TECHNISCHES GEBIET DER ERFINDUNG
[0001] Die Erfindung betrifft ein Sägeblatt mit einem bandförmigen Grundkörper und ungeschränkten
Zähnen mit geometrisch bestimmten Schneiden, wobei die Zähne mit dem Grundkörper verbundene
Formkörper aus Hartmetall aufweisen.
[0002] Das Sägeblatt besitzt einen bandförmigen Grundkörper, ist also als Sägeband ausgebildet.
Der bandförmige Grundkörper besitzt Sitze, die zur Aufnahme von Formkörpern aus Hartmetall
bestimmt sind. In der Regel werden diese Sitze durch Fräsen des bandförmigen Grundkörpers
hergestellt. Die Formkörper aus Hartmetall werden als separate Elemente hergestellt
und über die Sitze dauerhaft mit dem bandförmigen Grundkörper verbunden. Die Formkörper
aus Hartmetall besitzen geometrisch bestimmte Schneiden und bilden damit die Zähne
des Sägeblatts.
NÄCHSTLIEGENDER STAND DER TECHNIK
[0003] Ein Sägeblatt ist aus der deutschen Patentanmeldung
DE 42 00 423 A1 bekannt. Das Sägeblatt ist zur Bearbeitung metallischer Werkstoffe ausgebildet und
bestimmt. Es besitzt einen Grundkörper mit ungeschränkten Zähnen mit Schneiden, die
in sich wiederholenden Zyklen vorgesehen sind. Die Zähne können aus den mit dem Grundkörper
verbundenen Formkörpern aus Hartmetall bestehen. Jeder Zyklus besteht aus mindestens
einer aus mindestens drei Zähnen bestehenden Zahngruppe mit Höhen- und Breitenstufung.
Die Zähne können von Zahn zu Zahn abnehmende Höhe und dabei zunehmende Breite aufweisen.
Alle Zähne sind symmetrisch zu einer Längsmittelebene durch den Grundkörper ausgebildet.
Die Zähne besitzen geometrisch bestimmte Schneiden, d. h. jeder Zahn besitzt eine
geometrisch bestimmte Form mit Spanwinkel, Freiwinkel usw. Die wirksamen Schneiden
bzw. Schneidenabschnitte sämtlicher Zähne sind jeweils von einer abknickenden Schneidkante
gebildet, deren innerer Abschnitt etwa senkrecht zur Längsmittelebene verläuft und
an den sich nach außen in symmetrischer Anordnung zum Grundkörper hin geneigte Fasen
anschließen. Die Schneidkante weist damit Ecken sowohl im Bereich der abknickenden
Schneidkante wie auch am Übergang zwischen Fase und Flanke auf. Die Schneidkanten
an jedem Zahn können durch Erhöhung der Anzahl der Abknickpunkte in ihrer Form verändert
werden.
[0004] Ein weiteres Sägeblatt ist auch aus der deutschen Patentanmeldung
DE 199 63 396 A1 bekannt. Auch dieses Sägeblatt wird beim Trennen metallischer Werkstoffe eingesetzt.
Die Anzahl der Zähne im Zyklus beträgt hier mindestens 2. Die Zähne können aus den
mit dem Grundkörper verbundenen Formkörpern aus Hartmetall bestehen. Die beiden Zähne
besitzen eine Höhen- und eine Breitenstufung und bilden eine erste Zahngruppe. An
jedem Zahn wird eine wirksame Schneidkante in Form einer abknickenden Linie gebildet
wird. Es ist eine zweite Gruppe von Zähnen vorgesehen, die jeweils eine über die Breite
gerade durchgehende Schneidkante aufweisen. Die Zähne der zweiten Zahngruppe sind
identisch ausgebildet. Die Zähne der zweiten Zahngruppe stellen die Zähne mit der
größten Breite und geringsten Höhe dar. Die Zähne der ersten Zahngruppe und der zweiten
Zahngruppe können abwechselnd angeordnet sein.
AUFGABE DER ERFINDUNG
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Sägeblatt bereitzustellen, welches
eine hohe Zerspanungsleistung ohne großen Materialverlust erbringt, zur Erzeugung
von Werkstücken mit unterschiedlichen Abmessungen flexibel einsetzbar und zum Sägen
von Stein geeignet ist.
LÖSUNG
[0006] Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch ein Steinsägeblatt mit den Merkmalen des Patentanspruchs
1 gelöst.
[0007] Die Formkörper zum Sägen von Stein weisen also einen Träger aus Hartmetall und eine
die Schneide bildende Schicht auf, wobei die Schicht eine Härte von mindestens 5.000
HK besitzt.
