(19)
(11) EP 2 067 709 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
31.10.2012  Patentblatt  2012/44

(21) Anmeldenummer: 08105748.1

(22) Anmeldetag:  07.11.2008
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
B65D 19/32(2006.01)

(54)

Zweiteilige Flachpalette

Two-part flat pallet

Palette plate en deux parties


(84) Benannte Vertragsstaaten:
CH DE FR GB LI PL

(30) Priorität: 06.12.2007 CH 18852007

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
10.06.2009  Patentblatt  2009/24

(73) Patentinhaber: Georg Utz Holding AG
5620 Bremgarten (CH)

(72) Erfinder:
  • Dubois, Jean-Marc
    5620 Bremgarten (CH)
  • Hoekstra, Douwe
    5630 Muri (CH)
  • Marti, Marco
    5620 Bremgarten (CH)

(74) Vertreter: Spierenburg, Pieter 
Spierenburg & Partner AG Patent- und Markenanwälte Mellingerstrasse 12
5443 Niederrohrdorf
5443 Niederrohrdorf (CH)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A1- 1 419 973
WO-A1-98/31595
US-A- 3 650 224
US-B1- 6 234 087
WO-A1-92/01607
WO-A1-2007/124530
US-A- 3 699 901
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine zweiteilige Flachpalette als Stückgutträger zur Handhabung und Lagerung von Stückgütern, bei dem jeweils ein oder mehrere Stückgüter auf der Flachpalette geladen und mit der Flachpalette transportiert und/oder abgestellt werden. Das Anwendungsgebiet der vorliegenden Vorrichtung betrifft den Bereich der Lager- und Verteilsysteme sowie Lagertechniken für Stückgüter

    [0002] Bei der Lagerung von Stückgütern finden verschiedene Lagerungskonzepte Verwendung. So werden beispielsweise Stückgüter auf Einwegpaletten oder anderen Verpackungsmitteln angeliefert und auf Flachpaletten umgeladen. Die befüllten Flachpaletten werden anschliessend über Fördereinrichtungen zum Lagerplatz transportiert und dort abgestellt. Bei der Auslieferung der Stückgüter kommen diese vom Lager auf der Flachpalette zur Umladestation und werden dort von der Flachpalette händisch wieder umgeladen bzw. verladen. Bei Industriepaletten mit Abmessungen von etwa 1 m x 1.2 m ergibt sich das Problem, dass das händische Ent- und Beladen der Paletten sehr anstrengend und arbeitsintensiv ist. Die Stückgüter müssen aus einer Entfernung von bis zu über einen Meter von der Palette gehoben oder darauf abgestellt werden. Bei grösseren Stückgütern mit entsprechend grösserem Gewicht ist das zum Teil den Beladern nicht zumutbar.

    [0003] In der Veröffentlichung W02007/124530-A1 wird ein Container mit einer Basis offenbart, die als Palette verwendet werden kann. Diese Palette ist aus mehreren identischen Modulen zusammengesetzt. Die Module weisen an den vier Seitenrändern schwalbenschwanzähnliche Verbindungselemente auf, die aus Zinken und deren komplementären Ausnehmungen bestehen. Dabei sind mehrere keilförmig vertikal abgeschrägte Zinken jeweils an einer Seite des Moduls angeordnet. Die zugehörigen Ausnehmungen für die Aufnahme der Zinken sind am gegenüberliegenden Seitenrand des Moduls angeordnet. Zwei miteinander verbundene Module ergeben somit eine zweiteilige Palette, die jedoch wegen der schwalbenschwanzähnlichen Verbindung starr und kraftschlüssig miteinander verbunden sind. Ein gegeneinander Schwenken oder Kippen der zusammengefügten Module ist daher nicht möglich. Aufgrund der abgeschrägten Zinken können die Module nur vertikal in einer Richtung zusammengefügt werden und sind nicht einfach wieder lösbar. Ausserdem weist eine aus zwei Modulen zusammengesetzte Palette an den Aussenrändern die abstehenden Zinken auf. Für die Verwendung zum Transport von Stückgütern auf einer Fördereinrichtungen ist diese mehrteilige Palette nicht geeignet, da sie erstens während des Beladens nicht einfach aus zwei Modulen zusammensetzbar bzw. beim Entladen einfach trennbar ist, und zweitens die Zinken an den Seitenrändern der Palette vorstehen. Während des Transports auf der Fördereinrichtung könnten die Zinken leicht längs des Förderweges einhängen, und so den Transportfluss behindern.

