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(11) |
EP 2 060 248 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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08.07.2015 Patentblatt 2015/28 |
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Anmeldetag: 11.10.2008 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Fernbedienung für eine Vorrichtung zur Lagerung eines Patienten
Remote control for a patient support
Télécommande pour un dispositif de support d'un patient
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR IT |
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Priorität: |
13.11.2007 DE 102007055465
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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20.05.2009 Patentblatt 2009/21 |
| (73) |
Patentinhaber: TRUMPF Medizin Systeme GmbH + Co. KG |
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07318 Saalfeld (DE) |
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Erfinder: |
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- Döring, Ulrich
07318 Saalfeld (DE)
- Löser, Steffen
07333 Unterwellenborn (DE)
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| (74) |
Vertreter: Hoeger, Stellrecht & Partner Patentanwälte |
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Uhlandstrasse 14c 70182 Stuttgart 70182 Stuttgart (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 0 457 541 DE-A1- 19 505 440 US-A1- 2002 103 674
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WO-A2-2006/039929 DE-A1-102005 063 321
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Fernbedienung für eine Vorrichtung zur Lagerung eines
Patienten, die eine motorisch verstellbare Lagerfläche aufweist, wobei die Fernbedienung
eine Eingabeeinrichtung zur Eingabe von Steuerbefehlen umfasst, die zum Verstellen
der Lagerfläche an die Vorrichtung übertragbar sind, und wobei die Fernbedienung mindestens
einen das Ergreifen der Fernbedienung durch einen Benutzer erfassenden Sensor aufweist.
[0002] Vorrichtungen zur Lagerung eines Patienten sind beispielsweise in Form von Operationstischen
bekannt oder auch in Form von Behandlungsliegen für therapeutische und chirurgische
Eingriffe und auch zur Durchführung diagnostischer Verfahren, insbesondere für Untersuchungen
mittels eines Computer-Tomographen oder mit Hilfe der Magnet-Resonanz-Tomographie.
Ein Patient kann auf der Lagerfläche stabil gelagert werden. Die Lagerfläche kann
verstellt werden, beispielsweise kann die gesamte Lagerfläche in horizontaler oder
vertikaler Richtung versetzt werden, oder einzelne Lagerflächenabschnitte, beispielsweise
ein Rückenteil oder ein Beinteil, kann um eine horizontale Schwenkachse verschwenkt
werden.
[0003] Die Eingabe von Steuerbefehlen zur Verstellung der Lagerfläche kann mittels einer
Fernbedienung erfolgen, die drahtlos oder drahtgebunden mit der Vorrichtung gekoppelt
ist. Es kann beispielsweise eine Infrarot- oder Funkverbindung zum Einsatz kommen
für die Kopplung der Fernbedienung mit der Vorrichtung. Die Fernbedienung weist eine
Eingabeeinrichtung auf, mit deren Hilfe der Benutzer Steuerbefehle zum Verstellen
der Lagerfläche eingeben kann. Diese Steuerbefehle werden dann drahtlos oder drahtgebunden
von der Fernbedienung an die Vorrichtung übertragen.
[0004] Eine Verstellung der Lagerfläche soll selbstverständlich nicht unbeabsichtigt erfolgen.
Es muss deshalb gewährleistet sein, dass nicht unbeabsichtigt Steuerbefehle eingegeben
werden können, beispielsweise dadurch, dass ein Gegenstand auf die Eingabeeinrichtung
der Fernbedienung abgelegt wird. Es sind deshalb Fernbedienungen bekannt, bei denen
vor der Eingabe eines Steuerbefehls zunächst eine Taste zur Aktivierung gedrückt werden
muss. Häufig ist es erforderlich, mehrere Tasten gleichzeitig zu drücken, um die Fernbedienung
zu aktivieren, so dass mit ihrer Hilfe ein Steuerbefehl für die Vorrichtung bereitgestellt
werden kann.
[0005] Eine Fernbedienung mit den Merkmalen des Oberbegriffes von Anspruch 1 ist aus
WO 2006/039929 A2 bekannt. Die darin beschriebene Fernbedienung weist einen Sensor auf, der das Ergreifen
der Fernbedienung durch einen Benutzer erfasst. Wird die Fernbedienung von einem Benutzer
ergriffen, so kann dadurch eine Anzeige beleuchtet werden.
[0006] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Fernbedienung der eingangs genannten
Art derart weiterzubilden, dass sie auf einfache Weise aktiviert werden kann.
[0007] Diese Aufgabe wird durch eine Fernbedienung mit den Merkmalen von Patentanspruch
1 gelöst.
