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(11) |
EP 2 060 728 B2 |
| (12) |
NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Nach dem Einspruchsverfahren |
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Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
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17.01.2018 Patentblatt 2018/03 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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23.10.2013 Patentblatt 2013/43 |
| (22) |
Anmeldetag: 10.11.2008 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (54) |
Glashalteleiste, Rahmenkonstruktion sowie Verfahren zur Montage einer Glashalteleiste
Glass retaining strip, frame design and method to assemble a glass retaining strip
Barre de retenue de verre, construction de cadre et procédé destiné au montage d'une
barre de retenue de verre
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL NO PL
PT RO SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
13.11.2007 DE 102007054445
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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20.05.2009 Patentblatt 2009/21 |
| (73) |
Patentinhaber: GUTMANN AG |
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91781 Weißenburg (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Dold, Matthias
91781 Weissenburg (DE)
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| (74) |
Vertreter: Stippl, Hubert |
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Patentanwälte
Freiligrathstrasse 7a 90482 Nürnberg 90482 Nürnberg (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A2- 2 060 728 WO-A2-2009/122305 DE-A1- 4 216 260 DE-A1-102007 054 445 DE-A1-102008 047 799 DE-U- 7 304 220 US-A- 3 872 638
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EP-A2- 2 286 050 DE-A1- 3 809 384 DE-A1- 10 119 446 DE-A1-102008 017 169 DE-U- 1 934 302 GB-A- 2 345 938
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[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft zum einen eine Glashalteleiste zur Befestigung
an einem Stockrahmen eines Fensters oder einer Tür mit Festverglasung nach dem Oberbegriff
des Anspruchs 1, zum anderen eine Rahmenkonstruktion unter Verwendung der erfindungsgemäßen
Glashalteleiste.
[0002] Eine Glashalteleiste gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 ist aus der
DE 38 09 384 A1 bekannt. Diese bekannte Glashalteleiste umfasst zwei Basis bildende Vorsprünge, die
im Bereich einer Verankerungsnut eines als Hohlprofil vorgesehenen Montagebereichs
eines Stockrahmens eingreifen. Auf die Glashalteleise wird ein Deckhohlprofil aufgeklipst,
welches mit an der Glashalteleiste befindlichen Stegen verrastet.
[0003] Aus der
DE 73 04 220 O ist eine Glashalteleiste für Holzfenster und Holztüren bekannt, die mit den Schrauben
an dem Stockrahmen befestigt wird. Auf die Glashalteleiste wird ein Abdeckprofil aufgeklipst.
Die Glashalteleiste besitzt eine ebene Basis als Montageebene für den Stockrahmen.
Auch hier wird ein Deckprofil aufgeklipst.
[0004] Die
GB 2 345 938 A beschreibt eine Glashalteleiste mit einer ebenen Basis in Anlage zu einer ebenen
Montagefläche eines Stockrahmens aus Holz, wobei die Montage über eine sich durch
eine Bohrung in der Glashalteleiste hindurch erstreckende Schraube erfolgt. Im montierten
Zustand wir auf die Glashalteleiste ein Abdeckprofil aufgeklipst.
[0005] Schließlich offenbart die
US 3 872 638 A eine Glashalteleiste mit einer Kontaktfläche zu einer ebenen Kontaktfläche eines
Stockrahmens aus einem Hohlprofil, wobei die Befestigung der Glashalteleiste mittels
einer Schraube erfolgt. Nach Montage der Glashalteleiste wird ein Abdeckprofil auf
die Glashalteleiste aufgeklipst und letzteres abgedeckt. Das Abdeckprofil trägt eine
Dichtung, die mit der Glasfläche des Verglasungselements in Kontakt tritt.
[0006] Verglasungselemente werden auf der Gebäudeinnenseite üblicherweise von Glasleisten,
insbesondere Glasleisten aus Holz, in ihrer Lage fixiert. Die Glasleisten werden hierbei
üblicherweise mittels Schrauben am Stockrahmen montiert. Die Schraubenköpfe bleiben
sichtbar. In dem Spalt zwischen Glasleiste und Verglasungselement wird die innere
Verglasungsdichtung eingestopft.
Zur Erzeugung des erforderlichen Anpressdruckes zwischen dem Verglasungselement und
den äußeren und inneren Dichtungen kann hierbei nur die Spreizfunktion der Stopfdichtung
genutzt werden. Es kommt hierbei in der Praxis häufig zu Undichtigkeiten, da der Anpressdruck
nicht in der erforderlichen Stärke erbracht werden kann. Zwischen der Auflagefläche
der Glasleiste und dem Holzrahmen besteht ein weiterer undichter Spalt, der üblicherweise
wenig beachtet wird, oder bestenfalls mit Dichtstoffen versehen wird, was nur eine
sehr unkontrollierte Abdichtung darstellt.
