| (19) |
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(11) |
EP 2 059 941 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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01.01.2014 Patentblatt 2014/01 |
| (22) |
Anmeldetag: 16.08.2007 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2007/058532 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2008/028785 (13.03.2008 Gazette 2008/11) |
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| (54) |
HILFSKONTAKTBLOCK ZUR ERWEITERUNG EINES SCHALTGERÄTES
AUXILIARY CONTACT BLOCK FOR EXPANDING A SWITCHING DEVICE
BLOC DE CONTACTS AUXILIAIRES POUR L'EXTENSION D'UN CONTACTEUR
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL PL PT RO
SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
04.09.2006 DE 102006041451
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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20.05.2009 Patentblatt 2009/21 |
| (73) |
Patentinhaber: Siemens Aktiengesellschaft |
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80333 München (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- GRAF, Josef
92256 Hahnbach (DE)
- NIEBLER, Ludwig
93164 Laaber (DE)
- VOIT, Johannes
92637 Weiden (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A-2005/101444 DE-C1- 19 636 109
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DE-A1- 10 118 919
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Hilfskontaktblock zur Erweiterung eines Schaltgerätes
sowie ein Schaltgerät mit zumindest einem erfindungsgemäßen Hilfskontaktblock.
[0002] Dabei ist ein Schaltgerät im Sinne der Erfindung ein elektromechanisches Schaltgerät
oder Schaltgerätekombinationen mit elektronischem Überlastschutz, wie z.B. elektronische
Leistungsschalter, Leitungsschutzschalter oder Schütze in Kombination mit elektronischem
Überlastrelais, mit einer oder mehreren Strombahnen und mit einer oder mehreren Schaltstellen
(typischerweise pro Strombahn).
[0003] Üblicherweise können Schaltgeräte mit einem oder mehreren Hilfskontaktblöcken erweitert
werden, die an das Schaltgerät an ein Gehäuse oder Gehäuseteil anbaubar oder bereits
in das Gerät integriert sind. Die Hilfskontakte dienen dabei einer bestimmten Funktion,
z.B. als Übermittlung des Status der Hauptkontaktpole. Bei Leistungsschaltern wird
dadurch der Ein-, Aus- oder der Auslösezustand des Gerätes angezeigt.
[0004] Um die Betätigung der Hilfskontakt zu ermöglichen, werden Betätigungseinheiten eingesetzt.
Diese werden bei Schützen z.B. mit elektromagnetischen Antrieben betätigt, bei Leistungsschaltern
geschieht dies z.B. mit mechanischen Steuereinheiten (Sclialtschlössern). Die Betätigung
der mechanischen Steuervorrichtung oder des elektromagnetischen Antriebes bewirkt
eine Schließung oder Öffnung der Kontakte, die über die Betätigungseinheiten mit der
mechanischen Steuereinheit oder dem Elektromagneten verbunden sind. Da heutzutage
mehr und mehr der Trend zu kleinbauenden beispielsweise Motorstärtervorrichtungen
geht - entsprechend einer der oben genannten Schaltgerätekombinationen - werden Hilfskontakte
in passender Form benötigt, da bei bekannten Hilfskontaktblöcken, bei denen beispielsweise
externe Hilfskontakte auf unterschiedliche Ebenen auf das Schaltgerät angebaut werden,
der Verdrahtungsaufwand und der Platzbedarf hoch sind.
[0005] Hilfskontaktblöcke zur Erweiterung eines Schaltgerätes mit in einer Ebene angeordnete
Hilfskontakten mit Kontaktbrücken und dazugehörigen Festschaltstücken sowie mit zumindest
einem Kontaktschieber, der mit zumindest einem Hilfskontaktpaar bestückbar ist, wobei
der Kontaktschieber mittels einer Betätigungseinheit betätigbar ist, die mit zumindest
einer Schaltvorrichtung zum Schalten der zumindest einen Schaltstelle verbindbar ist
sind aus den
DE 196 36 109 C1,
WO 2005/101444 A,
DE 101 18919 A1, sowie aus der
DE 875 681 B. Weitere Kontaktvorrichtungen sind außerdem aus den
DE 22 19 428 C2,
DE 102 96 272 T5 sowie aus der
DE 10 2004 034 859 A1 bekannt.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen kompakten Hilfskontaktblock, d.h.
mit geringem Verdrahtungsaufwand und Platzbedarf, für ein Schaltgerät sowie ein Schaltgerät
mit zumindest einem erfindungsgemäßen Hilfskontaktblock anzugeben.
