[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Induktionsspule zur Verwendung in einem Verfahren
zur induktiven Erwärmung von metallischen Bauelementen, insbesondere von Bauelementen
einer Gasturbine, wobei die Bauelemente jeweils eine oder mehrere den jeweiligen Bauelementquerschnitt
umgebende Seitenflächen aufweisen. Die Erfindung betrifft weiterhin ein Verfahren
und eine Vorrichtung zur induktiven Erwärmung von metallischen Bauelementen, insbesondere
von Bauelementen einer Gasturbine sowie ein mit dem Verfahren hergestelltes Bauteil.
[0002] Aus der
DE 198 58 702 A1 ist ein Pressschweißverfahren zum Verbinden von Schaufelteilen einer Gasturbine bekannt,
wobei ein Schaufelblattabschnitt und wenigstens ein weiteres Schaufelteil bereitgestellt
werden. Dabei werden entsprechende Verbindungsflächen dieser Elemente im Wesentlichen
fluchtend beabstandet zueinander positioniert und anschließend durch Erregen eines
Induktors mit hochfrequentem Strom und durch Zusammenfahren unter Berührung ihrer
Verbindungsflächen miteinander verschweißt. Bei diesem induktiven Hochfrequenzpressschweißen
ist die genügend große und homogene Erwärmung der beiden Schweißpartner für die Qualität
der Fügestelle von entscheidender Bedeutung.
[0003] Weitere induktive Hochfrequenzpressschweißverfahren sind aus der
EP 1 112 141 B1 und der
EP 1 140 417 B1 bekannt. Dabei werden diese Verfahren zur Reparatur und Herstellung eines integral
beschaufelten Rotors für eine Strömungsmaschine beziehungsweise allgemein zum Verbinden
von Schaufelteilen einer Gasturbine verwendet. Hierbei wird ein Induktor verwendet,
der im Bereich einer Schaufelvorder- und Schaufelhinterkante mit größerem Abstand
zur Fügefläche als im Mittenbereich der Schaufel angeordnet ist. Damit soll der induzierte,
hochfrequente elektrische Strom die Stirnfläche der zu verbindenden Schaufelteile
möglichst gleichmäßig erwärmen und lediglich die stirnflächen- beziehungsweise oberflächennahen
Bereiche schmelzflüssig werden lassen.
[0004] Grundsätzlich stellt sich bei Verfahren zur induktiven Erwärmung von metallischen
Bauelementen das Problem, dass eine gleichmäßige Erwärmung der zu bearbeitenden und
verbindenden Bauelemente unabhängig von deren Querschnitt nur sehr schwer erreichbar
ist. Insbesondere bei großen und/oder fast quadratischen Fügeflächen wird der Stromfluss
und damit die Erwärmung der Fügeflächen mittels bekannter Induktionsspulen ungleichförmig.
[0005] Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung eine gattungsgemäße Induktionsspule
bereitzustellen, bei der eine gleichmäßige Erwärmung metallischen Bauelementen unabhängig
von deren Querschnitt und insbesondere bei großen und/oder fast quadratischen Fügeflächen
gewährleistet ist.
[0006] Es ist weiterhin Aufgabe der vorliegenden Erfindung ein Verfahren zur induktiven
Erwärmung von metallischen Bauelementen, insbesondere von Bauelementen einer Gasturbine,
bereitzustellen, bei dem eine gleichmäßige Erwärmung metallischen Bauelementen unabhängig
von deren Querschnitt und insbesondere bei großen und/oder fast quadratischen Fügeflächen
gewährleistet ist.
[0007] Es ist weiterhin Aufgabe der vorliegenden Erfindung eine Vorrichtung zur induktiven
Erwärmung von metallischen Bauelementen, insbesondere von Bauelementen einer Gasturbine,
bereitzustellen, bei der eine gleichmäßige Erwärmung metallischen Bauelementen unabhängig
von deren Querschnitt und insbesondere bei großen und/oder fast quadratischen Fügeflächen
gewährleistet ist.
[0008] Gelöst werden diese Aufgaben durch eine Induktionsspule gemäß den Merkmalen des Anspruchs
1, einem Verfahren gemäß den Merkmalen des Anspruchs 8 sowie einer Vorrichtung gemäß
den Merkmalen des Anspruchs 17.
[0009] Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den jeweiligen Unteransprüchen
beschrieben.