[0007] Daneben gibt es bereits Befestigungen der Glasleiste mittels Kunststoff-Klips, die
am Stockrahmen lediglich punktweise montiert werden. Diese Art der Befestigung ist
hinsichtlich ihrer mechanischen Stabilität unzureichend. Darüber hinaus ermöglicht
sie keine Abdichtung zwischen Glasleiste und Rahmen.
[0008] Auch kann hierdurch der für eine Andichtung der Verglasung mit Dichtungen erforderliche
Anpressdruck nicht erbracht werden.
[0009] Ferner gibt es bereits Befestigungsprofile für Holzglasleisten, die einen einzigen
Befestigungssteg zur Fixierung aufweisen. Hierbei schließt die innere Verglasungsdichtung
lediglich am Profil an, so dass ein Spalt zur Holzglasleiste entsteht, der optisch
unschön ist und auch die Gefahr des Eindringens von Feuchtigkeit mit sich bringt.
[0010] Auch sind Konstruktionen bekannt, die zunächst eine Holzhalteleiste auf dem Holzrahmen
verschrauben und diese mit einer weiteren Glasleiste aus Holz überdecken. Nachteilig
hierbei ist die dadurch erforderliche große Dimension der Konstruktion. Außerdem ist
hierbei ebenfalls nicht gewährleistet, dass der erforderliche Anpressdruck für die
Verglasungsdichtungen erbracht wird und dass die Konstruktion zum Holzrahmen hin dicht
ist.
[0011] Aus der
WO 97/12111 A1 ist eine Stockrahmenkonstruktion bekannt, bei der ein U-förmiges Profil als Glashalteleiste
im Bereich seines ersten Schenkels mit dem Stockrahmen durch Verschraubung verbunden
wird und ausschließlich sein zweiter Schenkel in eine Nut an der innenseitigen Glasleiste
eingreift und Letztere in Position hält. Insbesondere bei groß dimensionierten Glasleisten
kann es bei dieser Konstruktion zu einer allmählichen Lockerung des Sitzes der Glasleiste
kommen.
[0012] Aus der
DE 73 04 220 U ist eine Glashalteleiste für Fenster und Türen in Form eines Winkelprofils bekannt.
Das Winkelprofil wird an der Rahmeninnenfläche befestigt. Es hat allerdings keine
Stege, die in eine innenseitige Glasleiste eingreifen.
[0013] Die
US 3,872,638 zeigt eine Glashalteleiste für eine Hohlprofilkonstruktion, die mit einem Stockrahmen
aus einem Hohlprofil verschraubt wird und auf die eine innenseitige Glasleiste ebenfalls
aus einem Hohlprofil aufklipsbar ist. Die Befestigungsbohrung der Glashalteleiste
ist dergestalt ausgebildet, dass die zur Befestigung vorgesehene Schraube entweder
vertikal oder auch zum Verglasungselement hin schräg gerichtet eingeschraubt werden
kann, um eine Verschiebe- sowie Festspannwirkung zu gewährleisten.
[0014] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine neuartige Glashalteleiste
zur Verfügung zu stellen, welche eine optisch ansprechende Befestigung der Glasleiste
ermöglichtsowie einen sicheren Halt der Verglasungselemente gewährleistet. Des Weiteren
soll eine entsprechende Rahmenkonstruktion mit einer vorbeschriebenen Glashalteleiste
zur Verfügung gestellt werden.
[0015] Die vorliegende Aufgabe wird bei der gattungsgemäßen Glashalteleiste durch die Merkmale
des kennzeichnenden Teils von Anspruch 1 gelöst.
[0016] Die Erfindung ermöglicht es, die Glasleiste mit der Glashalteleiste so zu verbinden,
dass die Montagemittel, insbesondere Schrauben der Glashalteleiste; nicht sichtbar
sind. Zum anderen wird durch den Glashaltesteg einerseits das Verglasungselement andererseits
im Zusammenwirken mit den zusätzlichen Haltestegen die Glasleiste sicher getragen
und zwar derart, dass von der Außenseite lediglich die Glasleiste, die an die innere
Verglasungsdichtung anschließt und nicht ein Teil der Glashalteleiste selbst zu sehen
ist. Demzufolge wird auch eine gute Optik gewährleistet. Zudem bedingt die Erfindung,
dass die Glashalteleiste beim Montieren an dem Stockrahmen einer durch die montagebedingten
Kipp-, Schwenk- und/oder Verschiebebewegung ausgesetzt ist, derart, dass der Glashaltesteg
sich zum Verglasungselement hin bewegt und einen Anpressdruck An das Verglasungselement
bedingt.
[0017] Ferner ist im Bereich der Basis zweckmäßigerweise mindestens eine Aufnahmekammer
für eine Dichtung vorgesehen, so dass eine Abdichtung des Spalts zwischen Glashalteleiste
und Stockrahmen erreicht wird. Die Dichtung kann in einfacher Weise in die Aufnahmekammer
bereits vor Montage der Glashalteleiste eingezogen sein.