[0007] Diese Aufgabe wird durch einen Hilfskontaktblock zur Erweitering eines Schaltgerätes
mit zumindest einer Strombahn und mit zumindest einer Schaltstelle, wobei der Hilfskontaktblock
in einer Ebene angeordnete Hilfskontakte mit Kontaktbrücken und zugehörige Festschaltstücke
sowie zumindest einen Kontaktschieber aufweist, der mit zumindest einem Hilfskontaktpaar
bestückbar ist, wobei der Kontaktschieber mittels einer Betätigungseinheit betätigbar
ist, die mit zumindest einer Schaltvorrichtung zum Schalten der zumindest einen Schaltstelle
verbindbar ist, gelöst, wenn die Ebene, in der die Hilfskontakte angeordnet sind,
in einer senkrechten Anordnung zu einer Betätigungsrichtung der zumindest einen Schaltstelle
vorgesehen ist.
[0008] Alternativ ist es möglich, Biegelinien, um die herum die Festschaltstücke gebogen
sind, im Wesentlichen senkrecht zu einer Befestigungsebene vorzusehen, mit der das
Schaltgerät insbesondere an einer Hutschiene befestigbar ist. Diese (virtuellen) Biegelinien
können gewissermaßen als Achsen von Zylindern betrachtet werden, um die während des
Biegeprozesses die Festschaltstücke gebogen werden. Durch die im Wesentlichen senkrechte
Anordnung der Biegelinien zur Befestigungsebene, mit der das Schaltgerät insbesondere
an einer Hutschiene befestigbar ist, weisen die Festschaltstücke nur parallel zur
Befestigungsebene Biegungen auf, wodurch auch die ausgangsseitigen Enden der Festschaltstücke
im Wesentlichen senkrecht zur Befestigungsebene des Schaltgerätes stehen.
[0009] Diese Aufgabe wird weiter durch ein Schaltgerät mit zumindest einer Strombahn, mit
zumindest einer Schaltstelle, mit zumindest einer Schaltvorrichtung zum Schalten der
zumindest einen Schaltstelle, mit zumindest einem Hilfskontaktblock nach einem der
Ansprüche 1 bis 8 sowie mit einer Betätigungseinheit zur Betätigung des Kontaktschiebers
gelöst.
[0010] Der hier beschrieben Aufbau der Hilfskontakte in einer Ebene ermöglicht auf einfache
Weise ein sehr geringes Bauvolumen und einen sehr geringen Verdrahtungsaufwand der
Hilfskontakte. Die Betätigungseinheit kann hierbei beispielsweise als schieber ausgeführt
sein, der den Kontaktschieber und die Schaltvorrichtung miteinander koppelt.
[0011] In einer vorteilhaften Ausführungsform weist zumindest ein Kontaktschieber zwei Schließerhilfskontakte
auf, die über den Kontaktschieber und die zugehörige Betätigungseinheit mit der Schaltvorrichtung
koppelbar sind, wobei die Schaltvorrichtung als mechanische Steuereinheit ausgeführt
ist. Somit können die Hilfskontakte beispielsweise den Status eines Schaltschlosses,
d.h. der mechanischen Steuereinheit, übermitteln.
[0012] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform weist zumindest ein Kontaktschieber
eine Öffner-Schließer-Kombination auf, die über den Kontaktschieber und die zugehörige
Betätigungseinheit mit der Schaltvorrichtung koppelbar ist, wobei die Schaltvorrichtung
als elektromagnetischer Antrieb ausgeführt ist. Somit können die Hilfskontakte beispielsweise
den Status einer Schützfunktion, d.h. des elektromagnetischen Antriebs, übermitteln.
[0013] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform sind die Festschaltstücke spiegelbildlich
in der Ebene angeordnet. Auf diese Weise kann die Teilevarianz reduziert werden, da
hier identische Feststrombahnen verwendet werden können.
[0014] In einer weiteren vorteilhaften-Ausführungsform sind für alle Hilfskontakte identische
Kontaktbrücken vorgesehen, wodurch die Teilevarianz weiter reduziert werden kann.