WEITERER STAND DER TECHNIK
[0008] Es ist auch allgemein bekannt, dass zum Trennen von Stein, insbesondere Granit, Sandstein,
Marmor und dergleichen, auch Sägeelemente eingesetzt werden, die keine geometrisch
bestimmten Schneiden aufweisen. So sind beispielsweise Seilsägen bekannt, bei denen
ein umlaufendes Seil eingesetzt wird, welches mit zylinderförmigen Segmenten besetzt
ist, wobei die Segmente mit Diamant beschichtet sind. Solche Seilsägen erbringen eine
geringe Schnittleistung, können nur mit vergleichsweise geringem Vorschub eingesetzt
werden und arbeiten im Stein einen relativ breiten Schnittkanal aus, so dass bei einer
solchen Trennarbeit ein relativ großer Materialverlust eintritt. Die erzeugbaren Schnitte
sind selten gerade und erbringen an der Schnittfläche eine relativ große Rautiefe.
[0009] Es ist weiterhin
allgemein bekannt, dass zum Trennen von Stein auch Trennscheiben mit relativ großem Durchmesser eingesetzt
werden, die zwar vorteilhaft eine hohe Schnittleistung erbringen, jedoch nachteilig
einen entsprechend breiten Schnittkanal im Stein ausarbeiten.
[0010] Es ist auch
allgemein bekannt, dass zum Sägen von Stein horizontale Gattersägen eingesetzt werden, die in ihrem
grundsätzlichen Aufbau an sich so ausgebildet und angeordnet sind, wie dies bei Gattersägen
für Holz bekannt ist. Die Sägeblätter sind hier jedoch diamantbestreut, so dass keine
geometrisch bestimmten Schneiden vorliegen. Der Nachteil solcher Gattersägen ist in
der geringen Flexibilität und der durch die Einstellung vorgegebenen Scheibendicke
festgelegt.
[0011] Ein Werkzeug zum Fräsen von Nuten und Falzen ist aus der europäischen Patentanmeldung
EP 0 590 408 A1 bekannt. Diese Druckschrift zeigt und beschreibt also einen Fräser. Einen Hinweis
auf die Ausbildung eines Sägeblatts enthält diese Druckschrift nicht.
[0012] Ein Sägeblatt ist aus der europäischen Patentanmeldung
EP 0 715 919 A1 bekannt. Diese Druckschrift zeigt eine formschlüssige Verbindung des Einsatzes des
Sägeblatts über eine Klemm- bzw. Steckverbindung mit dem Grundkörper. Die Einsätze
können eine Oberflächenhärte von mindestens 1200 HV 30 besitzen.
[0013] Ein Bohrer ist aus der deutschen Patentanmeldung
DE 196 52 208 A1 bekannt. Diese Druckschrift betrifft einen Bohrer, insbesondere zum Bohren von Bohrlöchern
in hartes Material, wie z. B. Stein. Einen Hinweis auf die Ausbildung eines Sägeblatts
enthält diese Druckschrift nicht.
BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
[0014] Die Erfindung betrifft ein Steinsägeblatt mit einem bandförmigen Grundkörper und
ungeschränkten Zähnen mit geometrisch bestimmten Schneiden, wobei die Zähne mit dem
Grundkörper verbundene Formkörper aus Hartmetall aufweisen. Die Formkörper weisen
zum Sägen von Stein einen Träger aus Hartmetall und eine die Schneide bildende Schicht
auf, wobei die Schicht eine Härte von mindestens 5.000 HK besitzt. Es handelt sich
also um ein Steinsägeblatt.
[0015] Unter spanend arbeitenden Trennverfahren mit einer Schneide mit geometrisch bestimmter
Schneidenform sind dabei in dieser Anmeldung im Sinne der DIN 8580 Drehen, Bohren,
Fräsen, Hobeln, Räumen, Sägen und Feilen zu verstehen. Als spanend arbeitende Trennverfahren
mit einer Schneide mit geometrisch unbestimmter Schneidenform sind u. a. Schleifen,
Honen und Läppen anzusehen.
[0016] Die neue Schicht ist also wesentlich härter als der Träger des Formkörpers aus dem
Hartmetall. Die Formkörper bilden die Zähne des Sägeblatts und besitzen eine geometrisch
bestimmte Form mit Schneide, Schneidkante, Spanwinkel, Freiwinkel, usw. Es reicht
aus, wenn die Schicht auf den Formkörpern aus Hartmetall vergleichsweise dünn bemessen
ist. Wichtig ist die extrem hohe Härte, die nur von wenigen Werkstoffen erreicht wird.
Die Schicht kann insbesondere aus polykristallinem Diamant (PKD) oder auch aus kubischem
Bornitrid (CBN) bestehen. Derartige Materialien werden bisher bei Sägeblättern nicht
eingesetzt. Die Schicht besitzt also eine Härte von mindestens 5.000 HK (Knoophärte;
vgl. auch DIN EN ISO 4545), wobei für kleine Lasten HK - HV (Vickershärte) gilt.