[0018] Zweckmäßigerweise weist die Glashalteleiste hierzu im Bereich der Basis eine sich
zumindest zum Verglasungselement hin schräg erweiternde Nut, vorzugsweise v-förmige
Nut, auf, in die die Durchgangsbohrungen münden. Die Nut bewirkt im Moment des Anziehens,
d.h. des Eindringens des Schraubenkopfes, eine zum Verglasungselement hin sich ergebene
Verschiebung der Glashalteleiste und damit ein Festspanneffekt.
[0019] Zweckmäßigerweise ist die Nut leicht zum Glashaltesteg hin geneigt orientiert, wodurch
der vorgeschriebene Effekt noch verstärkt werden kann.
[0020] Ebenso ist vorzugsweise zwischen der Durchgangsbohrung und dem Montagemittel, beispielsweise
der Schraube, ein seitliches Spiel vorgesehen, so dass die Querverschieblichkeit der
Glashalteleiste über einen gewünschten Bereich hin nicht durch den Schraubenkörper
beeinträchtigt wird.
[0021] Dadurch, dass im Bereich des Glashaltestegs ein zum Verglasungselement hin orientierter
Vorsprung bzw. Haltesteg vorgesehen ist, ergibt sich ein Festhalteeffekt für die nach
Montage der Glashalteleiste sowie Glasleiste einzusetzenden inneren Verglasungsdichtung,
die vorzugsweise als sogenannte Stopfdichtung ausgestattet ist.
[0022] Eine besonders stabile Fixierung der Glasleiste wird dadurch erzielt, dass ein weiterer
Haltesteg an der dem Glashaltesteg gegenüberliegenden Seite der Basis der Glashalteleiste
positioniert ist, so dass die Glasleiste im Bereich zweier Montagepunkte gehalten
wird. Auch ist nicht ausgeschlossen, noch weitere Haltestege einzusetzen.
[0023] Zweckmäßigerweise kann beiderseitig zur Nut eine Aufnahmekammer für je eine Dichtung
vorgesehen sein. Hierdurch besteht eine Wahlmöglichkeit des Einsatzes der Dichtung.
[0024] Die Glashalteleiste besteht vorzugsweise aus Aluminium oder Kunststoff und wird im
Extrusions- oder Strangpressverfahren hergestellt.
[0025] Die Erfindung betrifft des Weiteren eine Rahmenkonstruktion gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 11. Die Rahmenkonstruktion kennzeichnet sich dadurch, dass eine Glashalteleiste
gemäß mindestens einem der Ansprüche 1-10 vorgesehen ist.
[0026] Zweckmäßigerweise deckt die Glasleiste die Glashalteleiste vollständig ab, so dass
diese von außen im montierten Zustand der Glasleiste nicht ersichtlich ist und sich
hierdurch eine optische vorteilhafte Ansicht der Rahmenkonstruktion ergibt.
[0027] Insbesondere ist der dem Stockrahmen abgewandte Endbereich des Spalts, in dem die
innere Verglasungsdichtung aufgenommen wird, allein durch die Glasleiste und nicht
durch die Glashalteleiste begrenzt. Daraus resultiert der Vorteil, dass die innere
Verglasungsdichtung am Verglasungselement sowie an der Glasleiste anliegt, wodurch
eine gute Optik erzielt wird, d.h. die Glashalteleiste von außen nicht ersichtlich
ist.
[0028] Andererseits ist der sich an den Endbereich anschließende Innenbereich des Spalts
für die innere Verglasungsdichtung von der Glashalteleiste begrenzt, so dass gleichzeitig
eine wirksame Fixierung des Verglasungselements durch die Glashalteleiste ermöglicht
wird.
[0029] Zur Fixierung der Glasleiste an der Glashalteleiste sind zwei Nuten vorgesehen, wobei
in die eine Nut ein Vorsprung des Glashaltestegs, in die andere Nut ein entsprechender
Vorsprung, insbesondere Halteanker des weiteren Haltestegs eingreift. Die Glasleiste
wird somit an mindestens zwei Ankerpunkten an der Glashalteleiste fixiert.
[0030] Der Stockrahmen bildet im Bereich der Montagefläche mit der Basis der Glashalteleiste
eine ebene Fläche, wobei sich die ebene Fläche zusätzlich zum Verglasungselement hin
erstreckt, so dass die Glashalteleiste zur Gewährleistung eines Spanneffekts während
der Montage zum Verglasungselement hin verschoben werden kann.
