[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Reinhalten eines Tintendruckkopfes, insbesondere
der Fläche mit den Düsenaustrittsöffnungen, für Frankier- und/oder Adressiermaschinen.
[0002] Es hat sich bewährt, die Vorteile des Tintendrucks auch auf dem Gebiet der maschinellen
Frankierung und/oder Adressierung zu nutzen. Der Druck erfolgt hierbei berührungslos
mittels Tintendruckkopf, siehe beispielsweise
DE 44 24 771 C1 und
EP 0 696 509 B1. Allerdings hat die Tintendrucktechnik den Nachteil, daß neben dem Freispritzen der
Düsen die Fläche mit den Düsenaustrittöffnungen - im weiteren der Kürze halber Düsenfläche
genannt - regelmäßig gereinigt werden muß, um ein Verstopfen der Düsen zu verhindern
und einen sicheren Verschluß durch die Dichtkappe zu gewährleisten.
[0003] Während des Druckbetriebes kommt es vermehrt zu Tintennebel- und
[0004] Papierstaubablagerungen und beim Primen zu vermehrter Tintenablagerung. Die schnell
trocknende Tinte in Verbindung mit dem Papierstaub führen bei der üblichen Betriebstemperatur
der Tintendruckköpfe von 40°C zu Verunreinigungen, die nur schwer zu entfernen sind.
Ein mehrfaches Wischen ist dafür erforderlich. Während dieser Zeit steht die Maschine
für den normalen Betrieb nicht zur Verfügung. Ausfallzeiten senken aber den Briefdurchsatz.
[0005] Es ist eine Vorrichtung zur Reinigung eines Tintendruckkopfes in einer Frankier-
und/oder Adressiermaschine bekannt, siehe
EP 1 782 954 A1, bei der der Tintendruckkopf stationär aber schwenkbar in einem Druckfenster einer
Führungsplatte für die Druckträger angeordnet ist.
[0006] Der Tintendruckkopf ist mittels zugeordneter Verstellmittel wahlweise in eine Druckposition
oder in verschiedene Reinigungsbereiche sowie in eine Dichtposition schwenkbar, siehe
im weiteren auch Fig. 1.
[0007] Eine Reinigungs- und Dichtvorrichtung 13 - im weiteren RDV - ist gleichfalls hinter
der Führungsplatte - nicht dargestellt - aber unterhalb des Tintendruckkopfes 110
angeordnet. Mittels zugeordneter Verstellmittel wird die RDV 13 auf den Tintendruckkopf
110 zu und von diesem wieder weg bewegt. Die RDV 13 weist eine Aufnahme 131 mit mehreren
hintereinander liegenden Wischlippen 1311, einen Spritzschacht 1312 und eine Dichtkappe
1313 auf, die in der genannten Reihenfolge hinter der Führungsplatte angeordnet sind.
[0008] In dem der Dichtposition benachbarten Reinigungsbereich ist der Tintendruckkopf 110
so weit aus der Druckposition weggeschwenkt, dass die Düsenfläche 111 im Eingriffsbereich
der Wischlippen 1311 liegt, die bei Reinigungsbetrieb an derselben entlang gleiten.
Um eine gründliche Reinigung zu erzielen, muß trotz mehrerer Wischlippen 1311 mehrmals
gewischt werden. Das bedingt entsprechend lange Ausfallzeiten.
[0009] In der Dichtposition ist die Düsenfläche 111 orthogonal zu den Wischlippen 1311 angeordnet.
[0010] Zur Reinigung der Wischlippen 1311 wiederum ist ein Träger 1317 mit Abstreifern 13171
vorgesehen, der stationär im Eingriffsbereich der Wischlippen 1317 oberhalb derselben
angeordnet ist. Die Wischlippen 1317 werden nach dem Reinigungsbetrieb an den Abstreifern
13171 entlang geführt. Die Wischreste können in einen unter der RDS 13 befindlichen
Tintensumpf fallen.
