Stand der Technik
[0001] Elektromagnetische Relais werden üblicherweise so montiert, dass Festkontakte, Federkontakte
und Magnetspule mit ihren Anschlusselementen durch entsprechende Öffnungen oder Schlitze
eines Kunststoff-Grundkörpers hindurch gesteckt und anschließend durch Verkleben fixiert
und abgedichtet werden. Der Grundkörper bildet dabei den Kontaktträger. Nach der Montage
der übrigen Relais-Bauteile, Justage und Prüfung der Baugruppe wird eine Gehäusekappe
aufgesetzt und in einem weiteren Klebevorgang mit dem Grundkörper verbunden.
[0002] Die bei diesem üblichen Herstellverfahren angewandten Klebevorgänge mit den damit
im Allgemeinen notwendigen Ofenprozessen führen zu unerwünschten Änderungen in der
Position der Bauteile zueinander. Derartige Änderungen wirken sich auf das Ansprech-
und Abfallverhalten und die elektrische Lebensdauer des Relais aus und müssen in einem
aufwändigen Justageprozess korrigiert werden. Allerdings ist die letzte Änderung,
die durch die abschließende Verklebung der Kappe verursacht wird, nicht mehr korrigierbar.
[0003] Aus
DE 102 54 259 A1 ist es bekannt, die Teile eines Kunststoffgehäuses für ein elektrisches Schaltgerät
durch Laserschweißen miteinander zu verbinden.
[0004] EP 0 361 392 A2 offenbart ein elektromagnetisches Relais, bei dem die Verbindung von Jochen und Polstücken
des Magnetsystems mit dem Relais-Grundkörper, von Kontakten und Spule mit Anschlußstiften
und von Grundkörper und Gehäusekappe mittels Laserschweißung erfolgt. Allerdings handelt
es sich hier um Schweißverbindungen zwischen metallischen Teilen. Ferner sind bei
diesem Relais die Anschlußstifte in den Grundkörper über Glaspassungen eingebettet.
[0005] Aus
DE 24 54 967 A1 ist ein elektromagnetisches Relais bekannt, bei dem Fest- und Federkontakte in einen
gemeinsamen Kontaktträger eingebettet und dieser in Ausnehmungen am Spulenkörper eingesetzt
ist, wodurch die gegenseitige Zuordnung zwischen den Kontakten festgelegt ist. Die
Probleme, die sich aus Klebeprozessen zum Abdichten der Anschlusselemente in dem Relais-Grundkörper
und zum Verschließen mit der Gehäusekappe ergeben, bestehen allerdings auch hier.
[0006] Ein Relais gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 und ein Verfahren gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 5 sind aus
DE 37 06 100 A1 bekannt. Dort ist ein die Anschlusselemente tragender Körper durch Ultraschallschweißen
mit der Relais-Grundplatte dicht verbunden.
Abriss der Erfindung
[0007] Die normativen Anforderungen an elektromagnetische Relais sind in europäischen und
internationalen Relais- und Industrienormen sowie in US-Normen beschrieben. Zu berücksichtigen
ist insbesondere die Anforderung, dass alle Träger von leitenden Teilen, zu denen
im vorliegenden Fall der Kontaktträger gehört, aus einem Material bestehen, das die
in der Norm UL 94 verlangte Entflammbarkeitsanforderung V-0 aufweist.
[0008] PBT(Polybutylenterephthalat)-Materialien können diese Anforderungen erfüllen. Die
für elektromagnetische Relais wichtigsten Eigenschaften von PBT sind:
- (a) hohe Wärmeformbeständigkeit,
- (b) hohe Festigkeit, Steifigkeit und Härte,
- (c) geringe Wasseraufnahme, dadurch hohe Maßhaltigkeit;
- (d) gute elektrische Eigenschaften,
- (e) gute Chemikalienbeständigkeit,
- (f) gute Verarbeitbarkeit,
- (g) keine Neigung zu Spannungsrissen,
- (h) geringer Preis.
[0009] Der Erfindung liegt die generelle Aufgabe zugrunde, Nachteile, wie sie bei vergleichbaren
Relais nach dem Stand der Technik auftreten, mindestens teilweise zu vermeiden. Eine
speziellere Aufgabe der Erfindung kann darin gesehen werden, ein elektromagnetisches
Relais mit zueinander möglichst genau positionierten Relaisteilen zu schaffen. Dabei
soll das Relais aus einem Material herstellbar sein, das die genannte Norm erfüllt.