[0017] Die Schicht kann auf der in Bandlaufrichtung nach vorn weisenden Fläche des Trägers
des Formkörpers vorgesehen sein. Die Schicht bildet eine Spanfläche, mit der das abzutragende
und das abgetragene Material zumindest teilweise in Verbindung kommen. Dies schließt
die Schneidkante der Spanfläche mit ein. Der Einsatz dieser Schicht mit extrem großer
Härte führt in Verbindung mit der Ausbildung des Trägers beim Sägen von Stein dazu,
dass nicht so sehr eine schneidende Abnahme von Spänen eintritt, sondern eher ein
Schlag- oder Hämmereffekt, bei dem kleinste Bereiche des Steins zertrümmert und insoweit
abgetragen werden. Die Schicht schützt dabei den Träger des Formkörpers und damit
den Zahn vor Verschleiß.
[0018] Der mit dem Stein in Kontakt kommende Teil der Spanfläche der Schicht weist an mindestens
einem Zahn einer Zahngruppe, vorzugsweise an allen Zähnen des Sägeblattes, in Ansicht
entgegen der Bandlaufrichtung eine runde oder abgerundete Schneidkante auf. Abknickende
Schneidkanten, wie sie im Stand der Technik bekannt sind, werden somit nicht eingesetzt
und Ecken oder spitze Abknickpunkte im Bereich der Schneidkante kommen in Fortfall.
Dies besicht sich erfindungsgemäß auf den Übergang zwischen Schneidkante und Rückenfreifläche
aber auch auf den Übergang zu den Flankenflächen des Zahns beziehen. Die runde Form
vermeidet Ecken. Sie weist eine abgerundete Gestalt auf, die aus aneinander anschließenden
Bogenstücken, auch mit unterschiedlichen Radien, gebildet sein kann. In einer Sonderform
kann die runde Schneidkante kreisförmig ausgebildet sein.
[0019] Der Formkörper aus dem Träger aus Hartmetall und der Schicht mit der hohen Härte
kann am bandförmigen Grundkörper in einem gefrästen Sitz definiert formschlüssig gehalten
sein. Dies bezieht sich zumindest sowohl auf die radiale wie auch auf die tangentiale
Richtung. Die dauerhafte Verbindung zwischen den Formkörpern aus Hartmetall und dem
bandförmigen Grundkörper kann durch gängige Verbindungsarten, wie Schweißen, Löten
und dergleichen, erfolgen.
[0020] Die geometrisch bestimmten Schneiden für das neue Sägeblatt zum Trennen von Stein
können an sich alle Merkmale und Vorteile aufweisen, die bei Sägeblättern zum Trennen
metallischer Werkstoffe aus den Patentanmeldungen
DE 42 00 423 A1 und/oder
DE 199 63 396 A1 der Anmelderin bekannt sind. Dies schließt die Anwendung einer variablen Teilung
und die Anordnung verschiedener Zähne in sich wiederholenden Zyklen mit ein. Jeder
Zyklus sollte mindestens eine aus vorzugsweise mindestens drei Zähnen bestehende Zahngruppe
mit einer Höhenstufung und einer Breitenstufung besitzen, wobei die Höhenstufung von
Zahn zu Zahn abnehmen und dabei die Breitenstufung von Zahn zu Zahn auch zunehmen
kann. Es können auch mehrere Zahngruppen intermittierend ineinander verschachtelt
auf einem Grundkörper Anwendung finden, wobei jedoch mindestens die Zähne einer Zahngruppe
abgerundete Schneidkanten aufweisen sollten. Eine andere Zahngruppe kann auch abgerundete
Schneidkanten besitzen, jedoch nur Zähne identischer geometrischer Gestalt in der
Gruppe aufweisen.
[0021] Die von den Formkörpern gebildeten Zähne können einen negativen Spanwinkel, insbesondere
etwa zwischen -25° und 0°, aufweisen. Der Freiwinkel kann 0° bis 15° betragen. Ein
solcher Freiwinkel bezieht sich auf die Dachfläche eines Zahns und/oder auf die Ausbildung
der Flanken.
[0022] Es ist aber auch möglich, dass die von den Formkörpern gebildeten Zähne einen positiven
Spanwinkel, dann jedoch mit einer negativen Schutzfase von etwa 0° bis -25°, aufweisen.
Auch damit wird vorteilhaft eine hämmernde Zertrümmerung des Gesteinsmaterials beim
Sägen erreicht.
[0023] Die Spanfläche kann der Schicht jedes Formkörpers eine Hartstoffbeschichtung aufweisen.
