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EP 2 067 907 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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04.04.2012 Patentblatt 2012/14 |
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Anmeldetag: 15.11.2008 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Verfahren und Abstandshalter zum Befestigen von Bewehrungsmatten
Method and spacer for fixing reinforcement mats
Procédé et élément d'entretoises destinés à la fixation de treillis soudés
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL NO PL
PT RO SE SI SK TR |
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Priorität: |
06.12.2007 DE 102007058774
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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10.06.2009 Patentblatt 2009/24 |
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Patentinhaber: fischerwerke GmbH & Co. KG |
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72178 Waldachtal (DE) |
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Erfinder: |
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- Ernst, Oliver
72108 Rottenburg (DE)
- Dixa, Raphael
72178 Waldachtal (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 050 729 WO-A-99/60224 DE-A1- 1 913 104 GB-A- 2 399 108
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EP-A- 0 070 369 WO-A-2007/076277 DE-A1- 3 912 473 US-B1- 6 363 679
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Abstandshalter zum Befestigen von Bewehrungsmatten mit
den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1 sowie ein Verfahren zum Befestigen
von Bewehrungsmatten mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 9.
[0002] Derartige Abstandshalter werden eingesetzt, um Bewehrungsmatten in einem bestimmten
Abstand von einem bestehenden Untergrund anzubringen. Beispielsweise wird auf eine
Betonwand eine Schutzschicht aus Spritzbeton aufgebracht, die im Brandfall die Betonwand
vor direkter Flammeneinwirkung schützen soll. Die Bewehrungsmatte dient dabei zur
Stabilisierung der Spritzbetonschicht. Unter Bewehrungsmatte ist allgemein ein aus
Drähten bestehendes Geflecht zu verstehen, wobei die Stäbe als Matten miteinander
verbunden sein können.
[0003] Aus der Druckschrift
DE 299 14 315 U1 ist ein derartiger Abstandshalter bekannt. Der Abstandshalter ist U-förmig ausgebildet,
mit einer zu seiner Jochseite hin offenen Aufnahmeöffnung zum Einlegen einer Bewehrungsmatte.
Die Aufnahmeöffnung ist so ausgelegt, dass die eingelegte Bewehrungsmatte geklemmt
und die Bewehrungsmatte mit festgeklemmtem Abstandshalter an einen Untergrund, beispielsweise
eine Wand, aufgesetzt werden kann. Der Abstandshalter kann als Bohrschablone verwendet
werden, wobei das Joch als Führung dient. Nach Einbringen des Bohrlochs in die Wand
wird ein Befestigungselement eingebracht, das am Joch des Abstandshalters anliegt
und die Aufnahmeöffnung überdeckt, um ein Lösen des Abstandshalters von der Bewehrungsmatte
zu verhindern. Nachteilig ist, dass der Abstandshalter sich bei der Montage, insbesondere
durch ein Verdrehen beim Bohren, aus der geklemmten Position lösen und schlussendlich
herunter fallen kann. Hierdurch wird eine aufwendige Nacharbeit notwendig.
[0004] Das Dokument
US 6,363,679 B1 zeigt einen Abstandshalter mit einer Schraube als Befestigungselement zum Befestigen
von Bewehrungsmatten auf einer Tragstruktur. Der Abstandshalter weist eine Aufnahmeöffnung
für eine Bewehrungsmatte und eine Einstecköffnung für die Schraube auf. Die Aufnahmeöffnung
ist derart gestaltet, dass die Einsteckrichtung der Bewehrungsmatte in die Aufnahmeöffnung
mit der Einsteckrichtung der Schraube in die Einstecköffnung übereinstimmt. Nach dem
Einstecken der Bewehrungsmatte in die Aufnahmeöffnung wird die Schraube in die Einstecköffnung
eingebracht und in die Tragstruktur eingeschraubt, wobei der Kopf der Schraube die
Bewehrungsmatte überdeckt und in der Aufnahmeöffnung fixiert.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist, ein Abstandshalter und ein Verfahren vorzuschlagen, mit
dem eine einfache, sichere und kostengünstige Montage von Bewehrungsmatten möglich
ist.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1 und des Anspruch
9 gelöst. Der erfindungsgemäße Abstandshalter weist eine Aufnahmeöffnung für eine
Bewehrungsmatte und eine Einstecköffnung für ein Befestigungselement auf. Das Befestigungselement
kann beispielsweise ein Bolzenanker, Nagelanker oder eine Schraube sein, wobei das
Befestigungselement einen Kopf aufweist, dessen Durchmesser größer als sein Schaftdurchmesser
ist. Die Aufnahmeöffnung ist derart gestaltet, dass die Einsteckrichtung der Bewehrungsmatte
in die Aufnahmeöffnung mit der Einsteckrichtung des Befestigungselements in die Einstecköffnung
übereinstimmt. Beispielsweise kann die Aufnahmeöffnung als eine Nut ausgebildet sein,
die sich auf der der Einsteckrichtung entgegengerichteten Außenseite des Abstandshalters
befindet. Es ist auch denkbar, dass statt einer Nut ein oder mehrere Körper zur Aufnahme
der Bewehrungsmatte auf der Außenseite des Abstandshalters angebracht sind. Die Aufnahme
kann so gestaltet sein, dass ein eingeführter Stab der Bewehrungsmatte klemmend gehalten
wird. Dies ist beispielsweise durch eine V-förmige Verengung der Nut von ihrem offenen
zu ihrem geschlossenen Ende hin möglich.