[0008] Die erfindungsgemäße Fernbedienung weist mehrere Sensoren auf, die das Ergreifen
der Fernbedienung durch einen Benutzer erfassen, das heißt die Sensoren erkennen,
wenn die Fernbedienung von einem Benutzer in die Hand genommen wird. Ist dies der
Fall, so stellen die Sensoren ein Sensorsignal bereit und die Fernbedienung wird aktiviert,
so dass nunmehr mit ihrer Hilfe Steuersignale der Vorrichtung bereitgestellt werden
können. Zur Aktivierung der Fernbedienung ist es also erforderlich, dass diese vom
Benutzer in die Hand genommen wird. Die Eingabe einer speziellen Tastenfolge in Form
einer Identifikationsnummer und/oder das gleichzeitige Drücken mehrerer Tasten der
Fernbedienung kann somit entfallen. Die erfindungsgemäße Fernbedienung kann somit
auf sehr einfache Weise vom Benutzer aktiviert werden und gleichzeitig ist sichergestellt,
dass erst nach erfolgter Aktivierung Steuerbefehle der Vorrichtung zur Lagerung eines
Patienten bereitgestellt werden können.
[0009] Gemäß der Erfindung weist die Fernbedienung mehrere das Ergreifen der Fernbedienung
durch einen Benutzer erfassende Sensoren auf und die Bereitstellung von Steuersignalen
für die Vorrichtung ist erst dann aktivierbar, wenn mindestens zwei Sensoren das Ergreifen
der Fernbedienung durch einen Benutzer erfassen. Es kann beispielsweise vorgesehen
sein, dass über den Umfang der Fernbedienung verteilt mehrere jeweils das Ergreifen
der Fernbedienung durch einen Benutzer erfassende Sensoren angeordnet sind. Erst wenn
mindestens zwei Sensoren ein dem Ergreifen der Fernbedienung entsprechendes Sensorsignal
bereitstellen, wird die Fernbedienung aktiviert. Dadurch kann vermieden werden, dass
ein einzelnes fehlerhaftes Signal eines Sensors zu einer unbeabsichtigten Aktivierung
der Fernbedienung führt.
[0010] Bei einer bevorzugten Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Fernbedienung sind Steuerbefehle
erst dann wirksam eingebbar, nachdem mindestens ein Sensor das Ergreifen der Fernbedienung
durch einen Benutzer erfasst hat. Eine Eingabe, die vor dem Ergreifen der Fernbedienung
erfolgt ist, führt somit nicht zur Übertragung eines Steuerbefehles von der Fernbedienung
an die Vorrichtung zur Lagerung eines Patienten. Steuerbefehle können vielmehr von
einem Benutzer erst dann wirksam eingegeben werden, nachdem er mit seiner Hand die
Fernbedienung ergriffen hat.
[0011] Um die Handhabung der Fernbedienung zu erleichtern, weist diese vorzugsweise eine
Anzeigeeinrichtung auf, beispielsweise ein Display, insbesondere eine Flüssigkristallanzeige.
Damit können eingegebene Steuerbefehle dem Benutzer optisch angezeigt werden. Von
besonderem Vorteil ist eine Anzeigeeinrichtung dann, wenn zwischen der Fernbedienung
und der Vorrichtung zur Lagerung eines Patienten bidirektional Signale übertragen
werden können, das heißt wenn mittels der Fernbedienung nicht nur Steuersignale zur
Vorrichtung übertragen werden können, sondern wenn von der Vorrichtung auch Signale
an die Fernbedienung übertragbar sind. Dies gibt die Möglichkeit, Eigenschaften der
Vorrichtung an der Anzeigeeinrichtung darzustellen, beispielsweise die aktuelle Ausrichtung
der Lagerfläche.
[0012] Um einen unbeabsichtigten Energieverbrauch der Fernbedienung durch die Anzeigeeinrichtung
zu vermeiden, ist es günstig, wenn die Anzeigeeinrichtung in Abhängigkeit eines Sensorsignals
des mindestens einen Sensors aktivierbar ist, der das Ergreifen der Fernbedienung
durch einen Benutzer erfasst. Die Fernbedienung weist üblicherweise eine wiederaufladbare
Batterie auf. Um Informationen darstellen zu können, benötigt die Anzeigeeinrichtung
Energie. Um einen unbeabsichtigten Energieverbrauch zu vermeiden, wird die Anzeigeeinrichtung
erst dann aktiviert, nachdem ein Benutzer die Fernbedienung ergriffen hat.
[0013] Um die Eingabe eines Steuerbefehls zu erleichtern, weist die Fernbedienung bei einer
vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung mindestens eine Leuchteinrichtung auf
zur Beleuchtung von mindestens einem Eingabeelement der Eingabeeinrichtung. Um einen
unbeabsichtigten Energieverbrauch durch die Leuchteinrichtung zu vermeiden, ist es
von Vorteil, wenn die Leuchteinrichtung in Abhängigkeit eines Sensorsignals des mindestens
einen Sensors aktivierbar ist, der das Ergreifen der Fernbedienung durch einen Benutzer
erfasst. Es kann beispielsweise vorgesehen sein, dass die Eingabeeinrichtung eine
Tastatur aufweist und die einzelnen Tasten der Tastatur mittels Leuchtdioden beleuchtet
werden können. Die Leuchtdioden werden aber erst aktiviert, nachdem ein Benutzer die
Fernbedienung ergriffen hat. Ein unbeabsichtigter Energieverbrauch durch die Leuchtdioden
kann dadurch vermieden werden.