[0011] Weiterhin ist eine Vorrichtung zur Reinigung von Tintenstrahldüsen eines Tintendruckkopfes
einer Frankiermaschine bekannt, vergleiche
EP 1 504 905 B1, die ein Mittel zum Abschaben der Düsenfläche umfaßt. Das Mittel ist ein Flügelrad,
das mit seinen Flügeln an der Düsenfläche des stationär in einem Druckfenster angeordneten
Tintendruckkopfes entlang gleitet, nachdem mindestens ein Poststück den Tintendruckkopf
passiert hat.
[0012] Kontaktstellung zum Tintendruckkopf und Drehbewegung des Flügelrades werden durch
das Poststück ausgelöst. Auf diese Weise ist das Flügelrad zwischen einer Schabeposition,
in welcher es in dem Transportweg der Poststücke in der Frankiermaschine angeordnet
ist, und einer Ruheposition, in welcher es aus dem Transportweg zurückgezogen ist,
verschwenkbar. Das Flügelrad ist demzufolge stets in einem Bereich vor dem Tintendruckkopf
mehr oder weniger weit angeordnet.
[0013] Die Reinigungsvorrichtung umfasst außerdem einen Schaber zur Reinigung der Flügel
des Flügelrades.
[0014] Das Flügelrad ist auf einem Schwenktragarm montiert, welcher sich zwischen der Schabeposition
und der Ruheposition bewegen kann. Die Bewegung des Schwenktragarmes wird in Abhängigkeit
von der Anzahl der von einem Positionsnehmer gezählten Poststücke gesteuert. Der Positionsnehmer
ist in dem Transportweg der Poststücke montiert und steuert einen Elektromagneten
an, der mit dem Schwenkarm gekoppelt ist. Das Flügelrad besitzt einen Drehmotor.
[0015] Gegenüber dem Vorteil der kurzen Wege und Ausfallzeiten für den Reinigungsprozeß
überwiegen aber die Nachteile. So wird der Transportbereich beim Reinigungsvorgang
durch das rotierende Flügelrad verschmutzt. Da das Flügelrad auf Grund der Schwenkbewegung
auf die Düsenfläche nur mittig im Bereich der Düsenreihen aufgesetzt wird, werden
die Randbereiche entweder gar nicht berührt beziehungsweise bei entsprechend größerem
Umfang nur noch mit geringer Kraft. Das hat eine unvollständige Reinigung der Düsenfläche
zur Folge. Der gerätetechnische Aufwand ist beträchtlich. Bei Verwendung von zwei
Tintendruckköpfen zwecks Abdruck längerer Spalten verdoppelt sich der Aufwand für
die Reinigung.
[0016] Zweck der Erfindung ist eine Vergrößerung der Funktionssicherheit der Frankiermaschine,
eine Verlängerung der Lebensdauer der Druckeinrichtung sowie ein möglichst großer
Briefdurchsatz.
[0017] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Reinigen der Düsenaustrittsfläche
eines Tintendruckkopfes in einer Frankier- und/oder Adressiermaschine zu schaffen,
mit der die gesamte Düsenaustrittsfläche in kurzer Zeit gereinigt wird, eine Verschmutzung
des Transportbereiches vermieden wird und für die der gerätetechnische Aufwand gering
ist.
[0018] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe gemäß dem Hauptanspruch gelöst. Weitere vorteilhafte
Merkmale der Erfindung sind den Unteransprüchen entnehmbar.