    [0004] Zum Stand der Technik gehört ausserdem WO 92/01607 A1.

    [0005] Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Flachpalette der genannten Art aus zwei identischen Platten zu schaffen, die miteinander trennbar verbunden sind, die ein einfaches Entladen und Beladen ermöglicht, und die einzelnen Platten der Flachpalette einfach und leicht zusammensetzbar und trennbar sind.

    [0006] Diese Aufgabe wird von einer Flachpalette mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.

    [0007] Ein wesentlicher Vorteil der Erfindung liegt darin, dass die zweiteilige Flachpalette einfacher und mit geringerem körperlichen Einsatz be- und entladbar ist, und die einzelnen Platten der Flachpalette leichter zu handhaben sind. Die Tatsache, dass die Flachpalette aus zwei identischen Platten zusammengesetzt ist, vereinfacht ihre Herstellung und spart Herstellungskosten.

    [0008] Weitere Vorteile der Erfindung folgen aus den abhängigen Patentansprüchen und aus der nachfolgenden Beschreibung, in welcher die Erfindung anhand des in den schematischen Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert wird.

    [0009] Es zeigen:
    Fig. 1
    einen Platte der zweiteiligen Palette in einer perspektivischen Ansicht;
    Fig. 2
    eine perspektivische Ansicht der zweiteiligen Palette von oben gesehen;
    Fig. 3
    zwei gestapelte Platten in einer perspektivischen Ansicht;
    Fig. 4
    eine Teilansicht eines Griffelementes und der Griffaufnahme;
    Fig. 5
    zwei nebeneinander angeordnete Platten der Palette von unten gesehen;


    [0010] In den Figuren sind für dieselben Elemente jeweils die gleichen Bezugszeichen verwendet worden und erstmalige Erklärungen betreffen alle Figuren, wenn nicht ausdrücklich anders erwähnt.

    [0011] Die erfindungsgemässe zweiteilige Flachpalette 1 besteht aus zwei identischen Platten 2, die mit Kopplungsmitteln 3,30 miteinander trennbar verbunden und gehalten sind. Die Figur 1 zeigt eine beispielsweise Ausführung einer solchen Platte 2 in einer perspektivischen Darstellung von oben gesehen. Die Platte 2 hat eine rechteckige Form mit leicht abgerundeten Ecken und eine Grösse von 1016 mm x 610 mm und eine Dicke von 40 mm. Vorteilsweise sind die Platten aus HDPE (high density polyethylen) Kunststoff gefertigt und weisen eine weitgehend plane Oberfläche 8 auf. Zur Erhöhung der Stabilität ist die Unterseite der Platte 2 verrippt und mit Stahlrohren verstärkt, was anhand der Figur 5 näher erläutert ist. An einer Längsseite 4 sind die Kopplungsmittel 3,30 mit den Griffelementen 3a,30a und den Griffaufnahmen 3b,30b zu erkennen, deren Funktion anhand der Figur 4 beschrieben ist. Die Kopplungsmittel 3,30 sind an der Längsseite 4 so angeordnet, dass der Abstand des Griffelementes 3a,30a von der ersten Querseite 7 der Platte 2 dem Abstand der Griffaufnahme 3b,30b von der zweiten Querseite der Platte 2 entspricht. Wird nun eine Platte 2 um 180° gegenüber der zweiten Platte 2 gedreht, so dass die Kopplungsmittel 3,30 der beiden Platten 2 gegeneinander gerichtet sind, so kommt jeweils eine Griffelement 3a,30a der einen Platte genau gegenüber einer Griffaufnahme 3b,30b der zweiten Platte 2 zu liegen. Die Form der Griffaufnehmen 3b,30b sind komplementär zu den Griffelementen 3a,30a, so dass die Griffelemente 3a,30a passgenau in die Griffaufnahmen 3b,30b einsetzbar sind. Im gezeigten Ausführungsbeispiel weisen die Griffelemente 3a,30a und die Griffaufnahmen 3b,30b eine Trapezform auf. Es sind aber auch andere Formen für die Ausgestaltung der Kopplungsmittel denkbar. An den Enden der gegenüberliegenden Längsseite 6 und mittig an den Querseiten 7 sind Ausnehmungen 5 in der Verrippung 12 vorgesehen, die als Griffe dienen. Die an der Oberfläche 8 der Platte 2 angeordneten knopfartigen Noppen 9 greifen beim Stapeln der Platten 2 in Ausnehmungen 11 an der Unterseite einer darüber liegenden Platte 2 und verhindern das Verschieben gestapelter Platten 2. Die Ausnehmungen 11 können auch durch die Rasterung der Verrippung gebildet sein. In der Mitte der Platte 2 sind Durchbrechungen als Greiflöcher 10 für die maschinelle Verschiebung der Platten 2 vorgesehen. Ein Roboter kann die Platten 2 an den Greiflöchern 10 erfassen, beispielsweise stapeln oder einer Reinigungsanlage zuführen.