[0010] Die Lösung dieser Aufgabe gelingt mit den Maßnahmen der Ansprüche 1 bzw. 5. Da die
Anschlusselemente von Kontakt- und Spulensystem Durchbrüche des Grundkörpers ohne
Berührung durchsetzen, wird die Gefahr vermieden, dass die bei der Einbettung festgelegte
Positionierung der Kontaktteile durch den Grundkörper beeinflusst wird.
[0011] Gleichzeitig ergibt sich eine größere Freiheit in der Materialwahl für die die Anschlusselemente
einbettenden Teile (Kontaktträger, Spulenkörper) einerseits und den Grundkörper andererseits.
Insbesondere brauchen nur die einbettenden Teile, nicht aber der Grundkörper, die
obige Norm zu erfüllen. Dies wiederum eröffnet die Möglichkeit, das Relais durch Verschweißen
mit einem den Grundkörper durchsetzenden energiereichen elektromagnetischen Strahl,
insbesondere einem Laserstrahl, abschließend zu fixieren und abzudichten.
[0012] Dabei ist es möglich das oben erwähnte, für elektromagnetisches Relais an sich gut
geeignete PBT-Material, das die Eigenschaft V-0 der Norm UL 94 erfüllt, aber nicht
lasertransparent ist, für Kontaktträger, Spulenkörper zu verwenden, während der Grundkörper
aus einem anderen, besser lasertransparenten Material bestehen kann.
[0013] Bei einer derartigen Wahl der Kunststoffmaterialien für den Grundkörper, die die
Anschlusselemente enthaltenden Kunststoffblöcke und die Gehäusekappe ist eine einwandfreie
Durchgangsstrahl-Verschweißung gewährleistet, bei der der Laserstrahl das jeweils
äußere, aus lasertransparentem Kunststoff bestehende Teil ohne größere Verluste durchsetzt
und seine Energie auf das darunter liegende, aus laserabsorbierendem Kunststoff bestehende
Teil abgibt, so dass der eigentlichen Schweißstelle die erforderliche Energie zugeführt
wird. Dabei findet ein Aufweichen des laserabsorbierendem Materials nur in einem sehr
kleinen Bereich statt, so dass das Verfahren sehr Material schonend ist.
[0014] Die durch Laserschweißung erzeugten Verbindungen sind dicht, von hoher Festigkeit
und lassen sich präzise durchführen. Gleichzeitig entfallen alle Verunreinigungen,
die durch die bisher verwendeten Klebstoffe und deren Ausgasungen verursacht werden
konnten. Da ferner die Anschlüsse des Kontaktsystems nicht direkt gegenüber dem Relais-Grundkörper
befestigt und abgedichtet, sondern zunächst mit Kunststoff umspritzt werden und der
so gebildete Kontaktträger verschweißt wird, ist nicht nur eine beim fertigen Relais
genaue Ausrichtung der Kontakte gewährleistet, sondern auch die Handhabung bei der
Montage vereinfacht.
[0015] Eine nachträgliche Justage sollte sich erübrigen, wenn die Laserschweißung unter
Verwendung einer den oder die Kontaktträger mit den Anschlusselementen gegenüber dem
Grundkörper ausrichtenden Lehre erfolgt.
[0016] Vorzugsweise wird auch das Spulensystem im Bereich seiner Anschlusselemente mit Kunststoff
umspritzt und zusammen mit dem die Kontakt-Anschlusselemente enthaltenden Kontaktträger
im gleichen Arbeitsgang und gegebenenfalls unter Verwendung einer gemeinsamen Ausrichtlehre
am Grundkörper befestigt.
[0017] Vorzugsweise wird auch die Gehäusekappe durch Laserschweißung am Relais-Grundkörper
dicht befestigt.
[0018] Zur gegenseitigen Isolierung der verschiedenen, in dem Relais vorhandenen Baugruppen
kann die Gehäusekappe mit Trennwänden versehen sein, die ebenfalls durch Laserschweißung
mit dem Grundkörper verbunden werden. Dadurch, wird aus den Kriech- bzw. Luftstrecken
zwischen benachbarten leitenden Teilen nach der zugehörigen Produktnorm eine feste
Isolation, die geforderte Spannungsfestigkeiten erfüllt. Somit wird eine weitere Miniaturisierung
ermöglicht.