[0010] Eine erfindungsgemäße Induktionsspule zur Verwendung in einem Verfahren zur induktiven
Erwärmung von metallischen Bauelementen, insbesondere von Bauelementen einer Gasturbine
ist mäanderförmig ausgebildet und derart um das oder die Bauelemente geformt, dass
sie sich über zumindest einen Teilbereich einer oder mehrerer den jeweiligen Bauelementquerschnitt
umgebenden Seitenflächen des oder der zu erwärmenden Bauelemente im Bereich einer
zu erwärmenden Fläche oder von mehreren zu erwärmenden Flächen erstreckt. Die erfindungsgemäße
dreidimensionale Erstreckung der Induktionsspule erlaubt es, dass - im Gegensatz zu
den aus dem Stand der Technik bekannten flächig ausgebildeten Spulen - der Stromfluss
so gelenkt wird, dass er über nahezu den gesamten Bereich der zu bearbeitenden Flächen,
wie zum Beispiel Verbindungsflächen der Bauelemente wirkt und damit unabhängig vom
Querschnitt der Bauteile eine gleichmäßige Erwärmung der gesamten Bearbeitungs- beziehungsweise
Fügezone erreicht wird. Insbesondere bei großen und/oder fast quadratischen Fügeflächen
erfolgt der Stromfluss und damit die Erwärmung der Fügeflächen gleichförmig. Zudem
wird der Stromfluss zwischen zwei zu fügenden Flächen verstärkt. Des Weiteren ermöglicht
die erfindungsgemäße Induktionsspule einen Wärmeeintrag in Flächen mit variierender
Breite, zudem kann das bearbeitete Bauteil leicht herausgefahren werden, da die Induktionsspule
das Bauteil üblicherweise nicht vollständig umgibt.
[0011] In einer vorteilhaften Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Induktionsspule ist die
dreidimensionale Ausgestaltung der Induktionsspule der Geometrie des oder der zu bearbeitenden
Bauelemente angepasst. Dadurch ist wiederum eine gleichmäßige Erwärmung der metallischen
Bauelemente in einem Arbeitsbereich der Induktionsspule gewährleistet.
[0012] In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Induktionsspule ist die dreidimensionale
Ausgestaltung der Induktionsspule derart ausgebildet, dass der Stromverlauf auf der
Fläche oder den Flächen senkrecht zum Verlauf von parallel zueinander ausgebildeten
Bereichen der Induktionsspule an einer Ober- und Unterseite der Bauelemente ausgebildet
ist. Auch hierdurch ist eine gleichmäßige Erwärmung der gesamten zu bearbeitenden
Fläche oder den miteinander zu fügenden Flächen gewährleistet.
[0013] In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Induktionsspule
weist diese mindestens eine Kühlvorrichtung auf. Durch die Kühlvorrichtung ist gewährleistet,
dass es zu keinem An- oder Aufschmelzen der Induktionsspule selbst kommt.
[0014] In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Induktionsspule
ist das Verfahren zur induktiven Erwärmung ein induktives Nieder- oder Hochfrequenz-Pressschweißverfahren
zum Verbinden von metallischen Bauelementen, insbesondere von Bauelementen einer Gasturbine.
Die dabei verwendeten Frequenzen werden aus einem Bereich zwischen 0,05 - 2,5 MHz
gewählt. Die erfindungsgemäße Induktionsspule gewährleistet, dass der Stromfluss über
die Verbindungsflächen der zu verbindenden Bauelemente wirkt und unabhängig vom Querschnitt
der Bauelemente eine gleichmäßige Erwärmung der gesamten Fügezone erzeugt.
[0015] Ein erfindungsgemäßes Verfahren zur induktiven Erwärmung von metallischen Bauelementen,
insbesondere von Bauelementen einer Gasturbine, wobei die Bauelemente jeweils eine
oder mehrere den jeweiligen Bauelementquerschnitt umgebende Seitenflächen aufweisen,
umfasst folgende Schritte: a) Bereitstellung eines oder mehrerer zu erwärmender Bauelemente;
b) Heranführung von mindestens einer Induktionsspule an das oder die Bauelemente oder
Heranführen des oder der Bauelemente an die mindestens eine Induktionsspule, wobei
die Induktionsspule mäanderförmig ausgebildet ist und derart um das oder die Bauelemente
geformt ist, dass sich die Induktionsspule über zumindest einen Teilbereich der Seitenfläche
oder der Seitenflächen des oder der zu erwärmenden Bauelemente im Bereich einer zu
erwärmenden Fläche oder von mehreren zu erwärmenden Flächen erstreckt und Einführen
des oder der zu erwärmenden Bauelemente in die Induktionsspule; und c) induktive Erwärmung
des Bauelements oder der Bauelemente in einem Arbeitsbereich der Induktionsspule.