[0015] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform sind die Festschaltstücke ausgangsseitig,
derart ausgeführt, dass zumindest ein Klemmenblock anbaubar ist. Die Verwendung eines
oder mehrerer geeigneter Klemmenblöcke gestattet es, nicht jeden Hilfskontakt einzeln
anschließen zu müssen.
[0016] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform ist der Hilfskontaktblock in eine
Magnetkammer des Schaltgerätes integrierbar. Somit werden keine einzelnen Gehäuse
für den Hilfskontaktblock oder die einzelnen Hilfskontakte benötigt, wodurch sich
der Platzbedarf weiter reduziert. Die Integration des Hilfskontaktblockes in das Schaltgerät
resultiert dabei in einem besonders kompakten Bauteil.
[0017] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform'ist die Ebene, in der die Hilfskontakte
angeordnet sind, durch eine Wand in der Magnetkammer gebildet. Dies erleichtert u.a.
die Montage des Hilfskontaktblockes in der Magnetkammer des Schaltgerätes.
[0018] Im Folgenden wird die Erfindung anhand der in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiele
näher beschrieben und erläutert. Es zeigen:
- FIG 1
- eine Draufsicht auf ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Hilfskontaktblocks,
- FIG 2
- den Hilfskontaktblock aus FIG 1 in einer perspektivischen Darstellung,
- FIG 3
- eine schematische Darstellung eines Schaltgerätes mit dem Hilfskontaktblock aus FIG
1 und 2.
[0019] FIG 1 zeigt eine Draufsicht auf ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Hilfskontaktblocks
1, der beispielsweise für einen Motor- oder Kompaktabzweig verwendet werden kann.
Die Kontaktschieber 7, 8 sind mit den Hilfskontakten 3, 4 bestückt und liegen parallel
nebeneinander in einer Ebene. Die dazugehörigen Festschaltstücke 6 liegen in der gleichen
Ebene wie die Hilfskontakte 3, 4. Der erste Kontaktschieber 7 wird durch zwei Schließer
gebildet, die als Hilfskontakte 4 für eine mechanische Steuereinheit 9 (Schaltschloss,
s. FIG 3) gedacht sind. Der zweite Schieber 8 ist eine Öffner-schließer-Kombination
11 und dient für die Schützfunktion des z.B. Kompaktabzweigs, d.h. er wird über eine
Betätigungseinheit 15 an den elektromagnetischen Antrieb 10 des Schaltgerätes 2 (s.
FIG 3) gekoppelt. Die genannten Hilfskontakte 3, 4 übernehmen dabei die oben erwähnten
Funktionen wie Übermittlung des Status der Hauptkontakte und/oder Anzeige des Ein-,
Aus- oder Auslösezustands des Gerätes 2. Der hier gezeigte Aufbau in einer Ebene ermöglicht
auf einfache Weise ein sehr geringes Bauvolumen des Hilfskontaktblockes 1. Das Schließerhilfskontaktpaar
4 sowie die Öffner-Schließer-Kombination 11 benötigen keine einzelnen Gehäuse, sondern
sind direkt in die Magnetkammer des z.B. Kompaktstarters integrierbar. Damit werden
zusätzliche Gehäuseteile für Hilfskontaktblöcke 1 nicht benötigt. Da die Kontaktschieber
7, 8 spiegelbildlich in der Ebene angeordnet sind, kann zusätzlich die Teilevarianz
reduziert werden. Hier können identische Feststrombahnen 6 verwendet werden, vgl.
die beiden linken Festschaltstücke 6 mit den beiden rechten Festschaltstücken 6 in
der Darstellung. Die Biegungen der Festschaltstücke 6 befinden sich dabei nur in der
Ebene, in der die Hilfskontakte 3, 4 angeordnet sind, d.h. die Biegelinien, um die
herum die Festschaltstücke gebogen sind, verlaufen senkrecht zu der Ebene. Des Weiteren
sind für alle Hilfskontakte 3, 4 identische Kontaktbrücken 5 vorgesehen, was die benötigte
Teilevarianz weiter reduziert. Da alle Ausgänge der Hilfskontakte 3, 4 auf einer Seite
liegen, ergibt sich hier ein sehr geringer Verdrahtungsaufwand für die Hilfsschalter
3, 4 des z.B. Kompaktabzweiges.
