[0001] Die Erfindung betrifft eine Verpackungsvorrichtung zum Verpacken von Gütern, insbesondere
von auf Paletten oder dgl. gestapelten Gütern, mit einer schlauchförmigen Folie, bei
der zum Erzeugen und Zuführen einer haubenartigen Folienhülle innerhalb eines Gestells
eine Folienvorschubeinrichtung mit Schweiß- und Schneidanordnung vorgesehen ist, die
mit einer innerhalb des Gestells vertikal aufwärts und abwärts beweglichen Überzieheinrichtung
zusammenwirkt, die zum Ergreifen der Folienhülle und zum Überziehen derselben über
die in einem unteren Bereich des Gestells angeordneten Güter ausgebildet ist. Eine
derartige Vorrichtung ist aus der
DE 198 19 488 A1 bekannt.
[0002] Weiterhin betrifft die Erfindung einen Rastmechanismus für eine Verpackungsvorrichtung
sowie ein Verfahren zum Betreiben einer solchen.
[0003] Aus dem Stand der Technik sind bereits Verfahren und Vorrichtungen zum Verpacken
von Gütern mittels einer schlauchrörmigen Folie bekannt. Berspielsweise weisen Verpackungs
vorrichtungen der eingangs genannten Art regelmäßig eine Folienvorschubeinrichtung
mit Schweiß- und Schneidanordnung sowie eine Überzieheinrichtung auf, wobei die Folienvorschubeinrichtung
mitsamt Schweiß- und Schneidanordnung innerhalb eines Gestells oberhalb der Überzieheinrichtung
fest angeordnet ist. Mittels der Folienvorschubeinnchtung wird ein Abschnitt einer
schlauchförmigen Folie aus einem Folienvorrat entnommen, zu einer Folienhülle oder
Folienhaube verschweißt und oberhalb der Schweißstelle abgeschnitten. Anschließend
ergreift die Überzieheinrichtung die so erzeugte Folienhaube, öffnet diese und fährt
mit ihr innerhalb des Gestells nach unten, wodurch die Folienhaube zum Verpacken der
im unteren Bereich des Gestells angeordneten Güter über diese gezogen wird.
[0004] Dabei ist bei bekannten Verpackungsvorrichtungen der eingangs genannten Art an deren
Außenseite eine Treppe zu einer am oberen Ende der Vorrichtung angeordneten Wartungs-
oder Serviceplattform vorgesehen. Dies ist erforderlich, um einem Wartungsmechaniker
bei dem aus dem Stand der Technik bekannten Verpackunesvorrichtungen einen Zugang
zu der im oberen Bereich der Vorrichtung fest fixierten Folienvorschubeinrichtung
samt Schweiß- und Schneidanordnung zu ermöglichen. Dies dient der Durchführung von
Wartungs- und Servicearbeiten, wie Messer- oder Schweißdrahrwechsel, Instandhaltung,
Folienwechsel oder dergleichen.
[0005] Zur Vereinfachung der Nomenklatur wird die Foloemvprscjibeomrochtungmit Schweiß-
und Schneidanordnung im Folgenden kurz als "Folienvorschubeinrichtung" bezeichnet.
Diese umfasst dann zugleich auch die genannte Schweiß- und Schneidanordnung.
[0006] Als nachteilig anzusehen ist bei den vorbekannten Vorrichtungen insbesondere, dass
durch das Vorsehen einer Treppe und einer entsprechenden Plattform im oberen Bereich
der Verpackungsvorrichtung eine Erhöhung des Anlagenpreises in Kauf genommen werden
muss Da zudem die vorgenannten Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten in großer Höhe
über der Vorrichtung durchgeführt werden müssen, ergeben sich insgesamt erschwerte
Arbeitsbedingungen verbunden mit entsprechenden Sicherheitsauflagen.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Verpackungsvorrichtung der eingangs
genannten Art dahingehend weiterzuentwickeln und ein Verfahren zu deren Betrieb anzugeben,
dass eine erleichterte Wartung bzw. Instandhaltung der Verpackungsvorrichtung möglich
ist. Gleichzeitig soll ein Anschaffungspreis der Verpackungsvorrichtung gesenkt sowie
die Betriebs- und Wartungssicherheit erhöht werden.
[0008] Zur Lösung der Aufgabe ist gemäß einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung bei
einer Verpackungsvorrichtung der eingangs genannten Art vorgesehen, dass die Folienvorschubeinrichtung
innerhalb des Gestells vertikal beweglich angeordnet ist.
[0009] Gemäß einem zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird zur Lösung der oben genannten
Aufgabe weiterhin ein Rastmechanismus zum vertikalen Fixieren einer innerhalb eines
Gestells vertikal beweglichen Folienvorschubeinrichtung mit Schweiß- und Schneidanordnung,
insbesondere für eine erfindungsgemäße Verpackungsvorrichtung, vorgeschlagen, wobei
der Rastmechanismus einen Kniehebel beinhaltet, der um eine quer zur vertikalen Bewegungsrichtung
der Folienvorschubeinrichtung angeordnete erste Schwenkachse schwenkbar ist, und der
eine der Folienvorschubeinrichtung zugewandte innere Rastausnehmung aufweist. Dabei
ist ein Rampenbereich des Kniehebels derart komplementär zu einem Rastvorsprung an
der Folienvorschubeinrichtung ausgebildet, dass bei vertikaler Aufwärtsbewegung der
Folienvorschubeinrichtung ein Verschwenken des Kniehebels nach außen bewirkt ist bis
der Rastvorsprung zum Fixieren der Folienvorschubeinrichtung gegenüber einer Abwärtsbewegung
in einer Raststellung in die Rastausnehmung eingreift.
[0010] Gemäß einem dritten Aspekt der vorliegenden Erfindung schafft diese zur Lösung der
oben genannten Aufgabe ein Verfahren zum Betreiben einer erfindungsgemäßen Verpackungsvorrichtung,
insbesondere unter Verwendung des vorstehend definierten Rastmechanismus, wobei zum
Verpacken von Gütern die Folienvorschubeinrichtung innerhalb des Gestells in eine
obere Betriebsstellung bewegt und in dieser fixiert wird und wobei für einen Zugriff
auf die Folienvorschubeinrichtung, z.B. zu Wartungszwecken, diese innerhalb des Gestells
in eine abgesenkte untere Stellung bewegt wird.
[0011] Nach einem Grundgedanken der vorliegenden Erfindung ist somit ein. Absenken der Folienvorschubeinrichtung
innerhalb des Vorrichtungsgestells nach unten möglich. Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten
können so in angenehmer Position und in geringer Höhe durchgeführt werden. Die bei
Vorrichtungen nach dem Stand der Technik erforderliche Treppe samt Wartungsplattform
ist somit überflüssig geworden. Vielmehr kann ein Wartungstechniker bequem aus dem
Stand heraus die Folienvorschubeinrichtung warten bzw. instand setzen Nach durchgeführter
Wartung bzw. Instandsetzung lässt sich die Folienvorschubeinrichtung umgekehrt wieder
in eine gewünschte Betriebsstellung im oberen Teil der Verpackungsvorrichtung verfahren
Dabei verringert das Einsparen der Treppe sowie der Wartungsplattform den Preis der
erfindungsgemäßen Vorrichtung. Zusätzlich ergibt sich eine Erhöhung der Betriebs-
und Wartungssicherheit.
[0012] In Weiterbildung der erfindungsgemäßen Verpackungsvorrichtung kann vorgesehen sein,
dass die Folienvorschubeinrichtung auf einem innerhalb des Vorrichtungsgestells vertikal
beweglichen Rahmen angeordnet ist. Somit ist ein Absenken der Folienvorschubeinrichtung
über eine Bewegung des Rahmens nach unten entlang des Vorrichtungsgestells möglich.
[0013] Bei einer anderen Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Verpackungsvorrichtung ist
vorgesehen, dass die Folienvorschubeinrichtung zwischen einer oberen Betriebsstellung
und einer unteren Wartungsstellung beweglich ist. Eine derartige Ausführungsform der
erfindungsgemäßen Vorrichtung weist demnach zwei Stellungen der beweglichen Folienvorschubeinrichtung
auf, nämlich eine erste obere Betriebsstellung, vorzugsweise am oberen Ende des Gestells,
sowie eine zweite Wartungs- bzw. Servicestellung am unteren Ende des Gestells und
ggf oberhalb einer Transporteinheit, die dort zum Zuführen bzw. Abführen von Gütern
vorgesehen sein kann. Zwischen diesen beiden Stellungen ist die Folienvorschubeinrichtung
verfahrbar.