Das erfindungsgemäße Verfahren gewährleistet, dass es durch die dreidimensionale Erstreckung
der verwendeten Induktionsspule sich eine gleichmäßige Erwärmung der metallischen
Bauelemente unabhängig von deren Querschnitt ergibt. Insbesondere bei großen und/oder
fast quadratischen Fügeflächen erfolgt der Stromfluss und damit die Erwärmung der
Fügeflächen gleichförmig, da der Stromfluss so gelenkt wird, dass er über nahezu den
gesamten Bereich der zu bearbeitenden Flächen, wie zum Beispiel Verbindungsflächen
der Bauelemente wirken kann.
[0016] In einer vorteilhaften Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens ist die dreidimensionale
Ausgestaltung der Induktionsspule der Geometrie des oder der Bauelemente angepasst.
Dadurch ist wiederum eine gleichmäßige Erwärmung der metallischen Bauelemente in einem
Arbeitsbereich der Induktionsspule gewährleistet.
[0017] In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens ist
die dreidimensionale Ausgestaltung der Induktionsspule derart ausgebildet, dass der
Stromverlauf auf der Fläche oder den Flächen senkrecht zum Verlauf von parallel zueinander
ausgebildeten Bereichen der Induktionsspule an einer Ober- und Unterseite der Bauelemente
ausgebildet ist. Auch hierdurch ist eine gleichmäßige Erwärmung der gesamten zu bearbeitenden
Fläche oder den miteinander zu fügenden Flächen gewährleistet.
[0018] In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens ist
die induktive Erwärmung gemäß Verfahrensschritt c) ein induktives Nieder- oder Hochfrequenz-Pressschweißverfahren
zum Verbinden von metallischen Bauelementen, insbesondere von Bauelementen einer Gasturbine.
Die dabei verwendeten Frequenzen können dabei aus einem Bereich zwischen 0,05 - 2,5
MHz gewählt werden. Es ist aber auch möglich, dass die induktive Erwärmung gemäß Verfahrensschritt
c) ein induktives Löten zum Verbinden von metallischen Bauelementen ist oder zur Beseitigung
von Eigenspannungen von metallischen Bauelementen ausgebildet ist. Das erfindungsgemäße
Verfahren ermöglicht eine Vielzahl unterschiedlicher Anwendungsmöglichkeiten im Bereich
der induktiven Erwärmung von metallischen Bauelementen. Dabei kann zum Beispiel ein
erstes Bauelement eine Schaufel oder ein Teil einer Schaufel eines Rotors in einer
Gasturbine und ein zweites Bauelement ein Ring oder eine Scheibe des Rotors oder ein
am Umfang des Rings oder der Scheibe angeordneter Schaufelfuß sein. Die Bauelemente
können aber auch Teile einer Schaufel eines Rotors in einer Gasturbine sein.
[0019] Eine erfindungsgemäße Vorrichtung zur induktiven Erwärmung von metallischen Bauelementen,
insbesondere von Bauelementen einer Gasturbine, wobei die Bauelemente jeweils eine
oder mehrere den jeweiligen Bauelementquerschnitt umgebende Seitenflächen aufweisen,
weist mindestens einen Generator und mindestens eine Induktionsspule auf, wobei die
Induktionsspule mäanderförmig ausgebildet ist und derart um das oder die Bauelemente
geformt ist, dass sich die Induktionsspule über zumindest einen Teilbereich der Seitenfläche
oder der Seitenflächen des oder der zu erwärmenden Bauelemente im Bereich einer zu
erwärmenden Fläche oder von mehreren zu erwärmenden Flächen erstreckt. Im Gegensatz
zu üblichen Vorrichtungen zur induktiven Erwärmung erfolgt eine Bearbeitung beziehungsweise
ein Erwärmen der Bauelemente mittels einer mäanderförmigen und eine dreidimensionale
Erstreckung aufweisenden Induktionsspule. Dadurch kann der Stromfluss so gelenkt werden,
dass er über die gesamte Fläche der zu bearbeitenden Flächen beziehungsweise Verbindungsflächen
wirkt und damit unabhängig vom Querschnitt der Bauelemente eine gleichmäßige Erwärmung
der gesamten Bearbeitungsfläche beziehungsweise Fügezone erreicht wird. Zudem wird
der Stromfluss zwischen zwei zu fügenden Flächen verstärkt. Des Weiteren ermöglicht
die erfindungsgemäße Vorrichtung einen Wärmeeintrag in Flächen mit variierender Breite,
zudem kann das bearbeitete Bauteil leicht aus der Vorrichtung herausgefahren werden,
da die verwendete Induktionsspule das Bauteil üblicherweise nicht vollständig umgibt.