Hierzu eignen sich insbesondere Aluminiumtitannitrid, Titanaluminiumkarbonitrid, Chromnitrid
oder dergleichen. Die Beschichtung kann auch als Mehrlagenschichtaufbau aufgebracht
sein. Sie sollte sich in der Regel über die Spanfläche und auch über die Schneidkante
und einen Teil der Flanken an jedem Formkörper erstrecken.
[0024] Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Patentansprüchen,
der Beschreibung und den Zeichnungen. Die in der Beschreibungseinleitung genannten
Vorteile von Merkmalen und von Kombinationen mehrerer Merkmale sind lediglich beispielhaft
und können alternativ oder kumulativ zur Wirkung kommen, ohne dass die Vorteile zwingend
von erfindungsgemäßen Ausführungsformen erzielt werden müssen. Weitere Merkmale sind
den Zeichnungen - insbesondere den dargestellten Geometrien und den relativen Abmessungen
mehrerer Bauteile zueinander sowie deren relativer Anordnung und Wirkverbindung -
zu entnehmen. Die Kombination von Merkmalen unterschiedlicher Ausführungsformen der
Erfindung oder von Merkmalen unterschiedlicher Patentansprüche ist ebenfalls abweichend
von den gewählten Rückbeziehungen der Patentansprüche möglich und wird hiermit angeregt.
Dies betrifft auch solche Merkmale, die in separaten Zeichnungen dargestellt sind
oder bei deren Beschreibung genannt werden. Diese Merkmale können auch mit Merkmalen
unterschiedlicher Patentansprüche kombiniert werden. Ebenso können in den Patentansprüchen
aufgeführte Merkmale für weitere Ausführungsformen der Erfindung entfallen.
KURZBESCHREIBUNG DER FIGUREN
[0025] Im Folgenden wird die Erfindung anhand in den Figuren dargestellter bevorzugter Ausführungsbeispiele
weiter erläutert und beschrieben.
- Fig. 1
- zeigt eine erste beispielhafte Ausführungsform des neuen Sägeblatts in einer Seitenansicht.
- Fig. 2
- zeigt eine Ansicht der Spitzenbereiche der Zähne entgegen der Bandlaufrichtung.
- Fig. 3
- zeigt eine Seitenansicht eines einen Zahn mitbildenden Formkörpers.
- Fig. 4
- zeigt eine Vorderansicht des Formkörpers gemäß Fig. 3.
- Fig. 5
- zeigt eine zweite beispielhafte Ausführungsform des neuen Sägeblatts in einer Seitenansicht.
FIGURENBESCHREIBUNG
[0026] Das in
Fig. 1 teilweise dargestellte beispielhafte neue Sägeblatt 1 weist einen bandförmigen Grundkörper
2 auf, der in bekannter Weise rechteckigen Querschnitt besitzt. Die eine dargestellte
Seite des Grundkörpers 2 trägt Zähne 3. Die Zähne 3 sind ungeschränkt sowie vorzugsweise
symmetrisch zu der Längsmittelebene 14 des Grundkörpers 2 ausgebildet und angeordnet.
Die Zähne 3 besitzen eine größere Breite als der Grundkörper 2.
[0027] Die Zähne 3 werden von Formkörpern 4 gebildet bzw. mitgebildet. Jeder Formkörper
4 besteht zu seinem größeren Teil aus einem Träger 21 aus Hartmetall und weist auf
einer Seite oder Fläche eine Schicht 5 auf, die aus einem Material besteht, welches
härter als das Hartmetall des Trägers 21 des Formkörpers 4 ist. Die Härte der Schicht
5, die dauerhaft mit dem Hartmetall des Trägers 21 des Formkörpers 4 verbunden ist,
beträgt mindestens 5.000 HK (Knoophärte; vgl. DIN EN ISO 4545). Geeignete Materialien,
die eine solche außergewöhnliche Härte aufweisen, sind insbesondere polykristalliner
Diamant (PKD) oder kubischer Bornitrid (CBN).
[0028] Die Formkörper 4 mit den Schichten 5 sind in Sitze 6 eingesetzt. Die Sitze 6 sowie
die übrige Formgebung des bandförmigen Grundkörpers 2 auf der Seite, auf der die Zähne
3 angebracht werden, erfolgt vorzugsweise durch Fräsen. Die Formkörper 4 werden an
den Sitzen 6 mit dem Material des Grundkörpers 2 dauerhaft verbunden, beispielsweise
durch Schweißen oder Löten. Die Sitze 6 sind so ausgeformt, dass jeder Formkörper
4 in zwei zumindest etwa rechtwinklig zueinander verlaufenden Richtungen formschlüssig
aufgesetzt und gehalten ist. Das Aufsetzen der Formkörper 4 erfolgt so, dass die Schichten
5 in Bandlaufrichtung 7 weisen.