[0020] FIG 2 zeigt den Hilfskontaktblock 1 aus FIG 1 in einer perspektivischen Darstellung.
Gut zu erkennen ist hier die Anordnung der Kontaktschieber 7, 8, der Hilfskontakte
3, 4 und der zugehörigen Festschaltstücke 6 in einer Ebene. Für eine Erläuterung der
weiteren Bezugszeichen wird auf die Beschreibung zu Figur 1 verwiesen.
[0021] FIG 3 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines Schaltgerätes 2 samt Hilfskontaktblock
1 gemäß der Erfindung in einer schematischen Darstellung. Das Schaltgerät 2 weist
ein Unterteil 16, eine Magnetkammer 13 sowie eine Kappe 17 auf. Das Unterteil 16 weist
zumindest eine (Haupt-)Strombahn 19 und zumindest eine Schaltstelle 20 auf. Die Schaltstelle
20 ist als beweglicher Hauptkontakt ausgeführt, dessen Bewegungsrichtung durch den
Doppelpfeil in der Figur angegeben ist. Links und rechts vom Unterteil 16 ist je ein
Klemmenblock 18 für die Hauptstrombahn 19 angebracht. In der Magnetkammer 13 befindet
sich der elektromagnetische Antrieb 10, die mechanische Steuereinheit 9 (Schaltschloss)
und der Hilfskontaktblock 1. Die Kontaktschieber 7, 8 des Hilfskontaktblockes 1 werden
über Betätigungseinheiten 15 von den Schaltvorrichtungen 9, 10 betätigt. Dabei ist
der erste Kontaktschieber 7 des Hilfskontäktblocks 1 an die mechanische Steuereinheit
9 gekoppelt und der zweite Kontaktschieber 8 an den elektromagnetischen Antrieb 10.
Die Betätigungseinheiten 15 können als Schieber ausgeführt sein. Der Hilfskontaktblock
1 ist in die Magnetkammer 13 integriert und an einer Wand in der Magnetkammer 14 befestigt,
die somit die Ebene, in der die Hilfskontakte 3, 4 liegen, bildet. Diese Ebene erstreckt
sich dabei senkrecht zur Betätigungsrichtung des zumindest einen Hauptkontakts 20.
Die Festschaltstücke 6 des Hilfskontaktblocks 1 sind ausgangsseitig so nach außen
geführt, dass ein einzelner oder mehrere geeignete Klemmenblöcke 12 anbaubar sind.
[0022] Zusammenfassend betrifft die Erfindung einen Hilfskontaktblock zur Erweiterung eines
Schaltgerätes sowie ein Schaltgerät mit zumindest einem erfindungsgemäßen Hilfskontaktblock.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen kompakten Hilfskontaktblock, d.h.
mit geringem Verdrahtungsaufwand und Platzbedarf, für ein Schaltgerät sowie ein Schaltgerät
mit zumindest einem erfindungsgemäßen Hilfskontaktblock anzugeben. Diese Aufgabe wird
durch einen Hilfskontaktblock, wobei der Hilfskontaktblock in einer Ebene angeordnete
Hilfskontakte mit Kontaktbrücken und zugehörige Festschaltstücke sowie zumindest einen
Kontaktschieber aufweist, der mit zumindest einem Hilfskontaktpaar bestückbar ist,
gelöst. Der hier beschriebene Aufbau der Hilfskontakte in einer Ebene ermöglicht auf
einfache Weise ein sehr geringes Bauvolumen und einen sehr geringen Verdrahtungsaufwand
der Hilfskontakte. Die Betätigungseinheit kann hierbei beispielsweise als Schieber
ausgeführt sein, der den Kontaktschieber und die Schaltvorrichtung miteinander koppelt.