[0020] In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist
die dreidimensionale Ausgestaltung der Induktionsspule der Geometrie des oder der
Bauelemente angepasst. Durch diese Anpassung ist eine gleichmäßige Erwärmung aller
zu bearbeitenden Flächen im Arbeitsbereich der Induktionsspule gewährleistet.
[0021] In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist
die dreidimensionale Ausgestaltung der Induktionsspule derart ausgebildet, dass der
Stromverlauf auf der Fläche oder den Flächen senkrecht zum Verlauf von parallel zueinander
ausgebildeten Bereichen der Induktionsspule an einer Ober- und Unterseite der Bauelemente
ausgebildet ist. Auch hierdurch ist eine gleichmäßige Erwärmung der gesamten zu bearbeitenden
Fläche oder den miteinander zu fügenden Flächen gewährleistet.
[0022] In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung weist die Vorrichtung mindestens eine
Kühlvorrichtung für die Induktionsspule auf. Durch die Kühlvorrichtung wird gewährleistet,
dass es zu keiner Beschädigung der Induktionsspule zum Beispiel durch einen zu hohen
Temperatureintrag in die Induktionsspule kommt.
[0023] In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist
die induktive Erwärmung ein induktives Nieder- oder Hochfrequenz-Pressschweißverfahren
zum Verbinden von metallischen Bauelementen, insbesondere von Bauelementen einer Gasturbine.
Die dabei verwendeten Frequenzen können aus einem Bereich zwischen 0,05 - 2,5 MHz
gewählt werden. Durch den gleichmäßigen Wärmeeintrag unabhängig vom Querschnitt der
zu verbindenden Bauelemente eignet sich die erfindungsgemäße Vorrichtung insbesondere
zum Verbinden entsprechender metallischer Bauelemente. Zudem kann die Vorrichtung
Mittel aufweisen, die eine Durchführung des induktiven Nieder- oder Hochfrequenz-Pressschweißens
im Vakuum oder einer Schutzgasatmosphäre ermöglichen. Dies trägt zur Qualität der
resultierenden Schweißverbindungen bei.
[0024] In weiteren vorteilhaften Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist zwischen
der Induktionsspule und dem oder den Bauelementen im Bereich der zu erwärmenden oder
zu verbindenden Abschnitte der Bauelemente zumindest teilweise ein Isolator angeordnet
ist, wobei der Isolator mindestens eine dem oder den Bauelementen zugewandte Fläche
aufweist und aus einem Material besteht, welches aufgrund seiner spezifischen Eigenschaften
die magnetische Wechselwirkung zwischen der Induktionsspule und den zu erwärmenden
Bauelementen nicht wesentlich oder nicht behindert. Zudem kann die Fläche des Isolators
von der Induktionsspule und/oder dem oder den Bauelementen beabstandet ausgebildet
sein. Der Isolator kann beispielsweise aus Glas, insbesondere aus hochtemperaturbeständigem
Quarzglas, einer hochtemperaturbeständigen Keramik oder einem hochtemperaturbeständigen
Kunststoff bestehen. Vorteilhafterweise bleibt bei der Vorrichtung die Induktionsspule
bei einem Entstehen von Metalldampf durch die Verdampfung der Oberflächen der zu erwärmenden
Bauelemente zuverlässig isoliert, es entsteht kein Plasma und damit kein Kurzschluss
zwischen den Bauelementen und der Induktionsspule. Zudem kann die Vorrichtung auch
bei einer Metalldampfbildung störungsfrei und kontinuierlich weiterarbeiten, was zum
Beispiel bei einer automatischen Serienfertigung von Bauteilen zwingend notwendig
ist. Des Weiteren wird erfindungsgemäß die magnetische Wechselwirkung zwischen dem
Isolator und den Bauelementen aufgrund einer geeigneten Materialauswahl des Isolators
nicht behindert. Durch eine mögliche Beabstandung der Fläche des Isolators von der
Induktionsspule ist gewährleistet, dass es zu keinen Verspannungen zwischen der Induktionsspule
und dem Isolator und/oder dem Bauelement und dem Isolator aufgrund von möglichen temperaturabhängigen
Unterschieden der Wärmeausdehnung zwischen diesen Elementen kommt.