[0031] Nachstehend werden Ausgestaltungen der vorliegenden Erfindung anhand von Zeichnungsfiguren
näher erläutert. Wiederkehrende Merkmale werden der Einfachheit halber lediglich mit
einem einzigen Bezugszeichen versehen. Es zeigen:
- Fig. 1
- einen Querschnitt durch eine Festverglasung einer Tür oder eines Fensters unter Verwendung
der erfindungsgemäßen Glashalteleiste in komplett montiertem Zustand;
- Fig. 2
- eine Darstellung der Konstruktion nach Fig. 1 während des Montagevorgangs der Glashalteleiste;
- Fig. 3
- ein Schnittbild der erfindungsgemäßen Glashalteleiste gemäß einer ersten Ausgestaltung
(Fig. 3(A)) sowie gemäß einer zweiten Ausgestaltung (Fig. 3(B)) sowie
- Fig. 4
- eine Darstellung der Glashalteleiste gemäß Fig. 3(A) (Fig. 4(A)) sowie eine Darstellung
der Glashalteleiste gemäß Fig. 3(B) (Fig. 4(B)) jeweils vor deren Montage.
[0032] Fig. 1 zeigt im Querschnitt eine Festverglasung, die einen Stockrahmen 1 einer Tür
oder eines Fensters aus Holz umfasst. An dem Stockrahmen 1 befindet sich im Außenbereich
ein Halter 5, beispielsweise Dreh-Klipshalter, mittels dem ein Abdeckprofil 3, beispielsweise
Aluminiumabdeckprofil, von der Außenseite her zum Schutz vor Verwitterung aufgesetzt
ist.
[0033] Das Abdeckprofil 3 liegt unter Zwischenlage einer äußeren Verglasungsdichtung 4 an
der Außenseite eines Verglasungselements 2 an und fixiert dieses von der Außenseite
her.
[0034] Im Inneren der Festverglasung befindet sich eine Glashalteleiste 6 in Form eines
durchlaufenden Profils, beispielsweise Kunststoffprofils. Die Glashalteleiste 6 ist
mittels Schrauben 20, von denen lediglich eine in der Fig. 1 dargestellt ist, mit
dem Stockrahmen 1 verbunden.
[0035] Die Glashalteleiste 6 ist einteilig ausgebildet und umfasst eine Basis 7, in der
sich zwei Aufnahmekammern 11 für schnurartige Dichtungen 12 befinden. In Fig. 1 ist
lediglich die obere Aufnahmekammer 11 mit einer Dichtung 12 versehen. Weiterhin befinden
sich im Bereich der Basis 7 Durchgangsbohrungen 14 zur Durchführung der Schrauben
20.
[0036] Die Basis 7 steht mit einem Glashaltesteg 9, der parallel zur Außenfläche des Verglasungselements
2 verläuft, in Verbindung. Am Ende des Glashaltestegs 9 ist ein quer orientierter
Vorsprung 10 vorgesehen, der in eine Nut 18 an der Glasleiste 8 zur Herstellung einer
Fixierung von Glasleiste 8 und Glashalteleiste 6 zueinander eingreift.
[0037] Des Weiteren ist an dem gegenüberliegenden Ende der Basis 7 ein weiterer Haltesteg
16 vorgesehen, der beispielsweise mehrere Halteanker 17 aufweisen kann. Der letzte
Halteanker 17 greift in eine Nut 19 an der Glasleiste 8 ein. Die Glasleiste 8 wird
somit an zwei Befestigungspunkten an der Glashalteleiste 6 fixiert.
[0038] Die Glashalteleiste 6 beinhaltet in ihrer Basis 7 eine V-förmige Nut, die in das
Profil der Glashalteleiste 6 bereits während deren Herstellung eingebracht ist. Die
einzelnen Durchgangsbohrungen 14 sind nachträglich eingebracht und leicht schräg nach
oben orientiert.
[0039] Die eine Seite des Spalts 23 für die innere Verglasungsdichtung 24 wird begrenzt
durch die Glasleiste 8 und im Anschluss daran durch den Glashaltesteg 9.
[0040] Der Glashaltesteg 9 umfasst darüber hinaus einen Vorsprung 15, der nach Art eines
Widerhakens sich in den Spalt 23 hinein erstreckt.
[0041] Bei der inneren Verglasungsdichtung 24 handelt es sich um eine schnurförmige Stopfdichtung,
die in den Spalt 23 eingedrückt wird und über eine entsprechende Formgebung eine Verrastung
mit dem Glashaltesteg 9 eingeht.
[0042] Die Konstruktion hat den Vorteil, dass mittels der beiden Befestigungspunkte der
Glasleiste 8 an der Glashalteleiste 6 einerseits eine wirksame Fixierung der Glasleiste
8 möglich ist und andererseits Schrauben 20 der Glashalteleiste 6 von außen nicht
sichtbar sind. Zudem ist auch im Bereich des vorderen Endes des Spalts 23 die Glashalteleiste
9 für den Betrachter nicht sichtbar.