[0029] Aus Fig. 1 ist erkennbar, dass die Formkörper 4, die die Zähne 3 bilden, mit negativem
Spanwinkel 8 angeordnet sind. Die Spanwinkel 8 sämtlicher Zähne 3 können übereinstimmend
ausgebildet sein. Es ist aber auch möglich, dass die negativen Spanwinkel 8 von Zahn
3 zu Zahn 3 variieren, so dass auf diese Weise Zahngruppen aus z. B. drei aufeinander
folgenden Zähnen 3 gebildet sind, wobei sich die negativen Spanwinkel 8 an den jeweiligen
Zähnen 3 in jeder Gruppe wiederholen. Es werden negative Spanwinkel 8 insbesondere
zwischen -25° und 0° eingesetzt.
[0030] Aus Fig. 1 ist erkennbar, dass die Zähne 3 auch mit variabler Teilung angeordnet
sein können. Die Zähne 3 können auch in einer Höhen- und/oder einer Breitenstufung
angeordnet sein. Jeder Zahn 3 besitzt an der in Bandlaufrichtung 7 nach vorn weisenden
freien Oberfläche der Schicht 5 eine Spanfläche 9, die an ihrem oberen Bereich in
eine Schneidkante 10 übergeht bzw. in dieser Schneidkante 10 endet. Die oberen Bereiche
der Spanfläche 9 und die Schneidkante 10 bilden zusammen je eine Schneide 11. Die
die Zähne 3 bildenden Formkörper 4 sind mit einem Freiwinkel 12 angeordnet, sodass
sich an jedem Zahn 3 eine Rückenfreifläche ergibt.
[0031] Fig. 2 zeigt die relative Gestaltung von drei Zähnen 3 in ihrer gegenseitigen Projektion
entgegen der Bandlaufrichtung 7 im Bereich der Schneiden 11. Es ist ein Zahn 3
1 erkennbar, dem entgegen der Bandlaufrichtung 7 ein zweiter Zahn 3
2 folgt, der wiederum von einem Zahn 3
3 entgegen der Bandlaufrichtung 7 gefolgt wird. Hieraus wird erkennbar, dass eine Zahngruppe
vorzugsweise aus mindestens drei Zähnen 3
1, 3
2, 3
3 gebildet ist. Diese Gruppe wiederholt sich in Zyklen. Jeder Zyklus weist mindestens
eine Gruppe, d. h. drei aufeinander folgende Zähne 3 auf. Es sind jedoch auch andere
Ausbildungen der Zähne 3, der Gruppen und der Zyklen möglich.
[0032] Es ist erkennbar, dass der Zahn 3
1 eine Spanfläche 9
1 aufweist, die an ihrem oberen Ende in eine Schneidkante 10
1 übergeht. Die Schneidkante 10, ist kreisbogenförmig ausgebildet und angeordnet und
geht unter Bildung je einer Ecke rechts und links in je eine Flanke 13 über. Die Flanken
13 und die zugehörigen Flankenwinkel stimmen an allen Zähnen 3
1, 3
2 und 3
3 überein und fallen in der Projektion zusammen.
[0033] Auch der folgende Zahn 3
2 besitzt eine Schneidkante 10
2. Die Formgebung lässt erkennen, dass die Schneidkante 10
2 aus einer Reihe von Radien zusammengesetzt ist, so dass sich insgesamt die dargestellte
abgerundete Form ergibt. Im Mittelbereich, also im Anschluss an die Längsmittelebene
14, besitzt die Schneidkante 10
2 ein gerades Stück 15
2, in welchem der Radius also unendlich groß ist. An dieses gerade Stück 15
2 schließt sich jeweils ein Bogenstück 16
2 an, welches einen endlichen Radius besitzt. Jedes Bogenstück 16
2 geht schließlich in ein weiteres Bogenstück 17
2 über. Der Übergang zwischen den Bogenstücken 16
2 und 17
2 erfolgt vorzugsweise mit gemeinsamer Tangente. Das Bogenstück 17
2 läuft in die Flanke 13 fast ohne Knickpunkt ein.
[0034] Auch der dritte Zahn 3
3 in der Zahngruppe besitzt eine abgerundete Schneidkante 10
3. Die Schneidkante 10
3 setzt sich auch hier aus einem geraden Stück 15
3 und zwei Bogenstücken 16
3 und 17
3 zusammen. Das Bogenstück 17
3 ist so angeordnet und wird von einem so ausgewählten Radius bestimmt, dass es tangential
in die Flanke 13 einläuft. Der Übergangspunkt liegt etwas unterhalb der Stelle, an
der der Zahn 3
3 seine größte Breite aufweist. Mindestens einer der Zähne 3
1, 3
2 und 3
3 besitzt eine solche Formgebung, wie sie anhand des Zahns 3
3 beschrieben wurde. Es ist jedoch auch möglich, sämtliche Zähne 3 in der Zahngruppe
in dieser Weise zu gestalten, um Knickpunkte an den Übergängen zu den Flanken 13 zu
vermeiden.