[0007] Damit der Abstandshalter als Bohrschablone bei Durchsteckmontage verwendet werden
kann, weist der erfindungsgemäße Abstandshalter eine Einstecköffnung mit einer Ausnehmung
zur Bohrmehlaufnahme auf. Wird der Abstandshalter während des Bohrvorgangs als Bohrschablone
so gegen den Untergrund gedrückt, dass er flächig aufliegt, so muss das Bohrmehl trotzdem
aus dem Bohrloch abgeführt werden können. Ansonsten verstopft das Bohrloch und das
Befestigungsmittel kann nicht ordnungsgemäß eingeführt werden. Durch die Ausnehmung
zur Bohrmehlaufnahme ist es möglich, dass das Bohrmehl in der Ausnehmung aufgenommen
oder durch die Ausnehmung nach außen abgeführt werden kann. Ein störungsfreier Bohrvorgang
ist damit gewährleistet und eine Durchsteckmontage möglich. Aus dem erfindungsgemäßen
Abstandshalter sind zudem segmentartige Teile ausgeschnitten, so dass über die Ausnehmung
das Bohrmehl nach außen abgeführt werden kann. Das Ausschneiden von Segmenten erzeugt
hinterschnittene Flächen, was zu einer formschlüssigen Verbindung zwischen Abstandshalter
und dem nachträglich aufgebrachten Spritzbeton führt. Wird auf den Abstandshalter
Beton aufgebracht, so werden die hinterschnittenen Flächen vom Beton formschlüssig
umschlossen werden. Der Abstandshalter gibt hierdurch dem Beton zusätzliche Halt.
[0008] Bei einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Abstandshalters ist die
Aufnahmeöffnung so gestaltet, dass sie bei eingelegter Bewehrungsmatte eine Verdrehung
des Abstandshalters um seine Längsachse verhindert. Mit Längsachse ist die Achse des
Abstandshalters gemeint, die parallel zur Einsteckrichtung des Befestigungselements
ist. Diese Verdrehsicherung kann durch eine Linienlagerung des Bewehrungsstabs durch
die Aufnahmeöffnung realisiert werden, oder aber durch die Ausbildung der Aufnahmeöffnung
durch zwei Punktlager, die in einem ausreichend großen Abstand voneinander angebracht
sind. Hierdurch wird erreicht, dass der Halter sich bei Erschütterungen nicht um seine
Längsachse verdrehen kann. Wird der Abstandshalter als Bohrschablone zur Erstellung
eines Bohrlochs für eine Durchsteckmontage des Befestigungselements verwendet, verhindert
die Verdrehsicherung, dass sich der Abstandshalter durch die Drehbewegung des in die
Einstecköffnung eingeführten Bohrers verdreht, sich von der Platte löst und schlussendlich
aus seiner Position gerissen wird. Somit ist es möglich, die Bewehrungsmatte mit angebrachten
Abstandshaltern an einen Untergrund anzusetzen und das notwendige Bohrloch in den
Untergrund einzubringen, wobei der Abstandshalter als Bohrschablone dient. Der Bohrer
wird hierzu durch die Einstecköffnung hindurchgeführt. Die Halteeinrichtung in Kombination
mit der Verdrehsicherung verhindert, dass sich der Abstandshalter durch die auf Grund
von Erschütterungen und den Bohrvorgang hervorgerufenen Kräfte von der Bewehrungsmatte
löst. Durch das derart erstellte Bohrloch kann nun das Befestigungselement eingebracht
und die Bewehrungsmatte in einem definierten Abstand vom Untergrund mit dem Abstandshalter
dauerhaft befestigt werden.