[0019] Besteht der Grundkörper aus einer dünnen Platte, was im Hinblick auf seine Lasertransparenz
günstig ist, so kann ihm durch Abstützung an den Trennwänden der Gehäusekappe genügende
Stabilität verliehen werden.
Kurzbeschreibung der Zeichnungen
[0020] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnungen näher
erläutert. Darin zeigen
Fig. 1 eine schematisierte, perspektivische Darstellung eines einzelnen Kontaktsystems,
Fig. 2 mehrere der Kontaktsysteme nach Fig. 1 und ein Spulensystem in einer Anordnung,
wie sie im Innern eines fertigen Relais vorliegt,
Fig. 3 die Anordnung nach Fig. 2 in einer Stirnansicht mit einer Ausrichtlehre,
Fig. 4 die Anordnung nach Fig. 3 nach Einsetzen in die Ausrichtlehre,
Fig. 5 die Anordnung nach Fig. 4 mit einem darüber eingezeichneten plattenförmigen
Relais-Grundkörper,
Fig. 6 eine perspektivische Darstellung der Anordnung nach Fig. 5 nach Verschweißen
mit dem transparent dargestellten Grundkörper und Entfernen der Ausrichtlehre, und
Fig. 7 eine perspektivische Darstellung des mit einer Gehäusekappe komplettierten
fertigen Relais.
Beschreibung eines Ausführungsbeispiels
[0021] Das in Fig. 1 gezeigte Kontaktsystem umfasst ein Festkontaktelement
11 mit einem Anschlusselement
12 und ein Federkontaktelement
13 mit einem Anschlusselement
14. An dem Federkontaktelement
13 ist eine Kontaktfeder
15 angenietet, die mit dem Festkontaktelement
11 zusammenarbeitet. Beide Kontaktelemente
11, 13 sind an ihren Fußteilen
16, 17 mit einem Kontaktträger
18 umspritzt, aus dem die Anschlusselemente
12, 14 nach unten herausragen.
[0022] Die in Fig. 2 dargestellte Anordnung umfasst ein Spulensystem
20 mit einem eine Spule
21 tragenden Kunststoff-Spulenkörper, der mit seinen beiden Endflanschen
22, 23 aus der Spule
21 herausragt. In den Endflansch
23 sind zwei Anschlusselemente
24 der Spule
21 eingebettet.
[0023] Die in Fig. 2 gezeigte Anordnung umfasst ferner insgesamt sechs der in Fig. 1 gezeigten
Kontaktsysteme
10, von denen fünf auf einer Seite und der sechste auf der anderen Seite des Spulensystems
20 angeordnet sind und parallel zu diesem verlaufen.
[0024] In Fig. 3 ist die in Fig. 2 gezeigte Anordnung aus Spulensystem
20 und Kontaktsystemen
10 in Seitenansicht oberhalb einer Ausrichtlehre
30 dargestellt. Die Ausrichtlehre
30 ist insgesamt kammartig gestaltet, wobei die Breite der Zinken
31 die für das fertige Relais vorgeschriebenen Abstände zwischen den Kontaktsystemen
10 untereinander und bezüglich des Spulensystems
20 bestimmt.
[0025] In Fig. 4 sind die Kontaktsysteme
10 und das Spulensystem
20 in die Ausrichtlehre
30 eingesetzt.
[0026] Fig. 5 zeigt über dieser Anordnung einen als dünne Platte ausgebildeten Grundkörper
40. In dem Grundkörper
40 sind Durchbrüche
41 zum Durchtritt der Anschlusselemente
12, 14 der Kontaktsysteme
10 und der Anschlusselemente
24 des Spulensystems
20 vorgesehen. Der in Fig. 5 gezeigte Schnitt liegt in einer Ebene, in der sich die
in der Fig. 2 vorderen Anschlusselemente
12 der Kontaktsysteme
10 befinden. Daher sind die in dem Grundkörper
40 vorhandenen Durchbrüche für die weiteren Anschlusselemente
14 der Kontaktsysteme
10 und für die Anschlusselemente
24 des Spulensystems
20 nicht zu sehen
[0027] Ferner sind in Fig. 5 Vertiefungen
42 gezeigt, die zur Aufnahme der jeweils nicht benutzten und abgeschnittenen Anschlussstummei
19 (vergl. Fig. 1) dienen. (Die in Fig. 5 über den Durchbrüchen
41 sichtbaren Erhebungen
43 ergeben sich aus dem Materialversatz oberhalb der Vertiefungen
42.)