[0025] In weiteren vorteilhaften Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist der
Isolator schicht- oder folienförmig ausgebildet.
[0026] In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist
die Geometrie der dem oder den Bauelementen zugewandten Fläche des Isolators der Geometrie
des oder der einzuführenden Bauelemente angepasst. Dadurch ist gewährleistet, dass
es zu keiner Behinderung des Einführens des Bauelements in die Induktionsspule kommt.
[0027] Bei einem erfindungsgemäßen Bauteil handelt es sich beispielsweise um ein so genanntes
BLING oder BLISK, welche insbesondere mit einem induktiven Nieder- oder Hochfrequenz-Pressschweißverfahren
hergestellt worden sind.
[0028] Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung eines zeichnerisch dargestellten Ausführungsbeispiels. Dabei zeigen
- Figur 1
- eine schematische Darstellung einer Induktionsspule gemäß dem Stand der Technik;
- Figur 2
- eine schematische Darstellung der erfindungsgemäßen Induktionsspule in nicht-gefaltetem
Zustand;
- Figur 3
- eine schematische Darstellung der erfindungsgemäßen Induktionsspule gemäß Figur 2
in gefaltetem Zustand;
- Figuren 4a und 4b
- schematische Darstellungen einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zur induktiven Erwärmung
von metallischen Bauelementen.
[0029] Figur 1 zeigt eine schematische Darstellung einer Induktionsspule 100 gemäß dem Stand
der Technik. Man erkennt die flächige Ausgestaltung der Induktionsspule 100 mit der
zwei Bauelemente 12, 14 an deren sich gegenüberliegenden Fügeflächen 38, 40 mittels
eines induktiven Nieder- oder Hochfrequenz-Presschweißens verbunden werden sollen.
Durch die flächige Ausgestaltung der Induktionsspule 100 wird aber lediglich jeweils
ein Teilbereich der Fügeflächen 38, 40, nämlich insbesondere ein Kantenbereich 42,
der der Induktionsspule 100 am nächsten liegt, erwärmt. Es wird deutlich, dass insbesondere
in der Mitte der Fügeflächen 38, 40 keine direkte Erwärmung mittels der Induktionsspule
100 erfolgt.
[0030] Figur 2 zeigt eine schematische Darstellung einer Induktionsspule 10 gemäß einem
Ausführungsbeispiel der Erfindung. Die Induktionsspule 10 ist dabei in nicht-gefaltetem
Zustand dargestellt, man erkennt deutlich die mäanderförmige Ausgestaltung der Induktionsspule
10. Auch andere Mäanderformen, z. B. mit abgerundeten Eckbereichen sind denkbar. Die
Induktionsspule 10 besteht üblicherweise aus Kupfer oder einer Kupferlegierung. Auch
andere Metall oder Metall-Legierungen können verwendet werden.
[0031] Figur 3 zeigt eine schematische Darstellung der Induktionsspule 10 gemäß Figur 2
in einem gefalteten Zustand. Die Induktionsspule 10 kann in einem Verfahren zur induktiven
Erwärmung von metallischen Bauelementen 12, 14, insbesondere von Bauelementen einer
Gasturbine, verwendet werden. Man erkennt, dass die Bauelemente 12, 14 jeweils mehrere
den jeweiligen Bauelementquerschnitt umgebende Seitenflächen 20, 22, 24, 26 aufweisen,
wobei die mäanderförmig ausgebildete Induktionsspule derart um die Bauelemente 12,
14 geformt bzw. gefaltet ist, dass sie sich über Teilbereiche der Seitenflächen 20,
22, 24 der Bauelemente 12, 14 im Bereich von zu erwärmenden Fügeflächen 16, 18 der
Bauelemente 12, 14 erstreckt. Des Weiteren erkennt man, dass die dreidimensionale
Ausgestaltung der Induktionsspule 10 der Geometrie der Bauelemente 12, 14 angepasst
ist. Zudem wird durch die in dem Ausführungsbeispiel gezeigte Ausgestaltung der Induktionsspule
10 ein Stromverlauf auf den Fügeflächen 16, 18 erzeugt, der senkrecht zum Verlauf
der parallel zueinander ausgebildeten Bereiche der Induktionsspule 10 an einer Ober-
und Unterseite 20, 22 der Bauelemente 12, 14 erzeugt wird. Der Stromverlauf ist durch
schwarze Pfeile gekennzeichnet. Es entsteht ein gleichmäßiger Stromverlauf, der über
die gesamte Fläche der Fügeflächen 16, 18 verläuft und somit eine gleichmäßige Erwärmung
der Fügeflächen 16, 18 über deren gesamten Bereich ermöglicht.