[0009] Vorteilhafterweise weist die Aufnahmeöffnung eine Halteeinrichtung zum Halten der
Bewehrungsmatte auf. Die Halteeinrichtung verhindert, dass die in die Aufnahmeöffnung
eingelegte Bewehrungsmatte sich unbeabsichtigt vom Abstandshalter löst. Beispielsweise
kann eine als Nut gestaltete Aufnahmeöffnung Widerhaken aufweisen, die ein leichtes
Einschieben der Bewehrungsmatte ermöglichen, eine Bewegung in entgegengesetzte Richtung,
aus der Aufnahmeöffnung hinaus, aber verhindern. Die Halteeinrichtung wirkt als Verliersicherung.
Hierdurch wird erreicht, dass der Abstandshalter an die Bewehrungsmatte angebracht
werden kann, bevor die Bewehrungsmatte in ihrer endgültigen Position ist, in der sie
an einem Untergrund befestigt werden soll.
[0010] Vorteilhafterweise weist der Abstandshalter mehrere Aufnahmeöffnungen auf. Beispielsweise
können sie so gestaltet sein, dass der Abstandshalter zwei zueinander orthogonal verlaufende
Drähte einer Bewehrungsmatte aufnehmen kann. Hierdurch ist eine Positionierung des
Abstandshalters direkt am Kreuzungspunkt zweier Drähte einer Bewehrungsmatte möglich,
wobei beide Drähte in die Aufnahmeöffnungen des Abstandshalters eingeführt werden.
Der Vorteil dieser Positionierung des Abstandshalters ist, dass keine Bewegung des
Abstandshalters in der Ebene der Bewehrungsmatte oder eine Verdrehung des Abstandshalters
um die Achse des eingelegten Drahtes mehr möglich ist. Somit ist gewährleistet, dass
die für eine gesamte Bewehrungsmatte notwendige Vielzahl von Abstandshaltern werkseitig
vormontiert werden kann, ohne dass sie vor der Montage auf der Baustelle aufwändig
neu positioniert werden müssen.
[0011] Eine weitere bevorzugte Ausführungsform sieht vor, dass die Aufnahmeöffnung derart
gestaltet ist, dass mehrere Matten aufnehmbar sind. Damit kann ein Stoß zweier Bewehrungsmatten
realisiert werden, wobei der Abstandshalter als Verbindungselement zwischen den Matten
dient. Eine zusätzliche Verbindung der Matten mit Drähten oder speziellen Verbindern
ist somit überflüssig, wodurch Arbeitszeit und Material gespart wird. Zudem ist es
somit möglich, zwei sich kreuzende, aber übereinander liegende Drähte aufzunehmen.
[0012] Wird das Befestigungselement durch die Einstecköffnung in das Bohrloch eingeführt,
so muss der Anwender auf einfache Art und Weise prüfen können, ob das Befestigungselement
korrekt eingebracht ist. Idealerweise besteht hierzu die Möglichkeit einer visuellen
Setzkontrolle. Eine weitere Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Abstandshalters sieht
daher vor, dass die Einstecköffnung derart gestaltet ist, dass sie den Kopf des Befestigungselements
so aufnimmt, dass die Außenkontur des Kopfs mit der Außenkontur des Abstandshalters
bündig ist. Beispielsweise wird ein so genannter Nagelanker oder eine Betonschraube
mit einem flachen, ebenen Kopf verwendet. Bei dem erfIndungsgemäßen Abstandshalter
bilden nach ordnungsgemäßer Installation der Kopf des Befestigungselements und der
Abstandshalter zusammen eine dem Untergrund abgewandte Ebene. Ein falsch gesetztes
Befestigungselement würde über diese Ebene ragen. Der Anwender weiß durch diese Möglichkeit
der Sichtkontrolle sofort, ob der Setzvorgang abgeschlossen ist oder nicht.
[0013] Vorteilhafterweise ist die Einstecköffnung derart gestaltet, dass der Kopf des Befestigungselements
nach ordnungsgemäßer Installation eine Verschiebung der Bewehrungsmatte in Längsrichtung
und aus der Aufnahmeöffnung heraus verhindert. Hierzu ist der Durchmesser des Kopfs
des Befestigungselements so auf die Lage der Aufnahmeöffnung abgestimmt, dass er nach
ordnungsgemäßer Installation die Aufnahmeöffnung an ihrer dem Untergrund abgewandten
Seite zumindest teilweise überdeckt, wodurch das Befestigungselement die Bewehrungsmatte
formschlüssig in der Aufnahmeöffnung hält.