[0028] Fig. 6 zeigt die Anordnung nach Fig. 5 in perspektivischer Darstellung, wobei der
hier nur mit Umrisslinien dargestellte Grundkörper
40 auf die Anordnung aus Kontaktsystemen
10 und Spulensystem
20 aufgelegt ist. Zur Verdeutlichung ist die Ausrichtlehre
30 in Fig. 6 nicht dargestellt.
[0029] Wie gezeigt, sind die Durchbrüche
41 in dem Grundkörper
40 größer als die ihn durchsetzenden Anschlusselemente
12, 14 der Kontaktsysteme
10, und zwar um so viel, dass in der Regel keine Berührung zwischen den Anschlusselementen
12, 14 und den Wänden der Durchbrüche
41 stattfindet.
[0030] Außer den schon erwähnten Vertiefungen
42 für die Anschlussstummel
19 der Kontaktsysteme
10 weist die Grundkörper
40 eine größere Aussparung
44 zur Aufnahme eines über die obere Ebene der Endflansche
22, 23 des Spulensystems
20 hinausragenden Teils der Spule
21 auf.
[0031] Der Schweißvorgang zwischen dem Grundkörper
40 einerseits und den als Kunststoffblöcke ausgebildeten Kontaktträgern
18 der Kontaktsystemen
10 und den Spulenkörper-Endflanschen
22, 23 des Spulensystems
20 anderersects erfolgt, während sich sämtliche Bauteile in der Ausrichtlehre
30 befinden. Die Verschweißung wird so durchgeführt, dass sämtliche Anschlusselemente
12, 14 und
24 jeweils vollständig mit einer Schweißnaht umgeben werden und außerdem eine feste
Verbindung der Kontaktträger
18 und der Endflansche
22, 23 des Spulensystems
20 erreicht wird.
[0032] Während der Grundkörper
40 aus lasertransparentem Kunststoff besteht, sind die Kontaktträger
18 und der Spulenkörper mit seinen Endflanschen
22, 23 aus laserabsorbierendem PBT mit der hergestellt, das die in der Norm UL 94 verlangte
Eigenschaft V-0 aufweist. Bei dieser Materialkombination ist eine zuverlässige Durchstrahlungs-Laserschweißung
möglich, die die Kontakträger
18 nur in einem sehr kleinen Bereich erreicht, daher mit geringer Erwärmung verbunden
und materialschonend ist.
[0033] In Fig. 7 ist die in Fig. 6 gezeigte Anordnung (ohne die Ausrichtlehre
30) in eine Gehäusekappe
50 eingelegt, die parallel zu ihren Seitenwänden verlaufende Trennwände
51 aufweist. Die Seitenwände der Gehäusekappe
50 und die Trennwände
51 werden ebenfalls durch Laserschweißung mit dem Grundkörper dicht verbunden. Die Trennwände
51 stützen den plattenförmigen Grundkörper
40 im Bereich innerhalb des Randes der Gehäusekappe
50 ab. Der Grundkörper
40 kann daher verhältnismäßig dünn sein, was seine Lasertransparenz begünstigt.
[0034] In Fig. 7 sind die Laserschweißbereiche zwischen dem Grundkörper
40 einerseits und den Kontaktsystemen
10, dem Spulensystem
20 und den Seitenwänden der Gehäusekappe
50 und der Trennwände
51 andererseits schwarz dargestellt. Die Darstellung ist nur schematisch. Tatsächlich
erstrecken sich die Schweißbereiche nicht bis zu den Anschlusselementen
12, 14 und
24, da die von ihnen durchsetzten Durchbrüche
41 größer sind als ihre Querschnitte. Da somit die Anschlusselemente
12, 14 und
24 keinen Kontakt mit dem Grundkörper
40 haben, bildet dieser keinen Teil des Kontaktträgers und braucht die Eigenschaft V-0
der Norm UL 94 nicht zu erfüllen.