[0032] Die Figuren 4a und 4b zeigen schematische Darstellungen einer Vorrichtung 28 zur
induktiven Erwärmung der metallischen Bauelemente 12, 14. Die Vorrichtung 28 umfasst
dabei einen Generator 30 und in dem dargestellten Ausführungsbeispiel eine Induktionsspule
10, die wiederum mäanderförmig ausgebildet ist und derart um die Bauelemente 12, 14
geformt ist, dass sie sich über einen Teilbereich der Seitenflächen der Bauelemente
12, 14 im Bereich der zu erwärmenden Flächen bzw. Fügeflächen 16, 18 erstreckt (vergleiche
auch Figur 3). Man erkennt, dass die Induktionsspule über zwei elektrische Anschlüsse
32, 34 mit dem Generator 30 verbunden ist. Eine Halte- und Zuführvorrichtung 36 dient
zum Heranführen des Bauelementes 14 an das Bauelement 12, wobei ein entsprechendes
Heranführen nach einer genügenden Erwärmung der Fügeflächen 16, 18 erfolgt. Die induktive
Erwärmung erfolgt im Rahmen eines induktiven Nieder- oder Hochfrequenz-Pressschweißverfahres
zum Verbinden der beiden metallischen Bauelemente 12, 14. Die beim induktiven Nieder-
oder Hochfrequenz-Pressschweißen verwendeten Frequenzen werden dabei aus einem Bereich
zwischen 0,05 bis 2,5 MHz gewählt. In Figur 4b ist die Vorrichtung 28 mit nur einem
Bauelement 14 dargestellt. Man erkennt deutlich die mäanderförmige, dreidimensionale
Ausgestaltung der Induktionsspule 10. Die Induktionsspule 10 ist dabei derart ausgestaltet,
dass das Bauelement 14 bzw. beide Bauelemente 12, 14 ohne Weiteres in die Induktionsspule
10 eingeführt werden können. Bei Bauelementen 12, 14 mit einem sehr großen Querschnitt
der Fügeflächen 16, 18 kann es zu einem seitlichen Materialaustrieb kommen. Dieser
kann durch übliche Maßnahmen wie z. B. ein Sputterätzen beseitigt werden. Zudem können
die Fügeflächen 16, 18 kugelgestrahlt werden. Des Weiteren wird durch ein Aufmaß im
Induktionsspulenbereich eine Überhitzung des Grundwerkstoffs der Bauelemente 12, 14
vermieden. Bei der Herstellung oder Reparatur von Schaufeln einer Gasturbine ist vorteilhafterweise
fast kein Stromfluss im Kantenbereich festzustellen, so dass auch hier unerwünschte
Beeinflussungen vermieden werden.
[0033] Durch das Ausführungsbeispiel wird deutlich, dass die Vorrichtung 28 sowohl für die
Herstellung wie auch die Reparatur von Bauelementen und Bauteilen einer Gasturbine
geeignet ist.
1. Induktionsspule zur Verwendung in Verfahren zur induktiven Erwärmung von metallischen
Bauelementen (12, 14), insbesondere von Bauelementen einer Gasturbine, wobei die Bauelemente
(12, 14) jeweils eine oder mehrere den jeweiligen Bauelementquerschnitt umgebende
Seitenflächen (20, 22, 24, 26) aufweisen, dadurch gekennzeichnet, dass die Induktionsspule (10) mäanderförmig ausgebildet ist und derart um das oder die
Bauelemente (12, 14) geformt ist, dass sie sich über zumindest einen Teilbereich der
Seitenfläche oder der Seitenflächen (20, 22, 24) des oder der zu erwärmenden Bauelemente
(12, 14) im Bereich einer zu erwärmenden Fläche oder von mehreren zu erwärmenden Flächen
(16, 18) erstreckt.