1. Schaltgerät mit zumindest einem Hilfskontaktblock (1) zur Erweiterung des Schaltgerätes
(2), wobei das Schaltgerät mit zumindest einer Strombahn (19) und mit zumindest einer
Schaltstelle (20) vorgesehen ist, wobei der Hilfskontaktblock (1) in einer Ebene angeordnete
Hilfskontakte (3, 4) mit Kontaktbrücken (5) und zugehörige Festschaltstücke (6) sowie
zumindest einen Kontaktschieber (7, 8) aufweist, der mit zumindest einem Hilfskontaktpaar
(3, 4) bestückbar ist, wobei der Kontaktschieber (7, 8) mittels einer Betätigungseinheit
(15) betätigbar ist, die mit zumindest einer Schaltvorrichtung (9, 10) zum Schalten
der zumindest einen Schaltstelle (20) verbindbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Ebene, in der die Hilfskontakte (3, 4) angeordnet sind, in einer senkrechten
Anordnung zu einer Betätigungsrichtung der zumindest einen Schaltstelle vorgesehen
ist.
2. Schaltgerät mit zumindest einem Hilfskontaktblock (1) zur Erweiterung des Schaltgerätes
(2), wobei das Schaltgerät mit zumindest einer Strombahn (19) und mit zumindest einer
Schaltstelle (20) vorgesehen ist, wobei der Hilfskontaktblock (1) in einer Ebene angeordnete
Hilfskontakte (3, 4) mit Kontaktbrücken (5) und zugehörige Festschaltstücke (6) sowie
zumindest einen Kontaktschieber (7, 8) aufweist, der mit zumindest einem Hilfskontaktpaar
(3, 4) bestückbar ist, wobei der Kontaktschieber (7, 8) mittels einer Betätigungseinheit
(15) betätigbar ist, die mit zumindest einer Schaltvorrichtung (9, 10) zum Schalten
der zumindest einen Schaltstelle (20) verbindbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass Biegelinien, um die herum die Festschaltstücke (6) gebogen sind, im Wesentlichen
senkrecht zu einer Befestigungsebene, mit der das Schaltgerät insbesondere an einer
Hutschiene befestigbar ist, vorgesehen sind.
3. Schaltgerät mit zumindest einem Hilfskontaktblock nach Anspruch 1 oder 2,
wobei zumindest ein Kontaktschieber (7) zwei Schließerhilfskontakte (4) aufweist,
die über den Kontaktschieber (7) und die zugehörige Betätigungseinheit (15) mit der
Schaltvorrichtung (9) koppelbar sind, wobei die Schaltvorrichtung (9) als mechanische
Steuereinheit ausgeführt ist.
4. Schaltgerät mit zumindest einem Hilfskontaktblock nach einem der vorhergehenden Ansprüche
1 bis 3,
wobei zumindest ein Kontaktschieber (8) eine Öffner-Schließer-Kombination (11) aufweist,
die über den Kontaktschieber (8) und die zugehörige Betätigungseinheit (15) mit der
Schaltvorrichtung (10) koppelbar ist, wobei die Schaltvorrichtung (10) als elektromagnetischer
Antrieb ausgeführt ist.
5. Schaltgerät mit zumindest einem Hilfskontaktblock nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
wobei die Festschaltstücke (6) spiegelbildlich in der Ebene angeordnet sind.
6. Schaltgerät mit zumindest einem Hilfskontaktblock nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
wobei für alle Hilfskontakte (3, 4) identische Kontaktbrücken (5) vorgesehen sind.
7. Schaltgerät mit zumindest einem Hilfskontaktblock nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
wobei die Festschaltstücke (6) ausgangsseitig derart ausgeführt sind, dass zumindest
ein Klemmenblock (12) anbaubar ist.
8. Schaltgerät mit zumindest einem Hilfskontaktblock nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
wobei der Hilfskontaktblock (1) in eine Magnetkammer (13) des Schaltgerätes (2) integrierbar
ist.
9. Schaltgerät mit zumindest einem Hilfskontaktblock nach Anspruch 8,
wobei die Ebene, in der die Hilfskontakte (3, 4) angeordnet sind, durch eine Wand
in der Magnetkammer (14) gebildet ist.
10. Schaltgerät (2) mit zumindest einer Strombahn (19), mit zumindest einer Schaltstelle
(20), mit zumindest einer Schaltvorrichtung (9, 10) zum Schalten der zumindest einen
Schaltstelle (20), wobei das Schaltgerät mit zumindest einem Hilfskontaktblock (1)
nach einem der Ansprüche 1 bis 8 aufgebaut ist und mit einer Betätigungseinheit (15)
zur Betätigung des Kontaktschiebers (7, 8) vorgesehen ist.