[0014] Nach korrekter Installation der Bewehrungsmatte wird Spritzbeton aufgebracht, wobei
eine bestimmte Dicke der Spritzbetonschicht nicht unterschritten werden soll. Um dem
Anwender eine einfache Möglichkeit zur Kontrolle zu geben, ob die Schichtdicke ausreicht,
weist eine weitere bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Abstandshalters
eine Aufnahme für einen Markierer oder einen Markierer auf. Die gemeinsame Länge des
Markierers und des Abstandhalters in Längsrichtung des Abstandshalters entspricht
der geforderten Schichtdicke des Betons. Es wird nun soviel Beton aufgetragen, bis
der Markierer und der Abstandshalter vom Beton verdeckt werden und nicht mehr sichtbar
sind. Natürlich ist es auch denkbar, dass der Abstandshalter selbst so ausgeführt
ist, dass er die Funktion des Markierers übernimmt.
[0015] Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert.
[0016] Es zeigen:
- Figur 1
- einen erfindungsgemäßen Abstandshalter mit Befestigungselement und eingelegter Bewehrungsmatte
in einer perspektivischen Darstellung; und
- Figur 2
- einen erfindungsgemäßen Abstandshalter mit eingelegter Bewehrungsmatte und Befestigungselement
nach dem Einsetzen in einem Bohrloch in einer Seitenansicht.
[0017] Figur 1 zeigt einen erfindungsgemäßen Abstandshalter 1 mit Befestigungselement 2
und Bewehrungsmatte 3. Die Bewehrungsmatte 3 wird aus Drähten 4 gebildet. Der Abstandshalter
1 weist Aufnahmeöffnungen 5 auf, die als Nuten ausgebildet sind. Die Aufnahmeöffnungen
sind an der oberen Seite 6 des Abstandshalters 1 angeordnet, die der Einsteckrichtung
des Befestigungselements 2 entgegengesetzt ist. Die Aufnahmeöffnungen 5 bilden für
die Drähte 4 der Bewehrungsmatte 3 linienartige Auflager, die eine Verdrehung des
Abstandshalters 1 um seine Längsachse L verhindern. Als Halteeinrichtungen 7 sind
Widerhaken 8 ausgeführt, die den Querschnitt der Aufnahmeöffnung 5 so verengen, dass
die Drähte 4 der Bewehrungsmatte 3 problemlos in die nutförmige Aufnahmeöffnung 5
eingeführt werden kann, ein unbeabsichtigtes Entfernen des Abstandshalters 1 von der
Bewehrungsmatte 3 aber ausgeschlossen ist. Die Aufnahmeöffnungen 5 schneiden sich
unter einem rechten Winkel, so dass der Abstandshalter 1 am Kreuzungspunkt zweier
Drähte 4 der Bewehrungsmatte 3 so befestigt werden kann, dass der Kreuzungspunkt mit
dem Schnittpunkt der beiden Aufnahmeöffnungen 5 übereinstimmt. Die Tiefe T der nutförmigen
Aufnahmeöffnung 5 ist so gewählt, dass sie einem Vielfachen des Durchmessers D des
Drahtes 4 entspricht. Hierdurch ist es möglich, auch mehrere Drähte 4 in einer Aufnahmeöffnung
5 aufzunehmen und so einen Stoß von Bewehrungsmatten auszuführen, oder aber die Matte
an einem Kreuzungspunkt der Drähte 4 aufzunehmen. Das Befestigungselement 2 weist
einen Kopf 9 auf, dessen Durchmesser größer als der Durchmesser des Schaftes 10 des
Befestigungselements 2 ist und größer als die Einstecköffnung 17 ist (Figur 2). Der
Kopf 9 des Befestigungselements 2 überdeckt die Aufnahmeöffnungen 5 derart, dass die
Bewehrungsmatte 3 in der Aufnahmeöffnung 5 formschlüssig gehalten wird. An der oberen
Seite 6 des Abstandshalters 1 ist ein zylindrischer Stift als Markierer 11 angeordnet,
der einstückig mit dem Abstandshalter 1 hergestellt sein kann, oder wie hier dargestellt,
durch eine nicht sichtbaren Halterung mit dem Abstandshalter 1 verbunden ist. Der
Abstandshalter 1 weist an seiner unteren Seite 12 eine Ausnehmung 13 auf, die als
Bohrmehlaufnahme dient. Aus dem Abstandshalter 1 sind zudem segmentartige Teile ausgeschnitten,
so dass über die Ausnehmung 13 das Bohrmehl nach außen abgeführt werden kann. Das
Ausschneiden von Segmenten erzeugt hinterschnittene Flächen 19 was zu einer formschlüssige
Verbindung zwischen Abstandshalter 1 und dem nachträglich aufgebrachten Spritzbeton
14 führt, was Figur 2 zu entnehmen ist.