[0014] Zur Ausgestaltung des mindestens einen Sensors, der das Ergreifen der Vorrichtung
durch einen Benutzer erfasst, wurden bisher keine näheren Angaben gemacht. Bei einer
bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist mindestens ein das Ergreifen der Fernbedienung
durch den Benutzer erfassender Sensor als Näherungssensor ausgestaltet. Der Näherungssensor
erfasst die Annäherung der Hand des Benutzers an die Fernsteuerung. Vorzugsweise ist
der Näherungssensor als berührungsfreier Sensor ausgebildet, so dass eine unmittelbare
Berührung des Sensors durch den Benutzer entfallen kann. Der Näherungssensor kann
beispielsweise als optischer Sensor, als Ultraschallsensor oder auch als elektromagnetischer
Sensor ausgebildet sein. Der optische Sensor kann ebenso wie der Ultraschallsensor
die Reflexion eines optischen Signals bzw. eines Ultraschallsignals auswerten. Der
elektromagnetische Sensor kann einen Schwingkreis aufweisen, dessen Schwingfrequenz
sich bei einer Annäherung des Benutzers ändert.
[0015] Bei einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung ist mindestens ein Näherungssensor
als kapazitiver Sensor ausgebildet. Derartige kapazitive Näherungssensoren sind dem
Fachmann an sich bekannt. Mit ihrer Hilfe kann auf konstruktiv einfache Weise die
Annäherung der Hand des Benutzers an die Fernbedienung berührungsfrei erfasst werden.
[0016] Vorzugsweise umfasst die Fernbedienung mindestens zwei im Abstand zueinander angeordnete
Näherungssensoren. Dadurch kann die Annäherung der Hand des Benutzers an unterschiedliche
Bereiche der Fernbedienung erfasst werden, insbesondere gibt dies die Möglichkeit,
das vollständige Umgreifen der Fernbedienung durch den Benutzer berührungsfrei erfassen
zu können, um daraufhin die Fernbedienung wie voranstehend erläutert zu aktivieren.
[0017] Günstigerweise umfasst die Fernbedienung ein Gehäuse mit einander abgewandten Seitenbereichen,
an denen jeweils ein Näherungssensor angeordnet ist. Beispielsweise kann an einer
Oberseite und an einer Unterseite des Gehäuses jeweils ein Näherungssensor positioniert
sein, wobei die Fernsteuerung nur dann aktivierbar ist, wenn beide Näherungssensoren
ein Sensorsignal bereitstellen. Alternativ oder ergänzend kann vorgesehen sein, dass
an einander abgewandten Längs- oder Querseiten des Gehäuses jeweils ein Näherungssensor
angeordnet ist.
[0018] Als günstig hat es sich erwiesen, wenn die Fernbedienung ein wannenartiges Gehäuseunterteil
aufweist, das eine Standfläche zum Ablegen der Fernbedienung auf einer Unterlage ausbildet,
wobei mindestens ein Näherungssensor im Abstand zur Standfläche angeordnet ist. Dadurch
kann auf konstruktiv einfache Weise sichergestellt werden, dass die Fernbedienung
nicht dadurch aktiviert werden kann, dass sie auf einer Unterlage abgelegt wird. Mindestens
ein Näherungssensor ist im Abstand zur Standfläche angeordnet, so dass er die Unterlage
nicht erfassen kann, wenn die Fernbedienung auf der Unterlage abgelegt ist, da der
Näherungssensor einen Abstand zur Unterlage einnimmt.
[0019] Um das Ergreifen der Fernbedienung durch den Benutzer zuverlässig erfassen zu können,
ist es bei Einsatz von Näherungssensoren von Vorteil, wenn die Fernbedienung ein Gehäuse
aufweist mit mindestens einem Bereich verringerter Wandstärke und wenn der mindestens
eine Näherungssensor im Bereich verringerter Wandstärke des Gehäuses angeordnet ist.
[0020] Es kann beispielsweise vorgesehen sein, dass das Gehäuse auf seiner Innenseite taschenförmige
Vertiefungen aufweist, in denen jeweils ein Näherungssensor angeordnet ist.
[0021] Alternativ oder ergänzend zum Einsatz von mindestens einem Näherungssensor kann die
Fernbedienung auch eine Sensoreinrichtung zum Erfassen einer Bewegung der Fernbedienung
aufweisen. Nimmt die Fernbedienung eine Ruhestellung ein, so ist sie deaktiviert,
eine Aktivierung erfolgt, wenn die Sensoreinrichtung eine Bewegung der Fernsteuerung
erfasst.