11. Schaltgerät nach Anspruch 10,
wobei das Schaltgerät (2) als ein elektromechanisches Schaltgerät oder als eine Schaltgerätekombination
ausgeführt ist.
1. Switching device having at least one auxiliary contact block (1) for expanding said
switching device (2), the switching device being provided with at least one conducting
path (19) and with at least one switching point (20), the auxiliary contact block
(1) having auxiliary contacts (3, 4) disposed in a plane with contact bridges (5)
and associated fixed contact pieces (6) as well as at least one contact slider (7,
8), which can be equipped with at least one auxiliary contact pair (3, 4), it being
possible to actuate the contact slider (7, 8) by means of an actuating unit (15),
which can be connected to at least one switching apparatus (9, 10) for switching the
at least one switching point (20), characterised in that the plane, in which the auxiliary contacts (3, 4) are disposed, is provided in a
perpendicular arrangement to a direction of actuation of the at least one switching
point.
2. Switching device having at least one auxiliary contact block (1) for expanding said
switching device (2), the switching device being provided with at least one conducting
path (19) and with at least one switching point (20), the auxiliary contact block
(1) having auxiliary contacts (3, 4) disposed in a plane with contact bridges (5)
and associated fixed contact pieces (6) as well as at least one contact slider (7,
8), which can be equipped with at least one auxiliary contact pair (3, 4), it being
possible to actuate the contact slider (7, 8) by means of an actuating unit (15),
which can be connected to at least one switching apparatus (9, 10) for switching the
at least one switching point (20), characterised in that elastic lines, about which the fixed contact pieces (6) are bent, are provided essentially
perpendicular to a fixing plane, with which the switching device can be fixed in particular
to a top-hat rail.
3. Switching device having at least one auxiliary contact block according to claim 1
or 2, wherein at least one contact slider (7) has two auxiliary make contacts (4),
which can be coupled by way of the contact slider (7) and the associated actuating
unit (15) to the switching apparatus (9), the switching apparatus (9) being embodied
as a mechanical control unit.
4. Switching device having at least one auxiliary contact block according to one of the
preceding claims 1 to 3, wherein at least one contact slider (8) has a break-make
combination (11), which can be coupled by way of the contact slider (8) and the associated
actuating unit (15) to the switching apparatus (10), the switching apparatus (10)
being embodied as an electromagnetic drive.
5. Switching device having at least one auxiliary contact block according to one of the
preceding claims, wherein the fixed contact pieces (6) are disposed in a mirrored
manner in the plane.
6. Switching device having at least one auxiliary contact block according to one of the
preceding claims, wherein identical contact bridges (5) are provided for all the auxiliary
contacts (3, 4).
7. Switching device having at least one auxiliary contact block according to one of the
preceding claims, wherein the fixed contact pieces (6) are embodied on the output
side such that at least one terminal block (12) can be built on.
8. Switching device having at least one auxiliary contact block according to one of the
preceding claims, wherein the auxiliary contact block (1) can be integrated in a magnet
chamber (13) of the switching device (2).
9. Switching device having at least one auxiliary contact block according to claim 8,
wherein the plane, in which the auxiliary contacts (3, 4) are disposed, is formed
by a wall in the magnet chamber (14).
10. Switching device (2) with at least one conducting path (19), with at least one switching
point (20), with at least one switching apparatus (9, 10) for switching the at least
one switching point (20), wherein the switching device is structured with at least
one auxiliary contact block (1) according to one of claims 1 to 8 and is provided
with an actuating unit (15) for actuating the contact slider (7, 8).
11. Switching device according to claim 10, wherein the switching device (2) is embodied
as an electromechanical switching device or as a switching device combination.
1. Appareil commutateur avec au moins un bloc de contacts auxiliaires (1) pour l'extension
d'un appareil commutateur (2), l'appareil commutateur étant prévu avec au moins une
voie de courant (19) et avec au moins un point de commutation (20), le bloc de contacts
auxiliaires (1) comportant des contacts auxiliaires (3, 4) disposés dans un même plan
avec des ponts de contact (5) et des pièces de commutation fixes (6) correspondantes
, ainsi qu'au moins un curseur de contact (7, 8) qui peut être équipé d'au moins une
paire de contacts auxiliaires (3, 4), le curseur de contact (7, 8) pouvant être actionné
au moyen d'une unité d'actionnement (15) qui peut être reliée à au moins un dispositif
de commutation (9, 10) pour commuter le au moins un point de commutation (20), caractérisé en ce que le plan dans lequel les contacts auxiliaires (3, 4) sont disposés, est prévu dans
un agencement perpendiculaire à un sens d'actionnement du au moins un point de commutation.