[0019] Die Erfindung wird nachstehend an Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Es zeigen:
[0020]
- Fig. 1
- ein Drucksystem mit Reinigungs- und Dichtvorrichtung in der Reinigungsposition gemäß
EP 1 782 954 A1 in perspektivischer Ansicht von vorn unten links,
- Fig. 2
- ein Drucksystem mit Reinigungs- und Dichtvorrichtung in der Reinigungsposition gemäß
der Erfindung, in perspektivischer Ansicht von vorn unten links,
- Fig. 3
- das Drucksystem mit RDV gemäß Fig. 2 von hinten oben rechts mit einem Detail zum Antrieb
für die RDV,
- Fig. 4
- die RDV gemäß Fig. 3 mit Wischwalze und zugehörigem Antrieb von vorn oben rechts,
- Fig. 5
- die RDV gemäß Fig. 4 von hinten oben links,
- Fig. 6
- eine RDV mit autonomen Antrieb für die Wischwalze in perspektivischer Ansicht von
vorn oben rechts,
- Fig. 7
- eine Explosivdarstellung der RDV gemäß Fig. 4,
- Fig. 8
- Varianten der Wischwalze, a) zylinderförmiger Schaumstoffkörper, b) Wischlippen auf
zylindrischer Walze parallel zur Walzenachse, c) wendelförmige Oberfläche, d) Wischlippen
auf zylindrischer Walze wendelförmig zur Walzenachse.
[0021] Zur Vereinfachung und zum leichteren Verständnis ist die Darstellung teilweise schematisiert
ausgeführt.
[0022] Für das Drucksystem 1 gemäß Fig. 2 besteht Übereinstimmung mit dem vorn zu Fig. 1
beschriebenen Drucksystem 1 bis auf die Maßnahmen zur RDV 13 einschließlich Antrieb
für die Wischwalze 1310.
[0023] Das Drucksystem 1 besteht aus einem Gestell 10, zwei Druckmodulen I, II, 11, einer
Aufnahme 12 für vorgenannte beiden sowie der zugehörigen RDV 13, siehe auch Fig. 3.
[0024] Jedes Druckmodul 11 besteht aus einem Tintendruckkopf - im weiteren TDK - 110 nebst
Tintenversorgung und Ansteuerplatine - nicht bezeichnet -. Die Düsenflächen 111 der
TDK 110 beziehungsweise der Druckmodule 11 sind parallel zueinander versetzt angeordnet.
Auf diese Weise wird die erforderliche Druckspaltenlänge erreicht. Entsprechend sind
die Druckmodule 11 in der Aufnahme 12 versetzt angeordnet.
[0025] Die Aufnahme 12 ist um eine Achse 121 schwenkbar gelagert, die in dem Gestell 10
befestigt ist. Die Verstellung der Aufnahme 12 erfolgt mittels eines Stellmotors über
ein Schneckengetriebe, nicht bezeichnet.
[0026] Für den Antrieb der RDV 13 ist am Gestell 10 ein Zahnprofil 101 vorgesehen.
[0027] Die RDV 13 weist eine Aufnahme 131 mit der bereits genannten Wischwalze 1310, zwei
Spritzschächten 1312 und zwei Dichtkappen 1313 auf, die in der genannten Reihenfolge
hinter der nicht dargestellten Führungsplatte angeordnet sind, siehe auch Fig. 4,
5 und 7. Wie ersichtlich, werden mit ein und derselben Wischwalze 1310 beide Düsenflächen
111 gereinigt.
[0028] Als Verstellmittel für die Aufnahme 131 und damit zugleich für die RDV 13 dient eine
Kombination aus Zahnriemen 13105, Zahnrad 13106, Ritzel 13107 und gemeinsamer Antriebsachse
13108, wobei das Ritzel in das Zahnprofil 101 am Gestell 10 eingreift. Die Antriebsachse
13108 ist in nicht dargestellter Weise mit einem entsprechenden Motor verbunden. Die
Wischwalze 1310 ist über den Zahnriemen 13105 mit dem Antrieb für die Aufnahme 131
verbunden und wird automatisch mit deren Verstellung gedreht.
[0029] Für die Halterung der Wischwalze 1310 ist ein Haltebügel 1318 an der Aufnahme 131
gelenkig auf der Antriebsachse 13108 gelagert, der außerdem noch als Träger 1317 für
den Abstreifer 13171 für die Wischwalze 1310 ausgebildet ist. Der Abstreifer 13171
liegt mit seiner schneidenförmigen Kante parallel kraftschlüssig an der Wischwalze
1310 an. Auf diese Weise wird die Wischwalze 1310 mit Inbetriebnahme gleichzeitig
automatisch gereinigt ohne einen Positionswechsel.