[0014] Dabei kann im Zuge einer anderen Weiterbildung der erfindungsgemäßen Verpackungsvorrichtung
vorgesehen sein, dass für die Folienvorschubeinrichtung an dem Gestell wenigstens
eine Sperreinrichtung zum Fixieren der Folienvorschubeinrichtung in einer entsprechenden
Stellung vorgesehen ist. Insbesondere in der oberen Betriebsstellung weist eine Ausgestaltung
der erfindungsgemäßen Verpackungsvorrichtung demnach am Vorrichtungsgestell eine Sperreinnchtung
zur Fixierung der Folienvorschubeinrichtung bzw. des Rahmens in der oberen Betriebsstellung
auf. Die Sperreinrichtung kann dabei automatisch bzw. ferngesteuert gelöst oder vernegelt
werden, um so die Folienvorschubeinrichtung in der oberen Stel-Jung zu fixieren bzw.
aus dieser Stellung zu verfahren.
[0015] Bei einer anderen Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Verpackungsvorrichtung kann
die wenigstens eine Sperreinrichtung zum Fixieren der Folienvorschubeinrichtung auch
in das Vorrichtungsgestell selbst integriert sein.
[0016] Zur Weiterbildung der erfindungsgemäßen Verpackungsvorrichtung kann weiterhin vorgesehen
sein, dass die Sperreinrichtung mindestens einen Rastmechanismus aufweist, durch den
die Folienvororschubeinrichtung in der entsprechenden Stellung (Betriebsstellung)
gehalten ist und der durch ein vertikales Bewegen der Überzicheinrichtung bei Kontakt
der Überzieheinrichtung mit der Folienvorschubeinrichtung zum Bewegen der Folienvorschubeinrichtung
auslösbar ist. Mit anderen Worten: Die bei gattungsgemäßen Verpackungsvorrichtungen
ohnehin vorhandene, vertikal bewegliche Überzieheinrichtung lässt sich nach oben gegen
die Folienvorschubeinrichtung bzw. gegen den diese aufnehmenden beweglichen Rahmen
verfahren und löst bei Kontakt den Rastmechanismus aus, sodass anschließend ein vertikales
Bewegen auch der Folienvorschubeinrichtung möglich ist. Letztere ist somit bei einer
Ausgestaltung des Erfindungsgegenstands hinsichtlich der vertikalen Bewegung rein
passiv ausgebildet, d.h. verfügt in kostengünstiger Weise über keine eigenen Antriebsmittel.
Alternativ können jedoch auch entsprechende Motormittel zum selbstständigen vertikalen
Bewegen der Folienvorschubeinrichtung vorgesehen sein, wodurch diese von der Überzieheinrichtung
unabhängig wird, was entsprechende Zeitvorteile beim vertikalen Verfahren ergibt.
[0017] Bei einer anderen Ausführungsform der erfindungsgemäßen Verpackungsvorrichtung kann
für die Folienvorschubeinrichtung eine Mehrzahl unterschiedlicher Betriebssteliungen
entlang des vertikalen Gestells der Verpackungsvorrichtung vorgesehen sein. Dabei
ist entsprechend in jeder dieser Betriebsstellungen mindestens eine Sperreinrichtung
zum Fixieren der Folienvorschubemrichtung in dieser Stellung und/oder wenigstens ein
vorstehend beschriebener Rastmechanismus vorgesehen. Die verschiedenen Sperreinrichtungen
bzw. Rastmechanismen befinden sich dabei jeweils auf unterschiedlichen Höhenlagen
oder Höhenniveaus innerhalb des Vorrichtungsgestells.
[0018] Eine derartige Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Verpackungsvorrichtung ermöglicht
es, insbesondere bei zu verpackenden, palemerten Gegenständen mit einer geringen Stapelhöhe
die Folienvorschubeinrichtung ebenso wie die Überzieheinrichtung nur wenig über einem
zu verpackenden Gegenstand in der entsprechenden höhenmäßig geeigneten Betriebsstellung
zu verrasten bzw. zu fixieren, um den Betriebsweg der Überzieheinrichtung zu minimieren,
welche bei jedem Verpackungsvorgang zwischen der jeweiligen Betriebsstellung der Folienvorschubeinrichtung
und ihrer tiefsten Position am unteren Ende des zu verpackenden Gegenstands verfahren
werden muss. Bei der vorstehend beschriebenen Ausgestaltung der erfindungsgemäßen
Verpackungsvorrichtung legt die Überzieheinrichtung demnach lediglich einen minimal
notwendigen Betriebsweg zurück, der im Wesentlichen der Höhe des zu verpackenden Gegenstands
entspricht. Dies ergibt den besonderen Vorteil einer erheblichen Erhöhung der Taktzeiten
der erfindungsgemäßen Verpackungsvorrichtung, da der Betriebsweg der Überzieheinrichtung
der Höhe eines zu verpackenden Gegenstands im Wesentlichen exakt angepasst werden
kann und somit die Überzieheinrichtung nicht immer in eine höchste Betriebsstellung
verfahren muss, um die Folienhaube von der Folienvorschubeinrichtung zu übernehmen.
Leistung und Durchsatz der erfindungsgemäßen Verpackungsvorrichtung lassen sich somit
wesentlich erhöhen, während Verschleiß und Kosten verringert werden.
[0019] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Verpackungsvorrichtung
sieht vor, das Oberteil des Gestells abnehmbar zu gestalten. Dies ist dadurch ermöglicht,
dass sich erfindungsgemäß sowohl die Überzieheinrichtung als auch die Folienvorschubeinrichtung
vertikal in einen unteren Bereich des Gestells verfahren lassen. Auf diese Weise wird
nach dem Abnehmen des Gestelloberteils beispielsweise beim Transport der Vorrichtung
ein geringerer Stauraum benötigt. Weiterhin ermöglicht eine derartige Ausgestaltung
einen besseren Zugriff auf die vertikal beweglichen Komponenten der Verpackungsvorrichtung
bei Wartungstätigkeiten, insbesondere auf die Folienvorschubeinrichtung sowie auf
die Überzieheinrichtung. Außerdem wird die Montage der genannten vertikal beweglicher.
Komponenten erleichtert. Diese können bequem "am Boden" montiert werden und lassen
sich anschließend nach Aufsetzen des Oberteils in ihre jeweiligen Betriebsstellungen
verfahren.
[0020] Die oben beschriebenen Fixierungs- und Auslösungsabläufe der vertikal beweglichen
Folienvorschubeinrichtung werden erst durch das vorsehen eines erfindungsgemäßen Rastmechanismus,
der zum steuerbaren Fixieren der Folienvorschubeinrichtung vorgesehen ist, ermöglicht
bzw. wesentlich erleichtert.
[0021] Um zu erreichen, dass der Rastmechanismus sich standardmäßig in einer aktivierten
Stellung oder Betriebsstellung befindet, kann im Zuge einer ersten weiterbildung vorgesehen
sein, dass der Kniehebel des erfindungsgemäßen Rastmechanismus in Richtung auf die
Folienvorschubeinrichtung vorgespannt ist, wozu beispielsweise Federmittel, hydraulische
Mittel oder pneumatische Mittel zum Einsatz kommen können.
[0022] Um die Folienvorschubeinrichtung - wie bereits erwähnt - durch Kontaktieren mittels
der Überzieheinrichtung von unten her aus einer fixierten Stellung freisetzen zu können,
sieht eine andere Weiterbildung des erfindungsgemäßen Rastmechanismus vor, dass der
Kniehebel im Bereich seines von der ersten Schwenkachse entfernten freien Endes über
ein Kontaktelement mit einem Schwenkhebel zusammenwirkt, der um eine zu der ersten
Schwenkachse parallele zweiten Schwenkachse schwenkbar ist, sodass durch ein Verschwenken
des Kniehebels ein Verschwenken des Schwenkhebels bewirkt ist, und dass der Schwenkhebel
eine Ausnehmung aufweist, die derart ausgebildet ist. dass bei vertikaler Aufwärtsbewegung
der Folienvorschubeinrichtung über die Raststellung hinaus das Kontaktelement des
Kniehebels in die Ausnehmung eingreift und durch den Schwenkhebel ein Blockieren des
Kniehebels in einer maximal verschwenkten Stellung bewirkt ist, in der eine freie
vertikale Bewegung der Folienvorschubeinrichtung ermöglicht ist. Nach dem Blockieren
des Kniehebels ist somit ein ungestörtes Durchfahren des Rastmechanismus in vertikaler
Abwärtsrichtung mittels der Folienvorschubeinrichtung möglich.