[0018] Figur 2 zeigt den Abstandshalter 1 in eingebautem Zustand. In die Aufnahmeöffnungen
5 des Abstandshalters 1 ist eine Bewehrungsmatte 3 so eingelegt, dass ein Kreuzungspunkt
zweier Drähte 4 der Bewehrungsmatte 3 vom Abstandshalter 1 aufgenommen wird. Die Halteeinrichtungen
7 halten die Bewehrungsmatte 3 in der Aufnahmeöffnung 5. Die in die Aufnahmeöffnung
5 eingelegte Bewehrungsmatte 3 verhindert eine Verdrehung des Abstandshalters 1 um
seine Längsachse. Der Abstandshalter 1 kann nun mit eingelegter Bewehrungsmatte 3
an einen Untergrund 16 angesetzt und in diesen Untergrund 16 ein Bohrloch 15 eingebracht
werden, wobei die Einstecköffnung 17 des Abstandshalters 1 als Bohrschablone dient.
Daraufhin wird das Befestigungselement in das Bohrloch 15 eingebracht. Das eingebrachte
Befestigungselement 2 befestigt den Abstandshalter 1 und somit die Bewehrungsmatte
3 dauerhaft. Der Kopf 9 des Befestigungselements 2 verhindert durch Formschluss, dass
die Bewehrungsmatte 3 aus der Aufnahmeöffnung 5 rutschen kann. Die Außenkontur des
Kopfs 9 des Befestigungselements 2 ist mit der Außenkontur der oberen Seite 6 des
Befestigungselements 2 bündig, wodurch dem Anwender signalisiert wird, dass das Befestigungselement
1 ordnungsgemäß gesetzt ist. Das Bohrloch 15 ist in den Untergrund 16, beispielsweise
Beton, eingebracht. Nach Installation des Abstandshalters 1 mit Bewehrungsmatte 3
und Befestigungselement 2 wird Spritzbeton 14 auf den Untergrund 16 aufgebracht. Die
Höhe H des Abstandshalters 1 mit aufgesetztem Markierer 11 entspricht der geforderten
Dicke der Spritzbetonschicht 14. ist der Spritzbeton 14 so aufgebracht, dass die Spitze
18 des Markierers 11 nicht mehr sichtbar ist, signalisiert dies dem Anwender, dass
der Spritzbeton 14 in ausreichender Dicke aufgebracht ist.
Bezugszeichenliste
[0019]
- 1
- Abstandshalter
- 2
- Befestigungselement
- 3
- Bewehrungsmatte
- 4
- Draht
- 5
- Aufnahmeöffnung
- 6
- obere Seite des Abstandshalters 1
- 7
- Halteeinrichtung
- 8
- Widerhaken
- 9
- Kopf des Befestigungselements 2
- 10
- Schaft des Befestigungselements 2
- 11
- Markierer
- 12
- untere Seite des Abstandshalters 1
- 13
- Ausnehmung
- 14
- Spritzbeton
- 15
- Bohrloch
- 16
- Untergrund
- 17
- Einstecköffnung
- 18
- Spitze des Markierers 11
- 19
- hinterschnittene Fläche
1. Abstandshalter (1) mit Befestigungselement (2) zum Befestigen von Bewehrungsmatten
(3) mit einer Aufnahmeöffnung (5) für eine Bewehrungsmatte (3) und einer Einstecköffnung
(17) für das Befestigungselement (2), wobei das Befestigungselement einen Kopf (9)
aufweist, wobei die Aufnahmeöffnung (5) derart gestaltet ist, dass die Einsteckrichtung
der Bewehrungsmatte (3) in die Aufnahmeöffnung (5) mit der Einsteckrichtung des Befestigungselements
(2) in die Einstecköffnung (17) übereinstimmt,
dadurch gekennzeichnet,
- dass die Einstecköffnung (17) eine Ausnehmung (13) zur Bohrmehlaufnahme aufweist,
- dass aus dem Abstandshalter (1) segmentartige Teile ausgeschnitten sind, so dass über
die Ausnehmung (13) Bohrmehl nach außen abgeführt werden kann,
und
- dass der Abstandshalter (1) durch das Ausschneiden der segmentartigen Teile hinterschnittene
Flächen zur formschlüssigen Verbindung mit Spritzbeton aufweist.
2. Abstandshalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmeöffnung (5) durch die Ausgestaltung als Linienlager für einen Bewehrungsstab
(4) oder durch die Ausbildung zweier Punktlager für den Bewehrungsstab (4) so gestaltet
ist, dass die eingelegte Bewehrungsmatte (3) eine Verdrehung des Abstandshalters (1)
um seine Längsachse verhindert.
3. Abstandshalter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmeöffnung (5) eine Halteeinrichtung (7) zum Halten der Bewehrungsmatte
(3) aufweist_
4. Abstandshalter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstandshalter (1) mehrere Aufnahmeöffnungen (5) aufweist.
5. Abstandshalter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmeöffnung (5) derart gestaltet ist, dass mehrere Bewehrungsmatten (3) aufnehmbar
sind.
6. Abstandshalter nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstecköffnung (17) derart gestaltet ist, dass sie den Kopf (9) des Befestigungselements
(2) so aufnimmt, dass die Außenkontur des Kopfs (9) mit der Außenkontur des Abstandshalters
(1) bündig ist.
7. Abstandshalter nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstecköffnung (17) derart gestaltet ist, dass der Kopf (9) des Befestigungselements
(2) die Aufnahmeöffnung (5) zumindest teilweise überdeckt, so dass durch den Kopf
(9) des Befestigungselements (2) eine Verschiebung der Bewehrungsmatte (3), in Längsrichtung
des Abstandshalters (1) und aus der Aufnahmeöffnung (5) heraus verhinderbar ist.
8. Abstandshalter nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstandshalter (1) einen Markierer (11) zur Markierung einer vorgegebenen Dicke
des Spritzbetons (14) aufweist.
9. Verfahren zum Befestigen von Bewehrungsmatten (3) mit einem Abstandshalter (1) nach
einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewehrungsmatte (3) in die Aufnahmeöffnung (5) eingeführt und durch eine Halteeinrichtung
(7) in der Aufnahmeöffnung (5) gehalten wird, dass die in die Aufnahmeöffnung (5)
eingelegte Bewehrungsmatte (3) eine Verdrehung des Abstandshalters (1) um seine Längsachse
verhindert, dass daraufhin der Abstandshalter (1) mit eingelegter Bewehrungsmatte
(3) an einen Untergrund (16) angesetzt und in diesen Untergrund (16) ein Bohrloch
(15) eingebracht wird, wobei der Abstandshalter (1) als Bohrschablone dient und dass
das Befestigungselement (2) in das Bohrloch (15) zur dauerhaften Befestigung des Abstandshalters
(1) eingebracht wird.
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstandshalter (1) am Kreuzungspunkt zweier Drähte (4) der Bewehrungsmatte (3)
positioniert wird.
11. Verfahren nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekenntzeichnet, dass die Außenkontur des Kopfs (9) des Befestigungselements (2)
zur Setzkontrolle mit der Außenkontur des Abstandshalters (1) bündig ist.
12. Verfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Kopf (9) des Befestigungselements (2) die Aufnahmeöffnung (5) zumindest teilweise
derart überdeckt, dass eine Verschiebung der Bewehrungsmatte (3) in Längsrichtung
des Abstandshalters (1) und aus der Aufnahmeöffnung (5) heraus verhindert wird.
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass soviel Spritzbeton (14) aufgetragen wird, bis ein am Abstandshalter (1) angebrachter
Markierer (11) von Spritzbeton (14) überdeckt wird und nicht mehr sichtbar ist.
14. Verfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass auf den Abstandshalter (1) und die Bewehrungsmatte (3) Spritzbeton (14) aufgebracht
wird, derart, dass der Spritzbeton (14) hinterschnittene Flächen (19) des Abstandshalters
(1) umfasst.