[0043] Fig. 2 zeigt, wie durch die montagebedingten Kräfte eine Kippbewegung der Glashalteleiste
6 erreicht wird. Die Glashalteleiste 6 wird zunächst an den Stockrahmen 1 angesetzt
und anschließend mit einer Schraube 20, deren Durchmesser zur Herstellung eines Spiels
um einiges kleiner ist als der Durchmesser der Durchgangsbohrung 14, fixiert. Hierbei
steht der Glashaltesteg 9 durch die nach außen überstehende Dichtung 12 zu Beginn
in einer geringfügigen Schrägstellung. Gleichzeitig wird auch die Schraube 20 durch
die Orientierung der Durchgangsbohrung 14 schräg gestellt. Beim Anziehen der Schraube
20 wird durch die schräge Flanke der Nut 13 nun die Glashalteleiste 6 zum Verglasungselement
2 hinbewegt und folglich auch hingedrückt, wodurch eine Verspannung des Verglasungselements
2 eintritt.
[0044] Da eine innere Verglasungsdichtung noch nicht vorgesehen ist, wird anstelle hierfür
zunächst ein Abstandsklotz 21 eingesetzt.
[0045] Nach erfolgter Montage der Glashalteleiste 6 wird der Abstandsklotz 21 entfernt,
die Glasleiste 8 aufgesetzt und anschließend die innen liegende Verglasungsdichtung
eingestopft. Hierdurch wird ein sicherer Halt des Verglasungselements gewährleistet.
[0046] Fig. 3(A) zeigt eine Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Glashalteleiste. Im Bereich
der Basis 7 befindet sich eine V-förmige Öffnung 13 mit zwei schräg liegenden Flanken,
die in ihrer Ausrichtung leicht schräg zum Glashaltesteg 9 hin orientiert sind. Gleiches
gilt für die betreffende Durchgangsbohrung 14. Während des Einschraubens einer Schraube
durch die Durchgangsbohrung 14 hindurch wird durch den Kopf der Schraube 20 beim Angreifen
an die in Fig. 3(A) obere Schräge der Nut 13 die Glashalteleiste 6 nach oben verschoben.
[0047] Darüber hinaus sind im Bereich des Haltestegs 16, der dem Glashaltesteg 9 abgewandt
ist, eine Mehrzahl von Halteankern (in der Fig. 3(A) insgesamt 2 Halteanker) vorgesehen.
Der Haltesteg 16 kann dort im Bedarfsfall entsprechend gekürzt werden.
[0048] Die Ausgestaltung nach Fig. 3(B) unterscheidet sich von der Ausgestaltung nach Fig.
3(A) lediglich dadurch, dass die Aufnahmekammer 11 für die Dichtung etwas anders ausgestaltet
ist. Die Aufnahmekammer 11 in Fig. 3(B) wird an der Oberseite durch einen überstehenden,
zur Durchgangsbohrung 14 orientierten Steg 22 begrenzt, der, da er über die äußere
Ebene der Basis 7 übersteht, ebenfalls während der Montage eine anfängliche Schrägstellung
der Glashalteleiste 6 bewirkt.
[0049] Wie aus Fig. 4(A) ersichtlich, wird bei dieser Ausgestaltung die Schrägstellung durch
die Dichtung 12, die im Ausgangszustand etwas übersteht, gewährleistet. Alternativ
kann gemäß Fig. 4(B) die Schrägstellung auch durch eine Feder an der Glashalteleiste
6 selbst, wie beispielsweise durch den Steg 22, bewirkt werden. Auch hier befindet
sich die Glashalteleiste in einer Schräganlage zu Beginn des Montagevorgangs.
[0050] Zur Montage wird die Schraube 20 durch die betreffende Durchgangsbohrung 14 hindurch
gesteckt und zwar vorzugsweise derart, dass der längliche Schraubenkörper zum oberen
Bereich der Durchgangsbohrung 14 hin orientiert platziert wird. Während des Anziehens
der Schraube erfolgt dann, sobald der Kopf der Schraube 20 an oberen der Schräge der
Nut 13 angreift, eine Verschiebebewegung der Glashalteleiste 6 nach oben.
[0051] Die vorliegende Erfindung ermöglicht die Herstellung von Festverglasungen mit hervorragender
Optik sowie sicherem mechanischen Halt. Die Erfindung stellt daher einen wesentlichen
Beitrag auf dem einschlägigen Gebiet der Technik dar.