[0035] Aus Fig. 2 ist auch eine Höhen- und Breitenstufung der Zähne 3
1, 3
2 und 3
3 erkennbar. Der Zahn 3
1 ist der Zahn mit der größten Höhe und geringsten Breite. Der Zahn 3
3 ist der Zahn mit der geringsten Höhe und größten Breite. Der Zahn 3
2 liegt dazwischen. Die Reihenfolge der Zähne 3
1, 3
2 und 3
3 in Bandlaufrichtung 7 ist jedoch nicht zwingend. Die Zähne 3
1, 3
2 und 3
3 können gleiche oder auch jeweils unterschiedliche Spanwinkel 8 aufweisen. Auch die
Freiwinkel 12 am Zahnrücken können variieren. Jeder Zahn 3
1, 3
2 und 3
3 arbeitet vorzugsweise nur mit dem Bereich seiner Schneidkante 10, der in der Projektion
gemäß Fig. 2 frei übersteht. Auf diese Weise werden Materialstreifen im Schnittkanal
ausgeräumt, wie dies bereits in dem eingangs beschriebenen Stand der Technik der Fall
ist. Das Ausräumen der Materialstreifen erfolgt jedoch nicht spanweise, sondern mehr
durch hämmernde Materialzertrümmerung, indem die einzelnen streifenförmigen Bereiche
des Gesteinsmaterials im Schnittkanal zertrümmert und zerschlagen werden.
[0036] In den
Fig. 3 und 4 ist eine bevorzugte Ausführungsform des Formkörpers 4 dargestellt. Der Formkörper
4 weist den Träger 21 aus Hartmetall auf, der auf einer Seite die Schicht 5 aus PKD
oder CBN trägt. Die Schicht 5 ist dünner, im Allgemeinen wesentlich dünner, als der
Träger 21 des Formkörpers 4. Der Formkörper 4 bildet mit der freien Oberfläche der
Schicht 5 die Spanfläche 9, die an ihrem oberen Ende in die Schneidkante 10 übergeht,
die, wie Fig. 4 zeigt, hier kreisbogenförmig ausgebildet ist. Im unteren Bereich besitzt
der Formkörper 4 eine Ausnehmung 18 bzw. einen Kanal, dessen Breite der Dicke des
bandförmigen Grundkörpers 2 entspricht. Unter Beachtung der Gestaltung und Anordnung
der Sitze 6 in Verbindung mit der Ausnehmung 18 wird damit erkennbar, dass jeder Formkörper
4 in allen drei Raumrichtungen definiert formschlüssig auf dem Grundkörper 2 zu befestigen
ist.
[0037] Fig. 5 zeigt eine weitere Ausführungsform des Sägeblatts 1 mit seinem Grundkörper 2 und
drei Zähnen 3
1, 3
2 und 3
3 in der Zahngruppe. Es versteht sich, dass die Anzahl der Zähne 3 in der Zahngruppe
auch größer oder kleiner als drei sein kann. Die Zähne 3
1, 3
2 und 3
3 sind hier mit einem positiven Spanwinkel 19 angeordnet. Die Spanwinkel 19 der einzelnen
Zähne 3
1, 3
2 und 3
3 kann übereinstimmend oder auch variierend ausgebildet sein. Gleiches gilt für die
Teilung. Jede Spanfläche 9 der Schicht 5, die in positivem Spanwinkel 19 angeordnet
ist, geht jedoch in ihrem oberen Bereich in eine negative Schutzfase 20 über. An den
höchsten Punkten der Schutzfase 20 ergibt sich die Schneidkante 10. Die Schutzfase
20 erstreckt sich innerhalb der Schicht 5. Durch die Schutzfase 20 ergibt sich auch
hier ein negativer Winkel im Bereich der Schneidkante 10, so dass auch mit dieser
Ausführungsform die beabsichtigte hämmernde und zertrümmernde Wirkung der Schneiden
11 auf das Gesteinsmaterial auch möglich wird.
[0038] Bereiche der Spanfläche 9 und/oder der Schutzfase 20 einschließlich der Schneidkante
10 der Schicht 5 können mit einer Hartstoffbeschichtung 22 versehen sein. Dies ist
der Klarheit wegen nur an dem Zahn 3
3 in Fig. 5 dargestellt. Die Hartstoffbeschichtung 22 kann sich auch über einen Teil
der Flanken 13 der Zähne 3 erstrecken. Die Hartstoffbeschichtung 22 kann insbesondere
aus Aluminiumtitannitrid, Titanaluminiumcarbonitrid oder Chromnitrid bestehen.