[0022] Von Vorteil ist es, wenn mittels der Sensoreinrichtung ein Bewegungsmuster der Fernbedienung
erfassbar und mit einem vorgegebenen Bewegungsmuster vergleichbar ist. Unter einem
Bewegungsmuster wird hierbei ein bestimmter Beschleunigungsverlauf verstanden. Eine
derartige Ausgestaltung geht von der Erkenntnis aus, dass das Ergreifen der Fernbedienung
durch einen Benutzer typischerweise mit einem bestimmten Bewegungsmuster verbunden
ist. Erst nachdem die Sensoreinrichtung bei einer Bewegung der Fernsteuerung ein Bewegungsmuster
erkannt hat, wie es typischerweise beim Ergreifen der Fernsteuerung durch einen Benutzer
erfolgt, wird die Fernsteuerung aktiviert, so dass dann Steuerbefehle der Vorrichtung
zur Lagerung eines Patienten bereitgestellt werden können. Durch den Vergleich mit
einem vorgegebenen Bewegungsmuster, das in einem Speicherglied hinterlegt sein kann,
wird zuverlässig vermieden, dass die Fernbedienung bereits durch eine unbeabsichtigte
Bewegung aktiviert wird, wie sie beispielsweise erfolgen kann, wenn die Fernbedienung
zu Boden fällt.
[0023] Zum Erfassen einer Bewegung der Fernsteuerung kann die Sensoreinrichtung mindestens
einen Beschleunigungssensor aufweisen. Derartige Beschleunigungssensoren sind dem
Fachmann an sich bekannt. Günstig ist es, wenn der zeitliche Verlauf der Beschleunigung
der Fernbedienung erfassbar ist, denn dies erlaubt, wie voranstehend erläutert, den
Vergleich mit einem vorgegebenen Beschleunigungsverlauf der Fernbedienung, wie er
typischerweise beim Ergreifen der Fernbedienung durch einen Benutzer vorliegt.
[0024] Bevorzugt weist die Sensoreinrichtung mehrere Beschleunigungssensoren auf und die
Bereitstellung von Steuerbefehlen für die Vorrichtung ist nur dann aktivierbar, wenn
sämtliche Beschleunigungssensoren dasselbe Beschleunigungsmuster erfassen.
[0025] Die nachfolgende Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung dient
im Zusammenhang mit der Zeichnung der näheren Erläuterung. Es zeigen:
- Figur 1:
- eine schematische Seitenansicht einer Vorrichtung zur Lagerung eines Patienten, die
mittels einer Fernbedienung steuerbar ist;
- Figur 2:
- eine perspektivische Darstellung der Fernbedienung;
- Figur 3:
- eine perspektivische Schnittansicht der Fernbedienung aus Figur 2 und
- Figur 4:
- eine Unteransicht der Fernbedienung aus Figur 2 mit abgenommenem Gehäuseunterteil.
[0026] In Figur 1 ist schematisch eine Vorrichtung zur Lagerung eines Patienten in Form
eines Operationstisches 10 dargestellt. Dieser umfasst eine höhenverstellbare Tragsäule
11, auf die eine Tischplatte 12 aufgesetzt ist. Die Tischplatte 12 bildet eine Lagerfläche
für einen Patienten aus und ist in horizontaler Richtung relativ zur Tragsäule 11
verstellbar. Dies ist durch den Doppelpfeil 14 in Figur 1 veranschaulicht. Die horizontale
Verstellung kann hierbei parallel zur Längsrichtung der Tischplatte 12 erfolgen, wie
dies in Figur 1 dargestellt ist, es kann jedoch ergänzend auch eine horizontale Verstellung
quer zur Längsrichtung der Tischplatte 12 vorgesehen sein.
[0027] Zusammen mit der Tragsäule 11 ist die Tischplatte 12 auch in vertikaler Richtung
verstellbar, dies ist in Figur 1 durch den Doppelpfeil 15 veranschaulicht.
[0028] Die Tischplatte 12 umfasst ein Basissegment 17, das mit der Tragsäule 11 verbunden
ist und an dem einerseits um eine horizontale Verschwenkachse 18 verschwenkbar ein
Rückensegment 19 und andererseits um eine ebenfalls horizontal ausgerichtete Verschwenkachse
21 ein Beckensegment 22 verschwenkbar gelagert sind. Auf der dem Basissegment 17 abgewandten
Seite ist am Beckensegment 22 um eine wiederum horizontal ausgerichtete Schwenkachse
24 verschwenkbar ein Beinsegment 25 gelagert. Das Rückensegment 19 lagert auf seiner
dem Basissegment 17 abgewandten Seite ein Kopfsegment 27, das um eine horizontale
Schwenkachse 28 verschwenkbar ist. Zum Verschwenken der einzelnen Segmente 17, 19,
22, 25 und 27 der Tischplatte 12 kommen in die Tischplatte 12 integrierte Elektromotoren
zum Einsatz, die zur Erzielung einer besseren Übersicht in der Zeichnung nicht dargestellt
sind. Mittels weiterer Elektromotoren, die in die Tragsäule 11 und in das Basissegment
17 integriert sind, kann die Tischplatte 12 in horizontaler Richtung und in vertikaler
Richtung verstellt werden. Zur Steuerung der Elektromotoren kommt eine an sich bekannte
und deshalb in der Zeichnung zur Erzielung einer besseren Übersicht ebenfalls nicht
dargestellte zentrale Steuereinheit des OP-Tisches 10 zum Einsatz.