    [0012] Die Figur 2 zeigt in einer perspektivischen Ansicht die zweiteilige Flachpalette 1 von oben gesehen. Die beiden Platten 2 sind mit ihren Längsseiten 4 mit den Kopplungsmitteln 3,30 gegeneinander gerichtet und mittels der Griffelemente 3a,30a und den Aufnahmeelementen 3b,30b der jeweils gegenüber liegenden Platte 2 zusammengehalten. Das heisst, die Griffelemente 3a,30a der ersten Platte 2 greifen in die Aufnahmeelemente 3b,30b der zweiten Platte 2 und Griffelemente 3a,30a der zweiten Platte 2 greifen in die Aufnahmeelemente 3b,30b der ersten Platte 2. Dadurch sind die beiden Platten 2 scharnierartig zusammengehalten. Durch Hochkippen, d.h. durch Schwenken einer der Platten 2 um einen Winkel > 25° um die gemeinsame gedachte Schwenkachse A, die längs der Längsseite 4 verläuft, sind die beiden Platten 2 entkoppelbar. Ebenso können zwei Platten 2 gekoppelt werden, indem die beiden Längsseiten 4 mit den Kopplungsmittel 3,30 zusammengebracht werden, und die beiden Platten 2 unter einem Winkel von > 25° verschwenkt sind. Sobald der Schwenkwinkel verkleinert wird, hängen die Griffelemente 3a,30a in den Aufnahmeelementen 3b,30b der gegenüberliegenden Platte 2 ein und die beiden Platten 2 sind miteinander scharnierartig und wieder lösbar miteinander verbunden. Diese scharnierartige Verbindung erweist sich auch als Vorteil beim Transport der Flachpalette 1 auf einer Förderanlage gegenüber einer starren Industriepalette, da sie Übergänge bei verschiedenen Steigungen längs des Förderweges ausgleichen kann.

    [0013] In der Figur 3 sind zwei Platten 2 übereinander gestapelte in einer perspektivischen Ansicht gezeigt. Aufgrund der Noppen 9 verrutschen einerseits die gestapelten Platten nicht, und andererseits wirken die Noppen 9 auch zentrierend, so dass die Platten genau übereinander liegend stapelbar sind.