BEZUGSZEICHENLISTE
[0039]
- 1
- Sägeblatt
- 2
- Grundkörper
- 3
- Zahn
- 4
- Formkörper
- 5
- Schicht
- 6
- Sitz
- 7
- Bandlaufrichtung
- 8
- negativer Spanwinkel
- 9
- Spanfläche
- 10
- Schneidkante
- 11
- Schneide
- 12
- Freiwinkel
- 13
- Flanke
- 14
- Längsmittelebene
- 15
- gerades Stück
- 16
- Bogenstück
- 17
- Bogenstück
- 18
- Ausnehmung
- 19
- positiver Spanwinkel
- 20
- Schutzfase
- 21
- Träger
- 22
- Hartstoffbeschichtung
1. Steinsägeblatt (1), mit
einem bandförmigen Grundkörper (2) und ungeschränkten Zähnen (3) mit geometrisch bestimmten
Schneiden (11),
wobei die Zähne (3) mit dem Grundkörper (2) verbundene Formkörper (4) aus Hartmetall
mit einer Rückenfreifläche und Flankenflächen aufweisen,
wobei die von den Formkörpern (4) gebildeten Zähne (3) einen negativen Spanwinkel
(8) oder einen positiven Spanwinkel (19) mit einer negativen Schutzfase (20) von 0°
bis -25° aufweisen,
wobei die Formkörper (4) zum Sägen von Stein einen Träger (21) aus Hartmetall und
eine die Schneide (11) bildende Schicht (5) aufweisen,
wobei die Schicht (5) eine Härte von mindestens 5.000 HK besitzt,
wobei die Schicht (5) die Spanfläche (9) des Formkörpers (4) bildet, und
wobei der mit dem Stein in Kontakt kommende Teil der Spanfläche (9) der Schicht (5)
eine runde Schneidkante (10) ohne spitze Abknickpunkte im Bereich des Übergangs zwischen
der Schneidkante (10) und der Rückenfreifläche und im Bereich des Übergangs zwischen
der Schneidkante (10) und den Flankenflächen aufweist.
2. Steinsägeblatt (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schicht (5) aus PKD oder CBN besteht.
3. Steinsägeblatt (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die runde Schneidkante (10) kreisförmig ausgebildet ist.
4. Steinsägeblatt (1) nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Formkörper (4) aus dem Träger (21) aus Hartmetall und der Schicht (5) in einem
am bandförmigen Grundkörper (2) gefrästen Sitz (6) formschlüssig gehalten ist.
5. Steinsägeblatt (1) nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die die Schneiden (11) bildenden Formkörper (4), insbesondere mit variabler Teilung,
auf dem bandförmigen Grundkörper (2) in sich wiederholenden Zyklen vorgesehen sind
und jeder Zyklus mindestens eine aus vorzugsweise mindestens drei Zähnen (3) bestehende
Zahngruppe mit einer Höhenstufung und einer Breitenstufung aufweist.
6. Steinsägeblatt (1) nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die von den Formkörpern (4) gebildeten Zähne (3) einen negativen Spanwinkel (8),
insbesondere zwischen -25° und 0°, und/oder einen Freiwinkel (12) von 0° bis 15° aufweisen.
7. Steinsägeblatt (1) nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die von den Formkörpern (4) gebildeten Zähne (3) einen positiven Spanwinkel (19)
mit einer negativen Schutzfase (20) von 0° bis -25° aufweisen.
8. Steinsägeblatt (1) nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Schicht (5) die Spanfläche (9) des Formkörpers (4) bildet und die Spanfläche
(9) eine Hartstoffbeschichtung (22), insbesondere aus Aluminiumtitannitrid, Titanaluminiumcarbonitrid,
oder Chromnitrid, aufweist.
1. A stone saw blade (1), comprising
a band-shaped base body (2) and unset teeth (3) having geometrically defined cutting
portions (11),
wherein the teeth (3) include form bodies (4) of hard metal being connected to the
base body (2) and including a rear free surface and flank surfaces,
wherein the teeth (3) being formed by the form bodies (4) have a negative rake angle
(8) or a positive rake angle (19) with a negative protecting bevel (20) of between
0° to -25°,
wherein the form bodies (4) include a carrier (21) of hard metal and a layer (5) forming
the cutting portion (11) for sawing stone,
wherein the layer (5) has a harness of at least 5,000 HK,
wherein the layer (5) forms the face (9) of the form body (4), and
wherein the portion of the face (9) of the layer (5) getting in contact with the stone
includes a round cutting edge (10) without sharp deviation points in the region of
the transition between the cutting edge (10) and the rear free surface and in the
region of the transition between the cutting edge (10) and the flank surfaces.