[0029] Dem OP-Tisch 10 ist eine Fernbedienung 35 zugeordnet, die in der dargestellten Ausführungsform
drahtlos über eine bidirektionale Funk- und/oder Infrarotverbindung 36 mit der zentralen
Steuereinheit des OP-Tisches 10 verbunden ist. Die Fernbedienung 35 weist ein Gehäuse
38 auf mit einem Gehäuseoberteil 39, das ein wannenartiges Gehäuseunterteil 40 abdeckt
und eine Tastatur 42 mit einer Vielzahl von Tasten 43 aufweist. Außerdem weist das
Gehäuseoberteil 39 eine Anzeigeeinrichtung in Form eines Displays 44 auf.
[0030] Innerhalb des Gehäuses 12 ist eine Leiterplatte 46 angeordnet, die sowohl an ihrer
Oberseite 47 als auch an ihrer Unterseite 48 elektrische Bauelemente trägt. Oberseitig
ist an der Leiterplatte 46 insbesondere eine an sich bekannte und deshalb in der Zeichnung
nicht dargestellte Sende- und Empfangseinrichtung angeordnet zum Aussenden und Empfangen
von Signalen.
[0031] Mittels der Tastatur 42 kann ein Benutzer Steuerbefehle eingeben, die von der Fernbedienung
35 über die Funk- und/oder Infrarotverbindung 36 an den Operationstisch 10 übertragen
werden zum Verstellen der Tischplatte 12 und deren Segmente 17, 19, 22, 25 und 27.
Damit die Fernbedienung 35 dem OP-Tisch 10 Steuerbefehle bereitstellen kann, muss
die Fernbedienung 35 zunächst aktiviert werden. Hierzu weist sie eine elektronische
Aktivierungseinheit 50 auf, die unterseitig an der Leiterplatte 46 angeordnet ist
und der mehrere Sensoren zugeordnet sind, die das Ergreifen der Fernbedienung 35 durch
einen Benutzer erfassen. Als Sensoren kommen zum einen vier kapazitive Sensoren 51,
52, 53 und 54 zum Einsatz, die jeweils einen berührungsfreien Näherungssensor ausbilden,
und zum anderen kommt eine Sensoreinrichtung 56 mit zwei Beschleunigungssensoren 57,
58 und mit einer Auswerteeinheit 59 zum Einsatz.
[0032] Die kapazitiven Sensoren 51, 52, 53 und 54 tauchen jeweils in eine taschenförmige
Vertiefung 61 des Gehäuseunterteils 40 ein und sind somit jeweils an einem Bereich
verminderter Wandstärke des Gehäuseunterteils 40 angeordnet. Wird das Gehäuse 38 von
der Hand eines Benutzers unterseitig umgriffen, so stellen die kapazitiven Sensoren
51, 52, 53 und 54 der Aktivierungseinheit 50 jeweils ein Sensorsignal bereit. Die
kapazitiven Sensoren 51, 52, 53 und 54 sind hierzu über entsprechende Sensorleitungen
63, 64, 65, 66 mit der Aktivierungseinheit 50 verbunden.
[0033] Die Beschleunigungssensoren 57 und 58 erfassen eine Beschleunigung der Fernbedienung
35 und damit eine Bewegung der Fernbedienung 35 relativ zu deren Umgebung. Über Sensorleitungen
68 bzw. 69 sind die Beschleunigungssensoren 57 und 58 mit der Auswerteeinheit 59 verbunden.
Diese steht über eine Signalleitung 71 mit der Aktivierungseinheit 50 in elektrischer
Verbindung.
[0034] Wird die Fernbedienung 35 vom Benutzer ergriffen, so erfährt sie hierbei eine typische
Abfolge von Beschleunigungen. Diese werden von den Beschleunigungssensoren 57, 58
erfasst und an die Auswerteeinheit 59 geleitet. Letztere weist ein Speicherglied 73
auf, in dem ein typischer Beschleunigungsverlauf, wie er beim Ergreifen der Fernbedienung
35 durch den Benutzer vorliegt, abgespeichert ist. Ein aktueller Beschleunigungsverlauf
kann somit mittels der Auswerteeinheit 59 mit dem abgespeicherten Beschleunigungsverlauf
verglichen werden. Liegt eine hinreichende Übereinstimmung vor, so stellt die Auswerteeinheit
59 der Aktivierungseinheit 50 über die Signalleitung 71 ein Freigabesignal zur Verfügung.