[0023] Um dabei nach einer erfolgten hinreichenden Abwärtsbewegung der Folienvorschubeinrichtung
aus dem Sicherungsbereich des Rastmechanismus hinaus eine erneute Aktivierung desselben
zu bewirken, sieht eine andere Weiterbildung des erfindungsgemäßen Rastmechanismus
vor, dass der Schwenkhebel in der maximal verschwenkten Stellung des Kniehebels einen
der Folienvorschubeinrichtung zugewandten Überstand bezüglich der zweiten Schwenkachse
aufweist, sodass bei Abwärtsbewegung der Folienvorschubeinrichtung über die Raststellung
hinaus durch den Rastvorsprung bei Kontakt mit dem Überstand des Schwenkhebels ein
Verschwenken des Schwenkhebels verbunden mit einem Freisetzen des Kniehebels aus der
Ausnehmung am Schwenkhebel bewirkbar ist.
[0024] Die genannten Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Rastmechanismus sind demnach
derart ausgebildet, dass sie von der Folienvorschubeinrichtung sowohl in Aufwärts-
als auch in Abwärtsrichtung ungestört, d.h. ohne dauerhafte Fixierung derselben durchfahren
werden können. Um jedoch Verschleißerscheinungen zu minimieren, sieht eine weitere
Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Rastmechanismus vor, dass wenigstens ein Teil
des Rastmechanismus in Bezug auf die Folienvorschubeinrichtung zwischen einer ersten,
inneren Betriebsstellung und einer zweiten, äußeren Standby-Stellung horizontal verfahrbar
ist, wobei in der zweiten Stellung beim vertikalen Bewegen der Folienvorschubeinrichtung
keinerlei Wechselwirkung zwischen dem Rastvorsprung und dem Kniehebel und/oder dem
Schwenkhebel auftritt. Aufgrund der Tatsache, dass ein in seiner Standby-Stellung
befindlicher Rastmechanismus überhaupt nicht mechanisch mit der Folienvorschubeinrichtung
wechselwirkt, ergibt sich dadurch insgesamt ein deutlich geringerer Verschleiß.
[0025] Weitere Vorteile und Eigenschaften der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der
nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnung. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Gesamtansicht einer erfindungsgemäßen Verpackungsvorrichtung:
- Fig. 2
- eine perspektivische Gesamtdarstellung einer erfindungsgemäßen Verpackungsvorrichtung
mit Folienvorschubeimnrichtung in einer ersten Betriebsstellung:
- Fig. 3
- die Verpackungsvorrichtung aus Fig. 2 mit Folienvorschubeinrichtung in einer zweiten
Betriebsstellung:
- Fig. 4
- die Verpackungsvorrichtung aus Fig. 2 und Fig. 3 mit in Anlage an die Folienvorschubeinrichtung
bewegter Überzieneinrichtung;
- Fig. 5
- die Verpackungsvorrichtung aus Fig. 2 bis 4 mit durch die Überzieheinrichtung vertikal
abwärts bewegter Folienvorschubeinrichtung;
- Fig. 6
- die Verpackungsvorrichtung aus Fig. 2 bis mit abgesenkter Folienvorschubeinrichtung;
- Fig. 7
- eine weitere Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Verpackungsvorrichtung mit abnehmbarem
Gestelloberteil;
- Fig. 8a
- eine Querschnittdarstellung eines erfindungsgemäßen Rastmechanismus in seiner Betriebsstellung;
- Fig. 8b
- eine Querschnitiansicht der erfindungsgemäßen Verpackungsvorrichtung zur Lokalisierung
des Rastmechanismus aus Fig. 8a;
- Fig. 9-19
- weitere Querschnittdarstellungen gemäß Fig. 8a zur Erläuterung einer Funktionsweise
des erfindungsgemäßen Rastmechanismus.
[0026] Fig. 1 zeigt eine perspektivische Gesamtansicht einer erfindungsgemäßen Verpackungsvorrichtung
1 zum Verpacken von Gütern, insbesondere von auf Paletten oder dergleichen gestapelten
Gütern (nicht gezeigt). Nach gattungsgemäßer Art ist die dargestellte Verpackungsvorrichtung
1 zum Verpacken von Gütern mit einer schlauchformigen Folie ausgebildet. Dazu weist
die Verpackungsvorrichtung 1 zunächst einen Folienvorrat 2 in Form einer gerollten,
schlauchformigen Folie 3 auf. Zum Erzeugen und Zuführen einer haubenartigen Folienhülle
(nicht gezeigt) zum Verpacken der genannten Güter besitzt die Verpackungsvorrichtung
1 eine an sich bekannte Folienvorschubeinrichtung 4. die gattungsgemäßer Weise eine
nicht getrennt bezeichnete Schweiß- und Schneidanordnung zum Abschneiden und hüllenförmigen
Verschweißen des Folienschlauchs aufweist. Bei der Ausgestaltung gemäß Fig. 1 ist
die Folienvorschubeinrichtung mitsamt der Schweiß- und Schneidanordnung (im Folgenden
insgesamt kurz als "Folienvorschubeinrichtung" bezeichnet) in einem Rahmen 5 innerhalb
eines Gestells 6 angeordnet. Unterhalb der Folienvorschubeinrichtung 4 befindet sich
innerhalb des Gestells 6 eine an sich bekannte Überzieheinrichtung 7 für die Folienhülle.
Die Überzieheinrichtung 7 ist in Richtung des vertikalen Doppelpfeils V innerhalb
des Gestells 6 auf und ab bewegbar Weiterhin dargestellt ist noch ein Schaltschrank
8.
[0027] Wie dem Fachmann geläufig ist, wird im Betried der dargestellten Verpackungsvomchtung
1 zunächst ein schlauchförmiger Folienabschnin durch die Folienvorschubeinrichtung
4 aus dem Folienvorrat 2 entnommen (abgerollt), durch die Schweiß- und Schneidanordnung
einseitig zu einer haubenartigen Folienhülle verschweißt und oberhalb der Schweißnaht
abgeschnitten. Die so erzeugte Folienhülle wird anschließend durch die innerhalb des
Gestells 6 nach oben bewegte Überzieheinrichtung 7 ergriffen und geöffnet und nach
unten über das in Fig. 1 nicht gezeigte Verpackungsgut gezogen. Dieses wird anschließend
- beispielsweise mittels einer in den nachfolgenden Fig. 2 bis 7 gezeigten Transporteinrichtung
9 - aus dem Innenraum des Gestells 6 heraus transportiert.
[0028] Fig. 2 und 3 zeigen jeweils perspektivische Gesamtansichten einer im Wesentlichen
der Verpackungsvorrichtung 1 aus Fig. 1 entsprechenden Verpackungsvorrichtung. Abweichend
von der Darstellung in Fig. 1 ist dabei sowohl in Fig. 2 als auch in Fig. 3 zusätzlich
jeweils eine Transporteinrichtung 9 in Form einer Rollentransporteinheit zum Zuführen
bzw. Abtransportieren von Gütern gezeigt. Darüber hinaus ist in Fig. 2 die Überzieheinrichtung
7 in einer gegenüber der Darstellung in Fig. 1 erhöhten Stellung gezeigt, wohingegen
sie in Fig. 3 in einer weiteren, niedrigeren Stellung dargestellt ist. Gemäß der Bewegbarkeit
der Überzieheinrichtung 7 in Richtung des Doppelpfeils V (Fig. 1) lassen sich weitere
Stellungen der Überzieheinrichtung 7 realisieren.
[0029] Die Fig. 1 bis 3 zeigen eine erfindungsgemäße Verpackungsvorrichtung 1. bei der sich
die Folienvorschubeinrichtung 4 und entsprechend der Rahmen 5 in einer (oberen) Betriebsstellung
befinden, wie sie beispielsweise beim Verpacken relativ hoch gestapelter Güter erforderlich
ist. Um jedoch beispielsweise für Wartungs- oder Instandsetzungsarbeiten einen einfachen
Zugriff auf die Folienvorschubeinrichtung 4 zu haben, ist diese erfindungsgemäß in
Richtung des Pfeils V' (Fig. 1) innerhalb des Gestells 6 bis in eine untere Wartungsstellung
vertikal verfahrbar, was nachfolgend anhand der Fig. 4 bis 7 noch detaillierter erläutert
wird. Umgekehrt ist die Folienvorschubeinrichtung 4 erfindungsgemäß anschließend in
Richtung des Pfeils V" (Fig. 1) wieder in die dargestellte (obere) Betriebsstellung
bewegbar.