2. Induktionsspule nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die dreidimensionale Ausgestaltung der Induktionsspule (10) der Geometrie des oder
der Bauelemente (12, 14) angepasst ist.
3. Induktionsspule nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die dreidimensionale Ausgestaltung der Induktionsspule (10) derart ausgebildet ist,
dass der Stromverlauf auf der Fläche oder den Flächen (16, 18) senkrecht zum Verlauf
von parallel zueinander ausgebildeten Bereichen der Induktionsspule (10) an einer
Ober- und Unterseite (20, 22) der Bauelemente (12, 14) ausgebildet ist.
4. Induktionsspule nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Fläche oder die Flächen (16, 18) Verbindungsflächen von zwei miteinander zu fügenden
Bauelementen (12, 14) sind.
5. Induktionsspule nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Induktionsspule (10) mindestens eine Kühlvorrichtung aufweist.
6. Induktionsspule nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verfahren zur induktiven Erwärmung ein induktives Nieder- oder Hochfrequenz-Pressschweißverfahren
zum Verbinden von metallischen Bauelementen (12, 14), insbesondere von Bauelementen
einer Gasturbine, ist.
7. Induktionsspule nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die beim induktiven Nieder- oder Hochfrequenzpressschweißen verwendeten Frequenzen
aus einem Bereich zwischen 0,05 - 2,5 MHz gewählt werden.
8. Verfahren zur induktiven Erwärmung von metallischen Bauelementen, insbesondere von
Bauelementen einer Gasturbine, wobei die Bauelemente (12, 14) jeweils eine oder mehrere
den jeweiligen Bauelementquerschnitt umgebende Seitenflächen (20, 22, 24, 26) aufweisen,
dadurch gekennzeichnet, dass das Verfahren folgende Schritte umfasst:
a) Bereitstellung eines oder mehrerer zu erwärmender Bauelemente (12, 14);
b) Heranführung von mindestens einer Induktionsspule (10) an das oder die Bauelemente
(12, 14) oder Heranführen des oder der Bauelemente (12, 14) an die mindestens eine
Induktionsspule (10), wobei die Induktionsspule (10) mäanderförmig ausgebildet ist
und derart um das oder die Bauelemente (12, 14) geformt ist, dass sich die Induktionsspule
(10) über zumindest einen Teilbereich der Seitenfläche oder der Seitenflächen (20,
22, 24) des oder der zu erwärmenden Bauelemente (12, 14) im Bereich einer zu erwärmenden
Fläche oder von mehreren zu erwärmenden Flächen (16, 18) erstreckt und Einführen des
oder der zu erwärmenden Bauelemente (12, 14) in die Induktionsspule (10); und
c) Induktive Erwärmung des Bauelements oder der Bauelemente (12, 14) in einem Arbeitsbereich
der Induktionsspule (10).
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die dreidimensionale Ausgestaltung der Induktionsspule (10) der Geometrie des oder
der Bauelemente (14, 16) angepasst ist.
10. Verfahren nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die dreidimensionale Ausgestaltung der Induktionsspule (10) derart ausgebildet ist,
dass der Stromverlauf auf der Fläche oder den Flächen (16, 18) senkrecht zum Verlauf
von parallel zueinander ausgebildeten Bereichen der Induktionsspule (10) an einer
Ober- und Unterseite (20, 22) der Bauelemente (12, 14) ausgebildet ist.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die induktive Erwärmung gemäß Verfahrensschritt c) ein induktives Nieder- oder Hochfrequenz-Pressschweißverfahren
zum Verbinden von metallischen Bauelementen (12, 14), insbesondere von Bauelementen
einer Gasturbine, ist.
12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die beim induktiven Nieder- oder Hochfrequenzpressschweißen verwendeten Frequenzen
aus einem Bereich zwischen 0,05 - 2,5 MHz gewählt werden.
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die induktive Erwärmung gemäß Verfahrensschritt c) ein induktives Löten zum Verbinden
von metallischen Bauelementen, insbesondere von Bauelementen einer Gasturbine, ist.
14. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die induktive Erwärmung gemäß Verfahrensschritt c) zur Beseitigung von Eigenspannungen
von metallischen Bauelementen, insbesondere von Bauelementen einer Gasturbine, ausgebildet
ist.
15. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Bauelement (12) eine Schaufel oder ein Teil einer Schaufel eines Rotors
in einer Gasturbine ist und das zweite Bauelement (14) ein Ring oder eine Scheibe
des Rotors oder ein am Umfang des Rings oder der Scheibe angeordneter Schaufelfuß
ist.
16. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Bauelemente Teile einer Schaufel eines Rotors in einer Gasturbine sind.
17. Vorrichtung zur induktiven Erwärmung von metallischen Bauelementen (12, 14), insbesondere
von Bauelementen einer Gasturbine, wobei die Bauelemente (12, 14) jeweils eine oder
mehrere den jeweiligen Bauelementquerschnitt umgebende Seitenflächen (20, 22, 24,
26) aufweisen, mit mindestens einem Generator (30) und mindestens einer Induktionsspule
(10), dadurch gekennzeichnet, dass die Induktionsspule (10) mäanderförmig ausgebildet ist und derart um das oder die
Bauelemente (12, 14) geformt ist, dass sich die Induktionsspule (10) über zumindest
einen Teilbereich der Seitenfläche oder der Seitenflächen (20, 22, 24) des oder der
zu erwärmenden Bauelemente (12, 14) im Bereich einer zu erwärmenden Fläche oder von
mehreren zu erwärmenden Flächen (16, 18) erstreckt.
18. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die dreidimensionale Ausgestaltung der Induktionsspule (10) der Geometrie des oder
der Bauelemente (14, 16) angepasst ist.
19. Vorrichtung nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, dass die dreidimensionale Ausgestaltung der Induktionsspule (10) derart ausgebildet ist,
dass der Stromverlauf auf der Fläche oder den Flächen (16, 18) senkrecht zum Verlauf
von parallel zueinander ausgebildeten Bereichen der Induktionsspule (10) an einer
Ober- und Unterseite (20, 22) der Bauelemente (12, 14) ausgebildet ist.
20. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 17 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Fläche oder die Flächen (16, 18) Verbindungsflächen von zwei miteinander zu fügenden
Bauelementen (12, 14) sind.
21. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 17 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (28) mindestens eine Kühlvorrichtung (24) für die Induktionsspule
(10) aufweist.
22. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 17 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass die induktive Erwärmung ein induktives Nieder- oder Hochfrequenz-Pressschweißverfahren
zum Verbinden von metallischen Bauelementen (12, 14), insbesondere von Bauelementen
einer Gasturbine, ist.
23. Vorrichtung nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass die beim induktiven Nieder- oder Hochfrequenzpressschweißen verwendeten Frequenzen
aus einem Bereich zwischen 0,05 - 2,5 MHz gewählt werden.
24. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 17 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (28) Mittel aufweist, die eine Durchführung des induktiven Nieder-
oder Hochfrequenzpressschweißen im Vakuum oder einer Schutzgasatmosphäre ermöglichen.
25. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 17 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Induktionsspule (10) und dem oder den Bauelementen (12, 14) im Bereich
der zu erwärmenden oder zu verbindenden Abschnitte der Bauelemente (12, 14) zumindest
teilweise ein Isolator angeordnet ist, wobei der Isolator mindestens eine dem oder
den Bauelementen (12, 14) zugewandte Fläche aufweist und aus einem Material besteht,
welches aufgrund seiner spezifischen Eigenschaften die magnetische Wechselwirkung
zwischen der Induktionsspule (10) und den zu erwärmenden Bauelementen (12, 14) nicht
wesentlich oder nicht behindert.
26. Vorrichtung nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, dass die Fläche des Isolators von der Induktionsspule (10) und/oder dem oder den Bauelementen
(12, 14) beabstandet ist.
27. Vorrichtung nach Anspruch 25 oder 26, dadurch gekennzeichnet, dass der Isolator schicht- oder folienförmig ausgebildet ist.
28. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 25 bis 27, dadurch gekennzeichnet, dass die Geometrie der dem oder den Bauelementen (12, 14) zugewandten Fläche des Isolators
der Geometrie des oder der einzuführenden Bauelemente (12, 14) angepasst ist.
29. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 25 bis 28, dadurch gekennzeichnet, dass der Isolator aus Glas, insbesondere aus hochtemperaturbeständigen Quarzglas, einer
hochtemperaturbeständigen Keramik oder einem hochtemperaturbeständigen Kunststoff
besteht.
30. Bauteil hergestellt gemäß einem Verfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 16 oder mittels
einer Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 17 bis 29, dadurch gekennzeichnet, dass das Bauteil ein BLING oder BLISK ist.