Bezugszeichenliste
[0035]
- 10
- Kontaktsystem
- 11
- Festkontaktelement
- 12, 14
- Anschlusselemente
- 13
- Federkontaktelement
- 15
- Kontaktfeder
- 16, 17
- Fußteile
- 18
- Kontaktträger
- 19
- Anschlussstummel
- 20
- Spulensystem
- 21
- Spule
- 22, 23
- Endflansche
- 24
- Anschlusselemente
- 30
- Ausrichtlehre
- 31
- Zinken
- 40
- Grundkörper
- 41
- Durchbrüche
- 42
- Vertiefungen
- 43
- Erhebungen
- 44
- Aussparung
- 50
- Gehäusekappe
- 51
- Trennwände
1. Elektromagnetisches Relais mit einem mit Durchbrüchen (41) versehenen Grundkörper (40), einem Spulensystem (20), einem Kontaktsystem (10) und einer das Spulensystem und das Kontaktsystem umgebenden und mit dem Grundkörper
direkt verbundenen Gehäusekappe (50), wobei die Anschlusselemente (12) des Kontaktsystems in wenigstens einen auf dem Grundkörper (40) befestigten Kontaktträger (18) eingebettet sind, und wobei die Anschlusselemente (12, 14, 24) des Kontaktsystems und des Spulensystems (20) durch die Durchbrüche (41) des Grundkörpers (40), diesen nicht berührend, hindurchgeführt sind,
dadurch gekennzeichnet, dass die Materialien des Grundkörpers (40), des bzw. der Kontaktträger (18) und der Träger (22, 23) für die Anschlusselemente (24) des Spulensystems (20) derart gewählt sind, dass sie ihre Verbindung durch Schweißen mit einem den Grundkörper
(40) durchsetzenden energiereichen elektromagnetischen Strahl gestatten.
2. Elektromagnetisches Relais nach Anspruch 1, wobei Grundkörper (40) sowie Kontaktträger (18) und Träger (22, 23) für die Anschlusselemente (24) des Spulensystems (20) aus verschiedenen Materialien, insbesondere Materialien mit verschiedenen optischen
Eigenschaften, bestehen
3. Elektromagnetisches Relais nach Anspruch 1 oder 2, wobei das Material des bzw. der
Kontaktträger (18) den Entflammbarkeitsanforderungen der amerikanischen Vorschrift UL 94 V-0 entspricht.
4. Elektromagnetisches Relais nach Anspruch 1, wobei der Grundkörper (40), der bzw. die Kontaktträger (18) und die Träger (22, 23) für die Anschlusselemente (24) des Spulensystems (20) aus Polybutylenterephthalat (PBT) unterschiedlicher Zusammensetzung bestehen.
5. Verfahren zur Herstellung eines elektromagnetischen Relais, das einen mit Durchbrüchen
(41) versehenen Grundkörper (40), ein Spulensystem (20), ein Kontaktsystem (10) und eine das Spulensystem und das Kontaktsystem umgebende und mit dem Grundkörper
dicht verbundene Gehäusekappe (50) aufweist, wobei die Anschlusselemente (12, 14) des Kontaktsystems (10) in mindestens einen Kontaktträger (18) eingebettet werden, der so auf dem Grundkörper (40) befestigt wird, dass die Anschlusselemente die Durchbrüche (41) im Grundkörper durchsetzen, und wobei die Anschlusselemente (12, 14, 24) des Kontaktsystems (10) und des Spulensystems (20) durch die Durchbrüche (41) des Grundkörpers, diesen nicht berührend, hindurchgeführt werden,
dadurch gekennzeichnet, dass der bzw. die Kontaktträger (18) und das Spulensystem durch Schweißen mit einem den Grundkörper (40) durchsetzenden energiereichen elektromagnetischen Strahl dicht mit dem Grundkörper
verbunden werden.
6. Verfahren nach Anspruch 5, wobei die Schweißung unter Verwendung einer den bzw. die
Kontaktträger (18) gegenüber dem Grundkörper (40) ausrichtenden Lehre (30) erfolgt.