    [0014] Die Figur 4 zeigt eine Teilansicht von zwei Platten 2 im Bereich der Kopplungsmittel 3, wobei die Platten 2 aufgeschnitten sind. Zu erkennen ist das Griffelement 3a des in der Figur links gezeigten Plattenausschnitts der ersten Platte 2 und die Griffaufnahme 3b des rechts gezeigten Plattenausschnitts der zweiten Platte 2. Das Griffelement 3a wirkt ähnlich einem Haken, der in das Aufnahmeelement 3b eingreift. Das Aufnahmeelement 3b ist durch die parallel zur Längsseite 4 verlaufende Nut in der Verrippung 12 der Unterseite der Platte 2 gebildet. Die linke Platte ist leicht hochgekippt, so dass das Griffelement 3a noch nicht vollständig in das Aufnahmeelement 3b eingreift. Beim Absenken der linken Platte 2 bewegt sich das Griffelement nach oben und greift in das Aufnahmeelement 3b ein. Durch die konische bzw. trapezförmige Form der Griffelemente 3a,30a und der korrespondierenden Aufnahmeelemente 3b,30b zentrieren sich die beiden Platten 2 sobald sie abgeklappt und beide etwa in einer Ebene zu liegen kommen. Die beiden Längsseiten 4 kommen dabei nahe aneinander zu liegen, so dass die beiden Platten 2 bei horizontaler Lage noch vertikal schwenkbar, in der horizontalen Ebene jedoch nicht verdrehbar sind. Damit bilden die Platten 2 mit der scharnierartigen Verbindung der Griffelemente 3a,30a und den zugehörigen Aufnahmeelementen 3b,30b eine zweiteilige Palette 1. Weiter ist in der Figur eine Rinne 13 zu erkennen, die parallel zur Längsseite 4 verläuft und zur Aufnahme eines Rohres wie zum Beispiel eines Stahlrohrs bestimmt ist. Das Stahlrohr verstärkt die Platte 2 und erhöht deren Tragkraft. In der Figur 4 ist das Stahlrohr noch nicht eingesetzt. Im fertigen Zustand der Platte 2 mit eingelegtem Stahlrohr wird die Rinne 13 mit einer Platte abgedeckt und die Platte mit dem Rand 14 der Rinne 13 verschweisst. Zu diesem Zweck sind die Flanken 14 der Rinne 13 und die benachbarten Stege der Verrippung 12 geringfügig kürzer als die übrige Verrippung 12. An der Unterseite jeder Platte 2 sind zwei derartige Rinnen 13 zur Aufnahme eines Stahlrohrs vorgesehen.

    [0015] In der Figur 5 sind zwei nebeneinander angeordnete Platten 2 der Palette 1 von unten gesehen dargestellt. Zu erkennen sind die Kopplungsmittel nämlich die Griffelemente 3a,30a und die Aufnahmeelemente 3b,30b mit den jeweils auf der gegenüberliegenden Platte 2 korrespondierenden Kopplungsmitte. Die Unterseite der Platte 2 ist verrippt, was der Platte die benötigte Stabilität verleiht. In jeder Platte sind zwei Rinnen 13 zur Aufnahme eines Stahlrohres vorgesehen, die ebenfalls zur Stabilität und Verstärkung der Platte 2 beitragen. Die runden Ausnehmungen 11 in der Verrippung 12 dienen beim Stapeln der Platten 2 der Aufnahme der Noppen 10 einer darunter liegenden Platte 2. Die Aussparungen 5 an den Querseiten 7 der Platte 2 bilden Griffe 5 zum leichteren Handhaben der Platten 2. In der Mitte der Platten 2 sind die Unterseiten der Greiflöcher 10 zu erkennen.

    [0016] Zum Beladen der erfindungsgemässen Flachpalette 1 wird zunächst eine erste Platte 2 an der Ladestation auf die Förderanlage gelegt und beladen. Anschliessend wird eine zweite Platte 2 in die auf der Förderanlage liegende Platte 2 eingehängt und beladen. Zum Entladen einer solchen Flachpalette 1 wird umgekehrt vorgegangen. Erst wird die vordere Platte 2 entladen, dann von der zweiten Platte durch Hochkippen entkoppelt und von der Förderanlage entfernt. Danach wird die zweite Platte 2, also die zweite Hälfte der Flachpalette 1 entladen. Durch die geringere Breite der Platten 2 gegenüber einer Industriepalette wird deren Be- und Entladung wesentlich vereinfacht. Da die einzelnen Platten 2 nur die Hälfte der Flachpalette 1 darstellen, ist deren Geweicht auch nur etwa die Hälfte und damit deren Handhabung wesentlich einfacher und kräftesparend.