1. Spacer (1) having a fixing element (2) for fixing reinforcing mats (3), having an
accommodating opening (5) for a reinforcing mat (3) and having an insertion opening
(17) for the fixing element (2), the fixing element having a head (9) and the accommodating
opening (5) being so constructed that the direction of insertion of the reinforcing
mat (3) into the accommodating opening (5) is the same as the direction of insertion
of the fixing element (2) into the insertion opening (17),
characterised
- in that the insertion opening (17) has a recess (13) for accommodating drill dust,
- in that segment-like parts are cut out from the spacer (1) so that drill dust can be conveyed
towards the outside by way of the recess (13), and
- in that, as a result of the cutting-out of the segment-like parts, the spacer (1) has undercut
surfaces for formation of a positive connection with shotcrete.
2. Spacer according to claim 1, characterised in that the accommodating opening (5) is so constructed, as a result of formation as a linear
mounting for a reinforcing rod (4) or as a result of formation of two point mountings
for the reinforcing rod (4), that the inserted reinforcing mat (3) prevents the spacer
(1) from twisting about its longitudinal axis.
3. Spacer according to claim 1 or 2, characterised in that the accommodating opening (5) has a holding device (7) for holding the reinforcing
mat (3).
4. Spacer according to one of claims 1 to 3, characterised in that the spacer (1) has a plurality of accommodating openings (5).
5. Spacer according to one of claims 1 to 4, characterised in that the accommodating opening (5) is so constructed that a plurality of reinforcing mats
(3) are accommodatable.
6. Spacer according to one of claims 1 to 5, characterised in that the insertion opening (17) is constructed in such a manner that it accommodates the
head (9) of the fixing element (2) so that the outer contour of the head (9) is flush
with the outer contour of the spacer (1).
7. Spacer according to one of claims 1 to 6, characterised in that the insertion opening (17) is constructed in such a manner that the head (9) of the
fixing element (2) at least partly covers over the accommodating opening (5) so that
displacement of the reinforcing mat (1) in the longitudinal direction of the spacer
(1) and out from the accommodating opening (5) is preventable as a result of the head
(9) of the fixing element (2).
8. Spacer according to one of claims 1 to 7, characterised in that the spacer (1) has a marker (11) for marking a prespecified thickness of the shotcrete
(14).
9. Method of fixing reinforcing mats (3) using a spacer (1) according to one of claims
1 to 8, characterised in that the reinforcing mat (3) is introduced into the accommodating opening (5) and is held
in the accommodating opening (5) by means of a holding device (7); in that the reinforcing mat (3) inserted into the accommodating opening (5) prevents the
spacer (1) from twisting about its longitudinal axis; in that the spacer (1), with the reinforcing mat (3) inserted, is then placed against a substrate
(16), and a drill hole (15) is introduced into that substrate (16), the spacer (1)
serving as a drilling template; and in that the fixing element (2) is introduced into the drill hole (15) for lastingly fixing
the spacer (1).
10. Method according to claim 9, characterised in that the spacer (1) is positioned at the crossing point of two wires (4) of the reinforcing
mat (3).
11. Method according to claim 9 or 10, characterised in that the outer contour of the head (9) of the fixing element (2) is flush with the outer
contour of the spacer (1) as an insertion check.
12. Method according to one of claims 9 to 11, characterised in that the head (9) of the fixing element (2) at least partly covers over the accommodating
opening (5) so that displacement of the reinforcing mat (3) in the longitudinal direction
of the spacer (1) and out from the accommodating opening (5) is prevented.
13. Method according to one of claims 9 to 12, characterised in that shotcrete (14) is applied in an amount such that a marker (11) mounted on the spacer
(1) is covered by shotcrete (14) and is no longer visible.
14. Method according to one of claims 9 to 13, characterised in that shotcrete (14) is applied to the spacer (1) and the reinforcing mat (3) in such a
manner that the shotcrete (14) surrounds undercut surfaces (19) of the spacer (1).
1. Pièce d'espacement (1) munie d'un élément de fixation (2) dévolu à la fixation de
treillis soudés (3), comprenant un orifice de réception (5) affecté à un treillis
soudé (3) et un orifice d'emboîtement (17) dédié à l'élément de fixation (2), ledit
élément de fixation étant pourvu d'une tête (9), et l'orifice de réception (5) étant
conçu de telle sorte que la direction d'emboîtement du treillis soudé (3), dans ledit
orifice de réception (5), coïncide avec la direction d'emboîtement de l'élément de
fixation (2) dans l'orifice d'emboîtement (17),
caractérisée par le fait
- que l'orifice d'emboîtement (17) comporte un évidement (13), en vue de recevoir de la
poussière de perçage,
- que des parties du type segment sont découpées dans la pièce d'espacement (1), de manière
que de la poussière de perçage puisse être évacuée vers l'extérieur par l'intermédiaire
de l'évidement (13), et
- que ladite pièce d'espacement (1) présente des surfaces contre-dépouillées résultant
de la découpe desdites parties du type segment, en vue d'établir une liaison par concordance
de formes avec du béton injecté.