BEZUGSZEICHENLISTE
[0052]
- 1
- Stockrahmen
- 2
- Verglasungselement
- 3
- Abdeckprofil
- 4
- äußere Verglasungsdichtung
- 5
- Halter
- 6
- Glashalteleiste
- 7
- Basis
- 8
- Glasleiste
- 9
- Glashaltesteg
- 10
- Vorsprung
- 11
- Aufnahmekammer
- 12
- Dichtung
- 13
- Nut
- 14
- Durchgangsbohrung
- 15
- Vorsprung
- 16
- Haltesteg
- 17
- Halteanker
- 18
- Nut
- 19
- Nut
- 20
- Schraube
- 21
- Abstandsklotz
- 22
- Steg
- 23
- Spalt
- 24
- innere Verglasungsdichtung
1. Glashalteleiste (6) zur Befestigung an einem Stockrahmen (1) eines Fensters oder einer
Tür, wobei die Glashalteleiste (6) dazu dient, ein Verglasungselement (2) von der
Gebäudeinnenseite her in Position zu halten, die Glashalteleiste (6) eine Basis (7)
aufweist, die als Montagefläche am Stockrahmen (1) dient, die Glashalteleiste (6)
einen Glashaltesteg (9) umfasst, der zur Fixierung des Verglasungselements (2) vorgesehen
ist, die Glashalteleiste (6) Haltemittel für eine innenseitige Glasleiste (8) aufweist,
die mindestens zwei Haltestege umfassen und der Glashaltesteg (9) als Haltesteg für
die innenseitige Glasleiste (8) dient,
dadurch gekennzeichnet, dass
an der Basis (7) ein über die Montageebene der Basis (7) nach außen überstehender
Federsteg (22) oder eine über die Montageebene der Basis (7) nach außen überstehende
Dichtung (12) vorgesehen ist.
2. Glashalteleiste nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
im Bereich der Basis (7) mindestens eine Aufnahmekammer (11) für eine Dichtung (12)
vorgesehen ist.
3. Glashalteleiste nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Glashalteleiste (6) beim Montieren an dem Stockrahmen (1) einer durch die Montage
bedingte Kipp-, Schwenk- und/oder Verschiebebewegung ausgesetzt ist, derart, dass
der Glashaltesteg (9) hierdurch zum Verglasungselement (2) hin bewegbar ist.
4. Glashalteleiste nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
im Bereich der Basis (7) eine sich zumindest zum Verglasungselement (2) hin schräg
erweiternde Nut (13), insbesondere V-förmige Nut, vorgesehen ist und im Bereich der
Nut (13) sich Durchgangsbohrungen (14) für ein Befestigungselement befinden.
5. Glashalteleiste nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Nut (13) und/oder die Durchgangsbohrung (14) leicht zum Glashaltesteg (9) hin
geneigt orientiert ist bzw. sind.
6. Glashalteleiste nach den Ansprüchen 3 - 5,
dadurch gekennzeichnet, dass
zwischen der Durchgangsbohrung (14) und dem betreffenden Montagemittel Spiel besteht.
7. Glashalteleiste nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
im Bereich des Glashaltestegs (9) ein zum Verglasungselement (2) orientierter Vorsprung
(15) vorgesehen ist, der als Widerlager für die innere Verglasungsdichtung (4) dient.
8. Glashalteleiste nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Haltemittel einen Haltesteg (16) an der dem Glashaltesteg (9) gegenüberliegenden
Seite der Basis (7) umfassen.
9. Glashalteleiste nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass mindestens einer der Haltestege, insbesondere der Haltesteg (16), vorzugsweise eine
Mehrzahl hintereinander positionierter Halteanker (17) aufweist.
10. Glashalteleiste nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
beidseitig zur Nut (13) Aufnahmekammern (11) für je eine Dichtung (12) vorgesehen
sind.
11. Rahmenkonstruktion für eine Festverglasung eines Fensters oder einer Tür mit einem
Stockrahmen (1), einer am Stockrahmen (1) befindlichen, innenseitigen Glasleiste (8),
einer Glashalteleiste im Bereich der Glasleiste (8), einem Verglasungselement (2)
sowie einem an der Außenseite befindlichen Halteelement für das Verglasungselement
(2) sowie innen- und außenseitigen Verglasungsdichtungen (2, 24),
dadurch gekennzeichnet, dass
eine Glashalteleiste (6) gemäß mindestens einem der Ansprüche 1-10 vorgesehen ist.
12. Rahmenkonstruktion nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Glasleiste (8) die Glashalteleiste (6) vollständig abdeckt.
13. Rahmenkonstruktion nach Anspruch 11 oder 12,
dadurch gekennzeichnet, dass
der dem Stockrahmen (1) abgewandte Endbereich des Spalts (23) zur Aufnahme der inneren
Verglasungsdichtung (24) allein durch die Glasleiste (8) begrenzt ist.
14. Rahmenkonstruktion nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet, dass
der sich an den Endbereich anschließende Innenbereich des Spalts (23) von der Glashalteleiste
(6) begrenzt ist.
15. Rahmenkonstruktion nach mindestens einem der Ansprüche 11 - 14,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Glasleiste (8) eine erste Nut (18) zur Aufnahme des Vorsprungs (10) des Glashaltestegs
(9) sowie eine zweite Nut (19) zur Aufnahme des Halteankers (17) des weiteren Haltestegs
(16) der Glashalteleiste (6) aufweist.
