch für einen weiteren Verschleiß noch ausreichend in den langen Bohrungen 14 verankert. Eine Wiederaufarbeitung erfordert die Walze dagegen in den äußeren Randbereichen, in denen die Profilkörper 2' nur noch in sehr kurz gewordenen Bohrungen 12 gehaltert sind.

    [0018] Fig. 2 zeigt in der rechten Hälfte den Zustand der Mahlwalze nach der Wiederaufarbeitung. Bei dieser Wiederaufarbeitung wird die verschlissene Oberfläche des Walzenkörpers in einzelnen Teilbereichen, insbesondere in den Randbereichen, nach Entfernen der dort vorhandenen Profilkörper 2' und 3' so weit abgedreht, dass die gewünschte, annähernd zylindrische Form der Oberfläche 1'b (mit einem gegenüber dem Durchmesser der ursprünglichen Oberfläche 1a, vgl. Fig. 1, verringerten Durchmesser) wieder hergestellt ist.

    [0019] Dann werden die Bohrungen 12', 13' in den abgedrehten Teilbereichen des Walzenkörpers zunächst mit Ansenkungen 22, 23 versehen und anschließend so weit vertieft, dass sie wieder Profilkörper 2", 3" aufnehmen können. Bei diesen Profilkörpern 2", 3" kann es sich entweder um teilweise verschlissene Profilkörper ausreichender Länge eines anderen, in die Wiederaufarbeitung einbezogenen Teilbereiches des Walzenkörpers handeln, oder es können neue Profilkörper eingesetzt werden.

    [0020] Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß den Fig. 3 und 4 sind die Bohrungen 12, 13 in den Randbereichen des Walzenkörpers 1 im Neuzustand der Walze (Fig. 3) mit vergrößerter Tiefe ausgeführt. Im verschlissenen Zustand der Walze (Fig. 4, links) erfolgt die Aufarbeitung in der Weise, dass zunächst die Profilkörper (2', 3') in den Randbereichen entfernt werden und die verschlissene Oberfläche 1'a dieser Randbereiche durch Abdrehen egalisiert wird. Es ergibt sich damit eine neue Oberfläche 1'b (vgl. Fig. 4 , rechts). Sodann werden in die ursprünglich mit vergrößerter Länge ausgeführten Bohrungen 12, 13 der Randbereiche Profilkörper 2", 3" eingesetzt, ohne dass die Bohrungen 12, 13 zu diesem Zweck vertieft werden müssen. Die Profilkörper 2", 3" besitzen eine Länge, die kürzer ist als die Länge der Profilkörper 2, 3 im Neuzustand der Walze (vgl. Fig. 3). Diese Profilkörper 2", 3" können entweder neue Profilkörper sein oder verschlissene Profilkörper, die bei der Wiederaufarbeitung der Walze aus anderen Teilbereichen der Walze entfernt wurden.


    Ansprüche

    1. Mahlwalze einer Hochdruck-Gutbettwalzenmühle, enthaltend eine Vielzahl von Profilkörpern, die mit einem Teil ihrer Länge in Bohrungen des Walzenkörpers eingelagert sind und mit dem übrigen Teil ihrer Länge über die Oberfläche des Walzenkörpers vorstehen,
    dadurch gekennzeichnet, dass im Neuzustand der Mahlwalze die Bohrungen (12, 13, 14) in unterschiedlich stark beanspruchten Teilbereichen der Breite des Walzenkörpers (1) unterschiedliche Tiefe und die Profilkörper (2, 3, 4) unterschiedliche Länge haben.
     
    2. Mahlwalze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bohrungen (14) und die Profilkörper (4) im mittleren Teilbereich der Breite des Walzenkörpers (1) eine größere Tiefe bzw. Länge als die Bohrungen (12) und Profilkörper (2) in den Randbereichen der Breite des Walzenkörpers (1) besitzen.
     
    3. Mahlwalze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bohrungen (12, 13) in den Randbereichen der Breite des Walzenkörpers (1) im Neuzustand der Mahlwalze eine Tiefe aufweisen, die auch noch im verschlissenen Zustand dieser Randbereiche zur Aufnahme von Profilkörpern (2", 3") ausreicht.
     