2. Pièce d'espacement selon la revendication 1, caractérisée par le fait que, suite à la configuration en un palier linéaire destiné à une baguette d'armature
(4), ou à l'instauration de deux paliers ponctuels destinés à ladite baguette d'armature
(4), l'orifice de réception (5) est conçu de telle sorte que le treillis soudé intégré
(3) empêche une rotation de ladite pièce d'espacement (1) autour de son axe longitudinal.
3. Pièce d'espacement selon la revendication 1 ou 2, caractérisée par le fait que l'orifice de réception (5) présente un système de retenue (7) conçu pour retenir
le treillis soudé (3).
4. Pièce d'espacement selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée par le fait que ladite pièce d'espacement (1) compte plusieurs orifices de réception (5).
5. Pièce d'espacement selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée par le fait que l'orifice de réception (5) est conçu de telle sorte que plusieurs treillis soudés
(3) puissent être reçus.
6. Pièce d'espacement selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée par le fait que l'orifice d'emboîtement (17) est conçu de manière à recevoir la tête (9) de l'élément
de fixation (2), de façon telle que le profil extérieur de ladite tête (9) se trouve
dans l'affleurement du profil extérieur de ladite pièce d'espacement (1).
7. Pièce d'espacement selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisée par le fait que l'orifice d'emboîtement (17) est conçu de manière que la tête (9) de l'élément de
fixation (2) recouvre au moins partiellement l'orifice de réception (5), de façon
telle que ladite tête (9) dudit élément de fixation (2) permette d'empêcher un coulissement
du treillis soudé (3) s'opérant dans la direction longitudinale de ladite pièce d'espacement
(1), et hors dudit orifice de réception (5).
8. Pièce d'espacement selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisée par le fait que ladite pièce d'espacement (1) présente un repère (11), en vue du repérage d'une épaisseur
préétablie du béton injecté (14).
9. Procédé de fixation de treillis soudés (3) à l'aide d'une pièce d'espacement (1) conforme
à l'une des revendications 1 à 8, caractérisé par le fait que le treillis soudé (3) est inséré dans l'orifice de réception (5) et est retenu dans
ledit orifice de réception (5), par un système de retenue (7), de telle manière que
ledit treillis soudé (3), intégré dans ledit orifice de réception (5), empêche une
rotation de ladite pièce d'espacement (1) autour de son axe longitudinal ; que ladite
pièce d'espacement (1), dans laquelle ledit treillis soudé (3) est intégré, soit ensuite
mise en applique contre une structure sous-jacente (16), puis qu'un trou foré (15)
soit pratiqué dans cette structure sous-jacente (16), ladite pièce d'espacement (1)
servant alors de gabarit de perçage ; et que l'élément de fixation (2) soit introduit
dans ledit trou foré (15), en vue de la fixation durable de ladite pièce d'espacement
(1).
10. Procédé selon la revendication 9, caractérisé par le fait que la pièce d'espacement (1) est placée au point d'intersection de deux baguettes (4)
du treillis soudé (3).
11. Procédé selon la revendication 9 ou 10, caractérisé par le fait que le profil extérieur de la tête (9) de l'élément de fixation (2) se trouve dans l'affleurement
du profil extérieur de la pièce d'espacement (1), en vue de contrôler la pose.
12. Procédé selon l'une des revendications 9 à 11, caractérisé par le fait que la tête (9) de l'élément de fixation (2) recouvre au moins partiellement l'orifice
de réception (5), de façon à empêcher un coulissement du treillis soudé (3) s'opérant
dans la direction longitudinale de la pièce d'espacement (1), et hors dudit orifice
de réception (5).
13. Procédé selon l'une des revendications 9 à 12, caractérisé par le fait qu'une quantité de béton injecté (14) est déversée jusqu'à ce qu'un repère (11), implanté
sur la pièce d'espacement (1), soit recouvert par du béton injecté (14) et ne soit
plus visible.
14. Procédé selon l'une des revendications 9 à 13, caractérisé par le fait que du béton injecté (14) est répandu sur la pièce d'espacement (1), et sur le treillis
soudé (3), de façon telle que ledit béton injecté (14) s'insinue autour de surfaces
contre-dépouillées (19) de ladite pièce d'espacement (1).


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