16. Rahmenkonstruktion nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche 11 - 15,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Stockrahmen (1) im Bereich der Basis (7) der Glashalteleiste (6) einen ebenen
Verlauf besitzt derart, dass die Glashalteleiste (6) in Richtung Verglasungselement
(2) hin entlang der ebenen Fläche verschiebbar ist.
1. Glass retaining strip (6) for fastening on a building frame (1) of a window or door,
wherein the glass retaining strip (6) serves to retain a glazing element (2) in position
from the interior of the building, the glass retaining strip (6) has a base (7) which
serves as a mounting surface on the building frame (1), the glass retaining strip
(6) comprises a glass retaining web (9) which is provided to fix the glazing element
(2), the glas retaining strip (6) comprises fixing means for an interior glas strip
(8) including at least two retaining webs and the glass retaining web (9) serves as
retaining web for the interior glass strip (8), characterized in that a spring web (22) that protrudes outwardly over the mounting plane of the base (7),
or a seal (12) that protrudes outwardly over the mounting plane of the base (7), is
provided on the base (7).
2. Glass retaining strip according to Claim 1, characterized in that at least one receiving chamber (11) for a seal (12) is provided in the region of
the base (7).
3. Glass retaining strip according to Claim 1 or 2, characterized in that, while it is being mounted on the building frame (1), the glass retaining strip (6)
is subjected to a tilting, pivoting and/or displacement movement caused by the mounting,
such that the glass retaining web (9) is movable towards the glazing element (2) as
a result.
4. Glass retaining strip according to one of the preceding claims, characterized in that a groove (13) that widens obliquely at least towards the glazing element (2), in
particular a V-shaped groove, is provided in the region of the base (7), and through-passage
bores (14) for a fastening element are located in the region of the groove (13) .
5. Glass retaining strip according to Claim 4, characterized in that the groove (13) and/or the through-passage bore (14) is or are oriented in a manner
inclined slightly towards the glass retaining web (9).
6. Glass retaining strip according to Claims 3-5, characterized in that there is a clearance between the through-passage bore (14) and the relevant mounting
means.
7. Glass retaining strip according to at least one of the preceding claims, characterized in that a protrusion (15) that is oriented towards the glazing element (2) is provided in
the region of the glass retaining web (9), said protrusion serving as an abutment
for the inner glazing seal (4).
8. Glass retaining strip according to at least one of the preceding claims, characterized in that the retaining means comprise a retaining web (16) on that side of the base (7) that
is opposite the glass retaining web (9).
9. Glass retaining strip according to at least one of the preceding claims, characterized in that at least one of the retaining webs, in particular the retaining web (16), has preferably
a plurality of retaining anchors (17) positioned in succession.
10. Glass retaining strip according to at least one of the preceding claims, characterized in that receiving chambers (11) for in each case one seal (12) are provided on both sides
with respect to the groove (13).
11. Frame structure for fixed glazing of a window or door, having a building frame (1),
an interior glass strip (8) located on the building frame (1), a glass retaining strip
in the region of the glass strip (8), a glazing element (2) and a retaining element,
located on the exterior, for the glazing element (2), and interior and exterior glazing
seals (2, 24), characterized in that a glass retaining strip (6) according to at least one of Claims 1-10 is provided.
12. Frame structure according to Claim 11, characterized in that the glass strip (8) completely covers the glass retaining strip (6).
13. Frame structure according to Claim 11 or 12, characterized in that the end region, facing away from the building frame (1), of the gap (23) for receiving
the inner glazing seal (24) is delimited only by the glass strip (8).
14. Frame structure according to Claim 13, characterized in that the inner region, adjoining the end region, of the gap (23) is delimited by the glass
retaining strip (6).
15. Frame structure according to at least one of Claims 11-14, characterized in that the glass strip (8) has a first groove (18) for receiving the protrusion (10) of
the glass retaining web (9) and a second groove (19) for receiving the retaining anchor
(17) of the further retaining web (16) of the glass retaining strip (6).
16. Frame structure according to at least one of the preceding Claims 11-15, characterized in that the building frame (1) has a planar profile in the region of the base (7) of the
glass retaining strip (6), such that the glass retaining strip (6) is displaceable
along the planar surface in the direction of the glazing element (2).
1. Baguette de retenue de vitre (6) pour la fixation sur un cadre dormant (1) d'une fenêtre
ou d'une porte, la baguette de retenue de vitre (6) servant à retenir en position
un élément de vitrage (2) depuis le côté intérieur du bâtiment, la baguette de retenue
de vitre (6) présentant une base (7), laquelle sert de surface de montage sur le cadre
dormant (1), la baguette de retenue de vitre (6) comprenant une nervure de retenue
de vitre (9) qui est prévue pour la fixation de l'élément de vitrage (2), la baguette
de retenue de vitre (6) présentant des moyens de retenue pour une baguette de vitre
(8) du côté intérieur qui comprennent au moins deux nervures de retenue et la nervure
de retenue de vitre (9) servant de nervure de retenue pour la baguette de vitre (8)
du côté intérieur,
caractérisée en ce
qu'une nervure élastique (22) faisant saillie au-delà du plan de montage de la base (7)
vers l'extérieur ou un joint d'étanchéité (12) faisant saillie au-delà du plan de
montage de la base (7) vers l'extérieur est prévu(e) sur la base (7).