2. The stone saw blade (1) of claim 1, characterised in that the layer (5) is made of PCD or CBN.
3. The stone saw blade (1) of claim 1, characterised in that the round cutting edge (10) is designed to be circular.
4. The stone saw blade (1) of at least one of claims 1 to 3, characterised in that the form body (4) of the carrier (21) of hard metal and the layer (5) is held in
a positively engaging way in a seat (6) being produced at the band-shaped base body
(2).
5. The stone saw blade (1) of at least one of claims 1 to 4, characterised in that the form bodies (4) forming the cutting portions (11) are provided on the band-shaped
base body (2), especially with a variable division, in repeating cycles and each cycle
includes at least a group of teeth of preferably at least three teeth (3) having different
heights and different widths.
6. The stone saw blade (1) of at least one of claims 1 to 5, characterised in that the teeth (3) being formed by the base body (4) have a negative rake angle (8), especially
between -25° and 0°, and/or a clearance angle (12) of between 0° to 15°.
7. The stone saw blade (1) of at least one of claims 1 to 5, characterised in that the teeth (3) being formed by the form bodies (4) have a positive rake angle (19)
with a negative protecting bevel (20) of between 0° to -25°
8. The stone saw blade (1) of at least one of claims 1 to 7, characterised in that the layer (5) forms the face (9) of the form body (4) and the face (9) includes a
hard material coating (22), especially of aluminum titanium nitride, titanium aluminum
carbon nitride or chrome nitride.
1. Lame de scie à pierres (1), comportant
un corps de base (2) en forme de bande et des dents (3) non avoyées avec des taillants
(11) déterminés géométriquement,
lesdites dents (3) comportant des corps profilés (4) en carbure, reliés au corps de
base (2) et munis d'une face de dépouille arrière et de surfaces de flanc,
lesdites dents (3) formées par les corps profilés (4) comportant un angle de dégagement
négatif (8) ou un angle de dégagement positif (19) avec un chanfrein de protection
négatif (20) de 0° à -25°,
lesdits corps profilés (4) comportant, pour la coupe des pierres, un support (21)
en carbure et une couche (5) formant le taillant (11),
la couche (5) ayant une dureté de 5000 HK au moins,
la couche (5) formant la face d'attaque (9) du corps profilé (4), et
la partie, entrant en contact avec la pierre, de la face d'attaque (9) de la couche
(5) comporte une arête de coupe (10) ronde sans points de brisure pointus dans la
zone de la transition entre l'arête de coupe (10) et la face de dépouille arrière
et dans la zone de la transition entre l'arête de coupe (10) et les surfaces de flanc.
2. Lame de scie à pierres (1) selon la revendication 1, caractérisée en ce que la couche (5) est réalisée en PCD ou CBN.
3. Lame de scie à pierres (1) selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'arête de coupe (10) ronde est réalisée avec une forme circulaire.
4. Lame de scie à pierres (1) selon au moins l'une quelconque des revendications 1 à
3, caractérisée en ce que le corps profilé (4), constitué du support (21) en carbure et de la couche (5), est
maintenu par conjugaison de forme dans un logement (6) fraisé sur le corps de base
(2) en forme de bande.
5. Lame de scie à pierres (1) selon au moins l'une quelconque des revendications 1 à
4, caractérisée en ce que les corps profilés (4) formant les taillants (11) sont prévus par cycles répétés,
de préférence avec un écartement variable, sur le corps de base (2) en forme de bande,
et chaque cycle comporte au moins un groupe de dents, formé de préférence par au moins
trois dents (3), avec une gradation de la hauteur et une gradation de la largeur.
6. Lame de scie à pierres (1) selon au moins l'une quelconque des revendications 1 à
5, caractérisée en ce que les dents (3) formées par les corps profilés (4) comportent un angle de dégagement
négatif (8), en particulier entre -25° et 0°, et/ou un angle de dépouille (12) de
0° à 15°.
7. Lame de scie à pierres (1) selon au moins l'une quelconque des revendications 1 à
5, caractérisée en ce que les dents (3) formées par les corps profilés (4) comportent un angle de dégagement
positif (19) avec un chanfrein de protection (20) négatif de 0° à -25°.
8. Lame de scie à pierres (1) selon au moins l'une quelconque des revendications 1 à
7, caractérisée en ce que la couche (5) forme la face d'attaque (9) du corps profilé (4) et ladite face d'attaque
(9) est munie d'un revêtement en matériau dur (22), en particulier en nitrure d'aluminium
et titane, en carbonitrure de titane et aluminium ou en nitrure de chrome.