[0030] Für die freien Enden des Haltebügels 1318 sind an der Aufnahme 131 stegförmige Anschläge
1319 vorgesehen zu denen als Pendent auf der anderen Seite zur elastischen Abstützung
des Haltebügels 1318 Druckfedern 1320 auf angeformten Zapfen 1321 vorgesehen sind,
siehe insbesondere Fig. 5 und 7. Auf diese Weise ist eine gleichmäßige kraftschlüssige
Anlage der Wischwalze 1310 bei Wischbetrieb an der Düsenfläche 111 gewährleistet.
Damit ist eine gleichmäßige Reinigung der gesamten Düsenfläche 111 gesichert. Die
Wischwalze 1310 besteht aus einem elastischen Mantel 13101 und einem steifen Kern
13102 auf einer Achse 13103. Die Außenkontur des Kerns 13102 und die Innenkontur des
Mantels 13101 sind aneinander formschlüssig angepasst. Der Kern 13102 kann auch so
gestaltet sein, daß die Achse 13103 entfällt.
[0031] Der Abstreifer 13171 ist in einen Schlitz im Träger 1317 eingeschoben. Damit ist
eine Auswechslung zwecks Austauschs oder Reinigung leicht möglich.
[0032] In Fig. 6 ist eine Ausführung einer Wischwalze 1310 mit einem autonomen Antrieb 13109
dargestellt. Der autonome Antrieb ist in Form eines Zahnradpaares mit Stirnverzahnung
und einem Motor realisiert.
[0033] In Fig. 8 sind bevorzugte Ausführungsformen des Mantels 13101 der Wischwalze 1310
dargestellt.
[0034] Gemäß Fig. 8a ist der Mantel 13101 als Hohlzylinder aus einem elastischen saugfähigen
Material wie Kunststoffschwamm ausgeführt.
[0035] Gemäß Fig. 8b ist der Mantel 13101 als Hohlzylinder aus einem gummielastischen Material
mit Lamellen am äußeren Umfang ausgeführt, die parallel zur Walzenachse verlaufen.
Es ist auch möglich, die Lamellen spiralförmig um die Walzenachse anzuordnen, siehe
Fig. 8d.
[0036] Gemäß Fig. 8c ist der Mantel 13101 als Hohlzylinder aus einem gummielastischen Material
mit einer spiralförmig umlaufenden halbrundförmigen Wulst am äußeren Umfang ausgeführt.
Bei dieser Variante werden die Tinten- und Staubteilchen von der Düsenfläche 111 ähnlich
dem Prinzip einer Archimedischen Walze beseitigt und seitlich weggeschoben.
Verwendete Bezugszeichen
[0037]
- 1
- Drucksystem
- 10
- Gestell
- 101
- Zahnprofil am Gestell
- 11
- Druckmodul I, II
- 110
- Tintendruckkopf TDK
- 111
- Düsenfläche des Druckmoduls I, II
- 12
- Aufnahme für Druckmodule I; II
- 121
- Drehachse für Aufnahme 12
- 13
- Reinigungs- und Dichtvorrichtung RDV
- 131
- Aufnahme
- 1310
- Wischwalze
- 13101
- Mantel der Wischwalze 1310
- 13102
- Kern der Wischwalze 1310
- 13103
- Achse der Wischwalze
- 13104
- Ritzel auf dem Kern der Wischwalze
- 13105
- Zahnriemen
- 13106
- Zahnrad
- 13107
- Ritzel auf Antriebsachse 13108
- 13108
- Antriebsachse
- 13109
- autonomer Antrieb aus Zahnradpaar und Motor
- 1311
- Wischlippen
- 1312
- Spritzschacht
- 1313
- Dichtkappen
- 1317
- Träger für Abstreifer
- 13171
- Abstreifer
- 1318
- Haltebügel für Wischwalze und Abstreifer
- 1319
- Anschlag für Haltebügel
- 1320
- Druckfeder
- 1321
- Zapfen für Druckfeder
1. Vorrichtung zum Reinhalten eines Tintendruckkopfes, insbesondere der Fläche mit den
Düsenaustrittsöffnungen, für eine Frankier- und/oder Adressiermaschine, bei der der
Tintendruckkopf stationär aber schwenkbar in einem Druckfenster einer Führungsplatte
für die Druckträger angeordnet ist, die an demselben entlang geführt werden und bei
der außerdem hinter der Führungsplatte aber unterhalb des Tintendruckkopfes eine Reinigungs-
und Dichtvorrichtung angeordnet ist, die mittels zugeordneter Verstellmittel auf den