    4. Verfahren zur Wiederaufarbeitung einer gebrauchten Mahlwalze einer Hochdruck-Gutbettwalzenmühle, enthaltend eine Vielzahl von -Profilkörpern, die mit einem Teil ihrer Länge in Bohrungen des Walzenkörpers eingelagert sind und mit dem übrigen Teil ihrer Länge über die Oberfläche des Walzenkörpers vorstehen, wobei im Neuzustand der Mahlwalze die Bohrungen (12, 13, 14) in unterschiedlich stark beanspruchten Teilbereichen der Breite des Walzenkörpers (1) unterschiedliche Tiefe und die Profilkörper (2, 3, 4) unterschiedliche Länge haben und wobei im gebrauchten Zustand der Mahlwalze der vorstehende Teil der Profilkörper sowie die Oberfläche des Walzenkörpers zumindest teilweise verschlissen ist,
    gekennzeichnet durch folgende Verfahrensschritte:

    a) Zumindest in einem Teilbereich der Breite des Walzenkörpers wird die verschlissene Oberfläche (1'a) des Walzenkörpers nach Entfernen der in diesem Teilbereich befindlichen, verschlissenen Profilkörper (2', 3') so weit abgedreht, dass die gewünschte, annähernd zylindrische Form der Oberfläche (1'b) mit einem gegenüber dem Durchmesser der ursprünglichen Oberfläche (1a) verringerten Durchmesser wieder hergestellt ist;

    b) sodann werden die Bohrungen (12', 13') im abgedrehten Teilbereich des Walzenkörpers so weit vertieft, dass sie wieder Profilkörper (2", 3") aufnehmen können;

    c) in diese vertieften Bohrungen werden sodann zumindest einige der teilweise verschlissenen Profilkörper eines anderen, in die Wiederaufarbeitung einbezogenen Teilbereiches des Walzenkörpers und/oder neue Profilkörper eingesetzt.


     
    5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest in demjenigen Teilbereich der Breite des Walzenkörpers, vorzugsweise im Randbereich, in dem im Neuzustand der Walze die kürzesten Bohrungen (12) und die kürzesten Profilkörper (2) vorgesehen waren, die verschlissene Oberfläche (1'a) des Walzenkörpers (1') abgedreht wird.
     
    6. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Verfahrensschritten a) und b) ein Ansenken der Bohrungen durchgeführt wird.
     
    7. Verfahren zur Wiederaufarbeitung einer gebrauchten Mahlwalze einer Hochdruck-Gutbettwalzenmühle, enthaltend eine Vielzahl von -Profilkörpern, die mit einem Teil ihrer Länge in Bohrungen des Walzenkörpers eingelagert sind und mit dem übrigen Teil ihrer Länge über die Oberfläche des Walzenkörpers vorstehen, wobei

    - im Neuzustand der Mahlwalze die Bohrungen (12, 13, 14) in unterschiedlich stark beanspruchten Teilbereichen der Breite des Walzenkörpers (1) unterschiedliche Tiefe aufweisen, die Bohrungen (12, 13) in den Randbereichen der Breite des Walzenkörpers (1) eine Tiefe besitzen, die auch noch im verschlissenen Zustand dieser Randbereiche zur Aufnahme von Profilkörpern (2", 3") ausreicht, und die Profilkörper (2, 3, 4) unterschiedliche Länge haben,

    - und wobei im gebrauchten Zustand der Mahlwalze der vorstehende Teil der Profilkörper sowie die Oberfläche des Walzenkörpers zumindest teilweise verschlissen ist,

    gekennzeichnet durch folgende Verfahrensschritte:

    a) Zumindest in den Randbereichen der Breite des Walzenkörpers wird die verschlissene Oberfläche (1'a) des Walzenkörpers nach Entfernen der in diesen Bereichen befindlichen, verschlissenen Profilkörper (2', 3') so weit abgedreht, dass die gewünschte Form der Oberfläche (1'b) durch Egalisieren der verschlissenen Oberfläche (1'a) der Randbereiche wieder hergestellt ist;

    b) in die Bohrungen dieser Randbereiche werden sodann Profilköper (2", 3") eingesetzt, deren Länge kleiner als die Länge der im Neuzustand vorgesehenen Profilkörper (2, 3) ist.