Liegt dieses Freigabesignal vor und wird gleichzeitig von den kapazitiven Sensoren
51, 52, 53 und 54 das Anliegen der Hand des Benutzers an der Außenseite des Gehäuseunterteils
40 erkannt, so wird die Fernbedienung 35 von der Aktivierungseinheit 50 dergestalt
aktiviert, dass nunmehr von der Fernbedienung 35 Steuerbefehle dem Operationstisch
10 bereitgestellt werden können. Solange die Fernsteuerung 35 mit einer unterseitigen
Standfläche 41 nur auf einer Unterlage, beispielsweise auf der Tischplatte 12 abgelegt
ist, können noch keine Steuerbefehle von der Fernbedienung 35 zum Operationstisch
übertragen werden. Eine irrtümliche Übertragung von Steuerbefehlen, die beispielsweise
daraus resultieren, dass ein Gegenstand auf der Tastatur 42 abgelegt wurde, kann somit
zuverlässig vermieden werden. Steuerbefehle können erst dann bereitgestellt werden,
nachdem ein Benutzer die Fernsteuerung 35 ergriffen hat. Dann ist die Fernbedienung
35 aktiviert und ermöglicht auf einfache Weise eine Verstellung der Tischplatte 12.
Zum Verstellen der Tischplatte 12 ist es dann lediglich erforderlich, dass der Benutzer
durch Drücken einer entsprechenden Taste 43 entweder die Tischplatte 12 in ihrer Gesamtheit
oder ein Segment 17, 19, 22, 25 oder 27 auswählt und danach die Fernbedienung 35 in
der gewünschten Richtung bewegt, in der die Tischplatte 12 bzw. das ausgewählte Segment
17, 19, 22, 25 oder 27 bewegt werden soll. Die Auswerteeinheit 59 erkennt mittels
der Beschleunigungssensoren 57 und 58 die Richtung, in der die Fernbedienung 35 relativ
zur Tischplatte 12 bewegt wird, und stellt ein Steuersignal bereit, das an den Operationstisch
10 übertragen wird, so dass sich die Operationstischplatte 12 bzw. das gewünschte
Segment entsprechend der Bewegungsrichtung der Fernbedienung 35 verstellt. Um die
Ausrichtung der Fernbedienung 35 mit der Ausrichtung der Tischplatte 12 zu koordinieren,
damit anschließend die Bewegung der Fernbedienung 35 relativ zu dieser Ausrichtung
erfasst werden kann, wird der Fernbedienung 35 in einem ersten Schritt eine gewisse
Raumrichtung vorgegeben. Dies kann dadurch erfolgen, dass Kreiselsysteme des OP-Tisches
10 und der Fernbedienung vorab synchronisiert werden. Nach erfolgter Synchronisierung
und Aktivierung der Fernbedienung 35 ist somit die Verstellung der Tischplatte 12
bzw. die Verstellung von deren Segmenten sehr einfach. Die Aktivierung hat auch zur
Folge, dass das Display 44 mit Energie versorgt wird und dass die Tasten 43 jeweils
von einer unterhalb der Tasten angeordneten Leuchtdiode 45 beleuchtet werden.
1. Fernbedienung für eine Vorrichtung (10) zur Lagerung eines Patienten, die eine motorisch
verstellbare Lagerfläche (12) aufweist, wobei die Fernbedienung (35) eine Eingabeeinrichtung
(42) zur Eingabe von Steuerbefehlen umfasst, die zum Verstellen der Lagerfläche (12)
an die Vorrichtung (10) übertragbar sind, und wobei die Fernbedienung (35) mindestens
einen das Ergreifen der Fernbedienung (35) durch einen Benutzer erfassenden Sensor
(51, 52, 53, 54, 57, 58) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Bereitstellung von Steuerbefehlen für die Vorrichtung (10) in Abhängigkeit eines
Sensorsignals des mindestens einen Sensors (51, 52, 53, 54, 57, 58) aktivierbar ist,
wobei die Fernbedienung (35) mehrere das Ergreifen der Fernbedienung (35) durch einen
Benutzer erfassende Sensoren (51, 52, 53, 54, 57, 58) aufweist und die Bereitstellung
von Steuerbefehlen für die Vorrichtung (10) erst dann aktivierbar ist, wenn wenigstens
zwei Sensoren (51, 52, 53, 54, 57, 58) das Ergreifen der Fernbedienung (35) durch
einen Benutzer erfassen.
2. Fernbedienung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Steuerbefehle erst dann wirksam eingebbar sind, nachdem mindestens ein Sensor (51,
52, 53, 54, 57, 58) das Ergreifen der Fernsteuerung (35) durch einen Benutzer erfasst
hat.
3. Fernbedienung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Fernbedienung (35) eine Anzeigeeinrichtung (44) aufweist, die in Abhängigkeit
eines Sensorsignals des mindestens einen Sensors (51, 52, 53, 54, 57, 58) aktivierbar
ist.
4. Fernbedienung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Fernbedienung (35) mindestens eine Leuchteinrichtung (45) zur Beleuchtung mindestens
eines Eingabeelements (43) der Eingabeeinrichtung (42) aufweist, wobei die Leuchteinrichtung
(45) in Abhängigkeit eines Sensorsignals des mindestens einen Sensors (51, 52, 53,
54, 57, 58) aktivierbar ist.