2. Baguette de retenue de vitre selon la revendication 1,
caractérisée en ce
qu'au moins une chambre de réception (11) pour un joint d'étanchéité (12) est prévue
dans la région de la base (7).
3. Baguette de retenue de vitre selon la revendication 1 ou 2,
caractérisée en ce que
la baguette de retenue de vitre (6), lors du montage sur le cadre dormant (1), est
soumise à un mouvement de basculement, de pivotement et/ou de coulissement provoqué
par le montage, de telle sorte que la nervure de retenue de vitre (9) puisse ainsi
être déplacée en direction de l'élément de vitrage (2).
4. Baguette de retenue de vitre selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
dans la région de la base (7) est prévue une rainure (13), en particulier une rainure
en forme de V, s'étendant obliquement au moins vers l'élément de vitrage (2), et dans
la région de la rainure (13) sont prévus des alésages traversants (14) pour un élément
de fixation.
5. Baguette de retenue de vitre selon la revendication 4,
caractérisée en ce que
la rainure (13) et/ou l'alésage traversant (14) est ou sont orientés de manière légèrement
inclinée vers la nervure de retenue de vitre (9).
6. Baguette de retenue de vitre selon les revendications 3 à 5,
caractérisée en ce
qu'il existe un jeu entre l'alésage traversant (14) et le moyen de montage concerné.
7. Baguette de retenue de vitre selon au moins l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
dans la région de la nervure de retenue de vitre (9) est prévue une saillie (15) orientée
vers l'élément de vitrage (2), laquelle saillie sert de butée pour le joint d'étanchéité
de vitrage interne (4).
8. Baguette de retenue de vitre selon au moins l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
les moyens de retenue comprennent une nervure de retenue (16) sur le côté de la base
(7) opposé à la nervure de retenue de vitre (9).
9. Baguette de retenue de vitre selon au moins l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce
qu'au moins l'une des nervures de retenue, en particulier la nervure de retenue (16),
présente de préférence une pluralité d'ancrages de retenue (17) positionnés les uns
derrière les autres.
10. Baguette de retenue de vitre selon au moins l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
de chaque côté de la rainure (13) sont prévues des chambres de réception (11) pour
un joint d'étanchéité (12) respectif.
11. Construction de cadre pour un vitrage fixe d'une fenêtre ou d'une porte avec un cadre
dormant (1), une baguette de vitre (8) du côté intérieur, située sur le cadre dormant
(1), une baguette de retenue de vitre dans la région de la baguette de vitre (8),
un élément de vitrage (2) ainsi qu'un élément de retenue pour l'élément de vitrage
(2) disposé sur le côté extérieur ainsi que des joints d'étanchéité de vitrage (2,
24) du côté intérieur et extérieur,
caractérisée en ce
qu'il est prévu une baguette de retenue de vitre (6) selon au moins l'une quelconque
des revendications 1 à 10.
12. Construction de cadre selon la revendication 11,
caractérisée en ce que
la baguette de vitre (8) recouvre complètement la baguette de retenue de vitre (6).
13. Construction de cadre selon la revendication 11 ou 12,
caractérisée en ce que la région d'extrémité de la fente (23) opposée au cadre dormant (1), pour recevoir
le joint d'étanchéité de vitrage interne (24), est limitée seulement par la baguette
de vitre (8).
14. Construction de cadre selon la revendication 13,
caractérisée en ce que
la région intérieure de la fente (23) se raccordant à la région d'extrémité est limitée
par la baguette de retenue de vitre (6).
15. Construction de cadre selon au moins l'une quelconque des revendications 11 à 14,
caractérisée en ce que
la baguette de vitre (8) présente une première rainure (18) pour recevoir la saillie
(10) de la nervure de retenue de vitre (9) ainsi qu'une deuxième rainure (19) pour
recevoir l'ancrage de retenue (17) de l'autre nervure de retenue (16) de la baguette
de retenue de vitre (6).
16. Construction de cadre selon au moins l'une quelconque des revendications précédentes
11 à 15,
caractérisée en ce que
le cadre dormant (1) possède, dans la région de la base (7) de la baguette de retenue
de vitre (6), une étendue plane, de telle sorte que la baguette de retenue de vitre
(6) puisse être déplacée le long de la surface plane dans la direction de l'élément
de vitrage (2).
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