7. Elektromagnetisches Relais nach einem der Ansprüche 1 bis 4 oder Verfahren nach Anspruch
5 oder 6, wobei jeder der Durchbrüche (41) des Grundkörpers (40) von einer ringförmigen Schweißnaht vollständig umgeben ist.
8. Elektromagnetisches Relais nach einem der Ansprüche 1 bis 4 oder Verfahren nach einem
der Ansprüche 5 bis 7, wobei der bzw. die Kontaktträger (18) und ein die Anschlusselemente (24) des Spulensystems (20) einbettender Kunststoffblock (23) aus Polybutylenterephthalat (PBT) besteht, der für den elektromagnetischen Strahl
weniger transparent ist als das Material des Grundkörpers (40).
9. Elektromagnetisches Relais nach einem der Ansprüche 1 bis 4 oder Verfahren nach einem
der Ansprüche 5 bis 8, wobei die Gehäusekappe (50) durch Schweißen mit einem den Grundkörper (40) durchsetzenden energiereichen elektromagnetischen Strahl dicht mit dem Grundkörper
verbunden ist.
10. Elektromagnetisches Relais nach einem der Ansprüche 1 bis 4 oder Verfahren nach einem
der Ansprüche 5 bis 9, wobei die Gehäusekappe (50) mit Trennwänden (51) versehen ist, die durch Schweißen mit einem energiereichen elektromagnetischen Strahl
mit dem Grundkörper (40) dicht verbunden sind.
1. An electromagnetic relay comprising a base body (40) provided with openings (41), a coil system (20), a contact system (10) and a housing cap (50) surrounding the coil system and the contact system and being directly connected to
the base body, wherein the terminals (12) of the contact system are embedded in at least one contact carrier (18) mounted on the base body (40), and wherein the terminals (12, 14, 24) of the contact system and of the coil system (20) extend through the openings (41) of the base body (40) without touching the latter,
characterised in that the materials of the base body (40), of the contact carrier or carriers (18) and the carrier (22, 23) for the terminals (24) of the coil system (20) are chosen so as to allow their connection by welding using a high-energy electromagnetic
beam that penetrates the base body (40).
2. The electromagnetic relay of claim 1, wherein the base body (40), the contact carrier (18) and the carrier (22, 23) for the terminals (24) of the coil system (20) consist of different materials, particularly materials of different optical properties.
3. The electromagnetic relay of claim 1 or 2, wherein the material of the contact carrier
or carriers (18) satisfies the inflammability requirements of the American regulation U L 94 V-0.
4. The electromagnetic relay of claim 1, wherein the base body (40), the contact carrier or carriers (18) and the carrier (22, 23) for the terminals (24) of the coil system (20) consist of polybutylene terephthalate (PBT) of different compositions.
5. A method for producing an electromagnetic relay which comprises a base body (40) provided with openings (41), a coil system (20), a contact system (10) and a housing cap (50) surrounding the coil system and the contact system and being directly connected to
the base body, wherein the terminals (12) of the contact system are embedded in at least one contact carrier (18) mounted on the base body (40), and wherein the terminals (12, 14, 24) of the contact system and of the coil system (20) extend through the openings (41) of the base body (40) without touching the latter,
characterised in that the contact carrier or carriers (18) and the coil system are connected by welding using a high-energy electromagnetic
beam that penetrates the base body (40).
6. The method of claim 5, wherein the welding is done using a gauge for aligning the
contact carrier or carriers (18) relative to the base body (40).
7. The electromagnetic relay of any of claims 1 to 4 or the method of claim 5 or 6, wherein
each of the openings (41) of the base body (40) is completely surrounded by an annular weld.
8. The electromagnetic relay of any of claims 1 to 4 or the method of any of claims 5
to 7, wherein a synthetic resin block (23) embedding the contact carrier or carriers (18) and the terminals (24) of the coil system (20) consists of polybutylene terephthalate (PBT) which is less transparent for the electromagnetic
beam than the material of the base body (40).
9. The electromagnetic relay of any of claims 1 to 4 or the method of any of claims 5
to 8, wherein the housing cap (50) is sealed to the base body by welding using a high-energy electromagnetic beam penetrating
the base body (40).
10. The electromagnetic relay of any of claims 1 to 4 or the method of any of claims 5
to 9, wherein the housing cap (50) is provided with partitions (51) which are sealed to the base body by welding using a high-energy electromagnetic
beam penetrating the base body (40).