5. Fernbedienung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein das Ergreifen der Fernbedienung (35) durch einen Benutzer erfassender
Sensor als Näherungssensor (51, 52, 53, 54) ausgestaltet ist.
6. Fernbedienung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Näherungssensor als kapazitiver Sensor (51, 52, 53, 54) ausgestaltet
ist.
7. Fernbedienung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Fernbedienung (35) mindestens zwei im Abstand zueinander angeordnete Näherungssensoren
(51, 52, 53, 54) aufweist.
8. Fernbedienung nach Anspruch 5, 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Fernbedienung (35) ein Gehäuse (38) aufweist mit einander abgewandten Seitenbereichen,
an denen jeweils ein Näherungssensor (51, 52; 53, 54) angeordnet ist.
9. Fernbedienung nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Fernbedienung (35) ein wannenartiges Gehäuseunterteil (40) aufweist, das eine
Standfläche (41) zum Ablegen der Fernbedienung (35) auf einer Unterlage ausbildet,
wobei mindestens ein Näherungssensor (51, 52, 53, 54) im Abstand zur Standfläche (41)
angeordnet ist.
10. Fernbedienung nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Fernbedienung (35) ein Gehäuse (38) aufweist und der mindestens eine Näherungssensor
(51, 52, 53, 54) an einem Bereich verringerter Wandstärke des Gehäuses (38) angeordnet
ist.
11. Fernbedienung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Fernbedienung (35) eine Sensoreinrichtung (56) zum Erfassen einer Bewegung der
Fernbedienung (35) aufweist.
12. Fernbedienung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass mittels der Sensoreinrichtung (56) ein Bewegungsmuster der Fernbedienung (35) erfassbar
und mit einem vorgegebenen Bewegungsmuster vergleichbar ist.
13. Fernbedienung nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Sensoreinrichtung (56) mindestens einen Beschleunigungssensor (57, 58) aufweist.
14. Fernbedienung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Sensoreinrichtung (56) mehrere Beschleunigungssensoren (57, 58) aufweist und
die Bereitstellung von Steuerbefehlen für die Vorrichtung (10) nur dann aktivierbar
ist, wenn sämtliche Beschleunigungssensoren (57, 58) dasselbe Beschleunigungsmuster
erfassen.
1. Remote controller for an apparatus (10) for supporting a patient, which apparatus
has a support surface (12) which can be adjusted by motor, the remote controller (35)
comprising an input device (42) for entering control commands which can be transmitted
to the apparatus (10) for the purpose of adjusting the support surface (12), and the
remote controller (35) having at least one sensor (51, 52, 53, 54, 57, 58) which detects
pick-up of the remote controller (35) by a user, characterized in that the provision of control commands for the apparatus (10) can be activated as a function
of a sensor signal of the at least one sensor (51, 52, 53, 54, 57, 58), the remote
controller (35) having a plurality of sensors (51, 52, 53, 54, 57, 58) which detect
pick-up of the remote controller (35) by a user, and the provision of control commands
for the apparatus (10) being activatable only when at least two sensors (51, 52, 53,
54, 57, 58) detect pick-up of the remote controller (35) by a user.
2. Remote controller according to Claim 1, characterized in that control commands can be effectively entered only after at least one sensor (51, 52,
53, 54, 57, 58) has detected pick-up of the remote controller (35) by a user.
3. Remote controller according to Claim 1 or 2, characterized in that the remote controller (35) has a display device (44) which can be activated as a
function of a sensor signal of the at least one sensor (51, 52, 53, 54, 57, 58).
4. Remote controller according to one of the preceding claims, characterized in that the remote controller (35) has at least one lighting device (45) for illuminating
at least one input element (43) of the input device (42), it being possible to activate
the lighting device (45) as a function of a sensor signal of the at least one sensor
(51, 52, 53, 54, 57, 58).
5. Remote controller according to one of the preceding claims, characterized in that at least one sensor which detects pick-up of the remote controller (35) by a user
is formed as a proximity sensor (51, 52, 53, 54).
6. Remote controller according to Claim 5, characterized in that at least one proximity sensor is formed as a capacitive sensor (51, 52, 53, 54).
7. Remote controller according to Claim 5 or 6, characterized in that the remote controller (35) has at least two proximity sensors (51, 52, 53, 54) which
are disposed at a spacing from one another.
8. Remote controller according to Claim 5, 6 or 7, characterized in that the remote controller (35) has a housing (38) with side regions which are directed
away from one another and on which a proximity sensor (51, 52; 53, 54) is disposed
in each case.
9. Remote controller according to one of Claims 5 to 8, characterized in that the remote controller (35) has a trough-like housing lower part (40) which forms
a standing surface (41) for placing the remote controller (35) on a support, at least
one proximity sensor (51, 52, 53, 54) being disposed at a spacing from the standing
surface (41).
10. Remote controller according to one of Claims 5 to 9, characterized in that the remote controller (35) has a housing (38) and the at least one proximity sensor
(51, 52, 53, 54) is disposed on a region of reduced wall thickness of the housing
(38).