[0030] Erfindungsgemäß können für die vertikal bewegliche Folienvorschubeinrichtung neben
der dargestellten (oberen) Betriebsstellung noch weitere (niedrigere) Betriebsstellungen
vorgesehen sein, die jeweils an die Höhe der zu verpackenden Güter bzw an einen zusätzlich
noch einzuhaltenden betriebsbedingten Mindestabstand zur Überzieheinrichtung 7 angepasst
sind.
[0031] Wie nachfolgend anhand der Fig. 8 bis 19 noch detailliert dargestellt wird, ist erfindungsgemäß
für die bewegliche Folienvorschubeinrichtung 4 bzw. den diese aufnehmenden beweglichen
Rahmen 5 in jeder Betriebsstellung an dem Gestell 6 wenigstens eine Sperreinrichtung
zum Fixieren der Folienvorschubeinrichtung 4 bzw. des Rahmens 5 in der entsprechenden
Betriebsstellung vorgesehen. Erfindungsgemäß kann diese Sperreinrichtung automatisch
bzw. ferngesteuert gelöst oder verriegelt werden, um so die Folienvorschubeinrichtung
7 in einer Betriebsstellung zu fixieren bzw. aus einer solchen zu verfahren.
[0032] Fig. 4 und 5 zeigen eine Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Verpackungsvorrichtung
1 analog zur Darstellung der Fig. 2 und 3. Wie dargestellt ist, ist die Folienvorschubeinrichtung
4 mitsamt Rahmen 5 im Zuge der dargestellten Ausgestaltung nur passiv in vertikaler
Richtung innerhalb des Gestells 6 beweglich, d.h. die Folienvorschubeinrichtung 4
kommt ohne eigene Motormittel für eine vertikale Auf- und Abwärtsbewegung aus. Vielmehr
wird die Folienvorschubeinrichtung 4 bzw. der Rahmen 5 durch die ohnehin in vertikaler
Richtung auf- und abwärts bewegliche Überzieheinrichtung 7 transportiert, die über
geeignete Antriebsmittel verfügt. Dazu fährt die Überzieheinrichtung 7. wie in Fig.
4 gezeigt, von unten gegen die Folienvorschubeinrichtung 4. befreit diese aus ihrer
(oberen) Betriensstellung und verfährt anschließend zusammen mit der Folienvorschubeinrichtung
4 in einer Art "Huckepack"-Verfahren vertikal innerhalb des Gestells 6 abwärts in
Richtung der bereits erwähnten Wartungsstellung. Dies ist in Fig. 5 dargestellt.
[0033] Gemäß Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Verpackungsvorrichtung ist hierbei vorgesehen,
dass die in den Fig. 1 bis 5 nicht dargestellte Sperrieinrichtung zum Fixieren der
Folienvorschubeinrichtung 4 in der (oberen) Betriebsstellung einen noch detailliert
zu erläuternden Rastmechanismus (vgl. Fig. 8a und 9-19) aufweist, durch den die Folienvorschubeinrichtung
4 einerseits in einer entsprechenden Betriebsstellung gehalten ist und der andererseits
durch das bereits erwähnte vertikale Bewegen der Überzieheinrichtung 7 bei Kontakt
mit der Folienvorschubeinrichtung 4 zum Bewegen derselben - wie in Fig. 5 dargestellt
- auslösbar ist.
[0034] Fig. 6 zeigt die Folienvorschubeinrichtung 4 mitsamt Rahmen 5 in der unteren Wartungsstellung,
in der sie beispielsweise für Bedienpersonal der erfindungsgemäßen Verpackungsvorrichtung
1 ohne weiteres "am Boden" zugänglich ist. Auch in dieser Stellung kann ein Rastmechanismus
der noch zu beschreibenden An zum Fixieren der Folienvorschubeinrichtung 4 in der
Wartungssiellung vorgesehen sein. Alternativ kann an dem Gestel] 6 in einfache: Weise
ein Anschlag oder dgl. zum Fixieren der Fohenvorschubeinnchtung 4 in der Wartungsstellung
vorhanden sein.
[0035] Alternativ zu der vorstehend beschriebenen Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Verpackungsvorrichtung ist jedoch auch die Vorsehung eines geeigneten Motormittels
in Wirkverbindung mit der Folienvorschubeinrichtung 4 möglich, um die Folienvorschubeinrichtung
4 unabhängig von der Überzieheinrichtung 7 selbständig vertikal in dem Gestel] 6 verfahren
zu können.
[0036] Fig. 7 zeigt eine weitere vorteilhafte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Verpackungsvorrichtung
1. Bei dieser ist das Gestell 6 zumindest zweiteilig ausgestaltet und weist entsprechend
ein Gestellunterteil 6' und ein Gestelloberteil 6" auf, wobei das Gestelloberteil
6" von dem Gestellunterteil 6' abnehmbar ist. Neben einem geringeren Stauraum beim
Transport der Vorrichtung ermöglicht eine derartige Ausgestaltung zudem einen weiter
erleichterten Zugriff bei Wartungstätigkeiten, d.h. insbesondere wenn sich die Fohenvorschubeinrichtung
4 in der gezeigten unteren Wartungsstellung befindet. Sie erleichtert darüber hinaus
die Montage der vertikalen beweglichen Komponenten der Vorrichtung, insbesondere der
Folienvorschubeinrichtung 4 mit Schweiß- und Scheidanordnung sowie der Überzieheinrichtung
7, welche bei der Ausgestaltung gemäß Fig. 7 bequem "am Boden" montiert werden können
und anschließend nach Aufsetzen des Gestelloberteils 6" auf das Gestellunterleil 6'
in ihre jeweiligen Betriebsstellungen verfahren werden.
[0037] Die nachfolgenden Figuren dienen zur Erläuterung der Sperreinrichtung bzw eines Rastmechanismus,
die bzw. der im Zuge der vorstehend erläuterten Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen
Verpackungsvorrichtung zum steuerbaren Fixieren der Folienvorschubeinrichtung vorgesehen
ist. Insbesondere ist dabei in jeder Betriebsstellung der Folienvorschubeinrichtung
4 wenigstens eine derartige Sperreinrichtung bzw. ein derartiger Rastmechanismus auf
einem entsprechenden Höhenniveau erforderlich.
[0038] Fig. 8a zeigt eine Querschnittansicht eines erfindungsgemäßen Rastmechanismus 10
zum vertikalen Fixieren einer innerhalb des Gestells 6 (Fig. 1-7) vertikal beweglichen
Folienvorschubeinrichtung 4 mit Schweiß- und Schneidanordnung.
[0039] Fig. 8b verdeutlicht darüber hinaus anhand einer Querschnittansicht einer erfindungsgemäßen
Verpackungsvorrichtung 1 die genaue Anordnung des Rastmechanismus gemäß des in Fig.
8a dargestellten Ausführungsbeispiels. Gemäß der Garstellung in Fig. 8b ist dieser
insbesondere bei Bezugszeichen 10 innerhalb des mit einem Quadrat markierten Bereichs
A angeordnet.
[0040] Der in Fig. 8a gezeigte erfindungsgemäße Rastmechanismus 10 setzt sich allgemein
aus einem an dem Gestell 6 (Fig. 8b) angeordneten Teil 10a und einem zu der Folienvorschubeinrichtung
4 bzw. dem Rahmen 5 zu rechnenden Teil 10b zusammen. Mit anderen Worten: Teil 10b
des erfindungsgemäßen Rastmecharrismus 10 kann entweder ein Teil der Folienvorschubeinrichtung
4 oder eines zusätzlichen, diese umgebenden Rahmens 5 sein, wobei das Vorhandensein
eines solchen Rahmens - wie bereits erwähnt - kein notwendiges Merkmal der vorliegenden
Erfindung darstellt. Die Folienvorschubeinrichtung 4 kann somit entweder direkt als
solche oder innerhalb eines Rahmens 5 innerhalb des Gestells 6 der Verpackungsvorrichtung
] verfahrbar sein. Im Zuge der vorliegenden Ausgestaltung des Erfindungsgegenstands
sei beispielhaft angenommen, dass es sich bei dem Teil 10b um ein eine Seite des Rahmens
5 bildendes Profilelement handelt.
[0041] Teil 10a des erfindungsgemäßen Rastmechanismus 10 ist an dem Gestell 6 der erfindungsgemäßen
Verpackungsvorrichtung 1 (Fig. 8b) angeordnet und zumindest in einer Betriebsstellung
des Rastmechanismus 10 relativ zu dem Gestell 6 festgelegt. Hierzu weist der Rastmechanismus
10 ein Befestigungseiement 11 auf. das bei einer besonderen Ausgestaltung des erfindungsgemäßen
Rastmechanismus 10 in Richtung des Doppelpfeils H zwischen der in Fig. 8A gezeigten
Betriebsstellung und einer gestrichelt angedeuteten Standby-Stellung horizontal beweglich
ist, worauf weiter unten noch detailliert eingegangen wird.
[0042] An dem Befestigungselement 11 ist bei B ein Kniehebel 12 um eine nicht sichtbare,
senkrecht zur Blattebene verlaufende Schwenkachse schwenkbar angelenkt. Der Kniehebel
12 weist einen im Wesentlichen geraden ersten Abschnitt oder Schenkel 12a und einen
stumpfwinklig gebogenen zweiten Abschnitt oder Schenkel 12b auf. Der Kniehebel 12
ist mit seinem ersten Abschnitt 12a schwenkbar in dem Befestigungsmittel 11 angelenkt,
wie bereits ausgeführt wurde. An der dem Teil 10b zugewandten Innenseite weist der
Kniehebel 72 im Bereich des ersten Abschnitts 12a eine Verdickung 12c auf, wobei in
Randbereichen der Verdickung jeweils in Richtung der Verdickung 12c ansteigende Rampen
12d. 12e ausgebildet sind, sodass die Verdickung 12c im Querschnitt trapezförmig ausgebildet
ist. Im Bereich der Verdickung 12c ist in dem Kniehebel 12 eine Rastausnehmung 12f
ausgebildet.
[0043] Der gesamte Kniehebel 12 ist derart am Gestell 6 der Verpackungsvorrichtung 1 (Fig.
8b) bzw. am Befestigungselement 11 angeordnet, dass sein Knie, d.h. die Spitze bzw.
der Scheitel des winklig gebogenen Abschnitts 12b nach außen, d.h. zu der vom Teil
10b des Rastmechanismus 10 weggewandten Seite zeigt. Am freien Ende des Kniehebels
12. d.h. am freien Ende des zweiten Abschnitts 12b ist ein Kontaktelement 12g in Form
eines sich senkrecht zur Blattebene und in diese hinein erstreckenden Bolzens vorgesehen.
[0044] Über das Kontaktelement 12g wirkt der Kniehebel mit einem weiterhin innerhalb Teil
10a des Rastmechanismus 10 vorgesehen Schwenkhebel 13 zusammen. Der Schwenkhebel 13
ist bei C um eine parallel zu der Schwenkachse des Kniehebels 12 verlaufende Schwenkachse
14 schwenkbar an dem Befestigungselement 11 angelenkt. Das Befestigungselement 11
und/oder der Kniehebel 12 in seinem zweiten Abschnitt 12b sind dabei derart ausgebilder.
dass der Kniehebel 12 mit seinem zweiten Abschnitt 12b den Schwenkhebel 13 in der
dargestellten Weise übergreift und über das Kontaktelement 12g mit einer Innen- oder
Unterseite 13a des Schwenkhebels 13 zusammenwirkt. An seinem ersten Ende 13b weist
der Schwenkhebel 13 einen gekrümmten, hakenartigen Ansatz 13c auf, durch den eine
zur Innenseite 13a des Schwenkhebel 13 öffnenden U-förmige Ausnehmung 13d geschaffen
ist. An seinem zweiten Ende 13e besitzt der Schwenkhebel 13 einen Überstand 13f bzgl.
seiner Schwenkachse 14.
[0045] In der Darstellung der Fig. 8a befindet sich sowohl der Kniehebel 12 als auch der
Schwenkhebel 13 in seiner Ausgangs- oder Grundstellung, in die er aufgrund der schwenkbaren
Befestigung am Befestigungselement 11 grundsätzlich schon allein aufgrund seines leweiligen
Gewichts unter Wirkung der Schwerkraft gelangt. Darüber hinaus können jedoch insbesondere
an dem Kniehebel 12 geeignete (hier nicht gezeigte) Vorspannmittel vorhanden sein,
die dafür sorgen, dass der Kniehebel 12 sich standardmäßig in der in Fig. 8a gezeigten
Stellung mit im Wesentlichen venikalen Verlauf, d.h. Ausrichtung parallel zum Gestell
6 der Verpackungsvorrichtung 1 (Fig. 8b) befindet. Bei den genannten Vorspannmitteln
kann es sich insbesondere um Federmittel handeln, jedoch können zum Vorspannen des
Kniehebels auch hydraulische oder pneumatische Mittel verwendet werden.
[0046] Zum Betätigen des Rastmechanismus 10 ist an dem Teil 10b, d.h. entweder an der Folienvorschubeinrichtung
4 oder dem Rahmen 5 der Verpackungsvorrichtung 1 gemäß Fig. 8b ein Rastvorsprung 15
vorgesehen, der an seiner Oberseite eine Rampe 15a aufweist und der zum Betätigen
des Rastmechanismus 10 in vielfältiger Weise mit jeweiligen Enden des Kniehebels 12
bzw des Schwenkhebels 13 zusammenwirkt, wenn Teil 10b in Richtung der Pfeile V' und
V'' vertikal nach unten bzw. oben bewegt wird, d.h. zum Anheben oder Absenken der
Folienvorschubeinrichtung 4 bei einer erfindungsgemäßen Verpackungsvorrichtung, wie
bereits oben erläutert wurde. Dies ist nachfolgend anhand der Fig. 9 bis 19 eingehend
dargestellt.
[0047] Fig. 9 zeigt, wie der Rastvorsprung 15 mit seiner Rampe 15a bei Aufwärtsbewegung
V' des Teils 10b die komplementär ausgebildete Rampe 12e des Kniehebels 12 berührt,
wodurch eine Schwenkbewegung S des Kniehebels 12 entgegen dem Uhrzeigersinn ausgelöst
wird. Mit anderen Worten: der Kniehebel 12 schwenkt nach außen, bis der Rastvorsprung
15 bei fortgesetzter vertikaler Aufwärtsbewegung V" des Teils 10b in die Rastausnehmung
12f des Kniehebels 12 eingreift. Dieser Zustand ist in Fig. 10 dargestellt.
[0048] Wie der Fig. 9 weiterhin zu entnehmen ist, wird durch das Verschwenken S des Kniehebels
12 über den an der Unterseite 13a des Schwenkhebels 13 anliegenden Bolzen 12g der
Schwenkhebel 13 ebenfalls entgegen dem Uhrzeigersinn um seine Achse 14 mit nach außen
verschwenkt (Pfeil S' in Fig. 9).
[0049] Wie bereits erwähnt, gleiten hierbei die Rampen 12e und 15a aufeinander ab, wobei
der Kniehebel 12 derart weit nach außer schwenkt, dass der Rastvorsprung 15 des Teils
10b schließlich an der Rampe 12e des Kniehebels 12 abgleitet und letztendlich in der
Rastausnehmung 12f des Kniehebels 12 eingreift (Fig. 10).
[0050] Insofern ist gemäß der Darstellung in Fig. 10 eine Raststellung oder Rastposition
des erfindungsgemäßen Rastmechanismus 10 erreicht, und das Teil 10b, d.h. die Folienvorschubeinrichtung
4 bzw. der Rahmen 5 einer erfindungsgemäßen Verpackungsvorrichtung 1 (Fig. 8b) ist
über den Rastvorsprung 15 in einer bestimmten Betriebsstellung verrastet und gegenüber
einer vertikalen Abwärtsbewegung fixiert, sodass nach einer Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung die zum Verfahren der Folienvorschubeinrichrung 4 verwendete Überzieheinrichrung
7 (Fig. 8b) ebenfalls in ihre entsprechende Betriebsstellung(en) verfahren werden
kann.
[0051] Wie in Fig. 10 weiterhin dargestellt ist, sind der Kniehebel 12 sowie der Schwenkhebel
13 durch die erwähnten Vorspannmittel wieder in ihre jeweilige Ausgangsposition entsprechend
Fig. 8a zurückgeführt:
[0052] Zum Lösen des erfindungsgemäßen Rastmechanismus wird nun wiederum die Überzieheinrichtung
7 an die Folienvorschubeinrichtung 4 bzw. den Rahmen 5 (Fig. 8b) vorrunten herangeführt,
bis sie diese bzw. diesen kontaktiert und in vertikaler Richtung weiter nach oben
bewegt, wie in Fig. 11 gezeigt. Dabei berührt die Rampe 15a des Rastvorsprungs 15
am Teil 10b eine obere Kante 12h der Rastausnehmung 12f des Kniehebels 12. wobei die
Kante 12h wiederum auf der Rampe 15a abgleitet, was eine erneute Schwenkbewegung S
des Kniehebels 12 entgegen dem Uhrzeigersinn bewirkt. Über den Bolzen 12g wird auch
der Schwenkhebel 13 wiederum im Uhrzeigersinn verschwenkt (Pfeil S' in Fig. 11).
[0053] Wie in Fig. 12 gezeigt, setzen sich diese Schwenkbewegungen S. S' fort, wenn der
Rastvorsprung 15 auf einer vertikal ausgebildeten inneren Gleitfläche 12i des Kniehebels
12 oberhalb der Kante 12h weiter nach oben abgleitet.
[0054] lst am Übergang zur Rampe 12d des Kniehebels 12 der höchste Punkt der vertikalen
Gleitfläche 12i erreicht, wie in Fig. 13 gezeigt, haben die Kniehebel 12 sowie der
Schwenkhebel 13 ihre jeweils größte Auslenkung nach außen erreicht. Dabei gleitet
der am Kniehebel 12 vorgesehene Bolzen 12g in die entsprechende ausgebildete Auslegung
13d des Schwenkhebels 13 und greift formschlüssig in diese ein. Durch dieses formschlüssige
Eingreifen wird der Kniehebel 12 gemäß der Darstellung in Fig. 13 durch den Schwenkhebel
13 in seiner maximalen Auslenkstellung gehalten. Die Folienvorschubeinrichrung 4 bzw.
der Rahmen 5, d.h. Teil 10b kann noch ein kurzes Stück weiter nach oben verfahren
(Pfeil V"), bevor die eigentlich beabsichtige vertikale Abwärtsbewegung V' einsetzt.
[0055] Wie in Fig. 14 gezeigt, fährt Teil 10b mit seinem Rastvorsprung 15 in Richtung des
Pfeils V' nach unten an dem maximal ausgeschwenkten Kniehebel 12 vorbei. Kniehebel
12 sowie Schwenkhebel 13 bleiben dabei in ihrer jeweiligen maximal ausgelenkten Stellung,
da der Bolzen 12g nach wie vor in der Ausdehnung 13d des Schwenkhebels 13 formschlüssig
aufgenommen ist.
[0056] Hat das Teil 10b bzw. dessen Rastvorsprung 15 eine gewisse Abwärtsbewegung vollzogen,
berührt eine horizontal ausgebildete Unterkante 15b des Rastvorsprungs 15 den Überstand
13f am Ende 13e des Schwenkhebel 13. Dies ist in Fig. 15 dargestellt.
[0057] Wie in Fig. 16 zeigt, löst der vorstehend beschriebene Kontakt zwischen horizontal
ausgebildeter Unterkante 15b des Rastvorsprungs 15 und Überstand 13f des Schwenkhebels
13 eine weitere Schwenkbewegung S' des Schwenkhebels 13 entgegen dem Uhrzeigersinn
aus, wobei nach entsprechender Auslenkung der Bolzen 12g aus der Ausnehmung 13d des
Schwenkhebels 13 hinaus gleitet, sodass der Kniehebel 12 aufgrund seines Eigengewichts
und/oder aufgrund der erwähnten Vorspannung in Richtung des Pfeils R wieder in seine
Ausgangsstellung (vg1. Fig. 8a) zurück schwenkt.
[0058] Wie in Fig. 17 gezeigt, bewegt sich Teil 10b weiter in vertikaler Richtung V' nach
unten. wobei sich die Schwenkbewegung S' des Schwenkhebels 13 im Uhrzeigersinn fortsetzt.
Die Schwenkbewegung S' des Schwenkhebels 13 endet dann. wenn der Rastvorsprung 15
den Kontakt zu dem Überstand 13f am Ende 13e des Schwenkhebels 13 verliert.
[0059] Sobald dies geschieht, wird der Schwenkhebel 13 gemäß Fig. 18 freigegeben und schwingt
durch sein Eigengewicht im Uhrzeigersinn wieder in seine Ausgangsstellung gemäß Fig.
8a zurück (Pfeil R' in Fig. 18). Teil 10b hat somit den Kontakt zum Rastmechanismus
10 vollständig verloren und wird nach unten weggefahren.
[0060] Dies ist in Fig. 19 noch einmal explizit dargestellt. Dabei entsprechen die jeweiligen
Stellungen des Kniehebels 12 und des Schwenkhebels 13 wieder den Ausgangsstellungen
gemäß Fig. 8a, und der Rastmechanismus 10 ist erneut aktiviert.
[0061] Das weiter oben unter Bezugnahme auf Fig. 8a beschriebene horizontale Verfahren H
des Rastmechanismus 10, d.h. des Befestigungselements 11 mitsamt Kniehebel 12 und
Schwenkhebel 13 und ggf. Vorspannmitteln in eine so genannte Standby-Stellung soll
dazu beitragen, dass ein Durchfahren des Gestells 6 (Fig. 8b) zwischen wenigstens
einer (oberen) Betriebsstellung und einer unteren Wartungsstellung mittels der Folienvorschubeinrichrung
4 störungsfrei ermöglicht wird. Dies kann insbesondere dann von Interesse sein, wenn
zwischen den beiden vorstehend beschriebenen Stellungen noch weitere Raststellungen
mit entsprechenden Rastmechanismen für die Folienvorschubeinrichtung 4 bzw. den Rahmen
5 vorgesehen sind. Die vorstehende Beschreibung zeigt jedoch, dass ein derartiges
horizoniales Verfahren H des Rastmechanismus in eine Standby-Stellung nicht unbedingt
notwendig ist, da der Rastmechanismus 10 in beiden Richtungen vertikal durchfahren
werden kann, wenn keine Verrastung gewünscht ist. Da ein solches Durchfahren des Rastmechanismus
10 in seiner Betriebsstellung jedoch mit einem gewissen Verschleiß des Rastvorsprungs
15 verbunden ist, kann sich das beschriebene horizontale Verfahren des Rastmechanismus
zwischen seiner Betriebsstellung und seiner Standby-Stellung (vgl. Fig. 8a) als vorteilhaft
erweisen.
[0062] Wie bereits erwähnt wurde, wird bei einer vorteilhaften Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Verpackungsvorrichtung 1 durch das Vorsehen entsprechender Rastmechanismen 10 in verschiedenen
Höhenlagen am Gestell 6 erreicht, dass eine Verrastung der Folienvor-schubeinriechtung
4 mit Schweiß- und Schneidanordnung in einer jeweils gewünschten Höhe möglich ist.
[0063] Selbstverständlich ist es in allen Ausführungsformen der vorhegenden Erfindung möglich,
die gesamte Bewegung des Rastmechanismus 10 zwischen seiner Betriebsstellung und seiner
Stand by-Stellung fernzusteuern. Dabei kann das Verfahren des Rastmechanismus selbst
wiederum durch Federmittel, hydraulische Mittel oder pneumatische Mittel oder alternativ
auch durch die Verwendung von Elektromotoren realisiert werden.
1. Verpackungsvorrichtung (1) zum Verpacken von Gütern, insbesondere von auf Paletten
oder dgl. gestapelten Gütern, mit einer schlauchförmigen Folie, bei der zum Erzeugen
und Zuführen einer haubenartigen Folienhülle innerhalb eines Gestells eine Folienvorschubeinrichtung
(4) mit Schweiß- und Schneidanordnung vorgesehen ist, die mit einer innerhalb des
Gestells (6) vertikal aufwärts und abwärts beweglichen Überzieheinrichtung (7) zusammen
wirkt, die zum Ergreifen der Folienhülle und zum Überziehen derselben über die in
einem unteren Bereich des Gestells (6) angeordneten Güter ausgebildet ist.
dadurch gekennzeichnet, dass
die Folienvorschubeinrichtung (4) innerhalb des Gestells (6) vertikal beweglich angeordnet
ist.
2. Verpackungsvorrichtung (1) nach Anspruch 1.
dadurch gekennzeichnet, dass
die Folienvorschubeinrichtung (4) in einem innerhalb dies Gestells (6) vertikal beweglichen
Rahmen (5) angeordnet ist.
3. Verpackungsvorrichtung (1) nach Anspruch 1 oder 2.
dadurch gekennzeichnet, dass
die Folienvorschubeinrichrung (4) zwischen mindestens einer oberen Betriebsstellung
und einer unteren Wartungsstellung beweglich ist.
4. Verpackungsvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1-3,
dadurch gekennzeichnet, dass
fur die Folienvorschubeinrichtung (4) an dem Gestell (6) wenigstens eine Sperreinrichtung
zum Fixieren der Fohenvorschubeinrichtung in einer entsprechenden Stellung vorgesehen
ist.
5. Verpackungsvorrichtung (1) nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Sperreinrichtung mindestens einen Rastmechanismus (10) aufweist, durch den die
Folienvorschubeinrichtung (4) in der entsprechenden Stellung gehalten ist und der
durch ein vertikales Bewegen der Überzieheinrichtung (7) bei Kontakt der Überzieheinrichtung
(7) mit der Folienvorschubeinrichring (4) zum Bewegen der Folienvorschubeinrichtung
(4) auslösbar ist.
6. Rastmechanismus (10) zum venikalen Fixieren einer innerhalb eines Gestells (6) vertikal
beweglichen Folienvorschubeinrichtung (4) mit Schweiß- und Schneidanordnung, insbesondere
für eine Verpackungsvorrichrung (1) nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
gekennzeichnet durch
einen Kniehebel (12), der um eine quer zur vertikalen Bewegungsrichtung (V', V'')
der Folienvorschubeinrichtung (4) angeordnete erste Schwenkachse schwenkbar ist und
der eine der Folienvorschubeinrichtung (4) zugewandte inneren Rastausnehmung (12f)
aufweist, wobei ein Rampenbereich (12e) des Kniehebels (12) derart komplementär zu
einem Rastvorsprung (15) an der Folienvorschubeinrichtung (4) ausgebildet ist, dass
bei vertikaler Aufwärtsbewegung (V') der Folienvorschubeinrichtung (4) ein Verschwenken
des Kniehebels (12) nach außen bewirkt ist, bis der Rastvorsprung (15) zum Fixieren
der Folienvorschubeinrichtung (4) gegenüber einer Abwärtsbewegung (V'') in einer Raststellung
in die Rastausnehmung (12f) eingreift.
7. Rastmechanismus (10) nach Anspruch 6.
dadurch gekennzeichnet, dass
der Kniehebel (12) in Richtung auf die Folienvorschubinrichtung (4) vorgespannt ist.
8. Rastmechanismus (10) nach Anspruch 6 oder 7,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Kniehebel (12) im Bereich seines von der ersten Schwenkachse entfernten freien
Endes über ein Kontaktelement (12g) mit einem Schwenkhebel (13) zusammenwirkt, der
um eine zu der ersten Schwenkachse parallele zweiten Schwenkachse (14) schwenkbar
ist, sodass durch ein Verschwenken des Kniehebels (12) ein Verschwenken des Schwenkhebels
(13) bewirkt ist, und dass der Schwenkhebel (13) eine Ausnehmung (13d) aufweist, die
derart ausgebildet ist, dass bei vertikaler Aufwärtsbewegung (V') der Folienvorschubeinrichtung
(4) über die Raststellung hinaus das Kontaktelement (12e) des Kniehebels (12) in die
Ausnehmung (13d) eingreift und durch den Schwenkhebel (13) ein Blockieren des Kniehebels
(12) in einer maximal verschwenkten Stellung bewirkt ist, in der eine freie vertikale
Bewegung (V', V'') der Folienvorschubeinrichtung (4) ermöglicht ist.
9. Rastmechanismus (10) nach Anspruch 8.
dadurch gekennzeichnet dass
der Schwenkhebel (13) in der maximal verschwenkten Stellung des Kniehebels (12) einen
der Folienvorschubeinrichrung (4) zugewandten Überstand (13f) bezüglich der zweiten
Schwenkachse (14) aufweist, sodass bei Abwärtsbewegung (V") der Folienvorschubeinrichrung
(4) über die Raststellung hinaus durch den Rastvorsprung (15) bei Kontakt mit dem
Überstand (131) des Schwenkhebels (13) ein Verschwenken des Schwenkhebels (13) verbunden
mit einem Freisetzen des Kniehebels (12) aus der Ausnehmung (13d) am Schwenkhebel
(13) bewirkbar ist.
10. Rastmechanismus (10) nach einem der Ansprüche 6 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, dass
wenigstens ein Teil (10a) des Rastmechanismus (10) in Bezug auf die Folienvorschubeinrichtung
(4) zwischen einer ersten, inneren Betriebsstellung und einer zweiten. äußeren Standby-Stellung
horizontal verfahrbar ist, wobei in der zweiten Stellung beim vertikalen Bewegen der
Folienvorschubeinrichtung (4) keine Wechselwirkung zwischen dem Rastvorsprung (15)
und dem Kniehebel (12) und/oder dem Schwenkhebel (73) auftritt.
11. Verfahren zum Betreiben einer Verpackungsvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche
1 bis 5. insbesondere unter Verwendung des Rastmechanismus (10) nach einem der Ansprüche
6 bis 10.
dadurch gekennzeichnet, dass
zum Verpacken von Gütern die Folienvorschubeinrichtung (4) innerhalb des Gestells
(6) in eine obere Betriebsstellung bewegt und in dieser fixiert wird, und dass für
einen Zugriff auf die Folienvorschubeinrichtung (4) diese innerhalb des Gestells (6)
in eine abgesenkten Stellung bewegt wird
12. Verfahren nach Anspruch 11.
dadurch gekennzeichnet, dass
die Folienvorschubeinrichtung (4) durch vertikales Verfahren (V) der Überzieheinrichtung
(7) bewegt wird.
1. Packaging apparatus (1) for packaging goods, in particular goods stacked on pallets
or the like, with a tubular film, in which, for the production and supply of a hood-like
film sleeve, a film feed device (4) with welding and cutting arrangement is provided
within a rack, which film feed device cooperates with a pull-over device (7), which
can be moved vertically upwards and downwards within the rack (6) and is configured
to grasp the film sleeve and pull the same over the goods disposed in a lower region
of the rack (6),
characterized in that
the film feed device (4) is arranged such that it is vertically movable within the
rack (6).
2. Packaging apparatus (1) according to Claim 1,
characterized in that
the film feed device (4) is disposed in a frame (5) which is vertically movable within
the rack (6).
3. Packaging apparatus (1) according to Claim 1 or 2,
characterized in that
the film feed device (4) is movable between at least one upper operating setting and
a lower servicing setting.
4. Packaging apparatus (1) according to one of Claims 1-3,
characterized in that,
for the film feed device (4), at least one locking device for fixing the film feed
device in an appropriate setting is provided on the rack (6).
5. Packaging apparatus (1) according to Claim 4,
characterized in that
the locking device has at least one latching mechanism (10), by which the film feed
device (4) is held in an appropriate setting and which can be triggered by a vertical
movement of the pull-over device (7) when the pull-over device (7) makes contact with
the film feed device (4) in order to move the film feed device (4).
6. Latching mechanism (10) for vertically fixing a film feed device (4), with welding
and cutting arrangement, vertically movable within a rack (6), in particular for a
packaging apparatus (1) according to one of the preceding claims,
characterized by
an elbow lever (12), which is pivotable about a first pivot axis disposed transversely
to the vertical motional direction (V', V") of the film feed device (4) and which
has an inner latching recess (12f) facing the film feed device (4), a ramp region
(12e) of the elbow lever (12) being configured complementary to a latching projection
(15) on the film feed device (4) in such a way that, upon vertical upward movement
(V') of the film feed device (4), an outwardly directed pivoting of the elbow lever
(12) is effected until the latching projection (15) engages in the latching recess
(12f) to fix the film feed device (4) in a latching setting in relation to a downward
movement (V").
7. Latching mechanism (10) according to Claim 6,
characterized in that
the elbow lever (12) is pretensioned in the direction of the film feed device (4).
8. Latching mechanism (10) according to Claim 6 or 7,
characterized in that
the elbow lever (12), in the region of its free end remote from the first pivot axis,
cooperates via a contact element (12g) with a pivot lever (13), which latter is pivotable
about a second pivot axis (14) parallel to the first pivot axis, so that, by a pivoting
of the elbow lever (12), a pivoting of the pivot lever (13) is effected, and in that the pivot lever (13) has a recess (13d), which is configured such that, upon vertical
upward movement (V') of the film feed device (4) beyond the latching setting, the
contact element (12e) of the elbow lever (12) engages in the recess (13d), and the
pivot lever (13) effects a blocking of the elbow lever (12) in a maximally pivoted
setting, in which a free vertical movement (V', V") of the film feed device (4) is
enabled.
9. Latching mechanism (10) according to Claim 8,
characterized in that
the pivot lever (13), in the maximally pivoted setting of the elbow lever (12), has
a protrusion (13f), facing the film feed device (4), with respect to the second pivot
axis (14), so that, upon downward movement (V") of the film feed device (4) beyond
the latching setting, the latching projection (15), upon contact with the protrusion
(13f) of the pivot lever (13), can effect a pivoting of the pivot lever (13), combined
with a freeing of the elbow lever (12) from the recess (13d) on the pivot lever (13).
10. Latching mechanism (10) according to one of Claims 6 to 9,
characterized in that
at least a part (10a) of the latching mechanism (10) is horizontally displaceable
in relation to the film feed device (4) between a first, inner operating setting and
a second, outer stand-by setting, in the second setting, upon the vertical movement
of the film feed device (4), no interacting occurring between the latching projection
(15) and the elbow lever (12) and/or the pivot lever (13).
11. Method for operating a packaging apparatus (1) according to one of Claims 1 to 5,
in particular using the latching mechanism (10) according to one of Claims 6 to 10,
characterized in that,
for the packaging of goods, the film feed device (4) moves within the rack (6) into
an upper operating setting and is fixed therein, and in that, for access to the film feed device (4), the latter is moved within the rack (6)
into a lowered setting.
12. Method according to Claim 11,
characterized in that
the film feed device (4) is moved by vertical displacement (V) of the pull-over device
(7).
1. Dispositif d'emballage (1) pour emballer des produits, en particulier des produits
empilés sur des palettes ou similaires, comprenant une feuille en forme de tuyau,
dans lequel, pour produire et acheminer une enveloppe de feuille de type capot à l'intérieur
d'un bâti, un dispositif d'avance de feuille (4) est pourvu d'un agencement de soudage
et de coupe qui coopère avec un dispositif de revêtement (7) déplaçable verticalement
de haut en bas à l'intérieur du bâti (6), qui est réalisé pour saisir l'enveloppe
de feuille et pour la tirer au-dessus des produits disposés dans une région inférieure
du bâti (6),
caractérisé en ce que
le dispositif d'avance de feuille (4) est disposé de manière mobile verticalement
à l'intérieur du bâti (6).
2. Dispositif d'emballage (1) selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
le dispositif d'avance de feuille (4) est disposé dans un cadre (5) déplaçable verticalement
à l'intérieur du bâti (6).
3. Dispositif d'emballage (1) selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que
le dispositif d'avance de feuille (4) est déplaçable entre au moins une position de
fonctionnement supérieure et une position d'entretien inférieure.
4. Dispositif d'emballage (1) selon l'une quelconque des revendications 1 à 3,
caractérisé en ce que
l'on prévoit pour le dispositif d'avance de feuille (4) sur le bâti (6) au moins un
dispositif de blocage pour fixer le dispositif d'avance de feuille dans une position
correspondante.
5. Dispositif d'emballage (1) selon la revendication 4,
caractérisé en ce que
le dispositif de blocage présente au moins un mécanisme d'encliquetage (10) par le
biais duquel le dispositif d'avance de feuille (4) est maintenu dans la position correspondante
et qui peut être libéré par un déplacement vertical du dispositif de revêtement (7)
au contact du dispositif de revêtement (7) avec le dispositif d'avance de feuille
(4) pour déplacer le dispositif d'avance de feuille (4).
6. Mécanisme d'encliquetage (10) pour la fixation verticale d'un dispositif d'avance
de feuille (4) déplaçable verticalement à l'intérieur d'un bâti (6), avec un agencement
de soudage et de coupe, en particulier pour un dispositif d'emballage (1) selon l'une
quelconque des revendications précédentes,
caractérisé par
une genouillère (12) qui peut pivoter autour d'un premier axe de pivotement disposé
transversalement au sens de déplacement vertical (V', V") du dispositif d'avance de
feuille (4) et qui présente un évidement d'encliquetage (12f) interne tourné vers
le dispositif d'avance de feuille (4), une région de rampe (12e) de la genouillère
(12) étant réalisée de manière complémentaire à une saillie d'encliquetage (15) sur
le dispositif d'avance de feuille (4), de telle sorte que lors d'un mouvement vertical
ascendant (V') du dispositif d'avance de feuille (4), un pivotement de la genouillère
(12) vers l'extérieur soit provoqué, jusqu'à ce que la saillie d'encliquetage (15)
s'engage dans une position d'encliquetage dans l'évidement d'encliquetage (12f) pour
la fixation du dispositif d'avance de feuille (4) par rapport à un mouvement descendant
(V").
7. Mécanisme d'encliquetage (10) selon la revendication 6,
caractérisé en ce que
la genouillère (12) est précontrainte dans la direction du dispositif d'avance de
feuille (4).
8. Mécanisme d'encliquetage (10) selon la revendication 6 ou 7,
caractérisé en ce que
la genouillère (12) coopère, dans la région de son extrémité libre éloignée du premier
axe de pivotement, par le biais d'un élément de contact (12g) avec un levier pivotant
(13), qui peut pivoter autour d'un deuxième axe de pivotement (14) parallèle au premier
axe de pivotement, de sorte qu'un pivotement du levier pivotant (13) soit provoqué
par un pivotement de la genouillère (12), et en ce que le levier pivotant (13) présente un évidement (13d) qui est réalisé de telle sorte
que dans le cas d'un déplacement vertical ascendant (V') du dispositif d'avance de
feuille (4) au-delà de la position d'encliquetage, l'élément de contact (12e) de la
genouillère (12) vienne en prise dans l'évidement (13d) et provoque, par le levier
pivotant (13) un blocage de la genouillère (12) dans une position pivotée au maximum,
dans laquelle un mouvement vertical libre (V', V") du dispositif d'avance de feuille
(4) est possible.
9. Mécanisme d'encliquetage (10) selon la revendication 8,
caractérisé en ce que
le levier pivotant (13) présente, dans la position pivotée au maximum de la genouillère
(12), un dépassement (13f) tourné vers le dispositif d'avance de feuille (4) par rapport
au deuxième axe de pivotement (14), de sorte que dans le cas d'un mouvement descendant
(V") du dispositif d'avance de feuille (4) au-delà de la position d'encliquetage par
la saille d'encliquetage (15), lors du contact avec le dépassement (13f) du levier
pivotant (12), un pivotement du levier pivotant (13) associé à une libération de la
genouillère (12) hors de l'évidement (13d) sur le levier pivotant (13) puisse être
obtenu.
10. Mécanisme d'encliquetage (10) selon l'une quelconque des revendications 6 à 9,
caractérisé en ce
qu'au moins une partie (10a) du mécanisme d'encliquetage (10) peut être déplacée horizontalement
par rapport au dispositif d'avance de feuille (4) entre une première position de fonctionnement
intérieure et une deuxième position de veille extérieure, aucune interaction entre
la saillie d'encliquetage (15) et la genouillère (12) et/ou le levier pivotant (13)
n'ayant lieu dans la deuxième position lors du déplacement vertical du dispositif
d'avance de feuille (4).
11. Procédé pour faire fonctionner un dispositif d'emballage (1) selon l'une quelconque
des revendications 1 à 5, en particulier utilisant le mécanisme d'encliquetage (10)
selon l'une quelconque des revendications 6 à 10,
caractérisé en ce que
pour l'emballage de produits, le dispositif d'avance de feuille (4) est déplacé à
l'intérieur du bâti (6) dans une position de fonctionnement supérieure et est fixé
dans cette position, et en ce que pour une intervention sur le dispositif d'avance de feuille (4), celui-ci est déplacé
à l'intérieur du bâti (6) dans une position abaissée.
12. Procédé selon la revendication 11,
caractérisé en ce que
le dispositif d'avance de feuille (4) est déplacé par un déplacement vertical (V)
du dispositif de revêtement (7).