1. Relais électromagnétique comportant un corps de base (40) muni d'ouvertures traversantes
(41), un système de bobine (20), un système de contact (10) et un couvercle de boîtier
(50) entourant le système de bobine et le système de contact et directement relié
au corps de base, dans lequel les éléments de connexion (12) du système de contact
sont intégrés dans au moins un support de contact (18) fixé sur le corps de base (40),
et dans lequel les éléments de connexion (12, 14, 24) du système de contact et du
système de bobine (20) sont traversés par les ouvertures traversantes (41) du corps
de base (40), sans être en contact avec celles-ci,
caractérisé en ce que les matériaux du corps de base (40), du ou des supports de contact (18) et des supports
(22, 23) pour les éléments de connexion (24) du système de bobine (20) sont choisis
de telle sorte qu'ils permettent leur assemblage par soudage à l'aide d'un rayonnement
électromagnétique énergétique traversant le corps de base (40).
2. Relais électromagnétique selon la revendication 1, dans lequel le corps de base (40)
ainsi que les supports de contact (18) et les supports (22, 23) pour les éléments
de connexion (24) du système de bobine (20) sont constitués de différents matériaux,
en particulier de matériaux ayant différentes propriétés optiques.
3. Relais électromagnétique selon la revendication 1 ou 2, dans lequel le matériau du
ou des supports de contact (18) satisfait aux exigences d'inflammabilité de la norme
américaine UL 94-0 V-0.
4. Relais électromagnétique selon la revendication 1, dans lequel le corps de base (40),
le ou les supports de contact (18) et des supports (22, 23) pour les éléments de connexion
(24) du système de bobine (20) sont constitués de polytéréphtalate de butylène (PBT)
de différente composition.
5. Procédé pour la fabrication d'un relais électromagnétique comportant un corps de base
(40) muni d'ouvertures traversantes (41), un système de bobine (20), un système de
contact (10) et un couvercle de boîtier (50) entourant le système de bobine et le
système de contact et relié de manière étanche au corps de base, dans lequel les éléments
de connexion (12, 14) du système de contact (10) sont intégrés dans au moins un support
de contact (18) qui est fixé sur le corps de base (40) de telle sorte que les éléments
de connexion traversent les ouvertures traversantes (41) dans le corps de base, et
dans lequel les éléments de connexion (12, 14, 24) du système de contact (10) et du
système de bobine (20) sont traversés par les ouvertures traversantes (41) du corps
de base, sans être en contact avec celles-ci,
caractérisé en ce que le ou les supports de contact (18) et le système de bobine sont assemblés de manière
étanche au corps de base par soudage à l'aide d'un rayonnement électromagnétique énergétique
traversant le corps de base (40).
6. Procédé selon la revendication 5, dans lequel le soudage est réalisé en utilisant
un guide (30) orientant le ou les supports de contact (18) par rapport au corps de
base (40).
7. Relais électromagnétique selon l'une des revendications 1 à 4 ou procédé selon la
revendication 5 ou 6, dans lequel chacune des ouvertures traversantes (41) du corps
de base (40) est entièrement entourée d'un cordon de soudure annulaire.
8. Relais électromagnétique selon l'une des revendications 1 à 4 ou procédé selon l'une
des revendications 5 à 7, dans lequel le ou les supports de contact (18) et un bloc
de matière plastique (23) enveloppant les éléments de connexion (24) du système de
bobine (20) sont constitués de polytéréphtalate de butylène (PBT) qui est moins transparent
au rayonnement électromagnétique que le matériau du corps de base (40).
9. Relais électromagnétique selon l'une des revendications 1 à 4 ou procédé selon l'une
des revendications 5 à 8, dans lequel le couvercle de boîtier (50) est assemblé de
manière étanche au corps de base par soudage à l'aide d'un rayonnement électromagnétique
énergétique traversant le corps de base (40).
10. Relais électromagnétique selon l'une des revendications 1 à 4 ou procédé selon l'une
des revendications 5 à 9, dans lequel le couvercle de boîtier (50) est muni de parois
de séparation (51) qui sont assemblées de manière étanche au corps de base (40) par
soudage à l'aide d'un rayonnement électromagnétique énergétique.