2. L'appareil commutateur avec au moins un bloc de contacts auxiliaires (1) pour l'extension
de l'appareil commutateur (2), l'appareil commutateur étant prévu avec au moins une
voie de courant (19) et avec au moins un point de commutation (20), le bloc de contacts
auxiliaires (1) comportant des contacts auxiliaires (3, 4) disposés dans un même plan
avec des ponts de contact (5) et des pièces de commutation fixes (6) correspondantes,
ainsi qu'au moins un curseur de contact (7, 8) qui peut être équipé d'au moins une
paire de contacts auxiliaires (3, 4), le curseur de contact (7, 8) pouvant être actionné
au moyen d'une unité d'actionnement (15) qui peut être reliée à au moins un dispositif
de commutation (9, 10) pour coupler le au moins un point de commutation (20), caractérisé en ce que des lignes de pliage autour desquelles les pièces de commutation fixes (6) sont pliées,
sont prévues de façon sensiblement perpendiculaire à un plan de fixation permettant
de fixer le commutateur notamment sur un profilé chapeau.
3. L'appareil commutateur avec au moins un bloc de contacts auxiliaires selon la revendication
1 ou 2,
dans lequel au moins un curseur de contact (7) comporte deux contacts auxiliaires
de fermeture (4) qui peuvent être couplés, par l'intermédiaire du curseur de contact
(7) et de l'unité d'actionnement (15) associée, avec le dispositif de commutation
(9), le dispositif de commutation (9) étant réalisé sous forme d'unité de commande
mécanique.
4. L'appareil commutateur avec au moins un bloc de contacts auxiliaires selon l'une des
revendications précédentes 1 à 3,
dans lequel au moins un curseur de contact (8) comporte une combinaison ouverture/fermeture
(11) qui peut être couplée, par l'intermédiaire du curseur de contact (8) et de l'unité
d'actionnement (15) associée, avec le dispositif de commutation (10), le dispositif
de commutation (10) étant réalisé sous forme de commande électromagnétique.
5. L'appareil commutateur avec au moins un bloc de contacts auxiliaires selon l'une des
revendications précédentes,
dans lequel les pièces de contact fixes (6) sont disposées de façon symétrique dans
le plan.
6. L'appareil commutateur avec au moins un bloc de contacts auxiliaires selon l'une des
revendications précédentes,
dans lequel des ponts de contact (5) identiques sont prévus pour tous les contacts
auxiliaires (3, 4).
7. L'appareil commutateur avec au moins un bloc de contacts auxiliaires selon l'une des
revendications précédentes,
dans lequel les pièces de contact fixes (6) sont adaptées, côté sortie, pour pouvoir
rapporter au moins un bloc de bornes (12).
8. L'appareil commutateur avec au moins un bloc de contacts auxiliaires selon l'une des
revendications précédentes,
dans lequel le bloc de contacts auxiliaires (1) peut être intégré dans une chambre
magnétique (13) du commutateur (2).
9. L'appareil commutateur avec au moins un bloc de contacts auxiliaires selon la revendication
8,
dans lequel le plan dans lequel les contacts auxiliaires (3, 4) sont disposés, est
formé par une paroi dans la chambre magnétique (14).
10. L'appareil commutateur (2) avec au moins une voie de courant (19), avec au moins un
point de commutation (20), avec au moins un dispositif de commutation (9, 10) pour
commuter le au moins un point de commutation (20), l'appareil commutateur étant conçu
avec au moins un bloc de contacts auxiliaires (1) selon l'une des revendications 1
à 8 et étant prévu avec une unité d'actionnement (15) pour actionner le curseur de
contact (7, 8).
11. L'appareil commutateur selon la revendication 10,
l'appareil commutateur (2) étant réalisé sous la forme d'un appareil commutateur électromécanique
ou sous la forme d'une combinaison d'appareils commutateurs.


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