     


    Claims

    1. Milling roller of a high-pressure material bed roller mill, containing a plurality of profile-members which are embedded with a portion of the length thereof in holes of the roller body and, with the remainder of the length thereof, protrude above the surface of the roller body,
    characterised in that, when the milling roller is new, the holes (12, 13, 14) have different depths and the profile-members (2, 3, 4) have different lengths in differently loaded part-regions of the width of the roller body (1).
     
    2. Milling roller according to claim 1, characterised in that the holes (14) and the profile-members (4) in the central part-region of the width of the roller body (1) have a greater depth or length than the holes (12) and profile-members (2) in the peripheral regions of the width of the roller body (1).
     
    3. Milling roller according to claim 1, characterised in that the holes (12, 13) in the peripheral regions of the width of the roller body (1) have, when the milling roller is new, a depth which is also still sufficient to receive profile-members (2", 3") when those peripheral regions are worn.
     
    4. Method for reconditioning a used milling roller of a high-pressure material bed roller mill, containing a plurality of profile-members which are embedded with a portion of the length thereof in holes of the roller body and, with the remainder of the length thereof, protrude above the surface of the roller body, with the holes (12, 13, 14) in differently loaded part-regions of the width of the roller body (1) having different depths and the profile-members (2, 3, 4) having different lengths when the milling roller is new, and the protruding portion of the profile-members and the surface of the roller body being at least partially worn when the milling roller is in the used state,
    characterised by the following method steps:

    a) at least in a part-region of the width of the roller body, the worn surface (1'a) of the roller body is turned, after the worn profile-members (2', 3') which are located in that part-region have been removed, to such an extent that the desired, substantially cylindrical shape of the surface (1'b) is produced again with a diameter which is reduced in comparison with the diameter of the original surface 1a;

    b) subsequently, the holes (12', 13') in the turned part-region of the roller body are made deeper to such an extent that they can again receive profile-members (2", 3");

    c) subsequently, at least some of the partially worn profile-members of another part-region of the roller body that is involved in the reconditioning operation and/or new profile-members are introduced into those deepened holes.


     
    5. Method according to claim 4, characterised in that the worn surface (1'a) of the roller body (1') is turned at least in that part-region of the width of the roller body, preferably in the peripheral region, in which the shortest holes (12) and the shortest profile-members (2) were provided when the roller was new.
     
    6. Method according to claim 4, characterised in that counter-sinking of the holes is carried out between the method steps a) and b).
     
    7. Method for reconditioning a used milling roller of a high-pressure material bed roller mill, containing a plurality of profile-members which are embedded with a portion of the length thereof in holes of the roller body and, with the remainder of the length thereof, protrude above the surface of the roller body, with

    - the holes (12, 13, 14) in differently loaded part-regions of the width of the roller body (1) having different depths when the milling roller is new, the holes (12, 13) in the peripheral regions of the width of the roller body (1) having a depth which is also still sufficient to receive profile-members (2", 3") when those peripheral regions are worn, and the profile-members (2, 3, 4) having different lengths,

    - and the protruding portion of the profile-members and the surface of the roller body being at least partially worn when the milling roller is in the used state,

    characterised by the following method steps:

    a) the worn surface (1'a) of the roller body is turned, at least in the peripheral regions of the width of the roller body after the worn profile-members (2', 3') which are in those regions have been removed, to such an extent that the desired shape of the surface (1'b) is produced again by levelling the worn surface (1'a) of the peripheral regions;

    b) subsequently, profile-members (2", 3") whose length is smaller than the length of the profile-members (2, 3) which are provided in the new state are introduced into the holes of those peripheral regions.


     


    Revendications

    1. Cylindre de broyage d'un broyeur à cylindres à haute pression sur lit de matière, comprenant une multiplicité de corps profilés dont une partie de leur longueur est logée dans des perçages du corps du cylindre et dont l'autre partie de leur longueur dépasse de la surface du corps du cylindre, caractérisé en ce que, lorsque le cylindre de broyage est neuf, les perçages (12, 13, 14), dans des zones partielles de la largeur du corps (1) du cylindre fortement sollicitées de façon variable, ont une profondeur variable et les corps profilés (2, 3, 4) une longueur variable.
     
    2. Cylindre de broyage selon la revendication 1, caractérisé en ce que les perçages (14) et les corps profilés (4), dans la zone partielle centrale de la largeur du corps (1) du cylindre, ont une profondeur ou une longueur supérieure à celle des perçages (12) et des corps profilés (2) dans les zones de bordure de la largeur du corps (1) du cylindre.
     