Tintendruckkopf zu und von diesem wieder weg bewegbar ist, und die eine Aufnahme mit
einer Wischvorrichtung, einem Spritzschacht und einer Dichtkappe aufweist, die in
der genannten Reihenfolge hinter der Führungsplatte angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet,
dass die Wischvorrichtung als angetriebene elastische Wischwalze (1310) ausgeführt ist,
die im Reinigungsbetrieb an der Fläche (111) mit den Düsenaustrittsöffnungen transversal
kraftschlüssig entlang geführt wird und die ständig kraftschlüssig an einem zugeordneten
Reinigungsmittel (13171) anliegt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass die Wischwalze (1310) aus einem elastischem Mantel (13101) und einem steifen Kern
(13102) auf einer Achse (13103) besteht, wobei die Außenkontur des Kerns (13102) und
die Innenkontur des Mantels (13101) aneinander formschlüssig angepasst sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet,
dass der Mantel (13101) als Hohlzylinder aus einem elastischen saugfähigen Material ausgeführt
ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet,
dass der Mantel (13101) als Hohlzylinder aus einem gummielastischen Material mit Lamellen
am äußeren Umfang ausgeführt ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
dass die Lamellen parallel zur Walzenachse verlaufen.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
dass die Lamellen spiralförmig um die Walzenachse angeordnet sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet,
dass der Mantel (13101) als Hohlzylinder aus einem gummielastischen Material mit einer
spiralförmig umlaufenden halbrundfömigen Wulst am äußeren Umfang ausgeführt ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet,
dass die Wischwalze (1310) mit dem Verstellmittel (13105 bis 13108) für die Reinigungs-
und Dichtvorrichtung (13) kinematisch gekoppelt ist und dafür auf dem Kern (13102)
ein Ritzel (13104) aufgebracht ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet,
dass die Wischwalze (1310) einen autonomen Antrieb (13109) aufweist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
dass der autonome Antrieb (13109) als von einem Motor angetriebene Zahnradpaarung ausgführt
ist, wobei ein Zahnrad direkt mit der Wischwalze (1310) verbunden ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet,
dass für die Reinigung der Wischwalze (1310) ein rakelförmiger Abstreifer (13171) vorgesehen
ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet,
dass die Aufnahme (131) für die Reinigungs- und Dichtvorrichtung (13) einen u-förmigen
gefederten Haltebügel (1318) aufweist, dessen freie Schenkel auf der Antriebsachse
(13108) gelagert sind und in dessen dem Quersteg benachbarten Teil die Wischwalze
(1310) sowie der Abstreifer (13171) parallel zueinander und kraftschlüssig aneinander
anliegend gelagert sind.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet,
dass der Abstreifer (13171) auswechselbar in einem Schlitz zwischen Quersteg des Haltebügels
(1318) und Träger (1317) für denselben gelagert ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet,
dass für die Enden der freien Schenkel des Haltebügels (1318) an der Aufnahme (131) Anschläge
(1319) vorgesehen sind und die Schenkel auf der anderen Seite der Antriebsachse (13108)
gegen Druckfedern (1320) abgestützt sind, die auf Zapfen (1321) aufgesetzt sind, die
an der Aufnahme (131) angebracht sind.