    Ansprüche

    1. Flachpalette (1) als Stückgutträger zur Handhabung und Lagerung von Stückgütern, bestehend aus identischen Platten (2), mit an einer Längsseite (4) angeordneten Kopplungsmitteln (3, 30), wobei die Kopplungsmittel (3, 30) ein Griffelement (3a, 30a) und ein zum Griffelement (3a, 30a) komplementäres Aufnahmeelement (3b, 30b) aufweisen, und dass die Kopplungsmittel (3, 30) derart an der Längsseite (4) der Platte (2) angeordnet sind, dass der Abstand des Griffelementes (3a, 30a) von der ersten Querseite (7) der Platte (2) dem Abstand des Aufnahmeelements (3b, 30b) von der zweiten Querseite (7) der Platte (2) entspricht, wobei jede Platte (2) mindestens ein Griffelement (3a, 30a) und ein Aufnahmeelement (3b, 30b) aufweist,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    das Griffelement (3a, 30a) hakenförmig, von der Längsseite der Platte vorstehend ausgebildet ist und das Aufnahmeelement (3b, 30b) von einer parallel zur Längsseite (4) verlaufenden Nut mit einer nahe der Längsseite (4) vorgesehenen Rippe gebildet ist, wobei das Griffelement (3a, 30a) hinter der Rippe eingreift, wenn die Längsseiten (4) der Platten (2) einander gegenüberliegen und bei einem Winkel, welcher kleiner ist als ein vorbestimmter Winkel, welcher durch die Höhe der Rippe und den Abstand der Rippe von der Längsseite (4) bestimmt ist, um die beiden Platten (2) zu koppeln, und wobei das Griffelement (3a, 30a) sich vom Aufnahmeelement (3b, 30b) löst bei einem Winkel, der grösser ist als der vorbestimmte Winkel, um die beiden Platten (2) zu entkoppeln.
     
    2. Flachpalette (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Platte (2) an der Längsseite (4) zwei Griffelemente (3a, 30a) und zwei zu den Griffelementen (3a, 30a) komplementären Aufnahmeelemente (3b, 30b) aufweist.
     
    3. Flachpalette (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der vorbestimmte Winkel, welcher durch die Höhe der Rippe und den Abstand der Rippe von der Längsseite (4) bestimmt ist, 25° beträgt.
     
    4. Flachpalette (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Platte (2) an ihrer Unterseite eine Verrippung (12) zur Erhöhung der Stabilität aufweist, wobei die Stege der Verrippung (12) einen maximalen Abstand von 60 mm zueinander aufweisen.
     
    5. Flachpalette (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Platte (2) an ihrer Unterseite zwei Rinnen (13) aufweist, die zur Aufnahme eines Stahlrohres vorgesehen sind.
     
    6. Flachpalette (1) nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass an der Oberfläche der Platte (2) wenigstens zwei Noppen (9) vorgesehen sind, die derart angeordnet sind, dass sie in Ausnehmungen (11) in der Verrippung (12) einer darüber gestapelten Platte (2) eingreifen.
     
    7. Flachpalette (1) nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass an den Querseiten (7) der Platte (2) Aussparungen (5) in der Verrippung (12) vorgesehen sind, welche mit der Oberfläche der Platte (2) einen Griff (5) bilden.
     
    8. Flachpalette (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in der Oberfläche der Platte (2) wenigstens ein Durchbruch vorgesehen ist, der ein Greifloch (10) bildet.
     


    Claims

    1. A flat palette (1) as a piece good carrier for handling and storing piece goods, consisting of identical plates (2), having coupling means (3, 30) arranged on one longitudinal side (4), the coupling means (3, 30) having a handle element (3a, 30a) and a receptacle element (3b, 30b) complementary to the handle element (3a, 30a), and the coupling means (3, 30) being arranged on the longitudinal side (4) of the plate (2) such that the spacing of the handle element (3a, 30a) from the first transverse side (7) of the plate (2) corresponds to the spacing of the receptacle element (3b, 30b) from the second transverse side (7) of the plate (2), each plate (2) having at least one handle element (3a, 30a) and one receptacle element (3b, 30b), characterized in that
    the handle element (3a, 30a) is implemented as hooked, protruding from the longitudinal side of the plate, and the receptacle element (3b, 30b) is formed by a groove extending parallel to the longitudinal side (4) having a rib provided close to the longitudinal side (4), the handle element (3a, 30a) engaging behind the rib when the longitudinal sides (4) of the plates (2) are opposite to one another and at an angle which is less than a predetermined angle, which is defined by the height of the rib and the spacing of the rib from the longitudinal side (4), in order to couple the two plates (2), and the handle element (3a, 30a) disengaging from the receptacle element (3b, 30b) at an angle which is greater than the predetermined angle, in order to decouple the two plates (2).
     
    2. The flat palette (1) according to Claim 1, characterized in that the plate (2) has two grip elements (3a, 30a) and two receptacle elements (3b, 30b), which are complementary to the grip elements (3a, 30a), on the longitudinal side (4).
     
    3. The flat palette (1) according to Claim 1 or 2, characterized in that the predetermined angle, which is defined by the height of the rib and the spacing of the rib from the longitudinal side (4), is 25°.
     