    3. Cylindre de broyage selon la revendication 1, caractérisé en ce que les perçages (12, 13), dans les zones de bordure de la largeur du corps (1) du cylindre, présentent, lorsque le cylindre de broyage est neuf, une profondeur qui, même lorsque ces zones de bordure sont usées, suffit pour recevoir des corps profilés (2", 3").
     
    4. Procédé de reconditionnement d'un cylindre de broyage usagé d'un broyeur à cylindres à haute pression sur lit de matière, comprenant une multiplicité de corps profilés dont une partie de leur longueur est logée dans des perçages du corps du cylindre et dont l'autre partie de leur longueur dépasse de la surface du corps du cylindre où, lorsque le cylindre de broyage est neuf, les perçages (12, 13, 14), dans des zones partielles de la largeur du corps (1) du cylindre fortement sollicitées de façon variable, ont une profondeur variable et les corps profilés (2, 3, 4) une longueur variable et où, lorsque le cylindre de broyage est usagé, la partie saillante des corps profilés ainsi que la surface du corps du cylindre sont au moins partiellement usées,
    caractérisé par des étapes de procédé qui suivent :

    a) au moins dans une zone partielle de la largeur du corps du cylindre, la surface usée (1'a) du corps du cylindre, après dépose des corps profilés usés (2', 3') se trouvant dans cette zone partielle, est décolletée à un point tel, que la forme souhaitée, presque cylindrique, de la surface (1'b) est reproduite en ayant un diamètre plus réduit par rapport au diamètre de la surface d'origine (1a) ;

    b) ainsi, les perçages (12', 13') sont rendus plus profonds dans la zone partielle décolletée du corps du cylindre, à un point tel qu'ils peuvent à nouveau recevoir des corps profilés (2", 3") ;

    c) dans ces perçages rendus plus profonds, on introduit alors au moins quelques uns des corps profilés, partiellement usés, d'une autre zone partielle du corps du cylindre concernée par le reconditionnement et / ou on introduit des corps profilés neufs.


     
    5. Procédé selon la revendication 4, caractérisé en ce que la surface usée (1'a) du corps (1') du cylindre est décolletée au moins dans la zone partielle de la largeur du corps du cylindre, de préférence dans la zone de bordure, zone partielle dans laquelle il était prévu, lorsque le cylindre était neuf, les perçages (12) les plus courts et les corps profilés (2) les plus courts.
     
    6. Procédé selon la revendication 4, caractérisé en ce qu'un fraisage des perçages est effectué entre les étapes a) et b) du procédé.
     
    7. Procédé de reconditionnement d'un cylindre de broyage usagé d'un broyeur à cylindres à haute pression sur lit de matière, comprenant une multiplicité de corps profilés dont une partie de leur longueur est logée dans des perçages du corps du cylindre et dont l'autre partie de leur longueur dépasse de la surface du corps du cylindre où,

    - lorsque le cylindre de broyage est neuf, les perçages (12, 13, 14), dans des zones partielles de la largeur du corps (1) du cylindre fortement sollicitées de façon variable, présentent une profondeur variable, les perçages (12, 13), dans les zones de bordure de la largeur du corps (1) du cylindre, ayant une profondeur qui, même lorsque ces zones de bordure sont usées, suffit pour recevoir des corps profilés (2", 3"), et les corps profilés (2, 3, 4) ont une longueur variable,

    - et où, lorsque le cylindre de broyage est usagé, la partie saillante des corps profilés ainsi que la surface du corps du cylindre sont au moins partiellement usées,

    caractérisé par des étapes de procédé qui suivent :

    a) au moins dans les zones de bordure de la largeur du corps du cylindre, la surface usée (1'a) du corps du cylindre est, après dépose des corps profilés usés (2', 3') se trouvant dans ces zones, décolletée à un point tel, que la forme souhaitée de la surface (1'b) est reproduite par égalisation de la surface usée (1'a) des zones de bordure ;

    b) dans les perçages de ces zones de bordure, on introduit alors des corps profilés (2", 3") dont la longueur est inférieure à la longueur des corps profilés (2, 3) prévus à l'état neuf.


     




    Zeichnung











    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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