11. Remote controller according to one of the preceding claims, characterized in that the remote controller (35) has a sensor device (56) for detecting a movement of the
remote controller (35).
12. Remote controller according to Claim 11, characterized in that a movement pattern of the remote controller (35) can be detected by means of the
sensor device (56) and can be compared with a predefined movement pattern.
13. Remote controller according to Claim 11 or 12, characterized in that the sensor device (56) has at least one acceleration sensor (57, 58).
14. Remote controller according to Claim 13, characterized in that the sensor device (56) has a plurality of acceleration sensors (57, 58), and the
provision of control commands for the apparatus (10) can be activated only when all
the acceleration sensors (57, 58) detect the same acceleration pattern.
1. Télécommande pour un équipement (10) destiné à recevoir un patient, lequel comporte
une surface de couchage (12) réglable par moteur, la télécommande (35) comportant
un dispositif d'entrée (42) pour entrer les instructions de commande qui peuvent être
transmises à l'équipement (10) pour le réglage de la surface de couchage (12), et
la télécommande (35) comportant au moins un capteur (51, 52, 53, 54, 57, 58) qui détecte
qu'un utilisateur se saisit de la télécommande (35), caractérisée en ce que la mise à disposition des instructions de commande pour l'équipement (10) peut être
activée en fonction d'un signal délivré par ledit au moins un capteur (51, 52, 53,
54, 57, 58), la télécommande (35) comportant plusieurs capteurs (51, 52, 53, 54, 57,
58) qui détectent qu'un utilisateur se saisit de la télécommande (35), et la mise
à disposition des instructions de commande pour l'équipement (10) peut être activée
seulement lorsque au moins deux capteurs (51, 52, 53, 54, 57, 58) ont détecté qu'un
utilisateur se saisit de la télécommande (35).
2. Télécommande selon la revendication 1, caractérisée en ce que les instructions de commande peuvent être entrées efficacement seulement après que
ledit au moins un capteur (51, 52, 53, 54, 57, 58) a détecté qu'un utilisateur se
saisit de la télécommande (35).
3. Télécommande selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que la télécommande (35) comporte un afficheur (44) qui peut être activé en fonction
d'un signal délivré par ledit au moins un capteur (51, 52, 53, 54, 57, 58).
4. Télécommande selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que la télécommande (35) comporte au moins un dispositif d'éclairage (45) pour éclairer
au moins un élément d'entrée (43) du dispositif d'entrée (42), le dispositif d'éclairage
(45) pouvant être activé en fonction d'un signal délivré par ledit au moins un capteur
(51, 52, 53, 54, 57, 58).
5. Télécommande selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que ledit au moins un capteur, qui détecte qu'un utilisateur se saisit de la télécommande
(35), est configuré sous la forme d'un capteur de proximité (51, 52, 53, 54).
6. Télécommande selon la revendication 5, caractérisée en ce que ledit au moins un capteur de proximité est réalisé sous la forme d'un capteur capacitif
(51, 52, 53, 54).
7. Télécommande selon la revendication 5 ou 6, caractérisée en ce que la télécommande (35) comporte au moins deux capteurs de proximité (51, 52, 53, 54)
disposés à distance l'un de l'autre.
8. Télécommande selon la revendication 5, 6 ou 7, caractérisée en ce que la télécommande (35) comporte un boîtier (38) avec des zones latérales opposées l'une
à l'autre, sur chacune desquelles est disposé un capteur de proximité (51, 52, 53,
54).
9. Télécommande selon l'une quelconque des revendications 5 à 8, caractérisée en ce que la télécommande (35) comporte une partie inférieure de boîtier (40) en forme de cuvette,
qui forme une surface de pose (41) pour poser la télécommande (35) sur un support,
au moins un capteur de proximité (51, 52, 53, 54) étant disposé à distance de la surface
de pose (41).
10. Télécommande selon l'une quelconque des revendications 5 à 9, caractérisée en ce que la télécommande (35) comporte un boîtier (38) et ledit au moins un capteur de proximité
(51, 52, 53, 54) est disposé sur une zone de plus faible épaisseur de paroi du boîtier
(38).
11. Télécommande selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que la télécommande (35) comporte un dispositif de détection (56) pour détecter un mouvement
de la télécommande (35).
12. Télécommande selon la revendication 11, caractérisée en ce qu'un modèle de mouvement de la télécommande (35) peut être détecté par le dispositif
de détection (56) et peut être comparé à un modèle de mouvement prédéfini.
13. Télécommande selon la revendication 11 ou 12, caractérisée en ce que le dispositif de détection (56) comporte au moins un capteur d'accélération (57,
58).
14. Télécommande selon la revendication 13, caractérisée en ce que le dispositif de détection (56) comporte plusieurs capteurs d'accélération (57, 58),
et la mise à disposition des instructions de commande pour l'équipement (10) ne peut
être activée que lorsque tous les capteurs d'accélération (57, 58) ont détecté le
même modèle d'accélération.
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