    4. The flat palette (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the plate (2) has ribbing (12) to increase the stability on its lower side, the webs of the ribbing (12) having a maximum spacing of 60 mm to one another.
     
    5. The flat palette (1) according to Claim 4, characterized in that the plate (2) has two channels (13) on its lower side, which are provided to receive a steel pipe.
     
    6. The flat palette (1) according to Claim 4 or 5, characterized in that at least two nubs (9) are provided on the surface of the plate (2), which are arranged such that they engage in recesses (11) in the ribbing (12) of a plate (2) stacked on top.
     
    7. The flat palette (1) according to one of Claims 4 to 6, characterized in that recesses (5) are provided in the ribbing (12) on the transverse sides (7) of the plate (2), which form a handle (5) with the surface of the plate (2).
     
    8. The flat palette (1) according to one of the preceding claims, characterized in that at least one passage is provided in the surface of the plate (2), which forms a finger hole (10).
     


    Revendications

    1. Palette plate (1) en guise de support de marchandise pour la manutention et le stockage de marchandises, composée de panneaux identiques (2), avec des dispositifs d'assemblage (3, 30) disposés sur lé côté longitudinal (4), sachant que les dispositifs d'assemblage (3, 30) présentent un élément de prise (3a, 30a) et un élément de réception (3b, 30b) complémentaire à l'élément de prise (3a, 30a) et que les éléments d'assemblage (3, 30) sont disposés sur le côté longitudinal (4) du panneau (2) de telle sorte que l'écart entre l'élément de prise (3a, 30a) et le premier côté transversal (7) du panneau (2) correspond à l'écart entre l'élément de réception (3b, 30b) et le deuxième côté transversal (7) du panneau (2), sachant que chaque panneau (2) possède un élément de prise (3a, 30a) et un élément de réception (3b, 30b),
    caractérisée en ce que
    l'élément de prise (3a, 30a) est en forme de crochet et monté en saillie sur le côté longitudinal du panneau et l'élément de réception (3b, 30b) est formé par une encoche parallèle au côté longitudinal (4) avec une nervure prévue à proximité du côté longitudinal (4), sachant que l'élément de saisie (3a, 30a) mord derrière la nervure lorsque les côtés longitudinaux (4) des panneaux (2) sont placés l'un en face de l'autre avec un angle plus petit qu'un angle prédéfini et calculé sur la base de la hauteur de la nervure et l'écart entre la nervure et le côté longitudinal (4) afin d'assembler les deux panneaux (2) et sachant que l'élément de saisie (3a, 30a) se désolidarise de l'élément de réception (3b, 30b) avec un angle plus grand que l'angle prédéfini pour désassembler les deux panneaux (2).
     
    2. Palette plate (1) selon la revendication 1, caractérisée en ce que sur le côté longitudinal (4), le panneau (2) présente deux éléments de saisie (3a, 30a) et deux éléments de réception (3b, 30b) complémentaires aux éléments de saisie (3a, 30a).
     
    3. Palette plate (1) selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que l'angle prédéfini, calculé sur la base de la hauteur de la nervure et de l'écart entre la nervure et le côté longitudinal (4), est de 25°.
     
    4. Palette plate (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que sur leur face inférieure, les panneaux (2) présentent un renfort (12) servant à accroître la stabilité, sachant que l'écart maximum entre les traverses des renforts (12) est de 60 mm.
     
    5. Palette plate (1) selon la revendication 4, caractérisée en ce que sur sa face inférieure, le panneau présente deux rigoles (13) destinées à recevoir un tube en acier.
     
    6. Palette plate (1) selon la revendication 4 ou 5, caractérisée en ce que sur la surface du panneau (2) sont prévus au moins deux surélévations rondes (9) disposées de telle sorte qu'elles viennent s'emboîter dans les cavités (11) du renfort (12) d'un panneau (2) empilé par-dessus.
     
    7. Palette plate (1) selon l'une des revendications 4 à 6, caractérisée en ce que sur les côtés transversaux (7) du panneau (2) sont prévues des évidements (5) dans le renfort (12), lesquels forment une poignée (5) avec la surface du panneau (2).
     
    8. Palette plate (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que dans la surface du panneau (2), il est prévu au moins une perforation servant d'ouverture de prise (10).
     




    Zeichnung














    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



    Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente